
Radiowissen
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Die Landung der Alliierten in der Normandie
Gedenkveranstaltungen zum D-Day gehören für die Bewohner der Landungsstrände in der Normandie zum Jahresablauf. Staatsoberhäupter reisen an, Veteranen werden geehrt. In diesem Jahr zum 80. Mal. Sie feiern die Befreiung Frankreichs von deutschen Besatzern. Bei der Invasion der Alliierten wurden auch viele normannische Orte komplett zerstört. Ein Drittel aller getöteten französischen Zivilisten im 2. Weltkrieg kam während dieser knapp drei monatigen "Operation Overlord" ums Leben. Wie denken Franzosen heute über den D-Day? Ein Besuch im kleinen Ort Courseulle-sur-mer in der Normandie. Von Andrea Burtz

Schmetterlinge - Die mit den Füßen schmecken
Das Leben eines Schmetterlings beginnt als Ei. Aus dem Ei schlüpft eine Raupe. Manche fliegen bevorzugt bei Tag, andere lieber nachts, einige sind bunt, andere einfarbig - Schmetterlinge gibt es in vielen verschiedenen Farben und Formen. Weltweit gibt es 180.000 Arten - viele sind inzwischen bedroht. Von Claudia Steiner (BR 2022)

Das Schloss - Kafkas rätselhafte Seelenlandschaft
Franz Kafka begann seinen so rätselhaften wie berühmten Roman "Das Schloß" im Januar 1922, gezeichnet von der Tuberkulose, an der er anderthalb Jahre später sterben würde. Ein überwältigendes Fragment, Sternstunde der Weltliteratur. Von Julia Devlin (BR 2017)

Architektur und Zirkularität - Mehr als nur Recycling
Die Auswirkungen des Klimawandels befördern radikale Umwälzungen in der Architektur. Alle sind sich einig, dass das klimaneutrale Bauen schnell umgesetzt werden muss. Die Bauwirtschaft verbraucht besonders viel Energie. Neben der Effizienz von Bautechniken gewinnt die Zirkularität (Kreislaufwirtschaft) an Bedeutung. Von Moritz Holfelder (BR 2022)

Hubert von Herkomer - Künstler, Schriftsteller, Multitalent
Der Maler, Bildhauer, Schriftsteller und Filmemacher Hubert von Herkomer zählt zu den vielseitigsten Multitalenten des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Ein unkonventionelles Genie, das sich in Großbritannien an die Spitze malte. Von Ulrike Beck (BR 2022)

Synästhesie - Gerüche hören und Klänge riechen
Musik, die Farben hat. Geschmack mit Form. Raue Klänge. All das können synästhetische Wahrnehmungen sein, also verknüpfte Sinneswahrnehmungen. Von Yvonne Maier (BR 2019)

Normalität - Was ist das überhaupt?
Das ganz normale Leben scheint heute in aller Munde zu sein. Was in anderen Zeiten als langweilig gilt, wirkt plötzlich attraktiv: Gewohnheiten und Alltagsrituale, die vor der Corona-Pandemie selbstverständlich, wenn nicht gar lästig waren. Aber Normalität - was ist das überhaupt? Von Justina Schreiber (BR 2021)

Mangas - Der lange Weg zur Gleichstellung
Mangas boomen auf dem deutschen Buchmarkt. Doch hierzulande schauen noch einige etwas irritiert auf die dicken Taschenbücher mit dem markanten Zeichenstil aus Japan. Vor allem wegen des darin vertretenen Schönheitsideal der Frau. Was ist dran an dem Vorwurf? Von Jean-Marie Magro (BR 2022)

Das Grundgesetz - Die Geschichte eines Exportschlagers
Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet. Obwohl zunächst als Provisorium gedacht, wird es schließlich zur gesamtdeutschen Verfassung - und zum Vorbild für viele neue Demokratien. Von Katharina Kühn (BR 2019)

Tassilo III. - Das Ende der Agilolfinger
Frankenkönig Karl der Große klagt 788 den Bayernherzog Tassilo III. wegen angeblichen Treuebruchs an. In einem konstruierten Gerichtsverfahren gelingt es ihm, seinen Cousin und politischen Konkurrenten auszuschalten. Von Thomas Grasberger (BR 2021)

König Harold lebt! - Legenden um die Schlacht von Hastings
Es war absehbar: Der englische König Edward der Bekenner würde keinen Nachfolger hinterlassen. Nun, nach seinem Tod im Jahr 1066, begann ein Game of Thrones zwischen Anwärtern aus halb Europa um die Nachfolge des Königs. Die Entscheidung fällt in einer Schlacht, deren Jahreszahl man irgendwann schon einmal gehört hat: 1066 prallen Wilhelm der Eroberer und König Harold bei Hastings aufeinander. Ein Schicksalstag nicht nur in der mittelalterlichen Geschichte. Von Fiona Rachel Fischer

Ludwig Thoma - Erfolg und Fall eines Populisten
Ludwig Thoma, bayerischer Volksdichter und Komödienschreiber wird am Ende seines Lebens zum wüsten Agitator und Autor antisemitischer Hetzartikel. In Miesbacher Anzeiger veröffentlicht er nach dem ersten Weltkrieg Pamphlete, die bis heute sein Ansehen als großen Naturalisten bayerischer Sprache überschatten. Von Steffi Illinger (BR 2021)

Bernhard Wicki - Leben und Werk
Bernhard Wicki (1919 - 2000), war in der damals noch jungen Bundesrepublik Deutschland weltweit berühmt geworden durch seinen Antikriegsfilm "Die Brücke" von 1959. Er gilt als einer der großen deutschen Regisseure. Autorin: Renate Kiesewetter (BR 2019)

Demokratie - Ein umkämpfter Begriff
Die "Herrschaft des Volkes" - Demokratie. Handelt es sich dabei um eine Regierungsform neben anderen, oder um ein Ideal, dessen genaue Ausgestaltung stets umstritten ist? Welche Demokratiemodelle stehen einander gegenüber? Welche Auffassungen prallen aufeinander, wenn es darum geht, was wirklich "demokratisch" ist? Autor: Valentin Badura (BR 2023)

Das Moulin Rouge - Varieté von Weltruhm
Das Moulin Rouge: Markenzeichen des spektakulären "Etablissements" ist die rote Windmühle auf dem Dach. Nirgendwo tanzt man den Cancan so frivol und ausgelassen wie hier. Das Moulin Rouge entwickelt sich bald zu einem mythisch verklärten Ort, der selbst wiederum große und kleine Legenden entstehen lässt. Von Markus Vanhoefer (BR 2022)

Hunger nach Demokratie - Das Superwahljahr 1946
Die zwölfjährige NS-Herrschaft ist erst wenige Monate vorüber und das Misstrauen der amerikanischen Besatzer noch groß: Deutsche Parteien will man eigentlich noch nicht sehen. Doch als die sowjetische Siegermacht auf eine Zulassung vor allem der KPD drängt, zieht auch die amerikanische Militärregierung nach. Es kommt zum Super-Wahljahr 1946. Autor: Thomas Grasberger (BR 2021)

Der Maikäfer - Kinderliebling und Schreckgespenst
Alle drei bis vier Jahre gehen sie auf Hochzeitsflug: Maikäfer. Ein paar Wochen haben sie zu leben, sie paaren sich, legen Eier, dann ist ihr Leben auch schon wieder vorbei. In Bayern sind sie heute eher selten. Autorin: Yvonne Maier

Tiere der Tiefsee - Die unerforschten Geisterwesen
Es ist dunkel, kalt und einsam. Wer die Tiefsee bewohnt, ist perfekt angepasst. Fischmännchen wachsen dauerhaft mit Weibchen zusammen. Flohkrebse kapern Gallerthüllen von Manteltieren. Manche Tiere leuchten über körpereigene chemische Reaktionen. Das Leben in der ewigen Finsternis ist bunt, ob winziger Organismus oder 18 Meter langer Riesenkalmar. Von Susi Weichselbaumer (BR 2022)

Die Tabakpflanze - Gefährliche Verführerin
Das hochgiftige und süchtig machende Nikotin lässt die Tabakpflanze als gefährliche Verführerin erscheinen. Für viele Fressfeinde ist ihr Genuss tödlich. Aber Nicotiana hat auch eine nützliche, heilende Seite. Von Thomas Grasberger (BR 2016)

Syphilis - Die Macht einer Infektionskrankheit
Sie machte zunächst mit Hautausschlägen und knotigen Geschwüren auf sich aufmerksam, endete aber nicht selten tödlich: Die Syphilis. Die Geschlechtskrankheit grassierte ab der frühen Neuzeit in Europa und forderte so manch prominentes Opfer. Erst mit der Erfindung des Penicillin gelang es, den Erreger in Schach zu halten. Von Lukas Grasberger (BR 2022)

Bettina von Arnim - Hüterin der Romantik
Ihre Briefromane gelten bis heute als ein lebhaftes Zeugnis weiblicher Sehnsuchtsvorstellung der Romantik. Bettina von Arnim war eine unkonventionelle Frau, die den gängigen Moralvorstellungen widersprach.

Vater, Mutter, Kind - Ist die Kleinfamilie am Ende?
Vater, Mutter, Kind. Kleinfamilien sind der Standard. Aber die verbreitete Lebensform ist eng mit traditionellen Rollenmustern verknüpft. Frauen leisten nach wie vor die meiste unentgeltliche Care-Arbeit. Warum bloß schnappt in Zeiten weiblicher Emanzipation die Falle der Kleinfamilie immer noch zu? Autorin: Justina Schreiber (BR 2023)

Nach dem Dreißigjährigen Krieg - Wiederaufbau in Augsburg
Wie weitermachen nach einem brutalen und blutigen Krieg? Diese Frage stellt sich 1648 den Augsburgern, die als Katholiken und Protestanten nach dem Dreißigjährigen Krieg vor der Herausforderung stehen, ihre Stadt wiederaufzubauen und zueinander zu finden. Von Ulrike Beck (BR 2023)

Masturbation - das völlig normale Tabu
Fast alle machen es, aber keiner gibt es zu: Selbstbefriedigung. Kein Wunder, hieß es doch über viele Jahrhunderte, Onanieren würde zu Erblindung und Tuberkulose führen. Heute weiß man, selbst Hand anlegen hat gesundheitliche Vorteile und hilft, den eigenen Körper besser kennen zu lernen. Von Maike Brzoska (BR 2021)

Rheuma - Ein Begriff und viele Krankheiten
Steife, geschwollene Gelenke, schmerzende Muskeln und Sehnen - Rheuma macht den Körper unbeweglich. Dabei ist Rheuma nicht eine Krankheit, sondern ein Name für mehr als 100 verschiedene Erkrankungen. Heilen lässt sich Rheuma nicht, aber mit verschiedenen Methoden die Schmerzen lindern. Von Claudia Steiner (BR 2021)

Literatur im Mittelalter - Zauberspruch und Minnesang
Minnesang und Zaubersprüche, Vagantenlied und Spruchdichtung. Hohes Lied, Heldenepos und Fürstenlob. Welche Literaturformen erdichteten, zitierten, sangen und trugen Menschen im Mittelalter vor? Von Renate Kiesewetter (BR 2019)

Arbeitszeit - Von der Stechuhr zum Coworking Space
Mehr als ein Jahrhundert lang kämpften Gewerkschaften für geregelte Arbeitszeiten. Sie setzten den Acht-Stunden-Tag und die Fünf-Tage-Woche durch. Und heute? Sind alle flexibel. Und überarbeitet. Autorin: Maike Brzoska (BR 2021)

Die Gewerkschaft - Lästig, aber nötig?
Die Gewerkschaften haben sich in den letzten 150 Jahren zu wichtigen wirtschaftlichen und politischen Akteuren entwickelt. Doch Antworten auf die herausfordernde Transformation von Arbeit wie Gesellschaft scheinen sie schwer zu finden. Können sie den Wandel mitgestalten - und gleichzeitig selber zukunftsfähig werden? Autor: Lukas Grasberger

Der Kreis - Ein Symbol mit magischer Kraft?
Morgenkreis, Freundeskreis, Jahreskreis - der Kreis spielt in unserer Kultur eine besondere Rolle - und das schon seit Urzeiten. Menschen wählen den Kreis, um zu feiern, zu verhandeln, auch um Kämpfe auszutragen. Politische Abkommen werden häufig am berühmten "runden Tisch" verhandelt. Warum ist das eigentlich so? Von Constanze Alvarez

Wilhelm Heine - Vom Dresdner Revolutionär zum Konsul der USA
Freigeist und Revolutionär, Maler und Fotograf, Geologe und Naturforscher, Reiseschriftsteller und Brigadegeneral im amerikanischen Bürgerkrieg - der rasante Lebenslauf des Dresdners Wilhelm Heine passt in keine Schublade. Von Leo Hoffmann (BR 2021)

Wälder für eine wärmere Zukunft - Bäume im Klimatest
Bayerns Forstleute müssen jetzt Wälder pflanzen, die dem wärmeren, trockeneren Klima in 100 Jahren gewachsen sind, und womöglich neuen Schädlingen. Deshalb wählen sie auch Arten wie Flaumeiche oder Japanlerche. Von Renate Ell (BR 2020)

Die Postmoderne - Spiel mit der literarischen Tradition
Podcast-Text (230 Anschläge)Was kann nach den genialen Innovationen der literarischen Moderne noch folgen? Die Postmoderne. Mit einer ganz eigenen Spielfreude mit literarischer Tradition, fantastischer Kreation und massenwirksamen Texten wie Patrick Süskinds "Das Parfum" oder Michael Endes "Die Unendliche Geschichte". Autorin: Katharina Hübel

Helden, Softies, neue Väter - Vom Wandel des Männlichkeitsideals
Chauvis und Machos tun sich heute schwerer als früher. Das Männlichkeitsideal hat sich gewandelt - dank der Frauen- und Schwulenbewegung. Heute gibt es "neue", liebevolle Väter. Auch Männer dürfen Gefühle zeigen. Doch der heroische Typus des (gewalttätigen) Helden ist deshalb nicht ausgestorben. Von Justina Schreiber (BR 2021)

Klimaforschung - Eine lange Geschichte!
Treibhauseffekt, Klimawandel und die Folgen von viel Kohlendioxid in der Atmosphäre sind nicht erst seit heute, sondern schon lange bekannt: Dass die Menschheit durch ihren CO2-Ausstoß das Klima der Erde verändern kann, wurde bereits im 19. Jahrhundert entdeckt. 1956 warnten Forscher vor einem gefährlichen "geophysikalischen Experiment", das aber bis heute weiterläuft ... Von Renate Ell

Neue Subjektivität - Schreiben als Selbsterfahrung
Nach der Revolte 1968 blicken die Autoren der Neuen Subjektivität auf das Erlebte zurück und beschäftigen sich mit dem alltäglichen Leben, mit ihren persönlichen Wünschen und Schmerzen in einer für sie nach wie vor ungerechten Welt. Was bewegt so ein Ich, das die großen Utopien als gescheitert erlebt, sich aus kollektiven ideologischen Zwängen befreien will und die Welt nach wie vor enttäuschend und ungerecht findet? Von Brigitte Kohn (BR 2021)

Narkose - Die Geschichte eines Lebensretters
Die Narkose war über Jahrtausende sehr gefährlich: Man wusste zu wenig über Wirkung und Dosierung, etliche Patienten starben. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts begann mit der Entdeckung des Äthers ein neues Zeitalter. Von Lukas Grasberger (BR 2021)

Superfood - Gar nicht so super!
Superfood wie Avocados, Quinoa, Gojibeeren ist wegen seiner Inhaltstoffe Trend. Doch sind die Produkte so gut wie die Werbung verspricht? Ihr ökologischer Fußabdruck ist schlecht, oft sind sie schadstoffbelastet und ihre Produktion hat negative Folgen in ihren Herkunftsländern. Dabei gibt es genügend regionales Superfood. Von Roana Brogsitter (BR 2021)

Der Nanga Parbat - Mythos, Ehrgeiz, Risiko
Der Nanga Parbat im Westhimalaya gilt als einer der gefährlichsten Berge der Welt. Vom nationalsozialistischen Deutschland wurde er zum "Schicksalsberg" hochstilisiert, den es um jeden Preis zu bezwingen galt. Die Risikobereitschaft der Alpinisten kostete und kostet bis heute Vielen das Leben. Von Markus Mähner (BR 2022)

Der Borkenkäfer - Der Schädling, der Trockenheit und Fichten liebt
Borkenkäfer haben einen schlechten Ruf. Bei Massenvermehrung können sie Wälder zum Absterben bringen, mit Millionenschäden für die Waldbesitzer. Dabei sind sie eigentlich große Nützlinge, die sich mit der Fichte in Symbiose entwickelt haben. Doch industrielle Forstwirtschaft und der Klimawandel haben dieses Gleichgewicht gründlich durcheinander gebracht. Von Brigitte Kramer (BR 2023)

Wenn das blaue Band flattert - Frühling in der Literatur
?Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte?? , schreibt Eduard Mörike im frühen 19. Jahrhundert. Hier umwirbt der Frühling alle Sinne des lyrischen Ich ? sehen, riechen hören - und versetzt es in ekstatische Vorfreude. Und auch Johann Wolfgang von Goethe schickt in seinem ?Osterspaziergang? den erschöpften Wissenschaftler Faust in die freie Natur. Von Astrid Mayerle

Vergessen - Eine elementare Strategie des Gehirns
Vergessen gehört zu den essentiellen Abläufen in unserem Gehirn. Es ist also kein Aussetzer vom Gedächtnis sondern ein aktiver Prozess. Es funktioniert wie ein gut programmierter Spam-Filter. Nur wer vergisst, kann Wichtiges von Unwichtigem trennen, den Überblick behalten, abstrakt denken und Probleme lösen. Von Prisca Straub (BR 2021)

Sprint zu den Olympischen Spielen - München wird moderner
Was wäre München ohne die Wahrzeichen der Olympischen Spiele 1972? Die Zeit für die Gestaltung des Olympiaparks, den Bau des Stadions, des olympischen Dorfes und der ersten U-Bahn war knapp, ebenso wie das Geld. Das gesamte Setting war bemerkenswert modern, visionär, sogar geradezu avantgardistisch. Von Sandra Vogell (Br 2022)

Narrativ und Storytelling - Moderne Erzähltheorien
Die Begriffe Storytelling und Narrativ sind heute in fast aller Munde. 2020 haben sie es sogar in den Duden geschafft! Gut so. Denn sie rücken die Wirkmacht von Geschichten und Erzählungen in den Fokus. Mit Hilfe von Storys und Narrativen lassen sich Gefühle manipulieren und Massen mobilisieren. Von Justina Schreiber (BR 2021)

Weltmacht Dollar - Geschichte einer Währung
Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Dollar zur weltweiten Leitwährung auf. Für die US-Amerikaner ist das eine sehr komfortable Situation. So können sie etwa US-Boykotte de facto weltweit durchsetzen. Denn vom dollarbasierten Finanzsystem abgeschnitten zu sein, kann sich kaum ein Staat oder größeres Unternehmen leisten. Von Maike Brzoska

Protokoll und Etikette - Anleitungen zum guten Auftritt
Gutes Benehmen macht das Leben leichter, da sind sich viele einig. Anders ist das bei der Frage, was darunter zu verstehen ist. Im diplomatischen Protokoll aber ist die Etikette genau festgelegt. Für Staatsbesuche gibt es so genaue Vorschriften, in denen etwa geregelt ist, wer bei einem Bankett wo und neben wem sitzt. Autorin Carola Zinner (BR 2021)

Empire - Ein Hauch von Napoleon
Zart waren die Musslinkleider des französischen Empire. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte die bürgerliche Gesellschaft den repräsentativen Prunk des Absolutismus abgestreift. Ein Hauch von gesellschaftlicher Emanzipation und körperlicher Freiheit - der unter Kaiser Napoleon fast wieder verwehte. Von Barbara Knopf (BR 2021)

Düfte als Sprache - Kommunikation im Tierreich
Revier markieren, paarungswillige Artgenossen anlocken, vor Gefahren warnen - für viele Tiere sind Gerüche überlebenswichtig. Manche Insekten wie Ameisen organisieren per Duftstoff sogar einen ganzen Staat. Am Duft wird Feind oder Freund erkannt. Doch Düfte werden zur Tarnung auch kopiert. Von Maike Brzoska (BR 2021)

Völkermord in Ruanda - Und die Welt sieht zu
Im April 1994 begann in Ruanda ein Massenmord: Hutu töteten in den folgenden Monaten bis zu 75 Prozent der ebenfalls in Ruanda lebenden Minderheit der Tutsi. Doch die UN-Soldaten greifen nicht ein. Von Klaus Uhrig (BR 2014)

Die Wunderkammer - Als die Welt noch in ein Zimmer passte
Wunderkammern sind Sammlungen aus dem 14. bis 17. Jahrhundert, in denen Adelige Staunenswertes und Wertvolles zusammentrugen. Mit Verbreitung der Naturwissenschaften verloren sie ihre Bedeutung, aber nicht ihren Zauber. Von Brigitte Kramer (BR 2021)

DDR-Literatur - Rückkehr, Aufbau, Kritik
Lange Zeit wurde die Literatur der DDR verächtlich abgetan: zu kniefällig, zu parteikonform. Aber es geht darin eben nicht nur um Produktion, Arbeiter- und Bauerntheater, sondern auch um Selbstbehauptung, Empfindsamkeit und Utopien. Welches sind die häufigsten Themen, und wo schlug unbarmherzig die Zensur zu? Autorin: Christine Hamel (BR 2021)