
radio klassik Stephansdom - kurz & knackig
4,702 episodes — Page 59 of 95

Fr. - Impuls für den Tag mit Schwester Nathanaela
Ein Ranking der GeboteMt 22, 24-40

Do. - Impuls für den Tag mit Schwester Nathanaela
NathanaelJoh 1, 16-20

Mi. - Impuls für den Tag mit Schwester Nathanaela
VerzichtMt 19, 23-30

Di. - Impuls für den Tag mit Schwester Nathanaela
VerzichtMt 19, 23-30

Mo. - Impuls für den Tag mit Schwester Nathanaela
Was muss ich Gutes tun?Mt 19, 16-22

Der letzte Urwald Mitteleuropas.
Mitten im Mostviertel liegt ein Wald, der einzigartig ist in ganz Mitteleuropa: Es ist der letzte, große Urwald. Seit tausenden Jahren darf die Natur dort tun und lassen, was sie will. Zu finden sind hier nicht nur Tannen, die mehr als 1000 Jahre alt sind, sondern auch eines der seltensten Lebewesen der Welt, das nur noch an neun Orten weltweit vorkommt: Es ist der "Duftende Feuerschwamm". Wer durch den Rothwald marschiert und ihn findet, erkennt den Schwamm an seinem Duft nach Flieder und Rosen. 400 Hektar groß ist das Urwaldgebiet. Und ist damit Teil des insgesamt 7000 Hektar umfassenden Wildnisgebietes Dürrenstein-Lassingtal, das zwei Bundesländer miteinander verbindet: Niederösterreich und Steiermark. Es gilt als UNESCO Weltnaturerbe. Gerlinde Petric-Wallner hat das Gebiet mit der Wildbiologin Nina Schönemann erkundet. Ein akustischer Waldbesuch. Mehr INFOS: Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal Exkursionen ins Wildnisgebiet

Sommergespräch mit Christoph Kolbe
Wir sind beglückt, wenn Begegnung gelingt und wir uns verständlich machen können, mit dem, was uns bewegt. Nicht jedes Gespräch aber ist ein Dialog und nicht jedes Aufeinandertreffen führt zu einer Begegnung. Als Psychotherapeut hat Christoph Kolbe auf professioneller Ebene viel Erfahrung gesammelt, wie erfüllende Begegnungen und gute Gespräche entstehen. Was können wir dazu beitragen, dass es gelingt? Veronika Bonelli hat nachgefragt. Eines vorweg: Die wichtigste Ingredienz ist das Interesse am anderen. Zum Ausdruck bringen können wir dieses zum Beispiel mit Fragen nach dem phänomenalen Gehalt. Was das bedeutet erklärt Christoph Kolbe im Sommergespräch am 17. Juli. Dr. Christoph Kolbe ist Psychologischer Psychotherapeut und Existenzanalytiker in freier Praxis in Hannover. In seinem Podcast "Fragen des Menschseins" spricht er mit Veronika Bonelli über zentrale Themen der meschlichen Lebensgestaltung aus einer existenziellen Perspektive.

50 starke Frauen: Daniela Kraus
Daniela Kraus ist Generalsekretärin des Presseclub Concordia. Als einen ihrer größten Erfolge auf ihrem beruflichen Weg nennt Kraus den Aufbau des fjum - forum journalismus und medien. Die Einrichtung ist von ihr gegründet worden: "2011 gab es ein Konzept. Ich habe angefangen mit einem kleinen Mäppchen, ohne Ort, ohne Namen, ohne Marke. Bis 2018 wurde daraus eine Ausbildungseinrichtung, über die man in der Branche spricht. Darauf bin ich stolz." Offen sein für neue Ideen, das ist es auch, was Daniela Kraus jungen Journalistinnen und Journalisten mit auf den Weg geben möchte: "Und sich beraten lassen. Ich habe mich immer gerne beraten lassen. Andy Kaltenbrunner vom Medienhaus Wien etwa war mein Tor in die Medienbranche." Ihren Tag beginnt Daniela Kraus am liebsten mit einem Lachen. Was ihr am meisten Kraft gibt? "Ein leerer Terminkalender", sagt sie. Auch "gute Freunde und Freundinnen, meine Familie" – all das sind Kraftquellen für sie, um mit den Herausforderungen des Lebens zurecht zu kommen. Was die derzeit größte Aufgabe der Menschheit ist? "Die Klimakrise", so Kraus. Wichtig ist ihr auch noch eines, Femininsmus: "Ich bin spät draufgekommen, wie wichtig das ist für mich. Ich habe mich immer sehr frei gefühlt, aber es gibt sehr viele Hürden, von denen sich alle, nicht nur Frauen, sondern auch Männer, emanzipieren sollten." 50 starke Frauen vor den Vorhang – auf radio klassik Stephansdom.Eine Sendereihe powered by Club alpha.

Oper Gars: Premiere von Aida.
Riki Schmitz berichtet von der 10. und letzten Premiere der Intendanz von Johannes Wildner.

Von stürmisch bis heiter
Wo und wie entstehen Wetterprognosen? Ein Besuch auf der Hohen Warte. Seit mehr als 170 Jahren wird auf der Hohen Warte in Wien-Döbling über das Wetter geforscht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geosphere Austria berechnen außerdem, wie sich Chemikalien, Radioaktivität oder vulkanische Asche ausbreiten und geben entsprechende Warnungen aus. Thomas Krennert zeigt uns seinen Arbeitsplatz, erklärt uns, wie Wetterprognosen erstellt werden, was in Notfällen passiert, und erzählt von den Besonderheiten des Sommerwetters. Eine Sendung von Monika Fischer. Sommerlebenswege auf radio klassik Stephansdom

Das Wunder von Sopot.
Der Fliegende Holländer in der Waldbühne in Sopot. Das erlebte gestern Abend ein begeistertes Publikum des neuen Baltic Opera Festival. Ein musikhistorisch denkwürdiger Abend an der polnischen Ostsee nahe Danzig. Musikchefin Ursula Magnes berichtet.

Der Vogelhändler in Bad Ischl.
Bernadette Spitzer berichtet für radio klassik Stephansdom: "Die Produktion war richtig gut gemacht und hat mir sehr viel Spaß gemacht!" Sommerliche Operettenbericherstattung mitten unter den Seitenblicken.

Sa - Impuls für den Tag von Sr. Karin Weiler
Sr. Karin Weiler ist Theologin und Mitglied der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis.

Fr - Impuls für den Tag von Sr. Karin Weiler
Sr. Karin Weiler ist Theologin und Mitglied der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis.

Do - Impuls für den Tag von Sr. Karin Weiler
Sr. Karin Weiler ist Theologin und Mitglied der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis.

Mi - Impuls für den Tag von Sr. Karin Weiler
Sr. Karin Weiler ist Theologin und Mitglied der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis.

Di - Impuls für den Tag von Sr. Karin Weiler
Sr. Karin Weiler ist Theologin und Mitglied der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis.

Mo - Impuls für den Tag von Sr. Karin Weiler
Sr. Karin Weiler ist Theologin und Mitglied der Schwesterngemeinschaft Caritas Socialis.

CD der Woche: Die Kunst der Fuge
Interpreten: Cuarteto Casals Label: harmonia mundi EAN: 3149020946749 Seit Jahrhunderten beschäftigt „Die Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach die Musikwissenschaft. Abfolge der Sätze und Instrumentierung sind dabei nur zwei der nach wie vor diskutierten Punkte. Mozart, Beethoven, Busoni, Krenek und viele andere haben Ausschnitte daraus für eigene Werke verwendet und nun gibt es eine neue Aufnahme in der Version mit Streichquartett, die das Cuarteto Casals vorgelegt hat. Wenn mit Streichquartett, dann genau so, findet Michael Gmasz. Weder im Bach’schen Autograph, noch im Erstdruck finden sich Angaben zur Originalbesetzung der „Kunst der Fuge. Auch wenn sich die Wissenschaft mittlerweile fast einig ist, dass die 14 Fugen und vier Kanons wohl für Tasteninstrument verfasst wurden, bleibt doch aufgrund der Notation in Partiturform eine Möglichkeit, dass die Originalbesetzung anders gedacht war. Eine frühe Form des Streichquartetts könnte man sich dabei durchaus vorstellen und so haben sich in den vergangenen Jahrzehnten auch immer wieder namhafte Quartettformationen mit dieser „Geburt des aberwitzigen Altertums“ (Marpurg im Vorwort des Erstdrucks) beschäftigt. Auf beeindruckende Weise hier das spanische Cuarteto Casals. Ganz im Goethe’schen Sinn sehen die vier Musikerinnen und Musiker dieses Werk als „geistvolle Unterhaltung von vier Leuten“, bei der alle gleichberechtigt agieren. Und trotzdem ist es natürlich kein gefühlloses reines Abspielen von Tönen. Es ist ein Hervortreten und Zurücknehmen, dynamische Steigerungen und ein Zurückkehren zum pianissimo. Das Fugenthema ist immer irgendwo präsent, ohne mit dem Vorschlaghammer präsentiert zu werden. Der Einsatz von Vibrato ist äußerst dezent bzw. fast nicht vorhanden, was eine absolute Reinheit in der Intonation bedingt, die hier vollauf gegeben ist. Klang wird somit vorwiegend über die Geschwindigkeit des Bogenstrichs erzeugt. Absolut hohe Kunst des Streichquartettspiels! Ist man der Kunst der Fuge bisher eher skeptisch gegenübergestanden, kann man es spätestens nach dem Anhören dieser Aufnahme fast nur mit Alban Berg halten, der seiner Frau Helene nach einer Aufführung 1928 in Zürich geschrieben hat: „Gestern Kunst der Fuge gehört. Herrlich!! Ein Werk, das bisher für Mathematik gehalten wurde. Tiefste Musik!“ (mg)

Impuls für den Tag_Samstag_Mt 10, 24-33
10. bis 15. Juli - 14. Woche im Jahreskreis Klara-Antonia Csiszar ist Professorin der Pastoraltheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz. Mit ihr stellen wir uns in dieser Woche vor allem eine Frage: Wie können wir - aus einer christlichen Lebenshaltung heraus - Leidketten in der Welt unterbrechen? Jesus zeigt es in den unterschiedlichen Begegnungen der Evangelien dieser Woche vor. Samstag, 15. Juli"Nehmt keine Vorratstasche mit!" Worauf es wirklich ankommt.Mt 10, 7-15

Perspektiven: Die Macht des Bösen
Diskussion zur Ausstellung „Die guten Werke“ in Stift Klosterneuburg.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 23. Juli 2023
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 23. Juli 2023Matthäus 13,24-30 Der Teufel schläft nicht, sagt ein Sprichwort. Im heutigen Evangelium ist vom Feind der Menschen die Rede. Was er tut ist böse, ja teuflisch böse. Ein Mann sät Getreidesamen auf seinen Acker. In der Nacht, als die Leute schliefen, „kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging weg“. Nicht irgendeinen Unkrautsamen streute er auf den Acker, sondern einen besonders gefährlichen.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 16. Juli 2023
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 16. Juli 2023Matthäus 13,1-9 Wenn es etwas gibt, was Jesus und seine Art zu reden kennzeichnet, dann sind es seine Gleichnisse. Fast wage ich zu sagen: Sie haben ihn berühmt gemacht. Sie haben über die Jahrhunderte bis heute prägend gewirkt. Woher hat der Arbeiter-Samariterbund seinen Namen? Von einem unvergesslichen Gleichnis, das Jesus erzählt hat, dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter, der den Verletzten am Wegrand nicht liegen lässt, sondern sich seiner annimmt.

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 9. Juli 2023
Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 9. Juli 2023Matthäus 11,25-30 Können sie beide gleichzeitig im Menschenherzen Platz haben: ein großer Schmerz und eine tiefe Freude? „Die Seele ist ein weites Land“, hat Arthur Schnitzler gesagt. Vieles kann darin zusammenwohnen. Denn das Leben bringt Leid, Schmerz, Enttäuschung, aber hoffentlich immer wieder auch Momente des Glücks und der Freude.

Kritik: Mamma Mia! in Mörbisch
„Mamma Mia! ist ein Musical, von dem wir gar nicht wussten, dass wir es geschrieben haben!“ sagte Björn Ulvaeus, ehemaliges Mitglied der legendären Band ABBA, einst über das nach einem ihrer Hits benannte Musical. Haben sie ja eigentlich auch nicht, denn die Geschichte rund um Donna und ihre Tochter Sophie, deren bald-Bräutigam Sky und die drei Eventuell-Väter Harry, Sam und Bill stammt von Catherine Johnson und hatte am 6. April 1999 im Londoner Prince Edward Theatre Premiere. Michael Gmasz ist gestern für radio klassik Stephansdom in seine Heimat gefahren. Seit gestern liegt die fiktive griechische Insel Kalokairi nicht in der Ägäis, sondern vor den mörbischer Ufern des Neusiedler Sees. Nach the King and I präsentiert Alfons Haider nun also ein Hitfeuerwerk der schwedischen Pop-Band ABBA. Und er hatte eindeutig mehr Wetterglück als sein Kollege Daniel Serafin tags zuvor in St. Margarethen. Super Trooper, Dancing Queen, The Winner takes it all und natürlich Mamma Mia, das sind nur einige der insgesamt zwanzig ABBA Hits, die in den gut zwei Stunden geboten werden. Wobei, ganz so einfach ist das nicht. Man hat sich in Mörbisch nämlich für die rein Deutschsprachige Variante entschieden. Anfangs dachte ich, schade, denn gerade bei den Liedern wäre wohl das bekannte Englische Original eingängiger gewesen. Honey, Honey-der kanns richtig; Honey Honey macht mich süchtig usw. war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig. Mit der Zeit hört man sich aber gut ein, vor allem auch, weil die Liedtexte die Handlung vorantreiben. Das wirklich witzig gelungene Chiquidita war hier ein erster Höhepunkt. Mit dem Regisseur Andreas Gergen hat sich Alfons Haider für einen bereits Mörbisch erprobten und äußerst erfahrenen Musical Macher entschieden. Er weiß die große Bühne bestens in Szene zu setzen, aber, unterstützt durch das stimmungsvolle Lichtdesign von Andreas Fuchs, auch intime Momente zu erzeugen. Bis auf den Fiebertraum im griechischen Sado-Maso Olymp am Beginn des zweiten Teils erzählt er die Geschichte sehr stringent und „im Jetzt“. Choreograph Jonathan Huor und seine ausgezeichnete Company sorgen für ausreichend Bewegung und Unterhaltung auf der Bühne. Apropos - Bühnenbildner Walter Vogelweider, auch er bereits ein alter Mörbisch-Hase, zaubert mit Strand, Taverne, Bar und Hotel im traditionellen blau-weiß griechisches Urlaubsflair an den Neusiedlersee. Eine überdimensionale, multifunktionale Riesendiskokugel sorgt im zweiten Teil für Staunen. Bettina Mönch als starke Mutter Donna dominiert das Geschehen in vielerlei Hinsicht. Sie sieht großartig aus, genießt es sichtlich, in ihrer Rolle zu sein und sie singt umwerfend gut. Ihr großes Solo The Winner takes it all - also der Sieger hat die Wahl – wird auch zum musikalischen Höhepunkt des Abends. Ihre zwei Freundinnen Rosie und Tanja, Milica Jovanovic und Ines Hengl-Pirker, stehen ihr in Spielfreude und Qualität um nichts nach. Ines Hengl Pirker als Möchtegern High-Society Lady gehört auch der Lacher des Abends, als sie in sehr Wienerischem Idiom erzählt, welchen Tipp ihr ihr eigener Vater bei ihrer ersten Hochzeit gegeben hat. Anna Rosa Döller, in der Rolle von Donnas Tochter Sophie, ist ebenfalls Idealbesetzung. Jung und unschuldig, jedoch durchaus mit allen Wassern gewaschen und stimmlich absolut überzeugend. Unter den vier männlichen Hauptpartien sticht der junge Timotheus Hollweg heraus. Die drei „Väter“ Lukas Perman, Peter Lesiak und Christof Messner spielen bei dieser Scharade gut mit, wirken dann teilweise im Vergleich zu den Frauen doch manchmal ein bisschen steif. Alfons Haider ist mit Mamma Mia nicht nur ein wirtschaftlicher Coup gelungen. Das Publikum, von Bundespräsident Alexander van der Bellen und diversen Regierungsmitgliedern abwärts, hat die Premiere mit Standing Ovations gefeiert.

Impuls für den Tag_Freitag_Mt 10, 16-23
10. bis 15. Juli - 14. Woche im Jahreskreis Klara-Antonia Csiszar ist Professorin der Pastoraltheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz. Mit ihr stellen wir uns in dieser Woche vor allem eine Frage: Wie können wir - aus einer christlichen Lebenshaltung heraus - Leidketten in der Welt unterbrechen? Jesus zeigt es in den unterschiedlichen Begegnungen der Evangelien dieser Woche vor. Freitag, 14. Juli"Ihr werdet verfolgt und gehasst werden." Trotzdem repektvoll bleiben.Mt 10, 16-23

Impuls für den Tag_Donnerstag_Mt 10, 7-15
10. bis 15. Juli - 14. Woche im Jahreskreis Klara-Antonia Csiszar ist Professorin der Pastoraltheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz. Mit ihr stellen wir uns in dieser Woche vor allem eine Frage: Wie können wir - aus einer christlichen Lebenshaltung heraus - Leidketten in der Welt unterbrechen? Jesus zeigt es in den unterschiedlichen Begegnungen der Evangelien dieser Woche vor. Donnerstag, 13. Juli"Nehmt keine Vorratstasche mit!" Worauf es wirklich ankommt.Mt 10, 7-15

Zwischen Wurschtl und Grün - der Prater und die Weltausstellung
Vor 150 Jahren fand im Prater die Wiener Weltausstellung statt. Es war die fünfte Weltausstellung überhaupt und die erste im deutschsprachigen Raum. Die Pläne dafür waren ehrgeizig: Es sollte die größte und spektakulärste Schau überhaupt werden. Gemeinsam mit unserem ehemaligen Morgenmoderator Philipp Pertl - als Kaiser Franz Joseph - schwingen wir uns auf eine Radrikscha und erkunden den Prater. Was ist heute noch von der Weltausstellung zu sehen? Eine Sendung von Monika Fischer. Eine humoristische Videoserie zur Weltausstellung 1873 an Orten von Damals im Heute finden Sie auf youtube. Philipp Pertls Podcast-Serie zum Weltausstellungsjubiläum finden Sie hier.

Impuls für den Tag_Mittwoch_Mt 10, 1-7
10. bis 15. Juli - 14. Woche im Jahreskreis Klara-Antonia Csiszar ist Professorin der Pastoraltheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz. Mit ihr stellen wir uns in dieser Woche vor allem eine Frage: Wie können wir - aus einer christlichen Lebenshaltung heraus - Leidketten in der Welt unterbrechen? Jesus zeigt es in den unterschiedlichen Begegnungen der Evangelien dieser Woche vor. Mittwoch, 12. Juli"Geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel." - Unseren Nächsten Aufmerksamkeit schenken.Mt 10, 1-7

Impuls für den Tag_Dienstag_Mt 9,32-38
10. bis 15. Juli - 14. Woche im Jahreskreis Klara-Antonia Csiszar ist Professorin der Pastoraltheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz. Mit ihr stellen wir uns in dieser Woche vor allem eine Frage: Wie können wir - aus einer christlichen Lebenshaltung heraus - Leidketten in der Welt unterbrechen? Jesus zeigt es in den unterschiedlichen Begegnungen der Evangelien dieser Woche vor. Dienstag, 11. Juli"Sie waren müde und erschöpft." - Orte der Begegnung schaffenMt 9, 32-38

Mit Pauken und Trompeten.
Eine stilvolle, musikalisch hochwertige Eröffnung der Tiroler Festspiele in Erl. Helmut Pitsch berichtet.

Premiere in Bad Ischl: Madame Pompadour.
Sommerzeit ist Festival-Zeit, und daher purzeln im Moment die Premieren. Gestern hat das Lehar-Festival Bad Ischl, das nach eigenen Angaben zumindest das größte Operettenfestival Österreichs, wenn nicht sogar Europas ist, eröffnet. Es gab Madame Pompadour von Leo Fall, und unsere Kollegin Bernadette Spitzer war dabei.

Sommergespräch mit Gabriel Felbermayr
Gabriel Felbermayr, der Direktor des Österreichischen Institutes für Wirtschaftsforschung (WIFO), Wien und Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien im Gespräch. Inhalte des Interviews das Stefan Hauser mit ihm führt sind die aktuelle Teuerung, die Aufgaben des WIFO, die Erinnerung Felbermayrs an seine Zeit im Schlierbacher Stiftsgymnasium, sein persönlicher Glaube und was für ihn den Sommer ausmacht.

Impuls für den Tag_Montag_Mt 9, 18-26
10. bis 15. Juli - 14. Woche im Jahreskreis Klara-Antonia Csiszar ist Professorin der Pastoraltheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz. Mit ihr stellen wir uns in dieser Woche vor allem eine Frage: Wie können wir - aus einer christlichen Lebenshaltung heraus - Leidketten in der Welt unterbrechen? Jesus zeigt es in den unterschiedlichen Begegnungen der Evangelien dieser Woche vor. Montag, 10. Juli"... und berührte den Saum seines Gewandes" - Keine Angst vor BerührungMt 9, 18-26

50 starke Frauen vor den Vorhang_Agatha Kalandra
Diese Woche heißt es, Vorhang auf für: Agatha Kalandra. Sie ist im Vorstand der Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft PwC. Sehr geprägt worden ist Agatha Kalandra durch ihre Großmutter, die während des Zweiten Weltkriegs aus Polen nach Rom geflüchtet ist. "Sie hat auch uns Enkelkinder sehr mit der Stadt Rom verwurzelt. Rom ist mein Kraftort". Schon während ihres Wirtschaftsstudiums arbeitete Agatha Kalandra in der Beratung. "Danach habe ich die Möglichkeit bekommen, in der Telekommunikationsbranche etwas von Null auf aufzubauen, alles neu mitzugestalten - so etwas erlebt man und möchte es dann nie wieder loslassen." Nach zehn Jahren entschloss sie sich darum, ihre etablierte Funktion zu verlassen, wieder ins kalte Wasser zu springen, um wieder Neues zu gestalten. Eine Hürde, die sich gelohnt hat: "Ich bin wahnsinnig froh, diesen Schritt gegangen zu sein." Wichtig ist ihr auch die Förderung von Frauen: "Ich glaube an die Eigenkraft. Frauen müssen weg vom Perfektionismus und an sich glauben."

Sommerlebenswege mit Hannes Hochmeister
Hannes Hochmeister ist seit über 30 Jahren Yogalehrer. Mit - im wahrstene Sinne des Wortes - Leib und Seele. Genauso lange und mitderselben Begeisterung ist er in der Pfarrgemeinde der der Ruprechtskirche engagiert. Was er in seinen Yogastunden zu bieten hat? Vieles. Körperübungen, Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung, Humor und seine philosphischen Gedanken über das Leben. Ein bisschen was davon, hören Sie auch im Gespräch mit Veronika Bonelli. Aufgenommen in der Ruprechtskirche - die älteste Kirche Wiens. Hannes Hochmeister unterrichtet unter anderem im Schmida Institut oder im Kardinal König Haus.

Don Carlo in Klosterneuburg.
Gesternabend fand im Kaiserhof des Stiftes Klosterneuburg die Premiere der Oper Klosterneuburg statt. Giuseppe Verdis "Don Carlo" in einer eigenen Klosterneuburger Fassung von Dirigent Christoph Campestrini, erstellt auf Basis der italienischen vieraktigen Mailänder Fassung. Musikchefin Ursula Magnes berichtet.

CD der Woche: Ysaÿe, Six Sonatas for Violin Solo op. 27
Interpreten: Hilary Hahn Label: DG EAN: 028948641765 Mit ihrem letzten Album Eclipse hat sich Hilary Hahn, wie sie selbst sehr offen im Begleittext geschildert hat, nach den psychischen Anstrengungen der Coronapause wieder freigespielt. Noch vor Erscheinen der letzten CD hatte sie bereits die Idee für ein Nachfolgealbum, das kürzlich erschienen ist und eindrucksvoll zeigt, dass Hilary Hahn nach wie vor zur absoluten Geigenweltspitze gehört! Michael Gmasz ist beeindruckt. Gerüchte sagen, dass der belgische Geigenvirtuose und Komponist Eugène Ysaÿe, nach einem Bach-Soloabend seines Geigenkollegen Joseph Szigety dazu angeregt wurde, selbst auch sechs Sonaten für Violine solo zu schreiben und dass er die Skizzen dazu sogar noch in einer einzigen Nacht angefertigt hat. Ganz so wird’s wohl nicht gewesen sein, aber fest steht, die sechs Sonaten für Violine solo Op. 27 sind im Sommer 1923 entstanden und feiern somit dieser Tage sozusagen ihren 100. Geburtstag. Das war für Hilary Hahn schon Grund genug, sich nach vielen Jahren wieder mit diesen hochvirtuosen Werken zu beschäftigen. Dazu kommt, dass sie quasi in direkter Linie zu Eugène Ysaÿe steht, war ihr Lehrer am Curtis Institute in Philadelphia Jascha Brodsky doch selbst Schüler des großen Meisters. Die sechs Solosonaten sind sechs großen Geigenvirtuosen Eugène Ysaÿes Zeit gewidmet. Dem schon erwähnten Joseph Szigeti, Jacques Thibaut, George Enescu, Fritz Kreisler, Matthieu Crickboom und Manuel Quiroga. Heute würden die Widmungsträgerinnen vielleicht Leonidas Kavakos, Julia Fischer, Maxim Vengerov und sicher eben auch Hilary Hahn heißen. Faszinierend, mit welcher Sicherheit, absolut sauberer Intonation, packendem Zugriff und flotten Fingern sie sich durch die an Bachs Solosonaten orientierten Werke spielt. Sämtliche technische Finessen gehen im wahrsten Sinne des Wortes problemlos von der Hand. Und Hilary Hahn schafft es sogar, die Virtuosität nicht in den Vordergrund zu stellen, sondern Musik aus diesen Werken herauszuholen. Wie könnte man den Hunderter so prägender Werke besser feiern, als in einer würdigen Aufnahme? Ganz und gar nicht! (mg)

Befreie dein Herz
Der Kapuziner Michael Maldacker porträtiert in der Sommerserie der Österreichischen Kirchenzeitungen eine Ärztin, die fotografiert, einen Seelsorgeamtsleiter, der jongliert, und viele andere, die die Kunst beherrschen, ihr Herz frei zu machen. Die Dominikanerin Franziska Madl gibt in ihrer Sommer-Kolumne therapeutische Tipps, wie die innere Freiheit wächst.Aboangebot zur Sommerserie

wellenklænge 2023
Kommt man nach Lunz am See im niederösterreichischen Mostviertel taucht man in eine ganz besondere Atmosphäre ein. Noch spezieller wird es, wenn die Mitarbeiter*innen, Gäste und Küntler*innen des wellenklænge Festivals ihre Zelte aufschlagen. An drei Wochenenden erwartet die Zuschauer*innen Musik aus den unterschiedlichsten Genres, Talkveranstaltungen zum diesjährigen Thema "Wut & Wandel", Märchenwanderungen, Workshops und vor allem eine einmalige Natur-Kulisse. In der Sendung Kulturausflug erfahren Sie von den Intendanten Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer, was sie an Lunz besonders lieben, warum sie ausgerechnet Wut zum Thema machen wollen und warum Märchenerzähler Helmut Wittmann auf keinen Fall im Festival-Sommer fehlen darf. Eine Sendung von Veronika Bonelli.

Kritik: Der Alpenkönig und der Menschenfeind in Kobersdorf
Marion Eigl hat die Premiere der diesjährigen Sommertheaterproduktion in Kobersdorf besucht. Ferdinand Raimunds Der Alpenkönig und der Menschenfeind in einer Regie von Michael Gampe mit einem entfesselten Wolfgang Böck.

Lebenswege: Susanne Kristek
Schon als Kind hat Susanne Kristek das Lesen geliebt und früh schon für sich das Interesse am Schreiben entdeckt. Mit dem Durchbruch hat es noch etwas gedauert: "Heute sage ich meiner Tochter: Probier aus, trau dich. Und ich lebe den Mut zur Peinlichkeit", erzählt die 48-Jährige. In ihrem Roman "Die nächste Depperte - Von einer die auszog, um Autorin zu werden" (Gmeiner Verlag) porträtiert sie ihren eigenen, von vielen Hindernissen geprägten, Weg zur Veröffentlichung. Marlene Groihofer hat Susanne Kristek in ihrem Schrebergarten in Wien Ottakring getroffen und mit ihr über ihre große Buch-Liebe gesprochen.

Sommergespräch mit Gudrun Sailer
Gespräch von SONNTAGS-Chefredakteurin Sophie Lauringer mit der Redakteurin von Vaticannews in Rom. Inhalte des Gesprächs drehen sich um den Beginn von Sailers Arbeit in Rom, welche Rolle und Funktion haben Frauen im Vatikan, über die deutsche Jüdin Hermine Speier im Vatikan, über die Sailer ein Buch verfasst hat und über das Leben in Rom. Der SONNTAG, die Zeitung der Erzdiözese Wien bringt das Interview zum Nachlesen.

Sa. - Impuls für den Tag mit Sr. Nathanaela
Altes TestamentMt 9, 14-17

Fr. - Impuls für den Tag mit Sr. Nathanaela
Steuern sind SündeMt 9, 9-13

Do. - Impuls für den Tag mit Sr. Nathanaela
VergebungMt 9, 1-8

Mi. - Impuls für den Tag mit Sr. Nathanaela
ExorzismusMt 8, 28-34

50 starke Frauen: Beatrix Praeceptor
Beatrix Praeceptor ist Geschäftsführerin in der Verpackungsindustrie, als eine von wenigen Frauen: Seit Mai 2023 ist sie CEO der Firma Greiner Packaging in Oberösterreich. Zuvor hat sie elf Jahre lang als Chief Procurement Officer – als Einkaufsleiterin – bei der Mondi Group gearbeitet. „Wie ich bei Mondi begonnen habe, gab es Frauen wenn dann in der unteren Ebene", erinnert sich Praeceptor an ihre Anfänge bei Mondi: „Mittlerweile gibt es klare strategische Ziele von 30 Prozent Frauen innerhalb der Firma Mondi." Dass diese Ziele mit ihrem Engagement und Tun im Unternehmen zusammenhängen, wertet sie als ihren größten Erfolg. In ihrem eigenen Team bei Mondi hatte sie Gleichstellung und Diversität bereits vorgelebt: "Als ich ging, hatten wir Geschlechterparität, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus 17 verschiedenen Nationen und einen schönen Altersmix", sagt Praeceptor und fügt an: "Es geht. Man muss es nur wollen." Was es bedeutet dranzubleiben, sich durchzusetzen, weiß Beatrix Praeceptor nur zu gut: Das zeigt sich etwa an der größten Hürde in ihrer bisherigen Karriere: "Das war der Wiedereinstieg nach meinem Studium und meiner Karenz", sagt Praeceptor. Obwohl sie zuvor ein großes Team im Ausland geleitet hat, will sie niemand anstellen. "Wie stellen Sie sich das vor mit drei kleinen Kinder?“, bekommt sie nicht nur einmal zu hören. Bis ihr irgendwann der Kragen platzt und sie in einem der Bewerbungsgespräche kontert, ehe sie aufsteht und geht: "Wissen Sie was, ich schockfriere meine Kinder in der Früh und taue sie am Abend wieder auf." Erst bei der Firma Lafarge sitzt sie einer HR-Frau gegenüber, die mit keinem Wort ihre Kinder erwähnt. "Wollen Sie gar nicht wissen, wie ich das manage mit meinen Kindern?", fragt Praceptor damals. Und bekommt zur Antwort: "Ich sehe ihren Lebenslauf. Ich gehe davon aus, dass Sie wissen, was Sie tun. Es geht uns nichts an." Beatrix Praeceptor: "Das war die einzig richtige Antwort.“ Die Firma hat sich schließlich genau für sie entschieden. 50 starke Frauen vor den Vorhang – auf radio klassik Stephansdom.Eine Sendereihe powered by Club alpha.

Di. - Impuls für den Tag mit Sr. Nathanaela
Die AngstMt 8, 23-27

Mo - Impuls für den Tag mit Sr. Nathanaela
Heiliger Thomas - Das ZweifelnJoh 20, 24-29