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Kartenherstellung zwischen Lizenzen, Daten, Programmcode und Darstellung (fossgis2020)
Das Urheberrecht schützt sowohl die persönlich geistige Schöpfung (Kreativität) von Personen als auch Datenbanken. Der Vortrag untersucht Fragen, die sich stellen, wenn virale Lizenzen (Copyleft) von Software, Darstellungsregeln (rendering rules) und Datenbank (z.B. ODbL) im GIS oder Renderer zusammentreffen. In seiner Grundkonzeption geht das Urheberrecht davon aus, dass ein Werk auch eine stoffliche Einheit bildet. Das Gemälde befindet sich auf einer Leinwand, der Text auf einer Buchseite. Auf den ersten Blick ist dies auch in der digitalen Welt nicht anders. Text oder Grafik befinden sich in einer Datei, die dargestellt wird. Auf den zweiten Blick ist die Lage nicht mehr ganz so klar. Bei der Darstellung digitaler Inhalte ist immer auch Software beteiligt. Software genießt aber selbst ebenfalls Urheberrechtsschutz. Datenbanken mit geographischen Informationen und Darstellungeregeln für den Renderer können ebenfalls durchs Urheberrechtsgesetz geschützt sein. Wenn etwas durch das Urheberrechtsgesetz geschützt ist, dann ist eine Nutzung nur unter Berücksichtigung der jeweiligen Lizenz/Nutzungsbedingung möglich. Doch welche Lizenz setzt sich am Ende durch, wenn mehrere Copyleftlizenzen für Software, Daten und Rendererregeln bei der Kartenherstellung aufeinander treffen? Der Vortrag gibt Antworten auf diese Frage ... about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/MYTFXF/
Von ArcGis nach QGIS (fossgis2020)
Für die Konvertierung von ArcGIS-Projekten in QGIS-Projekte gibt es derzeit verschiedene Ansätze. Die australische Firma North Road entwicklet zur Zeit ein Tool zum Reverse-Engineering der Binärdateien. GeoCats Bridge priorisiert dagegen den Export der ArcGIS-Layer als Web Services. An einer nativen Toolbox arbeitet die WhereGroup, welche Projektdaten als QGIS-XML exportiert. Der Vortrag beschreibt die unterschiedlichen Vorgehensweisen und stellt Vor- und Nachteile einzelnen Verfahren gegenüber. ArcGis speichert seine Projekte in einer binären MXD-Datei, die nicht ohne weiteres von QGIS gelesen werden kann. Um seine Projekte trotzdem auch unter QGIS bearbeiten zu können, gibt es verschiedene Ansätze aus der OpenSource-Community: Slyr ist ein von der australischen Firma North Road entwickeltes QGIS-Plugin, welches den Import von ArcGis Projekten ermöglicht. Per Drag-and-Drop können ArcGis-Dateien direkt in QGIS eingefügt werden. Die Binärdaten werden per Reverse-Engineering ausgelesen und nutzbar gemacht. Das Tool befindet sich noch in der Entwicklungsphase, einzelne Funktionen stehen jedoch bereits zur Verfügung. GeoCat bietet mit Bridge die Möglichkeit ArcGis-Projekte als WMS, WFC oder anderen Webdiensten verfügbar zu machen. So kann ein Projekt über Umwege auch in QGIS genutzt werden. Diese Lösung richtet sich also vorrangig an WebServer wie Map- oder GeoServer. Die WhereGroup entwickelt ein auf Python basierendes Tool weiter, dessen Grundlage ein Projekt von Allan Maungu ist. Die Idee ist hier, die Projektdaten von ArcGis als QGIS-(XML)-Datei zu exportieren. Mithilfe von ArcObjects, die das Grundgerüst von ArcGis bilden, kann so auf alle Klassen und ihre Eigenschaften zugegriffen werden, um sie in ein QGIS lesbares Format in Form von QGIS-Projektdateien oder QGIS-Layerdateien abzuspeichern. Trotzdem gibt es Hürden, die jeder Ansatz nehmen muss, seien es die geschützten Esri-Fonts, um Icons dazustellen, verschiedene Renderer oder das Labeling. Abschließend wird ein Einblick in den aktuellen Stand der WhereGroup-Toolbox- gegeben und ein exportiertes QGIS-Projekt vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/ZFQNNN/
2700 interaktive thematische Karten - Ein Fall für Vector Tiles! (fossgis2020)
Die Webkarten des neuen Vogelatlas der Schweizer Vogelwarte bieten dank Vector Tile Technologie hohe Interaktivität bei geringem Resourcenbedarf. Der Vortrag zeigt die technischen Hintegründe, aber auch viele Karten! Die Visualisierung des neuen Vogelatlas der Schweizer Vogelwarte zeigt bis zu sechs thematische Karten für über 400 Vogelarten. Dichte, Verteilung, Sichtungen und deren Entwicklung werden in thematischen Karten dargestellt. Dazu kommen 3D-Darstellungen, Vergleichsfunktionen, Einstellungen von Zeitperioden und weitere Funktionen. Die geforderte hohe Interaktivität kann dank dem Einsatz von Vektor Tiles bei kleinem Resourcenbedarf erreicht werden. Sogar Rasterkarten wurden vektorisiert und mit Mapbox GL JS im nationalen Bezugsrahmen LV95 dargestellt. Der Vortrag zeigt die nötigen Schritte zur Aufbereitung der Vector Tiles mit Open Source Software und erläutert die programmatisch erzeugten Kartenstile. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/GPMCKV/
Weniger ist mehr - zur Auswahl darzustellender Elemente in der digitalen Kartographie (fossgis2020)
Die Auswahl von dem, was man in einer Karte darstellt, ist von entscheidender Bedeutung für deren Lesbarkeit. In Karten auf Grundlage von OpenStreetMap-Daten wird diese Auswahl für viele wichtige Elemente durch subjektive Klassifizierungen oder die Größe subjektiver Beschriftungs-Geometrien vorgenommen, welche eigentlich in OpenStreetMap nichts zu tun haben. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Ansätze zur Bewertung der Bedeutung von Objekten für den Zweck der Auswahl bei der Darstellung. Die Auswahl von Datenelementen nach ihrer Bedeutung ist ein elementarer Arbeitsschritt bei der Produktion von Karten. Bei der regelbasierten digitalen Kartographie passiert dies zwingendermaßen auf Grundlage von aus den verwendeten Daten abgeleiteten Kriterien. In OpenStreetMap-Karten erfolgt dies traditionell bei der Auswahl zentraler Karten-Elemente, insbesondere bei kleinen Maßstäben, oft jedoch nach eher zweifelhaften Kriterien: * Die Auswahl von dargestellten Siedlungen geschieht auf Grundlage einer weitgehend subjektiven Klassifikation als city/town/village/hamlet/isolated_dwelling. * Die Auswahl von Straßen geschieht nach der global uneinheitlichen, teils ebenfalls subjektiven aber in jedem Fall oft praktisch schwer überprüfbaren Klassifikation in trunk/primary/secondary/tertiary/unclassified. * die Auswahl von darzustellenden Beschriftungen geschieht oft auf Basis der Größe von in ihrer Ausdehnung nicht überprüfbaren und damit subjektiven Beschriftungs-Polygonen. Der Vortrag soll einen Überblick darüber geben, wie man durch Analyse der Daten auf Grundlage überprüfbarer Attribute und Geometrien Bewertungen ableiten kann, welche eine objektivere, einheitlicherere und besser nachvollziehbare Auswahl ermöglichen und damit eine bessere Karten-Darstellung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/YQGPNJ/
Pilgerstab in einer Hand, Brecheisen in der anderen: wie man Geodaten öffnet (fossgis2020)
Erfahrungen aus Luxemburg, aus der EU und ausserhalb, wie man mit Gesetzen und Überzeugungsarbeit an offene Geodaten kommt. In der EU geben die PSI-Richtlinien von 2003 und 2013 jedem das Recht auf die Wiederverwendung von Daten aus dem öffentlichen Sektor. Oder tun sie das wirklich? Was sagt das Informationsweiterverwendungsgesetz, und was bedeutet es für uns? Was wird die Open Data Richtlinie von 2019, die bis 2021 umgesetzt sein muss, ermöglichen? Sind solche Gesetze überhaupt notwendig? Im Urlaub im Kosovo tat Guillaume, was jeder normale Mensch tun würde - er begann zu kartographieren und nach offenen Geodaten zu suchen. Zusammen mit der örtlichen Community half er, die Kosovo-Katasterbehörde davon zu überzeugen, zum ersten Mal Daten freizugeben. Ohne Open Data Gesetze aber mit Import-Mapathons und Partnerschaften wurde OpenStreetMap zur besten Karte des Landes. Zuvor war Guillaume der technische Leiter des luxemburgischen Projekts für ein Open Data Portal. Als er begann, war Luxemburg Schlusslicht im Open Data Index der EU. Es ist seitdem an erster Stelle und eines der Länder mit der offensten Geodatenpolitik - dank einer Kombination aus Familiengeschichte und OpenRailwayMap. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/HEE3SU/
Eröffnung (fossgis2020)
Eine feierliche Eröffnung der Konferenz durch Vertreter des FOSSGIS e.V. mit wertvollen Hinweisen zum Ablauf und der Organisation Eine feierliche Eröffnung der Konferenz durch Vertreter des FOSSGIS e.V. mit wertvollen Hinweisen zum Ablauf und der Organisation. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/TDNXQF/
Was ist OpenStreetMap? (fossgis2020)
Was ist OpenStreetMap? In dieser Session wird das Projekt vorgestellt, warum es entstanden ist, wer darauf setzt und was die Stärken des Ökosystems sind. Was ist OpenStreetMap? In dieser Session wird das Projekt vorgestellt, warum es entstanden ist, wer es nutzt und was die Vorteile sind. Es werden Anwendungen auf Basis von OpenStreetMap gezeigt und Anregungen geliefert, welche Möglichkeiten OSM eröffnet und wie sich Teilnehmer der Konferenz im Projekt einbringen können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/UEWFWR/
Was ist Open Source? (fossgis2020)
Der Vortrag stellt die Geschichte der Entwicklung von Open Source vor und geht auf wichtige Grundlagen ein. Ziel des FOSSGIS e.V. und der OSGeo ist die Förderung und Verbreitung freier Geographischer Informationssysteme (GIS) im Sinne Freier Software und Freier Geodaten. Dazu zählen auch Erstinformation und Klarstellung von typischen Fehlinformationen über Open Source und Freie Software, die sich über die Jahre festgesetzt haben. Open Source hat viele Facetten und es ranken sich inzwischen ebenso viele Mythen darum. Was davon richtig ist und was nicht stellen wir in einer kurzen Einführung zusammen. Der Vortrag richtet sich an alle, die mit Open Source bisher noch wenig Kontakt hatten und die Grundlagen verstehen möchten. Open Source ist auf der einen Seite ein Entwicklungsmodell und auf der anderen ein Lizenzmodell. Zusammen bilden sie eine Kultur offener Entwicklungsgemeinschaften, die höchst effektiv arbeiten. Diese Kultur ist um ein Vielfaches effektiver, als proprietäre Modelle es je sein können. Ein einfaches Beispiel: Das Betriebssystem des Herstellers Apple basiert auf dem Open-Source-Unix FreeBSD. Es gibt halt einfach nichts besseres, und es selbst herzustellen wäre unendlich teuer, das hat sogar der hyper-proprietäre Hersteller Apple eingesehen. Der Vortrag stellt die Geschichte der Entwicklung von Open Source vor und geht auf wichtige Grundlagen ein. Ziel des FOSSGIS e.V. und der OSGeo ist die Förderung und Verbreitung freier Geographischer Informationssysteme (GIS) im Sinne Freier Software und Freier Geodaten. Dazu zählen auch Erstinformation und Klarstellung von typischen Fehlinformationen über Open Source und Freie Software, die sich über die Jahre festgesetzt haben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/EZAY3D/
Ehrenamt im FOSSGIS e.V. (fossgis2020)
Was ist eigentlich der FOSSGIS e.V. und was ist sein Ziel, wie funktioniert er und wie sieht das Vereinsleben aus? Der FOSSGIS e.V. dürfte dem meisten als der Veranstalter dieser Konferenz bekannt sein. Aber ist das wirklich alles, dass das Vereinsleben bestimmt? Was ist das Ziel des Vereins? Wer sind die Akteure im Verein und wie organisiert er sich? Diesen Fragen wird sich der Talk widmen. Zum einen wird der Verein an sich näher vorgestellt und zum anderen seine Aktivitäten und das Vereinsleben außerhalb der FOSSGIS-Konferenz. Außerdem zeigt der Talk auf, wie ein ehrenamtliches Engagement über das Jahr im FOSSGIS e.V. aussehen kann und welche Möglichkeiten es gibt, aktiv zu werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/QMK3JN/
Die Welt als runde Sache auf der ebenen Karte (fossgis2020)
Es ist nicht möglich, die Erde verzerrungsfrei auf einer Karte darzustellen. Es wird gezeigt, mit welchem Abbildungssystem OSM arbeitet, welche Vor- und Nachteile es hat, und eine Auswahl relevanter alternativer Koordinatenbezugssysteme aufgezeigt. Dabei werden Begriffe wie Referenzellipsoid, Geoid, EPSG, WGS84, NHN etc. vorgestellt. Programme zur Kartenerstellung arbeiten mit sogenannten Koordinatenbezugssystemen (KBS), entweder explizit wie QGIS, das in der Lage ist, Layer mit unterschiedlichen KBS zur Laufzeit in ein Projekt-KBS umzurechnen, oder implizit wie viele Programme, die einfach die vorgegebenen x- und y-Werte als Koordinatensystem benutzen. In diesem Vortrag wird aufgezeigt, was notwendig und möglich ist, damit die runde Erdoberfläche auf einer ebenen Oberfläche wie einer Landkarte oder einem Bildschirm dargestellt werden kann. Über Begriffe wie Referenzellipsoid und Geoid wird auch auf die Höhenbestimmung eingegangen. Auf Formeln und mathematische Einzelheiten wird nicht eingegangen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/JV7GRQ/
DG108: Das Parlament in Fragen des wissenschaftlich-technischen Wandels beraten - wie läuft das ab? (datengarten)
Einrichtungen der Technikfolgenabschätzung gehörten zu den “most important public bodies you’ve never heard of”, schrieb der frühere Leiter einer solchen Einrichtung in der Fachzeitschrift Nature. Mit dem zweiten Teil des Satzes liegt er nicht ganz falsch, auch wenn Transparenz und öffentlicher Diskurs seit Beginn zu den Prinzipien der Technikfolgenabschätzung gehören. Im Vortrag soll die Arbeit des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (kurz TAB) näher beleuchtet werden: Wie funktioniert Technikfolgenabschätzung? Welche Rolle spielt diese Form der Politikberatung im Konzert der vielfältigen Einflüsse auf die Arbeit des Parlaments? Und welche Herausforderungen stellen sich ihr aktuell? Das TAB wurde vor gut 30 Jahren vom Deutschen Bundestag eingerichtet. Es sollte die Informations- und Wissensbasis der Abgeordneten in Fragen des technologischen Wandels erweitern. Seitdem haben die Wissenschaftler*innen des Büros ca. 200 Berichte veröffentlicht, die sich (unter anderem) mit gesellschaftlich kontroversen Technologien wie der Kernfusion und Gentechnologie, aber auch mit Umwelttechnologien, medizinischen Entwicklungen und Aspekten der Digitalisierung befassen. Die Idee einer solchen Beratungseinrichtung, ursprünglich in den USA entwickelt, machte Schule. Mittlerweile lässt sich weltweit eine Institutionalisierung der Technikfolgenabschätzung beobachten, gleichzeitig stellen sich ihr durch den immer schnelleren technologischen Wandel und durch Veränderungen im politischen System neue Herausforderungen, die im Vortrag diskutiert werden sollen. about this event: https://c3voc.de
Not a game (jh20)
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OpenGestures (jh20)
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passworder (jh20)
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Water Me! (jh20)
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Admin.io (jh20)
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Deep Graffiti (jh20)
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KI-Handschrifterkennung (jh20)
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The quest of architecture (jh20)
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DiBib (jh20)
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Abschlusspräsentation (jh20)
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Ergonomische Tastaturen und alternative Tastaturbelegungen (jh20)
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Brettspiel Go & KI (jh20)
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Capture the Flag - Spielerei oder hacken lernen (jh20)
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Better safe than sorry - Wie kannst Du Dich und Deine Daten schützen? (jh20)
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Bits, Bytes & Bauernhof (jh20)
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Digitale Öffentlichkeit (jh20)
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Christian Kram: Behavior dropped development – Wie BDD zum Selbstzweck verkommt [Softwerkskammer Lübeck] (chaotikum)
Behavior driven development kann ein ein mächtiger Verbündeter im Softwarelebenszyklus sein. Genauso gut kann es aber auch mächtig im Wege stehen und den Prozess verlangsamen, verkomplizieren und zum reinen Selbstzweck verkommen. Im Rahmen dieses Talks geht Christian auf die Quintessenz von BDD ein und macht eine Abgrenzung zu ähnlichen Konzepten wie Test Driven Development, Acceptance Test Driven Development oder auch Specification by Example. Unabhängig vom gewählten Softwareentwicklungsmodell, kann es gerade in agilen Umfeldern seine Stärken ausspielen. Weiterhin zeigt er einige Verhaltensweise auf, die einer gelungenen Umsetzung mächtig im Weg stehen können und dafür sorgen, dass BDD seine Stärken nicht ausspielen kann. Gezielt geht er auf drei Probleme ein, die ihm in der Praxis bereits häufiger begegnet sind. Dem Reflex widersprechend, diese Probleme mittels Workarounds zu umschiffen, berichtet er, was ihm in der Vergangenheit geholfen hat, Teams wieder auf den rechten BDD Kurs zu bringen, damit BDD nicht zu einem reinen Selbstzweck verkommt und das Team verlangsamt. Dieser Vortrag wurde am 3. März 2020 im Nobreakspace aufgezeichnet. This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License (CC BY NC ND 4.0). https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/ about this event: https://chaotikum.org/blog/2020/02/27/softwerkskammer-dojo/
JS, Rust, Python and the Holy Graal (bobkonf2020)
In the old times, way back, Java used to be the only JVM language. Later on, a few other players entered the field, such as Jython and JRuby. But those were just for scripting, right? It didn't take long for compiled languages to catch up. With Scala and Kotlin, we have definitely entered the age of polyglot programming on the JVM. The Truffle project – part of GraalVM – is a promising approach to make it easy, efficient, and seamless to run alternative languages on the same VM as Java. This talk will look at the new age of polyglot programming and all the cool things we can do with it. about this event: https://bobkonf.de/2020/hupel.html
Programming by any other name (bobkonf2020)
Programmers enjoy looking back and learning about the primitive technologies used “back in the day” like hexadecimal code, assembly, punched cards, paper teletypes and how complicated things were. We rarely do the inverse exercise and imagine which technologies will look primitive from a future perspective. What if the current state of computing is just a really low local maxima? Which technologies will be replaced by obviously superior ones, which ones will survive the test of time? What if the computer revolution hasn’t happened yet? Do we know how to compute? Have you heard of Unison, Darklang, Lasp, NetLogo, Glamourous Toolkit, Hazel, Dynamic Land? Someone said that “The future is already here – it’s just not evenly distributed”, in this talk we will see if it is in fact here, which tools are already available to escape the local maxima and if not already here, which hints of that future are available on current research. about this event: https://bobkonf.de/2020/guerra.html
The essence of programming (bobkonf2020)
Referential transparency is a property that lets us better understand computer programs, because it allows us to safely replace expressions with their values without changing the programs behavior in other places. To achieve referential transparency, we have to program using pure functions and function composition as primary tools. Seen abstractly, the process of composing and decomposing of pure functions closely relate to the essential principle of problem: “To solve a large problem, split it up into subproblems and solve these recursively, then combine the solutions.” What implications does this correlation have on functional programs? In this talk, I argue why function composition is the essence of programming, and how it manifests itself through some abstractions we know from the functional world. about this event: https://bobkonf.de/2020/sundstroem.html
Self-documenting computation (bobkonf2020)
Undoubtedly, the standard format of sharing computations in the business world is the spreadsheet. But this quickly becomes unwieldy when complex algorithms are involved or deeply structured data are more appropriate for the problem at hand. So how to present the inner workings of an algorithm in such a way that it may be part of an invoice, to be checked by accountants? We advertise an idea that is actually as old as spreadsheets and show how, building on top of some popular Haskell packages, one can obtain an embedded domain-specific language for self-documenting computations. about this event: https://bobkonf.de/2020/klinke.html
ImplicitCAD: Haskell all of the Things (bobkonf2020)
ImplicitCAD is a 3D modelling system used for designing objects using CSG (Constructive Solid Geometry) in either Haskell, or in a SCAD based language. This talk will discuss ImplicitCAD’s CSG engine, it’s SCAD language design, and provide an update on efforts to use Haskell in more 3D printing related tasks. We will discuss the demands that implicit CSG place on a rendering engine, as well as the advantages that the implicit CSG approach provides when building models. ImplicitCAD’s modelling system uses implicit functions to define and operate on objects as fields, rather than just shapes. This approach allows for simple solutions to some common problems in programmatic 3D design, and gives more mathematically inclined users a powerful syntax to express themselves in. about this event: https://bobkonf.de/2020/longtin.html
Leveraging Algebraic Data Types – In Any Programming Language (bobkonf2020)
In functional programming languages, Algebraic Data Types and Pattern Matching are ubiquitous, and they are a very powerful and expressive tool. Unfortunately, many mainstream languages, especially in the object-oriented spectrum, lack these features and resort to rather cumbersome subtyping and inheritance. But not all is lost! Leveraging an old GoF pattern together with Lambda syntax that by now has spread to most modern programming languages, we can emulate ADTs and pattern matching in virtually any programming language. Applications range from implementation of standard ADTs like `Maybe`, Tuples and `Either` over standard functional data structures like Linked Lists and Fingertrees, up to complex structures like ASTs or DSLs. about this event: https://bobkonf.de/2020/thoma.html
The Object-Oriented/Functional-Programming symmetry: theory and practice (bobkonf2020)
Much gets written on the internet about comparisons between Object-Oriented (OO) and Functional-Programming (FP) approaches software: which one is going to solve all your programming problems? If we concentrate on precise, objective comparisons and relations between the two sides, the programming-language folklore mentions a symmetry (often called a “duality”) between object-oriented and functional-programming styles. More precisely, a symmetry between program organizations based on class decompositions, and those based on sum types (also called variant types or algebraic datatypes). In this talk we propose to revisit this symmetry, discussing both practical and theoretical aspects. about this event: https://bobkonf.de/2020/scherer.html
Criminally fast rust and breaking safety for fun and profit (bobkonf2020)
In this talk, we confess our rusty sins: memory manipulation, unsafe code, lying to the borrow tracker, lifetime crimes, and many more. Criminally fast rust is possible, and we share what worked for us, what didn’t, and why we broke the safe. Over the past year we’ve been building Tremor - an event processing system used at Wayfair to process billions of messages per minute 24x7x365. This is our first project as an organization and as individuals with the Rust programming language. We’ve learned a lot: to hate rust, to love it, to hate and love it again; there are things we did badly, some we did terribly as we bent to the borrow trackers demands, before bending the borrow tracker to our needs. about this event: https://bobkonf.de/2020/ennis-gies.html
Integration und Migration von unternehmenskritischen Legacy-Anwendungen (bobkonf2020)
Vor zwei Jahren sind wir mit einer PL/SQL-Anwendung aufgebrochen in die funktionale Welt. Auf dem bisherigen Weg Richtung Elixir/Erlang erlebten wir viele technische und organisatorische Überraschungen, viele erfreulich, einige nicht. Ein Erfahrungsbericht über … - die organisatorischen Hürden in der Umsetzung einer technischen Vision - die Migration und Integration von Legacy-Anwendungen in eine funktionale Umgebung. Die Hoffnung ist, Argumente zu liefern, um den üblichen Bedenken beim Wechsel in die funktionale Welt entgegenzutreten. about this event: https://bobkonf.de/2020/ehlts-deiters.html
A Nokia 3310 Ringtone Player in Elm (bobkonf2020)
In this talk we build a web application in Elm that reads some good old school Nokia 3310 ringtones and plays them in a browser. We will explore how to write a parser to interpret the Ring Tone Text Transfer Language (RTTTL) format and how to use modern Web Audio APIs to recreate those iconic sounds. We will conclude the talk by playing a selection of tunes, applying some effects and having a good time. about this event: https://bobkonf.de/2020/liu.html
Effizient arbeiten mit Architecture Decision Records (ADR) (bobkonf2020)
Dokumentation gehört oft nicht zu den Lieblingsaufgaben im Softwareentwicklungsalltag. Das resultiert in vielen Fällen daraus, da nicht klar ist, warum etwas dokumentiert werden sollte. Der in der Praxis gelebte Ansatz einen Dokumentationsort, zum Beispiel in Form eines Wikis, ist zum Scheitern verurteilt. Entweder es wird kaum dokumentiert oder zu viel und es wird schwer Informationen zu finden, die man sucht. Ein leichtgewichtiger Ansatz ist arc42, bei dem je nach Bedarf die vorgegebenen Unterpunkte ausgefüllt werden. Dort werden im Unterpunkt neun Entwurfsentscheidungen dokumentiert, also genau die Entscheidungen, die die Softwarearchitektur entscheidend prägen. Die Auswirkungen von nicht dokumentierten Entscheidungen gehen von immer wiederkehrenden Diskussionen, bis hin zu fehlerhaften Folgeentscheidungen die das Projekt zum Scheitern bringen können. Doch wie können viele Entscheidungen effizient und nachvollziehbar dokumentiert werden? In diesem Vortrag wird ein kompaktes Format namens Architecture Decision Records (ADR) vorgestellt und gezeigt, wie sie effizient eingesetzt werden können. Neben Kleinigkeiten wie der Titelvergabe für eine ADR wird ein Lösungsvorschlag aufgezeigt, um bei einer großen Sammlung von Entwurfsentscheidungen (>50) nicht den Überblick zu verlieren. Dabei kommt der Docs-As-Code Ansatz mit AsciiDoc und JBake zum Einsatz, mit dem die technische Architektur in einer Microsite gerendert wird. Durch Tagging und eine effiziente Suche, wird die Dokumentation nicht nur lebendig, sondern zum täglichen Arbeitsmittel. about this event: https://bobkonf.de/2020/dienst.html
Practical ReasonML (bobkonf2020)
Static type systems have arrived in the frontend! Typescript and Flow made them popular. ReasonML - the language by React Framework inventor Jordan Walke - goes one step further and brings a functional programming language from the ML family into the browser. ReasonML combines the semantics of OCaml with the common syntax of JavaScript. How well does this work in practice? How easily can ReasonML be integrated into the existing JS ecosystem? How well do SinglePage apps work with ReasonReact? Where does ReasonML stand in comparison to TypeScript on one side or Elm on the other? We tried it in real projects, and the talk will be about our experience, which projects are worth using Reason and when you should rather do without it. about this event: https://bobkonf.de/2020/emrich.html
Open Source Numbers Everybody Should Know (bobkonf2020)
A Data-Driven Portrait of New Trends in How We Build Software, Open Source & What Even is "Entry-Level" Now. about this event: https://bobkonf.de/2020/miller.html
The Lessons of 14 Years of Open Source Haskell (bobkonf2020)
Haskell is part of the open source ecosystem and is here to stay. We use pandoc, the swiss army knive of document conversion, which created in 2006 by John MacFarlane, to dive into the effects of using Haskell in an open source project. Pandoc enjoys widespread use among technical and less-technical users and is one of the best known open source Haskell programs with millions of downloads. Yet, even programmers interested in functional programming are frequently unaware of pandoc’s implementation language. We use pandoc as an example to answer many real-life questions which surround Haskell: How did the choice of programming language effect the development of the project? Do developers get scared away by a language with a reputation of being difficult to learn? Is anyone but computer scientists and mathematicians able to contribute in a meaningful way? The answers will help decision makers to know the pros and cons of using Haskell for their applications. about this event: https://bobkonf.de/2020/krewinkel.html
Malte über das Nachtlicht [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Das Nachtlicht ist ein Bausatz zum Löten lernen. Malte zeigt die neue Website https://nachtlicht.chaotikum.org Hier wird der Bausatz vorgestellt und es gibt Informationen zur Funktionsweise. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2020/02/21/5min/
Torben über βkP [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Torben stellt die Komplexitätsklassen βkP vor. Diese Hierarchie von Klassen liegt zwischen P und NP. Eventuell kann man durch Untersuchungen von βkP auch etwas über das P-NP-Problem lernen. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2020/02/21/5min/
Fabi über Kakophonie [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Mit Ableton Link kann man Software zum Musikmachen verbinden. Fabi demonstriert in diesem kurzem Workshop, wie es klingt, wenn diverse Synthesizer-Apps auf den Smartphones des Publikums gemeinsam Musik machen. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2020/02/21/5min/
Johannes über PlantUML [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Mit PlantUML kann man schöne UML-Diagramme automatisch aus semantischen Beschreibungen generieren. Johannes zeigt an Beispielen, wie das aussehen kann und erklärt, wieso die Welt ein besserer Ort wird, wenn wir Grafiken vernünftig versionieren können. Tools und Konzepte aus dem Vortrag: - PlantUML zur Erstellung von (UML-)Diagrammen https://plantuml.com/de/ Anwendungsfall- - Diagramme mit PlantUML https://plantuml.com/de/use-case-diagram C4 - Modell zur Visualisierung von Software-Architektur https://c4model.com/ - C4-Diagramme mit PlantUML https://github.com/RicardoNiepel/C4-PlantUML - Domain Storytelling zum Erlernen einer Domänensprache https://domainstorytelling.org/ - Domain Stories mit PlantUML https://github.com/johthor/DomainStory-PlantUML arc42 - Template zur Dokumentation von Software-Architekturen http://arc42.de/template Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2020/02/21/5min/
Leo über Ghostwriter [Fünf-Minuten-Termine] (chaotikum)
Leo hat eine elektrische Schreibmaschine gefunden und sofort auseinander genommen. Wenn man die originale Steuerplatine durch einen Arduino und drei Schrittmotortreiber ersetzt, kann eine Schreibmaschine auch ganz von alleine schreiben. Ein Vortrag im Rahmen der Fünf-Minuten-Termine. Die Idee ist einfach: An jedem vierten Mittwoch des Monats nutzen wir das volle Haus zum Open Space / Chaostreff und jede Person, die möchte, kann kurz vorstellen, was auch immer ihr vorschwebt. about this event: https://chaotikum.org/blog/2020/02/21/5min/
Re:Public Domain Weltausstellung 2020 BELIEVE IT OR NOT (dgwk2020)
Eine 90minütige Show mit 49 Werken von 49 Urheberinnen die 1949 gestorben sind. Mit Aino Alto, Victor Fleming, Richard Strauss, James Ensor, Leadbelly und vielen Anderen. 49 zeitgenössische Künstlerinnen, Maler, Ingenieure, Schauspieler und Mathematiker haben diese Werke remixt, neu bearbeitet, neu verwurstet, verknotet und in neuen Zusammenhängen ganz neu verpackt. In der 90minütigen Show werden Ausschnitte dieser Bearbeitungen vorgestellt. Moderiert und ausgegraben vom sagenumwobenen Robert Ripley, den wir zu diesem Zweck selbst wieder reanimieren mussten. Believe it or not! Die Show und Ausstellung geht anschliessend auf Welt Tournee. Eine 90minütige Show mit 49 Werken von 49 Urheberinnen die 1949 gestorben sind. Mit Aino Alto, Victor Fleming, Richard Strauss, James Ensor, Leadbelly und vielen Anderen. 49 zeitgenössische Künstlerinnen, Maler, Ingenieure, Schauspieler und Mathematiker haben diese Werke remixt, neu bearbeitet, neu verwurstet, verknotet und in neuen Zusammenhängen ganz neu verpackt. In der 90minütigen Show werden Ausschnitte dieser Bearbeitungen vorgestellt. Moderiert und ausgegraben vom sagenumwobenen Robert Ripley, den wir zu diesem Zweck selbst wieder reanimieren mussten. Believe it or not! Die Show und Ausstellung geht anschliessend auf Welt Tournee. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
Schlusswort (dgwk2020)
about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/
E-Voting – Ein Lagebericht (dgwk2020)
Bundesrat, Kantonsregierungen und Verwaltungen haben aus den Vorkommnissen rund ums E-Voting im 2019 nicht die richtigen Schlüsse gezogen. Viele wollen mit E-Voting schnellstmöglich vorwärtsmachen und verlassen sich jetzt auf eine neue Post/Scytl-Lösung. Von Gesetzes wegen tragen aber die Kanton die alleinige Verantwortung für die sichere Durchführung von Wahlen und Abstimmungen und könne sie weder an Lieferanten oder Bundeskanzlei delegieren. Bei vielen Bürgern ist immer noch die Meinung verbreitet, E-Voting könne sicher sein, doch das Vertrauen darin sinkt forwährend. Bei der laufenden Initiative für ein E-Voting-Moratorium kommen gleichzeitig immer neue Unterstützer hinzu, doch es fehlen immer noch zehntausende Unterschriften. Dieser Vortrag soll einige Grundlagen zu E-Voting vermitteln und die aktuelle technische und politische Lage aufzeigen. Bundesrat, Kantonsregierungen und Verwaltungen haben aus den Vorkommnissen rund ums E-Voting im 2019 nicht die richtigen Schlüsse gezogen. Viele wollen mit E-Voting schnellstmöglich vorwärtsmachen und verlassen sich jetzt auf eine neue Post/Scytl-Lösung. Von Gesetzes wegen tragen aber die Kanton die alleinige Verantwortung für die sichere Durchführung von Wahlen und Abstimmungen und könne sie weder an Lieferanten oder Bundeskanzlei delegieren. Bei vielen Bürgern ist immer noch die Meinung verbreitet, E-Voting könne sicher sein, doch das Vertrauen darin sinkt forwährend. Bei der laufenden Initiative für ein E-Voting-Moratorium kommen gleichzeitig immer neue Unterstützer hinzu, doch es fehlen immer noch zehntausende Unterschriften. Dieser Vortrag soll einige Grundlagen zu E-Voting vermitteln und die aktuelle technische und politische Lage aufzeigen. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/