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Chaos Computer Club - archive feed

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14,494 episodes — Page 118 of 290

Winds of Change in OpenStreetMap (sotm2020)

OSM Foundation board chairperson Allan Mustard offers his personal assessment of challenges facing OSM and how he thinks the community and the OSM Foundation Board could deal with them. OSM Foundation board chairperson Allan Mustard offers his personal assessment of challenges facing OSM and how he thinks the community and the OSM Foundation Board could deal with them. about this event: https://2020.stateofthemap.org/sessions/RRVNAM/

Jul 4, 20201h 24m

Opening (sotm2020)

Welcome to SotM 2020! Some words about how the virtual SotM will run. about this event: https://pretalx.com/sotm2020/talk/AXAUHX/

Jul 4, 202017 min

Offene Technologien für freie Kommunikation (cadusdebate)

Über Förderung und Gefährdung von Open Source Projekten Den aktuellen Angriff der Trump-Regierung auf den Open Technology Fund in den USA nehmen wir zum Anlass, uns hier vor Ort einmal umzuschauen: welche Förderungen gibt es, und warum sind sie wichtig für offene Technologie-Projekte? Ist freies Internet auch für den humanitären Kontext ein Thema? Wir freuen uns auf ein spannendes Gespräch über diese Fragen mit unseren beiden Gästen: Elisa vom SUPERRR Lab hat das letzte Jahr dazu geforscht und Empfehlungen für Förderer entwickelt, wie Infrastrukturprojekte besser unterstützt werden können. Als ehemalige Leiterin des Prototype Funds kennt sie sich auch mit der bürokratischen Seite von Förderung besser aus, als ihr lieb ist. Elektra hat die Entwicklung der Meshtechnologie für Communitynetzwerke bei Freifunk aktiv mitgestaltet und u.a. in Bangladesh, Indien, Chile, Tanzania, Südafrika unterrichtet. Sie arbeitet als Open-Software- und Open-Hardwareentwicklerin und hat unter anderem den B.A.T.M.A.N. Routingalgorithmus für Freifunk-Netze initiiert und mit der Freifunk-Community entwickelt. Außerdem war sie an der Entwicklung der Mesh-Potato beteiligt, einem Wireless-Router für drahtlose Ad-Hoc-Netzwerke in global benachteiligten Regionen. about this event: https://cadus.org

Jul 2, 20201h 0m

Vor Corona, mit Corona, trotz Corona - #leavenoonebehind (cadusdebate)

Während mensch in Berlin mittlerweile schon genau hinschauen muss um zu sehen, dass wir in Zeiten einer Pandemie leben, ist die Lage an den europäischen Außengrenzen ernst: Im zentralen Mittelmeer und auf den griechischen Inseln herrscht humanitärer Notstand. Das war bereits vor Corona der Fall, mit Corona hat sich die Lage verschärft und trotz Lockerungen, auch dort vor Ort, bessert sich die humanitäre Lage nicht. Franziska Schmidt von der Refugee Law Clinic (RLC) Berlin auf Samos und Ruben Neugebauer von Sea-Watch berichten über die Situation und diskutieren über eure Fragen aus dem Chat. about this event: https://c3voc.de

Jun 4, 202055 min

Grundrechte-Report 2020 (grr)

Am Dienstag, den 2. Juni 2020 um 10:30 wurde in Berlin der neue Grundrechte-Report vorgestellt. In seinen 39 Beiträgen zeigt der alternative Verfassungsschutzbericht erneut auf, wie Gesetzgebung, Verwaltung und Behörden, aber auch Gerichte und Privatunternehmen die demokratischen und freiheitlichen Grundlangen unserer Gesellschaft gefährden. about this event: http://www.grundrechte-report.de/2020/praesent

Jun 3, 20201h 10m

Globale Schuldenkrise - ein Problem von Covid-19? (cadusdebate)

Schon vor der Covid-19 Pandemie hatten viele Länder Probleme, ihre Schulden zu begleichen. Horrende Zinszahlungen haben die Staatshaushalte vieler Länder ausgehöhlt: Sie zahlen mehr an ihre Investoren, als sie für ihre Gesundheitssysteme ausgeben. In diesem Debate! widmen wir uns den globalen Finanzströmen, den Auswirkungen von vorangegangenen globalen Finanzkrisen auf Gender-(Un-) Gerechtigkeit, und den derzeitigen Versuchen von NGOs und multilateralen Akteur*innen, die Schuldenkrise einzudämmen. Dazu haben wir Mareike Beck eingeladen, politische Ökonomin, derzeit am King's College London. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Politik der globalen Finanzmärkte, insbesondere die Rolle der globalen Banken in der Finanzialisierung und deren Auswirkungen auf Verschuldung und Ungleichheit. Wie immer sind alle herzlich eingeladen, sich nach dem Vortrag an der Diskussion zu beteiligen - situationsbedingt per Chat! (Link folgt) *https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en about this event: https://c3voc.de

May 14, 20201h 5m

Wie entsteht mein CO2-Fußabdruck? (chaotikum)

Verschiedene Apps und Websites präsentieren uns eine Berechnung, wie viel CO2 wir verursachen. Dies soll uns ermöglichen unser Leben zu verändern um Umweltfreundlicher zu sein. Aber wie genau sind diese Daten? Wo kommen sie überhaupt her? Wie viel Einfluss habe ich tatsächlich selbst auf meinen CO2-Fußabdruck? Diese Fragen ist TVLuke mal neugierig nachgegangen und hat was er rausgefunden in diesem Freitalk verpackt. about this event: chaotikum.org

Apr 25, 20201h 26m

TVLuke über Geschichte(n) erzählen [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)

TVLuke hat einen Twitter-Bot geschrieben, der z.B. geschichtliche Ereignisse in komprimierter Form wiedergeben kann. Dabei hat er sich ein wenig Gedanken darüber gemacht, wie man Geschichten auf Twitter überhaupt erzählen will. Der Code zum Bot liegt unter https://git.chaotikum.org/twistory/twistory-bot Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine at Home. Die Idee ist eigentlich einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. Diesmal wegen Corona-Krise von Zuhause. about this event: chaotikum.org

Apr 22, 20205 min

Kellertuer über die Winkelsumme im sphärischen Dreieck [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)

Was sind eigentliche Dreiecke, wenn man sich nicht in der Ebene sondern auf einer Kugeloberfläche befindet? Kellertuer fängt ganz grundsätzlich an und erklärt, was den Konzepten von Punkten, Strecken und Winkeln auf der Kugel entspricht und klärt schließlich auch die Frage, wie denn das dann mit der Winkelsumme im Dreieck auf der Kugel ist. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. Diesmal wegen Corona-Krise von Zuhause. about this event: chaotikum.org

Apr 22, 20204 min

Fiona über Firebase und Krähen [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)

Wie kann man digital verteilt gemeinsam Krähen zählen? Dafür braucht man natürlich eine gemeinsame Datenbank und am besten auch ein Framework, das sich um die Synchronisation kümmert. Fiona hat sich Firebase von Google angeschaut und berichtet von ihren ersten Eindrücken. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine at Home. Die Idee ist eigentlich einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. Diesmal wegen Corona-Krise von Zuhause. about this event: chaotikum.org

Apr 22, 20205 min

Quantum Hardening kryptographischer Protokolle - DE (divoc)

Durch Quantencomputer werden realistische Angriffe gegen moderne Cryptograhie möglich. Noch ist das kein besonders großes Problem, denn noch sind Quantencomputer nicht praktikabel. Warum wir uns frühzeitig vorbereiten sollen und wie wir existierende Cryptographische Protokolle absichern können wird in diesem Vortrag beschrieben. Der Vortrag beginnt mit einer Einführung in das Design moderner Cryptographischer Protokolle, damit auch relative Anfänger den Vortrag verstehen können. Der eigentliche Quantum Hardening Teil beginnt etwa bei Minute 27:00. Blog Post (en, alternativer Hoster): https://cupdev.net/blog/014_quantumhardening.html Die Aufnahme des Originaltalks hatte technische Probleme, daher gibt es hier einfach ne zweite Aufnahme. about this event: https://cupdev.net/blog/014_quantumhardening.html

Apr 15, 202050 min

Quantum Hardening Cryptographic Protocols - EN (divoc)

This talk is an introduction to the field of quantum hardening. The introduction of practical quantum computers will render existing cryptographic protocols unsafe. At what point we need to start worrying and what can be done to remedy this problem is the focus of this talk. The talk begins with an introduction to the design of modern cryptographic protocols in general. If you would like to skip the crypto introduction and cut to the quantum hardening part, jump to minute 29:00. Deutsche Version: https://media.ccc.de/v/DiVOC-19-quantum Blog Post (en): https://medium.com/@karolin_varner/2def53b46833?source=friends_link&sk=240a46cb939e7d9244f2fbb5066201e8 Blog Post (en, alternative host): https://cupdev.net/blog/014_quantumhardening.html The original talk was in German, so this is a re-recording for your pleasure. about this event: https://medium.com/@karolin_varner/2def53b46833?source=friends_link&sk=240a46cb939e7d9244f2fbb5066201e8

Apr 15, 202050 min

Infrastructure Review und Closing (divoc)

about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:closing

Apr 12, 202031 min

#ClimateCrafting – Klimaschutz für die Hosentasche? (divoc)

Warum fällt uns Menschen Klimaschutz eigentlich so schwer? Und passt die Lösung für dieses Problem vielleicht in unsere Hosentasche? Im Vortrag explorieren wir die Psychologie der Ressourcenregulation auf der Suche nach einem ultimativen digitalen Kompass für den Umgang mit unserem täglichen CO2-Budget. Jede Sekunde unseres Lebens ist Ressourcenregulation. Wir atmen ein – und wir atmen aus. Wir warten auf den Bus und zählen noch kurz das Kleingeld ab. Wir merken die körperliche Anstrengung, wenn wir mit dem Rad fahren. Nur noch kurz schauen, ob ich neue Nachrichten habe. Was haben Geld, Zeit, Mobilität, Information, Strom, Schokolade und Gesundheit gemeinsam? Es sind alles Ressourcen. Und für alle Ressourcen gilt das gleiche psychologische Prinzip: Wir versuchen Gewinne zu erzielen und Verluste zu vermeiden. Wir sind dabei aber nicht komplett rational. Die psychologische Verhaltensökonomik schenkt uns mit der Prospect Theory ein kompaktes und extrem praxistaugliches Modell, mit dem wir die menschliche Ressourcenregulation in Worte und Zahlen fassen können. Nicht umsonst gab es bereits zwei Wirtschaftsnobelpreise für Forschung in diesem Bereich. Aber was hat das alles mit Klimaschutz zu tun? Na klar – auch CO2 ist eine Ressource. Und unsere Ressourcenregulation hat hier tatsächlich eine gewisse Schieflage. Aber es ist schon auch wirklich schwer, die Ressource CO2 erfolgreich in die tägliche Handlungsregulation zu integrieren. Und was bzw. wie viel ist das überhaupt genau – dieses CO2? Für den Umgang mit Zeit und Geld haben wir wenigsten ein paar sinnvolle technische Tools entwickelt und bekommen es ja auch dort nicht immer hin, uns halbwegs vernünftig zu verhalten. Was also tun gegen den allgemeinen Klimaanalphabetismus? Technik hat uns das eingebrockt. Soll Technik das Problem mal auch wieder lösen. Bauen wir doch einen CO2-Tracker und schenken so allen Menschen einen digitalen Kompass für den täglichen Umgang mit der abstrakten Ressource CO2. Schließlich hat das beim Thema Gesundheit mit den Fitnesstrackern doch auch wunderbar funktioniert. Wie sehen: Wir haben ein paar ganz gewaltige Probleme zu lösen, wenn wir den ultimativen CO2-Tracker für unsere täglichen Konsumhandlungen erschaffen wollen. Im Vortrag gibt es eine Übersicht über ein paar wirklich große Probleme, und ein paar wirklich noch nicht besonders zufriedenstellende Lösungsansätze. Von der Ökobilanzierung zum optimalen Interfacedesign – das muss doch irgendwie besser gehen. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:thomas-franke

Apr 12, 202050 min

Hinter dem Shitstorm: Strategie und Ziele der neuen Rechten im Netz (divoc)

Im Vortrag geht es um das ideologische und strategische Fundament hinter der Netzaktivität der neuen Rechten. Im Vortrag geht es um das ideologische und strategische Fundament hinter der Netzaktivität der neuen Rechten. Hinter Shitstorms, Hassrede und Co. steckt mehr als reines Getrolle. Tatsächlich wird eine politische Strategie verfolgt, die letztlich zu handfesten politischen Veränderungen im Land führen soll. Das Wissen über diese Vorgehensweise hilft dabei, ihre Manifestationen im Netz zu erkennen und einzuordnen, sich nicht manipulieren zu lassen und im Bestfall die passenden Gegenimpulse setzen zu können. Als Internetnutzer*innen kennt man die Phänomene, die seit Jahren im Rahmen der erstarkten neurechten Netzaktivität am laufenden Band produziert werden: Hassrede, Morddrohungen und Shitstorms werden oft eingeordnet als plumpe, unreflektierte Ausübung impulsiver Aggression, sind letztlich aber allesamt Manifestationen einer gemeinsam zu Grunde liegenden Strategie. Ihre Umsetzung soll mithilfe von Diskursdominanz Schritt für Schritt politische Verhältnisse im Land verändern. Um das zu verhindern, muss man die Grundlagen der Denkweise und Strategie der neuen Rechten verstehen. Dazu betrachten wir im Vortrag die Vordenker der neuen Rechten, ihr Verständnis von politischer Einflussnahme als Minderheit und ihre Sicht auf den digitalen Diskurs als Instrument zum Erlangen von politischer Gestaltungsmacht. Es steckt mehr dahinter, als reines Shitposting. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:lea-richter

Apr 12, 202053 min

User definierte Software Entwicklung am Beispiel des WomoLIN Projektes (divoc)

Da so ziemlich jedes Fahrzeug ein anderen Aufbau hat, wir hier eine konfigurierbare Softwareentwicklung besprochen, die dem Anwender ermöglicht eine für seine Konstallation eine lauffähige Version zu erzeugen. Vorstellung des aktuellen Status vom WomoLIN Projekt, hier soll im speziellen auch auf die Softwarentwicklung eingegangen werden. Da so ziemlich jedes Fahrzeug ein anderen Aufbau hat, wir hier eine konfigurierbare Softwareentwicklung besprochen, die dem Anwender ermöglicht eine für seine Konstallation eine lauffähige Version zu erzeugen. Das Projekt stellt eine universelle Plattform für Wohnmobile und weitere Anwendungen zur Verfügung. Herzstück des Projektes ist die Main Unit, eine Leiterplatte mit einer Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten, rund um das Wohnmobil bzw. autarke Energieversorgung. Diese Main Unit wird durch eine Display Unit ergänzt, welche z.B. in das Wohnmobil verbaut wird. Ergänzend zu dem Display gibt es aber auch weitere Möglichkeiten der Steuerung z.B. über ein Smartphone. Die Herausforderung in diesem Projekt entsteht insbesondere durch die individuellen Benutzeranforderungen. Dadurch, dass jedes System anderen Komponenten und Informationen verarbeiten muss, und die Ressourcen beschränkt sind, ist für jedes System eine eigene Software nötig. Diese Software muss sich aus den Anforderungen des Systems ableiten. Ziel ist es daher, dem Anwender Werkzeuge in die Hand zu geben, sich seine maßgeschneiderte Version zu konfigurieren und zu einem lauffähigen Code zu übersetzen. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:rfguy

Apr 12, 202049 min

Quo Vadis Gesichtserkennung (divoc)

Wir stehen an einem Wendepunkt was die Entwicklung und den Einsatz von Gesichtserkennung betrifft. Wurden bisher haupsächlich zweidimensionale Aufnahmen im optisch sichtbaren Bereich verwendet, welche oft mit einfachen Ausdrucken überwinden ließen kommen nun 3D-Systeme und Infrarotkameras zum Einsatz. Auf die Auswertung der Gesichtsform ausgelegte Algorithmen werden zunehmend von KI-Ansätzen verdrängt, die auch bei Teilgesichtern und schlechten Ausleuchtungsbedingungen noch gute Ergebnisse liefern. Spätestens seit Clearview scheint auch der Bann gebrochen zu sein, dass Gesichtserkennung nicht gegen sehr großen Datenmengen funktioniert. Wollen wir weiterhin versuchen den großflächigen Einsatz zu verhindern muss der technischen Argumentation der Nichtfunktionalität spätestens jetzt auch gesellschaftliche Argumente folgen, welche auf die Gefahren von allumfassender Überwachung per Gesichtserkennung einbeziehen. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:starbug

Apr 12, 202047 min

OpenPGP-verschlüsselte Mails mit Python (divoc)

Verschlüsselte Mails automatisiert zu versenden, kann man sich denken, sind doch ein paar überschaubare Schritte. Doch die Tücke steckt in den Details. In der Mitgliederverwaltung des CCCs versenden wir viele automatisierte Mails. Ein erklecklicher Teil der Empfänger:innen hat einen PGP-Key angegeben und wir senden diesen Mitgliedern verschlüsselte Mails. Die Umsetzung in Python davon ist allerdings schwieriger, als einem lieb ist. In diesem Vortrag stelle ich die verschiedenen Frameworks vor und wäge sie gegeneinander ab. Natürlich wird es viel um gnupg gehen, aber auch andere Projekte werden behandelt. Neben ein paar Rants über den Zustand des Ökosystems wird es auch konkrete Tipps zur Implementierung geben. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:vollkorn

Apr 12, 202031 min

Digitale Abgründe in der Kommunalpolitik (divoc)

In diesem Talk beschäftige ich mich mit den digitalen Abgründen der Kommunalpolitik. Kommunalpolitik ist oft undankbar, schlecht bezahlt und endet bisweilen tödlich. In diesem Talk beschäftige ich mich aber weniger mit den politischen Untiefen, sondern mit den digitalen Abgründen der Kommunalpolitik: die Ratsinformationssysteme sind ein Graus und verschlingen Unmengen an Zeit. Am Beispiel ALLRIS zeige ich die Schwächen auf und präsentiere mögliche Lösungen. Disclaimer: Seit Mai 2019 bin ich gewähltes Mitglied der Bezirksversammlung Eimsbüttel in Hamburg. Zu Beginn des Talks werde ich eine kurze Einführung in die Strukturen der Hamburger Bezirkspolitik geben, damit alle Teilnehmer\*innen die Umstände besser kennenlernen. Keine Sorge, es bleibt verständlich und kurz. In einer anschließenden Live-Vorführung zeige ich die schlechte UI und UX des in Hamburg verwendeten ALLRIS-Systems. Daraufhin stelle ich meinen aktuellen Workaround vor, um den gezeigten Nervkram nicht mehr tun zu müssen. Schließlich präsentiere ich eine sinnvolle langfristige Lösung des Problems und zeige Schritte auf, die zu dieser Lösung führen können. Dabei schließt sich dann der Kreis zu den eingangs erwähnten Umständen. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:2martens

Apr 12, 202042 min

Music for Hackers: SuperCollider (divoc)

Dieser Talk gibt einen Überblick über die Möglichkeiten von SuperCollider, einem freien Werkzeug für Audiosynthese und algorithmische Komposition. Es wird eine kurze Einführung geben, gefolgt von einer Live-Demo, die verschiedene Aspekte des Live-Codings in SuperCollider beleuchtet. Wer schon immer mal ein flexibles und dennoch hackerfreundliches Tool für den Themenkreis Sound, Musik (und vielleicht Blinkenlights) kennenlernen wollte, der ist hier genau richtig. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:semitone

Apr 11, 202044 min

No PoC? No Fix! - A sad Story about Bluetooth Security (divoc)

It is just a broken memcpy in the Bluetooth stack. Do we really need to fix that? Bluetooth is one of the core technologies these days used by billions of devices. Due to the nature of wireless technologies, it is an interesting target for attackers. Recently there was put a lot of effort in reverse engineering Broadcom and Cypress Bluetooth Controllers. Most famous, the InternalBlue tool developed by Dennis Mantz for firmware debugging. In this talk, I want to take you on a journey that started over a year ago. During my time at SEEMOO, we started emulating the firmware to further understand the internals and interaction with the host system. The emulated firmware can even be attached to a Linux based operating system and fed with random packets. During development, we found two memory corruptions within the Firmware, whereas one was exploited for Remote Code Execution on the Controller (CVE-2019-11516). This bug was in the wild for over 9 years. During the disclosure process, we found that it was fixed internally by the vendor over a year ago. But no patches reached the customers. Only after contacting Google and Apple directly, patches were distributed. By further fuzzing the firmware, we stumbled across a crash in Android by accident (CVE-2020-0022). After building a full Zero-Click-Exploit we prepared our writeup for responsible disclosure. After some digging, guess what we found hiding in the master branch… about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:jan-ruge

Apr 11, 202043 min

Finding Eastereggs in Broadcom's Bluetooth Random Number Generator (divoc)

Does your Bluetooth chip's RNG produce random numbers? Maybe. Sometimes. It's random. Does your Bluetooth chip's RNG produce random numbers? Maybe. Sometimes. It's random. The 90 day deadline for CVE-2020-6616 exactly passes during this Easterhegg \o/ According to the Bluetooth specification, the chip is required to contain a proper RNG. This RNG is used for key generation within the chip, but also exposed to the operating system. This is a great feature for embedded devices, which otherwise might not have access to a good RNG. When analyzing the source code of Broadcom's RNG, we found that it accesses a Hardware Random Number Generator (HRNG) but has a Pseudo Random Number Generator (PRNG) fallback. The HRNG looked good at least at first sight, and since it is a black box coming out of some memory mapped hardware registers, it is hard to analyze. It is missing some properties like a warm-up, which means reading out a couple of values during initialization before using it. However, the hardware might also do this internally. Way more interesting is the PRNG, analyzed by @matedealer. The PRNG takes a couple of values which are not random at all. The most random value is the chip's clock. In most contexts within the code that require randomness, the PRNG is called multiple times in a row, thus, the clock is basically constant except from the initial value. Similar issues apply to the other registers and values the PRNG takes as input. The PRNG code was changed multiple times over the years of firmware dumps that we have, such as an additional caching behavior, different input values, etc.—and dropped in the most recent version. On one development board, we found that the RNG function might run into the PRNG when calling it multiple times in a row. However, this seems to be an issue within the RNG cache of that specific development board. When reporting this issue to Broadcom with CVE-2020-6616 already assigned by MITRE, they claimed all their chips had a HRNG and there was no reason ever to use the PRNG. That code was just there but would never be used. However, this is not true, and at least one comparably recent chip of a popular smartphone released in 2017 is missing a HRNG. Ooops :) So we might have something like the KNOB attack here with slightly less entropy reduction but present in the hardware… about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:jiska

Apr 11, 202041 min

Ein kurzer Blick in .git/ (divoc)

Ich gebe einen Überblick über die Ideen hinter git und die grundlegenden Datenstrukturen, die es benutzt. Das Wissen darüber hilft, zu verstehen was git gut oder nicht so gut kann, und aus kaputten Merges zu entkommen. In der alltäglichen Arbeit mit git kommt mensch meist mit einer handvoll Kommandos aus, die üblicherweise tun, was sie sollen. Probleme treten auf, wenn sie es dann mal nicht tun und git einem kryptische Meldungen mit langen hexadezimalen Zeichenfolgen um den Kopf wirft, normalerweise im unpassendsten Moment, wo ohnehin erhöhter Stresslevel besteht, weil gerade ganz dringend noch ein wichtiger Bugfix gemergt werden muss. Dann hilft es, zu verstehen, was git im Hintergrund eigentlich tut, um sich in dem Gewirr aus Commits, Trees, Blobs und Branches zurecht zu finden, die git alle irgendwo in dem .git/-Unterverzeichnis des Projekts ablegt. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:florian-hars

Apr 11, 202047 min

Rhetorische Selbstsabotage: Was eigentlich passiert, wenn wir reden (divoc)

Einige Gedanken über Stimme und wie wir sagen können, was wir sagen wollen. Gruppen für Frauen und Menschen die Nonbinary, Trans oder Inter sind gibt es immer häufiger – und sie werden immer mutiger eingefordert. Mit den Haecksen gibt es im CCC eine Gruppe, die wächst und immer mehr auf die Beine stellt. Sowohl bundesweit als auch in vielen Erfas werden sie immer aktiver und werden auch tatkräftig unterstützt. Gerade als weiblich gelesene Person ist es schwierig, sich Gehör zu verschaffen. Das Problem liegt oft an beiden Enden: Uns wird nicht so genau zugehört wie männlich gelesenen Menschen. Aber auch viele unserer Kommunikationsmuster sabotieren das, was wir eigentlich kommunizieren wollen. Das Ziel, nett zu sein, widerspricht leider häufig dem Ziel, ernstgenommen zu werden. In diesem Vortrag wird ein kurzer Blick gerichtet auf das, was passiert, wenn wir etwas sagen wollen und was dabei günstig und ungünstig sein könnte. Er geht von der physiologischen Ebene aus und erläutert, wie genau Stimme entsteht; betrachtet Sprechtechniken, um nicht heiser zu werden und trotzdem lang durchsetzungsfähig sprechen zu können, und reflektiert 'typisch weibliche' Kommunikationsstrategien. Der Vortrag wurde ursprünglich als Workshop geplant und fasst die Theorie hinter den FNIT-Sprechtrainings auf anderen Chaos-Veranstaltungen zusammen. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:piko

Apr 11, 202056 min

Fallstricke der Anonymisierung (divoc)

Auf unserer Onlineplattform können Studierende Lehrveranstaltungen evaluieren. Dabei sollen Sie anonym Textkommentare abgeben können, doch - welch Überraschung - es ist gar nicht so einfach, dabei alles richtig zu machen. Aus einer Engineering-Sicht begeben wir uns die Abstraktionsschichten unserer Webanwendung nach unten, treffen dabei auf die Wahlurne, eine Abwägung von gegensätzlichen Zielen und die Grenzen des Vertrauens in Software. Der Talk ist technisch gestaltet, aber sollte auch für Anfänger gut nachvollziehbar sein. Es gibt einige Zeilen Python und ein paar Datenbankabfragen, die alle erklärt werden. Zuhörer sind angeregt mitzudenken und gedanklich mitzuhacken. Wir werden an einem ganz konkreten Projekt feststellen, dass technische Nachvollziehbarkeit und Anonymität nur schwer gleichzeitig zu realisieren sind, Parallelen zu Wahlen ziehen und am Ende mit einem Ausblick auf Ken Thompson's „Reflections on Trusting Trust“ enden. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:qbit

Apr 11, 202044 min

Code for Climate – Was 2020 bei Code for Germany passiert (divoc)

Offene Daten können helfen, das Klima zu schützen: Durch benutzbare Öffi-Anwendungen, Bikesharingsysteme, transparente Visualisierungen der kommunalen Klimapläne oder Infos zur Trinkwasserqualität. Da geht aber noch mehr! Für das Jahr 2020 hat sich die Code-for-Germany-Community unter dem Motto „Code for Climate“ vorgenommen, die bestehenden Anwendungen zu verbessern und neue zu entwickeln. Weil solche Vorhaben besser werden, wenn man darüber spricht, wollen wir hier unsere laufenden und geplanten Projekte vorstellen. Wir freuen uns über Feedback, Unterstützung, Vernetzung und mehr Power für unsere Lieblingsthemen: Freie Software und offene Daten. Code for Germany ist ein Projekt, das seit 2014 bei der Open Knowledge Foundation angesiedelt ist, neben etwa FragDenStaat.de oder Jugend hackt. Dahinter steht eine Community aus rund 300 Ehrenamtlichen, die sich in ganz Deutschland für Offene Daten einsetzt – auf einer politischen Ebene, aber vor allem praktisch: Wir entwickeln Softwareprototypen und versuchen unseren Kommunen zu erklären, warum wir dafür offene Daten brauchen und wie das uns allen hilft. Bei uns kann jedes interessierte Wesen mitmachen, egal ob du programmieren kannst oder nicht. Komm einfach vorbei und sprich uns an! about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:julia

Apr 11, 202042 min

Opening (divoc)

Die offizielle Eröffnung von DiVOC. about this event: https://di.c3voc.de/fahrplan:opening

Apr 11, 202012 min

Open Source Hardware in Post-Konflikt-Gebieten und Transition Areas (cadusdebate)

Das Prinzip von Open Source ist vor allem aus dem Software-Bereich bekannt, wird aber zunehmend auch auf Hardware angewandt. Damit soll es leichter werden, Geräte herzustellen und zu reparieren, zu modifizieren und zu recyclen. Innovationsprozesse können so demokratisiert werden. Die alte Eigentumsfrage "Wem gehören Produktionsmittel" wird damit umformuliert zu: "Wem gehört Technologie?" bzw., "Wer ist praktisch – durch Wissen und Lizenzen – dazu in der Lage, Geräte herzustellen und weiterzuentwickeln?". Eine interessante Frage in Industrienationen; und eine potentiell elementare Frage in (Post-)Katastrophenregionen. Aspekte wie Schnelligkeit, Flexibilität/Anpassbarkeit, Wartbarkeit und Aufbau eines lokalen & unabhängigen Ökosystems sind hier von großer Bedeutung. Should we open-source the world? Should we start in South Sudan? Should we leave these questions to GIZ...? Auf eine Diskussion mit euch über diese Fragen freuen sich Martin Häuer von Open Source Ecology Germany und Stephen Kovats von der r0g agency for open culture & critical transformation about this event: https://c3voc.de

Apr 2, 20201h 1m

1. Mai 2020 | myGruni-Fernsehgarten - The Movie (mygruni-fernsehgarten)

Quartiersmanagement Grunewald Am 1. Mai 2020 rollte der AllesAllen-Enteignungskorso mit 12 Umverteilungs-Fahrzeugen in das Villenviertel Grunewald. Der infektionssichere Hausbesuch konnte live & in Farbe über den fantastischen Live-Stream aus dem myGruni-Fernsehgarten mitverfolgt werden. Live-Schalten in alle möglichen Berliner Bezirke, Musik- und Redebeiträge und eine charmante Moderation machen dieses Ereignis zu einem mehrstündigen Thriller, den man jetzt zusammengeschnitten auf Spielfilmlänge genießen kann. Party, Äktschn und Protest! about this event: https://c3voc.de

Apr 1, 20201h 32m

AntiSurveillanceRouter (jh20)

about this event: https://c3voc.de

Mar 22, 20206 min

Online Klausuren (jh20)

about this event: https://c3voc.de

Mar 22, 202010 min

Deutschlandkarte à la Bahn (jh20)

about this event: https://c3voc.de

Mar 22, 20207 min

Übergabe (podcast-muc)

Kurz bevor TJ München verlassen hat, haben Andi und Martin ihn sich geschnappt und die Übergabe des Münchner Podcast-Meetups durchgezogen. Kurz bevor TJ München verlassen hat, haben Andi und Martin ihn sich geschnappt und die Übergabe des Münchner Podcast-Meetups durchgezogen. Dabei haben wir unter anderem über die Entstehungsgeschichte gesprochen, überlegt, wie es weitergeht und wie wir die anderen Teilnehmer:innen besser mit einbeziehen können. Das Gespräch haben wir aufgenommen. Außerdem haben wir uns die Domain podcast-muc.de gesichert und überlegen, wie wir künftig möglichst einfach, viele auf den unterschiedlichen Kanälen erreichen. Ziel soll es sein, dass wir uns regelmäßig treffen, über Podcasts und Podcasting austauschen, uns gegenseitig helfen und voneinander lernen. Was sind eure Ideen für die Weiterentwicklung des Podcast Meetups München? Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen, Anregungen und euer Engagement. about this event: https://c3voc.de

Mar 17, 202039 min

Infrastruktur-Mappen mit dem (E-)Bike (fossgis2020)

Was sind die Vorteile des (E-)Bike-Mapping? Wie kann man Objekte mit der Kamera am besten und schnellsten (während der Fahrt) erfassen und präzise georeferenzieren? Ich zeige wie ich das Mappen mit GPS, Fotoapparat und e-Bike optimiert habe und welche Vorteile diese Art des Mappen speziell für Infrastruktur (z.B. Gas-Pipelines) bietet an einem Beispiel. Was sind die Vorteile des (E-)Bike-Mapping? Wie kann man Objekte mit der Kamera am besten und schnellsten (während der Fahrt) erfassen und präzise georeferenzieren? Ich zeige wie ich das Mappen mit GPS, Fotoapparat und E-Bike optimiert habe und welche Vorteile diese Art des Mappen bietet. Im zweiten Teil fokussiere ich auf die Vorteile und Abläufe für das Mappen von Infrastruktur (Gas-Pipeline, Stromnetze). Hier hat das Mappen mit dem Fahrrad große Vorteile: Es sind viele Orte fahrend zugänglich (wo andere Fahrzeuge nicht können oder nicht dürfen) und trotzdem kann ein großes Gebiet erfasst werden. Im letzten Teil zeige ich welche Ideen und Optimierung ich mir wünschen würde. Zum Beispiel das automatische Aufzeichnen der «Holprigkeit» der Straße. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/EVHGAH/

Mar 13, 202020 min

Hochverfügbare PostGIS-Cluster auf Kubernetes (fossgis2020)

Container-basierte IT-Infrastrukturen sind bereits seit einigen Jahren in Mode und werden im Zuge von Cloud-basierten Irgendwas-as-a-service Anwendungen immer mehr zum Standard. Im Vortrag wird vorgestellt, wie sich ein hochverfügbarer PostGIS-Cluster auf Kubernetes betreiben lässt. Container-basierte IT-Infrastrukturen sind bereits seit einigen Jahren in Mode und werden im Zuge von Cloud-basierten Irgendwas-as-a-service Anwendungen immer mehr zum Standard. Für die Orchestrierung von Hunderten von Containern verwenden die meisten derzeit Kubernetes von der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) - kurz K8s. K8s umfasst mittlerweile ein recht großes Ökosystem für das Aufsetzen und automatische Skalieren von Webdiensten, wofür es ursprünglich von Google entwickelt wurde. Zunehmend wird es aber auch für zustandsorientierte Dienste wie Datenbanken genutzt. Nun sind Datenbankserver eine etwas komplexere Geschichte als Microservices. Alleine deren Administration ist meist sehr spezifisch. Deshalb existiert bei K8s dafür keine Standardressource, sondern es müssen Benutzer-definierte Operatoren erstellt werden. Für PostgreSQL/PostGIS-Nutzer ist die Auswahl noch überschaubar: Es gibt einen Operator und ein Docker-Image von Crunchy Data sowie von Zalando. Letzteres wird im Vortrag näher vorgestellt, gepaart mit Erfahrungsberichten aus dem DBaaS Tagesgeschäft: Wie wird Ausfallsicherheit geschaffen? Wie funktioniert ein hochverfügbares PostGIS mit Patroni? Welche Backup- und Recovery Strategien werden genutzt? Was ist bei Versionsupdates? Wie wird der Produktivbetrieb überwacht? Wie werden Entwickler-Teams zu eigenen DBAs? Was kann da überhaupt schiefgehen? about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/HZ8XES/

Mar 13, 202028 min

QGIS ist überall! Aber wo genau? (fossgis2020)

QGIS ist überall! Aber wo genau? QGIS kommt in zahlreichen Bereichen zum Einsatz und ist mit das Top Thema auf der FOSSGIS-Konferenz. Der QGIS-DE will es nun genauer wissen. Wo ist QGIS im Einsatz, welche Aufgaben werden damit gelöst, sind die Nutzer zufrieden? QGIS ist überall! Aber wo genau? QGIS kommt in zahlreichen Bereichen zum Einsatz und ist mit das Top Thema auf der FOSSGIS-Konferenz. Der QGIS-DE will es nun genauer wissen. Wo ist QGIS im Einsatz, welche Aufgaben werden damit gelöst, sind die Nutzer zufrieden? about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/YQ988H/

Mar 13, 20203 min

FOSS konsequent nutzen (fossgis2020)

Dieser Lightning Talk möchte neben den hier auf der Konferenz beleuchtenten FOSS im GIS-Bereich auf weitere FOSS-Anwendungen hinweisen, die man auch in anderen Lebenslagen als Endanwender nutzen kann. Dieser Lightning Talk möchte neben den hier auf der Konferenz beleuchtenten FOSS im GIS-Bereich auf weitere FOSS-Anwendungen hinweisen, die man auch in anderen Lebenslagen als Endanwender nutzen kann. FOSS ist gelebte Demokratie: viele Menschen entscheiden nach mehr oder weniger ausgiebigen Diskussionen zu einem bestimmten Thema innerhalb ihres Arbeits- bzw. Fachbereichs mehrheitlich über Regeln, Strategien und Ziele. Jedefrau kann sich einbringen. Im GIS-Bereich sind in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten mit OpentStreetMap und QGIS zwei sehr erfolgreiche und andwenderfreundliche Sphären entstanden. Doch auch in anderen Bereichen des alltäglichen digitalen Lebens finden FOSS-Entwicklungen statt, von denen ich hier einige Beispiele nennen möchte: LineageOS statt Android​ F-Droid statt GooglePlayStore​ SearX statt Google-Suche Mastodon statt Twitter​ Conversations statt WhatsApp​ Diaspora statt Facebook Pixelfed statt Instagram Nextcloud statt dropbox PeerTube statt YouTube nuudel statt doodle about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/9LDKZ3/

Mar 13, 20205 min

Neues zum Lyrk-Mapstyle; Was kommt danach? (fossgis2020)

Kurze Übersicht welche Erneuerungen im Lyrk-Mapstyle-Projekt dazugekommen sind. Welche nächsten Schritte im OpenSource-Projekt in geplant sind. Der [Lyrk-Mapstyle](https://github.com/lyrk/lyrk-mapstyle) ist ein OpenStreetMap-Kartenstyle, der auf dem OSM-Bright Style aufsetzt. Seit 2016 wurde das Projekt gestartet, wurde in den letzten Jahren in neuer Version veröffentlicht. Ich erkläre kurz welche Erneuerungen im letzten Release durchgeführt wurden und welche Herausforderungen in der Zukunft auf das Projekt warten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/ADEWD7/

Mar 13, 20205 min

Rettungspunkte - im Prinzip ganz einfach, aber ... (fossgis2020)

Rettungspunkte sind definierte Orte (meistens) im Wald, an denen in fast allen Bundesländern Schilder mit einer Referenznummer angebracht sind. Diese Standorte werden in OSM seit mindestens 2008 als `highway=emergency_access_point` erfasst. Seit 2014 werden die amtlichen Daten der meisten Bundesländer unter CC-BY-ND veröffentlicht, wodurch nun Qualitätskontrollen möglich sind. In dem Vortrag werden die verwendeten Methoden und die teilweise überraschenden Ergebnisse vorgestellt. Forstliche Rettungspunkte sind definierte Orte (meistens) im Wald, die mithilfe von Koordinatenangaben Treffpunkte beschreiben. Im Falle eines Unfalls können diese Treffpunkte bei der Kommunikation des Verunfallten bzw. eines Helfers mit dem Rettungsdienst genutzt werden, um das Auffinden des Unfallortes zu erleichtern. An diesen Orten sind in den meisten Bundesländern fest installierte Schilder mit einer Referenznummer angebracht. Diese Standorte werden in OSM seit mindestens 2008 als `highway=emergency_access_point` erfasst. Seit 2014 veröffentlicht das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) die Rettungspunkte der meisten Bundesländer unter der zu OSM inkompatiblen Lizenz CC-BY-ND. Seitdem mache ich regelmäßige Abgleiche beider Datenbestände, kann aber aus lizenzrechtlichen Gründen die Detail-Ergebnisse nicht allgemein veröffentlichen. Als pragmatische Lösung erhalten je nach Fehlerart die entsprechenden Mapper oder Forstverwaltungen einen Hinweis, die erfassten oder veröffentlichten Daten nochmals vor Ort zu überprüfen. So hat sich im Laufe der Jahre ein unabhängiges QS-System entwickelt, durch das in OSM einige Erfassungsfehler korrigiert werden konnten. Aber auch in den Daten der Forstverwaltungen konnten falsch aufgestellte oder verwechselte Schilder entdeckt werden. In dem Vortrag werden die verwendeten Methoden und die teilweise überraschenden Ergebnisse vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/XBCSPZ/

Mar 13, 202024 min

DYNAMIK: Dynamisches Navigations- und Orientierungssystem für körperlich beeinträchtigte Menschen in Innenräumen von Gebäuden (fossgis2020)

An der TU Chemnitz ist im Januar 2020 ein Projekt gestartet, das sich mit der Entwicklung eines Orientierungssystems für körperlich beeinträchtigte Menschen in Innenräumen von Gebäuden beschäftigt. Im Vortrag wird kurz vorgestellt, wie wir das System umsetzen möchten. Dabei sollen Software und Daten aus dem OSM-Bereich eingesetzt und erweitert werden. An der TU Chemnitz ist im Januar 2020 ein Projekt gestartet, das sich mit der Entwicklung eines Orientierungssystems für körperlich beeinträchtigte Menschen in Innenräumen von Gebäuden beschäftigt. Im Vortrag wird kurz vorgestellt, wie wir das System umsetzen möchten hinsichtlich der Erhebung von Innenraumkartendaten, der Innenraumpositionierung, der Routenberechnung, der Nutzerführung und der Plattformunabhängigkeit. Dabei sollen Software und Daten aus dem OSM-Bereich eingesetzt und erweitert werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/CKRSVS/

Mar 13, 20206 min

WPS für kommunale GDIs - Eine Fallstudie über den Mehrwert von Web Processing Services (WPS) am Beispiel der Geodateninfrastruktur Freiburg (GDI-FR) (fossgis2020)

Die zunehmende Digitalisierung der Verwaltungen schafft den Bedarf an Automatisierung komplexer Prozesse über ein breites Spektrum an Disziplinen. Solche Prozesse verwenden oft Geodaten, was eine GDI zum idealen Ausgangspunkt macht. Der Vortrag beruht auf einer Studie zur Untersuchung von WPS im kommunalen Umfeld. Ein Anwendungsfall umfasst die Evakuierungsplanung bei der Kampfmittelbeseitigung und demonstriert die Anwendbarkeit einer aus acht Prozessen bestehenden Prozesskette. Der Aufbau kommunaler Geodateninfrastrukturen (GDI) wurde in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund der Betroffenheit durch die INSPIRE-Richtlinie, vorangetrieben. Dabei hat sich der Ansatz einer dienstorientierten Architektur (SOA) auf Basis der offenen Standards des OGC bewährt. Gleichzeitig weckt die zunehmende Digitalisierung kommunaler Verwaltungen den Bedarf an der Automatisierung auch komplexer und in verschiedenste Fachdisziplinen hineinreichende Prozessabläufe. Der 2007 durch das OGC verabschiedete Web Processing Service (WPS) Standard kann für die Implementierung von Prozessen herangezogen werden, und hat das Potenzial kommunale, im Sinne der Digitalisierung anzupassende Prozessabläufe mit einer GDI zu verbinden, und bisher nicht erreichbare fachfremde Verfahren an den Vorteilen einer GDI teilhaben zu lassen. Ob die tatsächliche Implementierung und Nutzung von Prozessen auf Basis von WPS für eine kommunale GDI geeignet ist und Vorteile hat wurde im Rahmen einer Studie anhand eines komplexen und real existierenden Anwendungsfalls untersucht. Das Szenario des Anwendungsfalls umfasst die Evakuierungsplanung bei der Kampfmittelbeseitigung. Dabei spielt eine am Fraunhofer Ernst-Mach-Institut entwickelte externe Komponente zur Explosionssimulation und Druckwellenausbreitung eine besondere Rolle, mit der ein Evakuierungsradius kleiner als bisher gezogen werden kann. Insgesamt wurden bei der Realisierung acht verschiedene WPS-Prozesse implementiert und miteinander verkettet. Die Untersuchung hinsichtlich der Eignung von WPS in einer kommunalen GDI wurde zum einen an der tatsächlichen Umsetzung gemessen, und zum anderen an drei allgemeinen Kriterien festgemacht: Wiederverwendbarkeit, Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/MF7FZD/

Mar 13, 202024 min

Community Arbeit – ein Einblick in die Berliner OSM/FOSSGIS-Community (fossgis2020)

Der Vortrag zeigt am Beispiel der Berliner Community welche Aktivitäten neben der Online-Welt von OpenStreetMap möglich sind, welche Hürden dabei überwunden werden müssen und man nie aufgeben sollte wenn etwas nicht vom Anfang an so läuft wie erwartet. Ein Einblick in die Arbeit von zwei engagierten OSM- und FOSSGIS-Mitgliedern. Ein Einblick in die Community-Arbeit von zwei engagierten OSM- und FOSSGIS-Mitgliedern. Es wird aufgezeigt, welche Aktivitäten in der Berliner Community statt fanden bzw. sich in Planung befinden. Dabei wird dargestellt, welche Schwierigkeiten es gibt. Warum ist es wichtig nie aufzugeben, sollte etwas nicht gleich so funktionieren, wie geplant. Es werden auch Wege gezeigt, wie man nicht nur aktive sondern auch Interessierte erreicht. Neben dem Einblick, den wir geben, möchten wir auch sehr gerne Feedback und Meinungen einsammeln. Warum schlafen Communitieevents wieder ein? Wann sind Events erfolgreich und was für Ziele stellt man sich? Was sind geeignete Kommunikationskanäle? Wie vernetzt man sich und baut Brücken zu anderen Communities? Welche Ressourcen sind nützlich und worauf kann man verzichten? Folgende Aktivitäten aus Berlin werden vorgestellt: - Stammtisch - Six Feet Under - Workshop - Hackweekends - Gruppe Verkehrswende - Gruppe ÖPNV about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/WC7SVB/

Mar 13, 202025 min

KADAS Albireo: Ein vereinfachtes QGIS für jedermann (fossgis2020)

KADAS Albireo ist eine Desktop-GIS-Anwendung, die für die Schweizer Armee zum Einsatz auf mehreren tausend Arbeitsplätzen entwickelt entwickelt wurde. Basierend auf den QGIS-Bibliotheken, bietet sie eine stark vereinfachte Benutzeroberfläche an sowie zahlreiche speziell entwickelte Funktionen an. Sie ein Beispiel einer vollständig personalisierten QGIS Anwendung, die die leistungsstarke und vielseitige QGIS-API nutzt und gleichzeitig einen separaten Entwicklungszyklus ermöglicht. KADAS Albireo ist eine Desktop-GIS-Anwendung, die auf dem QGIS Kern aufbaut und verschiedene QGIS-Standardfunktionen sowie spezielle Erweiterungen in einer stark vereinfachten Benutzeroberfläche einem breiten Spektrum von Endnutzer zugänglich macht. Dieser Vortrag stellt die Desktop-GIS-Anwendung KADAS Albireo vor, sowohl aus Sicht der Funktionalitäten die sie dem Endnutzer anbietet, als aus Sicht der Programmarchitektur als QGIS basierte Anwendung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/V8ZBMG/

Mar 13, 202022 min

Vektortile-Karten erstellen mit t-rex (fossgis2020)

Vektortiles haben das Potential, die bewährten Rasterkarten in vielen Bereichen abzulösen oder mindestens massgeblich zu ergänzen. Dieser Vortrag zeigt, wie Vektortiles generiert werden können und was dabei zu beachten ist. Weitere Themen sind das Styling der Karten mit Mapbox GL JSON und die Publikation mit OpenLayers 6 und Mapbox GL JS. Vektortiles haben das Potential, die bewährten Rasterkarten in vielen Bereichen abzulösen oder mindestens massgeblich zu ergänzen. Dieser Vortrag zeigt, wie Vektortiles generiert werden können und was dabei zu beachten ist. Weitere Themen sind das Styling der Karten mit Mapbox GL JSON und die Publikation mit OpenLayers 6 und Mapbox GL JS. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/7EPGZD/

Mar 13, 202057 min

Open-Source-GIS-Komponenten im radiologischen Notfall-Informationssystem des Bundes (fossgis2020)

Das radiologische Notfall-Informationssystem des Bundes (IMIS3) hat Ende 2019 das vorhergehende proprietäre System abgelöst. IMIS3 wurde dabei konsequent aus freien Komponenten aufgebaut und um räumliche Funktionen erweitert. Aufbau und Zusammenspiel der Komponenten des IMIS3, sowie die Umsetzung der mit der Entwicklung einhergehenden Open-Source-Strategie in einer Behörde des Bundes werden ebenso dargestellt, wie der Impact der Entwicklungen auf bestehenden Projekte aus dem Umfeld des FOSSGIS. Zu den Aufgabenbereichen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gehört es, bei einem radiologischen Notfall, eigene und anderweitig verfügbare relevante Daten zu sammeln und zu erfassen, zu verarbeiten und zu bewerten sowie Dokumente zu erstellen, die die notwendigen Informationen enthalten, um den Krisenstab zu befähigen, über geeignete Maßnahmen des Notfallschutzes zu entscheiden. Der dabei eingesetzte Softwarestack wird unter der Bezeichnung IMIS (integriertes Mess- und Informationssystem) betrieben. Nach mehreren Jahren Entwicklungszeit wurde das bisherige proprietäre System (IMIS2) durch ein konsequent auf freien Komponenten und mit deutlicher Erweiterung um räumliche Funktionen und jetzt web-basierendes System ersetzt. Das neue IMIS3 wird von nun an bei der Bewältigung radiologischer Ereignisse und Notfälle vom radiologischen Lagezentrum des Bundes eingesetzt. Die bei der Neuentwicklung des IMIS3 konsequent eingesetzte Open-Source-Strategie kombiniert mehrere OSGeo-Projekte und hat einerseits einigen Input in diese Projekte geliefert und andererseits weitere Projekte neu entstehen lassen, die vom BfS unter der GPL auf github.com veröffentlicht wurden. Diese offensive Vorgehensweise ist für ein Bundesamt wohl eher ungewöhnlich. Im Vortrag wird die Architektur des IMIS3 im Bezug auf die verwendeten Open-Source-GIS-Komponenten dargestellt. Diese enthält zum einen den aus OpenLayers und GeoExt aufgebauten generischen Web-GIS-Klienten des BfS. Aussehen, Inhalt und Funktionalität des Web-GIS wird über ein eigenes in Geonetwork OS gepflegtes Metadatenschema gesteuert. Die Generik des Klienten erlaubt es diesen auch für andere Fachbereiche mit vergleichbaren Datenstrukturen abseits des radiologischen Notfallschutzes einzusetzen. Die Machbarkeit einer solchen universellen Verwendung wird im WS 2019/2020 im Rahmen eines Studierendenprojekts an der Hochschule Karlsruhe geprüft und dessen Ergebnisse und Erfahrungen im Vortrag mit eingebaut. Zudem kommen bei IMIS3 noch PostGIS, Geostyler, Mapfish Print sowie diverse andere Projekte zum Einsatz, die das Gesamtsystem zur Bewältigung radiologischer Notfälle befähigt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/YFEKKC/

Mar 13, 202029 min

Mannheimer Mapathons: Integration fördern, humanitäre Hilfe leisten (fossgis2020)

Das Project [MAnnheimer MAPAthons](https://mamapa.org) ("MAMAPA") organisiert seit Anfang 2018 Mapathons unter gemeinsamer Beteiligung von neu Zugewanderten und "Einheimischen". Durch das Kartografieren im Tandem wird über die humanitäre Hilfe hinaus ein konkreter Beitrag zur Integration geleistet. Das Projekt wird sowohl von lokalen Integrationsträgern und Behörden als auch von [CartONG](https://cartong.org), France und Mitgliedern des Geografischen Instituts der Uni Heidelberg unterstützt. Mit dem Ziel weitere Projekte dieser Art in Deutschland -- oder anderswo -- anzuregen, wird die Präsentation vor allem beschreiben, was überhaupt gemacht wird, wie alles organisiert ist und wie die Teilnehmenden es beurteilen. Bis Ende 2019 wurden 20 Mapathons veranstaltet. U.a. hat dieser Erfolg dazu geführt, dass CartONG ein sehr ähnliches Projekt 2018-2019 in Frankreich durchführte. Momentan wird über einen Antrag zur Erweiterung der Projektidee auf europäischer Ebene diskutiert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/PWE3PX/

Mar 13, 202026 min

Mr. Map - Open Source Service Registry (fossgis2020)

Vorstellung einer Open Source Service Registry für Geodatendienste, welche sich zur Zeit in der Entwicklung durch die GDI-RP befindet. Das System schließt an alte Tugenden bestehender Geodateninfrastrukturen an und bietet darüber hinaus Funktionen, welche den Anforderungen von modernen Webapplikationen entsprechen. Als Herzstück einer jeden Geodateninfrastruktur sollte eine Service Registry - eine „Diensteregistrierungskomponente“ - stehen. Die Anforderungen an eine solche Registrierungskomponente sind vielfältig und mitunter aufgrund komplexer technischer Zusammenhänge nicht im Handumdrehen umzusetzen. Hierzu zählen u.a. die Registrierung von Web Map Services oder Web Feature Services in den jeweiligen technischen Standard, die Zugänglichkeit dieser für Außenstehende, Anforderungen an die Zugriffsbeschränkung ausgewählter Dienste oder einzelner Subelemente wie bspw. Layer, eine Gruppen- und Nutzerverwaltung, usw. „Mr. Map“ wird seit April 2019 von der GDI-RP, mit Sitz in Koblenz, konzipiert und entwickelt und stellt eine Lösung für die technischen Anforderungen und Erwartungen des modernen Benutzers dar. Als Webapplikation läuft „Mr. Map“ plattformübergreifend und bietet bereits, neben den eingangs gelisteten Grundfunktionen einer Service Registry, zusätzliche Komponenten, wie bspw. eine Suchschnittstelle zur Anbindung an weitere Systeme wie Geoportale usw., ein internes Publisher-System zur Verteilung der Registrierungsrechte eigener Dienste auf andere Nutzer oder einen integrierten Metadateneditor, mit welchem nicht-technische Metadaten eines Dienstes bearbeitet werden können. Im Vortrag werden die Motivation des Projektes, die Leitsätze der Entwicklung und des Designs und einige technische Hintergründe beleuchtet sowie Inhalte des bisherigen Entwicklungsstandes präsentiert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/K7VNXP/

Mar 13, 202022 min

Digitale Bahnhofspläne für die Reisendeninformation der Deutschen Bahn (fossgis2020)

Auf Basis digitaler Bahnhofspläne wird ein Kartendienst mit Fußgängerrouting bereitgestellt, der die Orientierung und die Navigation im Bahnhof erleichtert. Die Einheit Reisendeninformation der Deutschen Bahn AG hat zur Aufgabe, Lösungen zu entwickeln, die den Reisendenkomfort erhöhen. Im Rahmen dieses Auftrags soll Reisenden die Orientierung im Bahnhof vereinfacht werden. Über digitale Bahnhofspläne soll ein Fußgängerrouting, das Reisenden im Bahnhof die Navigation zu bestimmten POI's (Geschäften, Geldautomaten, u.v.m.) erlaubt, angeboten werden. Das Routing selber wird über die PostgreSQL-Erweiterung PG-Routing auf einem Routingnetz gerechnet. Als Grundlage dienen dabei eigene Bahnhofspläne, die mit Daten aus OpenStreetMap ergänzt wurden. Anschlusspunkte außerhalb des Bahnhofs sollen über das OSM-Strassennetz verbunden werden. Weiterhin wurden nicht-begehbare Flächen wie Infotafeln, Schächte (u.a.) sowie Rolltreppen, Treppen und Aufzüge für Übergänge zu den unterschiedlichen Ebenen bei der Erstellung des Routingnetzes berücksichtigt. Das Routingnetz wurde in verschiedenen Dichten mit GRASS GIS erzeugt und in die Datenbank importiert. Der Vortrag stellt die gesamte, auf einem Open Source Stack basierende Lösung, sowie auch die Integration der OSM Daten vor. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/UDVAAL/

Mar 13, 202031 min

OPENER: Offene Plattform für die Crowd-basierte Erfassung von Informationen zu Barrieren an Haltestellen im ÖPNV (fossgis2020)

Im Projekt OPENER haben wir eine Open Source Applikation zur Erfassung von Informationen zu Barrieren an Haltestellen im ÖPNV entwickelt, welche eine Crowd-basierte flächendeckende und lückenlose Erfassung ermöglicht. Die aktuell in einer separaten Datenbank erfassten Daten sollen ins OSM zurückgespeist werden, wobei der Beitrag die Applikation präsentiert sowie rechtliche und technische Aspekte zur Diskussion stellt. # Einleitung und Hintergrund Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) — dies ist ein richtungsweisendes Ziel, das sich die Bundesrepublik Deutschland bis Anfang 2022 mit der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes gesetzt hat. Daraufhin wurden konkrete Anforderungen zur Datenerfassung im Rahmen des Projekts [DELFI+]( https://www.delfi.de/) entwickelt und den Arbeitsgruppen der regionalen, öffentlichen Verkehrsverbünde zur Umsetzung übermittelt. Insbesondere für kleine, in ländlichen Regionen agierende ÖPNV-Verbünde stellt die flächendeckende und lückenlose Erfassung von Haltestelleninformationen zur Barrierefreiheit mit den detaillierten Anforderungen allerdings eine nicht zu bewältigende finanzielle und personelle Herausforderung dar. Allein für Haltestellen sind dies über 48 zu erfassende Attribute pro Haltestellensteig. So hat beispielsweise der Verkehrsverbund Mittelsachsen mit ca. 9.000 Haltestellensteigen insgesamt 432.000 Datensätze zu erheben und zu pflegen! Zu den 48 Steigattributen kommen außerdem noch weitere 39 für die Erfassung von Wegen in und durch die Haltestelle hinzu. Schon diese Zahlen verdeutlichen die Brisanz, die mit dem Thema Datenerhebung verbunden ist. # Projektziel Die Idee im Projekt OPENER ist es, Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu geben, sich bei der Datenerfassung zu beteiligen und somit „ihren Nahverkehr“ selbst mit zu verbessern. Das technische Ziel unseres Projektes ist daher die Entwicklung und Bereitstellung einer Open-Data-Plattform zur DELFI+-konformen Erfassung, Bereitstellung und Bewertung von Daten zu Barrieren an Haltestellen des ÖPNV. Die erhobenen Daten dienen daraufhin zur Generierung baulicher Hilfestellungen mit dem Ziel der Erreichung von Barrierefreiheit. Im Projekt wird ein Erfassungswerkzeug entwickelt, das ohne aufwendige Mess- und Eingabeverfahren das Aufnehmen der Daten direkt an der Haltestelle ermöglicht. Ein offener Zugang zu Daten und Software soll daraufhin die Basis für neue Anwendungen sowie für Handlungsempfehlungen für Nutzer, Kommunen und Verkehrsverbünde sein. # Vortragsinhalte ## Entwickelte Plattform Es wurde eine Android-Applikation entwickelt, welche Haltestellensteige in OSM-Karten rendert und für jeden Steig die zu erfassenden DELFI-Attribute in Form von Frage-Dialogen an den Nutzer der App abbildet. Neben Entscheidungsfragen oder Fragen mit Texteingabe als Antwort beinhaltet der DELFI-Katalog Fragen zu Abmaßen, beispielsweise von Bahnsteighöhen oder Wegbreiten. Hierfür wurde in die App ein Vermessungswerkzeug basierend auf Google ARCore entwickelt, das eine unkomplizierte Vermessung dieser Objekte auch ohne Zollstock erlaubt. Die Android-Applikation ist als Open Source im [OPENER App-Repository](https://gitlab.hrz.tu-chemnitz.de/opener/opener-app/) verfügbar. Aktuell wird eine Serveranwendung umgesetzt, sodass die erfassten Daten in einer Datenbank hinterlegt werden können. Dabei existiert für jeden Haltestellensteig eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer, die sog. Deutsche Haltestellenidentifikationsnummer (DHID), welche aus dem Zentralen Haltestellenverzeichnis (ZHV) des DELFI e.V. in die Serveranwendung eingespeist wird. Zu Projektende wird im Februar 2020 eine Applikation mit Serveranbindung vorliegen, welche eine ortbezogene Erhebung und Speicherung von Daten an Haltestellen ermöglicht. Nun liegt es nahe, die von den Nutzern erhobenen Daten in OpenStreetMap zurückzuspielen. An dieser Stelle möchten wir sowohl rechtliche als auch technische Aspekte präsentieren und zur Diskussion stellen. ## Rechtliche Aspekte Die bestehenden Daten aus dem ZHV des DELFI e.V. werden durch die Nutzung der OPENER-App veredelt. Konkret heißt dies, dass die vorhandene DHID mit ihren Steig-Koordinaten um die erfassten DELFI-Attribute angereichert werden. Bei der Rückspeisung ins OSM muss also die Lizenzkompatibilität sichergestellt werden. Wir befinden uns aktuell in Absprache mit dem DELFI e.V. über eine Überführung der erhobenen Daten in die Hoheit des Vereins. Bei diesem Schritt streben wir an, die erhobenen Daten unter eine ODbL-kompatible-Lizenz zu stellen. ## Technische Aspekte Für die erhobenen DELFI-Attribute haben wir sinnvolle äquivalente OSM-Tags recherchiert und im [OPENER OSM Wiki](https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:OPENER/DELFI_OSM_Tags) die Zuordnung bestehender Tags zu den DELFI-Attributen aufgelistet. Des Weiteren existiert in OSM bereits eine international eindeutige Nummer zur Referenzierung von ÖPNV-Haltestellen: die IFOPT (Identification of Fixed Objects in Public Transport). D

Mar 13, 202024 min

Skalierbare Plattform zur Verarbeitung von Geodaten auf Basis von Kubernetes (fossgis2020)

Die Digitalisierung fordert die Verfügbarkeit jeglicher staatlichen Dienstleistung über digitale Kanäle. Geodatenhaltende Stellen müssen dazu eine vergleichsweise große Datenmenge verarbeiten. Monolithische Altverfahren sind aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit nahezu ungeeignet, diesen Anforderungen adäquat zu begegnen. Vorgestellt wird, wie durch moderne Architekturen und Technologien des Cloud Computing Geodaten effizient verarbeitet werden können. Mit Kubernetes wird eine containerbasierte Plattform aufgesetzt, die horizontale Skalierung der zugrundeliegenden Rechenkapazität und bereitgestellten Applikationen ermöglicht. Für den Anwendungsfall geeignete Applikationen sind OpenFaaS und Minio. OpenFaaS ermöglicht die hoch-skalierbare Verarbeitung in unterschiedlichen Programmiersprachen. Ein- und Ausgabedaten werden für Write-Once-Read-Many Zugriffe optimiert im ObjectStore Minio gespeichert. Am Beispiel des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen werden Szenarien für die Transformation und Analyse von historischen Kriegsluftbildern auf dieser Plattform dargestellt und insbesondere die Vorteile der Speicherung von Rasterdaten im Format cloud-optimized GeoTIFF in diesem Kontext aufgezeigt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/7MSDDM/

Mar 13, 202025 min