
Der Korruptionsfall im Seco (3/4)
Im Januar 2014 wird der Seco-Korruptionsfall dank der Recherche unseres Reporters publik. Doch bis zur Anzeige bleibt den Beteiligten Zeit, um Beweise verschwinden zu lassen.
Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast · Christian Brönnimann, Noah Fend, Sara Spreiter
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Show Notes
Während über 20 Jahren vergibt der Seco-Beamte Bruno A. IT-Aufträge an die gleichen Firmen. Rund 100 Millionen Franken öffentliche Gelder werden in dieser Zeit also ausgegeben, ohne dass zuvor andere Offerten eingeholt worden sind.
Beinahe kommt Bruno A. damit durch – bis ganz ans Ende seiner beruflichen Laufbahn im Seco. Kurz vor seiner geplanten Frühpensionierung gleist er mit seinen Partnern der IT-Firma ein letztes Geschäft auf. Es geht noch einmal um 14 Millionen Franken.
Doch dann publiziert Christian Brönnimann im Januar 2014 seine Recherche. Das «Königreich» rund um Bruno A. fliegt auf – und fällt in sich zusammen.
Was passiert, als die korrupten Machenschaften öffentlich werden? Kommt jetzt noch mehr zum Vorschein? Wie gross ist der Schaden, den Bruno A. über all die Jahre angerichtet hat? Und wie versuchen der Beamte und die IT-Unternehmer vor Gericht, ihre Haut zu retten?
Das erzählt Christian Brönnimann, Reporter am Tamedia-Recherchedesk in der dritten Podcastfolge zum Korruptionsfall im Seco.
*Namen der Redaktion bekannt.
Gast: Christian Brönnimann
Host: Noah Fend
Skript: Noah Fend, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Sara Spreiter
Artikel zum Fall:
- Anklage im Seco-Korruptionsfall: Es geht um fast 100 Millionen Franken
- Seco-Korruptionsprozess: «Schauen Sie seine Augen an, Sie können ihm nicht Nein sagen»
- Urteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den Haupttäter
- Korruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge da
- Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf
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