
Radio München
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ArchivWare vom 2.05.2022 Die Macht der Unbrechbaren - von Milosz Matuschek
ArchivWare vom 2. Mai 2022 - Wie verhält sich der Mensch angesichts und innerhalb der Katastrophe? Das war die tiefgreifendste Frage, die sich durch meine gesamte Schulzeit und darüberhinaus zog. Wie konnte es damals so weit kommen? Der Schriftsteller Ernst Jünger bezeichnet diejenigen Menschen als „Waldgänger“, die sich gedanklich unabhängig halten von der sie umgebenden Gesellschaft und zum Widerstand fähig sind, falls der jeweilige Staat ein verbrecherischer ist oder wird. Der Jurist und Autor Milosz Matuschek meint, die kritische Masse der Corona-Waldgänger stünden vor dem Ernstfall. Die Politik aber noch mehr … Hören Sie seinen Text „Die Macht der Unbrechbaren“, den der Schauspieler Urs Rechn eingelesen hat. https://www.freischwebende-intelligenz.org/p/die-macht-der-unbrechbaren?s=w

Wer ist Wir? Von Sylvie-Sophie Schindler
- Wie Gemeinschaft für Propaganda instrumentalistiert wird. „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen“ wird gerne aus dem Johannesevangelium zitiert. Eine liebevolle Geste, eine helfende Hand, das kraftvolle Vorbild schaffen Tatsachen. Worte harren ihrer Umsetzung, generieren Hoffnung- und Enttäuschung. Sie lassen sich in so viele Richtungen interpretieren und nicht selten zur Manipulation missbrauchen. Allein das Wörtchen „Wir“ birgt ein Füllhorn von Deutungen. Unsere Autorin, die Philosophin Sylvie-Sophie Schindler trieb es zum nachfolgenden Text, den Ulrich Allroggen für uns eingelesen hat. Denn „wir“ hat nicht nur in unseres Bundespräsidenten Essay - mit selbigem Titel - Manipulationsmacht. Schon lange kennen wir die falsche Verwendung des „wir“ in abhängigen Systemen, wie beispielsweise im Krankenhaus: Foto: KI

ArchivWare vom 12. Mai 2022 - Es ist vorbei: Maßnahmen-Ende in einer Firma am Rande der Stadt
Ob Gesundheitsminister Spahn, der österreichische Kanzler Kurz oder Olaf Scholz, zeitgleich nannten sie im Frühjahr 2020 den ausgerufenen Krisenzustand das “neue Normal” und fast lustvoll stürzten sich die Erfüllungsgehilfen auf die umzusetzenden Maßnahmen. Hören Sie hier den Kommentar “Es ist vorbei: Maßnahmen-Ende in einer Firma am Rande der Stadt", von Calista Grün. Gelesen hat ihn Sabrina Khalil.

ArchivWare vom 19. Mai 2022 MRNA, Virusherkunft, Shedding und andere offene Fragen - Teil 2
TEIL 2 - Heute soll es noch einmal über Medizinisches gehen, denn die Welt soll gesünder, lebendiger und fortschrittlicher werden. Wie weit sind wir mit den mRNA-Impfstoffen gekommen und gegangen, gegen welches Virus sollen sie wirken und wie werden sie dosiert? Das wollen wir heute in einem zweiten Teil mit unserem Gesprächspartner Professor Stefan Hockertz besprechen, er ist Immunologe und Toxikologe und in der Impfstoffzulassung tätig. Teil 1: https://soundcloud.com/radiomuenchen/mrna-virusherkunft-shedding-und-andere-offene-fragen-update-ii-teil-1

Alkoholfreies Bier und demokratiefreie Demokratie
Das Leben möge leicht und unbeschwert sein, scheint das Kredo der Millenials zu sein. Vor allem ohne Kopfschmerz. Den bekommt, wer sich beispielsweise selbigen zu intensiv um den rechten Weg, um gute Lösungen oder die Anliegen der Gesellschaft zerbricht. All das soll einfach zu haben sein, einfach mal entschieden sein, ohne anstrengende Auseinandersetzungen. Kopfschmerzen bereitet aber auch der zu tiefe Blick ins gehaltvolle Glas Bier. Was alkoholfreies Bier und demokratiefreie Demokratie gemein haben, das hat sich unser Autor Nicolas Riedl überlegt. Hören Sie seinen Kommentar, den Sabrina Khalil für uns eingelesen hat. Bild: KI

Sieben Vorhersagen für die nächste Pandemie - von Thomas Oysmüller
Wird es eine Fortsetzung von Corona geben? Seit dem Ende des Horrorszenarios durch Covid-19 raunt eine nächste Pandemie aus den Leitmedien. Im Verdacht steht abermals die Idee, ein Erreger würde vom Tier auf den Menschen überspringen und die Menschheit flächendeckend tödlich krank machen. Diesmal steht keine chinesische Fledermaus, sondern Vogel oder Kuh im Verdacht, der oder die Unheilbringende zu sein. Impfstoffe seien ebenfalls prophylaktisch entwickelt und produziert worden, noch ehe eine passende Krankheit ausgebrochen ist. Kann es also so etwas wie die sogenannte „Corona-Pandemie“ noch einmal geben? Abermalige Lockdowns, erneute Maskierung der Gesichter und die Durchimpfung möglichst der gesamten Bevölkerung? Thomas Oysmüller fasste die wichtigsten Prognosen und Anzeichen für die nächste große „Pandemie“ zusammen. Hören Sie hierzu seinen Text „Sieben Vorhersagen für die ‚nächste Pandemie‘“, der zunächst bei tkp erschien: https://tkp.at/2024/05/28/sieben-vorhersagen-fuer-die-naechste-pandemie/ Sprecher: Karsten Troyke Bild: KI

Immer Wanzen in der Hand - von Tom-Oliver Regenauer
'Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben', dichtete Hermann Hesse. Was war das für ein Hype, als nicht nur schnurlos telefoniert werden konnte, sondern Nachrichten und Mails quasi aus der Hand versendet wurden. Dann diese Programme, diese Apps, mit denen jeder Lebensbereich eine Unterstützung erfährt. Spiele, Bilder, Kommunikation jedweder Art weltweit. Was für ein Sprung der Zivilisation. Und jetzt? Schon lange tut sich nichts wesentlich Neues auf. Aber die Abhängigkeit ist geblieben. Jeder hat es bemerkt – Smartphones haben einen Suchtfaktor und – hinterlassen den schalen Geschmack des Benutztwerdens. Alles, was ich tue, will die ominöse Datenkrake wissen und verwerten. Was also ist mit dem Zauber, der uns beschützt und uns hilft, zu leben? Haben sich also auch in dieser schönen Idee der unabhängigen Kommunikation und des freien Wissens die Mächte gewandelt? Hören Sie Tom-Oliver Regenauers Abgesang auf das Handy, denn er ist sich sicher: „Für die Bequemlichkeit, die Smartphones uns bieten, bezahlen wir mit der Preisgabe von Freiheit. Die Geräte spionieren uns nicht nur aus, sie formen auch unser Bewusstsein.“ Sprecher: Karsten Troyke. Und dann legen wir Tablet und Handy beiseite und lesen weiter in Hermann Hesses Gedicht: Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden… Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Gedanken zu Malmö (ESC) und Identität - von Gerd Buurmann
Oh wie wäre das schön, einen Hebel zu finden, die Menschen Europas, oder gleich der ganzen Welt zu vereinen. Die Olympischen Spiele sollen das wollen oder der ESC, der Eurovision Song Contest. „Einheit in Vielfalt durch Musik“ heißt das Motto und will seit 1956 die Facetten Europas vereinen und Schmelztiegel für musikalische Genres und unterschiedliche Kulturen sein. Allein, die Verbindlichkeit schlägt in Befindlichkeit um. Es zählen gar nicht die Menschen mit ihrer Musik. Es zählen ethnische Zugehörigkeiten zu politischen Nationen und deren Ideologien, die eben mit den herrschenden Ideologien gerade konform gehen oder nicht. Hören Sie einen Kommentar von dem Schauspieler, Comedian, Regisseur und Autor Gerd Buurmann. Karsten Troyke hat ihn für uns eingelesen: https://tapferimnirgendwo.com/2024/05/11/gedanken-zum-heutigen-eurovision-song-contest-in-malmoe/

Collateral - Felicia
Getriggert durch Angst, getrieben von Solidaritätsaufrufen, überzeugt von der Aussage „wirksam und sicher“ aus berufenen Mündern, unterzogen sich Millionen von Menschen einer Gentherapie, die ihnen als Impfung verkauft wurde. Viele tragen nun massive Schäden davon. Aber sie werden nicht gesehen und nicht gehört. Mit wenigen Ausnahmen kommen sie in der Öffentlichkeit nicht zu Wort. Nicht nur in der breiten Gesellschaft, auch bei Ärzten, in medizinischen Einrichtungen, an Arbeitsplätzen, im Freundeskreis oder in der Familie glaubt man ihnen oft nicht. Eine transparente Berichterstattung über Folgeschäden der sogenannten Impfung ist dringend erforderlich. Mit einer Reihe von sehr persönlichen, künstlerischen Foto- und Film- Portraits gibt die Gruppe COLLATERAL den Geschädigten und Ungesehenen Stimme und Gesicht. Wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden und ebenfalls erzählen möchten, wie es Ihnen geht, melden Sie sich bitte unter [email protected]. Copyright Bild & Ton: COLLATERAL

Eine Stunde Klassik! Mann und Weib und Weib und Mann
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.

ArchivWare vom 28.4.2022 - Kinder als Opfer einer Angstkultur
ArchivWare vom 28.4.2022 11 von 13 Patienten, die eine Lungenoperation benötigten, hatten zahlreiche Plastikpartikel aus Polypropylen und PET in den Lungen – bis hin zu einer Größe von zwei Millimetern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Lungenstudie aus England. Es wird davon ausgegangen, dass diese Teilchen aus den handelsüblichen Mund-Nasenschutzmasken stammen. Lungenkrankheiten bis hin zu Krebs können die Langzeitfolge für große Teile der Menschheit sein. Und das sind die körperlichen Folgen. Sylvie-Sophie Schindler kommentiert in ihrem Text „Masken- und kein Ende! Oder: Kinder als Opfer einer Angstkultur“ den Maskenzwang, der weiterhin vor allem auf die Kinder ausgeübt wird. Sylvie-Sophie Schindler ist Erzieherin, Philosophin und Journalistin, auf YouTube läuft ihr Talkformat DAS GRETCHEN. Sprecherin: Sabrina Khalil Erwähnte Studie: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969722020009#!

Testmissbrauch / G-Verbrechen / Alltagsfaschismus - Gretchen entschwärzt .2
Herz offen, Geist offen, so kennt man das Gretchen, aus Gretchens Dorf, dem Gretchen auf Youtube und aus all ihren Texten. Das Gretchen, das ist die Philosophin und Autorin Sylvie-Sophie Schindler und sie entschwärzt jetzt Geschichten, die während der sogenannten Pandemie unter anderem mit Diffamierungen, Tabus und Maulkörben einhergegangen sind und um die zwanzig Millionen Menschen alleine in Deutschland erleben mussten. Sie sollen weiterhin schweigen, geht es nach Buyx, Drosten & Co, die von den „toxischen Stimmen aus dem Untergrund“ sprechen; zugleich mahnt Jens Spahn, es dürfe keinen "Querdenkergerichtshof" geben. Eine tatsächliche Aufarbeitung kann aber nur gelingen, wenn sie selbstverantwortlich übernommen wird. Bei „Gretchen entschwärzt“ geht es nicht um eine juristische oder politische Aufarbeitung, sondern um eine gesellschaftliche. Das bedeutet, dass jeder offen erzählen kann, was ihm ganz persönlich während der "Pandemie"-Jahre widerfahren ist, damit möglichst kein Trauma zurückbleibt und Gefühle wie etwa Trauer nicht unterdrückt werden müssen. Eine Kultur der Offenheit und Wahrhaftigkeit soll gepflegt werden - und Herzen und Seelen erreichen, mit jeder einzelnen Geschichte. Hören Sie Gretchen Entschwärzt, Heute Mit Nina Maleika, Moderatorin Und Sängerin, Michael Sailer, Autor Und Künstler, Annette Peters, Psychiatriepflegerin Und Imke Querengässer, Tierärztin. Die ausführlichen Gespräche hören Sie auf dem Youtube-Kanal "Das Gretchen": www.youtube.com/@dasgretchen2844 Erzählen auch Sie gerne rückblickend auf die Covid-Jahre, ihre Geschichte. Zur Terminverabredung schreiben Sie an [email protected].

Hommage an die Deutsche Sprache - von Gerald Ehegartner
Sprechen Sie deutsch? Dann gehören Sie zu etwa hundertdreißig Millionen Menschen auf der Welt, die diese Frage mit „Ja“ beantworten können. Rund jeder sechzigste Erdenbürger beherrscht die vielfältige und hochpräzise Sprache der Dichter und Denker. Erfreut sie das? Wer des Deutschen mächtig ist, verfügt wahrhaftig über einen Wort- Schatz. Mit 23 Millionen Wörtern bietet die deutsche Sprache im weltweiten Vergleich ein gigantisches Füllhorn an Ausdrücken. Die lassen sich wiederum in schier unzähligen Kombinationen zusammenfügen, um damit Gedanken messerscharf auszubuchstabieren. Doch die Wertschätzung dieses Sprachreichtums kommt nicht nur peu à peu abhanden, die deutsche Sprache gerät in Bedrängnis. Wahllos beigefügte Anglizismen – früher mäanderten sich Gallizismen in unseren Wortschatz - verwässern heute das Deutsche. Handelt es sich um Wortschatzerweiterung oder -verengung? Gendersterne lassen den Lesefluss stocken. Wie die Weite, beziehungsweise Enge der Sprache mit der des geistigen Horizonts korrespondieren kann, zeigte uns George Orwell in „1984“. Dort wurde zum Zweck der Machtausweitung das Vokabular reduziert und die verbliebenen Begriffe ihres Sinnes entleert. Wem beispielsweise die Begriffe für Freiheit fehlen, der kann sie nicht denken, sie sich nicht vorstellen. Heißt das, dass ein Angriff auf die Sprache zugleich einem Angriff auf die Freiheit gleich kommen kann? Der Autor und Pädagoge Gerald Ehegartner formulierte vor diesem Hintergrund eine „Hommage an die Deutsche Sprache“, die er mit spitzer Zunge gegen die technokratischen Zerstückelungsangriffe verteidigt. Sabrina Khalil hat den Text für uns eingelesen.

Dir ist Schutz befohlen - von Michael Andrick
Welche Art von Pflege, Erziehung, Schutz, Erziehung, Unterricht und Führung benötigt der heranwachsende Mensch? Darüber raufen sich Pädagogen seit Jahrhunderten die Haare. Die Zeitdauer sollte jedoch mit dem Erwachsenenalter beendet sein. Oder haben Sie als Erwachsener das Bedürfnis nach Schutz? Das Verlangen, von einer allgegenwärtigen Schutzmacht in Obhut genommen zu werden, die Sie vor allem Ungemach der Welt behütet und letztlich … vor Ihnen selbst schützt? Wer auch immer diese Schutzmacht darstellt, was ist ihr Motiv? Geht es ihr um mich oder um uns? Oder geht es ihr viel mehr um den Schutz der Herrschaft? Der Philosoph Michael Andrick, Autor der Spaltungsüberwindungslektüre „Im Moralgefängnis“, schrieb hierzu einen ironischen Essay aus Sicht ebendieser Schutzmacht. Der Beitrag „Dir ist Schutz befohlen“ erschien zunächst in der Berlin Zeitung. Ulrich Allroggen hat ihn für uns eingelesen. https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/pandemien-klimakrise-faktenchecker-dir-ist-schutz-befohlen-li.2221029 Bild: KI

Hochskalierung aus Angst vor Biowaffe? Von Prof. Roland Wiesendanger
Immer noch – und das wird noch viele Monate und Jahre andauern – wird die Ursache der Corona-Politik, die viel Leid über das Land gebracht hat, untersucht werden müssen. Ein wichtiger Zusammenhang ist dabei der Pandemieursprung und die Motivation der Politiker. Denn dass die die Maßnahmen, unabhängig von wissenschaftlichen Begründungen, forciert haben, ist nun hinlänglich bekannt geworden. Hat eine Hochskalierung der Fallzahlen aus Angst vor einer Biowaffe stattgefunden? Dieser Frage geht Prof. Roland Wiesendanger im zweiten Teil seines Artikels „Das Lügengebäude bröckelt“ nach, der bei Cicero erschienen war. Prof. Wiesendanger ist Physiker und Professor für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Hamburg. Sprecherin: Sabrina Khalil https://www.cicero.de/kultur/corona-aufarbeitung-labortheorie-wiesendanger

"Sich fügen heißt lügen" - von Jonny Rieder
"Ich habe mir so eine Weltanschauung zurechtgelegt, bei der Tolstoi und Epikur gleichmäßig zu ihrem Recht kommen … Die Menschen brauchen keinen Staat … Es lebe die Freiheit." Ach, würde Erich Mühsam doch heute noch leben! Am 10. Juli 1934 ermordeten die Nazis den Kämpfer für ein besseres Leben im KZ Oranienburg. Seine Bücher waren verbrannt worden, er war als als Jude, als Antifaschist und als Dichter des Klassenkampfes den Deutschen verhasst. Der Kabarettist Henning Venske ehrt den anarchistischen Dichter und geistigen Anführer der Münchner Räterepublik mit seinem Hörbuch „Sich fügen heißt lügen“ und liest daraus u.a. am 28. Juni im Münchner Lustspielhaus. Jonny Rieder hat sich Venskes Hörbuch einverleibt. Hören Sie seine Rezension – hier mit Audio-Beispielen - der zunächst bei Manova erschienen war. Sprecher: Ulrich Allroggen Henning Venske wird am 28. Juni mit seinem Hörbuch ins Lustspielhaus München kommen, am 5. Juli nach Lübeck ins Theater Combinale und am 15. Juli nach Kiel ins Metropol-Theater. Foto Henning Venske von Bernd Brundert

Eine Stunde Klassik! Im Mondenschein
Der Münchner Pianist und "Musikdurchdringer" Jürgen Plich stellt jeden Dienstag um 20 Uhr große klassische Musik vor. Er teilt seine Hör- und Spielerfahrung und seine persönliche Sicht auf die Meisterwerke. Er spielt selbst besondere, unbekannte Aufnahmen, erklärt, warum die Musik so und nicht anders klingt und hat eine Menge aus dem Leben der Komponisten zu erzählen. Sonntags um 10 Uhr in der Wiederholung.

ArchivWare vom 12.4.2022 - Wenn das Virus aus dem Labor stammt ...
... müssen ganz andere Überlegungen angestrengt werden. Die Labortheorie gilt heute nicht mehr als eine Verschwörung, sie wird ernsthaft diskutiert. Auch bei der Sars-Pandemie von 2003, war der Erreger gleich zwei Mal aus einem Pekinger Forschungsinstitut entkommen, worauf sich neun Menschen infizierten und einer starb. Wir müssen uns fragen, was die Gain-of-function – Forschung bezweckt. Sie arbeitet im Reagenzglas an der Beschleunigung von Mutationsprozessen von Bakterien oder Viren, um neu auftretende Infektionskrankheiten besser vorhersagen und Impfstoffe entwickeln zu können. Ihre Geschichte reicht bis an den Anfang des letzten Jahrhunderts und war immer auch unter militärischen Gesichtspunkten, als Biowaffenentwicklung zu sehen. Das Genfer Protokoll von 1925 und selbst die Ratifizierung der Biowaffenkonvention im Jahr 1975 waren zu ungenau um die Entwicklung humangängiger Viren zu unterbinden. Denn: Viren besitzen nicht alle Merkmale des Lebens. Im Jahr 2014 hatte das Weiße Haus ein Moratiorium für die Gain of Function (GoF) – Forschung zu Influenza, Mers und Sars verhängt, 2017 wurde es durch das National Research Coucil wieder aufgehoben. Über all diese Jahre äußerten Wissenschaftler und Experten für Bioethik der synthetischen Virologie Bedenken hinsichtlich der doppelten Nutzung der GoF-Forschung, also der zivilen und der militärischen Nutzung. In kriegerischen Zeiten um so beunruhigender. Mit der Hamburger Erklärung 2022 haben sich 50 Wissenschaftler öffentlich zu Wort gemeldet, und zur Beendigung der hoch risikoreichen „Gain-of-function“-Forschung an Krankheitserregern mit weltweitem Pandemie-Potential aufgerufen. Ulrich Allroggen hat sie für uns eingelesen. Finden Sie hier die Hamburger Erklärung 2022 und ihre Verfasser: https://www.radiomuenchen.net/images/pdf/Hamburger_Erklrung_2022.pdf Originalartikel: https://www.radiomuenchen.net/podcast-archiv/radiomuenchen-themen/2013-04-04-17-32-41/1999-wenn-das-virus-aus-dem-labor-kommt.html https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC416634/ Foto: Labor-Virus-Collage

'Die Wissenschaft' rettet die Welt! (nicht) - Belästigungen #24
Eine Kolumne von Michael Sailer, jeden ersten Freitag bei Radio München.

Psychologische Kriegsführung - von Norbert Häring
Die Angst geht um! Wo sitzt der Feind? Natürlich ist es immer das Andere, das Fremde, das bedrohlich erscheint. So richtet sich die Landesverteidigung nach außen. Weit gefehlt, auch im Landesinnere könnte sich der potenzielle Feind in den eigenen Reihen verschanzen. In Zeiten der kognitiven Kriegsführung geht dieser Innenblick soweit, dass der Feind bereits im „falschen“ Gedanken des Bürgers vermutet wird. Unlängst hat die NATO das Gehirn der Menschen, auch und gerade der eigenen Bevölkerung zum sechsten Einsatzgebiet erklärt, neben Land, Luft, Wasser, Weltall und dem Cyberspace. Da nimmt es nicht Wunder, dass auch in Deutschland militärische Maßnahmen ergriffen werden, um die Hoheit über die Gedanken der Bürger zu erringen. Die FDP plant nun ein eigenes Zentrum für psychologische Kriegsführung. Was es damit auf sich hat, das hat Norbert Häring in seinem Text „FDP schlägt Zentrum für psychologische Kriegsführung vor“ umrissen. Er war zuerst auf seinem Blog norbert-haering.de erschienen: https://norberthaering.de/propaganda-zensur/fdp-hub/ Sprecherin: Sabrina Khalil Bild: KI

Kritische Wach - Schafe - von Nicolas Riedl
und, ist bei Ihnen alles wieder heile? Alle Gräben wieder zugeschüttet? Hat man sich im Freundeskreis wieder die Hand gereicht? Nein? Woran mag das liegen? Wer bedient hier welche Spaltung und wie halten wir sie konsequent offen? Unser Autor Nicolas Riedel hat sich darüber Gedanken gemacht und einen kritischen Text über die Schwurbler, die Verschwörungstheoretiker, die selbst ernannten Aufgeweckten geschrieben. Sprecher: Karsten Troyke

Von Verschwörungstheorie zur unangenehmen Wahrheit - von Prof. Roland Wiesendanger - Teil 1
„Die Natur ist grausam“, davon ist ein Großteil der Menschheit überzeugt. Grausam ist, wenn Katzen mit Mäusen spielen, bevor sie sie verspeisen, eine Schlingpflanze einen Baum absterben lässt oder wenn Viren den Menschen krank machen. Dieses wertende Naturbild setzt voraus, zu wissen, was sinnvoll und nötig oder unnötig ist. Mit der Erzählung vom Corona-Virenübersprung von einer Fledermaus auf dem Markt von Wuhan auf den Menschen, wurde der Respekt vor der Grausamkeit der Natur erneut bedient. Ein Wissenschaftler, der dieser Erzählung von Anfang an keinen Glauben schenkte, und viel mehr Respekt vor der Grausamkeit und Unredlichkeit der Menschen hat, ist der Physiker und Professor für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Hamburg Roland Wiesendanger. Er fasst die neuen Erkenntnisse über den Coronaursprung aus dem Corona-Untersuchungsausschuss des US-Kongresses zusammen, was hierzulande bislang auf wenig Interesse stößt. Wollen wir uns nicht damit beschäftigen, ob Gain-of-function-Forschung an Viren sinnvoll und nötig sind oder eher die Welt in grausame Ausnahmesituationen wie sogenannte Pandemien stürzen kann? Hören Sie den ersten Teil von Wiesendangers Aufklärung über Labortheorie, Gain-of-function-Forschung und Interessenskonflikte, die zunächst bei Cicero erschienen war. Sprecherin: Sabrina Khalil Den zweiten Teil, in dem es um die Angst vor einer Biowaffe gehen wird, senden wir in einer Woche zur selben Zeit. https://www.cicero.de/kultur/corona-aufarbeitung-labortheorie-wiesendanger

Collateral - Peter, 51 Jahre
Peter erzählt von seinen Impfschäden: Getriggert durch Angst, getrieben von Solidaritätsaufrufen, überzeugt von der Aussage „wirksam und sicher“ aus berufenen Mündern, unterzogen sich Millionen von Menschen einer Gentherapie, die ihnen als Impfung verkauft wurde. Viele tragen nun massive Schäden davon. Aber sie werden nicht gesehen und nicht gehört. Mit wenigen Ausnahmen kommen sie in der Öffentlichkeit nicht zu Wort. Nicht nur in der breiten Gesellschaft, auch bei Ärzten, in medizinischen Einrichtungen, an Arbeitsplätzen, im Freundeskreis oder in der Familie glaubt man ihnen oft nicht. Eine transparente Berichterstattung über Folgeschäden der sogenannten Impfung ist dringend erforderlich. Mit einer Reihe von sehr persönlichen, künstlerischen Foto- und Film- Portraits gibt die Gruppe COLLATERAL den Geschädigten und Ungesehenen Stimme und Gesicht. Wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden und ebenfalls erzählen möchten, wie es Ihnen geht, melden Sie sich bitte unter [email protected]. Eine Therapeutenvermittlung von fast 900 Therapeuten und zwei Kliniken, die seit einem Jahr im deutschsprachigen Raum für mutmaßlich Impfgeschädigte (und natürlich auch andere Patienten) vom MWGFD e.V. eingerichtet wurde, ist zu erreichen unter der Telefonnummer: 0851 - 2042 56 83. Copyright Bild & Ton: COLLATERAL

Gute Opfer - schlechte Opfer: die Nakba-Ausstellung in München. Ein Kommentar von Jonny Rieder
In Millisekunden erfassen wir dargestellte Angst, Unrecht, Grausamkeit und Unfrieden. Oder Schönheit, Liebe, Geborgenheit. Heute dürfen wir unseren Augen nicht mehr trauen. Die Bearbeitung der Bilder durch Retusche und künstliche Intelligenz manipulieren unsere Sinne, auch der bewusste, tendenziöse Einsatz von Bildern, beispielsweise in den Medien, täuscht unsere Wahr – Nehmung, also die Bildung unserer eigenen Wahrheit. Zumindest im Jahr 1948 kann man davon ausgehen, dass Retouche und Manipulation des Bildes an sich noch nicht ausgeprägt waren. Aus dieser Zeit stammen die Aufnahmen, die in der Ausstellung „Die Nakba. Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ zu sehen sind. Sie werden in der Seidlvilla vom Arbeitskreis Palästina-Israel e.V., Salam Shalom, noch bis zum 7. Juni 2024 gezeigt. Die Seidlvilla ist als öffentliche Einrichtung der Landeshauptstadt München (LHM) rechtlich dazu verpflichtet, ihre Räumlichkeiten für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Gerne, so eine öffentliche Distanzierung der Landeshauptstadt München auf deren Webseite, tun sie das nicht. Nakba heißt Katastrophe oder Unglück und erinnert an die Vertreibung und Flucht der arabischen Plästinenser während des Palästinakrieges zwischen 1947 und 1949 im Mandatsgebiet Palästina und dem enstehenden Staat Israel. Rund 700.000 Menschen waren von den Enteignungen von Land und Besitz und Kultur betroffen. Im Geschichtsbild der Palästinenser wird die Nakba als geplante ethnische Säuberung durch das israelische Militär bezeichnet. In Israel wird üblicherweise von der freiwilligen Flucht von Teilen der arabischer Bevölkerung infolge von Aufrufen arabischer Führungspersönlichkeiten gesprochen. So zeichnet Wikipedia die Nakba nach. Der Autor Jonny Rieder hat die Ausstellung in der Seidl-Villa besucht und einen Kommentar verfasst, den Sabrina Khalil für uns eingelesen hat. Foto: MiddleEastMonitor

Dieses Unglück war kein Unfall - von Heinrich Leitner
In der Not wächst das Vertrauen ins Unermessliche. Zwangsläufig. Da kommen Angehörige ins Krankenhaus und sehen eine tief rote Flüssigkeit in den Körper ihrer Mutter, ihres Vaters fließen. Eine Bluttransfusionen wurde nötig, so erklärt der behandelnde Arzt. Es ist nicht Kochsalz, es ist Blut. Unser Lebenssaft. Von wem stammt das? Blutgruppe wird passen. Und alles andere? Was macht es mit dem Körper? Es soll das Leben retten. Im Großbritannien der Siebziger und Achtziger Jahre gab es einen tausendfach tödlichen Bluttransfusionsskandal. Nicht versehentlich, sondern systematisch auf verbrecherische Art und Weise. Jahrzehnte dauerte es, bis dieses Verbrechen Aufklärung erfuhr. Wie konnten die Institutionen über einen so langen Zeitraum hinweg schweigen und sich durch Untätigkeit hervortun? Welche Parallelen gibt es in die Jetzt-Zeit? Hören Sie hierzu Heinrich Leitners Text „Dieses Unglück war kein Unfall“, der zunächst beim Rhetorik-Forum Nürnberg erschien. https://www.rhetorik-forum-nuernberg.de/disaster/ Sprecher Karsten Troyke. Bild: KI

Jenseits von "Schwamm drüber" - von Christa Dregger
Welcher ist der Weg zum Frieden? „Schwamm drüber“? Das lässt sich bei leichten Vergehen sagen … und auch meinen. Ist aber Blut geflossen, kann ein Schwamm nicht oft genug darüber wischen, um die Schuld zu tilgen. Das Blut haftet, die Weste wird nicht wieder weiß. Ist es möglich, einem Menschen zu vergeben, der einen geliebten Menschen gewaltsam aus dem Leben gerissen hat? Christa Dregger zeichnete die schicksalhaften Begegnungen zwischen dem ehemaligen IRA-Terroristen Patrick Magee und Jo Berry der Tochter seines Opfers nach. Es ist die Geschichte zweier Menschen, die nicht vermögen, die Wunde des jeweils anderen zu heilen. Der Täter wird immer mit seiner Schuld und seiner Scham leben müssen. Und Jo, als die Hinterbliebene, wird immer von ihren Schmerzen begleitet werden. Doch das „Miteinander-in-Dialog treten“, das Kennen- und Verstehen-Lernen und das Mitfühlen mit dem anderen, eröffnet einen Ausweg aus dem Teufelskreis der Gewalt. Hören Sie Christa Dreggers Text „Jenseits von «Schwamm drüber» - oder: Begegnung mit einem Mörder“, der zunächst beim Zeitpunkt erschien. https://zeitpunkt.ch/jenseits-von-schwamm-drueber-oder-begegnung-mit-einem-moerder Sprecher Karsten Troyke. Bild: KI

Geht es der WHO (noch) um Gesundheit? Von Prof. Christian Schubert
Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. So definiert die Weltgesundheitsorganisation diesen Begriff. Gibt es eine medizinische Behandlung gegen ein gefühltes „Zu klein“, „Zu arm“, „Zu ungeliebt“? Was gibt die Norm her, um krank zu sein? Wann fühlt sich der Mensch in seiner Haut wohl, lebensfähig und glücklich? Wann muss er, wann geht er zum Arzt? Das sind die Fragen, mit denen sich eine Weltgesundheitsorganisation befassen muss. Und das tut sie auch. Sie erschafft ein Code-System, in dem alle behandlungsfähigen Zustände als Krankheit definiert werden, um sie abrechnen zu können. Man findet diese sogenannten ICD-10 Codes zum Beispiel auf jedem Rezept und Überweisungsschein. Es gibt übrigens auch einen Code für Menschen, die ungeimpft sind. Sind die krank? Das ist Definitionsmacht. Als weitere Definition für Gesundheit gibt die WHO an, sie sei ein Grundrecht. Der Mensch hat also einen Anspruch an die Gesellschaft, sich vollständig wohl zu fühlen? Wie entstand diese Weltgesundheitsorganisation WHO und mit welchen ursprünglichen Zielen? Auch darüber macht sich der Psychoneuroimmunologe Prof. Christian Schubert in seinem nachfolgenden Text Gedanken. Prof. Christian Schubert ist Universitätsprofessor an der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie der Medizinischen Universität Innsbruck. Sprecherin: Eva Schmidt