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Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

94 episodes — Page 1 of 2

Ausbeutung im Luxusort (1/3)

Nov 3, 202623 min

Live: Der Femizid von Binningen

Oct 27, 20261h 9m

Der Femizid von Binningen (3/3)

Oct 20, 202652 min

Der Femizid von Binningen (2/3)

Oct 13, 202643 min

Der Femizid von Binnigen (1/3)

Oct 5, 202635 min

Tod einer Millionärin (5/5): Overkill

Sep 22, 20261h 2m

Tod einer Millionärin (4/5): Behördenversagen

Sep 15, 202645 min

Tod einer Millionärin (3/5): Eskalation

Sep 8, 202634 min

Tod einer Millionärin (2/5): Im goldenen Käfig

Sep 1, 20261h 2m

Tod einer Millionärin (1/5): Bluttat in der Villa

Aug 25, 202658 min

Trailer: Tod einer Millionärin

Aug 21, 20264 min

Bonus: Missbrauch durch Ex-Politiker - Betroffene erzählen von ihrem Martyrium

Aug 18, 202627 min

Der fast perfekte Steuerbetrug

Jun 16, 202629 min

Der eskalierte Streit um ein totes Reh

Jun 9, 202623 min

Die falsche Schamanin

Jun 2, 202627 min

Der Meisterschwindler aus dem Heidiland (3/3)

May 19, 202643 min

Der Meisterschwindler aus dem Heidiland (2/3)

May 12, 202643 min

Der Meisterschwindler aus dem Heidiland (1/3)

May 5, 202648 min

Caroline H. – die Parkhausmörderin (3/3)

Apr 21, 202640 min

Caroline H. – die Parkhausmörderin (2/3)

Apr 14, 202636 min

S21 Ep 1Caroline H. – die Parkhausmörderin (1/3)

Zürich, 5. Juli 1999: Die Stadtpolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich laden zur Pressekonferenz. Sie verkünden: Man habe zwei der aufsehenerregendsten Tötungsdelikte der vergangenen Jahre geklärt. Endlich. Die beiden Zürcher Fälle liegen Jahre zurück: 1991 wird im Urania-Parkhaus am helllichten Tag eine 29-jährige Frau erstochen. 1997 stirbt beim Chinagarten eine 61-jährige Spaziergängerin nach mehr als 30 Messerstichen. Die beiden Fälle werden zu sogenannten Cold Cases. Bis eine Frau in einer psychiatrischen Klinik von «Albträumen» erzählt. Sie sagt, sie habe wiederkehrend von Messerangriffen geträumt. Messerangriffe auf Frauen – in einem Park, in Parkhäusern und Unterführungen. Es stellt sich heraus: die «Albträume» sind Wirklichkeit. Die Frau ist sowohl für den Mord im Parkhaus als auch für jenen beim Chinagarten verantwortlich. Dass eine Frau die Tatperson ist, überrascht die Öffentlichkeit. Bisher ging man in den Ermittlungen von einem Mann oder mehreren Männern aus. Eine Frau, die ihr unbekannte Frauen mit dieser Brutalität umbringt, das kannte man bisher nicht. Wie kam es zu den beiden Morden in Zürich? Und wie geht es nach dem Geständnis der Täterin weiter? Das erzählt Liliane Minor, Redaktorin im Ressort Zürich und Gerichtsreporterin des «Tages-Anzeigers», in der ersten von drei Folgen zu Caroline H., der Parkhausmörderin. Gast: Liliane Minor Host: Sara Spreiter Skript: Jacky Wechsler, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Jacky Wechsler Nachträgliche Korrektur vom 8. April 2026: Daniel Bussmann war Chef der Kriminalpolizei Luzern und nicht, wie in der Podcastfolge erwähnt, der Kriminalpolizei Zürich. Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Apr 7, 202629 min

S20 Ep 3Der Nasenwegmord (3/3)

Raphael M. ist rückfällig geworden. Trotz stationärer therapeutischer Massnahme, trotz mehrerer problemlos verlaufener Freigänge und Lockerungen hat er am 8. August 2024 auf seinem unbegleiteten Freigang wieder eine Frau getötet, wieder am Nasenweg, wieder mit einem Messer als Tatwaffe. Zehn Jahre nachdem er bereits zwei Frauen getötet und einen weiteren Mann schwer verletzt hatte. Hätte man diesen Rückfall verhindern können? Haben die Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Raphael M. falsch eingeschätzt? Wie schätzt man die Rückfallgefahr bei psychisch kranken Straftätern möglichst genau ein? Und wie geht das Basler Strafgericht mit diesem Fall um? Lukas Hausendorf, Reporter und Co-Leiter des Ressorts Region bei der «Basler Zeitung», war am Prozess gegen Raphael M. und erzählt, wie der Täter selbst seine Wiederholungstat begründet. Der langjährige Gerichtsreporter Thomas Hasler erklärt zudem, welche Mechanismen Rückfälle wie jenen von Raphael M. verhindern sollen. Gast: Lukas Hausendorf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Expertin: Forensische Psychologin May Beyli Experte: Langjähriger Gerichtsreporter Thomas Hasler Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Mar 17, 202640 min

S20 Ep 2Der Nasenwegmord (2/3)

Am Nasenweg im Basler Breitequartier kommt es am Nachmittag des 8. August 2024 zu einem Tötungsdelikt im Treppenhaus eines Wohnhauses. Rund 24 Stunden später nimmt die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Es handelt sich um Raphael M., einen 32-jährigen Schweizer aus Basel. Er soll am Vortag die 75-jährige Frau am Nasenweg mit einem Messer getötet haben. Zum Tatzeitpunkt befand sich Raphael M. auf einem unbegleiteten Freigang. Er hätte um 17 Uhr auf die geschlossene Abteilung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) zurückkehren sollen. Raphael M. hatte bereits zwei Menschen getötet Dort war er für eine stationäre psychiatrische Behandlung untergebracht, weil er 2014 bereits zwei Menschen getötet und eine weitere Person schwer verletzt hatte – in der exakt gleichen Nachbarschaft. Bei Raphael M. wurde eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert. Wer ist Raphael M.? Was ist bei seinen ersten Taten 2014 genau passiert? Und warum erhält er unbegleiteten Freigang, wenn von ihm noch immer eine Gefahr ausgeht? In der zweiten von drei Folgen zum Fall rekonstruiert Lukas Hausendorf, Journalist und Co-Leiter des Ressorts Region der «Basler Zeitung», die Vorgeschichte von Raphael M. Und die forensische Psychologin May Beyli ordnet ein, was seine Krankheit genau bedeutet.Gast: Lukas Hausendorf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Expertin: Forensische Psychologin May Beyli Experte: Langjähriger Gerichtsreporter Thomas Hasler Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Mar 10, 202643 min

S20 Ep 1Der Nasenwegmord (1/3)

Im Breitequartier am östlichen Rand Grossbasels bricht am Nachmittag des 8. August 2024 Hektik aus. Es läuft ein grosser Polizeieinsatz, Rettungskräfte sind vor Ort, die Strassen und Gassen rund um den Nasenweg sind grossräumig abgesperrt. Im Treppenhaus eines Wohngebäudes, zwischen Hochparterre und erstem Obergeschoss, liegt blutüberströmt eine ältere Frau. Sie weist offensichtliche Schnitt- und Stichverletzungen auf. Die Rettungskräfte können nur noch ihren Tod feststellen. Eine Tote am Nasenweg und ein Vermisster in der Psychiatrie Es beginnen die üblichen Prozesse: Spurensicherung, Befragungen, Ermittlungen – bis am späten Nachmittag bei der Polizei eine Meldung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) eintrifft. Es ist ein Fahndungsbegehren nach einem ihrer Patienten, der nicht aus seinem unbegleiteten Freigang zurückgekehrt ist. Was ist am 8. August am Basler Nasenweg genau passiert? Wer ist die tote Frau im Treppenhaus? Wer hat sie getötet? Und was hat der Fahndungsaufruf der UPK damit zu tun? Lukas Hausendorf, Reporter und Co-Leiter des Ressorts Region der «Basler Zeitung», war an diesem Tag gerade unterwegs zum Rheinschwimmen, als er auf dem Velo die grossräumige Polizeiabsperrung bemerkte. Von da an begann er zu recherchieren. Was er herausgefunden hat, erzählt er in der ersten von drei Folgen zum Mord am Nasenweg. Gast: Lukas Hausendorf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Expertin: Forensische Psychologin May Beyli Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Mar 3, 202633 min

S19 Ep 3Menschenhandel im Stadtquartier (3/3)

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Vier Tage lang arbeitet Abby* (Name geändert) unter prekären Bedingungen in einer Mietwohnung im Berner Monbijouquartier. Dann klingelt es plötzlich an der Tür.Vor der Wohnung steht die Kantonspolizei Bern. Sie befreit die Frauen aus ihrem Martyrium und nimmt das Zuhälterpaar, Herr L. und Frau Z.* (Namen geändert), fest. Schnell wird klar: Es handelt sich um qualifizierten Menschenhandel – ein Delikt, das in der Schweiz keine Seltenheit ist. Für die Behörden bleibt der Kampf dagegen schwierig.Was geschieht mit den Tätern? Warum ist es für die Behörden so schwierig, gegen Menschenhandel vorzugehen? Und wie geht es für die betroffenen Frauen weiter?Das erzählt Michael Bucher, Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» in der letzten Folge vom Fall Menschenhandel im Stadtquartier. Wie man aus diesem Strudel herauskommt – darüber spricht ein ehemaliges Opfer von Menschenhandel. Dazu erklärt Alexander Ott, bis vor kurzem Chef der Fremdenpolizei Bern, was Nachbarn und Passanten tun können, um Ausbeutung zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Michael BucherHost: Sara SpreiterSkript: Jacky Wechsler, Sara SpreiterSchnitt, Produktion und Sprecherin: Jacky WechslerInhalte zum Fall und zum Thema Menschenhandel: Deine Nachbarn – die MenschenhändlerSie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte«Er behandelte die Frauen wie eine Ware»Zwangsprostitution in der Schweiz: Opfer von Menschenhandel erzählt: «Ich musste meine Seele vom Körper trennen»«Apropos»-Podcastfolge: Opfer von Menschen­handel: Wie Vera L. in ein Bordell in der Schweiz gelockt wurdeFachstellen in der Schweiz:SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & MissbrauchOpferhilfe SchweizLimita – Fachstelle zur Prävention sexueller AusbeutungFachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZHotline: ACT212Platforme traiteRahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Feb 17, 202632 min

S19 Ep 2Menschenhandel im Stadtquartier (2/3)

Bis zu zehn Freier am Tag, Sexualpraktiken gegen ihren Willen und eine strenge Überwachung. Das erlebt Abby* (Name geändert) seit Tag eins ihrer Ankunft in einer Mietwohnung in Bern. Heute weiss man: Sie ist nicht das einzige Opfer des Zuhälterpaars.Herr L.* und Frau Z.* (Namen geändert) haben über 70 weitere Frauen aus China angeworben. Neben Abby sind 9 davon ebenfalls in die Schweiz gereist. Die Rekrutierung der Frauen hatte System.Wie funktioniert der chinesische Menschenhandel? Wie unterscheidet er sich von anderen Ländern? Was bedeutet die Verschiebung der Sexarbeit von Bordellen in Airbnb-Wohnungen für die Betroffenen? Und gibt es einen Ausweg aus ihrer Situation?Darum geht es in der zweiten Folge vom Fall « Menschenhandel im Stadtquartier». Michael Bucher, Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung», erzählt, wie es mit Abby weitergeht. Zudem ordnen Alexander Ott, ehemaliger Chef der Fremdenpolizei Bern, und die forensische Psychologin May Beyli die psychologischen und strukturellen Mechanismen des Menschenhandels ein.Gast: Michael BucherHost: Sara SpreiterSkript: Jacky Wechsler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Jacky WechslerExpertin: Forensische Psychologin May BeyliArtikel zum Fall: Deine Nachbarn – die MenschenhändlerSie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte«Er behandelte die Frauen wie eine Ware»Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren aufFachstellen in der Schweiz:SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & MissbrauchOpferhilfe SchweizLimita – Fachstelle zur Prävention sexueller AusbeutungFachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZHotline: ACT212Platforme traiteRahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Feb 10, 202630 min

S19 Ep 1Menschenhandel im Stadtquartier (1/3)

Im November 2021 erhält die damals 26-jährige Chinesin Abby* (Name geändert), eine Nachricht auf der chinesischen Plattform WeChat. Es geht um ein Jobangebot. Der Absender, Herr L.* (Name geändert), verspricht ihr ein lukratives Einkommen mit erotischen Massagen – in der Schweiz.Zu diesem Zeitpunkt steckt Abby zu Hause in China in einer finanziellen und sozialen Notlage. Die strikten Covidmassnahmen in ihrem Heimatland schränken ihr Leben zusätzlich stark ein. Das Inserat klingt harmlos, das Angebot wirkt wie ein Ausweg. Abby entscheidet sich für die Reise in die Schweiz. Die Ernüchterung folgt sofort.Wer ist der Mann, der Abby das Jobangebot machte? Was erlebt sie in der Schweiz? Und gibt es weitere Opfer?Diese Fragen beantwortet Michael Bucher in der ersten von drei Folgen zum Fall « Menschenhandel im Stadtquartier». Er ist Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» und hat zum Fall von Abby recherchiert.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Michael BucherHost: Sara SpreiterSkript: Jacky Wechsler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Jacky WechslerArtikel zum Fall: Deine Nachbarn – die MenschenhändlerSie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte«Er behandelte die Frauen wie eine Ware»Fachstellen in der Schweiz:SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & MissbrauchOpferhilfe SchweizLimita – Fachstelle zur Prävention sexueller AusbeutungFachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZHotline: ACT212Platforme traiteRahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Feb 3, 202629 min

Bonus: Denkwürdige Entscheide aus 150 Jahren Bundesgericht

bonus

Diese Woche feiert das Bundesgericht sein 150-jähriges Bestehen. Seit 1875 wird in Lausanne Recht gesprochen. Heute fällen die vierzig Richterinnen und Richter am höchstinstanzlichen Gerichtshof der Schweiz rund 7500 Urteile – davon knapp 200 Leitentscheide – pro Jahr. Oft haben diese Urteile einen direkten Einfluss auf den Alltag der Menschen in der Schweiz.Vom Frauenstimmrecht über die Heiratsstrafe bis zum Bierkartell: In einer Folge des täglichen Podcasts «Apropos» blickt Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach auf wegweisende Entscheide des Bundesgerichts zurück. Wie hat sich die Institution in 150 Jahren Geschichte entwickelt? Und welche politische Bedeutung kommt ihr heute zu?Ihr hört diese «Apropos»-Folge als Bonus im Feed von «Unter Verdacht». Den nächsten regulären Fall hört ihr hier wieder im Februar.Host: Philipp LoserProduzentin: Mirja GabathulerMehr Folgen vom Podcast «Apropos» findet ihr hier: SpotifyApple PodcastPocket Casts Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jan 20, 202623 min

Bonus: Tod in der Psychiatrie

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Die Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) zählen zu den grössten Anbietern psychiatrischer Behandlungen in der Schweiz. Die Patienten sollen individuell und massgeschneidert behandelt werden. So versprechen es die PDAG, die im Besitz des Kantons Aargau sind.Recherchen des Tamedia-Recherchedesks zeigen nun, dass das nicht immer optimal gelingt. Für manche Patienten endete die Behandlung tragisch: Von 2018 bis 2023 verzeichneten die PDAG 33 «aussergewöhnliche Todesfälle».Zu konkreten Einzelfällen äussern sie sich nicht. «Wir können aber festhalten, dass sich die PDAG an die international und national geltenden Leitlinien und Empfehlungen halten und wo nötig die Prozesse entsprechend angepasst sind», heisst es auf Anfrage. Meist handelte es sich bei den aussergewöhnlichen Todesfällen um Suizide, rund zehn seien auf Unfälle oder medizinische Vorfälle zurückzuführen.So war es auch bei Nick (22), Dömu (25) und Theo (18). Sie alle starben nach einer Behandlung am Hauptstandort der PDAG, der Klinik Königsfelden. Nun erheben ihre Angehörigen verschiedene Vorwürfe. Sie wollen nicht länger schweigen, «damit sich endlich etwas ändert», wie sie sagen.Was ist genau passiert? Wie sind die jungen Männer gestorben? Und welche Verantwortung trägt die Klinik?Catherine Boss, Co-Leiterin des Recherchedesks, und Roland Gamp, Reporter beim Recherchedesk, haben mehrere Monate lang recherchiert. Sie haben Dokumente studiert, mit den Familien der Verstorbenen und mit Experten gesprochen. Was sie dabei herausgefunden haben, erzählen sie im täglichen Podcast «Apropos».Ihr hört diese Folge als Bonus im Feed von «Unter Verdacht». Den nächsten regulären Fall besprechen wir hier dann wieder im Februar.Host: Alexandra AreggerProduktion: Sibylle HartmannMehr Folgen vom Podcast «Apropos» findet ihr hier: SpotifyApple PodcastPocket Casts Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jan 13, 202633 min

Bonus: Ein Bub (12) wird zum Hauptzeugen in einem Mordfall

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Im Jahr 2022 wird im Könizbergwald im Kanton Bern ein achtjähriges Mädchen ermordet. Unter Verdacht steht die Mutter des Mädchens. Diese wird danach verurteilt, bestreitet die Tat aber bis heute. Es war eines der aufsehenerregendsten Tötungsdelikte der jüngeren Schweizer Geschichte.Es gibt keinen eindeutigen Beweis für die Schuld der Mutter, aber es gibt unter anderem einen Zeugen: Ein damals zwölfjähriger Junge hat Mutter und Tochter als Letzter gesehen. So wird er zum wichtigsten Trumpf der Ermittlungsbehörden.Drei Jahre nach dem Mord wehrt sich nun seine Mutter: Ihr Sohn sei fast daran zerbrochen. Der Fall und seine Rolle als Zeuge hätten ihn enorm belastet, sagt seine Mutter.Was ist damals genau passiert? Wie geht die Schweiz mit minderjährigen Zeugen um? Und was machen Eltern dabei durch?Darüber sprechen Regina Schneeberger und Michael Bucher vom Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» im täglichen Podcast «Apropos». Ihr hört die Folge als Bonus im Feed von «Unter Verdacht». Den nächsten regulären Fall hört ihr hier im Februar wieder.Host: Alexandra AreggerProduzentin: Sara SpreiterMehr Folgen vom Podcast «Apropos» findet ihr hier: SpotifyApple PodcastPocket Casts Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jan 6, 202631 min

S18 Ep 4Der Korruptionsfall im Seco (4/4)

Anfang 2014 deckt Christian Brönnimann im «Tages-Anzeiger» einen der grössten Korruptionsfälle in der Schweizer Bundesverwaltung auf. Über 20 Jahre hat Bruno A. öffentliche Aufträge ausgewählten Partnern zugeschanzt und dafür lukrative Gegenleistungen im Wert von gegen zwei Millionen Franken erhalten. Die drei Hauptbeteiligten müssen in Untersuchungshaft, der Vorgesetzte von Bruno A. verliert seinen Job.Bis der Fall vor Gericht verhandelt wird, vergehen allerdings mehr als sieben Jahre. Erst im August 2021 stehen Bruno A. und die zwei IT-Geschäftsmänner als Hauptangeklagte in Bellinzona vor dem Bundesstrafgericht.In erster Instanz entscheidet das Gericht auf eine Freiheitsstrafe von 52 Monaten für den Beamten und auf 22 respektive 20 Monate bedingt für die IT-Unternehmer.Doch als Bruno A. den Entscheid an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts weiterzieht, passiert etwas Unerwartetes. Seine Strafe wird so stark reduziert, dass er am Schluss möglicherweise überhaupt nicht mehr ins Gefängnis muss.Wie kommt die Berufungskammer zu diesem Schluss? Wie kann es sein, dass jemand, der über Jahrzehnte hinweg in die eigene Tasche gewirtschaftet und einen Schaden von 20 Millionen Franken angerichtet hat, am Schluss so mild davonkommt? Und was hat diese Recherche in der Bundesverwaltung ausgelöst: Könnte ein ähnlicher Fall heute noch passieren?In der vierten und letzten Podcastfolge zum Korruptionsfall im Seco berichtet Christian Brönnimann vom Urteil des zweitinstanzlichen Gerichts. Und der langjährige Gerichtsreporter Thomas Hasler ordnet ein, was dieses entschieden hat.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendExperte: Thomas HaslerSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterArtikel zum Fall: Anklage im Seco-Korruptionsfall: Es geht um fast 100 Millionen FrankenSeco-Korruptionsprozess: «Schauen Sie seine Augen an, Sie können ihm nicht Nein sagen»Urteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den HaupttäterKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daDer Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 30, 202530 min

S18 Ep 3Der Korruptionsfall im Seco (3/4)

Während über 20 Jahren vergibt der Seco-Beamte Bruno A. IT-Aufträge an die gleichen Firmen. Rund 100 Millionen Franken öffentliche Gelder werden in dieser Zeit also ausgegeben, ohne dass zuvor andere Offerten eingeholt worden sind.Beinahe kommt Bruno A. damit durch – bis ganz ans Ende seiner beruflichen Laufbahn im Seco. Kurz vor seiner geplanten Frühpensionierung gleist er mit seinen Partnern der IT-Firma ein letztes Geschäft auf. Es geht noch einmal um 14 Millionen Franken.Doch dann publiziert Christian Brönnimann im Januar 2014 seine Recherche. Das «Königreich» rund um Bruno A. fliegt auf – und fällt in sich zusammen.Was passiert, als die korrupten Machenschaften öffentlich werden? Kommt jetzt noch mehr zum Vorschein? Wie gross ist der Schaden, den Bruno A. über all die Jahre angerichtet hat? Und wie versuchen der Beamte und die IT-Unternehmer vor Gericht, ihre Haut zu retten?Das erzählt Christian Brönnimann, Reporter am Tamedia-Recherchedesk in der dritten Podcastfolge zum Korruptionsfall im Seco.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterArtikel zum Fall: Anklage im Seco-Korruptionsfall: Es geht um fast 100 Millionen FrankenSeco-Korruptionsprozess: «Schauen Sie seine Augen an, Sie können ihm nicht Nein sagen»Urteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den HaupttäterKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daDer Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 23, 202532 min

S18 Ep 2Der Korruptionsfall im Seco (2/4)

Bei seinen Recherchen findet Christian Brönnimann zahlreiche Hinweise auf klare Verstösse gegen das Beschaffungsrecht des Bundes. Die meisten dieser Hinweise stammen aus den letzten Jahren vor seiner Recherche, aus den Jahren 2006 bis 2012.Doch Brönnimann weiss: Der Beamte Bruno A. arbeitet damals schon seit über 20 Jahren beim Seco. Und seit da hat er auch eine leitende Position inne. Also steigt unser Reporter ins Bundesarchiv. Er durchforstet kistenweise Dokumente – und wird fündig.Schon in den frühen 90er-Jahren gibt es konkrete Hinweise auf krumme Geschäfte von Bruno A. – unter anderem wegen einer Feriensiedlung an der spanischen Costa Brava. Trotz der frühen Hinweise und mehrerer Untersuchungen gegen Bruno A. kann dieser ungehindert weitermachen.Was wussten die Vorgesetzten von Bruno A.? Was hat es mit dieser Feriensiedlung in Spanien auf sich? Warum hatten die frühen Hinweise und Untersuchungen in den 1990er-Jahren keine Konsequenzen für den Beamten?In der zweiten Folge zum Korruptionsfall im Seco analysiert Reporter Christian Brönnimann das jahrelange eklatante Kontrollversagen in der Bundesverwaltung. Und Michel Huissoud, ehemaliger Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle, sagt: «Die Vorgesetzten haben einfach nichts gemacht. Das ist unverständlich.»*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterSprecher: Francisco Martinez Ruiz, Loris Brasser, Severin PfefferArtikel zum Fall: Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren aufKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daSo korrupt waren die Vorgänge beim SecoDie heisse Spur nach Panama Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 16, 202534 min

S18 Ep 1Der Korruptionsfall im Seco (1/4)

Es ist das Jahr 2012, als unser Reporter Christian Brönnimann sieben ganz normale journalistische Anfragen per E-Mail verschickt. Er ahnt damals nicht, dass ihn diese Anfragen mehr als zwei Jahre beschäftigen werden. Dass daraus eine Riesengeschichte wird. Eine Geschichte über geheime Treffen, exklusive Reisen, Geld in Couverts und auf versteckten Bankkonten – und über geschmierte Aufträge im Umfang von rund 100 Millionen Franken. Die Geschichte von einem der grössten Korruptionsfälle in der Schweizer Bundesverwaltung.Brönnimann will wissen, wie viele Beschaffungen die Departemente getätigt haben, ohne sie zuvor öffentlich ausgeschrieben zu haben. Aus geschwärzten Dokumenten sieht er dann: In einer Abteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) läuft ziemlich viel falsch. Auffällig viele Aufträge werden an die immer gleichen Firmen vergeben, ohne dass sie zuvor öffentlich ausgeschrieben werden.Die Tonaufnahme einer Sitzung entlarvt dann, wie der Beamte Bruno A.* und die beiden IT-Geschäftsmänner Rafael B.* und Manuel C.* Deals mischeln. Untersuchungen zeigen später, dass sich der Beamte an seinen Vorgesetzten vorbei ein «kleines Königreich» schaffen konnte.Wer sind diese Leute? Wie kommen sie ins Geschäft? Wie funktioniert ihr «Königreich» genau? Und warum ist das überhaupt möglich, ohne aufzufliegen?Das erzählt Christian Brönnimann, Reporter am Tamedia-Recherchedesk, in der ersten von vier Folgen zum Korruptionsfall im Seco.* Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterSprecher: Francisco Martinez Ruiz, Loris Brasser, Severin PfefferArtikel zum Fall: Das Seco vergab Millionenaufträge unter der HandDie perfekte TäuschungKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daDer Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 9, 202540 min

Update: Urteil im Fall Travis

bonus

Letzte Woche stand der Zürcher Party-Influencer Travis the Creator in Zürich vor Gericht . Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, vier Frauen vergewaltigt und eine weitere Frau sexuell genötigt zu haben. Von einer sechsten Frau soll er ohne deren Zustimmung intime Videos aufgenommen und verbreitet haben.An der Urteilsverkündung am Freitag sprach das Zürcher Bezirksgericht den Influencer Travis grösstenteils frei . Es sieht die ihm vorgeworfenen Vergewaltigungen und die sexuelle Nötigung nicht als erwiesen an. Einzig die Verletzung der Privatsphäre ist für das Gericht gegeben.Weil sich die konkreten Fälle zwischen 2017 und 2020 ereigneten, kam am Bezirksgericht das alte Sexualstrafrecht zur Anwendung, das bis im Juli 2024 in Kraft war.Wie ist der Prozess gegen Travis genau abgelaufen? Wie begründet das Gericht den Freispruch? Was bedeutet er für die Klägerinnen? Und warum hat hier gerade das alte Sexualstrafrecht Travis so sehr geholfen?Sascha Britsko und Oliver Zihlmann haben ausführlich zu den Machenschaften des Influencers recherchiert . Letzte Woche haben sie auch den Prozess gegen Travis begleitet. Davon erzählen sie in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 8, 202523 min

S17 Ep 3Ein tödlicher Drogendeal (3/3)

Im Oktober 2022 eskaliert ein Drogendeal in einen Raubüberfall und endet für den 17-jährigen Francis A. tödlich. Drei Jahre später kommt es zur Verhandlung am Bezirksgericht Meilen.Vor Gericht stehen der Verkäufer Oliver R. wegen vorsätzlicher Tötung, Raufhandels und Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Leon Z., dem versuchter qualifizierter Raub, Raufhandel und Verstoss gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen werden. Er hatte zusammen mit Francis A. den Raub geplant. Der Dealer Lenny N. sagt als Zeuge aus.Leon Z. ist einerseits das überlebende Opfer, gleichzeitig aber auch der Planer des Raubs. Er ist Kläger im Prozess und zugleich der Beschuldigte in Bezug auf seine eigenen Delikte. Wie häufig kommt es zu einer solchen Doppelung? Haben Oliver R. und Lenny N. aus Notwehr gehandelt? Wann gilt etwas als Notwehr? Und wann nicht?Der erfahrene Gerichtsreporter Thomas Hasler ordnet in der dritten und letzten Folge zum Tötungsdelikt in Oetwil die zentralen Fragen des Falls ein. Zudem berichtet Redaktor Daniel Hitz, warum die Verhandlung – für ein Mal – einem Krimi glich und wie es für die jungen Männer weiterging.Gast: Daniel HitzHost: Sara SpreiterSkript: Sara Spreiter, Jacqueline WechslerSchnitt und Produktion: Jacqueline Wechsler Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Nov 18, 202537 min

S17 Ep 2Ein tödlicher Drogendeal (2/3)

Im Oktober 2022 eskaliert in Oetwil am See ein Drogendeal innerhalb weniger Minuten: Die beiden Käufer Leon Z. und Francis A. haben von Anfang an geplant, die Dealer Oliver R. und Lenny N. auszurauben, und ziehen kurz vor Mitternacht ihre Waffen – eine Schreckschusspistole und ein Messer.Ab diesem Moment gibt es unterschiedliche Erzählungen. Klar ist: Es kommt zu einem Gerangel, bei dem alle Beteiligten teils lebensbedrohlich verletzt werden. Drei überleben. Für einen der vier Männer wird noch am selben Abend jede Hilfe zu spät eintreffen.Wie konnte es so weit kommen? Wer ist hier Täter – und wer Opfer? Und wie oft kommt es vor, dass ein Drogendeal zwischen Kleinkriminellen derart eskaliert?Das erzählt Daniel Hitz, Redaktor beim Zürichsee Ressort, in der zweiten von drei Folgen zu diesem Kriminalfall. Zudem ordnen Experten, darunter Frank Zobel, Vizedirektor von «Sucht Schweiz» und Co-Leiter der dazugehörigen Forschungsabteilung, den Umgang mit Drogen in der Schweiz den Fall ein.Gast: Daniel HitzHost: Sara SpreiterSkript: Sara Spreiter, Jacqueline WechslerSchnitt und Produktion: Jacqueline Wechsler Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Nov 11, 202528 min

S17 Ep 1Ein tödlicher Drogendeal (1/3)

Am Abend des 1. Oktober 2022 schreiben zwei junge Männer auf Whatsapp. Der 19-jährige Leon Z. aus Horgen und der 17-jährige Francis A. aus Thalwil. Sie wollen sich an diesem Abend in Oetwil am See treffen. Es geht um Drogen, um ein halbes Kilogramm Marihuana. Die beiden kennen sich kaum. Francis A. springt an diesem Abend für einen Kollegen ein.In Oetwil am See treffen sie den 19-jährigen Oliver R. und den 24-jährigen Lenny N., die ihnen das Marihuana verkaufen sollen. Kurz nach Mitternacht soll der Deal in der Küche von Oliver R. abgewickelt werden. Doch was dann geschieht, passiert zumindest für einen Teil der Anwesenden völlig überraschend – und endet fatal.Was ist an diesem Abend in Oetwil am See genau passiert? Wie konnte ein Marihuana-Deal so aus dem Ruder laufen? Und was wollten die vier jungen Männer wirklich?Diese Fragen beantwortet Daniel Hitz in der ersten von drei Folgen zum Fall «Ein tödlicher Drogendeal». Er ist Redaktor beim Zürichsee-Ressort und hat zu diesem Fall recherchiert.Gast: Daniel HitzHost: Sara SpreiterSkript: Sara Spreiter, Jacqueline WechslerSchnitt und Produktion: Jacqueline Wechsler Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Nov 4, 202525 min

S16 Ep 3Der Hönggerberg-Mord (3/3)

Die Betroffenheit und die Anteilnahme am Tod von Francesca P. sind gross. Über 800 Personen erscheinen zu ihrer Beerdigung.Die grosse Frage, die die Angehörigen und die Justiz im Fall Hönggerberg-Mord umtreibt, ist die Frage nach dem Motiv. Warum hat Luis W. Francesca P. kaltblütig erschossen? Kannte er sein Opfer? Und wenn nicht: Wie erklärt er seinen tödlichen Schuss auf Francesca P. vor Gericht?Redaktorin und Gerichtsreporterin Liliane Minor war am Prozess im August 2009 vor Ort. In der dritten und letzten Folge zum Fall Hönggerberg-Mord erzählt sie, wie Luis W. vor Gericht wirkte und wie er selbst die Frage nach dem Motiv beantwortete.Zudem ordnet die forensische Psychologin May Beyli die zentralen Fragen rund um den Fall ein. Was muss in einem Menschen vorgehen, dass man grundlos einen anderen, ihm völlig fremden Menschen tötet? Und wie ordnet sie das Verhalten von Luis W. ein?Gast: Liliane MinorHost: Noah FendExpertin: May BeyliSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara Spreiter Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Oct 21, 202528 min

S16 Ep 2Der Hönggerberg-Mord (2/3)

Am 23. November 2007 wird Francesca P. durch einen Schuss getötet, als sie bei der Bushaltestelle Hönggerberg mit ihrem Freund auf den Bus wartet. Die Polizei geht zunächst davon aus, dass das ein sehr schwieriger Fall werden würde. Doch dann geht es plötzlich schnell.Bereits zwei Tage nach der Tat nimmt die Polizei einen Verdächtigen fest. Augenzeugen haben zweimal einen jungen Mann vor Ort gesehen. Einmal im Tarnanzug, kurz vor der Tat. Und einmal in ziviler Kleidung, kurz nach der Tat. Es ist Luis W., der am gleichen Tag seine Artillerie-RS abgeschlossen hat.Luis W. wird festgenommen. Die Polizisten finden in seiner Wohnung seine Armeewaffe in einem Kübel voll Wasser. Es ist die Waffe, mit der er zwei Tage zuvor Francesca P. erschoss.Damit erhält der Fall auch eine politische Komponente: Die damalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey (SP) und der Verteidigungsminister Samuel Schmid (damals SVP) äussern sich zum Fall. Und die Diskussion rund um Schuss- bzw. Armeewaffen im Haushalt nimmt erneut an Fahrt auf. Diesen Diskurs mitgeprägt und die «Waffenschutzinitiative» mitlanciert hat Chantal Galladé. Sie sagt heute: «Der Hönggerberg-Mord war ein Wendepunkt.»Wie verlief die politische Diskussion nach dem Hönggerberg-Mord? Trägt die Schweizer Armee eine Mitverantwortung für den Tod von Francesca P.? Und wer war Luis W. genau? Was trieb ihn an?Das erzählt Liliane Minor, Redaktorin im Ressort Zürich – und langjährige Gerichtsreporterin des «Tages-Anzeigers», in der zweiten von drei Folgen zu diesem Kriminalfall.Gast: Liliane MinorHost: Noah FendExpertin: May BeyliSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterHier geht es zur Website von Pro Juventute: https://www.projuventute.ch/de Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Oct 14, 202538 min

S16 Ep 1Der Hönggerberg-Mord (1/3)

Es ist Freitagabend, der 23. November 2007, kurz nach 22 Uhr. Bei der Bushaltestelle Hönggerberg wartet ein jugendliches Paar auf den nächsten Bus. Dann fällt aus der Distanz ein Schuss. Die Kugel trifft die junge Frau. Sie stirbt noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte.Woher der Schuss kommt und wer ihn abgefeuert hat, ist unklar. Es ist die Geschichte des tragischen Tods eines zufälligen Opfers. Und die Geschichte eines Falls, der sogar auf dem Tisch zweier Bundesräte landet.Die 16-jährige Francesca P. ist eine aufgestellte junge Frau voller Lebensfreude. Ihr Umfeld beschreibt die angehende Coiffeuse als einen «Sonnenschein». Sie hat viele Freundinnen, schliesst schnell neue Bekanntschaften und tanzt gerne zu Tiziano Ferro.Am Abend des 23. Novembers 2007 ist sie unterwegs zur Geburtstagsfeier ihres Vaters. Zur gleichen Zeit, es ist gegen 22 Uhr, kehrt Luis W. aus der Rekrutenschule im Wallis zurück. Zu Hause angekommen, zieht er nicht einmal seine Tarnkleidung aus, sondern geht direkt zurück in Richtung Bushaltestelle Hönggerberg. Sein Sturmgewehr hat er noch immer umgehängt.Um 22.12 Uhr fällt ein Schuss. Woher ist unklar. Francesca P. sackt sofort zusammen – und verliert noch vor Ort ihr Leben, an der Bushaltestelle Hönggerberg. Was ist am 23. November 2007 am Hönggerberg passiert? Kannte Francesca P. den Täter? Und was hat der entlassene Rekrut Luis W. mit dem Mord zu tun?Diese Fragen beantwortet Liliane Minor in der ersten von drei Folgen zum Fall Hönggerberg. Sie ist Redaktorin im Ressort Zürich – und langjährige Gerichtsreporterin des «Tages-Anzeigers».Gast: Liliane MinorHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara Spreiter Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Oct 7, 202525 min

S15 Ep 3Der Fall Kneubühl (3/3)

Nach neun Tagen auf der Flucht vor der Polizei wird Peter Hans Kneubühl am 17. September 2010 gefasst. Doch damit findet die Geschichte von Peter Hans Kneubühl noch kein Ende.Gutachter attestieren ihm eine schwere wahnhafte Störung. Andere Experten sprechen von einer schizoiden Persönlichkeitsstörung. Er selbst lehnt die Diagnose ab und sieht sich als Opfer der Staatsgewalt.Wie konnte es soweit kommen? Wie geht unsere Gesellschaft mit Personen um, die aus dem Rahmen fallen und als Querulanten gelten? Und was bleibt 15 Jahre später von diesem Fall?In der dritten und letzten Folge zum Fall Kneubühl ordnen der langjährige Gerichtsreporter Thomas Hasler sowie die forensische Psychologin May Beyli diese Fragen ein. Und Redaktor Jon Mettler erzählt, wie es mit Peter Hans Kneubühl nach dem Spätsommer vor 15 Jahren weitergeht.Gast: Jon MettlerHost: Sara SpreiterExperte: Thomas HaslerExpertin: May BeyliSkript: Mirja Gabathuler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterWeiterführende Links: Hier findet ihr die Folge zum Fall Laibacher des Podcasts «Hinter der Tat»: Der Attentäter von Zug Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Sep 16, 202531 min

S15 Ep 2Der Fall Kneubühl (2/3)

Am 8. September 2010 verschanzt sich der bewaffnete Peter Hans Kneubühl in seinem Elternhaus in Biel. Er ist davon überzeugt, dass der Staat ihn tot sehen will. Vor dem Haus steht schon lange ein Grossaufgebot an Polizistinnen und Polizisten. Der Einsatz dauert bereits 11 Stunden.Spät in der Nacht kommt Bewegung ins Geschehen im Lindenquartier. Peter Hans Kneubühl schiesst auf einen Polizisten und verletzt diesen lebensgefährlich – daraufhin gelingt Kneubühl die Flucht.Damit beginnt eine der grössten Personenfahndungen der Schweiz. Der Fall beschäftigt die gesamte Schweiz. Biel, insbesondere das Lindenquartier, befindet sich im Ausnahmezustand, wie der damalige Stadtpräsident Hans Stöckli erzählt.Was geschieht nach der Flucht von Peter Hans Kneubühl? Wie reagieren der Staat und die Polizei auf einen Menschen, der gegen das System kämpft und scheinbar zu jedem Mittel bereit ist, um sich zu verteidigen?In der zweiten von drei Folgen zum Fall Kneubühl nimmt uns Wirtschaftsredaktor Jon Mettler mit in den Spätsommer 2010 und erzählt von der spektakulären Personenfahndung mit über 1000 Polizeibeamten im Einsatz.Gast: Jon MettlerHost: Sara SpreiterExperte: Thomas HaslerExpertin: May BeyliSkript: Mirja Gabathuler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara Spreiter Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Sep 9, 202538 min

S15 Ep 1Der Fall Kneubühl (1/3)

Es ist Sonntag, der 8. September 2010. Im Lindenquartier in Biel hat sich ein 67-jähriger Mann im Haus verbarrikadiert. Vor dem Haus steht eine Spezialeinheit der Polizei.Der Mann glaubt, der Staat sei gegen ihn und man wolle ihn tot sehen. Bei diesem Mann handelt es sich um Peter Hans Kneubühl. Sein Elternhaus soll zwangsversteigert werden. Es ist eine öffentliche Besichtigung vorgesehen. Doch Kneubühl wehrt sich und will das Haus nicht verlassen.Wer ist dieser Peter Hans Kneubühl? Was steckt hinter seinem Misstrauen gegen den Staat und seinen Verschwörungstheorien? Und wie geht es an diesem 8. September weiter?Diese Fragen beantwortet Wirtschaftsredaktor Jon Mettler in der ersten von drei Folgen zum Fall Kneubühl. Er war vor 15 Jahren als Reporter vor Ort, als Peter Hans Kneubühl das ruhige Lindenquartier schweizweit bekannt machte.Gast: Jon MettlerHost: Sara SpreiterExperte: Thomas HaslerExpertin: May BeyliSkript: Mirja Gabathuler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterUnd hier gibt's alle Infos zum «Bund im Gespräch» am 9. September im Bierhübeli in Bern. Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Sep 2, 202527 min

S14 Ep 3Der böse Onkel Rainer (3/3)

Nachdem Rainer Rittmeyer am 28. Februar 1970 in seiner Wohnung in Rapperswil erschossen worden ist, bleiben zunächst viele Fragen offen: Stimmt es, dass Rainer Rittmeyer den 17-jährigen Adolf hypnotisiert hat, bevor dieser ihn erschoss? Hat Adolf auf Befehl von Rainer geschossen? Oder aus Wut auf ihn?Auf der Suche nach Antworten findet Rainer Rittmeyers Nichte, die Kulturjournalistin Lena Rittmeyer, im Staatsarchiv eine Mappe zum Fall. Nur um gleich darauf festzustellen: Sie ist leer. Die Akten zum Fall sind verschwunden.Auch aus der Familie, die Rainer wegen seiner Homosexualität einst verstossen hatte, weiss niemand mehr zu seinem Tod in Rapperswil. Damit bleibt am Schluss nur noch eine Person, die Genaueres zu diesem verhängnisvollen 28. Februar weiss: der Täter selbst, Adolf.Kann Lena Rittmeyer ihn ausfindig machen? Was sagt er zur Tat – und wie geht es ihm heute damit? Ist Rainer rückblickend nur Opfer – oder auch Täter? Und was löst die Recherche in Lena Rittmeyers Familie aus?Das erzählt sie in der dritten und letzten Folge zum Fall Rainer Rittmeyer.Gast: Lena RittmeyerHost: Noah FendExperte: Thomas HaslerSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterHier findet ihr Lena Rittmeyers Text zu ihrer Recherche:Wer ist mein böser Onkel Rainer?Und hier gibt's alle Infos zum «Bund im Gespräch» am 9. September im Bierhübeli in Bern. Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Aug 19, 202527 min

S14 Ep 2Der böse Onkel Rainer (2/3)

Rainer Rittmeyer starb am 28. Februar 1970 in seiner Wohnung in Rapperswil. Er wurde von einem Bekannten erschossen. In seiner Familie schwieg man lange über den Vorfall und über die Geschichte von Rainer Rittmeyer. Auch, weil er angeblich wegen seiner Homosexualität von seiner Stiefmutter verstossen worden war.Rund 50 Jahre später will Rainer Rittmeyers Nichte mehr wissen über das, was damals in ihrer Familie wirklich passiert ist: Kulturjournalistin Lena Rittmeyer begibt sich auf die Suche nach Artikeln, Akten und Erinnerungen. Und sie findet heraus: Rainer Rittmeyer wurde zwar verstossen und umgebracht. Aber er war nicht nur Opfer.Wer war Rainer wirklich? Was bedeutete es, in den 1950er- und 1960er-Jahre als schwuler Mann in der Schweiz zu leben? Wer ist der Mann, der Rainer erschossen hat? Und was ist genau passiert am Tag, als Rainer starb?Das erzählt Lena Rittmeyer in der zweiten von drei Folgen zu ihrer Recherche über ihren Onkel Rainer Rittmeyer. Und der 95-jährige Schwulen-Aktivist Ernst Ostertag erzählt, wie die Schweizer Gesellschaft und die Medien zu dieser Zeit mit homosexuellen Personen umgingen.Gast: Lena RittmeyerHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterHier findet ihr Lena Rittmeyers Text zu ihrer Recherche:Wer ist mein böser Onkel Rainer? Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Aug 12, 202529 min

S14 Ep 1Der böse Onkel Rainer (1/3)

In der Familie der Kulturjournalistin Lena Rittmeyer gibt es ein Geheimnis. Es geht um ihren Onkel, Rainer hiess er. Schon als Jugendliche wusste Lena, dass es ihn gab. Aber sie erfuhr nie, wer er wirklich war. Und auch nie, was wirklich mit ihm passiert ist.Das Einzige, was sie über Rainer weiss, hat ihr Vater ihr erzählt: Rainers Stiefmutter hat ihn verstossen, weil er homosexuell war. Eines Tages soll Rainer einen jungen Mann hypnotisiert und ihm den Befehl gegeben haben, ihn zu erschiessen.Für Lena Rittmeyer ist klar: Die Erzählungen über Rainer in ihrer Familie sind lückenhaft. Also beginnt sie, selbst zu recherchieren – und zwar bei ihrem Vater. Was weiss er noch über seinen Halbbruder?Im Archiv findet sie zudem alte Zeitungsberichte über den Tod ihres Onkels. Der «Blick» schrieb 1970 in mehreren Artikeln ausführlich über den Fall. Die Rede war vom «Homo-Mord», von einem «Geheimnis der Tonbänder», vom «Hypnose-Mord» und von einer «Lusthöhle», in die Rainer sich und seinen späteren Mörder eingeschlossen haben soll.Was hat es damit auf sich? Welche Rolle spielte Rainers Onkel Albert, dessen Name ihr bei der Recherche immer wieder begegnet? Und was erfährt sie Neues darüber, wie Rainers Leben und sein Tod wirklich waren?In der ersten von drei Folgen zum Fall Rainer Rittmeyer erzählt Lena Rittmeyer, wie sie in ihrer eigenen Familie recherchiert hat – und dabei zur Einsicht gelangt ist, dass die Geschichte komplizierter ist, als man sie ihr immer erzählt hat.Gast: Lena RittmeyerHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterHier findet ihr Lena Rittmeyers Text zu ihrer Recherche:Wer ist mein böser Onkel Rainer? Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Aug 5, 202521 min

S13 Ep 3Der Vierfachmord von Rupperswil (3/3)

146 Tage nach dem brutalen Vierfachmord in Rupperswil nimmt die Polizei Thomas N. fest. Er soll Carla Schauer, ihre beiden Söhne Dion und Davin sowie Simona, die Freundin des älteren Sohnes, getötet haben. Schon kurz nach der Festnahme gesteht er die Tat.Gleichzeitig beginnt nun die Begutachtung des Täters. Im Zentrum steht die Frage nach dem Motiv: Warum hat Thomas N. diese Bluttat begangen?Die Staatsanwaltschaft gibt zwei psychiatrische Gutachten über den Mann in Auftrag. Eines davon macht der forensischen Psychiater Josef Sachs. Unser Reporter Thomas Knellwolf hat mit ihm über das erste Treffen mit Thomas N. gesprochen. Wie hat er ihn erlebt? Zu welchem Schluss kommt er in seinem Gutachten? Und inwiefern kann das die brutale Tat erklären?Das rekonstruiert Thomas Knellwolf in der dritten und letzten Folge von «Unter Verdacht» zum Vierfachmord in Rupperswil.Gast: Thomas KnellwolfHost: Sara SpreiterSkript: Mirja, Gabathuler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Noah FendHilfe für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen: https://kein-taeter-werden.ch/ Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jun 17, 202547 min

S13 Ep 2Der Vierfachmord von Rupperswil (2/3)

Unmittelbar nach dem brutalen Vierfachmord in Rupperswil vom 21. Dezember 2015 tappen die Ermittler im Dunkeln. Der gelegte Brand im Haus erschwert die Spurensuche, die Polizei setzt eine über 40-köpfige Sonderkommission ein, bittet die Bevölkerung um Mithilfe und stellt für hilfreiche Hinweise eine rekordhohe Belohnung in Aussicht.Erst 146 Tage nach der Tat nimmt die Polizei bei einer gezielten Aktion den mutmasslichen Täter fest: Thomas N., damals 33-jährig, wohnhaft in Rupperswil, nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt.Wie haben ihn die Ermittlerinnen und Ermittler gefunden? Wer ist dieser Thomas N.? Und warum tötete er vier Menschen, die er nur flüchtig kannte?Thomas Knellwolf, Reporter beim Tamedia-Recherchedesk, erzählt von den aufwendigen Ermittlungen. Er war auch dabei, als die Polizei sagte, dass die Familie Schauer vermutlich nicht das letzte Ziel von Thomas N. gewesen wäre.Gast: Thomas KnellwolfHost: Sara SpreiterSkript: Mirja, Gabathuler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Noah FendHilfe für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen: https://kein-taeter-werden.ch/ Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jun 10, 202536 min

S13 Ep 1Der Vierfachmord von Rupperswil (1/3)

«Es war eigentlich ein Tag wie immer», sagt Georg Metger, wenn er fast zehn Jahre später an den 21. Dezember 2015 zurückdenkt. Er steht an diesem Montagmorgen als erster auf, macht seiner Partnerin Carla Schauer einen Kaffee und bring ihn ihr ans Bett. Um 7.20 Uhr steigt er ins Auto und fährt zur Arbeit.Wenige Stunden später brennt es im Haus der Familie in Rupperswil. Die Polizei findet vier Leichen, es handelt sich um Metgers Partnerin Carla Schauer, um deren Söhne Dion und Davin sowie um die Freundin des älteren Sohnes, Simona. Sie weisen Schnitt- und Stichverletzungen auf. Schnell ist klar: Es handelt sich um ein Gewaltverbrechen.Was ist an diesem Morgen geschehen? Mit den vielen offenen Fragen hat sich damals auch Thomas Knellwolf beschäftigt. Er ist Reporter beim Tamedia-Recherchedesk und hat den Fall journalistisch begleitet. Jetzt rollt er ihn im dreiteiligen Podcast neu auf.Dafür hat er auch nochmals Georg Metger getroffen. Dieser erzählt unter anderem, wie es war, zunächst selbst zu den Hauptverdächtigen zu gehören.Gast: Thomas KnellwolfHost: Sara SpreiterSkript: Mirja, Gabathuler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Noah FendHilfe für Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen: https://kein-taeter-werden.ch/ Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jun 3, 202538 min