
Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co.
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"Völlig zerstört", "Slow Horses", "Reservation Dogs" und "The Lazarus Project"
Drei Serien, die im letzten Jahr bei uns in den Top-10 gelandet sind, bekommen in dieser Woche Fortsetzungen. Holger und Rüdiger nehmen sich als erstes Apples famosen Agententhriller "Slow Horses" (4:06) mit Gary Oldman vor, der bereits in die dritte Runde geht und Mick Herrons dritten Jackson-Lamb-Roman "Dead Tigers" adaptiert. Kann die Serie ihr hohes Niveau halten? Im Anschluss sprechen die beiden über die dritte und leider auch letzte Staffel von "Reservation Dogs" (19:47) bei Disney+, die durch ihre besondere Struktur erneut für viele besondere Episoden sorgt. Und schließlich begeben sich die beiden mit der zweiten Staffel von "The Lazaraus Project" (36:24) bei Wow auf eine wilde Reise, denn Showrunner Joe Barton hat der Zeitschleife nun noch Zeitreise hinzugefügt. Da rauch der Kopf! Und dann kommt noch Roland, um über die neue Netflix-Actionserie "Völlig zerstört" (51:08) zu sprechen, auf die er sich sehr gefreut hatte, weil sie von den "Cobra Kai"-Machern kommt. Kann Rüdiger ihn dazu bringen, Reue zu zeigen? Ihr seid wieder aufgerufen bis Ende des Jahres Eure besten Serien 2023 an uns zu mailen für die ultimative Hörer:innen-Liste. Sendet eine mail (idealerweise mit kurzer Begründung) an Serienweise (at) web.de Cold-Open-Frage: "Was uns an dem ,New York Times'-Artikel über den an der Börse zockenden Netflix-Showrunner am meisten amüsiert hat?"
"The Crown", "Fargo" und "Gute Freunde - Die Geschichte des FC Bayern"
"Gute Freunde kann niemand trennen" gehört zu den Abgründen deutscher Musikgeschichte, nun hat RTL+ den Beckenbauer-Burner als Titel für eine Serie über die frühe Geschichte des FC Bayern München genommen. Holger, Michael und Rüdiger - das Podcast-Äquivalent zu Katsche Schwarzenbeck, Sepp Maier und Paul Breitner - haben sich zusammengesetzt, um über die sechs Folgen von "Gute Freunde" (5:53) zu diskutieren. Ist die Serie, die visuell ein Stilmittel von "Winning Time" bemüht, auch inhaltlich das deutsche Gegenstück zur Lakers-Serie? Zur Halbzeit des Podcasts nimmt Udo Lattek dann einen Wechsel vor und schickt Roland für Holger aufs Feld, um über die erste Hälfte der letzten Staffel von "The Crown" (39:00) und die letzten Tage von Lady Di zu diskutieren. Dabei finden das magische Podcast-Dreieck wenig Positives an der leider im falschen Sinne geistreichen Serie. Und schließlich wird Holger vom Platz gestellt und Rüdiger und Michael versuchen alleine mit der fünften Staffel von "Fargo" (1:18:47) bei Magenta TV den Podcast über die Zeit zu retten. Cold-Open-Frage: "Was halten wir von Dave Feloni als neuem ,Star Wars'-Zampano?"
"Deutsches Haus", die Godzilla-Serie "Monarch", "A Murder at the End of the World" und "Spy/Master"
Selten war eine Serie zeitgemäßer als diese. Mit "Deutsches Haus" (5:59) erzählt Annette Hess ("Weissensee") für Disney+ die Geschichte der Frankfurter Auschwitzprozesse im Jahr 1963 - und zeigt eindringlich noch einmal die Folgen von Antisemitismus auf. Eine Serie, die für Holger und Rüdiger fantastisch inszenierte Momente bietet, die noch lange nachhallen. Aber auch eine Serie, die oft von ihrem Kernthema für Familien-, Liebes- und andere Dramen abbiegt. Wir versuchen zu analysieren, wie das aufgeht. Komplett auf Unterhaltung ist dagegen Apples "Monarch: Legacy of Monsters" (35:40) ausgelegt, die das MonsterVerse um Godzilla, King Kong und Co. um eine erstaunlich menschenlastige Serie bereichert. Auf zwei Zeitebenen erzählt - In der 1950ern wird die Gründung von Monarch gezeigt, 60 Jahre später die Nachwirkungen des G-Days in San Francisco - bietet sie zwei Russells in derselben Rolle: Kurt und seinen Sohn Wyatt. Können Monster-Hasser Rüdiger und Guilty-Pleasure-Gucker Holger damit etwas anfangen? Ebenfalls auf zwei Zeitebenen ist die Disney-Serie "A Murder at the End of the World" (54:50) mit Clive Owen und Emma Corrin ("The Crown") erzählt, die einerseits eine Murder Mystery auf Island und in Rückblenden eine Serienkiller-Jagd in den USA zeigt. Funktioniert dieser Spagat von "The OA"-Macherin Brit Marling? Und schließlich gibt es noch eine kurze Empfehlung aus Rüdis Reste-Rampe: die Spionageserie "Spy/Master" (1:10:58), die lose die wahre Geschichte des rumänischen CIA-Überläufers Ion Mihai Pacepa im Bonn des Jahres 1978 erzählt. Cold-Open-Frage: "Wofür sind wir dieses Jahr dankbar?"
"For all Mankind", "The Buccaneers" und "Mrs. Davis" - die irrste Serie des Jahres
Mit "Mrs. Davis" (4:05) bringt David Lindelof via Amazon die wohl verrückteste Serie des Jahres an den Start. Der Kampf einer Nonne gegen eine KI ist zum Teil "Indiana Jones"-Abenteuer, zum Teil Bibelgeschichte, zum Teil Mystery, zum Teil Satire und etwa noch 5000 verschiedene Elemente mehr. Kann das gut gehen? Wir wissen es ehrlich gesagt auch nicht, aber Roland, Michael und Rüdiger hatten lange nicht mehr so viel Spaß, eine Serie zu schauen und darüber zu diskutieren. Spaß macht Michael und Rüdiger auch seit drei Staffeln (minus drei Folgen) "For all Mankind" (28:40), die mit den neuen Folgen das Jahr 2003 und endgültig den Mars erreicht und dabei sehr irdische Probleme und erneut spektakuläre Action auf den roten Planeten transportiert. Und schließlich bringt Apple TV+ mit "The Buccaneers" (49:12) auch noch eine neue Serie an den Start, die uns seltsam vertraut vorkommt, denn die Edith-Wharton-Adaption wirkt wie "Bridgerton" ohne Sex oder wie "The Gilded Age" mit interkontinentaler Tragweite. Klar, dass Michael und Rüdiger da nicht ganz auf einen Nenner kommen. Last Call für Eure Listen der besten Serien aller Zeiten: Bis Mittwoch könnt ihr sie noch an Serienweise (at) web.de schicken Cold-Open-Frage: "Auf welche Drehfortsetzung freuen wir uns nach Streikende am meisten?"
"Die Therapie", "Unwanted", "Alles Licht das wir nicht sehen" und "Lawmen: Bass Reeves"
Die heutige Folge steht ganz im Zeichen von Romanverfimungen, allen voran die Netflix-Miniserie "Alles Licht, das wir nicht sehen" (6:40), die auf einem Pulitzer-Preis-gekrönten Roman von Anthony Doerr basiert. Mit Mark Ruffalo, Hugh Laurie und "Dark"-Hauptdarsteller Louis Hofmann starbesetzt, sorgt der Vierteiler dennoch bei Buchkenner Michael und Neuling Rüdiger für heftige Diskussionen, in deren Verlauf zumindest einer von uns leicht seine Meinung ändert. Bei Amazons "Die Therapie" (28:09) gehen wir ebenfalls mit unterschiedlichen Voraussetzungen ran - wobei Rüdiger im Verlauf der Serie exakt die Entwicklung durchmacht, die Michael beim Lesen des Buches hatte. Denn zur Mitte der sechs Teile macht die Miniserie einen tonalen und erzählerischen Shift, der das Publikum auf dem falschen Fuß erwischen könnte. Auch die Wow-Serie "Unwanted" (44:31) über ein Kreuzfahrtschiff, das im Mittelmeer Flüchtlinge aufnimmt. Reicht es, wenn eine Serie ein gutes Anliegen hat? Oder darf man sich trotzdem über "Traumschiff"-artige Handlungsstränge aufregen? Und glauben die Macher ernsthaft, nur weil jemand aus Afrika kommt, hätten sie noch nie einen Fernseher gesehen? Und schließlich kommt mit "Lawmen: Bass Reeves" (58:55) eine neue Western-Serie aus dem Taylor-Sheridan-Stall, die sich dem bereits in "Watchmen" und "The Harder they Fall" thematisierten Schwarzen U.S. Marshal widmet. Ist die Serie so faszinierend wie das wahre Leben von Bass Reeves? Und vor allen Dingen: Kann man einem von Sklaverei über den Bürgerkrieg und einem Aufenthalt bei den Ureinwohnern bis zu Jahrzehnten als U.S. Marshal geprägten Leben in acht Folgen gerecht werden? Ihr habt noch bis zum 12.11. Zeit, Eure Besten Serien aller Zeiten an Serienweise (at) web.de zu schicken. Gerade in der zweiten Hälfte der Top 10 ist es noch sehr eng, sodass jede Liste einen Unterschied machen könnte. Cold-Open-Frage: "Was war das Amüsanteste am ,Rolling Stone'-Artikel über HBO"
"Angelyne", "The Gilded Age" und "Minx"
In dieser Woche begeben sich Michael und Rüdiger auf eine Reise in die Vergangenheit, denn alle drei besprochene Serien lassen eine vergangene Epoche aufleben. Am weitesten zurück geht es mit der zweiten Staffel von "The Gilded Age" (25:12), die bei Wow das New York des Jahres 1883 auferstehen lässt. Das Kostümdrama von "Downton Abbey"-Macher Julian Fellowes hatte es uns in der ersten Staffel sehr angetan, können auch die neuen Folgen das Niveau halten? Diese Frage gilt auch für die zweite Staffel von "Minx" (41:33) bei RTL+. Zwar hat HBO sie für sich beantwortet, indem sie die Serie um ein feministisches Erotikmagazin im Los Angeles der 1970er abgesetzt hat, aber Starz war anderer Meinung und hat sie wieder an den Streaming-Kiosk gebracht. Wer von beiden hatte Recht? Und schließlich geht es mit der RTL+-Miniserie "Angelyne" (4:18) noch einmal zehn Jahre nach vorn. Der Fünfteiler über ein sagenumwobenes Selfmade-Model aus den 1980ern wurde von Emmy Rossum produziert, die auch die Hauptrolle übernommen hat und dank exzessivem Make-up (inklusive üppigem Fake-Dekolletée) vollkommen in der Rolle verschwindet. Kann die Serie dennoch hervorstechen? Und noch einmal der Aufruf: Ihr habt noch etwa 14 Tage Zeit, um Eure Liste mit den Besten Serien aller Zeiten an Serienweise (at) web.de zu schicken. Cold-Open-Frage: "Welches Serienkostüm wäre für dieses Jahr Halloween geeignet?"
"Bodies", "Upload", "Total Control", "The Walking Dead: Dead City" und "Club Las Piranjas"
Der Tod ist in dieser Woche in fast all unseren Serien allgegenwärtig. Den Auftakt macht die neue Netflix-Serie "Bodies" (4:40), in der vier ErmittlerInnen in vier verschiedenen Zeitebenen (1890, 1941, 2023 und 2053) einen identischen Mord klären müssen. Die Adaption eines Comics von Si Spencer war eine der Serien, auf die sich Rüdiger 2023 am meisten gefreut hat. Nicht zuletzt, weil der wilde Zeitreisespaß Erinnerungen an einen deutschen Netflix-Hit weckt. Können die "Dark"-Fans Michael und Rüdiger dem Ganzen was abgewinnen? Tot sind nicht nur die Zombies in der Magenta-Serie "The Walking Dead: Dead City" (27:33), eigentlich ist die ganze "Walking Dead"-Idee schon seit Jahren zu Tode geritten. Dennoch gibt es erneut ein Spin-off - und es wird nicht das Letzte sein. Ist Hoffnung in Sicht, oder sollte man die Idee endgültig begraben? Und hätte man das vielleicht auch mit "Club Las Piranjas" (1:04:23) tun sollen, die nach 28 Jahren auf dem ARD-Totenbett nun von RTL+ wiederbelebt wird? Die Tourismussatire wäre gerne das deutsche "White Lotus", kann sie das Ziel auch erreichen? Dazu sprechen wir noch über die in der Arte-Mediathek verfügbare Politserie "Total Control" (43:09), die ein wenig wie die australische Antwort auf "Borgen" wirkt und aufgrund des gerade abgelehnten "Indigenous Voice Referendums" eine besondere Aktualität bekommen hat. Und wir haben in die dritte Staffel von Amazons Sitcom "Upload" (55:08) geschaut und fragen uns, ob die neuen Folgen den Abwärtstrend der zweiten Staffel fortsetzen oder wieder den Humor der ersten Staffel hochladen. Natürlich könnt Ihr uns auch weiter noch Eure Top-10-Serien aller Zeiten und Fragen zum Podcast, der Serienlandschaft etc. an Serienweise (at) web.de schicken. Cold-Open-Frage: "Welche Serienpaare hätten sich wie Jada Pinkett Smith und Will Smith auch schon früher trennen sollen?"
"Frasier", "Der Untergang des Hauses Usher" und "Eine Frage der Chemie"
Mit "Der Untergang des Hauses Usher" (4:25) erweitert Netflix sein Flanaverse um eine letzte Serie. Denn die Melange aus dem Gesamtwerk von Edgar Allen Poe ist das letzte Werk von "Spuk in Hill House"- und "Midnight Mass"-Macher Mike Flanagan vor seinem Wechsel zu Amazon Prime Video. Sein Abschiedsgruß ist dabei wie gemacht für Michael und Roland, die große Fans des Horrormeisters Poe sind, während Rüdiger glaubt, Parallelen zu Serien von "Star Wars" und Marvel entdeckt zu haben. Kein Wunder also, dass eine lebendige Diskussion zwischen den dreien entsteht. Im Anschluss sprechen Michael und Rüdiger dann noch über zwei Serien zu denen je einer von ihnen eine intensivere Verbindung hat. Mit "Frasier" (38:57) bekommt eine von Rüdigers Lieblingssitcoms aller Zeiten ein Reboot bei Paramount+, und Apple TV+ hat mit "Eine Frage der Chemie" (1:01:38) eins von Michaels Lieblingsbüchern aus dem letzten Jahr verfilmt. Können die beiden Serien mehr als nur ihre Fanschaft bedienen oder hätte man die (Neu)Verfilmung lieber lassen sollen? Und natürlich könnt ihr auch weiterhin bis Mitte November Eure Top 10 der Besten Serien aller Zeiten sowie Fragen zum Podcast, der Serienwelt oder was Euch sonst noch auf der Seele brennt für zwei Sonderfolgen einschicken an Serienweise (at) web.de. Wir freuen uns riesig darüber! Cold-Open-Frage: "Was halten wir von Paramounts und Marvels angekündigter Abkehr von Miniserien?"
"Loki", "Lupin" und ein "Ahsoka"-Fazit
In dieser Woche hat die Stunde der Schlitzohren geschlagen, denn während Netflix "Lupin" (4:07) in die dritte Runde schickt, lässt Disney+ zum zweiten Mal "Loki" (28:40) durch Zeit und Raum reisen. In großer Runde diskutieren Holger, Michael, Roland und Rüdiger die beiden Serien, deren Auftakt sie damals einigen abgewinnen konnten. Doch gilt das auch für die neueste Iteration? Kann Omar Sy mit seinen Beutezügen auch erneut unser Herz stehlen und kann vor allen Dingen Tom Hiddlestons Gott des Schabernacks die gnadenlose Abwärtsspirale des Marvel Cinematic Universe stoppen? Genug Stoff für eine lebendige Diskussion. Die führen wir anschließend auch im Fazit zu "Star Wars: Ahsoka" (53:24), für deren Diskussion ihr die Serie komplett gesehen haben solltet, weil wir im Rückblick keine Rücksicht auf Spoiler nehmen. Und auch an dieser Stelle noch einmal der Aufruf: Schickt Eure Top 10 der Besten Serien aller Zeiten - gerne mit 1-2 Sätzen Begründung - sowie Fragen für eine Ask Us Anything Episode an Serienweise (at) web.de Cold-Open-Frage: "Auf welche Serie freuen wir uns bis zum Ende des Jahres noch am meisten?"
"Gen V" und Die besten Serien des dritten Quartals 2023
Bevor Michael und Rüdiger sich wie alle drei Monate im Cold Open über einen Serienausrutscher ärgern, die besten Serien des Quartals küren und zuvor darüber sinnieren, warum das Vierteljahr so erstaunlich schwach gewesen ist (24:26), spricht Rüdiger mit einem gesundheitlich angeschlagenen Roland per Telefon (entschuldigt daher die ausnahmsweise schwache Tonqualität) über die neue Amazon-Serie "Gen V" (6:17). Natürlich wartet das Spin-off von "The Boys" wie erwartet mit einer hohen Dosis Splatter, Sperma und anderen Flüssigkeiten auf, wodurch die Zielgruppe der Serie klar definiert sein dürfte. Dennoch unterscheidet sie sich in einigen Aspekten doch deutlich von der Mutterserie. Roland und Rüdiger versuchen herauszufinden, worin, ob dies positiv oder negativ ist, und wie sich "Gen V" qualitativ im Vergleich zu den bisherigen drei Staffeln von "The Boys" einordnet. Und auch hier in den Shownotes noch einmal der Aufruf an Euch: Wir planen im Stil des Jahresendpodcasts in diesem Jahr auch eine Umfrage dazu, was Eure Lieblingsserien aller Zeiten sind. Schickt uns in den nächsten ca. 7 Wochen Eure Top 10, gerne mit kurzen Begründungen, und wir integrieren sie in eine ganz spezielle Folge. Und wenn ihr dazu für eine Ask-us-Anything-Folge Fragen zum Podcast, zu speziellen Serien, dem aktuellen TV-Markt oder zu uns habt, könnt ihr auch diese gerne an Serienweise (at) web.de mitschicken. Wir freuen uns!
Der "John Wick"-Ableger "The Continental" und "Sex Education"
Sex und Gewalt stehen diese Woche im Fokus des Podcasts. Den Gewalt-Part übernimmt dabei der Amazon-Dreiteiler "The Continental" (4:04), mit dem das "John Wick"-Universum nun auch noch in Serienform verwandelt werden soll. Die im New York der 1970er (vermutlich 1979 wie wir im Podcast erklären) spielende Serie erzählt die Vorgeschichte des damals noch von Mel Gibson geleiteten Killerhotels sowie den in den Filmen von Ian McShane und Lance Reddick gespielten Figuren Winston und Charon. "John Wick"-Kostverächter Rüdiger und "John Wick"-Kenner Holger diskutieren, inwieweit der Stoff als Serie funktioniert und ob die Action mithalten kann. Im anschließenden Sex-Part stellt sich Rüdiger noch kurz einem Verhör über die letzte Staffel von "Sex Education" (35:44). Kommt die Serie zu einem befriedigenden Abschluss? Oder reiht sie sich in die Liste der enttäuschenden Serienenden ein? Cold-Open-Frage: "Unter welchem Serien-Motto sollte die WGA als nächstes streiken?"
"Fire Country", "Dark Winds" und "The Morning Show"
Mit "Fire Country" (4:55) hat das klassische US-Fernsehen einen seltenen, veritablen Quotenhit gelandet. Jetzt kommt die Serie um Strafgefangene, die bei der Bekämpfung von Waldbränden in Kalifornien helfen, via Universal TV und Wow auch zu uns. Klar, dass auch Michael und Rüdiger den Grisu in sich entdecken und von einer Karriere als Feuerwehrserienfans träumen. Kann es dazu kommen? Oder ist eine für Network-TV geschriebene Serie dann doch zu konventionell? Alles andere als gewöhnlich ist auf jeden Fall "Dark Winds" (19:32), denn die jetzt bei RTL+ startende Adaption der Tony-Hillerman-Romane rückt einen Navajo-Polizisten im Monument Valley in den Fokus - gespielt von Zahn McClarnon, einem unserer Podcast-Lieblinge. Während der bei Michael und Rüdiger erneut universelles Lob für seine darstellerische Leistung kassiert, sind sie bei der Qualität der Krimihandlung unterschiedlicher Meinung. Und schließlich sprechen wir noch über die dritte Staffel von "The Morning Show" (36:44), die von Apple TV+ immer noch als Prestigeserie behandelt wird, bei uns aber bisher keinen Anklang finden konnte. Ist das mit den neuen Folgen anders? Oder ist der Versuch den Sturm auf das Kapitol, Roe v. Wade und andere politisch heikle Themen zu diskutieren, genauso misslungen wie die Covid-Saga der zweiten Staffel? Cold-Open-Frage: "Wem hätten wir in der für diese Woche geplanten Verleihung einen Emmy gegeben?"
"Liebeskind" und "Justified: City Primeval"
Mit der Verfilmung von Romy Hausmanns "Liebeskind" (3:15) wagt sich Netflix mal wieder an die urdeutscheste aller Serienformen: dem Krimi. Michael und Rüdiger haben der von den Fällen Natasche Kampusch und Elisabeth Ferstl inspirierten Geschichte dennoch eine Chance gegeben und fragen sich nicht nur ob die Serie gut geworden ist sondern auch ob sie etwas ist, was man von Netflix sehen möchte. Im Anschluss geht es um die Rückkehr von Raylan Givens, der nach zehn Jahren den Stetson ausmottet und in "Justified: City Primeval" (27:16) einen neuen Fall löst. Während "Justified"-Fan Michael sich freut, Timothy Olyphant wiederzusehen ist Rüdiger gespannt, ob ihm der Erstkontakt mit Elmore Leonards Figur gefällt. Cold-Open-Frage: "Was ist unsere liebste Chicago-Serie?"
"One Piece", "Who is Erin Carter?", "Joe Pickett" und "Colin from Accounts"
106 Manga-Volumes und 1073 Anime-Folgen gibt es aktuell von "One Piece" (4:53). An Stoff für eine Real-Adaption mangelte es Netflix also beileibe nicht. Doch wie man zuletzt bei "Cowboy Bebop" gesehen hat, ist ein Erfolg dennoch nicht garantiert, denn Anime-Adaptionen müssen das Kunststück schaffen, Fans zufriedenzustellen und gleichzeitig auch völlig Unbeleckte wie Michael und Rüdiger für sich zu gewinnen. Ist dieses Kunststück mit den ersten acht Folgen geglückt? Das versuchen wir in dieser Woche herauszufinden. Im Anschluss ist bei uns mal wieder "Wünsch Dir was" angesagt, denn wir haben darum gebeten, dass ihr uns Anregungen für weitere Besprechungen zuschickt und ihr habt kräftig geliefert. Herausgesucht haben wir uns die aktuelle Top-Serie bei Netflix "Who is Erin Carter?" (32:34), in der eine Mutter "A History of Violence"-mäßig von ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Vorbei konnten wir natürlich auch nicht an "Joe Pickett" (45:26) bei Paramount+, denn wenn Kritiken eine Serie als "Yellowstone"-artig bezeichnet wird, müssen wir natürlich unseren Cowboy-Experten Michael drauf ansetzen. Und schließlich haben wir endlich die australische Serie "Colin from Accounts" (57:04) nachgeholt, über die viele von Euch geschwärmt haben - und in der es anders als wir nach dem Titel glaubten, nicht um einen Buchhalter geht. Hat sie uns trotzdem gefallen? Cold-Open-Frage: "Wer sollte sich ,Nautilus' schnappen?"
Star Wars: Ahsoka
Zum fünften Mal versucht Disney+ mit einer "Star Wars"-Serie zu landen. Und nachdem "Andor" bei Holger, Michael, Roland und Rüdiger für Begeisterungsstürme gesorgt hat, sind die vier gespannt, ob "Star Wars: Ahsoka" (4:50) diesen Trend fortsetzen kann. Bereits in "The Mandalorian" hatte Rosario Dawson ihre aus "Star Wars: The Clone Wars" bekannte Figure real debütiert, dieses Mal bringt sie allerdings viele weitere Freunde und Feinde aus der zweiten Animationsserie "Star Wars: Rebels" mit. Was unsere Podcaster, die ganz unterschiedliche Erfahrungen mit den animierten Vorgängern haben, vor das Dilemma stellt: Wie viel Wissen darf so eine Serie maximal voraussetzen. Nicht die einzige Meinungsverschiedenheit, die "Star Wars: Ahsoka" hervorruft, obwohl der Grundtenor über die Qualität der Serie dann doch überraschend gleich ist. Cold-Open-Frage: "Welche Animationsserie sollte real verfilmt werden?"
"The Bear" wird noch besser, der Korea-Kracher "Moving" und "Bad Behaviour"
"The Bear" (4:26) war für uns und Euch eine der besten Serien des letzten Jahres. Nun ist die Serie zurück - und hat überraschenderweise den Stresslevel abgemildert. Statt die Arbeit in der Küche zu zeigen, gehen die neuen Folgen mehr auf die Charaktere ein. Mit Folgen, die ganz auf einzelne Figuren zugeschnitten sind, schafft die Serie für Rüdiger und Roland das fast Unvorstellbare - sie wird noch besser. Aber kann sie auch Kochmuffel Michael jetzt überzeugen? Danach sprechen Michael und Rüdiger noch über zwei neue Serien, denn bei Disney+ gibt es wieder mal Superhelden. Dieses Mal allerdings nicht aus dem Hause Marvel sondern aus Südkorea. "Moving" (32:04) erzählt über 20 Folgen, von denen 9 aktuell verfügbar sind, von einem Schüler und einer Schülerin, die ihre Superkräfte verbergen müssen und sich anfreunden. Ein K-Drama, das alle Konventionen von K-Dramen und Superheldenserien bricht und deshalb trotz der fehlenden Synchronisation unbedingt gesehen werden sollte. Und zum Abschluss schauen wir wie Jana McKinnon aus "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" in die australische Miniserie "Bad Behaviour" (53:22) gekommen ist, weshalb die Wow-Serie so authentisch Mobbing schildern kann und was ihre sonstigen Stärken und Schwächen sind. Cold Open: "Welche Serie könnte man noch zur Gameshow machen?"
"Painkiller", "Die verlorenen Blumen der Alice Hart" und "Conversations with Friends"
Die drei neuen Serien, die Michael und Rüdiger heute vorstellen, verbindet eine Gemeinsamkeit: Im Grunde bewegen sie sich alle im Fahrwasser einiger der besten Serien der letzten Jahre. Die Netflix-Serie "Painkiller" (3:57) zum Beispiel erzählt im Kern genau die gleiche Geschichte wie vor 22 Monaten "Dopesick". Der Disney-Beitrag über Purdue Pharma, Oxycontin und die Opioidkrise war damals für Michael die beste Serie des Jahres. Wie kann der Netflix-Versuch mit Matthew Broderick da mithalten? Die Amazon-Serie "Die verlorenen Blumen der Alice Hart" (34:43) wiederum ist nicht nur von der gleichen Produktionsfirma wie "Big Little Lies", sie behandelt auch ein ähnliches Thema: häusliche Gewalt. Weshalb die Adaption des Romans von Holly Ringland für Rüdiger schwer erträglich war und von Euch nur mit Vorsicht geschaut werden sollte. Und schließlich haben sich Autorin Alice Birch und Regisseur Lenny Abrahamson nach "Normal People" den nächsten Roman von Sally Rooney vorgenommen und "Conversations with Friends" (53:27) adaptiert. Kann die Serie Rüdiger auch wieder so begeistern? Oder sollte man lieber noch einmal die jetzt ebenfalls in der ZDF-Mediathek verfügbare "Normal People" noch einmal schauen? Cold-Open-Frage: "Was war unsere prägende Teen-Soap?"
"Only Murders in the Building", "Winning Time", "Heartstopper" und "Slip"
Drei Serien, die von vielen von Euch auf den Jahresbestenlisten standen, sind mit neuen Staffeln zurück. Bereits in die dritte Runde geht bei Disney+ "Only Murders in the Building" (4:36) mit Steve Martin, Selena Gomez, Martin Short und - neu - Meryl Streep. Die Tatsache, dass die meistdekorierte Schauspielerin aller Zeiten der Serie ihre Ehre erweist ist Grund genug, dass Michael und Rüdiger ihr nach der - für sie - enttäuschenden zweiten Staffel noch einmal eine Chance geben. Etwas, was die Serie allerdings für einen von ihnen nicht genutzt hat. Im Anschluss kehrt "Heartstopper" (24:20) zu Netflix zurück, die für Rüdiger zumindest eine lobende Erwähnung wert war. Die Adaption des Webcomics / der Graphic Novel von Alice Oseman sorgt bei unseren beiden Podcastern für eine kleine Diskussion über den Wert seichter Unterhaltung. Das kann man von "Winning Time" (37:38) beileibe nicht behaupten. Die Serie über die Los Angeles Lakers der 1980er Jahre war für Michael und Rüdiger eine Offenbarung und man kann schon mal vorwegnehmen, dass auch die neuen Folgen (Sky, vorerst nut OmU) bei uns zu einem verbalen Alley-oop der Begeisterung führen. Zum Abschluss geht es dann noch um eine neue Serie. "Slip" (55:54) ist quasi die Orgasmus-Variation von "Matrioschka". Kann sie auch bei Michael und Rüdiger für Höhepunkte sorgen? Cold-Open-Frage: "Pitche ein Reboot von ,Suits'"
"Special Ops: Lioness", "Good Omens", "Futurama", "Ganz oder gar nicht" und "Secret Invasion"-Rückblick
Nach einer unfreiwilligen Pause sind wir zurück und haben dafür in dieser Woche gleich fünf Serien im Gepäck. Nachdem uns endlich Screener zur Verfügung gestellt wurden, sprechen wir über den neuesten Taylor-Sheridan-Streich "Special Ops: Lioness" (4:23), der wie fast immer bei Sheridan gespaltene Reaktionen bei Michael und Rüdiger hervorruft. Dazu sprechen wir ebenfalls leicht verspätet über zwei Rückkehrer nach langer Zeit. Zum einen "Futurama" (43:52), das nach zehn Jahren Pause bei Disney+ eine neue Heimat und zehn weitere Folgen gefunden hat, zum anderen über "Ganz oder gar nicht" (31:35), das nach sage und schreibe 26 Jahren den Oscar-nominierten Film von 1997 fortsetzt. Was natürlich bei beiden die Frage aufwirft: Warum gerade jetzt? Die Suche nach einer Antwort fällt Michael und Rüdiger dabei nicht leicht. Nur vier Jahre war die Pause bei "Good Omens" (18:05), die nun trotz fehlender Romanvorlage bei Prime Video eine zweite Staffel bekommen hat und bei uns eine einhellige Reaktion hervorruft - erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Michael die erste Staffel geliebt und Rüdiger sie nicht einmal bis zum Ende geschaut hat. Letzteres hätten beide auch gerne bei "Secret Invasion" (55:12) gemacht, aber da sie Marvels bisher größtes Desaster tapfer zu Ende geschaut haben, reden sie sich noch einmal ihren Frust von der Seele. Cold-Open-Frage: "Nach Twitters Namenwechsel zu X: Was war die seltsamste Namensänderung einer Serie?"
"Foundation: Staffel 2" und "Bargain", die preisgekrönte Korea-Action
Wenn Rüdiger sich Holger in den Podcast einlädt, geht es meistens um Science-Fiction oder Südkorea - und heute schlagen sie sogar zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn Apple bringt die zweite Staffel von "Foundation" (4:01) an den Start, deren Auftakt unsere beiden Podcaster begeistert hatte. Wie stehen sie zur zweiten Staffel, die erneut den eigentlich unverfilmbaren "Foundation"-Zyklus von Isaac Asimov adaptiert? Während der Look und die Schauspielleistungen über jeden Zweifel erhaben sind, kommt es bei den erzählerischen Qualitäten der zehn neuen Folgen allerdings zu leichten geschmacklichen Differenzen. Die verstärken sich bei "Bargain" (31:30), der ersten südkoreanischen Produktion von Paramount+, nur noch. Die in Cannes und beim Seriencamp ausgezeichnete Serie ist wie man im englischen so schön sagt "an aquired taste" (oder im deutschen nur unzureichend übersetzt "gewöhnungsbedürftig"), was allerdings nicht an der zweifellos coolen Action liegt sondern an der unterschiedlichen Wahrnehmung von der typisch koreanischen Erzähl- und Schauspielweise. Cold Open: "Welche Emmy-Nominierung hat uns am meisten irritiert"
Das große Sitcom-Special (u.a. mit "Big Bang Theory", "Friends", "Veep" und "Hör mal wer da hämmert")
Da es in dieser Woche an interessanten Neustarts fehlt, beschäftigen sich Michael und Rüdiger mit den wirklich populärsten Serien der Streamingdienste: alte Sitcom-Klassiker. Egal in welchem Land man die Quotenlisten durchstöbert, bei den meistgestreamten Serien tauchen immer wieder "The Big Bang Theory", "Friends", "Seinfeld", "The Office" oder andere Comedy-Klassiker auf. Da in diesem Monat der Nachschub vergrößert wird, weil "Hör mal wer da Hämmert" zu Disney+ und "Mike & Molly" zu Amazon Freevee kommen, sprechen wir in der heutigen Folge über das Phänomen Sitcom: Was macht sie so beliebt und warum werden sie immer wieder geschaut? Aber wir stellen uns auch die Frage warum es in den letzten Jahren keine Sitcoms vom Kaliber "Modern Family" und Co. mehr gab. Liegt es am mangelnden Willen der Streamingdienste? Oder am fehlenden Können? Aber natürlich wäre so ein Sitcom-Special nicht komplett ohne Empfehlungen, daher haben wir für Euch kurze Bestenlisten zusammengestellt inkl. Hinweis wo sie streambar sind: Die besten Kneipen/Cafés/ Restaurants in Sitcoms Die besten Hauptfiguren Die besten Sidekicks Die miesesten Punching Bags Die besten Sitcom-Haustiere Die tollsten Arbeitsplätze Die coolsten Sitcom-Familien Die schönsten Apartments Die besten Will they / Won't they Beziehungen Die nervigsten Sitcom-Charaktere Die am schlechtesten gealterten Sitcoms Und die Top 3 Sitcoms der 70er/80er/90er/00er und 10er Jahre Cold-Open-Frage: "Welche HBO-Serie sollte noch an Netflix lizenziert werden?"
Die besten Serien des zweiten Quartals 2023 + "The Witcher" und "Jack Ryan"
Zum zweiten Mal in diesem Jahr kommen Michael und Rüdiger zusammen, um ihre besten Serien des Quartals zu küren (25:16) - und vermissen erneut das Mittelfeld. Denn das zweite Quartal hat sich vor allen Dingen durch außergewöhnlich gute und außergewöhnlich schlechte Serien ausgezeichnet - und erneut bewiesen, dass Qualität immer im Auge des Betrachters liegt. Gerade mal eine Serie doppelt sich in den Top 5 - wenig überraschend genau die, die auch bei Euch anscheinend gut angekommen ist. Bevor es aber an die besten Serien geht (plus einer lobenden Erwähnung), sprechen wir kurz noch über die letzte Staffel von "Jack Ryan" (5:42) und den Anfang vom Ende von Henry Cavill als "The Witcher" (15:17). Cold-Open-Frage: "Was war die schlechteste Serie des Quartals?"
"Secret Invasion", "Schlafende Hunde", "Hijack" mit Idris Elba und "Marie Antoinette"
In der heutigen Folge machen wir es wie Klein-Joey vor 65 Jahren und rufen "Fuuuury!", denn Disney+ rückt mit "Secret Invasion" erstmals Samuel L. Jacksons Nick Fury in den Fokus. Zwar konnten wir erst eine bzw. zwei Folgen sehen, aber das hält Holger, Michael und Rüdiger nicht davon ab, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen ob Marvels Ausflug in die Welt des Agenten-, Polit- und Verschwörungsthrillers ein Erfolg ist - und ob Michael bei Marvel auch weiterhin zur Furie wird. Im Anschluss fetzen sich Rüdiger und Michael über zwei Serien mit deutscher Beteiliung. Zum einen der Krimi "Schlafende Hunde" (30:09), die deutsche Netflix-Adaption der israelischen Serie "The Exchange Principle", zum anderen Emilia Schüles Auftritt als "Marie Antoinette" (43:29), der jetzt bei Disney+ zu sehen ist. Zum Schluss kommt dann noch einmal Holger zurück, um eine Vorschau auf die Apple-Serie "Hijack" (58:43) zu geben, die nächsten Freitag startet und Idris Elba in eine Flugzeugentführung verwickelt. Ein Szenario, das üblicherweise gleichbedeutend mit Hochspannung ist, aber auch hier? Cold-Open-Frage: "Was halten wir von Netflix' neuer Quotenmessung?"
"Black Mirror" und "Star Trek: Strange New Worlds"
Zwei ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen von Science-Fiction haben wir diese Woche im Programm. Als alte - und in den letzten Jahren sehr enttäuschte - Trekkies war die erste Staffel von "Star Trek: Strange New Worlds" (2:49) ein seltener Lichtblick für Holger und Rüdiger. Nun startet die zweite Staffel und sorgt bei uns erst einmal für Verwunderung, schließlich ist in den zur Verfügung gestellten sechs Folgen Gaststar James T. Kirk irgendwie präsenter als der eigentliche Kapitän Pike. Überhaupt wirkt es, als wäre Berti Vogts alter Leitsatz "Der Star ist die Mannschaft" auch hier angewandt worden, denn jede Folge stellt eine neue Figur in den Fokus. Lindert das unseren Genuss an der neuen Staffel? Darüber gehen die Meinung auseinander. Genau wie bei Roland und Rüdiger Uneinigkeit über die Qualität der sechsten Staffel von "Black Mirror" (33:40) herrscht, die - darüber herrscht Einigkeit - in eine neue Richtung einschlägt, die nur noch bedingt Science-Fiction ist. Deswegen sprechen wir erst darüber wie uns die gesamte Staffel gefallen hat, bevor wir alle fünf Episoden chronologisch durchgehen und Vor- und Nachteile der einzelnen Folgen diskutieren. Cold-Open-Frage: "Welche Stars würden wir gerne in den Knast schicken?"
"The Idol", "Kohlrabenschwarz" und "The Crowded Room" mit Tom Holland
Angesichts des Sommerwetters sollte man erwarten, dass Michael und Rüdiger in guter Stimmung sind, aber einige der Serienneustarts haben ihnen in dieser Woche die Launen verhagelt - ganz besonders die lächerlichen Spoiler-Vorgaben von Apple zu "The Crowded Room" mit Amanda Seyfried und Tom Holland. Weil der Streamer quasi verbietet zu erzählen worum es in der Serie wirklich geht, mussten wir die Besprechung in einen spoilerfreien (32:56) und einen Spoilerteil (44:40) aufteilen in dem wir ein so großes Geheimnis lüften als hätten wir verraten, dass es in "Dahmer" um einen Serienkiller geht. Um gleich mehrere von dieser Sorte geht es in der deutschen Eigenproduktion "Kohlrabenschwarz" (22:28) von Paramount+. Die Adaption einer Audible-Hörspielreihe verarbeitet bayrische Schauergeschichte in eine Art Horrorsatire und verblüfft nicht nur indem sie Michael Kessler eine ernste Rolle gibt. Auch "The Weeknd" bewegt sich mit "The Idol" (4:12) auf einem neuen Betätigungsfeld. Von der in Cannes verächtlich aufgenommenen Serie konnten Michael und Rüdiger nur eine Folge vorab sehen, aber das reicht bereits, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie Adel "The Weekend" Tesfaye sich als Darsteller und Produzent schlägt - und um festzustellen, ob Sam Levinson ein zweites "Euphoria" gelungen ist. Cold-Open-Frage: "Was halten wir von Apples Vision Pro?"
Die Fukushima-Serie "The Days", "American Born Chinese" und "Our Flag means Death"
Vor 12 Jahren kam es in Fukushima nach einem Erdbeben und einem Tsunami zum größten Nuklear-Unfall seit Tschernobyl. Nun wurde die Katastrophe in Japan für Netflix als "The Days" (26:52) verfilmt und nicht nur für Michael und Rüdiger drängt sich der Vergleich zu "Chernobyl" auf. Eine falsche Erwartungshaltung, denn weder der Ablauf der Ereignisse noch die äußeren Umstände sind vergleichbar und so versuchen wir die Serie für sich mit ihren Stärken und Schwächen zu beurteilen. Auch die zweite Serie hat einen asiatischen Einschlag. Die Manga-Adaption "American Born Chinese" (4:06) vereint mit Michelle Yeoh, Ke Huy Quan und Stephanie Hsu nicht nur drei Oscar-nominierte Stars aus "Everything, Everywhere All At One" (in unterschiedlicher Präsenz), sie hat auch sonst Gemeinsamkeiten mit dem Überraschungshit. Ist der Mix aus US-Highschool-Geschichte und chinesischer Mythologie ebenso erfolgreich darin Action, Comedy und Fantasy zu vereinen? Einen ähnlichen Genre-Spagat versucht auch der Piratenabenteurspaß "Our Flag Means Death" (53:06), der mit einem Jahr Verspätung zu RTL+ kommt. Die Romantic Office Comedy mit Taika Waititi als legendärer Pirat Blackbeard ist eine Art Pirates of the Queeribbean und wartet mit wunderbaren Charakteren auf. Aber kann auch die Comedy selber Michael und Rüdiger überzeugen? Cold-Open-Frage: "Entwickle ein Spin-off für eine der gerade beendeten Top-Serien"
"Der Greif", Schwarzeneggers "FUBAR", "1923" mit Harrison Ford und "German Genius"
Drei große Seriendebüts stehen im Fokus der heutigen Episode. Während Amazon mit "Der Greif" (4:03) die erste Serienadaption einer Vorlage von Wolfgang und Heike Hohlbein an den Start bringt, verschafft Netflix mit "FUBAR" (36:30) Arnold Schwarzenegger sein Seriendebüt und Paramount+ mit dem "Yellowstone"-Prequel "1923" (53:26) Harrison Ford seine erste Serienhauptrolle. Doch können diese Debüts auch überzeugen? Diese Frage führt im heutigen Podcast zu lebhaften Diskussionen. Während Michael, Roland und Rüdiger bei "Der Greif" widerwillig aber unvermeidbar den Vergleich zu "Stranger Things" ziehen müssen und diskutieren für wen die mit Coming-of-Age-Elementen angereichterte Fantasyadaption wohl gedacht ist, geraten sich Michael und Rüdiger bei den Serienpremieren des Terminators und von Indiana Jones regelrecht in die Haare. Und schließlich haben sie sich auch noch "German Genius" (1:15:23) angeschaut mit der Kida Khodr Ramadan eine Art deutsche Adaption von "Extras" wagt und dabei sogar Ricky Gervais zu einer Gastrolle überreden konnte. Dabei zeigt sich erneut, dass Ramadan unfassbare Kontakte zur Film- und Fernsehbranche hat, die seine Serie mit Cameoauftritten bereichen. Aber reicht das auch um seine Serie in Serie zum Vergnügen zu machen? Oder ist das Ganze dann doch etwas zu selbstbezogen?Cold-Open-Frage: "Welche Showrunner sollten eine ihrer alten Figuren in einer ihrer neuen Serien unterbringen?"
Die besten Serien, die keiner kennt, u.a. "Drops of God", "Ein Wunder" und "Spooks"
Zum dritten Mal haben sich Holger, Michael und Rüdiger durch ihre Watchlisten gesucht und dabei sechs sehr empfehlenswerte Serien gefunden, die vermutlich nur die Wenigsten von Euch kennen. Jeder nominiert zwei Serien, die zumindest irgendwie in Deutschland verfügbar sein müssen. Holger beginnt mit dem italienischen Drama "Ein Wunder" (4:20, DVD), die die Auswirkungen eines Marienwunders auf eine kalabrische Gemeinde zeigt und begibt sich für seinen zweiten Tipp wieder einmal nach Südkorea, wo er mit "Through the Darkness" (25:00, Netflix) ein asiatisches Pendant zu "Mindhunter" gefunden hat. Michael zieht es dagegen wieder zu Gen-Z-Serien. Die Webserie "Video Game High School" (12:17, RocketJump auf YouTube) erzählt von einer Zukunft mit eSports-Stipendien, und der Anime "Time Machine Blues" (35:29, Disney+) entwirft eine wilde, kleine Geschichte über filmbegeisterte Teens, die per Zeitmaschine in eine Zeitschleife geraten. Und schließlich gräbt Rüdiger noch "Spooks" aus (19:24, DVD), die nicht nur Matthew Macfadyen, Keeley Hawes und David Oyelowo bietet, sondern auch das britische Pendant zu "24" darstellt. Vor allen Dingen hat es ihm aber die brandneue Apple-Serie "Drops of God" (40:30, Apple TV+) angetan, bei der er inhaltlich und qualitativ viele Parallelen zu "Das Damengambit" findet.Cold-Open-Frage: "Bei welcher Serie könnten wir als Autoren aushelfen?"
"SAS: Rogue Heroes", "Perry Mason" und der britische "Tatortreiniger"
Krawall-Serie trifft beschauliches TV könnte man zu den Serien sagen, die wir uns in dieser Woche vorgenommen haben. Zum Auftakt gehen Holger, Michael, Roland und Rüdiger mit "SAS: Rogue Heroes" (4:00) bei Paramount+ der Entstehung des Special Air Service im Jahr 1941 nach - und stellen fest, dass sie es mit der seltenen Art von Serie zu tun haben, die wahre Ereignisse noch abschwächen musste, damit sie glaubwürdig wirkt. Die Serie, die je nach Lesweise unserer Podcaster Kriegsfilm, Abenteuer und Antikriegsdrama sein könnte, polarisiert zwar, ist aber zweifelsohne extrem unterhaltsam - was nicht nur an der anachronistischen Musik von AC/DC und Co. liegt. Anschließend wechseln Holger, Michael und Rüdiger den Kontinent, bleiben aber zeitlich recht nahe, denn die zweite Staffel von "Perry Mason" (39:36), die weiter bei Wow läuft, spielt im Los Angeles des Jahres 1931 und ist für Rüdiger Comfort TV, für die anderen beiden dagegen eher trutschiges Fernsehen. Und schließlich schauen Michael und Rüdiger noch in "The Cleaner" (1:04:13) bei Disney+ und vergleichen das britische Remake mit dem deutschen Original "Der Tatortreiniger". Kann das gut ausgehen für Autor und Hauptdarsteller Greg Davies? Cold-Open-Frage: "Welche Serienband sollte zum ESC gehen?"
Apples Sci-Fi-Kracher "Silo", "Queen Charlotte", "Sweeth Tooth" und "White House Plumbers"
Es wird Zeit, mal wieder über eine Serie richtig zu schwärmen. Dafür haben sich Holger, Michael und Rüdiger Apples neue Sci-Fi-Serie "Silo" (30:06) vorgenommen. Die Verfilmung von Hugh Howeys Erfolgs-Romanreihe schafft es, sowohl Fans der Vorlage als auch Neueinsteiger vollkommen zu begeistern. Einen ähnlichen Effekt hatte vor zwei Jahren die Comic-Adaption "Sweet Tooth" (4:39) auf uns, und so haben sich die drei gemeinsam mit Roland auch an die zweite Staffel der Netflix-Serie gewagt. Kann die Fantasy-Geschichte um Hirschjunge Gus auch weiter unser Herz erwärmen? Und schließlich bleiben noch Michael und Rüdiger zurück, um zwei weitere Serien-Neustarts zu besprechen. Zum einen "White House Plumbers" (1:00:00) mit Woody Harrelson und Justin Theroux, die die Watergate-Affäre besser als "Gaslit" nacherzählen will, und zum anderen der "Bridgerton"-Ableger "Queen Charlotte" (1:22:00), der bei "Bridgerton"-Semifan Rüdiger und "Bridgerton"-Hasser Michael ganz überraschende Reaktionen hervorruft.Cold-Open-Frage: "Welche Serie ist verdächtig, dass sie von einer KI geschrieben wurde?"
"Citadel", "The Diplomat", "True Lies" und "Sam - Ein Sachse"
Mit "Citadel" (4:49) bringt Prime Video eine Serie an den Start, die es in puncto Ambition und Budget beinahe mit "Herr der Ringe" aufnehmen kann. Angeblich sollen die Russo-Brüder 250 Millionen Dollar für die erste Staffel der Agentenserie mit Richard Madden und Priyanka Chopra Jonas rausgehauen haben - und das ist erst der Anfang, denn nicht nur ist bereits eine weitere Staffel geordert, die Serie soll dazu noch lokalisierte Spin-offs in den nächsten Monaten bekommen. Entsprechend viel hängt für Prime Video an dieser Serie, deren Produktion äußerst chaotisch verlief. Hat sich das Risiko gelohnt oder werden bei Amazon bald Köpfe rollen? Das versuchen Michael und Rüdiger zu klären. Im Anschluss widmen sie sich der Schmalspurversion von "Citadel", nämlich der von CBS gedrehten Neuauflauge von "True Lies" (30:12), die bei uns bei Disney+ zu sehen ist - und stellen fest, dass die Serie mehr mit "Mr. und Mrs. Smith" als mit James Camerons Agententhrillerkomödie von 1994 zu tun hat. So wie dessen Star Arnold Schwarzenegger später in die Politik wechselte, tun wir es auch und schauen uns die Netflix-Serie "Diplomatische Beziehungen" (41:26) an, in der Keri Russell als US-Botschafterin in London ihre Frau steht und sich nicht nur in der Botschaft sondern auch im Ehebett gegen karrieregeile Männer durchsetzen muss. Und schließlich wagen sich Michael und Rüdiger erneut an eine deutsche Serie, nämlich die erste deutsche Disney-Eigenproduktion "Sam - Ein Sachse" (54:03) - und haben tatsächlich viel Lob für die u.a. von Jörg Winger ("Deutschland 83") erschaffene Serie übrig.Cold-Open-Frage: "Welche Serienfigur könnte Tucker Carlson bei Fox News ersetzen?"
"Poker Face" bringt klassisches Fernsehen ins 21.Jahrhundert
Nur wenige Serien bringen uns dazu, in großer Runde zu sprechen. Aber "Poker Face" von Rian Johnson und Nathasha Lyonne gehört dazu. Holger, Michael, Roland und Rüdiger setzen sich zusammen um über die Stärken und Schwächen (gibt es die?) der Serie zu sprechen, ihre Inspirationen von "Columbo" bis "Der unglaubliche Hulk" und die besten Folgen der ersten Staffel zu küren. Sie sprechen über die wunderbare Riege an Gaststars von Adrien Brody und Joseph Gordon-Levitt bis Nick Nolte und Ellen Barkin, den Reiz einer Krimiserie, die mal nicht in Großstädten spielt und wie das Autorenteam die hohe Kunst des Drehbuchschreibens zelebriert.Cold-Open-Frage: "Wen wünschen wir uns in Staffel 2 von ,Poker Face' als Gastsstars?"
"Beef" und Abschied von "Succession" & "Marvelous Mrs. Maisel"
Thank you und Good Bye sagen wir in dieser Woche zu zwei Serien, die in den letzten Jahren die TV-Preise mitdominiert haben: HBO schickt "Succession" (3:29) in die vierte und letzte Runde und bei Prime Video geht "The Marvelous Mrs. Maisel" (18:43) mit Staffel 5 in den Ruhestand. Während Michael und Rüdiger bei letzterer schon alle Folgen sehen durften und dementsprechend einordnen können, ob das Finale die Serie zum All-Timer macht oder in die Annalen als nächstes "Dexter" / "Killing Eve" / "Game of Thrones" / "HIMYM"-Desaster eingeht, können sie bei "Succession" nur (spoilerfrei) auf die bisher offiziell gelaufenen Episoden zurückgreifen und haben daher eine recht unterschiedliche Sicht auf die Roy-Familie. Dennoch gibt es in der Diskussion keinen Beef zwischen den beiden - der kommt erst in unserer letzten Serie der Woche und zwar im Titel. Mit "Beef" (37:45) wagt sich Netflix an das Porträt zweier Menschen die aus einer Mücke nicht nur einen Elefanten sondern gleich einen ganzen Blauwal machen. Macht es Spaß einem Duo dabei zuzuschauen, wie es sich gegenseitig auf ganzer Linie vernichten will? Eindeutig ja. Im Podcast erfahrt ihr, warum.Cold-Open-Frage: "Was war das Schockierendste am Amazon-Artikel im ,Hollywood Reporter'?"
"The Night Agent", "Transatlantic", "Grease: Rise of the Pink Ladies" und "Good Mothers"
Mit etwas Verspätung sprechen Michael und Rüdiger über den größten Netflix-Hit der letzten Wochen und versuchen zu analysieren, was "The Night Agent" (3:43) so reizvoll macht, ob der Hype wirklich gerechtfertig ist und wieso Agentenserien gerade wieder so einen Boom erleben. Im Anschluss widmen wir uns der neuesten Netflix-Serie von Anna Winger. Kann "Transatlantic" (17:18) an ihren grandiosen Serienerfolg "Unorthodox" anknüpfen? Oder ist die historische Fiktion über Varian Fry und das Emergency Rescue Committee, das jüdische Künstler aus dem Marseille des Jahres 1940 in die USA schaffen will, nur auf dem Papier gut? Während "Transatlantic" auf den Fußspuren von "Casablanca" wandelt, versucht Paramount+ mit "Grease: Rise of the Pink Ladies" (31:44) an den Musical-Erfolg mit John Travolta anzuknüpfen. Michael und Rüdiger haben auf den Kinofilm von 1978 zwar die gleiche Reaktion, beim Serienprequel reagieren sie dagegen vollkommen unterschiedlich. Auf einer Linie sind sie dafür wieder beim italienischen Disney-Original "Good Mothers". (48:21) Hat das Drama zurecht den ersten Berlinale Series Award gewonnen?Cold-Open-Frage: "Welche Serien-Auferstehung ist bibel-würdig?"
Die Besten Serien des ersten Quartals 2023 + "The Power"
Wieder ist ein Quartal vorüber und natürlich setzen sich Michael und Rüdiger erneut zusammen, um es Revue passieren zu lassen (34:21). Dabei stellen sie fest, dass sie die Gesamtqualität des ersten Quartals ziemlich unterschiedlich wahrgenommen haben. Das spiegelt sich auch in ihren Top 5 (39:28) wieder, die so verschieden sind, dass sie jeweils eine Serie auf der Bestenliste des Anderen auf ihre persönliche Ärgernis-Liste setzen würden. Dazu gibt es aber in dieser Woche noch einen Neustart: Holger und Rüdiger sprechen über die neue Sci-Fi-Serie "Die Gabe" aka "The Power" (3:50), die Holger auf seiner Vorschauliste für 2023 hatte. Kann die Amazon-Prime-Video-Adaption eines Romans von Naomi Alderman seine hohen Erwartungen erfüllen?Cold-Open-Frage: "Über welche Serien haben wir uns im ersten Quartal am meisten geärgert"
"Rabbit Hole", "Yellowjackets" und das sensationelle "Small Axe"
Warnung: Dieser Podcast könnte Unmengen an Schwärmereien und Lobeshymnen enthalten, denn Michael und Rüdiger haben Steve McQueens Miniserie / Film-Anthologie "Small Axe" (37:22) gesehen, die noch bis 17.4. in der ARD-Mediathek frei verfügbar ist. Warum uns die fünf Geschichten karibischer Einwanderer so beeindruckt haben, welche von ihnen man unbedingt sehen muss und was daran so brillant ist, führen wir am Ende des Podcasts aus. Davor heißen wir zwei Rückkehrer bei Paramount+ Willkommen. Zum einen Kiefer Sutherland, der mit "Rabbit Hole" (4:11) zurück im Cliffhanger- und wendungsreichen Thrillergenre ist und bewusst damit spielt, das ihn alle als Jack Bauer aus "24" kennen. Zum anderen die "Yellowjackets" (21:11), die in ihre zweite Staffel gehen. Warum die Serie mit Christina Ricci, Juliette Lewis und Melanie Lynskey in den neuen Folgen in ein etwas anderes Genre rutscht, weshalb sie ein wenig droht, überfrachtet zu werden und warum man sich ihrem Reiz trotz aller Schwächen nicht entziehen kann, versuchen wir im Podcast aufzudröseln.Cold-Open-Frage: "Welche Oscar-Gewinner sollten noch ,Star Wars'-Episoden inszenieren?"
"Tulsa King" mit Sly Stallone, "Shadow & Bone" und "Luther: The Fallen Sun"
Nein, keine Sorge. Wir sind kein Film-Podcast geworden. Aber als Serienfortsetzung konnten Michael und Rüdiger an Idris Elbas Netflix-Comeback in "Luther: The Fallen Sun" (45:53) nicht vorbeigehen - so gerne sie es auch getan hätten. Obwohl einer noch nie eine "Luther"-Folge gesehen hat und der andere großer Fan der Serie ist, kommen sie am Ende auf das gleiche Ergebnis. Überhaupt geben sich die beiden in dieser Folge überraschend einig, denn auch Sylvester Stallones erste eigene Serie "Tulsa King" (25:48) bei Paramount+ und der zweite Netflix-Ausflug ins Grisha-Verse mit "Shadow & Bone" (3:27) lösen bei ihnen identische Reaktionen aus. Ob diese positiv oder negativ sind, erfahrt ihr im Podcast.Cold-Open-Frage: "Welches Drama-Duo sollte eine Comedy-Serie kriegen?"
"Ted Lasso: Staffel 3" und "Fleishman is in Trouble"
Freude und Betrübnis herrscht diese Woche zugleich bei Holger und Rüdiger. Denn einerseits ist mit "Ted Lasso" (3:30) eine ihrer Lieblingsserien zurück bei AppleTV+, andererseits wurde die dritte Staffel vorab als letzte angekündigt. Gemeinsam mit Michael versuchen sie in den ersten Folgen Andeutungen zu finden, ob es wirklich zu Ende geht oder ob es noch Hoffnung gibt und entdecken zugleich augenzwinkernde Anspielungen auf "Star Wars" und andere popkulturelle Phänomene. Dazu ordnen sie ein, wie die zwölf neuen Folgen das Verhältnis von Drama und Comedy behandeln und welche Figuren in der Staffel in den Vordergrund rücken. Anschließend wird Holger vorzeitig zum Duschen geschickt und Michael und Rüdiger gehen mit "Fleishman is in Trouble" (30:31) in die Verlängerung. Die Miniserie mit Jesse Eisenberg und Claire Danes hat bei den beiden extrem unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen, deren Ursache sie in der Diskussion versuchen zu ergründen, damit Ihr einschätzen könnt, ob sich der Achtteiler von Disney+ für Euch lohnt.Cold-Open: "Wer könnte Claudia Schiffer in ,Kaiser Karl' spielen?"
"The Mandalorian", "Luden" und "Daisy Jones and the Six"
"The Mandalorian" (42:42) ist endlich wieder zurück. Und natürlich können es sich Holger, Michael und Rüdiger nicht nehmen lassen, über das Comeback von Grogu und Din Djarin zu sprechen. Weil Disney recht sparsam mit Screenern ist, sprechen wir dieses Mal en detail über die erste Folge und machen allen Fans kurz Hoffnung indem wir völlig spoilerfrei eine bessere zweite Folge versprechen. Zuvor geht es allerdings noch um zwei neue Serien, die heute bei Amazon Prime Video debütieren: Die von Reese Witherspoon produzierte Bestsellerverfilmung "Daisy Jones and the Six" (25:45) versetzt uns an die Seite einer Rockband in den 1970ern, die deutsche Eigenproduktion "Luden" (2:38) ins Hamburg der 1980er Jahre. Holger und Rüdiger diskutieren nicht nur über die Authentizität des Settings, sie sprechen natürlich in erster Linie darüber wie die beiden Serien geschrieben und inszeniert sind, stellen dabei deutliche Unterschiede fest - und finden Dinge, die Rüdiger regelrecht in Rage versetzen.Cold-Open-Frage: "Nach ,Stranger Things': Welche Serie sollte noch ein Theaterstück bekommen?"
"Der Schwarm", "The Consultant" und "Liaison"
Im Auftakt der 40 Millionen Euro teuren ZDF-Eventserie "Der Schwarm" (27:20) gibt es eine Szene, in der ein riesiger Wal auf ein Ausflugsboot springt und es zerteilt. Ähnlich ist auch Frank Schätzing, der Autor der Vorlage, vorgegangen und hat die Serienadaption in alle Einzelteile zerlegt. Zurecht? Darüber diskutieren Michael und Rüdiger in einer Analyse von inhaltlichen und handwerklichen Stärken und Schwächen des Achtteilers. Auch die Prime-Video-Serie "The Consultant" (3:55) hat einen leicht deutschen Einschlag, dank Hauptdarsteller Christoph Waltz. Roland hatte die Serie als einen Hoffnungsträger 2023 gewählt - obwohl er selbst gar keine großen Erwartungen hatte. Ähnlich ging es auch Michael und Rüdiger und dennoch finden sie an der Horror-Thriller-Arbeitsplatzsatire auch viel Positives. Und zum Abschluss sprechen Michael und Rüdiger noch über Apples neuen Thriller-Streich "Liaison" (59:22) mit Eva Green, VIncent Cassel und Peter Mullan. Drei Stars, die eigentlich alles Interessant machen, wie Michael findet. Haben Sie auch Material bekommen, das ihnen gerecht wird?Cold-Open-Frage: "Was ist die beste Berlin-Serie?"
"Star Trek: Picard", "Carnival Row", "Django", "Tales of the Walking Dead" und "Hello Tomorrow!"
ENachdem die letzten Wochen eher mau an Neustarts waren, haben wir heute ein pickepackevolles Programm im Gepäck. Das ist vor allen Dingen Amazon Prime Video zu verdanken, die zeitgleich zur dritten Staffel von "Star Trek: Picard" (4:08, auch bei Paramount+) auch nach dreienhalb Jahren die zweite und letzte Staffel von "Carnival Row" (22:20) lancieren. Holger, Michael und Rüdiger waren mit den bisherigen Ausgaben der beiden Serien nur maximal mit Abstrichen zufrieden, schauen aber dennoch gespannt, ob sie zu einem befriedigenden Ende kommen. Anschließend widmen wir uns drei komplett neuen Serien. Sky holt "Django" (38:13) aus seinem Sarg und wagt sich an eine Neuauflage des legendären Italowesterns, der allerdings weder ein richtiger Django noch ein richtiger Italowestern ist. Gibt es dennoch etwas, womit die Serie auftrumpfen kann? Auch "Walking Dead" ist nicht totzukriegen und legt mit "Tales of the Walking Dead" (1:18:50) nun noch eine Anthologie nach, durch die sich Michael und Rüdiger gewühlt haben, um für Euch herauszufinden, welche Folgen sich lohnen. Und schließlich reisen wir mit Apple auf den Mond und haben uns "Hello Tomorrow" (59:41) mit Billy Crudup als Mond-Immobilienmakler in einer futuristischen 50er-Jahre-Welt angeschaut. Ist der visuelle Hochgenuss auch ein erzählerischer?Cold-Open-Frage: "Was sollte Kevin Costner als nächsten auf Instagram unboxen?"
"You" und Eure Wünsche "Neuland", "Der Scheich" und "Extraordinary"
Klarer Fall: Auch die vierte Staffel der Netflix-Serie "You" (3:56) mit Penn Badgley als Stalker ist moralisch höchst fragwürdig, aber lohnt sich die nach London verlegte Weiterführung der Serie abgesehen davon? Das versucht Rüdiger zu beantworten, bevor er mit Hilfe von Holger in drei Eurer Wunschserien geschaut hat. Zum einen geht es dabei um die für den Grimme Preis nachnominiertw ZDF-Serie "Neuland" (23:14), die nach dem "Big Little Lies"-Baukastenprinzip die Hamburger Oberschicht seziert, zum anderen um die erste deutsche Eigenproduktion von Paramount+. Inspiriert von einer wahren Geschichte erzählt Dani Levy in "Der Scheich" (47:52) wie ein Deutscher sich als Scheich ausgab und die Schweizer Eliten narrte. Und schließlich spricht Rüdiger noch kurz über die Disney+ Serie "Extraordinary" (58:31), in der fast die ganze Welt aus Superhelden besteht - oder besser gesagt aus Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten, die mal sinnvoll, mal aber auch vollkommen sinnlos sind.Cold-Open-Frage: "Welche Serie könnte man noch zum Expanded Universe machen?"
"Lockwood & Co." und Eure Wünsche "Asbest", "Newsreader" und "Chemie des Todes"
EWir haben um Input gebeten und ihr habt wieder geliefert. So viel, dass wir Eure Wünsche auf zwei Wochen verteilen müssen und trotzdem (vorerst) nur einen Bruchteil bedienen können. Sorry dafür. Trotzdem haben wir diese Woche wieder einen interessanten Serienmix im Angebot. Denn Netflix' neuer Young-Adult-Stoff "Lockwood & Co." (6:50) hat es sowohl Michael als auch Rüdiger angetan. Wir sprechen darüber, was die Serie auszeichnet und warum sie trotz guter Qualität jeden Zuschauer und jede Zuschauerin braucht, um nicht abgesetzt zu werden. Danach geht es dann an Eure Wünsche, die zwei Mediatheken-Stoffe umfassen. Zum einen die australische arte-Serie "Die Newsreader" (26:05) mit Anna Torv und Sam Reid, die eine Art "Newsroom" in den 80ern ist und natürlich gefundenes Fressen für gelernte Journalisten darstellt. Zum anderen "Asbest" (47:11) von Kida Khodr Ramadan, die in der ARD-Mediathek für Rekordabrufe sorgt und rein an Namen das vielleicht beeindruckendste Serien-Ensemble Deutschlands auffährt. Aber reicht das aus, um "4 Blocks"-Niveau zu erreichen? Und schließlich sprechen wir noch über "Die Chemie des Todes" (58:11) bei Paramount+, die die ersten zwei David-Hunter-Romane von Simon Beckett adaptiert. Eine Entscheidung, die vielleicht nicht ganz so glücklich war.Cold-Open-Frage: "Wer sollte zur Serien-Lara-Croft werden?"
"Shrinking" mit Harrison Ford und "Reservation Dogs: Staffel 2"
In dieser Woche laden Michael und Rüdiger zu einer Comedy-Folge. Nicht nur, weil mit der Apple-Serie "Shrinking" (4:45) und der zweiten Staffel von Disneys "Reservation Dogs" (21:03) zwei Comedy-Formate im Programm sind, sondern auch weil wir uns mit der Lauflänge angepasst und eine unserer kürzeren Folgen aufgenommen haben. Obwohl wir im Laufe des Podcasts feststellen, dass weder Harrison Fords (insert schwärmerische Bemerkung von Rüdiger hier) und Jason Segels Auftritte als Psychotherapeut, noch die neuen Abenteuer der Indigen Girls und Boys mit dem Label Comedy richtig eingefangen werden. Stattdessen wechseln sich immer wieder brüllkomische Momente mit Szenen, die uns weinen lassen und tiefgründigen Erkenntnissen über das Leben ab. Zumindest bei einer der Serien, denn die andere führt bei uns zu so gegensätzlichen Reaktionen, dass einer nach fünf Folgen nicht weiterschauen will und der andere es nicht erwarten kann, bis das Staffelfinale endlich als Screener verfügbar ist.Bis es so weit ist, könnt ihr uns helfen in dieser leichten Saure-Gurken-Zeit für etwas Abwechslung zu sorgen. Wir erfüllen Hörer:innen-Wünsche und fragen Euch, welche alte oder neue Serie wir in der nächsten Folge noch besprechen sollen.Cold-Open-Frage: "In welcher Stadt sollte das ,Frasier'-Reboot spielen?"
"Bonn", "Interview with the Vampire", "Gestern waren wir noch Kinder" und "The Outlaws"
Gleich drei Serien, die ohne ein Abonnement zu schauen sind, haben wir heute im Angebot. Zum Einen bescheren uns die Öffentlich-Rechtlichen gleich zwei Eventserien. Während das ZDF mit "Gestern waren wir noch Kinder" (5:30) ein um einen Mord gestricktes Familiendrama über zwei Zeitebenen erzählt, taucht die ARD mit "Bonn" (21:46) in den realen Streit zweier Geheimdienst-Funktionäre in der BRD des Jahres 1954 ein: Otto John vom Verfassungsschutz und Reinhard Gehlen von der "Organisation Gehlen". Michael und Rüdiger sehen in beiden Serien das Potenzial für etwas richtig Großes, aber erfüllen sie dieses Potenzial auch? Das kann man für die dritte frei empfangbare Serie absolut bestätigen, allerdings muss man schnell und ausdauernd sein, um "The Outlaws" (1:01:48) bei Joyn zu sehen, da die einzelnen Folgen immer nur donnerstags für sieben Tage verfügbar sind. Und schließlich stürzen wir uns auf die Serienfassung von "Interview with the Vampire" (39:44) die seit 14 Tage bei Wow läuft - und trotz internationaler Lobeshymnen für Michael und Rüdiger die einzige Serie der vier ist, für die sie freiwillig kein Geld zahlen würden.Cold-Open-Frage: "Welche 5 Serienfiguren wären ideal fürs Dschungelcamp?"
"The Last of Us", "Vikings: Valhalla" und Kurzkritik zu "Copenhagen Cowboy", "The Rig" und "German Crime Story: Gefesselt"
"The Last of Us" (25:54) war vor zehn Jahren eine Videospiel-Sensation. Jetzt machen Spieleschöpfer Neil Druckmann und "Chernobyl"-Macher Craig Mazin eine Serie daraus. Und obwohl Holger und Rüdiger das Spiel nie selbst gespielt haben, können sie den Claim "die beste Videospieladaption aller Zeiten" unterschreiben. Doch das ist angesicht bisheriger Versuche ein schwacher Maßstab. Und so versuchen sie "The Last of Us" unabhängig vom Videospiel-Genre als eigenständige Endzeit-Serie zu betrachten, wobei überraschende Begriffe wie poetisch und berührend fallen, aber Rüdiger auch zumindest bei einer Sache leichte Bauchschmerzen hat. Das gilt andersum bei Holger für die zweite Staffel von "Vikings: Valhalla" (5:02), die bei Netflix in See sticht - oder besser gesagt sich auf Glatteis bewegt, weil sie im Winter spielt. Wir stellen große Unterschiede zur ersten Staffel fest, fragen uns wo die ganzen Wikinger hin verschwunden sind und Rüdiger kann einige Anekdoten vom Dreh und einigen Irland-Impressionen beisteuern. Und schließlich verlieren wir noch ein paar Sätze zu anderen aktuellen Serien, die Rüdiger in der letzten Woche geschaut hat: "Copenhagen Cowboy" (56:40) und "Kaleidoskop" (1:00:58) bei Netflix sowie "Gefesselt: German Crime Story" (1:02:55) und "The Rig" (1:08:52) bei Prime Video, wobei letztere auch Holger gesehen hat.Cold-Open-Frage: "Was war das größte Ärgernis der TV-Preise der letzten Woche?"
Serienvorschau 2023: 40 Serien von "1923" über "Der Schwarm" bis "Secret Invasion"
Neues Jahr, neues Serienglück. Holger, Michael, Roland und Rüdiger haben sich wieder zusammengesetzt und aus einer Liste von mehreren hundert Titeln die Serien herausgesucht, auf die sie im Jahr 2023 die größten Hoffnungen setzen. Herausgekommen ist ein bunter Mix aus großen und kleinen Titeln, aus amerikanischen, internationalen und (gezwungenermaßen) deutschen Serien und vor allen Dingen eine riesige Liste an Buchadaptionen mit denen die Streamingdienste in den kommenden zwölf Monaten den Markt fluten. Und wer schon immer wissen wollte, zu welchen Serien Roland Bier und zu welchen Sherry trinkt, kommt in dieser Woche voll auf die Kosten.Team RolandThe Gold (4:55, Paramount+)Bad Monkey (20:53, Apple TV+)Secret Invasion (22:49, Disney+)Obliterated (59:49, Netflix)Der Untergang des Hauses Usher (1:01:20, Netflix)Mrs. Davies (1:17:38, Peacock)Dinner for Five (1:18:57, noch offen)The Consultant (1:34:10, Prime Video)Team RüdigerDisclaimer (6:22, Apple TV+)Lady in the Lake (17:15, Apple TV+)Transatlantic (24:38, Netflix)Bodies (36:18, Netflix)Stonehouse (43:15, noch offen)A Man in Full (56:29, Netflix)Daisy Jones and the Six (1:04:11, Prime Video)MASK: Marie Antoinette Serial Killer (1:14:46, Paramount+)True Detectice: Night Country (1:21:23, Wow)Reboot (1:31:48, Disney+)Team Holger1923 (8:12, Paramount+)The Power (14:49, Prime Video)Kindred (27:12, Disney+)Lockerbie (33:25, Wow)The Three Body Problem (45:30, Netflix)Der Schwarm (53:17, ZDF)The Days (1:06:35, Netflix)Sherwood (1:13:06, noch offen)Wool (1:23:59, Apple TV+)Der Leopard (1:29:48, Netflix)Team MichaelLessons in Chemistry (10:41, Apple TV+)The Lost Flowers of Alice Hart (12:50, Prime Video)Achtsam morden (29:42, Netflix)Burn the House Down (32:16, Netflix)The Night Agent (49:25, Netflix)Ein Gentleman in Moskau (51:43, Paramount+)The Outlaws (1:09:13, Joyn Catch-Up)The White House Plumbers (1:11:08, Wow)Ganz oder gar Nicht (1:26:09, Disney+)Good Mothers (1:28:07, Disney+)Und noch einmal der Hinweis: Am 11.1. startet Michaels und Rüdigers neuer Podcast "Filmduelle", den ihr unter anderem hier bereits abonnieren könnt.Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/filmduelle/id1661768887Spotify: https://open.spotify.com/show/6viyFRZxQbFjHCPHS74aGuPodcast Addict: https://podcastaddict.com/podcast/4181987Google Podcasts: https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9mZWVkLnBvZGJlYW4uY29tL2ZpbG1kdWVsbGUvZmVlZC54bWw
Die besten Serien 2022: Eure und unsere Top 10 des Jahres
Wir haben aufgerufen und ihr habt geliefert. Unfassbare 122 Top-10-Listen wurden von Euch eingeschickt mit vielen Begründungen, die so gut waren, dass an vielen von Euch ein Job in der Serienkritik verloren gegangen ist. Aber nicht nur das: Auch Eure Top 10 ist erneut qualitativ so gut, dass sie uns sprachlos macht - und dies ist im Fall von Holger bei Eurer Nummer 1 sogar wörtlich zu nehmen. Er, Michael und Rüdiger haben natürlich auch ihre eigenen Top 10 plus lobende Erwähnung zusammengestellt und stellen fest: der große Gewinner des Jahres heißt Apple TV+. Aber können auch die vermeintlichen Crowdpleaser wie "House of the Dragon", "Stranger Things", "Herr der Ringe: Die Ringe der Macht" oder "Andor" bei dem einen oder anderen ein Plätzchen finden? Wo landen Podcast-Lieblinge wie "Sandman", "Winning Time", "The English" oder "Mr. Inbetween"? Das und vieles mehr erfahrt ihr erneut in einer Jahresend-XXL-Ausgabe, bei der wir versucht haben, so viele von Euren emails wie möglich zu berücksichtigen. Und falls wir doch jemanden namentlich vergessen haben sollten: Wir sind wirklich jeder und jedem von Euch dankbar, denn wir haben wahrlich die besten Hörer:innen der Welt. Kommt gut nach 2023!!!PS: Wenn Euch Michaels und Rüdigers kommender Podcast "Filmduelle" interessiert, u.a. hier könnt ihr abonnieren.Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/filmduelle/id1661768887Spotify: https://open.spotify.com/show/6viyFRZxQbFjHCPHS74aGu
"Jack Ryan", "The Witcher: Blood Origin" und "Die Wespe"
Zum letzten Mal in diesem Jahr stellen wir neue Serienstaffeln vor. Nach drei Jahren Pause feiert beispielsweise "Jack Ryan" (4:39) bei Prime Video mit der dritten Staffel ein Comeback. Holger, Michael und Rüdiger besprechen warum es so lange gedauert hat, ob sich die Serie nach der schwächeren zweiten Staffel wieder erholt hat, den Reiz vom Dreh an Originalschauplätzen und warum Nina Hoss nach diesen neuen Folgen noch mal einen internationalen Karriereschub erhalten sollte. Danach packen wir ein Weihnachtsgeschenk von Netflix aus und stellen fest, dass man "The Witcher: Blood Origin" (32:04) besser nur zum Schrottwichteln benutzen sollte. Wir versuchen zu ergründen was schief gelaufen ist und finden Indizien bei der plötzlich veränderten Folgenanzahl, dem Showrunner, der Regisseurin und im Grunde auch schon bei der Grundidee. Und schließlich holen Michael und Rüdiger noch Eddie Frotzke aus dem Gefängnis und gehen mit ihm für die zweite Staffel von "Die Wespe" (54:12) in die Darts-Kneipe. Kann der Überraschungshit aus dem letzten Jahr auch dieses Jahr wieder ein 180 landen? Vor allen Dingen aber wollen wir Euch ein frohes Weihnachtsfest wünschen und Euch für die Treue in diesem Jahr danken - und natürlich auch für Eure eingeschickten Top-10-Listen, die auch 2023 wieder eine Rekordbeteiligung erzielt haben. Wer noch möchte: Bis zum 27. habt ihr noch Zeit unter Serienweise (at) web.de...Cold-Open-Frage: "Welche 2022er Serie müssen wir noch nachholen?"
Die Serienweise-Awards 2022 für die größten Tops und Flops des Serienjahres
Von A wie Andor bis Z wie ZDFneo reichen bei den driiten Serienweise-Awards die Ausgezeichneten des Jahres. Allerdings ist der von Michael und Rüdiger vergebene Preis nicht immer eine Freude für die Gewinner. Denn neben Trophäen für die Darsteller:innen und Serienschaffenden des Jahres oder für die besten Actionszenen und die größten Lacher gibt es auch viele Spottpreise wie den Hansi-Flick-Award für die größte deutsche Enttäuschung, den Boris-Johnson-Award für die überfälligste Absetzung oder den Elon-Musk-Award für die am weistesten vom Weg abgekommene Serie. Vor allen Dingen ist die nicht immer ganz ernst gemeinte Preisverleihung aber eine Chance noch einmal auf das Serienjahr 2022 in seiner Gesamtheit zurückzublicken: mit 43 Kategorien und mehr als 200 Nominierungen. Und anders als die Golden Globes werden dabei herausragende Leistungen wie Paddy Considine, Jenna Ortega oder auch "Der Herr der Ringe" nicht vergessen. Und wer sich auch über das Gebahren von HBO Max aufgeregt hat, ist bei den Serienweise Awards an der richtigen Stelle.Cold-Open-Frage: "Was war der größte Flop des Jahres?"