PLAY PODCASTS
Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Basler Zeitung

80 episodesDE-CH

Show overview

Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast has been publishing since 2024, and across the 2 years since has built a catalogue of 80 episodes, alongside 11 trailers or bonus episodes. That works out to roughly 40 hours of audio in total. Releases follow a fortnightly cadence, with the show now in its 21st season.

Episodes typically run twenty to thirty-five minutes — most land between 26 min and 37 min — though episode length varies meaningfully from one episode to the next. Roughly 31% of episodes carry an explicit flag from the publisher. It is catalogued as a DE-CH-language True Crime show.

The show is actively publishing — the most recent episode landed 3 days ago, with 16 episodes already out so far this year. Published by Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Basler Zeitung.

Episodes
80
Running
2024–2026 · 2y
Median length
31 min
Cadence
Fortnightly

From the publisher

Raub, Mord oder Erbstreit: In diesem Podcast sprechen wir über Kriminalfälle, die die Schweiz bewegt haben. Jeden Monat erscheint ein neuer Fall, der über drei Folgen erzählt wird. Abonnent:innen von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung hören die Folgen exklusiv vorab.

Latest Episodes

View all 80 episodes

Die falsche Schamanin

Jun 2, 202627 min

Der Meisterschwindler aus dem Heidiland (3/3)

May 19, 202643 min

Der Meisterschwindler aus dem Heidiland (2/3)

May 12, 202643 min

Der Meisterschwindler aus dem Heidiland (1/3)

May 5, 202648 min

Caroline H. – die Parkhausmörderin (3/3)

Apr 21, 202640 min

Caroline H. – die Parkhausmörderin (2/3)

Apr 14, 202636 min

S21 Ep 1Caroline H. – die Parkhausmörderin (1/3)

Zürich, 5. Juli 1999: Die Stadtpolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft Zürich laden zur Pressekonferenz. Sie verkünden: Man habe zwei der aufsehenerregendsten Tötungsdelikte der vergangenen Jahre geklärt. Endlich. Die beiden Zürcher Fälle liegen Jahre zurück: 1991 wird im Urania-Parkhaus am helllichten Tag eine 29-jährige Frau erstochen. 1997 stirbt beim Chinagarten eine 61-jährige Spaziergängerin nach mehr als 30 Messerstichen. Die beiden Fälle werden zu sogenannten Cold Cases. Bis eine Frau in einer psychiatrischen Klinik von «Albträumen» erzählt. Sie sagt, sie habe wiederkehrend von Messerangriffen geträumt. Messerangriffe auf Frauen – in einem Park, in Parkhäusern und Unterführungen. Es stellt sich heraus: die «Albträume» sind Wirklichkeit. Die Frau ist sowohl für den Mord im Parkhaus als auch für jenen beim Chinagarten verantwortlich. Dass eine Frau die Tatperson ist, überrascht die Öffentlichkeit. Bisher ging man in den Ermittlungen von einem Mann oder mehreren Männern aus. Eine Frau, die ihr unbekannte Frauen mit dieser Brutalität umbringt, das kannte man bisher nicht. Wie kam es zu den beiden Morden in Zürich? Und wie geht es nach dem Geständnis der Täterin weiter? Das erzählt Liliane Minor, Redaktorin im Ressort Zürich und Gerichtsreporterin des «Tages-Anzeigers», in der ersten von drei Folgen zu Caroline H., der Parkhausmörderin. Gast: Liliane Minor Host: Sara Spreiter Skript: Jacky Wechsler, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Jacky Wechsler Nachträgliche Korrektur vom 8. April 2026: Daniel Bussmann war Chef der Kriminalpolizei Luzern und nicht, wie in der Podcastfolge erwähnt, der Kriminalpolizei Zürich. Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Apr 7, 202629 min

S20 Ep 3Der Nasenwegmord (3/3)

Raphael M. ist rückfällig geworden. Trotz stationärer therapeutischer Massnahme, trotz mehrerer problemlos verlaufener Freigänge und Lockerungen hat er am 8. August 2024 auf seinem unbegleiteten Freigang wieder eine Frau getötet, wieder am Nasenweg, wieder mit einem Messer als Tatwaffe. Zehn Jahre nachdem er bereits zwei Frauen getötet und einen weiteren Mann schwer verletzt hatte. Hätte man diesen Rückfall verhindern können? Haben die Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Raphael M. falsch eingeschätzt? Wie schätzt man die Rückfallgefahr bei psychisch kranken Straftätern möglichst genau ein? Und wie geht das Basler Strafgericht mit diesem Fall um? Lukas Hausendorf, Reporter und Co-Leiter des Ressorts Region bei der «Basler Zeitung», war am Prozess gegen Raphael M. und erzählt, wie der Täter selbst seine Wiederholungstat begründet. Der langjährige Gerichtsreporter Thomas Hasler erklärt zudem, welche Mechanismen Rückfälle wie jenen von Raphael M. verhindern sollen. Gast: Lukas Hausendorf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Expertin: Forensische Psychologin May Beyli Experte: Langjähriger Gerichtsreporter Thomas Hasler Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Mar 17, 202640 min

S20 Ep 2Der Nasenwegmord (2/3)

Am Nasenweg im Basler Breitequartier kommt es am Nachmittag des 8. August 2024 zu einem Tötungsdelikt im Treppenhaus eines Wohnhauses. Rund 24 Stunden später nimmt die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Es handelt sich um Raphael M., einen 32-jährigen Schweizer aus Basel. Er soll am Vortag die 75-jährige Frau am Nasenweg mit einem Messer getötet haben. Zum Tatzeitpunkt befand sich Raphael M. auf einem unbegleiteten Freigang. Er hätte um 17 Uhr auf die geschlossene Abteilung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) zurückkehren sollen. Raphael M. hatte bereits zwei Menschen getötet Dort war er für eine stationäre psychiatrische Behandlung untergebracht, weil er 2014 bereits zwei Menschen getötet und eine weitere Person schwer verletzt hatte – in der exakt gleichen Nachbarschaft. Bei Raphael M. wurde eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert. Wer ist Raphael M.? Was ist bei seinen ersten Taten 2014 genau passiert? Und warum erhält er unbegleiteten Freigang, wenn von ihm noch immer eine Gefahr ausgeht? In der zweiten von drei Folgen zum Fall rekonstruiert Lukas Hausendorf, Journalist und Co-Leiter des Ressorts Region der «Basler Zeitung», die Vorgeschichte von Raphael M. Und die forensische Psychologin May Beyli ordnet ein, was seine Krankheit genau bedeutet.Gast: Lukas Hausendorf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Expertin: Forensische Psychologin May Beyli Experte: Langjähriger Gerichtsreporter Thomas Hasler Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Mar 10, 202643 min

S20 Ep 1Der Nasenwegmord (1/3)

Im Breitequartier am östlichen Rand Grossbasels bricht am Nachmittag des 8. August 2024 Hektik aus. Es läuft ein grosser Polizeieinsatz, Rettungskräfte sind vor Ort, die Strassen und Gassen rund um den Nasenweg sind grossräumig abgesperrt. Im Treppenhaus eines Wohngebäudes, zwischen Hochparterre und erstem Obergeschoss, liegt blutüberströmt eine ältere Frau. Sie weist offensichtliche Schnitt- und Stichverletzungen auf. Die Rettungskräfte können nur noch ihren Tod feststellen. Eine Tote am Nasenweg und ein Vermisster in der Psychiatrie Es beginnen die üblichen Prozesse: Spurensicherung, Befragungen, Ermittlungen – bis am späten Nachmittag bei der Polizei eine Meldung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) eintrifft. Es ist ein Fahndungsbegehren nach einem ihrer Patienten, der nicht aus seinem unbegleiteten Freigang zurückgekehrt ist. Was ist am 8. August am Basler Nasenweg genau passiert? Wer ist die tote Frau im Treppenhaus? Wer hat sie getötet? Und was hat der Fahndungsaufruf der UPK damit zu tun? Lukas Hausendorf, Reporter und Co-Leiter des Ressorts Region der «Basler Zeitung», war an diesem Tag gerade unterwegs zum Rheinschwimmen, als er auf dem Velo die grossräumige Polizeiabsperrung bemerkte. Von da an begann er zu recherchieren. Was er herausgefunden hat, erzählt er in der ersten von drei Folgen zum Mord am Nasenweg. Gast: Lukas Hausendorf Host: Noah Fend Skript: Noah Fend, Sara Spreiter Schnitt und Produktion: Sara Spreiter Expertin: Forensische Psychologin May Beyli Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Mar 3, 202633 min

S19 Ep 3Menschenhandel im Stadtquartier (3/3)

E

Vier Tage lang arbeitet Abby* (Name geändert) unter prekären Bedingungen in einer Mietwohnung im Berner Monbijouquartier. Dann klingelt es plötzlich an der Tür.Vor der Wohnung steht die Kantonspolizei Bern. Sie befreit die Frauen aus ihrem Martyrium und nimmt das Zuhälterpaar, Herr L. und Frau Z.* (Namen geändert), fest. Schnell wird klar: Es handelt sich um qualifizierten Menschenhandel – ein Delikt, das in der Schweiz keine Seltenheit ist. Für die Behörden bleibt der Kampf dagegen schwierig.Was geschieht mit den Tätern? Warum ist es für die Behörden so schwierig, gegen Menschenhandel vorzugehen? Und wie geht es für die betroffenen Frauen weiter?Das erzählt Michael Bucher, Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» in der letzten Folge vom Fall Menschenhandel im Stadtquartier. Wie man aus diesem Strudel herauskommt – darüber spricht ein ehemaliges Opfer von Menschenhandel. Dazu erklärt Alexander Ott, bis vor kurzem Chef der Fremdenpolizei Bern, was Nachbarn und Passanten tun können, um Ausbeutung zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Michael BucherHost: Sara SpreiterSkript: Jacky Wechsler, Sara SpreiterSchnitt, Produktion und Sprecherin: Jacky WechslerInhalte zum Fall und zum Thema Menschenhandel: Deine Nachbarn – die MenschenhändlerSie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte«Er behandelte die Frauen wie eine Ware»Zwangsprostitution in der Schweiz: Opfer von Menschenhandel erzählt: «Ich musste meine Seele vom Körper trennen»«Apropos»-Podcastfolge: Opfer von Menschen­handel: Wie Vera L. in ein Bordell in der Schweiz gelockt wurdeFachstellen in der Schweiz:SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & MissbrauchOpferhilfe SchweizLimita – Fachstelle zur Prävention sexueller AusbeutungFachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZHotline: ACT212Platforme traiteRahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Feb 17, 202632 min

S19 Ep 2Menschenhandel im Stadtquartier (2/3)

Bis zu zehn Freier am Tag, Sexualpraktiken gegen ihren Willen und eine strenge Überwachung. Das erlebt Abby* (Name geändert) seit Tag eins ihrer Ankunft in einer Mietwohnung in Bern. Heute weiss man: Sie ist nicht das einzige Opfer des Zuhälterpaars.Herr L.* und Frau Z.* (Namen geändert) haben über 70 weitere Frauen aus China angeworben. Neben Abby sind 9 davon ebenfalls in die Schweiz gereist. Die Rekrutierung der Frauen hatte System.Wie funktioniert der chinesische Menschenhandel? Wie unterscheidet er sich von anderen Ländern? Was bedeutet die Verschiebung der Sexarbeit von Bordellen in Airbnb-Wohnungen für die Betroffenen? Und gibt es einen Ausweg aus ihrer Situation?Darum geht es in der zweiten Folge vom Fall « Menschenhandel im Stadtquartier». Michael Bucher, Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung», erzählt, wie es mit Abby weitergeht. Zudem ordnen Alexander Ott, ehemaliger Chef der Fremdenpolizei Bern, und die forensische Psychologin May Beyli die psychologischen und strukturellen Mechanismen des Menschenhandels ein.Gast: Michael BucherHost: Sara SpreiterSkript: Jacky Wechsler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Jacky WechslerExpertin: Forensische Psychologin May BeyliArtikel zum Fall: Deine Nachbarn – die MenschenhändlerSie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte«Er behandelte die Frauen wie eine Ware»Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren aufFachstellen in der Schweiz:SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & MissbrauchOpferhilfe SchweizLimita – Fachstelle zur Prävention sexueller AusbeutungFachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZHotline: ACT212Platforme traiteRahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Feb 10, 202630 min

S19 Ep 1Menschenhandel im Stadtquartier (1/3)

Im November 2021 erhält die damals 26-jährige Chinesin Abby* (Name geändert), eine Nachricht auf der chinesischen Plattform WeChat. Es geht um ein Jobangebot. Der Absender, Herr L.* (Name geändert), verspricht ihr ein lukratives Einkommen mit erotischen Massagen – in der Schweiz.Zu diesem Zeitpunkt steckt Abby zu Hause in China in einer finanziellen und sozialen Notlage. Die strikten Covidmassnahmen in ihrem Heimatland schränken ihr Leben zusätzlich stark ein. Das Inserat klingt harmlos, das Angebot wirkt wie ein Ausweg. Abby entscheidet sich für die Reise in die Schweiz. Die Ernüchterung folgt sofort.Wer ist der Mann, der Abby das Jobangebot machte? Was erlebt sie in der Schweiz? Und gibt es weitere Opfer?Diese Fragen beantwortet Michael Bucher in der ersten von drei Folgen zum Fall « Menschenhandel im Stadtquartier». Er ist Redaktor im Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» und hat zum Fall von Abby recherchiert.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Michael BucherHost: Sara SpreiterSkript: Jacky Wechsler, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Jacky WechslerArtikel zum Fall: Deine Nachbarn – die MenschenhändlerSie mussten zehn Freier am Tag bedienen – vom Lohn sahen sie nur die Hälfte«Er behandelte die Frauen wie eine Ware»Fachstellen in der Schweiz:SOLVA – Gemeinsam gegen Menschenhandel & MissbrauchOpferhilfe SchweizLimita – Fachstelle zur Prävention sexueller AusbeutungFachstelle Frauenhandel und Frauenmigration FIZHotline: ACT212Platforme traiteRahab – Fachstelle für Menschen im Rotlichtmilieu Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Feb 3, 202629 min

Bonus: Denkwürdige Entscheide aus 150 Jahren Bundesgericht

bonus

Diese Woche feiert das Bundesgericht sein 150-jähriges Bestehen. Seit 1875 wird in Lausanne Recht gesprochen. Heute fällen die vierzig Richterinnen und Richter am höchstinstanzlichen Gerichtshof der Schweiz rund 7500 Urteile – davon knapp 200 Leitentscheide – pro Jahr. Oft haben diese Urteile einen direkten Einfluss auf den Alltag der Menschen in der Schweiz.Vom Frauenstimmrecht über die Heiratsstrafe bis zum Bierkartell: In einer Folge des täglichen Podcasts «Apropos» blickt Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach auf wegweisende Entscheide des Bundesgerichts zurück. Wie hat sich die Institution in 150 Jahren Geschichte entwickelt? Und welche politische Bedeutung kommt ihr heute zu?Ihr hört diese «Apropos»-Folge als Bonus im Feed von «Unter Verdacht». Den nächsten regulären Fall hört ihr hier wieder im Februar.Host: Philipp LoserProduzentin: Mirja GabathulerMehr Folgen vom Podcast «Apropos» findet ihr hier: SpotifyApple PodcastPocket Casts Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jan 20, 202623 min

Bonus: Tod in der Psychiatrie

bonus

Die Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) zählen zu den grössten Anbietern psychiatrischer Behandlungen in der Schweiz. Die Patienten sollen individuell und massgeschneidert behandelt werden. So versprechen es die PDAG, die im Besitz des Kantons Aargau sind.Recherchen des Tamedia-Recherchedesks zeigen nun, dass das nicht immer optimal gelingt. Für manche Patienten endete die Behandlung tragisch: Von 2018 bis 2023 verzeichneten die PDAG 33 «aussergewöhnliche Todesfälle».Zu konkreten Einzelfällen äussern sie sich nicht. «Wir können aber festhalten, dass sich die PDAG an die international und national geltenden Leitlinien und Empfehlungen halten und wo nötig die Prozesse entsprechend angepasst sind», heisst es auf Anfrage. Meist handelte es sich bei den aussergewöhnlichen Todesfällen um Suizide, rund zehn seien auf Unfälle oder medizinische Vorfälle zurückzuführen.So war es auch bei Nick (22), Dömu (25) und Theo (18). Sie alle starben nach einer Behandlung am Hauptstandort der PDAG, der Klinik Königsfelden. Nun erheben ihre Angehörigen verschiedene Vorwürfe. Sie wollen nicht länger schweigen, «damit sich endlich etwas ändert», wie sie sagen.Was ist genau passiert? Wie sind die jungen Männer gestorben? Und welche Verantwortung trägt die Klinik?Catherine Boss, Co-Leiterin des Recherchedesks, und Roland Gamp, Reporter beim Recherchedesk, haben mehrere Monate lang recherchiert. Sie haben Dokumente studiert, mit den Familien der Verstorbenen und mit Experten gesprochen. Was sie dabei herausgefunden haben, erzählen sie im täglichen Podcast «Apropos».Ihr hört diese Folge als Bonus im Feed von «Unter Verdacht». Den nächsten regulären Fall besprechen wir hier dann wieder im Februar.Host: Alexandra AreggerProduktion: Sibylle HartmannMehr Folgen vom Podcast «Apropos» findet ihr hier: SpotifyApple PodcastPocket Casts Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jan 13, 202633 min

Bonus: Ein Bub (12) wird zum Hauptzeugen in einem Mordfall

bonus

Im Jahr 2022 wird im Könizbergwald im Kanton Bern ein achtjähriges Mädchen ermordet. Unter Verdacht steht die Mutter des Mädchens. Diese wird danach verurteilt, bestreitet die Tat aber bis heute. Es war eines der aufsehenerregendsten Tötungsdelikte der jüngeren Schweizer Geschichte.Es gibt keinen eindeutigen Beweis für die Schuld der Mutter, aber es gibt unter anderem einen Zeugen: Ein damals zwölfjähriger Junge hat Mutter und Tochter als Letzter gesehen. So wird er zum wichtigsten Trumpf der Ermittlungsbehörden.Drei Jahre nach dem Mord wehrt sich nun seine Mutter: Ihr Sohn sei fast daran zerbrochen. Der Fall und seine Rolle als Zeuge hätten ihn enorm belastet, sagt seine Mutter.Was ist damals genau passiert? Wie geht die Schweiz mit minderjährigen Zeugen um? Und was machen Eltern dabei durch?Darüber sprechen Regina Schneeberger und Michael Bucher vom Ressort Bern von «Bund» und «Berner Zeitung» im täglichen Podcast «Apropos». Ihr hört die Folge als Bonus im Feed von «Unter Verdacht». Den nächsten regulären Fall hört ihr hier im Februar wieder.Host: Alexandra AreggerProduzentin: Sara SpreiterMehr Folgen vom Podcast «Apropos» findet ihr hier: SpotifyApple PodcastPocket Casts Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Jan 6, 202631 min

S18 Ep 4Der Korruptionsfall im Seco (4/4)

Anfang 2014 deckt Christian Brönnimann im «Tages-Anzeiger» einen der grössten Korruptionsfälle in der Schweizer Bundesverwaltung auf. Über 20 Jahre hat Bruno A. öffentliche Aufträge ausgewählten Partnern zugeschanzt und dafür lukrative Gegenleistungen im Wert von gegen zwei Millionen Franken erhalten. Die drei Hauptbeteiligten müssen in Untersuchungshaft, der Vorgesetzte von Bruno A. verliert seinen Job.Bis der Fall vor Gericht verhandelt wird, vergehen allerdings mehr als sieben Jahre. Erst im August 2021 stehen Bruno A. und die zwei IT-Geschäftsmänner als Hauptangeklagte in Bellinzona vor dem Bundesstrafgericht.In erster Instanz entscheidet das Gericht auf eine Freiheitsstrafe von 52 Monaten für den Beamten und auf 22 respektive 20 Monate bedingt für die IT-Unternehmer.Doch als Bruno A. den Entscheid an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts weiterzieht, passiert etwas Unerwartetes. Seine Strafe wird so stark reduziert, dass er am Schluss möglicherweise überhaupt nicht mehr ins Gefängnis muss.Wie kommt die Berufungskammer zu diesem Schluss? Wie kann es sein, dass jemand, der über Jahrzehnte hinweg in die eigene Tasche gewirtschaftet und einen Schaden von 20 Millionen Franken angerichtet hat, am Schluss so mild davonkommt? Und was hat diese Recherche in der Bundesverwaltung ausgelöst: Könnte ein ähnlicher Fall heute noch passieren?In der vierten und letzten Podcastfolge zum Korruptionsfall im Seco berichtet Christian Brönnimann vom Urteil des zweitinstanzlichen Gerichts. Und der langjährige Gerichtsreporter Thomas Hasler ordnet ein, was dieses entschieden hat.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendExperte: Thomas HaslerSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterArtikel zum Fall: Anklage im Seco-Korruptionsfall: Es geht um fast 100 Millionen FrankenSeco-Korruptionsprozess: «Schauen Sie seine Augen an, Sie können ihm nicht Nein sagen»Urteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den HaupttäterKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daDer Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 30, 202530 min

S18 Ep 3Der Korruptionsfall im Seco (3/4)

Während über 20 Jahren vergibt der Seco-Beamte Bruno A. IT-Aufträge an die gleichen Firmen. Rund 100 Millionen Franken öffentliche Gelder werden in dieser Zeit also ausgegeben, ohne dass zuvor andere Offerten eingeholt worden sind.Beinahe kommt Bruno A. damit durch – bis ganz ans Ende seiner beruflichen Laufbahn im Seco. Kurz vor seiner geplanten Frühpensionierung gleist er mit seinen Partnern der IT-Firma ein letztes Geschäft auf. Es geht noch einmal um 14 Millionen Franken.Doch dann publiziert Christian Brönnimann im Januar 2014 seine Recherche. Das «Königreich» rund um Bruno A. fliegt auf – und fällt in sich zusammen.Was passiert, als die korrupten Machenschaften öffentlich werden? Kommt jetzt noch mehr zum Vorschein? Wie gross ist der Schaden, den Bruno A. über all die Jahre angerichtet hat? Und wie versuchen der Beamte und die IT-Unternehmer vor Gericht, ihre Haut zu retten?Das erzählt Christian Brönnimann, Reporter am Tamedia-Recherchedesk in der dritten Podcastfolge zum Korruptionsfall im Seco.*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterArtikel zum Fall: Anklage im Seco-Korruptionsfall: Es geht um fast 100 Millionen FrankenSeco-Korruptionsprozess: «Schauen Sie seine Augen an, Sie können ihm nicht Nein sagen»Urteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den HaupttäterKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daDer Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 23, 202532 min

S18 Ep 2Der Korruptionsfall im Seco (2/4)

Bei seinen Recherchen findet Christian Brönnimann zahlreiche Hinweise auf klare Verstösse gegen das Beschaffungsrecht des Bundes. Die meisten dieser Hinweise stammen aus den letzten Jahren vor seiner Recherche, aus den Jahren 2006 bis 2012.Doch Brönnimann weiss: Der Beamte Bruno A. arbeitet damals schon seit über 20 Jahren beim Seco. Und seit da hat er auch eine leitende Position inne. Also steigt unser Reporter ins Bundesarchiv. Er durchforstet kistenweise Dokumente – und wird fündig.Schon in den frühen 90er-Jahren gibt es konkrete Hinweise auf krumme Geschäfte von Bruno A. – unter anderem wegen einer Feriensiedlung an der spanischen Costa Brava. Trotz der frühen Hinweise und mehrerer Untersuchungen gegen Bruno A. kann dieser ungehindert weitermachen.Was wussten die Vorgesetzten von Bruno A.? Was hat es mit dieser Feriensiedlung in Spanien auf sich? Warum hatten die frühen Hinweise und Untersuchungen in den 1990er-Jahren keine Konsequenzen für den Beamten?In der zweiten Folge zum Korruptionsfall im Seco analysiert Reporter Christian Brönnimann das jahrelange eklatante Kontrollversagen in der Bundesverwaltung. Und Michel Huissoud, ehemaliger Direktor der Eidgenössischen Finanzkontrolle, sagt: «Die Vorgesetzten haben einfach nichts gemacht. Das ist unverständlich.»*Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterSprecher: Francisco Martinez Ruiz, Loris Brasser, Severin PfefferArtikel zum Fall: Der Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren aufKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daSo korrupt waren die Vorgänge beim SecoDie heisse Spur nach Panama Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 16, 202534 min

S18 Ep 1Der Korruptionsfall im Seco (1/4)

Es ist das Jahr 2012, als unser Reporter Christian Brönnimann sieben ganz normale journalistische Anfragen per E-Mail verschickt. Er ahnt damals nicht, dass ihn diese Anfragen mehr als zwei Jahre beschäftigen werden. Dass daraus eine Riesengeschichte wird. Eine Geschichte über geheime Treffen, exklusive Reisen, Geld in Couverts und auf versteckten Bankkonten – und über geschmierte Aufträge im Umfang von rund 100 Millionen Franken. Die Geschichte von einem der grössten Korruptionsfälle in der Schweizer Bundesverwaltung.Brönnimann will wissen, wie viele Beschaffungen die Departemente getätigt haben, ohne sie zuvor öffentlich ausgeschrieben zu haben. Aus geschwärzten Dokumenten sieht er dann: In einer Abteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) läuft ziemlich viel falsch. Auffällig viele Aufträge werden an die immer gleichen Firmen vergeben, ohne dass sie zuvor öffentlich ausgeschrieben werden.Die Tonaufnahme einer Sitzung entlarvt dann, wie der Beamte Bruno A.* und die beiden IT-Geschäftsmänner Rafael B.* und Manuel C.* Deals mischeln. Untersuchungen zeigen später, dass sich der Beamte an seinen Vorgesetzten vorbei ein «kleines Königreich» schaffen konnte.Wer sind diese Leute? Wie kommen sie ins Geschäft? Wie funktioniert ihr «Königreich» genau? Und warum ist das überhaupt möglich, ohne aufzufliegen?Das erzählt Christian Brönnimann, Reporter am Tamedia-Recherchedesk, in der ersten von vier Folgen zum Korruptionsfall im Seco.* Namen der Redaktion bekannt.Gast: Christian BrönnimannHost: Noah FendSkript: Noah Fend, Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterSprecher: Francisco Martinez Ruiz, Loris Brasser, Severin PfefferArtikel zum Fall: Das Seco vergab Millionenaufträge unter der HandDie perfekte TäuschungKorruptionsverdacht beim Seco: VIP-Tickets hier, Aufträge daDer Seco-Manager fiel schon vor 20 Jahren auf Mit einem Abo dieser Zeitung hören Sie alle drei Folgen eines Falls vorab. Sie können den Podcast auch direkt auf der Streamingplattform Ihrer Wahl (z. B. Spotify oder Apple Podcasts) hören. Wie das geht, erfahren Sie hier.Unser Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: 6 Monate hören und lesen für 29.90 Fr. Unter: podcast.tagesanzeiger.chIhr möchtet keine neue Folge verpassen?  Den Newsletter «Unter Verdacht»  bringt die neusten Episoden und spannende Kriminalfälle. Anmelden unter: tagesanzeiger.ch/crime Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.

Dec 9, 202540 min
2024 Tamedia