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Chaos Computer Club - archive feed

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21,498 episodes — Page 75 of 430

Host your own QGIS Plugin Repository (fossgis2024)

In diesem Vortrag zeige ich euch wie das QGIS Plugin Repository funktioniert und wie ihr euer eigenes. QGIS Plugin Repository hosten könnt. Ein eigenes QGIS Plugin Repository bietet euch als Unternehmen oder Behörde die volle Kontrolle über die bereitgestellten Plugins. In diesem Vortrag will ich zeigen wie unser Weg zum eigenen Plugin Repository war. Angefangen mit einer einfachen XML Datei bis hin zur Web Anwendung inklusive Benutzerverwaltung. Ihr könnt das ganze gerne selber ausprobieren basierend auf unserem Open Source Projekt: https://github.com/gbd-consult/gbd-plugin-repo about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/AHATLE/

Mar 21, 202416 min

Barrierefreie Indoor-Navigation auf Basis von OSM-Daten (fossgis2024)

Mar 21, 202431 min

Offene Verwaltungsdaten in Europa: Was Deutschland von anderen Ländern lernen kann (fossgis2024)

Der Beitrag des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) untersucht das Angebot von offenen Verwaltungsdaten in Europa und welche Rolle zentrale Open-Data-Institutionen dabei spielen. Die Ergebnisse zeigen, dass andere Länder schneller als Deutschland voranschreiten. Sie stellen u. a. weniger Bedingungen an die Datennutzung und bieten deutlich mehr Geo-, Tabellen- und Textformate anstatt Bilddaten an. Das WIK identifiziert in einem gemeinnützigen Forschungsprogramm, das mit der Bundesnetzagentur vereinbart ist, gute Beispiele und zentrale Erkenntnisse von relevanten Open-Data-Stakeholdern in Europa. Der Vortrag basiert auf den Ergebnissen der im Dezember 2023 veröffentlichten Studie. Die Autorinnen zeigen, was Deutschland von anderen Ländern in der Datenbereitstellung und -nutzung lernen kann. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/3Q3G7D/

Mar 21, 202424 min

Barrierefreie Indoor-Navigation auf Basis von OSM-Daten (fossgis2024)

In diesem Vortrag wird auf die Entwicklung und die damit verbundenen Herausforderungen einer barrierefreien Indoor-Navigations-App eingegangen. Grundlage für diese App sind OSM-Daten zu Barrieren und Eigenschaften von Haltestellen im Öffentlichen Personenverkehr. Dieser Vortrag ist eine Fortführung zu unserem Beitrag von der FOSSGIS 2022 [1], in dem präsentiert wurde, wie im Projekt OPENER next mit Hilfe der App OpenStop jene Daten er-fasst werden. Solange der Öffentliche Personenverkehr noch nicht komplett barrierefrei ausgebaut oder zumindest beschildert ist, ist Indoor-Navigation ein wichtiger Bestandteil einer barrierefreien Reisekette. Bahnhofsgebäude können mitunter komplex sein und vor allem bei weiter entfernten Reisen auch unbekannt. Gerade Menschen mit Mobilitätseinschränkungen stellt dies vor Herausforderungen. Der Vortrag präsentiert, wie auf Basis von in OSM hinterlegten Daten zu Eigenschaften und Barrieren von Haltestellen des Öffentlichen Personenverkehr eine Indoor-Navigations-App realisiert wird. Die App selbst sowie die ausgegebenen Routen sollen dabei barrierefrei sein. Ein wichtiger Aspekt des Vortrages ist daher die visuelle, akustische und haptische Ausgabe des Routings abhängig von verschiedenen Einschränkungen der Nutzer. Des Weiteren wird darauf eingegangen, wie MOTIS bzw. Per Pedes [2] von der TU Darmstadt dazu verwendet wird, ein barrierefreies Routing für verschiedene Nutzergruppen zu generieren. Zusätzlich wird im Vortrag noch kurz auf das Projekt OPENER next und die darin stattfindende OSM-Datenstandardisierung und -erfassung (mit OpenStop) eingegangen. [1] [OPENER next - Per Crowd-Sourcing zu Barrieredaten im ÖPNV](https://pretalx.com/fossgis2022/talk/A3P3MB/) [2] [Per Pedes](https://github.com/motis-project/ppr) https://openstop.app https://openernext.de https://github.com/OPENER-next about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/SBKZFZ/

Mar 21, 202431 min

Ableitung von korrekten OSM-Räumen, -Wänden und -Türen aus IFC-Gebäudemodellen (fossgis2024)

In diesem Paper diskutieren wir die Ableitung von Inneraumdaten im Format OSM-SIT aus digitalen Gebäubemodellen im Format IFC. Dabei zeigen wir insbesondere Probleme und Lösungsansätze hinsichtlich der Topologie und Geometrie von Räumen, Raumgrenzen und -verbindungen zwischen Räumen innerhalb eines Geschosses. Typische Funktionen, die GIS für urbane Außenräume erfüllt, wie die Lokalisierung von Zielen und Barrieren sowie die Navigation dahin oder darum herum, sind auch im Inneren von Gebäuden relevant. Darum werden georäumliche Datenbanken, Karten- und Routingservices für Innenraumanwendungen angereichert und erweitert, z.B. in OpenStreetMap mit SIT. Um den damit verbundenen Aufwand zu reduzieren und Daten mit höherer Qualität zu erzeugen, untersuchen wir, wie Innenraumdaten u.a. für OSM automatisiert aus digitalen Gebäudemodellen im Format IFC abgeleitet werden können. Diese Gebäudemodelle liegen im Rahmen der Planung von Neubauten regelmäßig vor und werden zunehmend auch im Zuge von Umbaumaßnahmen für Bestandsgebäude angefertigt. Dafür implementieren wir quelloffene Konvertierungsroutinen (https://bauinformatik.github.io/levelout). Unsere bisherigen Ergebnisse beschränken sich auf grundlegende Elemente und unterliegen gezielten Einschränkungen. Beispielsweise betrachten wir keine vertikalen Verbindungen zwischen Geschossen, sogenannte vertikale Erschließung, wie Treppenhäuser und Aufzüge. Innerhalb eines einzelnen Geschosses extrahieren wir eine topologische Struktur aus Räumen, raumbegrenzenden Elementen und den die Raumbegrenzungen durchbrechenden Verbindungen zwischen den Räumen - das heißt Räume, Wände und Türen bzw. Öffnungen - sowie die zugehörigen Geometrien. Sowohl die Topologie wie auch die Geometrie können in IFC in verschiedenen Formen vorliegen. Wir setzen für unsere aktuelle Implementierung eine explizite Topologie in den IFC-Daten voraus, beziehen die Geometrie der Raumbegrenzungen jedoch aus den regelmäßig enthaltenen 3D-Festkörpergeometrien für Räume, Wände und Öffnungen. Damit erhalten wir ein "dickwandiges" Geometriemodell, bei dem aus dem Volumen der Wände zwei Segmente der Raumbegrenzungen mit dem Abstand der Wanddicke resultieren, die nicht mehr topologisch Verbunden sind. Die in OSM übliche implizite Repräsentation der Topologie über die Geometrie (durch gemeinsame Polygonsegmente) ist auf dieser Basis nicht möglich und somit auch keine Ableitung von Routinggraph en. In diesem Paper stellen wir verschiedene geometrische und topologische Repräsentationsmöglichkeiten in IFC vor, stellen sie den Modellierungsprinzipien von OSM gegenüber und diskutieren ihr Potential der für die automatische Ableitung. Wir zeigen eine gegenüber der ersten Proof-of-Concept-Implementierung deutlich verbesserten Algorithmus und die damit erzeugte OSM-Struktur, die weiterhin auf den "dickwandigen" Modell beruht, aber die Oberflächen in den Öffnungsbereichen zu einer "dünnwandigen" Raumgrenze verschmilzt und damit die Voraussetzungen erfüllt, OSM-Routinggraphen abzuleiten. Weiterhin stellen wir eine alternative Konvertierungsmöglichkeit vor, die auf der 2D-Achsenrepräsentation von Wänden basiert und demonstrieren ihre Vor- und Nachteile. Wir fassen auch den Stand der Wissenschaft und Technik, insbesondere zu Raumgeometrie und -topologie sowie Space Boundaries in digitalen Gebäudemodellen im IFC-Format und in anderen Formaten wie IndoorGML zusammen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/LXGXQJ/

Mar 21, 202428 min

comaps - die Planungssuite für das Masterportal (fossgis2024)

Mar 21, 202447 min

Open Data des BKG (fossgis2024)

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) ist der Geodatendienstleister des Bundes. Neben der Entwicklung von Geoprodukten für Bundesbehörden ist es jedoch auch bestrebt, Geodaten als Open Data allen interessierten Nutzern zur Verfügung zu stellen. Der Vortrag thematisiert kurz den lizenzrechtlichen Kontext, in dem Open Data-Produkte des BKG bereitgestellt werden. Er gibt einen Überblick über die Open Data-Produkte und stellt ein Produkt ausführlicher vor. Dabei handelt es sich um die POI-Open, Points of Interest mit inzwischen sechs Themen aus dem Verkehrssektor und darüber hinaus. Außerdem wird ein Ausblick auf die kommenden Themen der POI-Open gegeben. Das Produkt wird unter der Datenlizenz Deutschland - Namensnennung - Version 2.0 weitergegeben. Ein Ergänzungstext erlaubt auch die Verwendeung für OSM. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/FP9ZVU/

Mar 21, 202425 min

QGIS Server Plugins (fossgis2024)

Die Erweiterung von QGIS mit Python-Plugins bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Software auf den eigenen Anwendungsfall anzupassen und ist dementsprechend populär. Im Gegensatz zu den Plugins für QGIS Desktop sind die Plugins für QGIS Server weniger bekannt. Dieser Vortrag soll das ändern. Zuerst wird auf die Technik eingegangen und erläutert, wie ein Plugin mit dem Server interagiert. Dann werden einige Anwendungsfälle und Plugins vorgestellt, die für den Serverbetrieb nützlich sind. Die Erweiterung von QGIS mit Python-Plugins bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Software auf den eigenen Anwendungsfall anzupassen und ist dementsprechend populär. Im Gegensatz zu den Plugins für QGIS Desktop sind die Plugins für QGIS Server weniger bekannt. Dieser Vortrag soll das ändern. Zuerst wird auf die Technik eingegangen und erläutert, wie ein Plugin mit dem Server interagiert. Dann werden einige Anwendungsfälle und Plugins vorgestellt, die für den Serverbetrieb nützlich sind. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/TZ9MJ8/

Mar 21, 202425 min

comaps - die Planungssuite für das Masterportal (fossgis2024)

comaps ist ein umfangreiches Addon-Paket für das OpenSource Masterportal, das Visualisierung und Analyse städtischer Statistik- und Strukturdaten vereinfacht, um transparente und fundierte Entscheidungen in der Planung zu unterstützen. Es verknüpft Daten verschiedener Quellen wie Fachbehörden und Unternehmen und integriert räumliche und zeitliche Analysen, sowie Szenarioplanung. Mit interaktiven Karten und benutzerfreundlichen Tools unterstützt comaps eine vernetzte und datengesteuerte Planung. Aus einem Forschungsprojekt hervorgegangen, erleichtert comaps als umfassendes Erweiterungspaket für das OpenSource Web-GIS "Masterportal" nicht nur die Visualisierung und Analyse städtischer Daten, sondern transformiert mit Hilfe seiner vielen Werkzeuge auch die Entscheidungsfindung in einen transparenten, datenbasierten Prozess für nicht GIS-geschulte Planer- und Entscheider:innen. So können Nutzer über diverse Schnittstellen integrierte komplexe Statistik- und Strukturdaten ohne Aufwand aus diversen Quellen wie Fachbehörden, Unternehmen und Online-Partizipation zusammenführen und nutzbar machen. Die Plattform macht es möglich, durch die Nutzung von interaktiven Karten und benutzerfreundlichen Tools, raumplanerische Szenarien zu simulieren und prognostische Bewertungen städtischer Projekte vorzunehmen. Diese innovativen Features sind essenziell, um nicht nur die Gegenwart zu verstehen, sondern auch die Zukunft urbaner Landschaften vorausschauend zu gestalten. comaps dient als zentrale Plattform für eine kollaborative Stadtentwicklungsarbeit, die verschiedene Stakeholder miteinander verbindet und die Verknüpfungen zwischen Partizipierenden verstärkt. Es bietet eine visuelle Sprache, die Zusammenarbeit und Kommunikation über Disziplinen hinweg fördert und so maßgeblich zu einer transparenteren und partizipativen Planung beiträgt. Es adressiert die Notwendigkeit einer agilen und informierten Entscheidungsfindung, um nachhaltige und lebenswerte urbane Räume zu gestalten. Insgesamt bietet comaps eine skalierbare Lösung für die Herausforderungen moderner Stadtplanung. Auf der FOSSGIS würde comaps sein Potenzial als leistungsfähiges Instrument zur Förderung smarter, effizienter und inklusiver urbaner Entwicklung, Smart Governance und digitaler Verwaltung demonstrieren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/THS7FU/

Mar 21, 202447 min

basemap.de Aktuelles und Ausblick (fossgis2024)

Im Vortrag wird der aktuelle Stand des Projekts basemap.de der amtlichen deutschen Vermessung (AdV) vorgestellt. Es handelt sich um mehrere kostenfrei nutzbare Dienste und zunehmend auch der entsprechenden Quelldaten, die in regelmäßigen, kurzen Abständen aktualisiert zur Verfügung stehen. basemap.de ist ein Ergebnis der Arbeitsgruppe SmartMapping der AdV. Entsprechend des ursprünglichen Auftrags ist basemap.de vor allem ein Kartographie-Produkt der amtlichen Vermessung. VectorTile-Technologie ermöglicht allerdings die flexible Anpassung des Kartenwerks an verschiedene kartographische Anforderungen und ist nicht mehr so festgelegt wie z.B. ein OGC WMS oder WMTS. Neue spannende Felder eröffnen sich aber vor allem durch die weitere Öffnung der Lizenzbedingungen und den langfristig offenen Zugriff auf die Daten selbst. Hier entstehen ganz neue Möglichkeiten und erhebliches Potential, da die Daten der Länder nicht mehr aufwändig manuell zusammen-gepuzzelt werden müssen, sondern schon flachgeklopft, zerlegt, korrigiert und wieder zusammengesetzt geliefert werden - unter Beibehaltung aller Attribute. Inklusive Technologie, da ausschließlich Open Source eingesetzt wird. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/Q8NB89/

Mar 21, 202427 min

Projekt Geodigitalisierungskomponente (GDIK) (fossgis2024)

50 % aller Daten haben einen Raumbezug. Daraus folgt, dass mindestens 50 % aller Formulare einen Raumbezug haben, aber im HTML Standard existiert kein Formular-Element für die Eingabe von Geodaten. Im Rahmen des OZG Projektes Geodigitalisierungskomponente haben wir uns dieser Thematik angenommen, in Online-Formularen Geometrien angeb- und auswählbar zu machen. Das Projekt GDIK setzt auf Web-Components und der MasterportalAPI als technischen Unterbau. Geodaten medienbruchfrei in Anträgen zu übermitteln, vor dieser Herausforderung stehen viele Behörden, spätestens seit dem Onlinezugangsgesetz und den damit verbundenen neuen digitalen Möglichkeiten. Um zu verdeutlichen, wo z.B. ein Brunnen gebohrt, ein Baum gefällt oder ein Flurstück geteilt werden soll, können natürlich Screenshots von OSM-Ausschnitten, die in Gimp o.Ä. bearbeiteten wurden, einem Antrag beigefügt werden, aber praktisch in der Weiterverarbeitung ist das nicht! Genau hier setzt das Projekt GDIK an. Es gibt Designern von Online-Formularen ein Werkzeug an die Hand, um direkt georeferenzierte Daten in einem HTML-Formular erheben zu können. Der Fokus des Projekts GDIK liegt zum einen auf der einfachen und übersichtlichen Bedienung für Endnutzer, also der Menschen, die ein Formular ausfüllen müssen, sowie auf Formulardesignern, die ohne Geoinformatikkentnisse Geodaten in Formularen erheben wollen. Durch einfaches Hinzufügen einer Javascript-Datei wird das Standard-HTML um die Elemente \<gdik-input\> für die Eingabe von Geodaten und \<gdik-select\> für die Auswahl definierter Geometrien erweitert. Hinter den Kulissen kommen Web-Components zum Einsatz, so dass die Elemente unabhängig vom eingesetzten Framework verwendet werden können. Den technischen Unterbau liefert die MasterportalAPI, wodurch bestehende Infrastrukturen des Masterportals wiederverwendet werden können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/SML33E/

Mar 21, 202426 min

QGIS Server - Einsatz im Unternehmen (fossgis2024)

Um Geodaten über das Web verfügbar zu machen, nutzen wir bei siticom unter anderem QGIS Server. Der Vortrag beleuchtet das verwendete Setup um eine Vielzahl von verschiedenen Projekten zu veröffentlichen und erläutert Vor- und Nachteile im Vergleich zu anderen gängigen Lösungen wie GeoServer. Dieser Vortrag stellt die Funktionalitäten und die Integration des QGIS Servers dar. Eine besondere Stärke des QGIS Servers liegt in seiner Fähigkeit, Geodaten im Web so darzustellen, wie sie auch im QGIS Desktop sichtbar sind. Dies ist vor allem relevant, wenn eine umfangreiche Auswahl an verschiedenen Kartenstilen auf Basis von QGIS vorhanden ist. Die Konfiguration des QGIS Servers erfolgt ausschließlich über ein QGIS-Projekt, was die Einrichtung recht komfortabel gestaltet. Zu beachten ist jedoch, dass derzeit keine automatisierten Einstellungen beispielsweise per API möglich sind. Der QGIS Server unterstützt verschiedene OGC-Standards, darunter WMS (Web Map Service), WFS (Web Feature Service), WCS (Web Coverage Service) und WMTS (Web Map Tile Service). Darüber hinaus bietet er eine prototypische Implementierung von OAF (OGC API - Features) an und integriert viele Funktionen von QGIS, einschließlich des Exports von im Desktop vorbereiteten Karten. Im Rahmen dieses Vortrags wird auch die Installation des QGIS Servers mithilfe von Docker behandelt. Des Weiteren wird die Integration des QGIS Servers in Middleware-Lösungen erörtert, um die Nutzung in komplexen GIS-Umgebungen zu ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die Konfiguration von veröffentlichten Layern und der Auswahl der veröffentlichten Attribute gelegt. Wir werden auch besprechen, wie Projekte in einer Datenbank gespeichert und eine Verbindung zur Datenbank mittels PG_SERVICE Dateien hergestellt werden kann. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/HEED8U/

Mar 21, 202425 min

Gemeinsam Gebäudeinformationen erfassen im Citizen-Science-Projekt Colouring Dresden (fossgis2024)

Um fehlende Daten zu Gebäuden wie Alter, Baumaterial oder Nutzung insbesondere für Wissenschaft und Planung erfassen und als offene Daten bereitstellen zu können, wurde in einem Citizen-Science-Projekt die Plattform "Colouring Dresden" erprobt und weiterentwickelt. In einer interaktiven Karte können derzeit 40 Gebäudemerkmale in sieben Kategorien gemeinschaftlich erfasst werden. Der Vortrag geht auf die Erfahrungen aus dem Projekt ein und stellt die verwendeten technischen Komponenten vor. Gebäude sind von großer Bedeutung für die Menschen, da sie einen überwiegenden Teil ihres Lebens darin verbringen, große finanzielle Investitionen erfordern oder von ihnen auch ein beträchtlicher Ressourcenverbrauch ausgeht. Allerdings mangelt es an grundlegenden frei verfügbaren Informationen über Gebäude, wie Alter, Baumaterialien und Nutzung. Um diese Informationen gemeinschaftlich in einer interaktiven Karte zu erfassen und als offene Daten für Wissenschaft, Planung und interessierte Bürger*innen bereitzustellen, wurde im Frühjahr 2023 in Dresden die Plattform "Colouring Dresden" gestartet. Derzeit können 40 Gebäudemerkmale in sieben verschiedenen Kategorien erfasst und kartographisch visualisiert werden. Betrieben durch das "Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden" ist sie eingebettet in das internationale Forschungsnetzwerk "Colouring Cities Research Programme", welches in London beginnend kontinuierlich weltweit um neue Orte wächst. Im Mitteplunkt des Vortrages steht die Plattform mit ihren technischen Möglichkeiten. Diskutiert werden die genutzten Komponenten (u.a. Frontend, Schnittstelle, Backend, Dashboard) sowie die Bedeutung von Open Source, Open Data und Linked Data für das Projekt. Neben einer Vorstellung von Erfahrungen aus der Projektlaufzeit und ersten Ergebnissen sollen auch mögliche zukünftige Entwicklungen beschrieben werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/FFCEVY/

Mar 21, 202429 min

Das Masterportal als Bestandteil der Open SmartCity Solingen (fossgis2024)

Die Klingenstadt Solingen ist im Rahmen einer Förderung des Bundesinnenministeriums seit Januar 2020 eines der SmartCity Modellprojekte. Die Förderung endet im Herbst 2024. Im Zuge des Modellprojektes wird das GEOportal der Klingenstadt auf das Masterportal umgestellt. Vorgestellt werden sollen insbesondere das Deployment des Masterportals über eine CI/CD-Pipeline über einen eigenen gitlab-Server und die Einbindung der Sensordaten aus dem FROST-Server, der ebenfalls ein Teil des Projekts ist. Die Klingenstadt Solingen ist im Rahmen einer Förderung des Bundesinnenministeriums seit Januar 2020 eines der SmartCity Modellprojekte. Die Förderung endet im Herbst 2024. Im Zuge des Modellprojektes ist die Klingenstadt Solingen der Implementierungspartnerschaft Masterportal beigetreten. Vorgestellt werden sollen insbesondere das Deployment der Masterportal-Instanzen über eine CI/CD-Pipeline auf dem eigenen gitlab-Server und die Einbindung von Sensordaten aus dem FROST-Server. Der Aufbau der Sensordateninfrastruktur ist einer der Hauptbestandteile des Förderprojekts. Im Masterportal können die Sensoren visualisiert werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/MSVX99/

Mar 21, 202426 min

Räumliche Fragmentierung im ÖV-Angebot sichtbar machen - dank offenen Fahrplandaten (fossgis2024)

Basierend auf offenen Fahrplandaten im GTFS-Format wird der angebotene Fahrplan des öffentlichen Verkehrs hinsichtlich der Vernetzung über Zuständigkeitsgrenzen (wie Landkreise, Verkehrsverbünde, Bundesländer) hinweg analysiert. Zentrale Frage dabei ist, ob solche Grenzen als räumliche Barriere im angebotenen Fahrplan wirken. So soll ein Beitrag zur aktuellen Debatte um die Verkehrswende geleistet werden. Die Notwendigkeit einer Verkehrswende hin zur Nutzung Ressourcen-schonender und Emissions-armer Verkehrsmittel ist in Gesellschaft und Wissenschaft allgemein anerkannt. Dem öffentlichen Verkehr (ÖV) kommt dabei eine herausragende Rolle zu. Der Diskurs in Deutschland ist u.a. geprägt von neuen Impulsen wie dem „Deutschland-Takt“. Dahinter stehen Bestrebungen, den öffentlichen Verkehr auszubauen und für die Fahrgäste zu vereinfachen. Die Planung von Fahrplänen sowie die Bestellung konkreter Leistungen obliegen in Deutschland unterschiedlichen Akteuren (wie Landkreisen, Verkehrsverbünden, Bundesländern). Räumlich betrachtet, weisen diese Akteure jeweils ihre eigenen Gebiete der Zuständigkeit aus. Es stellt sich die Frage, wie gut das angebotene Fahrplanangebot über Zuständigkeitsgrenzen hinweg mit benachbarten Gebieten vernetzt ist? Anders gefragt: Wirken Zuständigkeitsgrenzen in der ÖV-Planung als räumliche Barrieren im ÖV-Angebot und führen abseits von topographischen Barrieren (Gebirge, Flüsse) zu einem räumlich fragmentierten Angebot? Wie können offene Fahrplandaten solche Analysen unterstützen und welche Form der kartographischen Visualisierung bietet sich hier an? Die Analyse basiert auf Fahrplandaten im GTFS-Format und soll den Stand der Analysen anhand von zwei Fallbeispielen innerhalb Deutschlands zeigen. Für die Untersuchung des ÖV sind auch die Art des Verkehrsmittels sowie der Takt wichtig. Die durch die Analysen ermöglichte Perspektive soll ein Beitrag zur aktuellen Debatte um die Verkehrswende leisten und Denkanstöße für die zukünftige Entwicklung bieten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/RWVQEB/

Mar 21, 202431 min

Verarbeitung hochaufgelöster Umweltdaten auf Basis von OGC API Processes (fossgis2024)

Das Forschungsprojekt KLIPS hat zum Ziel hochaufgelöste Umweltdaten in nutzbarer Form zur Verfügung zu stellen, um eine inhaltliche Interpretation für Gemeinden und Städte zu ermöglichen. Hier kommt eine umfangreiche Geodateninfrastruktur zum Einsatz, welche Temperaturdaten empfängt, prozessiert, analysiert, und anschließend in Form von browserbasierten Demonstratoren darstellt. Der Vortrag stellt die Verarbeitung solcher Daten u.a. mit Hilfe von OGC API Processes und pygeoapi vor. Innerstädtische Hitzeinseln gehören zu den großen Herausforderungen, denen Städte in Folge des Klimawandels gegenüberstehen. Im Forschungsprojekt KLIPS (gefördert vom Deutschen Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV)) wird mit Hilfe eines ausgedehnten Sensornetzwerks in zwei Pilotstädten, sowie KI-basierten Methoden zur Lokalisierung von Hitzeinseln, eine große Menge hochaufgelöster Umweltdaten generiert. Um solche Daten effektiv nutzen zu können, müssen sie den Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit in aufbereiteter und praktisch nutzbarer Form zur Verfügung gestellt werden. terrestris und meggsimum haben in diesem Kontext eine Geodateninfrastruktur (GDI) entworfen, welche die Daten empfängt, aufbereitet, und auf Basis von OGC-Standards (WMS, WFS) publiziert. Hier kommen OGC API Processes und die Server-Software pygeoapi für die Prozessierung zum Einsatz. Die einzelnen Komponenten wurden mittels Docker als Microservices erstellt. Ziel des Projekts ist die flexible und anwenderfreundliche Darstellung in browserbasierten Demonstratoren. Im Rahmen des Vortrags wird die Architektur anhand dieser Demonstratoren dargestellt und erläutert. Folien zum Vortrag: https://klips-project.github.io/fossgis2024/1 about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/P93DKL/

Mar 21, 202422 min

Das Masterportal als Bestandteil der Open SmartCity Solingen (fossgis2024)

Mar 21, 202426 min

Räumliche Fragmentierung im ÖV-Angebot sichtbar machen - dank offenen Fahrplandaten (fossgis2024)

Mar 21, 202431 min

Verarbeitung hochaufgelöster Umweltdaten auf Basis von OGC API Processes (fossgis2024)

Mar 21, 202422 min

Virtuelle Erreichbarkeitsanalysen in KomMonitor zur sozialräumlichen Bedarfsplanung (fossgis2024)

Die Open-Source Software KomMonitor bietet Möglichkeiten zur Durchführung von Erreichbarkeitsanalysen auf Basis eines OSM-Netzwerks. Das integrierte Tool zur Berechnung von Erreichbarkeitsisochronen wurde nun um eine virtuelle Szenarienfunktion ergänzt. Diese unterstützt kommunale Fach- und Sozialplaner:innen bei der quantifizierten Analyse der Nahversorgung durch Infrastruktureinrichtungen in kleinräumigen Gebieten. Die webbasierte Open-Source Software KomMonitor ermöglicht ein integriertes GIS-basiertes, raum-zeitliches Monitoring von Geodaten und Statistiken. Im Rahmen kommunaler Fachaufgaben trägt KomMonitor sowohl zur Beantwortung kleinräumlicher Fragestellungen in der Sozialplanung, als auch zur Entscheidungsunterstützung in der Stadtplanung und -entwicklung bei. Ein wesentlicher Bestandteil von KomMonitor sind interaktive Tools zur gemeinsamen interaktiven Analyse und Visualisierung von Geodaten und zeitreihenbasierter Indikatoren. In einer Kartendarstellung sowie verschiedenen statistischen Diagrammen können Zeitreihenanalysen sowie räumliche und inhaltliche Vergleiche durchgeführt werden. Ergänzt wird das Portfolio um Möglichkeiten zur Durchführung von Erreichbarkeitsanalysen. Basierend auf OpenStreetMap-Wegenetzen und der vom Heidelberg Institute for Geoinformation Technology entwickelten Open-Source Software openrouteservice können für selbst gezeichnete Punkte oder systemseitig integrierte Punktdatensätze on-the-fly Erreichbarkeitsisochronen berechnet werden. Für Planungsaufgaben lässt sich so z.B. visuell die Abdeckung des Stadtgebiets durch Infrastruktureinrichtungen innerhalb gewisser Schwellenwerte wie 15-minütiger fußläufiger Erreichbarkeit bestimmen. Insbesondere die integrierte Sozialplanung hat ein besonderes Interesse daran, einen detaillierten Einblick in die Lebenslagen in Sozialräumen zu erhalten, um Angebote zur Steuerung von zielgerichteten, sozialräumlich angepassten und an Lebenslagen und Bedarfen orientierten Maßnahmen zu schaffen. Hierzu gehört zum Einen die Möglichkeit zur quantifizierten Analyse der Bedarfsdeckung in Sozialräumen hinsichtlich bestimmter sozialer Infrastruktureinrichtungen. Zum Anderen ist es notwendig, unterschiedliche Szenarien zur Standortplanung sozialer Einrichtungen hinsichtlich der Auswirkungen auf die soziale Versorgung der Bevölkerung miteinander vergleichen zu können. Um diese Anforderungen zu adressieren, erfolgte eine umfassende Erweiterung der Erreichbarkeitsanalyse in KomMonitor: * Die Ergebnisse aus einer Erreichbarkeitsanalyse können genutzt werden, um quantifizierte Aussagen über die Versorgung der Bevölkerung in räumlichen Gebieten unter Berücksichtigung verschiedener Indikatoren treffen zu können (z. B. Anzahl der im Einzugsbereich lebenden Menschen eines POIs). * Die Erreichbarkeitsanalyse wurde um Funktionen ergänzt, die es erlauben, POIs interaktiv zu planen und für die Analyse von Erreichbarkeiten zu nutzen. * Erreichbarkeitsanalysen lassen sich als “Virtuelle Szenarien” anlegen und untereinander für verschiedene Planungsgrundlagen vergleichen. * Ergebnisse virtueller Planungsszenarien können in Template-basierte Reports eingebunden werden, um diese über PDF-Exports für Präsentationszwecke verfügbar zu machen. Der vorliegende Beitrag möchte das Konzept der virtuellen Szenarienfunktion in KomMonitor anhand praktischer Beispiele vorstellen. Hierzu werden die Funktionsweise des Tools sowie Praxisbezogene Anwendungsfälle aus der integrierten Sozialplanung präsentiert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/BKXEEG/

Mar 21, 202424 min

Das Beispiel Masterportal – ein OS Erfolgsmodell für die öffentliche Verwaltung? (fossgis2024)

Das Masterportal hat sich in den letzten Jahren innerhalb der deutschen Verwaltung als Geoviewer bzw. WebGIS etabliert. In diesem Vortrag werden die erfolgreichen Organisationsstrukturen und Prozesse hinter dem Masterportal vorgestellt und diskutiert, ob dieses Open-Source Modell als Blaupause weiterer Projekte der öffentlichen Verwaltung oder darüber hinaus dienen könnte. Hinter dem Masterportal steht die Implementierungspartner Masterportal mit aktuell 43 Partnern der öffentlichen Verwaltung aus Deutschland und Österreich. Die Partnerschaft verfolgt drei primäre Ziele: Die Weiterentwicklung des Open Source Geoviewers Masterportal anhand der Anforderungen der öffentlichen Verwaltung, die Schaffung eines sich gegenseitig unterstützenden Netzwerkes und somit die Stärkung der digitalen Souveränität. Die Community setzt dabei auf demokratische, solidarische und transparente Prozesse, technische und strategische Entscheidungen werden in regelmäßig stattfindenden Technischen und Strategischen Komitee Sitzungen getroffen. In diesem Vortrag werden die Erfolgsfaktoren des Masterportal vorgestellt, insbesondere die Erkenntnis, dass für den Erfolg eines Open Source Produktes verschiedene Aspekte harmonisieren müssen, dazu gehören der technische Aufbau der Software, die strategischen Entscheidungsprozesse, Verantwortungsverteilung und die monetäre Unterstützung. Zum Abschluss diskutieren wir unter welchen Rahmenbedingungen das Modell auch für andere Projekte der öffentlichen Verwaltung oder darüber hinaus dienen könnte. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/SCXXDE/

Mar 21, 202423 min

Virtuelle Erreichbarkeitsanalysen in KomMonitor zur sozialräumlichen Bedarfsplanung (fossgis2024)

Mar 21, 202424 min

Skalierbare Geodatenverarbeitung in der Cloud mit Argo Workflows (fossgis2024)

Auch von amtlichen Geodaten wird heutzutage eine hohe Aktualität erwartet. Aus diesem Grund setzt die Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) bei der Verarbeitung ihrer Geodaten vermehrt auf vollständig automatisierte Prozesse. Um trotz wachsender Datenmengen in Zukunft möglichst schnell aktuelle Geodaten für ganz Niedersachsen liefern zu können, muss die Verarbeitung in skalierbaren Cloud-Umgebungen erfolgen. Zur Orchestrierung setzen wir Kubernetes und die Workflow-Engine Argo Workflows ein. Für die Geodaten-Dienstleistungen und auch für zukünftige KI-Anwendungen des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) sind große Mengen an Geodaten eine wesentliche Grundlage. Im zweitgrößten Bundesland müssen schon immer große Mengen an Daten verarbeitet werden. Diese Datenmengen steigen, auch durch neue Fernerkundungssensoren - auf Drohnen, Flugzeugen und Satelliten - nun deutlich an. Im Vortrag zeigen wir, wie wir mit Argo Workflows und Kubernetes die Verarbeitung unserer Geodaten in der Cloud skalierbar umgesetzt haben. Wir zeigen Workflows zur Verarbeitung von Punktwolken, Höhenmodellen, und den Ergebnissen unserer „KI-Gebäudeerkennung“, aber auch, wie wir eine CI/CD-Pipeline mit Argo Workflows aufgesetzt haben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/WMFUGA/

Mar 21, 202426 min

Skalierbare Geodatenverarbeitung in der Cloud mit Argo Workflows (fossgis2024)

Mar 21, 202426 min

Das Beispiel Masterportal – ein OS Erfolgsmodell für die öffentliche Verwaltung? (fossgis2024)

Mar 21, 202423 min

Keine Angst vor sperrigen Ausdrücken im QGIS! (fossgis2024)

Mar 21, 202453 min

Keine Angst vor sperrigen Ausdrücken im QGIS! (fossgis2024)

Keine Angst vor Ausdrücken im QGIS! Live geht es um: -Case und if für Bedigungen. -Mit coalesce(), concat() etc. nie mehr über NULL-Werte stolpern. -Joins mit attribute() und get_feature() simulieren. -1:N-Beziehungen und räumliche Abfragen mit aggregate() und overlay() umsetzen. -Was hat es mit diesen Arrays auf sich?. -Mit with_variable() Ausdrücke lesbar gestalten. -Geometriefunktionen in Berechnungen integrieren. -Wie helfen diese merkwürdigen regulären Ausdrücke bei regexp_..() Für Abfragen und Berechnungen gibt es im QGIS den Ausdruckseditor, der in unterschiedlichen Gestalten an den verschiedensten Stellen den Nutzern zu Diensten ist. Wer vor 12 Jahren ins QGIS einstieg, dem begenete der Ausdruckseditor als ein übersichtliches Werkzeug, mit dem im Wesentlichen Vergleiche (< > =). Grundrechenarten und Verkettungen möglich waren. Mit like ließen sich schon Platzhalter verwenden und natürlich konnten Flächen und Strecken ermittelt werden. Viel mehr gab es zunächst nicht. Heute soll schon mancher Einsteiger nach dem ersten Anblick der Funktionsvielfalt laut schreiend davon gelaufen sein. Das ist schade, denn der Ausdruckseditor bringt aussergewöhnliche Möglichkeiten mit und ist inzwischen viel mehr als ein Abfrageeditor für den einzelnen Layer. Thema der Livedemo sind Funktionen, die sehr nützlich sind, deren Einsatzzweck sich aber vielen Anwender/innen nicht sofort erschließt bzw. deren Anwendung als sperrig gilt: Case und if für bedingte Fragestellungen einsetzen, um z.B. die Schriftgröße von Ortnamen nach der Einwohnerzahl steuern. Mit coalesce(), concat() etc. nie mehr über NULL-Werte stolpern. Auf externe Layer zugreifen: TabellenJoins mit attribute() und get_feature()simulieren sowie eins zu mehrfach-Beziehungen mit aggregate() auswerten. Dynamische räumliche Abfragen mit aggregate(...intersects($geometry,@parent(geometry) und overlay() verwirklichen. Damit lassen sich z.B. Anzahl und Leistung der Windanlagen aus einem Punktlayer in den Gemeinde-Polygonen dynamisch mitführen, ohne neue Layer über die Geoverarbeitung zu produzieren . Abfragen mit aggregate() und Overlay() ergeben Felder mit vielen Werten, die Listenfelder oder Arrays. Was hat es mit diesen Arrays auf sich? Der gezielte Zugriff auf einzelne Werte ist möglich. Mit den zugehörigen Funktionen lässt sich sortieren, auswerten und für jeden einzelnen Wert, wie in einer Schleife, Berechnungen und Abfragen durchführen. Werden die Ausdrücke zu kompliziert, lassen sich Komplexe Teilausdrücke mit with_variabel() als Variable widerverwenden,so dass auch komplexe Ausdrücke lesbar bleiben. Mit den Geometriefunktionen beschränkt sich QGIS nicht auf die Flächenberechnung. Pufferflächen, Verschneidungen und viele andere Geometrieoperationen lassen sich in Berechnungen integrieren. Die Suchen mit Platzhaltern über den like-Operator und die Auswahl von Teil-Zeichenketten mit substr(), strpos() ist vielen QGIS-Nutzern ein Begriff. Auch der Umgang mit replace() ist weit verbreitet. Aber was ist, wenn like, replace(), substr() und strpos() nicht ausreichten? Da helfen diese merkwürdigen regulären Ausdrücke, die bei regexp_substr() und regexp_replace() anzuwenden sind. Damit lassen sich z.B. Straße Hausnummer und Hausnummererweiterung einfach trennen und vieles andere in Textwerten suchen und ersetzen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/RPPD8V/

Mar 21, 202453 min

Ermittlung von Solarpotentialflächen auf Gebäuden (fossgis2024)

Mar 21, 202422 min

Analyse und Visualisierung von Polizeimeldungen: Eine Fallstudie für Frankfurt a. M. (fossgis2024)

Mar 21, 202426 min

OpenDRIVE-HD-Karten mittels GDAL ins GIS bringen (fossgis2024)

Mar 21, 202426 min

Masterportal 3.0 – Entdecke die Magie des neuen Major Release! (fossgis2024)

Mar 21, 202426 min

OpenDRIVE-HD-Karten mittels GDAL ins GIS bringen (fossgis2024)

Ein neuer quelloffener GDAL-Treiber ermöglicht die Konvertierung detaillierter HD-Kartendaten vom komplexen OpenDRIVE-Format der Automobilindustrie in gängige Geodatenaustauschformate wie GeoPackage, Shapefile, GeoJSON, KML und räumliche Datenbanken. Dies macht OpenDRIVE endlich in herkömmlichen GIS-Werkzeugen nutzbar! In der Automobilindustrie und Verkehrssystemtechnik haben sich fahrstreifengenaue Straßendaten (HD-Karten) als wichtige Komponenten für die Funktionsentwicklung und -validierung und auch für den späteren Produktivbetrieb herauskristallisiert. Anwendungen des autonomen Fahrens, der Fahrsimulation und der Verkehrssimulation sind oft auf spezielle technische Straßenbeschreibungsformate angewiesen, von denen sich OpenDRIVE [1] als offener Industriestandard entwickelt hat. Das OpenDRIVE-Datenmodell bündelt die mathematische, kontinuierliche Modellierung der Straßen- und Fahrstreifengeometrie mit allen notwendigen topologischen Verknüpfungen und semantischen Informationen der verkehrsregelnden Infrastruktur (Schilder, Ampeln, usw.). Die Modellierungskomplexität und der Abbildungsumfang von OpenDRIVE machen die Datenerfassung und Objektannotation zu einer anspruchsvollen Aufgabe, die meistens von der Automobilindustrie finanziert und von Mobile-Mapping-Dienstleistern durchgeführt wird. In letzter Zeit zeigen auch öffentliche Einrichtungen erhöhtes Interesse an solchen Daten, insbesondere im Zusammenhang mit der Verkehrsplanung und der Instandhaltung der Straßeninfrastruktur. Allerdings sind solche OpenDRIVE-Daten für amtliche Einrichtungen oft „unerreichbar“ oder nur umständlich nutzbar, obwohl sie den eigenen urbanen Raum thematisieren. Die Werkzeugkompatibilität für OpenDRIVE beschränkt sich auf kommerzielle Software und es fehlt die Integration in gängige GIS-Werkzeuge. Unser Softwarebeitrag [2] erweitert die etablierte Geospatial Data Abstraction Library (GDAL) [3] und wandelt OpenDRIVE-Straßenelemente in OGC Simple Features [4] um, die von den meisten kostenlosen und kommerziellen GIS-Tools ad hoc verarbeitet werden können! So können OpenDRIVE-Datensätze beispielsweise auch direkt in QGIS geladen werden. Unser Ansatz ermöglicht eine leichtgewichtigere Interaktion mit OpenDRIVE-Daten als beispielsweise die intermediäre Konvertierung zu CityGML mit r:trån [5]. Indem wir die Automobil-Domäne näher an die GIS-Domäne heranbringen, möchten wir den interdisziplinären Wissenstransfer und die Schaffung einer vernetzten Forschungsgemeinschaft fördern. Mit unserer offenen Softwareerweiterung ermöglichen wir Behörden und Forschungseinrichtungen einen leichteren Zugang zu hochgenauen Straßendaten, die sonst oft nur der Industrie vorbehalten sind. Im Umkehrschluss profitiert die (Automobil-)Industrie von etablierten Werkzeugen und Datenbereitstellungsdiensten des Geodatenumfelds, mit dem sie normalerweise nicht verkehrt. Auf Grundlage unserer Erfahrungen mit der Erweiterung von GDAL können zukünftig auch andere spezifische Datenformate der Verkehrsdomäne wie railML, RoadXML oder das NDS Open Lane Model für GIS-Nutzer zugänglich gemacht werden. [1] ASAM OpenDRIVE: https://www.asam.net/standards/detail/opendrive/ [2] Git-Branch für OpenDRIVE-Treiber: https://github.com/DLR-TS/gdal/tree/libopendrive [3] GDAL: https://gdal.org/ [4] OGC Simple Feature Access: https://www.ogc.org/standard/sfa/ [5] r:trån: https://doi.org/10.5281/zenodo.7702313 about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/NE7UM7/

Mar 21, 202426 min

Ermittlung von Solarpotentialflächen auf Gebäuden (fossgis2024)

Im Vortrag wird gezeigt, wie eine Analyse der aktuellen und potentiellen Situation der Solarenergienutzung eine mögliche Grundlage für den Ausbau erneuerbaren Energien sein kann. Bei dem vorgestellten Vorgehen werden dabei nur Open Data und Open Source Tools verwendet. In Deutschland ist die Zielsetzung formuliert worden, den Anteil des Bruttostromverbrauchs, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu heute zu verdoppeln. Die Nutzung von Solarenergie, insbesondere auf Gebäuden und Freiflächen, spielt dabei eine entscheidende Rolle bei der Erreichung dieser Ziele. Eine zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Ausbau der Solarenergie, ist die genaue Ermittlung der Solarpotentialflächen auf Gebäuden. Hierzu wurde eine prototypische Untersuchung durchgeführt, in der verschiedene Faktoren berücksichtigt wurden. Im vorgestellten Beitrag wird die Methodik vorgestellt, den Anteil des ausgeschöpften Solarpotentials und der wertvollen Freiflächen auf Dächern in einem Testgebiet zu identifizieren. Der Workflow arbeitet auf Open Data mit Open Source Tools zur Analyse und Berücksichtigung wichtiger Faktoren, die für die zukünftige Solaranlageninstallation genutzt werden könnten. Dieses Ergebnis eröffnet die Möglichkeit, konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Die Identifizierung und Nutzung von Solarpotentialflächen auf Gebäuden ist von entscheidender Bedeutung für die Transformation des deutschen Energiesystems hin zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Dieser Beitrag verdeutlicht die Notwendigkeit und die Möglichkeiten, die sich durch eine Analyse der Solarpotentiale bieten, und unterstreicht die Bedeutung der Solarenergie als treibende Kraft in der Energiewende Deutschlands. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/HV8P83/

Mar 21, 202422 min

Masterportal 3.0 – Entdecke die Magie des neuen Major Release! (fossgis2024)

Der WebGIS Client Masterportal wurde umfassend modernisiert und ist jetzt in der neuen Major Version 3.0 verfügbar. Im Rahmen des Vortrags werden die Highlights der neuen Produkt-Generation vorgestellt. Der unter MIT Lizenz veröffentlichte WebGIS Client Masterportal stellt eine leistungsstarke, individuell anpassbare Open Source Lösung zur Visualisierung von Geodaten dar. Das Masterportal wird erfolgreich von vielen Institutionen der öffentlichen Verwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene sowie von Rechenzentren und Stadtwerken deutschlandweit und im europäischen Ausland eingesetzt. Es wird durch eine Open-Source-Community und eine starke Allianz von Implementierungspartnern kontinuierlich weiterentwickelt und ist auf dem Weg, ein OSGeo Projekt zu werden. Mit dem Masterportal V. 3.0 steht nun eine aktualisierte Major-Version zur Verfügung, die zahlreiche Verbesserungen mit sich bringt, u. a. folgende Highlights: • neu gestaltete und intuitivere Benutzeroberfläche • verbessertes UI / UX auf mobilen Endgeräten • höhere Performance Im Rahmen des Vortrags werden der aktuelle Projektstatus und die Neuerungen erläutert. Darüber hinaus wird ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und die geplante Long Term Support Version des Masterportals gegeben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/R8MYNT/

Mar 21, 202426 min

Analyse und Visualisierung von Polizeimeldungen: Eine Fallstudie für Frankfurt a. M. (fossgis2024)

Polizeimeldungen von Polizeibehörden informieren unter anderem über Straftaten ohne genaue Ortsangaben. Ein Prozessablauf kombiniert Open Source Software und OpenStreetMap-Daten, um die Meldungen räumlich darzustellen. Offene Standards ermöglichen die einfache Nutzung der Geodaten. Der Vortrag zeigt Ergebnisse für Frankfurt am Main und diskutiert Herausforderungen sowie mögliche Verbesserungen. Pressemitteilungen spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Informationen von staatlichen Institutionen. Auch Polizeibehörden veröffentlichen sogenannte Polizeimeldungen. Hierbei berichtet die jeweils zuständige Polizeibehörde unter anderem von begangenen Straftaten in einer Region. Durch die fortschreitende Digitalisierung können diese Pressemitteilungen auf Presseportalen strukturiert angezeigt und nachverfolgt werden. Auch das Polizeipräsidium Frankfurt am Main veröffentlicht diese Pressemitteilungen. Allerdings enthalten Polizeimeldungen normalerweise keine genauen räumlichen Daten, sondern liefern textbasierte Informationen über die begangenen Straftaten. Dadurch sind räumliche Analysen oder Visualisierungen der in den Texten enthaltenen Informationen nur mit viel Aufwand umsetzbar. Durch den Einsatz von Open Source Software und dem Einbinden von freien OpenStreetMap Daten können die Polizeimeldung räumlich verortet und thematisch kategorisiert werden. Der Vortrag stellt den entstandenen prototypischen Prozessablauf vor, welcher verschiedene digitale Verarbeitungsschritte miteinander kombiniert, um textbasierte Polizeimeldungen räumlich zu visualisieren. Durch das Verwenden von offenen Standards und Schnittstellen, wird eine einfache Weiterverarbeitung oder Einbindung der gewonnenen Geodaten gewährleistet. Die für Frankfurt am Main entstandenen Ergebnisse werden vorgestellt und die Schwierigkeiten einer automatisierten Verarbeitungskette aufgezeigt. Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf mögliche Optimierungen und Überarbeitungen ab. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/NPYHFS/

Mar 21, 202426 min

Remote Plugin Installer (fossgis2024)

Mar 20, 20244 min

Remote Plugin Installer (fossgis2024)

QGIS Plugins via POST Request installieren und damit den Entwicklungsworkflow beschleunigen. Quasi Remote Code Execution für QGIS. In diesem Lightning Talk stelle ich euch ein Plugin vor, was ich entwickelt habe um meine Arbeitsabläufe beim Entwickeln von QGIS Plugins zu beschleunigen. Das Ziel war es in meiner IDE mit einem Tastendruck das Plugin in QGIS zu installieren und dort direkt die Änderungen testen zu können. Da das ganze über das Netzwerk läuft kann, ermöglicht es mir das Plugin auch in einer Virtuellen Maschine, auf einem anderen Rechner oder direkt beim Kunden zu testen (nicht empfohlen). about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/3SJZEG/

Mar 20, 20244 min

actinia wachsen Blätter: Geoprozessierung und Visualisierung mit Leafmap in Jupyter (fossgis2024)

[Leafmap](https://leafmap.org/) ist ein freies und quelloffenes Python-Paket für interaktives Mapping und räumliche Analyse von Geodaten in einer Jupyter-Umgebung. Leafmap bietet interaktive Werkzeuge, mit denen Geodaten einfach in eine Karte geladen werden können. Wir haben die Cloud-Plattform für Geoverarbeitung [actinia](https://actinia-org.github.io/) mit Leafmap gekoppelt, um Berechnungen aus actinia direkt anzeigen zu können. Im Lightning Talk wird dies an einem Beispiel demonstriert. [Leafmap](https://leafmap.org/) ist ein freies und quelloffenes Python-Paket für interaktives Mapping und räumliche Analysen von Geodaten. Es ermöglicht die Visualisierung von Geodaten auf einer Karte mit minimalem Programmieraufwand in einer Jupyter-Umgebung wie Google Colab, Jupyter Notebook und JupyterLab. Leafmap basiert auf verschiedenen Open Source Paketen wie Folium, ipyleaflet und anderen Komponenten. Leafmap bietet eine Reihe von interaktiven Werkzeugen, mit denen Vektor- und Rasterdaten ohne Programmierung in eine Karte geladen werden können. Wir haben [actinia](https://actinia-org.github.io/), eine Open-Source-Cloud-Plattform für Geoverarbeitung, mit Leafmap gekoppelt, um Berechnungsergebnisse aus actinia direkt anzeigen zu können. Die Schnittstelle ist hier der [actinia-python-client](https://github.com/actinia-org/actinia-python-client/), der die Geoanalyse mit actinia auf einem Jupyter Notebook sehr einfach macht. Im Lightning Talk wird dies an einem Beispiel demonstriert. Zu den [Slides](https://mundialis.github.io/fossgis2024/actinia-wachsen-blaetter-mit-leafmap/index.html) about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/RSGLAH/

Mar 20, 20244 min

actinia wachsen Blätter: Geoprozessierung und Visualisierung mit Leafmap in Jupyter (fossgis2024)

Mar 20, 20244 min

GIS mit Go (fossgis2024)

Die Programmiersprache Go hat sich in verschiedenen IT-Bereichen etabliert. Dieser Lightning Talk bietet einen kurzen Überblick über Go mit einem Fokus auf das bestehende Ökosystem um Geodaten zu verarbeiten. Go ist bekannt für Geschwindigkeit und Zugänglichkeit. Zahlreiche GIS-Projekte wie pg_featureserv, pg_tileserv und tegola nutzen bereits Go. Dieser Vortrag präsentiert weitere Tools und Bibliotheken in dieser Sprache. Die Programmiersprache Go hat sich in verschiedenen IT-Bereichen etabliert. Dieser Lightning Talk bietet einen kurzen Überblick über Go mit einem Fokus auf das bestehende Ökosystem um Geodaten zu verarbeiten. Go ist bekannt für Geschwindigkeit und Zugänglichkeit. Zahlreiche GIS-Projekte wie pg_featureserv, pg_tileserv und tegola nutzen bereits Go. Dieser Vortrag präsentiert weitere Tools und Bibliotheken in dieser Sprache. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/NUQXXH/

Mar 20, 20245 min

GIS mit Go (fossgis2024)

Mar 20, 20245 min

ol-describe-map: Mehr Web-Accessibility für OpenLayers Karten (fossgis2024)

Mar 20, 20245 min

INSPIRE2GPKG (fossgis2024)

Mar 20, 202425 min

QGIS Plugin: What's the impact of my installed dam on the vegetation around it? (fossgis2024)

Woher weiß ich, dass die Vegetation sich regeneriert augrund von meines installierten Dammes? In diesem Vortrag werde ich den QGIS Plugin vorstellen, den wir im Rahmen eines Projektes in Äthiopien für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwickelt haben. Woher weiß ich, dass die Vegetation sich regeneriert augrund von meines installierten Dammes? In diesem Vortrag werde ich den QGIS Plugin vorstellen, den wir im Rahmen eines Projektes in Äthiopien für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entwickelt haben. Mithilfe von Landsat und Sentinel wurden Trendanalysen an saemtlichen Satellitenbildern, die zu Verfuegung standen analysiert mithilfe des Mann-Kendall Tests. Das Projekt, wie auch die Methode wurde innerhalb eines QGIS Plugins aufbereitet und wird hier vorgestellt und demonstriert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/NKV7F8/

Mar 20, 202421 min

ol-describe-map: Mehr Web-Accessibility für OpenLayers Karten (fossgis2024)

In diesem Lightning Talk möchte ich die ol-describe-map-Bibliothek vorstellen und erläutern, wie sie zur Verbesserung der Accessibility in Webkarten beitragen kann. Die Bibliothek ist zwar noch jung & sicher auch fern von feature-complete, aber sie hat das Potenzial, den Zugang zu Webkarten für alle Nutzer:innen zu erleichtern. Ich werde die Grundfunktionalitäten vorstellen, zeigen wie man speziellere Anforderungen umsetzen kann und einen kleinen Ausblick geben. Der Lightning Talk widmet sich der ol-describe-map-Bibliothek, die dazu beitragen kann, OpenLayers-basierte Webkarten für alle Nutzer:innen zugänglicher zu gestalten. Diese Bibliothek ist noch in einem frühen Entwicklungsstadium und ich möchte zeigen, was man damit jetzt bereits machen kann. Die ol-describe-map-Bibliothek bietet die Möglichkeit, OpenLayers-Karten textuell zu beschreiben und somit die Accessibility zu verbessern. Gerade JavaScript basierte interaktive Webkarten sind traditionell kaum bis gar nicht im barrierearm. Sie stellen viele Nutzer vor große Herausforderungen, die kartograpisch dargestellten Inhalte zu erkennen, bzw. zu begreifen. Der Ansatz von ol-describe-map ist, das jeweils aktuelle Kartenbild textuell zu beschreiben (Worauf ist die Karte zentriert, in welchem ungefähren Maßstab sind die Daten angezeigt, usw.) und zudem jede Kartenebene zu verschriftlichen. Der finale Beschreibungstext wird per default dem aria-description-Attribut des Kartenelements hinzugefügt. Dieses Vorgehen erfüllt grundsätzliche Empfehlungen etwa der Web Accessibility Initiative – Accessible Rich Internet Applications (WAI-ARIA). Die Konfigurierbarkeit der durch ol-describe-map generierten Beschreibung ist vielfältig gegeben, um auch Anforderungen von spezifischen Kartenapplikationen zu erfüllen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/GNFQUA/

Mar 20, 20245 min

INSPIRE2GPKG (fossgis2024)

Mit einer einfachen Python-Bibliothek lassen sich Raster- und Vektordaten automatisiert aus einer INSPIRE-kompatiblen GDI extrahieren und in einem Geopackage speichern. Im Vortrag werden die in der Software umgesetzten Prozesse und Prinzipien erläutert, und die Funktionsweise wird anhand praktischer Beispiele vorgestellt. Das Verfahren zeigt eindrucksvoll welches bisher noch ungenutzte Potential in den auf INSPIRE basierenden Infrastrukturen sowie im GPKG-Format steckt. Die in den letzten 20 Jahren entstandenen Geodateninfrastrukturen in Deutschland und Europa haben sehr viel zur Verbreitung offener Standards beigetragen. Der WebMapService hat sich dabei zum Standardinterface für den Zugriff auf Kartengraphiken entwickelt. Im Bereich der Vektordaten beschäftigen sich aktuell viele Institutionen mit der neuen OGC API Features Schnittstelle. Die Standardisierung des webbasierten Zugriffs auf Geodaten ist also weit fortgeschritten, und es gibt unzählige Geoportale, die Nutzern das Auffinden von geeigneten Webservices erleichtern. In vielen praktischen Anwendungsfällen reicht der direkte internetbasierte Zugriff jedoch nicht aus, z.B.: * Precision Farming, * Rettungsdienste, * Krisenmanagement, * Felderfassung, * Militärische Einsätze, * ... Hier werden weiterhin Kopien bzw. Caches der Daten benötigt. Es stellte sich also die Frage, ob die vorhandenen Geodateninfrastrukturen nicht auch geeignet sind die Erstellung und Aktualisierung solcher Datencaches zu ermöglichen. Derzeit werden die bestehenden Metadatenkatalogschnittstellen (CSWs) nur für den Austausch von ISO-Metadaten verwendet. Die Suchoberflächen der meisten Geoportale arbeiten auf eigenen, proprietären Interfaces, die den menschlichen Nutzern eine komfortable Suche ermöglichen. Der standardisierten CSW-Schnittstelle kommt praktisch also nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Wenn man jedoch automatistert Datencaches erstellen will, kommt man um diese Schnittstelle nicht herum, sie ist das einzige maschinenlesbare Interface der europäischen Geodateninfrastrukturen. Neben der Schnittstelle für den Zugriff auf die Infrastrukturen, muss man sich auch damit auseinandersetzen, wie die Datencaches physikalisch abgelegt werden können. Hier bietet sich das Geopackage Format des OGC an. Es ist weltweit das einzige Format, das sowohl die kombinierte Ablage von Raster- und Vektordaten, als auch die ihrer zugehörigen Metadaten ermöglicht. In einem Proof of Concept wurde eine Python-Bibliothek erstellt, die Raster- und Vektordaten aus einer europäischen GDI extrahieren kann und diese in einem Geopackage speichert. Dabei werden nicht nur die Daten selbst, sondern auch die zugehörigen ISO-Metadaten abgelegt. Damit ist man theoretisch auch in der Lage die Informationen im Geopackage automatisch zu aktualisieren, wenn der Datenanbieter neue Metadaten bereitstellt. Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit: * Eindeutige Ressourcenidentifikatoren für Datensätze * Einheitliche Umsetzung der ISO19119 und ISO19115 Metadaten (https://github.com/INSPIRE-MIF/technical-guidelines/tree/2022.2/metadata/metadata-iso19139) Unterstützte Diensttypen für automatisierten Download: * Rasterdaten * INSPIRE View Service based on WMS 1.1.1 (https://github.com/INSPIRE-MIF/technical-guidelines/blob/2022.2/services/view-wms/ViewServices.pdf) * INSPIRE ATOM Feeds (https://inspire.ec.europa.eu/file/1554/download?token=Y_538IH4) * Vektordaten * OGC API Features (https://docs.ogc.org/is/17-069r4/17-069r4.html) * INSPIRE ATOM Feeds (https://inspire.ec.europa.eu/file/1554/download?token=Y_538IH4) Die auf Github unter der MIT-Lizenz verfügbare Python-Bibliothek ist die Basis für das neue Geopackage-Export Modul der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Im Vortrag werden die in der Software umgesetzten Prozesse und Prinzipien erläutert, und die Funktionsweise des Geopackage-Export Moduls wird an einem praktischen Beispiel vorgeführt. Für die Nutzung von Geopackages in Webanwendungen oder auf mobilen Endgeräten können Freie Open Source Bibliotheken der National Geospatial-Intelligence Agency (NGA) verwendet werden. Weitere Informationen https://inspire-gpkg-cache.readthedocs.io/en/latest/introduction.html https://www.geoportal.rlp.de/article/Download_von_Daten_zur_Offline-Nutzung/ http://ngageoint.github.io/GeoPackage/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/UFWP3Y/

Mar 20, 202425 min

Open Source and Web-Based GeoAI tool for Transparent Forest Fire Prediction (fossgis2024)

Mar 20, 202419 min

The SPARQL Unicorn Ontology documentation: Exposing RDF geodata using static GeoAPIs (fossgis2024)

Mar 20, 202419 min

Ein WebGIS zur Öffentlichkeitsbeteiligung in Planungsverfahren des Netzausbaus (fossgis2024)

Zur Partizipation von Trägern öffentlicher Belange, Interessenverbänden und Bürger:innen wurde im Rahmen des Netzverstärkungsprojekts Höchstspannungsleitung Elsfleth/West – Ganderkesee – Umspannwerk HUCH (Berne/Lemwerder/Ganderkesee), getragen durch die TenneT TSO GmbH, ein Open Source WebGIS basierend auf OpenLayers und GeoServer entwickelt, mithilfe dessen die beteiligten Akteur:innen aktuelle Planungsinformationen erlangen sowie ihr lokales Wissen mit der Projektträgerin teilen können. Planungs- und Genehmigungsverfahren, wie bspw. das Raumordnungs- oder Planfest-stellungsverfahren, die im Rahmen von Netzausbauprojekten durchzuführen sind, erfordern Planungsbeteiligung. Um die Partizipation von Trägern öffentlicher Belange, Interessen-verbänden und Bürger:innen niedrigschwellig zu gestalten, wurde ein Open Source WebGIS entwickelt, welches als Ergänzung zu den vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren eingesetzt wird. Diese Art der digitalen Partizipation findet bereits umfassend Anwendung in Planungsprozessen und ermöglicht es, über politische Entscheidungsprozesse zu informieren und seitens der Akteur:innen lokales Wissen zu erfassen, das im weiteren Planungsprozess Berücksichtigung finden kann. Beteiligten Akteur:innen wird eine niedrigschwellige und digitale Möglichkeit geboten, sich aktuelle Planungs(geo)daten anzusehen, Messungen vorzunehmen und Kommentare an die Netzbetreiberin zu richten. Ergänzt wird das WebGIS um die Funktionalitäten eines PDF-Exports und einer Adresssuche. Im Fokus der Entwicklung steht eine hohe Anwender:innenfreundlichkeit, die sich durch detaillierte Toolbeschreibungen im WebGIS widerspiegelt. Die Verwaltung der Geodaten erfolgt mittels QGIS v3.28.4 als Schnittstelle zu einer PostGreSQL/PostGIS-Geodatenbank sowie GeoServer v2.22.3 zur Publizierung der Geodaten. Das WebGIS Frontend basiert auf OpenLayers v7.3.0, erweitert um die Module ol-layerswitcher v4.1.1, ol-mapbox-style v9 und ol-sidebar v2. Gehostet wird das WebGIS auf einem Apache HTTP Server v2.4. Neben den Planungsgeodaten, die z.T. aus amtlichen Geodaten bestehen, wie bspw. EU-Vogelschutzgebiete, werden sowohl basemap.de Web Vektor Karten als auch Orthophotos aus WMS-Diensten der Bundesländer Niedersachsen und Bremen als Hintergrundkarten verwendet. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/GDEAYP/

Mar 20, 202415 min

Nachhaltige Beschaffung mit Blick auf Open Source (fossgis2024)

Mar 20, 202458 min