
RADIO BASTARD
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2043 / 5 Stunden in 10 Minuten
Rückwärts nach BW, Erinnerungen an das Katzenklo, in Holland gibt's keine automatischen Toiletten, auf zweispurigen Autobahnen keine Chancen zum schnellen Fahren aber ist auch egal, weil rechts kann man auch überholen.

2042 / Mepwohpfd
Heute Nacht gehts wieder nach BW, wer nicht blinkt soll Scheiße fressen, wieviel kosten 24 Stunden und statt Sprechkäse gibts Mettwurst.

2041 / Prêt-à-porter
Händchen halten bis die Kotze hochkommt und T-Shirts shoppen bis der Bastard reich ist.

2040 / OK
Lang oder früh, belanglose und gedruckte Kackscheiße an der Ampel und mein neuer Spitzname vielleicht.

2039 / Sie nannten ihn Mücke
Wenig Schlaf dank Duellen in der Nacht, Gewitter im Kopf, zerschobener Termin, Mett aus dem Neandertal, mit leeren aber desinfizierten Händen durch die Schranke, das Geräusch vom Vögeln und die Gewürze der Stulle.

2038 / Oma gib Handtasche!
Noch ne gute Stunde bis Wochenende, ohne Uhr in Solingen, zerstohlene Börse von unfreundlichen Dieben und die keramische Lösung gegen planschende Katzen.

2037 / Verseuchte Holländer
Müdig und wirr am Morgen, Düsseldorf am besten füßig, überfüllte Kaffeeautomaten, what is the Arzt stattdessen, warum gibt's Parkplätze nur während des Einkaufs und nicht auch danach und keine Sorge, ich werde nicht verhungern.

2036 / Parkett verlegt
Zerschobene Pläne am frühen morgen wegen spätem Abend, Üben für Kitzbühel, Apartment begonnen und mit leichtem Windzug eingeschlafen.https://bastard.uber.space/wp-content/uploads/2021/07/IMG_0008-scaled.jpg

2035 / Das N-Wort
Dumme Mücken, verzögert müdig, mit neuen Kissen schläft es sich schlecht, leave Analena alone, getrollt vom Kassenautomaten, die Leute zwischen mir und dem Hund und die tote Fliege am Fenster.

2034 / Nachtfahrt
Frau und Kind bleiben bei den schwiegernden Eltern, ich aber nicht und deswegen hier mein Rückreisebericht über 546 Kilometer mit polnischem Quiz, Stau mit Abschleppwagen, Grillenzirpen, eigener Überredungskunst und nächtlicher Ankunft im Heim.

2033 / Zu kurzer Tag
Das Problem der Benutzung von Nintendo Apparaten heute und damalig, wie kriegen andere Menschen ihr Leben geregelt, Musik ist wichtiger als das Sonnensystem und wie ist das eigentlich bei euch?

2032 / Richtiges Deutsch
Essen unterm Sitz, der Flüchtling soll es regeln, der Schwurbler wird zum Opfer und Seinfeld kommt aber was ist mit dem Schuh?

2031 / Läufig im Pott
Heute in der anderen Richtung, durchsichtige Züge, Reisverschluss im Ruhrgebiet, vielen Dank für Blumen, Geld und Mails und man sollte lieber doch zu Fuß durch die Welt gehen.

2030 / Nicht so günstige Nußschleife
Schon wieder Verkehr, sozialer Verfall im Diskont, noch nicht ganz fertig mit dem Schuh, wer mich nicht vorlässt, bekommt Nachtschicht und ne Gurke und bei einer Alien Invasion muss sich Duisburg keine Sorgen machen.

2029 / Abendliche Wochenfeier
Wenn zwei Wochen schneller rumgehen als ein Vormittag, ignorantes Verkehrsgesocks auf den Straßen und auf dem Hof, alle Motorradfahrer tot, planlose Planwagen und ich kann einfach nicht anders.

2028 / Feuchter Tag beim Casiologen
Direkt am Anfang verkackt, abgerissene Symbole für irgendwas, mehr Leben genießen, bleibende Drohungen sind künstlich und wer weiß schon, wie lange es bis nach Hause dauert.

2027 / Politisch (in)korrekt
Essen vergessen aber Döner gefressen, durchgeimpft aber trotzdem getestet worden und wie behindert muss man sein um zu fragen, ob andere behindert sind?

2026 / Marwin
Fleischer und Maler auf der Autobahn, wenn Kinder die Meisterschaft verschießen, gesunde Skepsis ist nie verkehrt und dann bin ich auch noch schneller Zuhause als gedacht.

2025 / Der Möhrchenprinz
Cheaten oder nicht, feiern ohne Rauch, alter Schweiß und brackiges Wasser, gebratene Parkhäuser und Luke hat mir seinen Helm geschenkt.

2024 / Dynamischer Belzebub
Mit Stadtplan statt Computer zum Ziel aber nur, wenn keine Polizei durch die Gasse fährt, virtuelle Meetings im Gewerbegebiet und Frühstück um 17 Uhr nur, weil nachher Sport gemacht wird und ich hab wirklich keine schlechte Laune!

2023 / Rauf runter rauf runter
Frieren und schwitzen auf der A3 oder der A42, endlich wieder nach Hause kommen und weiße Kittel von 1938.

2022 / Essen und kotzen
Manche Städte ändern sich nie, verschobener Anschlag und dann auch noch Bauchschmerzen, blinkende LKWagen und studierende Siebenjährige.

2021 / Arbeitslose Hunde
Umfang- und abwechslungsreiches Wochenende mit Müdigkeit, Tennis, Seinfeld, viel zu viel Wasser und ungeplantem Cheaten und noch mehr Hunden. Scheiden tut gar nicht so weh, mein Navi ist eine Drama-Queen und die Becher sind auf dem Weg. Also bald.

2020 / Hallo Düsseldorf!
Erster Tag im beruflichen Draußen, manche Dinge ändern sich nie, Croissants sind der Teufel, Viko ist das neue Telko, wie man sich gibt, so nimmt er und bei Insta performe ich hart.

2019 / Agentur (Letzter Tag)
Voll montierte Nachbarin und verbotene Flüge, Hunde besser nur für Obdachlose und traurige Neuigkeiten von alten Kollegen, die mich mal wieder in meinen Entscheidungen bestätigen.

2018 / Neues Vierrad
Endlich passenderes Wetter, schöne Becher sind schön, bei Facebook sind nicht nur Idioten, eingebrannte Gewohnheiten ablegen ist echt hart und kaum ist man im Straßenverkehr unterwegs, gibt's direkt wieder Klischee-Scheiße.

2017 / Wasser und Brød
Erhoffte Abkühlung blieb aus, Flüssigkeitsaufnahme ab sofort nur noch aus dem Wasserhahn und Hullern ist anstrengender und heterosexueller als man meinen könnte.

2016 / Alles kommt in Ordnung
Der Countdown für eine bessere Zeit läuft, vor allem auch weil die deprimierenden Rückwärtsblicke vorbei sind und weil es endlich Eineinhalb Brötchen gibt.

2015 / Nonchalante Wettervorherkleidung
Sag mir was ich trage und ich sag dir wann die Sonne scheint, Rückblendungen und Erinnerungen sind ab sofort nicht mehr verfügbar, Adapter haben kurze Pimmel und Amazon Boten haben keine Lust auf irgendwas.

2014 / Instagram killed the Twitter Star
Perfekte Zeit für Dacharbeiten, exklusive Storys sind exklusiv und die UEFA ist ja gar kein Karnevalsverein!?

2013 / Der letzte Flug des Avant
Migränend und gähnend, in Vene veritas, mit Blatt und Käfer und frische Luft ist eigentlich immer das beste Medizinum.

2012 / Bottroper Wolkenland
Eiweiß für alle, langweiligster Anfang jemals, der Audi geht rückwärts und direkt in den Urlaub und wie weit ist es eigentlich bis zu den Glücksbärchen?

2011 / Zerspinnung von Mysterien
Stufenweise Temperaturkontrolle mit verlinkten Erinnerungen aus vergangenen Eposoden und die Frage nach einem neuen LEGO Set und der allerersten Radio Bastard Episode.

2010 / Gestrømtes Wimbledon
Wer beim vögeln zwitschert, der genießt so richtig, wenn dir der Kopf den Feierabend versaut und Eurosport die French Open, dann bleibt eigentlich nur noch Metroid und Zelda.

2009 / Dies ist kein richtiger Podcast!
Kleiner Rant über den Promi-Bonus beim Podcastpreis und für Leute, die sowieso schon genug Hörer haben, die Drecksarbeit anderen überlassen aber trotzdem fett Kohle und Fame abstauben.

2008 / Der Anfang von allem
Schlechtes Timing im Radio, alte Menschen im Straßenverkehr, bessere Meinung über Hessen, die Suche nach der Einstiegsfolge und die Erklärung, wie die ganze Scheiße hier eigentlich damals anfung.

2007 / Durchgeimpft
Nirgends hat man seine Ruhe, Rückblicke ab sofort mit Verlinkung ins Jahr, endlich wieder Kleidung, pathologisches Festival in Hildesheim und der Duft des Sommers.

2006 / Das Stewardess-Prinzip
Draußen ja, aber bitte ohne Menschen, Gefühle durch die Gitarre, die stromlose Mutter, der überfüllte Wald am Park, der unsportliche Roger und die Erinnerungen ans Burnout wiegen schwer auf der Seele.

2005 / 10-Dollar Mütze
Einfach abrasiert, Milchshakes mit 80er Jahre Flashback, olles MacBook reaktiviert, beziehungstechnisch ziemlich deprimierender Rückblick, und als der Bastard zum ersten Mal im Internet auftauchte.

2004 / Tier des Jahres
Schnaubend und pfeifend gibts neues aus Migränien, ohne Notizen und ohne Wirbel aber dafür mit Krustenbraten und Regen.

2003 / Musikgeschmack optimiert
Erinnerungen an Holland, kaputte Schultern werden so bleiben, Wetter passt perfekt zum langen Wochenende und MACHT ENDLICH DIE LINKE SPUR FREI!

2002 / Zerbröselndes Litauen
Umgeleitete Unseriöslichkeiten, zerspätete Berichterstattung von medialem Konsum, zusammengefahrene Scheiße und übereinandergeschlagenes Gebein, Aufleben von schlummernder Verbitterung und nirgends gibts mehr echtes Leben als hier!

2001 / Fünftausend Mark und zweitausend Cent
Aufgebrauchte Reserven, ausgetauschte Federbetten, iMacs ohne Rückseite mit hohem Wiederverkaufswert, Flucht trotz schlechtem Wetter, was geschah mit Sporty-Soffie, Erinnerungen an den 11. September, ich freue mich über jeden Kommentar, aber bitte hört auf, mir zu drohen.

2000 / Pipi & Kacka & Kotze
So viele Episoden und noch immer kein bisschen relevant. Immerhin gab's einen Audiokommentar like it's 2010 und ansonsten ist das hier relativ unspektakulär. Ähnlich wie der Jahreswechsel 99/2000.

1999 / Die fantastischen Vier
Mehrzweckzimmer herumgeräumt, keine Playlist dafür aber ein Becher aus Emaille, ein neues iPhone mit alter Hülle und ein Rückblick ins letzte Jahr des alten Jahrtausends mit AOL Usernamen, dem Gefühl der Zukunft, der uninteressanten Sonnenfinsternis, ohne Nadine aber mit den Foo Fighters im Bus und dem deutschen Roadtrip an die Nordsee.

1998 / Das beste Jahr aller Zeiten
Das taktvolle Kind, der Geschmack von null Zucker, gleiches Auto aber trotzdem etwas besser, pfingstliche Büro-Umräumerei geplant, morgens ist schon der Akku leer (also meiner und der der Airpods), die Vergangenheit bröselt weg und der klägliche Versuch, das beste Jahr meines Lebens halbwegs mitreißend Revue passieren zu lassen.

1997 / Samba in Helsinki
Zwölf Jahre in fünf Monaten sind kein gutes Zeichen, Grüße an meine tote Tante in Oldenburg und im Bordrestaurant der deutschen Bahn kann man nicht Beachvolleyball spielen.

1996 / Jein
Mein erster selbstverdienter Computer, der mir zur Hälfte von Werner Kampmann geschenkt wurde und die Antwort auf die Frage, ob ich wirklich machen soll oder ob ich es lieber sein lasse.

1995 / Dies ist nicht die ganze Wahrheit
Urlaub war mal wieder doof, hat aber zumindest gut gerochen, klavierspielende Rapper ohne Gitarre, Mietautos muss man selber desinfizieren, alte Screenshots kann man sich bei Lorenz bestellen, neue musikalische Vorbilder auf Kassette und wo gibts das blaue Zeug?

1994 / Herz kaputt
Ausnahmsweise mal was unternommen, ich kann Menschen noch mehr hassen als wie bisher, DHL kam früher als angekündigt und erste Liebe gab's dank guter Englischkenntnisse in der siebten Klasse.