
Radiorebell-Podcast der Wochenendrebellen
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Autismus-Fachtag in Rosenheim, Flohmarkt und Stringtheorie
Jason und ich waren zu Gast beim Autismus-Fachtag in Rosenheim. Zeitlich im Vergleich zu unseren Lesungen ein wenig eingeschränkter durften wir einen Vortrag halten, was uns misslang, denn Vorträge sind für Jason einstudierte Präsentationen, die er nur zu wissenschaftlichen Thematiken halten möchte. Wenn wir über die Wochenendrebellen-Abenteuer sprechen geschieht dies in der Regel spontan und ergibt sich im Laufe der Lesung an einem groben Ablaufrahmen orientierend. Also versuchten wir uns an einer komprimierten Lesungsversion ohne aus unserem Buch zu lesen und erzählten von unserem Treiben und Tun. Vielleicht geschuldet der Tatsache, dass ca. 75% der Besucher nie zuvor von uns gehört hatten und unsere Projekte demnach nicht so schnell einordnen konnten, vielleicht aber auch durch den deutlich höheren Anteil an Autist*innen im Publikum kam es zu Kritik, die ich als Anregung verstanden wissen sollte, mich aber massiv störte, thematisierte Sie doch u.a. auch die deutlich höhere Suizid-Rate unter Autisten. Das war nicht zwingend ein Themenfeld, dessen Klärung und Diskussion zwischen Jason und mir aktuell auf der Agenda stand und das nicht, weil ich mir der Problematik nicht bewusst bin, sondern weil Jason bisher durchaus in der Lage war mir mitzuteilen, was ihm wann in welchem Umfang besonders schwerfällt und er insbesondere wenn er sich gedrängt fühlt zu kompensieren, also schwer ertragbare Situationen überspielen muss, sehr offen mit mir kommuniziert. Wir haben da ein Maß an Vertrauen und Stabilität geschaffen, welches mir hilft bei Terminen mit Journalisten, bei Treffen mit Fremden oder auch in für ihn neuen Alltagssituationen einen Rahmen zu schaffen, der Jasons Möglichkeiten und Vorstellungen entspricht und der für unsere Beziehung von elementarer Bedeutung ist. Sehr viele Probleme in Kindergartenzeiten und auch in den ersten zwei bis drei Jahren seiner Schulzeit benötigten Wochen, manchmal Monate, Zufälle, viel Nachhaken, Bohren und Fragen um der tatsächlichen Problemursache auf die Spur zu kommen. Das ist heute zum Glück anders. Wir sprechen in der Folge über die Kritik und versuchen, den Besuch des Fachtags für uns einzuordnen. Die Trennung von Dingen, die Jason gehören, stellten schon immer ein großes Problem dar. Dinge können da auch schon einmal abgeschnittene Haare sein, ein zerbrochenes Glas oder eben auch Kinderspielzeug, welches er seit Jahren nicht mehr verwendet. Final gelöst haben wir diese Thematik noch nicht aber Jason ließ in der Vergangenheit durchaus schon zu, dass wir Sachen verschenken, wenn ich eine sinnvolle Weiterverwendung garantieren kann und nun waren wir bereits das zweite Mal auf einem Flohmarkt. Auch darüber sprechen wir zur Einleitung dieser Folge in der es im Haupt-Thema um die Stringtheorie gehen soll, die Jason aus dem Stand erklärt. Viel Spaß beim Reinhören. Radiorebell - Podcast-Episodenempfehlungen Unseren gemeinsamen Podcast gibt es seit 2016. Den ersten Teil der Reiseplanung rund um unsere Backpacking Tour durch Osteuropa gibt es hier zu hören. Hier geht es zu unserer ersten Podcast-Folge und zu einer ausführlicheren Erklärung warum wir podcasten. In einer der spannendsten Folge reden wir über Jasons Asperger-Autismus. Folge für Folge besprechen wir ein Thema, welches in der Folge zuvor offiziell ausgelost wurde. Sehr amüsant ist auch die Folge über Dinge, die wir gerne mögen oder auch über Dinge, die wir nicht so gerne mögen. Erstaunt war ich über das Wissen des Sohnes,
Deutschland
In unserer neuen Folge reden Jason und ich über unseren Besuch der Gala des Deutschen Fußballkulturpreises, über unseren ökologischen Wohnzimmerumbau, über Hitlergrüße an der Schule und über Deutschland. Viel Spaß beim Hören. Radiorebell - Podcast-Episodenempfehlungen Hier geht es zu unserer ersten Podcast-Folge und zu einer ausführlicheren Erklärung warum wir podcasten. Eine Übersicht zu allen Themen findet man hier. In einer der spannendsten Folge reden wir über Jasons Asperger-Autismus. Folge für Folge besprechen wir ein Thema, welches in der Folge zuvor offiziell ausgelost wurde. Sehr amüsant ist auch die Folge über Dinge, die wir gerne mögen oder auch über Dinge, die wir nicht so gerne mögen. Erstaunt war ich über das Wissen des Sohnes, was den amerikanischen Präsidenten Donald Trump angeht. Und die Folge haben wir am Tag nach seiner Wahl aufgenommen. Mitten in der Nacht in einem Berliner Hotel aufgezeichnet haben wir eine Folge, nachdem wir den Preis für den Goldene Blogger in der Kategorie Elternblog erhalten haben. Über ein Abonnement über Android oder ITunes freuen wir uns sehr. Ein wenig fassungslos macht uns noch immer der Gewinn des Grimme Online Awards in der Kategorie Kultur & Unterhaltung. Auch darüber haben wir in einer Folge gesprochen. Der Radiorebell soll einer deiner Lieblingspodcasts werden? Hier kannst du ihn kostenlos abonnieren. Wer sind die Wochenendrebellen? Wir sind Mirco und Jason, Vater und Sohn und besuchen seit einigen Jahren Fußballstadien in Deutschland auf der Suche nach einem Lieblingsverein für den Sohn. Darüber blogge ich und der Podcast gibt uns ergänzend dazu die Möglichkeit, dass der mittlerweile zwölf Jahre alte Sohn, Grimme-Online-Award Gewinner und leidenschaftliche Blogger, Buchautor, Forscher und Umweltaktivist Jason direkt persönlich seine Meinung zum Besten geben und nicht von mir falsch interpretiert werden kann. Über unsere nächsten Reisen, neben der Interrail Tour Osteuropa, kann man sich, wenn mal was planbar ist, auf unserer Facebook-Seite. informieren. Jason bloggt zudem auf Spektrograph.com zu wissenschaftlichen Themen rund um Astronomie, Physik, Biologie, und Geschichte. Dort gibt er Öko-Tipps oder er erklärt mir warum ich mit meinen vierzig Jahren nun wirklich zum alten Eisen gehöre. Alle Infos zu unserer ganz persönlichen Buchempfehlung 2018. Link zur Wochenendrebellen Spendenaktion zu Gunsten der Neven Subotic Stiftung. Warum wir das tun möchten haben wir auf der Buchwebseite kurz beschrieben. Wer uns helfen mag darf diesen Beitrag gerne auf Facebook oder Twitter teilen oder uns auf Instagram folgen.
Minecraft und Youtube
Na ja, eigentlich sprechen wir nur über Themen von denen Jason oder ich wenigstens den Hauch einer Ahnung haben. Na ja, das ist dieses Mal anders. Wir haben eine Expertin eingeladen, die uns die Faszination von Minecraft und Youtube erklären möchte. Na ja, das hat so semi-gut funktioniert, aber hört es euch am besten selbst an. Viel Spaß damit.
Was ist Ehre?
Was ist Ehre? Zur Vorbereitung schauten wir Tom Cruise und Jack Nicholson, aber für Jason blieb die Frage der Ehre irgendwie unbeantwortet. Wir recherchierten bezüglich der Handwerkerehre, der Verbrecherehre und überlegen was ein Verfassungsschützer so beruflich machen könnte. Trotzdem ist eine eine amüsante Episode draus geworden. Viel Spaß damit. Testweise all das mal ohne Intro und Outro, da es doch einige nervte. Intro-Rückkehr dann sobald wir mit Kapitelmarken arbeiten.
Was ist Stolz?
Ich will kein Nazi sein also bin ich jetzt ein linker Chaot. So läuft das jetzt hier. Entscheidet euch. Du willst nicht das Menschen auf Grund Ihrer Haarfarbe oder Herkunft, vielleicht auf Grund des Klangs ihres Namen oder wegen ihrer sexuellen Ausrichtung gejagt werden? Dann bist du ein linker Chaot. Ich kann es nicht ändern. Ich habe die Regeln nicht gemacht. Ich bin mittlerweile sogar überzeugter linker Chaot, weil ich tagesaktuell Bestätigung dafür erhalte zu welcher Sorte von Menschen ich nicht gehören möchte. Es sind Menschen, wie die 6000 Menschen in Chemnitz, die am vergangenen Montag eindrucksvoll Parolen grölend, Ärsche zeigend ihre Trauer um Daniel H. zum Ausdruck brachten. Ich hasse diese Menschen und da spielt es auch keine Rolle ob die aus Chemnitz, München oder Gütersloh kommen. „Aber das sind doch nicht alle Nazis?“ Das vermag ich nicht zu beurteilen, hat auch für meinen Hass keine sonderlich große Relevanz und doch ist es vielleicht die Begrifflichkeit, die meine Abscheu allgemeingültig am besten trägt und ob da innerhalb des Mobs jemand still Präsenz und Solidarität mit Nazis zeigt oder vorfreudig die Quarzsandhandschuhe überstreifte ist mir ziemlich egal. Chemnnitz war seitens der Rechtsextremisten unglaublich straff organisiert. Da wirkte bezüglich der Mobilisierung kein viraler Effekt, das ist harte Arbeit, viel Fleiß und Geschick, welches in ein hervorragend organisiertes und stabil kommunizierendes Netzwerk geflossen ist. Eklig, aber wichtig zu berücksichtigen. Man mobilisiert nicht mal eben 6000 Menschen, die aktiv für oder gegen etwas auf die Straße gehen. Es gab bundesweite Anreisen, was zeigt welche Opferbereitschaft vorhanden und zu welchen zeitlichen Investments man seitens der Gesellschaftsfeinde bereit und in der Lage ist. Chemnitz ist ein Meilenstein der radikalen Rechten, da es trotz der drastischen Dimensionen gesellschaftlich zu kaum nennenswerter Gegenwehr außerhalb der allseits üblichen Empörung kam. Wer diese Nazis schützt, deckt oder mit Ihnen auf die Straße geht, macht sich mit Ihnen gemein und ist nicht weniger verachtenswert als der braune Mob selbst und es wäre schön, wenn wir aufhören könnten Besorgnis oder soziale Stellung als Ausrede gelten zu lassen, dass man sich wie ein rechtsradikales Arschloch verhält. „Die Politik wird uns helfen“ Unser Innenminister hält es nicht für nötig ein klares vollwertiges Statement gegen Rechtsextremismus abzugeben und ergänzt stattdessen das Statement des Regierungssprechers, dessen Stellungnahme aber auch nicht so klang als hätte er Sorgen über die Geschehnisse in Chemnitz. Aber es liegt nicht an Seehofer. Vermutlich hasse ich auch große Teile der CDU/CSU und das nicht erst seit Ausruf der konservativen Revolution und der unsäglichen Grenzabweisungs-Schmierenkomödie. Das war die Initialzündung für das erneute Erstarken der AfD. „Aber wir haben ja noch die anderen Parteien?“ Sebastian Czaja fasste letzte Woche meinen Eindruck von der FDP wunderbar in einem Tweet zusammen. „Antifaschisten sind auch Faschisten. Feuer mit Feuer zu bekämpfen ist keine gute Idee. Gewaltmonopol liegt allein beim Staat. Wir müssen laut sein, aber niemals radikal. SC @SawsanChebli“ Selbst als Reaktion auf einen Tweet von Sawsan Chebli, den sie mittlerweile löschte und erklärte, ist die Aussage „Antifaschisten sind auch Faschisten..“ völlig unabhängig von den noch folgenden Sätzen eine Aussage, die sich weit weg außerhalb des Bereiches befindet, den ich so als den gesellschaftlichen Mindestkonsens gesehen habe. Und Herr Czja ist ja nicht einmal bei der AfD. Den Czaja hasse ich demnach auch und wenn ich so das liberale Weltbild von Kubicki sehe, in dem man als Mensch für sich selbst scheinbar überhaupt gar keine Verantwortung mehr trägt, so wird mir speiübel.
Was ist Heimat?
Was ist Heimat für dich? Welch schwer verdauliche Frage und Begrifflichkeit wenn man sich ihrer aktuell völlig überladenen Bedeutung bewusst wird. Wir messen unseren Puls, live und jederzeit abrufbar mit unserer mit dem Internet verbundenen Uhr. Es kostet mich keine 5 Sekunden Aufwand herauszufinden, wie aktuell das Wetter in Timbuktu ist. Wenn dein bester Freund heute nicht bei McDonalds speist und stattdessen mit seiner Freundin den Gastronomiegenüssen der Stadt frönt, dann wirst du via Instagram nahezu live über sein Mahl informiert. Unser mobiles Endgerät ermöglicht es über soziale Medien weit vor der abendlichen Tagesschau über aktuelle Geschehnisse des Tages minutiös informiert zu werden. Aber wir beklagen uns, dass es nicht schneller geht. Alles muss schnell sein. Deine Arbeit muss schneller erledigt sein, dein Kind muss schneller zufrieden sein, sich schneller entwickeln, der Friseur muss schneller fertig sein. Die Pflegekraft bekommt das Ausmaß an Produktivitätsdruck vermutlich mit am meisten zu spüren und in diesem Bereich müsste die Politik viel schneller agieren. Schneller. Alles müsste viel schneller sein. Der Lieferdienst, die Post, das Internet, der Kellner. Alle müssen schneller sein. Langsamkeit ist kein gutes Verkaufsargument. Außerdem müssen wir immer alles wissen. Und wir müssen es ganz genau wissen. Es sei denn wir wollen etwas nicht wissen oder wollen es nicht gewusst haben. Dann wird’s knifflig. Bei Heimat ist das in diesem Kontext sehr speziell, denn Heimat ist langsam, zumindest gefühlt dürfen sich dort Dinge nicht verändern und wenn dann doch der kleine Tante Emma Laden im Heimatdorf geschlossen wird, dann ist der Aufschrei groß, aber kurz. Was ist Heimat? Jason und ich wollten in dieser Folge über das Thema Heimat sprechen und wir kamen zu völlig unterschiedlichen Beschreibungen. Für Jason ist Heimat eine geografische Begrifflichkeit, die in verschiedenen Größen definiert werden kann. Die eigene Adresse als kleinste Heimat, über die Dorfgrenzen hinweg an die Landkreisgrenzen und über die Grenzen der Bundesländern, die Grenzen Deutschlands, die Grenzen Europas hinweg bis zur Erde als größte definierte Heimat. Heimat ist da wo das heim liegt. Da erschien ihm diese Interpretation am logischsten. Ich verstehe ihn da vollkommen, verbinde Heimat aber dann doch eher mit Gerüchen, Erinnerungen und Dingen aus der Vergangenheit. Meine aktuelle Heimat? Keine Ahnung.
Transsibirische Eisenbahn
Eine neue Folge aus dem Urlaub heraus. Daher erspare ich euch mal einen längeren Begleittext. Es geht um die Transsibirische Eisenbahn und im Hintergrund unserer Aufnahme sitzen 50 Russen und schauen Spanien gegen Russland anlässlich der WM 2018. Schön.
Beim DFB-Pokalfinale Berlin und Lichtenberg 47
Die besten zehn Sekunden im Leben eines (fast) jeden Eintracht Frankfurt Fans. Wie wir den Gacinovic-Lauf gegen den FC Bayern beim DFB-Pokalfinale erlebt haben besprechen wir u.a. in unserer neuen Podcastfolge. Was wir beim Pokalfinale zu suchen hatten? "Herr von Juterczenka, wir würden Sie und ihren Sohn gerne in den kommenden 14 Tagen zum Fußball begleiten. Was halten Sie davon, wenn wir gemeinsam zum Pokalfinale oder zum Champions League Finale fahren?" Ich fragte Jason, der das ganze wie gewohnt sorgsam einordnete. Das Olympiastadion würde er ja schon kennen. Die Kontrahenten Eintracht Frankfurt und Bayern München hätte er ebenfalls schon gesehen und er würde sich beide auch gerne noch einmal bei einem echten Heimspiel anschauen und nach Liverpool hat uns Emre Can schon eingeladen. "Ob Aalen nicht an dem Wochenende spielen würde? Das wäre doch nochmal lustig." Ökologisch betrachtet entschieden wir uns dann doch fürs Pokalfinale, denn nach Kiew hätten wir fliegen müssen und mit Lichtenberg 47 gegen Mecklenburg Schwerin ergab sich am Samstag Nachmittag zumindest am Nachmittag noch ein Spiel nach Jasons Geschmack. In dieser Folge sprechen wir am Abend des Champions League Finales über unsere Erlebnisse beim DFB Pokalfinale, mit dem Kamerateam einer Produktionsfirma, startend am Nürnberger Hauptbahnhof. Die Reise führt uns in das Lichtenberger Zoschke Stadion bis zum Pokalfinale. Ein schöner Ausflug mit einigen skurrilen Momenten, neuen Erkenntnissen für Jason und mit zwei recht unterschiedlichen Einschätzungen der besten zehn Sekunden, die ein Eintracht Fan je erlebt hat.
Was ist der tkschland?
Was ist der tkschland? Wem gehört der tkschland? Was macht einen richtig guten tkschland aus? Welche Verantwortung zum Werteerhalt deutscher Fußballkultur hat der tkschland? Wie viel Leute muss man kennen, die schon mal jemanden gesehen haben, der einen tkschland besucht hat, um sich ein Bild darüber machen zu können? Wie abgrundtief scheiße darf man solche Veranstaltungen finden ohne sich selbst ein Bild gemacht zu haben? Fragen über Fragen, die Jason und ich nicht klären wollen und werden. Eigentlich sollte dies unsere Folge über die transsibirische Eisenbahn werden und zur Einleitung wollten wir ein wenig über das vergangene Wochenende sprechen. Wir waren beim tkschland, was im weitesten Sinne ein jährliches, von Stadt zu Stadt wanderndes, bundesweites Treffen von Twitterern mit Fußballinteresse ist, wobei letzteres nicht zwingend Zugangsvorraussetzung ist. Plötzlich war eine Podcaststunde rum und ich war kaputt, müde und ausgelaugt. Vom Hasscup. Dem liebenswertesten Fußballturniuer der Welt. Es ist kompliziert. Nach diesem Wochenende, wo ich mir erstmals ein wenig über unsere Außenwirkung Gedanken machen musste, da es da ja die abenteuerlichsten Meldungen zu den Geschehnissen in Dortmund gab, wollten wir einfach mal gemeinsam mit Jason, geplant als Einleitung zur Folge über die transsibirische Eisenbahn ein paar frisch erlebte Eindrücke nachbereiten.Ist halt jetzt ne separate Folge geworden. Wer mit Twitter nix anfangen kann und keine Lust auf die Was is der tkschland? - Folge hat bekommt noch diese Woche die Folge über unsere Erlebnisse beim Pokalfinale in Berlin. Hier gehts zum tkschland-Programm vom letzten Wochenende. Wer sind die Wochenendrebellen? Wir sind Mirco und Jason, Vater und Sohn und besuchen seit einigen Jahren Fußballstadien in Deutschland auf der Suche nach einem Lieblingsverein für den Sohn. Darüber blogge ich und der Podcast (Folgenübersicht) gibt uns ergänzend dazu die Möglichkeit, dass der mittlerweile zwölf Jahre alte Sohn, Grimme-Online-Award Gewinner und leidenschaftliche Blogger, Buchautor, Forscher und Umweltaktivist Jason direkt persönlich seine Meinung zum Besten geben und nicht von mir falsch interpretiert werden kann. Über unsere nächsten Reisen kann man sich, wenn mal was planbar ist, auf unserer Facebook-Seite. informieren. Jason bloggt zudem auf Spektrograph.com zu wissenschaftlichen Themen rund um Astronomie, Physik, Biologie, und Geschichte. Dort gibt er Öko-Tipps oder er erklärt mir warum ich mit meinen vierzig Jahren nun wirklich zum alten Eisen gehöre. Mit unserem Buch "Wir Wochenendrebellen" sind wir noch bis März 2019 auf Lesereise unterwegs. Alle Termine findet man hier. Mit Unterstützung vieler guter Menschen haben wir einen Brunnen finanziert. Was es damit auf sich hat, kann man hier nachlesen. Wochenendrebellen Spendenaktion zu Gunsten der Neven Subotic Stiftung.
Auf der Suche nach der Seele des Fußballs
"Deutschland - Deine Fußballseele". Die Seele des Fußballs suchen? Kleiner machen es die Wochenendrebellen nicht mehr. Was für eine großartige Anfrage erreichte uns im Januar diesen Jahres. HISTORY plante eine Dokumentation, sie möchten die Seele des Fußballs suchen und portraitieren und baten die Wochenendrebellen um Unterstützung. Ich war schnell gefesselt von der Idee und als ich erfuhr, dass zudem Rudi Gutendorf, Eike Immel und die Flüchtlingsmannschaft des TuS Koblenz Protagonisten der Dokumentation sind, war schnell klar, dass wir dort nicht absagen können. Jason ist diesbezüglich mittlerweile eher medienerprobt, hat viel Spaß neue, spannende Dinge zu erfahren und zu erleben und mir war zudem klar, dass er wenn er die Rahmenbedingungen hört ebenfalls Feuer und Flamme sein wird. Fotocredits: HISTORYAUF DER SUCHE NACH DER SEELE DES FUSSBALLS 3 Wigald Boning fungiert als personeller roter Faden, der die Protagonisten besucht, mit dem Team von TuS Koblenz trainiert, mit Eike Immel beleuchtet, wie der Fußball aus Lebenskrisen heraus ein Unterstützer sein kann und mit uns plante er einen Besuch seines Herzvereins, den SV Werder Bremen um unsere Suche zu beleuchten und vielleicht auch gleich nebenbei Jason von den Vorzügen seines Teams zu überzeugen. Wigald Boning war mir im ersten Moment nicht zwingend als Fußball-Conaisseur bekannt und wenn ich ihn mit dem grünen Rasen in Verbindung bringen würde, dann ggf. als getragenen Anzug, aber nicht zwingend als begeisterten Beobachter des Geschehens auf demselbigen. Welch schöner Irrtum. Ein Fußballverrückter par excellence, der, da war ich mir sofort sicher, sich herausragend schnell und gut mit Jason verstehen wird. Jason liebt die Sendung „Nicht nachmachen!“ und war vor einiger Zeit schon beeindruckt vom Denkweg, der sich hinter der Idee verbirgt über Tage im Zelt zu schlafen. Am Samstag des Nord-Derbys Werder Bremen gegen des Hamburger SV trafen wir uns zum ersten Drehtag, was bedeutete neben den Drehorten mit uns, galt es für das Team des von HISTORY das Fotoshooting für die Pressebilder zu organisieren und den minutiösen Plan der DFL kontiuierlich einzuhalten. Es ist nämlich nicht nur so, dass du für eine eigentlich das Produkt wertsteigernde Doku für Dreharbeiten auch während des Spiels viel Geld in die Hand nehmen, sondern auch strenge Zeitpläne und Auflagen einhalten musst. Die Seele des Fußballs ist oft teuer erkauft. Zum Glück erwies sich Werder Bremen als kooperativer Partner, der unentgeltlich all seine Ressourcen zur Verfügung stellte und stets half die Dreharbeiten zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Ein dickes Dankeschön noch einmal nach Bremen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Wigald Boning traf uns stilecht im weiß-grünen Jogginganzug mit Hemd, Krawatte und Flieger-Fellmütze in einem Café unmittelbar am Bremer Weserstadion. Wir erfuhren früh, dass er auch ein kleiner Rebell ist, vielleicht sogar deswegen Werder-Fan geworden ist. Seine Cousins sind HSV Fans. Dagegenhalten lautete die Devise. Vielleicht ist es das was mich dann auch den restlichen Tag faszinierte. Diese Mischung aus beruflicher Professionalität, Gelassenheit und einem perfekten Verhalten Jason gegenüber. Wie oft diesem Mann im Stadion von pilsgeschwängerten Menschen beiläufig fingerfuchtelnd „Tse, des ist doch der Wigald Boning“ in den Rücken gegrunzt wurde oder Menschen in die Dreharbeiten platzten um ihm zu sagen, dass man ihn kennt, gepaart mit Anekdoten und Erinnerungen an RTL Samstag Nacht und an die Zeit der Doofen. Gruselig und dann doch angenehm mit welch stoischer Gelassenheit er dies so hinna...
Buchvermarktung „Wir Wochenendrebellen“
Im dritten Teil unserer Reihe rund um unser Buch wollen wir über die Buchvermarktung sprechen. Zu Beginn muss Jason seinen heutigen Tag in zwei Adjektiven beschreiben. Er entscheidet sich für schadenfroh und interessiert und erklärt dies eindrucksvoll. Danach sprechen wir über ausgestorbene Fälle der deutschen Sprache. Jason vermisst diese sehr. Danach wechseln wir zu unserem eigentlichen Thema. Ein letztes Mal möchten wir über unser Buch sprechen. Wir gehen auf den ein oder anderen Medientermin ein und sprechen darüber wie wir das so empfunden haben. Wir besprechen die sehr angenehmen Treffen mit Journalisten oder auch deren gelungene Artikel über uns, sprechen aber auch über die Fallstricke und Hürden in der Zusammenarbeit mit den Wochenendrebellen. Zu guter letzt sprechen wir über Facebook-Kommentare, von denen Jason unter dem Ausschnitt einer Fernsehsendung eine Menge „Hurensohn, Scheiß-Autist, Was ein Idiot“-Kommentare erhalten hat. Wir besprechen diese Kommentare. Den vollständigen Auftritt in der Sendung "Heimspiel" kann man hier sehen. Den Auszug, der auf Facebook zahlreiche Reaktionen hervorrief, findet man hier: Wir sprechen in dieser Podcastfolge auch auch darüber, dass ein Schotte mich für einen sehr mutigen Mann hält und wie ich zwei mal Pommes essen möchte. Außerdem sprechen wir über unseren Beitrag zur eigenen Buchvermarktung und wie wir Elternblogs, Buchblogger und Fußballblogs angeschrieben und Rezensionsexemplare angeboten haben und um Unterstützung gebeten haben und welches Desaster sich daraus ergeben hat. Im Bereich Elternblogs, wo von über 100 postalisch angeschriebenen Betreibern kaum jemand reagierte, möchte ich aber dann doch noch einmal explizit Danielle und Katja und ihren Blog https://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/ hervorheben. Während des Trubels um ihren ersten Bestseller und des Schreibprozesses rund um ihr zweites Werk, welches ebenfalls völlig durch die Decke ging, nahmen Sie sich trotzdem die Zeit für unser Buch via Instagram zu werben. Auch beim Blog kommt es also nicht immer auf die Größe an. Danke. Das Selbstverständnis der Elternblog-Szene ist zum Teil wirklich seltsam. Nicht nur im Kontext unseres Buches scheint man dort tendenziell nur Antworten auf Mails zu bekommen, wenn man konkrete Angebote für Produktplatzierungen unterbreiten kann. Schade. Um positiv abzuschließen möchte ich noch Tollabea nennen, die zumindest antwortete und sich das Buch zu etwas ruhigeren Zeiten zu Gemüte führen möchte. Das die beiden größten und erfolgreichsten Elternblogs sich mit unserem Buch beschäftigten macht mich dann doch sehr stolz und mit der Rezension von Cocktail-Kids-Mom und Familie Motte kam es ja dann doch noch zu zwei sehr hilfreichen Rezensionen aus der Eltern-Blogosphäre. Danke dafür. In dieser Folge diskutieren wir noch über Gurkengrößen, Jasons Hassliste und sprechen über Medientermine, die wir absagen mussten und wie da auch so grundsätzlich unsere Herangehenweise ist. Weiterhin Thema ist das Arschloch Newton und wir legen fest zukünftig den Idioten des Monats zu wählen. Ein runder Abschluss. Ausserdem Erwähnung fand Jasons lesenswerter Artikel über Mikroplastik. Radiorebell - Podcast-Episodenempfehlungen Hier geht es zu unserer ersten Podcast-Folge und zu einer ausführlicheren Erklärung warum wir podcasten.
Das Buch „Wir Wochenendrebellen“ (Teil 2)
Bevor wir uns im dritten Teil rund um unser Buch mit den diversen Medienterminen, der Lesereise, der Stiftung und dem gesamten Drumherum beschäftigen gehen wir Kapitel für Kapitel die zweite Hälfte des Buches durch. Viel Spaß damit.
Das Fußballbuch „Wir Wochenendrebellen“
Ein Fußballbuch über die Wochenendrebellen? Es ist viel passiert im vergangenen Jahr und auch aktuell ist noch reichlich Trubel, der es erschwert die Zeit zu finden die Geschehnisse schriftlich in Worte zu fassen. Ein großes Themenpaket war und ist unser Buch, welches vor einem halben Jahr erschienen ist und welches einige Fragen aufwarf. Zumindest war dies unser Eindruck auf den ersten Stopps während unserer Lesereise. Wie kam es zu diesem Verlagskontakt? Wie lange dauerte der Schreibprozess? Wer hat welchen Part des Buches geschrieben? Wie viel Bloginhalt floss ins Buch? Wird man durchs Schreiben reich? Warum unterstützt ihr die Neven Subotic Stiftung? Wieso ist es kein klassisches Fußballbuch geworden? In insgesamt drei Podcastfolgen versuchen wir einen Teil der Fragen zu beantworten und sprechen darüber was das Buch für Jason und für mich bedeutet. Ausserdem gehen wir auf die einzelnen Kapitel ein. In diesem ersten von drei Teilen sprechen wir über die Kontaktaufnahme des Verlags, die Bedingungen für ein Buch, den Schreibprozess und inhaltlich über die erste Hälfte des Buches. Im zweiten Teil geht es um die zweite Hälfte des Buches und im dritten und letzten Teil sprechen wir über die Hintergründe der Lesereise, berichten von unseren Erfahrungen bei diversen Medienterminen und beantworten alle Fragen. Da Teil drei erst am noch aufgenommen wird, könnt ihr ggf. Fragen auch hier direkt in die Kommentare packen. Für die Lesereise steht nun auch wieder ein Schwung Termine fest. Ihr könnt diese hier im Blog einsehen. Sehr hilfreich für uns wären auch Teilungen und Hinweise auf die Veranstaltung in den sozialen Medien. Hier gehts zu den Facebook-Veranstaltungen, die gerne verbreitet und geteilt werden dürfen. Wir haben Großes vor, reisen und lesen auf eigene Kosten und sind auf eure Unterstützung angewiesen, dass der ein oder andere in von unseren Lesungsterminen in eurer Stadt erfährt. Wir können Plakate postalisch versenden, sofern der Termin noch genügend Vorlaufzeit hat und jemand vielleicht geografisch günstig zu einem Lesungsort wohnt und über eine lukrative Aushangstelle verfügt, die Facebookveranstaltungen kann und darf man teilen und auch auf Twitter, Vero, Ello und myspace kann man auf unsere Veranstaltungen aufmerksam machen. Für einige Städte gestaltet sich die Locationsuche etwas schwieriger. Manche Veranstalter sind mit unseren Rahmenbedingungen nicht einverstanden, in anderen Fällen wird man sich terminlich nicht konkret einig. Wer noch Kontakte in einer aussichtsreichen Stadt für uns hat. Her damit. Wir werden mindestens 10.000 € an Spenden auf unseren Lesungen einsammeln. Was zunächst für mich, wie ein recht unrealistisches Ziel aussah entwickelt sich aktuell erneut zur Verlässlichkeitsbestätigung bezüglich Jasons Prognosen, auch wenn er es auch entspannt sah, weil er halt notfalls auch zehn Jahre auf Lesereise gehen würde. Ende März 2019 wäre ich gerne fertig. Das ist der grobe Zeitplan. Dann erscheint das Taschenbuch im Goldmann-Verlag und es gibt noch eine Menge Pläne und verrückter Ideen. Fest geplante Städte in Q4: Düsseldorf, Augsburg, Stuttgart, Braunschweig Zudem gibt es noch einige Kontakte für Karlsruhe, Babelsberg, Hamburg II.
Reisetipp Albanien
Albanien Reisetipps oder eher: Reisetip Albanien. Jason und ich sind immer noch geprägt von unseren Eindrücken, die unsere Backpacking-Reise durch Osteuropa im letzten Jahr hinterlassen hat. Fernab klassischer Tourist*innenziele gibt es doch noch allerhand zu entdecken. So sagt es zumindest der Chef. Er investiert viel Zeit in die Recherche von Reisezielen, die unsere Suche nach einem Lieblingsverein voran bringen und sich im Idealfall mit der Nutzung exotischer Nachtzugverbindungen in Einklang bringen lassen. Mein Favorit ist bisher über Berlin und Moskau mit der Transsibirischen Eisenbahn bis nach Peking zu reisen. „Die Transsibirische Eisenbahn“ von Jason von Juterczenka. Ein Ausblick auf unser Thema in Radiorebell Folge 37. 400 Haltestellen, acht Zeitzonen und 9.288 Streckenkilometer. Das ist die Transsibirische Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. Während diese Linie ein inländischer Zug ist, fahren auch Züge, welche mehrere Länder durchqueren. Die Transmongolische Eisenbahn fährt beispielsweise ab dem Baikalsee durch die Mongolei, ihre Hauptstadt Ulan-Bator bis nach Peking, während die Transmandschurische Eisenbahn auf ihrem Weg in die chinesische Hauptstadt die Mandschurei passiert. Auf der siebentägigen Fahrt passiert ihr sowohl -40°C kalte Taiga als auch Reisterassen und Felder. Da aber nicht alle Züge die komplette Strecke fahren, solltet ihr euch vielleicht zweimal überlegen, wo ihr aussteigt. Besonders ab Novosibirsk müsst ihr mit Pech, wenn ihr sich nicht informiert, die restliche Strecke mit Regionalzügen zurücklegen, was in der Mongolei oder China recht unglücklich ist. Zumindest die Nachtreisezüge beherbergen jedoch drei verschiedene Klassen und einen Speisewagen. Während in der ersten Klasse pro Wagen neun Kabinen mit jeweils nur zwei Betten vorhanden sind ist die dritte Klasse ein Großraumabteil mit 54 Betten. In Großraumabteilen wird das Essen auf dem Tisch ausgebreitet und jeder bedient sich. Vor allem in der Mongolei empfiehlt es sich, die Reise so zu planen, dass ihr nicht mitten in der Nacht an euerm Reiseziel ankommt, besonders in Ulan-Bator ist die Kriminalitätsrate hoch. Nach einer Woche seid ihr dann an euerm Zielort, Wladiwostok oder Peking angekommen. Immer Samstags startet ein Zug in Moskau und Wladiwostok bzw. Peking, welche am folgenden Samstag sein Ziel erreicht. Unter den realistisch machbaren Zielen hat uns beide das Albanien-Fieber gepackt. Es ist touristisch nicht erschlossen und wird, neben der extrem gepflegten und modernen Metropole in Tirana, vom zeitlich quasi stehengebliebenen oder sich einfach über die letzten Jahrzehnte nur sehr langsam sich entwickelnden Gebirgshinterland geprägt. Reisetipp Albanien In unserer Podcastfolge sprechen wir über die Möglichkeit, das gesamte albanische Bahnnetz zu befahren, das atemberaubende Stadion in Kruja und darüber, den Süden des Landes zu erkunden und dies alles in einem gemeinsamen Familienurlaub einzubetten. Wir erklären warum wir den Tod als Thema in unsere Losbox genommen haben und unsere Vorstellung, wie es ist, wenn wir uns an einem stark frequentierten Bahnhof in der Empfangshalle gegenseitig die Fresse polieren. Es kommt wie immer zur spektrografischen Minute und wir losen das nächste Thema (Transsibirische Eisenbahn). Zudem geben wir die Aufnahme eine Sonderfolge bekannt, die wir unabhängig von unserem gelosten Thema aufnehmen möchten. Wer also einen Reisetipp Albanien für uns hat, Fragen zur Sonderfolge offen sind oder uns Tipps für die Zugreise nach Peking geben kann: Wir freuen uns auf euren Kommentar. Reisetipps Albanien: Planet Wissen mir einer eindrucksvollen Dokumentation....
Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn. Was erleben wir da für Schimpfereien, wenn wir unterwegs sind. Verspätungen, Zugausfälle, Bier im Bordbistro ist alle. An vielen Tagen möchte ich nicht mit den Mitarbeitern der Deutschen Bahn tauschen. Aber wie schlecht steht es wirklich um die Deutsche Bahn? Das Investigativ-Team der Radiorebellen ist der Sache auf den Grund gegangen und hat nach einem ausgeklügeltem Bewertungsverfahren der Bahn ein Zeugnis ausgestellt. Zehn Dinge, die uns auffielen zur Deutschen Bahn haben Jason und ich uns getrennt voneinander ausgedacht und am Ende zählen wir aus, ob es Dinge waren die wir eher positiv oder negativ bewerten. Ein knallhartes Resultat mit dem der Vorstand der Deutschen Bahn lernen muss umzugehen. Ein Schwelgen in Zugerinnerungen, gepaart mit möglichst fairen Beurteilungen und dem Versuch der Zusammenfassung von Eindrücken bei unseren Abenteuern mit der Deutschen Bahn. Von Nachtzügen zu Kaffeepreisen, vom schwarzen Reissalat über Umweltschutz, von Kegelclubs und Fussschnipsern am Vierertisch.Wir beleuchten die Deutsche Bahn von allen Seiten, auf das es dem Wallraff-Team schwindelig wird, in Anbetracht unserer Analyse-Tiefe Getrunken haben wir Johannes-Malz. Da Oettinger Malz scheinbar kein Interesse an einem Podcast-Sponsoring hat, trinken wir ein gutes Johannes-Malz, weil Johannes einer unserer neuen Unterstützer bei Steady ist. Vielen Dank. Prost. Zum Schluss lese ich Jason die ITunes-Rezensionen zum Podcast vor. Das haben wir lange nicht gemacht, versuchen wir aber jetzt auch wieder regelmäßig zu besprechen. Das sind wirklich viele liebe Worte dabei. Danke sehr. Das Feedback tut gut. In der spektrografischen Minute geht’s um Proteine. Der Artikel ist in Jasons Blog erschienen. Den Blog betreibt er komplett alleine und freut sich über jeden Leser. Vielleicht mögt ihr das mal jemandem empfehlen. Ob allerdings ein Kommentar auch freigeschaltet wird entscheidet Jason selbst. Da sind wir unterschiedlicher Meinung. Auch darüber sprechen wir in der Bahn-Folge. Viel Spaß beim Hören und verstreut Liebe und Verständnis bei eurer nächsten reise mit der Deutschen Bahn. Linkempfehlungen Fußball Der Rasenfunk, der Fußballpodcast schlechthin, hat sich innerhalb seines ausführlicheren Formats, dem Tribünengespräch, dem Thema Depressionen gewidmet. Mal unabhängig von der Wichtigkeit diesem Thema mehr Raum in der Öffentlichkeit zu geben, ist das einfach auch echt bockstarker Sportjournalismus. Der Übersteiger reitet vom HSV-Lob zur Bestandaufnahme des Images von Sportverbänden und umreisst die Situation rund um den SV Babelsberg 03. Das lässt einen schon ziemlich fassungslos zurück. Linkempfehlungen Autismus Diesen Artikel über das Selbstverständnis der Selbstakzeptanz habe ich ebenfalls sehr gerne gelesen. Es ist vielleicht schwer nachzuvollziehen, was in solchen Momenten in Eltern vorgeht, aber ich denke noch heute gerne daran zurück, wie Jason von seiner Präsentation in der Schule erzählt. Er wollte klare Verhältnisse schaffen, er ist aktiv geworden und hat seinen Mitschülern versucht klarzumachen, dass er Autist ist und das es gut so ist, wie es ist, was er gut kann und was eben nicht. „Jetzt ist es geklärt. Sie können es berücksichtigen und mich in Ruhe lassen oder eben nicht. Das ist mir scheißegal“
Autismus und Streit
Autismus und Streit. Weihnachten war es mal wieder soweit. Es lag weniger daran, dass es so selten zu schwierigen Situationen mit Jason kam, sondern eher wieder einmal darin begründet, dass ich so wenig zu Hause war und dementsprechend solche Situationen zu selten mitbekam. Ich freute mich sehr auf Weihnachten. Erstmals seit vielen Jahren wollte ich sowohl Heiligabend als auch den ersten Weihnachtsfeiertag nicht arbeiten und gemäß des familieninternen Rotationssystems durften wir dieses Jahr an Weihnachten meine Eltern, meine Schwester mit der gesamten Familie bei uns daheim begrüßen und bekochen. Um die Problematik keinen Weihnachtsbaum kaufen zu dürfen, der anschließend entsorgt wird kamen wir rum indem wir uns dieses Mal an einem zu mietendem Weihnachtsbaum versuchten und sind, vorausgesetzt die Abholung funktioniert, recht angetan, unabhängig davon ob die Lieferung und Abholung die gesamte Geschichte bezüglich Klimaneutralität ad absurdum führt, aber es galt früh mögliche Probleme für die beiden Weihnachtstage zu beseitigen. Durch den Mietweihnachtsbaum waren Jasons Bedingungen erfüllt und die Kids konnten sich an einem festlich geschmückten Weihnachtsbaum erfreuen. Opa musste wieder helfen, damit die Kerzen überhaupt leuchten, aber die Platzteller waren poliert, das Essen für beide Tage war bestmöglich vorbereitet und meine Frau und ich hatten sogar mal wieder gemeinsame Zeit als wir vorab die Einkäufe zusammen erledigten. Alles war ausgerichtet auf ein stressfreies Weihnachten mit der gesamten Familie, aber Jason und ich gerieten oft einander. Er pflegt mit seiner Schwester, auch wenn zum größten Teil völlig unbewusst, einen sehr ruppigen Umgang. Er kann sehr liebevoll sein und Unsinn, den Mädchen ihres Alters nun mal machen mitmachen, aber er sieht dann die Grenze nicht, wenn die Kleine Boxen spielen will und er dies als Wettkampf wahrnimmt. Da musste ich rigoroser einschreiten. Im Wiederholungsfalle habe ich Ihm in der Vergangenheit immer gesagt, er möchte fünf Minuten auf sein Zimmer gehen und sich beruhigen. Wir beide wissen, dass es ihm dann immer besser ging. Wenn er nicht ging und weiter seine Schwester malträtierte, musste ich ihn meistens nehmen und hochbringen. Das war mit vier Jahren auch einfacher als mit zwölf aber wenn ich ihn hoch schleppen musste, habe ich verloren. Das ist nicht in Ordnung, aber ich sehe manchmal keinen anderen Ausweg die Situation zu beruhigen. Jason rastete dann auch völlig zurecht aus und schlägt um sich. Wir besprachen das und seit einigen Jahren reicht es meistens aus, wenn ich damit drohe ihn hochbringen zu müssen, wenn er nicht selber einen Weg findet Grenzen zu erkennen oder zumindest aufgezeigte Grenzen anzuerkennen und zu verstehen. Weihnachten stand er dann draußen auf der Terrasse. Er war zu bockig von sich aus wieder rein zu kommen. Ich war zu bockig ihn rein zu bitten. „Halt doch einfach deine Fresse“ haute er mir am 1.Weihnachtsfeiertag im Kreise der Familie unvermittelt an den Kopf, als ich ihn das dritte oder vierte Mal bat vorsichtiger zu sein. Er, sein Cousin und meine Tochter spielten Wrestling und einer der Herren war deutlich übermotiviert. Ich musste da eingreifen, bevor er zum Finishing Move ansetzt. Die „Halt die Fresse“-Stimmung schwappte dann immer mal wieder durch, wenn wir versucht haben uns unsere gegenseitigen Standpunkte zu erklären. Das war auch an diesem Nachmittag der Fall. Es war der Donnerstag, der 28.12., ich hatte Jason seit dem 2.Weihnachtsfeiertag nicht gesehen und bin auch nur auf Stippviste daheim gewesen, weil er an dem Tag abreiste um mit Oma und Opa in den Urlaub zu fliegen. Wir gerieten schnell aneinander, weil er noch einen Jahresrückblick podcasten wollte, dies aber zeitlich sowieso schon knapp war und zu allem Überfluss in seinem Zimmer...
Podwichteln
Was ist Podwichteln? Das Projekt Steigender Beliebtheit erfreut sich das seit nunmehr 5 Jahren etablierte, weihnachtliche Projekt rund um das Auslosen und Podcasten für fremde Podcasts. Der Radiorebell war dieses Jahr auch mit dabei und so freute sich ein kleines abkommandiertes Team aus Podcastern, die sich sonst eher mit Themen jenseits der Erde beschäftigen, über die Gelegenheit auch mal über andere Dinge zu sprechen. Die Herausforderung Zunächst mal sind wir 3 Wichtel und wir sollen einen Podcast produzieren, der sonst von zweien gemacht wird. Also muss einer zurückstehen und so wurde er kurzerhand zur moderierenden Stimme aus dem OFF erkläre, während die beiden anderen über eine kleine Vielfalt von Themen sprechen, die Mirco und Jason sonst vielleicht auch besprechen würden. Wahrscheinlich ganz anders als wir das tun, aber jeder bringt nun mal seine ganz individuellen Talente mit und so konnten wir es nicht ganz vermeiden, dass das ein oder andere Thema ein wenig humoriger vermittelt wird. Der Sinn des Lebens Das wohl älteste Thema der Menschheit. Warum sind wir hier, haben wir eine Aufgabe, wer hat uns hergeschickt, ist alles Zufall oder doch nicht? Wie gehts weiter in der Bundespolitik? Ein Deutsches Trauerspiel die Verwurstung der Ergebnisse aus der letzten Bundestagswahl. Der eine kann nicht, fast alle wollen nicht und am Ende ist wieder Angela Merkel unser aller Kanzlerin der Herzen (oder auch nicht). Warum ist es eigentlich so schwierig, an Politik mit Herz und Verstand heranzugehen? Warum sucht man sich nicht die klügsten Köpfe zusammen und bildet aus denen einen Regierung? Sind Parteien inzwischen überholt? Vielleicht, denn sie haben Parteinteressen, die sich nicht unbedingt mit Landesinteressen decken. Aber was wird am Ende sein. Springt die SPD über ihren Schatten? Gibt die FDP womöglich doch Jamaike noch eine Chance? Es bleibt interessant, am Ende, so befürchten wir aber, geht alles weiter wie bisher. Vielleicht ist das auch ganz gut so.. Umweltschutz Hier könnte sich die Politik international mal so richtig ins Zeug legen. Denn es geht um den Planeten auf dem wir alle leben und einen Ersatzplaneten hat keiner in der Hosentaschen. Also schaut auf Meere, Flüsse, in die Tier- und Pflanzenwelt und erkennt, dass jetzt gegengesteuert werden muss. Aber, muss es wirklich? Vielleicht ist die Natur auch in der Lage sich selbst zu regulieren? Dann könnten wir tun und lassen, was wir wollten und müssten uns gar nicht anstrengen. Wir sehen das ganz anders! Haustiere Ein bisschen Tierwelt für zu hause für jedermann. Dass der Hund und die Katze die Menschheit schon seit vielen Jahrtausenden begleiten ist allgemeint bekannt. Was diese vierbeinigen Pfotenläufer allerdings dem Menschen wirklich bedeuten können und wieviel Erkenntnis über sich und ihre Umwelt sie vielleicht entwickelt haben, darüber philosophieren wir gemeinsam als Tierhalter und Nicht-Tierhalter. Teamwork In der Wirtschaft ist sie hoch angesehen, die gemeinsame Arbeit an einem Problem. Aber ist Teamwork wirklich immer der Weisheit letzter Schluss? Vielleicht sind Ergebnisse, die man aufgrund seiner eigenen fundierten Recherche erzielt, gleich- oder höherwertig zu beurteilen?
Ehe für alle, E-Autos und Ergebnisse der Juniorwahl
Bundestagswahl vs. Juniorwahl Jason durfte bei der Juniorwahl das erste mal wählen. Wir haben die Juniorwahl Ergebnisse mit den den Ergebnissen der letzten Bundestagswahl , sowie mit den Wahlergebnissen an Jasons Schule verglichen und ein wenig über die möglichen nächsten Entwicklungen bezüglich Regierungsbildung philosophiert. Natürlich sprechen wir über die Obergrenze, über Abschiebungen und besprechen das Ergebnis jeder Partei. Wir diskutieren auch ob man für sich und sein eigenes Wohl wählt oder ob man der Partei seine Stimme gibt, der man den besten Beitrag für die Verbesserung der Situation für die Gesellschaft zutraut. Knapp eine Million Jugendliche haben Ihre Stimme abgegeben. Jason schildert seine Eindrücke zur politischen Stimmung an seiner Schule, ordnet abgewanderte Wählerstimmen bei der Juniorwahl ein und versucht die Unterschiede zwischen den Juniorwahlergebnissen und den Resultaten der Bundestagswahl. Ausserdem reden wir über die Trennung der CDU/CSU und die Ehe für alle. Wir landen schnell bei Meinungsfreiheit, zu langsamen Elektroautos und diversen Koalitionsmöglichkeiten. Ausserdem diskutieren wir, ahnungslos, wie wir sind, die Vorteile einer Minderheitenregierung. Ausserdem erfährt man, wann wir das letzte Mal länger mit dem Auto gefahren sind und was familienintern los ist, wenn es nächstes Jahr einen Diesel als Dienstwagen gibt. Wir sprechen über Frau Merkel und diskutieren ihre Entscheidung aus 2015 und ich werde der Verbreitung von Fake News überführt und analysieren die hohe Wahlbeteiligung der Juniorwahl. Unsere ernsthafteste Folge. Zu den Unterschieden Bundestagswahl vs Juniorwahl „Leuchtet es Dir nicht ein, dass ganz junge Menschen noch kein großes Interesse an der Rente haben?“ „Nein, irgendwann erwischt es die ja auch“
Bundestagswahl 2017, TV-Duell und U18-Wahl
Am kommenden Sonntag ist Bundestagswahl und die AfD wird mit einem zweistelligen Ergebnis in den Bundestag einziehen. Da dürfte es unter den Wählern Schnittmengen geben, zu den über 10%, die sich einen Führer wünschen, der zum Wohle aller Deutschland mit starker Hand regiert. Und auch zu den über 10%, die der Meinung sind das deutsche Volk ist anderen Völkern von Natur aus überlegen. Nimmt man dazu die über 30%, die der Meinung sind, dass die Bundesrepublik durch die vielen Ausländer in einem gefährlichem Maß überfremdet ist, (Quelle: Die enthemmte Mitte.) wird einem Übel in Anbetracht des Potentials, dass die AfD trotz zahlreicher Unterstützer nicht voll ausschöpfen wird. Vielleicht wird der ein oder andere doch noch schnallen, dass es nicht ungefährlich ist aus Protest eine Partei demokratisch zu wählen, die mir jegliche Möglichkeiten des Protests zukünftig entziehen möchte. Vielleicht gibt es doch den ein oder anderen der moralische Flexibilität nicht zu seinen stärksten Charaktereigenschaften zählt und seine Wahlentscheidung vielleicht auch doch ein wenig davon abhängig macht, was eine Partei für mich zum Thema Digitalisierung, Bildung, sozialem Wohnungsbau, Klimaschutz zu sagen hat und zu tun gedenkt. und nicht nur darauf anspringt was Identitäre, Reichsbürger und all diese vielen politisch nun unter einheitlicher Führung, aktiven Rechtsradikalen, gegen andere Menschen tun wollen. Das Aufdecken des politischen Willens der AfD auf Basis der Analyse von Aussagen rund um die braune Brut, ist in allererster Linie weder Enttarnung, noch das Gesagte eine Entgleisung, sondern eine glasklare politische Botschaft an die Stammwählerschaft. Die werden sicherlich zum Teil auch gewählt obwohl es Rechtsradikale sind, im Schwerpunkt aber sicherlich genau aus diesem Grund. Kraftklub lag richtig: Die Leute wollen das und wenn wir vielleicht als erstes einmal aufhören so zu tun, als wäre das ein unerwartetes und erst seit 2015 auftretendes Problem, dann sind wir vielleicht schon einen Schritt weiter. Noch einen Schritt weiter wären wir, wenn man herausfinden würde, wie man beim TV Duell auf dieses perfekte AfD-Fragenportfolio kommen kann und wer dafür konkret die Verantwortung trägt. Irgendjemand muss doch in einer Generalprobe doch gemerkt haben, dass es etwas monothematisch zugeht. Zur Erinnerung.:Vor dem TV Duell lag die AfD bei ca. 7%, nun sind es 12%. Die Ausländer*innen der Neunziger sind nun die Muslime, was eine Vernetzung der europäischen Rechten vereinfacht und mit der AfD hat nun all der geäußerte menschenverachtende Dreck einen durchfinanzierten, politischen Deckmantel. Positiv betrachtet sieht man nun eben all diejenigen, die Menschen gerne in unterschiedlich relevante Gruppen unterteilen, ein wirres Demokratieverständnis haben, sich gerne an ihrer Nationalität festhalten, mit dem Wissen, da sind noch ein paar mehr, die dieses Volk für überlegen halten. Da kann sich eine Alice Weidel sogar hinstellen und bei der Nachfrage zur Notwendigkeit von sozialem Wohnungsbau herumsülzen, dies würde der Markt regeln, da ihre Wählerschaft sowieso nur bei den Triggerworten Flüchtlinge, Kriminalität, Grenze und Linksextremismus zuhört. „Unsere Demokratie muss eine AfD aushalten.“ Yep, das sehe ich genau so, zumindest als weißer, deutscher, gesunder, heterosexueller Mann, fast im einzig wahren, klassischen Familienbild lebend. Als Vater eines behinderten Sohnes und Mann einer im Ausland geborenen Frau sieht das natürlich anders aus und seitdem alle links der rechtsradikalen AfD zum linksextremistischen Elitezirkel gehören, bin ich mir nicht sicher, wie sich das zukünftig entwickeln wird und wie das Gelaber was in einer Demokratie alles möglich sein muss diejenigen unterstützt, die unter dieser rechtsoffenen Verschiebung leiden werden.
Interrail Tour Osteuropa
Interrail Tour Osteuropa Das man manche Dinge erst zu schätzen weiß, wenn man sie verliert, scheint auch für besonders schöne, länger andauernde Erlebnisse zu gelten, wenn sie vorüber sind. Wir sprechen über unsere gesammelten Erfahrungen, während unserer Interrail Tour durch Osteuropa mit Abstechern gen Süden. Gute vier Wochen sind wir nun schon von unserer Interrail Tour durch Osteuropa zurück. Je öfter ich daran zurückdenke umso faszinierter bin ich, was Jason körperlich geleistet hat, wie detailliert seine Planung war, welche großartige Ziele er ausgewählt hat, wie ehrgeizig, flexibel und mutig Jason war. Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Mazedonien, Montenegro, Bosnien, Ungarn und Österreich lauteten unsere Ziele und lächelte ich noch müde zu Beginn über die Anzahl und deren Machbarkeit, so hätte ich es ahnen müssen. Er ließ keinen Zweifel daran, dass wir diese alle erreichen müssen. Interrail Tour Osteuropa – die aktuelle Folge Nun gut in dieser Folge hocken wir Anfang August, zur Halbzeit der gesamten Reise, in Belgrad und unterhalten uns über französische Damen, die unter uns lagen, über unsere Nacht im Gefängnis, über all die gelaufenen Kilometer nachts um halb fünf durch Slowenien, über meine ständigen Verlust-Paranoia und wir klären was es bedeutet, wenn einem der Stift geht, was ich unverantwortlich fand und über sechsundachtzigjährige Frauen, die sich über mich lustig gemacht haben sowie über Jasons Ruderfähigkeiten. Außerdem sprechen wir über unsere Besuche bei Partizan Belgrad und warum ich mit in Fangesänge einstimmte. Wir berichten über unseren Auftrag des 1.FC Köln, den zukünftigen Gegner Roter Stern Belgrad zu scouten und warum man sich da bezüglich Auseinandersetzungen wohl nicht zu sehr fürchten muss. Bei Roter Stern kam es zumindest zu freundschaftlichen Wechselgesängen, Schal und Shirt-Tausch und gerade zu rührseligen Szenen mit den Prager Fans. Folge eins mit allen Infos rund um die Planung der Interrail Tour durch Osteuropa findet man hier. Viel Spaß beim Reinhören.
Backpacking Osteuropa
Rucksackrebellen: Backpacking Osteuropa Backpacking Europa. In dieser Folge erklären wir, was wir auf unserer Europa-Tour durch Slowenien, Serbien, Bosnien, Montenegro, Mazedonien, Ungarn und Kroatien vor hatten. Ich lese die schönsten Hostel-Bewertung unserer Übernachtungsmöglichkeiten vor. Zum Beispiel „Es ist krass, die Zimmer sind wie Zellen ohne Fenster.“ oder „Schließlich schliefen wir lieber draußen auf den Straßen Kroatiens…“ Wir reden auch über den Unterschied zwischen Hostel und Airbnb. Wir besprechen unsere einzelnen Ziele und was wir dort geplant hatten. Wir verfolgen unsere gesamte Route, jedenfalls so weit wie wir sie geplant haben, denn manche Stücke lassen sich gar nicht planen, da wir etwas Flexibilität benötigen. Wir reden auch über die Vorfreude auf die zwölfstündige Bahnstrecke von Belgrad nach Bar und ob diese Züge klimatisiert sind. Auch sprechen wir darüber, ob meine Worte: „Das ist eine schöne Bahnstrecke.“ noch etwas bedeuten, da ich mir auch mehrstündige Videos, über Dampflokomotiven, die durch ganz Sachsen fahren ansehe und die Bahnstrecke schön finde. Anfangs täuschten wir vor, wir wären schon auf unserer Tour, weil zu dem Zeitpunkt, an dem ihr diese Folge hört, wir schon lange unterwegs sind. Aber Papsi hat es leider auffliegen lassen, in dem er chronologisch nicht ganz richtig vorging. Lange sprechen wir auch über die Dinge, die wir mit auf unsere Backpacking Reise durch Osteuropa mitnehmen. Papsi hat einige der wichtigsten Dinge wie GPS-Tracker, Packsafe, Alarmschloss, Armband mit Papsis Telefonnummern, Mikrofaserhandtücher, Klamotten, DocCheck, Allzweckseife, zwei Solarpowerpanks, Reisetrinkflaschen, Fahrradschloss, Geldgürtel, Brustbeutel und jede Menge GoPro-Equipment. Papsi hat diese Dinge alle auf meinen Schreibtisch gelegt und wir besprechen den Zweck dieser Gepäckstücke. Freut euch auf weitere Berichte über unser Backpacking Osteuropa.
Anders sein
Wie es ist anders zu sein. Bei angenehmer Hintergrundmusik, die mich etwas an meine Weltraumdokus erinnert nahmen wir unsere zweite Podcastfolge in der Rezeption unseres Hotels auf Kreta auf. Unser Thema: Anders sein. Dieses Mal nahmen wir vor dem Abendessen auf. Anders sein ist natürlich ein schwieriges Thema, den um „anders“ zu definieren, müsste man zuerst „normal“ definieren und dafür braucht man gesellschaftliche Normen, die ja eigentlich niemand definiert, wenn dann die Allgemeinheit. Abgesehen vom Thema sprechen wir auch über die Pit-Bull-Geschichte, und wie ich Papsi heldenhaft rettete. Auch reden wir über den Besuch des Kournas-Sees und, wie man wilde Tiere abwehrt. Wir sprechen auch über Fußballer, die ihrer Karriere ein spektakuläres Ende setzten und ob dies nun richtig oder falsch ist. Auch über unseren Aufenthalt auf Kreta und wie er uns bis jetzt gefällt. Doch wir halten uns auch an das Thema, schweifen aber kurz zum Thema Fürze ab. Normalerweise ist man selbst ja nie anders, denn die anderen weichen ja von einem selbst ab und man selbst ist für sich ja auch immer normal. Es ist kompliziert so etwas zu definieren, doch es geht. Man nennt das Asperger-Syndrom auch wrong-planet-syndrom, aber eigentlich sind dann doch die anderen auf dem falschen Planeten. Man selber kommt sich ja nie anders vor und deswegen ist es unheimlich schwer, so etwas zu definieren. Wir sprechen auch über den G20Gipfel und die Proteste, aber auch über die politischen Ergebnisse und Ziele des Treffens. Auch geht es um das Konzept der G20 und um das Vermummungsverbot. Auch vermuteten wir, dass hinter eingeschlagenen Scheiben und ausgeraubten Läden keine tiefere politische Botschaft oder Meinung steckt, sondern es dann doch eher dieses „das wollte ich schon immer mal machen“ oder das „das machen die anderen auch“ ist. Wir reden auch darüber, was andere Leute gut und was schlecht machen und ob man ihnen es sagen sollte. Außerdem sprechen wir über ein Ehepaar, welches sich eineinhalb Tage Zeit genommen hat um für drei Hunde ein Tierheim zu finden. Mich beeindruckt das relativ wenig, da ich genauso gehandelt hätte, Papsi beeindruckt es wohl mehr, da er es nicht so gemacht hätte, es aber trotzdem gut findet. Ich verstehe nur eins nicht: Wenn er es gut findet, wieso hätte er es nicht auch so gemacht? Ich kenne dieses Gefühl nicht. Letztendlich haben wir es glaube ich doch ganz gut hinbekommen das Thema anders sein zu erklären. Wir haben dort natürlich sehr unterschiedliche Blickwinkel. Für mich sind die anderen anders und ich bin immer die positive Seite. Es gibt niemanden, der etwas anders gemacht hat als ich, aber besser. Bei Papsi gibt es so etwas, sagt er. Ich hoffe euch wird die folge gefallen. Hört gleich rein und lernt jede Menge über das Thema anders sein. Viel Spaß beim Hören und Lernen! Jason
Takiwātanga auf dem Grimme Online Award
In Episode 27 unseres Podcast Radiorebell sprechen wir über den Grimme Online Award und den sehr ereignisreichen Freitag. Wir lernen etwas über die Sprache der Māori, eines neuseeländischen Volkes, da in deren Sprache ein besonderes Wort für Autismus existiert, „Takiwātanga“. Wir sprechen auch kurz über ein neues Wort, welches ich einmal erfunden habe. Spekuliert wird darüber, wie wir heißen würden, wenn wir Indigene wären – geeinigt haben wir uns natürlich nicht. Außerdem podcasten wir an einem besonderen Ort, was man hoffentlich nicht allzu stark am Sound merkt. Aber natürlich halten wir uns auch ein kleines bisschen an das Thema. Am Freitag flog meine Schwester aus dem Kindergarten, aber aus einem erfreulichen Grund… Zudem bekam ich mein Zeugnis, welches so viele Einsen beinhaltet wie Papsi innerhalb seiner ganze Schulzeit nicht hatte. Wir klären, was die drei schlimmsten Dinge sind, die im Zug passieren können, von dinierenden Kegelclubs, zu mürrischen Personen, die sich über fünf Minuten Verspätung leidenschaftlich aufregen können… Takiwātanga – ihre eigene Zeit und Raum Die maorische Sprache ist bedroht, vermutlich gibt es nicht einmal mehr 60.000 Sprecher*innen – das ist tragisch in Anbetracht der vielen schönen Worte dieser Sprache. Eines davon ist „Takiwātanga“, es wurde vom Dolmetscher Keri Opai für das Te Pou o te Whakaaro Nui entwickelt, eine neuseeländische Einrichtung, die sich wissenschaftlich mit Behinderungen und mentaler Gesundheit beschäftigt. Sie hat ein Glossar namens Te Reo Hāpai in Auftrag gegeben, welches etwa 200 Vokabeln rund um das Thema Behinderung in der maorischen Sprache interpretiert. Es bedeutet „die Sprache der Bereicherung“. „Meiner Erfahrung nach neigen Menschen mit Autismus dazu, ein eigenes Timing, eine eigene Vorstellung von Distanz, Tempo und damit einen ganz eigenen Lebensrhythmus zu haben. Deshalb habe ich Autismus in Te Reo als ‚takiwatanga‘ – ’seine oder ihre eigene Zeit und Raum‘ interpretiert.“ Keri Opai Die Wortschöpfung „Takiwātanga“ ist laut Keri Opai in Zusammenarbeit mit neuseeländischen Autist*innen entstanden, er hat auch einen englischen Artikel über deren Entstehungsgeschichte geschrieben. Sie kommt keineswegs der häufig gehörten und offensichtlich falschen Floskel nach, Autist*innen würden „in ihrer eigenen Welt leben“, sondern bezieht sich viel mehr auf ein eigenes, anderes Timing, eigene Wahrnehmungen von Abstand und Tempo – einen anderen Lebensrhythmus. Malzbier auf dem Grimme Online Award Das aufregendste, was an diesem spannenden Tag passierte ist, war allerdings der Grimme Online Award. Nachdem wir mit dem Regionalexpress nach Köln zur Gala gefahren und dort empfangen worden waren, konnten wir noch etwas den botanischen Garten aufnehmen, bevor dann die Verleihung begann. Abgesehen davon sprachen wir ziemlich durcheinander über das aufregende Drumherum, von der Rückfahrt mitten in der Nacht und allem was danach noch so passierte. Als die Preisverleihung zu Ende war, wartete Klaas nämlich mit eiskaltem Malzbier auf uns. Er ist nicht die einzige Person, der wir danken möchten. Da ich dies aber nicht tue, soll ich Personen aufzählen, denen ich danken würde und Papsi dankt denjenigen dann – etwas kompliziert, aber eine gute Lösung für die Zukunft. Außerdem dürft ihr erleben wie Papsi mir die Viele-Welten-Interp...
Schwarze Löcher
„Es ist wahr, dass Paare von virtuellen Teilchen selbst um schwarze Löcher vorkommen….“ So beginnt eigentlich jede unserer Podcastfolgen. Das ist mein persönlicher Podcast-Monolog, den ich… aus meinem Naturwissenschafts-Referat habe, das sich letztendlich dann doch nur die Lehrerin angesehen hat und den ich für den Soundcheck aufsage. Der dauert mal nur ein paar Sekunden und mal mehrere Minuten, aber er landet dann fast nie in der Folge selbst. Und falls es noch länger dauert habe ich noch genug Dinge parat über die ich sprechen kann, wie die Hawking-Strahlung, über die wir auch in dieser Folge sprechen. Eine weitere Besonderheit ist, dass ich diesmal den Podcast-Begleittext schreibe. Das werden ich und Papsi nun öfter so handhaben. Schwarze Löcher sind also quasi in jeder Folge Thema und so sprechen wir auch heute über die Unterschiede zwischen Schwarzen Löchern und Wurmlöchern den LHC, eine geniale Idee für einen Science Fiction Film und darüber, was eine Singularität ist. Außerdem sind Papsis Versuche mich „argumentativ zu demütigen“ in jeder Folge, in der ein wissenschaftliches Thema besprochen wird fester Teil des Podcasts. So auch dieses Mal. Kann man schwarze Löcher sehen? Auch wird gelüftet, wie man auf schnellstem Wege zu Alpha Centauri kommen kann und wieso schwarze Löcher schwarz sind und man sie folglich nicht sehen kann. Oder vielleicht doch? Außerdem spekulierten wir darüber, was wohl auf der Bild-Titelseite stehen würde, falls im LHC tatsächlich Schwarze Löcher entstehen, die gefährlich sind. Außerdem haben wir etwas gefunden das sich schneller als das Licht bewegt, wenn das Licht für 50m über 10 Sekunden benötigt. Auch klärten wir, was passieren würde, wenn man durch ein schwarzes Loch fliegt, ob ich es mich trauen würde da hinein zu reisen und besprechen, was sich auf der anderen Seite eines schwarzen Loches befinden könnte und befreien uns und hoffentlich auch euch von der lästigen zweidimensionalen Trichtervorstellung eines Schwarzen Loches und reden über die vier Größenklassen, die ein schwarzes Loch einnehmen kann, sowie über Sagittarius A*, das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße. Auch über Schwarze Löcher die nur einige Millimeter groß sind und über Orte, an denen man seinen eigenen Hinterkopf sehen kann. sprechen wir. Wir analysieren auch die Rollenverteilung in unserem Podcast und stellen fest, das ich der witzigere bin – meistens ungewollt, aber immerhin. Mittlerweile merke ich es manchmal sogar. Zusätzlich habe ich noch weitere interessante Beiträge zu liefern. Auch über ein Kunstprojekt, indem es darum geht kleine Häuser zu bauen und in dem ich politische Handlungen für das Neubaugebiet ergreife, wie zum Beispiel das Verteilen einer Grundstückfläche, sprechen wir. Meine Idee war es ebenfalls Hausnummern zu verteilen und einen Straßennamen zu geben, der noch in Erarbeitung ist. Nicht nur darüber sprechen wir, sondern noch über vieles mehr: Schwarze Löchern und die Bundesjugendspiele Wir reden aber auch über die Bundesjugendspiele 2017 und meinen Umgang mit meinen Leistungen in den Disziplinen und in den Klassen-Wettkämpfen, ich erkläre Papsi warum ich mit meinem Stuhl durch die Klasse wandere und welche geheimnisvollen Reinigungsrituale ich mit seinem Stuhl oftmals in den Pausen durchführe. Grimme-Online Award – Meine Favoriten Wir sprechen auch über unsere Nominierung für den Grimme-Online Award 2017, den bevorstehenden Besuch der Preisverleihungsgala und ich schildere eindrucksvoll warum ich Sorge habe den Klassenraum zu wechseln. Wir reden über die Arte-Doku „Meer entdecken“ und über
Der menschliche Körper
Der menschliche Körper lautete das gezogene Los in unserer letzten Folge und so sind der menschliche Körper und seine diversen Organe und Funktionen unser Hauptthema. Wer schon immer mal wissen wollte wofür die Bauchspeicheldrüse gut ist, warum der Zwölffingerdarm Zwölffingerdarm heißt, Funktionen und Bereiche des Gehirns erklärt bekommen möchte, der dürfte richtig sein in dieser Episode. Die Speiseröhre, die Wirkung von Traubenzucker, die Gallenblase, die Funktion der Leber, die Entsorgung abgestorbener Blutkörperchen, Gallensaft, Insulin, Unterzuckerung, Überzuckerung, Vitamine, Serotonin, und warum mein Herz nicht für den Sohn schlägt. All das und auch seine mangelnde Begeisterung über Testosteron und andere Hormone, wie Dopamin warum er aber Bartwuchs akzeptieren kann, erklärt mir der Sohn in der zweiten Hälfte unserer Podcastfolge über den menschlichen Körper. Und wer etwas über OGLE 2005 BLG 390Lb, einen Planeten der um einen roten Zwerg kreist, erfahren will, kommt auch nicht zu kurz. Man erfährt sogar warum wir beim menschlichen Körper nicht über Genitalien sprechen. Trotz der sehr späten Aufnahmezeit eine wirklich bunte Folge. Europareise Bevor es jedoch um den menschlichen Körper und auch um Details zu Füßen, Rumpf und natürlich auch das Herz geht, sprechen Jason und ich über seinen Oster-Urlaub. Er spricht über seinen Urlaubserlebnisse und vor allem über die Planung unserer Europareise in den Sommerfreien. Ein festes Budget, ein fester Zeitrahmen. Mehr Vorgaben gab es zunächst nicht mit denen sich der Sohn in die Urlaubsplanung begab. Familiären Rahmenbedingungen folgend sind wir in diesen Sommerferien zweieinhalb Wochen alleine und Jason hatte keine Lust diese Zeit mit mir daheim zu verbringen. Meine berufliche Situation hat sich nach einem sehr offenem und von gegenseitigem Verständnis geprägten Gespräch mit meinem Chef ebenfalls verändert, so dass ich im Sommer erstmals mehrere Wochen Urlaub nehmen werde. Auch für die Zukunft sind berufliche Rahmenbedingungen geschaffen worden , die unser Familienleben ein wenig erleichtern werden. Ein wirklich gutes Gefühl. So hoffte ich bei seiner Planung auf zehn Tage Strandurlaub auf Malle, all inklusive- Urlaub irgendwo am Roten Meer oder meinetwegen auch ein paar schöne Tagen an der Adria. Jason hat jedoch Größeres vor und ich sah zunächst wenig Gründe ihn zu bremsen. Auch auf die Gefahr hin, dass der menschliche Körper von ihm und auch von mir an Grenzen stoßen wird: Europareise: Die Route Wir werden in etwa zweieinhalb Wochen versuchen über Slowenien, Kroatien, Bosnien, Serbien, Montenegro, Rumänien, Bulgarien und Ungarn einen südosteuropäischen Bogen zurück nach Hause zu schlagen. Eine rebellische Interrail-Backpacking Tour mit vom Sohn nach seinen ganz eigenen berüchtigten Auswahlkriterien ausgesuchten Zielen. Die Ziele der Europareise sind an Attraktivität und Irrsinn schwer zu übertreffen. Ich bin wirklich gespannt wie weit wir kommen, da er die Belastung von fast täglichen, mehrstündigen Zugfahrten im nicht sehr luxuriösen, osteuropäischen Bahnverkehr völlig falsch einschätzt und auch die Freude über die Ersparnis in einem 5€-Hostel sicherlich nur bis vor Ort reichen wird. Ich musste in der Planungsphase kurz eingreifen, als die Tour noch Madrid-Reykjavik-Edinburgh-Belgrad-Stockholm hieß und schränkte Ihn zunächst grob in die vier Himmelsrichtungen ein, von der er sich eine aussuchen sollte. Über das begrenzte Budget fiel die Wahl dann schnell auf Osteuropa, aber auch dort kann man eine Menge einplanen, wenn man vermeintlich clever billig bucht und bei Standard-Anreisebedingungen spart. Ich bin gespannt. Er ist diszipliniert am Planen, macht sich noch zu wenig Gedanken um all das Gepäck was wir so mitschleppen, zeigt aber ein außerordentliches Interesse an Europa außerhalb der Bezeichnung für einen Kontinent und dieses Interesse ist im Rahmen der Entwicklungen der letzten Monate rund um Le Pen, Orban,
Plastikmüll im Meer
Meine Toleranz zu Plastikmüll, besonders zu Plastikmüll im Meer, ist grundsätzlich zu hoch. Jason bearbeitet das hart, aber ich bin mit Plastik und somit auch mit Plastikmüll aufgewachsen ohne mich je mit den Auswirkungen beschäftigt zu haben. Das Plastikmüll-Thema ist ein sehr schönes Beispiel für etwas was ich vom Sohn gelernt habe. Ich darf mich nicht zu lange über das drohende Resultat empören, weil mir sonst die Kraft fehlt aktiv das drohende Resultat abzuwenden oder es zu verbessern. Mein Handeln hat also ebenso wie mein Nichthandeln Auswirkungen. Es ist mir ein wenig peinlich, dass mir mein Sohn das erklären und mich immer wieder erinnern muss, aber ich bin ihm auch sehr dankbar. In Episode #24 unseres Podcasts geht es jedenfalls um Ozeane, Meere und eben die Problematik, die aus Plastikmüll im Meer entsteht. Jason doziert darüber welche Auswirkungen Plastikmüll im Meer, eigentlich in allen Ozeanen hat. Er erklärt mir den Unterschied zwischen Ozeanen und Meeren und kommt auch auf die Meere zu sprechen, die eigentliche Seen sind und die Seen, die eigentlich Meere sind. Jason schwärmt vom indischen Ozean, lerne den Begriff Indik und er beschreibt die Vorzüge des Pazifik. Der Sohn erklärt mir den Zusammenhang zwischen dem Golfstrom und unserem Klima und welchen Vorteil die Russen dann uns gegenüber haben. Ich blamiere mich bei Salzgehaltschätzungen der einzelnen Meere und beim Erraten von Hauptstädten und der Sohn hat Sorge ob ich wirklich verstanden habe, dass die Meere und Ozeane der Stabilisatoren unseres Klimas sind. Ich erfahre von den Todeszone, die auch durch Plastikmüll im Meer entstanden sind und auch vom riesigen Plastik-Müll Teppich im Pazifik, der die vielfache Größe von Florida hat, weiß aber auch gutes zu berichten, denn im Atlantik zeigen Maßnahmen gegen Plastikmüll im Meer auch erste gute Ergebnisse die Versauerung der Meere aufzuhalten. Intensiv geht Jason auch auf die Schwerpunktproblematik Mikro-Plastikmüll im Meer ein und er bezieht Stellung zum Verhalten der USA im Bezug auf gemeinsame Klimaziele. Ein komisches Gefühl kam auf als wir über die Auswirkungen von Plastikmüll im Meer sprachen und ich die von Jason geschilderte Konsequenz der Meeresverschmutzung als Worst Case-Szenario bezeichnete. Er entgegnete mir energisch und widersprach, dass er nur den Mindestschaden schilderte der entsteht wenn wir Plastikmüll im Meer nicht intensiv reduzieren und die verschmutzten Ozeane säubern. Unsere Europa-Interrail-Bagpack-wir-retten-die-Welt-vor-Plastikmüll-im-Meer-Tour 2017 Im ersten Teil des Podcasts reden wir über unsere Europareise. Jason plant eine gemeinsame Reise, die er und ich Ende Juli machen möchten, wenn die Frau Gemahlin mit der Tochter in die alte Heimat fliegt. Er hat ein vorgegebenes Budget und darf damit frei über einen Zeitraum von vierzehn Tagen verfügen. Warum dies so entgleiten konnte, dass wir anstatt einer gemütlichen Woche in einem schönen Hotel in Spanien, vierzehn Tage mit dem Rucksack per Interrail durch Osteuropa ziehen, erfährt man ebenfalls in dieser Folge. Thematisch logisch sprechen wir auch über Youtube-Hauls und Lippenstift, was Jason mir warum zum Geburtstag geschenkt hat sowie über die Türkei und was Jasons Schreibantrieb ist, was seinen persönlichen Blog angeht. Er bloggt jetzt den vierten Monat und hat bereits über fünfzig Artikel geschrieben. Es macht wirklich Spaß ihn zu sehen wie er Spaß daran hat etwas komplett alleine und selbstständig zu machen. Außerdem trinken wir erstmals köstliches Mietmaul-MalzbierViel Spaß beim Reinhören.
Goldene Blogger
Berlin. Goldene Blogger. Das Wochenende. Spoiler: es war großartig. In der Sonderfolge rund um unseren Berlin-Trip reden über Fine Asian Food, wie Killer-Möpse Jasons Berlin-Wochenende beeinflusst haben, über unser Rosa-Bett im Hotel, unseren nicht sehr erfolgreichen Ausflug zum Hot Dog Sushi Restaurant, und über unseren Besuch im Naturkundemuseum, sowie auch über unseren Seitensprung am Sonntag. Wir waren gemeinsam beim Basketball. Ausserdem sprechen wir über die Quantisierbarkeit von Zeit, das 11mm Filmfestival und Jasons Besuch bei Microsoft, wo er u.a. die HoloLens ausprobierte. Wir sprechen ausserdem über ein paar Blogs, abseits der Fußball-Filterblase, die ich über die Goldenen Blogger kennen lernen durfte. Reinschauen lohnt. Dies wären die zunächst die Betreiber von Mission Mama&Papa . Lonari umschreibt die Herausforderungen eines geplanten Umzugs der Eltern. Diese sind Ende Siebzig und sind von einem Umzug von Hamburg nach Düsseldorf nicht wirklich überzeugt. Lesenswert. Ausserdem sprechen wir über Christine Finke und ihr Blog Mamaarbeitet.de. Während der Abstimmungsphase auf der Bühne kam sie nicht zu Wort , was mir ein wenig unangenehm war. Christine Finke ist eine Frau der klaren Worte. Ob in der Emma, im Handelsblatt, in der Zeit oder in Ihrem Buch: Allein, alleiner, alleinerziehend, Christine Finke macht da keine halben Sache, vertritt auch innerhalb Ihres Blogs klare Standpunkte und brachte mir beim Wort „alleinerziehend“ bei, dies nicht zu inflationär oder falsch zu verwenden. Gänsehaut überkam mich beim Rückblick auf eine Aktion, die Pixelaffe initiierte und vortrug. Aber das lest ihr lieber selbst. Im Podcast war ich kurzzeitig verwirrt und verwechselte das Hospiz Sternenbrücke, welches der HFC Falke neulich unterstütze und Sterntaler, das Hospiz für das Pixelaffe sagenhafte 4750 € herbeizauberte. Sorry dafür. Nicht nur aus dem Gesamtkontext der persönlichen Gefühlslage heraus eine beeindruckende Aktion. P.S. Beide Hospize freuen sich wohl noch immer über Spenden. Verdienter Sieger in der Kategorie Newcomer und für mich persönlich auch ein wenig Vertreter für die vielen helfenden Hände im vergangenem Jahr ist das Team um Kreuzberghilft.de. Auch hier wird helfen leicht gemacht. Zur Bedarfsübersicht Sachspenden. Ein weiteres Highlight waren für mich auch die Jungs von Beefscouts. Chris und Alex beleuchten die Thematik Fleisch mal nicht auf Basis der Einhundertsechsundzwanzigtausend verschiedenen Niedriggar-Drucklufträuchergarverfahren, sondern auf Basis der Qualität des Ausgangsprodukts. Fleischfans aufgepasst. Das ist wirklich informativ und interessant. Die Jungs mussten in der Kategorie Foodblogs Fabienne den Vortritt lassen. Fabienne füttert ihren Foodblog „Freiknuspern“ ausschließlich mit Allergikergeeigneten Back- und Kochgerichten und gewann damit u.a. auch völlig zurecht den Foodblog Award 2016 in der Kategorie Newcomer.
Chaos
In der letzten Folge konnten wir das Thema für die Folgesendung nicht wie üblich auslosen, daher durfte ich mir ein Thema frei auswählen: Chaos. Jason und ich unterhalten uns darüber wie ungewöhnlich es teilweise am Forschungszentrum ist, warum es ihm nicht peinlich wäre, wenn ich nächste Woche in Berlin nur in Unterhose zu Microsoft gehe und wir berichten ein wenig darüber was wir in Berlin so treiben. Jason erklärt das kleinste Radio der Welt und wir sprechen über eine Hausaufgabe: „Warum ist der Mensch egoistisch?“. Und wer erfahren will, welche Ausserirdischen im Innern unserer Erde leben, der hört mal rein. Wer uns eine nette Rezension schreiben möchte, kann dies hier bei ITunes tun. Für ein paar Sterne bei Stitcher wären wir ebenfalls dankbar.
Planeten und Monde (4)
Es ist vollbracht. Der vierte Teil unserer Episode in der es um Planeten und Monde gehen sollte. Dieses Mal habe ich heimlich unsere Tonprobe aufgezeichnet in der Jason jedes Mal das Gesetz der Unitarität erklärt. Aufgenommen haben wir diesen Teil in Dresden am 21.12.2016, also quasi am vierten Aufzeichnungstag in Folge. Wir sprechen über Computerspiele und unseren Ausflug zum HFC Falke, über Pyrotechnik American Football, und warum der Junior eigentlich ein verantwortungsvoller junger Mann ist . Wir sprechen über Herzen, Retweets und Tweets und die Unterschiede, die der Sohn mit seinen beiden recht strikt getrennten Twitteraccounts feststellt. Wir blicken ein wenig auf die schönen, verrückten, traurigen und anstrengenden Momente 2016 zurück. Jason hat sich etwas intensiver mit seinem Oettinger-Werbespot befasst und wir sprechen über die Qualität von Hausaufgaben, die man im Bus macht. Mitten in der Aufzeichnung können wir vom Hotelzimmer aus eine recht ungewöhnliche Polizeikontrolle beobachten und Jason erzählt ein wenig von unserer gemeinsamen Reise, die wir im Sommer vor haben. Wir vergleichen die fußballerischen Fähigkeiten von Messi und mir und wir reden über irgendwelche Pfeilsterne, Radialgeschwindigkeiten, das Horizontproblem und andere Dinge, die ich nicht verstehe. Jason erklärt warum er eine Mail von Mainz 05 bekommen hat und was es damit auf sich hat. Insgesamt mein Lieblingsteil unter den Planten-Folgen, was von einem extrem gut gelaunten und gesprächigen Sohnemann begünstigt wird. Links Auch außerhalb der Weihnachtszeit kann das Sternenhospiz Hilfe gebrauchen. Was gebraucht wird liest man hier. Was es mit diesem HFC Falke auf sich hat kann man hier nachlesen. Jasons erwähnter Artikel über den Stern von Betlehem findet man hier in seinem neuen Blog.
Planeten und Monde (3)
Ich wusste viel zu lange gar nicht, dass es mehrere Monde gibt. Peinlich genug. Nachdem wir in Folge eins das innere und in Folge zwei das äußere Sonnensystem abgearbeitet haben klären wir im dritten Teil vom 20.12.2016 der Episode 20 was es alles außerhalb des Sonnensystems zu entdecken gibt und geben Monden einen thematischen Schwerpunkt. Außerdem erklärt der Sohnemann mir, wann es ihm wert ist ein paar aufs Maul zu bekommen. Wir sprechen zudem über seine Erfahrungen in der Schule am ersten Tag nach dem Terroranschlag in Berlin und der Sohn gesteht mir, dass er Angst hat. Wir unterhalten uns über den unmittelbar bevorstehenden Ausbruch eines Supervulkans und über Journalist*innen und was die eigentlich beruflich so machen und wir klären ob das normale Menschen sind. Zum Abschluss versuche ich ein wenig Streit anzuzetteln und wir sprechen über die Okoloko-Wolke. Oder so ähnlich.
Planeten, Sterne, Monde (2)
In Episode zwei von Planeten, Sterne, Monde präsentiert der Sohn sein eigens kreiertes Parteiprogramm: „Das Ich gewinnt“. Teil zwei nahmen unseres Vierteiler „Planeten und Monde“ wir am Montag, 19.12.2016 in den Abendstunden auf. Der Sohn erklärt warum immer Mami schuldig ist und warum er sich jeden Tag Gedanken gemacht. Er unterrichtet mich über die Gesetzgebung im eigenen Hause und über seine Verärgerung, dass seine Mitschüler sich noch nicht um die Rente kümmern. Ich mag aber die Stelle in der eher sehr nüchtern und verantwortungsvoll darüber referiert, dass es schließlich seine Generation ist, die die Zukunft der Welt in entscheidendem Maß beeinflussen wird und wie Parteiarbeit seiner Meinung nach funktioniert. Natürlich erfährt man auch eine Menge nützlicher Dinge. Warum lässt der Sohn das Preisschild an Geschenken? All das und noch viel mehr im zweiten von vier Teilen zum Thema Planeten & Monde. Der Sohnemann hat in seinem eigenen Blog übrigens einen interessanten Artikel über einen potentiellen zweiten Mond, der um die Erde schleicht geschrieben. Ausserdem hat er einen lesenswerten Text über diverse Monde des Sonnensystems geschrieben. Ein kleiner Auszug: „Der größte Trabant des Saturn (steht Ganymed in seiner Größe nur wenig nach) ist Titan. Er ist der erdähnlichste Himmelskörper im Sonnensystem, da auf ihm ebenfalls nachweislich Ozeane existieren. Allerdings auf der Oberfläche. Eine Landschaft die auf den ersten Blick wie eine auf der Erde aussieht, mit Ozeanen, Flüssen, Seen und Schluchten. Titans Chemie ist uns jedoch fremd. Denn diese Meere sind nicht aus Wasser, sondern aus Methan. Leben ist jedoch auch in Titans Meeren nicht abwegig. Durch so viele exotische Monde, erhärtet sich bei mir der Gedanke, dass innerhalb unseres Sonnensystems Leben existiert. Wenn dies so ist, ist es nur noch Frage einiger Jahrzehnte, bis wir es entdecken. Die NASA schätzt auf 10-20 Jahre.“ Zum ersten Podcast-Teil von Planeten und Monde.
Planeten und Monde (1)
Worum gehts? Planeten, Monde und das Sonnensystem sind die Lieblingsthemen des Sohnes. Also bekamen wir die Abhandlung aller Planeten und Monde natürlich nicht in einem Teil geregelt, was auch an der längeren Einleitung lag. Wie viele Teile es werden? Ich weiß es nicht aber wir haben vereinbart, dass wir jetzt jeden Abend podcasten bis wir das Thema abgeschlossen haben. Dies ist Teil 1 vom Sonntag, 18.12.2016. Viel Spaß Warum wir auf Steady und auf Patreon aktiv sind? Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, für Zeit mit meinem Sohn bezahlt werden zu wollen. Erst recht nicht, dass der ein oder andere Moralapostel mir vorwerfen kann, ich würde aus dem Leid meines Sohnes, welches nicht einmal vorhanden ist, Kapital schlagen wollen. Wir sind nicht reich und nicht arm und das Mittagessen wird unabhängig von einer Unterstützung nicht größer oder kleiner als zuvor. Wir werden auch in dreißig Jahren noch mehr zu Essen haben, als viel zu viele Menschen auf der Welt deutlich zu wenig haben. Trotzdem haben wir uns dafür entschieden, dass man uns über eine Crowdfundingplattform unterstützen kann. Das Equipment gab es nicht geschenkt, und für die eine oder andere Podcastfolge werden vielleicht ein paar Randkosten entstehen. Patreon/Steady funktioniert unter anderem, indem zusätzlicher exklusiver Inhalt an eine regelmäßig zahlende Supporter-Gruppe freigegeben wird. So sehr ich den Gedanken der nachhaltigen Unterstützung schätze, umso mehr widerstrebt es mir aber auch, die Mitleser und Mithörer in unterschiedliche Klassen zu unterteilen. Daher wird einem Steady/Patreon-Unterstützer von uns nicht einmal etwas besonderes geboten. Als treuer Feed-Begleiter oder Blogabonennt bekommt man also die identischen Inhalte. Sinnlos? Nein. Rebellisch, vielleicht. Fair? Ich denke, ja. Wenn also der ein oder andere Mitleid hat mit der armen Familie mit dem autistischen Sohn, dann sucht Euch eine lokale Hilfsorganisation Eures Vertrauens und gebt dort ein paar Euro aus. Es gibt unzählig viele Menschen, die es dringender brauchen, und Mitleid ist bei uns nicht vonnöten. Wir haben den besten Sohn der Welt. Über Unterstützung freuen wir uns aber trotzdem, und Kommentare, Belehrungen, Be- und Verurteilungen nehme ich gerne per Mail unter [email protected] entgegen. Mit Antwortgarantie. Über Rezensionen oder Blogkommentare freuen wir uns auch, im Gegensatz zur Mail liest hier aber auch der Podcast-Chef mit. Ich danke für Eure Rücksichtnahme. Episodenempfehlungen Zu unserer ersten Podcast-Folge und zu einer ausführlicheren Erklärung warum wir podcasten. In einer der spannendsten Folge reden wir über Jasons-Asperger-Autismus. Folge für Folge besprechen wir ein Thema, welches in der Folge zuvor offiziell ausgelost wurde. Sehr amüsant ist auch die Folge über Dinge, die wir gerne mögen oder auch über Dinge, die wir nicht so gerne mögen. Erstaunt war ich über das Wissen des Sohnes, was den amerikanischen Präsidenten Donald Trump angeht. Und die Folge haben wir am Tag nach seiner Wahl aufgenommen.Mitten in der Nacht in einem Berliner Hotel aufgezeichnet haben wir eine Folge nachdem wir den Preis für den Goldene Blogger in der Kategorie Elternblog erhalten haben.
10 Dinge, die wir nicht gerne mögen
Wir sprechen über Käse und weitere Dinge, die wir nicht so gerne mögen, aber mir fehlte die Zeit mich vorzubereiten. Dementsprechend schlecht komme ich auch über die runden, während der Sohnemann einen überraschenden Punkt nach dem anderen landet. Das hat mich wirklich gefreut. Wir reden über Krieg, Computerspiele und Nazis und über meine Strategie mit Hilfe von Big Data und Cambridge Analytics zu verhindern, dass der Sohnemann FC Bayern Fan wird. Werbung machen wir auch. Machen wir jetzt wohl immer. Wir sind wirtschaftlich sehr ineffizient aber das ist uns natürlich scheißegal. Es dient wohl der Schärfung des rebellischen Profils. Oh, einen Ohrwurm gibt’s auch. Gratis sogar. Und wen die Tiger-Mensch Metapher des Sohnes nicht aus den Socken haut, muss vielleicht auch über den Läusejungen lachen, obwohl man das eigentlich nicht tut. Irgendwie hat mich die Folge überrumpelt. Jason erzählt noch ein wenig von dem Ex-Mitarbeiter des GSI, den wir kennenlernen durften und von unserem Ausflug ans Darmstädter Böllenfalltor. In die Postproduktion haben wir jetzt auch etwas mehr Zeit gesteckt. Insgesamt doppelt so viel, wie die Folge eigentlich andauert. Blöd irgendwie, aber muss wohl so sein.

10 Dinge, die wir gerne mögen.
Wir reden über Twitter, Seifen & Shampoos und Dinge. Viele Dinge. Wir erfahren warum der Sohn sechs oder sieben Bleistifte und Radiergummis mit sich rumschleppt. Ausserdem erzählt er wie sein Sammelfach in der Schule aussieht, bzw. wieso und weshalb die Fachsituation in der Schule völlig eskaliert ist. Wir reden über die eintausend Euro, die wir nicht für Malzbierwerbung bekommen haben, die Pläne unseres Podcasts nach China zu expandieren. Wir sprechen darüber welche streng geheimen Informationen sich in Redewendungen und Sprichwörtern befinden und wie ich damals seiner Mami den Hof gemacht habe. Wir berechnen bei welchem Gewicht eines LKW der Zusammenstoß mit einem Fußgänger problematisch werden könnte und wir reden über unsere Streits, warum Geld eigentlich keine Rolle spielt, über die Malediven und des Sohnes Wunschreiseziel: Tonga. Wann der Sohn, wie seine Sushi ist und wann er über sich selbst lachen kann und über den Duft von Mandarinen und warum wir in unserem neuen YouTube-Kanal auch Füße zeigen, wird genau so geklärt wie die Frage nach des Sohnes Schwimmfußes. Der Sohn erklärt mir wann er tatsächlich mal im Augenblick lebt. Wir sprechen von der DVD Sonderausgabe über die Historie des Bahnhof Hamm um den Sprung zu Schalkern in Itzehoe zu schaffen und die Welt wird erfahren von der Zeit als der Erbe eines italienischen Schiedsrichters für mich noch die Drecksarbeit machen musste. Aber hört einfach selbst. Es ist lang geworden, aber ich denke es ist unterhaltsam. Viel Spaß!
Trump und die Wahlen in den USA
Am 09.11. stand nicht nur Trump, Clinton und die USA im Fokus. Es war unser geplanter Podcast-Tag und es sollte um Dinge gehen, die man gerne mag. Das wir dann bei Trump und den Wahlen in den USA landeten war so nicht vorgesehen, aber der Sohn berichtete ein wenig darüber, wie die Wahlen in der Schule thematisiert wurden und dann quatschten wir uns diesbezüglich fest. Daher bleibt dies nun eine eigenständige Folge und wir sprechen über die Dinge, die wir gerne mögen beim nächsten Mal. Jason erklärt wie ein Weltpräsident seiner Meinung nach zu agieren hätte und behauptet die älteren Generationen denken nur kurzfristig. Inhaltlich hätte ich ihn vielleicht an der ein oder anderen Stelle korrigieren müssen, was ich aber nicht tat um ihn weiter zu ermutigen, zu diesem wichtigen Thema Stellung zu beziehen. Weitere Themen: Eine Doku-Empfehlung, die allerdings ebenfalls nicht, wie im Podcast angekündigt auf Netflix zu finden ist, sondern über Amazon Video käuflich zu beziehen ist. Lohnt aber wirklich. In der neuen Abschlussrubrik, der spektrographischen Minute informiert mich Jay-Jay, wie es um die Bewohnbarkeit des Mars gestellt ist. Außerdem sprechen wir über das vergangene Wochenende, wo wir mit der Wortpiratin Fußball schauen durften und über die Merkwürdigkeiten, die Jay-Jays Schwester immer öfter fabriziert. Final auch hier ein kleiner Dank an Renate für die Spende via Paypal und die Schreiber der ITunes Rezensionen. Vielen Dank für Euer Feedback! Das tut gut.
Realität
Eigentlich lag das Thema Realität nur in der Losbox, weil der Sohn und ich diesbezüglich vor einigen Monaten sehr unterschiedliche Ansichten hatten. Das hat sich zwar zwischenzeitlich gelegt, umso überraschter war ich allerdings, dass wir trotzdem eine unterhaltsame Folge aufzeichnen konnten. Vielleicht war es dem neuen Aufnahmeort geschuldet, vielleicht der ungewöhnlichen Uhrzeit, vielleicht den Geschehnissen des Tages. Egal. Das hat ziemlich Bock gemacht und auch der Sohnemann war begeistert. Podcast-Aufnahmeorte wechseln: Der nächste heiße Scheiß. Es gibt Buchempfehlungen, Table Dance Bars, nackte Hintern und Parallelwelten mit Karamellflüssen. Das Leben kann so schön sein. Im Podcast empfehle ich den Podcast von Pascal. Einen Link zu seiner Seite findet ihr hier.
Regeln
Eigentlich wollten wir uns über Regeln unterhalten, aber irgendwie sprechen wir nur kurz darüber. Der Sohn offenbart mir warum die Welt nicht untergeht, erklärt mir das interplanetarische Klima, wir sprechen über den Fußballkultur-Preis und wir feiern die Premiere der ersten spektrografischen Minute.

Mutter sein
In dieser besonderen Folge übernimmt Mami das Mikrofon und spricht mit Jason über alles, was Familie wirklich bewegt: Von kleinen Erfolgen in der Schule bis zu großen Herausforderungen im Alltag. Wir diskutieren offen über Freundschaft, Ausgrenzung, Familienregeln und die Bedeutung von Zusammenhalt – immer ehrlich, manchmal nachdenklich, oft mit einem Augenzwinkern. Gemeinsam blicken wir auf lustige Rituale, schwierige Schulmomente und ganz persönliche Familiengeschichten. Es geht um Stolz, Mut und den Wunsch, die Welt ein bisschen besser zu machen – und natürlich um das, was uns als Familie ausmacht. Authentisch, direkt und mit viel Herz.
Was ist Autismus?
Was ist Autismus? Eine Frage, der auch ich erst nach der Diagnose meines Sohnes nachging. In diesem Audio-Beitrag besprechen mein autistischer Sohn und ich seinen Autismus. Wir reden über autistische Wahrnehmungen und das Autismus-Spektrum. Jason beschreibt eindrucksvoll, wo er die Vor und Nachteile seines Autismus sieht. Jason ist Autist und die vielen Nuancen seiner Persönlichkeit entwickelten sich weniger wegen seines Autismus, sondern mit seinem Autismus, aber hauptsächlich geprägt von seinen selbst gemachten Erfahrungen und Entdeckungen. Im Podcast schildert er seinen Autismus unterteilt in die „Behinderungen“ und die „Behilflichkeiten“, denn neben den Schwierigkeiten, die er als Asperger-Autist in dem ein oder anderen Bereich hat, so sieht und empfindet Jason auch Vorteile, auf die er auch keinesfalls verzichten möchte. Ich bin weder Autismus-Experte, noch Mediziner oder Asperger-Therapeut und mich interessieren wissenschaftliche Hintergründe nur sekundär, aber Jason hat einen außerordentlichen Ehrgeiz entwickelt der Welt zu zeigen, was er alles kann und ich bin mir sicher: was er schaffen will, wird er auch schaffen und das nicht weil er die außergewöhnlichen Fähigkeiten eines Savants besitzt, sondern weil er fleißig, ehrgeizig, neugierig, wissbegierig, hartnäckig, diszipliniert und hoch konzentriert an Dingen arbeiten kann, auch wenn er gelegentlich freakig erscheint. Ich habe Jason leichtfertigerweise vor vier Jahren gesagt, dass ich die Welt ein bisschen besser mache bevor ich irgendwann gehe. Nun stehe ich hier vor dem gesellschaftlichen Scherbenhaufen einer erstarkten oder zumindest jetzt wieder offensiv auftretenden Rechten und einem Europa dessen Zusammenhalt auch nur noch subventionsgeprägt zusammengekleistert ist und muss schon meine letzte Patrone raushauen. Der Sohnemann macht die Welt einfach selbst besser. Ich helfe ihm dabei. Er verfügt da insgesamt sowieso über mehr Fähigkeiten als ich und wenn ich lieb bin, darf ich vielleicht einer der ersten sein, die den Mars bevölkern, wenn Jason ihn bewohnbar gemacht hat. Wie auch immer. Ich habe im Podcast versucht mich von wissenschaftlichen Ausführungen fern zu halten, den Sohn seine Sicht schildern zu lassen und habe die vielen Momente, wo wir ihn „an die Wand klatschen könnten“, weil unsere Nerven so unfassbar blank lagen, wenn er stundenlang, wie ein Hund bellend durchs Wohnzimmer rammelt oder seine Schwester mit fiesesten Provokationen malträtiert, außen vor gelassen. Geplant aber ebenfalls nicht zur Sprache kam leider die fehlende Sichtbarkeit von Autismus. Dazu vielleicht lieber ein andermal einmal mehr. Wie war das eigentlich mit der Diagnose? Wie kamen wir dazu unseren Sohn diagnostizieren zu lassen? Was ist für den Sohn das Problem, wenn er gefragt wird ob er behindert sei? Was hat es mit den Behinderungen und den Behilflichkeiten auf sich? Wie geht der Sohn ganz persönlich mit seiner Situation um? Würde er seine Behinderung wegzaubern wollen? [bctt tweet=“Ich habe einen Vortrag über meinen Autismus, meine Schwächen und Stärken vor der Klasse gehalten und gesagt, wer das ausnutzt ist eben ein Arschloch.“ username=“@wochenendrebell“] Welches Lebensziel wird ihm durch Autismus verwehrt? Warum fehlen einem keine fünf Millionen Euro? Warum ist Jason mit elf schon erwachsen? Wie ist der Stand seines Forschungsprojekts und was wird das Thema der nächsten Folge unseres Podcasts sein? Wie ekelhaft sich ein Salatblatt im Mund anfühlen kann klären wir ebenfalls, so wie auch ca. 0,5 % seiner ganz individuellen Herausforderungen und seine Taktik im Umgang mit Mitschülern. Wie anstrengend es ist, wenn morgens Dein Sitzplatz im Bus nicht frei ist und welche Auswirkungen das auf den gesamten Tag ...
Die Wochenendrebellen
Die Wochenendrebellen! Da kann man vor lauter Rebellion schon einmal den Überblick verlieren. In unserem gemeinsamen Podcast Radiorebell, reden der Sohnemann und ich über seine Erlebnisse als Wochenendrebell. Seit fünf Jahren tingeln wir durch diverse Fußballstadien dieses Landes um für den Sohnemann die Entscheidungsgrundlage zu schaffen, welcher Verein denn nun sein Lieblingsmannschaft werden könnte, von welchem Verein er Fan wird, mit welchem Verein er mitfiebert und welchen Verein wir dann vielleicht auch mal über eine komplette Saison hin verfolgen. Jay-Jay erzählt von unserem noch recht frischen Auslandstrip nach Split, von sympathischen Verbindungen zu Vereinen und von seiner Naturwissenschaftslehrerin. Außerdem besprechen wir, Sandhausen, Preussen Münster, den 1.FC Saarbrücken, Pauli und die anderen sowie die Vorteile von wasserlosen Urinalen, warum wir noch einmal nach Aalen müssen, was bei Union Berlin total eklig war, ob er sich eher für Dortmund oder eher für Schalke entscheiden würde und wie das Projekt insgesamt so weitergeht. Trotz der uhrzeitlich sehr späten Aufnahme und zwischendurch spürbaren Müdigkeitserscheinungen des Sohnes, hatten wir eine Menge Spaß und vielleicht habt ihr das ja auch. Wenn ja, wären wir für Feedback und Verbreitung recht dankbar, denn in Verbindung mit ein paar kleinen Anpassungen an unseren zukünftigen Themen sind wir auch auf tatkräftige Unterstützung von dem ein oder anderen Fußballfan angewiesen. Aber dazu später einmal mehr. Wir freuen uns also über Retweets, Kommentare, Verbreitungen, Anregungen, Kritik oder auch Rezensionen, sei es auf Itunes oder bei anderen Podcast-Playern. Außerdem freuen wir uns ggf. auch über Eure Fragen zum Thema, welches für die nächste Sendung gelost wurde. Gerne per Mail oder als Kommentar hier im Blog. Vielen Dank! Hier der im Podcast vom Sohn gewünschte Link zu seinem Interview. Zudem kann man hier im Interview mit der Wortpiratin nachlesen was wir so am Wochenende treiben.
Freundschaft und Autismus
Freundschaft ist das Thema dieser Folge. Eigentlich war geplant, dass Jay-Jay das Thema Freundschaft zusammen mit meinem besten Freund Sven bespricht. Das klappte leider nicht. Sven wagte es am Aufnahmewochenende im Urlaub zu sein. Jay-Jay ist verwundert, dass Sven trotzdem noch mein Freund ist. Das sagt viel über seinen Umgang mit dem Thema Freundschaft aus. Das Gespräch mit Sven werden wir nun aber in einem zweiten Teil veröffentlichen. Im ersten Teil sprechen Jay-Jay und ich über sein Forschungsprojekt, die Erlebnisse auf Klassenfahrt, er rezensiert Independence Day II, Aristoteles bekommt sein Fett weg und wir sprechen natürlich über Freundschaft. Viel Spaß! Magst du eine kleine Rezension zu unserem Podcast schreiben? Dann hier entlang.
Was ist Zeit?
Was ist Zeit? Zeit ist praktisch. Wir haben nun sogar Zeit gefunden, das Podcast-Equipment so anzuschließen, dass man uns hören kann. Fantastisch was man mit Zeit alles so anstellen kann. Jason und ich haben uns Zeit genommen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Er berichtet über sein Forschungsprojekt, über seine Präsentation an der Schule über die ich neulich berichtete und er erklärt warum Fußballspielen für ihn Zeitverschwendung war. Ich lerne enorm viel, insbesondere bezüglich seiner Wahrnehmung, was sein physikalisches Interesse im Vergleich zum Interesse am Fußballspiel bei anderen Kindern angeht. Zeit reinzuhören?
Asperger-Autismus und Schule
Wir sprechen über das Thema Schule in Verbindung mit Asperger-Autismus und Jason erzählt in dieser Episode von einer Diskussion mit seiner Religionslehrerin. Außerdem berichtet er von einer Geburtstagsfeier, zu der er eingeladen war.
Oma und Opa
In Episode #8 sprechen wir u.a über die besondere Beziehung des Sohnes zu seinen Großeltern. Was er von Ihnen gelernt hat, was er nur durch Ihre Hilfe geschafft hat und was er alles schon mit Ihnen erlebt hat.Sie sind fantastische Eltern und noch unglaublichere Großeltern. Ausserdem erzählt Jay-Jay ein wenig was er so erlebt hat in der jüngeren Vergangenheit und zum Abschluss erfolgt wie immer die große Auslosung unseres nächsten Themas.
Autismus und Fantasiewelt
Im vielleicht bisher am schwierigsten zu schreibenden Blogpost schilderte ich u.a meine Angst Jay-Jay würde sich gedanklich in eine Fantasiewelt verkrümeln. Man spürte beginnend im Januar 2015 kontinuierlich wie das Thema mit seinem eigenen Land wuchs und wucherte. Die Podcastaufzeichnung zur Folge Jay-Jay Land liegt zeitlich hinter vielen Maßnahmen zur Relativierung und Klarstellung und nach Terminen mit psychologischen Fachleuten. Meiner Frau ist es in all den Jahren gelungen ein ganz gutes Team an Fachleuten zusammen zu stellen auf die wir in schwierigen Situationen zurückgreifen können. Ausserdem wurde das Thema in seiner wöchentlichen Sitzung im Autismus-Therapie Institut vorsichtig behandelt. Im Laufe der letzten Monate ist es zu einigen durchaus akzeptablen Kompromissen gekommen. In Jay-Jay Land fliegen z.B. keine Drachen mehr. Aber was schreib ich hier rum. Jay-Jay erklärt die Bedeutung seines Landes ganz gut.
4 Grundkräfte im Universum
Jason (11) erklärt in dieser Episode die vier Grundkräfte des Universums: Gravitation, Elektromagnetismus, starke und schwache Kernkraft. Er zeigt, wie diese Kräfte vom fallenden Apfel bis zur Sonne im Alltag wirken, warum ohne sie keine Atome, keine Sterne und kein Leben existieren würden und was sie voneinander unterscheidet. Mit kindlicher Neugier und erstaunlich klaren Bildern führt Jason durch Konzepte, die sonst nur in Physikbüchern stehen – verständlich für Einsteiger:innen und spannend für alle, die Naturwissenschaft aus der Perspektive eines Kindes erleben wollen.
Liebe und Autismus
Liebe und Autismus. Ich spreche mit Jason über das Thema Liebe. Für mich das erste Thema unseres Podcasts dem ich ein wenig mit Sorge entgegen blickte. Mein Sohn liebt mich. Das weiß ich auch wenn er mir das noch nie aktiv gesagt hat. Seine Art es mir zu zeigen musste ich erst lernen zu verstehen. Jay-Jays Umgang mit dem Thema Liebe ist recht amüsant für Außenstehende und oft ernüchternd für Beteiligte. Er erzählt im Podcast von seiner Liebesliste, die er hat und wie die Frau so sein wird, die er mal liebt. Weil wir irgendwie beide wohl Probleme bei dem Thema hatten quatschen wir zu Beginn erst einmal über unsere vergangen beiden Touren. Wir waren in Prag beim Derby von Bohemians Prag gegen Dukla Prag und erlebten ein recht wildes Abenteuer als wir auf dem Rückweg über Clausnitz zur Solidaritätskundgebung fahren wollten. Ausserdem verschlug es uns mit 12.000 anderen Zuschauern in die vierte Liga. Waldhof Mannheim gegen Eintracht Trier hieß unser zweites Ausflugsziel und wie es der Zufall so will saßen wir neben einem Hardcore-Waldhof Fan, dem Jay-Jay aufrichtige Abneigung entgegenbrachte. Ausserdem hat der Radiorebellen-Podcast hat seinen ersten Skandal. Die Losbox mit unseren Themen ist verschwunden. Aber nun ja, hörts euch an. Unsere Folge über Liebe und Autismus.
Autismus und Geschwister
Um Geschwister sollte es eigentlich gehen. Thementreue entwickelt sich zu unserem Kryptonit. Wir schweiften ein wenig ab, aber die erste neue Interview-Gästin führt uns im Podcastfinale wieder zielsicher zum Thema. Jaaaaaaaaaaaaaaaa. Mehr Infos zu unserem Podcast findet man hier in der Erklärung zu Folge eins.
Autismus im Beruf
Lehrte mich Jason in Folge eins noch wie Sterne entstehen oder verriet mir in Folge zwei, wie Eltern eigentlich zu sein haben, so verrät er nun in Episode drei etwas zu seinem geplanten beruflichen Werdegang. Das ist konkret durchgetaktet und größtenteils steht sogar schon fest, was er mit all seinem Geld veranstalten wird. Er berichtet ausserdem über sein erstes selbst verdientes Geld und wir haben eine Menge Spaß bei der Themenauslosungspanne. Letztendlich fasst er final dann doch wieder alles perfekt zusammen: „Mit Geld kann man nicht alles kaufen.“ So ist es. Notes von Jason Papsi und ich unterstützen die well:fair Neven Subotic Stiftung und du solltest das auch tun. www.torefuerneven.de. Mitmachen und mit ein wenig Fußballspaß richtig effizient Gutes tun.
Eltern und Autismus
Eltern und Autismus. Man hat sie, man braucht sie, man liebt sie, man hat sie vielleicht schon einmal verflucht, weil sie doch so uneinsichtig, unfair, altmodisch, peinlich sind, während man selbst die Weisheit, die Reife und das Know-how des Lebens schon in frühpubertären Jahren mit der großen Kelle rund um die Uhr eingeflößt bekam. Schlimm. Irgendwann kommt der Tag an dem man sie unendlich vermisst und man vielleicht bereut, dass man Ihnen nicht oft genug danke gesagt hat. Ruft mal bei Mama und Papa an, sofern ihr noch die Gelegenheit dazu habt und sagt ihnen mal, wie sehr ihr sie liebt. Funktioniert übrigens auch bei anderen lieben Menschen. Jason und ich sprechen über das „Eltern sein“ mit kleinen Ausflügen ins Jay-Jay Land, über Papas, die mit Geld nicht umgehen können, über ausrastende Mamis, seine Probleme mit Mädchen, warum Mami geheult hat, wie gut es ihm tat, jemanden zu beleidigen und die große Auslosung zum Thema für Folge drei. Viel Spaß.