
OK COOL
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Ep 211OK COOL trifft: Jochen Gebauer
Jochen Gebauer liegt täglich tausenden Menschen im Ohr: Gemeinsam mit Andre Peschke rief er 2016 "The Pod" ins Leben, der heute zu den erfolgreichsten und meistgehörten Gaming-Podcasts des deutschsprachigen Raums gehört - die unvermutete Krönung einer langjährigen Karriere im Spielejournalismus, die ihn zuletzt zum Chefredakteur von GameStar krönte. Im Gespräch mit Dom Schott reist Jochen Gebauer in seine Studienjahre zurück, erzählt von seinem vorzeitigen Abschied von der Welt des Spielejournalismus und wie "The Pod" seinem Leben dann doch wieder eine ganz neue Richtung gab. Und er spricht über die Auszeit, die er sich Anfang 2020 schließlich von seinem eigenen Podcast nehmen musste - und die seine HörerInnen fürchten ließ, ob er jemals ans Mikro zurückkommen würde.

Ep 210OK COOL trifft: "PixelLizzy"
Vor rund vier Jahren wagte "PixelLizzy" den Schritt in die Streaming-Welt - und war so nervös wie selten zuvor in ihrem Leben: Livestreams, ein Chat, Kommentare in Echtzeitg, Leistungsdruck, all das bereitete ihr Unbehagen. Trotzdem blieb sie am berühmten Ball und ist heute eine erfolgreiche Freizeit-Streamerin mit treuer Community, einem prall gefüllten YouTube-Kanal und professionellen Logos. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt sie, warum und wie sie ihre anfängliche Angst überwinden konnte. Außerdem sprechen die beiden über "Geschichten aus Skyrim", ein ganz besonderes Gutenachtgeschichten-Projekt der Streamerin.

Ep 209OK COOL packt aus - und bekommt ein eigenes Printmagazin!
Seit Herbst 2022 arbeitet Dom Schott daran, sich einen kleinen Traum zu erfüllen: Ein eigenes kleines und feines Printmagazin zu konzipieren, das tatsächlich auch gedruckt und in die Welt hinausgeschickt wird. Und jetzt ist es (fast) soweit. "OK COOL auf die Hand" ist der Name des Magazins, das voraussichtlich Ende Mai 2023 in den Druck und kurz darauf in die Briefkästen der Hörerinnen und Hörer wandern wird. Thematisch dreht sich das Heft um den Krieg in der Ukraine und wie SpieleentwicklerInnen versuchen, sich inmitten des Chaos ein wenig Alltag und ihre Leidenschaft zu Games zu erhalten. Ihre Geschichten erzählt dieses Magazin in Form von Interviews, Reportagen und Spiele-Schlaglichtern. "OK COOL auf die Hand" wird es nicht im freien Handel und am Kiosk geben, sondern als exklusives Dankeschön für die 10€-UnterstützerInnen von OK COOL. Wer bis zum Druckstart das 10€-Abo auf Steady abschließt, hat ein Anrecht auf eine Printfassung des Magazins. Wer nach diesem Zeitpunkt das 10€-Abo für sich entdeckt, wird dann von der zweiten Auflage des Printmagazins beglückt, die voraussichtlich gegen Ende des Jahres in den Druck geht. Es ist alles sehr aufregend.

Ep 208OK COOL trifft: Finja Walsdorff
Eigentlich war Finja Walsdorff auf dem besten Weg, Spielejournalistin zu werden. Vor vielen Jahren machte sie als Volontärin der jungen, wilden Redaktion von gamespilot die ersten Schritte in die Branche, bevor sie sich schließlich doch für die Welt der Wissenschaft entschied. Zeitsprung in die Gegenwart: Finja Walsdorff arbeitet an ihrer Doktorarbeit im Fach der Gender Media Studies, während sie an der Universität Siegen und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf forscht und lehrt. Dazwischen organisiert sie Fachkonferenzen, wissenschaftliche AGs - und versucht, sich nicht zu sehr von ihrer neusten Obsession ablenken zu lassen: Elden Ring.

Ep 207OK COOL holt nach: The Bard's Tale (Vorgeplänkel)
Es stimmt: Eigentlich müsste das Spiel in der Überschrift korrekterweise "Tales of the Unknown: Volume 1 - The Bard's Tale" heißen, aber um in Zukunft Finger und Zunge zu schonen, sprechen wir ab sofort nur noch einfach von "Bard's Tale" - der große Rollenspielklassiker von Brian Fargo aus dem Jahr 1985. Die Welt von "Bard's Tale" ist gute, alte Mittelalter-Fantasy: Magier, Krieger und Barden schlagen sich durch die Straßen von Skara Brae und ihre angrenzenden Kavernen, um böse Monster zu besiegen und wertvolle Erfahrungspunkte zu sammeln. Ein Meilenstein seines eigenen Genres, den Dom Schott nie gespieltt hat - bis heute! Nun will der rothaarige Prakti-Barde dieses Versäumnis nachholen und gemeinsam mit "Bard's Tale"-Kenner Manu Fritsch von Insert Moin die Straßen von Skara Brae unsicher machen.

Ep 206OK COOL trifft: Rupert Ochsner
Es ist ein aufregender Punkt in Rupert Ochsners Leben, an dem ihn Gastgeber Dom Schott mit seinem Mikro erwischt: Zum Zeitpunkt der Aufnahme dieses Gesprächs sollte es nur noch vier Stunden dauern, bis das neue Spiel von Ochsner und seinem Team Bonus Level Entertainment erscheinen würde. Das ist eigentlich schon aufregend genug, aber dann ist das Spiel selbst direkt auch noch ein Wagnis für sich: "Saga of Sins" ist ein Action-Plattformer mit ungewöhnlicher Optik, die an Hieronymus Bosch, Bleiglasoptik und Kirchenbilder angelehnt ist - das wohl aufwändigste und ambitionierteste Projekt des kleinen Teams. Doch in diesem Gespräch soll es nicht nur um "Saga of Sins" , sondern auch Ruperts Vergangenheit gehen: Vor Bonus Level Entertainment und dem Leben als Indie-Dev war er nämlich Senior Brand Manager bei Deep Silver / Koch Media (heute PLAION) und betreute dort Riesentitel wie Saints Row und Metro: Last Light. Wie und warum er von diesem Beruf in die Selbstständigkeit gesprungen ist, erklärt er in dieser plauschigen Stunde bei OK COOL.

Ep 205OK COOL trifft: Nils Ehring
Schon seit vielen Jahren kreuzen Nils Ehring und Gastgeber Dom Schott regelmäßig die Mikrofone: Bei den Freunden von The Pod haben die beiden ein Horrorspiel-Format namens "Gänsehaut", in dem vor allem Nils immer wieder Parallelen zur Filmwelt zieht. Das kann er, weil Filme eine seiner größten Leidenschaften sind, die er vor vielen Jahren mit einem erfolgreichen Magister-Studium der Filmwissenschaften krönte. Nach dem Studium in Marburg und Mainz stand er zwar kurzzeitig vor einem Fragezeichen, wie es nun weitergehen soll, entdeckte aber bald darauf seine zweite, große Leidenschaft: Spielejournalismus. Als Redakteur heuerte er bei Krawall.de unter Leitung von Andre Peschke an, stieg zum stellvertretenden Chefredakteur auf und überwand für diverse Events sogar seine Flugangst. Irgendwie. Nach der Schließung von Krawall wechselte Nils Ehring zwar die Branche, hat aber immer den berühmten Fuß in der Tür gehalten und liebäugelt seitdem mit einer Rückkehr in die Welt der Spiele im ganz großen Stil.

Ep 204OK COOL bespricht: The Callisto Protocol & SciFi-Gefängniszellen unter der Lupe
Auf dem Papier klingt The Callisto Protocol nach dem nächsten großen SciFi-Horrorhit: Ein Pilot bruchlandet erst auf dem düsteren Planeten Callisto und kurz darauf im Hochsicherheitsgefängnis "Black Iron". Viel Zeit zum Einleben hat er dort allerdings nicht, denn kurz nach seiner Ankunft bricht das Chaos aus, Mutanten zerreißen die Gefangenen und wir müssen um unser Leben kämpfen. Zufall? Dom Schott und Lea Irion sind dieser Frage nachgegangen und sprechen ausführlich über ihre Erlebnisse auf Callisto. Gemeinsam analysieren sie das Horrorpotential des Spiels, ziehen Vergleiche zum geistigen Vorgänger Dead Space und widmen sich schließlich gemeinsam mit einem Experten den Gefängniszellen im Spiel: Wie sind die im Vergleich zu echten Gefängniszellen eingerichtet? Inwiefern weichen sie von der Realität ab - und warum? Es gibt viel zu bereden.

Ep 203OK COOL trifft: Michael Cherdchupan
Michael Cherdchupan ist seit 2012 Dauergast in den Ohren vieler tausend Menschen: Als Moderator beim Spielepodcast Insert Moin spricht er seit über einer Dekade über Games und Spielkultur. Umso einschneidender war für ihn nun die Entscheidung, sich ein wenig von dieser Arbeit zurückzunehmen und dafür mehr Zeit für eigene Projekte und Ziele zu investieren. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt Michael Cherdchupan von seinen Plänen für die Zukunft, wirft aber auch einen Blick zurück, als er noch studierte, zu Insert Moin stieß - und die ersten, teils ernüchternden Erfahrungen in der Spielebranche sammeln musste. Inhaltswarnung: Teil dieses Gesprächs sind Erzählungen von Michael Cherdchupan über einen verstorbenen Kollegen.

Ep 202OK COOL trifft: Volker Wertich
Volker Wertich begleitet die Spielebranche seit ihren Anfängen: Geboren Ende der 1960-er Jahre war er im richtigen Alter, um das erste Computergerät erst als Spieler, aber kurz darauf auch schon als Hobby-Programmierer zu bedienen. Aus der Leidenschaft wurde sehr schnell ein Karriereweg und so veröffentlichte Volker Wertich schon als Teenager seine ersten Spiele. Sein Durchbruch gelang dem Programmierer schließlich mit "Die Siedler": Eine wuselige Aufbausimulation, die bis heute existiert, allerdings nur noch schemenhaft an seine beliebten Ursprünge Anfang der 90-er Jahre erinnert. Und weil Volker Wertich das wohl ähnlich sieht, hat er viele Jahre lang Anlauf genommen, um nun mit "Pioneers of Pagonia" das zu machen, was er seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr getan hat: Eine wuselige Aufbausimulation entwickeln. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Volker Wertich von der Arbeit an seinem neuen Spiel, aber reist auch in seine Vergangenheit und zu seinen ersten selbstgemachten Games. Außerdem setzt er sich mit seinem eigenen Erbe und dem Begriff des "Urgesteins" auseinander, das im Zusammenhang mit seiner Person regelmäßig bemüht wird.

Ep 201OK COOL packt aus: Es wird ernst!
Ein weiteres Mal blick Dom Schott gemeinsam mit euch hinter die Kulissen von OK COOL und erzählt, welche großen Projekte im März auf die Welt zukommen werden. Spoiler: Zwei, im Kosmos der Dinge keine große Zahl, aber dafür umso aufregender!

Ep 200OK COOL trifft: Lars Rühmann
Wenn Lars Rühmann seinen Job richtig gut macht, dann bekommt man kaum etwas von ihm mit. Denn seine Aufgabe ist es unter anderem, die Tonspuren von Podcasts und Audiobüchern so schön zu polieren, dass sie mit bestmöglicher Qualität durch den Äther flutschen können. Zu seinen Kunden gehören Podcasts wie The Pod und Stay Forever, aber auch viele größere und kleinere Formate aus der Medienbranche klopfen regelmäßig mit der Bitte um Audio-Politur bei ihm an. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt Lars, wie seine Arbeit eigentlich funktioniert, wie er über ein völlig fachfremdes Studium schließlich im Tonstudio gelandet ist und wie er der drohenden/vielversprechenden KI-Revolution entgegenblickt.

Ep 199OK COOL trifft: Kiara Hufnagel
Viele Jahre ihres Lebens widmete Kiara Hufnagel der Welt des eSports: Sie spielte Call of Duty auf höchsten Niveau, führte schließlich die Nationalmannschaft der Frauen an, unterstützte ein englisches Team und baute als Managerin sogar selbst eine Mannschaft auf. Alle Zeichen deuteten auf eSport-Karriere, aber dann kam es doch ganz anders: Sie bewarb sich beim Internetsender RocketbeansTV als Redakteurin, sammelte dort immer mehr Kamera-Erfahrung bis sie schließlich nach zwei Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. Heute streamt sie vor einem großen Publikum auf Twitch und versucht nicht über Steuerdinge nachzudenken. Mit Gastgeber Dom Schott spricht Kiara über ihre eSport-Vergangenheit, warum sie schließlich doch diese Community verlassen und einen ganz anderen Weg eingeschlagen hat. Außerdem ist dies die erste Folge ohne knarrenden Schreibtischstuhl - ein Meilenstein dieses Podcastmagazins.

Ep 198OK COOL holt nach: Return of the Obra Dinn (Vorgeplänkel)
Im Jahr 2018 veröffentlichte Lucas Pope nach dem Riesenerfolg „Papers, Please“ sein neuestes Spiel „Return of the Obra Dinn“, das zumindest auf dem Papier wenig reizvoll klingt: Als Versicherungsvertreter der Ostindien-Kompanie müssen wir herausfinden, was mit der Mannschaft des Handelsschiffes Obra Dinn geschehen ist, das an einem Oktobertag des Jahres 1807 ohne Besatzung im Hafen einer Kleinstadt einkehrte. Obendrein inszeniert das Spiel diese Handlung nicht mit zeitgemäßer Grafik der späten 2010-er Jahre, sondern bedient sich eines 1-Bit-Artstyles, der an MAC-Spiele der späten 80-er erinnert. Puh. Trotzdem (oder gerade deswegen?) war das Spiel ein riesiger Erfolg und gilt bis heute als einer der besten Titel seines Genres, der dank des ungewöhnlichen Grafikstils zudem unverwechselbar aus dem Spielregal heraussticht. Höchste Zeit, dass sich Dom Schott auf ebendieses Handelsschiff und einen modernen Klassiker nachholt. Zur Seite steht ihm dabei Daniel Feith, Programmchef von GamePro/GameStar/MeinMMO, der „Return of the Obra Dinn“ anno dazumal schnell lieben gelernt hatte und auch generell Detektivspielen viel abgewinnen kann.

Ep 197OK COOL trifft: Nico Nolden
Nico Nolden hat viele Jahre und noch mehr Kraft und Energie in sein Herzensthema gesteckt: An der Schnittstelle zwischen Geschichtswissenschaft und Games zu forschen und über die Grenzen seines eigenen Schreibtisches hinaus Gleichgesinnte zusammenzubringen. Seine Wirkungsstätte fand er im Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg, wo er das Gamelab als Ort der Vernetzung aufbaute, die studentische AG "History Matters" ins Leben rief und den Grundstein zur Ludothek legte - eine riesige Spielesammlung, die Studierenden den Zugang zum Medium erleichtern sollte. Seine Bemühungen fruchteten allerdings nicht so, wie Nico Nolden es sich erhofft hatte: 2019 verließ er die Universität Hamburg, heute arbeitet er nicht mehr im Bereich der Public History. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt der Historiker, warum seine Pläne scheiterten, auf welche Hürden er stieß und wie er heute auf das Spannungsfeld von Geschichtswissenschaften und Games blickt.

Ep 196OK COOL trifft: Christoph Minnameier
Das Leben von Christoph Minnameier dreht sich in großen Teilen vor allem um Videospiele: Tagsüber unterrichtet er als Game-Design-Professor an der MDH München, nach Feierabend schraubt er an seinen eigenen Spielen herum. Und die sind erfolgreich: 2015 veröffentlichte er mit "Knard" eine Kinderbuch-App, die gleich mehrfach ausgezeichnet wurde und 2022 folgte dann sein bisher größter Erfolg: "Dungeons of Dreadrock", ein Puzzle-Dungeon-Crawler, der für den Solo-Entwickler ein kommerzieller Riesenhit ist. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt Christoph Minnameier von seinem Weg in die Welt der Spiele, was ihn zu seiner Arbeit antreibt und wie es war, drei Jahre lang an Dingen wie Flugbahnen von Granaten zu arbeiten.

Ep 195OK COOL trifft: Hamburgs Menschen
Nach vielen, vielen Gesprächen hier bei "OK COOL trifft" verlässt Dom Schott für diese Ausgabe seinen Schreibtisch um im langsam herannahenden Frühling vor die Tür zu treten und zu rufen: Hallo Hamburg, sprich mit mir! Mit Aufnahmegerät und gutgelauntem Grinsen bewaffnet zog Dom also in die Hansestadt hinaus, um mit ihren Menschen über Spiele, Spielkultur und ihre Geschichten zu plaudern. Und diese Reise hat er dokumentiert, inklusive aller Höhe- aber vor allem auch Tiefpunkte.

Ep 194OK COOL kauft ein: Gemütlichkeit
Einmal im Monat ziehen die Journalisten Rainer Sigl und Dom Schott mit einem Einkaufswagen in die Welt hinaus und versuchen, das Beste aus ihrem Budget zu machen: 20€ steht ihnen jeweils zur Verfügung, um die besten Spiele passend zum Oberthema der jeweiligen Folge einzutüten. Anschließend kommen die beiden vor dem Mikrofon zusammen, um ihre Einkaufslisten zu vergleichen und über ihre Entdeckungen im Spielregal zu philosophieren. Und dabei sollten sie sich alle Mühe geben, ihre Investitionen möglichst gut zu begründen, denn nach der Folge sind alle HörerInnen dazu eingeladen, in einer Abstimmung darüber zu entscheiden, wer von den beiden das Beste aus 20€ gemacht hat. Die Auflösung dieser Abstimmung gibt's dann in Folge 02.

Ep 193OK COOL trifft: Maurice Alain
Maurice Alain ist Mitgründer des Hamburger Spielestudios Tiny Roar, das im Jahr 2022 sein bisher größtes Projekt veröffentlicht haben: XEL, ein SciFi-Adventure mit Rollenspielelementen, Schalterrätseln - und bestürzend schlechten Kritiken. Sowohl die Presse als auch SpielerInnen straften den Titel für seinen schlechten technischen Release-Zustand und zahlreiche Game-Design-Sünden hart ab. Ende des vergangenen Jahres kürte dann der reichweitenstarke Sender GameTwo das Spiel zu einem der schlechtesten Games des Jahres. Der Flopp war perfekt. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erzählt Maurice Alain, wie es zu diesem Debakel kommen konnte, wie er und das Team mi dem Rückschlag umging und wohin die Zukunft von Tiny Roar nun führen soll. Maurice scheute sich dabei nicht vor Selbstkritik und einer bemerkenswerten Offenheit, die dieses Gespräch zu einer ganz besonderen Unterhaltung machen.

Ep 192OK COOL bespricht: Heidelberg 1693 & die Tödlichkeit historischer Waffen
OK COOL wagt sich in die Welt der Spielbesprechungen und hat sich dafür ein ganz besonderes Format ausgedacht: Jeden Monat kommen Dom Schott und Lea Irion zusammen, um ein Spiel unter die Lupe zu nehmen, das die beiden aus welchem Grund auch immer für besprechenswert halten. Doch damit nicht genug: Jede Spielbesprechung findet unter einem besonderen Themenschwerpunkt statt, für den die beiden jeweils einen Experten bzw. eine Expertin interviewen und anschließend einen aussagekräftigen O-Ton zur Spielbesprechung mitbringen - ohne dabei zu wissen, wohin der bzw. die andere mit ihrer Interview-Anfage marschiert ist. In dieser ersten Ausgabe haben sich Lea und Dom mit Heidelberg 1693 auseinandergesetzt: Ein ungewöhnlich morbider 2D-Plattformer, der in Heidelberg spielt und uns mit Degen und Muskete gegen Armeen von Zombies, Ritter und dickbusige Frauen anrennen lässt. Verstörend, bizarr - und bockschwer. Mehr dazu in der Folge. Und apropos bereden: Wenn ihr OK COOL auf Steady unterstützt, könnt ihr Dom und Lea in einer Extrafolge dabei zuhören, wie sie ihre ersten Eindrücke nach der ersten Spielstunde vergleichen und in launiger Runde über einen geeigneten Themenschwerpunkt diskutieren. Diese Folge erscheint immer einen Tag vor dieser vollen Besprechung.

Ep 191OK COOL trifft: Kim "Freiraumreh" Adam
Kim Adam gehört auf Twitch zu den wichtigsten gesellschaftskritischen Stimmen. In Talkrunden mit ExpertInnen ganz unterschiedlicher Themen bildet sie sich live vor tausenden ZuschauerInnen fort: Gewalterfahrungen, Sexismus, vegane Ernährung, Arbeitsbedingungen bei Amazon & Co. - die Palette an Gesprächsthemen ist breit gefächert. Und damit ist Kim, die auf der Plattform als "Freiraumreh" aktiv ist, erfolgreich: Sie hat mittlerweile zwei MitarbeiterInnen und einen Coworking-Space in Berlin, den sie gemeinsam mit der Gaming-Streamerin Pia Scholz alias Shurjoka teilt, die bereits bei OK COOL zu Gast war. Im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott erinnert sich Kim Adam an die Anfänge auf der Plattform zurück, vermisst ihr Lampenfieber und erklärt, wie sie sich mit ihrer Arbeit eigentlich finanzieren kann.

Ep 190OK COOL packt aus: Dom Schott bekommt Verstärkung!
OK COOL erreicht einen großen Meilenstein: Zwei fachkundige JournalistInnen verstärken ab sofort als freie MitarbeiterInnen OK COOL mit ihren ganz eigenen Formaten. Einen ersten Blick auf das, was da auf euch zukommt, könnt ihr in dieser Folge "OK COOL packt aus" erhaschen.

Ep 189OK COOL trifft: Jasmin "Gnu" Sibel
Mit weit über eine Millionen Abos auf YouTube, tausenden regelmäßigen Twitch-ZuschauerInnen und einem Bestseller-Buch gilt Jasmin Sibel alias "Gnu" als erfolgreichste Gaming-Influencerin Deutschlands. Keine Überraschung, dass Gastgeber Dom Schott ausgesprochen viele Fragen für sie hat: Wie erlebt Jasmin die deutsche Gaming-Community? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? Warum wurde sie überhaupt Influencerin? Und was hat es mit dem "Gnu" auf sich? In dieser Folge werden all diese und noch mehr Fragen beantwortet. Als ungefragten Bonus obendrein gibt es außerdem einen Moderator (immer noch Dom Schott), der sich erst mal wieder ins Moderieren einfuchsen muss. Ja, die Feiertage zum Jahreswechsel waren lang und erholsam und haben ihn so manches vergessen lassen. Hach.

Ep 188Auswertung der Riesenumfrage 2022
In einer großen Umfrage hat Dom Ende 2022 bei den HörerInnen von OK COOL um ein Stimmungsbild gebeten: Wie gefallen den Menschen da draußen die einzelnen Formate? Was fehlt, wovon gibt's genug? Und: wer hört eigentlich wann zu? All diese und mehr Fragen wertet Dom in dieser Folge vor dem Mikrofon für und mit euch aus. Nochmals ein großes Dankeschön für alle, die sich bei der Umfrage beteiligt haben!

Ep 187OK COOL trifft: Linda Rendel
Linda Rendel arbeitete sieben Jahre lang als Producerin bei Ubisoft Düsseldorf, bevor sie den sicheren Job aufgab und sich ins Ungewisse warf. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt sie von dieser Entscheidung, ihrer spannenden Reise durch die Spielebranche, wie sie ihren eigenen Führungsstil finden musste und mit welchen Augen sie die Welt der Spieleentwicklung heute wahrnimmt.

Ep 186OK COOL trifft: Marius Bandurski
Marius Bandurski ist Teil eines kleinen Teams, das nun schon seit einigen Jahren den Gaming-Podcast "Down to the Detail" betreibt. Wobei "Gamingpodcast" dem ungewöhnlichen Konzept der Truppe kaum gerecht wird: Statt wie gehabt über Spiele zu diskutieren, Analysen auszutauschen oder einander Empfehlungen auf die Festplatte zu drücken, bietet "Down to the Detail" einen Podcast irgendwo zwischen Let's Play zum Mithören und Spielkritik. Staffelweise sezieren die Freunde ein Spiel von Anfang bis Ende, gehen dabei wie in einem Let's Play aber chronologisch vor und lassen auch immer wieder die Spielwelt selbst zu Wort kommen - mit Soundschnipseln, Ausschnitten aus dem Soundtrack oder aufgenommenen Gesprächsfetzen der jeweiligen Spielfiguren. Viel Arbeit für ein jahrelang nur kleines Publikum, bis dann dank eines Glücksfalls ein erster Durchbruch gelang. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Marius Bandurski von der aufwändigen Arbeit hinter den Kulissen von "Down to the Detail", seiner Raubritter-Familie (ja, wirklich!) und welche Zukunftspläne er für seinen Podcast hat.

Ep 185OK COOL trifft: Andre Peschke
Andre Peschke hat in seinem Leben schon viel gemacht, wofür man ihn kennen könnte: Er hat erfolgreich Dark Souls 1 durchgespielt, mischt täglich Kaffee mit Müllermilch, war jahrelang Chefredakteur des rebellisch-kreativen Onlinemagazins Krawall, anschließend Videochef bei GameStar und schließlich Mitgründer von The Pod - einer der erfolgreichsten und meistgehörten Gaming-Podcasts Deutschlands. Dort spricht er bis heute täglich über Spiele, Spielkultur und alles andere, was auf seinem Themenzettel Platz findet. Sein Gastgeber Dom Schott kennt ihn außerdem als Auftraggeber und Podcastfreund, mit dem er mittlerweile schon einige hundert Stunden vor dem Mikrofon verbracht hat. Oder anders gesagt: Es gab viel zu besprechen. Und so besuchte das Duo gemeinsam ganz unterschiedliche Themenfelder, vom Einstieg in den Journalismus über die Arbeit mit Podcasts bis zum Gedanken an das eigene Vermächtnis.

Ep 184OK COOL holt nach: Gothic 2 (Vorgeplänkel)
Häufig ist Skepsis angebracht, wenn die Community den nächsten „Klassiker“ auswählt, den Dom Schott nachholen soll, denn immer wieder stellt sich heraus, dass die ollen Schinken von damals alles andere als gut gealtert sind. In manchen Fällen aber darf diese Skepsis gnadenloser Vorfreude weichen – wie bei dieser neuen Runde von „OK COOL holt nach“: Denn dieses Mal geht die Reise zurück in eine Welt, die Dom bereits einmal fasziniert besucht hat: Hallo Gothic 2, du bist das Reiseziel der nächsten Nachhol-Expansion! Im Gespräch mit und in Begleitung von Felix Zimmermann, Mitarbeiter der Bundeszentrale für politische Bildung, Public Historian und riesiger Gothic-Fan, macht sich Dom warm für seine Reise in die Fantasy-Welt, holt sich letzte Tipps ab und fachsimpelt über die Spielepackung, die 2002 in den Ladenregalen stand.

Ep 183Umfrage zu OK COOL: Die große Feedbackrunde 2022 ist gestartet!
Liebe Menschen da draußen, das nahende Ende des Jahres will Dom noch einmal nutzen, um auf 2022 zurückzublicken und auszuwerten, was in der Welt von OK COOL gut lief, was weniger und wo das Projekt aktuell eigentlich steht. Dafür braucht er eure Hilfe! In der untenstehenden Umfrage warten einige Fragen rund um OK COOL darauf von euch beantwortet zu werden. Kostet euch keine fünf Minuten, ist für Dom und die Zukunft des Projekts aber Gold wert! Also: Haut in die Tasten und lasst euer ehrliches Feedback da!

Ep 182OK COOL trifft: Thomas Feichtmeir
Der Österreicher Thomas Feichtmeir ist Pixel Artist und gehört mit seiner Arbeit zu den erfolgreichsten KünstlerInnen der Branche. In der Vergangenheit half er bei der Gestaltung von Spielen wie Blasphemous, Dome Keeper und - indirekt - auch bei Vampire Survivors. Gleichzeitig kämpft seine Branche mit Vorurteilen: Für einige Gamer ist der Pixellook "faul" und ein sicheres Anzeichen für ein schnell hingerotztes Spiel. Natürlich alles Quatsch - wie aber Thomas damit umgeht, erzählt er Dom Schott im Gespräch. Außerdem geht es um seinen Weg in die Branche, das Leben in Wien und dreiste Auftragsanfragen.

Ep 181OK COOL trifft: Hauke Gerdes
Hauke Gerdes ist den meisten Menschen wohl als Spielleiter des Pen-and-Paper-Formats "Spitze Stifte" bekannt, das er gemeinsam mit der Rocketbeans-Truppe nun schon seit Jahren produziert. Hierfür schreibt er eigene Abenteuer, denkt sich Charaktere aus, entwirft Schauplätze und improvisiert nach besten Kräften, um seine zunehmend erfahrenen MitspielerInnen unterhaltsam von Sendung zu Sendung zu führen. Doch Haukes Geschichte kennt noch viele andere, spannende Stationen: Ein prägendes Jahr Zivildienst, das Praktikum bei GameOne, die Auswanderung nach Japan, Finanzstress in der Pandemie und schließlich die Arbeit am eigenen Videospiel. Über all diese Stationen und noch einige mehr spricht Hauke Gerdes mit Gastgeber Dom Schott in diesem Themenblumenstrauß, der sich als Podcast verkleidet hat.

Ep 180OK COOL trifft: Daniel Staubesandt
Daniel Staubesandt ist Moderator beim Internetsender NerdstarTV und moderiert dort jede Woche an mehreren Abenden die Indie Late Night Show: eine Sendung, die sich um Indie-EntwicklerInnen und ihre Spiele dreht. Und auch, wenn Daniel immer weiß, wer auf seiner Couch sitzen wird, bleibt doch immer Raum für Überraschungen - und die zu bewältigen während die Kamera schonungslos jeden Moment einfängt, das ist gar nicht so einfach. Und so erzählt Daniel Staubesand seinem Gastgeber Dom Schott von seinen schwierigsten Momenten als Moderator, wie er mit Bühnenangst und Lampenfieber umgeht und wie er es mit Moderationskärtchen hält. Auch für Dom hat er Fragen mitgebracht, die das Duo weit in die Kindheit und Teenagerjahre zurückführen.

Ep 179OK COOL packt aus: Geschenke-Abos, Fragensturm & neue Pläne für 2023
In dieser November-(hust)-Ausgabe des monatlichen Blick hinter die Kulissen von OK COOL erzählt Dom von Gothic 2, wie ihr Menschen zu Weihnachten mit OK COOL beglücken könnt und wagt außerdem einen ersten schüchternen Ausblick auf neue Zusammenarbeiten, neue Formate und 2023.

Ep 178OK COOL trifft: Arabella Wintermayr
Arabella Wintermayr ist freie Journalistin und regelmäßig bei Der Freitag, der TAZ, der Berliner Zeitung und anderen Stellen zu lesen. Ein großer Teil ihrer Arbeit dreht sich dabei um Filmkritik, wobei sie in den letzten Jahren eine ganz besondere Perspektive für sich entdeckt hat: Meta-Kritik, die über den Film selbst hinausgeht und nach den großen Zusammenhängen sucht. Mit Gastgeber Dom Schott spricht Arabella Wintermayr über ihren Weg in die freie Filmkritik, erste Gehversuche in der Spielekritik, Horrorfilme und das eigene Schreibprofil. Außerdem mit am Start: Ein komplett neues Aufnahmeprogramm im Hintergrund, der Puls war entsprechend hoch bei allen Beteiligten.

Ep 177Adieu blauer Vogel: Welche Konsequenzen hat die Twitter-Krise für die Spielebranche?
Spätestens nach der Übernahme von Twitter durch Elon Musk strauchelt die Plattform gehörig: Mehr und mehr UserInnen verlassen das soziale Netzwerk und suchen sich Alternativen. Was für die einen "nur" nervig und umständlich ist, kann für die anderen ernste berufliche Konsequenzen nach sich ziehen - gemeint ist insbesondere die Spielebranche, deren Mitglieder in den letzten Jahren Twitter zu ihrem bevorzugten Mittel für Netzwerken und Community-Pflege gemacht haben. Im Gespräch mit PR-Experte Thomas Reisenegger, der selbst eine Marketing-Firma erfolgreich betreibt, beleuchtet Gastgeber Dom Schott das Problem und versucht gemeinsam mit Reisenegger zu ergründen, wie wichtig Twitter für die Spielebranche tatsächlich ist, welche Konsequenzen das Straucheln der Plattform für sie hat - und wie Indie-EntwicklerInnen heutzutage um die Aufmerksamkeit ihrer Fans kämpfen.

Ep 176OK COOL trifft: Andreas Inderwildi
Andreas Inderwildi ist (unter anderem) Spielejournalist und hat sich ganz besondere Themenfelder erschlossen: Games aus der Perspektive der Mittelalterwissenschaften zu analysieren und zu besprechen. Das Ergebnis dieser Herangehensweise sind hochspannende Auseinandersetzungen mit dem Medium, die allerdings auch aufwändig sind - und nur selten angemessen bezahlt werden. Das ist ein Problem, das auch Gastgeber Dom Schott gut kennt: Spielejournalistische Angebote und Themen, die sich abseits des Mainstreams bewegen, ernten magere Honorare und wenig Zuspruch von den Redaktionen, die eigentlich immer um "ungewöhnliche Ideen" werben. Wie sehr das frustrieren kann, was diese Realität für Andreas Werdegang bedeutet und welches kreative Auffangbecken der Journalist für sich selbst errichtet hat, darüber philosophiert das Duo in dieser Folge.

Ep 175OK COOL trifft: Marcel "Sl4sH" Reiske
Marcel Reiske alias "Sl4sH" ist eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Warcraft-3-Szene: Seit Jahrzehnten ist er nicht nur als Profi-Spieler, sondern auch als Caster aktiv, kommentiert also vor Live-Publikum laufende Matches, analysiert, unterhält. Das Potential, dieses Hobby zum Beruf zu machen, war für "Sl4sH" immer da, allerdings wählte er einen anderen Weg: Er ließ sich zum Krankenpfleger ausbilden und kümmert sich heute um die Menschen, die am meisten Hilfe brauchen. Im Gespräch mit Dom Schott geht es darum nicht nur um seine Warcraft-Leidenschaft, sondern auch um die vielen Probleme und Engpässe, die er an seinem Arbeitsplatz täglich erlebt. Inhaltswarnung für das Gespräch: Krebserkrankung, schwere Verbrennungen, Selbstverletzung

Ep 174OK COOL trifft: Leo Schmidt
Man könnte sagen, Leo Schmidt hat es geschafft: Er hat es geschafft, der Tretmühle des Spielejournalismus zu entkommen und heute einem Job nachzugehen, der Nerven schont und zukunftssicher ist. Spiele sind heute für ihn vor allem Hobby und Freizeit, ganz im Gegensatz zu den vielen Jahren davor, in der er sich als Spielejournalist einen Platz am Schreibtisch zu erkämpfen versuchte. Das hat mehr als einmal geklappt - hielt aber neben viel Spaß und einigen Abenteuern auch große, frustrierende Momente für ihn bereit. In dieser Folge blicken Leo Schmidt und Gastgeber Dom Schott gemeinsam zurück auf die Schattenseiten einer Branche, sprechen über die nicht mehr existierende und leider berüchtigte Gaming-Website gamona, den Expansionsdrang von Ströer, GIGA und wie dieses Kapitel in Leos Leben schließlich an einem Vormittag im Park endete.

Ep 173Die Geldtöpfe der Gamesförderung sind leer - und jetzt?
Diese Woche offenbarte das Wirtschaftsministerium, dass die Fördertöpfe der bundesweiten Gamesförderung leer sind - allerdings nicht nur die des Jahres 2022, sondern direkt auch das Budget des kommenden Jahres. Dass irgendwann kein Geld mehr da sein würde, war allen klar, aber dass es jetzt schon soweit ist, traf viele EntwicklerInnen unerwartet. Und die Konsequenzen sind für die gesamte Branche ernst. Auch Kathrin Radtke ist von dieser Überraschung betroffen. Die Programmiererin hat erst letztes Jahr mit "Spellgarden Games" ein eigenes Studio gegründet, nachdem sie zuvor beim renommierten Berliner Team "Studio Fizbin" (Say No More, Minute of Islands) mitgearbeitet hatte. Ihre Zukunftspläne als Gründerin waren ambitioniert - bis auch sie von den plötzlich leeren Fördertöpfen überrascht wurde. Im Gespräch mit Dom Schott ordnet sie die Neuigkeit noch einmal aus ihrer Perspektive ein und versucht gemeinsam mit ihm in die Zukunft der deutschen Spielebranche zu blicken. Zeitgleich zu diesem Interview ist auf OK COOL ein ausführlicher Artikel erschienen, der weitere EntwicklerInnen zu Wort kommen lässt, die von den überraschend leeren Fördertöpfen schwer getroffen wurden. Der Text ist in den Shownotes verlinkt.

Ep 172OK COOL trifft: Tim Hopmann
Als Tim Hopmann vor vielen Jahren in das Leben seines Gastgebers Dom Schott trat, war er noch im Herzen der Spielewelt berufstätig: "Videoredakteur bei Gameswelt" prangte auf seiner Brust - ein Job, den Tim fast 10 Jahre lang in der Münchner Spieleredaktion ausfüllte. Irgendwann aber begann es ein bisschen zu haken, zu drücken, Sand kam ins Getriebe und Tim wechselte den Job. Er war immer noch Videoredakteur, dieses Mal aber bei Sport1 und damit zwei Schritte raus aus der Spielewelt. Drei Jahre später zog er auch dort seinen Hut und verabschiedete sich auf eine Reise, die quer durch Europa aber eigentlich viel mehr noch zu ihm selbst führen sollte. 80 Tage und 23 Länder ist er wieder zurück und erzählt Dom von den Hintergründen seiner Reise, von mentaler Gesundheit, gutem Essen und seiner wendungsreichen Biographie.

Ep 171OK COOL packt aus: Alte Ziele, neue Formate & eine wilde Idee
"OK COOL packt aus" und damit der monatliche Blick hinter die Kulissen von OK COOL ist zurück - und mit was für einem Neuigkeitenfeuerwerk Dom Schott da angetreten ist, das insbesondere eine wilde Idee betrifft, die etwas mit Papier, einen Copyshop und MS Paint zu tun hat.

Ep 170OK COOL trifft: Ali Reder
Ali Reder ist Game Designerin und gründete 2017 die Femisphere: Ein Event, das die Diversität in der deutschen Spielebranche stärken und geschützte Orte zur Vernetzung und Weiterbildung anbieten will. Bis zu diesem großen Schritt musste Ali Reder allerdings erst einmal selbst ihren Platz in der Branche finden, in der sie heute so leidenschaftlich gerne arbeitet. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt sie von dieser langjährigen Suche, welche Irrwege sie dafür gehen musste und wie sie heute die deutsche Spielebranche als Entwicklerin wahrnimmt. Außerdem: Ein Topmodel-Spiel mit Hunden.

Ep 169OK COOL beleuchtet Ultracore: vom Pen-&-Paper zum Videospiel
Februar 2020, ein Abend im Hamburg: Hauke Gerdes sitzt in den Redaktionsräumen des Internetsenders Rocketbeans TV an einem Holztisch. Mehrere Kameras sind auf ihn gerichtet, als er den tausenden ZuschauerInnen seine neue Pen-&-Paper-Welt vorstellt: Ultracore. Es ist nicht das erste Rollenspiel-Universum, das Hauke entworfen hat - aber das erste, das nun zum Videospiel werden soll. Gemeinsam mit dem neu gegründeten Studio Blankhans stellt er sich einer großen Herausforderung. Dom Schott hat ihn und zwei Schlüsselfiguren seines Teams zum Interview getroffen, um ein Schlaglicht auf das spannende Unterfangen zu werfen. "OK COOL beleuchtet" ist ein neues Format von OK COOL, in dem Dom Schott deutsche Spielestudios und ihre aktuellen Projekte unter die Lupe nimmt. Diese erste Folge ist frei für alle, sämtliche kommenden Folgen erscheinen dann für Steady-Supporter, die OK COOL mit knapp 5€ im Monat unterstützen.

Ep 168OK COOL trifft: René Habermann
Gemeinsam mit seiner Frau Anne hat René Habermann mit Dome Keeper einen echten Überraschungshit gelandet: Ein Monat nach Release des Buddel-und-Kuppel-Beschütz-Spiels steht das zweite offizielle Game des Paares aus Dresden, das unter dem Studionamen "bippinbits" agiert, bei über 2000 begeisterten Reviews auf Steam. Was vor vielen Monaten als "Dome Romantik" auf einem Game Jam begann, ist nun ein erfolgreicher Indie-Hit. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt René Habermann von seiner Arbeit an "Dome Keeper", was ihn als Entwickler inspiriert und wie er zu politischen Spielen steht. Dom unterdessen erzählt vom Vorlesewettbewerb in der 7. Klasse - das musste einfach raus.

Ep 167OK COOL trifft: Dr. Kerstin "Kes Cosplay" Seitz
Dr. Kerstin Seitz arbeitet bei Plaion (ehemals Koch Media) in der Marketingabteilung und kümmert sich als PR-Expertin darum, dass die von ihr betreuten Spiele von InfluencerInnen wie JournalistInnen möglichst vorteilhaft präsentiert werden. Kein einfacher Job, wie sich im Gespräch mit Gastgeber Dom Schott herausstellt. Neben ihrer Arbeitet pflegt die PR-Frau außerdem leidenschaftlich ihr Cosplay-Hobby: Regelmäßig schlüpft sie in die Haut ihrer liebsten Serien-, Film- und Spielfiguren, deren Kleidung sie meist sogar selbst schneidert und dann mit Hilfe professioneller FotografInnen inszeniert. Und ihre Leidenschaft wird bemerkt: Kerstins Kostüme und Gewandungen wurden schon auf vielen internationalen Cosplay-Seiten vorgestellt und ausgezeichnet. Im Gespräch bei OK COOL erzählt Kerstin Seitz von diesem großem Hobby, von spektakulären Western-LARPS und welche Fragen sich moderne Spiele-PR heute in einer Welt der InfluencerInnen selbst stellen muss.

Ep 166OK COOL trifft: Sebastian Heße
Sebastian Heße ist Narrative Designer bei Buntspecht Games, der Spiele-Sparte der Kölner Produktionsfirma Buntspecht, die ursprünglich eigentlich nur in der Film- und Werbebranche unterwegs war. Und in gewisser Weise ist diese Firmenstruktur auch ein Spiegel für Sebastians eigene Biographie: Der studierte Drehbuchschreiber wollte eigentlich Filme drehen, entdeckte dann die Werbe-Branche für sich und ist schließlich da gelandet, wo er sich wirklich wohl fühlt - in der Welt der Spiele. Seit 2019 entwickeln er und ein kleines Team das Adventure Fall of Porcupine, das die Geschichte - und die Geschichten - eines Krankenhauses erzählt. Als Inspirationsquelle dienen die Erlebnisse echter Krankenhaus-MitarbeiterInnen, mit denen sich das Entwicklerteam während der Corona-Pandemie unterhalten hat. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Sebastian Heße von seinem Weg in die Spielebranche und wie er sein erstes eigenes, großes Projekt allmählich auf die Release-Zielgeraden im nächsten Jahr bewegt. Aufregende Zeiten, aufregende Zeiten.

Ep 165OK COOL trifft: Mathilde Hoffmann
Mathilde Hoffmann ist Sound Designerin, Komponistin und somit verantwortlich für das, was beim Spielen aus unseren Lautsprechern kommt. Sie komponiert für ihre Auftraggeber Soundtracks, kombiniert Sound-Effekte und entwickelt nebenbei gemeinsam mit einem Freund ihr eigenes Spiel: Oddada, ein musikalisches Roguelike der ganz besonderen Art. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Mathilde Hoffmann von ihrer faszinierenden Arbeit mit Geräuschen, wie das (Über-)Leben in der Spielebranche als selbständige Sound Designerin funktioniert und vieles mehr. Gastgeber Dom Schott spannt währenddessen einen gewaltigen Spannungsbogen: Er ist erkältet und könnte jeden Moment niesen. Jeden. Moment.

Ep 164OK COOL trifft: Anne Sauer
Anne Sauer ist Teil des Berliner Entwicklerteams Playing History und hilft dort, Spiele mit pädagogischem Anspruch zu entwerfen. Das klingt erst einmal ein bisschen trocken, ist aber super spannend, denn die Games, mit denen Anne Sauer arbeitet, haben nichts mit den langweiligen "EDV-Lernspielen" der frühen 2000-er gemein. Ihre Arbeit ist innovativ, ziemlich mutig und geht ganz unterschiedliche Themen der Realgeschichte an, vom Schrecken des Nationalsozialismus über das Alltagsleben in der DDR bis zur Welt der Dinos. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Anne Sauer von ihrem wendungsreichen Weg in die Spielebranche, warum sie in der Medienpädagogik eine so große Leidenschaft gefunden hat und vieles, vieles mehr.

Ep 163OK COOL holt nach: Bioshock 1 (Vorgeplänkel)
2007 rollt ein Spiel auf die Welt zu, das eines der bekanntesten Franchises überhaupt begründen soll: Bioshock, ein Mix aus Überlebenskampf und philosophischem Action-Shooter, verortet in der Unterwasserwelt Rapture, entwickelt vom Branchen-Promi Ken Levine. Statt sich aber wie so viele andere Menschen auf dieses Abenteuer zu stürzen, hat Dom 2007 andere Dinge zu tun gehabt - vor allem Age of Empires 2 und Jedi Knight 2 spielen, ja ja. Höchste Zeit also, dieses große Fragezeichen zum Ausrufezeichen zu machen und Bioshock 1 endlich nachzuholen! Ihm zur Seite steht der Kulturwissenschaftler Arno Görgen, der zu Bishock bereits geforscht hat, aber auch persönlich einiges mit diesem Spiel verbindet. In diesem Vorgeplänkel macht sich das Duo warm für ihre Unterwasserabenteuer, tauscht Erwartungen aus - und philosophiert über die Packung des Spiels.

Ep 162OK COOL trifft: Johannes Knop
Johannes Knop hat gemeinsam mit zwei Freunden im April diesen Jahres ein ungewöhnliches Spiel mit noch ungewöhnlicherem Namen veröffentlicht: ABRISS ist ein Knobelspiel mit Explosionen, in dem SpielerInnen durch geschickt geplante Kettenreaktionen ganze Level zum Einsturz bringen müssen. Begleitet wird das Spektakel von tragenden Techno-Klangwelten und einem wirklich hübschen Voxel-Look. Im Gespräch mit Dom Schott erzählt Johannes Knop von der Entstehungsgeschichte des Spiels, wie lange sie über den passenden Namen nachgedacht haben und ob ihr Debüt-Spiel letztendlich ein Erfolg war. Dazwischen geht es um noch einiges mehr, vom Arbeiten in Berlin bis zum Indie-Dasein in Deutschland.