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R Lernen: Warum die Zivilgesellschaft eigene Kompetenzzentren braucht (bub2022)
Digitale Kompetenzen aufbauen, vertiefen und stärken – dieses Ziel haben wir uns in den vergangenen zwei Jahren in der Zivilgesellschaft immer wieder vor Augen geführt. Doch wie können wir digitale Kompetenzen nachhaltig vermitteln, unsere Angebote verstetigen und skalieren? CorrelAid e.V. unterrichtet zivilgesellschaftliche Organisationen in R und nimmt euch mit auf die Suche nach Antworten. Wir zeigen, wie Organisationen mit geringen Mitteln eine interaktive Lernplattform programmieren, mit Inhalten füllen und veröffentlichen können. Dabei tauchen wir in die Welt von learnR, einem Framework aus dem Universum der Programmiersprache R, ein. Als kostenfreies Open Source Tool hilft es uns hochwertige und gleichzeitig kostengünstige Hybridkurse für Programmierung zu gestalten. Ganz nach unser Philosophie: technisch, ethisch und pragmatisch. Daneben sprechen wir darüber, warum sich der Fokus auf anspruchsvolle Open Source Technologien besonders lohnt. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/BH9ERF/
What does data protection actually protect? (EN) (bub2022)
In the digitalization discourse we hear a lot about digital sovereignty, individual control and people's privacy as prime elements ensuring fairness, happiness and freedom of a person. However, modern networked societies are defined by interdependencies and structural factors well beyond the individual. In effect, for thinking about the design and implications of digital technologies, we also have to look on a more systemic level to meaningfully determine, what we should aim for. Interestingly, data protection has long been asking those questions focussing on structural power asymmetries and societal conditions. So in asking, what data protection actually protects, we will learn a lot about society and will find very interesting parallels to social sustainability. Data protection is by no means about privacy, about one's own bedroom, or about sharing private data on Facebook. It is as much about preserving a democratic social order as it is about preserving individual alternatives for action in the digital age. So we must not talk so much about individuals and their highly subjective privacy desires, but much more about power asymmetries, enforcement power, as well as "strong" and "weak" actors - such as tech monopolies. Only with this structural view can we counter political smokescreens such as "self-data protection," "data ownership," "individual data sovereignty," or, for example, "algorithm ethics," which are increasingly being offered as solutions to the problem of the dataization of society. We have to deal structurally and also theoretically with the problem of the information power of large organizations (state actors, companies, even NGOs) if we want to live in a digital sustainable society oriented toward fundamental rights and freedoms. This foundational talk passionately provides the tools and the necessary theoretical basis to actually conduct meaningful data protection debates about sustainable and fair digital societies. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/BCPURR/
Greening RIPE though activism and empathy (EN) (bub2022)
RIPE community is a steward of IP resources as commons for 33 years. As a part of the global Internet governance, RIPE NCC is coordinating administrative & technical operations of the Internet as critical infrastructure. We are now facing the limits of the planet: we are inviting activists & hackers to work together for resilience & justice, by empathically balancing conflicting needs. RIPE Community is a forum open to all parties interested in wide area IP networks. RIPE community works closely with standardisation organisations like the IETF & domain name registrars like ICANN, & with ISOC, IGF, EuroDIG... Anybody who is interested in the work of RIPE can participate in "Working Groups" on DNS, BGP, IPv6, IoT, IXPs..., through mailing lists and by attending meetings. RIPE activities are performed on a voluntary basis and decisions are formed by consensus. Since 2018, there has been an increase in awareness of the importance of the "environmental sustainability" topics; for example: https://labs.ripe.net/author/becha/green-tech-2021-compilation/ However, the topics seen as "political" have been seen as inappropriate to the predominantly technical focus of RIPE community -- I'd like to change that. Personally, I have been working on the B&B topic such as ethics in tech, impact on the psyche / mental health, justice, economy, resilience, diversity, inclusion... I am also a trained NVC mediator. As a Community Builder, at the B&B I am inviting invite more hackers & activists to join the RIPE community -- we need people who feel passionately about politics, climate & justice! My proposal fits within B&B because of the intersection of technical community & social topics; e.g: https://labs.ripe.net/author/becha/ripe-community-resilience-every-society-has-the-internet-they-deserve/ My other session is a "Forum": "RIPE, tea & empathy". about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/8WUASF/
Digitaler Gewaltschutz oder: Wie man Betroffene ermächtigen kann anstatt Plattformen zu regulieren (bub2022)
NetzDG, Digital Services Act (DSA), Chatkontrollen und Übermittlungspflichten – indem wir Plattformen und Messenger regulieren, werden Betroffene digitaler Gewalt geschützt, so das Ziel und Narrativ. Doch um Betroffene tatsächlich zu schützen, braucht es einen Neuanfang beim digitalen Gewaltschutz: Neben der Regulierung von digitalen Diensten, müssen Betroffene vor allem ermächtigt werden. Eine große Mehrheit der Bevölkerung erlebt Hass im Netz, digitale Gewalterfahrungen sind aber insbesondere für Frauen und andere marginalisierte Menschen Alltag. Und während der Chor gewalttätiger Stimmen lauter wird, werden andere leiser oder verstummen ganz, denn nein, digitale Gewalt trifft nicht alle gleich. Sie droht ausgerechnet die Menschen auszuschließen, die offene digitale Diskursräume am meisten bräuchten. Und das große Versprechen des Internets – direkte Teilhabe und Sichtbarkeit in gesellschaftlichen Diskursen und demokratischen Prozessen – wird durch digitale Gewalt gebrochen. Grund genug also, um über effektive Maßnahmen zu sprechen. Denn man kann Plattformen und Messenger-Dienste noch so viel regulieren: Digitale Gewalt findet ihren Weg – Zeit also, dass wir die Bedarfe von Betroffenen, und nicht die Regulierung, in den Fokus rücken und den digitalen Gewaltschutz neu denken. Die aktuelle Legislaturperiode bietet, passenderweise, die Chance auf einen Neuanfang. Die Ampel hat sich den Digitalen Gewaltschutz auf die Fahnen und ein Digitales Gewaltschutzgesetz als verbindlichen Gesetzgebungsauftrag in den Koalitionsvertrag geschrieben. Zentral im Entwurf: Richterlich angeordnete Accountsperren. Beobachtet und begleitet wird dieses Vorhaben von der Marie-Munk-Initiative der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), die einen eigenen Vorschlag für ein solches Gesetz ausarbeitet und dabei ihre Perspektive als Streiterin für Freiheitsrechte einbringt. Die zentralen Punkte stellen wir in einem kurzen Lightning Talk mit anschließender Diskussionsrunde vor – und hier stehen nicht nur wir Rede und Antwort, sondern auch das Publikum. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EY8SHG/
Datenschutz, -sparsamkeit und Resourcenverbrauch am Beispiel einer Terminbuchungsanwendung (bub2022)
Nur Daten, die nicht vorhanden sind, können nicht geleakt werden, verbrauchen keine Resourcen bei der Speicherung oder Verarbeitung. Es wird abgeschätzt, wieviel Resourcen Anwendungen sparen könnten, wenn sie konsequent datensparsam umgesetzt werden. Das Beispiel ist eine komplexe Applikation zum datensparsamen Buchen von Impfterminen: https://github.com/impfen Hoffentlich brauchen wir diesen Herbst keine weitere Impfkampagne. Im letzen Jahr hat sich eine Gruppe von Freiwilligen aus der Zivilgesellschaft mit Unterstützung der Björn Steiger Stiftung aufgemacht, um die DSGVO Probleme der gängigen Portale zur Buchung von Impfterminen zu lösen. Zahlreiche Sicherheitslücken und Datenleaks haben das Thema begleitet. Es wird qualitativ gezeigt, wie sich die Datensparsamkeit auf den Resourcenverbrauch der Software auswirkt. Wir haben keinerlei Abstriche gemacht, nur alles weggelassen, was für die Applikation nicht notwendig ist. Das Ergebnis ist eine moderne Open Source Microservice Architektur, die keinen Serverpark mehr brauchte, sondern auch auf einem Raspi gestartet laufen würde. Unter den Prognosen, dass Kühlwasser und Energieleitungen um Frankfurt für Rechenzentren in wenigen Jahren knapp werden, müssen diese Architekturen viel mehr in den Fokus der Entwicklung gestellt werden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/ZYKVRK/
Modulare Design Strategien (bub2022)
Das Projekt MoDeSt hat sich das Ziel „Modulare Design Strategien“ für langlebige Smartphones zu ermitteln. Smartphones als kleine mobile IKT-Produkte sind weit verbreitet und gleichzeitig nur kurz genutzt. Durch modulare Design könnte die Reparierbarkeit verbessert und auch langfristige Upgrades von Geräten ermöglicht werden - aber gibt es Akzeptanz und Interesse für solche Produkte? Smartphones als kleine mobile IKT-Produkte sind weit verbreitet. Diese erzeugen in ihrer Herstellung den größten Teil ihrer Umweltwirkung, da in ihnen seltene Erden und sogenannte Konfliktstoffe verbaut werden. Die durchschnittliche Nutzungsdauer von zwei Jahren ist viel zu gering, sodass aus der stetigen Neuproduktion von Smartphones eine erhebliche Umweltbelastung entsteht. Im Rahmen der Circular Economy ist die Nutzungsdauerverlängerung daher ein wichtiger Ansatz, um den Ressourceneinsatz und die Menge der produzierten Güter insgesamt zu verringern. Im Projekt MoDeSt wurden die Möglichkeiten von Produktzirkularität durch „Modulare Design Strategien“ für langlebige Smartphones untersucht. Ein modulares Design von Smartphones könnte den Kreislaufstrategien zu Gute kommen: - RETAIN: Verlängerung der Nutzungsdauer und Bindung durch Upgrademöglichkeiten und individualisierte Ausstattung, um Überdimensionierung zu vermeiden - REFIT: Leichtere Reparierbarkeit - REFURBISH: Leichtere Ersatzteilgewinnung aus Altgeräten, Kaskadennutzung von Komponenten und Modulen - RECYCLE: Leichtere Demontage und Trennung für das Recycling Gleichzeitig sind diese Strategien keine Selbstläufer. Selbst ökologisch- und suffizienz-orientiertee Nutzer*innen ersetzen Geräte bei nachlassender Funktionalität schnell und haben geringes Interesse an Reparatur. Wie kann man dieses Dilemma lösen und welche Anreize und Rahmenbedingungen sind nötig? Gemeinsam beleuchten wir dafür die größten Missverständnisse rund um Smartphonenutzung. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/MSKSMD/
Digital goes Fair Trade: How Fair Trade principles can transform the ethics of digital work (bub2022)
If we need Fair Trade standards for coffee, do we also need them for digital products and services like websites? The presentation discusses the opportunities and downsides of digital work and the gig economy, highlighting the need and chances of Digital Fair Trade. The concept is illustrated using the example of the world's first Fair Trade verified agency, Digital Lions in Kenya. Presentation with Q&A/open discussion at the end or in between about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/UVJSTU/
In meinem Laptop steckt 2% Kinderarbeit (bub2022)
Untersuchung von Sozialrisiken der Rohstoffherkunft eines Laptops auf Basis öffentlicher Daten So wie klassische Ökobilanzen etwa den CO2-Ausstoß eines Produkts bei seiner Herstellung, Benutzung und Entsorgung berechnen, so führen wir *Sozial*bilanzen von Elektronikprodukten durch, beschränken uns dabei allerdings auf menschen- und arbeitsrechtliche Risiken beim Rohstoffabbau für die Geräte. Wir nutzen dafür öffentlich verfügbare Daten und die von uns erstellte Open Source Software Fairtronics, die von Geräteherstellern, Designern und Neugierigen frei nutzbar ist und an unserem FairLötet-Stand im Forum auch vorgestellt wird. In dem Vortrag werden die Motivation und das Vorgehen, vor allem aber die Bilanzergebnisse vorgestellt, und zwar anhand eines Open Hardware Laptops, stellvertretend für Laptops an sich: * Maß an Zwangs-, Kinderarbeit und Erwerbsarmut und deren Hotspots im Laptop * Hotspots der Rohstoffherkunft * Bauteilhersteller mit dem größten Risiko * Vergleich verschiedener Batterietypen * Bedeutung von Erdöl und Erdgas Genutzt werden kann es für Design- und Kaufentscheidungen, für die Erfüllung einer Lieferkettensorgfaltspflicht oder für Bildungszwecke zur Veranschaulichung, welche konkreten Folgen unsere Digitalisierung hat. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PAQFVU/
Bias in, Bias out – Der Gender-Effekt bei Chatbot Designern (bub2022)
Digitale Technologien neigen dazu, bestimmte Gruppen von Nutzer:innen zu benachteiligen. Um dies zu verhindern, ist es notwendig zu verstehen, wie verschiedene Präferenzen in menschlicher Kognition und Sprache ihren Weg in ein digitales System finden und die Erfahrung der Nutzer:innen beeinflussen. Wir haben die Entstehung von Bias bei der Entwicklung und dem Design von Chatbots entdeckt, indem wir den Einfluss der Geschlechtsidentität von Chatbot-Entwickler:innen auf die Erfahrung der Nutzer:innen experimentell untersucht haben. Dazu entwarfen 13 Entwickler:innen Chatbot-Dialoge, die danach 421 Nutzer:innen präsentiert wurden, ohne dass diese wussten, wer die Dialoge entwickelt hat. Das Geschlecht der Entwickler:innen hatte einen völlig impliziten Einfluss auf die affektiven Reaktionen der Nutzer. Wenn die Geschlechter von Nutzer:innen und Entwickler:innen übereinstimmten, zeigten die Nutzer:innen mehr positive und weniger negative Affekte. Die berufliche Erfahrung der Entwickler:innen reduzierte diesen Ähnlichkeits-Attraktions-Effekt der Geschlechtsidentität nicht. Da in der Praxis ein Großteil der Entwickler:innen männlich ist, kann man davon ausgehen, dass durch den von uns nachgewiesenen Effekt, männliche Nutzer in der Regel eine bessere Erfahrung bei der Nutzung von Chatbots und anderen digitalen Schnittstellen haben. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, die geschlechtsspezifischen Identitäten von Entwickler:innen und ihre Auswirkungen auf das Design digitaler Technologien zu berücksichtigen, damit nichtdiskriminierende Systeme entwickelt werden können. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/LT3AZ9/
Ein creative commons Repository für medizinische Metadatenmodelle zur Harmonisierung der Gesundheitsversorgung (DE) (bub2022)
Over the last years medical-data-models.org has accumulated Europe's largest semantically annotated medical metadata-repository, with roughly 24.000 data collection artifacts. This public domain infrastructure shares models and tools under CC-BY attribution to scientists. Let's take this approach from an idealistic endeavour by few to a widely adopted community effort! Over the last years medical-data-models.org has accumulated Europe's largest medical metadata-repository, amounting to roughly 24.000 semantically annotated data collection artifacts from clinical studies and routine documentation. The need arose from the awareness of low resource settings of clinical researchers in non-westernised countries, a drive for empowerment of good clinical practice and regulatory compliance in non-industry-funded clinical trials and a desire to harmonise global medical data through semantically structuring in fully specified machine-readable formats. A rough estimate of 40 working years of medical domain knowledge was put into the database back-end driving the semantic search. We achieve harmonisation through reuse of concepts. (Groß et al. 2016 "A Reuse-Based Annotation Approach for Medical Documents"). Sharing the resulting resource under CC-BY attribution along with tools to a broad community will continue to establish a public domain infrastructure. However, time consuming input of domain expertise, idealistic property claims on metadata from corporate/private players and limited resources in the academic sector jeopardise the scalability and sustainability of the public platform. In this talk we will try to outline the basic scientific premiss to the initiative, our currently reached milestones, and some strategic alliances with other similar initiatives across the globe. After this, a discussion with the audience will collectively develop the idea further, give criticism from different domains and create a shared vision for the future of this concept in the next digital era. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/YYKVFX/
🌟 B&B Panel: Building Just and Sustainable Digital Futures (EN) (bub2022)
A panel that maps different approaches to understand opportunities and pitfalls of emerging technologies; and that showcases pathways towards building the just and sustainable futures we want to see. Emerging technologies often promise more equality, freedom and sustainability. However, they can also lead to more harm: machine learning algorithms might make better climate predictions, but their training produces a lot of CO2 emissions. AI promises to make recruiting processes more efficient, but it also bears biases and flaws. What is needed are critical, scientific and intersectional perspectives on assessing the harms and potentials of these technologies. In this panel, we discuss different approaches to understanding opportunities and pitfalls of emerging technologies. Then, we showcase pathways towards building the just and sustainable futures we want to see. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EFDR8Q/
Digitale Lösungen für eine kleinbäuerliche Landwirtschaft mit Zukunft? (bub2022)
Ein Austausch über die Herausforderungen der Digitalisierung für eine sozial und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft. Einblicke aus der Praxis von der Initiative OpenOlitor mit ihrem Software-Tool für solidarische Landwirtschaft treffen auf Forschungsergebnisse zum Potenzial von Digitalisierung für einen nachhaltigen Umbau der Landwirtschaft von der Humboldt Universität. Wir diskutieren in einem Live-Podcast-Format die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für eine sozial und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft. Statt einer PowerPoint gibt es Bilder, statt Vorträgen ein Gespräch und Wissenschaft trifft Praxis. Louisa berichtet aus ihrer Forschung über die Risiken der Digitalisierung, die derzeit von großen Agrarkonzernen vorangetrieben wird und wenig bietet für Landwirt*innen, die auf kleineren Höfen ökologisch nachhaltig Lebensmittel anbauen möchten. Alwin und sein Team haben ein digitales Werkzeug zu deren Unterstützung entwickelt. Er berichtet von der Umsetzung und Anwendung der Open Source-Software OpenOlitor, einem Verwaltungstool für Solidarische Landwirtschaften und kleinbäuerliche Betriebe. Er zeigt, auf welche technischen Prinzipien sich OpenOlitor stützt, wie die Software bei Administration, Logistik und Abrechnung im Abo-Direktvertrieb hilft, berichtet aber auch von den Herausforderungen, die bei der Einführung von OpenOlitor oder ähnlichen Werkzeugen immer wieder auftreten. Louisa ergänzt mit einem kurzen Überblick über andere Initiativen, die digitale Technologien für eine Transformation der Landwirtschaft entwerfen und zeigt auf, welchen Beitrag diese Technologien leisten können. Die Veranstaltung endet in einer offenen Diskussionsrunde, in der auch Ansatzpunkte für politisches Engagement aufgezeigt werden. Wie lassen sich Initiativen wie OpenOlitor unterstützen? Wie kann kleinbäuerlichen Betrieben der Zugang zu digitalen Tools erleichtert werden? Welche Digitalisierung kann einer sozialen und ökologischen Transformation der Landwirtschaft wirklich zu Gute kommen und wo gibt es Gefahren? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/QAHUYA/
Mit Gemeinwohl punkten - WECHANGE & WEtell beleuchten ihre Ecogood Business Cases (bub2022)
Digital, nachhaltig ... und gemeinwohlorientiert? Die wechange Genossenschaft und der Mobilfunkanbieter WEtell geben Einblicke in ihre Geschäfts- und Wirkungsmodelle. Die übl(ich)en Geschäftsmodelle digitaler Plattformen, Startups und Konzerne zielen oft auf Profitmaximierung, Monopolisierung oder einen schnellen, ertragreichen Exit. Haupteinnahmequellen sind Werbung oder die Monetarisierung von Nutzer:innendaten. Dass es auch anders geht, zeigen die wechange Genossenschaft (https://wechange.de) und der nachhaltige Mobilfunkanbieter WEtell (https://www.wetell.de/). Mit einem gemeinwohl-orientierten Plattform-Geschäftsmodell setzt WECHANGE Maßstäbe für nachhaltige Digitalisierung. Die Gemeinwohl-orientierung ist seit Gründung in der Satzung der Genossenschaft verankert. Nun hat sich die wechange eG vorgenommen, einen Wirkungs- und Gemeinwohl-Bericht zu erstellen und im ersten Schritt das brandneue Ecogood Business Canvas angewandt. WEtell zeigt, dass eine konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeit sogar im Mobilfunk möglich ist. Seit 2020 kann man über WEtell klimapositiv mobil telefonieren und surfen, seit 2021 ist WEtell gemeinwohl-zertifiziert und seit 2022 auch ein Purpose-Unternehmen, gehört sich also quasi selbst. „Werte-Orientierung statt Profit-Maximierung“ - das ist Teil der WEtell DNA und findet sich auch in WEtells Ecogood Business Canvas wieder. Daniel Bartel (GWÖ / SEND e.V.), einer der Urheber des frei nutzbaren Canvas, hat die beiden Unternehmen in diesem Prozess begleitet. Ludwig Schuster (wechange eG) und Nico Tucher (WEtell) beleuchten ihre Erfahrungen mit dem Ecogood Business Canvas. Gemeinsam laden sie euch ein, die Ergebnisse kennenzulernen, ihre gemeinwohl-orientierten Geschäftsmodelle zu "challengen" und konstruktive Verbesserungsvorschläge einzubringen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/YFPJ7P/
Smart Living- Nachhaltig, gerecht, selbstbestimmt!? (bub2022)
Fishbowl zu Smart Home und dem (Zusammen)-Leben mit digitaler Technik. Der BUND stellt sein Impulspapier „Smart Living- Nachhaltig, gerecht, selbstbestimmt?“ vor und diskutiert mit Forscherinnen des IÖW & der TU Berlin Zukunftsfähigkeit, Risiken und Möglichkeiten des digitalen Zuhauses. Teilnehmende sind eingeladen eigene Erfahrungen und politische Forderungen in die Diskussion einzubringen. Smart Living- Nachhaltig, gerecht, selbstbestimmt?! Die Werbebilder vom „smarten“ Zuhause sind bestechend: Zeitnot, Einsamkeit im Alter oder einfache Alltagsaufgaben werden fast zauberhaft leichter durch die smarte Unterstützung digitaler Technik. Die Politik betont die Chancen des „smart Living“ zur Lösung gesamtgesellschaftlicher Probleme. Doch Praxis und Forschung zeigen: Die Technologien fördern einen hohen Ressourcen – und Energieverbrauch und geben mehr Informationen über ihre Nutzer*innen weiter als nötig. Auch sind Probleme wie Zeitknappheit, Versorgung von älteren Menschen und Barrieren im Alltag keine Probleme, die allein technisch gelöst werden können. Stattdessen braucht es politische Impulse für gesamtgesellschaftliche Veränderungen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) stellt sein Impulspapier „Smart Living- Nachhaltig, gerecht, selbstbestimmt?“ vor. Darin werden diese positiven Zukunftsbilder kritisch unter die Lupe genommen und Wege für eine nachhaltige politische Gestaltung der Digitalisierung im Wohnbereich aufgezeigt. Gemeinsam mit Forscherinnen vom Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der TU Berlin diskutieren wir die Herausforderungen und Gestaltungsvorschläge in gemütlicher Atmosphäre. Im Fishbowl-Format sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich einzubringen. Wir freuen uns auf viele verschiedene Perspektiven darauf, wie das (Zusammen-)Leben mit smarter Technik aussehen ! Dabei sind: Friederike Rohde (IÖW), Johanna Pohl (TU) und Irmela Colaço & Friederike Hildebrandt (BUND). Moderation: Luise Körner (BUND) about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PZQHJN/
Die Ressourcen-Verschwendung steckt in der Software (bub2022)
Bessere Ressourcen-Effizienz ist möglich, aber Software ist heute geprägt von Verschwendung. Anhand von Beispielen wird gezeigt, dass die IKT-Branche wahrscheinlich die ressourcen-effizienteste Branche überhaupt sein könnte. Aber durch nahezu unbeschränkt zur Verfügung stehende Ressourcen fehlt der Druck zu mehr Effizienz. Gibt es Ansätze, um dies zu ändern? Und können wir dies beeinflussen? Die Hardware verbraucht die Energie, aber die Software bestimmt, wie stark dieser Energieverbrauch letztlich ist. Anhand von Beispielen von Verschwendung und fehlender Effizienz bei Software und Websites soll das enorme Ressourcen-Einsparpotential gezeigt werden, dass durch eine effizientere Software möglich wäre. Es soll aber auch thematisiert werden woher der heutige „Ressourcen-Hunger“ der Software kommt, welche Möglichkeiten und Ansätze es gibt, um das zu ändern, welche Rahmenbedingungen die Politik dafür schaffen muss und was Verbraucher*innen tun können. In dem Zusammenhang wird auch das Fehlen geeigneter Metriken für nachhaltigere Software gezeigt. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/7PSVYM/
Reparieren statt Wegwerfen - Wie geht es weiter? (bub2022)
"Reparieren statt Wegwerfen" - das klingt leicht. Ist es aber nicht, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Welche gesetzliche Regeln und welche Förderung braucht es, um das Tüfteln und Reparieren wieder stärker im Leben der Menschen zu verankern? Der Koalitionsvertrag der Ampel enthält eine Reihe von wichtigen Projekten, die den digitalen Umwelt- und Verbraucherschutz auf eine neue Stufe heben. Voraussetzung dafür ist, dass Behörden in Deutschland dazu befähigt werden, bestehende Regeln besser durchzusetzen, etwa zur Energieeffizienz von Elektronikgeräten. Mit dem Aktionsplan „Reparieren statt Wegwerfen“ ist die Bundesregierung aber auch in der Lage, die laufenden europäischen Debatten über die Ökodesign-Verordnung und das Recht auf Reparatur ambitioniert mitzugestalten. Ein digitaler Produktpass soll zudem über wesentliche nachhaltig-relevante Eigenschaften eines Produktes informieren, die vom CO2-Fußabdruck über die Recyclingfähigkeit bis zur Reparierfähigkeit reichen. Wie stellen wir sicher, dass es bei Reparierbarkeit, Produktpass und anderen verwandten Projekten nicht zu "Greenwashing" kommt? Wie können die Regeln so gestaltet werden, dass die Reparatur für alle Verbraucher*innen erschwinglich und einfach möglich ist? Welche Maßnahmen und Förderungen braucht es, um diesen Wandel in die Breite zu tragen... und das Tüfteln und Reparieren wieder stärker im Alltag der Menschen zu verankern? Das Panel ist angelegt als Austausch zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Industrie. Das Ziel ist, den Status Quo darzustellen, dringende Handlungsbedarfe aufzuzeigen und politische Forderungen weiterzuentwickeln. Mit: - Janine Korduan, Referentin Kreislaufwirtschaft beim BUND - Sarah Bäumchen, Geschäftsleitung ZVEI - Tilman Rüsch, Senior Public Affairs Manager bei Back Market Moderation: - Tabea Rößner about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/8TBPHY/
Open Hardware: “The next revolution”? (bub2022)
Open Hardware verändert die Rolle von technischem Wissen um physische Objekte grundsätzlich. Ist dafür der Zeitpunkt gekommen? Eine EU-Studie setzt ein Zeichen in diese Richtung. Im Talk geht es um den aktuellen Stand von Open Hardware, um die Rolle der Zivilgesellschaft und wohin es gehen sollte. Wir sind schon länger nicht mehr in der Lage, die Technik, die wir täglich nutzen, nachzuvollziehen. Das liegt an immer höherer Integration elektronischer Schaltungen, aber auch an geschlossenen Designs und mangelnder Dokumentation. Daraus ergeben sich viele Probleme. Entfremdung und Desinteresse gegenüber dem, was im Gerät passiert, gehören ebenso dazu wie ökologische Auswirkungen, weil die Reparatur, Anschlussfähigkeit und Weiterverwertung oft kaum möglich ist. Die Bewegung um ein “Recht auf Reparatur” versucht dem entgegenzuwirken und z.B. die flächendeckende Bereitstellung von Ersatzteilen zu erwirken. Damit greift es eine Praxis auf, die noch in der Mitte des 20. Jahrhunderts als normal galt - ein verzweifelter Kampf in einem kaputten System? Open Hardware geht weiter und verändert die Rolle von technischem Wissen im wirtschaftlichen Kontext grundsätzlich. Ist dafür der Zeitpunkt gekommen? Die EU-Studie “The impact of open source software and hardware on technological independence, competitiveness and innovation in the EU economy” aus dem Jahr 2021 setzt ein Zeichen in diese Richtung, indem es Open Hardware mit “The next revolution” betitelt. Im Talk geht es um den aktuellen Stand von Open Hardware, die Rolle der Zivilgesellschaft und wohin es gehen sollte. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/Y7J8KF/
Restoring forests with digital tools (bub2022)
The children's and youth initiative Plant-for-the-Planet aims to bring back 1,000 billion trees and make children and young people strong for their future. Sagar Aryal, member of the foundation's board of directors, presents the inspiring success story of a digital platform for renaturation organizations. Global reforestation is also facilitated by the impactful TreeMapper app. The children's and youth initiative Plant-for-the-Planet has the goal of bringing back 1,000 billion trees and empowering children and young people for their future. In 2011, the United Nations Environment Programme, or UNEP, handed over the tradition-steeped Trillion Tree Campaign to Plant-for-the-Planet. Initiated by our Climate Justice Ambassador, Sagar Aryal, this was expanded into a digital platform and now everyone can donate trees with just a few clicks on plant-for-the-planet.org and track the planting progress via the specially developed TreeMapper app. Transparent, open source and free of charge. In his presentation, Sagar Aryal, member of the foundation's board of directors, will present the inspiring success story of a digital platform for renaturation organizations. Today, over 220 projects are participating; interested parties can see the most important information at one glance. As a result, over 63 million trees have been mobilized since 2019. The addition of the TreeMapper app has also strengthened the global climate protection movement. As a monitoring and reporting tool, it allows for a complex ecological analysis of the impact of projects, while being simple enough for any layperson to collect data using only their smartphone. All data can be collected offline and uploaded later. The app facilitates transparency in global reforestation and enables projects to produce high-quality reporting without much effort or cost. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/E39UBV/
"Interdisciplinary Competence" - Wie die Zusammenarbeit von Fachcommunities gelingt: ein Online Kurs (bub2022)
Die akademische Welt ist in Disziplinen unterteilt. Je stärker Expertise aufgebaut wird, desto schwerer kann es fallen, sich in andere Perspektiven hinzuversetzen und mit diesen produktiv umzugehen. Für den Aufbau "Interdisziplinärer Kompetenz" haben meine Kolleg:innen und ich einen Open Access (CC-BY-SA) Online Kurs entwickelt, der unsere Forschungsergebnisse allen Forschenden zugänglich macht. Ich werde kurz den kostenlosen Open Access Online Kurs (idc.wzb.eu) vorstellen, das heißt die Struktur der sechs Module vorstellen, welche Zielgruppen er anspricht und wie er realisiert wurde (openEdx, in englischer Sprache, mit kurzen Lehrvideos, etc.). Dazu gebe ich einen Crash-Kurs in "Interdisziplinärer Kompetenz", indem ich die Erkenntnisse der über 60 Expert:inneninterviews mit interdisziplinär Forschenden in konkrete Do's and Don'ts übersetze. Ich erspare euch in die Tiefen meiner Dissertation zum Thema "Kollaborative Kulturen" zu gehen, werde aber ganz kurz anteasern, was für das Etablieren solcher Kulturen wichtig ist und warum viele fachübergreifende Kooperationen so schwergängig sind. All diese Inhalte sind für das Verbinden von disziplinären Wissensbeständen in der digitalen Wissensgesellschaft und für die transdisziplinäre Umsetzung in Demokratien mit Vetoakteur:innen und Kompromisslösungen von großer Bedeutung. Nicht allein die Verfügbarkeit von Wissen, sondern ihre gelingende kollaborative Anwendung entscheiden über den Erfolg von Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Ich habe mich aus der Perspektive der Wissenschaftsforschung fünf Jahre damit beschäftigt, wie Interdisziplinarität gelingen kann, am Weizenbaum Institut in Berlin, am Oxford Internet Institute oder auch am Weizman Institute for Science in Israel. Ich freue mich, nicht nur die Kernergebnisse dieser Forschungsfälle, sondern auch unseren Online Kurs als konkretes Transferergebnis zur Einführung in unsere Forschung vorzustellen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/B9AWFJ/
New Good Governance: Die nachhaltige Informationsorganisation (bub2022)
In diesem Vortrag gehen Caro und HonkHase darauf ein, wie Menschenschutz by Design als nachhaltige Organisationsentwicklung funktioniert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gestaltung eines nachhaltigen digitalen Informationsmanagements von Unternehmen und Organisationen. Im digitalen Zeitalter müssen Organisationen Nachhaltigkeit neu denken. Nachhaltigkeit ist weit mehr als nur die ökologische Sichtweise. Es geht um nichts weniger als Menschenschutz, der eine Grundvoraussetzung des Gemeinwohls aller Menschen miteinander ist. Darum muss überall dort, wo mit Daten operiert wird, eine besondere Sorgfaltspflicht in der Digitalisierung etabliert werden. Checks & Balances ebenso wie das Selbstverständnis als Datentreuhänder sind wichtige Aspekte des verantwortungsvollen Handelns im digitalen Zeitalter und sichern den Menschenschutz nachhaltig. Diesen Anspruch zu erheben sollte jedem Unternehmen und jeder Organisation zueigen sein. Sorgfaltspflicht bedeutet, in der gesamten Wertschöpfungskette inklusive der Lieferkette die jeweiligen digitalen Maßnahmen darauf hin zu überprüfen, ob sie a) dem eigentlich avisierten Zweck dienen, b) ob sie gleichzeitig mittelbare oder unmittelbare Kollateralschäden verursachen könnten und c) welche individualpsychologischen, sozialen, kulturellen, gesamtgesellschaftlichen oder gar politischen Effekte die jeweilige digitale Maßnahme verursachen könnte. Datenminimalisierung als Kern der "Privacy-by-Design"-Forderung; Open Source und Open Data als Kern der Transparenzforderung, Rechtskonformität als Kern der Gemeinwohlforderung - und vor allem die Sicherheit als Kern der Resilienzforderung sind klare Rahmenvorgaben, an denen sich eine nachhaltige Digitalisierung der Informationsstruktur eines Unternehmens oder einer Organisation ausrichtet. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/KDRMD7/
Quantified Trees: How artificial intelligence can save city trees (EN) (bub2022)
As part of QTrees we are developing an intelligent prediction model that will optimise the watering of city trees. QTrees will contribute to preserving the existing tree population by predicting water retention. QTrees is being actively developed, in our session we'll present insights into the data and methods being used to develop the prediction model. City trees are increasingly suffering from the consequences of climate change and the challenges of an urban climate. Due to their long lifespan and slow genetic adaptation in response to environmental changes, they are particularly hard hit by increasingly extreme weather events. QTrees resorts to the potential of AI to help take care of city trees and prevent them from withering and dying. We are developing an AI model that uses multiple data sources, for instance open data on trees such as soil, ground water, surface sealing as well as data from sensors installed in the trees' soil, the watering done by Berlin’s greenery departments and a shadow index. The machine learning algorithms provide a prediction of the water needs of trees that are not equipped with sensors as well as a forecast. The result will be an open source tool to support experts’ decision making to better manage their watering activities which may potentially lead to a reduction of water use. The second application that is being developed as part of the QTrees project focuses on engaging the civil society in the protection of city trees by raising awareness about the topic and inviting citizens to take action to improve the condition of trees in the city. QTrees uniquely brings together experts in AI, service and UX design to preserve and care for Berlin’s city trees. The talk will introduce the project and provide some general lessons on using AI in environmental applications to ensure that AI is not simply used for its own sake but for creating sustainable solutions. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/9UPX9B/
Digitalisierung, Naturschutz und biologische Vielfalt (bub2022)
Die Digitalisierung birgt große Potenziale für die praktische Naturschutzarbeit und den Kampf zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Andererseits hat die Digitalisierung vieler anderer Bereiche, wie z.B. der Land- und Forstwirtschaft, große Auswirkungen auf Natur und Landschaft. Im Vortrag reflektieren wir die Versprechen, Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung für den Naturschutz. Der Kampf zur Erhaltung von biologischer Vielfalt, Natur und Landschaft ist neben dem Kampf gegen den Klimawandel eine wichtige Voraussetzung für eine sozial-ökologische Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft. In unserem Beitrag beleuchten wir zentrale Felder der Digitalisierung sowie die Potenziale und Herausforderungen für deren Nutzbarmachung zum Schutz von Natur und Landschaft. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/JHRWSY/
Bits statt Bäume – Wärme aus Rechenzentren statt aus dem Kraftwerk (bub2022)
Bytes2Heat bringt die Abwärmenutzung aus Rechenzentren voran. Damit das Internet zum Heizen von Gebäuden, Schwimmbädern und vielem mehr beitragen kann, entwickeln wir, im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Projektes, seit April 2021 innovative Lösungen für die Abwärmenutzung aus Rechenzentren und bringen neue Pilotprojekte auf den Weg. Grüne Wärme fällt nicht vom Himmel und auch nicht von den Bäumen. Zum Energiesparen soll die Raumtemperatur gesenkt werden. Im Zuge der digitalen Transformation schießen neue Rechenzentren wie Pilze aus dem Boden. Bei deren Betrieb entstehen große Mengen wertvoller, regenerativer Abwärme, die derzeit größtenteils ungenutzt an die Umwelt abgeben werden. Rechenzentren bieten somit ein Riesenpotenzial grüner Wärme und sollten mit ihrer Abwärme zur Beheizung herangezogen werden. Mit der gesamten aktuellen Abwärme aller deutschen Rechenzentren könnte man eine Großstadt wie Berlin beheizen. Hier setzt Bytes2Heat an. Unser vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördertes Innovationsprojekt zur Abwärmenutzung aus Rechenzentren zeigt mit „Bytes2Heat“ mögliche Lösungswege auf. In diesem Projekt arbeitet die Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) eng mit der Universität Stuttgart (IER) und der innovativen Wärmenetze GmbH (IWN) zusammen, um innovative Lösungsansätze für eine energieeffiziente und wirtschaftliche Nutzung der anfallenden Abwärme zu entwickeln. Auf der Bytes2Heat-Plattform sollen im Projekt entwickelten Tools bereitgestellt werden. Es soll beispielsweise ein Matching-Tool geben, um den perfekten Abwärmepartner zu finden oder ein Wirtschaftlichkeits-Quick-Check, um schnell die Wirtschaftlichkeit eines potenziellen Abwärmeprojekts zu prüfen. Neben Tools werden zudem konkrete Pilotprojekte auf den Weg gebracht, um Leuchttürme für die Abwärmenutzung aus Rechenzentren zu etablieren. #Bytes2Heat #sustainability #digitaltranformation #heattransition #datacenterheat #sustainability # energyefficiency #zerowaste #circulareconomy about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/Z9NXU3/
KlimaDatenSchule (bub2022)
“Daten nutzen - Klima schützen” ist das Ziel von KlimaDatenSchule. Wir geben jungen Menschen eine open source Web-App und eine Toolbox an die Hand samt Betreuung. Dazu werde eigene Daten zu den Handlungsfeldern Mobilität, Ernährung, Bäume und Papier erhoben, um damit (kommunal) politisch wirksam zu werden. Wir stellen Erkenntnisse vor, die in eigene Bildungskontexte übertragen werden können. Dank dem Engagement junger Menschen steht das Thema Klima endlich häufiger auf der Agenda. Dabei beziehen sich Bewegungen wie Fridays for Future vor allem auf die Wissenschaft und deren Erkenntnisse. Das Programm KlimaDatenSchule setzt genau dort an. Denn auch die Klimakrise wäre ohne Daten nicht zu begreifen. Daten helfen, unsere Welt zu verstehen und zu gestalten.Welche Daten gibt es zum Klima und wie entstehen diese? Und wie können diese uns helfen, politisch wirksam zu werden? Das Programm setzt auf die Selbstwirksamkeit der jungen Menschen. Wir vermitteln gemeinsam mit Klimaschutzinitiativen vor Ort, wie Klimadaten erhoben werden können, wie diese in Kontext gesetzt werden und wie sie in kommunalen Kontexten genutzt werden können, um für Klimagerechtigkeit einzustehen und dem menschengemachten Klimawandel etwas entgegen zu setzen. Wir stellen das bundesweite Programm vor. Wir zeigen, wie wir 100 Schulen dafür begeistern konnten und welche Themen dort bearbeitet werden. Wir stellen die vier Handlungsfelder Mobilität, Ernährung, Bäume und Papier vor und warum wir uns für diese entschieden haben. Wir stellen die kostenfreie KlimaDaten-Toolbox vor und was damit erreicht werden kann. Wir blicken in Auszüge mehrerer 1000 Datensätze und berichten, was damit vor Ort erreicht wurde. Gemeinsam mit einer Schüler*in werden wir vor Ort berichten. Dabei sehen wir uns die eigens entwickelte open-source Web-App für das Programm an und zeigen Anwendungsmöglichkeiten auf. Für die Konferenz reservieren wir Toolboxen und Teilnahme-Slots, um vor Ort konkret etwas anbieten zu können. Wir geben Ausblick, wie die Ergebnisse für die eigenen Bildungskontexte genutzt werden können. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/KAQPCV/
Between Benin & Berlin: Research & Impact at the Intersection of Sustainability & Digitalization (EN (bub2022)
How can digital innovations be used to tackle sustainability challenges in the global south? How can research contribute to developing locally sensitive solutions? In this session, members of the Humboldt Institute for Internet and Society share insights from the Sustainability, Entrepreneurship and Global Digital Transformation project that spans 10 countries in Africa, Asia and the Americas. While sustainability challenges such as climate change, desertification, decent work and inequality are global in nature, their implications are particularly severe in the global south, where governments, international cooperation and development organizations are increasingly looking for ways to leverage digital technologies to address these challenges and advance the sustainable development goals (SDGs). Although researchers in the global north tend to publish rigorous and relevant research, they too often remain on the sidelines when it comes to tackling local challenges on the ground, especially in the global south. Therefore, the session will address questions such as the following: How can research institutes and researchers leverage their expertise and capabilities to make an impact with their work in the global south? How can they develop future-oriented, sustainable and locally sensitive approaches? The session will provide answers to these questions based on the Sustainability, Entrepreneurship and Global Digital Transformation (SET) project that the Alexander von Humboldt Institute for Internet and Society (HIIG) conducts in cooperation with the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) and the Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). The HIIG supports the BMZ's Digital Transformation Centers (DTCs) in 10 partner countries as a scientific partner by carrying out studies, research sprints and exchange formats such as multi-stakeholder dialogues and events. Thematically, the project focuses on the topics of entrepreneurship, the future of work, and issues of AI in connection with sustainability and climate protection. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/QFSEMF/
Die Energiewende in deiner Nachbarschaft mithilfe digitaler Tools – wie kann das gelingen? (bub2022)
Wie können sich BürgerInnen auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien zusammenschließen? Welche digitalen Tools können dabei unterstützen und wie werden diese nachhaltig eingesetzt? Welche politischen und rechtlichen Hürden gilt es dabei zu überwinden? Diese Fragen diskutiert das Team von RESET.org zusammen mit Asrid Aretz (IÖW), Christoph Rinke (BügerEnergie Berlin) und Frieder Rabl (A2EI) und dem Publikum. Die Klimauhr tickt jedes Jahr lauter, doch die Politik bewegt sich nach wie vor in Minischritten Richtung Klimaschutz. Während es weiter politischen Druck braucht, damit die dringend nötige sozial-ökologische Transformation endlich auf den Weg gebracht wird, haben wir gleichzeitig auch Möglichkeiten, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen – zum Beispiel, indem wir unsere eigene Energiewende starten. Was ist auf Ebene deiner Nachbarschaft möglich? Wie können sich BürgerInnen zusammenschließen auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien? Welche digitalen Tools können dabei unterstützen und wie werden diese am besten eingesetzt? Und welche politischen und rechtlichen Hürden gilt es zu überwinden? Das sind die Fragen, die das Team von RESET.org in dieser Paneldiskussion zusammen Asrid Aretz (IÖW), Christoph Rinke (BürgerEnergie Berlin) und Frieder Rabl (A2EI) und dem Publikum diskutiert. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/DXHRCK/
Politische Antworten auf die Nachhaltigkeitskosten von KI (bub2022)
In dieser Session zeigen wir die wahren Nachhaltigkeitskosten von KI-Systemen auf und fordern politische Lösungen ein. Wir diskutieren mit Tabea Rößner (MdB – Grüne, Vorsitzende Ausschuss für Digitales), Marina Köhn (Umweltbundesamt, Green IT), Alexandra Geese (Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA). Es geht um nachhaltige Rechenzentren und IT-Infrastrukturen, systemische Umweltrisiken von großen Plattformen, Umweltfolgenabschätzungen für digitale Produkte und vieles mehr. Systeme Künstlicher Intelligenz kommen zunehmend in die Diskussion für ihre hohen Ressourcenverbräuche. Die politischen Antworten hierauf greifen bisher allerdings zu kurz. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung konzentriert sich vor allem auf klimaneutrale Rechenzentren und die KI-Verordnung der EU spart die Umweltrisiken von KI beinahe vollständig aus. Die politische Diskussion zur Nachhaltigkeit von KI muss dringend forciert werden. Denn wir etablieren zur Zeit eine nicht-nachhaltige KI-Infrastruktur, die uns noch über Jahre begleiten wird. Daher sprechen wir mit Tabea Rößner (MdB – Grüne, Vorsitzende Ausschuss für Digitales), Marina Köhn (Umweltbundesamt, Green IT) und Alexandra Geese (Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA)über bessere politische Ansätze zur Förderung von nachhaltiger KI. Es geht um solche Ideen wie Environmental Impact Assessments für KI-Produkte, Anreize für die Abwärmenutzung bei Rechenzentren, eine CO2-Bepreisung in der KI-Entwicklung und -Anwendung, innovations- und forschungspolitische Ansätze etc. Eine demokratische Digitalisierung kann letztlich nur erfolgen, wenn aus globaler Perspektive die Nachhaltigkeitsfolgen von digitalen Produkten berücksichtigt werden. Das Ziel dieser Session ist es, die wahren Nachhaltigkeitskosten von KI-Systemen aufzuzeigen und politische Lösungen einzufordern. Wir haben mit verschiedenen policy makern die Diskussion zur Nachhaltigkeit von KI bereits angestoßen. Die Bits&Bäume-Konferenz bietet einen weiteren Anlass, politische Entscheidungsträger*innen an ihre Verantwortung zu erinnern, die Weichen für eine nachhaltige Anwendung von KI zu stellen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/GD3XRV/
Let’s make electronics more circular through hardware as a service (EN) (bub2022)
Let’s make electronics more circular through hardware as a service The electronics industry generates a huge amount of negative externalities, from the mines to the products' end-of-life. Many studies showed that most of these impacts occur during the product birth and death. Thus the first priority is to reduce the number of electronic devices made and sold. However, this is not viable for companies that rely solely on the sale of these devices. There is therefore a need for another business model: Product as as Service (PaaS). We will explore under which conditions can this new way of doing business be really sustainable (spoiler: by being circular!) and if electronic could not also become - after all - a common good about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/FXS3SH/
Rechenzentren und Nachhaltigkeit: Workshop + Begehen eines Testrechenzentrum-Labors an der TU-Berlin (bub2022)
Rechenzentren kommt aufgrund ihres starken Wachstums eine zunehmende Bedeutung in Bezug auf Energieverbrauch und Klimaschutz zu. Das Thema wird in einem Workshop vorgestellt und diskutiert. Mit einer Führung/Exkursion durch ein Labor des Hermann-Rietschel-Instituts wird der Lösungsansatz eines aktuellen Forschungsprojektes vorgestellt. Im ersten Teil des Programmpunkts soll ein kleiner Workshop zum Thema Rechenzentren und Nachhaltigkeit stattfinden. Dabei wird mit einem/mehreren Impulsvorträgen das Thema aus wissenschaftlicher Perspektive vorgestellt. Mit einem interaktiven Diskussionsformat sollen die Teilnehmer*innen eingeladen werden, Ihre Gedanken, Sorgen oder Ideen zum Thema einzubringen. Der zweite Teil beginnt damit, das HotFlAd Konzept vorzustellen, um Rechenzentren durch umfangreiche Energieeinsparung und Abwärmenutzung möglichst weit zu dekarbonisieren. Anschließend wird eine kleine Exkursion zu einem Testrechenzentrum der TU-Berlin (Hermann-Rietschel-Institut; 7 Minuten zu Fuß vom Hauptgebäude) durchgeführt. Hier ist ein kleines Rechenzentrum im Labor aufgebaut, bei dem das HotFlAd Konzept umgesetzt wurde. Vor Ort finden weitere Erklärung und Diskussion statt. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/SQMBP3/
🌟 B&B Panel: Global Justice and Digitalisation (EN) (bub2022)
Who shapes digitalisation? Who owns infrastructure and who controls the Internet? What role do transnational corporations play? What is digital colonialism and which inequalities are reproduced by digitalisation? We will also address questions such as to what extent communication and information technologies can be used to break down power asymmetries. We aim to unravel the diverse contextualities of Digital Sovereignty and it's the impactful scope of it's infringement This panel aims at providing a platform to perspectives from the Global South on the combined field of digitalisation and sustainability. On the one hand, we will raise questions of distributive justice and path dependency in our globalised world, e.g. who benefits from present-day digitalisation, and who suffers from it and in what way? On the other hand, we will discuss self-determination and agenda-setting within existing socio-political and economic structures. Questions of power play a central role here: Who shapes digitalisation? Who owns infrastructure and who controls the Internet? What role do transnational corporations play? What is digital colonialism and which inequalities are reproduced by digitalisation? In addition to this critical viewpoint on digitalisation, we will also address questions such as to what extent communication and information technologies can be used to break down power asymmetries. Here, we find it particularly interesting to discuss possible trade-offs and how to deal with them. In short, we want to discuss approaches for a just digitalisation with a focus on possible solutions from people in the Global South. In this context, we also want to discuss what we need to demand from decision-makers in the Global North. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/YMUPRK/
Mobilitätsdaten befreien (bub2022)
Wie wäre es, wenn unsere Mobilitätsdaten nicht von US-Konzernen eingehegt würden? Wie würde es aussehen, wenn wir uns selbst um diese Daten kümmern? Es war einmal, Hänsel und Gretel. Sie finden aus dem Wald heraus, weil Hänsel den Weg mit Kieselsteinen markiert hat. Heute streuen wir (fast) alle überall und die ganze Zeit digitale Kieselsteine mit unseren Handys. Wir hinterlassen einen geographischen Fingerabdruck. Diese Standorddaten sind begehrt. Jeder kann selbst mit einer App bei einer Wanderung oder Radtour die zurückgelegte Strecke aufzeichnen. Die allermeisten Smartphones zeichnen im Hintergrund permanent alles auf und laden es auf die Server der Hersteller hoch. Die Daten sind sehr sensibel. Darin ist zu sehen, ob jemand regelmäßig zur Arbeit geht, ob jemand zu diesem oder jenem Arzt geht, wie sich jemand fort bewegt, wen jemand trifft, auf welche Konferenzen oder oder Demos jemand geht, ob jemand früh aus dem Haus geht oder sich nachts rumtreibt. Google Maps kann damit Sinnvolles tun, wie die Stauanzeige auf der Karte, ohne auch nur einen einzigen Sensor irgendwo im Asphalt zu vergraben. Google hat dadurch sehr genaue Personenprofile, die es durch Werbung und Weiterverkauf monetarisiert. Wie wäre es, wenn unsere Mobilitätsdaten nicht von US-Konzernen eingehegt würden? Wie würde es aussehen, wenn wir uns selbst um diese Daten kümmern? Was könnten wir damit Gutes tun? Wie könnten wir z.B. das Mitfahren leichter machen, wenn wir wüssten wer gerade wo hin fährt und wer wo hin möchte? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/UUZLSZ/
wissenschaftliche Erhebungen des LFE - open money = open source oder wie gelingt Transparenz (bub2022)
Workshop, Diskussionen und Hackathon zu Wald- und Baum-Daten wissenschaftlicher Erhebungen des Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde Das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde ist die Abteilung für angewandte Forschung des Lndesbetrieb Forst Brandenburg. Dort werden verschiedene Erhebungen, Inventuren und Monitorings koordiniert und durchgeführt, bekannt sollten die Waldzustandserhebung und die Bundeswaldinventur sein. Dort laufen auch verschiedenste Daten auf und werden von Wissenschaftlern Analysiert. Einige Informationen werden veröffentlicht aber nicht alle. Wir, wissenschaftliche Leiter zu verschiedenen Fachverfahren des LFE, wollen in einem Workshopformat mit Impulsreferat, Diskussionsrunde und Hackathon, gemeinsam verschiedene Themen besprechen: - Wie können Information zu den Wäldern und Bäumen Brandenburgs so veröffentlicht werden, dass die Bevölkerung einen niedrigschwelligen Zugang bekommt, sie aber auch versteht? - Wie können Daten so bereitgestellt werden, dass auch weitere Auswertungen möglich sind und die veröffentlichten Informationen kontrolliert werden können ohne, dass Fehlinterpretationen zu falschen Schlussfolgerungen führen? Beispielhaft bringen wir zwei Datensätze mit: - Messungen von Biomarkern aus Blättern und Nadeln sowie die dazugehörigen Meterologiedaten: Lassen sich noch weitere Informationen zur Reaktion der Bäume auf z.B. Hitze und Trockenheit ablesen - Erhebungen des Wildverbisses aus der Inventur Verbiss und Schäle sowie aus dem Verjüngungszustands- und Wildeinflussmonitoring: Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den Daten ableiten? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/GHNUKS/
Mobilität in Gemeinschaft, die VIANOVA.COOP eSharing Plattform (bub2022)
E-Auto oder Verbrenner? Autoschlüssel oder App? Solidarität oder Konkurrenz? Automobilität oder Multimodalität? - Was prägt die Mobilität der Zukunft? Die genossenschaftlich organisierte Vianova bietet Lösungen für eine nachhaltige und intelligente Mobilität: das solidarische Nachbarschaftsauto, das Pendler-Carsharing, das Lastenrad-Sharing, den Firmenwagen im Wohnumfeld und vieles mehr. Die Digitalisierung sorgt für nachhaltige Mobilität und erlaubt völlig neue dezentral ausgerichtete Geschäftsmodelle. Das ist besonders für den ländlichen Raum und Regionen abseits der Ballungszentren bedeutsam, wo große Carsharing-Anbieter aus Kostengründen kaum Sharing-Angebote machen. Erschwerend kommen diverse Ängste und Hemmungen der potenziellen Nutzer:innen hinzu wie Reichweiten-, Verfügbarkeits- und Kostenangst, nicht zuletzt auch die Angst vor der möglichen Komplexität der Buchungs- und Verrechnungsvorgänge und des Sharings selbst. Unter dem Leitspruch »Mobilität in Gemeinschaft« verwandelt die Vianova eSharing Plattform diese Ängste und Hemmungen in Begeisterung, indem sie Menschen zusammenbringt, und zwar nicht nur diejenigen, die sich gegenseitig unterstützen und zu einer nachhaltigen wie auch demokratischen Transformation der Gesellschaft beitragen wollen, sondern mehr und mehr auch die so genannten »Skeptiker«. Der Clou - die genossenschaftlich organisierte Struktur der Vianova eSharing Plattform ermöglicht einen engen und vertrauensvollen Austausch zwischen allen Beteiligten, um sich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Gerade im Hinblick auf diese Transformation hin zu einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch gerechten Zukunft legt die Vianova eG großen Wert auf die Wertschöpfungsketten vor Ort und unterstützt daher dezentral nutzbare Bausteine. Sie kämpft für einen politischen Bewusstseinswandel, der mehr auf Sharing und dezentrale und multimodale Lösungsansätze setzt und sie durch Förderprogramme stärkt. Dazu gehört auch die Forderung nach einem Bundesprogramm zur Schaffung betrieblicher Mobilitätsbudgets statt staatlich geförderter Dienstwagen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/NMUQU7/
Mehr als nur Filterblasen: ein Update aus der Medienwirkungsforschung (bub2022)
Der rasante Wandel der Informations- und Kommunikationskultur im Internet geht weit über die oft thematisierten Filterblasen hinaus. Zeit für eine Momentaufnahme: über Ursachen in der menschlichen Psyche, Mustern des Wandels aus Sicht der Forschung und die politische Einordnung der Folgen. Was passiert, wenn digitale Massenkommunikation auf menschliche Wahrnehmungsverzerrungen trifft? Oftmals ist es schwer greifbar, welche Veränderungen in der digitalen Nachrichtenwelt und Kommunikation stattfinden und wo diese ihre menschlichen und technischen Ursprung haben. Selten ploppen Mechanismen und potentielle Probleme moderner Kommunikationswege in der Berichterstattung auf - und wenn, dann meist nur aktuell wie beispielsweise bei Verschwörungsmythen. Der Vortrag beschäftigt sich also mit der Verknüpfungen von digitaler Kommunikation mit sozialer sowie politischer Wirklichkeit. Warum ist das außerhalb der reinen Wissenschaft wichtig? Die Prozesse digitaler Nachrichtenverbreitung und Kommunikation haben immense Auswirkungen auf das soziale und politische System. Letztendlich haben diese Prozesse großen Einfluss auf die politische Stimmung in einem Land, auf Wahlergebnisse, auf die Polarisierung, auf die Demokratie an sich. Zeit für eine Momentaufnahme. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/MH37R3/
Die unsichtbaren ökologischen Kosten unserer Technik - und was wir dagegen tun können (bub2022)
In dieser Session wollen wir uns mit den Umweltauswirkungen unser Technik beschäftigen. Was sind die unsichtbaren ökologischen Kosten unserer Hardware und was können wir - als Individuen und als Gesellschaft - tun, um unseren Konsum nachhaltiger zu gestalten? Zunächst veranschaulicht Tilman Rüsch vom Online-Marktplatz für erneuerte Technik, Back Market, wie hoch die mit einem linearen Konsum von Technologie verbundenen ökologischen Kosten sind. Dafür wird er zentrale Erkenntnisse und Daten aus einer Studie präsentieren, die von der Französischen Agentur für die Ökologische Transformation (ADEME) durchgeführt wurde. In der zweiten Hälfte wird Tilman mit Vivian Fricke (IÖW) und Erik Poppe (Fraunhofer IZM Berlin) diskutieren. Dabei geht es um die Frage, wie wir als Individuen die Abkehr von einem linearen Konsummuster schaffen. Zudem wird diskutiert, warum unser aktueller Technik-Konsum auch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung darstellt. Schließlich geht es um die Politik, was sie (noch nicht) zur Förderung der Kreislaufwirtschaft tut und wie wir uns als Bürger:innen politisch einbringen können. Das Panel wird abschließend für Fragen des Publikums geöffnet sowie für weitere Ideen, wie wir einen nachhaltigen Umgang mit unserer Technik erreichen können. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PWAHUU/
Neue Governance für neue Aufgaben? Die Reorganisation staatlichen Handelns in der digitalen Welt. (bub2022)
Funktional-fragmentiert und nachsorgend-reparierend - so beschreiben wir die digital- und umweltpolitische Regulierung von heute. Wie können Kompetenz und Mandat besser zusammengebracht werden? Die Ergebnisse sind im Projekt CO:DINA entstanden. CO:DINA erkundet neue Ansätze für eine nachhaltige Gestaltung des digitalen Wandels und sucht nach Einflussgrößen für eine solche. Ausgehend von den Arbeitshypothesen (siehe Teaser) und den Leitfragen "Wie überwinden wir die vorherrschende Kompetenzstreuung / Kompetenzverdünnung?" und "Wie schaffen und nutzen wir Testräume (Reallabore) für unterschiedliche Governance-Modelle?" erarbeiten wir einen (1) Kompetenzradar für zukunftsfähige Governancesysteme und (2) entsprechende Testräume für ebendiese. Dazu durchlaufen wir mit den Workshopteilnehmer*innen einen Mapping und Ideation-Prozess, der an ausgewählten Stellen non-verbal (Brainwriting, Silent Discussion) umgesetzt wird. Nach der Entwicklung des Kompetenzradars werden wir in kleinen Gruppen (und zwei Iterationsschleifen) mögliche Testräume entwerfen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EPC8KU/
Klimabewusste Websites für ein nachhaltigeres Netz (bub2022)
Klimabewusste Websites punkten vierfach: Sie haben einen geringen ökologischen Fußabdruck, sind barrierearm, sozialer und schneller. Sie können gleichzeitig darauf aufmerksam machen, dass das Internet das Klima extrem belastet, und sind Vorreiterinnen für neue und alte Ansätze, die CO₂-Produktion durch das Internet zu vermindern. Sie zeigen auch mögliche Wege für regulatorische Möglichkeiten auf. Wir sprechen über die Bereiche durch die Websites klimabewusster werden können. Was kann man technisch ändern? Welchen Einfluss hat Web-Design auf das Klima und wie können eine gute User Experience und durchdachte User Journeys einen positiven Impact haben? Und wie hängt das Ganze mit Elektroschrott zusammen? Wir möchten dem Publikum ein Gefühl dafür geben, welchen ökologischen Fußabdruck eigentlich unterschiedliche digitale Tätigkeiten haben. Danach wird es dann darum gehen, die positiven und vielschichtigen Folgen von mehr Klimabewusstsein im Netz aufzuzeigen. Wir laden ein, über Möglichkeiten der Bewusstseinsbildung in der Netzgemeinde nachzudenken und über gesetzliche Regulierungen zu diskutieren. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/SG7AVM/
New Report: "DIGITAL RESET. Redirecting Tech for the Deep Sustainability Transformation" (EN) (bub2022)
Presentation & discussion of the new report "DIGITAL RESET." In this report we argue that digitalization, in its current and mainstream form, is rather aggravating than solving many of the pressing social and environmental crises and show how to reconceptualize digitalization so that it can support the quest for a deep sustainability transformation. Time seems out of joint. The world society has experienced a centennial pandemic, the global thermometer has displayed a sequence of hottest years on record, and Russia’s war on Ukraine has shattered political order. Governments worldwide hope that digitalisation can provide key solutions for the pressing social and environmental crises. Yet, we argue, digitalisation, in its current and mainstream form, is rather aggravating than solving many of the problems at hand. What is needed instead is a deep sustainability transformation that fundamentally reorganizes the economy and all its sectors – agriculture, mobility, energy, mobility, consumption, industry, and buildings. Our report shows how digitalisation can support the quest for such a deep sustainability transformation. It dives into the sectors agriculture, mobility, energy, industry, buildings, consumption and presents specific policies that can redress the risks and support the opportunities of digital technologies for the transformation. And the report provides a blueprint for the European Union on how to reconceptualise governance of digital services, Data, Artificial Intelligence, business models so that digitalisation contributes to achieving carbon neutrality, resource autonomy and economic resilience. The report is the outcome of the project “Digitalization for Sustainability: Science in Dialogue“. This workshop will bring together researchers and practitioners from various European countries to discuss the proposals from the D4S dialogue project. The workshop agenda includes a brief introduction to the results, lightening talks on specific proposals and a plenary discussion. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/8TVXPM/
Digitale Nachhaltigkeit oder nachhaltige Digitalisierung? Die zwei Seiten einer Münze (bub2022)
Die Verbindung der zwei Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung ist eine begriffliche Herausforderung. Geht es darum, mit digitalen Tools mehr ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu schaffen? Oder soll das digitale Wissen (Software, Daten, Content etc.) möglichst langfristig allen zugänglich sein? Das Konzept der digitalen Nachhaltigkeit und zahlreiche Beispiele zeigen eine sinnvolle Unterscheidung auf. Ist die Digitalisierung bloss Mittel zum Zweck für ökologische und soziale Nachhaltigkeit oder sollte freies, digitales Wissen nicht auch als schützenswerte Ressource für die nachhaltige Entwicklung betrachtet werden? Die zwei Perspektiven "nachhaltige Digitalisierung" und "digitale Nachhaltigkeit" differenzieren die Verbindung der zwei Themen "Nachhaltigkeit" und "Digitalisierung". Eine Unterscheidung erscheint notwendig, da heute oftmals im alltäglichen Sprachgebrauch das eine gesagt, aber das andere gemeint wird. Mit den 10 Voraussetzungen für "digitale Nachhaltigkeit" (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Nachhaltigkeit) besteht seit 2017 ein wissenschaftlich fundierter Ansatz (https://link.springer.com/article/10.1007/s11625-016-0412-2), welche Eigenschaften digitale Güter erfüllen müssen, um als "digital nachhaltig" zu gelten. In der Schweiz gibt es dazu seit 2009 auf nationaler Ebene die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit (Parldigi), die sich mit politischen Vorstössen und Lobbying-Anlässen für die Verbreitung von Open Source Software, Open Government Data und weiteren Open-Themen in der Politik engagiert. Im Vortrag wird neben den wissenschaftlichen Grundlagen und Beispielen der zwei Perspektiven auch auf die Erfolge, Rückschläge und Learnings des politischen Engagements für digitale Nachhaltigkeit in der Schweiz eingegangen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/MZBPYK/
Digitalisierung = Dekarbonisierung & Demokratisierung? - Energiegemeinschaften im Wandel (bub2022)
Digitalisierung wird als großer Enabler für Partizipation und Ökologie diskutiert und als Notwendigkeit, um die zukünftige Komplexität des Energiesystems zu bewältigen. Davon profitieren sollen v.a. dezentrale Akteure wie Energiegemeinschaften, die in Zukunft digital handelnde Akteure im Energiesystem werden sollen. Noch ist unklar, wie dies unter ökologischen und sozialen Kriterien gelingen kann. Energiesysteme weltweit stehen im Wandel: Dekarbonisierung, Demokratisierung und Dezentralisierung führen perspektivisch zu einer nachhaltigen Versorgung mit stärkeren Beteiligungsmöglichkeiten als heute. Ein weiterer zentraler Treiber des Wandels ist die Digitalisierung. Sie soll die neu entstehende Komplexität im Energiesystem beherrschbar machen und innovative Organisationsformen wie Energiegemeinschaften und Sharing-Konzepte ermöglichen. So weit, so abstrakt. In unserem Programmpunkt wollen wir konkreter werden und die Rolle der Digitalisierung für ein nachhaltiges Energiesystem anhand folgender Fragen ausloten: – Wie genau kann Digitalisierung zu mehr Partizipation im Energiebereich z.B. in Form von Energiegemeinschaften führen? Und wie verändert sich dadurch die Rolle und Verantwortung der Akteure? – Was ist der konkrete Nutzen der Digitalisierung für das Energiesystem und wie steht er im Verhältnis zum Aufwand der verwendeten Ressourcen und Fragen der Datensouveränität und -sicherheit? Und wie viel Mobilisierungspotenzial steckt wirklich in dem technologischen Wandel? – Was muss erfüllt sein, damit mit der Digitalisierung im Energiebereich ein sozial-ökologischer Nutzen entsteht? Nach einem Einführungsvortrag von Swantje Gährs (IÖW) zur Rolle der Digitalisierung im Energiebereich treten wir zu diesen Fragen mit innovativen und etablierten Akteuren aus Praxis und Politik, u.a. mit Franziska Straten (Naturstrom) und Simon Bauer (inno2grid), sowie dem Publikum in einer Fishbowl-Diskussion in den Austausch. Ziel ist es, einen gemeinsamen Konsens über Aspekte für sozial-ökologische Mindeststandards für die dezentrale Digitalisierung im Energiesystem zu finden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/SGH7UD/
Das Global Commoning System: Freie Software für ein Leben jenseits von Markt und Staat (bub2022)
Im softwarebasierten Transformationsprojekt 'Global Commoning System' werden Werkzeuge konzipiert und umgesetzt, um außerhalb privater Bestimmungsrechte mit den Dingen der Welt auf Augenhöhe umgehen zu können und dabei effiziente Kooperationsstrukturen zu erreichen. Das Projekt entstand durch eine Auseinandersetzung mit den Arbeiten der Commons-ForscherInnen Meretz/Sutterlütti sowie Helfrich/Bollier. Im Projekt versuchen wir, durch die Konzeption und Umsetzung verschiedener, in Zusammenhang stehender Werkzeuge, Strukturen zu ermöglichen, in denen Menschen auf Peer-Ebene im gemeinsamen Prozess die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten können, ohne dabei die Komplexität und Effizienz der bestehenden Verhältnisse zu verlieren. In unserem Ansatz sehen wir einen wichtigen Schritt, schon heute zum Aufbau neuer Beziehungsformen beizutragen, aus welchen eine post-kapitalistische und nachhaltige Gesellschaft entstehen kann. Eine Besonderheit in unserer Konzeption ist, dass wir – jenseits von Markt und Staat und außerhalb der rein digitalen Sphäre – besonders einander unbekannte Menschen dabei unterstützen wollen, gemeinsam zum Zweck der Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu kooperieren. Durch die Methode des ‚verteilten Planungsprozesses‘ versuchen wir etwa, auch komplexere Kooperations-Strukturen zu ermöglichen, deren Grundlage die individuelle Selbstzuordnung zu Tätigkeiten ist. Oder durch die Methode der ‚Berücksichtigung‘ wollen wir erreichen, dass Tätigkeit in unbezahlten Bereichen wie Freier Software oder Geflüchtetenhilfe einen tatsächlichen Vorteil außerhalb bloßer Anerkennung mit sich bringen kann. Der Vortrag soll in den Stand der Konzeption einführen und ist zum besseren Verständnis reich bebildert. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/9ZM3AU/
Parkplatzzählung und Parkraumanalysen mit OpenStreetMap (bub2022)
OpenStreetMap-Daten bieten das Potential, präzise Parkplatzzählungen und Parkraumanalysen durchzuführen und damit wertvolles Wissen für Diskussionen rund um Verkehrswende, Stadtentwicklung und Mobilität bereitzustellen. Dieser Vortrag demonstriert das am Beispiel von Berlin und teilt Ergebnisse sowie Erfahrungen mit euch. Im Zuge der Verkehrswende wird Verkehrsraum in vielen Städten neu verteilt oder zumindest politisch darüber gestritten. Gleichzeitig werden Verkehr und Mobilität unter Einbezug geographischer Daten immer zielgerichteter, sodass beispielsweise unnötige Verkehrswege verhindert werden können. Nicht nur in solchen Zusammenhängen werden Daten über die Anzahl und Verteilung von Auto-Parkplätzen eine immer wertvollere Ressource für Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft oder Mobilitätsprojekte. Vielerorts gibt es noch gar kein systematisches Wissen, wo es wie viele Parkplätze gibt. OpenStreetMap (OSM) ist ein optimales Werkzeug, um solche Daten zu erfassen und auswertbar zu machen. In Berlin zeigen wir, wie urbaner Parkraum systematisch auf OSM-Basis kartiert und mit GIS und unter Einbezug externer offener Daten hochaufgelöst analysiert werden kann. Im Vortrag wird die Herangehensweise und Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Zudem gibt es einen Einblick in laufende Weiterentwicklungen, die es auch anderen Städten deutschland- oder sogar weltweit erlauben werden, Parkraumdaten zu erfassen und zu analysieren. Wir berichten außerdem von der erfolgreichen Kooperation der Berliner OpenStreetMap-Community mit der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg, in deren Rahmen Parkraumdaten gemeinsam erfasst und überprüft werden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/9S8MDK/
Bits & Bäume Auftakt: Eine andere Digitalisierung ist nötig! (DE/EN) (bub2022)
Auf dem Eröffnungspodium der Bits & Bäume 2022 sollen die großen Themen der Konferenz anklingen. On the opening podium of Bits & Bäume 2022, the main topics of the conference should be addressed. Wie die digitale gesellschaftliche Transformation mit Herausforderungen der sozialen Gerechtigkeit und der ökologischen Nachhaltigkeit zusammenhängt wird noch viel zu wenig diskutiert. Dabei ist klar: Die Art und Weise, wie neue Technologien gestaltet und genutzt werden, hat großen Einfluss auf eine Vielzahl von sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit! Wie und von wem müssen digitale Technologien gestaltet werden, damit sie zu einer demokratisch geführten tiefgreifenden Transformation beitragen? Welche sozialen und ökologischen Ziele gilt es dabei besonders zu verfolgen? Welche Formen digitaler Technologien müssen dringend anders gestaltet, rückabgewickelt und verhindert werden, weil sie den nicht-nachhaltigen Status-Quo von intersektionaler Diskriminierung, sozialer Polarisierung und der Zerstörung unserer Lebensgrundlage zementieren? Und wie müssen sie gestaltet und genutzt werden um die Klimakrise zu bewältigen? Erste Antworten zu diesen Fragen werden durch Elisa Lindinger und Lewis Akenji in zwei Vorträgen präsentiert. Anschließend diskutiert der Bits & Bäume-Trägerkreis, vertreten durch die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch und die Tech-Organisation Open Knowledge Foundation e. V. mit Frau Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (BMUV) sowie Frau Dr. Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, was jetzt politisch zu tun ist, damit eine nachhaltige Digitalisierung Wirklichkeit wird. __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ How the digital societal transformation is related to the challenges of social justice and ecological sustainability is still far too little discussed. One thing is clear: the way in which new technologies are designed and used has a major impact on a large number of social and ecological challenges of our time! How and by whom must digital technologies be designed so that they contribute to a democratically led, far-reaching transformation? Which social and ecological goals should be pursued in particular? Which forms of digital technologies urgently need to be redesigned because they perpetuate the unsustainable status quo of intersectional discrimination, social polarization and the destruction of our livelihoods? And how do they have to be designed and used to tackle the climate crisis? First answers to these questions will be presented by Elisa Lindinger and Lewis Akenji in two lectures. Afterwards, the Bits & Baeume board, represented by the environment and development organisation Germanwatch and the tech organisation Open Knowledge Foundation e. V., will discuss with Dr Christiane Rohleder, State Secretary at the Federal Ministry for the Environment and Consumer Protection (BMUV) and Dr Franziska Brantner, Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry of Economics and Climate Protection, what needs to be done now politically to make sustainable digitalisation a reality. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/HZXWLK/
Plattformregulierung (dgna)
Die Plattformregulierung betrifft speziell die grossen Internetanbieter, wie Facebook, Twitter und Google, insofern sie einen öffentlichen Diskussionsraum darstellen. Auch hier sollen die Menschen über starke Grundrechte, über Schutz von Hassrede, Diskriminierung und Desinformation verfügen. Gemeinsam mit weiteren Organisationen arbeitet die Digitale Gesellschaft an konkreten Forderungen der Zivilgesellschaft zur Plattformregulierung. Rahel Estermann ist Vorstandsmitglied der Digitalen Gesellschaft und Mitautorin vom «Joint Statement der Zivilgesellschaft». Gemeinsam diskutieren wir mit ihr und dem Publikum das Statement. about this event: https://www.digitale-gesellschaft.ch/event/netzpolitischer-abend-zum-thema-plattformregulierung/
Closing (sps22)
Swiss Python Summit Closing Swiss Python Summit Closing about this event: https://c3voc.de
Automating teaching about automation in Python (sps22)
Since autumn 2021, there is an «Automation in Python» course for first-semester IT students here at OST. This talk will tell the story on how it all came to be, what surprises you run into when you're suddenly responsible for 120 students, and how automating things in Python played a big role when teaching about automating things in Python. Since autumn 2021, there is an «Automation in Python» course for first-semester IT students here at OST. This talk will tell the story on how it all came to be, what surprises you run into when you're suddenly responsible for 120 students, and how automating things in Python played a big role when teaching about automating things in Python. about this event: https://c3voc.de
MicroPython on the RP2040 (sps22)
RP2040 is the Raspberry Pi Foundation's take on the microcontroller. It is fast, cheap and has some very neat features. MicroPython is a software implementation of a subset of the Python3 programming language, optimized to run on microcontrollers and in constrained environments. After a short introduction of both technologies, we will present notable features and particularities of the RP2040, and how they can be easily accessed using MicroPython. This includes dual-core technology, PIO (programmable in-out) and DMA (direct memory access). Moreover, we will illustrate how some some of those features are used in real-world use cases, including a live demonstration. The talk will end with a discussion on the limits of the MicroPython approach with respect to the C/C++ SDK, and a question and answer session. RP2040 is the Raspberry Pi Foundation's take on the microcontroller. It is fast, cheap and has some very neat features. MicroPython is a software implementation of a subset of the Python3 programming language, optimized to run on microcontrollers and in constrained environments. After a short introduction of both technologies, we will present notable features and particularities of the RP2040, and how they can be easily accessed using MicroPython. This includes dual-core technology, PIO (programmable in-out) and DMA (direct memory access). Moreover, we will illustrate how some some of those features are used in real-world use cases, including a live demonstration. The talk will end with a discussion on the limits of the MicroPython approach with respect to the C/C++ SDK, and a question and answer session. about this event: https://c3voc.de
Static type checking with mypy (sps22)
Python is a dynamic language, which gives its users a lot of power. But, as we know, with great power comes great responsibility. Fortunately for us, we can incorporate a tool in our workflows - Mypy. Mypy allows developers to add a layer of safety in their programs - static type annotations. During my talk, I will show you why PEP484 type annotations can be helpful, how to check them, and gradually introduce them in your codebase. Additionally, I want to show some tricks to make the dynamic parts safer. Finally, I will also show situations where Mypy falls short and how to avoid them. Python is a dynamic language, which gives its users a lot of power. But, as we know, with great power comes great responsibility. Fortunately for us, we can incorporate a tool in our workflows - Mypy. Mypy allows developers to add a layer of safety in their programs - static type annotations. During my talk, I will show you why PEP484 type annotations can be helpful, how to check them, and gradually introduce them in your codebase. Additionally, I want to show some tricks to make the dynamic parts safer. Finally, I will also show situations where Mypy falls short and how to avoid them. about this event: https://c3voc.de
Game Development with CircuitPython (sps22)
With a large selection of handheld devices running CircuitPython, it's natural to want to make games for them. But where to start? What are the options available for the hardware, the libraries and other resources? And how do you use all of that? This talk aims to give a gentle introduction for everyone. With a large selection of handheld devices running CircuitPython, it's natural to want to make games for them. But where to start? What are the options available for the hardware, the libraries and other resources? And how do you use all of that? This talk aims to give a gentle introduction for everyone. about this event: https://c3voc.de
Pydantic Configuration Management with ConfZ (sps22)
Config management in larger applications can become quite complex: Information needs to be loaded from different sources like environment variables, config files and command line arguments, the loaded data needs to be validated to ensure all expected information is present and in the correct format and then distributed to different locations in the codebase. This holds true especially in data science projects, having rich model and training configurations. To simplify this process, we developed and open-sourced ConfZ, a config management library for Python based on pydantic. It easily allows to load config values from heterogeneous sources, validates them and makes them accessible as Python dataclass-like objects with full IDE support. It furthermore supports in common use cases like having multiple environments, lazy loading and unit testing. Within two months, we already reached more than 100 stars on GitHub. In this talk, we show how ConfZ is used and how it compares to other config management solutions. We then dig into the pythonic details and see how meta classes drive the internals of the library. Config management in larger applications can become quite complex: Information needs to be loaded from different sources like environment variables, config files and command line arguments, the loaded data needs to be validated to ensure all expected information is present and in the correct format and then distributed to different locations in the codebase. This holds true especially in data science projects, having rich model and training configurations. To simplify this process, we developed and open-sourced ConfZ, a config management library for Python based on pydantic. It easily allows to load config values from heterogeneous sources, validates them and makes them accessible as Python dataclass-like objects with full IDE support. It furthermore supports in common use cases like having multiple environments, lazy loading and unit testing. Within two months, we already reached more than 100 stars on GitHub. In this talk, we show how ConfZ is used and how it compares to other config management solutions. We then dig into the pythonic details and see how meta classes drive the internals of the library. about this event: https://c3voc.de