
Der Mena-Talk
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Andrew Tucker: Der IGH steht vor einer folgenreichen Weichenstellung
»Gaming-Kultur wird genutzt, um antisemitisch zu mobilisieren«
»Antisemitismus und Sexismus – Ideologische Konstellationen vor und nach dem 7. Oktober«
Israel vor der Wahl: »Umfragewerte garantieren noch lange keine Regierung«
»Der Klimawandel ist im Irak kein Zukunftsthema mehr«
Die USA in der iranischen Sackgasse
Indisch-israelische Annäherung mit der Initiative »India x Israel Nexus«
Ein spannender Beitrag von Ohad Hemo, Channel12 News in deutscher Sprache
Der Jude der Kaiserin
James Bond ist nicht das echte Leben ... aber
50 Jahre Flugzeugentführung nach Entebbe
Iran-Abkommen: Politische Kapitulation nach militärischem Sieg?
Nach dem genozidalen Terrorangriff der Hamas wurde der Judenhass zu einer normalisierten Realität
Trumps »Kultur des Spektakels«
Der Antisemitismus von heute ist laut, global – und zutiefst irrational
»Good Neigbor« Project – Humanitärer Einsatz für Syrien
Erdoğan lässt auch noch den letzten Anschein von Rechtsstaatlichkeit fallen
Israel hat keine einzige Sekunde des Friedens gekannt
Zwischen Waffenstillstand und Krieg: Die strategische Sackgasse im Iran-Konflikt
Bei TikTok ist es unmöglich, gegen antisemitische Accounts vorzugehen
Die Arbeit gegen FGM beginnt mit Vertrauen
Iran-Krieg: Trumps haltlose Vorwürfe gegen die Kurden
Die Gesellschaft an den Islam gewöhnen - Die Muslim Bruderschaft
Indien und Israel auf sicherheitspolitischem Kurs
Osten-Sacken: »Der Iran bleibt der entscheidende Faktor«
»Die AfD als Lobbyorganisation des iranischen Regimes«
Feuer, Befreiung, Widerstand – dafür steht Newroz
Ein Vermittler ohne Einfluss? Pakistan im Iran-Konflikt
Wir unterstützen patriarchale Strukturen, die Frauen als minderwertig sehen
Zwischen Horror und Wirklichkeit

Thomas von der Osten-Sacken »Die Menschen fliehen, wenn sie die Hoffnung verloren haben«
Thomas von der Osten-Sacken über die zunehmend gefährliche Lage im Irak und die wahren Gründe für Fluchtbewegungen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com

Islamdebatte: »Ich kritisiere, was zu kritisieren ist«
Im Mena-Talk mit Alexander Gruber spricht der Journalist und Autor Hasnain Kazim über sein neues Buch Der Islam und ich und seine Forderung nach mehr Mut zu Kritik und offener Debatte. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com

Moin & Shalom: »Wir bringen etwas mit, was normaler Journalismus so nicht leisten kann.«
Im Gespräch mit Jasmin Arémi berichten die Journalistin und Autorin Sarah Cohen-Fantl und Jenny Havemann, Autorin und Bloggerin, wie sich ihr Podcast »Moin & Shalom« seit dem 7. Oktober und den Angriffen des iranischen Regimes verändert hat, wie sich der Alltag unter Raketenalarm anfühlt und warum sie den Eindruck haben, dass in Deutschland oft über Israel gesprochen wird, aber zu selten mit Menschen, die tatsächlich dort leben. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com

Unklare Ziele und ein asymmetrischer Krieg
"Im Mena-Watch-Talk spricht Florian Markl mit Thomas von der Osten-Sacken über die aktuelle Lage im amerikanisch-israelischen Krieg gegen das iranische Regime. Zwei Wochen nach Beginn des Kriegs zeige sich diesem zufolge ein widersprüchliches Bild: Auf der taktischen Ebene habe der Iran den zahlreichen Luft- und Raketenschlägen nichts entgegenzusetzen, strategisch bleibe aber unklar, welches Ziel insbesondere die Amerikaner eigentlich verfolgen." Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com

Karajan und die Frage der Gesinnung - Michael Wolffsohn
Im Interview mit Mena Watch spricht der Historiker Michael Wolffsohn über sein neues Buch über Herbert von Karajan, den er vom Nazivorwurf entlastet. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com

Krieg gegen den Iran: „Nicht überrascht“ – Gerald Karner im MENA-Watch-Interview
Im MENA-Watch-Interview ordnet der ehemalige Brigadier des Österreichischen Bundesheeres Gerald Karner den koordinierten Angriff der USA und Israels auf den Iran ein. Er spricht über den militärischen Aufmarsch, die Rolle der Geheimdienste und mögliche Szenarien der kommenden Wochen.

Mohammad Abdullahpour: »Der Iran braucht Demokratie, Föderalismus und gleiche Rechte für alle«
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit Mohammad Abdullahpour von der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran über die systematische Repression gegen Kurden, die föderale Zukunftsvision für den Iran und über ein Regime, das Vielfalt als Bedrohung begreift. Den ganzen Artikel lesen Sie auf: https://mena-watch.com/iran-demokratie-foederalismus-gleiche-rechte

Maral Salmassi: »Hasspredigerin – oder doch nur Boulevardjournalismus?«
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht Maral Salmassi, Executive Chairwoman des ZERA Instituts in Berlin über ihre Arbeit im Bereich Antisemitismus- und Radikalisierungsprävention, verkürzten Journalismus und Kritik an ihrer Person. Es beginnt mit einer Zäsur, dem 7. Oktober, sagt Maral Salmassi. Antisemitische Mobilisierung, islamistische Narrative, radikalisierte Milieus seien »sichtbar eskaliert«. Nicht nur auf der Straße, sondern ebenso in Kulturinstitutionen, Bildungsräumen und vor allem im Digitalen. Eine Beobachtung, die sie nachhaltig irritiert hat, waren aktivistische Milieus, die kurz zuvor etwa Black Lives Matter unterstützten, nach der Ermordung von Jina Mahsa Amini im Rahmen der »Frau-Leben-Freiheit«-Bewegung verstummten, um wenig später mit Kuffiyeh und Palästinaflaggen Parolen wie »from the river to the sea« zu skandieren. Dieser ideologische Schwenk, diese plötzliche moralische Neujustierung, war auch ein Anlass zur Gründung des ZERA Instituts in Berlin: Prävention durch Aufklärung und die Sichtbarmachung dessen, wie Antisemitismus heute operiert. Gerade dann, wenn er sich islamistisch oder pseudo-progressiv geriert. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com

Michael Wolffsohn - Iranische Kriegsszenarien und eine polarisierte Gesellschaft Israels
Im Mena-Watch-Interview analysiert der deutsche Historiker Michael Wolffsohn die möglichen Szenarien im Konflikt mit dem Iran sowie die politischen Perspektiven Israels. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com

Stefan Dietl »Antisemitismus ist in der Programmatik der AfD angelegt«
Im MENA-Talk mit Jasmin Arémi spricht der Gewerkschafter und Autor des Buches »Antisemitismus und die AfD«, Stefan Dietl, über die ideologischen Linien, entlang derer sich der Antisemitismus der AfD entfaltet, und warum er so oft übersehen wird. Jasmin Arémi (JA): Was hat Sie dazu bewegt, sich so intensiv mit dem Antisemitismus in der AfD zu beschäftigen? Stefan Dietl (SD): Es waren im Wesentlichen zwei Gründe. Zum einen hatte ich den Eindruck, dass Antisemitismus in der AfD in der öffentlichen Debatte lange Zeit kaum eine Rolle spielte. Es wurde viel über den Rassismus der Partei gesprochen, über ihre wirtschaftspolitische Ausrichtung, aber antisemitische Ressentiments wurden weitgehend ausgeblendet. Das war für mich ein wesentlicher Antrieb, Vorträge zu halten, Artikel zu schreiben und schließlich das Buch zu veröffentlichen, auch vor dem Hintergrund des wachsenden Antisemitismus und seiner Renaissance im politischen Raum. Den ganzen Artikel lesen Sie hier: https://mena-watch.com

Es gibt im Iran heute keine Familie mehr, die nicht betroffen ist
Interview mit Rebecca Schönenbach »Es gibt im Iran heute keine Familie mehr, die nicht betroffen ist.« Im MENA-Talk spricht die Expertin für Terrorismusfinanzierung und islamistische Netzwerke Rebecca Schönenbach, Vorsitzende von Frauen für Freiheit, mit Jasmin Arémi über die Lage im Iran, die sicherheitspolitischen Folgen für Europa und die Frage, welche Verantwortung der Westen trägt. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

"Rojava zwischen Krieg und Hoffnung" Paushali Lass
Im Mena-Talk spricht die Israelstrategin, Kultur- und Diplomatieberaterin Paushali Lass mit Jasmin Arémi über die Lage in Rojava. Die kurdische Selbstverwaltung steht unter massivem Druck. Türkische Angriffe zerstören Infrastruktur, Frauenrechte und jahrzehntelang aufgebaute Stabilität. Lass kritisiert die Regionalpolitik Ankaras und fordert konkrete humanitäre Korridore sowie politische Rückendeckung durch EU, USA und Israel. »Mitgefühl ist keine Frage der Herkunft«, sagt Lass. »Ich fühle mit den Kurden in erster Linie als Mensch.« Für sie ist die Gewalt gegen Kurden kein rein lokales Problem. Sie werden verfolgt und getötet wegen ihrer Identität, nicht wegen ihrer Taten – eine Parallele zur jüdischen Geschichte. »Gewalt, die auf Ideologie basiert, hört nicht bei einer Gruppe auf«, warnt sie. Wer heute die Kurden angreift, bedroht morgen andere, wie der IS gezeigt habe. Außenstehende müssten daher Druck auf Regierungen und Weltmächte ausüben. Ihr Engagement ist auch persönlich motiviert. Begegnungen mit Kurden haben sie geprägt: »Bereits Abrahams Geschichte aus der Tanakh zeigt Werte wie Respekt und Zusammenleben, die ich bei Kurden wiederfinde.« Nach dem Erdbeben 2023 in der Türkei erlebte sie, dass Kurden trotz Diskriminierung hilfsbereit sind. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

Völkerrecht als politisches Instrument: Buchpräsentation mit Florian Markl
Bei der Präsentation seines neuen Buches „Der andere Krieg – Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird“ stellte der wissenschaftliche Leiter von Mena-Watch, Florian Markl, seine zentrale These vor. Den ganzen Artikel lesen sie auf: https://mena-watch.com

Was geschieht gerade in Syrien? (Teil VIII): Wie al-Sharaa die Kurden vereint
Im Mena-Watch-Talk erläutert Thomas von der Osten-Sacken, warum das Vorgehen syrischer Regierungstruppen unter Interimspräsident Ahmed al-Sharaa eine neue Einigkeit unter Kurden weit über Syrien hinaus geschaffen hat. Im Irak hoffen iranisch-kurdische Gruppen derweil auf das Ende des iranischen Regimes – wenn es sein muss, auch durch Unterstützung in Form einer amerikanischen Intervention.

Aufstand im Iran und eine Science-Fiction-Waffe - Brig. Gerald Karner
Der Militärexperte Gerald Karner analysiert im Mena-Talk-Podcast, warum der Iran trotz vollmundiger Ankündigung von Donald Trump nicht angegriffen wurde und erklärt, was die neue High-Tech-Laser-Waffe Israels wirklich kann. Die politische Lage im Iran hat sich in den vergangenen Wochen dramatisch zugespitzt. Landesweite Proteste gegen das Mullah-Regime werden mit äußerster Gewalt niedergeschlagen, das Internet ist weitgehend blockiert, verlässliche Informationen sind rar. Laut dem österreichischen Militärexperten Gerald Karner verteidigt das Regime seine Macht „mit immer brutaleren Methoden“ und steuere auf einen gefährlichen Kulminationspunkt zu. Lesen sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

Alan Wali über Kurden, Israel und den Kampf um Selbstbestimmung
Im Mena-Talk mit Jasmin Arémi spricht Alan Wali über kurdische Selbstbestimmung und eine politische sowie gesellschaftliche Annäherung zwischen Kurden und Israel. Alan Wali stammt aus Kobane, einer Stadt im kurdischen Rojava im Norden Syriens, die spätestens seit dem Vormarsch des sogenannten Islamischen Staats zum Symbol für Widerstand und Zerstörung geworden ist. Heute lebt der Rettungsschwimmer in Deutschland. Seit Jahren setzt er sich öffentlich für kurdische Selbstbestimmung ein, und für eine politische und gesellschaftliche Annäherung zwischen Kurden und Israel. Seine Position ist klar, seine Erfahrungen sind geprägt von Krieg, Flucht und dem Leben ohne staatliche Absicherung. Lesen Sei den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

»Die kurdische Autonomie ist nicht an sich gescheitert – gescheitert ist ihre Anerkennung.«
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit der Politikwissenschaftlerin Dastan Jasim über die Lage der Kurden nach dem Sturz des Assad-Regimes, die Verschiebung von Machtverhältnissen in Syrien und die Folgen einer geopolitischen Gleichgültigkeit. Jasmin Arémi (JA): Frau Jasim, Sie kommen aus einer kurdischen Familie mit einer sehr politischen Geschichte. Können Sie zu Beginn Ihren fachlichen und persönlichen Bezug zu Syrien und insbesondere zu den kurdischen Regionen skizzieren? Dastan Jasim (DJ): Ich komme aus einer kurdischen Familie, meine Eltern sind als politische Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Mein Vater war im Widerstand gegen Saddam Hussein aktiv, meine Mutter stammt aus jener Stadt, in der 1988 der große Giftgasanschlag verübt wurde. Politische Gewalt und Konflikte waren daher von Beginn an Teil meiner Lebensrealität. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

Was geschieht gerade in Syrien (Teil VII): Die Implosion der kurdischen Selbstverwaltung
Im Mena-Watch-Talk erläutert Siamend Hajo, Vorstandsmitglied des Europäischen Zentrums für kurdische Studien, die Gründe für den raschen Zusammenbruch der kurdischen Autonomie in Nordost-Syrien, wo die Syrian Democratic Forces (SDF) binnen weniger Tage rund 90 Prozent ihres Territoriums an Truppen der Zentralregierung in Damaskus verloren. Das Gespräch wurde am 21. Januar 2026 am frühen Nachmittag geführt. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

Jede Berichterstattung hilft und rettet Leben im Iran
Im MENA-Talk spricht Jasmin Arémi mit dem Journalisten Iman Sefati über die Dynamik der Proteste im Iran, über die Rolle von Reza Pahlavi und über ein Regime, das bereit ist, die eigene Bevölkerung zu massakrieren. Ausgangspunkt der aktuellen Protestwelle im Iran waren ausgerechnet jene, die lange als Stabilitätsanker der Islamischen Republik galten. Die sogenannten Bazaris (Basarhändler) starteten die Proteste am 28. Dezember 2025 im Großen Basar von Teheran. Die drastische Abwertung der iranischen Währung (Rial) habe jede wirtschaftliche Planung unmöglich gemacht, erklärt Sefati. Preise explodierten, Waren ließen sich weder seriös einkaufen noch verkaufen. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com

Mena-Watch-Talk: Die Proteste im Iran und der demographische Wandel
Die aktuellen Proteste im Iran stehen für eine neue Qualität des Widerstands: Sie sind landesweit, werden vor allem von jungen Menschen und Frauen getragen und vereinen erstmals nahezu alle gesellschaftlichen und ethnischen Gruppen. Für Thomas von der Osten-Sacken spiegeln die Demonstrationen zugleich einen tiefgreifenden demographischen Wandel wider: sinkende Geburtenraten, eine global vernetzte und wenig ideologische junge Generation sowie eine überalterte politische Führung untergraben zunehmend die Legitimität der Islamischen Republik, die sich nur mehr mit brutaler Gewalt an der Macht halten kann. Lesen Sie den ganzen Artikel auf: https://mena-watch.com