
Politik
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Politologin: Amerikaner spüren Folgen des Iran-Kriegs
US-Präsident Donald Trump hat in einer TV-Ansprache den Amerikanern ein baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht gestellt. Politologin Cathryn Clüver Ashbrook betont, auch für viele seiner Unterstützer sei der Krieg zu weit gegangen.

Pellmann (Linke): Trump lebt das Recht des Stärkeren
In einer Rede an die Nation hat sich US-Präsident Donald Trump zum Iran-Krieg geäußert. Linken-Fraktionschef Sören Pellmann sagt, darin habe er wenig Konkretes angekündigt. Dabei stehe Trump innenpolitisch stark unter Druck.

Pessach-Fest in Israel: Man feiert die Freiheit im Bunker
Auch dieses Jahr steht das jüdische Pessach-Fest im Zeichen von Krieg und Konflikt im Nahen Osten. Die deutsch-israelische Kommunikationsberaterin Melody Sucharewicz berichtet, wie in Tel Aviv versucht wird, Kindern Normalität zu bieten.

Experte: Lage in Gaza nicht vergessen
Die Lage in Gaza ist weiterhin katastrophal, sagt der Nahost-Experte Daniel Gerlach. Das UN-Hilfswerk UNRWA habe eine zentrale Rolle für die Palästinenser und dürfe nicht weiter geschwächt werden.

Gesundheitsökonom: Leistungen auf dem Prüfstand
Für die Reform der Krankenkassen hat ein Expertengremium Vorschläge erarbeitet. Der Vorsitzende des Gremiums, Wolfgang Greiner, sagt, es gehe darum, die Leistungen auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu streichen, wenn sie sich nicht bewährt haben.

Schwan (SPD): Klingbeil gelingt Doppelrolle bisher nicht
Die SPD hat zuletzt herbe Wahlniederlagen erlitten. Gesine Schwan, Vorsitzende der Grundwertekommission, sagt, Arbeitnehmer müssten sich wieder von der SPD vertreten fühlen. Für Parteichef Klingbeil sei es schwierig, dass er gleichzeitig Vizekanzler ist.

Hardt (CDU): Stabilisierung Syriens ist im Interesse aller
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist in Berlin zu einem Staatsbesuch eingetroffen. Jürgen Hardt (CDU) sagt, Deutschland erwarte, dass er seinen angekündigten Weg fortsetze, alle Gruppen in Syrien einzubeziehen.

Können wir uns noch auf die Kunstfreiheit verlassen, Frau Leonard?
Cesy Leonard war im Künstlerteam des "Zentrums für Politische Schönheit". Dann gründete sie "Die Radikalen Töchter", mit denen sie "Menschen aus dem Meckern ins Machen bringen" will. Jetzt wurden der Organisation überraschend Fördergelder gestrichen. Von Annekathrin Ruhose
Können wir uns noch auf die Kunstfreiheit verlassen, Frau Leonard?

Sozialforscher sieht Klingbeils Reformpläne skeptisch
Steuern reformieren und mehr Menschen in Arbeit - das hat Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) am Mittwoch in einer Grundsatzrede gefordert. Aber eigentlich brauche es keine neue Agenda, sagt Sozialforscher Christoph Butterwegge.

Jung (CDU): Bundesregierung hält an den Klimazielen fest
Die Bundesregierung hat ein neues Klimaschutzprogramm vorgelegt. Andreas Jung, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, fordert mehr Flexibilität in der Klimapolitik.

Experte zum Iran-Krieg: Offenbar Gespräche im Hintergrund
Es mehren sich Indizien, dass es zumindest indirekte Kontakte zwischen dem Iran und den USA geben soll. Philipp Dienstbier von der Konrad-Adenauer-Stiftung hält das für schlüssig. Das iranische Dementi passe in die Rhetorik des Regimes.

Nouripour (Grüne): Deutschland muss sich in Nahost einmischen
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs erwartet Bundestags-Vizepräsident Omid Nouripour (Grüne), dass sich die Bundesregierung stärker im Nahost-Konflikt engagiert. Man könne sich nicht einfach wegducken.

Politologe Jun: Wahl in Rheinland-Pfalz gibt Merz Rückenwind
Im SPD-Stammland Rheinland-Pfalz rutschen die Sozialdemokraten bei den Landtagswahlen auf Platz zwei. Politikwissenschaftler Uwe Jun sieht deutlichen Rückenwind für Bundeskanzler Merz und ein dickes Identitätsproblem bei der SPD.

Post (SPD): Lieber über praktische Politik als über Personal sprechen
Die SPD steht nach dem Wahldebakel in Rheinland-Pfalz vor einem Scherbenhaufen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Achim Post stellt sich hinter die beiden Bundesvorsitzenden.

Brugger (Grüne): Folgen des Iran-Kriegs werden uns lange beschäftigen
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist auch in Europa zu spüren. Agnieszka Brugger, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, sieht Deutschland bereits in einer neuen Energiekrise. Sie fordert umfassende Maßnahmen.

Rheinland-Pfalz: VBE-Chef fordert ein "Sondervermögen Bildung"
Wenn am Sonntag in Rheinland-Pfalz gewählt wird, ist die Bildung eines der ganz großen Themen. Lars Lamowski vom Verband Bildung und Erziehung sagt: Es braucht Investitionen in Milliardenhöhe.

Gahler (CDU): Ukraine wird nicht an Viktor Orbán scheitern
Die Blockadehaltung Ungarns verhindert weiterhin die Auszahlung zugesagter Finanzhilfen an die Ukraine. Der CDU-Außenpolitiker Michael Gahler hofft auf einen Weg um Orbán herum.

Berndt (AfD): Energiewende in Brandenburg beenden
In Brandenburg startet die neue Regierung von SPD und CDU. Die AfD stellt die größte Oppositionskraft. Ihr Fraktionsführer Hans-Christoph Berndt fordert eine radikale Sparpolitik - etwa durch eine Abkehr von erneuerbaren Energien.

Oberst Wüstner: Große Hoffnung in Rüstungstreffen
Die Bundesregierung spricht am Donnerstag mit Vertretern der Rüstungsindustrie darüber, wie die Produktion verstärkt werden kann. André Wüstner, Oberst des Heeres der Bundeswehr, blickt optimistisch auf das Treffen.

Strack-Zimmermann: Orbán beißt die Hand, die ihn füttert
Die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert die EU auf, sich die Blockadehaltung von Ungarn und anderen Staaten bezüglich der Ukraine-Hilfen nicht mehr gefallen zu lassen.

Experte: Ausbauziele bei Rechenzentren erreichbar
Die Bundesregierung will Deutschland als Datenstandort stärken - mit verdoppelten Kapazitäten bei Rechenzentren. Simon Hinterholzer, Experte für Rechenzentren und Nachhaltigkeit, sieht "relativ viel" Bauaktivität - aber auch teils offene Fragen.

Landesschülerausschuss: "Wir werden einfach nicht ernst genommen"
Laut einer neuen Studie wünschen sich viele Schülerinnen und Schüler hierzulande mehr Mitbestimmung. Jennifer Rosin vom Landesschülerausschuss Berlin erklärt, was aus ihrer Sicht falsch läuft.

Ärzte ohne Grenzen: Menschen im Libanon brauchen dringend Hilfe
Israels Militäroffensive im Libanon hat Tausende von Menschen in die Flucht getrieben. Christian Katzer von "Ärzte ohne Grenzen" berichtet sowohl von einer humanitären Notlage als auch von psychologischem Hilfsbedarf.

Tankstellen-Interessenverband: "Wir kriegen nur den Stress und Ärger ab"
Schwere Zeiten an der Zapfsäule, zumindest für die Verbraucher. Die Mineralölkonzerne, findet der Tankstellen-Interessenverband, nehmen kräftig Gewinne mit. Neue Initiativen der Bundesregierung findet Pressesprecher Herbert Rabl gut.

Sicherheitsexperte: Schutz der Straße von Hormus ist nicht zu garantieren
US-Präsident Donald Trump fordert eine militärische Schutz-Allianz für das Durchqueren der Straße von Hormus. See-Sicherheitsexperte Moritz Brake sieht keine Möglichkeit, die Sicherheit der Schiffe zu garantieren.

Kartellamtspräsident: Keine kurzfristige Handhabe gegen hohe Benzinpreise
Wegen des Iran-Krieges steigen die Sprit- und Energiepreise. Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, sieht bei seiner Behörde nur längerfristig wirkende Maßnahmen.

Hofreiter (Grüne): Erneuerbare gegen hohe Spritpreise
Der Irankrieg hat die Benzinpreise in Deutschland extrem steigen lassen. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) sieht auf Dauer nur eine Lösung: die Abkehr von fossilen Energien.

Welthungerhilfe befürchtet humanitäre Katastrophe im Libanon
Nach den israelischen Angriffen auf den Libanon warnt die Welthungerhilfe vor einer humanitären Katastrophe in dem Land. Bettina Iseli beschreibt die Situation der Menschen.

Kiesewetter (CDU): Ukraine muss unsere erste Priorität sein
Vor fast zwei Wochen haben die Angriffe Israels und der USA auf den Iran begonnen. Dadurch gehe die Aufmerksamkeit in den Nahen Osten, weg von der Ukraine, sagt CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter. Die Ukraine gerate dadurch immer mehr unter Druck.

Kellner (Grüne) zur freigegebenen Ölreserve: Effekt wird verpuffen
Um den Anstieg der Spritpreise zu dämpfen, gibt die Bundesregierung einen Teil der Ölreserve frei. Michael Kellner (Grüne) sagt allerdings, solange unklar sei, wie lange der Krieg andauere, werde das wenig bringen.

Deutsch-Iranerin Sepehri: Bemerken noch keine Risse im System
Mit Modschtaba Chamenei hat im Iran der Sohn des getöteten langjährigen geistlichen Führers die Macht übernommen. Die deutsch-iranische Publizistin Daniela Sepehri sagt, eine Chance auf einen echten Wandel gebe es nur, wenn das Regime weg sei.

Schneider (SPD): Wir bleiben beim Atomausstieg
Bei Paris beraten Vertreter von etwa 30 Staaten zur zivilen Nutzung der Atomkraft. Deutschland nimmt an dem Gipfel nicht teil. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sagt, es werde hierzulande keine Rückkehr zur Atomkraft geben.

Wahlforscher: Wirtschaftskompetenz hat für die CDU nicht gereicht
Nur knapp haben die Grünen die Landtagswahl in Baden-Württemberg gegen die CDU gewonnen. Roland Abold von infratest dimap erklärt das vor allem mit der größeren Bekanntheit des Spitzenkandidaten Cem Özdemir.

Iran-Expertin: Trumps Vorgehen ist für die Iraner "zynisch"
Sind die Angriffe der USA und Israels für die Iraner Fluch oder Segen? Laut Expertin Bente Scheller von der Heinrich-Böll-Stiftung sei die Art der Angriffe nicht dazu angetan, den Menschen im Iran Hoffnung zu geben.

Kemmer (CDU) zur Wahl in Baden-Württemberg: "Methoden, die wir aus den USA kennen"
Die CDU scheitert bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg an dem Grünen Cem Özdemir. Ronja Kemmer, stellvertretende CDU-Landesvorsitzende, erklärt sich das auch mit dem Wahlkampf der Grünen - der habe sie an das MAGA-Lager der USA erinnert.

Stegner (SPD) zum Iran: Sieht nicht nach Regime-Change aus
Die Ziele von US-Präsident Trump sind auch nach über eine Woche Krieg im Iran unklar. SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner geht nicht davon aus, dass die Angriffe zum Sturz des Mullah-Regimes führen. Er warnt vor vielen zivilen Opfern.

Melzer: Mehrheit in Israel für Iran-Krieg
In Israel ist die Zustimmung zu den Angriffen auf den Iran groß, sagt Ralf Melzer, Leiter des Israel-Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dort hoffe man auf einen Paradigmenwechsel und eine Chance für die iranische Bevölkerung.

Djir-Sarai (FDP): Iraner wollen ein Leben in Freiheit und Demokratie
Vor fast einer Woche begannen die Angriffe auf den Iran. Laut dem iranstämmigen FDP-Politiker Bijan Djir-Sarai befürworten viele Iraner die Angriffe und wollen ein Ende des Regimes.

General a.D. Domröse: Iran ist noch nicht geschlagen
Seit Samstag läuft die US-israelische Offensive gegen den Iran. Der Iran sei noch nicht geschlagen, sagt Nato-General a.D. Hans-Lothar Domröse. Außerdem erklärt er, welche drei Ziele die USA mit den Angriffen verfolgen.

Schweitzer (SPD): Bahn-Ausbau nicht zu Lasten der Sicherheit
Die Sicherheit in Zügen ist eins der Themen bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) nennt Maßnahmen, wie Konflikte vermindert werden sollen.

Repasi (SPD): "Friedrich Merz war Statist der Trump-Show"
Bundeskanzler Merz zeigt sich nach dem Treffen mit US-Präsident Trump zufrieden. Europa-Politiker René Repasi (SPD) hingegen befürchtet, der Kanzler habe in Europa gar Porzellan zerschlagen.

Özdemir (Linke): Merz hätte Klartext reden müssen
Die Linken-Außenpolitikerin Cansu Özdemir hat Bundeskanzler Merz nach seinem Treffen mit US-Präsident Trump kritisiert. Er habe es versäumt, auf die Völkerrechtswidrigkeit der Angriffe auf den Iran hinzuweisen.

Iran-Experte: System im Iran funktioniert trotz Tod Chameneis
Das iranische Regime ist durch den Tod von Staatsoberhaupt Chamenei getroffen, doch es funktioniert weiter, sagt Andreas Reinicke vom Deutschen Orient-Institut.

CDU-Außenpolitiker Hardt verteidigt Angriffe der USA und Iraels
Außenpolitiker Jürgen Hardt (CDU) hat Verständnis für die Angriffe auf den Iran geäußert und den Iranern, die das Mullah-Regime beenden wollen, Unterstützung zugesagt.

Iran-Konflikt: Ahmetovic (SPD) warnt vor Flächenbrand
Nach den massiven Angriffen der USA und Israels auf den Iran und dem Tod des obersten iranischen Führers Ayatollah Chamenei sieht SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic die Gefahr einer Eskalation.

Stäblein: Bei Asylregeln an Menschenrechten orientieren
Der Bundestag hat am Freitag verschärfte Asylregeln beschlossen. Damit setzt die Regierung eine EU-Reform in deutsches Recht um. Bischof Christian Stäblein mahnt, die Schutzsuchenden nicht in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Afghanistan-Experte: Grenzkonflikt mit Pakistan muss geklärt werden
Der Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan droht zu eskalieren. Thomas Ruttig vom Afghanistan Analysts Network sagt: Der Kern des Streits sind Grenzziehungen, die Afghanistan nicht akzeptiert.

Berliner Apotheker-Verein kritisiert geplantes Gesetz
Das geplante Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz, das der Bundestag am Freitag debattiert, stößt auf Kritik bei den Betroffenen. Es verschärfe die Lage, sagt Anke Rüdinger, Vorsitzende des Berliner Apotheker-Vereins.

Iran-Experte: US-Position einigermaßen unklar
USA und Iran verhandeln derzeit in Genf das umstrittene iranische Atomprogramm. Vom Gedanken eines Regime-Wechsels hätten sich die USA wohl verabschiedet, meint Hans Jakob Schindler vom Thinktank Counter Extremism Project.