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Politische Antworten auf die Nachhaltigkeitskosten von KI (bub2022)
In dieser Session zeigen wir die wahren Nachhaltigkeitskosten von KI-Systemen auf und fordern politische Lösungen ein. Wir diskutieren mit Tabea Rößner (MdB – Grüne, Vorsitzende Ausschuss für Digitales), Marina Köhn (Umweltbundesamt, Green IT), Alexandra Geese (Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA). Es geht um nachhaltige Rechenzentren und IT-Infrastrukturen, systemische Umweltrisiken von großen Plattformen, Umweltfolgenabschätzungen für digitale Produkte und vieles mehr. Systeme Künstlicher Intelligenz kommen zunehmend in die Diskussion für ihre hohen Ressourcenverbräuche. Die politischen Antworten hierauf greifen bisher allerdings zu kurz. Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung konzentriert sich vor allem auf klimaneutrale Rechenzentren und die KI-Verordnung der EU spart die Umweltrisiken von KI beinahe vollständig aus. Die politische Diskussion zur Nachhaltigkeit von KI muss dringend forciert werden. Denn wir etablieren zur Zeit eine nicht-nachhaltige KI-Infrastruktur, die uns noch über Jahre begleiten wird. Daher sprechen wir mit Tabea Rößner (MdB – Grüne, Vorsitzende Ausschuss für Digitales), Marina Köhn (Umweltbundesamt, Green IT) und Alexandra Geese (Mitglied des Europäischen Parlaments, Die Grünen/EFA)über bessere politische Ansätze zur Förderung von nachhaltiger KI. Es geht um solche Ideen wie Environmental Impact Assessments für KI-Produkte, Anreize für die Abwärmenutzung bei Rechenzentren, eine CO2-Bepreisung in der KI-Entwicklung und -Anwendung, innovations- und forschungspolitische Ansätze etc. Eine demokratische Digitalisierung kann letztlich nur erfolgen, wenn aus globaler Perspektive die Nachhaltigkeitsfolgen von digitalen Produkten berücksichtigt werden. Das Ziel dieser Session ist es, die wahren Nachhaltigkeitskosten von KI-Systemen aufzuzeigen und politische Lösungen einzufordern. Wir haben mit verschiedenen policy makern die Diskussion zur Nachhaltigkeit von KI bereits angestoßen. Die Bits&Bäume-Konferenz bietet einen weiteren Anlass, politische Entscheidungsträger*innen an ihre Verantwortung zu erinnern, die Weichen für eine nachhaltige Anwendung von KI zu stellen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/GD3XRV/
🌟 B&B Panel: Global Justice and Digitalisation (EN) (bub2022)
🌟 B&B Panel: Global Justice and Digitalisation (EN) (bub2022)
Who shapes digitalisation? Who owns infrastructure and who controls the Internet? What role do transnational corporations play? What is digital colonialism and which inequalities are reproduced by digitalisation? We will also address questions such as to what extent communication and information technologies can be used to break down power asymmetries. We aim to unravel the diverse contextualities of Digital Sovereignty and it's the impactful scope of it's infringement This panel aims at providing a platform to perspectives from the Global South on the combined field of digitalisation and sustainability. On the one hand, we will raise questions of distributive justice and path dependency in our globalised world, e.g. who benefits from present-day digitalisation, and who suffers from it and in what way? On the other hand, we will discuss self-determination and agenda-setting within existing socio-political and economic structures. Questions of power play a central role here: Who shapes digitalisation? Who owns infrastructure and who controls the Internet? What role do transnational corporations play? What is digital colonialism and which inequalities are reproduced by digitalisation? In addition to this critical viewpoint on digitalisation, we will also address questions such as to what extent communication and information technologies can be used to break down power asymmetries. Here, we find it particularly interesting to discuss possible trade-offs and how to deal with them. In short, we want to discuss approaches for a just digitalisation with a focus on possible solutions from people in the Global South. In this context, we also want to discuss what we need to demand from decision-makers in the Global North. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/YMUPRK/
Mobilitätsdaten befreien (bub2022)
Mobilitätsdaten befreien (bub2022)
Wie wäre es, wenn unsere Mobilitätsdaten nicht von US-Konzernen eingehegt würden? Wie würde es aussehen, wenn wir uns selbst um diese Daten kümmern? Es war einmal, Hänsel und Gretel. Sie finden aus dem Wald heraus, weil Hänsel den Weg mit Kieselsteinen markiert hat. Heute streuen wir (fast) alle überall und die ganze Zeit digitale Kieselsteine mit unseren Handys. Wir hinterlassen einen geographischen Fingerabdruck. Diese Standorddaten sind begehrt. Jeder kann selbst mit einer App bei einer Wanderung oder Radtour die zurückgelegte Strecke aufzeichnen. Die allermeisten Smartphones zeichnen im Hintergrund permanent alles auf und laden es auf die Server der Hersteller hoch. Die Daten sind sehr sensibel. Darin ist zu sehen, ob jemand regelmäßig zur Arbeit geht, ob jemand zu diesem oder jenem Arzt geht, wie sich jemand fort bewegt, wen jemand trifft, auf welche Konferenzen oder oder Demos jemand geht, ob jemand früh aus dem Haus geht oder sich nachts rumtreibt. Google Maps kann damit Sinnvolles tun, wie die Stauanzeige auf der Karte, ohne auch nur einen einzigen Sensor irgendwo im Asphalt zu vergraben. Google hat dadurch sehr genaue Personenprofile, die es durch Werbung und Weiterverkauf monetarisiert. Wie wäre es, wenn unsere Mobilitätsdaten nicht von US-Konzernen eingehegt würden? Wie würde es aussehen, wenn wir uns selbst um diese Daten kümmern? Was könnten wir damit Gutes tun? Wie könnten wir z.B. das Mitfahren leichter machen, wenn wir wüssten wer gerade wo hin fährt und wer wo hin möchte? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/UUZLSZ/
wissenschaftliche Erhebungen des LFE - open money = open source oder wie gelingt Transparenz (bub2022)
Mehr als nur Filterblasen: ein Update aus der Medienwirkungsforschung (bub2022)
Mobilität in Gemeinschaft, die VIANOVA.COOP eSharing Plattform (bub2022)
wissenschaftliche Erhebungen des LFE - open money = open source oder wie gelingt Transparenz (bub2022)
Workshop, Diskussionen und Hackathon zu Wald- und Baum-Daten wissenschaftlicher Erhebungen des Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde Das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde ist die Abteilung für angewandte Forschung des Lndesbetrieb Forst Brandenburg. Dort werden verschiedene Erhebungen, Inventuren und Monitorings koordiniert und durchgeführt, bekannt sollten die Waldzustandserhebung und die Bundeswaldinventur sein. Dort laufen auch verschiedenste Daten auf und werden von Wissenschaftlern Analysiert. Einige Informationen werden veröffentlicht aber nicht alle. Wir, wissenschaftliche Leiter zu verschiedenen Fachverfahren des LFE, wollen in einem Workshopformat mit Impulsreferat, Diskussionsrunde und Hackathon, gemeinsam verschiedene Themen besprechen: - Wie können Information zu den Wäldern und Bäumen Brandenburgs so veröffentlicht werden, dass die Bevölkerung einen niedrigschwelligen Zugang bekommt, sie aber auch versteht? - Wie können Daten so bereitgestellt werden, dass auch weitere Auswertungen möglich sind und die veröffentlichten Informationen kontrolliert werden können ohne, dass Fehlinterpretationen zu falschen Schlussfolgerungen führen? Beispielhaft bringen wir zwei Datensätze mit: - Messungen von Biomarkern aus Blättern und Nadeln sowie die dazugehörigen Meterologiedaten: Lassen sich noch weitere Informationen zur Reaktion der Bäume auf z.B. Hitze und Trockenheit ablesen - Erhebungen des Wildverbisses aus der Inventur Verbiss und Schäle sowie aus dem Verjüngungszustands- und Wildeinflussmonitoring: Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den Daten ableiten? about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/GHNUKS/
Mehr als nur Filterblasen: ein Update aus der Medienwirkungsforschung (bub2022)
Der rasante Wandel der Informations- und Kommunikationskultur im Internet geht weit über die oft thematisierten Filterblasen hinaus. Zeit für eine Momentaufnahme: über Ursachen in der menschlichen Psyche, Mustern des Wandels aus Sicht der Forschung und die politische Einordnung der Folgen. Was passiert, wenn digitale Massenkommunikation auf menschliche Wahrnehmungsverzerrungen trifft? Oftmals ist es schwer greifbar, welche Veränderungen in der digitalen Nachrichtenwelt und Kommunikation stattfinden und wo diese ihre menschlichen und technischen Ursprung haben. Selten ploppen Mechanismen und potentielle Probleme moderner Kommunikationswege in der Berichterstattung auf - und wenn, dann meist nur aktuell wie beispielsweise bei Verschwörungsmythen. Der Vortrag beschäftigt sich also mit der Verknüpfungen von digitaler Kommunikation mit sozialer sowie politischer Wirklichkeit. Warum ist das außerhalb der reinen Wissenschaft wichtig? Die Prozesse digitaler Nachrichtenverbreitung und Kommunikation haben immense Auswirkungen auf das soziale und politische System. Letztendlich haben diese Prozesse großen Einfluss auf die politische Stimmung in einem Land, auf Wahlergebnisse, auf die Polarisierung, auf die Demokratie an sich. Zeit für eine Momentaufnahme. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/MH37R3/
Mobilität in Gemeinschaft, die VIANOVA.COOP eSharing Plattform (bub2022)
E-Auto oder Verbrenner? Autoschlüssel oder App? Solidarität oder Konkurrenz? Automobilität oder Multimodalität? - Was prägt die Mobilität der Zukunft? Die genossenschaftlich organisierte Vianova bietet Lösungen für eine nachhaltige und intelligente Mobilität: das solidarische Nachbarschaftsauto, das Pendler-Carsharing, das Lastenrad-Sharing, den Firmenwagen im Wohnumfeld und vieles mehr. Die Digitalisierung sorgt für nachhaltige Mobilität und erlaubt völlig neue dezentral ausgerichtete Geschäftsmodelle. Das ist besonders für den ländlichen Raum und Regionen abseits der Ballungszentren bedeutsam, wo große Carsharing-Anbieter aus Kostengründen kaum Sharing-Angebote machen. Erschwerend kommen diverse Ängste und Hemmungen der potenziellen Nutzer:innen hinzu wie Reichweiten-, Verfügbarkeits- und Kostenangst, nicht zuletzt auch die Angst vor der möglichen Komplexität der Buchungs- und Verrechnungsvorgänge und des Sharings selbst. Unter dem Leitspruch »Mobilität in Gemeinschaft« verwandelt die Vianova eSharing Plattform diese Ängste und Hemmungen in Begeisterung, indem sie Menschen zusammenbringt, und zwar nicht nur diejenigen, die sich gegenseitig unterstützen und zu einer nachhaltigen wie auch demokratischen Transformation der Gesellschaft beitragen wollen, sondern mehr und mehr auch die so genannten »Skeptiker«. Der Clou - die genossenschaftlich organisierte Struktur der Vianova eSharing Plattform ermöglicht einen engen und vertrauensvollen Austausch zwischen allen Beteiligten, um sich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Gerade im Hinblick auf diese Transformation hin zu einer wirtschaftlich, sozial und ökologisch gerechten Zukunft legt die Vianova eG großen Wert auf die Wertschöpfungsketten vor Ort und unterstützt daher dezentral nutzbare Bausteine. Sie kämpft für einen politischen Bewusstseinswandel, der mehr auf Sharing und dezentrale und multimodale Lösungsansätze setzt und sie durch Förderprogramme stärkt. Dazu gehört auch die Forderung nach einem Bundesprogramm zur Schaffung betrieblicher Mobilitätsbudgets statt staatlich geförderter Dienstwagen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/NMUQU7/
Die unsichtbaren ökologischen Kosten unserer Technik - und was wir dagegen tun können (bub2022)
In dieser Session wollen wir uns mit den Umweltauswirkungen unser Technik beschäftigen. Was sind die unsichtbaren ökologischen Kosten unserer Hardware und was können wir - als Individuen und als Gesellschaft - tun, um unseren Konsum nachhaltiger zu gestalten? Zunächst veranschaulicht Tilman Rüsch vom Online-Marktplatz für erneuerte Technik, Back Market, wie hoch die mit einem linearen Konsum von Technologie verbundenen ökologischen Kosten sind. Dafür wird er zentrale Erkenntnisse und Daten aus einer Studie präsentieren, die von der Französischen Agentur für die Ökologische Transformation (ADEME) durchgeführt wurde. In der zweiten Hälfte wird Tilman mit Vivian Fricke (IÖW) und Erik Poppe (Fraunhofer IZM Berlin) diskutieren. Dabei geht es um die Frage, wie wir als Individuen die Abkehr von einem linearen Konsummuster schaffen. Zudem wird diskutiert, warum unser aktueller Technik-Konsum auch eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung darstellt. Schließlich geht es um die Politik, was sie (noch nicht) zur Förderung der Kreislaufwirtschaft tut und wie wir uns als Bürger:innen politisch einbringen können. Das Panel wird abschließend für Fragen des Publikums geöffnet sowie für weitere Ideen, wie wir einen nachhaltigen Umgang mit unserer Technik erreichen können. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/PWAHUU/
New Report: "DIGITAL RESET. Redirecting Tech for the Deep Sustainability Transformation" (EN) (bub2022)
Presentation & discussion of the new report "DIGITAL RESET." In this report we argue that digitalization, in its current and mainstream form, is rather aggravating than solving many of the pressing social and environmental crises and show how to reconceptualize digitalization so that it can support the quest for a deep sustainability transformation. Time seems out of joint. The world society has experienced a centennial pandemic, the global thermometer has displayed a sequence of hottest years on record, and Russia’s war on Ukraine has shattered political order. Governments worldwide hope that digitalisation can provide key solutions for the pressing social and environmental crises. Yet, we argue, digitalisation, in its current and mainstream form, is rather aggravating than solving many of the problems at hand. What is needed instead is a deep sustainability transformation that fundamentally reorganizes the economy and all its sectors – agriculture, mobility, energy, mobility, consumption, industry, and buildings. Our report shows how digitalisation can support the quest for such a deep sustainability transformation. It dives into the sectors agriculture, mobility, energy, industry, buildings, consumption and presents specific policies that can redress the risks and support the opportunities of digital technologies for the transformation. And the report provides a blueprint for the European Union on how to reconceptualise governance of digital services, Data, Artificial Intelligence, business models so that digitalisation contributes to achieving carbon neutrality, resource autonomy and economic resilience. The report is the outcome of the project “Digitalization for Sustainability: Science in Dialogue“. This workshop will bring together researchers and practitioners from various European countries to discuss the proposals from the D4S dialogue project. The workshop agenda includes a brief introduction to the results, lightening talks on specific proposals and a plenary discussion. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/8TVXPM/
Klimabewusste Websites für ein nachhaltigeres Netz (bub2022)
Klimabewusste Websites punkten vierfach: Sie haben einen geringen ökologischen Fußabdruck, sind barrierearm, sozialer und schneller. Sie können gleichzeitig darauf aufmerksam machen, dass das Internet das Klima extrem belastet, und sind Vorreiterinnen für neue und alte Ansätze, die CO₂-Produktion durch das Internet zu vermindern. Sie zeigen auch mögliche Wege für regulatorische Möglichkeiten auf. Wir sprechen über die Bereiche durch die Websites klimabewusster werden können. Was kann man technisch ändern? Welchen Einfluss hat Web-Design auf das Klima und wie können eine gute User Experience und durchdachte User Journeys einen positiven Impact haben? Und wie hängt das Ganze mit Elektroschrott zusammen? Wir möchten dem Publikum ein Gefühl dafür geben, welchen ökologischen Fußabdruck eigentlich unterschiedliche digitale Tätigkeiten haben. Danach wird es dann darum gehen, die positiven und vielschichtigen Folgen von mehr Klimabewusstsein im Netz aufzuzeigen. Wir laden ein, über Möglichkeiten der Bewusstseinsbildung in der Netzgemeinde nachzudenken und über gesetzliche Regulierungen zu diskutieren. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/SG7AVM/
Digitale Nachhaltigkeit oder nachhaltige Digitalisierung? Die zwei Seiten einer Münze (bub2022)
Die Verbindung der zwei Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung ist eine begriffliche Herausforderung. Geht es darum, mit digitalen Tools mehr ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu schaffen? Oder soll das digitale Wissen (Software, Daten, Content etc.) möglichst langfristig allen zugänglich sein? Das Konzept der digitalen Nachhaltigkeit und zahlreiche Beispiele zeigen eine sinnvolle Unterscheidung auf. Ist die Digitalisierung bloss Mittel zum Zweck für ökologische und soziale Nachhaltigkeit oder sollte freies, digitales Wissen nicht auch als schützenswerte Ressource für die nachhaltige Entwicklung betrachtet werden? Die zwei Perspektiven "nachhaltige Digitalisierung" und "digitale Nachhaltigkeit" differenzieren die Verbindung der zwei Themen "Nachhaltigkeit" und "Digitalisierung". Eine Unterscheidung erscheint notwendig, da heute oftmals im alltäglichen Sprachgebrauch das eine gesagt, aber das andere gemeint wird. Mit den 10 Voraussetzungen für "digitale Nachhaltigkeit" (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Nachhaltigkeit) besteht seit 2017 ein wissenschaftlich fundierter Ansatz (https://link.springer.com/article/10.1007/s11625-016-0412-2), welche Eigenschaften digitale Güter erfüllen müssen, um als "digital nachhaltig" zu gelten. In der Schweiz gibt es dazu seit 2009 auf nationaler Ebene die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit (Parldigi), die sich mit politischen Vorstössen und Lobbying-Anlässen für die Verbreitung von Open Source Software, Open Government Data und weiteren Open-Themen in der Politik engagiert. Im Vortrag wird neben den wissenschaftlichen Grundlagen und Beispielen der zwei Perspektiven auch auf die Erfolge, Rückschläge und Learnings des politischen Engagements für digitale Nachhaltigkeit in der Schweiz eingegangen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/MZBPYK/
New Report: "DIGITAL RESET. Redirecting Tech for the Deep Sustainability Transformation" (EN) (bub2022)
Digitalisierung = Dekarbonisierung & Demokratisierung? - Energiegemeinschaften im Wandel (bub2022)
Klimabewusste Websites für ein nachhaltigeres Netz (bub2022)
Digitale Nachhaltigkeit oder nachhaltige Digitalisierung? Die zwei Seiten einer Münze (bub2022)
Parkplatzzählung und Parkraumanalysen mit OpenStreetMap (bub2022)
Das Global Commoning System: Freie Software für ein Leben jenseits von Markt und Staat (bub2022)
Neue Governance für neue Aufgaben? Die Reorganisation staatlichen Handelns in der digitalen Welt. (bub2022)
Neue Governance für neue Aufgaben? Die Reorganisation staatlichen Handelns in der digitalen Welt. (bub2022)
Funktional-fragmentiert und nachsorgend-reparierend - so beschreiben wir die digital- und umweltpolitische Regulierung von heute. Wie können Kompetenz und Mandat besser zusammengebracht werden? Die Ergebnisse sind im Projekt CO:DINA entstanden. CO:DINA erkundet neue Ansätze für eine nachhaltige Gestaltung des digitalen Wandels und sucht nach Einflussgrößen für eine solche. Ausgehend von den Arbeitshypothesen (siehe Teaser) und den Leitfragen "Wie überwinden wir die vorherrschende Kompetenzstreuung / Kompetenzverdünnung?" und "Wie schaffen und nutzen wir Testräume (Reallabore) für unterschiedliche Governance-Modelle?" erarbeiten wir einen (1) Kompetenzradar für zukunftsfähige Governancesysteme und (2) entsprechende Testräume für ebendiese. Dazu durchlaufen wir mit den Workshopteilnehmer*innen einen Mapping und Ideation-Prozess, der an ausgewählten Stellen non-verbal (Brainwriting, Silent Discussion) umgesetzt wird. Nach der Entwicklung des Kompetenzradars werden wir in kleinen Gruppen (und zwei Iterationsschleifen) mögliche Testräume entwerfen. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/EPC8KU/
Das Global Commoning System: Freie Software für ein Leben jenseits von Markt und Staat (bub2022)
Im softwarebasierten Transformationsprojekt 'Global Commoning System' werden Werkzeuge konzipiert und umgesetzt, um außerhalb privater Bestimmungsrechte mit den Dingen der Welt auf Augenhöhe umgehen zu können und dabei effiziente Kooperationsstrukturen zu erreichen. Das Projekt entstand durch eine Auseinandersetzung mit den Arbeiten der Commons-ForscherInnen Meretz/Sutterlütti sowie Helfrich/Bollier. Im Projekt versuchen wir, durch die Konzeption und Umsetzung verschiedener, in Zusammenhang stehender Werkzeuge, Strukturen zu ermöglichen, in denen Menschen auf Peer-Ebene im gemeinsamen Prozess die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten können, ohne dabei die Komplexität und Effizienz der bestehenden Verhältnisse zu verlieren. In unserem Ansatz sehen wir einen wichtigen Schritt, schon heute zum Aufbau neuer Beziehungsformen beizutragen, aus welchen eine post-kapitalistische und nachhaltige Gesellschaft entstehen kann. Eine Besonderheit in unserer Konzeption ist, dass wir – jenseits von Markt und Staat und außerhalb der rein digitalen Sphäre – besonders einander unbekannte Menschen dabei unterstützen wollen, gemeinsam zum Zweck der Befriedigung ihrer Bedürfnisse zu kooperieren. Durch die Methode des ‚verteilten Planungsprozesses‘ versuchen wir etwa, auch komplexere Kooperations-Strukturen zu ermöglichen, deren Grundlage die individuelle Selbstzuordnung zu Tätigkeiten ist. Oder durch die Methode der ‚Berücksichtigung‘ wollen wir erreichen, dass Tätigkeit in unbezahlten Bereichen wie Freier Software oder Geflüchtetenhilfe einen tatsächlichen Vorteil außerhalb bloßer Anerkennung mit sich bringen kann. Der Vortrag soll in den Stand der Konzeption einführen und ist zum besseren Verständnis reich bebildert. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/9ZM3AU/
Digitalisierung = Dekarbonisierung & Demokratisierung? - Energiegemeinschaften im Wandel (bub2022)
Digitalisierung wird als großer Enabler für Partizipation und Ökologie diskutiert und als Notwendigkeit, um die zukünftige Komplexität des Energiesystems zu bewältigen. Davon profitieren sollen v.a. dezentrale Akteure wie Energiegemeinschaften, die in Zukunft digital handelnde Akteure im Energiesystem werden sollen. Noch ist unklar, wie dies unter ökologischen und sozialen Kriterien gelingen kann. Energiesysteme weltweit stehen im Wandel: Dekarbonisierung, Demokratisierung und Dezentralisierung führen perspektivisch zu einer nachhaltigen Versorgung mit stärkeren Beteiligungsmöglichkeiten als heute. Ein weiterer zentraler Treiber des Wandels ist die Digitalisierung. Sie soll die neu entstehende Komplexität im Energiesystem beherrschbar machen und innovative Organisationsformen wie Energiegemeinschaften und Sharing-Konzepte ermöglichen. So weit, so abstrakt. In unserem Programmpunkt wollen wir konkreter werden und die Rolle der Digitalisierung für ein nachhaltiges Energiesystem anhand folgender Fragen ausloten: – Wie genau kann Digitalisierung zu mehr Partizipation im Energiebereich z.B. in Form von Energiegemeinschaften führen? Und wie verändert sich dadurch die Rolle und Verantwortung der Akteure? – Was ist der konkrete Nutzen der Digitalisierung für das Energiesystem und wie steht er im Verhältnis zum Aufwand der verwendeten Ressourcen und Fragen der Datensouveränität und -sicherheit? Und wie viel Mobilisierungspotenzial steckt wirklich in dem technologischen Wandel? – Was muss erfüllt sein, damit mit der Digitalisierung im Energiebereich ein sozial-ökologischer Nutzen entsteht? Nach einem Einführungsvortrag von Swantje Gährs (IÖW) zur Rolle der Digitalisierung im Energiebereich treten wir zu diesen Fragen mit innovativen und etablierten Akteuren aus Praxis und Politik, u.a. mit Franziska Straten (Naturstrom) und Simon Bauer (inno2grid), sowie dem Publikum in einer Fishbowl-Diskussion in den Austausch. Ziel ist es, einen gemeinsamen Konsens über Aspekte für sozial-ökologische Mindeststandards für die dezentrale Digitalisierung im Energiesystem zu finden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/SGH7UD/
Parkplatzzählung und Parkraumanalysen mit OpenStreetMap (bub2022)
OpenStreetMap-Daten bieten das Potential, präzise Parkplatzzählungen und Parkraumanalysen durchzuführen und damit wertvolles Wissen für Diskussionen rund um Verkehrswende, Stadtentwicklung und Mobilität bereitzustellen. Dieser Vortrag demonstriert das am Beispiel von Berlin und teilt Ergebnisse sowie Erfahrungen mit euch. Im Zuge der Verkehrswende wird Verkehrsraum in vielen Städten neu verteilt oder zumindest politisch darüber gestritten. Gleichzeitig werden Verkehr und Mobilität unter Einbezug geographischer Daten immer zielgerichteter, sodass beispielsweise unnötige Verkehrswege verhindert werden können. Nicht nur in solchen Zusammenhängen werden Daten über die Anzahl und Verteilung von Auto-Parkplätzen eine immer wertvollere Ressource für Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft oder Mobilitätsprojekte. Vielerorts gibt es noch gar kein systematisches Wissen, wo es wie viele Parkplätze gibt. OpenStreetMap (OSM) ist ein optimales Werkzeug, um solche Daten zu erfassen und auswertbar zu machen. In Berlin zeigen wir, wie urbaner Parkraum systematisch auf OSM-Basis kartiert und mit GIS und unter Einbezug externer offener Daten hochaufgelöst analysiert werden kann. Im Vortrag wird die Herangehensweise und Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Zudem gibt es einen Einblick in laufende Weiterentwicklungen, die es auch anderen Städten deutschland- oder sogar weltweit erlauben werden, Parkraumdaten zu erfassen und zu analysieren. Wir berichten außerdem von der erfolgreichen Kooperation der Berliner OpenStreetMap-Community mit der Bezirksverwaltung Friedrichshain-Kreuzberg, in deren Rahmen Parkraumdaten gemeinsam erfasst und überprüft werden. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/9S8MDK/
Bits & Bäume Auftakt: Eine andere Digitalisierung ist nötig! (DE/EN) (bub2022)
Bits & Bäume Auftakt: Eine andere Digitalisierung ist nötig! (DE/EN) (bub2022)
Auf dem Eröffnungspodium der Bits & Bäume 2022 sollen die großen Themen der Konferenz anklingen. On the opening podium of Bits & Bäume 2022, the main topics of the conference should be addressed. Wie die digitale gesellschaftliche Transformation mit Herausforderungen der sozialen Gerechtigkeit und der ökologischen Nachhaltigkeit zusammenhängt wird noch viel zu wenig diskutiert. Dabei ist klar: Die Art und Weise, wie neue Technologien gestaltet und genutzt werden, hat großen Einfluss auf eine Vielzahl von sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit! Wie und von wem müssen digitale Technologien gestaltet werden, damit sie zu einer demokratisch geführten tiefgreifenden Transformation beitragen? Welche sozialen und ökologischen Ziele gilt es dabei besonders zu verfolgen? Welche Formen digitaler Technologien müssen dringend anders gestaltet, rückabgewickelt und verhindert werden, weil sie den nicht-nachhaltigen Status-Quo von intersektionaler Diskriminierung, sozialer Polarisierung und der Zerstörung unserer Lebensgrundlage zementieren? Und wie müssen sie gestaltet und genutzt werden um die Klimakrise zu bewältigen? Erste Antworten zu diesen Fragen werden durch Elisa Lindinger und Lewis Akenji in zwei Vorträgen präsentiert. Anschließend diskutiert der Bits & Bäume-Trägerkreis, vertreten durch die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch und die Tech-Organisation Open Knowledge Foundation e. V. mit Frau Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (BMUV) sowie Frau Dr. Franziska Brantner, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, was jetzt politisch zu tun ist, damit eine nachhaltige Digitalisierung Wirklichkeit wird. __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ How the digital societal transformation is related to the challenges of social justice and ecological sustainability is still far too little discussed. One thing is clear: the way in which new technologies are designed and used has a major impact on a large number of social and ecological challenges of our time! How and by whom must digital technologies be designed so that they contribute to a democratically led, far-reaching transformation? Which social and ecological goals should be pursued in particular? Which forms of digital technologies urgently need to be redesigned because they perpetuate the unsustainable status quo of intersectional discrimination, social polarization and the destruction of our livelihoods? And how do they have to be designed and used to tackle the climate crisis? First answers to these questions will be presented by Elisa Lindinger and Lewis Akenji in two lectures. Afterwards, the Bits & Baeume board, represented by the environment and development organisation Germanwatch and the tech organisation Open Knowledge Foundation e. V., will discuss with Dr Christiane Rohleder, State Secretary at the Federal Ministry for the Environment and Consumer Protection (BMUV) and Dr Franziska Brantner, Parliamentary State Secretary at the Federal Ministry of Economics and Climate Protection, what needs to be done now politically to make sustainable digitalisation a reality. about this event: https://fahrplan22.bits-und-baeume.org/bitsundbaeume/talk/HZXWLK/
Plattformregulierung (dgna)
Plattformregulierung (dgna)
Die Plattformregulierung betrifft speziell die grossen Internetanbieter, wie Facebook, Twitter und Google, insofern sie einen öffentlichen Diskussionsraum darstellen. Auch hier sollen die Menschen über starke Grundrechte, über Schutz von Hassrede, Diskriminierung und Desinformation verfügen. Gemeinsam mit weiteren Organisationen arbeitet die Digitale Gesellschaft an konkreten Forderungen der Zivilgesellschaft zur Plattformregulierung. Rahel Estermann ist Vorstandsmitglied der Digitalen Gesellschaft und Mitautorin vom «Joint Statement der Zivilgesellschaft». Gemeinsam diskutieren wir mit ihr und dem Publikum das Statement. about this event: https://www.digitale-gesellschaft.ch/event/netzpolitischer-abend-zum-thema-plattformregulierung/
Closing (sps22)
Closing (sps22)
Swiss Python Summit Closing Swiss Python Summit Closing about this event: https://c3voc.de
Automating teaching about automation in Python (sps22)
Automating teaching about automation in Python (sps22)
Since autumn 2021, there is an «Automation in Python» course for first-semester IT students here at OST. This talk will tell the story on how it all came to be, what surprises you run into when you're suddenly responsible for 120 students, and how automating things in Python played a big role when teaching about automating things in Python. Since autumn 2021, there is an «Automation in Python» course for first-semester IT students here at OST. This talk will tell the story on how it all came to be, what surprises you run into when you're suddenly responsible for 120 students, and how automating things in Python played a big role when teaching about automating things in Python. about this event: https://c3voc.de
MicroPython on the RP2040 (sps22)
MicroPython on the RP2040 (sps22)
RP2040 is the Raspberry Pi Foundation's take on the microcontroller. It is fast, cheap and has some very neat features. MicroPython is a software implementation of a subset of the Python3 programming language, optimized to run on microcontrollers and in constrained environments. After a short introduction of both technologies, we will present notable features and particularities of the RP2040, and how they can be easily accessed using MicroPython. This includes dual-core technology, PIO (programmable in-out) and DMA (direct memory access). Moreover, we will illustrate how some some of those features are used in real-world use cases, including a live demonstration. The talk will end with a discussion on the limits of the MicroPython approach with respect to the C/C++ SDK, and a question and answer session. RP2040 is the Raspberry Pi Foundation's take on the microcontroller. It is fast, cheap and has some very neat features. MicroPython is a software implementation of a subset of the Python3 programming language, optimized to run on microcontrollers and in constrained environments. After a short introduction of both technologies, we will present notable features and particularities of the RP2040, and how they can be easily accessed using MicroPython. This includes dual-core technology, PIO (programmable in-out) and DMA (direct memory access). Moreover, we will illustrate how some some of those features are used in real-world use cases, including a live demonstration. The talk will end with a discussion on the limits of the MicroPython approach with respect to the C/C++ SDK, and a question and answer session. about this event: https://c3voc.de
Static type checking with mypy (sps22)
Static type checking with mypy (sps22)
Python is a dynamic language, which gives its users a lot of power. But, as we know, with great power comes great responsibility. Fortunately for us, we can incorporate a tool in our workflows - Mypy. Mypy allows developers to add a layer of safety in their programs - static type annotations. During my talk, I will show you why PEP484 type annotations can be helpful, how to check them, and gradually introduce them in your codebase. Additionally, I want to show some tricks to make the dynamic parts safer. Finally, I will also show situations where Mypy falls short and how to avoid them. Python is a dynamic language, which gives its users a lot of power. But, as we know, with great power comes great responsibility. Fortunately for us, we can incorporate a tool in our workflows - Mypy. Mypy allows developers to add a layer of safety in their programs - static type annotations. During my talk, I will show you why PEP484 type annotations can be helpful, how to check them, and gradually introduce them in your codebase. Additionally, I want to show some tricks to make the dynamic parts safer. Finally, I will also show situations where Mypy falls short and how to avoid them. about this event: https://c3voc.de
Game Development with CircuitPython (sps22)
Game Development with CircuitPython (sps22)
With a large selection of handheld devices running CircuitPython, it's natural to want to make games for them. But where to start? What are the options available for the hardware, the libraries and other resources? And how do you use all of that? This talk aims to give a gentle introduction for everyone. With a large selection of handheld devices running CircuitPython, it's natural to want to make games for them. But where to start? What are the options available for the hardware, the libraries and other resources? And how do you use all of that? This talk aims to give a gentle introduction for everyone. about this event: https://c3voc.de
Pydantic Configuration Management with ConfZ (sps22)
Pydantic Configuration Management with ConfZ (sps22)
Config management in larger applications can become quite complex: Information needs to be loaded from different sources like environment variables, config files and command line arguments, the loaded data needs to be validated to ensure all expected information is present and in the correct format and then distributed to different locations in the codebase. This holds true especially in data science projects, having rich model and training configurations. To simplify this process, we developed and open-sourced ConfZ, a config management library for Python based on pydantic. It easily allows to load config values from heterogeneous sources, validates them and makes them accessible as Python dataclass-like objects with full IDE support. It furthermore supports in common use cases like having multiple environments, lazy loading and unit testing. Within two months, we already reached more than 100 stars on GitHub. In this talk, we show how ConfZ is used and how it compares to other config management solutions. We then dig into the pythonic details and see how meta classes drive the internals of the library. Config management in larger applications can become quite complex: Information needs to be loaded from different sources like environment variables, config files and command line arguments, the loaded data needs to be validated to ensure all expected information is present and in the correct format and then distributed to different locations in the codebase. This holds true especially in data science projects, having rich model and training configurations. To simplify this process, we developed and open-sourced ConfZ, a config management library for Python based on pydantic. It easily allows to load config values from heterogeneous sources, validates them and makes them accessible as Python dataclass-like objects with full IDE support. It furthermore supports in common use cases like having multiple environments, lazy loading and unit testing. Within two months, we already reached more than 100 stars on GitHub. In this talk, we show how ConfZ is used and how it compares to other config management solutions. We then dig into the pythonic details and see how meta classes drive the internals of the library. about this event: https://c3voc.de
CLI applications & TDD: Never write scripts again (sps22)
CLI applications & TDD: Never write scripts again (sps22)
As a DevOps engineer, when you write Python code, do you also write tests? If you're like the majority of the folks out there, chances are you don't. Why would you? It's usually just a script, even if it gets longer over time and starts feeling like Bash. – Deep inside you know that writing tests would be needed. It's the prerequisite for test automation, the foundation of release automation. But heck, who cares? It would be cumbersome to do. You write scripts for your automation tasks – Python makes it easy to get started – and you have noticed that they get hard to maintain when they grow and accumulate logic? Sometimes you split up a large script into several files, but that feels like spaghetti code? Several plates of spaghetti. This talk explains why it makes sense to stop hacking glue code and start developing serious CLI applications, test-driven, with automated tests. Even if you have some experience with writing tests, it's not immediately obvious how to get started. You'll get to know the cli-test-helpers package and see a hands-on demonstration of developing a CLI application from scratch, TDD-style. We'll scratch the surface of some popular CLI frameworks (argparse, click, docopt), and you'll take home working code samples that will help you refuse the temptation of writing code without tests, in future. This talk will make you a TDD addict. Come get the drug! As a DevOps engineer, when you write Python code, do you also write tests? If you're like the majority of the folks out there, chances are you don't. Why would you? It's usually just a script, even if it gets longer over time and starts feeling like Bash. – Deep inside you know that writing tests would be needed. It's the prerequisite for test automation, the foundation of release automation. But heck, who cares? It would be cumbersome to do. You write scripts for your automation tasks – Python makes it easy to get started – and you have noticed that they get hard to maintain when they grow and accumulate logic? Sometimes you split up a large script into several files, but that feels like spaghetti code? Several plates of spaghetti. This talk explains why it makes sense to stop hacking glue code and start developing serious CLI applications, test-driven, with automated tests. Even if you have some experience with writing tests, it's not immediately obvious how to get started. You'll get to know the cli-test-helpers package and see a hands-on demonstration of developing a CLI application from scratch, TDD-style. We'll scratch the surface of some popular CLI frameworks (argparse, click, docopt), and you'll take home working code samples that will help you refuse the temptation of writing code without tests, in future. This talk will make you a TDD addict. Come get the drug! about this event: https://c3voc.de
Running Machine Learning in Production - a Journey to Success (sps22)
Have you ever deployed a machine learning project to production with the same principles as a software project? I did - I failed. But, on the way, I learned many essential factors to run ML in production environments successfully! So there is more to it than just deploying a data scientist Jupyter notebook to AWS. This talk will go through some common pitfalls of running machine learning in production settings. We will start with the requirements and work through the data acquisition and model-building phase. We explore beyond the current MLOps hype and try to understand what it takes to run a successful project that is ready to ripe like a fine wine rather than old milk. Have you ever deployed a machine learning project to production with the same principles as a software project? I did - I failed. But, on the way, I learned many essential factors to run ML in production environments successfully! So there is more to it than just deploying a data scientist Jupyter notebook to AWS. This talk will go through some common pitfalls of running machine learning in production settings. We will start with the requirements and work through the data acquisition and model-building phase. We explore beyond the current MLOps hype and try to understand what it takes to run a successful project that is ready to ripe like a fine wine rather than old milk. about this event: https://c3voc.de
Running Machine Learning in Production - a Journey to Success (sps22)
Rust for Python Developers (sps22)
Rust for Python Developers (sps22)
What programming language are you choosing for a new project? This talk wants to explore why we choose a programming language over another one. We will look at the languages Python and Rust to understand their strengths and weaknesses. Rust is a fairly new language and offers distinct advantages over most other programming languages when it comes to performance and security. There are however clear drawbacks. We will look at side by side comparisons of code and learn how much harder it is to write a lot of simple things in Rust. What programming language are you choosing for a new project? This talk wants to explore why we choose a programming language over another one. We will look at the languages Python and Rust to understand their strengths and weaknesses. Rust is a fairly new language and offers distinct advantages over most other programming languages when it comes to performance and security. There are however clear drawbacks. We will look at side by side comparisons of code and learn how much harder it is to write a lot of simple things in Rust. about this event: https://c3voc.de
Python Folks, keep being so warm and welcoming. People are staying in tech because of you! (sps22)
Python Folks, keep being so warm and welcoming. People are staying in tech because of you! (sps22)
I want to talk about my experiences as a woman of color just starting out in tech and the importance of being kind and welcoming to people from minority communities and how it helps them stick around in tech. I want to talk about my experiences as a woman of color just starting out in tech and the importance of being kind and welcoming to people from minority communities and how it helps them stick around in tech. about this event: https://c3voc.de