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Eröffnungsveranstaltung der FOSSGIS-Konferenz 2017 (fossgis2017)
Begrüßung und Moderation durch Marco Lechner, Vorsitzender des veranstaltenden FOSSGIS e.V. und Grußworte der gastgebenden Universität Passau von Prof. Harald Kosch und Prof. Dr. Tomas Sauer. about this event: https://c3voc.de
Vortrag Goldsponsor (fossgis2017)
Vortrag des Goldsponsors WhereGroup. Die WhereGroup freut sich, in diesem Jahr - nach 2015 bereits zum zweiten Mal - Goldsponsor der FOSSGIS Konferenz zu sein. about this event: https://c3voc.de
Erstellung von Karten mit OSM-Daten (fossgis2017)
Will man Informationen mit einer Karte visualisieren, wird meist eine Hintergrundkarte als Basisinformation und Orientierung benötigt. Je nach Projekt-Zielstellung muss die Hintergrundkarte anpassbar sein. Mit OSM-Daten können Karten diesbezüglich aufgewertet werden. In einem Freizeit-Projekt habe ich für den Crossduathlon Bautzen eine Streckenkarte mit Hilfe von QGIS, OSM und GPS-Kartierung erstellt. Ziel war es, die Wettkampfinfrastruktur auf einen lagetreuen Plan zu bringen. Der Hintergrund sollte zur Orientierung dienen, die Landnutzungen abgrenzen, den Flusslauf der Spree zeigen und die Gebäude abbilden. So sollte Raum bleiben für die wesentlichen Overlay Informationen. Von Beginn an stellte sich die Frage nach einer geeigneten Hintergrundkarte. Die amtliche digitale Topographie (Basis DLM, DTK) schied wegen der kompliziert zu handhabenden Datenstruktur aus. Wie kann man also die OSM-Datenbank zur Kartenerstellung in QGIS nutzen? Es gibt eine Vielzahl an Optionen! In meinem Vortrag zeige ich anhand des konkreten Projektes, wie man OSM-Daten für eine Karte nutzbar machen kann. Ich habe QGIS-Plugins und Webanwendungen zum OSM-Daten Export getestet und auf Eignung im QGIS geprüft. Ich werde auf die Stärken, aber auch auf die Schwächen der Varianten und der OSM-Datennutzung eingehen. Sehr hilfreich bei der Realisierung war u.a. das Community Forum StackExchange, der OSM Tagfinder und OSM Taginfo. about this event: https://c3voc.de
Lightning Talks I (fossgis2017)
<ul> <li>Routenplanung durch Flächen <strong>(Jakob Miksch)</strong></li> <li>Interaktive Visualisierung von Geodaten in Jupyter Notebooks <strong>(Johannes Kröger)</strong></li> <li>Summer of Code <strong>(Tobias Knerr)</strong> </li> <li>osm_address_db – Stand der Dinge <strong>(Christopher Lorenz)</strong></li> </ul> <b>Routenplanung durch Flächen - ein kurzer Überblick</b> Routenplaner wie OSRM, GraphHopper oder pgRouting sind mittlerweile schon sehr ausgereift und können Routen für verschiedenen Profile (Auto, Fußgänger, Fahrrad ...) berechnen. Die Navigation über Flächen wie zum Beispiel Plätzen bereitet jedoch nach wie vor Probleme. Bis jetzt wird nur der Rand der Fläche in den Routinggraphen integriert. Eine Route die über einen Platz führt kann deswegen eine sehr unrealisitische Form bekommen. In manchen Fällen wir auch eine viel zu lange Route berechnet. Um dieses Problem zu lösen gibt es bereits mehrere Ansätze. Der Vortrag wird einen Überblick über die bestehenden Entwicklungen geben. Der naheliegendste Ansatz ist virtuelle Wege zu generieren die über den Platz führen und diese in den Routinggraphen zu integrieren. Dabei stehen einige Algorithmen zur Auswahl (Sichtverbindungen, Grid, Delaunay, Voronoi, Skeleton ... ). Zwei dieser Algorithmen werden genauer beschrieben und kurz vorgeführt. <b>Interaktive Visualisierung von Geodaten in Jupyter Notebooks</b> <i>Shapely</i> ist eine Python-Bibliothek für Geometrien und geometrische Operationen. <i>Jupyter Notebook</i> ist eine Art dokument-orientierte, webbrowser-basierte Entwicklungsumgebung, in welcher man Python-Code schreiben und blockweise ausführen kann. Shapely-Geometrieobjekte können in Jupyter-Notebooks direkt als grafische Elemente dargestellt werden. Jupyter bietet die Möglichkeit den Input von Funktionen interaktiv über Elemente wie Slider oder Dropdown-Menüs zu ändern. Zusammen ermöglicht dies äußerst einfach interaktive Visualisierungen von geometrischen Daten, etwa zur Exploration von Datensätzen oder zur visuelle Analyse von Algorithmen. Gezeigt wird ein grober Überblick der Basics sowie ein paar einfache und hoffentlich beeindruckende Beispiele, die Lust auf mehr machen sollten. Verwendet werden dabei neben Shapely auch Fiona, pyproj, rtree und GeographicLib. <b>Summer of Code - Bericht vom GSoC 2016</b> Der Google Summer of Code (GSoC) ist eine jährliche Veranstaltung, bei der Studierende aus der ganzen Welt einen Sommer lang Code für Open-Source-Projekte schreiben. Betreut werden sie dabei durch erfahrene Freiwillige aus den jeweiligen Open-Source-Communities. Auch OpenStreetMap beteiligt sich regelmäßig als Mentoringorganisation beim Google Summer of Code. 2016 konnten so sechs studentische Projekte betreut werden, darunter Verbesserungen am Code von JOSM und ein Plugin zur Bearbeitung von ÖPNV-Daten, ein Spur-Editor für iD sowie verbesserte Shadereffekte für das 3D-Rendering von OSM2World. Der Vortrag stellt neben dem generellen Ablauf des GSoC vor allem die diesjährigen Projekte vor und möchte dazu ermuntern, sich in diesem Jahr selbst am GSoC zu beteiligen – sei es als Studierender oder als Mentor. <b>osm_address_db - Stand der Dinge</b> In Salzburg wurde das Projekt osm_address_db in einem Vortrag vorgestellt. In diesem kurzen Talk wird der aktuelle Stand der Anwendung dargestellt. Was hat sich getan bzw. was ist in den kommenden Monaten zu erwarten? Je nach Stand der Entwicklung kann ggf. bereits ein erstes Release angekündigt werden, welches dann mit deutschlandweiten Daten regelmäßig auf dem aktuellen Stand gehalten wird. about this event: https://c3voc.de
Shine on R (fossgis2017)
R wurde vor einigen Dekaden von Statistikern entwickelt, um in erster Linie statistische Fragestellungen zu bearbeiten bzw. zu lösen. Dabei ist R nicht nur ein „Statistik-Werkzeug“, sondern eine flexible und mächtige Programmiersprache, die auf allen gängigen Betriebssystemen (Unix, OSX, Windows) verfügbar ist und durch eine stetig wachsende Anzahl von Paketen aus allen Bereichen erweitert werden kann. Diese werden in der Regel über das Comprehensive R Archive Network (CRAN) zur Verfügung gestellt. So gibt es auch eine Vielzahl von Paketen, um räumliche Daten in R zu lesen, zu analysieren, zu manipulieren, zu visualisieren und zu schreiben. Durch die Pakete rgdal und das sich in aktiver Entwicklung befindende sf kann R alle von GDAL unterstützen Formate lesen und schreiben und bietet darüber hinaus R-Datenstrukturen an, die ein R-typisches und flexibles Datahandling ermöglichen. Auch können R-Skripte direkt (analog zu Python) in QGIS eingebunden werden, so dass in QGIS auf die statistischen Algorithmen von R zugegriffen werden kann. Vor allen in den letzten Jahren wurde R um viele „Features“ bzw. Pakete erweitert, die zum einen die Arbeit mit R erleichtern und zum anderen die Möglichkeit bieten in wenigen Zeilen Code flexible Web-Apps (R-Paket shiny) zu implementieren und zu hosten (Shiny Server). Durch das R-Paket leaflet lassen sich so auf einfache Weise interaktive Karten basierend auf dem Leaflet-Javascript-Framework erzeugen. Darüber hinaus können die interaktiven Karten auch direkt in der Open-Source-Entwicklungsumgebung RStudio angezeigt werden und sowohl RStudio als auch der Shiny Server können problemlos in Docker-Containern betrieben werden, sodass z.B. auch ein „R-Spatial-Data-Processing“-Container inklusive Entwicklungsumgebung „gebaut“ werden kann. Übersicht gängiger R-Packages zur Spatialdatenverarbeitung und -visualisierung, die in dem Vortrag besprochen werden: • sf • sp • rgdal • raster • rgeos • maptools • gdalUtils • rmapshaper • spatstat • rqgis • leaflet • osrm • lawn (R meets turf.js) about this event: https://c3voc.de
Druckbare Karten im Web erzeugen (fossgis2017)
Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Online-Diensten die OSM-Daten im Web präsentieren, aber nur die wenigsten davon sind auch geeignet druckbare Dokumente zu erzeugen. Dieser Vortrag wird vor allem eine Weiterentwicklung von MapOSMatic vorstellen; eine Service der sowohl großformatige als auch mehrseitige hochauflösende Kartendokumente erzeugt. MapOSMatic erzeugt großformatige Karten als PDF, SVG oder als hochauflösendes PNG. OSM-Daten werden mit Hilfe anpassbarer Stylesheets erzeugt und optional mit zusätzlichen textuellen und grafischen Informationen ergänzt, wie z.B. Straßenlisten für den sichtbaren Bereich. Die Ausgabe kann dabei als einzelne große Karte oder als atlasartiger Mehrseiter erfolgen. Das ursprüngliche MapOSMatic ist bereits länger verfügbar, die Entwicklung und Pflege ist aber leider in den letzten Jahren weitestgehend zum Stillstand gekommen. Der Vortrag wird sowohl das ursprüngliche Projekt als auch meine eigenen Anpassungen und Erweiterungen vorstellen. about this event: https://c3voc.de
Lassen wir einmal eine Statistik drüber laufen ... (fossgis2017)
Die Darstellung und statistische Auswertung landschftsbezogener Daten stellt insbesondere dann eine Herausforderung dar, wenn keine Funktionalitäten hinsichtlich geografischer Informationssysteme oder Statistiksoftware erwartet werden können. Gefragt sind hochflexible Web-GIS-Anwendungen, die weder zu hohe Anforderungen an den Anwender noch einen hohen Aufwand der Datenpflege und Aufbereitung erfordern. Gezeigt wird eine Lösung, die auf der Basis der Statistiksprache R und verschiedener eingebundener Packages (Shiny, Rleaflet etc.) die Raumnutzungsdaten freilebender telemetrierter Rothirsche im Webbrowser abbildet und durch den Anwender interaktiv auswerten lässt. Die Aktualität der Darstellung hängt ausschließlich von der Bereitstellung der Daten ab. Neben der interaktiven Darstellung der Daten lassen sich geostatistische Auswertungen unterschiedlichster Art auch von verschiedenen Arbeitsgruppen von überall aus realisieren. Der Vortrag soll sowohl die vielfältigen Möglichkeiten der Darstellung und Auswertung statistischer Daten, als auch die technischen Abläufe der Anwendung beleuchten. about this event: https://c3voc.de
Lizenzinkompatibilitäten bei Open Data Lizenzen (fossgis2017)
Daten werden oft als digitaler Rohstoff der Zukunft gepriesen. Insbesondere die Möglichkeit, verschiedene Datensätze miteinander zu kombinieren, ermöglicht es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über den Inhalt der einzelnen Datensätze deutlich hinaus gehen. Hier liegt das eigentliche Potential, zusätzliches Wissen zu generieren oder kommerziell verwertbare Informationen zu erhalten. Der Staat unterstützt dieses Potential von Daten, indem er in zunehmendem Maße Open Government Data bereitstellt. Allen Datensätzen ist gemein, dass Sie unter einer Lizenz freigegeben werden, die regelt, unter welchen Bedingungen die Datensätze genutzt werden dürfen und welche Regeln dabei zu beachten sind. Hier existiert für den Lizenzgeber – auch im Bereich Open Data – ein breiter Gestaltungsspielraum. Die Kehrseite dieser Handlungsfreiheiten sind auftretende Lizenzinkompatibilitäten. Nicht alles was Open Data ist, darf auch miteinander kombiniert werden. Der Vortrag erklärt die Hintergründe von Lizenzinkompatibilitäten, gibt Hinweise, wie man diese erkennen kann und welche Handlungsoptionen es gibt. about this event: https://c3voc.de
OpenLayers (fossgis2017)
OpenLayers ist eine sehr bekannte und verbreitete Open-Source-JavaScript-Bibliothek, um interaktive Karten im Web aus verschiedenste Quellen mit reichhaltigen Interaktionsmöglichkeiten zu erstellen. Seit mehr als zehn Jahren wird OpenLayers stets weiterentwickelt und ist auch im Jahre 2017 eine moderne Bibliothek, die ihren Benutzern eine Fülle an Optionen an die Hand gibt, um auch anspruchsvollste webbasierte Kartenapplikation zu erstellen. Der Vortrag stellt die Bibliothek ausführlich vor und wird anschließend ein Hauptaugenmerk besonders auf neue Features und wichtige Fixes seit der letzten FOSSGIS-Konferenz legen. Des Weiteren wagen wir einen Blick in die Zukunft des Projektes. Was wird sich für Benutzer von OpenLayers ändern und gibt es Features, die wir bald bereitstellen werden? Wie kann ich selber beitragen, um OpenLayers weiter zu entwickeln? about this event: https://c3voc.de
Qualitätssicherung mit Vektortiles (fossgis2017)
Bisher existente Qualitätssicherungswerkzeuge wie Osmose, Keep Right oder der OpenStreetMap Inspector, die nicht auf ein spezielles Thema fokussiert sind, haben meist den Nachteil, dass nur täglich ihre Daten aktualisieren können. In einer Zeit, in der es Usus ist, dass öffentliche Tileserver minütliche Diffs beziehen, erscheint der Aktualisierungszyklus dieser QA-Dienste aus der Zeit gefallen. Grund dafür ist, dass sie jeden Tag alle Daten prozessieren und dadurch keine akzeptablen Aktualisierungszyklus erreichen können. Mit einer Vektortile-basierten Architektur sind häufigere Updates möglich, denn es werden – wie bei einem Tileserver – nur die Tiles neu prozessiert, die sich geändert haben. Die Schwierigkeit liegt darin, den inhaltlichen und räumlichen Umfang der Vektortiles festzulegen. about this event: https://c3voc.de
OSM-basierte Standortmodellierung von Ladesäulen für Elektromobilität am Beispiel des Bayerischen Waldes (fossgis2017)
Trotz der staatlichen Förderung von Elektromobilität stagniert der Verkauf von Elektrofahrzeugen auf niedrigem Niveau. Ein Hauptgrund hierfür wird in der mangelhaften Ladeinfrastruktur insbesondere in ländlichen Räumen gesehen, wo große Ansprüche an Reichweiten und den Individualverkehr gestellt werden. Ausgehend von dieser Problemstellung präsentiert der Vortrag einen GIS-basierten Ansatz, wie sich räumliche Hotspots für Ladeinfrastruktur modellieren lassen. Dabei werden Einzugsgebiete um verschiedene Point of Interests (POIs) berechnet und in einem Gravitationsmodell mit Nutzungsdaten zusammengeführt. Datengrundlage sowohl für die Berechnung der Einzugsgebiete als auch für die POIs ist OpenStreetMap. Neben den räumlichen Distanzen ist die zeitliche Frequentierung und die Verweildauer an den jeweiligen Orten ein wesentlicher Einflussfaktor. Hierzu werden Nutzergruppen, z.B. nach Alter, Geschlecht, Familiensituation, Freizeitverhalten oder Arbeitssituation, definiert und in Bezug zu den jeweiligen POI gesetzt. Dabei gilt, je häufiger und länger sich eine Nutzergruppe an einem Standort aufhält, desto höher wird der Standort hinsichtlich des Bedarfs an Ladeinfrastruktur gewichtet. Die Daten zur Bildung der Nutzergruppen sind ebenfalls frei verfügbar. Innerhalb der modellierten Hotspots lassen sich schließlich konkrete Ladesäulenstandorte über die Gehdistanzen zwischen Parkmöglichkeiten und Zielort (POI) identifiziert. Die präsentierten Ergebnisse zeigen die exemplarische Anwendung des Standortmodells für die Region Südostbayern, im dortigen E-WALD-Projektgebiet. Die Vorgehensweise ist jedoch auf beliebige Regionen übertragbar. about this event: https://c3voc.de
Neues von MapProxy (fossgis2017)
Die Open-Source-Software MapProxy ist ein WMS- & Kachel-Proxy mit der Kartendienste, durch Vorgenerieren und Zwischenspeichern, beschleunigt werden können. Durch die zentrale Position von MapProxy, verfügt die Software über viele weitere Eingriffsmöglichkeiten und Anknüpfungspunkte zu bestehenden Kartendiensten. Karten können durch MapProxy unter anderem kombiniert, umtransformiert und abgesichert werden. Im Vortrag werden neue und unbekannte Funktionen von MapProxy vorgestellt. Hierzu zählen zum Beispiel die Funktionen zum on-the-Fly transformieren von Karten in Falschfarben und Graustufen, sowie die Unterstützung des ArcGIS-Cache-Layout. about this event: https://c3voc.de
OSM-History-Analysen auf Basis von Big-Data-Technologie (fossgis2017)
Für manche Datenanalysen reicht es nicht aus, mit „herkömmlichen“ Planet-Dumps zu arbeiten. Nämlich genau dann wenn man neben dem aktuell gültigen Stand der Daten, auch deren Bearbeitungs-Historie benötigt. Diese ist wichtig beispielsweise für intrinsische Datenqualitätsanalysen oder andere tiefgründige Analysen des OpenStreetMap Datensatzes. Zur Zeit stellt die OpenStreetMap Foundation regelmäßig sogenannte Full-History-Planet-Dumps als Download zur Verfügung, die solche Analysen ermöglichen. In aktuellen Arbeiten am Heidelberg Institut for Geoinformation Technology (HeiGIT) sollen derartige Analysen von Full-History-Planet-Dumps mit Hilfe einer Cloud-basierten, verteilten Big-Data-Datenbankinfrastruktur sowohl im Allgemeinen vereinfacht als auch performanter gestaltet werden, um detaillierte Analysen von OpenStreetMap Daten zu ermöglichen. Um möglichst flexibel bezüglich der möglichen Anwendungen zu sein, ist das Datenmodell dieser „OSM-History-Analysis-Datenbank“ sehr eng an das OSM-Datenmodell angelehnt. Der Fokus liegt dabei zunächst darauf, damit intrinsische Datenqualitätsanalysen von OSM-Daten technisch zu unterstützen (um so z.B. ähnliche Analysen wie jene, die im Projekt „iOSMAnalyzer“ vorgeschlagen wurden, global verfügbar zu machen). Zu den weiteren Anwendungsmöglichkeiten dieser Datenbank gehört, damit direkt weitere OSM-Datenvisualisierungen (wie z.B. ähnlich zu OSMatrix) zu betreiben oder darauf aufbauend neuartige Tools und Services zu entwickeln, die für eine erweiterte Zielgruppe (insbesondere auch OSM Mapper) interessant sein können. about this event: https://c3voc.de
GeoServer 2.10/2.11: Status, neue Features und Erweiterungen (fossgis2017)
GeoServer ist ein bekannter und mächtiger Open-Source -Kartenserver, der in vielen Applikationen und Architekturen verwendet wird. Die sehr aktive GeoServer-Community erweitert und verbessert die Software permanent – in Form von Erweiterungen und Verbesserungen der Kernsoftware, aber auch durch Extensions. Darüber hinaus ist GeoServer ein gut geplante Open-Source-Software mit festgelegtem Lebenszyklus der Releases. Der Vortrag stellt diesen vor und wird sich einigen (Neu-)Entwicklungen des Releases 2.10 sowie 2.11, das kurz vor der Konferenz erscheinen wird, widmen und diese an praktischen Beispielen den Nutzen vorstellen. about this event: https://c3voc.de
Die Open-Source-Software (fossgis2017)
Vor dem offiziellen Start der Konferenz geben wir einen Einblick in die Welt der Open-Source-Software. Nach einer kleinen Einführung in das Thema stellen sich einige bekannte Open-Source-Projekte gezielt vor. Die Projekte werden dabei größtenteils von den Entwicklern selbst vorgestellt. Mit dabei sind unter anderem: <ul> <li>OpenLayers</li> <li>QGIS</li> <li>MapProxy</li> <li>Mapbender</li> <li>GeoServer</li> <li>GRASS GIS</li> <li>PostNAS Suite</li> </ul> OpenLayers OpenLayers ist ein JavaScript WebMapping Client. Mit OpenLayers können dynamischen Karten aus einer Vielzahl von Quellen in jede beliebige Webseite eingebettet werden. OpenLayers bietet ein umfangreiches Set von Mapping-Werkzeugen und Widgets, ähnlich wie die der Google Maps API. Alle Funktionen laufen dabei innerhalb des Web-Browsers. QGIS QGIS ist ein benutzerfreundliches Desktop GIS, mit dem Geodaten visualisiert, verwaltet, bearbeitet und analysiert sowie druckfertige Karten erstellt werden können. QGIS ist über Plugins erweiterbar. MapProxy MapProxy ist ein Proxy für WMS und Tile-Dienste. MapProxy beschleunigt Kartenanwendungen durch das Vorgenerieren und Zwischenspeichern von Karten in einem lokalen Cache. Karten können durch MapProxy kombiniert, umtransformiert und manipuliert werden. Mapbender Mapbender ist eine WebGIS Client Suite. Mapbender ist ein Content Management System für Kartenanwendungen und Geodatendienste. Mapbender wird mit vorkonfigurierten Anwendungen zur Anzeige, Navigation und Abfrage von Karten ausgeliefert. Alle Anwendungen können über die Weboberfläche den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. GeoServer GeoServer ist ein WebServer, der es ermöglicht Karten und Daten verschiedener Formate über Dienste bereit zu stellen. Die Daten werden über Eingabemasken, die sich an den Standards (WMS, WFS, WCS, WPS, Tile Caching und mehr) orientieren, veröffentlicht. GeoServer verfügt über eine anwenderfreundliche browserbasierte Administration, kann aber auch über eine REST Schnittstellen angesprochen werden. GRASS GIS GRASS GIS (Geographic Resources Analysis Support System) ist ein Geographisches Informationssystem und bietet umfangreiche Raster-, topologische Vektordaten-Funktionalität sowie Bildverarbeitung und Visualisierungsmöglichkeiten. GRASS GIS stellt Werkzeuge für Geodaten Management, räumliche Modellierung, Visualisierung von Raster- und Vektordaten sowie für die Prozessierung von Satelliten- und Luftbilddaten zur Verfügung. Darüberhinaus ermöglicht es das Erstellen anspruchsvoller Präsentationsgrafiken und druckfertiger Karten. PostNAS Suite Die PostNAS Suite bietet Lösungen zum Import von NAS Dateien und zur Weiterverarbeitung sowie Inwertsetzung der Informationen. ALKIS, ATKIS, ABK werden im NAS Austauschformat ausgegeben und können via ogr2ogr (OGR-Bibliothek) in unterschiedliche Systeme (PostgreSQL, Shape, Oracle u.a.) übertragen werden. Die PostNAS Suite stellt dabei Importskripte, das Importwerkzeug norGIS ALKIS-Import, MapServer Mapdateien für WMS, Mapbender Suchmodule und Skripte zur Informationsausgabe bereit. Über die QGIS Erweiterung norGIS ALKIS können NAS Dateien importiert, in QGIS visualsiert und als WMS veröffentlicht werden. Außerdem liegt ein QGIS ALKIS Suchplugin vor. about this event: https://c3voc.de