
Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co.
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"Squid Game" und die Besten Serien des 3. Quartals 2021
Bevor Michael und Rüdiger wie alle drei Monate die Besten Serien des vergangenen Quartals (14:40) küren, beschäftigen sie sich kurz noch mit der Serien-Sensation des Jahres "Squid Game" (3:14), die bei Netflix alle Rekorde bricht. Sie erklären, warum der Südkorea-Hit nicht ihre Besten-Listen geknackt hat, aber trotz etlicher Kritikpunkte dennoch eine erfreuliche Entwicklung ist. Erfreulich und überraschend sind auch die Bestenlisten des starken dritten Quartals 2021, auf die sich in letzter Sekunde noch zahlreiche Neustarts geschoben haben. Und so sind unter den zehn Serien und drei lobenden Erwähnungen gleich acht "Serienweise"-Premieren.Cold-Open-Frage: "Was war die enttäuschendste Serie des dritten Quartals"?
"Foundation" und "Star Wars: Visionen"
"Foundation" und "Star Wars: Visionen"
"Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie" lautet das Motto von "Star Wars", das jetzt mit "Star Wars: Visionen" (4:21) einen ganz besonderen Eintrag bekommt: Neun Anime-Kurzfilme, die losgelöst vom Kanon sind. Holger, Michael und Rüdiger haben sich alle Episoden angeschaut und trotz gegensätzlicher Meinungen für Euch ein gemeinschaftliches Ranking zusammengestellt, welche davon sich am meisten lohnen. "Es wird einmal in langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxie sein" lautet dagegen das Motto der neuen Apple-Serie "Foundation" (38:26). Die Adaption von Issac Asimovs epischem Romanzyklus galt bislang als unmöglich, doch nun versucht sich David S. Goyer - und das Ergebnis hängt offenbar sehr davon ab, wie man zu Asimovs Werk steht. Und so sind zwei von uns verhalten positiv eingestellt, während der Dritte geradezu in Euphorie gerät.Cold-Open-Frage: "Welchen 2021er Emmy hätte man besser anders vergeben?"
"Sex Education", "The Morning Show", Y: The Last Man" und "Impeachment"
"Sex Education", "The Morning Show", Y: The Last Man" und "Impeachment"
Der September ist vollgepackt mit interessanten Serienneustarts und so gibt es diese Woche eine extralange Ausgabe von "Serienweise". Wie immer beginnen wir chronologisch mit den Neustarts vom Freitag: Rüdiger und Michael diskutieren, ob die neuen Folgen von "Sex Education" (4:00) und Apples "The Morning Show" (25:31)sich nach schwächeren letzten Staffeln wieder gefangen haben - und die Antwort ist zumindest in einem Fall ein ausdrückliches Ja! Danach stößt Roland dazu, um seine Jahresvorschau-Wahl "Y: The Last Man" (43:31), die am 22.9. bei Disney+ startet, zu rechtfertigen oder zu befreuen. Und zu guter Letzt greifen Michael und Rüdiger ein paar Tage vor, um sich die dritte Staffel von "American Crime Story" (1:12:03) vorzuknöpfen, die Sky ab dem 28.9. zeigt. Geht es der Serie wie Bill Clinton vor dem Repräsentantenhaus, wo das "Impeachment kam? Oder sind unsere beiden Podcaster wie die demokratischen Senatoren, die Clinton die Absolution erteilten?Cold-Open-Frage: "Welcher Marvel-Film wäre der beste Musical-Stoff?"
"Haus des Geldes" und "American Horror Stories"
"Haus des Geldes" und "American Horror Stories"
Der Netflix-Megahit "Haus des Geldes" (3:42) ist mit dem Auftakt des Finales zurück und Michael und Rüdiger fragen sich, ob der langsame Qualitätsabfall von Staffel 1 bis Staffel 4 gestoppt werden konnte. Die Antwort lautet ja - allerdings auf andere Weise als erhofft. Und so diskutieren die beiden, wo die Macher falsch abgebogen sind, warum sie offensichtlich selber nicht den Erfolg ihrer Serie verstanden haben und was ihre Hoffnung für die letzten fünf Folgen im Dezember ist. Im Anschluss sprechen sie über Disneys "American Horror Stories" (31:19), das "American Horror Story"-Spin-off im Kleinformat, und stellen fest, dass das SadoMaso-Thema der ersten Doppelfolge sowie die anschließende Geschichte eines Films, der bei den Zuschauern Mordfantasien auslöst, quasi sinnbildlich für die Serie stehen.Cold-Open-Frage: "Wer sollte Donald Glovers neue Serien-Gattin in ,Mr. und Mrs. Smith' werden?"
Serien mit der besten Musik
Serien mit der besten Musik
Auf Anregungung unseres Hörers Hendrik widmen sich die Musik-Experten Holger und Michael und ihr unmusikalischer Sidekick Rüdiger in dieser Woche den Serien mit der besten Musik. Wir haben die Serien-Welt in vier Kategorien geteilt und jeweils eine Top 3 mit unseren Lieblingsstücken erstellt. Zuerst küren wir die Serien mit dem besten Score, anschließend die Serien mit der besten Songauswahl. Danach geht es an die Visitenkarten der Serie: die Musik in den Titelsequenzen. Auch hier küren wir die drei besten Instrumentalsong von den 50ern bis heute, bevor wir die besten gesungenen Serien-Intros anstimmen. Und schließlich reflektieren wir noch die besten Musikmomente aus Serien.Für die besten Instrumental-Titelstücke ( https://open.spotify.com/playlist/0dnnGBlWsFGDW0ysSyat0V?si=193ee17112194503 ) und die besten Songs ( https://open.spotify.com/playlist/6MTOe8742nrhyQ5JfxDNyt?si=b55ca925c5db4f0b ) haben wir zudem Spotify-Playlisten erstellt. Cold-Open-Frage: "Welcher selbstgesungene Serien-Titelsong ist der Beste?"
"Only Murders in the Building", "Die Professorin" und "Kevin Can F**K Himself"
EUnsere heutigen drei Neustarts kommen im Sitcom-Gewand daher, sind dann aber doch etwas anderes. Den Auftakt macht die Netflix-Serie "Die Professorin" (3:42) mit Sandra Oh. Produziert von den "Game of Thrones"-Machern und erdacht von Amanda Peet, legt die kurzweilige Uni-Satire ihren Finger mitten in die Reizwunden unserer Zeit: Cancel Culture, Rassismus, Sexismus, Altersdiskriminierung - alles was fehlt, ist das Gendersternchen. Rüdiger und Michael diskutieren, ob das vielleicht zu viel ist und freuen sich über die realistische Schilderung des Familienlebens eines Einwandererkindes. Auch Amazons "Kevin Can F**K Himself" (21:21) versucht sich in Ansätzen als Satire, indem sie den Umgang von Sitcoms mit Frauen aufs Korn nimmt. Eine Idee, die unseren Podcastern exzellent gefällt, aber wie ist es mit der Umsetzung? Und schließlich widmen wir uns Disneys "Only Murders in the Building" (38:46), auf die sich Michael bereits im Vorschau-Podcast gefreut hat. Kann die True-Crime-Comedy mit Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez die Erwartungen erfüllen? Cold-Open-Frage: "Welche Serienfigur würde einen guten ,Jeopardy'-Moderator abgeben?"
"Only Murders in the Building", "Die Professorin" und "Kevin Can F**K Himself"
"Nine Perfect Strangers" und "The White Lotus"
Wer könnte sich besser in die Probleme privilegierter, weißer Menschen einfühlen, als Michael und Rüdiger. Schließlich ist ihr größtes Problem, dass sie schon zu viele Serien über privilegierte, weiße Menschen gesehen haben. Und so waren sie der neuen Sky-Serie "The White Lotus"(31:37) und Nicole Kidmans Amazon-Serie "Nine Perfect Strangers" (3:48) erst einmal skeptisch gegenüber. Die Zwillings-Serien lassen jeweils eine Gruppe Fremder in einem paradiesischen Idyll miteinander kollidieren - die einen in einem Hotel auf Hawaii, die anderen in einem australischen Spa. Natürlich darf auch der Mystery-Aspekt in den Nachfolgen von "Big Little Lies" und "Succession" nicht fehlen: beim einen gibt es einem Mord, beim anderen viele Geheimnisse. Und obwohl die beiden Serien so gleich sind, rufen sie doch bei einem von uns ganz unterschiedliche Reaktionen hervor - was wiederum zu einet der kontroversten Geschmacksdifferenzen in der Geschichte unseres Podcasts führt. Cold-Open-Frage: "Welches Serien-Ereignis sollte wie zuletzt das ,Feld der Träume'-Spiel real werden?"
"Nine Perfect Strangers" und "The White Lotus"
"What If" und "Mr Inbetween"
Marvel und kein Ende: Mit "What If" (3:08) startet bereits die vierte Marvel-Serie in diesem Jahr und dennoch bietet sie was Neues. Zum Einen ist sie die erste Animations-Serie im MCU, zum anderen ist sie nur halb im MCU, da die abgeschlossenen Geschichten im Multiversum spielen und sich vorstellen was passiert wäre, wenn der Lauf der Dinge anders gewesen wäre. Roland und Rüdiger haben die ersten drei Folgen gesehen und diskutieren (spoilerfrei) das Für und Wider dieses neuen Ansatzes - und hinterfragen dabei vor allen Dingen die Reihenfolge der Episoden. Im Anschluss geht es dann nach Australien mit der schwarzen Komödie "Mr Inbetween" (28:52), die als eine der letzten Serien bei Fox Deutschland startet. Und die kleine, feine Serie über den Alltag eines Profikillers ist ein echter Geheimtipp. Wir erzählen Euch, warum Ihr sie Euch nicht entgehen lassen solltet. Cold-Open-Frage: "Wer sollte Uncle Fester in Tim Burtons ,Wednesday'-Serie spielen?"
"What If" und "Mr Inbetween"
"Cruel Summer" und "Mr. Corman"
Mit "Cruel Summer" (2:51) springt Amazon erneut auf den Young-Adult-Zug auf. Die von Jessica Biel produzierte Serie um zwei rivalisierende Mädchen in den 90er Jahren hat gleich eine droppelt ungewöhnliche Erzählstruktur. Zum Einen wechselt sie die Erzählperspektive, zum anderen springt sie innerhalb einer Folge zwischen den gleichen Tagen der Jahre 1993, 1994 und 1995 hin und her. Ein erzählerischer Gimmick, zu dem Holger und Rüdiger einen etwas unterschiedlichen Zugang empfunden haben. Auch zu der neuen Apple-Serie "Mr. Corman" (31:33) von und mit Joseph Gordon-Levitt ist es nicht ganz einfach, den Zugang zu finden. Wir haben es dennoch versucht, diskutieren die Vor- und Nachteile und geben einen Tipp, wie man die Serie am Besten schauen kann. Cold-Open-Frage: "Welche Serienfigur würden wir gerne in welcher olympischen Disziplin sehen?"
"Cruel Summer" und "Mr. Corman"
Eine Zwischenbilanz deutscher Netflix Originals
Eine Zwischenbilanz deutscher Netflix Originals
Dreizehn deutsche Netflix Originals sind bisher gestartet, zuletzt erschien die dritte Staffel von "How to Sell Drugs online (fast)". Für Michael und Rüdiger Anlass genug, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Dass die erste Herausforderung darin liegt, sich überhaupt zu erinnern, welche Netflix Originals es gab, ist ein schlechtes Zeichen. Aber was waren die persönlichen Highlights und Enttäuschungen unserer beiden Podcaster. Und vielleicht noch wichtiger: Wie stehen die deutschen Originals im Vergleich zu anderen europäischen Ländern da. Dass man Großbritannien nicht das Wasser reichen kann, ist klar. Aber wie sieht es verglichen mit Netflix Originals aus Spanien und Europa aus? Cold-Open-Frage: "Welchen deutschen Serienerfolg könnte man rebooten?"
Eine Ode an "Ted Lasso" und "Sky Rojo"
Eine Ode an "Ted Lasso" und "Sky Rojo"
Wenn Rüdiger schon seine monotone Begrüßung aufbricht, muss es etwas Besonderes sein. Und genau das ist es, denn endlich gibt es neue Folgen des Apple-Hits "Ted Lasso" (3:36). Für Euch heißt das 40 Minuten hemmungslose Schwärmerei über die aktuell vielleicht beste, populärste und - dank 20 Emmy-Nominierungen - auch erfolgreichste Comedy der Welt. Gemeinsam mit Holger, der seine Vorurteile gegen amerikanische Fußballtrainer kurze Zeit links liegen lässt, diskutiert Rüdiger was die Comedy mit Jason Sudeikis auszeichnet und auf wie viele Arten sich die zweite Staffel von der ersten unterscheidet. Um es kurz zu machen: "Football is Life" ist hier nicht nur ein Zitat, sondern eine Philosophie. Von Danny Rojas kommen wir am Ende noch zu "Sky Rojo" (40:17) bei Netflix. Die Pulp-Serie der "Haus des Geldes"-Macher geht in die zweite Runde und unsere beiden Podcaster werden das Gefühl nicht los, dass sie das alles irgendwie schon mal gesehen haben. Cold-Open-Frage: "Wem hätte HBO noch Geld zahlen sollen, um eine Rolle abzulehnen?"
"Paris Police 1900", "Schmigadoon!" und "Scott & Huutsch"
"Paris Police 1900", "Schmigadoon!" und "Scott & Huutsch"
Dass "Babylon Berlin" offenbar auch im Ausland gut angekommen ist, beweist "Paris Police 1900" (4:20). Die bei Sky laufende Serie aus Frankreich ist in vielen Aspekten eine 1:1-Kopie des deutschen Vorbildes, mit den gleichen Schwächen und Stärken finden Michael und Rüdiger. Danach setzen sie ihren Zwist aus dem Vorschau-Podcast fort, wo Rüdiger das Apple-Musical "Schmigadoon!" (21:51) Michael vor der Nase wegschnappte. Ein selectus interruptus, den er heute bitter bereut. Und schließlich kommt das absolute Highlight des heutigen Podcasts: "Scott & Huutsch" (38:22), eine Serie, bei der Michael Spaß hatte wie lange nicht mehr. Die Gründe dafür sind allerdings andere, als man es vielleicht vermuten würde. Und wer sich das Serien-Reboot von Disney+ nicht anschauen will, aber trotzdem wissen will, warum man die zweite Folge gesehen haben sollte: dran bleiben! Cold-Open-Frage: "Was war die bizarrste Emmy-Nominierung 2021?"
"Biohackers", "Dyatlow-Pass" und "The Equalizer"
"Biohackers", "Dyatlow-Pass" und "The Equalizer"
Auch wenn politisch zwischen Russland und den USA wieder Eiszeit herrscht, widmen wir uns dieses Mal Serien aus beiden Ländern. Zum Auftakt besprechen Michael und Rüdiger die Serie "Dyatlow-Pass" (4:07), die ein reales Unglück aus dem Jahr 1959 als Anlass für ein Krimidrama. Hat die Serie das Potenzial zu einem neuen "Chernobyl" oder ist sie eher so was, wie unautorisierte russische Sitcom-Remakes? Ein autorisiertes Remake ist auf jeden Fall "The Equalizer" (44:00) mit Queen Latifah, die in die Fußstapfen von Edward Woodward und Denzel Washington als wahlweise Rache- und Schutzengel tritt. Und schließlich müssen wir uns auch noch einmal mit der Netflix-Serie "Biohackers" (22:30) befassen, die nach einer desaströsen ersten Staffel einen kleinen Neuanfang wagt. Genug, um sich für eine Verlängerung zu empfehlen? Cold-Open-Frage: "Was ist die beste Independence-Day-Serienfolge"?
Die besten Serien des zweiten Quartals 2021
Halbzeit! Das Jahr 2021 ist schon wieder halb rum, höchste Zeit für Michael und Rüdiger wieder ihre nächste Bestenliste zusammenzustellen, allerdings nur für das zweite Quartal. Wir haben wieder eine Top 5 und eine lobende Erwähnung für Serien erarbeitet, die zwischen dem 1. April und dem 30. Juni gestartet sind und erstaunlich wenig Überschneidungen gehabt. Während Michael seine Liste vorwiegend mit Netflix-Titeln bestückt, ist Rüdiger in diesem Quartal vor allem bei Amazon fündig geworden. Auch sonst ist für jeden Geschmack etwas dabei, denn eine Liste steckt voller Geheimtipps und die andere stellt noch einmal Serien vor, über die wir in diesem Podcast bereits ausgiebig geschwärmt haben.
Die besten Serien des zweiten Quartals 2021
Mit "It's a Sin" und "Physical" zurück in die 80er
Mit "It's a Sin" und "Physical" zurück in die 80er
Gleich zwei Serien-Neustarts widmen sich den 1980er Jahren, allerdings vollkommen unterschiedlich: Die britische Serie "It's a Sin" (4:39), die bei Starzplay startet, schildert die HIV-Epidemie aus britischer Sicht. Die neue Apple-Serie "Physical" (27:53) mit Rose Byrne zeigt nicht nur Aerobic sondern eine weibliche Selbstfindungsgeschichte. So unterschiedlich die Ansätze, so verschieden auch die Reaktion unserer Podcaster Michael und Rüdiger. Insbesondere tonal könnte die Serien nicht verschiedener sein. Während die eine Serie die Balance aus Lebensfreude und Tragödie spielerisch beherrscht, weiß man bei der anderen auch am Ende nicht richtig, was sie eigentlich sein will. Und so wird sich vermutlich auch nur eine von beiden in zwei Wochen unter die besten Serien des ersten Quartals mischen. Cold-Open-Frage: "Wie lange sollte man warten, um reale Tragödien in Serien und Filmen abzuhandeln?"
"Loki", "Lupin" und Rückblick auf "The Falcon and the Winter Soldier"
Wann gab es das zuletzt? Drei Podcaster gemeinsam in einem Raum. Und so freuen sich Roland, Holger und Rüdiger diese Woche nicht nur auf neue Serien, sondern auch auf menschlichen Kontakt. Zur Feier des Tages steht auch einiges Spannendes auf dem Programm. Den Auftakt macht die erfolgreichste Netflix-Serie des Jahres: "Lupin" (3:30). Nach Corona-bedingter Drehpause gibt es jetzt endlich den zweiten Teil des Heist-Hits mit Omar Sy. Kann die Serie ihr hohes Niveau halten? Im Anschluss tauchen wir wieder einmal tief ins Marvel-Universum ein, mit "Loki" (22:39). Kann Tom Hiddlestons Solo-Projekt das halten, was die ersten beiden Marvel-Serien nur versprochen haben? Wir diskutieren über den Reiz der Figur, typische Zeitreiseprobleme und wie Marvel typische Seriengenres für ihre Bedürfnisse formt, bevor wir noch einmal auf "The Falcon and the Winter Soldier" (50:51) zurückblicken, wo sich Roland redlich müht, den Sechsteiler gegen kritische Stimmen zu verteidigen.Cold Open Frage: "Für welche Serie würden wir uns auch eine Reunion wünschen?"
"Loki", "Lupin" und Rückblick auf "The Falcon and the Winter Soldier"
"Sweet Tooth" und "Lisey's Story"
"Sweet Tooth" und "Lisey's Story"
Zwei ganz unterschiedliche Adaptionen von fantastischer Literatur haben es Roland und Rüdiger in dieser Woche angetan. Zuerst sprechen sie über die neue Netflix-Serie "Sweet Tooth" (4:00), mit der Robert Downey Jr. und Ehefrau Susan Downey eine Comicreihe des Kanadiers Jeff Lemire adaptiert haben, den Roland(e) bereits persönlich getroffen hat. Die postapokalyptische Fantasy um Mensch-Tier-Hybrid-Kinder wirkt aufgrund ihrer Pandemie-Thematik wie der totale Abtörner, aber der elfjährige Christian Convery und eine tonale Umkehr des Comics sorgen im Podcast für erstaunlich positive Stimmung. Etwas, was man auch von "Lisey's Story" (26:19) erwarten sollte. Für die Apple-Miniserie hat Stephen King seinen Lieblingsroman höchstpersönlich adaptiert und vor und hinter der Kamera mit Julianne Moore, Clive Owen, Joan Allen, Pablo Larraín und Darius Khondi jede Menge preisgekröntes Personal zusammengetragen. Ein Selbstgänger also. Oder etwa nicht? Cold-Open-Frage: "Welche MGM-Produktion sollte Amazon in eine Serie verwandeln?"
Ende gut alles gut? Die besten und schlechtesten Serien-Enden
"Game of Thrones", "Dexter", "Lost" und "How I Met Your Mother" sind als legendär gescheiterte Serien-Enden in die Geschichte eingegangen. Doch Michael und Rüdiger sind bei ihren jeweiligen Listen der 5 besten und 5 schlechten Finalfolgen etwas persönlicher vorgegangen und haben die offensichtlichsten Kandidaten weggelassen. Herausgekommen ist ein Mix aus gelungenen und missratenen Sitcoms, zwei "Star Trek"-Enden der gegensätzlichen Art und einigen offensichtlichen Lieblings-Serien unserer beiden Podcaster. Wenn ihr ganz persönliche Favoriten habt: Teilt sie uns gerne mit per mail an [email protected] oder unter https://twitter.com/serienpodcast Cold Open: "Welches offene Serien-Ende hat die meisten Fragen hinterlassen?"
Ende gut alles gut? Die besten und schlechtesten Serien-Enden
"Mare of Easttown" und "Halston"
In der Kürze liegt die Würze! Und so haben es uns in dieser Woche zwei Miniserien angetan. Zuerst sprechen wir über die HBO/Sky-Serie "Mare of Easttown" (3:25), in der ab heute Kate Winslet einen Mordfall in Pennsylvania klären muss. Für Winslet eine weitere Chance, ihre Vielseitigkeit als Darstellerin zu beweisen, aber funktioniert der Mix aus Charakterdrama und Krimihandlung auch? Darüber sind sich Michael und Rüdiger nicht ganz einig. Was beide vereint, ist jedoch die völlige Ahnungslosigkeit von Mode. Und so sind sie natürlich prädestiniert dazu, ein vernichtendes Urteil über die Netflix-Serie "Halston" (34:05) auszusprechen. Auch hier bietet sich Ewan McGregor als US-Modeschöpfer Roy Halston Frowick für diverse TV-Preise an, die Serie selber wirkt aber ein bisschen wie mit der heißen Nadel gestrickt. Etwas, was vielleicht auch am polarisierenden Showrunner Ryan Murphy legen könnte, den Michael nicht ganz zu Unrecht mit der Bezeichnung Optikblender versieht. Cold Open Frage: "Welche Medienunternehmen sollten sich als nächstes zusammenschließen?"
"Mare of Easttown" und "Halston"
"The Underground Railroad" und "Love, Death and Robots"
"The Underground Railroad" und "Love, Death and Robots"
Mit "The Underground Railroad" (3:20) wagt sich Oscar-Gewinner Barry Jenkins an seine erste Serie. Die Adaption des Pulitzer-preisgekrönten Romans von Colson Whitehead, den Holger, Michael und Rüdiger zusammen vier Mal gelesen haben, ist für alle drei eines der größten Serien-Ereignisse 2021, dessen individueller Einschlag vielleicht ein wenig damit zu tun hat, wie sehr man die Romanvorlage geliebt hat. Dennoch sprechen wir eine Warnung aus: diese emotional belastenden zehn Folgen sollte man aus Rücksicht auf das eigene Seelenheil vielleicht nicht gerade am Stück bingen, denn auch Wochen danach lässt einen das aufrüttelnde Sklavendrama nicht los. Ein flotter Binge ist hingegen die zweite Staffel von "Love, Death and Robots" (37:12) für das auch noch Roland zum Trio hinzustößt. Im Gespräch über alle acht Kurzfilme wird vor allen Dingen eines klar: Geschmäcker sind sehr verschieden. Cold-Open-Frage: "Für welche Serienwahl hätten die Golden Globes längst gecancelt gehört?"
"Jupiter's Legacy" und "Star Wars: The Bad Batch"
Superhelden und "Star Wars": Die beiden Eckpfeiler der gegenwärtigen Unterhaltungs-Industrie lassen uns auch in dieser Woche wieder nicht los. Und so sprechen Michael und Rüdiger trotz leichter Superhelden-Müdigkeit über "Jupiter's Legacy" (3:25), die erste Netflix-Serie aus der Millar World. Wir ordnen sie im Superhelden-Kosmos von Marvel bis "The Boys" ein, reden über die politisch und gesellschaftlich bedingten Anpassungen der Comics und streiten uns, ob Origin-Geschichte oder vollgeformte Helden besser sind. Anschließend widmen wir uns den ersten beiden Folgen des "The Clone Wars"-Nachfolgers "Star Wars: The Bad Batch" (35:41) und betrachten sie aus Sicht eines Fans der Mutterserie und eines Novizen. Cold-Open-Frage: "Wen würden wir Michael Hirst als neuen ,Billy the Kid' empfehlen?"
"Jupiter's Legacy" und "Star Wars: The Bad Batch"
"Moskito-Küste" und "Intergalactic"
Als immenser Fan von Peter Weir und Harrison Ford war eine Neuverfilmung von "Mosquito Coast" für Rüdiger ein kleines Sakrileg. Und so hat er sich Holger zur Seite geholt, um so richtig über sinnlose Remakes abzuhaten. Dachte er zumindest, denn - Überraschung - die Apple-Adaption von "Luther"-Macher Neil Cross hat fast gar nichts mit dem gefeierten Aussteigerroman von Paul Theroux zu tun. Und so diskutieren wir anhand "Moskito-Küste" (3:03) die Vor- und Nachteile von freien Adaptionen. Dieses Problem hat die am 6. Mai startende Sky-Produktion "Intergalactic" (31:23) nicht, denn die britische Sci-Fi ist ein Original. Das ist aber auch eine der wenigen positiven Bezeichnungen, die wir für diesen wilden Verschnitt aus diversen Sci-Fi-Werken und "Con Air" finden können. Cold-Open-Frage: "Wer sollte in ,White House Plumbers' Richard Nixon spielen?"
"Moskito-Küste" und "Intergalactic"
"The Flight Attendant", "Shadow & Bone" und "Para - Wir sind King"
Zweieinhalb Serienempfehlungen haben wir diese Woche für Euch im Gepäck, denn nach einem verhaltenen Jahresauftag kommen in dieser Woche gleich drei Serien auf die sich zumindest ein Blick lohnt. Zum Anfang darf Michael noch einmal von "The Flight Attendant" (3:56) schwärmen, die nach langer Wartezeit nun auch in Deutschland bei Prime Video gelandet ist. Der Imagewandel von Kaley Cuoco hat allerdings auch Michaels Flugbegleiter Rüdiger begeistert, der in dieser Woche ungewöhnlich positiv ist. Denn auch die Netflix-Serie "Shadow & Bone" (23:27) hat es ihm angetan. Mit der Adaption der "Legenden der Grisha"-Trilogie versucht Netflix nun endgültig einen Fantasy-Stoff zu kreieren, der es mit "Game of Thrones" aufnehmen kann. Und auch "Para - Wir sind King" (44:26) von TNT Serie hat einen großen Namen im Gepäck. Immerhin stecken die "4 Blocks"-Macher hinter dem Projekt um vier junge Berliner Frauen. Das Ganze deshalb als "4 Chicks" zu titulieren, wäre allerdings zu kurz gesprungen, denn die Serie hat dann doch mit dem angeblichen Gegenstück wenig gemein, wie wir im Podcast feststellen. Cold-Open-Frage: "Nachdem Hank Azaria sich für seine Apu-Rolle entschuldigt hat, welcher Serienstar sollte auch Mea Culpa sagen?"
"The Flight Attendant", "Shadow & Bone" und "Para - Wir sind King"
"Resident Alien" und "Dad Stop Embarrassing Me!" mit Jamie Foxx
"Resident Alien" und "Dad Stop Embarrassing Me!" mit Jamie Foxx
Mit "Dad Stop Embarrassing Me!" (24:56) versucht Netflix zum wiederholten Male, eine klassische Sitcom zu landen. Ein Versuch, zu dem Roland und Rüdiger nur eines zu sagen haben: "Netflix, stop embarrassing yourself!" Nachdem wir Jamie Foxx' fehlgeleitete Comedy verstört angeschaut haben und im Podcast versuchen, unserer Fassungslosigkeit Ausdruck zu verleihen, fragen wir uns, woran es liegt, dass Netflix im Multicamera-Sitcomformat bisher nur Rohrkrepierer abgeliefert hat. Aber vorher folgen wir einer Hörerempfehlung und haben uns "Resident Alien" (3:20) angeschaut. Und dabei hat uns jede Folge der Sci-Fi-Comedy mehr Lacher abgerungen als Jamie Foxx in einer ganzen Staffel. Cold-Open-Frage: "Von welchem Serienarzt würden wir uns gerne impfen lassen?"
"The Nevers" und "Die Schlange"
"The Nevers" und "Die Schlange"
Gleich zwei Serien, auf die sich Roland in unserer Jahresvorschau am meisten gefreut hat, sind in dieser Woche am Start. Und so erklärt er, Rüdiger ob der True-Crime-Thriller "Die Schlange" (2:48) auf Netflix und Skys viktorianische Superheldinnen-Serie "The Nevers" (25:34) die Erwartungen erfüllen konnten. Dabei analysieren wir, wie nahe sich "Die Schlange" an der realen Geschichte von Charles "The Serpent" Sobrahj orientiert und ob die verschachtelte Chronologie der Serie störend ist. Und bei "The Nevers" kommen wir natürlich nicht daran vorbei, neben den Qualitäten der Serie auch den Skandal um den Serien-Erfinder und von Bord gegangenen Showrinner Joss Whedon zu erörtern. Cold-Open-Frage: "Was wäre die unpassendste Werbung, die ProSieben während Chernobyl zeigen könnte?"