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Spezial: Istanbul und die Angst vor dem großen Erdbeben
Am 6. Februar 2023 bebt die Erde in der Türkei und Syrien mit einer Magnitude von 7,8. Es ist eines der schwersten Erdbeben in der jüngeren Geschichte der Region. Allein in der Türkei sterben dabei über 53.000 Menschen. Besonders betroffen ist die Provinz Hatay, wo die Schäden noch immer sichtbar sind. Genau dort in Antakya in der Provinz Hatay lebt Cihat Mazmanoğlu. Als Bauingenieur hat er sich sein ganzes Berufsleben um Erdbebensicheres Bauen bemüht. In Zusammenarbeit mit Universitäten hat er Häuser nachgerüstet, um sie vor schwereben Beben zu schützen. Auch wenn er damit einzelne Häuser vor dem Einsturz retten konnte, ausgereicht haben diese vereinzelten Bemühungen nicht. Denn die Probleme sind strukturell: Pfusch am Bau, Korruption und zu wenig Baukontrollen. Das könnte auch Istanbul zum Verhängnis werden. Istanbul ist eine der bevölkerungsreichsten Städte Europas. Schätzungen gehen von mehr als 17 Millionen Einwohnern aus. Und auch die Stadt am Bospurus steht vor einer unsichtbaren, aber allgegenwärtigen Bedrohung: der Gefahr eines schweren Erdbebens. Die Metropole liegt in einer der aktivsten seismischen Zonen der Welt, und Expertinnen und Experten warnen seit Jahren vor einem möglichen Beben, das verheerende Folgen haben könnte. Doch was kann konkret gegen die latente Erdbebengefahr unternommen werden, und welche Rolle spielt dabei die politische Führung unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan und seiner AKP? Hannah Grünewald und Til Kube haben recherchiert und mit Menschen in Istanbul und Hatay gesprochen. Moderation und Skript: Hannah Grünewald und Til Kube Redaktion: Pia Rauschenberger Storytelling und Sounddesign: Tony Andrews Mitarbeit und Übersetzung: Aylin Olmuş Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Artikel: Erdbeben: Zerstörung, die kaum zu fassen ist Erdbeben in der Türkei: Leben mit einem gewissen Risiko Erdbeben in der Türkei: "Wird Istanbul getroffen, erleben wir einen Stillstand" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Ein Wetterextrem folgt auf das nächste
Auf ein Wetterextrem folgt das nächste: Noch am vergangenen Wochenende wurden in weiten Teilen Deutschlands Temperaturen um die 30 Grad gemessen. Jetzt warnt der Deutsche Wetterdienst vor Sturm, Dauerregen und Hochwasser, vor allem in Sachsen und Bayern. In den Alpen könnte sogar der erste Schnee fallen. Claudia Vallentin ist Redakteurin im Ressort Wissen von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie ein, was der Starkregen mit dem warmen Mittelmeer zu tun hat und ob wir uns wegen des Klimawandels jetzt häufiger auf Überflutungen einstellen müssen. In einer Woche, am 23. September, wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Es ist die letzte der drei ostdeutschen Landtagswahlen in diesem Jahr – und die wohl am meisten unterschätzte. Denn die bundesweite Aufmerksamkeit richtete sich in den vergangenen Monaten vor allem auf Sachsen und Thüringen, wo am 1. September gewählt wurde. In den Umfragen sieht es aktuell so aus, als könnte die AfD nach Thüringen auch in Brandenburg mit rund 27 Prozent stärkste Kraft werden. August Modersohn ist stellvertretender Leiter des Leipziger Büros der ZEIT. Im Podcast analysiert er, wie radikal der Brandenburger Landesverband der AfD ist und warum er bisher nicht als "gesichert rechtsextrem" eingestuft ist. Und sonst so? Wenn Reinigungskräfte Kunstwerke zerstören Moderation und Produktion: Lisa Caspari Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Hochwasser: Gerade noch Hitzewelle, jetzt kommen Schnee und Dauerregen Hochwasser: Hochwassergefahr in Ost- und Süddeutschland Überflutungen im Süden: So ist die Hochwasserlage in Deutschland Landtagswahl in Brandenburg: Im Schatten der anderen Brandenburg: Landtagswahl in Brandenburg Landtagswahl in Brandenburg: AfD legt in Brandenburg weiter zu Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Wladimir Putin droht dem Westen mit Vergeltung
In Washington beraten US-Präsident Joe Biden und der britische Premierminister Keir Starmer heute darüber, wie man die Ukraine weiter unterstützen kann. Unter anderem soll es um die Frage gehen, ob das Land mit Raketen aus dem Westen auch Ziele weit in Russland angreifen darf. Am Donnerstag drohte der russische Präsident Wladimir Putin den Verbündeten der Ukraine im Staatsfernsehen: Sollte der Westen dem Einsatz von weitreichenden Waffen gegen Ziele in Russland zustimmen, würde das bedeuten, "dass Nato-Staaten, die USA, europäische Staaten im Krieg mit Russland sind". Muss man diese Drohung ernst nehmen? Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE, ordnet ein. Und London-Korrespondent Jochen Bittner erklärt, warum Deutschland bei dem Treffen von Biden und Starmer nicht dabei ist. Die Bundesregierung hat am frühen Nachmittag ein Migrationsabkommen mit Kenia unterzeichnet. Das Abkommen soll die Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern beschleunigen und gleichzeitig die Aufnahme von kenianischen Fachkräften in Deutschland erleichtern. Allerdings gehört Kenia nicht zu den Hauptherkunftsländern von Asylbewerbern. Dieser Vertrag ist Teil einer größeren Strategie der Bundesregierung, um Migration zu steuern. Dabei ist die irreguläre Migration in der Europäischen Union im vergangenen Jahr zurückgegangen, wie aktuelle Zahlen der IMO belegen. In Bayern wurde am Donnerstag ein mutmaßlicher Islamist festgenommen. Wie die Generalstaatsanwaltschaft in München mitteilte, habe der 27-jährige Syrer in der Stadt Hof möglichst viele Bundeswehrsoldaten töten wollen. Dafür soll er sich vor wenigen Tagen zwei Macheten gekauft haben. Weitere Beschuldigte gibt es nicht. Was noch? Ein "unehrenhafter" Nobelpreis. Moderation und Produktion: Erica Zingher Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Nato: Darf die Ukraine Ziele in Russland angreifen? Zuwanderung: Deutschland und Kenia schließen Migrationsabkommen Extremismus: Mutmaßlicher Islamist wegen Anschlagsplan gegen Soldaten festgenommen Preisverleihung des Ig-Nobelpreises Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Armut und Femizide – was neben der Migrationsdebatte untergeht
Die gesamte politische Diskussion in Deutschland scheint derzeit auf ein Thema fixiert zu sein: Migration. Dabei war bei der Landtagswahl in Sachsen laut infratest dimap nicht das Thema Zuwanderung das wahlentscheidende Thema, sondern das Thema soziale Sicherheit, also die Angst vor Armut. Und auch andere wichtige Themen des Alltags werden im politischen Diskurs durch das Thema Migration in den Hintergrund gedrängt. Caterina Lobenstein ist Redakteurin im Dossier der ZEIT. Im Podcast analysiert sie, welche Themen derzeit untergehen und wie sich dabei politische Versäumnisse zeigen. Innerhalb von nur einer Woche wurden in Berlin Ende August zwei Frauen von ihren Ex-Partnern erstochen – trotzdem findet das Thema Femizid kaum Beachtung im politischen Diskurs. Dabei bringt in Deutschland fast jeden zweiten Tag ein Mann seine (Ex-)Partnerin um. Und die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt steigt. Warum gibt es für dieses Thema dennoch so wenig Problembewusstsein? Antonia Baum ist Autorin von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie ein, welche Maßnahmen notwendig sind, um solche Taten zu verhindern. Und sonst so? Nach Olympia wurde sie verspottet – jetzt ist Rachel Gunn die neue Nummer eins der Breaking-Weltrangliste. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Schicken Sie uns Ihre Fragen zur Präsidentschaftswahl in den USA an [email protected] oder per WhatsApp. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: Migration: Wer kommt nach Deutschland? Messerangriff in Solingen: Friedrich Merz fordert Aufnahmestopp für Syrer und Afghanen Wandel in der Politik: Die German Angst regiert Gewalt gegen Frauen: Übrigens wurde wieder eine Frau angezündet. Interessiert bloß keinen. Polizei: Frau auf Straße von Ex-Ehemann erstochen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Warum viele sich eine strengere Migrationspolitik wünschen
Der Bundestag hat am heutigen Donnerstag erstmals über das Asyl- und Sicherheitspaket beraten, das die Regierung nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag in Solingen vorgelegt hat. Die Union hält die neuen Maßnahmen für unzureichend und will offenbar einen eigenen Antrag einbringen, indem sie umfassende Zurückweisungen an der deutschen Grenze fordert. Die AfD zeigt sich offen für Grenzzäune. Ob das Thema Migration für die Menschen in Deutschland tatsächlich eine so große Rolle spielt, wie die aktuellen Debatten den Anschein erwecken, ordnet die Leiterin des ZEIT-Politikressorts Tina Hildebrandt ein. Sie hat eine ZEIT-Umfrage zur Migration ausgewertet. Bei einem russischen Raketenangriff wurden im Nordosten der Ukraine mehrere Menschen verletzt. Außerdem waren nach russischen Angriffen auf Energieanlagen mehr als 600 Ortschaften in der Ukraine ohne Strom. Unterdessen hat Russland angegeben, zehn Siedlungen in der Region Kursk zurückerobert zu haben. Bei einem israelischen Luftangriff auf das Gelände einer ehemaligen Schule in Nuseirat im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben 18 Menschen getötet worden. Nach Angaben der UN waren darunter auch sechs Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Wie das israelische Militär mitgeteilt hat, habe der Angriff einem Kommando- und Kontrollposten der islamistischen Hamas gegolten. Was noch? Ameisen entdecken Croissantlampe. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Migrationspolitik: Ampel bringt Sicherheitspaket allein in den Bundestag ein Migrationspolitik: Ampelkoalition einigt sich auf Details für Sicherheitspaket Asylpolitik: Die Ampel ist noch nicht gerettet Umfrage zur Migration: Schaffen wir das noch? Unterstützung in Russland: "Die Unterstützung für den Krieg hat seit Kursk zugenommen" Ukrainekrieg: Wolodymyr Selenskyj bestätigt russische Gegenoffensive in Kursk Gaza-Krieg: 18 Tote bei Angriff auf UN-Gebäude in Gaza Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Der Brückeneinsturz in Dresden: eine glimpfliche Katastrophe
Um 2.50 Uhr ist in der Nacht zum Mittwoch die letzte Straßenbahn über die Carolabrücke in Dresden gefahren. 18 Minuten später stürzte der Teil der Brücke, der die Straßenbahnschienen trägt, plötzlich in die Elbe. Verletzt oder getötet wurde dabei niemand. Der Vorfall wirft zahlreiche Fragen zur Ursache des Einsturzes auf. Experten vermuten, dass eine durch Chlorid verursachte Materialermüdung verantwortlich dafür sein könnte. Der eingestürzte Teil sollte im kommenden Jahr saniert werden. Die zwei weiteren Spuren der Brücke wurden bereits saniert. Was über den Einsturz bisher bekannt ist und wie es um die Stabilität der Brücken in Deutschland steht, erklärt Wissensredakteurin Maria Mast. Sie hat mit einem Wissenschaftler gesprochen, der an der Sanierung der Carolabrücke beteiligt war. In der Ukraine nehmen die Sorgen zu, dass Deutschland den Krieg auf Kosten der Ukraine beenden will. Zuletzt hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im ZDF-Sommerinterview erwähnt, dass zeitnah ein Kriegsende herbeizuführen sei. Laut Scholz ist "jetzt der Moment, in dem man auch darüber diskutieren muss, wie wir aus dieser Kriegssituation doch zügiger zu einem Frieden kommen, als das gegenwärtig den Eindruck macht". Außerdem hat Scholz eine Friedenskonferenz in Aussicht gestellt, an der auch Russland beteiligt sein müsse. Darin sei er sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einig. Oppositionspolitiker der CDU haben Scholz für seine Aussagen kritisiert. Der Vizefraktionsvorsitzende der CDU, Johann Wadephul, etwa hat Scholz "Wunschdenken" vorgeworfen. Die Bundesregierung hat daraufhin klargestellt, dass in der Ukrainepolitik keine Wende erfolgt. Ob die deutsche Unterstützung der Ukraine dennoch zögerlicher wird, ordnet ZEIT-Korrespondent Michael Thumann ein. Und sonst so? Mehr Hunde im Buggy als Babys. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Harris nutzt die große Bühne
Bei dem ersten und vorerst einzigen TV-Duell zwischen Kamala Harris und Donald Trump am gestrigen Dienstagabend hat die demokratische Präsidentschaftskandidatin mit ihrer offensiven Art überzeugt. Das zeigt eine Blitzumfrage des Senders CNN. Außerdem hat Harris prominente Unterstützung von der Sängerin Taylor Swift erhalten. Wie das TV-Duell die Dynamik des Wahlkampfs verändern könnte, und ob Harris es geschafft hat, sich vom unbeliebten Präsidenten Joe Biden abzugrenzen, ordnet die internationale Korrespondentin Rieke Havertz ein. Bei der heutigen Generaldebatte im Bundestag haben Regierung und Opposition sich teils heftig attackiert. Ursprünglich sollte über den nächsten Bundeshaushalt beraten werden. Nachdem die Union am gestrigen Dienstag die Gespräche mit der Bundesregierung über ein gemeinsames Vorgehen in der Migrationspolitik abgebrochen hatte, wurde die Debatte jedoch vom Migrationsthema überschattet. In der Nacht ist die Carolabrücke in Dresden teilweise eingestürzt. Verletzt wurde bei dem Einsturz niemand. ZEIT-ONLINE-Autorin Doreen Reinhardt fasst zusammen, was bisher über den Vorfall bekannt ist. Der Bund und das Land Niedersachsen retten den angeschlagenen Schiffsbauer Mayer Werft mit 400 Millionen Euro. Das hat der Bundestag heute gebilligt. Was noch? Jair Bolsonaro und das verschwundene Bett. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Mounia Meiborg und Pia Rauschenberger Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Tickets für das Finale der Podcast-Tour gibt es hier. Weitere Links zur Folge: US-Wahl: Harris gegen Trump Kamala Harris: Ihr Abend, aber noch nicht ihr Sieg TV-Duell im US-Wahlkampf: Harris in der Offensive, Trump defensiv und genervt Generaldebatte im Bundestag: "Herr Bundeskanzler, Sie haben den Wumms verloren!" Olaf Scholz bei Generaldebatte: "Nicht motzen, sondern anpacken und handeln" Migrationsdebatte: Union bricht Migrationsgespräche mit der Regierung ab Dresden: Korrosion könnte Einsturz der Carolabrücke verursacht haben Carolabrücke: Wie kann eine Brücke mitten in Dresden einfach einstürzen? Schiffbau: Bundestag billigt Staatseinstieg bei Meyer Werft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

An der deutschen Grenze inhaftiert
Bundesinnenministerin Nancy Faeser versucht, der Union in der Asyldebatte entgegenzukommen. Sie will künftig an den deutschen Grenzen härter gegen irreguläre Migration vorgehen. Das geht aus einem Papier hervor, das die Ministerin am Dienstag auf dem Migrationsgipfel von Bund und Ländern vorstellte. Dem Papier zufolge sollen Asylbewerber künftig schneller in das zuständige Land zurückgeführt werden. Faeser hatte bereits am Montag Kontrollen an allen deutschen Grenzen für sechs Monate angekündigt. Katharina Schuler spricht im Podcast über die Vorschläge und ob sie rechtlich und praktisch umsetzbar wären. In den meisten OECD-Ländern geht der Anteil junger Menschen ohne Bildungsabschluss zurück. In Deutschland aber ist er zwischen 2016 und 2023 gestiegen – von 13 auf 16 Prozent. Der OECD-weite Durchschnitt liegt bei 14 Prozent. Dabei investiert der deutsche Staat mehr Geld als andere Mitgliedsländer in seine Bildungsteilnehmer– etwa 15.550 Euro pro Jahr. Außerdem stellt Deutschland heute deutlich mehr Geld für Kitas und frühkindliche Bildung zur Verfügung als noch 2015. Wie passt das zusammen? Über die Gründe und was sich dagegen tun lässt, spricht Pia Rauschenberger mit Eser Aktay aus dem Gesellschaftsressort von ZEIT ONLINE im Podcast. Und sonst so? Ein französisches Bistro im Elsass verbietet Handys – und zieht nach zwölf Monaten ein positives Fazit. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lisa Pausch und Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: OECD-Bericht: Es beginnt schon in der Kita Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Die Union sitzt mit am Tisch
Bund und Länder sind heute im Bundesinnenministerium zu einem Migrationsgipfel zusammengekommen. Nach einigem Zögern nahm auch die Union daran teil. Die CDU/CSU fordert die umfassende Zurückweisung von Asylbewerbern an den deutschen Grenzen. Vor allem die Grünen stehen dem kritisch gegenüber. Als erste Maßnahme einer verschärften Asylpolitik hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser am Montag Kontrollen an allen deutschen Landgrenzen angekündigt. Was das Ministerium im Detail plant, war bei Redaktionsschluss des Podcasts noch nicht bekannt. Bundesfinanzminister Christian Lindner hat den Haushaltsentwurf der Bundesregierung im Bundestag verteidigt: "Mir ist wichtig zu sagen, der vorliegende Haushaltsentwurf ist rechtssicher. Wir haben aus einem Fehler gelernt. Um etwaige Zweifel frühzeitig auszuräumen, haben wir unabhängige Sachverständige beauftragt und sie gebeten, vorgeschlagene Lösungen verfassungsrechtlich und wirtschaftlich zu prüfen." Zweifel daran äußerten Vertreter der Unionsfraktion. Fraktionsvize Mathias Middelberg sagte im Bundestag, der Entwurf sei "maximal unrealistisch". Middelberg geht davon aus, dass der Bundesregierung im Laufe des Jahres das Geld ausgeht. Aktuell plant die Ampelkoalition mit einer globalen Minderausgabe von zwölf Milliarden Euro. Das bedeutet, dass das Geld eingespart werden muss – es ist aber nicht festgelegt, wie genau. Die Union kritisiert diese ungewöhnlich hohe Summe. Bei einem Luftangriff Israels in einer humanitären Zone im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens 19 Menschen getötet worden. Die israelische Armee teilte mit, der Angriff habe wichtigen Hamas-Terroristen in einer in der Zone versteckten Kommandozentrale gegolten. Die Hamas hatte dagegen erklärt, Israels Behauptung, ihre Kämpfer hätten sich in der humanitären Zone aufgehalten, sei "eine eklatante Lüge". Was noch? Kamala Harris bereitet sich mit einem Trump-Double auf das TV-Duell vor. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Migrationsdebatte: Polizeigewerkschaften unterstützen bundesweite Grenzkontrollen Haushaltswoche: Christian Lindner bezeichnet Haushaltsentwurf als rechtssicher Gazastreifen: Hamas-Ministerium korrigiert Zahl der Toten bei Angriff nach unten Bettina Stark-Watzinger: Die Ministerin will von nichts gewusst haben Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Spezial zum BSW: Gekommen, um zu bleiben?
Vor neun Monaten wurde das Bündnis Sahra Wagenknecht – BSW – gegründet. Nun hat es bei den Landtagswahlen in Thüringen aus dem Stand 15,8 Prozent erreicht, in Sachsen 11,8 Prozent. Und auch bei den Landtagswahlen in Brandenburg in zwei Wochen sehen Umfragen für das BSW ein zweistelliges Ergebnis voraus. Woran liegt der Erfolg dieser Partei? Wie geht es jetzt weiter, will das BSW mitregieren? In Thüringen und Sachsen wird das BSW ja gebraucht, um Koalitionen ohne die AfD zu bilden. Und wird diese Partei die deutsche Politik fundamental verändern? Diesen Fragen gehen wir in einem Was-jetzt?-Spezial nach. Lisa Caspari, die das BSW seit seiner Gründung beobachtet, hat die Spitzenkandidaten im Wahlkampf begleitet. Sie berichtet von der Aufbauarbeit einer Partei, die sich selbst scherzhaft "Chaostruppe" nennt – und deren Landesgeschäftsstelle in Thüringen kein Klingelschild hat. Im Wahlkampf hat das BSW auf Themen gesetzt, die gar nicht in den Ländern entschieden werden, wie zum Beispiel die Ukrainepolitik. Wir ordnen ein, wie viel Populismus hinter diesen Forderungen steckt und warum das BSW mit seiner Ausrichtung – linke Sozialpolitik, konservative Gesellschaftspolitik – offenbar einen Nerv trifft. Und wir blicken in die Zukunft und analysieren, welche Rolle das BSW spielen könnte, bei der Bundestagswahl nächstes Jahr und darüber hinaus. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Recherche und Mitarbeit Skript: Lisa Caspari Redaktion: Pia Rauschenberger Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Harris vs. Trump – worauf es im TV-Duell ankommt
Die US-Präsidentschaftskandidaten Kamala Harris und Donald Trump werden in der Nacht zu Mittwoch in ihrem ersten TV-Duell aufeinandertreffen. Vorab hat die New York Times unter Berufung auf das Institut Siena eine neue Umfrage veröffentlicht. Demnach liefern sich Trump und Harris zwei Monate vor der Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Laut Umfrage kommt Trump aktuell auf 48 Prozent, Harris auf 47 Prozent. Für beide Kandidaten steht deshalb viel auf dem Spiel in diesem ersten TV-Duell, sagt Rieke Havertz, internationale Korrespondentin bei ZEIT ONLINE. Zumal die erste Debatte zwischen Joe Biden und Trump die große Wende im Wahlkampf gebracht habe. Welchen Fragen sich Harris und Trump möglicherweise stellen müssen und wie sie das Publikum von sich überzeugen können, darüber spricht Havertz im Podcast. Der Bundestag ist in dieser Woche aus der Sommerpause zurückgekehrt. Und gleich zum Auftakt müssen die Abgeordneten über zwei komplexe Themen beraten: Was den Haushalt betrifft, wird darüber diskutiert, wie das Loch von 12 Milliarden Euro gestopft werden soll. Und auch beim Thema Migration sind Regierung und Opposition sich uneinig. FDP und Union pochen auf Zurückweisungen von Geflüchteten, die Grünen und Teile der SPD warnen vor rechtlichen Hürden. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat nun vorübergehende Kontrollen an allen deutschen Grenzen angekündigt. Droht die Ampelregierung an diesen Themen zu zerbrechen? Tina Hildebrandt aus dem Politikressort der ZEIT ordnet ein. Und sonst so? Brat-Sommer ist vorbei. Jetzt kommt der Frazzled-Englisch-Woman-Herbst. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Wahl: Donald Trump in neuer Umfrage knapp vor Kamala Harris Migration: Nancy Faeser ordnet Kontrollen an allen deutschen Grenzen an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Eine neue Obergrenzendebatte
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder fordert, die Zahl der Asylanträge in Deutschland deutlich zu reduzieren. Aktuell werden jährlich rund 300.000 Asylanträge gestellt. Söder will diese Zahl langfristig auf unter 100.000 begrenzen, wie er im Bericht aus Berlin am Sonntag sagte. In derselben Sendung pflichtete Christian Lindner ihm bei: Die Zahl 100.000 könne er sich zu eigen machen. Wie Söder sprach sich der FDP-Chef für "eine Form der Zurückweisung" von Geflüchteten an der Grenze aus. Geht das rechtlich? Antwort auf diese Frage gibt Eva Lautsch aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Zur Verschärfung der Asyl- und Migrationspolitik hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) heute angekündigt, vorübergehende Binnengrenzkontrollen an allen deutschen Landgrenzen anordnen zu wollen. Geht es nach Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), soll der Mindestlohn in Deutschland ab 2026 auf 15 Euro pro Stunde steigen. In einem Schreiben fordert er die Mindestlohnkommission auf, bei der nächsten Erhöhung im Sommer 2025 die Vorgaben der europäischen Mindestlohnrichtlinie umzusetzen. Diese sieht vor, dass der Mindestlohn 60 Prozent des mittleren Einkommens beträgt. Die gesetzliche Lohnuntergrenze liegt heute bei 12,41 Euro brutto pro Stunde. Mario Draghi hat in Brüssel einen Strategiebericht zur Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union vorgestellt. Darin ruft der Ex-Chef der Europäischen Zentralbank zu Milliardeninvestitionen in Wirtschaft, Verteidigung und Klimaschutz auf. Jährlich seien mindestens 750 bis 800 Milliarden Euro notwendig. Andernfalls drohe die EU von Unternehmen aus Asien und Nordamerika abgehängt zu werden, sagte Draghi. Was noch? Neuer Dino entdeckt. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Migrationspolitik: Söder und Lindner dringen auf drastische Reduktion der Asylanträge Bundesarbeitsminister: Hubertus Heil fordert Mindestlohn von bis zu 15 Euro EU-Wettbewerbsfähigkeit: Mario Draghi regt Milliardeninvestitionen in der EU an Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Gut erholt zum neuen Haushaltsstreit
Am Dienstag berät der Bundestag über den Haushaltsentwurf der Regierungskoalition für das Jahr 2025. CDU-Chef Friedrich Merz hat diesen nun scharf kritisiert. Im Mittelpunkt seiner Kritik steht die im Entwurf enthaltene globale Minderausgabe von zwölf Milliarden Euro. Die Regierung geht davon aus, dass alle Ministerien zusammen diese Summe einsparen, indem sie im kommenden Jahr nicht den gesamten für sie vorgesehenen Betrag ausgeben. "Das ist die größte Zahl, die jemals in einen Haushaltsentwurf geschrieben wurde. Das ist einfach nicht mehr seriös", sagte Merz der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Hat er einen Punkt? Antwort darauf gibt Katharina Schuler aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE im Podcast. Als der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman vor acht Jahren die Reformagenda Vision 2030 veröffentlichte, war Saudi-Arabien noch stockkonservativ und drohte wirtschaftlich stillzustehen. Damals kündigte er an, er wolle das Land unabhängiger machen vom Öl und die Gesellschaft vom islamischen Klerus. Und tatsächlich hat sich seither vieles verändert, wie Nahostkorrespondentin Lea Frehse bei ihrem letzten Besuch bemerkte. Doch im Verborgenen gehen die Repressionen weiter, schreibt sie. Mehr über die aktuelle Stimmung in Saudi-Arabien erzählt Frehse bei Was jetzt?. Und sonst so? Jagd auf Pablo Escobars Nilpferde Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Bundesetat: Merz wirft Ampel unseriöse Haushaltspolitik vor Saudi-Arabien: Ambitioniert bis zum Wahnsinn Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wie russische Fake-News Konflikte in Deutschland verstärken
US-Behörden haben Dokumente veröffentlicht, die eine Desinformationskampagne der russischen Regierung in Europa beweisen sollen. Der Ausgangspunkt dieser Kampagne: eine russische Firma namens Social Design Agency (SDA). Aus den Dokumenten geht hervor, dass diese Firma auf Anweisung des Vizechefs der Kreml-Administration, Sergej Kirijenko, seit Jahren Falschmeldungen in deutscher und englischer Sprache verbreitet. Mit dem Ziel, "reale Konflikte zu verstärken und künstliche Konfliktsituationen" zu schaffen, wie es heißt. Vor allem in Frankreich und Deutschland. Eine große Rolle spielen dabei Telegram und gefälschte, nachgebaute Websites von Medien wie dem Spiegel oder der Süddeutschen Zeitung. Welchen Einfluss haben die Aktivitäten der SDA auf Wahlen in Deutschland? Antwort auf diese Frage gibt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Auf dem Brocken im Harz brennt der Wald. Die ersten Feuer sind am Freitag entdeckt worden, seitdem läuft ein großer Löscheinsatz vom Boden und aus der Luft. 500 Touristinnen, Wanderer und Sportler mussten in Sicherheit gebracht werden. Das gesamte Gebiet ist gesperrt. Der Brocken liegt in einem Nationalpark, das heißt, die Natur soll in diesem Gebiet weitgehend sich selbst überlassen werden. Der Mensch soll so wenig wie möglich eingreifen, also auch abgestorbenes Totholz nicht wegschaffen. Doch im Fall des Brandes behindert dieses Holz jetzt die Löscharbeiten. Geht das Konzept des Nationalparks überhaupt auf? Und wie gefährlich sind Waldbrände überhaupt für die Natur? Darüber spricht Viola Kiel aus dem Wissensressort von ZEIT ONLINE im Podcast. Und sonst so? Die Raumkapsel Starliner ist zurück auf der Erde, aber ohne Besatzung. Moderation und Produktion: Simone Gaul Mitarbeit: Mathias Peer und Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Fake-News: Wie Wladimir Putin Deutschland mit Propaganda vergiftet Waldbrand im Harz: Der Kampf gegen die Hanglage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wie sich die Terrorgefahr in Deutschland verändert hat
Innerhalb kurzer Zeit hat es in Deutschland zuletzt drei Anschläge gegeben, die mutmaßlich ein islamistisches Motiv hatten. Zuletzt war am gestrigen Freitag nachts ein Mann in eine Polizeiwache in Rheinland-Pfalz eingedrungen, bewaffnet mit einer Machete. Auch der Anschlag in München und der Messerangriff auf dem Solinger Stadtfest vor rund zwei Wochen waren islamistisch motiviert. Was die Taten miteinander verbindet, analysiert Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Einzelhändler in Deutschland kritisieren die zunehmende Bürokratie, die durch neue Gesetze und Vorschriften entsteht. Besonders kleinere Unternehmen leiden unter dem wachsenden Verwaltungsaufwand. Der erschwert nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern gefährdet auch ihre Wettbewerbsfähigkeit. Trotz politischer Versprechen, Unternehmen in bürokratischen Angelegenheiten zu entlasten, gibt es bisher keine wesentlichen Verbesserungen. Wie schwerfällig die Bürokratie in Deutschland wirklich ist und welche Branche besonders leidet, erklärt ZEIT-Redakteur Miguel Helm. Und sonst so? Comeback mit neuer Frontfrau. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Linz in Rheinland-Pfalz: Angriff mit Machete auf Polizeiwache war islamistisch motiviert Schüsse in München: Was über den mutmaßlichen Täter von München bekannt ist Solingen: Anschlag auf dem Stadtfest Bürokratie: Eilt sehr! Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Was der deutsche Grenzschutz darf – und was nicht
Im Migrationsstreit hat Friedrich Merz der Ampelkoalition ein Ultimatum gestellt: Die Bundesregierung soll bis Dienstag zusagen, dass Geflüchtete an den Grenzen abgewiesen werden. Ansonsten will er sich von den gemeinsamen Gesprächen zurückziehen. Die FDP zeigt sich offen für Merz' Forderung. SPD und Grüne hingegen wiesen sein Ultimatum zurück. Sie sehen rechtliche Hürden. Welche Hürden das sind, beantwortet Eva Lautsch aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE im Podcast. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zum Ramstein-Treffen nach Deutschland gereist. Es ist sein fünfter Besuch in der Bundesrepublik seit Beginn des russischen Angriffskriegs. Auf der US-Militärbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz trafen sich heute Verteidigungsminister und Militärvertreter der Ukraine-Kontaktgruppe. Selenskyj forderte seine westlichen Verbündeten auf, auch Flugabwehrsysteme und Langstreckenraketen zu liefern. Warum ihm so daran gelegen ist, erklärt Ukrainekorrespondentin Olivia Kortas. Am Donnerstag sind in der Münchner Innenstadt neun Schüsse gefallen. Der vereitelte Anschlag galt dem israelischen Generalkonsulat und dem NS-Dokumentationszentrum. Der mutmaßliche Schütze, ein 18-jähriger Österreicher, wurde bei einem Schusswechsel mit der Polizei getroffen und starb kurz darauf. Er war den österreichischen Behörden zuvor wegen möglicher islamistischer Radikalisierung aufgefallen. Was noch über ihn bekannt ist, fasst Holger Stark aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE zusammen. Was noch? 155 Millionen Wörter aus dem Bundestag. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Asylreform: Friedrich Merz stellt Ultimatum zu strengerer Migrationspolitik Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe: Deutschland sagt Ukraine weitere Panzerhaubitzen zu Ukraine-Kontaktgruppe: Wolodymyr Selenskyj fordert in Ramstein erneut Langstreckenraketen Thema: München Schüsse in München: Was über den mutmaßlichen Täter von München bekannt ist Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Für einen Frieden in Gaza kommt es auf das Westjordanland an
Seit dem Überfall der Hamas auf Israel ist Außenministerin Annalena Baerbock bereits zum elften Mal in den Nahen Osten gereist. Heute führt sie politische Gespräche in Israel und im Westjordanland, wo auch extremistische Siedler leben, die zum Teil von den USA sanktioniert wurden. Baerbock sprach sich kürzlich dafür aus, EU-Sanktionen gegen zwei rechtsextreme israelische Regierungsmitglieder zu prüfen, um den Druck auf Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu erhöhen. ZEIT-Politikredakteurin Alice Bota, die Baerbock auf ihrer Reise begleitet, erläutert, wie von Israel unterstützte Gruppen den Friedensprozess mit den Palästinensern blockieren. Laut einer Kurzstudie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) denken viele Menschen in Deutschland aufgrund des politischen Aufstiegs der AfD darüber nach, aus ihrem Bundesland wegzuziehen oder sogar auszuwandern. Insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund erwägen, Deutschland zu verlassen. Für die Studie hat DeZIM kurz nach der Veröffentlichung der Correctiv-Recherche zum Potsdamer Geheimtreffen 3.000 Menschen befragt. News-Redakteurin Isabelle Daniel hat die neue Studie vorab gelesen und ordnet im Podcast ein, welche Folgen es hätte, wenn Menschen wegen des Erstarkens der AfD ihren Wohnort wechseln. Und sonst so? Wenn der letzte Strohhalm ziemlich teuer ist. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Mathias Peer und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Westjordanland: Nach den Worten Krieg in Nahost: Baerbock hält Sanktionen gegen israelische Politiker für möglich Proteste in Israel: Bedrohung aus dem Inneren Massenproteste in Israel: Dieser Krieg wird längst auch innenpolitisch geführt Erstarken der AfD: Viele Menschen in Deutschland erwägen Wegzug wegen AfD-Aufstiegs Rechtsextremismus: Treffen rechtsextremer Kreise in Potsdam alarmiert Parteien Rassismus in Deutschland: Antrag auf innere Sicherheit AfD-Geheimtreffen: Was geschieht, das können alle sehen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Schüsse am Gedenktag des Olympia-Attentats
Bei einem Großeinsatz der Polizei in der Münchner Innenstadt haben Einsatzkräfte am Morgen eine verdächtige Person niedergeschossen. Der 18-jährige Österreicher verstarb kurze Zeit später am Einsatzort. Zuvor hatte er in der Nähe des NS-Dokumentationszentrums und des israelischen Generalkonsulats mehrere Schüsse aus einem Gewehr abgegeben. Das österreichische Innenministerium bestätigte Medienberichte, wonach der Schütze den Behörden als mutmaßlicher Islamist bekannt war. Der 18-Jährige sei im vergangenen Jahr wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angezeigt worden, sagt ein Sprecher des Wiener Ministeriums. Wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mitgeteilt hat, habe der Verdächtige gezielt auf Polizisten geschossen. Das israelische Konsulat war heute wegen einer Gedenkfeier für die Opfer des Attentats bei den Olympischen Spielen 1972 geschlossen. Was über den heutigen Vorfall bislang bekannt ist, ordnet ZEIT-ONLINE-Redakteur Matthias Kirsch ein. Knapp zwei Monate nach der vorgezogenen Neuwahl in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron den ehemaligen EU-Kommissar Michel Barnier zum Premierminister ernannt. Er beauftragte den Konservativen, eine Regierung zu bilden. Frühere Vorschläge von Macron waren in den letzten Wochen gescheitert, weil im Parlament keine stabile Mehrheit zustande gekommen ist. Gewinner der vorgezogenen Parlamentswahl im Juli war das Linksbündnis Nouveau Front populaire. Wieso jetzt trotzdem ein Konservativer die Regierung führen soll und wie stabil die Konstellation in unserem Nachbarland ist, erklärt Frankreichkorrespondent Matthias Krupa. In der Demokratischen Republik Kongo treffen am Donnerstag die ersten von der EU gespendeten Mpox-Impfdosen ein. Das Land ist in Afrika ein Hotspot der Viruserkrankung; in diesem Jahr wurden bereits 18.000 Verdachtsfälle gemeldet, wobei die Dunkelziffer nach Einschätzung der Behörden deutlich höher liegen dürfte. Was noch? Die Māori haben eine neue Königin. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: München: Was über die Schüsse in der Münchner Innenstadt bekannt ist Polizeieinsatz in München: Schüsse statt Schweigeminuten Emmanuel Macron: Die Klarheit ist fort, die Konfrontation ist geblieben Frankreich: Macron ernennt Ex-EU-Kommissar Barnier zum französischen Premier US-Präsidentschaftswahlkampf: USA verhängen wegen Wahleinmischung Sanktionen gegen Russland Präsidentenwahl in den USA: Putin unterstützt angeblich Harris im US-Wahlkampf Infektionskrankheiten: Erste Mpox-Impfdosen erreichen Hotspot in Afrika Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Welche Folgen hat die Wahlfälschung?
Das Landeskriminalamt ermittelt in Sachsen wegen Verdachts auf Wahlbetrug bei der Landtagswahl vom vergangenen Wochenende. Wie die Polizei mitgeteilt hat, seien bei der Auszählung von Briefwahlstimmen in mehreren Wahlkreisen manipulierte Stimmzettel entdeckt worden. Auf den Briefwahlzetteln hätten Unbekannte das bereits gesetzte Kreuz überklebt und stattdessen für die rechtsextreme Kleinstpartei Freie Sachsen gestimmt. Wissensreporterin Dagny Lüdemann erklärt, wie die Täter vorgegangen sind und ob die Manipulation das Wahlergebnis beeinflusst hat. Die AfD, die bei der Landtagswahl in Thüringen stärkste Kraft geworden ist, gilt dort als gesichert rechtsextrem, genau wie in Sachsen, wo die AfD auf Platz zwei gelandet ist. Viele Schwarze Menschen und People of Color in Ostdeutschland sorgen sich, was die Wahlerfolge der AfD für ihr Leben bedeuten. Amr Shakhashiro ist 2015 aus Syrien nach Deutschland gekommen und lebt im thüringischen Nordhausen. Welche Veränderungen er in letzter Zeit in Thüringen wahrgenommen hat, schildert er im Podcast. Und sonst so? Clementine geht baden. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Verdacht auf Wahlfälschung: Ermittlungen wegen Wahlbetrug in Sachsen weiten sich aus Wahlfälschung bei Landtagswahl: Was wir über die Wahlfälschung in Sachsen wissen Menschen mit Migrationshintergrund: "Auf der Straße zähle ich AfD-Wähler: eins, zwei, drei, du" Landtagswahlen: Wahlen in Ostdeutschland Ostdeutschland: Geteiltes Land? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Die CDU kann nicht mit, aber auch nicht ohne das BSW
Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen zeigt sich, dass eine Regierung ohne das BSW nicht oder kaum möglich ist. Die CDU, die die Landtagswahl in Sachsen gewonnen hat und in Thüringen hinter der AfD zweitstärkste Kraft geworden ist, muss sich nun der Frage stellen, ob sie eine Koalition mit dem BSW eingehen würde. Einen Unvereinbarkeitsbeschluss, wie die CDU ihn für die AfD und die Linke hat, gibt es für das BSW noch nicht, wird aber von einigen Unionsmitgliedern gefordert. Ob eine Koalition mit dem BSW überhaupt funktionieren könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Büroleiter der ZEIT im Osten. Um die Regierung zu stärken, will der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mehr als die Hälfte der Kabinettsmitglieder austauschen. Heute hat Außenminister Dmytro Kuleba als siebter Minister seinen Rücktritt eingereicht. Selenskyj hatte den Umbau des Kabinetts bereits im Juli angekündigt. Was dahintersteckt und wer die freigewordenen Ämter jetzt übernehmen wird, ordnet Ukrainekorrespondentin Olivia Kortas ein. Die monatlichen Zahlungen beim Bürgergeld werden im kommenden Jahr nicht erhöht. Das hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) angekündigt und mit der gesunkenen Inflationsrate begründet. 2025 erhalten alleinlebende Erwachsene somit weiterhin 563 Euro pro Monat für den Lebensunterhalt. Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GDL, geht nach 16 Jahren in den Ruhestand. Zum neuen Vorsitzenden ist der Gewerkschafter Mario Reiß gewählt worden. Was noch? In Venezuela weihnachtet es schon. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Sachsen: CDU gewinnt die Landtagswahl Sachsen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen Landtagswahlen: Widerstand in der CDU gegen ein Bündnis mit BSW wächst Thüringen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Thüringen Ukraine: Umfangreicher Regierungsumbau in der Ukraine Regierungsumbau: Ukrainischer Außenminister Dmytro Kuleba reicht Rücktritt ein Bürgergeld: Bundesarbeitsminister Heil kündigt Nullrunde bei Bürgergeld an Lokführergewerkschaft: GDL-Chef Claus Weselsky im Ruhestand – neuer Vorstand wird Mario Reiß Claus Weselsky: "In Zeiten harter Auseinandersetzungen muss man sich auch mal ein Glas Rotwein reindrehen" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Volkswagen auf Sparkurs
Bereits Ende 2023 kündigte Europas größter Autohersteller, der Volkswagen-Konzern, ein Sparprogramm an. Durch einen Einstellungsstopp für die Hauptstandorte sollten bis 2026 mehrere Milliarden Euro eingespart werden. Die gewünschten Ergebnisse blieben aus. Nun verschärft VW seinen Sparkurs. VW zieht jetzt auch Werksschließungen und betriebsbedingte Kündigungen in Erwägung. Max Hägler ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT. Im Podcast analysiert er, was nun auf VW zukommt. Die brasilianische Justiz kämpft seit Jahren gegen die Flut an Falschinformationen im Netz – und scheut dabei keine Mittel. Letzte Woche griff Alexandre de Moraes, Richter am Obersten Gerichtshof Brasiliens, erneut durch und ließ die Plattform X in Brasilien sperren. Am Montag hat die Richterkammer die Entscheidung des Bundesrichters in einer anonymen Abstimmung bestätigt. Dem Chef der Plattform X, dem Techmilliardär Elon Musk, dürfte das nicht gefallen. Seit Monaten liegt er mit der brasilianischen Justiz im Clinch. Thomas Fischermann aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT ordnet im Podcast ein, was sich Musk und Moraes gegenseitig vorwerfen. Und sonst so? Currywurst wurde vor 75 Jahren in Berlin erfunden (wahrscheinlich). Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Volkswagen: Sparprogramm des Autokonzerns Volkswagen-Krise: VW schließt Werksschließungen und Kündigungen nicht mehr aus Streit um X: Elon Musk vs. Brasilien X in Brasilien: Hat Elon Musk dieses Mal recht? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Die Thüringer AfD ist auf Partnersuche
In Thüringen wurde die AfD zur stärksten Kraft gewählt, in Sachsen zur zweitstärksten. Jetzt will die AfD in beiden Ländern mitregieren. Der Thüringer Landesvorstand der AfD will die Spitzen der CDU und des BSW deshalb zu Sondierungsgesprächen einladen. Beide Koalitionen hätten zwar eine Mehrheit, CDU und BSW haben aber im Vorfeld eine Zusammenarbeit mit der AfD abgelehnt. Die neu gewählte Thüringer CDU-Abgeordnete Martina Schweinsburg wiederum findet, dass es an der Zeit sei, auch mit der AfD ins Gespräch zu gehen. Tilman Steffen und Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE analysieren im Podcast, was nun aus dem Gesprächsangebot der AfD an BSW und CDU werden könnte. Gut einen Monat nach der Präsidentschaftswahl in Venezuela hat die Generalstaatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den untergetauchten Oppositionskandidaten Edmundo González Urrutia erlassen. Ihm wird unter anderem Amtsanmaßung, Urkundenfälschung und Verbindungen zu Geldgebern des "Terrorismus" vorgeworfen. Diana Luna ist Referentin für Lateinamerika bei der Friedrich-Naumann-Stiftung. Im Podcast ordnet sie ein, welche Konsequenzen dieser Haftbefehl haben könnte. Außerdem im Update: Nach der Landtagswahl in Sachsen sind bei der Auszählung in Dresden manipulierte Stimmzettel aufgetaucht. Unbekannte haben offenbar das von Briefwählern gesetzte Kreuz auf dem Stimmzettel überklebt und stattdessen ein Kreuz bei der rechtsextremen Partei Freie Sachsen gemacht. Nun ermittelt die Dresdner Polizei wegen des Verdachts der Wahlfälschung. Was noch? Schmalz und Co könnten bald aus dem Supermarkt verschwinden Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Thüringen: Thüringer AfD will CDU und BSW zu Sondierungsgesprächen einladen Landtagswahl in Thüringen: CDU-Abgeordnete spricht sich für Sondierungen mit AfD aus Venezuela: Maduros umstrittener Wahlsieg Venezuela: Haftbefehl gegen Oppositionsführer González Venezuela: Haftbefehl gegen Oppositionskandidaten Edmundo González Urrutia Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Mit wem kann und will die CDU koalieren?
Die Regierungsbildung in Sachsen und Thüringen dürfte schwierig werden. Die CDU, in Sachsen stärkste und in Thüringen zweitstärkste Kraft, beansprucht die Regierungsbildung in beiden Bundesländern für sich. Nur: Mit wem könnte die CDU regieren? Ferdinand Otto aus dem Politikressort bei ZEIT ONLINE analysiert im Podcast die Schwierigkeiten, vor denen die CDU-Landesverbände nun stehen. Es ist eine Zäsur: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik wurde eine rechtsextreme Partei zur stärksten Kraft gewählt. Laut vorläufigem Endergebnis konnte die AfD bei der Landtagswahl in Thüringen 32,8 Prozent der Stimmen gewinnen. Und auch in Sachsen konnte die AfD bei den Wählerinnen und Wählern punkten. Mit über 30 Prozent landete die AfD dort nur knapp hinter der CDU. In beiden Bundesländern lag die Wahlbeteiligung über 70 Prozent – umso schwerer wiegt das hohe Wahlergebnis der AfD. Christian Bangel ist Redakteur im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Er findet, es sei an der Zeit, Kritik an den Wählerinnen und Wählern der AfD zu üben. Und sonst so? In Norwegen wird ein toter Wal gefunden – warum er nun ganz genau obduziert wird. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Thüringen: Liveblog AfD: Alternative für Deutschland AfD bei den Landtagswahlen: Sie werden regieren, auch wenn sie nicht regieren Wahlverhalten bei den Landtagswahlen: Nicht aus Protest, sondern aus Überzeugung gewählt Landtagswahlen in Ostdeutschland: Faschismus ist kein Schicksal AfD-Erfolg in Ostdeutschland: Ihr geht an die Hardware Sperrminorität: Der Machthebel der AfD Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Nach den Landtagswahlen – wer wen warum gewählt hat
Sowohl in Thüringen als auch in Sachsen hat die AfD bei den Landtagswahlen mehr als 30 Prozent der Stimmen bekommen, in Thüringen wurde sie sogar stärkste Kraft. Eine Zäsur – nicht nur für die beiden Bundesländer, sondern für das ganze Land. Und das BSW, nicht einmal neun Monate offiziell eine Partei, landet in beiden Bundesländern auf dem dritten Platz. Der Ausgang dieser Wahlen dürfte auch die Bundespolitik noch eine Weile beschäftigen. Denn die Verlierer der Wahlen waren ausgerechnet die drei Parteien der Bundesregierung. Tilman Steffen und Lisa Caspari aus dem ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft analysieren, wie die AfD und das BSW auf ihre Wahlerfolge reagieren. Die AfD und das BSW als Gewinner dieser Wahlen, eine relativ stabile CDU, daneben eine Linke, die weiter an Boden verliert und drei deutlich abgestrafte Ampelparteien. Schon vor den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen hatten Experten mit einem solchen Ausgang gerechnet. Welche Stimmung hat zu den Ergebnissen dieser Landtagswahlen geführt? Dana Hajek ist Redakteurin im Daten-Ressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet sie ein, welches die entscheidenden Themen dieser Wahl waren und welche Wählergruppen welche Partei am besten mobilisieren konnte. Was noch? Die wenigen amüsanten Momente der Wahlberichterstattung Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: AfD: Alternative für Deutschland Presseschau: "Deutschland erlebt gerade düstere Zeiten" BSW bei den Landtagswahlen: Dritter Platz is' doch auch ganz schön AfD bei den Landtagswahlen: Sie werden regieren, auch wenn sie nicht regieren Landtagswahlen: Söder zeigt sich zur Kanzlerkandidatur bereit Wahlverhalten bei den Landtagswahlen: Nicht aus Protest, sondern aus Überzeugung gewählt Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Ein folgenreicher Denkzettel für die Bundesregierung
Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen konnte die AfD ihr Ergebnis von 2019 verbessern; in Thüringen um rund 10 Prozent. Dort liegt der Landesverband, der als gesichert rechtsextrem gilt, mit über 33 Prozent der Stimmen vorne. Damit gewinnt die AfD zum ersten Mal in der Parteigeschichte eine Landtagswahl. In Sachsen ist die CDU stärkste Kraft geworden. Die Parteien der Ampelregierung haben schlecht abgeschnitten. Michael Schlieben, politischer Korrespondent von ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, ob die Landtagswahlen eine Protestwahl gegen die Bundesregierung waren und was die Ergebnisse für die Bundespolitik bedeuten. Nachdem die israelische Armee am Wochenende sechs tote Geiseln im Gazastreifen gefunden hat, wächst in der israelischen Bevölkerung der Druck auf die Regierung von Benjamin Netanjahu. Viele Menschen kritisieren, dass die Regierung verhandlungsbereiter sein müsse, um die verbleibenden Geiseln zu retten. Der Dachverband der Gewerkschaften hat für den heutigen Montag zu einem Generalstreik in Israel aufgerufen. Auch Verteidigungsminister Joaw Galant hat sich für eine schnelle Einigung mit der Hamas ausgesprochen. Steffi Hentschke, die für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv berichtet, ordnet ein, ob der Druck auf die Regierung etwas bewirken kann. Und sonst so? Auch Affen geben sich Namen. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Thüringen: CDU und AfD beanspruchen Regierungsbildung in Thüringen für sich Landtagswahl in Sachsen: "Wir gehen in ergebnisoffene Gespräche" AfD: Alternative für Deutschland Sachsen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen – live Thüringen-Wahl 2024: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Thüringen – live Krieg im Nahen Osten: Armee birgt Leichen von sechs aus Israel verschleppten Geiseln Israelische Geiseln: Zu spät Israel: Dachverband der Gewerkschaften ruft zu Generalstreik in Israel auf Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Krieg in Israel und Gaza: Israels Verteidigungsminister fordert Sitzung des Sicherheitskabinetts Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wahlspezial: AfD-Sieg in Thüringen, knappe CDU-Führung in Sachsen
Bis 18 Uhr haben die Menschen in Sachsen und Thüringen heute über einen neuen Landtag abgestimmt. Die Auszählung der Stimmen läuft noch bis in die Nacht, es gibt aber schon erste Hochrechnungen. Demnach liegt in Sachsen die CDU mit rund 31 Prozent knapp vor der AfD (rund 30 Prozent). Auf Platz drei folgt das BSW mit 12 Prozent. Die Linke verliert deutlich an Stimmen und muss um ihren Verbleib im Landtag bangen. Die SPD konnte ihr Ergebnis von 2019 leicht verbessern und kommt auf rund acht Prozent. Die Grünen schaffen es mit etwas über fünf Prozent der Stimmen gerade so, sich im Landtag zu halten. Die FDP ist, Stand jetzt, nicht mehr im Parlament vertreten. In Thüringen liegt die AfD mit gut 31 Prozent deutlich vorne. Die CDU kommt mit etwa 24 Prozent der Stimmen auf den zweiten Platz. Das BSW holt aus dem Stand rund 15 Prozent und liegt damit auch in Thüringen auf Platz drei. Die Linke verschlechtert ihr Ergebnis von 2019 deutlich und kommt nur noch auf knapp 12 Prozent. Die SPD folgt mit etwa sieben Prozent. Grüne und FDP sind nach jetzigem Stand nicht mehr im Landtag vertreten. Martin Machowecz, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und ehemaliger Leiter der ZEIT im Osten, ordnet die ersten Hochrechnungen im Podcast ein. Er erklärt, welche Schwierigkeiten sich für die Regierungsbildung abzeichnen – und ob die Wahlen in Sachsen und Thüringen eine Zäsur für die Bundesrepublik sind. Die Podcastfolge wurde um am Sonntag, dem 1. September, um 18:30 Uhr aufgezeichnet. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Mounia Meiborg Mitarbeit: Paulina KraftFragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Landtagswahl in Thüringen: AfD in Thüringen deutlich vor der CDU, BSW bei 16 Prozent Landtagswahl in Sachsen: CDU in Sachsen knapp vor der AfD, Grüne müssen bangen Wahlen in Sachsen und Thüringen: Die Analyse der Hochrechnungen im Livestream Plan D Liveblog: Wähler in Ostdeutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Was heute Abend bei den Landtagswahlen wichtig wird
In Thüringen und Sachsen wählen die Bürgerinnen und Bürger am Sonntag jeweils einen neuen Landtag. Im Fokus der Öffentlichkeit dürften dabei vor allem die AfD und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) stehen. Die AfD könnte Verfassungsänderungen künftig vielleicht blockieren. Für die CDU könnte eine mögliche Regierungsbildung schwer werden. August Modersohn, aus dem Leipziger Büro der ZEIT, blickt auf den bisherigen Wahlkampf zurück und erklärt, wie die Ergebnisse die Parteienlandschaft beeinflussen könnten. Die Mieten in Deutschland steigen seit Jahren. Die Bundesregierung wollte dem eigentlich Einhalt gebieten und plante 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen sowie das Mietrecht zugunsten der Mietenden zu ändern. Beide Vorhaben gelten inzwischen aber als gescheitert. Die ZEIT hat nun rekonstruiert, wie sich FDP und SPD beim Mieterschutz gegenseitig blockierten. Wieso hat der Kanzler nicht interveniert? Diese und weitere Fragen beantwortet Caterina Lobenstein, Redakteurin aus dem Dossier der ZEIT. Und sonst so? Dreijähriger Künstler verkauft seine Bilder für Zehntausende Euros. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst und Susanne Hehr Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen: Wozu ein starkes Abschneiden der AfD rechtlich führen kann Landtagswahl in Thüringen: Wird Thüringen unregierbar? Mietpreise: Die säumige Mietpartei Wohnungsmarkt: Braucht es eine strengere Mietpreisbremse? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Spezial: "Hauptsache, ich wähle AfD und nicht das andere Gelumpe!"
Plauen liegt da, wo Deutschland einen Knick nach rechts macht. Geografisch gesehen, aber auch politisch. Im Südwesten Sachsens, in der fünftgrößten Stadt des Bundeslandes, leben rund 64.000 Menschen. Bei der Europawahl im Juni haben 32 Prozent die AfD gewählt. Keine andere Partei hat mehr Stimmen erhalten. Auch bei der Landtagswahl am 1. September könnte die AfD gewinnen. Viele Menschen haben dieses Jahr zum ersten Mal die AfD gewählt. Isabel zum Beispiel. Das Vertrauen in die Politik hat sie schon lange verloren. Sie will einfach ihre Ruhe. Frieden, keinen Krieg. Vor einem Jahr hat sie noch ausgeschlossen, die AfD zu wählen. "Also mit denen geht es uns nicht besser. Definitiv nicht", hat sie damals gesagt. Aber seitdem hat sich etwas verändert. Bei der Europawahl und den Kommunalwahlen hat Isabel die AfD gewählt, erzählt sie. Dabei kann sie sich mit kaum einem Politiker der Partei identifizieren. Warum wählt sie eine Partei, die in Sachsen als gesichert rechtsextrem gilt? Kassem Taher Saleh schätzt Plauen und dessen Einwohner sehr. Sie hätten ihn zu dem gemacht, der er heute sei. Ein Grünenpolitiker mit einer Persönlichkeit, die stark sei, "resistent und mit einem gewissen Fell überzogen". Taher Saleh wurde im Irak geboren, aufgewachsen ist er in der sächsischen Stadt. Heute sitzt er für die Grünen im Bundestag. Die Partei gilt für viele Menschen in Sachsen als Feindbild. Wenn Taher Saleh mit Leuten aus Plauen über Politik ins Gespräch kommt, spürt auch er den Unmut über die Unterstützung der Ukraine. Da, sagt er, habe auch seine Partei einen Fehler gemacht, nicht genügend kommuniziert. Auch sein Fußballtrainer, der ihn sehr geprägt hat, wählt inzwischen AfD. "Der ist ein super Typ, der extrem große und viele soziale Kompetenz hat." Wie will er Menschen wie ihn überzeugen, nicht die AfD zu wählen? Wer sind die Menschen, die einer gesichert rechtsextremistischen Partei ihre Stimme geben wollen? Und was befürchten diejenigen, die zu der Mehrheit gehören, die nicht die AfD wählt? Um das herauszufinden, sind Pia Rauschenberger und Ann-Kristin Tlusty nach Plauen gefahren. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Weniger Geld, mehr Abschiebungen: Kann das die Probleme lösen?
Als Reaktion auf den Messerangriff von Solingen hat sich die Bundesregierung diese Woche auf ein Maßnahmenpaket für die Migrations- und Asylpolitik geeinigt. Darin wurden vor allem die aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen verschärft. Etwa sollen Menschen, die über ein anderes EU-Land eingereist sind und dort registriert wurden, nur noch minimale Leistungen erhalten. Außerdem soll mehr und konsequenter abgeschoben und ein Messerverbot erlassen werden. Politikredakteur Simon Langemann ordnet ein, ob die Pläne die Probleme in der Migrationspolitik lösen können. Wenn es ums Klima geht, reihen sich gute und schlechte Nachrichten dicht aneinander. Auf der einen Seite gibt es Erfolge beim Klimaschutz, etwa dass es in Deutschland im ersten Halbjahr 2024 so viel sauberen Strom gab wie noch nie. Auf der anderen Seite ist die Erdtemperatur in den letzten zehn Jahren so schnell gestiegen, wie noch nie zuvor gemessen wurde. Stefan Schmitt, Wissensredakteur bei ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, wie die unterschiedlichen Meldungen zusammenpassen und welche Rolle China beim Klimaschutz spielt. Und sonst so? Nackt im Museum. Moderation und Produktion: Mounia Meiborg Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Asylpaket: Auch Symbolpolitik kann wirken Messeranschlag in Solingen: Bundesregierung einigt sich auf Migrations- und Asylpaket Anschlag von Solingen: Trauern reicht nicht Anschlag von Solingen: Hätte so der Anschlag von Solingen verhindert werden können? Klimawandel: Viel Licht, viel Schatten Sauberer Strom: Elektrisierend China: Aktuelles zur Volksrepublik Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Erster Abschiebeflug nach Afghanistan gestartet
Am heutigen Freitag wurden nach Angaben von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) 28 afghanische Straftäter in ihr Heimatland abgeschoben. Der Abschiebeflug ist der erste nach Afghanistan, seitdem dort vor drei Jahren die Taliban wieder an die Macht gekommen sind. Karsten Polke-Majewski aus dem Investigativressort von ZEIT ONLINE erklärt, wie der Flug zustande gekommen ist. Was die abgeschobenen Menschen in Afghanistan unter den Taliban erwartet, ordnet ZEIT-Reporter Wolfgang Bauer ein. Kamala Harris hat ihr erstes TV-Interview als demokratische US-Präsidentschaftskandidatin gegeben. Gemeinsam mit ihrem running mate Tim Walz wurde sie vom Fernsehsender CNN in einem Diner im US-Bundesstaat Georgia befragt. In der Vergangenheit wurde Harris öfter dafür kritisiert, dass sie in Interviews keine eindeutigen Aussagen trifft. Ob es für sie diesmal besser gelaufen ist, analysiert US-Korrespondentin Amrai Cohen. Sachsen hat weiterhin das beste Bildungssystem in Deutschland. Das hat der jährliche Bildungsmonitor ergeben, der die Schulqualität aller Bundesländer vergleicht. Bremen schneidet wie schon vergangenes Jahr am schlechtesten ab. Die Vergleichsstudie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht die Bildungssysteme der Bundesländer anhand von 98 Indikatoren. Was noch? Ein überdurchschnittlich warmer Sommer geht zu Ende. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Migration: Deutschland schiebt afghanische Straftäter nach Kabul ab Afghanistan: Leben unter dem Talibanregime Afghanistan: Olaf Scholz nennt Abschiebeflug "klares Zeichen" an Straftäter Kamala Harris: Präsidentschaftskandidatin der Demokraten US-Wahlkampf: Klare Fragen, vage Antworten Bildungsmonitor 2024: Sachsen hat weiterhin das beste Bildungssystem in Deutschland Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Welche Macht die AfD in den Landtagen bekommen kann
Nur noch zwei Tage bis zu den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen – und die Prognosen deuten bereits darauf hin, dass die AfD ihre bislang besten Ergebnisse erzielen könnte: nämlich Stimmanteile von rund 30 Prozent. In Sachsen liegt die AfD nach jüngsten Umfragen knapp hinter der CDU, in Thüringen führt die AfD deutlich. Was würde es bedeuten, wenn die AfD bei den anstehenden Landtagswahlen tatsächlich stärkste Kraft würde? Julian Sadeghi ist Volontär bei ZEIT ONLINE. Im Podcast ordnet er ein, wie wahrscheinlich es ist, dass die AfD demnächst ihren ersten Ministerpräsidenten stellt, und was es mit der sogenannten Sperrminorität auf sich hat. Einen Monat ist es her, dass die israelische Armee in einem Beiruter Vorort den Hisbollah-Kommandeur Fuad Schukr getötet hat. Seither rechneten Beobachter täglich mit einem Vergeltungsschlag der Hisbollah. Ein größerer Krieg in der Region schien immer näher zu rücken. Vergangenen Sonntag schließlich meldete die Hisbollah, die "erste Phase" ihres Großangriffs auf Israel gestartet zu haben. Im Libanon fürchten viele Menschen nun, dass das Land in eine Eskalation mit Israel hineingezogen wird. Wie erleben die Menschen im Libanon die aktuelle Situation? Andrea Böhm ist Redakteurin im Politikressort der ZEIT. Im Podcast berichtet sie, was eine Eskalation zwischen Israel und der Hisbollah für die Libanesinnen und Libanesen bedeuten würde. Und sonst so? Über den Aufstieg von Charli xcx Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Lisa Pausch, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen: Wozu ein starkes Abschneiden der AfD rechtlich führen kann AfD: Alternative für Deutschland Sachsen: Landtagswahl in Sachsen Thüringen: Landtagswahl am 1. September Libanon: Alle wollen hier weg Israel: Was die jüngste Eskalation in Nahost bedeutet Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Angriff auf Israel: Die Schlacht inszeniert, um den Krieg zu vermeiden Hisbollah: Eskaliert der Krieg in Nahost? Krieg in Nahost: Hisbollah-Miliz beendet "erste Phase" ihres Großangriffs auf Israel Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Ein Maßnahmenpaket nach Solingen
Als Reaktion auf den Messeranschlag in Solingen hat sich die Bundesregierung auf ein Maßnahmenpaket für die Migrations- und Asylpolitik geeinigt. Im nordrhein-westfälischen Landtag hat währenddessen die politische Aufarbeitung des mutmaßlichen Terrorangriffs begonnen. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob die für den mutmaßlichen Täter verantwortliche Ausländerbehörde Fehler gemacht hat. Politikredakteur Christian Parth hat die heutige Sondersitzung verfolgt und ordnet ein, welche neuen Details bekannt geworden sind. Pawel Durow, Chef des Messengerdienstes Telegram, wurde in Frankreich unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen. Wegen angeblicher Beihilfe zu Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornografie und Drogenhandel haben die französischen Behörden jedoch ein Ermittlungsverfahren gegen Durow eröffnet. Warum der Fall Russland beunruhigt, erklärt Michael Thuman, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Der Chipkonzern Nvidia hat mit seinen neuen Quartalszahlen einen Rekordumsatz von rund 30 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Doch trotz des Rekordumsatzes hat die Nvidia-Aktie drei Prozent an Wert verloren. Das Unternehmen, das Chips für KI-Anwendungen herstellt, hat in diesem Sommer erstmals einen Börsenwert von drei Milliarden Dollar erreicht. Woran es liegt, dass der Aktienkurs jetzt trotz Rekordumsätze gesunken ist, erklärt Sina Osterholt aus dem Geld-Ressort von ZEIT ONLINE. Was noch? Flumo ist wahrscheinlich eine Schiege. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Messeranschlag in Solingen: Bundesregierung einigt sich auf Migrations- und Asylpaket Tödliche Messerattacke: Wüst will NRW-Landtag über Solingen-Anschlag unterrichten Solingen: Anschlag auf dem Stadtfest Telegram-Gründer: Pawel Durow aus Untersuchungshaft entlassen Telegram: Kein echter Held Pawel Durow: Plötzlich ist Putin für die Meinungsfreiheit Nvidia: Warum die Nvidia-Aktie trotz guter Zahlen sinkt KI-Boom: Nvidia enttäuscht Börse trotz starker KI-Zuwächse Nvidia Blackwell: "Viel kleiner geht nicht mehr" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Warum Menschen in Deutschland Schutz bekommen
Auch am fünften Tag nach dem islamistischen Anschlag von Solingen kreist die politische Diskussion hierzulande um das Thema Migration. Die Zuwanderung nach Deutschland gehört laut Umfragen zu den politischen Problemen, die die Deutschen am meisten beschäftigen. Seit dem Anschlag von Solingen fordern Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien, mehr Menschen abzuschieben. CDU-Chef Friedrich Merz hat sogar einen Aufnahmestopp für Menschen aus Syrien und Afghanistan ins Gespräch gebracht und forciert nun eine parteiübergreifende Initiative zur Verschärfung der Migrationspolitik. Steffen Richter ist Redakteur für internationale Politik bei ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, woher Asylsuchende nach Deutschland kommen – und warum. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist gerade einmal acht Monate offiziell eine Partei – und schon jetzt sieht es so aus, als könnte das BSW zweistellige Ergebnisse erzielen, nämlich bei den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Beobachter sagen: Sowohl in Sachsen als auch in Thüringen könnte dem BSW eine Schlüsselrolle bei der Regierungsbildung zukommen. Und womöglich könnte das BSW sogar eine Ministerpräsidentin stellen. Wer sind die Menschen, die das BSW wählen? Lisa Caspari ist Redakteurin im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast ordnet sie ein, welche politischen Themen den Wählerinnen und Wählern des BSW besonders wichtig sind. Und sonst so? Ein merkwürdiger Lichtschweif am Abendhimmel von Baden-Württemberg Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Elise Landschek, Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Asyl in Deutschland: Woher Asylsuchende nach Deutschland kommen – und warum Friedrich Merz: Der CDU-Chef Stellvertretender FDP-Vorsitzender: Kubicki begrüßt Zusammenarbeit mit der Union bei Migrationspolitik Migration: Wer kommt nach Deutschland? Innere Sicherheit: Faeser plant Gespräche über Asylpolitik mit Bundesländern und Union Landtagswahlen in Ostdeutschland: Was will das Bündnis Sahra Wagenknecht? Bündnis Sahra Wagenknecht: Die neue Partei Das Politikteil / Bündnis Sahra Wagenknecht: "Diese Flughöhe ist ein großes Risiko" Sahra Wagenknecht: "Deshalb wollen wir regieren" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Startschuss für die Paralympics
Etwa zwei Wochen nach dem Ende der Olympischen Spiele beginnt diesen Mittwoch in Paris die größte Sportveranstaltung für Menschen mit körperlicher Behinderung, die Paralympics. In den nächsten 11 Tagen werden bei den Paralympics rund 4.400 Athletinnen und Athleten aus aller Welt in 549 verschiedenen Wettbewerben gegeneinander antreten. Emma Seifert aus dem Sportressort von ZEIT ONLINE ordnet ein, was man über die Paralympischen Spiele wissen sollte und welche Athletinnen und Athleten man auf dem Schirm haben sollte. Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke hat an diesem Mittwoch überraschend alle seine Termine für den Tag abgesagt, darunter auch ein Fernsehauftritt. Höcke sei "gesundheitlich ein bisschen angeschlagen", teilte Thüringens AfD-Co-Sprecher Stefan Möller mit. Möller wird nun anstelle von Höcke an der geplanten TV-Runde von n-tv und Antenne Thüringen teilnehmen. Nun wird darüber spekuliert, warum Höcke nur wenige Tage vor der Landtagswahl in Thüringen seine Termine abgesagt hat. Tilman Steffen ist Redakteur im ZEIT-ONLINE-Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Im Podcast analysiert er, was hinter der Meldung steckt und warum die Aufregung darüber so groß war. Außerdem im Update: - Die israelische Armee hat am Mittwochmorgen eine Operation im besetzten Westjordanland begonnen. Nach Angaben des Roten Halbmondes wurden dabei bereits mindestens zehn Palästinenser getötet. - Der neue britische Premier Keir Starmer hat sich in Berlin mit Bundeskanzler Olaf Scholz getroffen. Beide Länder wollen künftig enger zusammenarbeiten – insbesondere in der Verteidigung, aber auch in der Migrationspolitik, bei der Strafverfolgung und in den Bereichen Jugend und Bildung, Energiesicherheit, Klima- und Umweltpolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Dazu ist ein gemeinsames Abkommen geplant. Was noch? Bäume in der Nachbarschaft senken das Risiko für Herzkrankheiten. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Elise Landschek, Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Paralympics: Höher, schneller, Rehm Paralympics: Paralympische Spiele werden in Paris eröffnet Paralympics: Paralympische Spiele in Paris Paralympische Spiele 2024: Was Sie über die Paralympics in Paris wissen sollten AfD in Thüringen: Höcke sagt heutige Wahlkampftermine aus gesundheitlichen Gründen ab Thüringen: Landtagswahl am 1. September Landtagswahlen: Wahlen in Ostdeutschland Nahostkrieg: Israelische Armee riegelt Stadt und Krankenhäuser im Westjordanland ab Britischer Premierminister: Scholz und Starmer sprechen über das deutsch-britische Verhältnis Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Die Macht der Angst
Wer andere in Angst versetzen kann, hat Macht über sie. Diesen Mechanismus nutzen unter anderem Terrorgruppen aus, um sich Macht zu verschaffen. Doch auch manche Vertreterinnen und Vertretern der Politik schüren bewusst Ängste, um sie als Instrument der Macht zu missbrauchen. Welche Rolle Angst in der Debatte um Terrorangriffe spielt, und warum Menschen häufig große Angst vor Ereignissen haben, die nur mit geringer Wahrscheinlichkeit eintreffen, erklärt Jan Schwenkenbecher. Er ist Redakteur im Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE. Vor der Landtagswahl in Sachsen am 1. September bangen die Grünen um ihren Einzug ins Landesparlament. Je nach Umfrage würden sie bei der Wahl am kommenden Samstag momentan zwischen fünf und sechs Prozent der Stimmen erhalten. Bei der letzten Landtagswahl in Sachsen im Jahr 2019 haben sie noch 8,6 Prozent der Stimmen bekommen. Dass sie jetzt an der Fünfprozenthürde scheitern könnten, liegt auch daran, dass sie zur Zielscheibe von Hetze und Polemik geworden sind, erklärt Doreen Reinhard. Sie ist Autorin für ZEIT ONLINE und ordnet im Podcast ein, mit welchen Wahlkampfstrategien die Grünen sich den wiederholten Einzug ins Landesparlament sichern wollen. Und sonst so? Luchsnachwuchs gesichtet! Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Solingen: Anschlag auf dem Stadtfest Angst vor Terroranschlägen: "Die Vorstellung, dass Sie in Sicherheit leben, ist eine Illusion" Lamya Kaddor: "Viele Muslime haben jetzt Angst" Aktivisten gegen rechts in Ostdeutschland: "Es ist unsere Pflicht, nicht ängstlich zu sein" Landtagswahlen: Wahlen in Ostdeutschland Landtagswahl in Sachsen: Wird die AfD stärkste Kraft in Sachsen? Mario Voigt: Er oder Höcke Bündnis 90/Die Grünen: Die Grünen in der Ampelkoalition Friedrich Merz: CDU-Chef erschrocken über Hass gegen die Grünen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Merz schlägt Migrations-Groko vor
Bundeskanzler Olaf Scholz und CDU-Chef Friedrich Merz haben sich wenige Tage nach dem Anschlag in Solingen im Kanzleramt getroffen. Merz sagte anschließend, er habe dem Kanzler ein gemeinsames Vorgehen angeboten, um eine deutliche Eindämmung der irregulären Migration durchzusetzen. Konkret habe er Scholz angeboten, gemeinsam an Asylrechtsreformen zu arbeiten – und diese auch ohne Scholz' Koalitionspartner Grüne und FDP zu beschließen. Allein auf dem Notting Hill Carnival in London wurden am vergangenen Wochenende acht Besucher durch Messer verletzt. Die Liste der verbotenen Messer ist in Großbritannien schon jetzt länger als in Deutschland. Am 24. September sollen weitere Modelle hinzukommen: Messer und Macheten im sogenannten Zombiestil. Seit Montag können Besitzer diese bei der Polizei abgeben oder sie anonym in Containern entsorgen. London-Korrespondentin Bettina Schulz erklärt, ob das auch ein Modell für Deutschland sein könnte. Die dritte Förderrunde des Heizungsgesetzes hat begonnen: Ab sofort können alle Wohnungseigentümer und Hausbesitzer staatliche Förderung beantragen, um alte Gas- und Ölheizungen gegen klimafreundlichere Alternativen auszutauschen. Je nach Einkommen, Geschwindigkeit der Umrüstung und Art der neuen Heizung sind zwischen 30 und 70 Prozent Förderung möglich. Was noch? Gute Nachrichten für Fans von Oasis. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Attacke in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest bekannt ist Messergewalt in Großbritannien: Sie sollen die Zombiemesser rausrücken Heizungsgesetz: Alle Eigentümer können nun Förderung von Heizungsaustausch beantragen Noel Gallagher: "Ich mag abschalten nicht, ich bin ein Workaholic" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Die Ideologie hinter dem Messerangriff von Solingen
In Solingen wurden am Freitag drei Menschen bei einem Messerangriff getötet. Die Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) hat sich zu dem Anschlag bekannt. Es ist das erste Mal seit acht Jahren, dass es den polizeilichen Behörden in Deutschland nicht gelungen ist, einen Anschlag des IS zu vereiteln. Nun hat der IS ein Video veröffentlicht, das angeblich den Täter von Solingen zeigt. In dem anderthalbminütigen Clip hält ein vermummter junger Mann ein Messer in die Kamera und leistet dem Anführer des IS einen Treueeid. Er sagt, der Anschlag sei ein Racheakt für die Tötung von Muslimen in Syrien, Irak und Bosnien sowie für die "Menschen in Palästina", die mit der Unterstützung von "Zionisten" Massaker erleiden müssten. Könnten solche Anschläge nun wieder häufiger passieren? Yassin Musharbash aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE sagt: "Die Gefahr war nie weg." Im Podcast spricht er darüber, wie man diese Art des Terrorismus verhindern kann. Am Samstag wurde der Gründer von Telegram, Pawel Durow, in Paris festgenommen. Die französischen Behörden werfen ihm vor, nicht genug gegen kriminelle Aktivitäten auf der Plattform unternommen zu haben. Außerdem soll Durow sich geweigert haben, mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten. Mehr über den russischen Milliardär erfahren Sie im Gespräch mit Eva Wolfangel aus dem Digitalressort von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Der erste privat finanzierte Weltraumspaziergang. Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Attacke in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest bekannt ist Messengerdienst: Telegram-Chef Pawel Durow in Frankreich festgenommen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Auf Schock und Trauer folgt die Migrationsdebatte
Nach dem islamistischen Anschlag in Solingen werden wieder Forderungen nach einer strengeren Migrations- und Asylpolitik laut. "Wir werden alles dafür tun müssen, dass diejenigen, die hier in Deutschland nicht bleiben können und dürfen, auch zurückgeführt und abgeschoben werden", sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag bei seinem Besuch in Solingen. Zuvor hatten unter anderem mehrere CDU-Politiker die Migrationspolitik der Regierung kritisiert. CDU-Chef Friedrich Merz forderte auf seiner Homepage sogar, Menschen aus Afghanistan und Syrien gar nicht mehr aufzunehmen. Eva Lautsch aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE verfolgt die Migrationsdebatte. Im Podcast analysiert sie, an welchen Stellschrauben die Regierung tatsächlich drehen kann. Es war noch früh am Morgen, als das israelische Verteidigungsministerium am Sonntag den landesweiten Ausnahmezustand ausgerufen hat. Das israelische Militär bereitete sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf einen groß angelegten Angriff der Hisbollah vor und begann, Stellungen der Miliz im Südlibanon zu bombardieren. Kurze Zeit darauf meldete die Hisbollah, einen Großangriff auf Israel gestartet zu haben – als Vergeltung für die Tötung ihres Militärchefs Fuad Schukr Ende Juli. Nach eigenen Angaben feuerte die Hisbollah über 320 Raketen ab. Das alles sei jedoch nur die "erste Phase" ihrer Reaktion. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärte wenig später, seine Armee habe den Vergeltungsangriff der Hisbollah vereitelt. In einer Kabinettssitzung kündigte er außerdem an, dies sei "nicht das letzte Wort" gewesen. Stella Männer berichtet für ZEIT ONLINE aus Beirut. Im Podcast ordnet sie ein, was am Wochenende passiert ist und warum es überhaupt so lange gedauert hat, bis die Hisbollah ihren seit Wochen angekündigten Vergeltungsschlag umgesetzt hat. Außerdem im Update: Wegen einer möglichen Bedrohung wurde die Sicherheitsstufe am Stützpunkt in Geilenkirchen verschärft. Aus Sicherheitskreisen gibt es nun Hinweise auf russische Sabotage. Was noch? In Australien gibt es jetzt ein Recht auf Nichterreichbarkeit Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Messerattacke: Mutmaßlicher Angreifer von Solingen sollte abgeschoben werden Besuch in Solingen: Bundeskanzler Scholz kündigt rasche Verschärfung des Waffenrechts an Messerangriff in Solingen: Friedrich Merz fordert Aufnahmestopp für Syrer und Afghanen Israel: Was die jüngste Eskalation in Nahost bedeutet Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Angriff auf Israel: Die Schlacht inszeniert, um den Krieg zu vermeiden Hisbollah: Eskaliert der Krieg in Nahost? Krieg in Nahost: Hisbollah-Miliz beendet "erste Phase" ihres Großangriffs auf Israel Geilenkirchen: Nato-Stützpunkt war offenbar Ziel von russischer Sabotageaktion Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Die politischen Folgen des Anschlags in Solingen
In Solingen wurden bei einem Messerangriff am Freitagabend drei Menschen getötet. Acht weitere wurden verletzt. Der Tatverdächtige, ein 26-jähriger Mann aus Syrien, stellte sich am Samstag einer Polizeistreife und wurde daraufhin festgenommen. Zuvor hatte die Terrorgruppe "Islamische Staat" (IS) den Anschlag für sich reklamiert. Mehrere Mitglieder der Ampelregierung fordern eine Verschärfung der Waffengesetze für Messer. CDU-Chef Friedrich Merz hingegen plädiert für die konsequente Abschiebung und einen Aufnahmestopp von Menschen aus Syrien und Afghanistan. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollte der Tatverdächtige von Solingen 2023 nach Bulgarien abgeschoben werden. Inwiefern kann die Migrationspolitik für den Anschlag in Solingen verantwortlich gemacht werden? Und: Könnte die AfD bei den Landtagswahlen in der kommenden Woche davon profitieren? Diese Fragen beantwortet Christian Parth aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE bei Was jetzt?. Anfang August ist Bangladeschs langjährige Premierministerin Scheich Hasina zurückgetreten. Zuvor hatten Studierende wochenlang demonstriert – zunächst gegen eine Quotenregelung für staatliche Stellen, später gegen den ganzen Staat. Die Regierung ging brutal gegen die Demonstrierenden vor. Angaben der UN zufolge starben 600 Menschen. Nach Hasinas Rücktritt übernahm Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus ihr Amt. Die Studierenden hatten ihn vorgeschlagen. Und auch sie selbst sind an der Übergangsregierung beteiligt. Einen dieser jungen Menschen, den neuen Minister für Sport, Jugend und Arbeit, hat die Journalistin Verena Hölzl begleitet. Im Podcast spricht sie darüber, wie viel Handlungsspielraum die Studierenden in der neuen Regierung haben und ob diese Regierung den Beginn eines demokratischen Systems in Bangladesch markiert. Und sonst so? Drei Tipps gegen den End-of-Summer-Blues. Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Clara Löffler und Lisa Pausch Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Solinger Stadtfest: Die Ampel muss sich jetzt ehrlich machen Messerangriff in Solingen: "Jagt eure Beute!" Attacke in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest bekannt ist Bangladesch: Muhammad Yunus als Regierungschef von Bangladesch vereidigt Bangladesch: Die eiserne Regentin flieht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Nach dem Anschlag in Solingen
Am Freitagabend hat ein Angreifer auf einem Stadtfest in der Innenstadt von Solingen drei Menschen mit einem Messer getötet und acht weitere verletzt. Am Samstagabend wurde der mutmaßliche Täter festgenommen. Er hatte sich einer Polizeistreife gestellt. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat die Tat wegen des zielgerichteten Vorgehens des Täters als Anschlag eingestuft. Am Samstagabend gibt die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) an, für den Messerangriff in Solingen verantwortlich zu sein. Während die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem Täter sucht, besuchte Bundesinnenministerin Nancy Faeser am Samstagabend die Stadt Solingen. Dabei appellierte sie an die Menschen, zusammenzustehen. Carla Neuhaus berichtet aus Solingen und ordnet ein, welche politischen Maßnahmen gegen Messerangriffe aktuell diskutiert werden und ob Stadtfeste wie das in Solingen dadurch sicherer werden könnten. Von der großen Ankündigung, im Gesundheitsministerium grundlegend aufzuarbeiten, was bei der Beschaffung von Masken zu Beginn der Coronapandemie falsch gelaufen ist, bleibt nach Informationen der ZEIT nicht viel übrig. Fritz Zimmermann aus dem Investigativressort von ZEIT und ZEIT ONLINE erklärt, an welcher Stelle die Untersuchung schon wieder eingeschränkt wurde und warum sie nur schleppend vorangeht. Alles außer Putzen: Fledermausmenschen oder die erste Fake-News der Welt Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Lisa Pausch und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Angriff in Solingen: Mutmaßlicher Attentäter von Solingen in Polizeigewahrsam Messerangriff in Solingen: Was über den Anschlag auf dem Solinger Stadtfest bekannt ist Karl Lauterbach: Das Ende der Aufklärung? Maskenaffäre: Was haben sie zu verbergen? Coronapandemie: Karl Lauterbach lässt Maskeneinkäufe durch Sonderbeauftragte aufklären Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Podcast-Empfehlung 5: Bücher von Wolfgang Schäuble bis Susan Sonntag (Was liest du gerade?)
Wir machen Sommerpause mit den Was jetzt?-Spezialfolgen. Aber wir möchten die Zeit nutzen, um Ihnen andere schöne Dinge zum Hören zu empfehlen: Deshalb veröffentlichen wir hier unsere Lieblingsfolgen aus anderen ZEIT-Podcasts. Dieses Mal empfiehlt Was jetzt?-Host Mounia Meiborg den Bücherpodcast "Was liest du gerade?" mit einer Folge über Sachbücher: Darin reden Maja Beckers und Alexander Cammann über die Autobiografie von Wolfgang Schäuble und das spezielle Genre der Politikermemoiren. Und sie besprechen eine Essay-Sammlung von Susan Sonntag aus den 70er Jahren und diskutieren darüber, was man aus 50 Jahre altem Feminismus für die Gegenwart lernen kann. Ab dem 31.8. erscheinen samstags wieder reguläre Was jetzt?-Spezialfolgen. Sie erreichen uns jederzeit unter [email protected] . Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Die politischen Interessen der Ahmadiyya-Gemeinde
Die islamische Gemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) kommt an diesem Wochenende zu ihrem jährlichen Treffen auf dem Flugplatz Mendig in Rheinland-Pfalz. Rund 50.000 Teilnehmer werden zu der Konferenz erwartet – es ist eines der größten Treffen muslimischer Menschen in Europa. Die AMJ, in Deutschland eine anerkannte Körperschaft, wirbt mit dem Slogan "Liebe für alle – Hass für keinen" und setzt sich nach eigenen Angaben für den Frieden ein. Doch ganz so unpolitisch, wie die Gemeinschaft vorgibt zu sein, ist sie nicht, sagt Christian Parth aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Im Podcast spricht er über die politischen Interessen der AMJ. Am 1. September wird in Thüringen ein neuer Landtag gewählt. Glaubt man aktuellen Umfragen, so wird die gesichert rechtsextreme AfD mit rund 30 Prozent der Stimmen als klarer Sieger aus dieser Wahl hervorgehen. Allerdings nicht dort, wo der AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke zu Hause ist: Im Landkreis Eichsfeld, am nordwestlichen Zipfel Thüringens, regiert seit Jahrzehnten die CDU. Nur das 260-Einwohner-Dorf Bornhagen – dort lebt Höcke – ist in der Hand der AfD. Tilman Steffen vom Politikressort von ZEIT ONLINE war in Bornhagen unterwegs und hat mit den Bewohnern gesprochen. Im Podcast berichtet er, wie sie auf den Namen Höcke reagiert haben und was die CDU im Eichsfeld anders macht als in anderen thüringischen Wahlkreisen. Und sonst so? Afghanische Frauen dürfen ihr Medizinstudium in Schottland fortführen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin und Constanze Kainz Mitarbeit: Anne Schwedt und Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Religion: Ahmadiyya-Vorsitzender: "Wir müssen gute Demokraten sein" Björn Höcke: Über Politik spricht man hier nicht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Was Harris will – außer Präsidentin "aller Amerikaner" zu werden
Auf dem Parteitag der US-Demokraten in Chicago hat Kamala Harris die Nominierung als Präsidentschaftskandidatin offiziell angenommen. In ihrer Rede zum Abschluss der Delegiertenversammlung am Donnerstag hat sie außerdem ihr Wahlprogramm umrissen. US-Korrespondentin Johanna Roth ordnet im Podcast ein, ob Harris sich mit ihrer Rede profilieren und die Demokraten durch ihren Parteitag an Zustimmung gewinnen konnten. Außerdem erklärt sie, wie sich der Wahlkampf verändert, wenn der parteilose Kandidat Robert F. Kennedy aufgibt und stattdessen Donald Trump unterstützt. Die Konfliktparteien im Sudan haben zugesagt, ungehinderten Zugang von Hilfslieferungen über zwei Schlüsselrouten zu ermöglichen. Und: Am Nato-Luftwaffenstützpunkt im nordrhein-westfälischen Geilenkirchen ist die Sicherheitsstufe wieder gesenkt worden. Wegen einer möglichen Bedrohung, auf die ein ausländischer Geheimdienst hingewiesen hat, hatte die Nato gestern am späten Abend die zweithöchste Warnstufe Charlie ausgerufen. Was noch? Noch unsicher, welchen Fußballverein Sie diese Saison anfeuern wollen? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Constanze Kainz und Jannis Carmesin Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: US-Wahl: Kamala Harris bekräftigt auf Parteitag der US-Demokraten Zusammenhalt Kamala Harris: Eine für alle will sie sein – aber was für eine eigentlich? Parteitag der Demokraten: Ihre Vibes Parteitag der Demokraten: Harris' Hoffnungsparty Robert F. Kennedy: Parteiloser Kandidat will womöglich Donald Trump unterstützen Sudan: Kämpfe zwischen Militär und RSF Krieg im Sudan: Konfliktparteien bleiben Friedensgesprächen für den Sudan fern Warnung von ausländischem Geheimdienst: Weiter erhöhte Sicherheitsstufe an Nato-Stützpunkt Geilenkirchen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Landtagswahlen: Vier auf der Kippe und ein Königsmacher
Vor den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen am 1. September zeichnet sich bereits ab, dass die Regierungsbildung kompliziert werden dürfte. ZEIT ONLINE hat auf Basis vergangener Wahldaten und Umfragen 1.000 mögliche Wahlausgänge für Thüringen und Sachsen simuliert. Christian Endt, der an der Auswertung beteiligt war, erklärt im Podcast, welcher davon am wahrscheinlichsten ist und welche Faktoren am Ende entscheiden könnten. Laut einer neuen Studie, die im Fachmagazin Science veröffentlicht wurde, ist ein Großteil der Klimaschutzmaßnahmen nur mäßig erfolgreich. Von 1.500 untersuchten klimapolitischen Maßnahmen stellten die Forschenden nur bei 63 eine signifikante Reduktion von Treibhausgasemissionen fest. Was lehrt uns die Studie über erfolgreichen Klimaschutz? Und welche Art von Maßnahmen ist besonders Erfolg versprechend? Maria Mast, Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat sich die Studienergebnisse genauer angeschaut. Und sonst so? Fake-News können teuer werden. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Anne Schwedt und Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Landtagswahlen in Ostdeutschland: Wird der Osten unregierbar? Landtagswahl in Sachsen: Wird die AfD stärkste Kraft in Sachsen? Landtagswahlen: Wahlen in Ostdeutschland Klimaschutzpolitik: Womit Staaten wirklich ihren CO₂-Ausstoß gesenkt haben Klimaschutz: News und Infos Klimaschädliche Subventionen: Wie Staatsmilliarden den Klimaschutz bremsen Klimaschutz: "Es gibt erstaunliche Bemühungen, Klimaschutz zu verhindern" Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Vertrauensprobleme im Inneren der Ampel
Eine Woche ist es her, dass sich die Spitzen der Ampelkoalition final auf den Bundeshaushalt für das kommende Jahr geeinigt haben. Grobe Streitpunkte wurden aus dem Weg geräumt, der Entwurf noch einmal überarbeitet, damit alles verfassungskonform ist. Was bleibt: eine Lücke von zwölf Milliarden Euro. Die Regierung war zuletzt erneut in einen wochenlangen Haushaltsstreit verstrickt – und bekam dafür viel Kritik ab. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), kritisierte etwa die "Handlungsunfähigkeit" der Koalition. Habeck sagt nun: "Ein leichtfertiges Spielen mit Neuwahl verbietet sich." Nicht umsonst stehe im Grundgesetz, dass ein Bundestag für vier Jahre gewählt wird. Heinrich Wefing leitet das Politikressort der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, wie verfahren die Lage im Inneren der Koalition wirklich ist. Er sagt, es sei die Ehre seines Lebens: Auf dem Parteitag der US-Demokraten hat Tim Walz, bisher Gouverneur von Minnesota, offiziell die Nominierung als Vizepräsidentschaftskandidat akzeptiert. Am Donnerstag muss nur noch Kamala Harris ihre Nominierung als Präsidentschaftskandidatin formell annehmen. Rieke Havertz berichtet für ZEIT ONLINE aus den USA und hat die letzten Tage auf dem Parteitag der Demokraten verbracht. Im Podcast berichtet sie, welche Themen Walz bei seiner Rede angesprochen hat und wie er damit beim Publikum ankam. Außerdem im Update: Ab heute gilt im Straßenverkehr ein strikter Grenzwert für den berauschenden Wirkstoff THC. Bei Verstoß drohen 500 Euro Bußgeld. Für unter 21-Jährige gilt ein Verbot. Was noch? Deutsche Marine läuft mit Darth-Vader-Theme in der Themse ein. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Elise Landschek Mitarbeit: Hannah Grünewald, Mounia Meiborg, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: Etat 2025: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt mit Milliardenloch Ampelkoalition: Robert Habeck ist unzufrieden mit Haushaltskompromiss Bundeshaushalt: Bundesfinanzminister verteidigt neuen Haushaltsentwurf Parteitag der US-Demokraten: "Yes she can" Tim Walz: Sie rufen "Coach, Coach, Coach" Barack und Michelle Obama: Sie bringen die Hoffnung, die Harris braucht Cannabiskonsum: Grenzwert für Cannabis am Steuer tritt in Kraft Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Die SPD – eine Arbeiterpartei a. D.?
Glaubt man den aktuellen Umfragen, droht der SPD bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen am 1. September eine deutliche Niederlage. Unter Umständen könnte die Partei sogar erstmals aus einem ostdeutschen Landtag fliegen. Wie konnte es so weit kommen? Mit dieser Frage hat sich Ferdinand Otto aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE beschäftigt. Die Stimmung im US-Wahlkampf – etwa momentan auf dem Parteitag der Demokraten – ähnelt gerne einem Fußballspiel. Es sind Bilder, die auch in Deutschland und anderswo außerhalb der USA gerade viele Menschen faszinieren. Woher kommt die Begeisterung für das Politspektakel in den Vereinigten Staaten? ZEIT-ONLINE-Autor Tobi Müller hat sich dazu Gedanken macht und sagt: Der US-Wahlkampf sei "unsere Ersatzdroge". Und sonst so? Artenrettung auf dem Mond Moderation und Produktion: Helena Schmidt Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: SPD: Sie waren so stolz US-Wahlkampf: Unsere Ersatzdroge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Höcke stößt in Jena auf Widerstand
Eigentlich wollte der Thüringer Landeschef der AfD Björn Höcke am Montag bei einem Bürgergespräch in Jena-Lobeda auftreten – doch dazu kam es nicht. Etwa 2.000 Menschen versammelten sich rund um das Stadtteilzentrum, um gegen den Auftritt Höckes zu demonstrieren und diesen mit Sitzblockaden zu verhindern. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein, um die Blockaden aufzulösen. Trotzdem kam Höcke nicht am Veranstaltungsort an, die Veranstaltung der AfD musste laut Polizei aus Sicherheitsgründen beendet werden. August Modersohn ist stellvertretender Leiter des Leipziger Büros der ZEIT. Im Podcast berichtet er, wie stark die Gegenbewegung zur AfD in Thüringen und anderen ostdeutschen Bundesländern ist. Diesen Mittwoch startet in Köln die Gamescom, die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele. Auf 230.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren mehr als 1.400 Anbieter aus 64 Ländern ihre Neuheiten dem Fachpublikum und Gamerinnen und Gamern. Die Branche hat gute Jahre hinter sich, in den Coronajahren boomte das Gaming-Geschäft. Seit Monaten berichten Medien nun von Entlassungswellen in der Branche. Henrik Oerding ist Redakteur im Digital-Ressort von ZEIT ONLINE und schaut sich gerade auf der Gamescom um. Im Podcast ordnet er ein, wie es aktuell um die Games-Branche steht. Außerdem im Update: Nachdem es an mehreren Standorten Sabotageverdacht gegeben hat, verschärft die Bundeswehr ihre Sicherheitsmaßnahmen. Die Gefährdungsstufe bleibe jedoch auf niedrigstem Niveau, sagte eine Sprecherin. Was noch? Warum man die rosafarbene Seegurke kennen muss. Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected] Weitere Links zur Folge: AfD Thüringen: Demonstranten verhindern Auftritt von Björn Höcke in Jena Alternative für Deutschland: Rechtsextremer Verdachtsfall Björn Höcke: Rechtsextremist vor Gericht Computerspielemesse: Tausende Besucher strömen zur Gamescom Bundeswehr: Sicherheitsvorkehrungen für Bundeswehreinrichtungen werden erhöht Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Selenskyjs riskanter Plan
Zum ersten Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat die ukrainische Armee am 6. August eine Offensive auf russischem Boden begonnen, in der Region Kursk. Jetzt, nach zwei Wochen, hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erstmals ein konkretes Ziel für den Vorstoß seiner Truppen genannt. Ziel sei es, eine Pufferzone zu schaffen, sagte er am späten Sonntagabend in einer Videoansprache. Wo genau soll das hinführen? Hauke Friederichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent von ZEIT ONLINE. Im Podcast analysiert er, wie realistisch es ist, dass Selenskyjs Plan von einer Pufferzone aufgeht. Die USA befinden sich seit Langem in einem Handelskonflikt mit China, auch die EU belegt China mit Strafzöllen, zum Beispiel auf Elektroautos. Nun stellen sich plötzlich auch viele Länder des Südens gegen Importe aus der Volksrepublik. China sieht sich derzeit mit Anti-Dumping-Ermittlungen aus Mexiko und Brasilien konfrontiert, während Chile, Südafrika und Mexiko bestimmte Importe aus China erschweren. Indonesien plant sogar Einfuhrzölle von 100 bis 200 Prozent – ebenfalls gegen chinesische Waren gerichtet. Thomas Fischermann ist Redakteur im Ressort Wirtschaft der ZEIT. Im Podcast ordnet er ein, was die Gründe dafür sind, dass sich viele Länder des Globalen Südens gegen China auflehnen. Und sonst so? Souvenir aus Österreich Moderation und Produktion: Elise Landschek Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Anne Schwedt, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit. Weitere Links zur Folge: Ukrainekrieg: "Ein groß angelegter Gegenangriff wird kommen" Kursk-Offensive: Die Offensive tut der Ukraine gut Ukrainekrieg: Ukraine will in Kursk laut Selenskyj "Pufferzone" schaffen Strafzölle: Der Handelsstreit schadet vor allem den Verbrauchern China: Wem die EU-Zölle wirklich schaden China: Womit keiner rechnet Neue Seidenstraße: Chinas Geheimverträge Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Warum Bahnfahren bald noch teurer werden könnte
Nach monatelangem Ringen hat sich die Bundesregierung vor wenigen Tagen auf einen Haushalt für 2025 geeinigt. Nun aber warnen mehrere Bundesländer vor den Konsequenzen für den Bahnbetrieb. Denn die ursprünglich geplanten Zuschüsse für die Sanierung des Schienennetzes sollen in zusätzliches Eigenkapital für die Deutsche Bahn umgewandelt werden. Das heißt, dass die Bahn Zinsen für das Eigenkapital zahlen muss. Diese Kosten gibt sie in Form der "Trassenpreise" an andere Bahnbetreiber weiter. Welche Auswirkungen das auf Reisende haben könnte, erklärt Sören Götz, Mobilitätsexperte bei ZEIT ONLINE. Nach eigenen Angaben hat das israelische Militär die Leichen von sechs weiteren Geiseln aus dem Gazastreifen zurückgebracht. Die Leichen der sechs Männer seien in der Nacht zu Dienstag während eines Einsatzes in der südlichen Stadt Chan Junis geborgen worden. Um die Geiseln ging es auch während des Gesprächs zwischen US-Außenminister Anthony Blinken und dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sissi. Sie haben sich heute in Kairo über den Stand der Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gazakrieg ausgetauscht. Für Blinken geht es nun weiter nach Katar, das wie Ägypten und die USA zu den Vermittlern zählt. Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat die Verurteilung einer ehemaligen KZ-Sekretärin bestätigt. Die heute 99-jährige Irmgard F. war zwischen 1943 und 1945 Stenotypistin für den Lagerkommandanten Paul Werner Hoppe im Konzentrationslager Stutthof. 2022 hatte das Landgericht Itzehoe F. zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Die Verteidigung legte dagegen Revision ein. Nun ist das Urteil rechtskräftig. Der Fall könnte der letzte Strafprozess in der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Massenmorde gewesen sein. Was noch? Schnelles Wechseln von Videos steigert das Gefühl von Langeweile. Moderation und Produktion: Constanze Kainz Redaktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Etat 2025: Koalitionsparteien einigen sich auf Haushalt mit Milliardenloch Liveblog: Krieg in Israel und Gaza Bundesgerichtshof: Urteil gegen ehemalige KZ-Sekretärin ist rechtskräftig Stutthof-Prozess: Zu viele Nazis ruhen in Frieden Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Wie viel Sahra Wagenknecht steckt im BSW?
Am 1. September wird in Thüringen eine neue Landesregierung gewählt. Nach aktuellen Umfragen könnte das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) dort auf 19 Prozent der Stimmen kommen – und damit eine entscheidende Rolle bei der Regierungsbildung spielen. Am Montag stand die Gründerin Wagenknecht in Eisenach zum ersten Mal mit der Spitzenkandidatin Katja Wolf auf der Bühne. Wie nah stehen sich Wolf und Wagenknecht politisch? Und ganz allgemein: Wie ist die Beziehung zwischen den Landesverbänden und der Namensgeberin? Antwort darauf gibt Lisa Caspari aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE. Innenministerin Yvette Cooper hat eine Überprüfung der britischen Antiextremismusstrategie angeordnet. Sie will stärker gegen Extremismus vorgehen und dabei nicht nur Islamismus oder Rechtsextremismus in den Blick nehmen. Auch extreme Frauenfeindlichkeit soll künftig als Form des Terrorismus gewertet werden. Im Juli hatte der National Police Chiefs’ Council (NPCC) einen Bericht veröffentlicht, demnach entsprechende Gewalttaten in den vergangenen Jahren stark zugenommen haben. Wie Yvette Cooper dagegen vorgehen will und wo bei Frauenhass die Grenze verlaufen soll, erklärt London-Korrespondentin Bettina Schulz. Und sonst so? Der Duden wird um 3.000 neue Wörter erweitert. Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Clara Löffler, Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: BSW: Sahra Wagenknecht fordert "anderen Umgang" mit AfD BSW im Osten: Wagenknechts vage Friedensformel Landtagswahl in Thüringen: Könnte Björn Höcke Ministerpräsident werden? Großbritannien: "Extremer Frauenhass" soll als Terrorismus eingestuft werden Großbritannien: Frauenhass – der neue Extremismus Gewalt gegen Frauen: Jede Zwölfte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.