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Show overview

Was soll das alles? has been publishing since 2024, and across the 2 years since has built a catalogue of 100 episodes, alongside 2 trailers or bonus episodes. That works out to roughly 110 hours of audio in total. Releases follow a weekly cadence, with the show now in its 6th season.

Episodes typically run an hour to ninety minutes — most land between 55 min and 1h 13m — and the run-time is fairly consistent across the catalogue. It is catalogued as a DE-language Society & Culture show.

The show is actively publishing — the most recent episode landed 4 days ago, with 26 episodes already out so far this year. Published by Philip Dulle.

Episodes
100
Running
2024–2026 · 2y
Median length
1h 4m
Cadence
Weekly

From the publisher

Willkommen bei „Was soll das alles?“. Im Kultur-Podcast spricht Journalist Philip Dulle mit Künstler:innen über ihre Inspiration und Kreativität, über Zweifel und die großen wie kleinen Fragen des Lebens. Neue Folgen immer freitags. Überall, wo es Podcasts gibt. Impressum: https://linktr.ee/philipdulle

Latest Episodes

View all 100 episodes

100 Jahre Ingeborg Bachmann – mit Filmemacherin Regina Schilling

Jun 24, 202651 min

Musikerin Baiba setzt auf „delulu“ gegen die Weltlage

Jun 18, 202654 min

Christoph Moschberger und Matthias Werner bespielen den Weltenbaum

Jun 11, 20261h 8m

„Babystar“: Wenn Kindheit zum Content wird – mit Filmemacher Joscha Bongard

Jun 4, 202658 min

Marilies Jagsch (MAIIJA) besingt die Themen, die im Alltag keinen Platz finden

May 28, 20261h 19m

Kabarettist Christian Dolezal feiert die eigene Würstelhaftigkeit

May 21, 20261h 22m

Indiepop-Duo Atzur: Patricia und Paul erschaffen sich ihre eigenen Trends

May 14, 20261h 25m

Sibylle Kefer schreibt sozialkritische Liebeslieder an das Leben

May 7, 20261h 32m

Live-Spezial: Pianistin Angelika Ortner und die Kunst einer besseren Zukunft

Apr 30, 202659 min

Musikerin Ava Fina und ihr Mut zur „Wild Woman“

Apr 23, 20261h 13m

Sängerin Sanna Frankie: Verletzlichkeit als Superpower

Apr 16, 20261h 6m

S6 Ep 15Ansa Sauermann greift zur Rockgitarre in diesen unruhigen Zeiten

Mit “Gehts noch?” bündelt Ansa Sauermann Themen, die sich über Jahre angestaut haben: gesellschaftliche Debatten, politische Verhärtungen und die Frage, wie man darauf musikalisch reagiert, ohne belehrend zu werden. Dafür greift der in Wien lebende Musiker diesmal hörbar stärker zur Rockgitarre – geprägt auch von seiner Jugend in Dresden, vom Aufwachsen mit Die Toten Hosen und frühen Konzertfahrten mit seiner Mutter. Im Gespräch erzählt Sauermann von Rebellion gegen den Vater, vom Wechsel vom Schlagzeug zur Gitarre, von Support-Shows für Element of Crime und davon, warum auch leise Songs laut sein können. Aufgenommen wurde diese Folge von “Was soll das alles?” im Wiener Café Weidinger, die Hintergrundgeräusche gehören also diesmal bewusst dazu.

Apr 10, 20261h 39m

S6 Ep 14Jazzmusikerin Yvonne Moriel sucht keinen Plan B

Yvonne Moriel zählt zu den spannendsten Stimmen der jungen österreichischen Jazzszene: Mit ihrem Quartett Sweetlife verbindet die Saxophonistin und Komponistin Jazz, Improvisation, Dub und elektronische Klangflächen zu einem eigenständigen Sound zwischen Groove, Offenheit und klanglicher Irritation. In dieser Folge von “Was soll das alles?” spricht sie über ihr neues Album “Sweetlife III”, das in einem langen kollektiven Prozess entstanden ist, über freie Improvisation, elektronische Sounds und darüber, warum sie musikalisch immer wieder neue Herausforderungen sucht. Außerdem geht es um ihren Weg von Tirol nach Wien, um Eiskunstlauf in ihrer Jugend, um ein abgeschlossenes Medizinstudium und um die bewusste Entscheidung, sich trotzdem ganz für die Jazzmusik zu entscheiden. Eine Folge über Disziplin, künstlerische Freiheit und die Lust, sich immer wieder neu herauszufordern.

Apr 2, 20261h 33m

S6 Ep 13Karin Rabhansl singt zwischen Humor, Tod und Teufel (LIVE)

Diese Folge entstand live beim Passauer Podcast-Festival: Zu Gast ist Karin Rabhansl, eine Künstlerin, die Dialekt, Indie, Rock und heitere bis düstere Geschichten auf besondere Weise verbindet. Wir sprechen über ihr Aufwachsen im Bayerischen Wald, erste musikalische Prägungen zwischen Rainhard Fendrich, Georg Danzer und Nineties-Rock, den Weg von der Banklehre zur Musik, frühe Aufmerksamkeit durch FM4 und den Song „Magst schmusen? mir wad's wurscht“. Außerdem geht es um den Stilwandel seit ihrem Album “Tod und Teufel”, um dunkle Themen wie Schuld, Einsamkeit und toxische Beziehungen, politische Haltung in Songs und die Frage, was Musik gesellschaftlich erzählen kann. Zum Schluss sprechen wir über ihr heutiges Leben zwischen Bühne, Musikunterricht und neuen Projekten – und darüber, was von ihrer Kunst einmal bleiben soll. Danke an Matthias Hofer und das Team des Festivals für die Einladung nach Passau.

Mar 27, 20261h 2m

S6 Ep 12Voodoo Jürgens feiert den Zweifel als Aufbruch

Voodoo Jürgens ist zurück mit “Gschnas”, seinem vierten Album, das vieles neu denkt und trotzdem unverkennbar nach dem Wiener Dialekt-Liedermacher klingt. Drei Jahre nach “Wie die Nocht noch jung wor” sprechen wir über neue Arbeitsprozesse, über Zweifel als Ausgangspunkt des Schreibens und darüber, warum seine Band heute viel stärker an seinen Songs beteiligt ist als früher. Es geht darum, wie er sich den Dialekt als künstlerische Sprache zurückerobert hat, warum er aufpassen will, nicht zur Comicfigur seines Alter Egos zu werden und größere Bühnen für ihn nicht automatisch das nächste Ziel sind. Wir reden über seine Ausflüge ins Schauspiel, über seine preisgekrönte Hauptrolle im Film “Rickerl”, über das Arbeiten vor der Kamera und darüber, was ihm die Malerei ermöglicht. Außerdem sprechen wir über Autonomie, über das Freistrampeln und über ein Album, das zwischen Selbstbefragung, Spielfreude und Aufbruch entstanden ist.

Mar 19, 20261h 18m

S6 Ep 11Yasmo rappt mit offenen Augen durch den Sturm

Seit zehn Jahren stehen Yasmo und Die Klangkantine gemeinsam auf der Bühne – mit einem Sound zwischen HipHop und Bigband-Jazz und Texten, die nicht ausweichen. Zum Jubiläum erscheint ihr viertes Album “Augen auf und durch”. Der Titel ist Programm: hinschauen statt wegsehen. In dieser Folge spreche ich mit Yasmin Hafedh, wie Yasmo eigentlich heißt, darüber, warum gerade jetzt die Zeit für klare Worte ist, wie sich politische Diskurse verschieben und wo für die Musikerin die persönliche Schmerzgrenze liegt. Wir reden über Protest als Motor und Lebenselixier und wie man politisch sein kann, ohne belehrend zu werden. Außerdem geht es um das Älterwerden im HipHop, über ihre Anfänge im Poetry Slam, ihre ersten Bühnenerfahrungen als 16-Jährige, um feministische Solidarität in der Musikszene und um die Frage, was ein „gutes Leben“ eigentlich ist. Ein Gespräch über Haltung, Humor und darüber, warum man manchmal einfach weitermachen muss – mit offenen Augen.

Mar 13, 20261h 17m

S6 Ep 10Andreas Spechtl (Ja, Panik) lässt die Masken fallen

Macht, Geld, Gier und ein Casino als Parabel auf den Kapitalismus: Ich spreche mit dem Musiker Andreas Spechtl (Ja, Panik) über seinen Auftritt im Spielfilm “Un Gran Casino” von Filmemacher Daniel Hoesl. Das Casino di Campione wird darin zur Bühne eines essayistischen Fiebertraums zwischen Apokalypse und Revolution; Andreas spielt einen Spieler – Figur und Symptom zugleich – und erzählt von Dreharbeiten und der Faszination eines Ortes, der ganz dem schnellen Geld verschrieben scheint. Außerdem sprechen wir über 20 Jahre Ja, Panik: Wie hat sich die Eigen- und Fremdwahrnehmung der Band verändert? Wir reden über Kapitalismuskritik im Pop, Witz und Diskurs und über sein aktuelles Leben in Argentinien, zwischen Tourproben, Distanz zu Europa und Bandmitgliedern und frischer Perspektive.

Mar 5, 202656 min

S6 Ep 9„Wortwiege“-Kuratorin Anna Luca Krassnigg erkundet das Ungeheuer Mensch

Theater als Denkraum, als Brücke, als Widerstand: In dieser Folge spreche ich mit Anna Luca Krassnigg über ihre Arbeit zwischen Regie, Lehre und Festivalleitung. Seit 2012 ist sie Professorin am Max Reinhardt Seminar, seit 2020 leitet sie das „Wortwiege“-Festival in den historischen Kasematten von Wiener Neustadt – ein Ort, an dem Theater, Literatur, Musik, Film und Wissenschaft aufeinandertreffen. Wir sprechen über ihre Vision eines politischen Theaters, über das Spannungsfeld zwischen Klassikern und Gegenwartsdramatik, über Macht, Mythos und das aktuelle Spielzeitmotto „Ungeheuer… ist viel“. Es geht um interdisziplinäres Arbeiten, auch in ihren eigenen Projekten wie Fox On Ice, um Empowerment, welche Rolle Sprache und Kunst in politisch aufgeladenen Zeiten spielen können. Ein Gespräch über Theater als vielschichtiges Kunstverständnis und über die ungeheure Doppelgestalt des Menschen.

Feb 27, 20261h 26m

S6 Ep 8The Ghost and the Machine: Andi Lechner feiert Kunst als Mysterium

Ein entschleunigtes Album in einer Zeit des schnellen Skips: In dieser Folge spreche ich mit Andreas Lechner über „Sorrows“, ein bewusst analog klingendes Werk zwischen Melancholie und Hoffnung. Wir reden über Kreativität als Haltung, über sein Aufwachsen in der Steiermark, erste musikalische Erweckungsmomente zwischen Nirvana und Metallica, sein Gitarrenstudium in Wien und warum er Jazz als Urform des Punk versteht. Außerdem geht es um Resonator-Gitarren als Gegenentwurf zur Künstlichen Intelligenz und welche Rolle Musiker:innen in einer von Algorithmen geprägten Welt spielen. Ein Gespräch über Kummer und Frohsinn im Plural – und über Musik als Gegenmodell zur Gegenwart.

Feb 20, 20261h 53m

S6 Ep 7„The Souffleur“: Claus Philipp über die Arbeit mit Willem Dafoe

„The Souffleur“ bewegt sich zwischen Theater und Kino, zwischen Spielfilm und dokumentarischer Atmosphäre. Der Film – mit Willem Dafoe – führt ins InterContinental, zum Wiener Eislaufverein, ins Papageienschutzzentrum und stellt Fragen nach Macht, Stimme und System: Wer spricht? Und wer lenkt im Hintergrund? Darüber spreche ich mit Claus Philipp, Dramaturg, Publizist, langjähriger Kulturressortleiter des “Standard” und ehemaliger Geschäftsführer des Stadtkino Wien. Wir reden über Kino als Ort und Institution, über Irritation als produktive Zuschauererfahrung und über die Arbeit hinter den Kulissen. Was bleibt von einem Film wie “The Souffleur”, wenn man das Kino verlässt, eine Botschaft oder ein leiser Widerstand?

Feb 13, 20261h 9m
Philip Dulle