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radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

radio klassik Stephansdom - kurz & knackig

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Anna Pölzl

Diese Woche heißt es, Vorhang auf für die Unternehmerin Anna Pölzl. Vor 3 Jahren gründete die damals 27-jährige mit zwei Kollegen eine Firma, bei der es um Energie-Effizienz geht. Das Unternehmen begann als ein Spin-off der TU Wien, heißt nista.io und hat eine Software entwickelt, die – v.a. in der Industrie – Energiesparen einfach macht. Anna Pölzl war es immer wichtig, beruflich etwas Wertstiftendes zu machen. Ihr Ziel: "Dass die Firma, wirklich sehr, sehr gut darin wird, Energie einzusparen; und dass uns der Stil, wie ich die Firma jetzt führe und wie die Menschen miteinander umgehen, nicht verloren geht. Wenn ich das geschafft habe, habe ich mir einen Traum erfüllt."

Sep 22, 20234 min

Zukunftskulturjournal: Imagine Arts & Ideas – Dignity.

Anlässlich des Jubiläums 50 Jahre österreichische Auslandskultur startete das Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich die Initative „Imagine Arts & Ideas - Dignity“. Das Österreichische Kulturforum Sarajewo wird hierzu mehrere große Ausstellungen und Begleitveranstaltungen organisieren. Ein Bericht von Leonie Jungwirth. Zu den Hauptaktivitäten des Imagine-Programms gehören einzigartige Ausstellungen zu Architektur, Design und bildender Kunst sowie eine Reihe anderer Segmente unter dem Imagine-Dach, wie etwa Musik- und Filmprogramme. Neben der Präsentation verschiedener Kunstformen und der Kommunikation zwischen österreichischen und lokalen KünstlerInnen wird Imagine auch zeitgenössische Lebenskonzepte fördern, die ökologische Standards respektieren und eine humanere Gesellschaft schaffen, die auf den Prinzipien der Eigenverantwortung und des Individuums basiert. Imagine beginnt seine Reise in Sarajewo, danach wird das Programm zur Präsentation österreichischer Kultur nach diesem Modell in anderen Ländern der Region fortgesetzt. Hinter Imagine in Bosnien und Herzegowina stehen einige der bedeutendsten zeitgenössischen KünstlerInnen und KuratorInnen. Neben Performances und Ausstellungen bietet Imagine zahlreiche Workshops und verwandte Inhalte, die neben der Präsentation von Kunst, die sich unter anderem mit menschlicher Verantwortung auseinandersetzt, auf vielfältige Weise den Dialog zwischen Publikum, AutorInnen und Werken fördern.

Sep 22, 20232 min

RESOUND Bach - Teil 1

Martin Haselböck blickt mit Bach-Aufnahmen zurück auf die Entstehungszeit seines Orchester Wiener Akademie und präsentiert Aufnahmen von der Bach-Orgel der Wiener Augustiner-Kirche, das 5. Brandenburgische Konzert (ungekürzt im u.a. Podcast) und eine Kantate (aufgenommen mit seinem anderen Orchester Musica Angelica Baroque Orchestra aus Los Angeles).

Sep 22, 20231h 5m

Impuls für den Tag - 22.09.2023

Lk 8, 1-3

Sep 22, 20233 min

Impuls für den Tag - 21.09.2023

Mt 9, 9-13

Sep 21, 20233 min

"Umweltschutz ist Christenpflicht" - Umweltbischof Alois Schwarz im Interview mit Monika Fischer

„Der Schutz der Umwelt ist Christenpflicht“, sagt Bischof Alois Schwarz. Er ist in der Österreichischen Bischofskonferenz u.a. für Umwelt und Nachhaltigkeit zuständig. Wie er zu den Klimaklebern steht, welche konkreten Umweltschutzmaßnahmen er in seiner Diözese St. Pölten umgesetzt hat und ob er den Klimawandel als Gefahr für den Frieden sieht, darüber spricht Bischof Schwarz im Interview mit Monika Fischer.

Sep 20, 202318 min

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 24. September 2023

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 24. September 2023Matthäus 20,1-16 Österreich ist zweifellos einer der bestentwickelten Sozialstaaten der Welt. Was macht einen Sozialstaat aus? Ich habe folgende Beschreibung gefunden (ich gebe zu, im Internet): Der Sozialstaat „sichert die Menschen in einem Land im Krisenfall (Krankheit, Arbeitslosigkeit, usw.) ab und gleicht das Einkommen zwischen den Lebensphasen (z. B. Pension im Alter) aus. Wer seinen Job verliert oder krank wird, steht in Österreich nicht vor dem Nichts“. In vielen Ländern der Welt ist es nicht wie bei uns.

Sep 20, 20239 min

Impuls für den Tag - 20.09.2023

Lk 7, 31-35

Sep 20, 20233 min

Musiktheater Linz: Andreas Erdmann

Andreas Erdmann hat im Landestheater Linz die Funktion des Chefdramaturgen der Schauspielsparte über. Im Gespräch mit Christoph Wellner spricht er über seinen Aufgabenbereich und gibt einen Ausblick auf die kommende Saison.

Sep 19, 202310 min

Musiktheater Linz: Roma Janus

Roma Janus ist künstlerische Leiterin der Tanzsparte. Sie organisiert die Tanzstruktur, fungiert als dramaturgische Betreuung für die Künstler und Künstlerinnen und gibt Programmvorschläge. Mit Christoph Wellner spricht sie über die Tanzsparte im Landestheater Linz, gibt Einblicke in aktuelle Stücke und einen Ausblick auf kommende.

Sep 19, 20238 min

Musiktheater Linz: Raimund Steininger

Raimund Steininger ist Leiter der Herrenschneiderei im Musiktheater Linz. Im Gespräch mit Christoph Wellner gibt er Einblick in die Arbeitsabläufe und plaudert aus dem Nähkästchen.

Sep 19, 202324 min

Musiktheater Linz: Thomas Enzinger

Der Schauspieler und Regisseur Thomas Enzinger ist gerade mit „Die Fledermaus“ beschäftigt. Im Gespräch mit Christoph Wellner spricht er, worum es ihm bei der Erarbeitung des Stückes ging, und er gibt einen Ausblick, was nach „Die Fledermaus“ kommt.

Sep 19, 20233 min

Musiktheater Linz: Daniela Dett und Alexandra-Yoana Alexandrova

Daniela Dett und Alexandra-Yoana Alexandrova verkörpern in dem Musical „Die Königinnen“ Mary, Königin von Schottland, und Elisabeth I, Königin von England. Im Interview mit Christoph Wellner sprechen sie nicht nur über das Musical „Die Königinnen“, sondern auch über „School of Rock“, mit dem sie aktuell auf der Bühne stehen.

Sep 19, 20236 min

Musiktheater Linz: Markus Poschner

Seit 2017 ist Markus Poschner Chefdirigent des Bruckner Orchesters in Linz. Mit Christoph Wellner spricht er über die Orchesterhauptprobe von „Der Freischütz“, was das Stück für ihn besonders macht und über das große Projekt anlässlich des Bruckner-Jahres 2024 – alle Bruckner Symphonien in allen Versionen.

Sep 19, 202311 min

Musiktheater Linz: Enrico Treuse

Im Gespräch mit Christoph Wellner spricht Enrico Treuse über seine Rolle in „School of Rock“ und gibt Einblicke in die Probenzeit.

Sep 19, 20235 min

Musiktheater Linz: Nele Neitzke

Als Leiterin des Jungen Theaters dreht sich die Arbeit von Nele Neitzke und ihrem Team darum, jungen Menschen das Theater näherzubringen. Im Interview mit Christoph Wellner spricht sie darüber, wie junges Theater in Linz umgesetzt wird und was ihrer Meinung nach dabei besonders wichtig ist.

Sep 19, 20239 min

Musiktheater Linz: Thomas Königstorfer

Thomas Königstorfer ist kaufmännischer Direktor des Landestheaters Linz. Mit Christoph Wellner spricht er über die, für die Theaterbranchen schwierige Corona Zeit und was Theater in Zukunft können muss oder sollte.

Sep 19, 20238 min

Musiktheater Linz: Norbert Trawöger

Der künstlerische Leiter des Bruckner Orchesters Norbert Trawöger spricht mit Christoph Wellner nicht nur über das Bruckner-Jahr 2024, sondern erklärt auch, was White Stripes und Anton Bruckner verbindet.

Sep 19, 202316 min

Musiktheater Linz: Erica Eloff

Seit Juni 2020 ist die Sopranistin Erica Eloff am Landestheater Linz. In „Der Freischütz“ übernimmt die gebürtige Südafrikanerin die Rolle der Agathe. Mit Christoph Wellner spricht sie über ihre Zeit am Theater und ihre bisher erarbeiteten Rollen.

Sep 19, 20235 min

Musiktheater Linz: Henry Mason und Thomas Zaufke

Christoph Wellner spricht mit Librettist Henry Mason und Komponist Thomas Zaufke über ihre Arbeit am Musical „Die Königinnen“, welches im Februar 2024 Premiere feiert.

Sep 19, 202311 min

Musiktheater Linz: Timothy Richards

Bevor es für Timothy Richards in die Anprobe für die Generalorchesterprobe geht, spricht er mit Christoph Wellner kurz über seine Rolle „Max“ in „Der Freischütz“.

Sep 19, 20231 min

Musiktheater Linz: Martin Achrainer

Im Gespräch mit Christoph Wellner spricht Martin Achrainer über seine bisherige Zeit am Landestheater Linz und erzählt von Highlights aus seiner Karriere.

Sep 19, 202317 min

Musiktheater Linz: Hermann Schneider

Christoph Wellner im Gespräch mit dem Intendanten des Landestheaters Linz, Hermann Schneider. Es wird über die Besonderheiten des Landestheaters gesprochen und Hermann Schneider berichtet über seine Herangehensweise bei der Inszenierung von „Der Freischütz“.

Sep 19, 202313 min

Impuls für den Tag - 19.09.2023

Lk 7, 11-17

Sep 19, 20233 min

Impuls für den Tag - 18.09.2023

Lk 7. 1-10

Sep 18, 20233 min

25 Jahre - Ich bin gern bei der Firma!

Zum 25. Geburtstag von radio klassik Stephansdom hat Veronika Bonelli ihre Kolleginnen und Kollegen gebeten, ihr zu erzählen, an welche IntreviewpartnerInnen sie sich immer noch erinnern. Was hat sie beeindruckt und bewegt? Jede und jeder aus dem Redaktionsteam könnte mit der Antwort auf diese Frage wohl eine eigene Sendung füllen. Was alle verbindet: die Dankbarkeit darüber, einen Beruf zu haben, der es ermöglicht interessante Menschen mit beeindruckenden Lebens-Geschichten kennenlernen zu können und ihnen zuhören zu dürfen. Nicht immer sind es die sogenannten Promis, die am meisten zu sagen haben. Hören Sie Erinnerungen an Gespräche mit durchaus bodenständigen Prominten wie Klaus Maria Brandauer oder Jonas Kaufman, ermutigende Worte von Visionärinnen wie Jane Goodall oder humorvolles Philosophieren mit einem Bart-Weltmeister.

Sep 17, 202330 min

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 17. September 2023

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 17. September 2023Matthäus 18,21-35 Wie oft muss ich vergeben? Petrus erwartet von Jesus auf diese Frage eine klare Antwort. Einmal muss Schluss sein mit Verzeihen! Siebenmal muss das Äußerste sein, was man erwarten kann. Jesus lehnt jede Grenze ab: „bis zu siebzigmal siebenmal“, also ohne Ende! Offensichtlich sieht Jesus im Vergeben nicht eine gelegentliche Großzügigkeit, sondern etwas, das ganz wesentlich zum menschlichen Leben gehört.

Sep 16, 20239 min

Kritik: Salome an der Wiener Volksoper

Mutig hat die Volksoper ein zentrales Werk des Staatsopernrepertoires herausgebracht: „Salome“ von Richard Strauss. Und zwar in der Salzburger Inszenierung aus dem Jahr 1992 von Luc Bondy. Unser Opernexperte Richard Schmitz berichtet. Es ist schön in einer Stadt zu leben, in der die zweite Opernbühne ein schwieriges Werk in dieser Qualität präsentieren kann. Die Volksoper hat auch keine Scheu, eine Oper konventionell zu zeigen. Luc Bondys Inszenierung wurde von seiner Witwe Marie-Louise Bischofberger szenisch neu einstudiert. Im düsteren Bühnenbild von Erich Wonder rollte die Handlung gemäß der Partitur und des Textes von Oscar Wilde ab. Das war spannend vom Anfang bis zum Ende und bot den Sängern Gelegenheit den Figuren eigenes Profil zu geben. Sie mussten nicht im Rollstuhl herumfahren oder im Spitalsbett liegen und auf ach so psychologische Neudeutungen Rücksicht nehmen. Sie konnten sich voll der Rolle hingeben. Das hat vor allem Astrid Kessler getan. Ihr Körpereinsatz ist nahezu akrobatisch und bleibt doch erotisch. Sie singt die vielen melodischen Stellen stimmsicher und mit intensivem Ausdruck. Ihre Hingabe an den Text ist beispielgebend. Begeistert erinnert man sich an große Sängerinnen, die diese Rolle schon in Wien gesungen hatten. Wien hat eine neue Salome. Wolfgang Ablinger-Sperrhacke macht den zweifelhaften, wankelmütigen Charakter des Herodes sichtbar und überzeugt auch stimmlich. Tommi Hakala hat für den Jochanaan nicht nur eine imponierende Gestalt sondern auch eine imponierende Stimme. Verständlich, dass die pubertierende Salome von ihm geküsst werden will. Eine wunderschöne Überraschung ist Ursula Pfitzner als Herodias. Da wurde sie richtig gefordert. Auch Stephanie Maitland beeindruckt als Page. Das übrige Ensemble bot eine solide Leistung. Da blühten einzelne Stimmen richtig auf. Dass Daniel Ohlenschläger stimmlich gedoubelt werden musste, wie es Lotte de Beer anfangs ansagen musste, ist nicht weiter aufgefallen. Das Orchester der Volksoper war gut vorbereitet. Omer Meir Welber könnte die vielen Melismen, die ihm die Sänger anboten, auch im Graben zum Klingen bringen. Das könnte differenzierter klingen, das Quintett der Juden hat man transparenter im Ohr. Es war ein Triumph für die Volksoper. Sie hat gezeigt, dass die Verwirklichung der Partitur größere Wirkung hervorruft, als intellektuelle Neudeutung. Die Demut vor den Genies von Strauss und Wilde wurde stürmisch gefeiert. Auch das Regieteam mit dem doch schon alten Erich Wonder erntete Jubelstürme. Unbedingt hingehen. 9,2

Sep 16, 20233 min

CD der Woche: On Byrd's Wings

Interpreten: Dorothee Mields, Magdalene Harer, Boreas Quartett Bremen, Hathor Consort Label: audite EAN: 4022143978189 Die CD des Tages Konkurrenz in dieser Woche war mit Stars wie Maurice Steger oder Hélène Grimaud stark. Und trotzdem ist die Auswahl von Michael Gmasz auf ein ganz spezielles Alte-Musik Album mit Dorothee Mields, Magdalene Harer, dem Boreas Quartett Bremen und dem Hathor Consort gefallen. Warum, erklärt er wie immer selbst. Es gibt Wochen, in denen steht schon bei der Erstauswahl der jeweiligen CDs des Tages, also noch vor dem Durchhören, fest, welche CD am Ende der Woche als CD der Woche gefeiert wird. Und dann gibt es Wochen, da fällt die Auswahl auf den ersten Blick ein wenig schwerer und erst der musikalische Eindruck führt zum Ergebnis. So geschehen dieser Tage. Natürlich sind auch die anderen ausgewählten CDs großartig, aber die neue CD On Byrd’s Wings von Dorothee Mields, Magdalene Harer, dem Boreas Quartett Bremen und dem Hathor Consort hat mich von den ersten Klängen an gefesselt und gepackt. Das ist sicher auch meiner Vorliebe für Renaissancemusik im Allgemeinen und schöne Stimmen im Speziellen geschuldet. Consortmusik von William Byrd und seiner englischen Zeitgenossen und Schüler erklingt auf dieser CD in Blockflöten und Gambenfassung. Mal getrennt voneinander, dann wieder gemeinsam. Zum Boreas Quartett Bremen, den Blockflöten, und dem Hathor Consort, also den Gamben, gesellen sich die beiden wunderbaren Sopranstimmen von Dorothee Mields und Magdalene Harer, die jede für sich ihre Soloauftritte haben, jedoch vor allem in den Duetten zu wahrer Hochform auflaufen. Herrlich verschmelzen die beiden Stimmen in wohliger Konsonanz, wenn sie sich z.B. bei Henry Lawes über die Gestalt eines guten Kusses austauschen. Im goldenen englischen Zeitalter, also während der Regentschaft Elisabeths der ersten, und der Zeit danach hat England eine Hoch-Zeit an Kunst und Kultur erlebt. Neben William Shakespeare, Walter Raleigh oder Christopher Marlowe waren es vor allem die Komponisten Thomas Tallis, William Byrd, John Dowland oder Orlando Gibbons, die diese Ära künstlerisch geprägt haben. Einige finden sich neben Byrd auf unserer CD der Woche. Augen zu und sich von der wunderbaren Musik mit so großartigen Künstlerinnen und Künstlern einfach beflügeln lassen! (mg)

Sep 16, 20232 min

Impuls für den Tag mit Christine Hubka - Samstag, 16. September 2023

Samstag, 16. September 2023Warum es immer anders kommen kann. Ps 126 i.A.

Sep 16, 20232 min

25 Jahre Sozialreportagen: Hinsehen und hinhören.

Seit 25 Jahren schauen wir hin, wo andere lieber wegsehen. Berichten über Themen wie Obdachlosigkeit, Armut, Schulden, Suizid. Immer wieder führen uns unsere Reportagen zu Menschen, deren Lebens-Rucksack besonders schwer ist. Und zu Menschen, die in schwierigen Situationen besonderen Mut und Lebenskraft beweisen. Gerlinde Petric-Wallner hat gemeinsam mit ihren Kollegen und Kolleginnen im Archiv gestöbert - und ein Best-Of aus unseren Sozialreportagen zusammengestellt.Gestaltung der Sendung: Gerlinde Petric-Wallner.

Sep 15, 202326 min

Abt Nikodemus aus Jerusalem

Vom Hass auf Christen einerseits und von Solidaritätsbekundungen andererseits berichtet der Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem. Sein Kloster liegt ein paar Schritte vom jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt entfernt. Wenn Abt Nikodemus Schnabel unterwegs ist, wird er angespuckt. Andererseits laden ihn mehr denn je Rabbiner in ihre Synagoge ein, sie sagen: Jerusalem ohne euch Mönche wäre nicht mein Jerusalem. Abt Nikodemus Schnabel von der Dormitio-Abtei berichtet von einer “Achterbahn der Gefühle”, die er in Jerusalem erlebt.Er betont, der Nationalismus ist politisch, nicht religiös. Montag, 18. Oktober 2023, 17.30-17.55 Uhr Eine Sendung von Stefanie Jeller.

Sep 15, 202324 min

Kritik: R. Strauss' Daphne an der Wiener Staatsoper

Mit „Daphne“ hat Richard Strauss ein abgeklärtes Alterswerk geschrieben. Am 12. September wurde die Inszenierung von Nicolas Joel wieder in den Spielplan aufgenommen. Unser Opernexperte Richard Schmitz berichtet. Das Sujet einer jungen Frau, die sich mit der Natur einig sieht und den Männern unsicher und ablehnend gegenüber steht, ist gerade heute wieder aktuell. Die Sehnsucht mit Bruder Baum eins zu werden, bewegt viele junge Menschen. Zurück zur unberührten Natur wollen viele, gerade in unserer Zeit des Klimawandels. Nicolas Joel lässt die Handlung in einem griechischen Raum spielen, der der Villa des Münchner Grafikers, Malers und Bildhauers Franz von Stuck nachempfunden ist. Die Bühne im Hintergrund bietet Gelegenheit die Sagenhandlung auf eine Metaebene zu heben. Dass Daphne am Ende nicht in einen Lorbeerbaum sondern in eine rosa Säule verwandelt wird, entspricht wohl nicht dem Willen der jugendlichen Schwärmerin mit der Natur eins zu werden. Soll sein. Besetzt ist der Abend mit großen Stimmen. Hanna-Elisabeth Müller kommt mühelos über die Rampe. Da sie wenig differenziert und stark nach „i“ vokalisiert, gehen die lyrischen Stellen verloren. Höhepunkt war dann auch die Vokalise im Finale, ohne Konsonante! Nicht nur für sie sondern auch für das übrige Ensemble gilt, was Richard Strauss an Clemens Krauss nach einem Besuch in der Staatsoper geschrieben hat: „An dieser Aufführung fiel mir ganz besonders an unseren Sängern auf, dass es für sie ein verständnisloses Absingen von Noten ist und selten der richtige Ausdruck des Stärkegrades der Singstimme gegenüber der führenden melodischen Stimme gefunden wird.“ Joseph Gregor ist sicher kein Hugo von Hofmannsthal, aber der Text sollte verständlicher gesungen werden. Günther Groissböck orgelt den Vater Peneios, Noa Beinart wurde als Mutter Gaea bejubelt. Daniel Lenz und David Butt Philip waren als konkurrierende Liebhaber Leukippos und Apollo mit vollem stimmlichen Einsatz bei der Sache. Viele melodische Einzelheiten, die diese Oper zu einer geheimen Liebe von mir machen, wurden von Sebastian Weigle kaum herausgearbeitet. Das Staatsopernorchester spielte groß auf, es weiß wie Richard Strauss klingen soll. Es war der Abend der großen Stimmen. Das hat das Publikum gewürdigt. Wertnote: 7,8

Sep 15, 20233 min

Impuls für den Tag mit Christine Hubka - Freitag, 15. September 2023

Freitag, 15. September 2023Das Unsagbare sagbar machen. Lk 2, 34-35

Sep 15, 20232 min

Musikstadt Leipzig: Bootsfahrt

Wer Zeit findet, die Schönheit der Stadt wahrzunehmen, dem bietet sich eine hervorragende Möglichkeit dazu mit einer motorisierten Stadtrundfahrt auf dem Wasser.

Sep 14, 20233 min

Musikstadt Leipzig: Schloss Colditz

In unserem Thementag über die Musikstadt Leipzig begeben wir uns nun thematisch aus der sächsischen Stadt raus und machen einen akustischen Ausflug zu Schloss Colditz. Rund eine Stunde entfernt ist es mit seinen weißen Giebeln eines der schönsten mitteldeutschen Baudenkmäler des 16. Jahrhunderts. Mit einer speziellen Historie im 19. Jahrhundert.

Sep 14, 20234 min

Musikstadt Leipzig: Nikolaikirche

Die faszinierende Kraft der Musik ist in Leipzig überall zu spüren. Auch in Kirchen. Ein wesentlicher Ort der Geschichte ist dabei die evangelisch-lutherische Nikolaikirche.

Sep 14, 20232 min

Musikstadt Leipzig: Opernhaus

Ein wesentlicher Schauplatz der Musik ist die Oper, die am zentralen Augustusplatz, gegenüber dem Gewandhaus angesiedelt ist. Hier gibt es große Gefühle und große Stimmen.

Sep 14, 20234 min

Musikstadt Leipzig: Schumann-Haus

Die faszinierende Kraft der Musik ist hier überall zu spüren. Das gilt zum Beispiel für das Schumann-Haus, das ehemalige Wohnhaus von Robert und Clara Schumann, die hier ihre ersten vier Ehejahre verbrachten. Das Haus ist in der Inselstraße 18 im Graphischen Viertel, östlich des Stadtzentrums gelegen.

Sep 14, 20235 min

Musikstadt Leipzig: Mendelssohn-Haus

Die faszinierende Kraft der Musik ist in Leipzig überall zu spüren. So enthält das Mendelssohn-Haus in der Leipziger Goldschmidtstraße 12 die letzte Privatwohnung des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und das Internationale Kurt-Masur-Institut.

Sep 14, 20235 min

Musikstadt Leipzig: Thomanerchor

Johann Sebastian Bach übernahm 1723 das Amt des Thomaskantors in Leipzig. Heute drei Jahrhunderte später ist Andreas Reize als 18. Nachfolger in dieser Funktion. Alle Informationen zum Thomanerchor und seinen zahlreichen Auftritten in Leipzig unter: www.thomanerchor.de

Sep 14, 20235 min

Musikstadt Leipzig: Gewandhaus

Das Gewandhaus, das Konzertgebäude am Augustplatz in der Innenstadt. Es war der erste und einzige Neubau einer reinen Konzerthalle in der damaligen DDR. Direktor Andreas Schulz im Gespräch.

Sep 14, 20235 min

Musikstadt Leipzig: Thomaskirche

Die faszinierende Kraft der Musik ist in Leipzig überall zu spüren, auf Straßen, Plätzen, Konzertsälen und auch Kirchen. Eine davon ist die Thomaskirche, sie ist als Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und des Thomanerchores weltweit bekannt.

Sep 14, 20233 min

Musikstadt Leipzig: Notenspur

Die faszinierende Kraft der Musik ist in Leipzig überall zu spüren. Etwas Spezielles in der Stadt in Sachsen ist die Notenspur. Alle Informationen dazu unter: notenspur-leipzig.de

Sep 14, 20234 min

Musikstadt Leipzig: Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke

Leipzig ist Kulturstadt. Die Kulturlandschaft ist mitentscheidend für das positive Image der Stadt. Stefan Hauser hat Leipzigs Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke spricht über die Strahlkraft der wunderbaren Stadt.

Sep 14, 20234 min

Musikstadt Leipzig: Bach-Archiv

Johann Sebastian Bach, der 1723 das Amt des Thomaskantors in Leipzig übernahm steht für die Historie und der heute heute weltberühmte Thomanerchor für die Gegenwart. Geforscht wird aber nach wie vor zu den Werken von Johann Sebastian Bach. Das Bach-Archiv Leipzig versteht sich als musikalisches Kompetenzzentrum am Hauptwirkungsort Johann Sebastian Bachs. Sein Zweck ist, Leben, Werk und Wirkungsgeschichte des Komponisten und der weit verzweigten Musikerfamilie Bach zu erforschen, sein Erbe zu bewahren und als Bildungsgut zu vermitteln.

Sep 14, 20234 min

Musikstadt Leipzig: Ballettfestival Oper Leipzig-Fichet

Ein wesentlicher Schauplatz der Musik ist die Oper, die am zentralen Augustusplatz, gegenüber dem Gewandhaus angesiedelt ist. Hier gibt es jährlich auch das internationale Ballettfestival.

Sep 14, 20234 min

Musikstadt Leipzig: Leipziger Bachfest 2024

1723 begann Johann Sebastian Bach seine Arbeit als Kantor und Musikdirektor in Leipzig, hierbei war er für die Musik in vier Hauptkirchen der Stadt genauso verantwortlich wie für den Musikunterricht in der Thomasschule. Michael Maul, Bachexperte in Leipzig, über das Leipziger Bachfest 2024.

Sep 14, 20235 min

Musikstadt Leipzig: ein Einblick

Die faszinierende Kraft der Musik ist in Leipzig überall zu spüren – auf Straßen und Plätzen, in Kirchen, Konzertsälen und an den vielen authentischen Wirkungsstätten berühmter Musiker. Und das hat Tradition: In den vergangenen Jahrhunderten lebten und arbeiteten hier über 500 Komponisten, darunter die Größen der Musikgeschichte: Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy und Clara und Robert Schumann ebenso wie Richard Wagner, Edvard Grieg, Albert Lortzing, Gustav Mahler und Hanns Eisler. Das steht heute im Fokus eines Thementags in Kooperation mit Leipzig Tourismus.

Sep 14, 20233 min

Impuls für den Tag mit Christine Hubka - Donnerstag, 14. September 2023

Donnerstag, 14. September 2023Wahrhaft sehen. Num 21, 4-9

Sep 14, 20233 min