
Ka Depp - Der Club-Podcast
338 episodes — Page 4 of 7

Folge 188: Hubsi, Bier und die Bundesbahn
Der 1. FC Nürnberg beweist gegen den SV Wehen Wiesbaden Resilienz. Was das bedeutet, erklärt Uli Digmayer im Gespräch mit Fadi Keblawi. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe geht es um einen sehr verdienten und sehr wilden Sieg gegen einen Aufsteiger. Es geht um Formschwankungen eines 17-Jährigen und sehr viele Platzverweise. Außerdem diskutieren Fadi und Uli, wer da noch den Verein verlassen könnte im zu Ende gehenden Transferzeitraum des Sommers. Urlaube in Skandinavien spielen eine Rolle - und selbstverständlich Würste. Außerdem wird ein Live-Podcast angekündigt. Wer dabei sein will: Unter diesem Link vnp.de/ka-depp-live habt ihr die Chance, euch zu bewerben. Zu Gast im Clubhaus sind dann Christian Mathenia und Lea Paulick.

Folge 187: Liebe, Glaube, Herzinfarkt
Der 1. FC Nürnberg zeigt das beste Auswärtsspiel seit langer Zeit in der 2. Bundesliga, ach was, seit Jahren und schmeißt kurz vor Schluss beinahe den Sieg noch weg. Im Bahn-Podcast von nordbayern.de sprechen Wolfgang Laaß und Sebastian Gloser über zu viele Stunden auf den Gleisen des Landes, über tolle Offensivaktionen sogar ohne Can Uzun, über die Nervenschlacht an der Bremer Brücke und machen wie immer schlechte Namenswitze. Liebe, Glaube, Herzinfarkt eben. Der Gerch: Im bayerischen Schwaben geboren weckte Gerch bei seinem Heimatverein bald das Interesse eines Weltvereins, zu dem man eigentlich nicht wechseln sollte, wenn man noch vorhat, für den 1. FC Nürnberg zu spielen. Beim Weltverein gehörte Gerch zum Aufgebot der Profis, kam dort aber nie zum Einsatz und wechselte in dem Jahr, in dem die Welt zum Glück doch nicht gelöscht wurde, an den Walznerweiher, wie man bei Sky sagen würde. Mit dem Club stieg er gleich zwei Mal auf und dazwischen einmal ab, hartnäckige Verletzungen verhinderten, dass er sich nachhaltig durchsetzen konnte. Gerch wechselte in die Schweiz und nach nur einem Jahr wieder in die zweite Bundesliga in eine Stadt, in dem sich zwei große Flüsse treffen. Nachdem er dort seine aktive Karriere beendete, absolvierte Gerch eine Ausbildung zum Heilpraktiker und betrieb seine eigene Praxis, dem Fußball blieb er trotzdem treu. Heute trainiert Gerch einen Bayernligisten.

Folge 186: Erkenntnisse in Oberneuland
Blamieren, das sollen sich mal schön die anderen. Beim Fünftligisten Oberneuland hatte der 1. FC Nürnberg wenig Mühe in der ersten Runde des DFB-Pokals, ob es trotzdem einen Erkenntnisgewinn für den Trainer, die Fans und Journalisten gab, verrät Wolfgang Laaß im Gespräch mit Sebastian Gloser. Außerdem geht es in der neuesten Folge von Ka Depp um besondere Verletzungen, Hörergrüße nach Down Under, Bahn-Bonusmeilen, den neuen Konkurrenzkampf, Johannisbeerkuchen und die Frage, wen man mit 200 Millionen Euro verpflichten sollte. Natürlich gibt es auch wieder einen Gerch und die neuerdings gewohnte Portion Can-Uzun-Hype.

Folge 185: Es ist ja nochmal gut gegangen
EEs war ein Wechselbad der Gefühle, in das der Club seine Fans in der Partie gegen Hannover 96 schickte. Auf eine völlig misslungene erste Halbzeit folgte eine zumindest ordentliche zweite Halbzeit, in der es immerhin Can Uzun glückte, die Probleme des 1. FC Nürnberg zu übertünchen. Der 17 Jahre junge Mittelfeldspieler hatte sein Talent bereits in Rostock angedeutet, nach seinen beiden Toren beim 2:2 gegen die Niedersachsen ist er eigentlich nicht mehr wegzudenken aus der Mannschaft von Christian Fiél. Can Uzun, Superstar? In der neuen Folge von "KaDepp" geraten auch Wolfgang Laaß und Sebastian Gloser etwas ins Schwärmen, an Kritik wird aber auch nicht gespart, überhaupt geht es ungewöhnlich viel um Fußball diesmal, Bratwürste, Urlaubsziele und der Gerch spielen diesmal nur eine untergeordnete Rolle. Wie ist so eine erste Halbzeit zu erklären? Was haben die Einwechselspieler gebracht? Und wer sollte künftig im defensiven Mittelfeld auflaufen? Das sind die Fragen, die diesmal diskutiert werden.

Folge 184: Der Clownsmeister strauchelt
ERein ergebnistechnisch ist dem 1. FC Nürnberg der Start in die neue Zweitligasaison misslungen - wieder einmal. Vor einem Jahr stand das 2:3 beim FC Sankt Pauli als schlechtes Omen für eine dann folgende schreckliche Saison. Und diesmal? Kann man aus dem 0:2 bei Hansa Rostock tatsächlich auch ein paar positive Rückschlüsse ziehen. Im Ostseestadion war der Club erst die bessere Mannschaft, musste dann mit der Verletzung von Iván Márquez einen ersten und mit zwei Gegentoren rund um den Halbzeitpfiff zwei weitere Rückschläge hinnehmen. Um diese Rückschläge herum aber spielte der Club besser als noch vor einem Jahr in Hamburg. Er erspielte sich Chancen in einer Menge, wie man sie in der vergangenen Spielzeit nur selten gesehen hatte. Reicht das schon? Darüber diskutieren Sebastian Gloser und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Außerdem geht es um die Rolle von Christoph Daferner, um Bratwürste und die ominöse Clownstabelle - es geht also wie immer um alles.

Folge 183: Windeln, Clowns und eine Startelf
Knapp eine Woche ist es noch, ehe der Club in seine fünfte Zweitligasaison nach dem Abstieg startet. Bei Hansa Rostock wird sich zeigen, was eine einigermaßen harmonisch verlaufene Vorbereitung wert war. Erst am vergangenen Wochenende gewann der Club seine letzten beiden Testspiele bei einem Blitzturnier in Unterhaching. Uli Digmayer war dabei und erzählt in der neuen Ausgabe Sebastian Gloser und Fadi Keblawi von seinen Erkenntnisse. Es geht außerdem darum, welche Spieler sich für welche Position in der ersten Pflichtspiel-Startelf Cristian Fiéls anbieten. Außerdem wird die Clownsliga wiederbelebt und drei Reden für eine Aufsichtsratskandidatur präsentiert.

Folge 182: Mutig bis zum 1. Spieltag
Eine nicht ganz unspannende Woche liegt hinter dem 1. FC Nürnberg. In Österreich versammelte sich der Jahrgang 2023/24 zum ersten Trainingslager unter dem Cheftrainer Cristian Fiél und in Nürnberg wurden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zum neuen Stadion vorgestellt. In der neuen Podcast-Folge besprechen Wolfgang Laaß und Fadi Keblawi die beiden Themenkomplexe. Wie präsentieren sich die Neuzugänge auf dem Platz, wer könnte die Mannschaft als Kapitän in die neue Saison führen und wie macht sich eigentlich Fiél? Wolfgang Laaß war mit in Österreich und hat Antworten auf diese Fragen genau so wie auf die, was die Machbarkeitsstudie eigentlich aussagt und was sie konkret bedeutet.

Folge 181: Ein Jahr Selbstvermarktung beim Club
Seit einem Jahr vermarktet sich der 1. FC Nürnberg wieder selbst. Verantwortlich für diesen Bereich ist Dirk Schlünz. Im Gespräch mit Fadi Keblawi und Uli Digmayer zieht er ein erstes Fazit der Arbeit seines Teams. Es fällt durchaus positiv aus. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe geht es außerdem um den Bau eines neuen Stadions für den 1. FCN und die Frage, welche Sponsoren man als werteorientierter Verein vielleicht sogar ablehnen müsste.

Folge 180: Nie mehr zweite Liga als usp
Seit 2018 stand Jessica May immer in der Startelf, wenn die Fußballerinnen des 1. FC Nürnberg auf dem Platz standen. In der abgelaufenen Saison verpasste sie keine einzige Spielminute. Es gibt also kaum eine Spielerin, die besser als die Vize-Kapitänin erklären könnte, wie dieser wundersame Aufstieg von der Regionalliga bis in die erste Liga zustande kam. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge erklären May und Chefscout Florian Zenger, wie der Fußball bei den Club-Frauen funktioniert, warum sich auch diese Erfolgsmannschaft verändern muss, um erfolgreich zu bleiben - und warum es immer noch ein weiter Weg ist bis zur Gleichberechtigung im Fußball. Fadi Keblawi und Sebastian Gloser hören staunend zu - und vergessen darüber praktisch jeden Ausflug in die Welt der Nebensächlichkeiten.

Folge 179: Raphalution beim Club
Besonders alt ist die Sommerpause 2023 nicht geworden, ehe schon wieder einige Aufregung herrscht rund um den 1. FC Nürnberg. Sportvorstand Dieter Hecking hat mit seiner Aufarbeitung der misslungenen Saison offenbar nicht alle rund um den Club zufrieden gestellt. Die Ultras jedenfalls, die schon nach dem letzten Spiel den Rücktritt des Sportvorstands gefordert hatten, wollen den Verein nach wie vor verändern - und haben deshalb gerade verkündet, dass sie Raphael Schäfer zum Aufsichtsratschef des Clubs machen wollen. Ob das gelingt, was dann aus dem bisherigen AR-Chef Thomas Grethlein wird, und ob das grundsätzlich eine gute Idee ist, wenn der Kapitän der Pokalsiegermannschaft von 2007 in das Ehrenamtsgremium gewählt wird - darüber sprechen in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe Sebastian Gloser, Uli Digmayer und Fadi Keblawi. Natürlich geht es auch noch einmal um die Saisonanalyse Heckings, es geht um die Kompetenzen des Aufsichtsrates, und es geht um den neuen Trainer Cristian Fiel. Es geht also wieder einmal um fast alles.

Folge 178: Feiern, feuern, Felix
Mit einem 1:0 beim SC Paderborn beendet der 1. FC Nürnberg die Zweitligaspielzeit 2022/23. Es war das glückliche Ende eines ordentlich misslungenen Fußballjahres, das Lukas Schleimer mit seinem Kopfballtreffer nach Flanke von Enrico Valentini sicherstellte. Die Relegation ist vermieden, die Situation aber bleibt angestrengt bei einem Verein, der eigentlich hatte im Aufstiegsrennen mitmischen wollen. Wird in absehbarer Zukunft wohl eher nicht passieren - so konnte man zumindest die Worte des Jetzt-Nur-Noch-Sportvorstands Dieter Hecking in Paderborn interpretieren. Um Hecking geht es natürlich auch in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Die Ultras forderten noch im Stadion per Transparent seinen Rücktritt. Was dafür spricht und was dagegen, darüber diskutieren Uli Digmayer und Fadi Keblawi.

Folge 177: Mit Bier nach Betzenstein
Ein Sieg hätte dem 1. FC Nürnberg gereicht im Heimspiel gegen Hansa Rostock am vorletzten Spieltag. Mit dem Klassenverbleib wurde es aber nichts, weil es nur zu einem 0:0 der schlechteren Art gereicht hat. Was bleibt, ist Abstiegsangst. Am letzten Spieltag entscheidet sich nun in Paderborn, ob aus einer missratenen Saison eine vollkommen misslungene wird. Die Chancen? Schätzt in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe jeder etwas anders ein. Uli Digmayer, Sebastian Gloser und Fadi Keblawi sind sich uneins darüber, wie es mit dem Club weiter geht. Einig sind sie sich, dass es - egal, wie diese Saison ausgeht - so nicht weiter gehen kann. Ein Eindruck, den ein Großteil des Publikums offenbar so teilt. Über die Plakate gegen Vorstände und Aufsichtsrat, die es am Sonntag in der Nordkurve zu sehen gab, wird deshalb auch diskutiert. Dazu kommen die Themenkomplexe Bier, Bratwurst und Rock im Park. Der Gerch: Der Gerch wurde in einer Stadt geboren, in der sich in diesem Jahrtausend noch zwei schreckliche Grubenunglücke ereignet haben. Gerch ging aber nicht unter Tage, sondern wurde Fußballspieler. Ein so guter, dass ihn der Meister seines Heimatlandes verpflichtete. Auch dort überzeugte der Gerch und erhielt in der Folge eine Anstellung bei einem deutschen Erstligisten, der auch viel auf seine Bergbau-Tradition hält. Gerch kam allerdings zu keinem Einsatz und sein Verein stieg ab. Der Gerch wechselte über die Grenze zum ältesten Fußballvereins des dortigen Landes und durfte endlich wieder spielen. Nach einem Jahr ging es zurück nach Deutschland und zum Club. Dort herrschte mal wieder das große Durcheinander in einer Saison, die trotzdem ein ganz wunderbares Ende nahm. Immerhin achtmal spielte Gerch für den Club, zog aber ebenfalls nach einer Saison schon wieder weiter. Es folgte ein Jahr bei einem Nürnberger Pokalschreck, ehe der Gerch im Südwesten endlich sesshaft wurde. Gerch absolvierte über 200 Pflichtspiele in der ersten und zweiten Liga für einen Verein, bei dem der Trainer Hut trug. Trotz der vielen Spiele und Jahre bezeichnete Gerch die Zeit dort im Nachhinein als „größte Enttäuschung meines Lebens“. Nach einer Verletzung vermisste der Abwehrspieler die Unterstützung des Vereins. "Es gab eine Zeit, da bekam ich vor dem Spiel und in der Halbzeit Schmerzmittel in beide Fersen gespritzt. Jeder sagte 'Komm', halt durch'. Und als ich dann ins Krankenhaus musste, kam mich keiner besuchen. Das ist unmöglich", sagte der Gerch noch Jahre später. Gerch zog weiter und ließ noch zwei einjährige Gastspiele bei anderen Vereinen folgen. Auf seiner letzten Station schaffte er es mit einem Verein, der ein paar Jahre zuvor mit seinem Trikotsponsor für einen Skandal gesorgt hatte, bis ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Dort war als Drittligist erst in der Verlängerung gegen den späteren Sieger Endstation. Nach seiner aktiven Karriere wurde Gerch Trainer bei unterklassigen Vereinen.

Folge 176: Alles so Geschichten
Wiederholt sich 2020 für den 1. FC Nürnberg? Auszuschließen ist das nicht, nachdem der Club am 32. Spieltag in Magdeburg nicht über ein 2:2 hinaus kam. Weil einen Tag später Bielefeld in Kaiserslautern gewann, bleibt alles kompliziert für Nürnberg, das immerhin nicht mehr direkt absteigen kann. Die Relegation aber bleibt ein Schreckensszenario am Valznerweiher - und ist natürlich Thema in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Darin sprechen Uli Digmayer, Sebastian Gloser und Fadi Keblawi über die Parallelen zur Saison 2019/20, die erst in der 96. Minute von Ingolstadt ein glückliches Ende fand. Wie es diesmal ausgeht? Auch darüber wird diskutiert. Genau so natürlich über die Lehren, die man aus dieser Saison - egal, wie sie ausgeht - ziehen muss. Weiter so oder alles neu? Der Gerch: Gerch, der einen höchst unschmeichelhaften 2. Vornamen hat, stammt aus einem Land, welches einen großen Bundesligastar in dem Jahrzehnt stellte, als Gerch 17jährig bei einem traditionsreichen Bundesliga-Absteiger in Deutschland ankam. Im 1. Jahr in dieser neuen Welt, kam er aber nur ein wenig in der 2. Mannschaft zum Zug. In der nächsten Saison häuften sich die Einsatzminuten in der Oberliga und schnell gehörte Gerch als junger Hoffnungsträger häufiger zum Aufgebot des Immer-noch-Zweitligisten. Dann riss er sich leider das Kreuzband. In den folgenden zwei Spielzeiten, zurück nach der schweren Verletzung und nun in der Bundesliga, bekam er einige Spielanteile und bestach durch Schnelligkeit. Die Torquote beeindruckte beim Außenstürmer aber nicht. Auch war Gerch nun zum A-Nationalspieler aufgestiegen, insgesamt kam er aber nur auf 4 Einsätze für sein Heimatland. Nachdem Gerch ein Halbjahr mit wenig Spielzeit weiter stagnierte, folgte 22jährig der Wechsel im Winter zum 1. FC Nürnberg, der damals ein Zweitligist war. Im ersten Spiel traf Gerch sofort. Aber leider blieb auch diese Rückrunde für ihn durchwachsen, mit nur dem einen Tor in 12 Spielen. Der Club stieg trotzdem auf, Gerch durfte bleiben. Im Jahr nach der Bundesliga-Rückkehr kam er aber weiter nicht so recht voran. Erst am 11. Spieltag stand er erstmals im Aufgebot – am Ende der Saison standen 7 Einwechslungen und insgesamt nur 160 Einsatzminuten. Dabei gelang immerhin eine Vorarbeit für den Torschützenkönig. Seine Zeit in Franken ging so leise zuende, Nicht nur beim Club bestätigte er seinen Ruf, recht eigensinnig auf dem Platz und schwer integrierbar in der Kabine zu sein. „Gerch ist nicht teamfähig“, sagte ein Trainer, der etwas nach Gerchs Abschied zum Club kam, ihn aber auf einer anderen Station kennen gelernt hatte. Bei seinem Stammverein ging es aber auch nicht weiter. Gerch wechselte zu einem deutschen Zweitligisten, hatte dort zuerst hat auch ordentliche Spielanteile. In der Rückrunde kam Gerch gar nicht mehr zu Einsatz, seine Mannschaft stieg trotzdem in die Bundesliga auf. Gerch blieb ein ganzes weiteres Jahr dort, jedoch mit nur einem einigen Einsatz, gleich am ersten Spieltag. Der Karriere-Abstieg ließ sich danach nicht mehr aufhalten. Es folgten Jahre bei verschiedenen unterklassigen deutschen Vereinen, immer mal wieder unterbrochen durch längere Zeiten der Vereinslosigkeit. Bei einem Oberligisten wurde Gerch z. B. entlassen, weil er eigenmächtig den Urlaub verlängerte. Seine soziale Verträglichkeit scheint sich nach der Karriere gebessert zu haben. Denn bei seinem letzten Verein, Bezirksligist und Nachbar seines ursprünglichen Bundesligaclubs, war Gerch nach der aktiven Karriere einige Jahre - unter anderem als Co-Trainer.

Folge 175: Born to lose
Havarie in der Schlussphase: Gegen den 1. FC Kaiserslautern sieht es lange so aus, als könne der 1. FC Nürnberg den Abstiegskampf in der zweiten Liga doch noch einigermaßen frühzeitig zu einem guten Ende führen. Dann wird aus einem 3:1 bis zur 88. Minute noch ein 3:3. Heißt: Es wird weiter gezittert, auch wenn Dieter Hecking versucht, Ruhe auszustrahlen vor den drei abschließenden Partien in Magdeburg, gegen Rostock und in Paderborn. Vier Punkte hat der Club noch Vorsprung vor Arminia Bielefeld auf dem Relegationsplatz. Ob das reicht, darüber sprechen Sebastian Gloser, Uli Digmayer und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Es geht außerdem um die schwere Verletzung von Kapitän Christopher Schindler und das Image des 1. FC Nürnberg als solchen. Ansonsten gibt es wie gewohnt Kulinarik-Tipps und Ratschläge, was zu tun ist, wenn einem ein Tiger begegnet. Erstmals hier auch in schriftlicher Form - der Gerch zum mitraten: Nach einer respektablen ersten Profisaison mit elf Toren und fünf Vorlagen verließ Gerch mit 18 Jahren sein Heimatland in Richtung Niederlande, wo er sieben Jahre lang für diverse Erst- und Zweitligisten auflief und mit der PSV Eindhoven Pokalsieger wurde. In 154 Partien für PSV gelangen ihm 58 Tore und 25 Vorlagen, weshalb auch ein süddeutscher Bundesligist auf den kantigen Mittelstürmer aufmerksam wurde und immerhin vier Millionen Euro investierte. Dort konnte sich der 39-fache Nationalspieler, der auch bei einer WM zum Einsatz kam, auch wegen diverser Verletzungen nicht durchsetzen, in 27 Spielen gelangen ihm nur drei Tore und eine Vorlage. Nach einem kurzen Leih-Intermezzo beim ältesten heute noch existierenden italienischen Verein wechselte Gerch kurz nach Saisonbeginn ebenfalls auf Leihbasis zum Club, wo er einen heutigen deutschen Nationalspieler ersetzen sollte. Gleich im ersten Spiel gegen einen bayerischen Zweitligisten gelang ihm ein Tor, dem bis zum 16. Spieltag vier weitere folgen sollten. In der Rückrunde blieb Gerch, der ein Landsmann des damaligen Club-Kapitäns war, aber hinter den Erwartungen zurück, er saß meist nur noch auf der Bank oder Tribüne und wurde am Saisonende wieder verabschiedet. Gerch kehrte in die Niederlande zurück, wo er drei Jahre erfolgreich für Vitesse Arnheim stürmte und unter anderem in zwölf Europapokalspielen sieben Tore erzielte. Nach weiteren Stationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in der Türkei und auf Zypern, wo er ebenfalls Pokalsieger wurde, ist Gerch derzeit noch in der ersten kroatischen Liga aktiv.

Folge 174: Harmlos bis zum Schluss
Der Club spielt ganz nett und ordentlich - und geht in Hannover beinahe unter. 0:3 bei einer wirklich nicht übermächtigen Mannschaft von 96. Es gibt vier Spieltage vor dem Ende dann doch wieder einige Fragen mit Blick auf den 1. FC Nürnberg und eine Zukunft in der zweiten Liga. Beantwortet werden sie in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Sebastian Gloser, Fadi Keblawi und nach langer Pause Uli Digmayer sprechen über den Club und damit auch über den Abstiegskampf. Dass sie sich beim Club eigentlich ganz gut fanden nach der Niederlage im Niedersachsenstadion, ist berechtigt. Punkte gab es dafür wieder einmal nicht. Ob nun der große Absturz droht? Die Meinungen gehen auseinander. Diskutiert wird auch über die Rolle von Kwadwo Duah, Dieter Hecking und Thomas Grethlein. Es geht beim Club am Ende des Aprils mal wieder um alles - auch darum, wer vielleicht in der 3. Liga noch helfen könnte. Außerdem thematisiert werden die Fußballerinnen des Vereins, die anders als die Männer erfolgreich sind und das gar nicht so kleine Thema Bratwürste.

Folge 173: How to kill a Rentier in northern Norway
Der 1. FC Nürnberg macht einen großen Schritt im Kampf um den Klassenverbleib in der zweiten Fußball-Bundesliga. Das 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf gelingt fast durchweg überzeugend. Besonders im Blickpunkt steht dabei Nathaniel Brown, der ein weiteres Mal sein Talent unter Beweis stellt und erstmals im Profifußball ein Tor erzielt. Aber auch der Rest der von Dieter Hecking und Cristian Fiel stark umgebauten Mannschaft überzeugt gegen die Spitzenmannschaft mit großem Kampf. Ob es das schon war mit dem Klassenverbleib? Sebastian Gloser und Fadi Keblawi sprechen darüber in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Außerdem geht es um die Bratwurst-Situation rund um das Max-Morlock-Stadion, den Torjubel von Kwadwo Duah und ein Plakat zum Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Grethlein.

Folge 172: Jetzt spricht Katharina Fritsch
Der 1. FC Nürnberg verliert in Kiel ein Fußballspiel und sieht dabei über beinahe 90 Minuten nicht gut aus. Der Abstiegskampf geht also weiter beim Club - nur der Podcast macht mal Pause von den sportlichen Dingen. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Ausgabe spricht die Leiterin der Unternehmenskommunikation beim 1. FC Nürnberg. Katharina Fritsch arbeitet seit 2007 beim Club und nimmt Bezug auf Folge 171, in der Elia Hupfer, Sebastian Gloser und Fadi Keblawi diskriminierende Äußerungen im Max-Morlock-Stadion thematisiert haben. Fritsch stellt die Sicht der Dinge aus dem Blickwinkel des FCN dar und erklärt, wie und wo der Club sich gegen Diskriminierung positioniert. Was in dieser Hinsicht schon gut ist und was noch besser werden kann - auch darum geht es natürlich in dieser Folge.

Folge 171: Idioten. Oder: Rassismus im Max-Morlock-Stadion
In beinahe letzter Minute sichert Kwadwo Duah dem 1. FC Nürnberg im Heimspiel gegen den Karlsruher SC einen Punkt per Elfmeter. Hinterher will beim Club niemand gänzlich unzufrieden sein - auch weil erneut spielerische Ansätze überwiegen. Ob das so in Ordnung ist, darüber wird im ersten Teil der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe gesprochen. Im zweiten Teil reden Sebastian Gloser und Fadi Keblawi dann über ein Thema, das es im besten Fall gar nicht geben würde. Zu Gast haben sie diesmal nämlich Elia Hupfer, ein Kollege von nordbayern.de und zuständig für den Instagram-Auftritt von Ka Depp. Elia ist außerdem Dauerkarteninhaber beim Club und schildert seine Erfahrungen mit rassistischen und anderen diskriminierenden Äußerungen im Stadion. Dass er damit nicht alleine ist, zeigen die Reaktionen im Netzt. Ob der 1. FC Nürnberg ausreichend dagegen unternimmt, auch das wird besprochen. Unter anderem bietet der Club das sogenannte Spieltagshandy an, bei dem man solche Vorfälle melden kann - wenn denn jemand hingeht. Die Nummer: 0173 - 7540544

Folge 170: Der Club, die Zigarettenbürschle und die Rinderzüchter
Im DFB-Pokal ist die Saison für den Club zu einem Ende gekommen. Gegen den VfB Stuttgart wehrt sich der 1. FC Nürnberg im ausverkauften Max-Morlock-Stadion lange, unterliegt dann aber nicht unverdient nach einem späten Gegentreffer mit 0:1. Warum es dennoch ein schöner Abend war, darüber sprechen Sebastian Gloser und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Es geht um die Systemumstellung der Trainer Cristian Fiél und Dieter Hecking, um die Vorzüge von Jens Castrop und das Pech des Christoph Daferner. Außerdem geht es um die unschönen Szenen nach Abpfiff, als Nürnberger Anhänger im fast leeren Stadion noch VfB-Fans angriffen und es zu Schlägereien kam.

Folge 169: Wie der Club zu einem neuen Stadion kommt
Das 0:1 im Freitagabendspiel gegen den Zweitliga-Tabellenführer aus Darmstadt war beim 1. FC Nürnberg relativ schnell abgehakt. Nach einer ordentlichen, aber offensiv ungefährlichen Leistung richtete zuerst die Nordkurve Nürnberg die Augen auf das nächste Thema - das Pokalviertelfinale gegen den VfB Stuttgart. Spieler und Trainer schlossen sich bald an, als gänzlich chancenlos sieht man sich beim Club gegen den Erstligisten offenbar nicht. Ob diese Hoffnung berechtigt ist oder nicht, darüber sprechen in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe Wolfgang Laaß und Fadi Keblawi. Es geht außerdem um das neue Stadion, das sich der Club zeitnah bauen lassen will. Wolfgang erklärt den Stand der Planungen und was passieren muss, dass der 1. FC Nürnberg 2029 tatsächlich in einem neuen und konkurrenzfähigen Stadion spielen kann.

Folge 168: Raus aus dem Bonner Loch
Der 1. FC Nürnberg holt den ersten Auswärtspunkt des Jahres 2023. Beim 2:2 in Bielefeld schaut der Club erst schlecht aus, liegt wegen Fabian Klos 0:2 zurück - und schafft dann das Comeback in der achten Minute der Nachspielzeit. In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe sprechen Sebastian Gloser und Fadi Keblawi deshalb über die Nervenstärke von Erik Shuranov, den Wert von Johannes Geis und die Trainer-Kunst von Dieter Hecking und Cristian Fiél. Außerdem geht es um das Startelfdebüt von Nathaniel Brown, dessen Oberpfälzisch, schlechte Architektur - und ein paar andere Dinge.

Folge 167: Dosenöffner und Nebelkerzen
Zwei Heimsiege hintereinander hatte der 1. FC Nürnberg zuletzt gefeiert. Wobei die Leistungen gegen Regensburg und Sandhausen eher keinen Grund zum Feiern gaben - zu dürftig war der spielerische Vortrag des Clubs. Gegen Eintracht Braunschweig hat sich das am Freitagabend geändert. Beim souveränen und sehr verdienten Sieg, zeigt der Club seine spielerisch beste Leistung des Jahres. Dass es trotzdem noch etwas mehr sein kann, darüber sprechen Sebastian Gloser und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. In Folge 167 wird außerdem das Geheimnis um deutsche Autobahnen gelüftet und überlegt, wer jetzt eigentlich wo spielen sollte in dieser Mannschaft.

Folge 166: Endlich wieder Fußball
Der 1. FC Nürnberg spielt wieder Fußball oder versucht es zumindest. Nach spielerisch dunklen Zeiten bringt das zweite Spiel unter der Anleitung Dieter Heckings und Cristian Fiéls zwar eine erwartetet Niederlage beim Hamburger SV, aber der Club sieht phasenweise doch wieder einigermaßen ansprechend aus. Ob das der Plan für den Klassenverbleib ist? Sebastian Gloser und Fadi Keblawi sprechen darüber in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Es geht außerdem um die Rollen von Kwadwo Duah und Mats Möller Daehli sowie die Frage, welche Formulierungen im Fußball-Reporter-Deutsch eigentlich erlaubt sind und welche nicht. Grüße auf die Weltmeere und Gastro-Tipps gibt es selbstverständlich auch.

Folge 165: Hässlich und erfolgreich
Das erste Spiel des 1. FC Nürnberg unter seinem neuen Trainer-Duo war nicht schön anzusehen. Erfolgreich war es trotzdem: Im Schneetreiben bezwang der Club unter der Anleitung von Dieter Hecking und Cristian Fiél den SV Sandhausen mit 1:0. Kwadwo Duah traf spät per Elfmeter - das reichte schon in einer Partie, die sehr genau so aussah, wie man das vorab vom Aufeinandertreffen zweier Abstiegskämpfer hatte erwarten müssen. Sebastian Gloser, Wolfgang Laaß und Fadi Keblawi ordnen den Neustart unter Hecking in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe ein. Es geht um die neue Grundformation, die der Club spielen soll - offensiver soll es ja werden und war es auch mit Blick auf die Aufstellung. Wie kompliziert diese Umstellung aber ist, das haben die 90 Minuten auch gezeigt. Begleitet wurde der Auftritt von einem erstaunlich wohlwollenden Publikum - das dann als alles vorbei war die Mannschaft doch noch mit einem kleinen Pfeifkonzert in die Kabine verabschiedet hat. Warum das so war? Auch das wird besprochen.

Folge 164: Hecking übernimmt
Trainerbeben beim Club: Markus Weinzierl wird entlassen, stattdessen soll jetzt Dieter Hecking den Klassenverbleib schaffen. Ergibt das Sinn? Das Thema in der neuen Podcast-Ausgabe. Langweilig wird es selten mit dem 1. FC Nürnberg. Das haben der Sonntag und der Montag wieder einmal bewiesen. Am Sonntag die 0:5-Niederlage in Heidenheim, die einen ratlosen Cheftrainer und mutlose Spieler zeigte, am Montag dann die Entlassung ebenjenes Cheftrainers. Markus Weinzierl ist Geschichte beim Club, der Sportvorstand nimmt es jetzt selbst in die Hand. Eigentlich wollte Dieter Hecking nicht mehr als Trainer arbeiten, jetzt sieht er keine andere Möglichkeit mehr, als es doch zu tun. Kann Hecking den Club und damit auch sich als Sportvorstand retten? Eine Frage, die Wolfgang Laaß und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe diskutieren.

Folge 163: Ein schönes Gurkenspiel
Der 1. FC Nürnberg hat ein Fußballspiel gewonnen - und dann gleich noch eines. Zwei Siege innerhalb von vier Tagen: Erst das Weiterkommen im Pokal gegen Fortuna Düsseldorf, dann der erste Punktspielsieg im Jahr 2023 gegen Jahn Regensburg. Die beiden Spiele im Max-Morlock-Stadion haben die Situation rund um den Club erst einmal beruhigen geholfen und der Einzug ins Viertelfinale war auch noch finanziell äußerst wichtig. Uli Digmayer und Fadi Keblawi sprechen in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe über ein denkwürdiges Elfmeterschießen und über einen schönen Distanzschuss von Enrico Valentini. Es geht außerdem um zwei neue Hoffnungsträger in der Nürnberger Mannschaft: Taylan Duman und Peter Vindahl. Es geht aber natürlich auch darum, warum Düsseldorf eigentlich das Weiterkommen im Pokal verdient gehabt hätte und warum gegen Regensburg wieder einmal so gar keine spielerische Linie zu erkennen war. Ein paar Probleme bleiben nämlich schon noch - auch wenn es jetzt zweimal gut gegangen ist.

Folge 162: Erfolglose Flickschusterei
Auch im Derby bei der Spielvereinigung Greuther Fürth enttäuscht der 1. FC Nürnberg. Nach dem 0:1 schwindet die Hoffnung im Abstiegskampf der zweiten Liga. Im ausverkauften Ronhof enttäuscht der Club über 90 Minuten und zeigt nicht einmal die Ansätze einer offensiven Idee. Entsprechend getrübt ist die Stimmung in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Wolfgang Laaß, Fadi Keblawi und Uli Digmayer diskutieren die Rolle von Trainer Markus Weinzierl, dessen Verpflichtung bislang keinerlei Fortschritt gebracht hat. Es geht außerdem natürlich wieder einmal um die Kaderplanung von Sportvorstand Dieter Hecking und Sportdirektor Olaf Rebbe. Die ist, Stand jetzt, gescheitert. Es droht tatsächlich der Abstieg in die 3. Liga - Hoffnung macht derzeit erschreckend wenig rund um einen Club, der in dieser Woche Fortuna Düsseldorf zum Pokalspiel empfängt und danach Jahn Regensburg zu einem echten Kellerduell.

Folge 161: Der fränkische Pessimismus strikes back
Eine ordentliche erste Halbzeit, die mit einer 1:0-Führung des FC Sankt Pauli endet. Der Club beginnt das neue Jahr ordentlich, hat aber auch nach 90 Minuten kein Tor gegen die schwächste Auswärtsmannschaft der zweiten Liga geschossen. Die Gründe für den fast schon routinemäßigen Fehlstart nach der Winterpause werden in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe diskutiert. Wolfgang Laaß, Uli Digmayer und Fadi Keblawi streiten über die Abwehrformation, loben Christoph Daferner und versuchen, endlich wieder etwas Optimismus zu transportieren - so wie sich das der 1. FC Nürnberg wünscht. Gelingt nur nicht durchgängig, was auch daran liegen könnte, dass beim Club der ein oder andere Spieler auf einer Position spielen muss, die nicht für ihn geschaffen ist. Eine Woche vor dem Derby hat es der Club vor wieder einmal 30.000 Zuschauern nicht geschafft, Aufbruchstimmung zu generieren. Warum trotzdem noch nicht alles verloren ist und warum Johannes Geis als Libero ganz okay aussieht - auch darum geht es in dieser Folge. In der außerdem beinahe geklärt wird, was zuerst da war: der fränkische Pessimismus oder der Club. Um ein Karpfen-Cordon-Bleu geht es natürlich auch noch.

Folge 160: Was läuft in Belek?
In der Türkei bereitet sich der 1. FC Nürnberg auf die Rückrunde der zweiten Fußball-Bundesliga vor. Wolfgang Laaß begleitet den Club ins Trainingslager und gibt in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcas-Ausgabe einen kleinen Überblick, was da gerade so passiert in Belek. Es geht im Gespräch mit Fadi Keblawi um verschiedene Abwehrsysteme, verschiedene Arten von Starkregen und den Kampf gegen das gar nicht mal so kleine Essensangebot. Außerdem stellt Wolfgang Laaß eine Vertragsverlängerung mit Sportdirektor Olaf Rebbe in Aussicht und hat durch die Regenwände hindurch tatsächlich schon viele positive Dinge vom Club gesehen. Dazu gehört auch der überzeugende Testsieg gegen den FC Schalke 04, auch wenn sich in dieser Partie Neuzugang Jannes Horn verletzt hat und womöglich gar nicht zu einem Pflichtspiel-Einsatz für den Club kommt. Mehr Spielzeit dürfte Jermaine Nischalke bekommen, von dem nicht nur die Verantwortlichen beim Club begeistert sind. Um Haribo und Red Bull geht es natürlich auch.

Folge 159: Mutig bis zum Schluss
Kurz vor Weihnachten eine letzte Podcast-Ausgabe dieses etwas anderen Fußballjahres. Wolfgang Laaß, Uli Digmayer und Fadi Keblawi blicken zurück auf die Zeit seit dem letzten Spiel des 1. FC Nürnberg gegen Paderborn. Es ist tatsächlich viel passiert - und damit ist noch nicht einmal die Weltmeisterschaft in Katar gemeint. Der Club hat den erfolgreichen Fußball der Frauen zurück in den Verein geholt, kann aber auch ausgliedern - das haben zumindest die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung so beschlossen. Außerdem gibt es ein paar personelle Veränderungen in der Mannschaft. Drei Neue arbeiten jetzt am Valznerweiher, auch weil sich ein paar Spieler zu viel verletzt haben. Was das bedeutet und wie die Mannschaft der Rückrunde aussehen könnte, auch das wird diskutiert. Kleiner Spoiler: Vor allem in der Offensive dürfte Trainer Markus Weinzierl ein paar schwierige Entscheidungen treffen müssen. Ob es dann dazu führt, dass das Saisonziel noch erreicht wird, wie es Sportvorstand Dieter Hecking während der JHV gefordert und gewünscht hat - auch das wird diskutiert. Genau so wie der Sportvorstand selbst übrigens, der in diesen Tagen einen Jahrestag begeht. Präsentiert wird die Ausgabe wie immer von der Sparkasse Nürnberg.

Folge 158: Endlich Urlaub am Gebäckband
Kwadwo Duah schießt gegen den SC Paderborn zwei Kwadwo-Duah-Tore. Warum er das in dieser Saison bislang nicht häufiger gemacht hat, bleibt auch nach diesem Podcast eine unbeantwortete Frage. Antworten gibt es aber natürlich auch in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Ausgabe. Wie dieser letzte Erfolg des Kalenderjahres zustande gekommen ist, zum Beispiel. Oder warum man die Weltmeisterschaft in Katar am besten ignorieren sollte? Und: Warum nach diesem 2:1-Erfolg gegen die ehemalige Zweitligaspitzenmannschaft alles doch wieder ein bisschen besser aussieht für den gebeutelten Club? Ob Markus Weinzierl wirklich dafür gesorgt hat, dass der Club defensiv stabiler daherkommt - auch darüber sprechen Uli Digmayer und Fadi Keblawi im vorvorletzten Podcast des Jahres. Außerdem geht es um die Club-Frauen, Balsamicocreme auf der Pizza, Taylor Swift und den besten Karpfen des Landes. Es geht also wie immer um fast alles. Und dann ist irgendwann auch mal Urlaub - vielleicht sieht man sich in Island.

Folge 157: Der Club verliert gegen den Club
Der Club kann jetzt auch gegen den Club verlieren. Nach dem 1:2 gegen Magdeburg, wo sie sich auch der Club nennen, stürzt der 1. FC Nürnberg auf den vorletzten Platz der zweiten Liga. Es war kein schöner Nachmittag im Max-Morlock-Stadion: Magdeburg spielte Fußball, der Nürnberger Club sah hilflos aus. Jetzt droht tatsächlich wieder einmal der Abstieg, nachdem offenbar auch der Trainerwechsel hin zu Markus Weinzierl und weg von Robert Klauß keinen Fortschritt bringt. Weinzier konstatierte seiner Mannschaft ein Kopfproblem. Ob es das einzige Problem ist, darüber diskutieren Wolfgang Laaß und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Es geht darin auch um die Probleme in einer kaum noch existenten Nürnberger Offensive, um die erstaunliche Formkrise von Mats Möller Daehli, um nicht gegebene und gegebene Elfmeter - es geht also wie immer um fast alles. Einen Ausblick auf die bevorstehende Jahreshauptversammlung wagen die beiden auch noch. Auch von der erwartet keiner der Beteiligten, dass sie eine fröhliche Veranstaltung wird - wie fast alles, was im Herbst 2022 mit dem einst stolzen 1. FC Nürnberg zu tun hat. Am Ende setzt sich dann doch wieder der Optimismus-Podcast durch, ein bisschen zumindest.

Folge 156: Der Club spielt wieder Hecking-Fußball
Kein einziger Schuss aufs Tor - der 1. FC Nürnberg sah in Kaiserslautern nicht besonders gut aus. Dabei hätte es ja ein Fußballfest werden können am ausverkauften Betzenberg. Wurde es dann aber nur nicht, weshalb die gute Nachricht war, dass zum vierten Mal hintereinander defensiv zumindest die Null stand. Unter Markus Weinzierl spielt der Club einen sehr nüchternen Fußball - fast so wie einst in der Bundesliga unter dem damaligen Trainer Dieter Hecking. Der ist inzwischen Sportvorstand und hat Weinzierl sehr bewusst in den Verein geholt. Einen anderen hat Hecking nicht in den Verein geholt: Florian Zenger arbeitet dennoch neuerdings für den Club - für die Frauen in der zweiten Liga. Was er da genau macht, warum er sich auf seinen ersten Auftritt im Max-Morlock-Stadion freut und wo das alles hinführen soll, darüber spricht Zenger bei seinem vorläufigen Abschiedsbesuch im Podcast mit Fadi Keblawi. Präsentiert wird das alles wie immer von der Sparkasse Nürnberg.

Folge 155: Keine Meinung zu Johannes Geis
0:0 gegen Hannover 96. Der 1. FC Nürnberg bleibt im dritten Spiel in Folge ohne Gegentor, aber diesmal gegen die Beinahe-Spitzenmannschaft auch ohne Sieg. Nach zwei 1:0-Erfolgen in der Fremde, gelingt diesmal nur ein Unentschieden. Danach freuen sich alle über die neue Stabilität der Defensive. Ob die von Dauer ist, zweifelt Uli Digmayer in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe aber erst einmal und aus Erfahrung an. Gemeinsam mit Fadi Keblawi und Felix Wenzel, der als inoffizieller Haus- und Hofdichter die Saison des Clubs mit Gedichten begleitet, spricht Uli auch noch über die Offensive. Und hier vor allem über Christoph Daferner, der in dieser Spielzeit vor allem durch das Auslassen von Torchancen auffällig wird. Kann aber alles noch werden - der Optimismus-Podcast ist zurück und bespricht außerdem noch die europäische Politik, Yoga und die Kneipenszene rund um London.

Folge 154: In Trockau ticken die Uhren anders
Der 1. FC Nürnberg kann noch Fußballspiele gewinnen. In Düsseldorf gelingt in der zweiten Partie unter der Anleitung von Trainer Markus Weinzierl ein erstaunlich souveränes 1:0. Kwadwo Duah erzielt das Tor des Tages, Johannes Geis gelingt ein solider Auftritt im defensiven Mittelfeld. Uli Digmayer und Fadi Keblawi sprechen in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe über das Spiel. Sie thematisieren die vielen Dinge, die gut gelaufen sind, wundern sich aber auch über die Formdelle von Mats Möller Daehli, der diesmal nur etwas länger als eine Stunde hat mitspielen dürfen, Außerdem geht es um die Heimniederlage der Club-Frauen und um die Vertragsverlängerung von Dieter Hecking. Der Sportvorstand darf beim Club weitermachen, obwohl die sportliche Entwicklung zuletzt etwas ins Stocken geraten ist. Beim Club glaubt man trotzdem an das Projekt Hecking - und der Podcast widerspricht zumindest nicht mehr ganz so deutlich.

Folge 153: Wunder dauern etwas länger
Neustart missglückt: Der 1. FC Nürnberg verliert auch nach dem Trainerwechsel weiterhin Fußballspiele in der zweiten Bundesliga. Diesmal zum Debüt von Markus Weinzier 2:3 gegen Holstein Kiel. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit und einer 1:0-Führung durch Lino Tempelmann bricht der Club im zweiten Durchgang wieder einmal ein. Woran das liegt und welche Rolle Sportvorstand Dieter Hecking in dieser Krise spielt, darüber sprechen Fadi Keblawi und Uli Digmayer in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Sie müssen den Sturz auf Platz 16 aber nicht alleine analysieren. Aufsichtsratsmitglied Matthias Fifka gibt einen Einblick in seine Arbeit beim Verein - und versucht Hoffnung zu machen in düsteren Zeiten. Warum in seinen Augen Hecking immer noch der richtige Mann für diese Aufgabe ist, erklärt Fifka natürlich auch. Außerdem geht es um die Ausrichtung eines Fußballvereins in einem komplizierten Wettbewerbsumfeld - und natürlich um das beste Cordon Bleu, auch wenn man das in und um Fürth findet.

Folge 152: Panikmodus? Der Club entlässt Robert Klauß
Der 1. FC Nürnberg hat vorerst keinen Trainer mehr. Nach dem 0:3 in Karlsruhe sah Sportvorstand Dieter Hecking keine andere Möglichkeit mehr, als Robert Klauß von seinen Aufgaben frei zu stellen. Ganz unerwartet kam der Schritt nicht, weil der Club, der sich in dieser Saison gerne im Aufstiegsrennen gesehen hätte, nach zehn Spieltagen mit zehn Punkten im Tabellenkeller steht. Überraschend ist die Entlassung dennoch. Weil gerade erst eine Länderspielpause vorübergegangen ist - ein Zeitpunkt, zu dem sich ein Wechsel eher angeboten hätte. Überraschend auch deshalb, weil Hecking vor dem Spiel in Karlsruhe erst betont hatte, dass er an Klauß auch in der Krise festhalten wollte. Woran der Sinneswandel lag? In der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe sprechen Uli Digmayer und Fadi Keblawi genau darüber. Es geht natürlich auch um das Vermächtnis des jungen Trainers Klauß am Valznerweiher. Es geht um mögliche Nachfolger - und selbstverständlich um die Rolle Heckings. Der hatte den Club vor etwas mehr als zwei Jahren als Abstiegskandidat übernommen - eine Rolle, die der Club jetzt wieder ausfüllt.

Folge 151: Der Club ist zurück im Aufstiegsrennen
Der 1. FC Nürnberg verliert 0:2 in Darmstadt und ist dabei in nahezu allen Kategorien chancenlos. Nach dem Erfolg gegen Bielefeld also der nächste Rückschlag für die Mannschaft des diesmal genervten Trainers Robert Klauß. Warum man aus der Geschichte lernen kann, dass dieser schlechte Saisonstart doch noch zu einem schönen Ende führen kann, das ist Gegenstand der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Außerdem sprechen Florian Zenger, Uli Digmayer und Fadi Keblawi über die Fehler junger Spieler - und warum man die mitunter auch einfach geschehen lassen sollte. Außerdem geht es in Ausgabe eins nach der nicht ausreichend gewürdigten Jubiläumsfolge um Umstrukturierungen innerhalb des Vereins, die Niederlage der Zweitliga-Fußballerinnen in Markranstädt und den legalen Inhalt in einer Rinderroulade. Es geht also wie immer um alles.

Folge 150: Ekstase in der Klaragasse - oder: Frittierte Schokoriegel gegen die Krise
Kaum ist Fadi Keblawi als selbsternannter Unglücksbringer im Urlaub, läuft es beim 1. FC Nürnberg. Mit seinem späten Siegtreffer zum 1:0 ließ Lino Tempelmann am Freitagabend nicht nur das Max-Morlock-Stadion erbeben, sondern nahm auch viel Druck von seinem Trainer. Welchen Anteil Robert Klauß an diesem Erfolg hat und warum sich der 37-Jährige einmal mehr in einer schwierigen Situation als Krisenmanager bewährt hat, darüber diskutieren im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast Florian Zenger, Uli Digmayer und als Gast Simon Strauß ("Total beglubbt"). Außerdem feiert das Trio die neue Doppelsechs mit Tempelmann und dem jungen Sadik Fofana, würdigt das gelungene Startelf-Comeback von Felix Lohkemper und nimmt nach dem aberkannten Tor von Kwadwo Duah die kalibrierte Linie ins Visier.

Folge 149: Hier bin ich, wo ist mein Schreibtisch!
Der 1. FC Nürnberg geht beim 2:4 in Braunschweig in der zweiten Halbzeit unter. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit leistet der Club kaum noch Gegenwehr. Die Treffer von Jens Castrop und Kwadwo Duah sind deshalb zu wenig. Nach dem Spiel äußert der Trainer deutliche Kritik an seinen Spielern. So kannte man das bislang noch nicht von Robert Klauß. Im von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast sprechen Flori Zenger, Ulrich Digmayer und Fadi Keblawi unter anderem darüber. Welche Konsequenzen jetzt am Valznerweiher gezogen werden müssen, ist natürlich auch ein Thema: Spricht die bislang misslungene Saison gegen den Trainer, gegen Sportvorstand Dieter Hecking oder gegen alle Beteiligten. Warum der Club selbst bei seinen eigenen Treffern kein gutes Bild abgegeben hat, wird auch noch erklärt. Was besser werden sollte und wo es besser werden kann natürlich auch.

Folge 148: Don't blame the manager
Der 1. FC Nürnberg hat das zweite Heimspiel in Folge verloren. Er hat das zweite Heimspiel in Folge auch ohne eigenen Treffer verloren. Die Stimmung nach dem 0:2 gegen den Hamburger SV war trotzdem besser als nach dem 0:3 gegen Heidenheim. Woran das lag, besprechen Florian Zenger und Fadi Keblawi in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Es war ja nicht alles schlecht gegen den HSV des mindestens extrovertierten Trainers Tim Walter. Dass der Nürnberger Trainer Robert Klauß deshalb auf ein paar positive Aspekte des eigenen Spiels aufmerksam machte, ist verständlich. Trotzdem gibt es immer noch ausreichend Ansatzpunkte für Kritik - die können, müssen aber nicht immer mit dem Trainer zu tun haben. Es geht außerdem um das fast schon abenteuerliche Verletzungspech des Clubs, den Abschied von Tobias Schweinsteiger - und zwei sehr erfreuliche Mannschaften, die ebenfalls das Trikot des 1. FC Nürnberg tragen.

Folge 147: Herspielen und herspielen lassen
Nach dem 0:3 gegen den 1. FC Heidenheim wurde eine Antwort erwartet vom 1. FC Nürnberg. Die gab es auch beim 2:1 in Sandhausen - allerdings mit einiger Verzögerung. Nach einer ersten Halbzeit, die Sportvorstand Dieter Hecking "unterirdisch" nannte, steigerte sich der Club. Ein Treffer von Christoph Daferner brachte zu Beginn der zweiten Hälfte den Ausgleich, ein weiterer Treffer von Kwadwo Duah in der Nachspielzeit den umjubelten Sieg. Dass trotzdem nicht alles gut ist, darum geht es in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Ausgabe. Florian Zenger und Fadi Keblawi sprechen über die Kritik des Sportvorstands und darüber, ab wann man erwarten darf, dass der Club regelmäßig schönen Fußball spielt - ums sogenannte "Herspielen" geht es natürlich auch. Robert Klauß hat sein Gedanken dazu schon vor dem Spiel geäußert, jetzt machen das auch Fadi und Flo. Ebenfalls eine Rolle spielen das Startelfdebüt von Sadik Fofana und die derzeitige Rolle von Erik Shuranov.

Folge 146: Christopher Schindler über das 0:3 gegen Heidenheim
0:3 gegen den 1. FC Heidenheim am Freitag, am Samstag der Podcast-Besuch des Club-Kapitäns. Es hätte schönere Zeitpunkte für die Ka Depp-Premiere von Christopher Schindler gegeben, absagen wollte er aber auch nicht mehr. Also spricht er mit Fadi Keblawi eine knappe Halbzeit lang über die Dinge, die da schief gegangen sind im Max-Morlock-Stadion. Er selbst ist diesmal unschuldig am misslungenen Abend, Schindler saß mit einer Muskelverletzung auf der Tribüne. Im Gespräch versucht sich Schindler dennoch an einer Analyse, spricht über die Widerstandskraft seiner Mannschaft und darüber, warum es mitunter schwierig sein kann, auf dem Feld voran zu gehen, wenn gerade alles gegen einen läuft. Zu den Pfiffen des Publikums hat Schindler natürlich auch eine Meinung, es geht auch um das Thema Erwartungshaltung - und am Ende macht er dann noch ein wenig Hoffnung, dass nach diesem eher missratenen Start mit vier Punkten aus vier Spielen doch noch alles gut wird für den 1. FC Nürnberg.

Folge 145: Mit dem Kopf im Ventilator
Beim 0:0 in Regensburg verhindert der Club eine Niederlage beim Tabellenführer. Trotz einiger Verletzungssorgen (unter anderem fallen Mats Möller Daehli vor und Tim Handwerker während des Spiels aus) bestimmt der FCN sogar die Anfangsphase. Warum dann kein Sieg herausspringt, das ist Thema in der neuen Podcast-Ausgabe. Florian Zenger, Uli Digmayer und Fadi Keblawi erörtern im Gespräch außerdem die Vorzüge Osthessens und fragen sich, ob das schon genügt, dass der Club nun in sieben Pflichtspiel-Halbzeiten der neuen Saison ohne Gegentor geblieben ist. Oder braucht es doch noch auch ein wenig mehr offensive Strategie. Natürlich wird auch die Verletzung Tim Handwerkers thematisiert, der sich das Kreuzband gerissen hat und nun mehrere Monate fehlen wird. Ist es richtig, dass Kaderplaner Olaf Rebbe auf Nachverpflichtungen auf dieser Position verzichten will? Auch das ist ein Thema von Ausgabe 145, in der dann beinahe noch ein Kopf im Ventilator landet.

Folge 144: Danke für das Magen-Darm-Virus, Flo Zenger
400000 Euro hat der 1. FC Nürnberg am Freitag durch den Sieg beim 1. FC Kaan-Marienborn verdient. Die zweite Runde im DFB-Pokal ist einigermaßen lukrativ - und sie war schwer verdient. Beim Regionalligisten sieht der Club in der ersten Halbzeit sehr seriös aus, in der zweiten gerät er vorübergehend durcheinander. Am Ende steht das Weiterkommen und nur das zählt, wenn der Favorit beim Außenseiter antritt. Woran es lag, dass sich die Gäste aus Nürnberg zumindest phasenweise schwer getan haben beim Auftritt in Siegen, darum geht es in der neuen Podcast-Ausgabe mit Florian Zenger und Fadi Keblawi. In der angeblich grünsten Großstadt Deutschland sieht man außerdem das schon zweite Saisontor von Enrico Valentini und den verletzungsbedingten Ausfall von Erik Wekesser. Auch das Themen in dieser Folge, die sich wie gewohnt auch dem ein oder anderen Thema widmet, das mit Fußball zumindest auf den ersten Blick nichts zu tun hat. Aber eben nur auf den ersten Blick.

Folge 143: Sensation, der Club kann Derby
Etwas unerwartet steigert sich der 1. FC Nürnberg nach einem doch etwas lauen Saisonauftakt im Derby gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth und geht am Ende als sehr verdienter 2:0-Sieger vom Platz. Vor allem in der ersten Halbzeit zeigt sich der Club von seiner aggressiveren Seite und beweist Haltung. In der neuen Podcast-Ausgabe staunen darüber auch Uli Digmayer, Fadi Keblawi und Florian Zenger und gehen auf Ursachenforschung für den überraschenden Aufschwung. Gefunden werden viele Gründe angefangen bei Torwart Christian Mathenia bis hin zum neuen Sturmduo. Warum der Club gegen die spielstarken Fürther auf einen Spielaufbau seinerseits weitgehend verzichtet hat, wird genau so erklärt wie die Rolle von Robert Klauß, der das Spiel mit einem Dreierwechsel erst beruhigt und dann entscheidet. Außerdem gibt es abschließende Worte zu Asger Sörensen, der nach Prag gewechselt ist, und einen Ausblick auf den Einkauf eines defensiven Mittelfeldspielers in naher Zukunft. Und, ja: Warum im Gardasee nicht gebadet werden soll, wird auch aufgeklärt.

Folge 142: Weltuntergang auf Sankt Pauli
Mit einem 2:3 beim FC Sankt Pauli startet der 1. FC Nürnberg in die neue Zweitliga-Spielzeit. Ein ernüchterndes Ergebnis nachdem die Ansprüche in dieser Saison noch einmal ein wenig höher sind als im guten Vorjahr. Dieter Hecking hatte gerade das Saisonziel formuliert, da konnte die Mannschaft des Clubs den Erwartungen nicht entsprechen. In Hamburg ist der Club schon zur Pause aussichtslos in Rückstand und kann danach nur noch oder immerhin Ergebniskosmetik betreiben. In der neuen Podcast-Ausgabe mit Florian Zenger, Uli Digmayer und Fadi Keblawi wird deshalb der Weltuntergang beschworen - allerdings nur von einem Beteiligten. Die anderen versuchen sich an einer sachlichen Einordnung. Dass am Ende dennoch so etwas wie eine Trainerdiskussion entsteht, kommt einigermaßen überraschend. Weitere Themen sind die Probleme im defensiven Mittelfeld, der gar nicht so sehr gute Schiedsrichter, Manuel Schäffler im Wald und die große Frage, ob Siezen eine Frage des Respekts ist.

Folge 141: Der Club vor der Aufstiegssaison
In einer Woche startet der 1. FC Nürnberg mit einem Gastspiel beim FC Sankt Pauli in Hamburg in die neue Zweitligasaison. Nach Platz acht in der abgelaufenen Runde soll es wieder ein bisschen besser werden - und am Ende natürlich mit dem Aufstieg in die erste Liga gekrönt werden. Ein offizielles Saisonziel gibt es seitens des Clubs noch nicht, aber nach dem Ziel Platz fünf bis acht liegt der Aufstiegswunsch nahe. Ob das mit dieser Mannschaft und nach einer von den Ergebnissen in den Testspielen her eher durchwachsenen Vorbereitung auch gelingen kann, darüber wird in der neuen Podcast-Folge diskutiert. Uli Digmayer, Florian Zenger und Fadi Keblawi werfen einen Blick auf die Neuzugänge am Valznerweiher und darauf, was diese der Mannschaft von Trainer Robert Klauß geben können. Wo ist der Club besser als im Vorjahr, wie - und vor allem wie schnell - fügt Klauß die neuen Puzzleteile in einem funktionierenden System zusammen. Was noch fehlt bis zu einer richtigen Spitzenmannschaft wird natürlich auch diskutiert. Am Ende entsteht tatsächlich so etwas wie Vorfreude - wenn auch auf fränkische Art und Weise.

Folge 140: Der Trainer spricht
Die Sommerpause ist vorbei für den 1. FC Nürnberg und den Trainer Robert Klauß. Kurz vor dem Start in die Vorbereitung hat Klauß in der neuen und wie immer von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge vorbeigeschaut. Klauß geht nun in seine dritte Saison mit dem 1. FC Nürnberg. Er ist damit schon einer der dienstältesten Trainer der zweiten Fußball-Bundesliga. Warum ihn das erstaunt, darüber spricht er in der neuen Ausgabe von Ka Depp. Natürlich spielt auch noch einmal die abgelaufene Saison eine Rolle, die lange erstaunlich gut lief für den Club, die am Ende dann aber doch ein wenig eingetrübt wurde durch ein paar zu viel verlorene Spiele. Klauß analysiert diese Spielzeit, er erklärt, wie man im Konstrukt Profifußball auch als Mensch bei sich bleibt und zeigt auf, was den Club und seinen Anhang in der kommenden Spielzeit erwartet. Auch die in der abgelaufenen Spielzeit offensichtlich gewordenen Probleme in der Offensive sind ein Thema. Einzig ein Saisonziel will Klauß im Gespräch mit Fadi Keblawi zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht benennen.

Folge 139: Polizeipuppenbühnen und erzählende Affen
Der 1. FC Nürnberg verliert das letzte Spiel des Fußballjahres. Das 1:2 gegen den FC Schalke 04 im ausverkauften Max-Morlock-Stadion ist aber nicht mehr so richtig wichtig. Die Schalker feiern die Zweitliga-Meisterschaft, der Club wird nach einer guten Saison Achter. Ob das dann doch ein bisschen enttäuschend ist am Ende der Spielzeit, darüber diskutieren Flo Zenger, Uli Digmayer und Fadi Keblawi in der von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Podcast-Folge. Es ist die letzte Ausgabe vor der kurzen Sommerpause. Es gibt deshalb eine kurzes Saisonfazit. Welche Spiele, welcher Spieler waren prägend für dieses grundsätzlich doch wieder einmal erfreuliche Jahr mit dem 1. FC Nürnberg - auch das wird besprochen. Die gewohnten Nebensächlichkeiten kommen ebenfalls zur Sprache und am Ende sind alle froh, dass es jetzt mal vier Wochen Ferien vom Fußball gibt.