
Ka Depp - Der Club-Podcast
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Folge 102: Kann losgehen?
Ungeschlagen durch die Vorbereitung: Der 1. FC Nürnberg macht am Ende der Vorbereitung auf die Saison 2021/22 in der zweiten Fußball-Bundesliga tatsächlich Hoffnung. Ob diese Hoffnung begründet ist, darum geht es in der neuen Podcast-Ausgabe. Dass zumindest leichte Zweifel erlaubt sind, wird in der neuen Folge, in der sich Fadi Keblawi mit Uli Digmayer und Florian Zenger unterhält, aber schnell klar. Wie kommt die neu formierte, defensive Viererkette durch die Saison, in der die Außenverteidiger Enrico Valentini und Tim Handwerker nach wie vor keine große Konkurrenz fürchten müssen? Wie schnell schaffen es die neu verpflichteten Innenverteidiger Christopher Schindler und Florian Hübner, ihr Leistungsniveau aus der Vergangenheit wieder zu erreichen. Immerhin: Der Blick auf die Offensive macht Hoffnung. Ein eingespieltes Mittelfeld, das noch Luft nach oben hat. Und ein Sturm, in dem es tatsächlich langsam schwer wird, einen Platz für Manuel Schäffler zu finden – den Top-Transfer des Vorjahres. Es wird also eine spannende Saison für den 1. FC Nürnberg und seine Anhänger. Begonnen hat diese Saison schon für die U21 – die mit ihrem neuen Trainer Christian Fiel ebenfalls ein Thema ist im Podcast wie die abgelaufene Europameisterschaft. Bei der hätte übrigens sogar der Club eine passable Rolle gespielt – glaubt zumindest einer der Podcaster.

Folge 101: Trashtalk mit Nikola Dovedan
In zwei Wochen startet der 1. FC Nürnberg in die neue Zweitliga-Spielzeit. Einer, der dann in die dritte Saison im Club-Trikot geht, ist Nikola Dovedan. Gut finden das nicht alle rund um den Club. Dovedan kam einst für 2,5 Millionen Euro aus Heidenheim zum Club. Viel Geld für einen Verein wie Nürnberg. Nur die Gegenleistung stimmte selten. Dovedan hat in den zwei Jahren in Nürnberg erst sechs Tore geschossen, er galt deshalb spätestens vor dieser Saison als einer, der den Club gerne verlassen kann. Jetzt ist er immer noch da - und wird tatsächlich gelobt. Von Trainer Robert Klauß und Sportvorstand Dieter Hecking zum Beispiel. Beide lobten im Trainingslager in Südtirol das Engagement des 27-Jährigen. Beide mahnten aber auch, dass bei allem Engagement sich bald auch Dovedans Zahlen verbessern müssen. Das sieht Dovedan genau so, sehr selbstkritisch geht er mit seinen ersten beiden Jahren in Nürnberg um. Bleiben will er dennoch. "Ich spiele in dieser Saison in Nürnberg", sagt Dovedan im Podcast. Im Gespräch mit Fadi Keblawi geht es außerdem um Dovedans herausragende Fähigkeiten als Trash-Talker, was sein Onkel damit zu tun hat und wie Dovedan seinerseits mit Anfeindungen im Internet umgeht.

Folge 100: Jubiläum in Natz
Seit Samstag ist der 1. FC Nürnberg nicht mehr in der Stadt. Über die Zwischenstation Innsbruck, wo ein Testspiel gegen den FC Wacker mit einem 3:1-Erfolg endete, reiste der Club ins Trainingslager nach Südtirol. Es ist nach zwei Jahren Pause der erste Aufenthalt in Natz-Schabs, wo einst unter dem Trainer Michael Köllner die Grundlagen für den Aufstieg gelegt wurdem. Jetzt kehrt man mit Trainer Robert Klauß zurück – und knapp 100 Club-Fans sind gerne mitgekommen. Die sehen in Natz einen Trainer, der sich mit Blick auf seiner Mannschaft verhalten optimistisch zeigt. Welche Rolle der Club spielen kann, darum geht es in der neuen Ausgabe von Ka Depp. Und weil es die 100. Folge des Podcasts ist, blicken Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi zurück auf zwei turbulente Podcast-Jahre mit dem Club, die ebenfalls sehr optimistisch begannen, das aber nicht immer haben halten können.

Folge 99: Der Club übt wieder
100 Menschen duften zusehen, als der 1. FCN am Montagnachmittag zum Auftakttraining bat. In Zeiten der Pandemie war das ein gutes Zeichen, über das sie sich auch beim Club ehrlich gefreut haben. Nach drei Spielzeiten im Zeichen des Abstiegskampfes wollen sie beim FCN selbst in der kommenden Saison auch wieder für bessere Laune sorgen. Trainer Robert Klauß ist jedenfalls guter Dinge. Ob das gelingen kann, auf wen man sich in der kommenden Saison freuen kann und von wem man sich vielleicht noch verabschieden muss - alles Fragen, die Florian Zenger und Uli Digmayer im Podcast mit Fadi Keblawi diskutieren.

Folge 98: Die Aufstiegsmacher
Mit einem 2:1-Erfolg bei Hannover 96 hat sich der 1. FC Nürnberg in die Sommerpause verabschiedet. Für die Spieler gibt es jetzt erste Impfungen und die Möglichkeit, ein bisschen Urlaub zu machen. Für alle anderen die Gelegenheit, eine Bilanz zu ziehen. Im Podcast machen das diesmal Fadi Keblawi, Uli Digmayer und Florian Zenger. Es geht unter anderem um die Frage, ob das jetzt eine sorgenfreie Saison war oder nicht. Es geht aber natürlich auch darum, was von der kommenden Spielzeit zu erwarten ist – werden da die Sorgen größer oder kleiner. Deshalb diskutieren die drei im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast natürlich auch die Spieler, die bislang als Neuverpflichtungen feststehen. Das Urteil: zwiegespalten. Beim Blick zurück herrscht ebenfalls ein wenig Uneinigkeit, was sich nicht zuletzt an der, nunja, Wahl zum Spieler der Saison zeigt. Und natürlich gehen Glückwünsche an die Aufsteiger von der Spielvereinigung Fürth.

Folge 97: Auf Wiederhören, Hanno Behrens
Sechs Jahre hat Hanno Behrens für den 1. FC Nürnberg gespielt. Er ist mit dem Verein knapp am Aufstieg gescheitert, aufgestiegen und wieder abgestiegen. Vor allem ist er tatsächlich zu einer Identifikationsfigur für den Club geworden. Jetzt muss er den FCN nach der Saison verlassen. In seinem Abschiedsbesuch im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast erzählt Behrens von seiner Zeit in Nürnberg, von der Zuneigung, die er zu der Stadt entwickelt hat und wie es für ihn weiter gehen soll. Er redet im Gespräch mit Uli Digmayer und Fadi Keblawi über sein Verhältnis zur Presse und welcher Trainer ihn am meisten geprägt hat. Und er spricht sehr deutliche Worte darüber, wie manche Menschen Fußballspieler mit einem Abladeplatz für ihre negativen Emotionen verwechseln.

Folge 96: Die Poesie der Pressemitteilungen
Einen „Hamburger ICE“ hatte Sportvorstand Dieter Hecking vorab auf den 1. FC Nürnberg zukommen sehen. Hecking lag dann aus seiner Sicht leider richtig. Der Club ist beim 2:5 im vorerst letzten Montagabendspiel der 2. Liga ordentlich unter die Räder gekommen. Im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast machen sich Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi auf Ursachenforschung – und werden relativ schnell fündig. Wirklich schlimm ist die Niederlage aus fränkischer Sicht freilich nur für die Spielvereinigung Fürth, die im Aufstiegsrennen jetzt wieder ein bisschen schlechtere Karten hat. Für den Club geht es im Saisonfinale nur noch um eine bessere Platzierung in der Fernsehgeld-Tabelle – und vielleicht darum, der Jugend eine Chance zu geben. Linus Rosenlöcher, zum Beispiel, hat mit seinem wunderbaren Tor zum 2:5 durchaus angedeutet, dass man das in den letzten beiden Spielen mal probieren könnte. Auch darum geht es in der Podcast-Folge. Außerdem wird auf den neuen Trainer der U21 geblickt. Christian Fiel ist eine durchaus interessante Personalie. Und ein Neuzugang wird auch besprochen. Christopher Schindler kommt aus Huddersfield nach Franken, was die Podcaster zu einer etwas eingehenderen Beschäftigung mit der Poesie der Pressemitteilungen zwingt.

Folge 95: Der Club nach der Rassismusdebatte
Fußball gespielt hat der 1. FC Nürnberg am Wochenende nicht, trotzdem hat der Club für einige Aufregung gesorgt. Ein Trainer, der im vergangenen Jahr beim FC Bayern München nach einem Rassismusskandal entlassen worden war, hätte am Valznerweiher die U17 übernehmen soll. Nachdem die Bild-Zeitung den Fall publik gemacht hat, entwickelte sich ab Freitag auch aufgrund der Berichterstattung auf nordbayern.de eine breite Diskussion nicht nur in den sozialen Medien, die den Club mindestens aufschreckte. Kritisiert wurde nicht nur die komplizierte Vergangenheit des Trainers, sondern auch die Kommunikationsstrategie des Clubs. Bis zum Sonntag brauchte der Club dann, um zu einer Reaktion zu finden: Der Trainer wird nicht für den Club arbeiten. Wie das alles gelaufen ist, wer welche Fehler gemacht hat und ob das alles ein Fall von cancel culture ist, darüber sprechen im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast Florian Zenger, Fadi Keblawi und Uli Digmayer.

Folge 94: Geschrei auf der Tribüne
Ein Ziel ist erreicht, aber das bedeutet nicht, dass der FCN nun keine weiteren mehr hat. Beim 1:1 gegen Holstein Kiel präsentierte sich der Club am Dienstagabend erneut ziemlich stabil, hätte die Partie sogar für sich entscheiden können, traf aber zweimal nur Aluminium. Florian Zenger und Uli Digmayer waren im Stadion und erzählen mir, Peter Schulze-Zachau, im von der Sparkasse Nürnberg unterstützten Podcast warum der Kieler Ausgleich dennoch verdient war. Auch wenn er wie aus dem Nichts kam. Und sie erzählen, wer auf der Tribüne für Lautstärke gesorgt hat. Das alles und noch etwas mehr in der neuen Folge von: Ka Depp. Hier ist der Club-Podcast.

Folge 93: Es ist geschafft
Ein schönes Fußballspiel unter maßgeblicher Beteiligung des 1. FC Nürnberg. In den letzten Jahren ist das nur sehr selten vorgekommen – und so schön wie am Samstag beim 3:1 gegen Heidenheim war es vielleicht seit der Aufstiegssaison nicht mehr. Nette Begleiterscheinung: Der Club kann nicht mehr absteigen. Stattdessen, und darum geht es in der von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge, kann er sich jetzt dem Kampf um den Aufstieg widmen. Gegen Kiel, Hamburg und Bochum spielt der Club unter anderem noch bis zum Saisonende – allesamt Aufstiegsanwärter. Vor allem sind alle drei Mannschaften Konkurrenten der Spielvereinigung Fürth. Der Club also als Aufstiegshelfer für das Kleeblatt? Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi sprechen darüber. Es geht außerdem um die Zukunft des Drachenvierecks und um Marek Mintal. Dessen Abschied zum Saisonende, der letzte Woche verkündet worden war, hat für einiges Aufsehen gesorgt. Gute Entscheidung oder nicht? Der Podcast gibt eine Antwort.

Folge 92: Der Klassenverbleib ist geschafft
Dem 1. FC Nürnberg ist ein einigermaßen überraschender und sehr verdienter Befreiungsschlag im Abstiegskampf der zweiten Fußball-Bundesliga gelungen. Beim 1:0-Erfolg in Aue dominierte der Club das Geschehen praktisch über 90 Minuten – auch wenn es etwas dauerte, ehe Robin Hack bei seinem Comeback das erlösende Tor erzielte. Zehn Punkte beträgt vor dem Saisonfinale jetzt der Vorsprung des Clubs auf den Relegationsplatz – was selbst bei den Erfahrungen, die der 1. FCN schon gemacht hat, gleichbedeutend sein dürfte mit dem Klassenverbleib. Darum geht es im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast, in dem sich Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi unter anderem über das neue Selbstverständnis des Clubs unterhalten, der in Aue auch den verletzungsbedingten Ausfall von Manuel Schäffler erstaunlich gut verkraftet hat. Gewagt wird außerdem ein Blick auf die kommende Spielzeit und es gibt noch zwei Ausflüge in die große und nicht mehr ganz so große Welt des Fußballs: Die Super League und der Abstieg des FC Schalke 04 sind ebenfalls Themen.

Folge 91: Der Trainer spricht
Das Spiel gegen die KSV Holstein konnte der 1. FC Nürnberg am Samstag nicht spielen – die Kieler mussten in die Corona-Quarantäne. Gearbeitet wurde am Valznerweiher natürlich trotzdem. Trainer Robert Klauß bereitet seine Mannschaft auf das komplizierte Auswärtsspiel am Dienstag in Aue vor. Zeit für einen kurzen Besuch im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast findet er dennoch. Mit Wolfgang Laaß und Fadi Keblawi spricht Klauß über die sportliche Gegenwart und die Zukunft. Er wundert sich wieder einmal darüber, warum dieser Verein, für den er nun ein knappes Jahr arbeitet, in der Öffentlichkeit fast immer eher negativ gesehen wird. Klauß erklärt seine Taktik und warum die Partie in Würzburg zuletzt nach zuvor zwei überzeugenden Auftritten eher wieder die Zweifler bedient hatte. Auch wie die Zusammenarbeit mit den Transferplanern Dieter Hecking und Olaf Rebbe funktioniert, erzählt Klauß. Außerdem gibt Klauß Einblick, wie sehr er sich schon als etablierter Trainer sieht – und warum er sich gerade um eine gendergerechte Sprache bemüht.

Folge 90: Keine Mannschaft für 90 Minuten
Schnell und viel sind sie gelaufen, die Berufsfußballer des 1. FC Nürnberg bei ihrem Auftritt in Würzburg. Das sagte zumindest ihr Trainer Robert Klauß nach der Partie. Was Klauß allerdings auch noch sagen musste: leider in die falsche Richtung. Und weil das tatsächlich so war, kam am Ende nur ein 1:1 beim Tabellen-Schlusslicht heraus. Statt des großen Schrittes heraus aus der Abstiegszone, stolperte der Club wieder einmal. Warum das so oft passiert, darüber reden Wolfgang Laaß, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Es geht unter anderem um Lukas Mühl, der beinahe vom Platz geflogen wäre. Es geht um ein Foul an Asger Sörensen vor dem Ausgleich der Würzburger und darum, warum der Video-Schiedsrichter in beiden Fällen stumm blieb. Auch der DFB spielt eine Rolle und der erzürnte Hauptsponsor der Kickers, der sich von eben diesem DFB benachteiligt sieht und sein Geld künftig behalten will. Außerdem wird ein Blick auf den durch verschiedene Quarantäne-Maßnahmen zunehmend komplizierter werdenden Saison-Endspurt in der 2. Liga.

Folge 89: Glück aus der Distanz
Gegen den SC Paderborn gelingt dem 1. FC Nürnberg das zweite überzeugende Spiel in Serie. Anders als im Derby in Fürth reicht das diesmal sogar zu einem 2:1-Sieg. Im Abstiegskampf bedeutet das noch nicht viel, macht aber wieder einmal Mut, dass alles gut ausgehen könnte. Darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Es geht natürlich um den Distanzschuss von Tom Krauß zum 2:1 und ins Glück. Es geht aber auch um den 40-Meter-Versuch von Nikola Dovedan in der Schlussphase. Hätte Dovedan getroffen, der Club hätte sich das Zittern erspart. Dovedan aber traf nicht und der Club zitterte. Auch das ein Thema: Warum es in der Schlussphase so oft noch einmal spannend wird und was Trainer Robert Klauß dazu sagt. Außerdem geht es um Transfergerüchte und den Amtsantritt des neuen Sportdirektors Olaf Rebbe und darum, wann der Abstiegskampf endlich beendet ist.

Folge 88: Ein sensationelles Derby
Natürlich waren sie beim 1. FC Nürnberg alle traurig, dass sie im 268. Derby bei der Spielvereinigung Greuther Fürth in letzter Sekunde noch den Ausgleich quittieren mussten. Schon bald darauf überwogen aber das Erstaunen und das Glück über eine Leistung, die ihnen vorab kaum jemand zugetraut hatte. Bei einem Aufstiegsfavoriten sah der Club tatsächlich wieder einmal aus wie eine spielfreudige und widerstandsfähige Zweitligamannschaft. Der eine Punkt soll ihnen Mut machen für den Rest des Kampfes gegen den Abstieg, der nach der Länderspielpause eine Fortsetzung erfährt. Ob die Eindrücke vom Derby-Sonntag wirklich dazu angetan sind, Hoffnung auf Dauer zu machen, darum geht es in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Sebastian Gloser, Florian Zenger und Fadi Keblawi nehmen das Spiel noch einmal genau unter die Lupe, sprechen aber auch über Transfererlöse, Sportdirektoren und alles, was sonst noch bleibenden Eindruck hinterlassen hat nach diesem Wochenende.

Folge 87: Vorboten der Panik
Als alles vorbei war, stellte Robert Klauß dem 1. FC Nürnberg kein gutes Zeugnis aus. Während des sehr trübe geratenen 1:1 gegen den VfL Osnabrück hatte der Club-Trainer nämlich die Intensität auf dem Platz vermisst. Kein gutes Zeichen im Abstiegskampf. Das fand auch Manuel Schäffler, der selbst erstmals seit langer Zeit wieder ein Tor geschossen hat für den Club. Manche Dinge, sagte Schäffler, könnte man auch ohne Selbstvertrauen auf den Platz bringen. Er meinte die sogenannten Grundtugenden. Eine Woche vor dem Derby bei der Spielvereinigung Greuther Fürth sind die Sorgen um den 1. FC Nürnberg also noch einmal größer geworden – auch wenn sich der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nicht verändert hat. Trotzdem war das Remis gegen Osnabrück, das zuvor neun Spiele in Serie verloren hatte, ein weiterer Rückschlag am Ende einer ereignisreichen Club-Woche. Den Beginn hatte die Verpflichtung von Sportdirektor Olaf Rebbe gemacht. Es folgte die Verabschiedung von Hanno Behrens und Lukas Mühl. Alles Themen für die neue Podcast-Folge, die wie immer von der Sparkasse Nürnberg präsentiert wird und in der sich Fadi Keblawi, Uli Digmayer und Florian Zenger wieder einmal über fast alles Gedanken machen.

Folge 86: Ein Fest der schlechten Laune
Der 1. FC Nürnberg hat ein Fußballspiel verloren, wieder einmal. Beim 1:3 in Düsseldorf sah sich der Club allerdings als unglücklicher Verlierer, wieder einmal. Das stimmt vielleicht sogar, weil die Mannschaft von Trainer Robert Klauß durchaus gute Phasen hatte in dieser Partie. Dass es dennoch nicht einmal zu einem Punkt gereicht hat, vergrößert aber die Sorgen rund um den Sportpark Valznerweiher. Dass diese Sorgen inzwischen enorm sind, darüber sprechen Fadi Keblawi, Uli Digmayer und Florian Zenger im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast. Die Aussichten im Kampf um den Klassenverbleib: nicht besonders gut. Die Aussichten mit Blick auf den Club im allgemeinen: ebenfalls nicht gut. Es wird auch diskutiert über eine mögliche Verpflichtung eines Sportdirektors, der ein paar der Aufgaben von Sportvorstand Dieter Hecking übernehmen soll. Ein Kandidat zum Zeitpunkt der Podcast-Aufnahme: Olaf Rebbe, der einst Manager beim VfL Wolfsburg war. Eine gute Idee? Eher nicht, lautet das Fazit im Podcast.

Folge 85: Alles Kopfsache
Nach dem Spiel waren sich alle Beteiligten einig: Das 0:0 zwischen dem 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig hatte keinen Sieger verdient, weshalb ein Punkt für beide in Ordnung ist. Widersprechen kann man da nicht, höchstens anmerken, dass das ein Spiel von so überschaubarer Qualität war, dass man sich fragen darf, ob dafür überhaupt hätten Punkte verteilt werden müssen. Wirklich weiter hilft dieses Remis keiner der beiden Mannschaften im Abstiegskampf, immerhin für den Club sieht die Situation mit sechs Punkten Vorsprung auf die Todeszone noch ein wenig besser aus als für die Eintracht. Dass es bis zum Saisonende zäh wird im Abstiegskampf, damit versuchen sich in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge auch Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi zu arrangieren. Es gelingt ihnen zumindest halbwegs, wobei da auch ein Blick auf die nähere Zukunft nach dieser Spielzeit hilft. Dann wird Dieter Hecking als Sportvorstand seine Künste als Mannschaftsgestalter zeigen und Robert Klauß beweisen müssen, dass er wirklich ein Trainer ist, der vielleicht ein bisschen zu gut ist für die 2. Liga. Außerdem wird die Situation erträglicher, wenn man auf andere Fußballspieler blickt: Auf die des FC Schalke 04, zum Beispiel. Also: Es war kein schönes Wochenende mit und für den Club – es hätte aber auch alles viel schlimmer sein können.

Folge 84: Wiedergeburt einer neuen Mannschaft
Viel erwartet wurde nicht vom 1. FC Nürnberg vor der Reise nach Karlsruhe. Das lag zum einen am Gegner: Bis zum Sonntag war der KSC die formstärkste Zweitliga-Mannschaft des Kalender-Jahres. Das lag zum anderen aber vor allem am Club, der mit einer Niederlage gegen den FC Sankt Pauli erst die Abstiegssorgen vergrößert hatte und dann seinen Trainer Robert Klauß mit einer lustigen Pressekonferenz hatte berühmt werden lassen. Dann ging aber in Karlsruhe der recht übersichtliche Matchplan von Klauß ganz hervorragend auf und hatte der FCN auch noch das Glück eines späten Tores. Nach dem 1:0-Erfolg sieht rund um den Valznerweiher alles wieder ein bisschen besser aus. Wie gut es wirklich ist, darüber sprechen Florian Zenger, Uli Digmayer und Fadi Keblawi im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast. Es geht außerdem um eine Video-Botschaft des unrasierten Dieter Hecking an die Sponsoren und um eine interessante Neu-Verpflichtung für die kommende Saison. Dazu wird die noch junge Tradition des Gerch-Ratens fortgesetzt.

Folge 83: Abkippender Hass
Ein sehr ernüchterndes Fußballspiel des 1. FC Nürnberg war gerade erst ein paar Minuten vorbei, da lieferte Robert Klauß doch noch einen Höhepunkt aus Nürnberger Sicht. Nach dem 1:2 gegen den FC Sankt Pauli war der Club-Trainer nach dem offensichtlich fehlenden Matchplan gefragt worden und reagierte auf diese Frage so, dass er wenig später ein Internet-Hit war. Klauß sprach vom Abkippen in die Dreier-Kette, einem asymmetrischen Linksverteidiger und einem breit ziehenden Zehner. Ob das noch jemand versteht, darüber entstand in den Weiten des Internets schnell eine Diskussion. Ja, sagen die einen. Nein, sagen die anderen, die wahrscheinlich in der Mehrheit sind. Und natürlich ist die Analyse auch Gegenstand des neuen, von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcasts. Egal, wie man seine Antwort auf die Matchplan-Frage sieht, Klauß wirkte erstmals in seiner Nürnberger Zeit tatsächlich sehr wütend auf seine Mannschaft. Ob er das zurecht ist oder ob er auch auf sich schauen muss, darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi. Es geht außerdem um die immer noch sehr bedrohliche Tabellensituation, um die Entscheidung der Club-Spieler, jetzt erst einmal nicht mehr öffentlich zu sprechen, und darum, welche Alternativen Klauß und Sportvorstand Dieter Hecking jetzt noch haben.

Folge 82: Elfmeter, Platzverweise, Sensationen
Der Januar ist vorbei. Für den 1. FC Nürnberg ist das offenbar eine gute Nachricht. Nachdem das Jahr nämlich sehr mittelmäßig und vor allem sieglos begonnen hat, nutzte der Club gleich das erste Spiel im Februar, um wieder einmal zu gewinnen. Beim 2:1 in Darmstadt braucht der FCN dafür nur: Fabian Schleusener, Christian Mathenia, in der Nachspielzeit die Hilfe des Gegners und ein bisschen Glück. Ein turbulentes Spiel hat man da gesehen am Böllenfalltor. Und ein schönes Ende für den Club, weshalb es in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcas-Folge endlich einmal wieder etwas freundlicher zugeht. Florian Zenger und Uli Digmayer staunen gemeinsam mit Fadi Keblawi über Johannes Geis. Sie gratulieren Hanno Behrens zu einem schönen Rekord und finden dann doch noch ein, zwei Dinge am Spiel der Mannschaft von Trainer Robert Klauß, die nicht ganz so gut waren. Am Ende aber schwärmen sie von einem, wie man so gut selten einen im Club-Trikot hat spielen sehen: Ilkay Gündogan ist derzeit der beste deutsche Fußballspieler.

Folge 81: Augen zu und durch
Es hätte die Wende sein sollen in einem bislang denkbar unglücklichen Fußball-Jahr 2021 für den 1. FC Nürnberg. Es wurde: die nächste Enttäuschung. Der Club verliert beim SV Sandhausen 0:2 und hat damit den kompletten Januar ohne einen einzigen Sieg absolviert. Die Abstiegszone rückt immer näher und selbst das Debüt von Mats Möller Daehli kann erst einmal nichts ändern am bedenklichen Gesamtbild, das der Club derzeit abgibt. Dazu passt auch: Am Sonntagabend kann nur die Polizei verhindern, dass sich Fans die Mannschaft vornehmen. Wie geht es weiter? Darüber wird in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge gesprochen. Fadi Keblawi hat Uli Digmayer und Florian Zenger zu Gast. Ist schon alles aus? Braucht es einen Torwart-Wechsel, soll man den Trainer austauschen – es sind die üblichen Gedankenspiele mitten in einer Saison, die schon wieder nicht so läuft, wie sich das die Verantwortlichen am Valznerweiher eigentlich vorstellen.

Folge 80: Alle verrückt geworden?
Der Trainer versuchte sich an Gelassenheit. Nach dem 0:1 gegen Jahn Regensburg wollte Robert Klauß nichts hören von einer Krise des 1. FC Nürnberg. Man befinde sich nur in einer „schlechten Phase“, sagte Klauß. Das sehen rund um den Club nicht alle so. Im nun auch nicht mehr ganz jungen Jahr 2021 wartet der Club weiterhin auf den ersten Sieg. Gegen Regensburg schien der zu keiner Zeit wahrscheinlich. Die umgebaute Club-Mannschaft offenbarte in allen Teilen erhebliche Schwächen. Woran das lag, darüber wird in der neuen Folge des von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcasts gesprochen. Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi diskutieren über die Veränderungen, die Klauß vor der Partie vorgenommen hat. Mussten die sein oder war der Ansatz dann doch zu verkopft. Dazu gibt es Vorschläge für Menschen, die sich einen Innenverteidiger kaufen wollen und für Menschen, die sich einen Langhaarschneider kaufen wollen. Natürlich gibt es einen Blick auf die Zahlen des Spiels, die ein oder andere Emotion und am Ende dann doch ein Plädoyer für etwas mehr Gelassenheit. Ganz im Sinne des Club-Trainers. Vielleicht geht sie ja noch vorbei, die Krise.

Folge 79: Mehr Hass
Gut sah das nicht aus, was der 1. FC Nürnberg im Heimspiel gegen Hannover 96 so geboten hat. 2:5 stand es am Ende eines ernüchternden Nachmittags. „Naiv“, nannte Trainer Robert Klauß das Auftreten seiner Mannschaft und hatte natürlich recht. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung des Clubs auf die Zweitliga-Abstiegszone nur noch. Was vor allem an einem grandios misslungenen Januar mit nur einem Punkt liegt. Ob jetzt doch wieder alles so kommt wie in der Vorsaison oder ob es doch noch Hoffnung gibt auf die Wende zum Guten. Darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Neben der Analyse des Spiels gegen Hannover gibt es auch noch andere Themen. Das 2.5 ist ja relativ schnell erklärt mit tatsächlicher Naivität und individuellen Fehler. Vielleicht hat die Mannschaft – anders als von den Verantwortlichen am Valznerweiher betont – die schreckliche Vorsaison doch noch nicht vergessen. Welche Alternativen es vereinsintern gibt, auch das ist Gegenstand dieser Folge.

Folge 78: Durchhänger in der Mitte des Marathons
Nach dem 1:3 beim VfL Bochum war Robert Klauß dann doch ein wenig angefressen. Die Niederlage bei der Spitzenmannschaft war unnötig – diesen Eindruck hatte der Trainer des 1. FC Nürnberg nicht alleine. Vor allem Manuel Schäffler hatte die Gelegenheit, dem Spiel eine andere Wendung zu geben, auch wenn er bei seiner Großchance vielleicht im Abseits gestanden hat. Darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Es geht auch darum, ob dieser eine Punkt aus den ersten drei Zweitligaspielen schon unter der Kategorie „Fehlstart“ abzuhaken ist. Außerdem gibt es Transfergerüchte, Gedanken zum reaktiven Spiel, Bücher-Tipps, die Dieter-Nüssing-Allstars und einen Blick in die internationale Medienlandschaft.

Folge 77: Die Geburt einer neuen Mannschaft
Viel erwartet wurde im Vorfeld nicht vom 1. FC Nürnberg. Eine Woche nach dem 0:2 zum Jahresauftakt in Heidenheim schaute der Hamburger SV im Max-Morlock-Stadion vorbei. Der Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga hatte in der Vorsaison ein Faible dafür entwickelt, den Club zu demütigen. Das gelang diesmal nicht. Ein erstaunlich souveräner und widerstandsfähiger FCN schaffte auch ohne seinen gesperrten Trainer Robert Klauß ein sehr verdientes 1:1 gegen den großen Aufstiegs-Favoriten. Tobias Schweinsteiger, der Klauß an der Seitenlinie vertrat, sah hinterher sogar das Ende einer unschönen Zeit gekommen. „Auf die Mannschaft ist in den letzten beiden Jahren viel eingeprasselt. Das haben wir jetzt aus den Köpfen bekommen“, sagte Schweinsteiger. Es wird also alles gut beim 1. FC Nürnberg, ist da mal wieder eine neue Mannschaft geboren? Darüber diskutieren in der neuen Folge des von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcasts Florian Zenger und Uli Digmayer mit Fadi Keblawi. Welche Zukunft hat diese Mannschaft und warum man derzeit einen zukünftigen Nationalspieler im Club-Trikot zusehen kann, auch das wird besprochen. Außerdem geht es noch um ein paar Abschiede und junge Männer auf der Ersatzbank.

Folge 76: Ein komplizierter Start ins neue Jahr
In Nürnberg demonstrieren Menschen gegen die Maskenpflicht, in Heidenheim verliert der 1. FC Nürnberg ein erstes Fußballspiel. Wirklich gut hat das Jahr 2021 also nicht unbedingt begonnen – es kann aber schon noch besser werden. Das liegt auch am Club, der sich sehr schnell und sehr vehement von denen distanzierte, die da am Sonntagnachmittag irrerweise durch die Nürnberger Innenstadt tanzten. Auch sportlich muss man sich nach dem 0:2 beim Beinahe-Aufsteiger der Vorsaison noch nicht allzu große Sorgen machen, weil der Auftritt des Clubs zwar nicht ganzheitlich überzeugend war, aber auch weit entfernt von den teilweise unterirdischen Leistungen der letzten Spielzeit. Der FCN, darüber sprechen Wolfgang Laaß, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen, von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge, sieht derzeit eben aus wie eine durchschnittliche Zweitliga-Mannschaft. Ein guter Anblick ist das nach den Schrecken der jüngeren Vergangenheit. Was Hoffnung macht vor den anstehenden Partien gegen die besseren Teams der 2. Liga wird thematisiert. Was besser werden muss ebenfalls – und das es dabei nicht nur um Sarpreet Singh geht. Außerdem gibt es noch den ersten Platzverweis für einen Nürnberger zu besprechen – und warum Trainer Robert Klauß trotz seiner Roten Karte eine gute Figur abgibt an der Seitenlinie.

Folge 75: Ein versöhnliches Ende
So kann ein schlimmes Jahr auch einmal enden. Der 1. FC Nürnberg gewinnt zum Abschluss des Jahres 2020 1:0 gegen den FC Erzgebirge Aue. Robin Hack erzielt das Tor des Tages und sorgt so dafür, dass der Club auf Tabellenplatz sieben in die sehr kurze Winterpause geht. Ob der Sieg gegen Aue verdient war und ob es ein schönes Spiel war, darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast. Erkennt man eine Entwicklung im Spiel des Clubs und ist es – wenn ja – eine gute? In der Weihnachts-Ausgabe wird der Bogen allerdings auch etwas weiter gespannt und zurückgeblickt auf das Jahr 2020 mit dem 1. FC Nürnberg. Entfremdet sich der Fußball von seinem Publikum und was unternimmt der 1. FC Nürnberg dagegen – auch das kommt zur Sprache.

Folge 74: Der Club steht da, wo er hingehört
Ein Traumtor ist am Mittwochabend in Kiel gefallen. Geschossen hat es dummerweise Fin Bartels für Holstein Kiel und gegen den 1. FC Nürnberg. Der Club konnte sich deshalb nicht für einen zumindest defensiv ansprechenden Vortrag belohnen. Ob er diese Belohnung überhaupt verdient gehabt hätte, darüber sprechen Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen Folge des Podcasts Ka Depp, der von der Sparkasse Nürnberg präsentiert wird. Zur ordentlichen bis guten Leistung in der Defensive gehörte beim Ausflug zum Tabellenführer nämlich auch ein eher enttäuschender Vortrag in der Offensive. Und weil sich das nach einem Phänomen in dieser Saison anfühlt – dass der Club immer nur in eine Richtung funktioniert – steht die Mannschaft derzeit auf Platz neun der Zweitliga-Tabelle. Ob das zum Potenzial passt – auch darüber wird im Podcast gesprochen. Außerdem geht es noch um die Nachwuchsspieler, die derzeit wieder vermehrt ins Team drängen oder gedrängt werden und darum, warum das vielleicht kein ganz so schöner Jahresabschluss wird, wenn am Sonntag Erzgebirge Aue im Max-Morlock-Stadion vorbeischaut.

Folge 73: Ein Favoritensieg
Zehntausendmal, so hat das Asger Sörensen später behauptet, hätten sie diese Situation im Treaining schon geübt. Beim zehntausendunderstenmal hatte sich das ausgezahlt. In der Nachspielzeit der Partie gegen die Würzburger Kickers trat Johannes Geis einen letzten Eckball in den Strafraum, wo Asger Sörensen in die Luft stieg und per Kopf zum 2:1 traf. Es war der zweite Sieg in Serie für den Club in der 2. Fußball-Bundesliga. Es war auch der dritte Erfolg in den letzten vier Partien. Es wird also alles gut beim Club? Naja, es ist dem 1. FC Nürnberg zu wünschen. Ob es auch klappt, daran äußern Uli Digmayer und Fadi Keblawi in der von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge zumindest leise Zweifel. Leise Zweifel aber sind mit Blick auf das schreckliche Nürnberger Fußball-Jahr 2020 eigentlich schon ein Fortschritt. Zwei Spiele bleiben bis Weihnachten noch, um den Fortschritt endgültig deutlich werden zu lassen. Und es gibt Hoffnung, dass das gelingt. Eine der Hoffnungen heißt Noel Knothe, der ein guter Außenverteidiger-Vertreter für Enrico Valentini gab. Hoffnung gibt auch Manuel Schäffler, der erneut traf und zumindest phasenweise auch gegen Würzburg harmonierte mit Felix Lohkemper.

Folge 72: Der Club hat ein Sturmduo!
Das Derby ist nicht vergessen, aber abgehakt: Mit einer konzentrierten Leistung holt der Club eine Woche nach dem 2:3 gegen Fürth drei Punkte in Paderborn. War also alles gut? Natürlich nicht. Aber vieles.

Folge 71: Und am Ende gewinnt immer Fürth
Am Ende hätte wieder einmal Fabian Schleusener zum späten Helden werden können. Anders als beim Relegations-Rückspiel in Ingolstadt traf der Angreifer beim Derby gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth bei zwei guten Gelegenheiten in der Schlussphase aber nicht ins Tor. So stand am Ende mit dem 2:3 mal wieder eine Derby-Niederlage für den Club. Eine, die sehr verdient war, weil die Spielvereinigung den Club phasenweise dominiert hat. Eine, die aber gleichzeitig auch unverdient war, weil der Club nach den Phasen des Wankens immer wieder zurück ins Spiel fand und Widerstandskraft bewies. Die Spielvereinigung ist jetzt Tabellenführer in der 2. Liga, der Club eine Mannschaft, die sich wieder nach unten orientieren muss. Warum der Nürnberger Weg dennoch einer ist, den man weiterverfolgen kann, darüber spricht Fadi Keblawi mit Sebastian Gloser in einer gemeinsamen Ausgabe der Podcasts Ka Depp, präsentiert von der Sparkasse Nürnberg, und Fürther Flachpass.

Folge 70: Ein Sieg vor dem Derby
Vorab hatte Robert Klauß für einige Verwirrung gesorgt. Der Trainer des 1. FC Nürnberg sah vor dem Montagabendspiel beim VFL Osnabrück seine Mannschaft in der Rolle des Außenseiters. So ganz will man das rund um den Club noch nicht akzeptieren, dass man auf einmal in einem Spiel in Osnabrück Außenseiter sein soll. So ganz wollte das offenbar auch die Mannschaft nicht akzeptieren. 4:1 hieß es nach einem effizienten Auftritt am Ende für die Gäste. Die Erkenntnisse aus der Partie: Manuel Schäffler ist sehr wichtig für den Club, der diesmal keine Führung verspielt hat und trotz eines Gegentores gewonnen hat. Wird also doch alles gut? Eine nächste Zwischen-Antwort auf diese Frage kann schon das nächste Wochenende geben, wenn der Club die Spielvereinigung Greuther Fürth zum Derby erwartet. Warum das Kleeblatt so gut dasteht in dieser Saison, warum der Club vielleicht bald besser dasteht als in den vergangenen Monaten – darüber haben sich Fadi Keblawi und Sebastian Gloser in einer Gemeinschaftsfolge von Ka Depp, der von der Sparkasse Nürnberg präsentiert wird, und Fürther Flachpass unterhalten.

Folge 69: Jetzt spricht der Trainer
Seit etwas mehr als 100 Tagen ist Robert Klauß jetzt Cheftrainer des 1. FC Nürnberg. Er hat in dieser Zeit sieben Punkte in sieben Zweitligaspielen gesammelt, er hat aber vor allem den Verein und die Menschen in und um diesen Verein herum kennenlernen dürfen. Ein großartiger Verein ist dieser 1. FC Nürnberg, sagt Klauß im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast. Er hat aber auch schon gelernt, dass dieser Verein und sein Umfeld zur Melancholie neigen. Das will Klauß, der in der Nähe von Eberswalde groß und bei Red Bull in Leipzig zum Fußball-Trainer geworden ist, gerne ändern. Ein großes Vorhaben, aber eines, das gelingen kann, glaubt Klauß. In der neuen Folge des Podcasts spricht er außerdem über die Tücken des Trainer-Daseins, über seine Liebe zum Landesliga-Fußballs mit Bier und Bratwurst, über Pädagogik, den Versuch, eine Kabine für sich zu gewinnen, und über die Grenzen des Transfermarktes in Zeiten einer Pandemie.

Folge 68: Make Club great again
Der 1. FC Nürnberg hat wieder einmal nicht gewonnen. Er hat beim 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf allerdings auch nicht verloren. Fortschritte hatten sie hernach beim Club in ihrem eigenen Spiel entdeckt. Trotzdem steht da in der Tabelle jetzt wieder einmal Platz 16. Der Platz also, der am Ende der Saison zu Relegationsspielen gegen den Drittliga-Dritten führen würde. Der heißt momentan übrigens FC Ingolstadt. Uli Digmayer und Fadi Keblawi haben über diesen Zufall gesprochen in der neuen Podcast-Folge, die wie immer von der Sparkasse Nürnberg präsentiert wird. Es geht aber auch darum, wie eine neuerliche Relegation noch abgewendet werden könnte. Es geht um ehemalige Club-Spieler, die an anderen Standorten des Fußball-Betriebs aufblühen. Und natürlich geht es auch um Donald Trump, die Wahlen in den USA und eine mögliche Reform des Aufsichtsrates.

Folge 67: Die Zahlen-Analyse
Ein Traumtor aus der Distanz, ein Abwehrfehler und ein lustiger Elfmeter – das waren die Zutaten, die gereicht haben, um aus dem 1. FC Nürnberg des Samstagnachmittags einen Verlierer zu machen. Nach dem 2:3 bei Eintracht Braunschweig bleibt weniger die doppelte Tor-Premiere von Pascal Köpke in Erinnerung, als die Befürchtung, der Club könnte vor einer erneut komplizierten Spielzeit stehen. Auf jeden Fall nähert sich der FCN schon wieder sehr energisch jenem Tabellenplatz 16 an, auf dem man die vergangene Saison beendet hat. Ob also wieder alles schlecht ist und wird oder ob es nicht doch ein wenig Hoffnung gibt, darüber sprechen Florian Zenger und Fadi Keblawi im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast. Und weil Florian Zenger ein Mann der Zahlen ist, gibt es davon sehr viele – und tatsächlich auch ein paar, die Mut machen können und Zutrauen schaffen sollen in die Arbeit des neuen Trainers Robert Klauß.

Folge 66: Zwischen Hack und Hoffnung
Wieder ist der 1. FCN in Führung gegangen im Freitagsspiel gegen den KSC, wieder hat diese Führung nicht Bestand bis zum Ende. Ein Muster, das sich nicht nur durch diese Saison zieht. Wolfgang Laaß und Fadi Keblawi sprechen in der neuen Ausgabe von Ka Depp darüber, was Trainer Robert Klauß neuerdings mit Damir Canadi verbindet. Auch Klauß glaubt, dass die Probleme der aktuellen Spielzeit in der abgelaufenen begründet sind. Wie es besser wird? Mit viel Arbeit und ein wenig mehr Zutrauen ins eigene Tun, sagt Klauß. Im Moment sieht der 1. FCN nämlich nur bedingt besser aus als in der Saison des Beinahe-Zusammenbruchs. Hoffnung gibt es trotzdem, auch in diesen trüben Tagen.

Folge 65: Weinschorle und Wiederwahl
Wer sich amüsieren wollte, wurde größtenteils enttäuscht. Die erste Mitgliederversammlung des 1. FC Nürnberg, die rein virtuell angehalten wurde, verlief erstaunlich professionell. Bis zu 4000 Mitglieder beteiligten sich an einer Veranstaltung, die allerdings durch ihre Dauer überzeugte. Erst um kurz vor zwei Uhr am Mittwochmorgen war beendet, was am Dienstagabend pünktlich um 18.30 Uhr begonnen hatte. Dazwischen lagen sympathische Vorträge der Vorstände und die Wahl von drei neuen Aufsichtsräten. Thomas Grethlein, Matthias Fifka und Chhunly Pagenburg gehören dem Gremium fortan oder wieder an. Fadi Keblawi und Uli Digmayer haben die JHV verfolgt und unterhalten sich am nächsten Morgen im Podcast über das falsche Bier, Weinschorle und die finanzielle und sportliche Gegenwart und Zukunft des 1. FCN – vor allem merken sie, dass man sich doch ganz gut hat amüsieren können.

Folge 64: Michael Wiesinger und die 96. Minute
Er dachte von sich, er sein ein „emotional kontrollierter“ Mensch. Das dachten auch andere von Michael Wiesinger. Dann kam die 96. Minute des Relegations-Rückspiels des 1. FC Nürnberg beim FC Ingolstadt. Der Verzweiflungsball von Patrick Erras, die Schuhsohle von Fabian Schleusener – und der schönste Moment des Nürnberger Fußballjahres, mindestens. Emotional kontrolliert war da keiner mehr, auch nicht der Interims-Trainer Wiesinger, der da in Ingolstadt eine neue Seite an sich kennen gelernt hat. Im Live-Podcast, der in den Räumen der Sparkasse stattgefunden hat, spricht Wiesinger mit den Redakteuren Uli Digmayer und Fadi Keblawi über diese 96. Minute und was Schleusener jetzt mit Winnetou verbindet. Er spricht über diese zehn Tage, in denen er und Marek Mintal den Club retten sollten, über die Intensität, mit der sie versucht haben, eine strauchelnde Mannschaft wiederzubeleben. Es geht aber auch um seine Rückkehr in den Alltag, sein Leben als Leiter des NLZ am Valznerweiher – und weshalb man mit Blick auf den Club auch mal zuversichtlich sein soll. Eine schöne Stunde lang geht das so – es muss ja nicht immer erst in der 96. Minute etwas passieren.

Folge 63: Darmstadt, Nazis und der Aufsichtsrat
Der Trainer war sauer. Dass der 1. FC Nürnberg sein Heimspiel gegen einen guten SV Darmstadt 98 in letzter Minute 2:3 verloren hat, das konnte Trainer Robert Klauß akzeptieren. Darmstadt war die bessere Fußballmannschaft an diesem Montagabend. Über die Art, wie der Club seine Gegentore quittieren musste, darüber regte sich Klauß dann aber doch auf. Etwas zu sorglos agierte der Club in der Defensive – und weckte so Erinnerung an die vergangene Saison, in der diese Art ein Muster war. Ob das jetzt wieder droht oder man doch zuversichtlich auf den 1. FCN blicken kann, darüber sprechen Wolfgang Laaß, Uli Digmayer und Fadi Keblawi in dieser von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Es geht außerdem um einen toten Nazi, dem die Ultras Nürnberg sehr ausführlich kondoliert haben und so für große Aufregung und noch größeren Widerspruch in der Fanszene gesorgt haben. Und es geht darum, dass bald ein in Teilen neuer Aufsichtsrat gewählt wird und sich dafür erstaunlich viele Kandidaten gefunden haben, wenn man bedenkt, dass dieses Gremium noch im Frühling sehr in der Kritik stand.

Folge 62: 25 Arbeits-Jahre mit dem 1. FCN
Die erste Spielzeit mit dem 1. FC Nürnberg endete: mit einem Abstieg. Ein Jahr arbeitete Hans Böller erst als Sportchef der Nürnberger Nachrichten, da war der Club nur noch drittklassig. Es ging dann aber auch wieder nach oben, mittlerweile ist der 1. FCN wie damals zum Start mit Hans Böller wieder ein Zweitligist. Ein weiterer und durchaus möglicher Drittliga-Abstieg hätte zwar eine lustige Klammer für diesen Arbeitslebensabschnitt gebildet - aber man soll es ja nicht übertreiben. Jetzt widmet sich Hans Böller neuen Aufgaben im Verlag Nürnberger Presse. Im Podcast spricht er mit Fadi Keblawi über seine 25 Jahre mit dem Club, über emotionale Höhepunkte und die beste Leser*innenbrief-Beschimpfung. Er vergleicht den Journalismus von damals und heute und vor allem den 1. FC Nürnberg von damals und heute, wo der doch auf den ersten Blick am meisten Kontinuität aufweisen kann. Über das 1:0 am Sonntag gegen den SV Sandhause wird natürlich auch gesprochen - und darüber, ob das ein Mutmacher sein kann für das weitere Leben mit dem Club. Dazu gibt es Schnaps.

Folge 61: Die Rückkehr der Fans
Der 1. FC Nürnberg spielt wieder Zweitliga-Fußball. Beim 1:1 in Regensburg gelingt das ordentlich. Die etwas überraschende Führung durch Tim Handwerker hat nicht lange Bestand, weil man im Kölner Keller ein Handspiel von Enrico Valentini entdeckt. Ein erster Aufreger der noch jungen Saison, die aber nach den Eindrücken vom Freitag zumindest entspannter ablaufen könnte als die letzte. Uli Digmayer und Fadi Keblawi haben den Club in die Oberpfalz begleitet. Nach ihrer Rückkehr sprechen sie in der neuesten Podcast-Folge über Valentinis Hand, Robin Hacks Haltung, einen Spruch von Thomas Grethlein und über die Rückkehr der Fans. Die waren am Freitag nämlich wieder im Stadion und das war tatsächlich: schön.

Folge 60: Der Kapitän spricht
Er ist in Nürnberg geboren und mit dem 1. FC Nürnberg groß geworden. Er musste Stadt und Verein verlassen, um seine Karriere als Fußball-Profi in Schwung zu bringen. Nach seiner Rückkehr an den Valznerweiher stieg Enrico Valentini mit dem Club auf und wieder ab. Er erlebte ein Jahr, in dem er mitunter die Freude am Spiel verloren hatte, und ist jetzt zum neuen Kapitän einer Mannschaft gewählt worden, die alles ein bisschen besser machen will in der Zukunft. Im Podcast spricht Valentini über seine Herkunft, das Gefühl unter dem neuen Trainer und beantworten neben den Fragen von Uli Digmayer und Fadi Keblawi auch die seiner Schwestern.

Folge 59: Summer of Leihe
Dass er die Arbeit als Sportvorstand gemütlich angeht, kann man Dieter Hecking nicht vorwerfen. Kurz nach seinem Amtsantritt präsentierte er einen neuen Trainer, bald auch neue Co-Trainer und die ersten drei Spieler-Neuzugänge sind auch schon fix. Torwart Christian Früchtl und Mittelfeldspieler Sarpreet Singh kommen vom FC Bayern ebenso auf Leihbasis wie Mittelfeldspieler Tom Krauß von RB Leipzig. Drei Leihspieler – man kann das gut finden, man muss es aber nicht. Es gibt Beispiele in der jüngeren Vergangenheit, in denen die Sache mit den Leihspielern beiden Seiten nichts gebracht hat. Es gibt aber auch die erste Ära Hecking am Valznerweiher. Mit vielen Leihspielern machte er damals noch als Trainer unter dem Sportvorstand Martin Bader beinahe zu einem Europapokal-Teilnehmer. Sebastian Gloser, in seinem Abschiedspodcast, und Fadi Keblawi sprechen in der neuesten Podcast-Folge also über Leihspieler, über den Konkurrenzkampf unter Torhütern und über Mode. Es wurden nämlich auch die neuen Trikots vorgestellt, die der Club in der bald beginnenden Saison tragen wird. Wie die Saison endet, das verraten Gloser und Keblawi dann gleich auch noch.

Folge 58 Der neue Trainer stellt sich vor
Robert Klauß ist groß geworden im Universum von Red Bull in Leipzig. Zuletzt war der 35-Jährige dort als Co-Trainer der Profis angestellt, seit Donnerstag ist er Cheftrainer des 1. FC Nürnberg. In seiner Antrittsansprache an die Öffentlichkeit hat Klauß erzählt, welche Elemente des Spiels er aus Leipzig nach Nürnberg mitbringen will. "Wild" soll es unter anderem hin und wieder werden in der Offensive. Ob man in Nürnberg so spielen lassen kann wie in Leipzig? Ob das so eine gute Idee ist, jetzt mit dem nächsten Trainer-Talent um die Ecke zu kommen? Wie die Zusammenarbeit mit Dieter Hecking aussehen könnte? Das sind einige der Fragen, die Fadi Keblawi gemeinsam mit Stefan Jablonka und Florian Zenger in der neuesten Podcast-Ausgabe bespricht.

Folge 57: Sonderausgabe mit Maulwurf
Zwei Wochen lang haben Fadi Keblawi und Sebastian Gloser den Maulwurf aus dem Aufsichtsrat angekündigt, diesmal hat er sich endlich einen Weg ins Studio gegraben. Tatsächlich hat der zweifache Hockey-Olympiasieger und Stadtrat Max Müller keine Interna ausgeplaudert, dafür aber viele spannende Innenansichten des Aufsichtsrates gegeben. Warum die Suche nach einem neuen Sportvorstand etwas länger gedauert hat, was in der vergangenen Saison falsch lief und ob es bei den AR-Sitzungen wirklich immer Schampus mit Lachsfisch gibt, darum geht es in dieser Sonderausgabe von Ka Depp.

Folge 56: Hecking ist da
Vor einer Woche haben sich Sebastian Gloser und Fadi Keblawi auf Benjamin Schmedes als neuen Sportvorstand des 1. FC Nürnberg festgelegt. Schmedes kam da sehr selbstverständlich nicht, weil ihn der VfL Osnabrück nicht gehen ließ. Stattdessen wurde am Montag Dieter Hecking als der Neue beim Club vorgestellt. Der ehemalige Trainer kehrt tatsächlich zurück zum Club und kündigt Veränderungen und baldige Personalentscheidungen an. Gloser und Keblawi sprechen darüber. Ob sie sich freuen, wie sehr Heckings Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt sind von den Umständen, die er vorfindet am Valznerweiher. Sie geben Trainerratschläge, die wahrscheinlich niemand befolgen wird. Sie reden aber auch wieder über Leserpost und Porzellan.

Folge 55: Schmedes oder Hecking?
Eine Woche nach der beschlossenen Trennung von Sportvorstand Robert Palikuca ist der 1. FC Nürnberg auf der Suche nach einem Nachfolger. Wobei, die Suche als abgeschlossen gilt und es inzwischen um eine Entscheidung geht, die der Aufsichtsrat treffen muss. Zwei Kandidaten werden derzeit besonders diskutiert in der Öffentlichkeit. Auf der einen Seite Dieter Hecking, der einst schon als Trainer beim Club gearbeitet hat, aber ein Berufsanfänger wäre. Auf der anderen Seite Benjamnin Schmedes, ein 35-Jähriger, der in den letzten Jahren erfolgreich als Sportdirektor beim VfL Osnabrück gearbeitet hat. Sebastian Gloser und Fadi Keblawi streifen kurz das Thema Tierparks, ehe sie darüber diskutieren, wer denn nun besser passen würde zum Club. Am Ende treffen sie sogar eine Entscheidung.

Folge 54: Kommt Hecking zurück?
Drei Tage nach dem letzten Saisonspiel hat der 1. FC Nürnberg am Dienstag zur Pressekonferenz gebeten. Auf dem Podium saßen neben Pressesprecher Christian Bönig auch Thomas Grethlein und Robert Palikuca. Eine ungewöhnliche Anordnung, weil Grethlein die Trennung des 1. FCN vom Sportvorstand Palikuca verkündete. Den konnte auch nicht mehr die glücklich überstandende Relegation gegen den FC Ingolstadt im Amt halten. Der Aufsichtsratsvorsitzende Grethlein muss jetzt also wieder einen neuen Sportvorstand suchen gemeinsam mit seinem Gremium. Ein Kandidat überrascht: Es ist Dieter Hecking, der einst sein Trainer-Amt in Nürnberg aufgab, um nach Wolfsburg zu ziehen. Warum die Personalie ihren Reiz hätte und warum Hecking aber nicht der einzige Kandidat ist, darüber sprechen Wolfgang Laaß, Hans Böller und Fadi Keblawi in der neuesten Podcast-Folge.

Folge 53: Die Rettung
Samstag, der 11. Juli 2020: Im Sportpark von Ingolstadt läuft die sechste Minute der Nachspielzeit. Der 1. FC Nürnberg liegt nach einem 2:0-Hinspielsieg im Relegationsrückspiel beim FC Ingolstadt 0:3 zurück und muss bei diesem Ergebnis in die 3. Liga absteigen. Ein Tor fehlt den Nürnbergern, ein Tor kommt tatsächlich noch. Fabian Schleusener schießt es, es ist sein erstes Pflichtspieltor für den Club. Der 1. FC Nürnberg ist gerettet. Also alles gut? Eher nicht, auch wenn der Moment wunderbar wirkt. Wolfgang Laaß, Hans Böller unterhalten sich mit Fadi Keblawi über Schleuseners Tor, über die Gefühle danach – und darüber, was jetzt passieren muss beim Club, um zu verhindern, dass sich ein solches Fußballjahr mit all seinen Schrecken wiederholt.