
Was soll das alles?
Philip Dulle
Show overview
Was soll das alles? has been publishing since 2024, and across the 2 years since has built a catalogue of 93 episodes, alongside 2 trailers or bonus episodes. That works out to roughly 100 hours of audio in total. Releases follow a weekly cadence, with the show now in its 6th season.
Episodes typically run an hour to ninety minutes — most land between 55 min and 1h 13m — and the run-time is fairly consistent across the catalogue. It is catalogued as a DE-language Society & Culture show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed 6 days ago, with 19 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 46 episodes published. Published by Philip Dulle.
From the publisher
Willkommen bei „Was soll das alles?“. Im Kultur-Podcast spricht Journalist Philip Dulle mit Künstler:innen über ihre Inspiration und Kreativität, über Zweifel und die großen wie kleinen Fragen des Lebens. Neue Folgen immer freitags. Überall, wo es Podcasts gibt. Impressum: https://linktr.ee/philipdulle
Latest Episodes
View all 93 episodesSibylle Kefer schreibt sozialkritische Liebeslieder an das Leben
Live-Spezial: Pianistin Angelika Ortner und die Kunst einer besseren Zukunft
Musikerin Ava Fina und ihr Mut zur „Wild Woman“
Sängerin Sanna Frankie: Verletzlichkeit als Superpower
S6 Ep 15Ansa Sauermann greift zur Rockgitarre in diesen unruhigen Zeiten
Mit “Gehts noch?” bündelt Ansa Sauermann Themen, die sich über Jahre angestaut haben: gesellschaftliche Debatten, politische Verhärtungen und die Frage, wie man darauf musikalisch reagiert, ohne belehrend zu werden. Dafür greift der in Wien lebende Musiker diesmal hörbar stärker zur Rockgitarre – geprägt auch von seiner Jugend in Dresden, vom Aufwachsen mit Die Toten Hosen und frühen Konzertfahrten mit seiner Mutter. Im Gespräch erzählt Sauermann von Rebellion gegen den Vater, vom Wechsel vom Schlagzeug zur Gitarre, von Support-Shows für Element of Crime und davon, warum auch leise Songs laut sein können. Aufgenommen wurde diese Folge von “Was soll das alles?” im Wiener Café Weidinger, die Hintergrundgeräusche gehören also diesmal bewusst dazu.
S6 Ep 14Jazzmusikerin Yvonne Moriel sucht keinen Plan B
Yvonne Moriel zählt zu den spannendsten Stimmen der jungen österreichischen Jazzszene: Mit ihrem Quartett Sweetlife verbindet die Saxophonistin und Komponistin Jazz, Improvisation, Dub und elektronische Klangflächen zu einem eigenständigen Sound zwischen Groove, Offenheit und klanglicher Irritation. In dieser Folge von “Was soll das alles?” spricht sie über ihr neues Album “Sweetlife III”, das in einem langen kollektiven Prozess entstanden ist, über freie Improvisation, elektronische Sounds und darüber, warum sie musikalisch immer wieder neue Herausforderungen sucht. Außerdem geht es um ihren Weg von Tirol nach Wien, um Eiskunstlauf in ihrer Jugend, um ein abgeschlossenes Medizinstudium und um die bewusste Entscheidung, sich trotzdem ganz für die Jazzmusik zu entscheiden. Eine Folge über Disziplin, künstlerische Freiheit und die Lust, sich immer wieder neu herauszufordern.
S6 Ep 13Karin Rabhansl singt zwischen Humor, Tod und Teufel (LIVE)
Diese Folge entstand live beim Passauer Podcast-Festival: Zu Gast ist Karin Rabhansl, eine Künstlerin, die Dialekt, Indie, Rock und heitere bis düstere Geschichten auf besondere Weise verbindet. Wir sprechen über ihr Aufwachsen im Bayerischen Wald, erste musikalische Prägungen zwischen Rainhard Fendrich, Georg Danzer und Nineties-Rock, den Weg von der Banklehre zur Musik, frühe Aufmerksamkeit durch FM4 und den Song „Magst schmusen? mir wad's wurscht“. Außerdem geht es um den Stilwandel seit ihrem Album “Tod und Teufel”, um dunkle Themen wie Schuld, Einsamkeit und toxische Beziehungen, politische Haltung in Songs und die Frage, was Musik gesellschaftlich erzählen kann. Zum Schluss sprechen wir über ihr heutiges Leben zwischen Bühne, Musikunterricht und neuen Projekten – und darüber, was von ihrer Kunst einmal bleiben soll. Danke an Matthias Hofer und das Team des Festivals für die Einladung nach Passau.
S6 Ep 12Voodoo Jürgens feiert den Zweifel als Aufbruch
Voodoo Jürgens ist zurück mit “Gschnas”, seinem vierten Album, das vieles neu denkt und trotzdem unverkennbar nach dem Wiener Dialekt-Liedermacher klingt. Drei Jahre nach “Wie die Nocht noch jung wor” sprechen wir über neue Arbeitsprozesse, über Zweifel als Ausgangspunkt des Schreibens und darüber, warum seine Band heute viel stärker an seinen Songs beteiligt ist als früher. Es geht darum, wie er sich den Dialekt als künstlerische Sprache zurückerobert hat, warum er aufpassen will, nicht zur Comicfigur seines Alter Egos zu werden und größere Bühnen für ihn nicht automatisch das nächste Ziel sind. Wir reden über seine Ausflüge ins Schauspiel, über seine preisgekrönte Hauptrolle im Film “Rickerl”, über das Arbeiten vor der Kamera und darüber, was ihm die Malerei ermöglicht. Außerdem sprechen wir über Autonomie, über das Freistrampeln und über ein Album, das zwischen Selbstbefragung, Spielfreude und Aufbruch entstanden ist.
S6 Ep 11Yasmo rappt mit offenen Augen durch den Sturm
Seit zehn Jahren stehen Yasmo und Die Klangkantine gemeinsam auf der Bühne – mit einem Sound zwischen HipHop und Bigband-Jazz und Texten, die nicht ausweichen. Zum Jubiläum erscheint ihr viertes Album “Augen auf und durch”. Der Titel ist Programm: hinschauen statt wegsehen. In dieser Folge spreche ich mit Yasmin Hafedh, wie Yasmo eigentlich heißt, darüber, warum gerade jetzt die Zeit für klare Worte ist, wie sich politische Diskurse verschieben und wo für die Musikerin die persönliche Schmerzgrenze liegt. Wir reden über Protest als Motor und Lebenselixier und wie man politisch sein kann, ohne belehrend zu werden. Außerdem geht es um das Älterwerden im HipHop, über ihre Anfänge im Poetry Slam, ihre ersten Bühnenerfahrungen als 16-Jährige, um feministische Solidarität in der Musikszene und um die Frage, was ein „gutes Leben“ eigentlich ist. Ein Gespräch über Haltung, Humor und darüber, warum man manchmal einfach weitermachen muss – mit offenen Augen.
S6 Ep 10Andreas Spechtl (Ja, Panik) lässt die Masken fallen
Macht, Geld, Gier und ein Casino als Parabel auf den Kapitalismus: Ich spreche mit dem Musiker Andreas Spechtl (Ja, Panik) über seinen Auftritt im Spielfilm “Un Gran Casino” von Filmemacher Daniel Hoesl. Das Casino di Campione wird darin zur Bühne eines essayistischen Fiebertraums zwischen Apokalypse und Revolution; Andreas spielt einen Spieler – Figur und Symptom zugleich – und erzählt von Dreharbeiten und der Faszination eines Ortes, der ganz dem schnellen Geld verschrieben scheint. Außerdem sprechen wir über 20 Jahre Ja, Panik: Wie hat sich die Eigen- und Fremdwahrnehmung der Band verändert? Wir reden über Kapitalismuskritik im Pop, Witz und Diskurs und über sein aktuelles Leben in Argentinien, zwischen Tourproben, Distanz zu Europa und Bandmitgliedern und frischer Perspektive.
S6 Ep 9„Wortwiege“-Kuratorin Anna Luca Krassnigg erkundet das Ungeheuer Mensch
Theater als Denkraum, als Brücke, als Widerstand: In dieser Folge spreche ich mit Anna Luca Krassnigg über ihre Arbeit zwischen Regie, Lehre und Festivalleitung. Seit 2012 ist sie Professorin am Max Reinhardt Seminar, seit 2020 leitet sie das „Wortwiege“-Festival in den historischen Kasematten von Wiener Neustadt – ein Ort, an dem Theater, Literatur, Musik, Film und Wissenschaft aufeinandertreffen. Wir sprechen über ihre Vision eines politischen Theaters, über das Spannungsfeld zwischen Klassikern und Gegenwartsdramatik, über Macht, Mythos und das aktuelle Spielzeitmotto „Ungeheuer… ist viel“. Es geht um interdisziplinäres Arbeiten, auch in ihren eigenen Projekten wie Fox On Ice, um Empowerment, welche Rolle Sprache und Kunst in politisch aufgeladenen Zeiten spielen können. Ein Gespräch über Theater als vielschichtiges Kunstverständnis und über die ungeheure Doppelgestalt des Menschen.
S6 Ep 8The Ghost and the Machine: Andi Lechner feiert Kunst als Mysterium
Ein entschleunigtes Album in einer Zeit des schnellen Skips: In dieser Folge spreche ich mit Andreas Lechner über „Sorrows“, ein bewusst analog klingendes Werk zwischen Melancholie und Hoffnung. Wir reden über Kreativität als Haltung, über sein Aufwachsen in der Steiermark, erste musikalische Erweckungsmomente zwischen Nirvana und Metallica, sein Gitarrenstudium in Wien und warum er Jazz als Urform des Punk versteht. Außerdem geht es um Resonator-Gitarren als Gegenentwurf zur Künstlichen Intelligenz und welche Rolle Musiker:innen in einer von Algorithmen geprägten Welt spielen. Ein Gespräch über Kummer und Frohsinn im Plural – und über Musik als Gegenmodell zur Gegenwart.
S6 Ep 7„The Souffleur“: Claus Philipp über die Arbeit mit Willem Dafoe
„The Souffleur“ bewegt sich zwischen Theater und Kino, zwischen Spielfilm und dokumentarischer Atmosphäre. Der Film – mit Willem Dafoe – führt ins InterContinental, zum Wiener Eislaufverein, ins Papageienschutzzentrum und stellt Fragen nach Macht, Stimme und System: Wer spricht? Und wer lenkt im Hintergrund? Darüber spreche ich mit Claus Philipp, Dramaturg, Publizist, langjähriger Kulturressortleiter des “Standard” und ehemaliger Geschäftsführer des Stadtkino Wien. Wir reden über Kino als Ort und Institution, über Irritation als produktive Zuschauererfahrung und über die Arbeit hinter den Kulissen. Was bleibt von einem Film wie “The Souffleur”, wenn man das Kino verlässt, eine Botschaft oder ein leiser Widerstand?
S6 Ep 6Kabarettist Marc Carnal spielt Gott und sucht die Irritation
Marc Carnal ist Gott – zumindest auf der Bühne. In seinem ersten eigenen Kabarettprogramm “Gott live” spielt er den Allmächtigen, im echten Leben ist er einer der wichtigsten Gaglieferanten des Landes: Autor der Late-Night-Show “Willkommen Österreich”, FM4-Kolumnist, Hörspielautor. Wir sprechen über Witze als Muskeltraining, über Schreiben für andere und für sich selbst, über seine Arbeit mit den Satirikern Dirk Stermann und Christoph Grissemann, über die Freiheit, ein Programm auch nach der Premiere noch ständig umzubauen. Es geht um die Entwicklung eines eigenen Programms, um seine Arbeit im Team von “Willkommen Österreich” und um die Frage, welche Gags funktionieren und warum der offensichtlichste Schmäh selten der beste ist. Hinweis: Das Theater am Alsergrund, in dem “Gott live” u.a. zu sehen war, hat mittlerweile geschlossen. Aktuelle Termine von “Gott live” sind am 19. Februar in der Kulisse Wien und am 25. Februar im Kleines Theater Salzburg.
S6 Ep 5Elias Hirschl und die Macht der Sprache in „Schleifen“
Was passiert, wenn Worte nicht nur beschreiben, sondern krank machen? In dieser Folge spreche ich mit dem Autor, Poetry-Slammer und Musiker Elias Hirschl („Salonfähig“, 2021) über seinen Roman „Schleifen“, ein Buch über die Obsession, die Welt vollständig in Sprache zu überführen. Im Zentrum stehen die Sprachphilosophin Franziska Denk und der Mathematiker Otto Mandl, angesiedelt im Umfeld des Wiener Kreises – und der Traum von einer Universalsprache, die alles ordnen, erklären und heilen soll. Ein Projekt, das immer wieder neu beginnt und zwangsläufig scheitert. Wir sprechen über Sprache als Macht, über Klarheit als Verheißung und Gefahr, über Wörter, die Realität verzerren oder auslöschen können. Über Krankheiten, die erst real werden, wenn sie benannt sind. Es geht um mathematische Beweise und literarische Formen, um Fußnoten, erfundene Quellen und die Frage, warum wir Texten vertrauen, sobald sie wissenschaftlich klingen. Elias Hirschl erzählt von seinen eigenen Zugängen zwischen Mathematik, Philosophie und Schreiben und dem Wunsch vieler Menschen nach einer Weltformel. Wir sprechen über Hirschls musikalisches Projekt Ein Gespenst, über seine Schreibroutinen zwischen Disziplin und Kontrollverlust und darüber, warum er sich mit jedem neuen Buch bewusst neu erfinden möchte, statt an einer einmal gefundenen Form festzuhalten. Über Schreiben als Risiko, als ewige Schleife mit offenem Ausgang.
S6 Ep 4Jo The Man The Music und ihr Mut, sichtbar zu werden
Wachstumsschmerzen sind real: In dieser Folge spreche ich mit der Musikerin Jo The Man The Music über den langen Weg, mit Musik nach außen zu treten, und über den Mut, eigene Lieder zu veröffentlichen. Wir reden darüber, wie es sich anfühlt, am Land in der Steiermark aufzuwachsen und sich nicht sicher zu sein, ob man mit so viel künstlerischer Energie überhaupt nach außen treten darf. Mit fünf Jahren begann Johanna, wie die Musikerin Jo The Man The Music eigentlich heißt, Geige zu spielen, schrieb schon früh eigene Texte und Lyrics und komponierte ganze Stücke – zunächst ganz für sich, als inneren Dialog. Es geht um ihre erste EP „Soft Skin“, um Schreibprozesse, um Songs, deren Bedeutung sich oft erst mit Abstand erschließt, und um einen Künstlerinnennamen, der Schutz bietet, ihr Stärke gibt und einfach gut klingt. Ein Gespräch über Zeit, Zweifel, Vertrauen in das eigene Tempo und darüber, wie Kunst entsteht, wenn man sich erlaubt, sichtbar zu werden.
S6 Ep 3Checker Tobi Krell und Antonia Simm: Neugier als Haltung fürs Leben
Was hinterlässt die mächtigsten Spuren auf der Erde? Und was passiert, wenn ein „Checker“ seinem achtjährigen Ich begegnet? In dieser Folge spreche ich mit Wissensreporter Tobias Krell (Checker Tobi) und Regisseurin Antonia Simm über ihren neuen Kinofilm „Checker Tobi – Die heimliche Herrscherin der Erde“ – und über die großen Fragen, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen beschäftigen. Wir reden über die Reaktionen der Kinder auf der Kinotour, über Neugier als Haltung fürs Leben und darüber, warum es als Checker keine gute Idee wäre, ein langweiliger Erwachsener zu werden. Es geht um die Erde, auf der wir stehen und von der wir leben: um Landwirtschaft, Kohleabbau, Archäologie, Saatgut und um Drehorte wie Madagaskar, Mexiko und Spitzbergen, einen der sensibelsten Orte unseres Planeten. Ein zentrales Thema ist die Klimakrise: Wie nehmen Kinder den Wandel wahr? Was kann man ihnen zumuten und was nicht? Und wie erklärt man eine Welt, die selbst für Erwachsene immer schwerer zu verstehen ist? Eine Folge über Staunen, Zweifel, Haltung und darüber, warum das nächste Abenteuer vielleicht direkt vor der eigenen Haustür wartet.
S6 Ep 220 Jahre Kreisky: Franz Adria Wenzl und die neue Ernsthaftigkeit in der Kunst
20 Jahre Wiener Rockband Kreisky: Franz Adrian Wenzl ist zu Gast. Wir reden über das neue Album “Adieu Unsterblichkeit”, über finstere Lieder für halbwegs verschissene Zeiten, die Anfänge der Band und den ständigen Versuch, sich nicht zu wiederholen. Franz erzählt, warum ein Lied ruhig einmal das Publikum nerven darf und man nicht daran denkt, sich auf den Kreisky-Lorbeeren auszuruhen. Außerdem: warum ernsthafte Kunst gerade jetzt wichtig ist, wie ein typisches Kreisky-Lied entsteht und warum ein bisschen Schmäh selbst im Herz der Finsternis nicht schadet.
S6 Ep 1„Frau Picasso“: Christl lebt Kunst zwischen Feminismus und radikaler Offenheit
Christl lässt sich nicht festlegen: Als transmediale Künstlerin bewegt sie sich zwischen Musik, Literatur und bildender Kunst; kompromisslos, emotional und jenseits von Genre-, Gender- und Mediengrenzen. Im Gespräch geht es um künstlerische Selbstfindung, Aktivismus und Verletzlichkeit. Außerdem spricht Christl über ihren Podcast “Frau Picasso”, in dem sie mit FLINTA-Künstler:innen über Kunst, Inspiration und die oft unsichtbaren Strukturen der Kreativbranche spricht. Ein Gespräch über Sprache, Sound, Bilder und darüber, was es heute heißt, Kunst zu leben.
S5 Ep 19Bad Ida: Ines Dallaji sucht die Nähe zum Publikum
In dieser Folge spreche ich mit Ines Dallaji, Sängerin und Songwriterin von Bad Ida. Wie viel Platz hat Soul-Musik in Österreich? Warum ist es nach wie vor schwierig, mit dieser Musik eine breitere Öffentlichkeit zu erreichen? Ines spricht offen über strukturelle Hürden, über Sichtbarkeit und darüber, was es bedeutet, eine Musik zu machen, die sich nicht leicht einordnen lässt. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei der Blick nach außen: Wir sprechen über die Musikszene in New Orleans, die Ines aufmerksam beobachtet, als Inspirationsquelle, aber auch als Kontrast zu den Bedingungen hierzulande. Gleichzeitig geht es um Offenheit: Ines weiß noch nicht, in welche Richtung sich die Musik von Bad Ida nach dem neuesten Album „Ending Things“ entwickeln wird. Genau diese Ungewissheit versteht sie als kreative Freiheit. Ein Teil des Gesprächs widmet sich ihrer Stimme: wie sie sie gefunden hat, wie sich ihr Verhältnis zum Singen über die Jahre verändert hat und warum Stimme für sie immer auch ein Akt der Selbstbehauptung ist. Ines erzählt außerdem von ihrem Aufwachsen im Waldviertel, von den musikalischen Einflüssen ihrer Jugend und davon, wie diese frühe Sozialisation bis heute in ihren Songs nachhallt.