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Von Freier Software zu nachhaltiger Software - und wieder zurück (dgwk2021)
Was ist die "Ressource Software"? Was ist nachhaltige Software? Und welche Rolle spielt nachhaltige Software für den Verbrauch natürlicher Ressourcen? Der Vortrag beleuchtet die Gestaltung und Nutzung Freier Software aus einer Perspektive des Ressourcenerhalts und unter dem Narrativ nachhaltiger Software. Es wird aufgezeigt wie dieses Narrativ verschiedene zivilgesellschaftliche Bewegungen zusammen führen und damit wiederum nachhaltig die Entwicklung Freier Software gefördert werden kann. Zu Beginn erörten wir die Endlichkeit von Software und wie Software zugleich zu einer Primär-Ressource moderner Gesellschaften geworden ist. Wie sich daraus eine Notwendigkeit zur nachhaltigen Gestaltung von Software ergibt und wie sich nachhaltiges Wirtschaften und Konsum der "Ressource Software" gestalten lässt, wenn sich ihr Verbrauch doch in vielen Dingen konträr zum nachhaltigen Konsum natürlicher Ressourcen verhält. Es wird gezeigt, welche Rolle dabei Wissenmanagement, Communities und Lizenzen spielen. Und warum Freie Software eine notwendige wenn auch keine hinreichende Bedingungen für nachhaltige Software ist. Im zweiten Teil wird der natürliche Ressourcenverbrauch von Softwareanwendungen und -entwicklung beleuchtet. Im Fokus stehen dabei die real-physischen Auswirkungen von Software insbesondere durch Strom- und Materialverbrauch. Software Obsoleszenz, Right to Repair, Datensparsamkeit und andere Maßnahmen werden diskutiert und der jeweilige Beitrag Freier Software zu diesen Themen aufgezeigt sowie im Sinne der Nachhaltigkeit einsortiert. Schließlich werden Freie und nachhaltige Software zusammen gedacht. Und diskutiert wie die beiden Seiten digitaler Nachhaltigkeit zugleich unterschiedliche zivilgesellschaftliche Bewegungen zusammenzuführen vermag. Wie die inhärenten Eigenschaften nachhaltiger Software zugleich die Wünsche nach Klimaschutz, Verbraucherschutz und Privatsphäre zusammenbringt. Und wie Freie Software - im Sinne von nachhaltiger Software - in all diesen Themen als grundlegender Lösungbaustein drinsteckt. Wie wir schließlich mit dem richtigen Framing und Narrativ ausgestattet das Thema "nachhaltige Software" nutzen können um Freie Software zu einer Standardforderung auch im Klima- und Verbraucherschutz zu machen. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/LF9W9V/
Eine kurze Anleitung zur digitalen Nachhaltigkeit (dgwk2021)
Das Zusammenspiel zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist komplex. Um für die Digitale Gesellschaft Positionen dazu zu entwickeln, hat sich die Fachgruppe "Digitalisierung und Umwelt/Nachhaltigkeit" gegründet. Der Workshop diskutiert Themen und Aktivitäten der Fachgruppe anhand eines imaginären Ratgebers "Eine kurze Anleitung zur digitalen Nachhaltigkeit". Das Zusammenspiel zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist komplex. Verschiedene Perspektiven auf das Thema beleuchten unterschiedliche Aspekte: Ein techno-solutionischer Ansatz verweist auf optimierte Energienutzung durch IoT und neue, effizientere Geräte-Generationen. Systemischere Ansätze thematisieren dagegen den Materialverschleiss und die sozialen Auswirkungen und verfechten eine moderate Nutzung digitaler Technologien. Brauchen wir mehr oder weniger Daten? Sollten wir mehr über Internet kommunizieren und uns treffen? Tragen KI, Blockchain, IoT und 5G zu einer nachhaltigeren Zukunft bei - oder bringen sie uns näher zum Kollaps? Die Zukunft wird Nachhaltigkeitsfragen vermehrt aufwerfen und auch von der Digitalen Gesellschaft Antworten und Meinungen zu diesem Thema verlangen. Deshalb haben verschiedene Interessierte aus der Organisation die Fachgruppe Digitalisierung und Umwelt/Nachhaltigkeit gegründet. Dieser Workshop dient dazu, gemeinsam die Perspektive, die Werthaltungen und konkrete Aktivitäten der Fachgruppe auszuhandeln. Die Idee dafür ist simpel: Wir imaginieren uns einen neuen Ratgeber der Digitalen Gesellschaft: "Eine kurze Anleitung zur digitalen Nachhaltigkeit." Wir diskutieren am Workshop über die Vision, den Inhalt und die Hauptaussagen, welche ein solches Booklet machen soll. Dies ist eine Workshop der Fachgruppe, am Kongress vertreten durch Rahel Estermann, Panayotis Antoniadis und Laura Hagen. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/EXPJWE/
Eine kurze Anleitung zur digitalen Nachhaltigkeit (dgwk2021)
Von Freier Software zu nachhaltiger Software - und wieder zurück (dgwk2021)
E-ID-Abstimmung: What's next? (dgwk2021)
Wenige Tage vor der Volksabstimmung reden wir über den Stand, den Schlussspurt und wie es weiter geht. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/NWX3YR/
9.5 ways to support education (dgwk2021)
Der schulische und ausserschulische Bildungsbereich ist (auch) dabei sich zu digitalisieren – mit unterschiedlicher Intensität in einzelnen Feldern. An verschiedenen Stellen bringen sich Nerds und Digitalengagierte ein, was unterschiedlich gut funktioniert. Mit dem Input soll eine Innensicht gegeben werden über den Stand, die Beteiligten, die Diskussionen dieses Prozesses. In einer Art subjektivem Wunschzettel werden aber vor allem Ansatzpunkte aufgezeigt, wo und wie Pädagog*innen, Schule und Jugendarbeit von der (digitalen) Gesellschaft unterstützt werden können. Schule, Jugendarbeit und andere pädagogische Bereiche können gut von Beiträgen von aussen profitieren in Sachen «Digitalisierung»: Teilweise werden auf diese Weise viele Dinge so erst möglich, teilweise fliessen so neue Sichtweisen in die pädagogische Arbeit ein – etwa freie Software statt Angeboten von Konzernen. Und nicht zuletzt gibt es einfach Projekte und Entwicklungen aus dem Bildungsbereich, die sehnsüchtig auf Unterstützung von aussen warten. Die Erfahrung des Vortragenden zeigt, dass Impulse von aussen umso erfolgreicher sind, je mehr sie die Erfahrungen, Anforderungen und Logiken der Pädagog*innen berücksichtigen. Mit dem Vortrag soll ein Versuch gestartet werden, die Innensicht zu schärfen, um eine Brücke zwischen Bildung und Interessierten von aussen zu schlagen. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/UJNJ8S/
Reclaim Your Face | Einführung (dgwk2021)
Dieser Vortrag gibt eine Einführung in das Thema biometrische Identifikation. Wir erläutern Formen und Anwendungen der biometrischen Identifikation, v. a. Gesichtserkennung. Bei der Gesichtserkennung gibt es statistische Zielkonflikte: Sollen alle gesuchten Personen identifiziert werden, werden unweigerlich viele Unschuldige mitgefangen. Gesichtserkennung hat deshalb potentiell negative Konsequenzen für Einzelpersonen. Darüber hinaus stellt sie durch das Potential zur Massenüberwachung eine starke Verletzung der Grundrechte und eine massive Beeinträchtigung von Gesellschaft und Demokratie dar. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/WNKQBE/
Reclaim Your Face | Einführung (dgwk2021)
9.5 ways to support education (dgwk2021)
E-ID-Abstimmung: What's next? (dgwk2021)
Unterschriftensammeln: Vom gestern zum morgen mit dem Projekt owlly (dgwk2021)
Digitale Demokratie – Wie weiter? Wir bei owlly arbeiten in einem kleinen Team mit diversen Hintergründen an der schweizweit ersten und ganzheitlichen Umsetzung von E-Collecting, also dem Sammeln, Unterschreiben, Validieren und Zählen von Unterschriften für Volksbegehren wie Initiativen und Referenden. Einerseits kreieren wir dazu einen auf der elektronischen Identität (E-ID) basierenden, voll funktionsfähigen Prototypen. Andererseits geht unsere Mission aber auch darüber hinaus. E-Collecting muss als komplexes sozio-politisches Unterfangen verstanden werden. In diesem Vortrag schauen wir in die Vergangenheit und präsentieren unseren Prototyp für E-Collecting, welcher im Rahmen des Prototype Funds entstanden ist. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/LKWNMY/
Cyber goes Sicherheitspolitik: was Tech-Nerds über Security-Nerds wissen sollten (dgwk2021)
Ob Crypto-Wars, Attribution oder offensive Cyberkapazitäten: die Sicherheitspolitik scheint ein Bereich zu sein, in welchem die technische und politische Community oft aneinander vorbei reden. Das hat nicht zu letzt mit sicherheitspolitischen Konzepten zu tun, welche immer noch in den Köpfen sind, im digitalen Bereich aber nicht unbedingt Sinn machen. Vortrag zur Völkerverständigung zwischen Sicherheitspolitik und Netzpolitik. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/AVGKNF/
Daten bei Staat und Unternehmen: Ich will Auskunft! (dgwk2021)
Cyber goes Sicherheitspolitik: was Tech-Nerds über Security-Nerds wissen sollten (dgwk2021)
Unterschriftensammeln: Vom gestern zum morgen mit dem Projekt owlly (dgwk2021)
Daten bei Staat und Unternehmen: Ich will Auskunft! (dgwk2021)
Der Vortrag zeigt, wie einzelne Personen mit Hilfe von datenschutzrechtlichen Mitteln Auskunft über ihre Daten bei Staat und Unternehmen einfordern können. Staat und Unternehmen bearbeiten vielerlei Daten über fast alle Personen in der Schweiz. Viele betroffene Personen wissen nicht, dass sie Auskunft über solche Daten erhalten können. Der Vortrag zeigt mit Beispielen aus der Praxis, wie das Datenschutzrecht ermöglicht, Auskunft zu erhalten und welche Daten wo erhältlich sind. Im Anschluss an den Vortrag können Fragen gestellt werden. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/XDETYW/
Schweizer Technologie für den Krieg: Ein verschwiegenes Business (dgwk2021)
Sie gehörte zu den am besten gehüteten Geheimnissen der Schweiz: Die Liste der Namen von Firmen, die Kriegsmaterial und besondere militärische Güter exportieren. In einem langjährigen Rechtsstreit mit dem Seco hat die Wochenzeitung WOZ die Veröffentlichung der Namen erstritten. Unter den Firmen befinden sich auch einige aus dem Bereich der Überwachungstechnologien. In ihrem Vortrag geben Jan Jan Jirát und Kaspar Surber einen Einblick in das Geschäft der digitalen Kriegsführung und weisen auf das Öffentlichkeitsgesetz (BGÖ) als Instrument zur Herstellung von Transparenz hin. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/YJRM9P/
Was braucht es zum erfolgreichen "Digital Trust Label" ? (dgwk2021)
Mit dem EPFL Centre for Digital Trust arbeitet die Swiss Digital Initiative seit einem Jahr an der Entwicklung eines Digital Trust Labels, welche Nutzerinnen und Nutzern mehr Transparenz und Informationen geben und somit aufzeigen soll, wie vertrauenswürdig digitale Services sind. Im Workshop wollen wir über den aktuellen Arbeitsstand informieren und kritisches Feedback erhalten. Der bisherige Prozess beinhaltete mehrfache Konsultationen nationaler und internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen, den Austausch mit Testpartnern aus nationalen wie internationalen Unternehmen und die Erarbeitung der konzeptionellen und technischen Grundlagen des Labels durch eine interdisziplinär zusammengesetzte, international abgestützte ExpertInnengruppe. Nicht zuletzt wurde bzw. wird auch die NutzerInnenperspektive mittels Umfragen zu Erwartungen und Kritikpunkten einbezogen. Die Umsetzung des Labels soll mit einem oder mehreren internationalen Partner(n) geschehen. Wir nehmen den Winterkongress zum Anlass, um im Workshop einerseits über den aktuellen Arbeitsstand zu informieren, und um andererseits weiteres Feedback von Seiten der Teilnehmenden zu erhalten. ‐ Wie kann ein Digital Trust Label grösstmögliche Glaubwürdigkeit aufweisen, die Vertrauenswürdigkeit der mit dem Label versehenen Dienste gewährleisten? - Welche Schritte braucht es zur internationalen Implementierung? Welches sind mögliche Partner? about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/VEAFUF/
Schweizer Technologie für den Krieg: Ein verschwiegenes Business (dgwk2021)
Was braucht es zum erfolgreichen "Digital Trust Label" ? (dgwk2021)
Keynote: Alles Terror? Von Rechtfertigungen und Nebenwirkungen (dgwk2021)
Von mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum bis hin zu Uploadfiltern für soziale Netzwerke: Es gibt kaum eine Einschränkung digitaler Freiheitsrechte, die nicht mit der Bekämpfung von Terrorismus gerechtfertigt wurde und wird. Ein kurzer Realitätsabgleich, was bei der Terrorismusbekämpfung der letzten Jahre schief gelaufen ist und welche Schäden die vermeintlichen Abwehrmassnahmen anrichten können. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/THAMBC/
Keynote: Alles Terror? Von Rechtfertigungen und Nebenwirkungen (dgwk2021)
Eröffnung Samstag (dgwk2021)
about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/7QDABS/
Eröffnung Samstag (dgwk2021)
SGMK All Stars macht Mucke (dgwk2021)
Die Schweizerische Gesellschaft für Mechatronische Kunst, kurz SGMK, hat ihren Ursprung als Community von EnthusiastInnen im Selberbauen von elektronischen Synthesizern, analoge Schaltungen und oszillierende Schwingkreise, wie auch als Verein zur Förderung der Mechatronischen Kunst, Robotik, Elektrotechnik, Informatik, durch Weiterbildungen an der Schnittstelle von Kunst und Technologie. Mit dem [MechArtLab](https://mechatronicart.ch/mechartlab/), Treffpunkt und Forschungswerkstätte, sind wir seit Sommer 2020 mit dabei in der Bitwäscherei, Hackerspace Gemeinschaft mit dem CCCzh, LUGS und Digitale Gesellschaft, und wir freuen uns einen Abend mit Musik, Elektronik und Tanz für den Winterkongress mitzugestalten. "SGMK All Stars macht Mucke" ist ein Line-Up von einigen unserer Urgesteine und Neuentdeckungen, die für euch den Abend mit analog/digitaler Live Maschinenmusik, Brazilian Beats und old-school Nerd-Techno bespielen wird. * 22:00 - 22:45 Omega Attraktor * 22:45 - 23:30 DJ Livia * 23:30 - 0:30 DJ Stahl about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/8KUYNS/
SGMK All Stars macht Mucke (dgwk2021)
Learnings aus 15 Jahren Open Source Aktivismus (dgwk2021)
Open Source ist trotz seiner über 20-jährigen Geschichte immer noch top aktuell. Das Referat blickt zurück auf die letzten 15 Jahre Open Source Aktivitäten, zeigt auf was funktioniert hat und was nicht, und fasst die Learnings zusammen. Ausserdem wird ein Ausblick auf die Open Source Aktivitäten im 2021 gegeben wie beispielsweise die neue Open Source Studie, der Open Source Benchmark und das neue OSS Directory. Seit den ersten politischen Anfängen zu Open Source Lobbying in den Nullerjahren hat sich einiges getan. Erfolge: - Coole OSS Tools wie BBB, BERT - Parldigi - Open Education Day & Server - OSS Freigaben durch Firmen und Behörden - Bundesverwaltung, Kanton Bern Misserfolge: - Kanton Solothurn - Stadt München - Schulen Stadt Bern Herausforderungen: - Marketing und Sales von Microsoft, Google etc. - User Experience von OSS - Zusammenarbeit zwischen Communities - Collective Action Problem - Business Modelle Offene Baustellen: - Politisches Engagement auf kantonaler und kommunaler Ebene - Marketing für Open Source Next: - OSS Studie 2021 - OSS Benchmark - OSS Direktory Learnings: - Wenn man bei Behörden etwas bewegen will, muss man Vorstösse schreiben und über die Politik einreichen lassen. - Branding und Positionierung sind extrem wichtig - Medienarbeit, rasch Medienmitteilungen verschicken - Pragmatismus vs Idealismus, Kompromissbereitschaft - Mit allen gut zusammenarbeiten, menschliche Komponente berücksichtigen about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/D9QRJG/
10 Jahre Digitale Gesellschaft - Der grosse Rück- und Ausblick (dgwk2021)
Die Digitale Gesellschaft feiert im Januar 2020 ihren 10-jährigen Geburtstag. Wir blicken auf die Anfänge, lassen Protagonistinnen und Beobachter zu Wort kommen, schauen auf Hochs und Tiefs und wagen eine Blick in die netzpolitische Zukunft. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/RUNEWU/
Learnings aus 15 Jahren Open Source Aktivismus (dgwk2021)
10 Jahre Digitale Gesellschaft - Der grosse Rück- und Ausblick (dgwk2021)
Omnisec, Infoguard und der "Geheimdienst im Geheimdienst"- alles zu #cryptoleaks (dgwk2021)
Seit vielen Monaten forschen wir – ein dreiköpfiges Reporterinnenteam der Republik und von «Le Temps» – in der Vergangenheit des Schweizer Geheimdiensts und untersuchen mehrere Schweizer Firmen, die ebenfalls im Dienste ausländischer Mächte handelten. Dazu haben wir drei Teile publiziert: Über die Firmen Infoguard, Omnisec und über den SND-Chef der 90er Jahre, Peter Regli. Wir sprechen über die Hintergründe, über unsere Recherchemethode "Follow the technology" und die Herausforderung, ein obskures Kapitel der Schweiz zu untersuchen, das die meisten Politikerinnen lieber verdrängen wollen. ReferentInnen: Mehdi Atmani, Adrienne Fichter und Sylke Gruhnwald about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/XEBWKJ/
Hijacked Minds? Warum wir ethisches digitales Design brauchen (dgwk2021)
Manipulative Praktiken im digitalen Design, wie beispielsweise Dark Patterns, können sich auf die psychische Gesundheit von NutzerInnen auswirken und Grundwerte der Gesellschaft aufs Spiel setzen. Um verantwortungsbewusste digitale Produkte zu gestalten, muss ethische Reflexion ein fester Bestandteil jedes Designprozesses sein. Digitale Produkte sind fester Bestandteil unseres Alltags. Doch zunehmend rücken negative Erfahrungen mit digitalen Produkten und ihre Auswirkungen auf NutzerInnen und die Gesellschaft in den Fokus. Es hat sich ein Bewusstsein dafür herausgebildet, dass das Design von digitalen Produkten die Erfahrungen mit eben jenen massgeblich gestaltet. Digitale Interfaces operieren beispielsweise mit sogenannten Dark Patterns, welche NutzerInnen zu Handlungen verleiten, die nicht in ihrem Interesse sind. Manipulative Praktiken im digitalen Design können sich auf die psychische Gesundheit der NutzerInnen auswirken und Grundwerte der Gesellschaft aufs Spiel setzen. Sie schränken die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben ein, haben Einfluss auf das Wohlbefinden, verletzen das Recht auf Privatsphäre und verändern das solidarische Miteinander. Nicht zuletzt hat das auch Auswirkungen auf das Funktionieren und Bestehen der Demokratie. Wie also könnte Design gestaltet werden, um ethische Normen nicht zu verletzen? Um verantwortungsbewusste digitale Produkte zu gestalten, muss ethische Reflexion ein fester Bestandteil jedes Designprozesses sein. Dafür braucht es praktisch anwendbare Tools sowie die Sensibilisierung der beteiligten DesignerInnen, Product ManagerInnen und weiteren Stakeholder. about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/KJFSAF/
Omnisec, Infoguard und der "Geheimdienst im Geheimdienst"- alles zu #cryptoleaks (dgwk2021)
Hijacked Minds? Warum wir ethisches digitales Design brauchen (dgwk2021)
Diskriminierende Algorithmen: Technische oder soziale Frage? (dgwk2021)
Wie über und durch Algorithmen diskriminiert wird. Zunehmend mehr Entscheidungen werden von automatisierten Computeralgorithmen getroffen und oft unhinterfragt akzeptiert. Dadurch motiviert, diskutieren wir, wie diese Technikgläubigkeit gesellschaftliche Probleme nicht nur reproduziert, sondern auch verstärkt. Eine Einführung in die Funktionsweise der entsprechenden Algorithmen illustriert, warum dieses Problem technisch nicht lösbar ist und es sich im Kern um ein soziales Problem handelt. Nach einem Blick auf die Schweiz und darüber hinaus schliessen wir mit potentiellen Lösungsansätzen. Zunehmend mehr Entscheidungen in der Privatwirtschaft und staatlichen Institutionen werden von automatisierten Computeralgorithmen getroffen. Meist unbemerkt erleichtern Algorithmen mühselige Aufgaben und extrahieren aus einem komplizierten Datenberg schnell Informationen, womit Prozesse effizienter gestaltet werden sollen. Doch Metallgehäuse und mehr Rechnungskapazitäten liefern nicht wie von Zauberhand bessere und objektive Resultate. Die Anwendung automatisierter Entscheidungsfindungen durch Machine-Learning Algorithmen und Ähnliches führen immer wieder zur Ungleichbehandlung von Menschen, sei es in der Jobsuche, im Gesundheitssystem oder vor Gericht. Diese Diskriminierung versteckt sich jedoch hinter komplexen technischen Abläufen und einem Schleier der Neutralität, der den Maschinen anhaftet. Doch sind nun die Maschinen an der Diskriminierung schuld? In unserem Vortrag möchten wir genau diese Frage diskutieren und versuchen sie zu beantworten. Wir werden eine Einführung und einen Überblick über die Anwendung und technische Funktionsweise von Algorithmen in automatisierten Entscheidungsfindungen geben. Wie Diskriminierung durch und über Algorithmen funktioniert, werden anhand von verständlichen und relevanten Beispielen durchgehen. Dabei soll ausgeführt werden, dass dies nur bedingt ein technisch lösbares Problem ist. In Bezug darauf und auf die rechtliche Situation in der Schweiz und der EU werden abschliessend Ansatzpunkte zukünftiger Regulierung von und die Notwendigkeit eines bewussten und transparenten Umgangs mit Algorithmen aufgezeigt. <b>Weiterführendes Material:</b> <a href="https://automatingsociety.algorithmwatch.org/wp-content/uploads/2020/12/Automating-Society-Report-2020.pdf">Automating Society Report Schweiz (2020) - AlgorithmWatch /CH</a> <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11614-019-00347-2">Hagendorff, Thilo (2019): Maschinelles Lernen und Diskriminierung: Probleme und Lösungsansätze, in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 44, Nr. 1, S. 53–66</a> <a href="https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Expertisen/studie_diskriminierungsrisiken_durch_verwendung_von_algorithmen.pdf?__blob=publicationFile&v=5">Orwat, Carsten (2019): Diskriminierungsrisiken durch Verwendung von Algorithmen, (Studie) Berlin: Antidiskriminierungsstelle des Bundes.</a> <a href="https://www.digitale-gesellschaft.ch/2020/12/17/machine-learning-leitlinien-des-bundes-entscheidende-gefahren-nicht-benannt/">Sommer, David (2021): Machine-Learning-Leitlinien des Bundes, [online]</a> about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/UM9ZWE/
Überwachung in der Schweiz: Aktivitäten des NDB, Handhabe und Rechtsprechung (dgwk2021)
Der Vortrag thematisiert die Überwachungspraxis in der Schweiz durch den schweizerischen Geheimdienst NDB. Schwerpunkte des Vortrags sind nach einer Einleitung die Verteidigungsmöglichkeiten von Betroffenen und der aktuelle Entscheid des Bundesgerichts zur Funk- und Kabelaufklärung. «Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) ist ein sicherheitspolitisches Instrument der Schweiz mit einem gesetzlich klar definierten Auftrag. Seine Kernaufgaben sind die Prävention und die Lagebeurteilung zuhanden der politischen Entscheidungsträger.», so lautet die abstrakte und harmlos wirkende Selbstbeschreibung des Geheimdienstes der Schweiz. Konkret in der Praxis bedeutet dies, dass der Geheimdienst Computer hackt, Telefongespräche und Internetverkehr überwacht (sog. Funk- und Kabelaufklärung), Wohnungen verwanzt, usw. - und er ist dazu grundsätzlich gesetzlich ermächtigt. Die Funk- und Kabelaufklärung ist dabei ein besonders in Grundrechte eingreifendes Instrument zur massenhaften, anlasslosen und verdachtsunabhängigen Überwachung von Bürgern. Selbst Befürwortern umfassender Eingriffskompetenzen in die Grundrechte der Betroffenen gestehen ein, dass die Prüfung der Verhältnismässigkeit von Einzelmassnahmen praktisch nicht objektiv sichergestellt werden kann, Missbrauch mithin stets möglich, jedoch für die Betroffenen nicht feststellbar ist - und Kontrollmechanismen in der Praxis bestenfalls bedingt funktionieren. Die Digitale Gesellschaft und andere Privatpersonen forderten den NDB daher auf, die sie betreffende, vermutete Funk- und Kabelaufklärung sowie die damit einhergehenden Verletzungen ihrer Grundrechte zu unterlassen. Nachdem der Dienst dies verweigerte, wollte sich das Bundesverwaltungsgericht mit den möglichen Grundrechtsverletzungen zunächst inhaltlich nicht befassen. Umso erfreulicher war im Dezember 2020, dass das Bundesgericht die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aufhob, und ihm mit der Rückverweisung aufgab, sich inhaltlich - unter Konkretisierung des Prüfungsumfangs - mit den möglichen Grundrechtsverletzungen der Kläger auseinanderzusetzen; es handelt sich hierbei um einen wertvollen Etappensieg, den wir besprechen und einordnen werden. Der Vortrag ist in drei Teile gegliedert: * Erläuterungen zur Praxis der Datenerfassung und -bearbeitung des NDB, u.a. anhand von Rechtsgrundlagen und erhaltenen Auskünften («Was sammelt der NDB und wofür?», «Was kann ich wissen?»), * Rechtliche Einordnung dieser Praxis und Informationen zu Gestaltungsrechten für Betroffene (u.a. Auskunftsrecht, Vorgehen bei Aufschub der Auskunft, sowie Vorgehen nach Datenschutzgesetz, «Was soll ich tun?») * Schwerpunkt Funk- und Kabelaufklärung: Erklärung und Einordnung des jüngsten Entscheides des Bundesgerichts; es besteht die Möglichkeit, dass das Bundesverwaltungsgericht nach der materiellen Prüfung eine Verletzung der Grundrechte feststellt und die Überwachung untersagt («Was darf ich hoffen?»). about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/MTF9G8/
Diskriminierende Algorithmen: Technische oder soziale Frage? (dgwk2021)
Überwachung in der Schweiz: Aktivitäten des NDB, Handhabe und Rechtsprechung (dgwk2021)
Merging Service Provider Networks (vNOG)
about this event: https://c3voc.de
Eröffnung Freitag (dgwk2021)
about this event: https://cfp.digitale-gesellschaft.ch/wk04/talk/8TVXDY/
Eröffnung Freitag (dgwk2021)
Merging Service Provider Networks (vNOG)
A Firewall for Your Radical Network (bobkonf2021)
STG Backend for Idris2 (bobkonf2021)
A Firewall for Your Radical Network (bobkonf2021)
QubesOS is probably the most secure operating system right now, recommended by security professionals and human rights activists. Security issues in operating systems are often related to networking or hardware. By separating networking, private data and hardware drivers into different virtual machines, QubesOS helps to isolate attacks. In case of a breach, attackers are confined to a virtual machine (=Qube), for example the networking Qube. The rest of the system is safe on separate Qubes, even in case of compromise. The Qubes-Mirage-Firewall is written in OCaml as a unikernel - a small, single purpose operating system kernel - in the library operating system MirageOS. The talk will not be QubesOS-specific, rather use it as an example and draw conclusions that apply to all operating systems and give a general understanding and strategy plan for network security tailored to everyone’s individual needs. We will talk about: - Functional Programming as a security practice - The layered structure of networking and why we have it - What is a network protocol and how we read it - Tools to analyze and learn about a network (wireshark, traceroute) - The idea of QubesOS and how to structure your system into different Qubes and run them - Configuring a firewall and why it has been obscure in the past - Testing a firewall to see who can access which parts of the network about this event: https://bobkonf.de/2021/schirmer.html
STG Backend for Idris2 (bobkonf2021)
In this talk, Andor Penzes shows how to combine emerging technologies of functional programming. Idris is a dependently typed programming language, which makes it as a sharp tool in the programmer’s hand. A very good fit to modeling complex domains with high accuracy. Idris has a plugin architecture for the code generation, which allows engineers to implement code generations for even exotic technologies. Penzes' exotic backend is the code generator of the Glasgow Haskell Compiler. How to implement such a thing? The pieces of the puzzle are: a) External STG (ExtSTG), which is a clone of the intermediate representation of the Glasgow Haskell Compiler. b) An interpreter for ExtSTG which is formalized and written in Haskell. c) GHC-WPC which is a modified GHC compiler that can compile binaries from ExtSTG. d) The architecture of the Idris2 compiler back-end. The main focus of the talk is how to write Idris2 back-end. The take-away is how simple are the intermediate representation of the compilers when they are formalized in functional programming, and a recipe for your Idris2 backend. about this event: https://bobkonf.de/2021/penzes.html
React Performance (bobkonf2021)
Guarding Your IO Boundaries (bobkonf2021)
At the boundaries of our applications, a lot of bad things can happen. Users supply all kinds of invalid or malicious input, other services may or may not return what their documentation promises, little Bobby Tables is sneaking around the corner. How do we cope? In the world of strongly-typed functional languages, we’ve been used for a long time to guarding our applications right at the boundaries: Make sure that the data we’re receiving looks like what we’re expecting right at the beginning, so that the inner parts of our application can rely on those expectations. But in the JavaScript/Node.js universe, this hasn’t really caught on, and without a strong type system, there wasn’t much to gain either – until now! With the rise of TypeScript, we now have all the tools of a strong type system at hands, so why not use them? In this talk, we’re going to look at concepts for guarding IO boundaries, use the example of the io-ts library to see what TypeScript can (and did!) learn from Haskell. about this event: https://bobkonf.de/2021/thoma.html
React Performance (bobkonf2021)
Reacts deklaratives Programmiermodel ist zumindest seit Hooks elegant und produktiv, führt jedoch leicht zu langsamen Anwendungen. So ist die React Weiterentwicklung (Fiber, Concurrent Mode) der letzten Jahre vor allem durch Performanceverbesserung motiviert. Was sind die typischen Probleme, wie kann man sie diagnostizieren, welche Optionen hat man? about this event: https://bobkonf.de/2021/schmalhofer.html