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Ist das ein Graph oder kann das weg? Funktionales Deep Learning in Haskell (bobkonf2023)
Mathematisch betrachtet sind Neuronale Netze parametrisierte Funktionen. Optimierungsverfahren zum Trainieren neuronaler Netze sind higher-order Funktionen, die Parameter anhand von Trainingsdaten optimieren. Bei der Nutzung gängiger Deep-Learning-Frameworks verschwindet die Grenze zwischen dem mathematischen Modell und der Implementierung: Um das Optimierungsverfahren zu realisieren, ist in der Regel eine komplexe Maschinerie nötig, in der neuronale Netze state-behaftete Graphen sind, die zur Laufzeit verwaltet werden müssen. Daran ist leider einiges suboptimal. Neben praktischen Problemen ist das indirekte Programmiermodell mit Graphen schwer zu verstehen, der Fokus auf numerische Arrays verhindert Generalisierung, die Algorithmen sind kompliziert, wesentliche Funktionalität der Programmiersprache kann nicht genutzt werden. Dank Conal Elliots Compiler-Plugin ConCat verschwindet in Haskell das Graphen-Modell genauso wie die Beschränkung auf numerische Arrays; die wesentlichen Konzepte werden sichtbar - Funktionen, Optimierung und Ableitbarkeit. Das Plugin erlaubt eine generalisierte Formulierung der Kernideen. Die Trennung der neuronalen Netze von ihrer Optimierung erlaubt es z.B., separat über diese Aspekte nachzudenken und sie unabhängig voneinander zu testen und zu verwenden. Ableitungen werden automatisch zur Kompilierzeit generiert. Der Vortrag gibt Einblicke in Ansatz und Denkweise und enthält Erfahrungsberichte aus der Entwicklung einer Applikation für Anomaly Detection in industrieller Produktion. about this event: https://bobkonf.de/2023/schlotterbeck.html
Ist das ein Graph oder kann das weg? Funktionales Deep Learning in Haskell (bobkonf2023)
State Transitions in Complex Systems (bobkonf2023)
State Transitions in Complex Systems (bobkonf2023)
In systems whose state consists of a non-trivial number of separate but related pieces, updating this state in a way that keeps everything coherent requires some discipline. In extensible systems, where the different pieces may not even be aware of each other, this becomes even more challenging. A good example of such a system is a modular code editor. It involves a number of constantly-changing pieces of state (the document, selection, scroll position, and so on) and a lot of non-core state intimately entangled with those (syntax highlighting, linting, completion), and possibly with each other. This presentation discusses the set of principles we arrived at in designing such an editor (), and compares it to the more traditional event-style architectures. The editor uses persistent state values and first-class transactions, both of them extensible by 3rd-party code, to make it straightforward by construction to keep the zoo of interdependent data involved in a full-featured editor coherent. about this event: https://bobkonf.de/2023/haverbeke.html
OSS im schweizerischen ÖREB-Kataster: Erfahrungen und technische Herausforderungen (fossgis2023)
Die OpenOereb Community hat das Ziel, gemeinschaftliche OSS-Lösungen für den Betrieb des schweizerischen ÖREB-Katasters zu entwickeln und zu pflegen. In diesem Vortrag wird erläutert, wie sich die Community seit 2017 weiterentwickelt hat und welche Herausforderungen im produktiven Betrieb aufgetreten sind, z.B. bezüglich geometrischer Ungenauigkeiten mit Shapely / PostGIS. Das schweizerische ÖREB-Kataster ist das offizielle Informationssystem für die wichtigsten öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (siehe https://www.cadastre.ch). Der Bund definiert die fachlichen und technischen Anforderungen (Themen, Datenformat, API) an das ÖREB-Kataster, die jeder Kanton umsetzen und betreiben muss. Bei der Technologiewahl gibt es keine Vorgaben, so dass manche Kantone individuelle Lösungen entwickelt haben und andere Kantone eine gemeinsame Lösung anstreben. Das Community Open-Source Projekt zur Umsetzung des ÖREB-Katasters wurde ursprünglich im FOSSGIS 2018 vorgestellt (Titel: “pyramid_oereb – Eine OpenSource-Lösung zur Bereitstellung des Schweizer ÖREB-Katasters”). Dort wurde erklärt, wie das Projekt organisatorisch aufgestellt wurde, welche OSS für die Umsetzung verwendet wird und welche Architektur gewählt wurde, damit die gemeinsame Lösung zugleich den Besonderheiten der verschiedenen Kantonen gerecht werden kann. Im vorliegenden Beitrag werden wir nun erläutern, wie sich die Community https://github.com/openoereb seit der ursprünglichen Einführung entwickelt hat, und eine Auswahl von technischen Herausforderungen präsentieren, die sich im produktiven Betrieb ergeben haben, wie etwa der Umgang mit geometrischen Ungenauigkeiten via Shapely und PostGIS oder die PDF/A Compliance mit OSS. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/CCDKBZ/
OSS im schweizerischen ÖREB-Kataster: Erfahrungen und technische Herausforderungen (fossgis2023)
OGC-client, ab jetzt mit Support für OGC APIs! (fossgis2023)
OGC-client ist eine einfach zu verwendende und leichte Bibliothek, die für die Interaktion mit OGC-Diensten konzipiert wurde. Unterstützungen für neue Protokolle werden laufend implementiert, um mit Neuentwicklungen der OGC-API Schritt zu halten! OGC-client ist eine einfach zu verwendende und leichte Bibliothek, die für die Interaktion mit OGC-Diensten konzipiert wurde. Sie ist einfach zu benutzen und ist eine strukturierte Möglichkeit OGC-Protokolle zu bedienen. Unterstützungen für neue Protokolle werden laufend implementiert, um mit Neuentwicklungen der OGC-API Schritt zu halten! Wenn Sie eine Webanwendung erstellen, die OGC-Dienste jeglicher Art (Karten, Daten, Sensoren usw.) abfragen soll, könnte diese Bibliothek genau das Richtige für Sie sein! Kommen Sie zu diesem Lightning Talk, um mehr zu erfahren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/WH9NSG/
OGC-client, ab jetzt mit Support für OGC APIs! (fossgis2023)
Smartphone IMU- und Landmark-basierte Indoor Positionierung (fossgis2023)
Smartphone IMU- und Landmark-basierte Indoor Positionierung (fossgis2023)
Der Beitrag beschreibt die Architektur und Aufbau eines auf Smartphone-Sensoren basierenden Indoor Positionierungsansatzes. In den vergangenen Jahren wurden diverse Indoor-Positionierungsansätze aufbauend auf externer Hardware und Arbeitsaufwand-intensiven Datenerfassungskampagnen vorgestellt. Dazu gehören unter anderem absolute Positionierungsverfahren wie mitunter Fingerprinting und/oder Received Signal Strength Indication mittels WLAN-Ortung und Bluetooth Low Energy Beacons. Einen alternativen Ansatz bieten relative Positionierungsverfahren aufbauend auf einem Koppelnavigationsansatz (Pedestrian Dead Reckoning, PDR). Solche Verfahren bauen auf Smartphone-internen Sensoren (u.a. Gyroskop, Akzelerometer, Barometer) auf und benötigen keine aufwendige Trainingsdatenerfassung sowie externe Hardware. Mithilfe von Map Matching Verfahren und eindeutig erkennbaren Orten (Landmarks) werden akkumulierte Positionierungsfehler korrigiert. Dieser Vortrag soll einen Überblick über ein solches infrastrukturfreies, Cross Plattform fähiges und auf Open Source Software aufbauendes PDR-System geben. Die Mobile App wird mit React Native entwickelt. Diese Anwendung wird aktuell im Rahmen einer Master Abschlussarbeit an der Universität Osnabrück entwickelt und soll Anwendung im CampusGIS2 Projekt der Universität zu Köln finden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/VCDVWB/
VersaTiles - freie Vektorkarten für alle (fossgis2023)
In einer Kooperation von Datenjournalisten mehrerer Medien ist es gelungen, gemeinsam einen komplett offenen Stack für die Generierung von Vektorkartenkacheln zu entwickeln. In einer Kooperation von Datenjournalisten mehrerer Medien ist es gelungen, gemeinsam einen komplett offenen Stack für die Generierung von Vektorkartenkacheln zu entwickeln. Dieser ermöglicht es, mit sehr geringem Aufwand, sowohl auf der lokalen Maschine, als auch in der Cloud eine solide, skalierbare Karteninfrastruktur aufzubauen. Dabei wurde darauf geachtet, dass nur lizenzfreie Standards verwendet wurden. So wird z.B. statt OpenMapTiles auf Shortbread gesetzt. Im Vortrag wird der aktuelle Entwicklungsstand vorgestellt und die bisher entwickelten Lösungen gezeigt, u.a. wie bereits jetzt mit wenig Aufwand ein eigener Kartenserver deployed werden kann. Weiterhin geht es darum auf die Roadmap für die Zukunft zu schauen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/FJYU3Y/
VersaTiles - freie Vektorkarten für alle (fossgis2023)
Strategie und Wunschzettel (fossgis2023)
Open Geodata and -software im Hochschulstudium der Geographie (fossgis2023)
Agil erreichbar - Erreichbarkeitsanalysen für Deutschland (fossgis2023)
Strategie und Wunschzettel (fossgis2023)
Zum rasanten Wachstum des OpenStreetMap-Projekts wird es ja Pläne und genug Geld geben, das weiterzuentwickeln. Wirklich? Mehrere Versuche, eine Strategie zu definieren, sind eingeschlafen, während unverbindliche Wunschlisten gerne aufgestellt werden und es für das eine oder andere Feature Ungeduld gibt. An alles wesentliche Existierende und Gewünschte soll ein ungefähres Preischild gehängt werden, um abwägen zu können, was Priorität verdienen könnte oder zumindest realisierbar ist. Zum rasanten Wachstum des OpenStreetMap-Projekts wird es ja Pläne und genug Geld geben, das weiterzuentwickeln. Wirklich? Mehrere Versuche, eine Strategie zu definieren, sind eingeschlafen, während unverbindliche Wunschlisten gerne aufgestellt werden und es für das eine oder andere Feature Ungeduld gibt. Der Vortrag wird Informationen der letzten Jahre aus anderen Vorträgen und Berichten zusammentragen, und an alles wesentliche Existierende und Gewünschte soll ein ungefähres Preischild gehängt werden, so dass das Abwägen leichter fallen sollte, was Priorität verdienen könnte oder zumindest realisierbar ist. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/7DEUHQ/
Agil erreichbar - Erreichbarkeitsanalysen für Deutschland (fossgis2023)
Drei Bundesbehörden und agile Softwareentwicklung mit open source Komponenten; geht das? Ein kurzer Erfahrungsbericht, dass es geht; man muss es aber wirklich wollen. „Was ist wo?“ war gestern, heute interessiert vielmehr „Wer kann was, wo, wie erreichen?“ Neben Antworten auf Fragen, wie: "Wie viele Schulen kann man von wo in Deutschland innerhalb von zehn Minuten zu Fuß oder mit dem Auto erreichen?", muss das Das Ganze natürlich total agil und open source sein. Mit der "Gitterzellendatenbank" hat das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt und dem Johann Heinrich von Thünen-Institut ein open source Tool entwickelt um deutschlandweit und hochaufgelöst Erreichbarkeiten zu beliebigen Points of Interrest zu berechnen. Die Daten geben Auskunft für jede 100x100m Gitterzelle, wie viele der POI-Objekte eines bestimmten Themas von dieser Zelle aus zu Fuß oder mit PKW in einer bestimmten Zeit bzw. Entfernung erreicht werden können. Der Software Stack besteht u.a. aus PostgreSQL/PostGIS, Django, OpenRouteService, Docker, nginx, RabbitMQ und Celery. Im Kurzvortrag wird neben dem Tool selbst auch gezeigt, wo die Stolperfallen lauerten und warum es dennoch geklappt hat. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/TPVGP9/
Open Geodata and -software im Hochschulstudium der Geographie (fossgis2023)
Ziel dieses Beitrags ist eine Vorstellung der Einbindung von Open Geodata und -Software in das Bachelor- und Masterstudium am Beispiel des Geographiestudiums für Mono- und Lehramtsstudierende an der Humboldt-Universität. Der Beitrag lädt zur Diskussion über Ansätze und Vorteile der Einbindung von Open Geodata und -Software im Hochschulstudium ein. COVID-Pandemie, Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit oder geopolitische Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg: geographische Expertise leistet hier einen wichtigen Beitrag, um diese komplexen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu adressieren. Im Hochschulstudium der Geographie spielt dabei neben der Vermittlung von human- und physischgeographischen Inhalten, insbesondere auch die Vermittlung von fundierten Methoden- und Anwendungskenntnissen im Bereich der Geodaten und Geodatenverarbeitung für Studierende eine entscheidende Rolle. Diese Kenntnisse vermittelt das Geographische Institut der Humboldt-Universität zu Berlin seit mehreren Jahren nun mit einem besonderen Fokus auf Open Geodata und -Software. Ziel dieses Beitrags ist eine Vorstellung der Einbindung von Open Geodata und -Software in das Bachelor- und Masterstudium am Beispiel des Geographiestudiums für Mono- und Lehramtsstudierende an der Humboldt-Universität. Lernziele für die Studierenden sind der Umgang mit Open Geodata (z.B. OSM, Open-Data Portalen, Satellitendaten) und die Kenntnis von fachwissenschaftlichen Methoden der Geoinformationsverarbeitung. Den Bogen zwischen den offenen Daten sowie den Methoden spannt Open Source Geo-Software, wie z.B. das Geographische Informationssystem QGIS. Modular aufgebaut werden den Studierenden zunächst erste theoretische und praktische Kenntnisse der Kartographie und Geoinformationsverarbeitung in QGIS anhand einer geographischen Fragestellung vermittelt. Für Mono-Studierende werden diese in weiterführenden Kursen mit vertiefenden Methoden und der Einführung in quelloffene Programmiersprachen wie beispielsweise Python erweitert. Anschließend werden in Projektseminaren eigenständig geographische Forschungsfragen herausgearbeitet und mit den erlernten Methoden beantwortet und diskutiert. Begleitend zu Open Geodata und - Software werden dabei auch proprietäre (z.B. ArcGIS) und freie (aber nicht Open Source Produkte, wie z.B. GeoDa, SaTScan) Software-Systeme, wie auch nicht offene Daten genutzt, um den Studierenden einen Überblick über existierende Tools und Daten zu geben und damit auch einen kritischen Vergleich zu ermöglichen. Lehramtsstudierende vertiefen Ihre Kenntnisse durch den Einsatz freier, kostenlos nutzbarer Software (z.B. getethermap, scribble maps, sentinelhub Playground) und Geo-Anwendungen (z.B. Regionalatlas Deutschland), die sich für den Einsatz im schulischen Kontext eignen, möglichst ohne lokale Installation. Dabei recherchieren und verwenden Sie OpenData, die sie in eine Projektarbeit mit einer proprietären Software, wie z.B. ArcGIS Online/ArcGIS StoryMaps einbinden, welche für Schulen für den Einsatz ab der 6. Klasse kostenlos nutzbar ist. Der Beitrag lädt zur Diskussion über Ansätze und Vorteile der Einbindung von Open Geodata und -Software im Hochschulstudium ein. Mögliche weitere Lernziele für Absolvierende und Möglichkeiten und Grenzen von Open Geodata und -Software werden diskutiert sowie Chancen und Herausforderungen für zukünftige Weiterentwicklungen des Lehrangebots identifiziert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/HJPMXF/
Softwareentwicklung ist kein Hexenwerk (bobkonf2023)
What a computer game taught me about software architecture (bobkonf2023)
What a computer game taught me about software architecture (bobkonf2023)
Factorio is a simulation game where you build a highly automated factory, producing the technology to eventually launch a rocket to space. Along the way, every new task will be manual at first, but you can (and will need to) automate it. I stumbled upon this game a few years ago, got hooked, and spent (way!) too many hours playing it. While I was knee-deep in refactoring my base in Factorio, making it more scalable and resilient, at some point I realized that this is eerily similar to what I’m doing in my day job. (Probably also the cause why I’m so seriously hooked on that game.) So although this talk will look like it’s about Factorio, it’s in fact about how to bootstrap and scale teams and projects, about monoliths and microservices, and about the cost of maintenance. about this event: https://bobkonf.de/2023/thoma.html
Softwareentwicklung ist kein Hexenwerk (bobkonf2023)
“Programmierer sind die Magier unserer Zeit” heißt es in einem Video, in dem es darum geht neue Leute für die Softwareentwicklung zu begeistern. Doch sind wir doch mal ehrlich: Magie macht nur dann Spaß, wenn sie auf unserer Seite steht. Oft haben wir Probleme, die eigentlich trivial klingen wie “Der Button soll noch ein paar Pixel nach oben”, und am Ende dauert die Lösung dann oft doch länger als gedacht, weil man vor lauter Abstraktion und Indirektion gar nicht weis, wie man überhaupt Handhabe über die entsprechende Baustelle bekommt. Und ist man dann mal so weit, löst man schon durch kleine Änderungen Kettenreaktionen von Konsequenzen im Framework aus, die dann oft nicht einmal offensichtlich sind. Nach dem bekannten Motto “weniger ist mehr” soll ein nüchterner Blick auf die Softwareentwicklung geworfen werden, mit dem Ziel aus der magischen Kunst ein wenig mehr ein solides Handwerk zu machen. Dazu soll die „böse“ Magie wie man sie zum Beispiel in Anwendungsframeworks wie Spring oder Jarkarta EE findet eingefangen und mit Lösungen die auf grundlegenden, einfachen und universellen Prinzipien beruhen ersetzt werden. about this event: https://bobkonf.de/2023/hettich.html
Open geodata, GI-software und science am Beispiel einer räumlichen COVID-Studie (fossgis2023)
Open science Initiativen and FAIR data Prinzipien haben in den letzten Jahren an großer Bedeutung in Forschungsarbeiten gewonnen. Ziel des Beitrags ist es am Beispiel eines laufenden Forschungsprojektes zur kleinräumigen Analyse von COVID-19-Fällen in Berlin darzustellen, wie Open Science Ansätze in Forschungsprojekten datenschutzkonform berücksichtigt werden können. Open science Initiativen and FAIR data Prinzipien haben in den letzten Jahren an großer Bedeutung in Forschungsarbeiten gewonnen. Für die räumliche Analyse von Vulnerabilitäten, Risiken und den Auswirkungen von gesundheitspolitischen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie spielen offene Geodaten und freie Software eine wichtige Rolle. Viele bisherige Studien haben sowohl personenbezogene als auch räumliche und statistische Analysen zu COVID-19 durchgeführt, um einerseits Ausbreitungsmuster zu kartieren und andererseits die zugrunde liegenden Faktoren zu analysieren. Eine Herausforderung stellen jedoch immer wieder datenschutzrelevante Fragen dar, die im Umgang mit personenbezogenen Daten von großer Bedeutung sind. So gibt es gerade auf der Ebene von Nachbarschaften nur vereinzelte Analysen. Dieses Wissen ist jedoch entscheidend für die Entwicklung von standortspezifischen Maßnahmen, die auf vulnerable Nachbarschaften und Bevölkerungsgruppen ausgerichtet sind. Ziel des Beitrags ist es am Beispiel eines laufenden Forschungsprojektes zur kleinräumigen Analyse von COVID-19-Fällen in Berlin darzustellen, wie Open Science Ansätze in Forschungsprojekten datenschutzkonform berücksichtigt werden können. Dies umfasst die Integration von verschiedenen Datenquellen, die Dokumentation und Sicherung von Daten, sowie die raum-zeitliche Analyse ,Modellierung und Visualisierung. Genutzt werden dazu frei verfügbare aggregierte Geodaten der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (demographische, sozio-ökonomische und Umweltvariablen), adressgenaue Informationen aus Open Street Map (z.B. Verteilung der Hausärzt*innen oder von Bars/Cafés) oder frei zugängliche tägliche COVID-19 relevante Daten der Berliner Gesundheitsverwaltung (z.B. Fallzahlen oder Impfungen). Geodaten werden mit Hilfe der freien Programmiersprachen R und Python analysiert und mittels QGIS und interaktiver Webandwendung visualisiert. Im Ergebnis wird ein Workflow vorgestellt, wie Open Geodata und GI-Software im Sinne von Open Science Projekten genutzt werden können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/GYR3PQ/
Irische ᚑᚌᚆᚐᚋ Steine in OSM und Wikidata (fossgis2023)
Persistente Identifikatoren für Open Source GIS: Best Practices und Bleeding Edge (fossgis2023)
Open geodata, GI-software und science am Beispiel einer räumlichen COVID-Studie (fossgis2023)
Persistente Identifikatoren für Open Source GIS: Best Practices und Bleeding Edge (fossgis2023)
Dieser Werkstattbericht gibt einen aktuellen Überblick zum bereits erreichten Stand bei der Einführung von persistenten Identifikatoren (PID) und dem resultierenden praktischen Nutzen für Anwender:innen und Entwickler:innen durch die OSGeo-Projekte, sowie eine Vorschau auf die nächsten Herausforderungen und Nutzen durch neue Einsatzszenarios für die Projektcommunities und speziell Code Committer die in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre aktiv sind, sowie Studierende. Der FOSS GIS e.V. ist Teil der Gemeinschaft von Open Source Softwareprojekten, die in der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) global organisiert ist ( und eine wachsende Zahl von qualitätsgesicherten Open-Source-Softwaretools für die Geoinformation pflegt und entwickelt). Der FOSSGIS und die OSGeo unterstützen das wissenschaftliche Paradigma von Open Science (Open Source Software, Open Data, Open Access, Open Educational Resources) und die FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable). Die Open Source GIS Projekte der OSGeo sind dabei selbst Innovationstreiber, profitieren aber auch von Fortschritten auf technischer Infrastrukuren in verwandten Gebieten, etwa Open Access und Forschungsdatenrepositorien zur Umsetzung von Open Science und FAIR. Dieser Werkstattbericht gibt einen aktuellen Überblick zum bereits erreichten Stand bei der Einführung von persistenten Identifikatoren (PID) und dem resultierenden praktischen Nutzen für Anwender:innen und Entwickler:innen durch die OSGeo-Projekte, sowie eine Vorschau auf die nächsten Herausforderungen und Nutzen durch neue Einsatzszenarios für die Projektcommunities und speziell Code Committer die in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre aktiv sind, sowie Studierende. Die persistente Referenzierung durch PID wurde 2014 von FOSSGIS und OSGeo für wissenschaftliche Videos aufgegriffen. Seit 2017 wurde dieser Ansatz von einer wachsenden Zahl von OSGeo-Softwareprojekten auch für die wissenschaftliche Zitierung von Software-Repositories, einzelnen Software-Versionen und beteiligten Personen eingesetzt. Dies ermöglicht eine greifbare wissenschaftliche Anerkennung der ehrenamtlichen Mitarbeit in Open Source GIS Projekten und wird sich voraussichtlich auf die Arbeitsabläufe des OSGeo und der Wissenschaft auswirken. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/GY9XSE/
Irische ᚑᚌᚆᚐᚋ Steine in OSM und Wikidata (fossgis2023)
ᚑᚌᚆᚐᚋ (Ogham) Steine sind mit der frühmittelalterlichen Ogham-Schrift versehene Monolithen, die vor allem in Irland, zwischen dem 4. und 9. Jahrhundert errichtet wurden. Viele von ihnen sind in “der freien Wildbahn” oder in Museen für die “Volunteer Community” einsehbar. Dieser Vortrag beschreibt die Dokumentation, Modellierung und Veröffentlichung dieser archäologischen Fundgattung in Community Hubs wie OSM und Wikidata mit der Nutzung von Linked Open Data Technologien. ᚑᚌᚆᚐᚋ (Ogham) Steine sind mit der frühmittelalterlichen *Primitive Irish* Ogham-Schrift Monolithen, die auf der irischen Insel und im westlichen Teil Britanniens zwischen dem 4. und 9. Jahrhundert aufgestellt wurden. Sie sind eine wichtige Quelle für die archaische oder proto-irische Sprache und Gesellschaft. Die Buchstaben des Ogham-Alphabets bestehen aus Strichen, die in unterschiedlichen Längen und Winkeln entlang von (oft natürlichen) Rändern der Steine von links unten nach oben und rechts wieder nach unten geschrieben wurden. Namen auf den Steinen scheinen Person gewidmet zu sein. Es bleibt jedoch unklar, ob die Steine zum Beispiel Grabmarkierungen waren oder Landbesitz bezeichneten. Die Steine befinden sich meistens nicht mehr am Originalfundort, was einerseits für das kartografische Verzeichnen wichtig ist (verlinkt man den Originalfundort, wenn bekannt?) und andererseits es schwieriger macht, ihre ursprüngliche Funktion zu erschließen. Dokumentationen zu Ogham-Steinen liegen in vielen analogen Quellen sowie teilweise offenen Online-Datenbanken bzw. -Repositorien vor. Da allerdings kein gemeinsamer Standard der Identifizierung (z. B. Steine, Fundorte) besteht, sind diese Daten nicht gemeinsam auswertbar, kurz gesagt, sie sind nicht interoperabel. Das Projekt ogham.link des Research Squirrel Engineers Network schafft eine semantisch modellierte Datengrundlage als Linked Open Data (LOD) unter Verwendung von Community Hubs wie Open Street Map und Wikidata. Es wurde bereits durch ein Fellowship der Wikimedia Deutschland im Fellow-Programm Freies Wissen als ›Irische ᚑᚌᚆᚐᚋ Steine im Wikimedia Universum‹ gefördert. Die Daten und auch Geodaten werden darin durch einen [Workflow](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hybrid_LOD_Ogham_Workflow.png) extrahiert, modelliert und über verschiedene Hubs zur Verfügung gestellt. Dies geschah im Fellow-Projekt vor allem als native RDF Daten, aber auch als Quick Statements zur Integration in Wikidata. In Wikidata können Fundorte (Sites) of mit irischen “Townlands” (entspricht in etwa Gemarkungsgrenzen) verknüpft werden, wozu es eine Plattform [townlands.ie](https://www.townlands.ie) auf Basis von OSM Daten gibt, sollten diese nicht vor Ort genauer bestimmbar sein. Unabhängig davon wurden in OpenStreetMap von “b-unicycling” unter Anderem verschiedene archäologische Items getagged, darunter [historic=ogham_stone](https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Proposed_features/ogham_stone). Dadurch sind Ogham-Daten in OSM mit dem Tag [ogham_stone](https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:historic%3Dogham_stone) abrufbar und eignen sich um auch die zuvor erwähnten Daten in Wikidata, zusammen mit Bildern auf der Wikimedia Commons und flickr zu verbinden und so einen Ogham Knowledge Graph zu erschaffen. Dieser Vortrag gibt Einblicke in die Dokumentation, Modellierung und Veröffentlichung von ausgewählten Ogham-Steinen aus Irland in OSM (user: b-unicycling, fthierygeo) und Wikidata (user: fthierygeo, Sophie_C._Schmidt) und zeigt, wie man einen Knowledge-Graph mit Meta- und Paradaten sowie Bildern erstellen kann. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/Y8JWWP/
Digitale Kartendaten für alle (fossgis2023)
Welche Daten und Lösungen braucht es, um Gebäudeinformationen und digitale Karten barrierefrei zugänglich zu machen? Wie kann man digitale Gebäudekarten und Informationen über deren Zugänglichkeit für Menschen mit Sehbehinderungen, Menschen mit Blindheit und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen für die Zielgruppen barrierefrei bereitstellen? Welche Datengrundlage wird hierfür benötigt? Diesen Fragen widmet sich der Vortrag und zeigt mögliche Lösungsansätze auf. Dabei wird insbesondere eine entwickelte Web-Applikation vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/YMJK79/
Digitale Kartendaten für alle (fossgis2023)
Psychische Hilfsangebote mappen: Kooperation mit dem MUT-ATLAS (fossgis2023)
Psychische Hilfsangebote mappen: Kooperation mit dem MUT-ATLAS (fossgis2023)
Der MUT-ATLAS ist Deutschlands erste Online-Karte der Versorgungs- und Selbsthilfe-Landschaft im Bereich psychische Gesundheit, die den Anspruch hat, über alle Bundeslandgrenzen und Berufsgruppen hinweg Hilfsangebote aufzuzeigen. Um neben bzw. vor (..) der Einspeisung von Datensätzen durch zentrale Ärzte- und Therapeutendatenbanken möglichst schnell erste Facilities darzustellen, könnte eine Kooperation mit OSM helfen, schneller relevant zu werden. https://www.mut-atlas.de <p><strong>Vorab:</strong><span style="font-weight: 400;"> Es gibt bereits einen </span><a href="https://community.openstreetmap.org/t/kooperation-osm-mit-www-mut-atlas-de/4582/7"><span style="font-weight: 400;">Community-Thread</span></a><span style="font-weight: 400;"> zu unserer Kooperationsanfrage.</span></p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Vision</strong></p> <p><span style="font-weight: 400;">Der &ldquo;MUT-ATLAS &ndash; Psychosoziale Hilfen vor Ort finden&rdquo; b&uuml;ndelt alle Hilfsangebote zu psychischen Erkrankungen in Deutschland. Es ist ein googlefreies Informationsportal mit kartografischer Ausgabe. Hauptquelle der potentiell &uuml;ber 100.000 Hilfsangebote sollen EDV-Schnittstellen zu den Tr&auml;gern und Anbietern entsprechender Hilfsangebote sein. Im Hintergrund des MUT-ATLAS bildet sich zus&auml;tzlich eine Online-Community sogenannter &ldquo;Mut-Scouts&rdquo;, die ehrenamtlich Angebote eintragen bzw. validieren.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">&nbsp;</span></p> <p><strong>Ziel</strong></p> <p><span style="font-weight: 400;">In psychosozial belasteten Situationen f&auml;llt es schwer, Hilfe zu suchen und zu finden. Hier setzt der MUT-ATLAS an: Er bietet schnell, &uuml;bersichtlich und diagnose&uuml;bergreifend Informationen zu niedrigschwelligen, informellen oder anonymen Angeboten der sozialen bzw. gesundheitlichen Selbsthilfe sowie medizinischen Behandlungsm&ouml;glichkeiten&nbsp; &ndash;&nbsp;sowohl ambulanter als auch station&auml;rer Art.</span></p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Umsetzung</strong></p> <p><span style="font-weight: 400;">Das gro&szlig;e Ziel der Vollumf&auml;nglichkeit des </span><a href="https://www.mut-atlas.de"><span style="font-weight: 400;">https://www.mut-atlas.de</span></a><span style="font-weight: 400;"> kann nur durch die Verkn&uuml;pfung existierender Datenbanken kooperierender Bundes- bzw. Landesverb&auml;nde entsprechender Berufsgruppen erreicht werden. Um den politischen Willensbildungsprozess bis dahin zu beschleunigen bzw. um &uuml;berhaupt an den Punkt zu kommen, an dem erste Verb&auml;nde mitmachen, ist es n&ouml;tig, einige tausend Datens&auml;tze von Hand einzutragen. Hierbei helfen Ehrenamtliche der Mut-Scout- bzw. idealerweise auch der bestehenden OpenStreetMaps-Community.</span><span style="font-weight: 400;"><br /></span><span style="font-weight: 400;">Auch wenn in Zukunft Angebotsdaten im Idealfall per EDV-Schnittstelle automatisch generiert bzw. aktualisiert werden, so wird es sich hierbei allenfalls um Stammdaten handeln und nicht notwendigerweise auch um Angaben zu &Ouml;ffnungszeiten oder anderen relevanten Details der jeweiligen Angebote. &Uuml;berhaupt wird es immer auch interessante Hilfsangebote geben, die nicht zentral durch einen &uuml;bergeordneten Verband erfasst werden.</span><span style="font-weight: 400;"><br /><br /></span></p> <p><strong>Mehrwerte einer Kooperation zwischen OSM und MUT-ATLAS</strong></p> <ul> <li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><strong>Relativ schnelle Erh&ouml;hung der Relevanz des MUT-ATLAS: </strong><span style="font-weight: 400;">Jeder validierbare und nicht obsolete Angebotsdatensatz aus der aktuellen OSM, der den MUT-ATLAS erg&auml;nzt, erh&ouml;ht die Relevanz. Aufbauend auf unseren ca. 2.000 Datens&auml;tzen w&auml;ren weitere 1.000-3.000 Datens&auml;tze bereits ein gro&szlig;er Sprung.</span></li> <li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><strong>Mehr Mapper / Datens&auml;tze f&uuml;r die OSM:</strong><span style="font-weight: 400;"> Idealerweise sieht eine Kooperation vor, dass bestehende Ehrenamtliche aus den Reihen des Mut f&ouml;rdern e.V. direkt in der OSM und nicht in der Atlas-eigenen Datenbank neue Datens&auml;tze an
Get your own OpenStreetMap dataset running in a Geoserver instance in 2 steps (fossgis2023)
Get your preferred OSM dataset (ie. country) running in a local Geoserver instance with only 2 commands and avoid any dependence on an external provider. Simple, fast, clean solution. Lowering the barrier to entry to geospatial technology use and development. Docker-compose setup which assembles the necessary components to implement a Geoserver instance that publishes the OpenStreetMap (OSM) layers locally on a single host/machine (Postgis is required to store the OSM layers). Instructions for this project are based on this repository OSM-Styles, but make a much simpler execution plan. The steps and scripts are intended to run in the context of Linux, Mac and Windows environments about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/9UCBM3/
Get your own OpenStreetMap dataset running in a Geoserver instance in 2 steps (fossgis2023)
Sozialhelden: Wie barrierefrei ist unser Planet? (fossgis2023)
How far, how much, how many - Hilbert und Dijkstra zum Appell! (fossgis2023)
Vertriebspotential zu ermitteln ist eine Kernfunktion von GIS im Unternehmenskontext. Häufig spielen dabei Graph-Datenmodelle und Routing-Algorithmen eine zentrale Rolle. Mit PostgreSQL, PostGIS, pgRouting, Python und FME gelingen blitzschnelle Antwortmaschinen auf solche und ähnliche Fragen. Wie findet man den nächstgelegenen Point of Interest für alle Adressen im Bundesgebiet, wobei dieser nicht weiter als 260m entfernt sein darf? Auf einer AWS-RDS-PostgreSQL Datenbank mit PostGIS und pgRouting - in jeweils recht aktuellen Versionen - die auf einem 8-Core / 32GB RAM Server läuft, haben wir einen Graphen aus 23Mio Adresspunkten, 65k Points of Interest und 50Mio verbindenden Kanten (OSM Straßennetz) aufgebaut. Dank Datenprozessierung, Datenmodellierung und dank pgRouting als fantastisch effizient implementierter Software - und dank der Ideen der beiden Herren im Titel - haben wir die Antwort nach 16 Minuten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/KAFE9Z/
Sozialhelden: Wie barrierefrei ist unser Planet? (fossgis2023)
Was für Daten findet man über Barrierefreiheit auf OpenStreetMap – und wie hilft das Menschen mit Behinderung überhaupt? Können OSM-Daten die reale Welt barrierefreier machen? Zusammen gehen wir verschiedene OSM-Tags für Oberflächenbeschaffenheit, Gehwege, Eingänge und ÖPNV-Daten durch – und zeigen kleine UX-Innovationen, die Menschen mit Behinderungen dabei helfen können, von A nach B zu kommen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/7MJHUD/
Ad hoc QGIS-Plugin Entwicklung zur Bewertung der radiologischen Lage im Ukrainekrieg (fossgis2023)
Das Bundesamt für Strahlenschutz bewertet die radiologische Situation auch beim Krieg in der Ukraine, bei dem es immer wieder zu Kampfhandlungen um radioaktive Anlagen kommt. Dabei wurde das BfS vor eine besondere Herausforderung gestellt, da wichtige Messdaten nur über nicht vorher vereinbarte und nicht standardisierte Formate und Datenwege, zugreifbar sind. Durch die ad hoc Entwicklung von QGIS-Plugins und ein komplexes QGIS-Kartenprojekt wurde die tägliche Bewertung der Messdaten möglich. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bewertet die radiologische Situation nicht nur im Inland, sondern muss auch bei Ereignissen wie dem Krieg in der Ukraine, bei dem es immer wieder zu Kampfhandlungen in unmittelbarer Umgebung radioaktiver Anlagen kommt, die Situation auf Grundlage verfügbarer Daten einschätzen. Beim Ukrainekrieg wurde das BfS vor eine besondere Herausforderung gestellt, da wichtige Messdaten nur über nicht vereinbarte und nicht standardisierte Formate, Datenwege und -quellen, zugreifbar sind. Durch die schnelle Entwicklung von zwei QGIS-Plugins und eines komplexen QGIS-Kartenprojekts können täglich die verfügbaren Daten geladen, analysiert und visualisiert werden. Der Vortrag geht dabei auf die Bedeutung von In-House Entwicklungsexpertise ein und macht deutlich wie einfach der Einstieg in die Pluginentwicklung für QGIS ist und wie flexibel QGIS als Desktop-GIS ist. Ebenso wird der Bedarf an Daten-Standards, wie sie im GIS-Bereich gängig sind, hervorgehoben. Die QGIS-Plugins sind experimentell gekennzeichnet, aber über das Standard QGIS-Plugin-Repo erhältlich. Der Quellcode ist auf https://github.com/OpenBfS/ unter GPL veröffentlicht. - https://github.com/OpenBfS/irmis_json_loader - https://github.com/OpenBfS/bfs_saveecobot_loader about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/BDWPQX/
Ad hoc QGIS-Plugin Entwicklung zur Bewertung der radiologischen Lage im Ukrainekrieg (fossgis2023)
How far, how much, how many - Hilbert und Dijkstra zum Appell! (fossgis2023)
Neues von der OpenRailwayMap (fossgis2023)
Neues von der OpenRailwayMap (fossgis2023)
Die OpenRailwayMap, eine ausschließlich auf OpenStreetMap-Daten basierende Eisenbahn-Infrastrukturkarte wird bald zehn Jahre alt. Der Vortrag zeigt, was sich in den letzten Monaten beim Projekt getan hat. Ein Blick auf die "Fahrgastzahlen" wird auch nicht fehlen. Die OpenRailwayMap, eine ausschließlich auf OpenStreetMap-Daten basierende Eisenbahn-Infrastrukturkarte wird bald zehn Jahre alt. Der Vortrag zeigt, was sich in den letzten Monaten beim Projekt getan hat. Die Darstellung zahlreicher Zugsicherungssysteme wurde ergänzt. Für Suchanfragen wurde an einer neuen, schnelleren API gearbeitet. Ein Blick auf die "Fahrgastzahlen" wird auch nicht fehlen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/LNAPBN/
Digitalisierung unter pandemischen Bedingungen (bobkonf2023)
about this event: https://bobkonf.de/2023/kastl.html
A world to win: WebAssembly for the rest of us (bobkonf2023)
Digitalisierung unter pandemischen Bedingungen (bobkonf2023)
A world to win: WebAssembly for the rest of us (bobkonf2023)
WebAssembly has been around for a while, but until now it has been of limited utility for high-level languages, especially those that use garbage collection. Things are about to change, though, as web browsers are about to ship support for managed memory, making WebAssembly a viable target for Scheme, OCaml, and in general everyone who is not C++ or Rust. This talk will recap why it is that the 1.0 version of WebAssembly wasn’t a great target for e.g. Scheme, what the workarounds were, what the new facilities are, how implementations will be able to take advantage of them, and what limitations remain. In 2-3 years it’s reasonable to expect that WebAssembly will be an excellent compilation target and language run-time substrate for many of our dearest languages, but it’s up to us to make it there. about this event: https://bobkonf.de/2023/wingo.html
SIGNALO - Erhebung und Darstellung von Strassenschildern mit QGIS (fossgis2023)
Trinkwasser und Trinkwasser-Orte Mapping (fossgis2023)
Öffentliche Trinkstellen sind wichtige Komponenten des Hitze- und Umweltschutzes - damit sie auch gefunden werden- haben wir von a tip: tap im Juni 2022 das Trink-Orte OSM Projekt gestartet. Ich möchte über den Einstiegsprozess, Anknüpfungspunkte, Erkenntnisse, Ergebnisse und Herausforderungen sprechen und natürlich über die Vorteile von Leitungswasser ;) Öffentliche Trinkstellen sind wichtige Komponenten des Hitze- und Umweltschutzes. Deshalb haben wir vom gemeinnützigen Verein a tip: tap im Juni 2022 ein Projekt gestartet, um deutschlandweit an der Erfassung von öffentlichen Trinkwasserstellen in OpenStreetMap zu arbeiten. Dazu gehört auch, bestehende Trinkwasserstellen zu überprüfen und fehlende einzutragen und Menschen in ganz Deutschland zu finden, die dies auch in ihrer Stadt tun. Zur Unterstützung dieses Prozesses haben wir auch Daten von Trinkbrunnenbetreibern angefragt. Im Vortrag möchte ich über meinen Start als OSM-Neuling berichten, wie und wo ich Anschlusspunkte gesucht und gefunden habe, wie sich das Projekt entwickelt hat, was wir erreicht haben, wo es Hindernisse gab und wie oder ob wir das Projekt 2023 weiter finanziert bzw. gefördert bekommen haben. Dazu werde ich noch ein paar Infos zu den Vorteilen von Leitungswasser und unserer Vereinsarbeit einstreuen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/PV837Q/
SIGNALO - Erhebung und Darstellung von Strassenschildern mit QGIS (fossgis2023)
SIGNALO ist ein Gemeinschaftsprojekt von mehreren Schweizer Städten und einem Kanton. Es besteht aus einem PostgreSQL-Datenmodell und einer Arbeitsumgebung für die Software QGIS und QField im Bereich der vertikalen Beschilderung und Signalisation. Der Aufbau des Moduls, das Arbeitsvorgehen mit öffentlichen Partnern und die Herausforderungen bei der Darstellung komplexer Signale werden vorgestellt. Bisher richtet sich SIGNALO hauptsächlich an Schweizer Nutzer, indem es standardmässig alle in der Schweiz verwendeten Verkehrszeichen anbietet und die in der Schweizer Signalisationsverordnung definierten Anforderungen erfüllt. Das Modul bietet eine Abbildung der Signale auf der Karte, einen dynamischen Inhalt mit dem Text der Schilder auf der Karte und eine gesamthafte Lösung für Büro, Feld und Geoportal. Es wird aufgezeigt, wie SIGNALO die gesetzlichen Grundlagen übernimmt und die Informationen dynamisch auf der Karte darstellt. Eine Einbindung von Signalen anderer Länder ist durchaus möglich. (www.signalo.ch) about this event: https://pretalx.com/fossgis2023/talk/9XN7WT/