
Radio München
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Licht vs Dunkelheit: Vom Prinzip der Polarität - von Milosz Matuschek
„Gelassenheit“, schreibt der Philosoph Wilhelm Schmid, „ist das Gefühl und der Gedanke, sich in einer Unendlichkeit geborgen zu wissen, für die es nicht wichtig ist, welchen Namen sie trägt.“ Gelassen zu sein hat viel damit zu tun, Ereignisse in einem größeren Rahmen einzuordnen, erscheinen sie auf den ersten Blick nun als günstig oder als ungünstig. So relativieren sie sich, und können uns nicht so leicht aus der Bahn werfen. Wir bleiben am Boden, ohne uns zu krümmen. Es verhindert zugleich, dass wir das Böse oder das Gute an sich bemühen. Denn im Guten ist auch Schlechtes enthalten und im Schlechten Gutes – auch wenn wir es nicht gleich erkennen können. Unser Leben ist gar nicht denkbar ohne die Spannung zwischen Gegensätzen. Keiner dieser Pole kann für sich existieren. Wärme gibt es nur, weil es auch Kälte gibt. Glück nur, weil es auch Pech gibt. Und Licht nur, weil es auch Dunkelheit gibt. Gäbe es den Tod nicht und die Angst davor, wie könnten wir uns über das Leben freuen? In seinem Beitrag „Licht vs Dunkelheit: Vom Prinzip der Polarität“ zeigt Milosz Matuschek, warum es wichtig ist, die Polarität als Wesen des Lebens anzuerkennen. Der Beitrag erschien zunächst auf seinem Blog „Freischwebende Intelligenz“: https://www.freischwebende-intelligenz.org Sprecherin: Sabrina Khalil. Bild: Milosz Matuschek www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Eine Bahnfahrt
Die Progrome im November 1938 markierten den Übergang von der gesellschaftlichen Ausgrenzung der Juden zu deren systematischer Vernichtung. Trotz Hitlers unverhohlener Genozid-Rhetorik hatten viele Juden nicht geglaubt, was auf sie zukommen würde. Zu monströs klangen seine Pläne, als dass sie Realität werden konnten. Immerhin lebten die meisten Juden bis zu Hitlers Machtergreifung wie alle anderen Deutschen und waren – so viel zum Thema „jüdische Rasse“ – auch nicht von ihnen zu unterscheiden. Andernfalls hätte es keiner gelben Sterne bedurft, um sie als „Juden“ kenntlich zu machen. In seinem Essay Wie aus Nachbarn Juden wurden schreibt der 2015 verstorbene Soziologe Ulrich Beck: „Es waren nicht ‘Rassejuden‘ (Nürnberger Gesetze), sondern (jüdische) Nachbarn, die durch öffentlich geschürten Hass und bürokratische Maßnahmen zu ‘Fremden’, zu ‘Fremdblütigen‘, zu ‘Rassejuden’ gemacht und ‘aus dem deutschen Volkskörper ausgeschieden’ wurden (so die nichts verschleiernde Sprache des ‘Gesetzes zum Schutze des deutschen Blutes’). Unsere Autorin Mónica Simon hat einen sehr persönlichen Bezug zu dieser Zeit. Hören Sie Ihre Geschichte „Eine Bahnfahrt“ - gewidmet den Opfern des Holocaust. Gelesen von Mónica Simon. Musik und Sounddesign: Sami Hammi Bild: Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Der Mann der großen Versprechen - von Christoph Pfluger
Seit rund einer Woche ist er zurück: Donald Trump. Für die einen ist er der Anfang von etwas Neuem. Für die anderen der Anfang vom Ende. Was bei all dem gleichzeitig eintretenden Entsetzen und der Euphorie über seine Wiederwahl oft außer Acht gelassen wird, ist die Verfasstheit des Amerikas, welches er „great again“ machen möchte. Der Zahn der Zeit nagt am Imperium. Wie man es auch dreht und wendet – die USA haben den Anschluss an das 21. Jahrhundert verpasst, während die Finanzmachtstrukturen sich zementieren und von parlamentarischen Entscheidungen nicht tangieren lassen. Ungeachtet dessen ruft Trump ein „goldenes Zeitalter“ aus. Ein „goldenes Zeitalter“ für eine Nation, deren einst stolze Währung seit über einem halben Jahrhundert nicht mehr vom Gold gedeckt ist. Über diese und andere Widersprüchlichkeiten hat sich Christoph Pfluger in seinem Zeitpunkt-Magazin Gedanken gemacht. Hören Sie seinen Text „Der Mann der grossen Versprechen“, nachzulesen im Zeitpunkt. https://zeitpunkt.ch/der-mann-der-grossen-versprechen Sprecherin: Sabrina Khalil Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Messer und Gabel - von Gunther Sosna
Alles statische scheint ins Wanken zu kommen. Im Guten wie im Schlechten. Im Wandel begriffen sind auch die Ausbeutungsstrukturen, an denen wir alle mehr oder weniger, mal als Konsument, mal als Ausgebeuteter beteiligt sind. Die Verwertungs- und Profitlogik verheddert sich zunehmen und unumkehrbar in ihren eigenen Widersprüchen und Grenzen. Am Horizont unserer Zeit zeichnet sich eine Massenarbeitslosigkeit ab, da ein Gros der heutigen Berufe durch die KI wegrationalisiert werden. Wie kann ein auf Konsumenten angewiesenes Profitregime überleben, wenn ein großer Teil der Gesellschaft nicht mehr in Lohn und Brot steht? Gunther Sosna hat sich dazu Gedanken gemacht und die heutigen Entwicklungen in die Geschichte des Kapitalismus eingebettet. Hören Sie hierzu seinen Text „Messer und Gabel“. Sprecher: Ulrich Allroggen Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Google und die demokratischen Verhältnisse - mit Dr. Michael Andrick
„Wir leben in einer Wissensgesellschaft.“ - wäre mal so eine Behauptung, die man aufstellen könnte. Wenn wir wollen, können wir alles wissen, Dank des großen, world wide web. Aber was finden wir da? Was bedeutet das, was wir finden, für den Begriff des Wissens, für unser Denken und … für unser Weltverständnis? Unsere Redakteurin Eva Schmidt stolperte über die Forderung nach einer öffentlichen Suchmaschine von dem Philosophen, IT-Manager und Kolumnisten Dr. Michael Andrick aus Ende 2022. Sie lud den Autor zum Gespräch, auch, weil sein letztes Buch „Im Moralgefängnis“ heißt und von der Sprachlosigkeit und Einengung des Diskursraumes handelt. Zunächst wollte sie von Dr. Michael Andrick wissen, welche Suchmaschine er auf welchen Geräten für welche Zwecke benützt: Sein Buch: https://westendverlag.de/Im-Moralgefaengnis/2076 www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Eine Stunde Klassik! Ruth Liebscher singt die Winterreise
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.

Verrat / Verzweiflung / Vertrauensverlust - Gretchen entschwärzt.6
Herz offen, Geist offen, so kennt man das Gretchen, aus Gretchens Dorf, dem Gretchen auf Youtube und aus all ihren Texten. Die Philosophin und Autorin Sylvie-Sophie Schindler ist das Gretchen und entschwärzt jetzt die Geschichten von Diffamierungen, Tabus und Maulkörben, die möglicherweise zwanzig Millionen Menschen in diesem Land der letzten vier Jahren erleben mussten. Sie sollen weiterhin schweigen, geht es nach Buyx, Drosten & Co, die von den „toxischen Stimmen aus dem Untergrund“ sprechen. Doch diesmal wäre es schön, wenn kein Trauma zurück bliebe, wenn die Schuld sich nicht verfestigte, sondern alle Herzen und Seelen erreicht würden, mit jeder einzelnen Geschichte, die erzählt wird. Hören Sie jetzt: Gretchen entschwärzt: Verrat / Verzweiflung / Vertrauensverlust Heute mit: Mani Keller, Sänger Nicole Malavasi, Gemeindemitarbeiterin (Gesundheitsamt-Aushilfe während der Pandemie) Paul Soldan, Autor Anne Lehniger, Studentin Die ausführlichen Gespräche hören Sie auf dem Youtube-Kanal Das Gretchen. Erzählen auch Sie gerne rückblickend auf die Covid-Jahre, ihre Geschichte. Zur Terminverabredung schreiben Sie an [email protected]. www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Störfaktor Multipolar
Diederich Heßling ist einer, der nach oben buckelt, nach unten tritt. So beschrieb Heinrich Mann in seinem 1918 erschienenen Roman Der Untertan den Prototypen des Bürgers im deutschen Kaiserreich. Ein Typ, den Herrscher brauchen, um ihre Macht zu sichern. Die Staatsform spielt allerdings dabei offenbar keine Rolle.: Opportunismus ist immer noch eine Karrieregarantie in diesem Land. Systemübergreifend spült es diese Duckmäuser nach oben, denn Mächtige – ob gewählt oder geputscht – wollen keine Kritik erfahren. Sie brauchen Ja-Sager, wenn es um die eigene Meinung geht – und Nein-Sager, wenn es um andere Meinungen geht. Daher findet man Kriecher wie Heßling heute überall: in Parteien und Medien, in Ethik-Kommissionen und Meinungsforschungsinstituten. Das durfte auch das Online-Magazin Multipolar erfahren, als es die Herausgabe der RKI-Protokolle erstritt und veröffentlichte. Am anschließenden Multipolar-Bashing beteiligte sich auch die angeblich „neutrale“ Online-Enzyklopädie Wikipedia, bei der schon länger eine starke Schlagseite Richtung Wertewesten zu erkennen ist. Seither ist Multipolar quasi offiziell ein „verschwörungstheoretisches Alternativmedium“ – ein schon grammatikalisch dümmliches Konstrukt, da ein Magazin nicht „theoretisch“ sein kann. Hören Sie einen Beitrag der Multipolar-Redaktion über ihre Rolle als Störfaktor im Mainstream-Getriebe. Sprecher: Ulrich Allroggen Der Text erschien zuerst beim Online-Magazin Multipolar: https://multipolar-magazin.de/artikel/stoerfaktor-multipolar Bildquellen: Wikipedia / Collage: Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Der Name des Dichters - von Mónica Simon
Spricht oder sprach man in Ihrer Familie darüber? Über damals? Diese Zeit? Diese zwölf düsteren Jahre? Falls ja, falls in Ihrer Familie kein Tuch des Schweigens über dieser Zeit liegt, dann wäre die nächste Frage… wie spricht oder sprach man darüber? Wurde von den angehörigen Zeitzeugen darüber gesprochen, als sei man selbst gar nicht dabei gewesen? Als würden sie etwas beschreiben, was sie aus sicherer Distanz, von der Kuppe eines nahegelegenen Hügel aus beobachtet hatten? Als wären sie selbst darin gar nicht involviert gewesen? Bis heute liegt der Mehltau eines kollektiven Traumas über deutschen Familien, Gemeinschaften, ja über der gesamten Bevölkerung. Täter wie Opfer fanden danach keine Worte für das Unaussprechliche. Nun, vielleicht sind es die Geschichten, die den Schrecken der damaligen Zeit begreifbar machen können...oder auch nicht. Mónica Simon ist Tochter eines unter dem NS-Regime Verfolgten. Mit ihrer Geschichte „Der Name des Dichters“ wagte sie sich daran, passende Worte für den Schrecken dieser Zeit zu finden. Doch das Unterfangen, das Unbegreifliche in Begriffe zu packen, stößt naturnotwendig an seine Grenzen. Und doch ist am Ende eine ergreifende Erzählung entstanden. Radio München veröffentlicht diese Geschichte kurz vor dem 86. Jahrestag der Novemberpogrome, in Gedenken an die unzähligen Menschen, die den damaligen Schrecken zum Opfer fielen. Sabrina Khalil hat der Geschichte ihre Stimme verliehen. Bild: KI Eine Verfilmung der Kurzgeschichte finden Sie hier: https://youtu.be/N2zoQUQpqBo?si=ZMlhIRyi7S9eY4J1 www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Es war einmal ... Vorfall im Fahrstuhl
... ein polit-satirisches Märchen: Beatrix nimmt auf dem Weg in ihr Bundestags-Büro den Fahrstuhl. Als wäre es nicht schlimm genug, dass sie diesen mit Tessa teilen muss, endet die Fahrt dann auch noch überraschend vor dem Ziel ... www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Wem gehört das Land? Von Tom-Oliver Regenauer
Über den ersten Menschen, der ein Stück Land umzäunte und behauptete, dies gehöre nun ihm, schrieb Jean-Jacques Rousseau: „Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört.“ Seit der Sesshaftwerdung des Menschen wurden abertausende Kilometer an Zäunen gezogen. Ein Großteil der Erdoberfläche gilt mittlerweile als „Privatgrund“. „Betreten verboten“, heißt es auf davor. Aber glücklicherweise gibt es noch Grün und wilde Ländereien die niemand sein Eigen nennt. Die bayerische Verfassung sieht beispielsweise vor, dass Seeufer frei zugänglich sein müssen. Sie dürfen nicht durch Privatgrundstücke der öffentlichen Zugänglichkeit entzogen sein. Doch der romantische Schein trügt. Die UN schickt sich mit ihrem „30 X 30“-Programm an, zunächst 30 Prozent des Planeten unter Naturschutz zu stellen. Das klingt wunderbar, entpuppt sich allerdings als Enteignung der planetaren Gemeinschaftsgüter. Wie das? Hören Sie hierzu Tom-Oliver Regenauers Text „der Biofeudalismus“. Sprecher: Karsten Troyke Nachzulesen bei Tom-Oliver Regenauer: https://www.regenauer.press/ Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Paradiessucher - von Rena Dumont
»Ich kann nicht gehen«, sagt sie leise. »Ich kann … ich kann dich hier nicht allein lassen... Du bist mein Zuhause. Niemand ist dort, der mich halten würde. Das wirst du erst verstehen, wenn du eigene Kinder hast. Eine Mutter liebt ihre Kinder bedingungslos.« Diese Eingangsworte schreibt Rena Dumont in ihrem Jugendroman „Paradiessucher“. Jetzt hat sie die tragikomische Story ihrer Flucht aus dem Jahr 1986 mit der Freien Theater Company auf die Bühne in der Münchner Mucca Halle gebracht. Sie sagt: Das Thema liegt gar nicht so lange zurück und betrifft uns erneut: Kalter Krieg - Flucht - Mutter-Tochter Beziehung - Integration - Heimatverlust - 80er Jahre - Pubertät. Diese Theaterarbeit sei – im wahrsten Sinne – ein Upcycling. Nicht nur inhaltlich. Es werden keine neuen Kostüme und Kulissen erworben oder gebaut. Aus alter Bekleidung werden die Kostüme kreiert, aus bereits vorhandenem Mobiliar das Bühnenbild gestaltet. Die ausverkaufte Première der Bühnenadaption des Jugendromans von Rena Dumont ist am 7. November in der Mucca Halle, weitere Vorstellungen sind am 9.und 10. und vom 14. bis 17. November jeweils um 19 Uhr in der Schwere Reisterstraße 2. Es ist ab 12 Jahren empfohoen. Karten gibt es für 14 Euro, ermäßigt für 10 Euro. Reservierungen über [email protected] oder etwas teurer über Münchenticket oder an der Abendkasse.

Collateral - Therérsia, 74 Jahre
Getriggert durch Angst, getrieben von Solidaritätsaufrufen, überzeugt von der Aussage „wirksam und sicher“ aus berufenen Mündern, unterzogen sich Millionen von Menschen einer Gentherapie, die ihnen als Impfung verkauft wurde. Viele tragen nun massive Schäden davon. Aber sie werden nicht gesehen und nicht gehört. Mit wenigen Ausnahmen kommen sie in der Öffentlichkeit nicht zu Wort. Nicht nur in der breiten Gesellschaft, auch bei Ärzten, in medizinischen Einrichtungen, an Arbeitsplätzen, im Freundeskreis oder in der Familie glaubt man ihnen oft nicht. Eine transparente Berichterstattung über Folgeschäden der sogenannten Impfung ist dringend erforderlich. Mit einer Reihe von sehr persönlichen, künstlerischen Foto- und Film- Portraits gibt die Gruppe COLLATERAL den Geschädigten und Ungesehenen Stimme und Gesicht. Wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden und ebenfalls erzählen möchten, wie es Ihnen geht, melden Sie sich bitte unter [email protected]. Copyright Bild & Ton: COLLATERAL Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Teuflisch gut - von Kerstin Chavent
Na? Gehören Sie auch zu den Guten? Also zu denen, die nicht die Bösen sind? Die Bösen also, das sind ja bekanntlich immer die anderen, niemals jene, zu denen man sich selbst zählt, nicht wahr? Ist es wirklich so einfach? Manche machen es sich so sträflich einfach. Erkennbar ist dieser Fakt an der zunehmenden Polarisierung und Feindbildzementierung im öffentlichen Diskurs oder dem, was noch daran erinnert. Die Frontlinien scheinen glasklar: drüben die Bösen, diesseits die Guten. Doch verläuft diese Frontlinie zwischen dem, was wir als „gut“ und „böse“ beschreiben - wenn wir ehrlich sind - nicht vielmehr durch uns selbst hindurch? Und wenn dem so wäre, müssten wir dann nicht unseren erhobenen Zeigefinger senken? Denn mit jedem Fingerzeig deuten drei weitere Finger auf uns zurück. Liegt vielleicht in der Anerkennung der eigenen, inneren Zerrissenheit zwischen der hellen und dunklen Seiten der Schlüssel zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung? Hören Sie hierzu Kerstin Chavents Text „Teuflisch gut“, der zunächst bei Manova erschienen war. https://www.manova.news/artikel/teuflisch-gut Sprecherin: Sabrina Khalil Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Eine Stunde Klassik! Chaconne mal vier
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung. Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

ArchivWare vom 1. 7. 22 - Achtung, Kinderfeinde: Ein Kommentar von Sylvie - Sophie Schindler
ArchivWare vom 1. Juli 2022 - Es werden weniger Kinder in Deutschland geboren. Der Trend ist schon seit Jahrzehnten zu beobachten. Neu ist der drastische Rückgang im ersten Quartal 2022 um etwa 20.000 Lebendgeburten. Einige Ärzte und Wissenschaftler untersuchen einen möglichen Zusammenhang mit der neun Monate vorher begonnenen sogenannten Impfung bei den 18-59-jährigen. Der wäre dramatisch. Wahrscheinlich gibt es aber auch andere Gründe, warum plötzlich Frauen weniger Kinder bekommen. Unsere Autorin Sylvie-Sophie Schindler meint, Zeitgeist-Surferinnen und Feministen sähen Kinder als Armutsfalle an, der Nachwuchs werde mit Psychopharmaka ruhiggestellt oder gar abgetrieben. Sie fragt sich in ihrem Kommentar: Achtung, Kinderfeinde, woher diese Frostherzigkeit kommen könnte. Sylvie-Sophie Schindler ist nicht nur Autorin, sondern auch Philosophin und Erzieherin. Ihren Text hat Sabrina Khalil eingelesen. Er war zunächst in der Weltwoche erschienen.

Belästigungen #29 - Warum wollt ihr unbedingt sterben?
Eine Kolumne von Michael Sailer, jeden ersten Freitag bei Radio München. Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

BSW-Positionspapier schafft Glaubwürdigkeitsproblem
In der Physik bezeichnet ein Lichtjahr die Entfernung, die Licht in einem Jahr zurücklegt. Analog dazu wäre ein Wahlversprechen der Zeitraum zwischen einem Wahlversprechen und dem Wahltag. Danach verschwindet das Versprechen wie eine sich selbst löschende E-Mail. Die nächste Wahl ist dann erst wieder in vier oder fünf Jahren. In dieser Zeit legt ein Lichtstrahl 37,84 bis 47,3 Billionen Kilometer zurück. Bis dahin sind die Hirne der Wähler längst mit neuen alten Katastrophen und Versprechen voll gekleistert. Die kurze Halbwertszeit von Wahlversprechen ist eine parteiübergreifende Konstante. Wo Macht lockt, ist Verantwortung entbehrlich. Keine Überraschung bieten daher auch die aktuellen Regierungsverhandlungen in Thüringen, an denen sich auch das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) beteiligt. Angetreten als letzte im Bundestag vertretene Partei mit echten linken Positionen ist sie gerade dabei, eben diese zu verraten. So sieht es unser Autor Norbert Häring in seiner Analyse. Sprecherin: Sabrina Khalil Bild: BSW-Thüringen Der Beitrag erschien zunächst auf Norbert Härings Blog "Geld und mehr": https://norberthaering.de/news/bsw-thueringen/ Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Trump und die Stürme des Hasses - von Charles Eisenstein
In zwei Wochen ist eine der hitzigen US-Präsidentenwahlen in der Geschichte der Vereinigten Staaten vorbei. Geflogen sind diesmal nicht nur Worte, sondern auch Kugeln. Über den zukünftigen Verlauf der USA wird unerbittlich gekämpft…. Unabhängig vom Ausgang der Schicksalswahl stehen die 56 Bundesstaaten vor einer historischen Zerreißprobe. Zerrissen ist nämlich die US-amerikanische Gesellschaft wie kaum zuvor. Der diesjährig ins Kino gekommene Film „Civil War“ von Alex Garland scheint auf der Leinwand bereits vorwegzunehmen, was Amerika schlimmstenfalls blühen könnte. Wie lässt sich also das Abdriften einer Gesellschaft in bürgerkriegsähnliche Zustände verhindern? Der Philosoph Charles Eisenstein formulierte hierzu sechs friedfertige, auf Versöhnung und Deeskalation ausgerichtete Thesen. Ihre Umsetzung erfordert Besonnenheit und ein weises Gemüt. Ob Donald Trump und Kamala Harris dies vorzuweisen haben? Hören Sie seine sechs Thesen in dem Text „Trump und die Stürme des Hasses“, der zunächst bei auf seinem Substack erschienen war und von Ingrid Suprayan, Janet Klünder und Bobbdy Langer ins Deutsche übersetzt wurde. https://charleseisensteindeutsch.substack.com/p/trump-und-die-sturme-des-hasses Sprecher: Karsten Troyke Bild: KI

Wir werden alle sterben!
„Seitdem ich ich erinnern kann, begleitet mich das Gefühl, dass alles immer schlimmer wird. Wahrscheinlich bin ich deshalb Journalist geworden, Meistens beschreibe ich dabei Dinge, die heute schlechter sind als gestern“, erzählt der Journalist Ben Knight in seinem Dokumentarfilm „Wir werden all sterben“. Wie gehen wir um mit unserem Unbehagen an einer Epoche, in der die Krisen Samba tanzen? Ben Knight hat sich auf den Weg gemacht und Menschen besucht, die teils sehr genaue Vorstellungen davon haben, wie es weitergeht, wenn es nicht mehr weitergeht. Jonny Rieder hat für Sie den Film gesehen und für uns eine Rezension geschrieben. Sprecher: Ulrich Allroggen Foto: Ben Knight Der Film startet am 31. Oktober und läuft u.a. vom 7. bis 13. November 2024 im Münchner Werkstattkino. Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ

Eine Stunde Klassik! Meine Lieblingsstücke 3
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung. Radio München https://www.radiomuenchen.net/ https://soundcloud.com/radiomuenchen https://www.facebook.com/radiomuenchen https://www.instagram.com/radio_muenchen/ https://twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

ArchivWare vom 28. 6. 22 - Die unvollendete Utopie: Das souveräne Individuum - von Milosz Matuschek
ArchivWare vom 28. Juni 2022 - Erfinder, selbständige Unternehmer, innovative Künstler und anti-akademische Denker werden oft von der Geschichte geschmäht. Sie sind tapfer, setzen sich für ihre Ideen ein und nehmen es hin, in einer Welt zu leben, die sie nicht versteht. Sie handeln und sind glücklich. So ähnlich stellt sich der Autor Nassim Nicholas Taleb das souveräne Individuum vor. Könnten wir alle unser Leben so genießen? Oder wird es immer diesen Teil der Gesellschaft geben, der Führung benötigt? Es sei eine unvollendete Utopie, meint der Autor und Jurist Milosz Matuschek, doch die Selbstermächtigung könne man sich selbst verordnen. Die Werkzeuge der Befreiung hätten wir bereits in der Hand. Hören Sie jetzt den zweiten Teil von „Morgenröte der Freiheit“ mit dem Titel „Die unvollendete Utopie: Das souveräne Individuum“. Gelesen haben ihn Sabrina Khalil und Ulrich Allroggen. Nachzulesen auf www.freischwebende-intelligenz.org

Studie an Babys mit Corona-modmRNA geplant
Corona und keine Ende. Trotz fehlender Aufarbeitung der staatlichen Maßnahmen, trotz einer wachsenden Zahl dokumentierter Folgeschäden durch die Verabreichung sogenannter „Covid-19-Impfstoffe“, trotz der staatlichen Haftungsbefreiung für Pharma-Unternehmen werden die Risiken der vermeintlichen Impfung weiterhin verharmlost - als wäre nie etwas gewesen. Das Helmholtz-Institut in München plant sogar sogenannte „Corona-Impfstoffe“ an Säuglingen zu testen, um eine mögliche Diabetes-vorbeugende Wirkung zu untersuchen. Drei Mal sollen die Kleinsten mit der Corona-Vaccine testweise behandelt werden. Das berichtete jüngst das Online-Magazin Multipolar. Multipolars Hartnäckigkeit verdanken wir auch die Herausgabe der geschwärzten RKI-Protokolle. Sprecher: Ulrich Allroggen Finden Sie den Text zum Nachlesen beim Online-Magazin Multipolar. https://multipolar-magazin.de/meldungen/0121 Foto: freestockgallery.de / Freepik (Collage: Radio München) Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Was ist nur aus Israel geworden? Von Milosz Matuschek
„Wertewesten“ – so tituliert sich seit Jahren der neoliberale Westen, das heißt, die USA und ihre europäischen Interessenvertreter. Die Botschaft lautet: In diesen Ländern gelten Werte wie die allgemeinen Menschenrechte oder demokratische Grundsätze. Andernorts, existieren bestenfalls untergeordnete Werte. Und wer keine gleichwertigen Werte hat, so die wertewestliche Folgerung, hat auch keinen Anspruch auf Rechte, die sich aus diesen Werten ableiten lassen könnten. So könnte sich die Haltung von Politik und Quantitätsmedien erklären, wenn sie zwei der kriegerischsten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg – Israel und die USA – moralische Blankoschecks ausstellen, damit sie nach Belieben genau das tun können, was sie dem Nicht-Wertewesten unterstellen? Im Krieg lassen sich Täter und Opfer selten so leicht unterscheiden wie in Politikerreden. Wir wollen nicht ur-teilen, also im Urgrund teilen, denn dahin können wir weder denken, noch uns hineinversetzen. Wir wollen Ihnen die Möglichkeit geben, verschiedene Sichtweisen zu hören und sich weiter und weiter Ihre Meinung zu bilden. Drum, nach Karsten Troykes „Paroles, Paroles, Paroles“ Milosz Matuscheks Text: „Was ist nur aus Israel geworden“. Der Jurist und Autor schreibt über die wertewestliche Blindheit gegenüber israelischen Fanatikern und Hasspredigern. Sprecherin: Sabrina Khalil Den Text zum Nachlesen finden Sie auf dem Blog Freischwebende Intelligenz von Milosz Matuschek: freischwebende-intelligenz.org Foto: Leopictures auf Pixabay Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Paroles, Paroles, Paroles - von Karsten Troyke
Warum Krieg? Warum dieses Recht haben wollen und dafür über Leichen gehen? Laotse, der Gründer des Taoismus, hatte eine andere Vorstellung: „Siegen und sich nicht brüsten, siegen und sich nicht rühmen, siegen und nicht stolz auf den Sieg sein, gezwungen nur sei man ein Sieger – nicht, um zu zwingen.“ Was offenbart dieser Gedanke an Handlungsspielraum, fragt sich unser Autor, der Schauspieler und Musiker Karsten Troyke, in einem sehr persönlichen Text angesichts der Katastrophe in Gaza und der damit einhergehenden Spaltung in der Gesellschaft. Nein, es ist nicht einfach – mit dem Urteil: Hier die Guten, dort die Bösen. Wer hat angefangen? Wer trägt die Schuld? Auch für alles was nach diesem sogenannten Anfang kommt? Wir wollen nicht ur-teilen, also im Urgrund teilen, denn dahin können wir weder denken, noch uns hineinversetzen. Wir wollen Ihnen, liebe Hörer, verschiedene Sichtweisen präsentieren, für Ihre ureigene Meinung. Hören „Paroles, Paroles, Paroles“ von Karsten Troyke. Sprecher: Karsten Troyke Foto: Frans van Heerden's Photography Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Collateral - Alexandra, 64 Jahre
Getriggert durch Angst, getrieben von Solidaritätsaufrufen, überzeugt von der Aussage „wirksam und sicher“ aus berufenen Mündern, unterzogen sich Millionen von Menschen einer Gentherapie, die ihnen als Impfung verkauft wurde. Viele tragen nun massive Schäden davon. Aber sie werden nicht gesehen und nicht gehört. Mit wenigen Ausnahmen kommen sie in der Öffentlichkeit nicht zu Wort. Nicht nur in der breiten Gesellschaft, auch bei Ärzten, in medizinischen Einrichtungen, an Arbeitsplätzen, im Freundeskreis oder in der Familie glaubt man ihnen oft nicht. Eine transparente Berichterstattung über Folgeschäden der sogenannten Impfung ist dringend erforderlich. Mit einer Reihe von sehr persönlichen, künstlerischen Foto- und Film- Portraits gibt die Gruppe COLLATERAL den Geschädigten und Ungesehenen Stimme und Gesicht. Wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden und ebenfalls erzählen möchten, wie es Ihnen geht, melden Sie sich bitte unter [email protected]. Copyright Bild & Ton: COLLATERAL

Organspende im Zwielicht - von Sylvie-Sophie Schindler
„Mein Körper gehört mir“ - sind wir uns darüber einig? Wenn ja, wie lange aber bin ich ich, wie lange reicht mein Bestimmungsrecht? Wann bin ich tot? Wodurch wird meine Totenruhe gestört? Und ab wann habe ich für andere mein körperliches Material zur Verfügung zu stellen? Das sind ein paar der ethischen Fragen, die rechtlich geklärt sein wollen, bevor mir Organe entnommen werden. Die FDP hingegen will – in Folge der Vorschläge des Gesundheitsministers Lauterbach - aktuell für eine Erleichterung der Organspende sorgen. Sie will die Bedingungen dafür ändern, wer als tot gilt. Nach ihr soll die Feststellung des sogenannten Hirntods nicht mehr nötig sein, sondern der Herzstillstand ausreichen, weil er schlicht einfacher festzumachen sei. Aber bereits das Hirn-Tod-Konzept war für einige Wissenschaftler, Mediziner und Ethiker ein tönernes Konstrukt. Hören Sie Sylvie-Sophie Schindlers Text: „Organspende im Zwielicht“. Ulrich Allroggen hat ihn eingelesen. https://www.youtube.com/@dasgretchen Radio München https://www.radiomuenchen.net/ https://soundcloud.com/radiomuenchen https://www.facebook.com/radiomuenchen https://www.instagram.com/radio_muenchen/ https://twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Eine Stunde Klassik! Zwei russische Symphonien
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.

ArchivWare vom 27. Juni 22 - Entfachen wir jetzt die Flamme der Freihei - von Milosz Matuschek
ArchivWare vom 27. Juni 2022 - Freiheit hat in diesen Zeiten kaum mehr Bedeutung als ein täglich abzureißender und zu zerknüllender Kalenderspruch. Die Freiheitsidee hatte in Deutschland nie einen einfachen Stand, meint der Autor und Jurist Milosz Matuschek. Es sei an der Zeit, sie zu reaktivieren, und zwar ohne die falschen Freunde der Freiheit. Hören Sie hier seinen Text: Entfachen wir jetzt die Flamme der Freiheit! Es ist der erste von zwei Texten unter der Überschrift: „Morgenröte der Freiheit“. Nächste Woche gibt’s zur selben Zeit den zweiten Teil unter dem Titel: Die unvollendete Utopie: Das souveräne Individuum. Gelesen haben Sabrina Khalil und Ulrich Allroggen. Finden Sie beide Texte zum Nachlesen auf dem Blog Freischwebende Intelligenz von Milosz Matuschek. www.freischwebende-intelligenz.org

Kunst und Kultur gegen den Strom - Eine Rezension von Jonny Rieder
Wir befinden uns im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts. Alle Künstler Deutschlands bejubeln die Corona-Maßnahmen und die Waffenlieferungen an die Ukraine und Israel. Alle Künstler? Nein! Eine kleine Schar unbeugsamer Kabarettisten, Musiker, Poeten, Fotografen und Zeichner hört nicht auf, dem Imperium Widerstand zu leisten. Und sie tut dies mit Witz, Mut und dem Anspruch, Gleichgesinnte aus der Isolation zu befreien. Der Journalist Eugen Zentner würdigt diese unangepassten Künstler und Kulturmenschen der letzten Jahre in Buchform: Kunst und Kultur gegen den Strom, Band 3 der Reihe The Great Weset. Unser Autor Jonny Rieder hat es gelesen. Das Buch ist erschienen am 30. August im Massel-Verlag, hat 196 Seiten und kostet 21,50 Euro. Sprecher: Ulrich Allroggen. Bild: Robert Hettich - Get Together, 2006 Radio München https://www.radiomuenchen.net/ https://soundcloud.com/radiomuenchen https://www.facebook.com/radiomuenchen https://www.instagram.com/radio_muenchen/ https://twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin Cash (BCH): qqdt3fd56cuwvkqhdwnghskrw8lk75fs6g9pqzejxw Bitcoin (BTC): 3G1wDDH2CDPJ9DHan5TTpsfpSXWhNMCZmQ Ethereum (ETH): 0xB41106C0fa3974353Ef86F62B62228A0f4ad7fe9

Müdigkeit, Chaos, Utopie - von Gunther Sosna
Na? Wo drückt der Schuh? Drückt er bei jedem Schritt auf dem westlichen Way of life? Drückt und schmerzt es dumpf, obwohl wir uns durch eine Welt bewegen, die frei von materiellem Mangel ist? Oder liegt genau dort die Wurzel des Schmerzes? Dort, zwischen all der materiellen Fülle, in dieser Lücke, wo die Seele keinen Raum für Sinn, Schönheit und Glück findet? Und wenn dem so ist, wie können sich Menschen in dieser seelischen Verfasstheit dazu aufraffen, die bestehenden Verhältnisse zu überwinden? Der Psychologe und Soziologe Gunther Sosna hat sich in seinem Text „Müdigkeit, Chaos, Utopie“ dazu Gedanken gemacht. Der Text war zunächst bei Manova erschienen. https://www.manova.news/artikel/mudigkeit-chaos-utopie Sprecher: Sabrina Khalil Bild: KI

Lügen mit Lügen heilen, Herr Drosten? Von Norbert Häring
Mit dem Hashtag #RichtigErinnern werden die Vergehen der Corona-Akteure archiviert und bei Bedarf wieder hervorgeholt. Dann nämlich, wenn sich beispielsweise Tonangeber des Regierungsnarratives im Nachgang in Widersprüche verstricken oder schlichtweg… lügen. Das tat kürzlich der über Jahre gefeierte Virologe Christian Drosten. In einem Interview mit T-Online behauptet er, trotz leicht zu recherchierender Gegenbeweise, er habe niemals eine Impfpflicht gefordert. Wenngleich er dies nie in diesem Wortlaut tat, so implizierten seine Äußerungen in den Corona-Jahren genau dies. Norbert Häring hat diesem neuen Kapitel aus der unverändert stockenden Corona-Aufarbeitung einen Beitrag gewidmet. Hören Sie seinen Text „Lügen mit Lügen heilen, Herr Drosten?“. Sprecher Karsten Troyke. Norbert Härings Text ist nachzulesen unter: https://norberthaering.de/news/drosten-impfpflicht/

Schuld - von Jürgen Fliege
Mit Schuld kennen wir uns aus und machen damit ein Heidengeschäft – würden die Kirchen sagen, wenn sie ehrlich wären. Und wir selbst? Jeder einzelne von uns? Kennen wir unsere Schuld? Oder nennen wir's besser Verantwortung? Wer hat zuerst geschossen? Wer hat die Grenzen überschritten? Wie kann die Grenze der körperlichen Unversehrtheit so überzeugt mit Chemikalien in einer Spritze durchdrungen werden? Wer hat die Schuld und wer trägt die Schuld? Hören Sie Jürgen Fliege mit seinem Text „Schuld“ Sprecher: Karsten Troyke

Nacktfotos - von Cluse Krings
Kaum sinken die Temperaturen, kaum wird die Sonne öfter von Regenwolken verdeckt, sehne ich mich nach dem Süden. Capri, das war ein Traumziel in den 50ern. Aber nur wer sich ein Auto leisten konnte, hat gewagt, sich dort hin zu träumen. An Fliegen nicht zu denken. Egal, dann eben der Staffelsee. Manche konnten sich eine Kamera leisten und Urlaubsfotos entwickeln lassen. Manchmal lächelte dann der Fotograf im Laden verschmitzt, wenn er die Abzüge aushändigte. Verschämt steckte das Modell die Fototasche weg und erinnerte sich, errötend, an die Szene, als es in knappem Badeoutfit - oder auch mal ohne – abgelichtet wurde ... Heute sind wir schamloser. Hören Sie den Ethnologen, Autoren, Theatermann und Journalisten Cluse Krings und seinen Beitrag „Nacktfotos“. Cluse Krings gründete übrigens 1989 mit Wiglaf Droste die Höhnenden Wochenschau in West-Berlin und veröffentlichte 2021 „Vom Untergang der Moderne: Droht uns ein zweites Mittelalter?“ Musik: Capri Fischer von Rudi Schuricke

Eine Stunde Klassik! Drei Komponisten aus Russland
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.

ArchivWare vom 24. 6. 22 - Was haben die Maßnahmen gebracht - Interview mit Klaus Stöhr
ArchivWare vom 24. Juni 2022 - Haben die Corona-Maßnahmen wie Abstand halten, Maske tragen, Lockdowns, Testpflicht oder Schulschließungen der Bevölkerungsgesundheit etwas gebracht? Das soll nun, nach zweieinhalb Jahren Pandemie-Ausrufung durch die WHO laut deutschem Infektionsschutzgesetz bis zum 30. Juni 2022 validiert sein. Heute unterhält sich unsere Redakteurin Eva Schmidt mit einem Mitglied des Sachverständigenausschusses, NICHT über die laufenden Prozesse, aber über seine Vorstellungen von Epidemiologie, Virologie und Pandemiemanagement. Auf diesen Gebieten ist er Fachmann. Es ist Klaus Stöhr, er war Leiter des Globalen-Influenza-Programms, SARS-Forschungskoordinator der WHO und hat Regierungen weltweit beraten. Von 2007 bis Ende 2017 arbeitete er in der Impfstoffentwicklung und hatte auch anderen Funktionen bei Novartis inne.

Masken-Mist / Vertrauensverlust / Nervenzusammenbruch - Gretchen entschwärzt .5
Herz offen, Geist offen, so kennt man das Gretchen, aus Gretchens Dorf, dem Gretchen auf Youtube und aus all ihren Texten. Die Philosophin und Autorin Sylvie-Sophie Schindler ist das Gretchen und entschwärzt jetzt die Geschichten von Diffamierungen, Tabus und Maulkörben, die möglicherweise zwanzig Millionen Menschen in diesem Land der letzten vier Jahren erleben mussten. Sie sollen weiterhin schweigen, geht es nach Buyx, Drosten & Co, die von den „toxischen Stimmen aus dem Untergrund“ sprechen. Doch diesmal wäre es schön, wenn kein Trauma zurück bliebe, wenn die Schuld sich nicht verfestigte, sondern alle Herzen und Seelen erreicht würden, mit jeder einzelnen Geschichte, die erzählt wird. Hören Sie jetzt: Gretchen entschwärzt: Masken-Mist/ Vertrauensverlust/ Nervenzusammenbruch Heute mit: Stefanie Matt, Sozialarbeiterin; Captain Future, DJ, Friedensaktivist; Bruno Winkler, ehemaliger Polizist; Claudia Hoffmann, Lehrerin Die ausführlichen Gespräche hören Sie auf dem Youtube-Kanal Das Gretchen. Erzählen auch Sie gerne rückblickend auf die Covid-Jahre, ihre Geschichte. Zur Terminverabredung schreiben Sie an [email protected].

Der Leib ist ein Erkenntnisorgan - von Christa Dregger
Fitness, Ernährung, Kosmetik, Operationen – in der westlichen Kultur steht der Körper im Mittelpunkt. Er ist Kapital, Gegenstand von Optimierung und Ästhetisierung, ein Vorzeige- und Prestige-Produkt und damit vor allen Dingen eines: ein Objekt. Als solches wird er behandelt. Was bei der Objektivierung entfällt, ist: die Seele. Der heilige Tempel, der unser Körper tatsächlich ist, wird durch das biopolitische Primat der Optimierung entseelt. Beseelt ist der Körper, was der Begriff Leib viel deutlicher fasst. Hören Sie hierzu Christa Dreggers Text „Der Leib ist ein Erkenntnisorgan“, der zunächst im Zeitpunkt-Magazin erschienen war. https://zeitpunkt.ch/der-leib-ist-ein-erkenntnisorgan Sprecherin: Sabrina Khalil. Bild: KI

Regeln für gefährliche Virenforschung? USA verschärft! Von Prof. Roland Wiesendanger
Was wurde man 2020 verlacht, behauptete man, das Virus sei einem Labor entsprungen? Heute blicken die „Labor-Leugner“ in's Plastik-Röhrchen. „Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Virus ob seiner Beschaffenheit natürlichen Ursprungs ist, das geht gegen Null“, behauptet nicht irgendjemand, sondern Dr. Steven Quay, Berater der US-Amerikanischen Regierung in Fragen des Ursprungs dessen, was wir alle als Sars-CoV-2 kennengelernt haben. Dass das Virus einem Labor entsprungen ist, vermag also heute niemand mehr zu bestreiten. Es wird in Laboren an Viren geforscht. Sie werden nicht nur beobachtet, sondern auch künstlich hochgezüchtet, scharf gestellt. Der Fachbegriff lautet „Gain-of-Function“-Forschung. Selbstredend ein Spiel mit dem viralen Feuer. Entweicht eines dieser künstlich geschärften Viren, sind die Folgen schwer abschätzbar. Somit stellt man sich weniger die Frage, wer uns vor Pandemien schützt, sondern vielmehr, wer uns vor den Wissenschaftlern schützt, die verantwortungslos mit Viren experimentieren? Dabei wird die Gain-of-Function-Forschung keineswegs nur in Übersee oder im fernen China betrieben. Auch in Deutschland, inmitten der Bundeshauptstadt finden derlei Forschungen an der Charité statt. Während in den USA diesen Umtrieben Schranken gesetzt werden, geht es in Deutschland ungehindert weiter. Hören Sie hierzu Roland Wiesendangers Text „USA verschärfen Regeln für gefährliche Virenforschung“, nachzulesen in der Berliner Zeitung. https://www.berliner-zeitung.de/open-source/corona-usa-verschaerfen-regeln-fuer-gefaehrliche-virusforschung-und-deutschland-li.2258947 Sprecher: Ulrich Allroggen. Bild: KI

Wo sind wir anfällig für Faschismus? Interview mit Lisa-Marie Binder
Nie wieder Faschismus! Wenigstens darüber sind wir uns alle einig. Wer jedoch was als Faschismus bezeichnet, wie Faschismus und Demokratie definiert, gelebt und empfunden werden, damit hat sich die Juristin Lisa-Marie Binder nach vier Jahren gefühlten faschistischen Tendenzen auseinandergesetzt. Zunächst in einem Grundlagenwerk „Der Rechts-Befund - Anspruch und Wirklichkeit des Grundgesetzes als Leitbild für unsere Gesellschaft“ und jetzt im Buch „Der Superfaschismus – Buch der Vergebung“. Dort schreibt sie im Nachwort: „Die Würde des Menschen ist unantastbar … Diese Würde musste der Anfangspunkt sein, dem alle folgenden Formulierungen von Menschenrechten nur nachfolgen können, weil sie sich in einer Konsequenz aus der menschlichen Daseinsform ergeben.“ Warum und wie diese Würde in den letzten vier, fast fünf Jahren pervertiert wurde und damit ihren Stellenwert verlor, davon handelt ihr kraftvolles und sachliches Buch. Es birgt, abgesehen von den auf den im Text angeführten Quellen, am Ende noch 10 Seiten lang Literaturverweise und kann daher als Grundlage für Neueinsteiger in die Auseinandersetzung betrachtet werden. Lisa-Marie Binder ist nicht nur Juristin, sondern auch Musikerin, klassische Homöopathin und ist Elterncoach an Geburtshäusern. Nach der Pandemie-Ausrufung fühlte sie sich zudem genötigt, den Verein „Aus Liebe zum Grundgesetz e.V.“ zu gründen. Interview: Eva Schmidt Das Buch „Der Super-Faschismus – oder Das Buch der Vergebung“ ist im Massel-Verlag erschienen, hat 220 Seiten und kostet 20 Euro.

Collateral - Erika, 63 Jahre
Getriggert durch Angst, getrieben von Solidaritätsaufrufen, überzeugt von der Aussage „wirksam und sicher“ aus berufenen Mündern, unterzogen sich Millionen von Menschen einer Gentherapie, die ihnen als Impfung verkauft wurde. Viele tragen nun massive Schäden davon. Aber sie werden nicht gesehen und nicht gehört. Mit wenigen Ausnahmen kommen sie in der Öffentlichkeit nicht zu Wort. Nicht nur in der breiten Gesellschaft, auch bei Ärzten, in medizinischen Einrichtungen, an Arbeitsplätzen, im Freundeskreis oder in der Familie glaubt man ihnen oft nicht. Eine transparente Berichterstattung über Folgeschäden der sogenannten Impfung ist dringend erforderlich. Mit einer Reihe von sehr persönlichen, künstlerischen Foto- und Film- Portraits gibt die Gruppe COLLATERAL den Geschädigten und Ungesehenen Stimme und Gesicht. Wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden und ebenfalls erzählen möchten, wie es Ihnen geht, melden Sie sich bitte unter [email protected]. Copyright Bild & Ton: COLLATERAL

Per Anhalter zur Wahrheit – Interview mit Zé do Rock
Globusbummler, Taxifahrer, Kabarettist, Sprachvereinfacher, Filmdreher, Buchschreiber: Der rastlose Brasilianer Zé do Rock hat viel bewegt und viel gesehen. Seinen eigenen Augen traut er mehr als den Augen der Welt: also den Medien. Er ist überzeugt, dass die Massenmedien heute mehr denn je, ein Bild der Welt vermitteln, das mit der Realität wenig zu tun hat. Wo bitte geht es hier zur Wahrheit? heißt das Buch des Münchner Satire-, Kunst- und Literaturpreisträgers Zé do Rock. Zé do Rock will das diskutieren und bietet das entsprechende Forum bei seiner Präsentation von „Wo bitte geht es hier zur Wahrheit?“ am 26. Oktober um 18.30 Uhr in der Münchner Gaststätte Harlachinger Gartenstadt, Naupliastr. 2, U1 Mangfallplatz. Das Buch ist übrigens im August in der Edition Noack & Block erschienen, hat 554 Seiten und kostet 36 Euro. Das Gespräch mit dem brasilianischen Münchner Kabarettist, Sprachvereinfacher, Filmdreher und Buchschreiber Zé do Rock führte Jonny Rieder.

Eine Stunde Klassik: Modest Mussorgsky in Ton und Wort
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.

ArchivWare vom 23. 6. 22 - Medizinischer Verrat - von Bastian Barucker
Es ist eine Banalität: Corona ist ein wiederkehrendes Erkältungsvirus, dagegen bauen wir ein natürliches Immunsystem auf und Kinder erkranken seltener und schwächer als ältere Menschen. Dennoch hat sich die Ständige Impfkommission nun mit einer Impfempfehlung für 5-11jährige hervorgetan. Den Autoren, Wildnispädagogen und Prozessbegleiter Bastian Barucker rief diese Tatsache auf den Plan. Er verfasste den Artikel: Medizinischer Verrat, den Sabrina Khalil für uns eingelesen hat. Bastian Barucker veröffentlichte kürzlich das Buch „Auf Spurensuche nach Natürlichkeit“, es ist im Münchner Verlag Massel erschienen. https://www.rubikon.news/artikel/medizinischer-verrat

Belästigungen #28 - Das grüne Ende der Politik
Eine Kolumne von Michael Sailer, jeden ersten Freitag bei Radio München.

Digitalisierungszwang per Post - von Norbert Häring
Die Digitalisierung geht ab, wie die Post. Ob es den Menschen gefällt oder nicht. Das bekommen nun zunehmend auch DHL-Kunden zu spüren. Statt an der eigenen Türschwelle wartet das Paket immer häufiger in Paketstationen. So weit, so bekannt. Neu ist hingegen, dass die DHL-App zum „Sesam-Öffne-dich“ wird. Das liegt daran, dass mehr und mehr Packstationen auf App-Steuerung umgestellt werden. Hat der Kunde keine App, steht er da wie ein Depp. Diese Entwicklung reiht sich nahtlos in den flächendeckenden Digitalsierungszwang, der in viele Lebensbereichen Einzug hält. Jetzt eben auch bei der Paketlieferung. Norbert Häring wies in seinem Blog auf diese Entwicklung hin. Hören Sie seinen Text „Digitalisierungszwang per Post“. https://norberthaering.de/news/dhl-september-24/ Sprecherin: Sabrina Khalil Bild:KI

Der falsche Prophet mit der Spritze - von Rumen Milkow
Der Begriff Ambiguität könnte auf Bob Dylans Schaffen passen. Er transportiert seine Botschaften nicht in mental gut verdaubaren, eindeutigen Häppchen. Er lässt seinen Rezipienten großen Interpretationsspielraum. So kündigte die Rockikone mit ihren mittlerweile 83 Jahren auch die aktuelle Welttournee an, die aufgrund der sogenannten Pandemie 2020 verschoben werden musste. Was will uns Dylan sagen, wenn er die Großstädte, die er besucht, mit einem Skeleton Dandy mit Spritze plakatiert? Was weiß Dylan, was wir nicht wissen? Oder was weiß er, was wir wissen könnten, wenn wir bei Dylan lernten, zwischen den Zeilen zu lesen? Rumen Milkow hat sich seine Gedanken dazu gemacht. Hören Sie seinen Text „Der falsche Prophet mit der Spritze“. Nachzulesen bei den Nachdenkseiten unter: https://www.nachdenkseiten.de/?p=122384 Sprecher: Karsten Troyke Bild: Rumen Milkow https://milkow.info/

Die Wies'n ist Lava - von Nicolas Riedl
Sie heißen „Parent's app“, „Geonection“, „Family Locator“ oder „Find my Kids“ und vereinen die Sorge um die Liebsten, derer man mit digitaler Hilfe Herr werden will. Erstmalig auf der Wies'n angewendet, wird die App „SafeNow“. Der Autor Nico Riedl stellt sie uns und seine Gedanken dazu vor. Hören Sie seinen Kommentar „Die Wies'n ist Lava“, gelesen von Sabrina Khalil.

Ende der Zensur mit dem Pareto Projekt - von Milosz Matuschek
„Niemand soll den Wissensstand einer Gesellschaft einseitig (zer)stören dürfen, das halte ich für eine selbstverständliche Voraussetzung jeder Zivilisation.“ schrieb der Autor Milosz Matuschek, als er Ende 2023 ein Projekt vorstellte, das Zensur verunmöglichen will. Mit einem Team von Aktivisten für freie Rede, Journalisten, Programmierern, Cypherpunks, Nerds & Techies gründete er das Pareto-Projekt, benannt nach dem italienischen Ingenieur, Ökonom und Soziologen Vilfredo Federico Pareto. Das letzte Bisschen hin zu richtig gut, soll den meisten Aufwand kosten, behauptete der und begründete damit das Pareto-, das 80 zu 20 Prinzip. Im Umkehrschluss sollen wenige den Hauptteil der Leistungen aller verantworten. Milosz Matuschek informiert über den Stand dieses medialen Quantensprungs, wie er das non-profit Projekt nennt, das vom Schweizer Verein "Amici della verità“ getragen wird und Open source nutzt und weiter entwickelt. Kontakt zum Projekt unter: [email protected] https://www.freischwebende-intelligenz.org/p/pareto-projekt-beenden-wir-jetzt Sprecher: Karsten Troyke

Eine Stunde Klassik! Bemerkungen zu Bruckners Dritter
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.