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Interaktive Spaziergänge für die Erkundung von essbaren Pflanzen - Entwicklung einer OpenSource WebApp mit framework7 (fossgis2021)
In 60 Minuten zur eigenen Geo-App mit YAGA leaflet-ng2 (fossgis2021)
Von Pixeln und Profilen: Die Nutzung von Spektralbibliotheken in QGIS mit der EnMAP-Box (fossgis2021)
Spektralbibliotheken beschreiben die „spektralen Fingerabrücke“ von Oberflächen. Dieser Vortrag zeigt, wie sie sich mit der EnMAP-Box auch in QGIS visualisieren und erstellen lassen, und wie sie dort für die weitere Auswertung von Satellitenbildern genutzt werden können. In der multi- und hyperspektralen Fernerkundung werden häufig Spektralbibliotheken verwendet, die Oberflächen durch „spektrale Fingerabdrücke“ charakterisieren. Solche Spektralprofile sind oft durch eine Vielzahl weiterer Informationen beschrieben, etwa dem Ort und die Uhrzeit ihrer Erfassung, Angaben über die Pflanzen- oder Mineralzusammensetzung der spektral vermessenen Oberfläche, sowie Informationen über den verwendeten Sensor. Spektralbibliotheken stammen oft aus Feld- und Labormessungen, aber auch Simulationen, Flug- und Satellitenbildern. Sie stellen eine wichtige Referenz für weitere Analysen dar, etwa der Klassifizierung von Satellitenbildern, der Entmischung von Landbedeckungsanteilen, oder der Kalibrierung biophysikalischer Modelle. Mit der EnMAP-Box, einem QGIS-Plugin zur Visualisierung und Analyse der Bilder multi- und hyperspektraler Satelliten, wie etwa Landsat, Sentinel-2, PRISMA oder dem zukünftigen EnMAP-Satelliten, ist es nun möglich, Spektralbibliotheken auch in QGIS zu nutzen. Nach einer kurzen Einführung in das Thema zeigt dieser Vortrag, wie Spektralbibliotheken aus unterschiedlichen Quellen in die EnMAP-Box importiert, dort um eigene Daten ergänzt und spektral und räumlich visualisiert werden können. Eine Besonderheit ist das flexible Datenmodel, welches es erlaubt, Spektralprofile unterschiedlicher Sensoren gemeinsam abzuspeichern. Es wird gezeigt, wie mit einer Spektralbibliothek eine hyperspektrale EnMAP Szene klassifiziert werden kann und welche zukünftigen Weiterentwicklungen für die Spektraldatenverarbeitung in der EnMAP-Box angestrebt sind. Der Vortrag richtet sich an ein breites Publikum und erfordert keine besonderen Kenntnisse der multi- und hyperspektralen Fernerkundung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/9RRWQN/
Webmaps effizient mit Wegue erstellen (fossgis2021)
Wegue (WebGIS mit OpenLayers und Vue.js) ist eine Open Source Webmapping-Lösung, die auf OpenLayers und Vue.js basiert. Wir zeigen wie man damit schnell und unkompliziert eigene WebGIS-Anwendungen erstellen kann. Es stehen eine Reihe von vorgefertigten Modulen wie z.B. GeoCoding oder Layer-Liste zur Verfügung, wodurch die eigene Anwendung individuell gestaltet werden können. Dies kann sowohl rein konfigurativ als auch programmatisch erfolgen. Das Open Source Projekt Wegue (WebGIS mit OpenLayers und Vue.js) wurde seit 2017 schon in einer Vielzahl von Webmapping-Anwendungen als Basiskomponente eingesetzt. Es zeichnet sich durch einfache Konfiguration aus, kann aber auch nach eigenen Vorstellungen beliebig angepasst werden. In dieser Session zeigen wir den kompletten Arbeitsablauf von der Installation, dem Einbinden der Layer, dem Aktivieren von Zusatz-Modulen und wie man die fertige Anwendungen exportiert und publiziert. Anhand von bestehenden Anwendungen demonstrieren wir wie verschiedene Wegue Module wie GeoCoding, Layer-Liste oder Messwerkzeug eingebunden werden können. Darüber hinaus stellen wir das Plugin QGIS2Wegue vor, mit dem Layer aus QGIS komfortabel in eine Wegue-Anwendung überführt werden können. Seit letztem Jahr hat Wegue eine eigene Website, auf der die Dokumentation übersichtlich dargestellt ist. Neben der Vielzahl an vorgefertigten Einstellungsmöglichkeiten kann Wegue auch durch eigene Entwicklungen erweitert werden. Wegue baut auf der neuesten Version von OpenLayers auf und basiert auf dem Webframework Vue.js und der UI-Bibliothek Vuetify. Dadurch stehen alle Funktionen dieser etablierten Open Source Komponenten bereit, um Wegue Anwendungen bei Bedarf nach eigenen Wünschen maßzuschneidern zu können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/VV3TWT/
SmartMapping: Amtliche Daten als VectorTiles (fossgis2021)
FORCE4Q Plugin - Ableitung wolkenfreier Bildkomposite aus frei verfügbaren Landsat und Sentinel-2 Satellitenbildern (fossgis2021)
Erdbeobachtungsdaten stellen eine immer wichtigere Grundlage für raumbezogene Analysen in Wirtschaft und Wissenschaft dar. Zugleich steigt die Verfügbarkeit von multispektralen Fernerkundungsdaten durch offene Datenzugangsrichtlinien der Erdbeobachtungsprogramme wie Copernicus (ESA) und Landsat (NASA/USGS) weltweit, flächendeckend und mit hoher zeitlicher Dichte. Das vorgestellte FORCE4Q Plugin für QGIS erlaubt die qualitative Aufbereitung dieser Daten für weiterführende Analysen. Erdbeobachtungsdaten stellen eine immer wichtigere Grundlage für raumbezogene Analysen in Wirtschaft und Wissenschaft dar. Gleichzeitig steigt ihre Verfügbarkeit infolge neuer Fernerkundungssatelliten und offener Datenzugangsrichtlinien stetig an. Erdbeobachtungsprogramme wie Copernicus (ESA) und Landsat (NASA/USGS) erfassen multispektrale Fernerkundungsdaten weltweit, flächendeckend und mit hoher zeitlicher Dichte. Diese Entwicklung hat die Nachfrage nach freier und quelloffener Software zur Analyse großer und mehrdimensionaler Rasterdatenmengen gesteigert. Da die Anforderungen einer professionellen Fernerkundungsanalyse oft über die Möglichkeiten klassischer GIS-Software hinausgehen, entwickelt die Humboldt-Universität zu Berlin das FORCE4Q Plugin für QGIS. FORCE4Q hilft Landsat und Sentinel-2 Daten in einen analysebereiten Datenwürfel (analysis-ready datacube) zu überführen. Dies beinhaltet das Zuschneiden der Daten in ein räumliches (global definiertes) Tiling-Scheme und ein qualitatives Screening zum Ausschluss unerwünschter Bildbereiche, wie Wolken, Wolkenschatten oder Schnee., Aerosol, Wasserdampf usw.. Die gescreenten Daten können direkt für weiterführende Analysen verwendet oder aber zeitlich weiter verdichtet werden. Das flexible zeitliches Binning erlaubt eine jährliche, quartalsweise, monatliche, wöchentliche oder tagesgenaue Aggregation der Daten. Neben den oft verwendeten wolkenfreien Mittelwert-Kompositen sind weitere statistische Funktionen wie Median, Minimum, Maximum, Standardabweichung oder Perzentile verfügbar. Auch können zusätzlich zu den originalen multispektralen Bändern (Blau, Grün, Rot, nahes Infrarot, …) weitere Indizes (NDVI, EVI, Tasseled Cap usw.) direkt mit abgeleitet werden. Die gescreenten und zeitlich verdichteten Daten sind nun direkt für weiterführende Zeitreihen-, Klassifikations- und Regressionsanalysen verwendbar. Der Vortrag präsentiert den kompletten Ablauf, angefangen beim Download von Satellitendaten über den Copernicus Open Access Hub und das EarthExplorer Portal, über den Import ins TilingScheme, bis zur Ableitung analysebereiter Daten. Projekt-Dokumentation: https://force4q.readthedocs.io about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/XZBWDL/
SmartMapping: Amtliche Daten als VectorTiles (fossgis2021)
Die AG SmartMapping der AdV entwickelt ein Verfahren zur Bereitstellung amtlicher Daten der Länder in aktuellen Formaten und Technologien. Der Vortrag stellt das Projekt vor und beschreibt in Kürze die technischen Aspekte vom Import der NAS- und NBA-Datenbestände in ein denormalisiertes (flaches) Datenmodell, Ableitung von Core-Tables und Erzeugung von VectorTiles. Smart Mapping ist eine gemeinsame Verfahrenslösung mit aktiven Entwicklern von Bund, Ländern und Kommunen. In dem neu entwickelten Verfahren werden amtliche Geobasisdaten aller deutschen Vermessungsverwaltungen in ein denormalisiertes, nutzerorientiertes Datenmodell zusammengeführt und mit weiteren Geodaten aus amtlicher und nicht-amtlicher Sicht angereichert. Das Verfahren nutzt im Kern Open Source Software und wird auf einer gemeinsamen Entwicklungs- und Kommunikations-Plattform entwickelt. Die Entwickung erfolgt in mehrwöchigen Iterationen (Sprints) mit ausgewählten agilen Methoden wie sie aus Scrum und Kanban bekannt sind. Der zukünftige Betrieb ist für Cloud-Technologien vorbereitet und wird die Basis für neue AdV-Standard-Produkte sein. Die Betaversion ist über https://adv-smart.de Live erreichbar und wird stetig erweitert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/7LXB37/
Neues von osm2pgsql (fossgis2021)
Das Programm osm2pgsql ist eines der Urgesteine der OpenStreetMap-Software-Welt. Seit 2006 wird es benutzt, um OSM-Daten in eine PostgreSQL/PostGIS-Datenbank zu importieren, um daraus dann zum Beispiel Karten zu rendern. In den letzten Jahren hat sich einiges getan bei osm2pgsql. Mit dem neuen Flex-Output ist osm2pgsql jetzt noch vielseitiger einsetzbar. Dadurch werden viele neue Anwendungen möglich. Der Vortrag wird auf die Neuerungen bei osm2pgsql eingehen und zeigen, wie die neuen Features auf vielfältige Art genutzt werden können. Natürlich kann man sie zum Erzeugen von Bitmap- oder Vector-Tiles verwenden. Aber auch die Nutzung aus GIS-Programmen wie QGIS ist einfach möglich. Daneben können die Daten für geographische und statistische Analysen und für viele andere Dinge genutzt werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/HTTWNG/
Webmaps effizient mit Wegue erstellen (fossgis2021)
Neues von osm2pgsql (fossgis2021)
FORCE4Q Plugin - Ableitung wolkenfreier Bildkomposite aus frei verfügbaren Landsat und Sentinel-2 Satellitenbildern (fossgis2021)
SHOGun als Basis flexibler WebGIS-Lösungen — Oder: Weder "off-the-shelf" noch "fully handcrafted" (fossgis2021)
GIS mit der Kommandozeile (fossgis2021)
SHOGun als Basis flexibler WebGIS-Lösungen — Oder: Weder "off-the-shelf" noch "fully handcrafted" (fossgis2021)
Das OpenSource Geo Framework SHOGun ist die Basis zahlreicher Webanwendungen, die insgesamt sehr unterschiedliche Anwendungsfälle betrachten. Hierbei sind SHOGun-Applikationen weder ein Standardprodukt von der Stange noch 100%ige spezifische Individualentwicklungen. Im Vortrag wollen wir zeigen, welche Aspekte von SHOGun wo zwischen diesen Extremen "off-the-shelf" / "fully handcrafted" einzuordnen sind. Das OpenSource Geo Framework SHOGun ist die Basis zahlreicher Webanwendungen, die insgesamt sehr unterschiedliche Anwendungsfälle betrachten. Hierzu zählen u.a. Anwendungen zum Gewässermanagement (Progemis), zur holistischen Ökosystemrestauration (HERMOSA) oder zur Verwaltung und Visualisierung von dreidimensionalen Geodaten. SHOGun ist in seiner Architektur dabei so ausgelegt, dass es sich zwischen den Extremen „off-the-shelf“ (Standardprodukt von der Stange) und „fully handcrafted“ (spezifische Individualentwicklung) bewegen kann. Der Vortrag stellt zunächst die aktuelle Version von SHOGun vor und zeigt anschließend anhand von den oben aufgeführten Beispielen, wie mit SHOGun und einigen anderen Bibliotheken und Drittkomponenten Standardfunktionalität bereitgestellt werden kann, ohne dass kundenspezifische Anpassungen ausgeschlossen oder erschwert werden. Die neueste Version der Software SHOGun setzt nach wie vor auf extrem robuste Basisbibliotheken wie Spring und Hibernate und bietet ein gesundes Maß an Lösungensansätzen für immer wiederkehrende Fragestellungen. Gleichzeitig versucht die Software auch flexible und verlässliche Ableitungen von diesem Kern einfach zu ermöglichen, etwa um eigene Businesslogiken abbilden zu können. Hierzu stehen abstrakte Vaterklassen bereit, um gleich anzusprechende und abgesicherte (REST und GraphQL) Schnittstellen für die verwalteten Entitäten wie Layer oder Applikationen in der Basis aber auch in Projektableitungen ableiten zu können. SHOGun versucht sich in seinem Kern auf genau diese Anforderungen zu beschränken und zusätzliche Fragestellungen durch seine Microservice-Architektur einfach integrierbar zu machen. Exemplarisch sei hier etwa Keycloak für die Identitäts- und Zugriffsverwaltung genannt. SHOGun umfasst hierbei im Grunde die reine serverseitige Logik und Programmbestandteile. Im Vortrag werden wir jedoch auch Client-Applikationen (sowie deren zugrunde liegende Bibliotheken) vorstellen. Wenn man diese Einzelbestandteile geschickt zusammenstellt, profitiert man zu einem gewissen Teil von den Vorteilen beider Welten (Standardprodukt vs. Eigenentwicklung). SHOGun ist seit vielen Jahren in Entwicklung, hat jedoch in den letzten Jahren massive Neuentwicklungen erfahren und auch das Verständnis des Frameworks hat sich geändert. Dieser Vortrag hofft, die Beweggründe für diese Neugestaltungen anschaulich zu erläutern. URL: * https://github.com/terrestris/shogun about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/RPCQ77/
GIS mit der Kommandozeile (fossgis2021)
Dieser Vortrag gibt einen einsteigerfreundlichen Überblick über Kommandozeilen-Programme mit denen sich räumliche Aufgaben schnell und effizient lösen lassen. Diese sind sowohl auf Windows als auch auf Linux einsetzbar und lassen sich in wiederverwendbaren Skripten nutzen. Das Spektrum umfasst ältere, etablierte Tools, leichte auf Python oder JavaScript basierte Programme, Schnittstellen zu Desktop-Anwendungen und Werkzeuge um Web-APIs für Routing oder GeoCoding anzusprechen. Geodaten können nicht nur mit einem Desktop-GIS oder einer Programmiersprache bearbeitet werden. Auch die Kommandozeile eignet sich dazu und bietet entscheidende Vorteile. So starten die entsprechenden Programme quasi sofort und die einmal erstellte Befehle lassen sich speichern und wiederverwenden. Außerdem entfällt eine aufwändige Benutzeroberfläche, so steht dem Geodaten-Prozessierung auf einem Server oder der „Cloud“ nichts im Wege. Zwar ist für Neueinsteiger/innen der Umgang in Terminal erst ungewohnt, jedoch lässt sich das schnell erlernen. Diese Investition zahlt sich auf alle Fälle aus, da sich damit eine ganz neue Welt an vorher unbekannten Möglichkeiten eröffnet. Dieser Vortrag stellt ein breites Spektrum an etablierten Kommandozeilen-Werkzeugen vor, die sowohl auf Windows als auch auf Linux einsetzbar sind. Zum einen gibt es einen Überblick über Langzeit-Klassiker wie GDAL/OGR, Proj oder GEOS. Andererseits über eher leichtgewichtigen Tools liegen wie Fiona, Rasterio, mapshaper, topojson oder geojsonio. Es folgt ein Einblick in Desktopprogramme mit Schnittstelle zur Kommandozeile z.B. QGIS, GRASS oder SAGA GIS. Anschließend begeben wir uns auf ein Exkurs zum Ansprechen von Web-APIs für beispielsweise Routenplanung oder Geocoding. Zu guter Letzt gibt es einen Ausblick wie man Befehle in der Kommandozeile miteinander verketten und in wiederverwendbare Skripte speichern kann, um regelmäßige Aufgaben zu automatisieren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/3EPZ3W/
Barrierefreie Indoor-Karten (fossgis2021)
GDAL - Konzept und Werkzeuge (fossgis2021)
MrMap - GeoPortal.rlp Reloaded (fossgis2021)
Im Vortrag wird der aktuelle Stand der Entwicklung des auf Django basierenden neuen Backends für das GeoPortal.rlp vorgestellt. Das Backend wird unter dem Namen MrMap seit 2019 entwickelt und der erste Prototyp wurde schon auf der FOSSGIS2020 präsentiert. Im Vortrag wird der aktuelle Stand der Entwicklung des auf Django basierenden neuen Backends für das GeoPortal.rlp vorgestellt. Das Backend wird unter dem Namen MrMap seit 2019 entwickelt, und der erste Prototyp wurde schon auf der FOSSGIS2020 präsentiert. Im Verlauf des letzten Jahres sind viele neue Funktionalitäten hinzugekommen u.a.: * Monitoring von OWS-Ressourcen * Generische Integration der API des ETF testing frameworks * Einführung von generic views * CSW-Client und Server * Neue mapContext Ressource mit OWS-Context API Die Software und ihre Einsatzmöglichkeiten werden anhand praktischer Beispiele vorgeführt und es wird ein Ausblick auf die Roadmap des Projektes gegeben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/FLNRZZ/
Barrierefreie Indoor-Karten (fossgis2021)
Mobilität ist ein alltäglicher Aspekt bei dem uns Karten helfen, einen Überblick über lokale Gegebenheiten zu erhalten. Menschen, insbesondere Menschen mit Behinderungen, haben allerdings verschiedene Anforderungen an die Informationen in Karten. Dieser Vortrag thematisiert die Barrierefreiheit von Karten und fokussiert dabei Gebäudekarten, insbesondere die Erfassung von Gebäudemerkmalen sowie die Kartendarstellung für Menschen mit Blindheit, Seh- sowie Mobilitätseinschränkungen. Innerhalb der Präsentation zum Thema „Barrierefreie Indoor-Karten“ wird auf das vielschichtige Gebiet der Gebäudekartendarstellung für Menschen mit Blindheit, Seh- sowie Mobilitätseinschränkungen eingegangen. Insbesondere soll dabei die Nützlichkeit und Relevanz frei verfügbarer Gebäudekartendaten aufgezeigt sowie der Bedarf von spezifischen Barrierefreiheitsinformationen erläutert werden. Darüber hinaus werden Lösungsideen zur Erfassung der dafür benötigten Daten vorgestellt und diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf der Annahme, dass der Reisende sich bereits vorab über die örtlichen Gegebenheiten informieren möchte. Die Relevanz dieses Themas beruht auf der Erkenntnis, dass es nur wenige georeferenzierte Innenkarten gibt (z. B. auf OpenStreetMap), die für eine barrierefreie Darstellung von Gebäuden geeignet sind. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/QLGMES/
GDAL - Konzept und Werkzeuge (fossgis2021)
GDAL ist nicht nur eine Programmbibliothek, die eine einheitliche Schnittstelle zu einer Vielzahl verschiedener Geodaten-Formate zur Verfügung stellt, sondern auch eine Sammlung verschiedener Werkzeuge zur Bearbeitung von Geodaten, die hier vorgestellt wird. GDAL (Geospatial Data Abstraction Library) wird von über 100 Anwendungen als Übersetzungsbibliothek für eine Vielzahl von Raster- und Vektor-Formaten benutzt. Wir werden das GDAL Datenmodell für Raster- und Vektordaten anhand von Beispielen vorstellen, wobei das relativ neue COG Format (Cloud Optimized GeoTIFF) für cloud-basierte Datendienste besonders erwähnt werden soll. Bei Geodaten spielt das Koordinatenreferenzsystem eine zentrale Rolle, deswegen werden wir auch auf die mit GDAL 3 eingeführten Änderungen eingehen, vor allem der Wechsel von WKT1 zu WKT2 zur Beschreibung von Koordinatenreferenzsystem. In diesem Zusammenhang wird auch die PROJ Bibliothek erwähnt, die (nicht nur) von GDAL zur Koordinatenkonversion und -transformation benutzt wird. Mit den neuen PROJ Versionen stehen mehr und genauere Methoden zur Koordinatentransformation zur Verfügung. Die GDAL Werkzeuge gdalinfo, gdal_translate, gdalwarp, ogrinfo, ogr2ogr werden im Detail mit Beispielen erläutert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/GLVWWR/
Aufbau eines Geoportals mit QGIS Server und QWC2 (fossgis2021)
Geodaten auf Smartphones – ein drittes Paradigma nach Desktop- und Web-GIS? (fossgis2021)
Geodatenverarbeitung mit Node-RED (fossgis2021)
Effizientes many-to-many ÖPNV-Routing mit gtfsrouter (fossgis2021)
Es gibt eine Fülle von FOSS für das One-to-One-GTFS-Routing, unter anderem opentripplanner. Effizientes Many-to-Many-Routing erfordert jedoch andere Algorithmen. Das gtfsrouter-Paket verfügt über einen neu entwickelten Algorithmus, der speziell für Many-to-many-Routing optimiert wurde und eine systemweite Abfrage von Routing-Statistiken für die großräumige Stadtplanung ermöglicht. gtfsrouter ist ein FOSS-Package für das Routing mit "General Transport Feed Specification" (GTFS) Daten. Das Package ist in der Sprache R geschrieben, mit hocheffizienten C++-Algorithmen. Dieser Vortrag wird zwei der besonderen Aspekte des gtfsrouter-Pakets vorstellen. Der erste ist die Fähigkeit, Transfer-Tabellen zu konstruieren, die benötigt werden, um die erwarteten Zeiten für den Transfer zwischen den verschiedenen Haltestellen innerhalb eines Transportsystems zu spezifizieren. Viele Feeds verfügen nicht über diese Tabellen, so dass sie nicht für Routing-Abfragen verwendet werden können. Die Fähigkeit, Umsteigetabellen zu erstellen, ermöglicht es auch, Feeds miteinander zu verbinden, was für Städte wichtig ist, in denen verschiedene Verkehrsbetriebe unabhängige Feeds bereitstellen. Der Vortrag wird sich hauptsächlich auf einen zweiten Aspekt des gtfsrouter-Programms konzentrieren, nämlich eine hocheffiziente Many-to-Many-Routing-Engine. Many-to-many-Routing mit Fahrplandaten wie GTFS-Daten unterscheidet sich stark von konventionellem Routing durch statische Netzwerke wie Straßen, und es gibt nur sehr wenige FOSS-Lösungen für solche Abfragen, so dass viele Entwickler versuchen, effiziente Lösungen durch Parallelisierung von One-to-One-Abfragen mit opentripplanner zu finden. Solche Lösungen sind jedoch zu langsam für effiziente Lösungen im großen Maßstab, da sie zum Beispiel viele Stunden oder sogar Tage benötigen, um die Fahrzeiten zwischen allen Bahnhofspaaren in Berlin abzufragen. Der neue gtfsrouter-Algorithmus reduziert die Berechnungszeiten auf Minuten statt auf Stunden und bietet Städten die Möglichkeit, umfassende Übersichten über ihr gesamtes Verkehrssystem zu erstellen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/PPWVU8/
Effizientes many-to-many ÖPNV-Routing mit gtfsrouter (fossgis2021)
Geodaten auf Smartphones – ein drittes Paradigma nach Desktop- und Web-GIS? (fossgis2021)
Web-GIS-Lösungen sind oftmals primär für den Desktop-Bereich spezifiziert. Per Live-Coding und -Konfiguration soll gezeigt werden, wie mittels OGC-Diensten eine Darstellung von Geodaten realisiert werden kann, welche auf die Belange von Smartphones und deren Nutzern optimiert ist. Vor allem im Privaten erfolgt der meiste Konsum von Informationen und Daten aus dem Internet per Smartphone. Dabei werden speziell Geodaten vornehmlich über Apps wie Google Maps oder Apple Karten konsumiert. Diese Anwendungen sind ausgerichtet auf die Bedürfnisse und Erfahrungen der Smartphone-Nutzer und unterscheiden sich zum Teil deutlich in ihrer Erscheinung, Bedienung und anvisierten Nutzergruppe von Web-GIS-Lösungen. Im ersten Teil des Vortrages sollen die Unterschiede zwischen den Endgeräten dargestellt und daraus die Notwendigkeit für ein neues Paradigma bezüglich der Bereitstellung und Nutzung von und der Interaktion mit Geodaten für Smartphone-Nutzer abgeleitet werden. Im zweiten Teil soll per Live-Coding und -Konfiguration beispielhaft gezeigt werden, wie mit OGC-Diensten eine für Smartphones optimierte Kartendarstellung und Interaktion mit den Geodaten erreicht werden kann und welche weiteren Möglichkeiten und Funktionen native Apps für die Nutzung von Geodaten bieten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/WDEWNR/
Aufbau eines Geoportals mit QGIS Server und QWC2 (fossgis2021)
Der QGIS Webclient 2 (QWC2) ist ein moderner Kartenclient, der auf die Publikation von Karten mit QGIS Server spezialisiert ist. Dank dem Einsatz von Micro-Services ist er sowohl für die Erstellung einfacher In-House Clients, als auch für umfangreiche Lösungen in Enterprise-Infrastrukturen geeignet. Der QGIS Webclient 2 (QWC2) ist ein moderner Kartenclient, der auf die Publikation von Karten mit QGIS Server spezialisiert ist. Dank dem Einsatz von Micro-Services ist er sowohl für die Erstellung einfacher In-House Clients, als auch für umfangreiche Lösungen in Enterprise-Infrastrukturen geeignet. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/JUASCU/
Geodatenverarbeitung mit Node-RED (fossgis2021)
Node-RED, ein Open-Source-Tool für visuelle Programmierung, ist v.a. im IoT-Bereich zur Verarbeitung von Sensordaten beliebt. Erweiterungen für typische GIS-Aufgaben gibt es bisher kaum. Wir haben eine Sammlung sogenannter „Nodes“ (Funktionsblöcke für Node-RED) in TypeScript entwickelt, die Node-RED u.a. an GeoServer, OSM Overpass und CKAN anbinden und verschiedene einfache Operationen auf Geodatensätzen ermöglichen. Node-RED, ein Open-Source-Tool für visuelle Programmierung, ist v.a. im IoT-Bereich zur Verarbeitung von Sensordaten beliebt. Erweiterungen für typische GIS-Aufgaben gibt es bisher kaum. Wir haben eine Sammlung sogenannter „Nodes“ (Funktionsblöcke für Node-RED) in TypeScript entwickelt, die Node-RED u.a. an GeoServer, OSM-Overpass und CKAN anbinden und verschiedene einfache Operationen auf Geodatensätzen ermöglichen. Grundlage dieser Implementierungen ist eine ebenfalls von uns entwickelte Bibliothek zur einfachen Erstellung von Node-RED-Erweiterungen in TypeScript, die wir in diesem Vortrag ebenfalls kurz vorstellen möchten. Diese Bibliothek stellt eine abstrakte TypeScript-Basisklasse für Node-RED-Funktionsblöcke („Nodes“) mit Typendefinitionen für die wichtigsten Elemente der Node-RED-Extension-API sowie einigen nützlichen Hilfsfunktionen bereit. Alle von uns entwickelten GIS-“Nodes“ bauen darauf auf. Unsere OSM-Overpass-Nodes ermöglichen den Download von OpenStreetMap-Daten und deren Speicherung als GeoJSON-Dateien oder direkte Weiterverarbeitung in Node-RED-Datenflüssen, sogenannten „Flows“. Mit den GeoServer-Nodes können Geodatensätze im GeoPackage-Format über die GeoServer-REST-API automatisch auf eine GeoServer-Instanz hochgeladen und als Layer (WMS/WFS) publiziert werden. Verschiedene weitere Nodes implementieren GIS-Operationen wie „Linen und Polygone zu Centroiden“, Konvertierung von GeoJSON nach GeoPackage oder räumliche Filter. Der Funktionsumfang ergibt sich in erster Linie aus den Anforderungen unserer Projekte und wird ständig erweitert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/EEMKSJ/
FOSSGIS-Jeopardy #2 (fossgis2021)
Das FOSSGIS-Jeopardy bietet als Fortsetzung der OSM-Quizze der Vorjahre wieder spannende Fragen zu (mehr oder weniger) wissenswerten Fakten und vor allem viel Spaß für jung und alt, alt und neu. Wir spielen 1-2 Runden mit jeweils maximal vier Teilnehmer/-innen (Anmeldung erforderlich). Alle anderen können sich nach einem Konferenztag zurücklehnen und den Tag mit etwas Entertainment ausklingen lassen. Das FOSSGIS-Jeopardy bietet als Fortsetzung der OSM-Quizze der Vorjahre wieder spannende Fragen zu (mehr oder weniger) wissenswerten Fakten und vor allem viel Spaß für jung und alt, alt und neu. Wir spielen 1-2 Runden mit jeweils maximal vier Teilnehmer/-innen (Anmeldung erforderlich). Alle anderen können sich nach einem Konferenztag zurücklehnen und den Tag mit etwas Entertainment ausklingen lassen. Dank spendabler Sponsoren gibt es <b>grandiose Preise</b> für alle TeilnehmerInnen, mit einigen sehr besonderen Hauptgewinnen. <b>Informationen zum Ablauf, zu den Preisen und zur Anmeldung gibt es unter <a href="https://hannes.enjoys.it/blog/fossgis-jeopardy-2021/">https://hannes.enjoys.it/blog/fossgis-jeopardy-2021/</a>.</b> Es wird garantiert lustig, chaotisch, lehrreich, amüsant und für alle Beteiligten ein Heidenspaß. Nur keine Hemmungen! Welche Kartenprojektion ist nochmal die, wo Grönland so groß wie Afrika dargestellt wird? Was macht <a href="https://docs.qgis.org/2.8/en/_images/mActionCalculateField.png">dieses Icon</a> in QGIS? Was für ein Datenformat ist <code>{"type": "Point", "coordinates": [10, 20]}</code>? Welches Logo ist <a href="https://mpng.subpng.com/20180328/ige/kisspng-leaflet-javascript-library-web-browser-plug-in-sof-leaflet-5abbab56a7bfc0.9378939815222485346871.jpg">das</a>? about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/AWSQZ7/
FOSSGIS-Jeopardy #2 (fossgis2021)
3D-Punktwolken und Usability (fossgis2021)
Insbesondere 3D-Punktwolken werden seit Jahrzehnten nicht nur im Bereich der Geodäsie zur Analyse herangezogen. Komplexe Formen stellen dabei eine Herausforderung an die Erfassung, Visualisierung und Weitergabe dar. Die hohe Auflösung geht meist mit einem hohen Datenvolumen einher, welches bei der Darstellung in Echtzeit performante Hardware benötigt. Mit unterschiedlichen Ansätzen versuchen Entwickler, auch im Open Source Bereich, einen Kompromiss zwischen Visualisierung und Usability zu finden Arbeitsabläufe zur Erfassung von 3D-Daten durch Laserscanner oder die Erzeugung von 3D-Punktwolken mit photogrammetrischen Verfahren sind seit einigen Jahren etabliert. Die Erfassung komplexer Formen und Szenen erfordern eine hochauflösende Erfassung, welche durch Punktwolken mit mehreren Milliarden Punkten zu einem hohen Datenvolumen führen. Diese wiederum erfordern performante Hardware zur Verarbeitung und Visualisierung. Weitere Herausforderungen liegen in der Visualisierung für Endverbraucher, die Weitergabe der Daten sowie die Ausgabeformate zustande. Während triangulierte 3D-Modelle als Alternative herangezogen werden können, führen diese bei einer zu geringen Punktdichte zu wenig repräsentativen Modellen. Aktuell in Entwicklung befindliche Software aus dem Open-Source Bereich ist meist nicht an Nutzergruppen angepasst, bietet aber -vor allem durch Eigeninitiative- bereits Möglichkeiten und Ansätze, den Kompromiss zwischen Visualisierung und Weitergabe zu schaffen. Im Rahmen des Vortrags sollen mit PotreeConverter und PotreeViewer zwei Anwendungen aus dem OpenSource Bereich vorgestellt werden, die in Kombination mit einem simplen FrontEnd das Potential bergen, 3D-Punktwolken zugänglicher zu machen. Durch Anpassungen am Viewer können außerdem unterschiedliche Nutzergruppen bedient werden (bspw. mobile Anwender, deren Web-Ansicht der Punktwolke so vorkonfiguriert ist, dass Punktwolken nur in Ausschnitten geladen werden, sodass Datenvolumen eingespart werden kann). about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/UVJ8N9/
GeoServer Microservices: der Weg von GeoServer in die Cloud (fossgis2021)
3D-Punktwolken und Usability (fossgis2021)
Quellen- und Lizenzangabe(n) -- Vorgaben der Open Database Licence (ODbL) (fossgis2021)
Quellen-, Namens- und Lizenzangaben sind unverzichtbare Elemente einer freien Lizenzierung. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Vorgaben, welche die Open Database Licence (ODbL) als Lizenz der OpenStreetMap-Daten hierzu macht. Quellen-, Namens- und Lizenzangaben sind unverzichtbare Elemente einer freien Lizenzierung. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Vorgaben, welche die Open Database Licence (ODbL) als Lizenz der OpenStreetMap-Daten hierzu macht. Dabei wird zunächst der allgemeine rechtliche Hintergrund zu Quellen-, Namens- und Lizenzangaben erläutert. Sodann werden die Regeln der ODbL hierzu vorgestellt und anhand von Beispielen erläutert. Schließlich werden, soweit es die Zeit zulässt, auch noch allgemeine rechtlichen Fragen angesprochen, die sich im Zusammenhang mit Quellen-, Namens- und Lizenzangaben stellen können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/FKBDAC/
GeoServer Microservices: der Weg von GeoServer in die Cloud (fossgis2021)
GeoServer ist für viele Szenarien zur Implementierung und Betrieb von Kartendiensten schnell einsetzbar, aber bislang für den Betrieb von hochverfügbaren Applikationen und/oder für den Betrieb in einer Cloud nicht optimal. In diesem Vortrag wird das Projekt GeoServer Microservices vorgestellt, welches diesen Schwachpunkt adressiert. Die Architektur von GeoServer Microservices wird erläutert, und dessen Einsatz im Projekt NexSIS, in dem die Notruf-Bearbeitung in Frankreich modernisiert wurde. GeoServer ist eine Open-Source Software zur Implementierung und zum Betrieb von Kartendiensten. GeoServer ist eine bewährte und weit verbreitete Lösung. Für den Einsatz von GeoServer für Anwendungen, die eine sehr hohe Verfügbarkeit benötigen, wie zum Beispiel für Notruf-Bearbeitungssysteme, ist die klassische Architektur von GeoServer jedoch nicht optimal. Für solch ein System müssen mehrere Instanzen der Applikation betrieben werden, die dabei die gleiche Konfiguration teilen. Um dies zu erreichen, sind bislang relativ komplexe Setups erforderlich, die durch ihre Komplexität auch fehleranfällig sein können. Im GeoServer Microservices Projekt kann nun GeoServer so eingesetzt werden, dass mehrere Instanzen auf einfachere Weise die gleiche Konfiguration verwenden, wodurch das Aufsetzen und der Betrieb von GeoServer als hochverfügbares System und/oder als Cloud-Dienst vereinfacht werden. Des Weiteren werden die verschiedenen Dienste von GeoServer durch unterschiedliche Microservices angeboten, um den Ressourceneinsatz optimieren zu können und dadurch eine bessere Skalierbarkeit zu erreichen. In diesem Vortrag wird die Architektur von GeoServer Microservices erläutert und dessen Einsatz im Projekt NexSIS erklärt, in dem die GeoServer Microservices in einem Kubernetes-Cluster betrieben werden und somit hochverfügbare Kartendienste innerhalb der Notruf-Bearbeitung sicherstellen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/KV83EZ/
GeoNetwork, nächste Generation (fossgis2021)
Geonetwork unterzieht sich derzeit einem größeren Refactoring, um die heutigen und zukünftigen Erwartungen an den führenden Open-Source-Metadatenkatalog für Geodaten zu erfüllen. Unser Ziel ist es, auf der Serverseite eine Microservice- und Cloud-Native-Architektur und auf der Clientseite eine neue UI von WebComponents mit einem starken Fokus auf Ergonomie und Index- und Finde-alles-Ansatz vorzuschlagen. Im Mai 2020 traf sich die GeoNetwork-Community mehrfach (vor Ort und online), um über die nächste Generation von GeoNetwork nachzudenken. Nach einer erfolgreichen Präsentation vor mehr als 60 GeoNetwork-Enthusiasten während eines GeoNetwork-Workshops, begann die Entwickler-Community mit der Entwicklung einer brandneuen Architektur, die sich auf eine cloud-native Architektur konzentriert. Eine der wichtigsten Änderungen ist die Einführung einer neuen Indizierungs-Engine, nämlich Elastic Search, und der Beginn des Aufbaus von Microservices vor dieser Engine. Auf der Client-Seite wird ein neues Frontend entwickelt, wobei der Fokus auf die Ergonomie der Lösung gelegt wird. Als Beispiel führen nun Widgets den Benutzer entlang der Prozesse, z.B. datafeeder. Auf der technischen Seite sind WebComponents und die neuesten Versionen von Angular und OpenLayers Teil der Lösung und spielen eine Schlüsselrolle in der Architektur. In diesem Vortrag werden wir die neuesten Entwicklungen und die Roadmap für die nächste Version von GeoNetwork vorstellen, einschließlich der Unterstützung der neuen ogcapi-records Spezifikation. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/U8BURD/
swissgeol.ch - Geologische Daten im Web (fossgis2021)
Geologische Daten fristen in der Regel ein “Mauerblümchen-Dasein”, da es sich um Fachdaten handelt, die nur wenigen Personen zugänglich sind und nur mittels Spezial-Software visualisiert und bearbeitet werden können. Das von swisstopo neu lancierte swissgeol.ch-Portal will dies ändern, indem die auf Open-Source Technologie basierende 3D Visualisierung die Daten niederschwellig und einfach im Internet zugänglich macht. swissgeol.ch ist eine Webapplikation zur Visualisierung und Analyse von Geologischen Daten, welche seit 2020 als Beta-Version unter https://swissgeol.ch öffentlich zugänglich ist. Ähnlich wie die swisstopo Kartenapplikation https://map.geo.admin.ch vor einigen Jahren für Geodaten im Allgemeinen, will swissgeol.ch die Geologischen Daten für diverse Analysen eu niederschwellig verfügbar machen. Dabei setzt die swisstopo auf die 3D Visualisierung im Web, welche auf CesiumJS basiert und zahlreiche Experten-Tools bietet. CesiumJS ist die weitverbreitetste Open Source 3D-Globe Library und wird weltweit breit eingesetzt. Dabei werden nicht nur globale Daten visualisiert, sondern auch sehr detaillierte Daten im lokalen Massstab wie z.B. in der 3D-Ansicht von map.geo.admin.ch. Mit der Entwicklung von swissgeol.ch wurde erstmals eine Untergrund-Navigationsmöglichkeit in CesiumJS geschaffen, welche die Visualisierung von 3D-Objekten unterhalb des Terrains erlaubt. Neben dem Navigieren im Untergrund kann auch mittels Transparenz-Einstellung durch die Erdoberfläche gesehen werden, sowie die Ansicht aufgeschnitten werden. Mit dem Einsatz von 3D-Tiles und einem präzisen Terrain werden die Daten für das Web optimiert ausgeliefert. Gleichzeitig wird der Download von Original-Daten gesamter Layer bzw. einzelner Objekte im Layer angeboten. Im Moment befindet sich swissgeol.ch in der Beta-Phase, da laufend neue Funktionalitäten entwickelt und weitere Daten integriert werden. Mittels einer Übersicht der Tools und Techniken, die in diesem Projekt verwendet werden sowie einem Showcase der verschieden Funktionalitäten und Daten zeigt diese Präsentation, dass die als komplex geltenden 3D-Visualisierungen schlank und performant auf dem Web für ein breites (Fach-)Publikum durch den Einsatz von Open-Source Software zugänglich gemacht werden können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/HYCYUQ/
Import detaillierter Daten zur barrierefreien Nutzung von Bahnhöfen und Haltestellen (fossgis2021)
Zur Auskunft der barrierefreien Nutzung des Bus- und Schienenpersonennahverkehrs werden 2021 umfangreiche Daten an Bahnhöfen und Haltestellen erhoben. Diese sollen in OpenStreetMap importiert und die Schritte dazu vorgestellt werden: Diskussion um Erweiterung von OSM-Tags und -Werten, Importantrag stellen und mit OSM-Community sprechen, Importteam bilden und den Import mit Qualitätswerkzeugen vorstellen. Die öffentlichen Aufgabenträger für Bus- und Schienenpersonennahverkehr müssen bis zum 1.1.2022 u.a. die Auskunft geben können, welche Bahnhöfe und Bushaltestellen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nutzbar sind und welche nicht. Dazu werden umfangreiche Daten vor Ort erhoben und sollen in OpenStreetMap importiert werden, damit anschliessend u.a. ein Routing für Menschen mit verschiedenen Einschränkungen bis zum Einstieg in die Verkehrsmittel ermöglicht wird. Es werden die Schritte vorgestellt, die notwendig sind, um den Import durchzuführen: welche OSM-Tags sollten ergänzt oder OSM-Werte verfeinert werden, die Diskussion zum Tagging und zum Import mit der OSM-Community, Bildung eines Importteams, die Beschreibung des eigentlichen Imports sowie Qualitätssicherungsdienste. Die erhobenen Daten und umfangreiches Bildmaterial werden der Öffentlichkeit unter einer offenen Datenlizenz bereitgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/AZNBQ3/
swissgeol.ch - Geologische Daten im Web (fossgis2021)
Import detaillierter Daten zur barrierefreien Nutzung von Bahnhöfen und Haltestellen (fossgis2021)
GeoNetwork, nächste Generation (fossgis2021)
GBD WebSuite Demo-Session (fossgis2021)
3D-Geoapplikationen mit CesiumJS - Daten, Einsatzmöglichkeiten und Spezifikationen (fossgis2021)
MapFish Print: Eine serverseitige Druck-Komponente (fossgis2021)
3D-Geoapplikationen mit CesiumJS - Daten, Einsatzmöglichkeiten und Spezifikationen (fossgis2021)
Mit der Entwicklung von 3D-Applikationen mit geographischem Bezug, rücken verstärkt auch die Standards und Spezifikationen zur Bereitstellung von entsprechenden Daten in den Fokus. Der Vortrag beschäftigt sich mit dem aktuellen Entwicklungsstand der Bibliothek CesiumJS sowie den Standards und den Einsatzmöglichkeiten einzelner Features. Nicht nur web-basierte Open-Source-3D-Applikationen mit geographischem Bezug entwickeln sich stetig weiter, auch die Entwicklung von Standards und Spezifikationen der Daten für die Darstellung von 3D-Daten im Web ist verstärkt in den Fokus gerückt. Für die Darstellung im Web kann auf eine Vielzahl von Bibliotheken zurückgegriffen werden (z.B. x3dom, o3d, threejs, BabylonJS, Open GEE). Eine weitere, und seit einigen Jahren kontinuierlich wachsende Bibliothek, ist CesiumJS. Diese wird zur Bearbeitung von geographischen Fragestellungen in zahlreichen Bereichen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem der Immobilienmarkt, die Stadtplanung, der Sport oder die verschiedenen Umweltwissenschaften. Wenn die Welt digital dargestellt wird, sollen dort auch entsprechende Daten platziert werden. Je nach Anwendungsbereich kann es sich dabei um eine relativ große Menge an Daten handeln, die idealerweise auch auf einfache Art und Weise auf die Karte gebracht werden sollen. Während es für die Darstellung von Raster- und Vektordaten im Web schon Standards gibt, sind für die Darstellung von Terrain, 3D-Modellen, Gebäuden und Punktwolken im Rahmen der Entwicklung von CesiumJS neue Standards entwickelt worden. Mit den 3D Tiles liegt nun auch ein OGC Community Standard vor. In dem Vortrag wird der aktuelle Entwicklungsstand der Bibliothek und die Einsatzmöglichkeiten der Features und Daten von CesiumJS am Beispiel von Projekten kurz vorgestellt. Dabei wird auch ein Fokus auf die Anforderungen des Browsers gelegt. Neben der allgemeinen Verfügbarkeit und Bereitstellung von Daten sollen auch die Einsatzmöglichkeiten einzelner ausgewählter Features der Bibliothek vorgestellt und diskutiert werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/GMV9ED/
Parkplatzzählung und Parkraumanalysen auf OSM-Basis (fossgis2021)
Parkplatzzählung und Parkraumanalysen auf OSM-Basis (fossgis2021)
OSM-Daten bieten das Potential, präzise Parkplatzzählungen und Parkraumanalysen durchzuführen und damit wertvolles Wissen für Diskussionen rund um Verkehrswende, Stadtentwicklung und Mobilität bereitzustellen. Dieser Vortrag demonstriert das am Beispiel des Berliner Stadtteils Neukölln und teilt Ergebnisse sowie Erfahrungen mit euch. Im Zuge der Verkehrswende wird Verkehrsraum in vielen Städten neu verteilt oder zumindest politisch darüber gestritten. Gleichzeitig werden Verkehr und Mobilität unter Einbezug geographischer Daten immer zielgerichteter, sodass beispielsweise unnötige Verkehrswege verhindert werden können. Nicht nur in solchen Zusammenhängen werden Daten über die Anzahl und Verteilung von Auto-Parkplätzen eine immer wertvollere Ressource für Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft oder Mobilitätsprojekte. Vielerorts gibt es noch gar kein systematisches Wissen, wo es wie viele Parkplätze gibt. OSM ist ein optimales Werkzeug, um solche Daten zu erfassen und auswertbar zu machen. Im Berliner Stadtteil Neukölln haben wir demonstriert, wie urbaner Parkraum systematisch auf OSM-Basis kartiert und mit GIS und unter Einbezug externer offener Daten hochaufgelöst analysiert werden kann. Im Vortrag sollen die Herangehensweise und Ergebnisse des Projekts vorgestellt werden; wir haben aber auch viele Erfahrungen für die Mapping- und Auswertungspraxis gesammelt, die wir gern teilen möchten, damit Andere an anderen Orten bei Bedarf darauf aufbauen können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/ZA7MQV/
GBD WebSuite Demo-Session (fossgis2021)
Im Rahmen der Demo-Session wollen wir einen praktischen Einblick in die Installation der GBD WebSuite geben, welche seit 2017 durch das Geoinformatikbüro Dassau als Open Source WebGIS Lösung unter der Apache 2.0 License entwickelt wird. Die GBD WebSuite bietet eine Vielzahl an Funktionalität und wird deutschlandweit vor allem als Geoportal-Lösung in komplexeren IT-Infrastrukturen genutzt. Hervorgehoben werden soll in dieser Demo-Session aber die einfache Bereitstellung von QGIS Projekten. Im Rahmen der 60-minütigen Demo-Session wollen wir einen praktischen Einblick in die Installation der GBD WebSuite geben, welche seit 2017 durch das Geoinformatikbüro Dassau als Open Source WebGIS Lösung unter der Apache 2.0 License entwickelt wird. Die GBD WebSuite bietet eine Vielzahl an Funktionalität und wird deutschlandweit vor allem als Geoportal-Lösung in komplexeren IT-Infrastrukturen genutzt. Hervorgehoben werden soll in dieser Demo-Session aber die einfache Bereitstellung von QGIS Projekten. Inhalt der Demo-Session ist: • Kurze Vorstellung der GBD WebSuite • Installation der GBD WebSuite aus DockerHub • Basiskonfiguration Server und Client • Bereitstellung eines QGIS Projektes mit dem Plugin GBD WebSuite Manager Weitere Links: WebSeite: https://gbd-websuite.de GitHub: https://github.com/gbd-consult/gbd-websuite DockerHub: https://hub.docker.com/r/gbdconsult/gws-server QGIS Plugin GBD WebSuite Manager: https://github.com/gbd-consult/gbd-websuite-manager Geoinformatikbüro Dassau GmbH: https://www.gbd-consult.de about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/Q9TFFJ/
MapFish Print: Eine serverseitige Druck-Komponente (fossgis2021)
MapFish Print ist eine Druck-Komponente für Karten-Anwendungen, die auf dem Server läuft. Über ein Druck-Template wird ein Layout vorgegeben, das mit einem konkreten Request mit Inhalten gefüllt wird und auf dem Server als PDF oder Raster-Bild gerendert wird. Im Vortrag wird auf die Neuerungen der letzten Jahre und auf geplante zukünftige Erweiterung eingegangen. MapFish Print ist eine in Java geschriebene Open-Source-Software (BSD-2 Lizenz) zum Drucken von Karten. Als klassische Druck-Komponente ist MapFish Print bereits in vielen Open-Source Web-Mapping Frameworks integriert, z.B. in GeoMapFish. MapFish Print lässt sich in einem klassischen Servlet-Container (z.B. Tomcat) als WAR-File deployen oder steht als Docker-Image zur Verfügung und lässt sich so in Cloud-Umgebungen integrieren. MapFish Print steht auch als Bibliothek zur Verfügung und lässt sich dadurch in eigene Projekte integrieren. MapFish Print unterstützt viele gängige Formate und Standards (z.B. WMS, WFS, WMTS, GeoJSON). Zudem bietet die Anwendung zahlreiche kartographische Gestaltungsmöglichkeiten wie Drehungen, Nordpfeile, Legenden oder Grids. Der Ausdruck wird über ein JasperReports-Template gestaltet und über eine YAML-Konfigurationsdatei definieren. Über einen JSON-Request wird dann vom Client der konkrete Druck-Inhalt (Layer, AOI, etc) übergeben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2021/talk/KDLGML/