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Konstruieren mit Stahl (eh17)
Analogrechnen (eh17)
Building a Photobooth (eh17)
Retroblah #17 (eh17)
Streaming - Tücken, Macken und Spaß (eh17)
Arbeit in Investigativstaaten: From North Korea with love (eh17)
Parsing Expression Grammars (eh17)
Opening (eh17)
Taler - Talk (eh17)
NFCGate - NFC security analysis with smartphones (eh17)
CR233: Glasfaserausbau (chaosradio)
Blockchain (oc)
OSM-Samstag Zusammenfassung 2 (fossgis2017)
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OSM-Samstag Zusammenfassung 1 (fossgis2017)
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Area-Workshop (fossgis2017)
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Abschlussveranstaltung (fossgis2017)
In diesem Jahr ist die Abschlußveranstaltung noch nicht der letzte Programmpunkt der Konferenz, sondern lediglich der Abschluss des dreitägigen Vortrags- und Workshopprogramms. Marco Lechner, Vorsitzender des veranstaltenden FOSSGIS e.V., fasst drei ereignisreiche Tage zusammen und gibt einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen. Wer den Konferenz Feedbackbogen ausgefüllt hat, hat zudem die Chance bei der Verlosung einen der attraktiven Preise zu gewinnen. Nach der Abschlußveranstaltung freuen wir uns auf den Sektempfang des FOSSGIS e.V., zu dem alle herzlich eingeladen sind. Die Konferenz geht weiter mit dem OSM Mapping Event und dem OSM Samstag. Beide Veranstaltungen werden sicherlich weitere Höhepunkte der Konferenz bilden. about this event: https://c3voc.de
OSM Ehrenamt (fossgis2017)
Das OpenStreetMap-Projekt ist eine große weltweite Community aus Freiwilligen die tagtäglich Daten sammeln und in die Datenbank eintragen um unsere Karte noch besser zu machen. Was aber nicht jeder weiß: Das Projekt besteht nicht nur aus Mappern. Es gibt eine Vielzahl weitererer Arbeiten die durch Freiwillige erledigt werden um das Projekt am Laufen zu halten. Dazu zählt nicht nur das Offensichtliche: Die Administration der Server sondern eine Vielzahl weiterer Tätigkeiten die meist in den sogenannten Working Groups organisiert werden. Dieser Vortrag versucht ein Licht auf die verschiedenen Arbeitsgruppen zu werfen. Das umfasst nicht nur deren Aufgaben und Tätigkeitsbereiche sondern versucht die bisherigen Leistungen hervorzuheben und aufzuzeigen wo man sich wie beteiligen kann und wo das besonders gewollt oder benötigt wird. about this event: https://c3voc.de
OSGeo Konferenzaufzeichnungen im TIB AV-Portal (fossgis2017)
Zusätzlich zu gedruckten Konferenzbänden werden mittlerweile auch immer häufiger Konferenzvorträge aufgezeichnet und veröffentlicht. Diese Videos sind daher ein wichtiger Teil des aktuellen wissenschaftlichen Outputs. Leider hat sich für den Umgang mit diesen wichtigen Dokumenten noch kein nachhaltiger Standard etabliert. Mit dem AV-Portal (https://av.tib.eu) stellt die Technische Informationsbibliothek (TIB) eine nutzerorientierte Plattform zur Verfügung, die diese Probleme zu lösen versucht. Unter anderem sind im TIB AV-Portal knapp 600 Videomitschnitte, mit etwa 18.000 Minuten Laufzeit, der FOSSGIS Konferenzen 2011-2016 sowie der FOSS4G Konferenzen 2013, 2015 und 2016 dauerhaft und frei verfügbar archiviert. Kontinuierlich kommen ältere sowie aktuelle Konferenzen hinzu und sorgen aktuell für einen Aufwuchs pro Jahr von über 100 Stunden für FOSSGIS/OSGeo-Themen. Seit 2016 ist die Howto-Anleitung für den AV-Portal-Ingest Teil des offiziellen OSGeo-Konferenzhandbuchs und auch alle FOSSGIS2017 Konferenzbeiträge werden im AV-Portal dauerhaft verfügbar, durchsuchbar und zitierfähig bewahrt. Die Verbindung eines DOI mit einem Media Fragment Identifier gewährleistet eine zukunftssichere und gleichzeitig sekundengenaue Zitierfähigkeit der Materialien. Außerdem liegen die Daten des AV-Portals als Linked Open Data im RDF Format vor und stehen damit für innovative externe Dienste zur Verfügung. about this event: https://c3voc.de
Zusammenführung und Vereinheitlichung von Eisenbahn-Streckennetzdaten (fossgis2017)
Verschiedene Bahngesellschaften bieten mittlerweile im Rahmen von Open-Data-Initiativen Datensätze zu ihren Streckennetzen an. Daneben stellt auch OpenStreetMap entsprechende Daten bereit, vorangetrieben durch das Projekt der OpenRailwayMap. Doch alle diese Datensätze liegen in unterschiedlichen Formaten und Datenmodellen vor und bilden jeweils nur begrenzte Gebiete ab. Dies erschwert die weitere Arbeit mit diesen Daten und erfordert eine vorherige Zusammenführung und Vereinheitlichung der Datensätze. Im konkreten Fall wurde für die Schweizerische Bundesbahn (SBB) eine Anwendung entwickelt, mit der auf Monitoren in Zügen der aktuelle Standort auf einer Hintergrundkarte visualisiert wird. Neben der eigentlichen Software war auch die Erstellung entsprechendes Kartenmaterial Teil des Projekts. Aufgrund des grenzüberschreitenden Einsatzes der Triebwagen wurde die Anforderung gestellt, dass die Hintergrundkarte die Schweiz und ihre Nachbarländern abzudecken hat. Die als Grundlage für die zu erstellende Streckenkarte dienenden Daten stellten dabei eine besondere Herausforderung dar. Zum einen war eine geeignete Datenquelle zu finden, da nur die Deutsche Bahn und das Schweizer Bundesamt für Verkehr im Rahmen von Open-Data-Initiativen Daten der jeweiligen Streckennetze anbieten. Für die Abdeckung der anderen Länder musste daher auf die Daten von OpenStreetMap zurückgegriffen werden. Zum anderen stellten aber auch die Datensätze selbst eine Herausforderung dar. Neben den noch vergleichsweise einfach konvertierbaren Datenformaten unterscheiden sich die Datensätze insbesondere in ihren Datenmodellen und Detaillierungsgraden. So beschreiben die Daten der Eisenbahnunternehmen lediglich Strecken, während die OpenStreetMap-Daten gleisgenau sind. Zur Zusammenführung der Datensätze wurde unter anderem ein Verfahren entwickelt, mit dem die gleisgenauen OpenStreetMap-Daten in eine Streckentopologie überführt werden können, indem zusammengehörige Gleise zu Strecken zusammengefasst und mit den Betriebsstellen zu einer Knoten-Kanten-Topologie überführt werden. Die Qualität der bei diesem Verfahren erzeugten Daten hängt jedoch von der Datenqualität der OpenStreetMap-Daten ab, insbesondere der Vollständigkeit bestimmter Zusatzinformationen. about this event: https://c3voc.de
Mit Deep Learning raum-zeitliche Muster erkennen und voraussagen (fossgis2017)
Die Begriffe Deep Learning und künstliche Intelligenz sind gerade in aller Munde und werden als einer der größten derzeitigen Trends für die GIS-Branche gesehen. Dabei ist die Theorie dahinter schon mehrere Jahrzehnte alt und hat bereits mehrere Hype-Zyklen durchlebt. Die aktuelle Popularität von neuronalen Netzen, welche sich eigentlich hinter Deep Learning verstecken, hat mehrere Gründe: 1. Viele Rechner im Consumer-Bereich sind mittlerweile in der Lage die komplexen Algorithmen zu verarbeiten, 2. Ob Big Data, Open Data, Data Science oder Data Viz – es gibt ein stark gestiegenes Bewusstsein für den Wert von Daten. In vielen Domänen wachsen die Datentöpfe mit dem Versprechen maschinelles Lernen werde uns neue Erkenntnisse liefern und uns Arbeit abnehmen. 3. Mittlerweile existieren mehrere Open-Source-Frameworks, die den Einstieg in Deep Learning so leicht wie nie machen. In dem Vortrag sollen einige freie Projekte vorgestellt werden, in denen Deep Learning Methoden auf Geodaten angewandt werden. Anhand eines Beispiels aus einem laufenden Forschungsprojektes soll gezeigt werden, wie der GIS-Laie trotz der komplizierten Theorie hinter den neuronalen Netzen einen Einstieg in die Welt der künstlichen Intelligenz finden kann. about this event: https://c3voc.de
GeoPackages der freien Hamburger Geodaten (fossgis2017)
Seit Oktober 2014 sind die Hamburger Behörden verpflichtet eine Vielzahl von Daten, unter anderem <a href="http://suche.transparenz.hamburg.de/?extras_registerobject_type=geodat&q=&sort=publishing_date+desc%2Ctitle_sort+asc&esq_not_all_versions=true">Geodaten</a>, frei für jedermann im <a href="http://transparenz.hamburg.de/">Hamburger Transparenzportal</a> zu veröffentlichen. Und dort finden sich nun unterschiedlichste Datensätze. Vom Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung etwa georeferenzierte Hausnummern, Gebäudemodelle, das Straßenbaumkataster, Teile von ALKIS, Höhenmodelle, Luftbilder und vieles mehr. Auch Verkehrs- oder Umweltdaten sind verfügbar. Grundsätzlich werden diese (neben „live“ WMS und WFS) im GML-Format (für Vektordaten) oder als JPEG (Rasterdaten) bereitgestellt. Auch verschiedene ASCII-Formate wie XYZ und CSV kommen vor. Größere Datensätze werden oft gekachelt angeboten, ALKIS etwa als etwa 250 einzelne GML-Dateien. Teilweise bedeuten diese Formate für Laien leider erhebliche Hürden. So ist der Import im QGIS manchmal nicht trivial oder aufgrund von Unstimmigkeiten in den (Meta-)Daten ohne Fachkenntnis schlichtweg nicht möglich. Daher versuche ich als Feierabendprojekt sämtliche Datensätze automatisiert und reproduzierbar in standardkonforme GeoPackages umzuwandeln. Vorgestellt werden Ansätze, Probleme, Tipps und sowie die bis zur FOSSGIS fertig aufbereiteten Datensätze. Verwendete Software sind bisher GDAL und GMT in Bash-Skripten. about this event: https://c3voc.de
Vandalismus im OpenStreetMap Projekt (fossgis2017)
Der Zulauf zum OpenStreetMap Projekt ist weiterhin ungebrochen. Täglich registrieren sich mehrere tausend neue Mitglieder weltweit, wovon in der Regel später etwas mehr als 10 Prozent aktiv werden. Durch Initiativen wie das Missing Maps Projekt [1] oder „Mapathons“ [2] rund um den Globus werden immer wieder neue Mitglieder auf das Projekt aufmerksam gemacht. Auch durch eine größer werdende Anzahl von Apps für mobile Geräte [3] wird das Beitragen von Karteninformationen immer mehr vereinfacht. Leider bringt die verstärkte Aufmerksamkeit und die stets steigende Anzahl von (neuen) aktiven Mitgliedern auch verschiedene Nachteile mit sich. In den letzten Jahren gab es immer wieder verschiedene Fälle von Vandalismus [4] oder anderen Arten von schlechten Änderungen der Geodaten des Projektes [5]. Laut Definition [6] setzt der Begriff „Vandalismus“ eine vorsätzliche Handlung voraus. Bei einigen Änderungen, die im ersten Moment nach Vandalismus aussehen, handelt es sich aber oft auch um ein Verständnisproblem: Änderungen an den Daten, werden nach dem Speichern direkt in die Hauptdatenbank geschrieben. Dadurch sind sie mehr oder weniger direkt in den Karten des Projektes zu sehen. In anderen Fällen von nicht diskutierten Massenimporten [7] oder -änderungen [8] können Streitigkeiten nur noch mit einer Sperrung des Mitglieds [9] beendet werden. Im Vortrag wird auf die letzten Jahres des Projektes im Bezug auf Fälle von „Vandalismus“ zurückgeblickt. Neben einigen bekannt geworden Fällen, kümmert sich die Community oft selbst um die Bereinigung. Während des Vortrags werden verschiedene Methoden und vorhandene Werkzeuge [10] gezeigt, wie jeder helfen kann, fragwürdige Änderungen zu finden, zu melden/kennzeichnen und ggf. zu korrigieren. Als Abschluss des Vortrags ist eine offene Gesprächsrunde geplant. Dabei soll über fehlende Werkzeuge oder Vorgehensweisen zur Vermeidung von un- und beabsichtigen negativen Änderungen, die Schaden für das Projekt bedeuten, diskutiert werden. [1] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Missing_Maps_Project [2] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Mapathon [3] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Editors [4] https://blog.openstreetmap.org/2012/01/17/google-ip-vandalizing-openstreetmap/ [5] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Vandalism [6] https://de.wikipedia.org/wiki/Vandalismus [7] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Import [8] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Automated_Edits_code_of_conduct [9] https://wiki.osmfoundation.org/wiki/Ban_Policy [10] https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Detect_Vandalism about this event: https://c3voc.de
OSM-Daten verarbeiten auf der Kommandozeile mit Osmium (fossgis2017)
Aufbauend auf der schnellen und flexiblen Osmium-C++-Bibliothek hat sich das Osmium-Kommandozeilentool zu einem nützlichen Helferlein entwickelt. Wer Osmium in seiner Werkzeugkiste hat, kann neue Wege gehen beim Verarbeiten von OSM-Daten. Mit Beispielen aus der Praxis will ich zeigen, was das Tool kann, und wo und wie man es einsetzt. about this event: https://c3voc.de
Steigerung der Akzeptanz räumlicher Planung durch freiwillig gesammelte Geodaten (fossgis2017)
Obwohl Bürger über hohes regionales Wissen verfügen, bleibt dieses Wissen aufgrund mangelnder Partizipationsmöglichkeiten bei räumlichen Planungsprozessen weitgehend ungenutzt. Dies führt in zweierlei Hinsicht zu negativen Auswirkungen: Zum einen muss die Fachplanung die Informationslücke in Form von aufwändigen Erhebungen, Befragungen oder Kartierungen selbst schließen, zum anderen vermittelt diese Vorgehensweise den Bürgern das Gefühl geringer Transparenz und Teilhabe. Die digitale Transformation der Gesellschaft mit ihrer Omnipräsenz mobiler Endgeräte und Geodatendiensten bietet allerdings die Chance, den Planungsprozess näher zum Bürger zu bringen. Der Vortrag präsentiert Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt PUBinPLAN, welches geobasiertes Crowdsourcing und Augmented Reality (AR) nutzt, um mehr Beteiligung in räumlichen Planungsprozessen zu erreichen. Die browserbasierte Crowdsourcing-Anwendung (HTML 5) erlaubt es Bürgern eigene Ideen, Anregungen und Wünsche positionsgenau auf einer Web-GIS-Karte zu formulieren und diese interaktiv mit anderen Teilnehmern zu diskutieren. Basis der Karte ist OpenStreetMap. Die „Freiwilligen“ bringen damit ihre Regionalkompetenz von Beginn an in den Planungsprozess ein und können sich fortlaufend über den Planungsstand informieren. Mit der AR-Anwendung lassen sich sowohl die gesammelten Postings und Kommentierungen als auch 3D-Modelle vor Ort visualisieren. Architekten und Raumplaner können ihre 3D-Modelle in PUBinPLAN integrieren und den Bürgern die Landschaftsveränderungen auf anschauliche Weise präsentieren. Über eine Schnittstelle zur freien Software SketchUp steht diese Funktion auch technikaffinen Bürgern zur Verfügung, wodurch selbsterstelle Modelle hochgeladen und zur Diskussion gestellt werden können. Beide Anwendungen ermöglichen somit eine offene und transparente Kommunikation zwischen Planern, Auftraggebern und Bürgern. about this event: https://c3voc.de
Öffentlicher Verkehr in GraphHopper (fossgis2017)
Die Verbreitung öffentlicher Fahrplandaten für öffentliche Verkehrsmittel kommt zwar etwas schleppender voran, als wir es uns wünschen würden, aber sie kommt voran. Natürlich wollen wir mit passender quelloffener Software bereitstehen. Wir entwickeln ÖV-Funktionen für den OpenStreetMap-Router GraphHopper. In diesem Vortrag möchten wir zeigen, was damit schon möglich ist, alles basierend auf OSM-Daten für das Straßennetz und GTFS-Daten für das ÖV-Angebot: Wegfindung nach frühester Ankunftszeit/spätester Abfahrtzeit und kleinster Anzahl der Umstiege, Intervallabfrage (alle optimalen Verbindungen innerhalb einer Abfahrts- oder Ankunftszeitspanne), Punkt-zu-Punk-Wegfindung: zu Fuß zurückgelegte Wegabschnitte sind nicht beschränkt auf hartkodierte Umsteigemöglichkeiten, Fahrpreisermittlung, Berechnung von Reisezeit-Isolinien Wie auch bei der Wegfindung im Straßennetz hat man es mit einer Abwägung zwischen kürzerer Rechenzeit und Flexibilität zu tun. In den letzten Jahren sind mehrere neue, sehr schnelle Verfahren für die reine Fahrplanabfrage veröffentlicht worden, die nicht mehr auf Wegfindung in Graphen basieren. Die Entwicklung im Verkehrsangebot ist jedoch eher gegenläufig: Mit nicht-liniengebundenen Rufbussen und freibeweglichen Leih-Elektrorollern wird es eher der Normalfall als eine nette Zusatzfunktion sein, Wege frei aus fahrplangebundenen und nicht-fahrplangebundenen Möglichkeiten planen zu können. GraphHopper ist daher auch mit seinen ÖV-Funktionen graphbasiert, um bestmöglich in neuen Verkehrsanwendungen benutzt werden zu können, sei es zur Nutzerinformation oder zur Angebotsanalyse. about this event: https://c3voc.de
Freie Fernerkundungsdaten für alle – das Copernicus-Programm der EU (fossgis2017)
Wie im Copernicus-Programm der EU dargelegt, ist Information über unseren Planeten von entscheidender Bedeutung für politische Entscheidungen. Informationen aus dem Copernicus-Programm sollen helfen, zu verstehen, wie sich die Erde und das Klima ändern und welche Rolle hierbei menschliche Aktivitäten spielen und wie sich diese auf menschliche Aktivitäten auswirken. Das gesamte Copernicus-Programm besteht neben der Weltraum-Komponente (Space Component), das aus den unten aufgelisteten Sentinel-Missionen besteht, auch noch eine Dienste-Komponente (Services Component) und eine Sensor-Komponente (In-Situ Component). 1) die Weltraum-Komponente (Space Component) - Sentinel 1: Radar Mission; Launch Sentinel 1A: April 2014; Sentinel 1B End 2016 - Sentinel 2: High Resolution Optical Mission; Launch Sentinel 2A: June 2015 Sentinel 2B: 2016 - Sentinel 3: Medium Resolution Imaging and Altimetry Mission; Launch Sentinel 3A: 2015 Sentinel 3B: 2017 - Sentinel 4: Geostationary Atmospheric Chemistry Mission; Launch Sentinel 4A/B: 2021/27 - Sentinel 5P: Low Earth Orbit Atmospheric Chemistry Precursor Mission; Launch 2016 - Sentinel 5: Low Earth Orbit Atmospheric Chemistry Mission; Launch Sentinel 5A/B/C: 2021/27 2) die Dienste-Komponente (Services Component) - Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) - Copernicus Marine Environment Monitoring Service (CMEMS) - Copernicus Land Monitoring Service (CLMS) - Copernicus Climate Change service (C3S) - Copernicus Emergency Management Service (CEMS) - Copernicus Security Service (no acronym) 3) die Sensor-Komponente (In-Situ Component) In-Situ Sensoren liefern Daten von der Erdoberfläche (Land/Wasser) oder von Luft-gestützten Sensoren. Zu diesen gehören auch Referenz und Zusatzdaten, die im Rahmen des Copenicus-Programms Verwendung finden. about this event: https://c3voc.de
Freie Satellitenbilder – ein Überblick (fossgis2017)
Freie Geodaten auf der FOSSGIS – dabei geht es fast immer um OpenStreetMap oder gelegentlich auch mal um andere Vermessungsdaten. Im Vergleich dazu sind allerdings freie Satellitendaten allein schon von den Datenmengen eigentlich viel bedeutender. Oft werden diese Daten aus Unkenntnis über ihre Existenz oder aufgrund der Schwierigkeit, die richtigen Bilder in der benötigten Form zu finden, kaum genutzt – obwohl freie Satellitenbilder eigentlich eine kaum zu überschätzendes Quelle von Informationen und Erkenntnis über unseren Planeten darstellen und zwar nicht nur für Spezialisten, sondern für jeden. Abgesehen vom ganz praktischen Nutzen solcher Daten stellt der freie, offene und ungefilterte Zugang zu diesen auch eine enorme gesellschaftliche Errungenschaft dar. Ob dieser auch in Zukunft erhalten bleibt, dürfte in großem Maße auch davon abhängen, in wie weit diese Daten tatsächlich auch breit genutzt werden und wir uns nicht freiwillig auf das beschränken, was uns von Google, Bing und anderen Firmen oder auch von staatlichen Stellen nach subjektiven und primär wirtschaftlichen Kriterien ausgewählt und letztendlich meist nur zum Anschauen und nicht zur Weiterverwendung präsentiert wird. Dieser Vortrag soll deshalb für jeden interessierten Besucher einen Überblick darüber geben, was die Welt freier Satellitenbilder heutzutage zu bieten hat. Die verschiedenen Satellitensysteme und Kameras, deren Bilder als freie Daten verfügbar sind, werden vorgestellt – einschließlich der Möglichkeiten, wie man an die Daten herankommt – egal ob einfach nur zur Information oder auch für ernsthafte Analysen und Weiterverarbeitungen. Dabei wird bewusst kein Schwerpunkt auf bestimmte Systeme und Betreiber gelegt, sondern ein möglichst neutraler Überblick angestrebt. about this event: https://c3voc.de
Open Source Routing Machine (fossgis2017)
Die Open Source Routing Machine (OSRM) ist eine High-Performance-Routingengine und primär für OpenStreetMap-Daten ausgelegt. Dieser Vortrag stellt OSRM inklusive Ökosystem vor. Weiterhin zeigen wir auf, an welchen Verbesserungen wir im letzten Jahr gearbeitet haben. Wir erklären wie OSRM genutzt werden kann um GPS-Traces auf das Straßennetz zu snappen, wie wir OpenStreetMap nutzen um zum Beispiel Spuren verwenden zu können und wie Echtzeit Verkehrsdaten eingebunden werden können. about this event: https://c3voc.de
OSM-Quiz (fossgis2017)
Das OSM-Quiz bietet als Fortsetzung des Events vom letztem Jahr wieder spannende Fragen zu interessanten Fakten. Jeder ist herzlich eingeladen mitzuraten um sein Wissen im Umfeld von OpenStreetMap und GIS zu testen und vielleicht auch etwas aufzufrischen. about this event: https://c3voc.de
Angular 2 Geo-Apps mit YAGA (fossgis2017)
Für moderne Geo-Anwendungen wird es in Zukunft immer wichtiger, dass sie Plattformübergreifend, d.h. sowohl auf den gängigen mobilen Geräten (Android, iOS, Windows), als auch auf den herkömmlichen PCs (Linux, Mac, Windows) einsetzbar sind. Moderne App-Entwicklung setzt hierbei immer höhere Standards an die Benutzerfreudlichkeit. Nicht nur, dass eine Anwendung intuitiv zu bedienen sein muss, sie sollte sich auch an den typischen Look & Feel der Geräte und ihrer Betriebssysteme angepasst sein. „YAGA leaflet-ng2“ ist eine Integration von Leaflet in das vor kurzem veröffentlichte, „Angular 2“ von Google, dass einen modernen Ansatz für die technische Umsetzung, durch das s.g. „Two-Way-Databinding“, bietet. Diese Form der Entwicklung ermöglicht eine einfache, modulare Entwicklungsweise mit einer klaren Trennung von „Model“ und „View“. In dem Vortrag sollen die Vorzüge bei der Entwicklung mit „Two-Way-Databinding“, anhand von verschiedenen Beispielen, die sich sowohl an Anwender, wie auch Programmierern richten sollen, aufgezeigt und die Vorteile der YAGA Komponenten im Allgemeinen und der Leaflet Integration in Angular 2 im Speziellen, bei der plattformübergreifenden Arbeit mit Geo-Daten darstellen. about this event: https://c3voc.de
SHOGun2 – das moderne Webmapping-Framework (fossgis2017)
SHOGun wird seit dem Jahr 2011 als Webmapping-Framework entwickelt und hat sich mittlerweile in vielen Installationen, insbesondere bei Großkunden bewährt. Der Vortrag stellt die völlig neue Version SHOGun2 vor und zeigt anhand von Beispielen wie Kartenclient – zusammengesetzt aus OpenLayers 3 und wahlweise GeoExt3 oder react.js – mit den Verwaltungsoberflächen zusammenspielen. SHOGun2 greift dabei bewährte Konzepte aus SHOGun auf, wurde aber als komplette Neuentwicklung mit großem Fokus auf Modularität und Aktualität der verwendeten Bibliotheken entwickelt. Ebenso wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, SHOGun2 so auszurichten, das sich ein Open-Source-Projekt entwickeln kann. Auch dieser Apsekt wird im Vortrag eine Rolle spielen. about this event: https://c3voc.de
ÖPNV-Mapping in OpenStreetMap (fossgis2017)
Linienverläufe und Haltestellen des öffentlichen Verkehr werden schon seit vielen Jahren in OpenStreetMap erfasst. In der letzten Zeit hat sich bei diesem Thema allerdings Ernüchterung breitgemacht. Einstige Mapper haben sich von diesem Themengebiet abgewendet oder beschränken sich nur noch auf die Haltestelleninfrastruktur. Neue Mapper werden von der Komplexität des Mappings abgeschreckt oder müssen zumindest eine hohe Einstiegshürde überwinden. Übriggeblieben ist daher nur ein Kern von wenigen Enthusiasten. Diese Situation stellt das OpenStreetMap-Projekt vor Probleme, denn flächendeckende, aktuelle und gepflegte ÖPNV-Daten lassen sich nur mit einer breiten Mapperbasis erreichen. Gleichzeitig ist OpenStreetMap aber eine der wenigen freien Quellen für Daten des öffentlichen Verkehrs, während die Verkehrsunternehmen in Deutschland bis auf Ausnahmen keine entsprechenden Daten bereitstellen. Die Gründe für den derzeit schlechten Stand des ÖPNV-Mappings in OpenStreetMap liegen jedoch auch in der Historie der verschiedenen Erfassungsschemata begründet. Mit der Zeit entstand eine Reihe unterschiedlicher Schemata, die bei vielen Mappern zu Verwirrung gesorgt haben, aber auch dazu geführt haben, dass in OpenStreetMap ÖPNV-Daten nach unterschiedlichen Schemata – teilweise auch als Mischformen – erfasst sind. Doch auch die Komplexität der Schemata selbst scheint viele Mapper zu überfordern, auch deshalb, weil die Dokumentation im Wiki veraltet, inkonsistent oder wenig anschaulich ist. Auch die mangelnde Auswertung durch Anwendungen ist eine Ursache dafür, dass kein großer Anreiz zum ÖPNV-Mapping besteht. Wenn Mapper das Ergebnis ihrer Arbeit nicht sehen und so auch kein Feedback darüber bekommen, ob die erfassten Daten korrekt sind, ist der Anreiz zur Erfassung bzw. Umstellung auf neuere Schemata relativ gering. Im Gegenteil verleiten Anwendungen durch mangelnde Unterstützung von neueren Schemata dazu, ältere Tags zu verwenden, damit die Daten visualisiert werden („Tagging für den Renderer“). Das Hauptproblem, das viele Mapper abschrecken dürfte, ist jedoch der hohe Aufwand zur Erfassung und Pflege der Daten. Gerade wenn eine ÖPNV-Linie über viele unterschiedliche Routenvarianten verfügt, steigt der Erfassungsaufwand und die Komplexität enorm an. Auch die Pflege der Daten ist nicht zu unterschätzen, schließlich ändert sich ein großer Teil der Daten mit jedem Fahrplanwechsel. In diesem Zusammenhang muss deshalb auch hinterfragt werden, ob und in welchem Detailgrad überhaupt ÖPNV-Daten in OpenStreetMap erfasst werden. Bei der Haltestelleninfrastruktur dürfte das relativ unstrittig sein, doch bei den Linienverläufen gibt es durchaus auch Argumente, die in Hinblick auf Aufwand und Nutzen gegen eine Erfassung sprechen. about this event: https://c3voc.de
Architektur moderner Geodatenportale (fossgis2017)
Geodatenportale finden in der breiten Bevölkerung immer mehr Akzeptanz und gewinnen immer mehr Nutzer. Dies ist jedoch keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis umfangreicher und langjähriger Verbesserungen bei Usability und Performanz. Moderne dynamische Geodatenportale haben nichts mehr mit den früheren Online-Kartenanwendungen gemein, die bei jeder Verschiebung des Ansichtsfensters noch die gesamte Webseite nachladen mussten. Heute werden hoch interaktive, zugängliche, abwärtskompatible, Plugin-freie Geoweb-Anwendungen verlangt, die den Nutzer nicht gängeln, sondern auf kürzestem Wege direkt zur gesuchten Information oder Lösung führen. Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg ist die große Menge und hohe Qualität der über das Portal verfügbaren Geodaten, sowie ein blitzschnelles Laden und Reagieren der Webanwendung, denn nur eine Sekunde Wartezeit kann hier bereits über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Ein Beispiel für ein modernes, dynamisches Geodatenportal, das sich aufgrund der täglichen Verwendung durch zahlreiche Nutzer vielfach bewährt hat, ist geoportal.ch. Doch was ist im Jahr 2017 der State of the Art des Technologie-Stacks für die Entwicklung von Geoweb-Anwendungen? Am Beispiel von geoportal.ch wird vorgestellt, wie fortschrittliche Webtechnologien wie NodeJS, ExpressJS, Geoserver, Geowebcache, OpenLayers, Turf, AngularJS etc. zu einer zeitgemäßen Geoweb-Architektur integriert werden. Darüber hinaus wird dargelegt, wie trotz der extrem hohen Datenheterogenität und der großen Datenmengen eine performante Geoweb-Anwendung erreicht werden kann. Dies geschieht mit besonderem Blick darauf, dass geoportal.ch nicht nur ein reiner Viewer für Geodaten ist, sondern auch eine Entwicklungsplattform für diverse darauf aufbauende GeoApps (Web-GIS) mit Editier- und Analysefunktionen. about this event: https://c3voc.de
eGovernment in der Bauleitplanung mit der xPlanBox leicht gemacht (fossgis2017)
Die Etablierung des eGovernment ist eine der bedeutendsten Bewegungen innerhalb der Verwaltungsmodernisierung der heutigen Zeit in Deutschland. Einen der komplexesten Bereiche des deutschen Verwaltungswesens stellt dabei das Planungsrecht dar. Dies bedeutet gerade für die Bauleitplanung, die im Verantwortungsbereich der Kommunen liegt, einen hohen Aufwand, da vom Entwurf bis zur Planfeststellung verschiedene Verwaltungsvorgänge, wie die Beteiligung von Trägern öffentlicher Belange (TÖB) oder auch die Bürgerbeteiligung durchlaufen werden. Insbesondere wegen des hohen Aufwands, der für die Bauleitplanung betrieben werden muss, bietet sich hier ein erhebliches Potential über die Digitalisierung dieser Vorgänge eine Kostenersparnis zu erzielen. Durch den Einsatz der xPlanBox, die auf Open-Source-Software basiert, kann dieser Effekt noch gesteigert werden. Die xPlanBox basiert auf verschiedenen OSGeo-Projekten. Für den Bereich der Bauleitplanung zeigt sich hier insbesondere das deegree-Projekt als geeigneter Motor, eGovernment-Prozesse in der Bauleitplanung abzubilden, da es neben den Zertifizierungen des Open Geospatial Consortiums (OGC) als Referenzimplementierung für Web Feature Services und Web Map Services im Stande ist, den offenen eGovernment-Standard XPlanung zu unterstützen und darüber hinaus die aktuell umfangreichste Implementierung der INSPIRE Technical Guidance Dokumente im Open-Source-Segment darstellt. Dies spielt für die Zukunftssicherheit einer Lösung zur digitalen Verwaltung, Qualitätssicherung und Publizierung von Planwerken eine wichtige Rolle. Die hier vorgestellte Lösung setzt deegree zur Steuerung der Prozesse zur Verwaltung der Planwerke innerhalb einer PostgreSQL/PostGIS-Datenhaltung sowie zur Validierung XPlanGML basierter Planwerke und zur Publikation über WFS- und WMS-Dienste ein. Darüber hinaus wurde eine auf Geomajas basierte Portalanwendung realisiert und ein Kartenviewer mit OpenLayers implementiert. about this event: https://c3voc.de
Open-Source -Strategien im Notfallschutz (fossgis2017)
Zu den Aufgabenbereichen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gehört es, bei einem radiologischen Notfall, eigene und anderweitig verfügbare relevante Daten zu sammeln und zu erfassen, zu verarbeiten und zu bewerten sowie Dokumente zu erstellen, die die notwendigen Informationen enthalten, um den Krisenstab zu befähigen, die richtigen Entscheidungen für die Notfallvorsorge zu treffen. Der dabei eingesetzte Softwarestack wird unter der Bezeichnung IMIS (integriertes Mess- und Informationssystem) betrieben. Vor einiger Zeit begann das BfS mit der Migration von einem proprietären monolithischen System zu einem komponentenorientierten Notfallinformationssystem. Das neue IMIS3 integriert mehrere OSGeo-Projekte beispielsweise PostGIS, GeoExt, OpenLayers3, Geoserver, GeoNetwork und MapfishPrint und andere. Um fehlende Verbindungen zwischen den Softwarekomponenten zu füllen und allen Anforderungen des radiologischen Notfallmanagements gerecht zu werden, nutzt das BfS nicht nur vorhandene Open-Source-GIS-Software, sondern hat auch eigene Softwareprojekte unter der Verwendung freier Lizenzen gestartet. Um die Open-Source-Strategie ernsthaft zu verfolgen, hat sich das BfS zur Veröffentlichung der BfS-eigenen Entwicklungen auf der Internetplattform GitHub entschlossen. Damit können Behörden mit ähnlichen Aufgaben von der Arbeit des BfS profitieren und Parallelentwicklungen vermeiden. Gleichzeitig werden Behörden und andere Interessierte eingeladen, die Programme weiterzuentwickeln. Diese offensive Vorgehensweise ist für ein Bundesamt wohl eher ungewöhnlich. Der Vortrag präsentiert GitHub-gehostete Open-Source-Projekte des BfS, die in einem OS-gestützten Softwarestack eingebettet sind und mehrere bekannte OSGeo-Projekte verwenden. about this event: https://c3voc.de
OSM und Freifunk (fossgis2017)
"We map what is on the ground" – so das Mantra aller OSM-Edits. Nicht immer wird das so rigoros durchgesetzt. Beispiel Adress- und Kontaktdaten, administrative Grenzen, Stromleitungskapazitäten usw. Anhand einer Karte für freien WLAN-Zugriff wird gezeigt, dass die Datenhaltung nicht immer in OSM passieren muss. Insbesondere die Meshtechnik im Freifunk-Netzwerk erlaubt hier eine geoegrafische Darstellung der Hotspots in Relation zu deren logischen (Link-)Verbindungen und weiteren Metadaten. [Praktische Beispiele zeigen Life-Darstellung von Funk-Verbindungsdaten, das Einrichten georeferenzierter HotSpots und die verfügbaren Analysetools.] - Dieser Text nur für längeren Vortrag about this event: https://c3voc.de
QGIS Web Client 2 (fossgis2017)
<p>QGIS Web Client 2 (QWC2) ist die zweite Generation des QGIS-Webclients, einem Web-GIS-Client optimiert für QGIS Server. Er unterstützt die proprietären Erweiterungen des QGIS Servers für das PDF-Drucken, Suche, Datenexport, Legenden, etc.) Das Projekt wurde erstmals an der FOSS4G 2016 in Bonn vorgestellt, war damals aber noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Mittlerweile ist das Projekt gut fortgeschritten und kann unter <a href="https://github.com/qgis/qwc2-demo-app">https://github.com/qgis/qwc2-demo-app</a> resp. <a href="https://github.com/qgis/qwc2">https://github.com/qgis/qwc2</a> heruntergeladen werden. Derzeit wird das Projekt in verschiedenen Organisationen (Städte und Kantone in der Schweiz, Deutschland und Schweden) getestet und danach eingeführt und weiterentwickelt.</p> <p>Gegenüber der ersten Generation kommen neue Bibliotheksversionen zum Einsatz: der Kartenviewer wurde auf <a href="https://openlayers.org/">OpenLayers 3</a> aktualisiert, als Framework kommt <a href="https://facebook.github.io/react/">ReactJS</a> zum Einsatz. Auf dem Server wird nodejs eingesetzt und yarn für die Installation und das Deployment. QWC 2 wurde mit responsive Design und modular entwickelt. Die identische Version läuft auf Tablets, Mobiltelefonen und Desktop-Rechnern. Die Initialversion des QWC 2 wurde von der Firma Sourcepole programmiert, konnte aber auf den bestehenden Arbeiten von <a href="http://mapstore2.geo-solutions.it/">MapStore2</a> der italienischen Firma Geosolutions aufbauen. Nach der Initialphase des Projekts steht es als Repository des QGIS-Projekts allen FOSSGIS-Entwicklern für die Weiterentwicklung offen.</p> <p>Der Vortrag zeigt Beispielinstallationen, den Stand der Arbeiten und weitere Ausbaupläne</p> about this event: https://c3voc.de
PostGIS in Action (fossgis2017)
Der Vortrag ist ein Erfahrungsbericht von der Umsetzung verschiedener Onlinekarten-Projekte mit PostgreSQL/PostGIS auf Basis von amtlichen Daten (ALK/ALKIS) und OpenStreetMap. Es werden die folgenden Fragen beantwortet: <ul> <li>Wie können Daten <em>importiert</em> werden?</li> <li>Wie können Daten <em>strukturiert</em> werden?</li> <li>Wie können Daten <em>homogenisiert</em> werden?</li> <li>Wie können Daten im laufenden Betrieb <em>aktualisiert</em> werden?</li> <li>Wie können Daten <em>optimiert</em> werden?</li> </ul> Bei der Beantwortung dieser Fragen wird insbesondere auf die Anforderungen von WMS- und WMTS-Diensten für Online-Stadtpläne eingegangen. Viele dargestellte Lösungen sind jedoch auch in anderen Einsatzgebieten relevant. about this event: https://c3voc.de
Lightning Talks II (fossgis2017)
<ul> <li> DeepVGI <strong>(Martin Raifer)</strong></li> <li>Einsatz von Lowcost-Lidarsystemen für die OSM-Landvermessung <strong>(Kolossos)</strong> </li> <li>Unkonventionelle Karten mit g2jascii <strong>(Hans Jörg Stark)</strong></li> </ul> <b>DeepVGI – Ein Deep Learning Framework zur Detektion von Gebäuden und Strassen auf Basis von Fernerkundungsbildern, OpenStreetMap und MapSwipe Daten.</b> In jüngster Zeit werden zunehmend maschinelle Lernmethoden - insbesondere Deep Artifical Neural Networks (ANNs) zur automatischen Objektdetektion mit Fernerkundungsbildern untersucht und u.a. angewendet, um Gebäude, Straßennetze usw. zu finden. Um ein genaues Vorhersagemodell für eine Zieldomäne, d.h. ein konkretes Gebiet, zu erlernen beruhen diese Verfahren gewöhnlich auf einer großen Menge markierter Bilder. Gerade in ländlichen oder unentwickelten Orte gibt es normalerweise keine existierenden markierten Bildsätze. In aktuellen Arbeiten am HeiGIT (Heidelberg Institut for Geoinformation Technology) extrahieren wir Trainingsmarken (d. H. Supervisionswissen) aus OSM und integrieren zusätzlich VGI von der humanitären Anwendung MapSwipe, sowie einige manuell gelabelte Trainingsdaten, um so die gesamte Zieldomäne mit einer höheren Vorhersagegenauigkeit abzudecken. Zu diesem Zweck wird ein Deep Learning Framework namens AT-CNN vorgeschlagen, bei dem die von Deep Convolutional Neural Networks erfassten Fernerkundungsbildmerkmale aktiv von einer Quelldomäne zu einer Zieldomäne übertragen werden. Es kann das Wissen der verschiedenen Datenquellen für ein allgemeineres Vorhersagemodell verschmelzen, und ist so in der Lage, verschiedene Arten von Gebäuden in städtischen und ländlichen Gebieten gut zu detektieren. <b>Einsatz von Lowcost-Lidarsystemen für die OSM-Landvermessung</b> Seit Neusten gibt es recht preiswerte 2D-LIDAR-Systeme[1], die die Vermessung der Welt verändern könnten. Statt wie ein klassisches GPS einmal pro Sekunde die Position des Mappers zu erfassen können diese System 500 mal pro Sekunde die Umgebung des Mappers erfassen. Um die Genauigkeit der Abstandsmessung von 2.5cm nutzen zu können sollten Position und Orientierung des Sensorträgers mit einer ähnlichen Genauigkeit bekannt sein, dieses könnte durch Fortschritte bei den GPS-Geräten (RTK-Lib, etc.) oder durch Algorithmen der relativen Lokalisierung anhand der Sensordaten erfolgen (SLAM). Daneben sollten zusätzliche Sensoren (Kameras, IMU und Radsensoren) genutzt werden. Zur Scannerorientierung gibt es 2 Möglichkeiten: *horizontal: Gibt die meisten Daten in einer festen Höhe. Diese Daten lassen sich dann am besten mergen. *vertikal, quer zur Fahrrichtung: Mit dieser Ausrichtung könnten ggf. Bürgersteigkanten und damit Straßenbreiten oder auch Gebäudehöhen erfasst werden. Schwierigkeiten liegen insbesonders in der Erfassung und Ausfilterung von beweglichen Objekten wie Autos. Einsatzmöglichkeiten liegen aufgrund der hohen Detailierung insbesonders im Bereich des Indoormappings. [1] https://www.kickstarter.com/projects/scanse/sweep-scanning-lidar <b>Unkonventionelle Karten mit g2jascii</b> Kartendarstellungen mit Emojis und anderen Zeichen Mit gj2ascii steht eine Python Bibliothek zur Verfügung, die es erlaubt, einerseits über ein Terminal oder Kommandozeile, andrerseits über ein Python-Binding Vektorgeometrien mittels Buchstaben, Zahlen und Sondernzeichen oder auch Emojis darzustellen. Es entstehen witzige und damit auch etwas unkonventionelle Kartendarstellungen, welche als "witzige Auffrischung" betrachtet werden können. Somit ist es auch möglich, dass gewisse Assoziationen zu Gebieten oder Regionen visuell "untermalt" werden und auf eine unkonventionelle Art und Weise kommuniziert werden. Der Beitrag stellt einerseits gj2ascii vor, andrerseits zeigt er auch an ganz praktischen Beipsielen und Live-Demos, wie (einfach) die Anwendung der Bibliothek ist und wie mit den einzelnen Parametern bzw. Einstellungen gearbeitet werden kann. https://pypi.python.org/pypi/gj2ascii/0.4.1 about this event: https://c3voc.de
QGIS Server Projektstatus (fossgis2017)
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über diverse Aktivitäten, die rund um QGIS Server im Gange sind. So gibt es im Rahmen von QGIS3 diverse Änderungen in der Codebasis. Ende letzten Jahres wurden Änderungen eingepflegt, welche QGIS Server zu einer WMS 1.3-konformen Software machen. Im Vortrag wird auch gezeigt, was es für den OGC-Test braucht und was im Server geändert werden musste, damit der Test erfolgreich durchläuft. about this event: https://c3voc.de
Von WMS zu WMTS zu Vektor-Tiles (fossgis2017)
Vektor-tiles haben das Potential die bewährten Rasterkarten in vielen Bereichen abzulösen oder mindestens maßgeblich zu ergänzen. Open-Source-Produkte geben dabei den Takt an und es steht bereits eine beachtliche Zahl an Vektortile-Servern zur Verfügung, um eigene Daten in diesem effizienten Format zu publizieren. Der Vortrag gibt einen aktuellen Überblick über die Open-Source-Lösungen zur Publikation von Mapbox Vektor Tiles und vergleicht die Vor- und Nachteile der verschiedenen Produkte. about this event: https://c3voc.de
Smrender (fossgis2017)
Seekarten werden in der Berufs- und Sportschifffahrt für die Navigation von Schiffen verwendet und haben aufgrund ihrer Sicherheitsrelevanz einen enormen Qualitätsanspruch. Seekarten weisen eine hohe Informationsdichte auf und müssen übersichtlich und eindeutig verständlich sein. Das wird durch entsprechend intelligente Platzierung und Rotation von Objekten, sowie die Wahl verschiedener Farben und Schriftarten erreicht. Auf den ersten Blick erscheint das nicht weiter anspruchsvoll, untersucht man eine Seekarte jedoch im Detail, so stellen die Karteneigenschaften eine hohe Komplexität in Hinblick auf die Entwicklung von Algorithmen dar. Offizielle Seekarten werden computergestützt gerendert und manuell nachbearbeitet, um eine optimale Darstellung zu erreichen. Smrender ist ein OpenSource-Projekt, das versucht die Besonderheiten von Papierseekarten zu implementieren. about this event: https://c3voc.de
QGIS maßgeschneidert! (fossgis2017)
QGIS ist zusammen mit den assozierten Werkzeugen aus GRASS, GDAL/OGR und SAGA eine sehr mächtige und komplexe Software geworden, die unerfahrene Anwender/innen überfordern kann. Häufig soll QGIS in Büros oder Behörden für ganz spezielle Aufgaben eingesetzt werden, welche Mitarbeiter ohne besondere GIS-Kenntnisse bearbeiten. Mit einem individuellen Konfigurationsverzeichnis und Modellerwerkzeugen lässt sich die QGIS-Benutzeroberfläche so vereinfachen, dass unerfahrene Nutzer erfolgreich mit ihren Daten arbeiten können. Ein so "abgespecktes" QGIS ist auch eine einfach zu administrierende Alternative zur Einrichtung eines Intranet-Webgis. Für die Umsetzung maßgeschneiderter QGIS-Konfigurationen werden vier Handlungsansätze vorgestellt: 1. QGIS startet mit einer benutzerdefinierten Konfiguration über die --configpath Option. Überflüssige Funktionen in der Benutzeroberfläche werden ausgeblendet. 2. Komplexere Arbeitsabläufe werden als Modeller-Werkzeuge umgesetzt, die von Anwendern ohne besondere GIS -Kenntnisse mit einem Minimum von Eingaben genutzt werden können. 3. Die Datenhaltung erfolgt in einer SpatiaLite-Datei - im Hintergrund können SQL-Trigger bedingte Berechnungen u.ä durchführen. 4. Die Altas-Funktion des Druck-Layouts erlaubt es, beliebige Inhalte der SpatiaLite-Datenbank als Bericht auszugeben. 5. Die Dateneingabe erfolgt über individuell gestaltete Eingabemasken, für die QGIS auch ohne Nutzung externer Software komfortable Möglichkeiten bietet. Vier exemplarische Beispiele stellen die Vorgehensweise anschaulich da: 1. QGIS als einfacher Geodatenviewer - Eine Alternative zum Intranet-Web-GIS 2. QGIS mit komplexen Eingabemasken Erfassungs- und Auswertungswerkzeug für ein Baumkataster. 3. Das Brunnen- und Leitungskataster eines landwirtschaftlichen Beregnungsverband mit Berichts- und Auswertungsfunktionen auf Basis von QGIS und SpatiaLite. Die Folien des Vortags und ein schriftlicher Beitrag werden hier und über http://www.gkg-kassel.de ab Ende März verfügbar sein. Leider konnte ein ausführlicher Betrag für den Tagungsband nicht bis Mitte März fertiggestellt werden. about this event: https://c3voc.de
OpenSource, OpenData und Citizen Science in der Biodiversitätsforschung (fossgis2017)
Weltweit schreitet der Verlust von Artenvielfalt und intakten Lebensräumen mit ernstzunehmender Geschwindigkeit voran. Dies hat erhebliche negative Auswirkungen nicht nur auf internationale und nationale Naturschutzziele, sondern auch auf Deutschland als Wirtschaftsstandort und die Sicherung der Lebensqualität der Bevölkerung. In Deutschland existiert eine Vielzahl von Verbänden, Vereinen, Naturschutzorganisationen, wissenschaftlichen Projekten und Behörden, die Daten zu Natur und Umwelt erfassen. Insgesamt werden jedoch etwa 95 Prozent dieser Daten von Ehrenamtlichen erfasst. Immer mehr Projekte und Institutionen erkennen, dass durch die Nutzung von Open-Source-Programmen/-Software und durch einem freien Zugang zu Daten sowohl eine höhere Akzeptanz unter den Beteiligten als auch eine bessere Anerkennung der Freiwilligenarbeit erzielt werden kann. Zum einen gewährleistet Open Source einen hohen Grad an Unabhängigkeit und Transparenz zum anderen erhöht Open Access die Attraktivität und den Verkehrswert von Daten. Durch den Einsatz von Open-Source-Lösungen bei der Erfassung, Verarbeitung und Darstellung von Biodiversitätsdaten und durch Open Access gab es in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs an neuen Daten und an Möglichkeiten ihrer Auswertung. Dazu kommt, dass durch die Einführung des Informationsfreiheitsgesetzes auch die Verwaltungen verpflichtet sind, ihre Daten für die Bürger frei zugänglich bereitzustellen. Einige Bundesländer sind dieser Forderung bereits nachgekommen und stellen eine Vielzahl von Geobasisdaten wie Luftbilder aber auch Biodiversitätsdaten kostenlos zu Verfügung. Wir stellen Projekte aus dem Biodiversitätsbereich vor, die erfolgreich Open Source und/oder Open Access einsetzen und präsentieren außerdem eine Vision, wie die Vernetzung, Sichtbarmachung und Bereitstellung von Daten zur Artenvielfalt in Deutschland in Zukunft aussehen kann. about this event: https://c3voc.de
Meine eigene Karte: Überblick über Rendering-Techniken und Software (fossgis2017)
Wer heute seine eigene Karte rendern möchte, hat soviel Auswahl wie nie. Manches ist einfacher geworden, aber es ist auch leicht den Überblick zu verlieren. Von Raster- über Vektortiles, von Mapnik über OSM2Vectortiles zu Mapbox. TileMill, Kosmtik oder Mapbox Studio? Wo kommen die Daten her? Wer rendert sie und wie? Ich versuche einen Überblick über die derzeit vorhandene Renderingtechnik und -software zu geben. Dabei werden die Stärken und Schwächen der Software beleuchtet und dargestellt welche Neuerungen im letzten Jahr entstanden sind und welche Möglichkeiten schon ein paar Jahre am Buckel haben. Beispiele sollen überblicksmäßig verdeutlichen welche Komponenten für die einzelnen Möglichkeiten gebraucht werden und wie sie zusammenspielen. Vectortiles sind der heißeste Kandidat für die nächste Generation der Hauptkarte von OpenStreetMap. Ich versuche darzustellen wie hier eine mögliche Zukunft aussehen könnte und welche Schritte heute bereits in diese Richtung unternommen werden. Bleibt Bewährtes bestehen oder kommt es zu einem radikalen Wechsel? about this event: https://c3voc.de
Neues von QGIS (fossgis2017)
Vorstellung des QGIS Projektes und der Software, wie QGIS sich in den letzten Jahren/Versionen entwickelt hat und was für die Zukunft geplant ist. Dabei stehen folgende Inhalte im Vordergrund: 1) Neuigkeiten zum Projekt * Das QGIS Projekt ist jetzt die QGIS Association * In Deutschland gibt es die Deutsche QGIS Anwendergruppe e.V. * Welche Termine stehen auf der Agenda 2017 2) Neuigkeiten zur Software * Was hat sich seit der letzten FOSSGIS in Salzburg getan in den Versionen 2.16 und 2.18 * Wie ist der Stand von QGIS 3. * Wie sieht die Entwicklung des neuen QGIS Web Client aus? Die Leitung der Session wird durch Mitglieder der Deutschen QGIS Anwendergruppe e.V. übernommen. Aktuell sind im Gespräch der 1. Vorsitzende Thomas Schüttenberg und das Mitglied Otto Dassau - weitere werden sich sicher noch dazu gesellen. about this event: https://c3voc.de
Feuerwehreinsatzkarten mit OSM (fossgis2017)
Wenn es brennt, eilt es! – Karten in vorbereiten Akten sollen für die Anfahrt und für den Einsatz die notwendigen Informationen gut lesbar zur Verfügung stellen. Der Vortrag zeigt, welche die für die Feuerwehr wichtigen Informationen mit Geobezug sind (z.B. Anfahrt, Gefahren, Transformatoren/Verteilkasten, Wasserbezug, Gebäudeinformationen). Welche gibt es schon in OpenStreetMap und welche fehlen noch? Bei unserer Feuerwehr gibt es auch noch „exotische“ Löschwasserquellen: unterirdische vorbereitete Staustellen, welche natürlich auch visualisiert werden müssen, weil sie für die Löschwasserversorgung wichtig sind. Wie können aus der Feuerwehr neue Mapper geworben, motiviert und unterstützt werden? Es wird erklärt wie diese im Erfassen der speziellen Tags mit JOSM unterstützt werden können (z.B. mit speziellen „Kartenstile“). Für die Feuerwehr wurde ein Kartenstil optimiert und mit Maperitive gerendert. Die Tiles werden zu optimierten Kartenausschnitten (mit mindestens drei Hydranten) zusammengestellt, z.B. mit Hilfe von Overpass. Es wird ein Beispiel einer Einsatzakte und der verwendeten Karten präsentiert. Für Gebäude wo keine vorbereitete Einsatzakten existieren oder vorgeschrieben sind wird ein Prozess zur Erstellung von vereinfachten Einsatzkarten basierend auf der Alarmmeldung erklärt und mit einem Beispiel dargestellt. Es werden die offenen Herausforderungen (fehlende Tags, länderspezifische Symbole, Schützen der kritischen Nodes vor falscher Bearbeitungen) und mögliche Lösungsansätze dargestellt. Im Abschluss werden die gefundenen Vorteile für die Feuerwehr und für OpenStreetMap aufgezeigt. about this event: https://c3voc.de
The real Big Data – Potentiale eines satellitenbildgestützten Temperaturdatenarchivs (fossgis2017)
Im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes bauen wir (Mundialis) ein 15 Jahre zurückreichendes Temperaturdatenarchiv für ganz Europa, das auf Satellitendaten basiert, auf. Das Archiv beinhaltet vier Temperaturschritte pro Tag und hat eine räumliche Auflösung von einem Kilometer und ist damit genauer und besser, als jegliche, auf Interpolation von wenigen Klimastationen basierenden interpolierte Datensätze. Der Vortrag konzentriert sich auf zwei Hauptaspekte: - Verarbeitung von Fernerkundungsdaten im Terabyte-Bereich mit High-Performance-Computing mit GRASS GIS - Potentielle Anwendungsfelder der aus diesem Archiv generierten Information about this event: https://c3voc.de
QKan - Kanalkataster mit QGIS (fossgis2017)
Das QGIS basierte Kanalkataster QKan dient dazu, Daten von städtischen Entwässerungssystemen für Berechnungen aufzubereiten und die Ergebnisse auszuwerten sowie in Plänen flexibel darstellen zu können. Als Datenbanken werden alternativ SpatiaLite und PostGIS verwendet. Die Funktionaliten wie Datenim- und Export, Längsschnitte ggfs. mit Ergebnisdarstellung, Leitungsverfolgung etc. werden mit Python-Plugins realisiert. Als Anwendungsbereich wird vor allem der planende Ingenieur gesehen, bei dem die Schwerpunkte auf Flexibilität und Offenheit der Datenstrukturen liegen, wobei grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit Datenbanken erforderlich sind. Hierdurch unterscheidet sich die QKan wesentlich von klassischen Kanalkatasterprogrammen, deren Aufgabe unter anderem die langsfristige Bestandsverwaltung ist. Mit QKan wird ein Programmieransatz verfolgt, bei dem für die Datenverarbeitung insbesondere der geographischen Objekte (z. B. befestigte Flächen) ausschließlich die Geo-Funktionen der eingesetzten Datenbank genutzt werden. Dies hat den Vorteil, dass bei verknüpften Tabellen durch die sehr leistungsfähige Indizierung der Datenbanken erhebliche Effizienzgewinne erzielt werden können und zum anderen die Programmierung stark vereinheitlicht wird. Das Projekt wird mit Förderung durch das Programm "Mittelstand.innovativ!" des Landes NRW von zwei Ingenieurbüros finanziert. Der Vortrag beschreibt das Konzept sowie den aktuellen Entwicklungsstand des Projektes. about this event: https://c3voc.de
OSM Datenformate für Anwendungen (fossgis2017)
Wie selbstverständlich haben wir uns daran gewöhnt, OSM-Daten speziell für den jeweiligen Anwendungszweck aufzubereiten: OBF, GHZ, MVT, PNG, PBF, IMG, MAP, RD5, HGT … Ein frischgebackener OSM-Anwender, der naiv fragt, wo er denn OSM-Daten laden kann, um all die tollen Sachen zu machen, die man damit machen kann, am besten offline – er verläuft sich in diesem Dschungel. Dieser Vortrag will zweierlei erreichen. Zum einen diesen Dschungel sichten. Was sind die einzelnen Anwendungsfelder, von A wie Adress-Datenbank bis Z wie Zoom-Level? Was sind die gängigen Lösungen, was sind ihre Download-Größen, ihre Beschränkungen und ihre Lizenzen und wie spielt das alles zusammen? Im Anschluss will dieser Vortrag hinterfragen: Warum ist das alles so, und muss das so bleiben? Beispielsweise erlaubt OsmAnds OBF-Format zwar viele Funktionen gleichzeitig, wie Routing, Rendering, Adress- und POI-Suche. Belegt dafür aber mehr Speicherplatz als seine Quelldaten, die üblicherweise im PBF-Format ausgetauscht werden. PBF besitzt keine Indexierung und ist daher für Random Access nicht geeignet. Auf der anderen Seite erobern Vektortiles den Desktop-Client, die es mit der Trennung von Datenzugriffs- und Präsentationsschicht wieder nicht so genau nehmen. Also warum kein gekacheltes, indexiertes PBF-Equivalent, das einfach alles kann? Vom Routing bis zur Overpass-API? Also "verlustfreie", oder besser verlustarme Vektortiles, mit dem vollem Informationsgehalt? Das alte Gegenargument, also die technischen Beschränkungen der Client-Hardware, die es erforderlich machten, OSM-Daten für den jeweiligen Anwendungsfall aufzubereiten, will dieser Vortrag über Bord werfen. about this event: https://c3voc.de