
relevant – das Wochenmagazin
ERF Medien Schweiz
Show overview
relevant – das Wochenmagazin has been publishing since 2023, and across the 3 years since has built a catalogue of 58 episodes, alongside 1 trailer or bonus episode. That works out to roughly 25 hours of audio in total. Releases follow a monthly cadence.
Episodes typically run twenty to thirty-five minutes — most land between 22 min and 26 min — and the run-time is fairly consistent across the catalogue. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Society & Culture show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed earlier today, with 14 episodes already out so far this year. The busiest year was 2025, with 43 episodes published. Published by ERF Medien Schweiz.
From the publisher
Wer das Weltgeschehen verfolgt, hat nach dem Nachrichtenkonsum oft mehr Fragen als zuvor. So geht es uns auch! Den für uns relevantesten Fragen gehen wir – das Team von Radio Life Channel – wöchentlich auf den Grund. Ob gesellschaftlich, ethisch, theologisch oder persönlich – Fragestellungen ganz unterschiedlicher Art werden von wechselnden Hosts beleuchtet. «relevant – das Wochenmagazin» berichtet konstruktiv und ist stets auf der Suche nach Lösungsansätzen. Hinweis: Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
Latest Episodes
View all 58 episodesAls an Pfingsten der Himmel hereinbrach
Von der Erde weg in den Himmel – die Bedeutung der Auffahrt
Wenn Jugendliche sich von KI beraten lassen
Demokratie – der lange Prozess zur Mitbestimmung
Ostern – wichtigstes Fest des Christentums?
Genau wie Weihnachten ist Ostern eines der Feste, die der ganzen Schweiz mehrere freie Tage beschert. Für einige ist es ein Frühlingsfest mit Eierfärben und Schokoladenhasen, für andere das wichtigste Fest der Menschheit: wegen dem Tod und der Auferstehung von Jesus Christus.
Freiwilligenarbeit – In der DNA der Schweizer Bevölkerung
Die Schweiz ist bekannt für ihr starkes Engagement im Bereich der Freiwilligenarbeit. In vielen Vereinen, sozialen Projekten und in der Nachbarschaft setzen sich Menschen unentgeltlich für andere ein. Dieses Engagement ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglicht zahlreiche Angebote in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Umwelt. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer könnten diese Angebote kaum bestehen. Und dieses Engagement ist auch die Grundlage unserer Demokratie. «Freiwilligenarbeit gehört zur DNA der Schweizerinnen und Schweizer», sagt Cornelia Hürzeler, Vizepräsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft. In dieser Folge von «relevant – das Wochenmagazin» gehen wir der Freiwilligenarbeit auf den Grund. Was macht sie so unentbehrlich für die Schweiz? Wer engagiert sich wo? Und was passiert eigentlich, wenn es des Guten zu viel ist: Wann wird Engagement zur Belastung?
Vier Jahre nach Kriegsbeginn: Geflüchtete aus der Ukraine in der Schweiz
Es ist nun vier Jahre her, seit der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat. Offizieller Beginn des andauernden Kriegs war der 24. Februar 2022. Für viele Menschen in der Ukraine bedeutete dieser Moment und auch die darauffolgenden Jahre, dass sie die Flucht ergreifen mussten. Mehr noch: Es bedeutete auch Störung und Zerstörung von Existenzen. Lebensentwürfe und Lebensträume platzten wegen dem Krieg. Manche Fluchtwege führten in die Schweiz, teils auch auf Umwegen. Über all dies berichten uns sechs Menschen aus der Ukraine, die versuchen, in der Schweiz Fuss zu fassen.
«Exit: Ja oder Nein?» – Sterbehilfe als Akt der Selbstbestimmung
Es ist ein Thema, das unsere Gesellschaft seit Jahren beschäftigt und immer wieder kontroverse Diskussionen auslöst: die Frage nach Sterbehilfe, assistiertem Suizid oder auch Freitodbegleitung. Denn hier geht es um grundlegende Fragen menschlicher Existenz: um Leben und Leiden, um Selbstbestimmung und Verantwortung, um Autonomie und Schutzbedürftigkeit.
Gefahren und Chancen des Klimawandels in der Schweiz
Seit der Zeit der Industrialisierung ist die weltweite Durchschnittstemperatur um rund 1,3 Grad gestiegen. In der Schweiz beträgt der Anstieg im Vergleich zum Zeitraum 1871 bis 1900 bereits 3 Grad. Das zeigt sich an verschiedenen Orten: Gletscher schmelzen, die Sommer werden trockener und heisser, Starkniederschläge nehmen zu, Permafrost taut auf. Das erhöht das Risiko für Lawinen, Rutschungen und Hochwasser, warnt das Berner Amt für Wald und Naturgefahren. Auch die Landwirtschaft sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert. Die Veränderungen bieten aber auch Chancen, etwa durch neue Kulturpflanzen wie Quinoa und Soja oder neue Standorte für wärmeliebende Fruchtarten wie Aprikosen oder Trauben. Der Klimawandel fordert die Schweiz ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich heraus. Und es stellt sich auch die moralische Frage nach der Verantwortung: Wann und wie setzen wir ihm etwas entgegen?
Sportseelsorge – mentale Unterstützung im Leistungssport
Die Olympischen Winterspiele 2026 begeistern Menschen auf der ganzen Welt. Tausende fiebern vor Ort mit, Millionen verfolgen die Wettkämpfe am Fernsehen. Für viele Sportlerinnen und Sportler ist die Teilnahme ein grosser Traum. Neben der körperlichen Beanspruchung durch Höchstleistung bringen solche grossen Sportanlässe auch eine grosse mentale Belastung mit sich. Leistungsdruck, hohe Erwartungen und die Angst vor dem Scheitern begleiten viele Athletinnen und Athleten. Weniger bekannt, aber gerade deshalb wichtig ist die Sportseelsorge. Auch an Olympischen Spielen sind Sportseelsorgerinnen und Sportseelsorger präsent. Sie bieten Athletinnen und Athleten Unterstützung in herausfordernden Momenten und einen geschützten Raum für Gespräche.
Sicher auf der Piste
Rund ein Drittel der Bevölkerung in der Schweiz treibt im Winter Schneesport. Neben viel Freude gibt es aber auch Gefahren auf den Pisten. Das zeigen die Unfallzahlen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU): Jährlich ereignen sich rund 60 000 Unfälle nur schon bei der Schweizer Bevölkerung. Dann kommen noch diejenigen der Touristen dazu. In der aktuellen Folge von «Relevant» schauen wir genauer hin: Wo lauern die grössten Gefahren, welche Prävention wirkt wirklich und wie können wir uns auf und neben der Piste und den Schneewegen sicherer bewegen? Wir sprechen mit Fachstellen wie der BFU, der SUVA und dem Lawinenforschungszentrum SLF. Wir holen uns Tipps von einem Skischulleiter und fragen ihn, wer seiner Meinung nach wieder einmal in die Skischule sollte. Eine Folge über Verantwortung, Vorbereitung und den richtigen Umgang mit Risiko im Wintersport – so dass die Zeit im Schnee noch lange in guter Erinnerung bleibt.
Wie geht es jüdischen Menschen in der Schweiz?
Jüdische Menschen auf der ganzen Welt erleben seit dem 7. Oktober 2023 vermehrt Anfeindungen und Verunsicherung – auch bei uns in der Schweiz. Viele fürchten sich davor und passen ihre Sprache und ihre Kleidung an aus Angst, als jüdisch erkannt zu werden. Der Antisemitismusbericht 2024 des SIG und der GRA (Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund und Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus) zeigt: Antisemitische Vorfälle kommen aus allen gesellschaftlichen Lagern. Betroffene wünschen sich mehr Verständnis, Differenzierung und Zivilcourage von ihren Mitmenschen.
Diese Woche fällt das Relevant aus
Aus krankheitsbedingten Gründen fällt das Relevant diese Woche aus. Wir wünschen euch eine gute Zeit und hören uns nächste Woche wieder.
Mit Trauer umgehen
Im heutigen Podcast geht es um Schicksalsschläge und Trauer – und darum, wie wir ihnen als Gesellschaft und als Einzelne begegnen können. Auslöser ist der nationale Trauertag am 9. Januar 2026, der aufgrund des tragischen Brandunglücks in Crans-Montana ausgerufen worden ist. Das Unglück hat die Schweiz und viele Menschen auf der ganzen Welt tief bewegt. Doch auch unabhängig von solchen Grossereignissen können Verlust, Krisen und Trauer jeden von uns im eigenen Leben oder im persönlichen Umfeld treffen. Wir sprechen mit Fachpersonen darüber, was Trauer ist, wie sie sich zeigt und was Betroffene wirklich brauchen. Die Notfallpsychologin Helen Walker erklärt, weshalb Solidarität wichtig ist, aber nicht am nationalen Trauertag enden darf. Wir beleuchten, wie Care-Teams arbeiten und was Menschen nach einer solchen Katastrophe hilft. Auch die Rolle von Kirche, Ritualen und Begleitung kommt zur Sprache: Stephan Jütte von der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz zeigt auf, welche Bedeutung sie im Trauerprozess haben. Trauerbegleiterin Elisabeth Bührer-Astfalk erzählt, wie trauernde Menschen unterstützt werden können und was helfen kann, wenn man selbst trauert. Und Theologe Markus Flückiger spricht über die Hoffnung, die der christliche Glaube in Zeiten von Verlust geben kann. Ein Podcast, der Raum gibt zum Nachdenken, Mitfühlen und Verarbeiten.
Weihnachten – Fantasie oder historisch belegt?
Was ist historisch belegt an der Weihnachtsgeschichte und was ist vielleicht nur dazuerfunden worden? In dieser Folge gehen wir den Fakten rund um Weihnachten auf den Grund. Wurde Jesus wirklich in einem Stall geboren? Wer waren die sogenannten drei Könige? Wann kamen sie tatsächlich nach Bethlehem? Gemeinsam mit Theologen, Historikern und Weihnachtsforschern schauen wir auf biblische und ausserbiblische Quellen. Wir fragen, wie zuverlässig die Evangelien sind. Dabei wird deutlich: Unterschiede in den Weihnachtsberichten sind keine Widersprüche, sondern Ergänzungen.
Weihnachten – zwischen Konsum, Kitsch und Konflikt
Konsumwahn in der Vorweihnachtszeit, kitschige Deko überall und zur Krönung an den Feiertagen noch ein eskalierender Konflikt – ist das alles, was uns von Weihnachten übriggeblieben ist? Was bedeutet Weihnachten für die Menschen? Dazu haben wir bei einer Strassenumfrage einen – natürlich nicht durchwegs repräsentativen – Stimmungsbericht eingeholt. Wie können wir Erwartungen an diese Zeit wie auch unsere (Ein)Stimmung auf Weihnachten auf ein realistisches Mass justieren? – Das haben wir einen Coach für Berufs- und Lebensfragen gefragt. Was steckt hinter den Konflikten und wie können wir sie (ver)meiden? – Das wollten wir von einer psychosozialen Beraterin wissen. Und was, wenn die gemeinsame Zeit an Weihnachten mit Familie, Verwandtschaft oder Freunden dann doch in einen Konflikt eskaliert? – Das haben wir einen Friedensstifter und Seelsorger gefragt.
Freiheit, Würde, Realität: Menschenrechte unter der Lupe
Menschenrechte sind grundlegende Freiheiten und Ansprüche, die jedem Menschen allein aufgrund seines Menschseins zustehen. Sie sollen Schutz bieten vor Gewalt, Diskriminierung und staatlicher Willkür und ermöglichen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit. Ihre Ursprünge reichen von frühen philosophischen Ideen über die Aufklärung bis hin zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, die nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs verabschiedet wurde. Doch wie werden Menschenrechte heute tatsächlich eingehalten? Bestehen zwischen Anspruch und Realität weiterhin grosse Lücken?
Konsum – unsere Gesellschaft im Kaufrausch
In der Adventszeit ändert sich unser Kaufverhalten, wir kaufen viel mehr. Überall leuchten Angebote, die Werbung lockt mit Schnäppchen. Besonders der «Black Friday» verstärkt diesen Druck. Viele Menschen kaufen mehr, als sie eigentlich brauchen. Diesen Konsumrausch spürt nicht nur der Detailhandel, auch die Produktion ist betroffen. Am Ende wirkt er sich ebenso auf die Konsumierenden selbst aus. Es ist bekannt, dass unsere westliche Kultur eine Konsumgesellschaft ist. Viele wissen, dass nachhaltiger Konsum sinnvoll wäre, doch in der Praxis wird oft anders gehandelt. Woran liegt das? In diesem Podcast haben wir mit Dagmar Jenni von Swiss Retail gesprochen. Sie erklärt dieses Phänomen anhand des Attitude-Behavior-Gap: Kundinnen und Kunden handeln häufig anders, obwohl sie eigentlich wissen, was gut wäre. In der Wissenschaft spricht man auch von einem Konsumrausch. Der Neurowissenschaftler Martin Inderbitzin erklärt, was beim Shoppen in unserem Gehirn passiert. Schliesslich stellt sich die Frage nach Lösungen: Wie gehen wir mit diesem Konsum um? Welche einfachen Schritte ermöglichen Einkäufe ohne schlechtes Gewissen? Welche Alternativen gibt es? Thomas Schanz von «ECOnGOOD» und André Pradervand von «Giving Tuesday Schweiz» geben im Podcast konkrete Ansätze dazu. **Kontakt:** Wie siehst du dein persönliches Konsumverhalten im Alltag? Was hilft dir für ein nachhaltigeren Konsum? Lass es uns gerne wissen über das Webformular auf erf-medien.ch/podcast. Wir freuen uns über alle Fragen, Feedbacks und Themenvorschläge! Dieser Podcast wird von ERF Medien produziert – einem spendenfinanzierten Medienhaus. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können. Spenden geht ganz einfach über diesen Link. Danke von Herzen. https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/ **Im Podcast zu hören:** - Dagmar Jenni, Direktorin von Swiss-Retail - Martin Inderbitzin, Autor und Neurowissenschaftler - Thomas Schanz, Leiter von «ECOnGOOD» - Marc-André Pradervand, Co-Leiter von «Giving Tuesday Schweiz» **Autor/Host und Redaktionsteam:** Maleen Kreibich, Leonie Meier, Angela Albrecht
Longevity: Natürliche Produkte, Nahrungsergänzungsmittel, Nasenatmung – aber warum?
«Longevity», zu Deutsch «Langlebigkeit», ist das Ziel von vielen Menschen. Dabei geht es nicht unbedingt um ein langes Leben, sondern vielmehr um ein Leben mit einer möglichst hohen Lebensqualität – und das möglichst bis ans Lebensende. Dabei sollen verschiedene Strategien helfen: (Kraft-)Training, gesunde Ernährung, die «richtige» Schlafhygiene, Kältetherapie, Atemtechniken, ein soziales Netz … Doch was ist effektiv und welche Strategien sind bloss «heisse Luft»?
Wenn der christliche Glaube Verfolgung und Tod bedeutet
Je nach Schätzungen sind weltweit über 200 Millionen oder sogar über 300 Millionen Menschen bedroht, diskriminiert oder verfolgt – aufgrund ihres christlichen Glaubens. So erzählen es uns Organisationen, die sich täglich mit dieser Thematik befassen.