
Chaos Computer Club - archive feed
21,498 episodes — Page 74 of 430
Neue Geoperspektiven nach 10 Jahren digital souveräne Softwareentwicklung am BfS (fossgis2024)
Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze für den nachhaltigen Stadtumbau (fossgis2024)
Sea-Watch, CivilMRCC and Onefleet - How to map a European Disaster (fossgis2024)
Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze für den nachhaltigen Stadtumbau (fossgis2024)
Angesichts der Anforderungen an einen nachhaltigen zukunftsweisenden Stadtumbau werden im Rahmen des Forschungsprojekts Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze untersucht. Dafür werden diese Flächen unter der Nutzung von Open Data und Open-Source-GIS-Software methodisch erfasst, klassifiziert und bewertet sowie Transformationspotenziale aufgezeigt. Zusätzlich verdeutlichen Best-Practice-Beispiele, wie die Transformation großflächiger Parkplätze gelingen kann. Der ruhende Verkehr beansprucht einen großen Teil der Flächen im städtischen, suburbanen, aber auch ländlichen Raum. Gleichzeitig besteht ein hoher Flächenbedarf für verschiedene städtische Funktionen und die Herausforderung, im Zuge der Klimaanpassung Flächen zu entsiegeln. Vor diesem Hintergrund sowie im Rahmen des nachhaltigen Stadtumbaus werden in einem Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen (BMWSB) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze untersucht. Dafür werden diese Flächen erstmalig systematisch erfasst, klassifiziert und bewertet. Die Entwicklung einer innovativen Methodik zur Ermittlung möglicher Transformationspotenziale großflächiger Parkplätze erfolgt anhand von drei Modellstädten und unter der Nutzung von Open Data. Für die Erfassung und Attribuierung der Parkplatzflächen werden Daten aus dem Amtlichen Liegenschaftskatasterinformationssystems (ALKIS), OpenStreetMap (OSM) und Digitalen Orthophotos (DOPs) zusammengeführt. Zusätzlich findet eine Klassifizierung der Oberfläche und die Erkennung von Bäumen durch Bildverarbeitungstechnologien und maschinelles Lernen mittels Open Source GIS Software statt. Dies ermöglicht die Ableitung weiterer Parkplatz-Eigenschaften, wie bspw. des Versiegelungsgrads oder der Unterscheidung von hoher und niedriger Vegetation auf Parkplatzflächen. Solche Eigenschaften spielen im Hinblick auf ökonomische und ökologische Determinanten einer Transformation eine wichtige Rolle. Neben der Erfassung und Klassifizierung großflächiger Parkplatzflächen wird eine Kategorisierung zur systematischen Einordnung und qualitativen Bewertung großflächiger Parkplätze in unterschiedlichen städtebaulichen Zusammenhängen angestrebt. Zeitgleich verdeutlichen Best-Practice-Beispiele, wie die Transformation solcher Flächen gelingen kann und unter welchen Bedingungen diese Transformationen auch andernorts umgesetzt werden können. Konkrete Beispiele von bereits umgesetzten Lösungsansätzen werden dafür veranschaulicht, eingeordnet und bewertet, um Akteuren aus Politik und Stadtentwicklung fundierte Unterstützung für mögliche Umsetzungen zu liefern. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/SJRPCR/
Neue Geoperspektiven nach 10 Jahren digital souveräne Softwareentwicklung am BfS (fossgis2024)
Seit nunmehr 10 Jahren entwickelt das Bundesamt für Strahlenschutz seine Notfallschutzsysteme gemäß einer Entwicklungsstrategie, die digitale Souveränität und Nachhaltigkeit sichert, zu verschiedenen Open Source GIS Projekten Beiträge leisten konnte oder solche selbst entwickelt und veröffentlicht hat. Der Vortrag soll die gemachten Erfahrungen, Erfolgs- und Irrwege, Ausschreibungsstrategien, bis hin zu Betriebskonzepten beleuchten und dabei anregen mehr digitale Souveränität zu wagen. Als das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sich vor nunmehr 10 Jahren entschlossen hat seine Notfallschutzsysteme auf Grundlage einer Entwicklungsstrategie die digitale Souveränität und Nachhaltigkeit sichert neu zu entwickeln, war den Beteiligten kaum bewusst wie viele Hürden im Verwaltungshandeln, aber auch bei der Qualifikation der eigenen Mitarbeitenden und durch sich ändernde Rahmenbedingungen zu nehmen sein werden. Jetzt, nach 10 Jahren, befinden sich die Komponenten der Notfallschutzsysteme in einem georedundanten skalierbaren Containerbetrieb, informieren die Öffentlichkeit in Form eines Geoportals, stellen die Daten aber auch als OGC Dienste maschinenlesbar zur Verfügung und bieten dem Fachpersonal spezialisierte Werkzeuge zur effektiven Analyse einer radiologischen Lage zur Verfügung. Der Weg dorthin war sicherlich nicht straight forward, mit unter deprimierend, aber auch spannend. Von den gesammelten Erfahrungen und Anekdoten soll in diesem Vortrag berichtet und erzählt werden und dabei der Bogen von der einfachen ersten Mapserver-Anwendung zum komplexen orchestrierten Open Source Geo-stack gespannt werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/QPUWES/
KI am Arbeitsplatz (dgna)
Algorithmische Systeme werden zunehmend am Arbeitsplatz eingesetzt. Die Geschäftsführung verspricht sich mehr Effizienz, bessere Transparenz, und Kontrolle. Gewerkschaften und Aktivist:innen stehen diesen Trends skeptischer gegenüber. Eine aktuelle Studie der Universität St. Gallen, die von AlgorithmWatchCH und der Gewerkschaft syndicom in Auftrag gegeben wurde, warnt nun auch vor neuen Risiken, die sich am Arbeitsplatz stellen. Wie können wir diese Risiken eindämmen? Inwiefern können algorithmische Systeme die menschliche Arbeit fördern ohne sie zu kontrollieren oder Schaden anzurichten? Daniel Hügli (syndicom) erklärt uns, welche Chancen und Risiken mit dem algorithmischen Wandel auf die Arbeitswelt zukommen, und welche Rolle die Mitarbeitenden dabei einnehmen können. Bei der Aufzeichnung gab es technische Probleme. Leider fehlt von 18:57 bis 22:25 und von 25:43 bis 26:12, sowie von 26:31 bis 27:39 der Ton. about this event: https://www.digitale-gesellschaft.ch/event/netzpolitischer-abend-zu-ki-am-arbeitsplatz/
KI am Arbeitsplatz (dgna)
Die Berechung der Welt, Generierung von Pseudo-Tags für den BRouter (fossgis2024)
Die Berechung der Welt, Generierung von Pseudo-Tags für den BRouter (fossgis2024)
Spontan eingereichte Lightning Talks. Jeder kann einen Vortrag halten, Registrierung erfolgt an einer entsprechenden Pinnwand im Foyer. Spontan eingereichte Lightning Talks. Jeder kann einen Vortrag halten, Registrierung erfolgt an einer entsprechenden Pinnwand im Foyer. Liste der Vortragenden mit Titel folgt, sobald wir den vom Zettel ins Programm übertragen haben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/TUZYXY/
Ein WanderwegeGIS für den Sauerländischen Gebirgs - und Wanderverein. (fossgis2024)
Der Sauerländischen Gebirgs - und Wanderverein betreut ein Wegenetz mit über 4000 Routen in NRW. Umgesetzt mit QGIS und PostGis, können Ehren- und Hauptamtliche jetzt gemeinsam auf den Datenbestand zugreifen, Wege editieren, umbennenn und als Tracks exportieren. Auf jedem Trassenabschnitt sind die Wegesysmbole der jeweiligen Routen zu sehen. Über ein Python-Plugin werden komplexe Prozesse einfach umsetzbar. Der Sauerländischen Gebirgs - und Wanderverein betreut ein Wegenetz mit über 4000 Routen. Umgesetzt mit QGIS und PostGis, können Ehren- und Hauptamtliche jetzt gemeinsam auf den Datenbestand zugreifen, Wege editieren, umbennenn, als Tracks exportieren sowie verschiedene Auswertungen und Kartenexporte umsetzen. Auf jedem Trassenabschnitt sind die Wegesysmbole der jeweiligen Routen zu sehen. Über ein Python-Plugin werden komplexe Prozesse einfach umsetzbar. Berichtet wird über den Projektaufbau und die Schwierigkeiten, aus tausenden von wirren GPX-Tracks ein gut wartbares Netz zu bauen, in dem die unterschiedlichen Routen auf einer Trassengeometrie attributiert sind. Eine Anforderung war, dass Routen mit wenigen Klicks neu angelegt und umbenannt werden können. Bei der Routen-Anlage wird ein grobes Polygon erstellt, um das Gebiet zu definieren, durch welches die Route verläuft. Nur in dem so deffinierten Gebiet, erscheint die jeweilige Route in der QGIS-Eingabemaske und kann Trassenabschnitten zugeordnet werden. Gespeichert wird die Routenzuordnung der Trassensegmente in einem Array. Die Wegezeichen werden als Punktlayer über ein Materalized View umgesetzt. Immer wieder mussten komplexe Abläufe, die über PostGis-SQL und die QGIS-Processing verwirklicht werden, für die einfache Anwendung in ein Plugin integriert werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/BT8Z7P/
Jede(r) sollte einen Spatial Datathon organisieren! (fossgis2024)
Spontan eingereichte Lightning Talks. Jeder kann einen Vortrag halten, Registrierung erfolgt an einer entsprechenden Pinnwand im Foyer. Spontan eingereichte Lightning Talks. Jeder kann einen Vortrag halten, Registrierung erfolgt an einer entsprechenden Pinnwand im Foyer. Liste der Vortragenden mit Titel folgt, sobald wir den vom Zettel ins Programm übertragen haben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/XVCPAW/
Ein WanderwegeGIS für den Sauerländischen Gebirgs - und Wanderverein. (fossgis2024)
GeographyForFuture: Mit Geodaten Politik machen (fossgis2024)
Geodaten und Karten sind die Basis für politische und gesellschaftliche Entscheidungen. Sie produzieren und reproduzieren soziale Wirklichkeiten und lenken unser alltägliches Handeln. Aber wir können Geodaten auch für den Kampf für eine bessere Welt nutzen. Woher die Macht von Geodaten kommt und wie wir Geodaten politisch nutzen können, sind die Themen des Talks. Geodaten und (digitale) Karten haben in den letzten Jahrzehnten eine Schlüsselstellung in der Entwicklung unserer Gesellschaft eingenommen. Geodaten sind wichtiger Bestandteil bspw. in der Umweltüberwachung, der Nutzung natürlicher Ressourcen, der Verkehrsplanung, der Raumplanung u.v.m. und sind damit Basis politischer und gesellschaftlicher Entscheidungsprozesse. Kommerzielle Anwendungen, die auf Geodaten aufbauen, wie Google oder Apple Maps, sind mittlerweile selbstverständliche Teile unseres Lebens geworden und lenken unser alltägliches Handeln. Damit sind Geodaten auch wichtige Bestandteile datengetriebener Geschäftsmodelle geworden. Sie werden aber auch für rassistische Praktiken, staatliche und private Repressionen und Überwachung genutzt. Wer also die Hoheit über Geodaten besitzt oder über die Kenntnisse verfügt, Geodaten zu sammeln und zu generieren, hat die Macht, politische Entscheidungen zu beeinflussen, Weltbilder zu produzieren und unser alltägliches Leben zu lenken. Doch warum ist das so? Wie können wir uns Geodaten - aus den Bereichen OpenData, Informationsfreiheit und Citizen Science - zu Nutze machen als Werkzeug im Kampf für eine bessere Welt? Dafür möchte der Vortrag einige Antworten geben und zeigen, wie wir Geodaten und Karten für den Kampf für eine bessere Welt nutzen können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/BFPLZH/
GeographyForFuture: Mit Geodaten Politik machen (fossgis2024)
QGIS Web Client 2 (QWC2) - Neues aus dem Projekt (fossgis2024)
Dieser Vortrag stellt den QWC2 vor und zeigt, wie einfach es ist, eigene QGIS-Projekte im Web zu veröffentlichen. Es wird ein Überblick über die QWC2-Architektur gegeben. Dabei ist es auch eine Gelegenheit, die letzten neuen Funktionen, die im letzten Jahr entwickelt wurden, und die Ideen für zukünftige Verbesserungen zu entdecken. QWC2 (QGIS Web Client 2) ist die offizielle Webanwendung des QGIS Projektes. Es ermöglicht Ihnen, dank des QGIS Server, ihre Projekte mit demselben Rendering wie QGIS Desktop im Internet zu veröffentlichen. Die Umgebung besteht aus einem modernen responsiven Frontend, das in JavaScript auf Basis von ReactJS und OpenLayers geschrieben wurde, und mehreren serverseitigen Python/Flask-Microservices, die die Grundfunktionalitäten von QWC2 und QGIS Server erweitern. QWC2 ist modular und erweiterbar und bietet sowohl eine Standard-Webanwendung als auch ein Entwicklungs-Framework. Sie können einfach und leicht mit der Demo-Anwendung beginnen und dann Ihre Anwendung nach Belieben anpassen, je nach Ihren Bedürfnissen und Entwicklungsfähigkeiten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/CZUHAB/
CartoHack Live: OSM-basierten Karte mit QGIS und PostGIS erstellen (fossgis2024)
QGIS Web Client 2 (QWC2) - Neues aus dem Projekt (fossgis2024)
Klimatische Zeitreihenanalyse zur Modellierung von Ökoregionen (fossgis2024)
Malen nach Zahlen – Landnutzungserfassung in OpenStreetMap in Deutschland (fossgis2024)
Klimatische Zeitreihenanalyse zur Modellierung von Ökoregionen (fossgis2024)
Das Ziel dieser Studie war die Identifikation von Gebieten in Nordafrika, die in Bezug auf Überträger neuartiger Krankheiten besonders überwacht werden sollten. Dazu wurden Zeitreihen verschiedener Fernerkundungsdaten zu Umwelt und Klima aufbereitet, mit deren Hilfe Ökoregionen klassifiziert und identifiziert werden können. Mit einer vergleichenden Risikoanalyse konnten anschließend entomologische Überwachungsprogramme angepasst und optimiert werden. Im Rahmen des WOAH Projektes "Defining Ecoregions and Prototyping an EO-based Vector-borne Disease Surveillance System for North Africa (PROVNA)" hat das italienische Istituto Zooprofilattico Sperimentale of Abruzzo and Molise “G. Caporale” (IZS-Teramo) Ökoregionen in Nord-Afrika klassifiziert. Mit einer Risikoanalyse, die ähnliche Umwelt- und Klima-Bedingungen berücksichtigt, konnten entomologische Überwachungsprogramme für Krankheitsüberträger angepasst und optimiert werden. Für die Bestimmung dieser Umwelt- und Klima-Bedingungen wurden Zeitreihen von Fernerkundungsdaten für die Jahre 2018 bis 2022 erstellt. Konkret wurden Bodentemperatur für Tage und Nächte, ein normierter differenzierter Vegetationsindex (NDVI), Bodenfeuchte, ein normierter differenzierter Wasserindex (NDWI) sowie Niederschlagsmenge erfasst und auf 250 Meter räumliche Auflösung bzw. 16 Tage zeitliche Auflösung harmonisiert. Der Schwerpunkt dieses Vortrags liegt auf den unterschiedlichen Methoden zur Harmonisierung der verschiedenen Datensätze. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/LYJTB9/
CartoHack Live: OSM-basierten Karte mit QGIS und PostGIS erstellen (fossgis2024)
Die Arbeitsschritte für die Herstellung einer typischen OSM-basierte Karte im Maßstab 1:10.000 bis 1:100.000 gleichen sich im Wesentlichen: Es müssen Daten von OpenStreetMap aufbereitet, generalisiert und signaturiert werden. Das Projekt "Graubrot" bietet hierfür eine Ausgangsbasis mit einer Konfiguration für osm2pgsql für den Datenimport, einem Datenschema in PostgreSQL/PostGIS und einer ersten Visualisierung in QGIS. Die Arbeitsschritte für die Herstellung einer typischen OSM-basierte Karte im Maßstab 1:10.000 bis 1:100.000 gleichen sich im Wesentlichen: Es müssen Daten von OpenStreetMap aufbereitet, generalisiert und signaturiert werden. Die typischen benötigten Ebenen wie Gewässer, Straßen, Gebäude und Verwaltungsgrenzen bleiben dabei Konstanten. Das Projekt "Graubrot" bietet hierfür eine Ausgangsbasis mit einer Konfiguration für osm2pgsql für den Datenimport, einem Datenschema in PostgreSQL/PostGIS und einer ersten Visualisierung in QGIS. Beispiele für Generalisierungen der Ebenen liegen bei und können bei Bedarf angepasst werden. Ebenfalls wird die Möglichkeit von Aktualisierungen und gleichzeitiger Anpassung von Objekte thematisiert. Der CartoHack ist eine Veranstaltungsreihe der Deutschen Gesellschaft für Kartographie. Weitere Infos und Veranstaltungen auf der [Webseite](https://visualisierung.dgfk.net/de/events/cartohack/). about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/79LWHT/
Malen nach Zahlen – Landnutzungserfassung in OpenStreetMap in Deutschland (fossgis2024)
Der Vortrag widmet sich einer Bestandsaufnahme der Landnutzungs-Erfassung in OpenStreetMap in Deutschland mit Schwerpunkt auf den verschiedenen Erfassungsmethoden. Er beantwortet folgende Fragen: Welcher Erfassungsstil (Trennen, Kleben, intensiver Multipolygon-Gebrauch) in dominiert? Gibt es regionale Unterschiede? Wie alt sind die Landnutzungsflächen? Wie viel Fläche ist doppelt erfasst, wie fragmentiert sind die Flächen? Mit vielen verschiedenen Farbtönen stellen manche Kartenstile die Landnutzungserfassung in OpenStreetMap da und motivieren Mapper zur flächendeckenden Erfassung der Landnutzung bzw. Landbedeckung. Aber wie wird die Landnutzung in OpenStreetMap erfasst? Zwar erfolgt die Landnutzungserfassung fast immer mit Polygonen und die Liste an Tags ist recht übersichtlich. Danach beginnt jedoch die Vielfalt. Die einen Mapper lassen Landnutzungsflächen am Straßenrand enden, andere zeichnen die Polygone bis fast zur Straßenmitte und dritte verbinden die Polygone mit den als Ways erfassten Straßen(achsen). Der Vortrag widmet sich einer Bestandsaufnahme der Landnutzungs-Erfassung in OpenStreetMap in Deutschland mit Schwerpunkt auf den verschiedenen Erfassungsmethoden. Welcher Erfassungsstil (Trennen, Kleben, intensiver Multipolygon-Gebrauch) dominiert? Gibt es regionale Unterschiede? Wie alt sind die Landnutzungsflächen in OpenStreetMap? Wie viel Überlappung gibt es und kann man das überhaupt so genau sagen? Wie fragmentiert wird erfasst und wie präzise wird gezeichnet? Wie viele Einbaum-Wälder gibt es? Neben der Analyse des Status quo wird der Vortrag auch einen Blick auf die historische Entwicklung der Erfassungsstile bieten. Eine qualitative Analyse (z.B. Genauigkeit der Klassifikation) ist nicht Gegenstand des Vortrags. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/B33EX8/
Gefälschte Papiere - Daten verfälschen, um eine richtige Print-Karte zu erzeugen (fossgis2024)
User-Analyse mit der Overpass API: Zwischen Vandalismus-Verfolgung und Stalking (fossgis2024)
Erstmals im Jahr 2023 haben große Zahlen neuer Userkonten haben große Mengen Daten in OpenStreetMap in Kriegsgebieten kaputt editiert. Vorher hatte es nur Streit zwischen einzelnen Mappern oder gut gemeinte missglückte Massendits gegeben. Bisher hat die Overpass API ihre Funktionalität daran orientiert, unbeherrschten Mappern keinesfalls Werkzeuge für Massenedits anzubieten. Exisiterende Möglichkeiten gegen Vandalismus werden gezeigt und zukünftige Features der Overpass API erwogen. Im Jahr 2023 ist die OpenStreetMap-Datenbank erstmals heimgesucht worden von organisiertem Vandalismus: sowohl am Rande des Ukraine-Krieges als auch der Gazastreifen-Kämpfe haben große Zahlen neuer Userkonten große Mengen Bestandsdaten kaputt editiert, und die Beseitigung des Vandalismus hat anschließend länger gedauert als deren Verursachung. Im Gegensatz dazu hat es bisher vor allem Konflikte zwischen einzelnen Mappern um Details gegeben sowie gelegentlich wohlmeinde missglückte Massenedits und Importe. Das stellt die bisherige Politik infrage, die Funktionalität der Overpass API daran zu orientieren, unbeherrschten Mappern keinesfalls Werkzeuge für Massenedits anzubieten. Es wird gezeigt, welche Möglichkeiten gegen Vandalismus es ohnehin schon gibt und abgewogen, wo zukünftige Features der Overpass API sinnvoll sein könnten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/Z9ES88/
qgis-js - QGIS im Browser dank WebAssembly (fossgis2024)
Altkartenanalyse für einen nachhaltigen Klimaschutz – Entwicklung eines QGIS-Plugins (fossgis2024)
User-Analyse mit der Overpass API: Zwischen Vandalismus-Verfolgung und Stalking (fossgis2024)
qgis-js - QGIS im Browser dank WebAssembly (fossgis2024)
qgis-js ist eine Portierung von QGIS Core zu WebAssembly um es in modernen Browsern auszuführen. Dieses Setup ermöglicht die Integration von praktisch allen denkbaren Geo-Formaten und dynamische kartografische Darstellungen auf höchsten Niveau ganz ohne (QGIS-)Server. Im Rahmen des Vortrags werden die verwendeten Technologien sowie die Architektur kurz vorgestellt, um anschliessend die neuen Möglichkeiten und Integration anhand interaktiven Beispielen aufzuzeigen. Das Projekt wurde an der QGIS User Conference in 's-Hertogenbosch (NL) im April 2023 von Martin Dobias, Andreas Neumann und Michael Schmuki initiert und konnte im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für das Institut für Kartografie und Geoinformation der ETH Zürich über den Sommer zu einem funktionalen Prototypen ausgebaut werden. qgis-js wurde mittlerweile über die QGIS Organisation auf GitHub publiziert und steht zur freien Verwendung als JavaScript/TypeScript Bibliothek auf npm zur Verfügung: qgis-js Website: https://qgis.github.io/qgis-js/ qgis-js Repository: https://github.com/qgis/qgis-js Ziel des Vortrages ist das Projekt der FOSSGIS Community vorzustellen um neue Nutzer und potentielle Contributer zu begeistern. Als erstes werden das Projekt, sowie die verwendeten Technologien und Architektur vorgestellt (Emscripten, vcpkg, pnpm, Vite). Zahlreiche interaktive Demos zeigen wie das Projekt in eine bestehende Web-Applikation integriert werden kann, wie die QGIS API mit JavaScript/TypeScript verwendet werden kann und welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Nachdem auf die bereits funktionierenden Features eingegangen wurde, schliesst der Vortrag mit einem Ausblick auf noch offene Punkte und die weitere Roadmap des Projekts. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/NTFVWQ/
Altkartenanalyse für einen nachhaltigen Klimaschutz – Entwicklung eines QGIS-Plugins (fossgis2024)
In einem neuen Gemeinschaftsprojekt zwischen IÖR und BKG wird untersucht, in welchem Maße sich die Landbedeckung in Deutschland vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis heute verändert hat. Dazu werden Methoden erarbeitet, um Karteninhalte aus digitalisierten Altkartenbeständen automatisiert zu extrahieren.Die im Projekt entstehenden Ergebnisse werden als offene Geodaten, die Methoden in einem QGIS Plug-In bereitgestellt. Die Klimaforschung benötigt, wie auch andere Disziplinen der Erdsystemforschung, Zeitreihendaten über lange Zeiträume. Der Klimaforschung fehlen derzeit flächendeckende, hochaufgelöste Daten zur Landnutzung bzw. Landbedeckung der letzten Jahrhunderte für die Verbesserung der Erdsystemmodellierung. Der Landnutzungskomponente und speziell dem anthropogenen Landwandel kommt eine bedeutende Rolle zu, insbesondere seit dem Beginn der Industriellen Revolution. Eine wichtige Datenquelle für die Zeit vor den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts sind kartographische Abbildungen der Erdoberfläche in Form archivierter topographischer Kartenwerke. Die Georeferenzierung topographischer Karten, das Extrahieren der Landbedeckungsformen verschiedener Zeitabschnitte und deren Klassifizierung bilden die Grundlage für diese vergleichenden Analysen. Der Analyseprozess ist aufgrund der großen Datenmengen nur automatisiert durchführbar. Die räumliche und zeitliche Analyse des sehr unterschiedlichen Kartenmaterials, stellt eine große Herausforderung dar. Diese reicht von der Beschaffung der Karten, über den semantischen Abgleich, bis hin zu nicht immer geklärten Lizenzrechten. Besonderes Augenmerk ist auf die Darstellung der Validität der Ergebnisse zu legen. Da es sich um ein relativ junges Fachgebiet handelt, gibt es noch keine automatisierten Lösungen. In einem neuen Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) und dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung e.V. (IÖR) werden nun Methoden entwickelt und aus analogen Karten abgeleitete Daten bereitgestellt. Ziel des Projektes ist, zu ermitteln, in welchem Maße sich die Landbedeckung in Deutschland vom Anfang des 19. Jahrhundert bis heute verändert hat. Das Projekt greift auf die ältesten verfügbaren Landesaufnahmen zurück und ergänzt die Zeitreihen des IÖR-Monitors durch Daten, die aus historischen Kartenwerken zu entnehmen sind. Das Projekt wird mit Open Source Software durchgeführt. Die Ergebnisse werden im IÖR-Monitor als Open Data, die Analysealgorithmen auf GitHub als Open Source bereitgestellt. Zu Erweiterung der Methodenforschung mit KI-Technologien, hat das BKG auch ein Forschungsprojekt unter Beteiligung der Leibniz Universität Hannover und der Jade Hochschule gestartet. Da die Dekarbonisierung ein unverzichtbares Element eines nachhaltigen Ökosystems ist, wird besondere Aufmerksamkeit auf Daten gelegt, die für den Dekarbonisierungsprozess genutzt werden können. Die Kohlendioxid-Speicherkapazität der Wälder ist unter anderem vom Alter eines Waldes abhängig. Aus diesem Grund ist die Darstellung der Entwicklung von Waldgebieten im Fokus unserer Studie. Um die Renaturierung vor Mooren als bedeutende CO2-Speicher zu fördern, werden verlässliche Informationen über ehemalige Moorflächen geliefert. Das Projekt befindet sich derzeit in der Phase der Machbarkeitsstudie, in der die vier Bundesländer Sachsen, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen untersucht werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/KPLVSC/
Gefälschte Papiere - Daten verfälschen, um eine richtige Print-Karte zu erzeugen (fossgis2024)
Eine gedruckte Karte unterscheidet sich in sehr vielen Punkten, die nicht immer offensichtlich sind, von einer Online-Karte. Häufig müssen dafür die Daten manipuliert werden, und nicht immer ist das automatisch möglich. Der Vortrag befasst sich mit den Unterschieden zwischen beiden Kartendarstellungen, die unabhängig von der eingesetzten Software insbesondere darin bestehen, dass die Paper-Karte einen festen Maßstab hat und einem bestimmten Zweck dient, sie kann nicht vom Betrachter gefiltert oder gezoomt werden. Darüber hinaus ergibt sich noch eine Vielzahl von Fallstricken, wenn man OSM-Daten in einem ansprechenden Design drucken will. Aus Maßstab und Zweckbestimmung ergibt sich zunächst einmal eine Vorauswahl des Koordinatenbezugssystems und der darzustellenden Objekte, wobei letztere Auswahl auch abhängig vom darzustellenden Gebiet und der Objektdichte ist. In Abhängigkeit vom Maßstab können oder müssen Objekte generalisiert werden. Weitere Tücken bestehen in der Darstellung von Brücken, deren Breite nicht zu den Symbolen darunter passt, maßstäblich zu enger Dichte von darzustellenden Objekten, insbesondere parallelen Verkehrswegen, der Zuordnung separat gemappter Wege zueinander (mehrere Fahrbahnen, Radwege, Fußwege), Aufeinander folgende Einmündungen (15 m hinter der Abzweigung nach rechts geht links die Straße ab) müssen so dargestellt werden, wie sie in der Praxis erlebt werden, auch wenn das maßstäblich falsch ist. Symbole müssen, falls erforderlich, abhängig von ihrer Funktion und der Objektdichte so verschoben werden, dass dem Betrachter ihr Zweck und ihre Funktion möglichst sofort erkennbar ist. Eine Aufgabe für sich ist die Beschriftung, die nicht nur aus Platzgründen nicht immer automatisch erzeugt wird und außerdem so platziert werden sollte, dass keine wichtigen Objekte verdeckt werden. Zum Abschluss sollte eine Print-Karte noch ein Finish (Randbeschriftung, Titel, Legende, Sonder-Ausschnitte, Rückseite etc.) erhalten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/DX7YSZ/
Zerstörte Städte: Historische Karten des Zweiten Weltkriegs in QGIS analysieren (fossgis2024)
Gewässerunterhaltung managen mit QGIS, PostGIS und QField (fossgis2024)
KI, GIS, EO & FOSS: Erfahrungen & offene Fragen rund um artifizielle Intelligenz (fossgis2024)
Gewässerunterhaltung managen mit QGIS, PostGIS und QField (fossgis2024)
Der Unterhaltungsverband „Mittlere Hase“ betreut im Verbandsgebiet 689 Gewässerkilometer. Für die Planung und die Erfassung von Arbeitsständen und -zeiten werden neben QGIS eine PostGIS Datenbank und mobile Endgeräte mit der Software QField eingesetzt. Da im Gelände offline gearbeitet wird werden erfasste Daten über eine eigens entwickelten App und Funktionen der GBD Websuite täglich synchronisiert. Die so gesammelten Daten dienen dem Management sowie der Abrechnung durch die Buchhaltung. In Niedersachsen werden auf Basis des § 63 des Niedersächsischen Wassergesetzes die Gewässer von aktuell 109 Unterhaltungsverbänden unterhalten. Zu den Aufgaben gehört die Gewässerpflege und Entwicklung sowie die Abflusssicherung. Dabei sind Vorgaben des Natur- und Landschaftsschutzes zu berücksichtigen. Der Unterhaltungsverband 97 „Mittlere Hase“ betreut in dem 77.750 ha großen Verbandsgebiet an 1.942 Gewässern. Um die zahlreichen maschinengestützten Aufgaben im Gelände zu planen und zu überwachen setzt der Verband seit Jahren QGIS ein. Zur Optimierung und Vereinfachung der Arbeiten werden die Daten in einer PostGIS Datenbank verwaltet. Hier werden Maßnahmen zur Gewässerpflege erfasst und über QGIS visualisiert. Die Daten werden für die Feldarbeit an mobile Endgeräte mit der Software QField übertragen um die Informationen für durchzuführende Maßnahmen an Mitarbeiter zu übergeben. Im Gelände wird der Arbeitsstand am Gewässer sowie die Arbeits- und Maschinenzeiten durch die Mitarbeiter erfasst. Auch neue Geoinformationen und Sachdaten können für den Informationsaustausch gesammelt und hochgeladen werden. Da im Gelände offline gearbeitet werden muss, werden diese Daten täglich synchronisiert. Technisch möglich ist dies durch die Entwicklung einer App zum Datentransfer und Funktionen der GBD Websuite. Die so gesammelten Daten dienen der Planung und dem Management der Arbeiten sowie der Abrechnung der Arbeiten über die Buchhaltung und stellen so einen zentralen Baustein im Verband dar. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/UYCYUV/
Zerstörte Städte: Historische Karten des Zweiten Weltkriegs in QGIS analysieren (fossgis2024)
Historische thematische Karten auf Basis der gleichen Stadtgrundkarte bilden eine Multi-Layer-Geodatenbank auf Papier. Wir zeigen, wie wir diese Kartensätze in QGIS als Thick/Deep Map erfassen und für die denkmalwissenschaftliche Forschung aufbereiten und nutzen. Im Zweiten Weltkrieg haben die Stadtplanungsämter auf Stadtplänen die Schäden von Luftangriffen kartiert, um Aufräumarbeiten, nutzbaren Wohnraum, aber auch zukünftigen Neubau zu planen. Für die Stadt Nürnberg liegen uns eine Reihe von Schadensplänen und andere thematische Karten auf Grundlage der gleichen Stadtgrundkarte vor, die unter anderem die Zunahme der Schäden nach aufeinanderfolgenden Luftschlägen dokumentieren. Im Rahmen des UrbanMetaMapping-Projekts¹ zu Kriegsschadenskartierungen des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit am Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und –technologien (KDWT)² kartieren wir die Altstadt Nürnbergs hausgenau in QGIS und erstellen durch Überlagerung und Annotierung der unterschiedlichen thematischen (Schadens-)Karten eine Thick Map / Deep Map als Arbeitsgrundlage für weitere Forschungsfragen. Die Überführung der Papierkarten in GIS bietet uns zahlreiche Vorteile: GIS bietet einfache Möglichkeiten für Bemaßung/Quantifizierung, z.B. um das Ausmaß von Zerstörungen quantitativ zu erfassen. Die Überlagerung der unterschiedlichen thematischen und Schadens-Karten erlaubt die Darstellung zeitlicher Abläufe wie auch die Abfrage von Querbeziehungen zur Verknüpfung unterschiedlicher Kartenthematiken. Damit lassen sich qualitative Aussagen sowohl über den Inhalt der Karten als auch die Kartierung selbst treffen. Unser Vortrag soll einen Einblick in die Nutzung von QGIS für Fragestellungen in der Denkmalwissenschaft bieten. So haben wir durch die Analyse in QGIS in einer Abfolge von Schadenskarten Ungenauigkeiten entdeckt: zuvor kartierte Schäden tauchen in einer späteren Karte nicht auf, was Fragen zur Kartierungsqualität aufwirft. Die Verknüpfung unterschiedlicher thematischer Karten ermöglicht die Überprüfung verschiedener Hypothesen aus dem Bereich Denkmaltheorie: Welche zuvor als historisch wertvoll verzeichneten Gebäude wurden beispielsweise mit welcher Schadenskategorie belegt und wurden diese Gebäude möglicherweise bevorzugt wiederaufgebaut? Wurden Gebäude als total zerstört klassifiziert, wenn sie möglichen Stadtneuplanungen im Weg standen? Die Datenerfassung stellt uns aber auch vor neue Herausforderungen: So wurden auf manchen Karten Gebäudeteile (z.B. Fassaden) getrennt als (un-)zerstört markiert. Wie sollen wir diese erfassen? Ist eine Erhöhung der Granularität auf Gebäudeteile bei vertretbarem Aufwand sinnvoll? Wie gehen wir mit zerstörten und wieder aufgebauten Gebäuden um, vor allem wenn das neue Gebäude das alte nicht exakt ersetzt? Wie ordnen wir hier den zeitlichen Ablauf zu, welche Möglichkeiten bietet QGIS für die Abbildung dieser zeitlichen Verläufe? Die Erfassung der Pläne als GIS-Karte hat zudem Vorteile für die Publikation: Die Copyright-Situation dieser alten Pläne ist sehr unübersichtlich, eine Veröffentlichung häufig nicht möglich. Die GIS-Daten können wir frei nutzen und sowohl als Datensatz als auch als Bild verbreiten und zur Verfügung stellen. __ ¹ https://urbanmetamapping.uni-bamberg.de/ ² https://www.uni-bamberg.de/kdwt/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/LAFWWV/
KI, GIS, EO & FOSS: Erfahrungen & offene Fragen rund um artifizielle Intelligenz (fossgis2024)
Im Vortrag wollen wir die faszinierende Welt der künstlichen Intelligenz (KI) im Kontext von Geoinformationssystemen (GIS) & Earth Observation (EO) betrachten. Gemeinsam wollen wir (keine KI-Experten, aber reichlich Praxiserfahrung) Begriffe klären, konkrete Anwendungsbeispiele vorstellen und dabei auch wichtige offene Fragen zur Diskussion stellen. Dieser Vortrag nimmt Sie mit auf eine Reise durch die spannende Umbruchszeit, in der sich auch unsere Branche befindet und soll Diskurs anregen. Unser Vortrag "KI, GIS, EO & FOSS: Erfahrungen & offene Fragen rund um artifizielle Intelligenz" wirft einen Blick auf die aufregenden Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz und deren Anwendung in Geoinformationssystemen und Earth Observation. Wir möchten klarstellen, dass die Vortragenden Praktiker und Entwickler sind, nicht aber ausgewiesene KI-Experten. Unsere Betrachtung der Branche, langjährige Erfahrung sowie unser Streben nach Innovation haben uns jedoch dazu motiviert, dieses spannende Thema zu erkunden und unsere Erfahrungen zu teilen. Unsere Präsentation beginnt mit einer Klärung von Begriffen wie KI, Machine Learning und Deep Learning, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen. Wir werden auch einige prominente KI-Produkte/Software (z.b. ChatGPT, Dall-E 2, Midjourney usw.) kurz erläutern. Anschließend werden wir eigene konkrete Beispiele für KI-Anwendungen in GIS und EO präsentieren, darunter die Generierung von Trainingsdaten für Bildklassifikationen und die Nutzung von textbasierter KI zur Unterstützung bei der Programmierung. Darüber hinaus möchten wir wichtige offene Fragen diskutieren und Feedback von der Community sammeln. Themen wie Lizenzierung von KI-generiertem Code, Überprüfbarkeit von KI-Entscheidungen (deshalb mögen wir doch FOSS auch so sehr), ethische Aspekte und vielleicht auch die Zukunft unserer Branche stehen im Mittelpunkt. Unsere Präsentation soll zum Nachdenken anregen und den Dialog über die Chancen und Herausforderungen der KI in unserem Umfeld fördern. Wir freuen uns darauf, weitere Aspekten in sich hoffentlich anschließenden Folgediskussionen zu ergründen. Hinweis: Diese Einreichung wurde mithilfe von ChatGPT erstellt. Zu den [Slides](https://terrestris.github.io/fossgis2024/talks/2024-03-21-tawalika-jansen-ki-gis-eo-foss-erfahrungen-fragen.html) about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/W3T8WA/
Geografische PostgreSQL Erweiterungen: pgRouting und PostGIS (fossgis2024)
In diesem Vortrag werden wir einen zielführenden Einblick in pgRouting und PostGIS geben und anhand von Beispielen aus der Praxis einen kurzen Weg durch mögliche Einsatzgebiete von pgRouting finden. In modernen Applikationen werden geographische und räumliche Daten immer wichtiger, welche effizient in einer Datenbank gespeichert und verarbeitet werden müssen. PostGIS, als Erweiterung von PostgreSQL für geographische und räumliche Daten, bietet diese Möglichkeit. In Kombination mit pgRouting wird eine Routing-Funktionalität innerhalb einer PostgreSQL Datenbank ermöglicht. Mit den oben genannten Möglichkeiten für die Verarbeitung und Auswertungen können z.B. räumliche Daten aggregiert werden oder die Fragen "Welches ist der kürzeste Weg von Punkt A nach Punkt B?” beantwortet werden. PostGIS und pgRouting sind Open-Source und werden unter der GNU General Public License veröffentlicht. Der Unterhalt und die Weiterentwicklung werden durch eine grosse Community seit 23 Jahren gewährleistet. Als Extensions lassen sich beide in PostgreSQL integrieren und können dann von einer Vielzahl an Software Produkten weiter verwendet werden. In diesem Vortrag werden wir einen zielführenden Einblick in pgRouting und PostGIS geben und anhand von Beispielen aus der Praxis einen kurzen Weg durch mögliche Einsatzgebiete von pgRouting finden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/S3DX3P/
QKan - Kanalkataster und Planungssystem für QGIS (fossgis2024)
OGC API: Features mit MapServer (fossgis2024)
Seit Version 8 unterstützt MapServer auch die OGC API: Features, weitere Standards werden sicher folgen. In der Demo-Session wird gezeigt, wie man MapServer 8 so konfiguriert, dass die eigenen Daten auch über die OGC Api bereit gestellt werden können und wie man die Landing Page individuell gestalten kann. OGC API: Features ist der Nachfolger des WebFeatureService und man muss gar nicht viel tun, um seine MapServer-Dienste als OGC API: Features Server bereit zu stellen. Vor allem, wenn man bereits MapServer-basierte Dienste betreibt, sind nur kleine Änderungen bzw. Erweiterungen der Konfiguration notwendig. Die OGC API Familie weicht technisch stark von den alten Diensten wie WFS und WMS ab, keine Get- oder Post-Parameter, keine XML-Dokumente, die hin und her geschickt werden. Wie immer merken die EndanwenderInnen von diesen technischen Hintergründen nicht viel solange alles funktioniert. Aufmerksame QGIS-NutzerInnen werden bereits gesehen haben, dass der Menü-Eintrag zum Laden von WFS seit einiger Zeit 'WFS / OGC API - Features' heißt. Als GIS-ExpertInnen sollten wir auch etwas tiefer in die Thematik eintauchen und Kenntnisse der Hintergründe haben, um bei auftretenden Problemen eine Lösung zu finden. In der Demo-Session wird daher nicht nur die Konfiguration des MapServers gezeigt sondern auch die Unterschiede zw. WFS und OGC API: Features aufgezeigt https://www.mapserver.org/ogc/ogc_api.html https://schulung.foss.academy/cgi-bin/mapserv/freiburg/ogcapi about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/R9KVZ8/
OGC API: Features mit MapServer (fossgis2024)
Geografische PostgreSQL Erweiterungen: pgRouting und PostGIS (fossgis2024)
Evaluierung von Hausumringen: ALKIS, OSM, Microsoft und unsere KI im Vergleich (fossgis2024)
Um automatisiert Hinweise zur Aktualisierung der ALKIS-Daten zu erhalten, werden bei der Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) die Ergebnisse einer „KI-Gebäudeerkennung“ mit den amtlichen Hausumringen verglichen. Dazu wurde eine Reihe von Metriken entwickelt. Mit denselben Metriken haben wir auch andere frei verfügbare Datensätze (z.B.: OSM) ausgewertet, bestehende Differenzen analysiert und daraus Aussagen über Vollständigkeit, Aktualität und Genauigkeit der jeweiligen Hausumringe abgeleitet. Im Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) wird eine „KI-Gebäudeerkennung“ entwickelt, um auf Grundlage von digitalen Orthophotos (DOP) den Gebäudebestand im Amtlichen Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS) zu aktualisieren. Dabei müssen systematisch die Differenzen zwischen den von der KI erkannten Gebäuden und den Hausumringen aus ALKIS berechnet werden. Diese Differenzen liefern Hinweise auf Unstimmigkeiten in den ALKIS-Daten. Verwendet man manuell erzeugte Referenz-Daten, erlauben die Differenzen dagegen eine Beurteilung der Qualität der KI-Modelle. Um die Differenzen zwischen den beiden Datensätzen quantifizieren zu können, nutzen wir eine Reihe von Metriken: Darunter Standards wie Intersection over Union (IoU), Mean Average Precision und F1-Score, sowie Ähnlichkeiten der geometrischen Eigenschaften der Hausumringe. Für die Berechnung dieser Metriken haben wir auf Grundlage von GeoPandas und weiterer Open Source Software ein Python-Package entwickelt, welches wir bereits produktiv einsetzen. Dieses Tool erlaubt uns auch einen Vergleich mit anderen frei verfügbaren Datensätzen (wie z.B. den Gebäuden aus OSM oder Microsofts Building Footprints). Es ist damit möglich, gezielt für ein Gebiet die Übereinstimmung der Hausumringe zwischen den jeweiligen Datensätzen zu messen. Im Vortrag vergleichen wir die Qualitiät bzw. die Übereinstimmung der Hausumringe der jeweiligen Datensätze anhand von Daten aus Niedersachsen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/TJQQ8L/
QKan - Kanalkataster und Planungssystem für QGIS (fossgis2024)
Das Planungssystem "QKan" wird seit nun bereits 7 Jahren entwickelt. Es dient der Datenaufbereitung für und der Ergebnisdarstellung von hydraulischen Simulationen zu kommunalen Entwässerungssystemen und beinhaltet zahlreiche Datenaustauschformate. Neu entwickelt werden aktuell die Zustandserfassung und -bewertung von Kanalnetzen sowie die 2D- und 3D-Ergebnisdarstellung von gekoppelten Kanalnetz- und Oberflächenabflusssimulationen. QKan besteht aus zahlreichen QGIS-Plugins sowie einer SpatiaLite-Datenbank. Mit QKan können kommunale Kanalnetze erfasst und neu geplant werden oder über eine der zahlreichen Schnittstellen importiert werden. Für den hydraulischen Nachweis mit mehreren der in Deutschland gängigen Simulationsprogramme besteht ein Workflow zur Datenaufbereitung, der auf der Nutzung von frei verfügbaren Geodaten (Flurstücke, Straßen, Gebäude) oder vergleichbarer Geodaten aus anderen Quellen basiert. Für das Simulationsprogramm "HYSTEM-EXTRAN" (ITWH, Hannover) ist eine Visualisierung und Animation der Ergebnisse integriert, die sich seit kurzem auch auf die 3D-Visualisierung und Animation von gekoppelten Simulationen erstreckt. Da ein QKan-Projekt lediglich aus Projektdatei und der SpatiaLite-Datenbank besteht, können die Projektdaten einfach weitergegeben werden. Zusammen mit den (meistens sehr umfangreichen) Ergebnisdaten kann der Empfänger der Daten selbständig die Simulationsergebnisse auswerten und in Längsschnitten und Animationen visualisieren. Ähnlich wie im TESKI-Modul Abwasserentsorgung (Projektname QGEP) der Schweizter QGIS-Anwendergruppe enthält QKan einen Funktionsbereich Kanalzustandsverwaltung. Dieser umfasst aktuell den Import von Untersuchungsdaten, eine Zustandbewertung sowie die Verwaltung und Betrachtung von Inspektionsbildern und -videos. Aktuell in der Entwicklung befinden sich die Erstellung von Zustandsberichten. QKan umfasst zusätzlich eine Vielzahl weiterer Funktionalitäten wie z. B. frei konfigurierbare Plausibilitätskontrollen. Eine Besonderheit stellt die erweiterte Clipboardfunktion dar, die vor der Datenübernahme aus der Zwischenablage die zutreffenden Attributbezeichnungen plausibel errät und dabei unabhängig von der Reihenfolge die richtige Zuordnung der Attribute vornimmt. Im Vortrag wird auch kurz auf die ersten Anwendungsfälle in der Praxis eingegangen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/XZDJVU/
QField 3 - Feldarbeit neu definiert (fossgis2024)
WKT2+PROJ: Benutzerdefinierte Koordinatensysteme am Beispiel von PIX4Dcatch (fossgis2024)
KI-Gebäudeerkennung – Deep-Learning-Modelle zur Aktualisierung der ALKIS-Gebäude (fossgis2024)
Beim Einsatz “Künstlicher Intelligenz” zur Erkennung von Gebäuden in Luftbildern setzt die Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) auf Open Source Software und selbst trainierte Deep-Learning-Modelle. Ein eigenes DecSecOps-Team entwickelt und betreibt seit über 4 Jahren eine SaaS-Anwendung zur Unterstützung der Katasterämter. Diese “KI-Gebäudeerkennung” hilft beim Aktualisieren der ALKIS-Daten. Kann sie auch beim Aktualisieren der OSM-Gebäude helfen? Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) hat in den letzten Jahren über 10 eigene, agile DevSecOps-Teams aufgebaut. Eines der Teams entwickelt und betreibt “lernende GeoServices”. Diese SaaS-Anwendungen nutzen Fernerkundungsdaten und Machine-Learning-Modelle, um automatisiert Geoinformationen zu gewinnen. Die erste produktive Anwendung ist eine “KI-Gebäudeerkennung”. Diese ersetzt das visuelle Durchmustern der Digitalen Orthophotos (DOP) durch Bearbeitende in den Katasterämtern durch automatisiert erzeugte Hinweise auf neue Gebäude, bauliche Veränderungen oder Abrisse. Auch Niedersachsen muss die Hausumringe der ALKIS-Daten spätestens am 9.6.2024 mit einer Open-Data-Lizenz kostenlos zum Download und per API bereitstellen. Dadurch entstehen neue Nutzungsmöglichkeiten und die Anforderungen an die Aktualität der Daten werden weiter steigen. Durch den Einsatz KI-unterstützter Fachanwendungen möchten wir die hohen Ansprüche an unsere amtlichen Geodaten in Zukunft noch besser erfüllen. Dabei gilt, wie bei allen Eigenentwicklungen des LGLN, Open Source First. Neben den Ergebnissen der KI-Gebäudeerkennung werden daher in Zukunft auch Trainingsdaten, KI-Modelle und sämtlicher Source Code mit freier Lizenz veröffentlicht. Grundsätzlich möchten wir beim Einsatz von “Künstlicher Intelligenz” transparent sein und beleuchten im Vortrag auch die Herausforderungen und Erfolge bei der Entwicklung und dem Betrieb einer KI-Anwendung in der öffentlichen Verwaltung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/JAS9RR/
QField 3 - Feldarbeit neu definiert (fossgis2024)
Die wichtigsten zwischen März 2023 und 2024 entwickelten Features für die Feldapplikation QField werden vorgestellt. Dazu gehören die auf QT6 basierend 3.0 Release mit der Möglichkeit NFC einzulesen, Point Cloud Profile, erweiterte Suche, erweiterte Tracking- und Snapping- Kontrolle und vieles mehr Die mobile Anwendung QField basiert auf QGIS und erlaubt es, basierend auf QGIS-Projekten, offline oder online, Feldarbeit effizient durchzuführen. Die in den letzten Monaten erfolgten Weiterentwicklungen haben der Anwendung zusätzliche für die Feldarbeit nützliche Funktionen hinzugefügt. Anhand von Beispielen werden die wichtigsten neuen Features vorgestellt. Dazu gehören die auf QT6 basierend 3.0 Release mit der Möglichkeit NFC einzulesen, Point Cloud Profile, erweiterte Suche, erweiterte Tracking- und Snapping- Kontrolle und vieles mehr about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/JS3PBM/
KI-Gebäudeerkennung – Deep-Learning-Modelle zur Aktualisierung der ALKIS-Gebäude (fossgis2024)
Mit openrouteservice zu RoutingPlus – Einblicke in einen globalen Routing-Cluster (fossgis2024)
Mit openrouteservice zu RoutingPlus. Die langjährige Zusammenarbeit des Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT) mit dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) zum Thema Routing hat bereits viele technische Neuerungen hervorgebracht. Mit fortschreitender Zeit stehen nun Herausforderungen bei Modernisierung und Anpassungen an, um die Anforderungen eines modernen Softwarebetriebs zu erfüllen. In unserem Vortrag möchten wir euch auf unseren Weg dorthin mitnehmen. Mit openrouteservice zu RoutingPlus nach Bahnhof Buxtehude? Zwei Projekte, zwei Institutionen – ein Amt, ein Forschungsinstitut unter einem Hut –beide machen das Gleiche, aber nicht dasselbe. Wie kann das gehen? Aber der Reihe nach und vorab ein paar Worte zu openrouteservice und RoutingPlus. Der openrouteservice (ORS) des Heidelberg Institute für Geoinformation Technology (HeiGIT) bietet umfangreiche Routing-Dienste, die auf OpenStreetMap-Daten basieren. Er ist aber mehr als nur Routing, denn der ORS bietet auch Erreichbarkeitsanalysen mit Isochronen, Entfernungsmatrizen, Berechnung von ÖPV, spezifische Suchmöglichkeiten bezüglich POIs, und andere Einstellungen, z. B. Strecken mit vermindertem Hitzestress und Geräuschbelastung zu wählen. Basierend auf ORS und betrieben durch das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) stellt das Projekt RoutingPlus seit mehreren Jahren einen etablierten Routing-Dienst des Bundes dar. Dabei werden gemeinsam verschiedene Erweiterungen des ORS entwickelt, wie die Berechnung europaweiter Isochronen in Sekundenbruchteilen oder mit statistischen Verkehrsdaten angereichertes Routing. Bei RoutingPlus zeichnet sich der ORS zudem primär durch eine herausragende und leistungsstarke Performance mit zuverlässigen Ergebnissen aus. Im Zuge der kontinuierlichen, gemeinsamen Entwicklung stehen neben den Verbesserungen in Infrastruktur, Funktionen und Oberflächen erhebliche Herausforderungen an. Durch die Modernisierung und Anpassung von Infrastruktur, Funktionen und Oberflächen wird der Betrieb von RoutingPlus dabei den modernen Anforderungen eines Softwarebetriebs angepasst. Die Anforderungen reichen von der Einhaltung des BSI-Grundschutzes, über die Berechnung der CO₂-Emission pro Route und anderen Kundenanforderungen bis hin zur hohen Bedienbarkeit graphischer Benutzeroberflächen auf verschiedensten Endgeräten. Welche Entwicklungen dabei entstehen, wie die dazu nötige, agile Zusammenarbeit zwischen HeiGIT und BKG funktioniert, was für eine Rolle das OpenSource Geoportal Masterportal spielt und ob wir uns dabei immer vertragen – all das erfahrt ihr in unserem Vortrag. about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/BXXEMG/
WKT2+PROJ: Benutzerdefinierte Koordinatensysteme am Beispiel von PIX4Dcatch (fossgis2024)
Mithilfe des offenen WKT2 (well-known text) Standards und der FOSS Bibliothek PROJ, zeigen wir wie benutzerdefinierte Koordinatenreferenzsysteme (CRS) definiert und Koordinaten zu und von anderen Referenzsystemen transformiert werden können. Als Anwendungsfall dient das Kalibrieren eines lokalen Koordinatenreferenzsystems am Beispiel von PIX4Dcatch. Agenda: - Einführung in den WKT-Standard für Koordinatenreferenzsysteme: Aufbau des WKT-Standards, Unterschiede zwischen den Versionen WKT1 und WKT2, Vorteile des WKT2-Standards - Koordinatentransformation mit PROJ: Transformieren von Koordinaten zwischen Referenzsystemen mithilfe von PROJ - Erstellen benutzerdefinierter Koordinatenreferenzsysteme: Verwendung der WKT2-Definitionen für “derived projected CRS”, “derived vertical CRS” und “bound CRS” zum Erstellen benutzerdefinierter Koordinatenreferenzsysteme - Anwendungsfall aus der Praxis: Kalibrieren eines lokalen Koordinatenreferenzsystems mit PIX4Dcatch about this event: https://pretalx.com/fossgis2024/talk/WWNSGY/