
On the Way to New Work - Der Podcast über neue Arbeit
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Ep 91#91 mit Benjamin Adrion von Viva con Agua
“Konkurrenz ist 80er, wir leben von Zusammenarbeit und vom Netzwerk.” Benjamin Adrion ist seit er 28 Jahre alt ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, eine Ehrung für die eigentlich ein Mindestalter von 40 Jahren vorgesehen ist. Der ehemalige Fußballprofi ist heute Social Entrepreneur und zeigt seit 13 Jahren, wie Gemeinwohl heute funktionieren kann. Mit der von ihm gegründeten Initiative “Viva con Agua” arbeitet er an einer der großen sozialen Aufgaben, die es in der Welt zu lösen gilt: “Sauberes Wasser für Alle.” Inspiriert durch ein Trainingslager mit seiner damaligen Mannschaft vom FC St. Pauli in Kuba und der Begegnung mit den Menschen dort hat Benjamin seine Berufung gefunden. Er wollte das Potential des Vereins und der Menschen im Stadtteil St. Pauli nutzen, ihm dabei zu helfen. Bis heute hält diese Verbindung und die daraus entstandene Energie Es ist die Kraft der vielen Menschen, die sich für Viva con Agua engagieren, die für den nachhaltigen Erfolg verantwortlich sind. Ob es die vielen ehrenamtlichen Teams in mittlerweile über 50 Städten, die gut 50 hauptberuflichen Kolleginnen und Kollegen, oder befreundete Künstler wie die Ärzte sind, die bei Konzerten “Viva con Agua” Wasser für den Backstagebereich bestellen und über ihr Vorbild helfen, den wirtschaftlichen Arm der Organisation zu stärken. Eine tiefe Verbundenheit mit den Menschen in Afrika wird im Verlauf unseres Gesprächs immer deutlicher. Benjamin ist ein bemerkenswerter Mensch, von dem wir alle lernen können. Folge 91 mit Benjamin Adrion hört Ihr ab Montag 6:00 Uhr auf podcast.onthewaytonewwork.com SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 90#90 mit Benedikt Herles, Autor von “Zukunftsblind”, vielleicht dem Buch des Jahres
Benedikt Herles ist 1984 geboren worden. Nach seinem BWL und VWL Studium an der WHU und der LMU, das er mit einer Doktorarbeit über das Entstehen der ökonomischen Werte abgeschlossen hat, startete er zuerst als Unternehmensberater. Seine Beobachtungen und Erfahrungen darüber, wie für junge Menschen diese ersten prägenden Jahre in Studium und Berufseinstieg verlaufen, hat er in seinem ersten Buch “Die kaputte Elite” verarbeitet. Als Start-up Investor beschäftigt er sich seit dem mit der rasanten Entwicklung von Technologien. Er schafft es, in seinem Buch und auch in unserem Gespräch, die komplexen Themen, die uns als Gesellschaft bevor stehen, so zu beschreiben, dass sie verständlich sind und dass sich uns vor allem die Interdependenzen erschließen. Seine These: Es sind Themen wie AI/Machine Learning, Quantum Computing, Robotics oder sequenzielle Biologie mit denen wir uns und vor allem auch unsere Politiker sich beschäftigen müssen, wenn wir den Anschluss nicht verlieren wollen. Benedikt Herles legt einen 10 Punkte Plan vor, den wir mit ihm diskutieren. Wir erfahren zum Beispiel, warum ein bedingtes statt eines bedingungsloses Grundeinkommens Teil einer Lsöung sein kann, warum eine Robotersteuer nicht zielführend ist und was eine Anhebung der Erbschaftssteuer mit der dringenden Verbesserung unseres Bildungssystems zu tun hat. Folge 90 mit Benedikt Herles hört Ihr ab Montag 6:00 Uhr auf podcast.onthewaytonewwork.com SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 89#89 mit CEO Thomas Vollmoeller und NWX Mastermind Marc-Sven Kopka von XING
XING CEO Thomas Vollmoeller und NWX Mastermind Marc-Sven Kopka haben aktuell beide den besten Job ihres Lebens. Wir sprechen mit den beiden anlässlich des 15. Geburtstages von XING über das Thema New Work, das für XING deutlich mehr ist als nur ein “Buzzword”. Die Firma hat sich gefragt, was für ihre Mitglieder das wichtigste Thema ist und wofür die Mitarbeiter wirklich brennen. Die Antwort lautet in beiden Fällen: “New Work”. Mit der von XING initiierten NWX19 Konferenz findet am 7. März zum dritten Mal eine der wichtigsten Konferenzen zum Thema statt. Aber auch nach innen hat XING vieles geändert und wir diskutieren über Themen wie Gehaltstransparenz, wöchentliche Mitarbeiterzufriedenheitschecks, ein ziemlich radikales Upward Feedback und über das, was in der nächsten Zukunft auf uns alle zukommen wird. SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 88#88 mit Bastian Bauer von Mindspace
“Das ist ein Versuch eines Zusammenlebens, eine Art Spiel, einer gewissen Utopie[...] ” “Beim Burning Man gibt es die Regel: ‘leave no trace’. Das ist in der heutigen Welt ein natürlich ein riesen Thema.” Das alles gilt natürlich nicht nur für das Burning Man, mit dem uns Bastian am Ende des Gesprächs noch überrascht hat, sondern auch für das allgemeine (Arbeits-)Leben. Für Bastian stehen Büros im Mittelpunkt, schließlich ist sein Arbeitgeber einer der bekannten Anbieter für Coworking Spaces weltweit, neben WeWork und DesignOffices ist Mindspace hier in Deutschland mit 4 Standorten. Da wir uns mit allen anderen Anbietern bereits getroffen haben und die Resonanz zu dem Thema riesig ist, darf Mindspace bei dem Thema nicht fehlen. Das Büro ist für ihn ein Arbeitstool, genau wie der Laptop oder das Smartphone nur Arbeitstools sind. Einer der entscheidenden Vorzüge des Büros ist die ständige Möglichkeit der Begegnung – egal ob zufällige Begegnungen an der Kaffeemaschine oder auf dem Weg zum Essen, bei denen über ein Projekt gesprochen und spontane Ideen generiert werden. Steve Jobs nannte solche wichtigen Begegnungen im Arbeitsalltag “unplanned collaboration”. Wenn wir beherzigen, dass ein Büro kein Selbstzweck sondern nur ein weiteres Tool unter vielen ist, stehen solche Begegnungen und damit der Mensch im Mittelpunkt des Arbeitsplatzes der Zukunft.

Ep 87#87 mit Mintra Mattison und Jacob Tilly von HYROX
Mintra Mattison und Jacob Tilly sind die sportlichen Leiter von HYROX, einem völlig neuen Fitness Run Konzept. Die Beiden teilen sich den Job und sind außerdem Eltern einer gemeinsamen Tochter. Beide kommen aus dem Crossfit. Mintra hat außerdem Soldaten der “Special Forces” des US Militärs und die Hamburg Freezers trainiert. Jacob war Bundesliga Basketballer, hat Sport studiert und hatte seine eigene Crossfit Box, bevor er sich dazu entschieden hat, sich zu 100% auf HYROX zu konzentrieren. HYROX ist ein Fitness-Run, der 8 Kilometer Laufen mit 8 Fitnessübungen kombiniert. Die Übungen kommen aus dem funktionalen Fitnesstraining und simulieren Bewegungen, die wir alle können, seit wir Kinder sind. Die beiden sehen Bewegung und die richtige Ernährung als grundsätzliche Voraussetzungen für alle, die viel arbeiten. Wer HYROX und unsere beiden Gäste live erleben möchte, oder mitmachen möchte, kommt auf eines der nächsten HYROX Events, z.B. am 3.11. in Hamburg oder am 10.11. in Essen. Weitere Info´s unter www.hyrox.com Viel Spaß mit Mintra und Jacob und Folge 85: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 86#86 mit Dalia Das, Gründerin des Coding Bootcamps "Neue Fische"
Dalia Das hat indische Wurzeln. Seit 15 Jahren lebt sie in Hamburg und sieht sich auch als dieser Zeit als Teil der Digitalen Welt. Nach Stationen bei AOL, Hansenet/Telekom Italia, BMG und Bertelmann bildet sie heute in ihrem Coding Bootcamp “Neue Fische” den digitalen Nachwuchs aus. In zwei jeweils drei Monate laufenden Programmen werden hier aus Theaterwissenschaftlern, Soziologen, Anthropologen, Flugzeugingenieuren, Molekularbiologen und doppelten Studienabbrechern in drei Monaten Webdeveloper oder Data Scientists. “Unser Versprechen ist, die Leute so fit zu machen, dass sie berufseinstiegsfähig sind.” so Dalia. Warum Coding so wichtig ist und der Einstieg lange nicht so schwer, wie viele denken, erfahrt Ihr wie immer in der aktuellen Folge unseres Podcasts ab Montag morgen 6:00. Viel Spaß mit Dalia Das und Folge 86 SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 85#85 mit Amy Wilkinson, Stanford Dozentin und Autorin von “The Creator´s Code”
Amy Wilkinson wurde in Hongkong geboren, wuchs in Asien und später Seattle auf. Nach ihrem Studium in Stanford, das sie mit diversen Master Degrees abgeschlossen hat, hat sie unter anderem in der US-Amerikanischen Botschaft in Mexiko, bei J.P Morgan, bei McKinsey und im “White House” gearbeitet. Amy hat dann in 5 Jahren in Harvard eine Studie über die Skills von Unternehmern durchgeführt. In 200 Gespräche mit den führenden Unternehmerinnen und Unternehmern unserer Zeit sprach sie mit den Gründern von Airbnb, Tesla Motors, SpaceX, LinkedIn, Dropbox, Chipotle, Under Armour, PayPal, eBay, Jetblue und vielen anderen. “It's a pattern recognition exercise.” so entspannt und bescheiden umschreibt sie ihre Ergebnisse, die sie in “6 essential skills” zusammen fasst. Das Gespräch mit Amy haben wir in San Francisco auf der ersten OMR Podcastnacht in den USA während einer Reise mit dem GWA (Gesamtverband Kommunikationsagenturen) aufgenommen. Wie immer hört ihr die aktuelle Folge unseres Podcasts ab Montag morgen 6:00. Viel Spaß mit Amy Wilkinson und Folge 85 SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 84#84 mit Michael Schmutzer, Gründer und Geschäftsführer von DesignOffices
Michael Schmutzer ist einer der Unternehmer hinter dem "New Workspace" Trend. Er baut bundesweit den Raum, den wir für die Arbeit von morgen brauchen. Kennengelernt haben wir uns passenderweise auf der Bühne beim XING New Work Award im März und sind sofort in ein Gespräch über Dinge, die die Arbeitswelt nicht erst in Zukunft sondern heute schon braucht, abgetaucht. Im Podcast erzählt er von seiner Gründung, die wie so vieles im Leben durch einen Zufall entstanden ist. Eine Präsentation die vor 10 Jahren etwas anders verlaufen ist als geplant, eine kurze Fahrt mit dem Aufzug und schon war die Idee für die Coworking Büros geboren. Heute hat DesignOffices Büros an 26 Standorten mit 250 Mitarbeitern und ist der Marktführer in Deutschland, wenn es um New Work im New Workspace Format geht. Michael weiß, welchen Einfluss die Arbeitsumgebung auf den Menschen und dadurch auf die Arbeitsergebnisse hat. Agile und flexible Arbeitsweisen sind dabei nur ein Thema. Auch der Raum an sich, die Möbel und die Atmosphäre spielen eine entscheidende Rolle. Wir kennen die Räume gut und es gibt schon einiges bei uns im Youtube Channel zu sehen, wenn ihr nicht nur reinhören wollt. Es lohnt sich. “Workspace” ist eines der Themen, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten, wenn es um “New Work” geht. Viel Spaß bei Folge 84!

Ep 83#83 mit Harald Schirmer - Manager Digital Transformation and Change bei Continental
“Ich kann heute bei der Entstehung von Wissen dabei sein.” Es wird ja öfter mal über fehlende Wandlungsfähigkeit, zähe Prozesse und mangelnde Transparenz in deutschen Großunternehmen gejammert. Ich kann mir niemanden vorstellen, der diese Vorurteile besser widerlegt als Harald. Als Verantwortlicher Manager für die digitale Transformation und Wandel sowie als Projektleiter für die Einführung von Office 365 ist er bei Continental für das tägliche Arbeitsleben von über 200.000 Mitarbeitern direkt veranwortlich. Wer seine Energie und Leidenschaft für neue Arten von Arbeit miterlebt hat, kann auch absolut nachvollziehen wieso er der perfekte Mann für diese Aufgaben ist. Wir hatten schon viele Gäste im Podcast, die viel Begeisterung für ihre täglichen Aufgaben mitbringen, Harald scheint teilweise aber geradezu beseelt von allem, was sein Job mit sich bringt. Wahrscheinlich muss man das auch sein, um radikale Transparenz und Offenheit in jedem größeren Unternehmen einführen zu können (und dabei sogar noch das Vertrauen des Betriebsrats zu gewinnen). SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD @onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 82#82 mit Lars Gaede, Journalist, Moderator, Curator und “Work Awesome” Macher
Lars Gaede hat nach seinem Studium der Soziologie und Politik die renommierte Journalistenschule in München besucht. Danach sprang er sofort ins “kalte Wasser” und sammelte Erfahrungen in TV und Print. Wenn über seine Zeit bei “NEON” spricht kommt er ins Schwärmen. “Bei der Neon durfte ich die verrücktesten und durchgeknalltesten Geschichten machen.” Beispiele? Lars fuhr mit Hobos auf Güterzügen illegal durch die Rocky Mountains, er nahm an einer Todes Mediation in Südkorea teil und er erlebte eine besondere Geschichte mit einem Bioschwein. In New York tut er sich mit dem Unternehmer Amol Sarva und dem Journalisten Felix Zeltner zusammen, um das Konferenzformat “Work Awesome” zu entwickeln. Irgendwann stellte er fest, warum dieser Schritt so konsequent war. Seine Bachelorarbeit hatte er zum Thema “Grundeinkommen” geschrieben und in seiner Zeit bei Wired war einer seiner wichtigsten Artikel ein ziemlich dickes Brett zum Thema “New Work”. Wir sprechen außerdem über den Einfluss, den das Thema Künstliche Intelligenz auf die HR Abteilungen haben wird und zum Teil schon hat und wir hören nach knapp einer Stunde nur auf, weil der Wind auf einem Hamburger Dach, auf dem wir den Podcast aufgezeichnet haben, zu stark wurde. Wer nicht genug bekommt, freut sich über einen Rabatt Code für die Teilnahme an der nächsten Work Awesome Konferenz in Berlin (29.11.), den Lars im Podcast verrät. Wie immer hört ihr die aktuelle Folge unseres Podcasts ab Montag morgen 6:00. Viel Spaß mit Lars Gaede und Folge 82 SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 81#81 mit Florian Heinemann, Gründungspartner Project A und Ex-Rocket Internet Geschäftsführer
Florian Heinemann hat an der WHU studiert und hat die Digitalmarketing- und Unternehmerszene seit seinem Abschluss 1999 so wie nur wenige geprägt. Mit “Just Books” war er Co-Founder einer der wenigen Start-Ups, die nach dem Platzen der Dotcom Blase noch in einen größeren Kontext aufgingen. Nach Zusammenschluss mit ABE Books aus Kanada übernahm 2006 Amazon dort das Ruder. In der Folge war er zunächst erfolgreich als Angel Investor tätig (u.A. Trivago und Netmoms) und er promovierte nebenbei in Leipzig. Er stieß dann kurz nach der Gründung als Geschäftsführer zu Rocket Internet und konnte dort seine wirklich herausragende Expertise in den Themen Digitalmarketing und Business Intelligence weiter ausbauen. 2012 gründete er zusammen mit Partnern “Project A”, einen Frühphasen Fond mit Seviceabteilung, der das ganze “ein bisschen netter” machen wollte. Wir haben mit Florian auch darüber gesprochen, wie er die Entwicklung der großen Player in den USA beurteilt. Insbesondere seine Einschätzung zu facebook und Amazon war für uns sehr spannend. Für alle Hörerinnen und Hörer, die sich für Unternehmertum in der digitalen Welt interessieren, ist diese Folge besonders wertvoll. Ganz nebenbei: Florian ist ein unglaublich feiner Mensch! Wie immer hört ihr die aktuell Folge unseres Podcasts ab Montag morgen 6:00. Viel Spaß mit Florian Heinemann und Folge 81 SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 80#80 mit Jeffrey Rogers, Educator und Facilitator an der Singularity University
Jeffrey Rogers kommt aus Austin Texas. Mit 22 Jahren zog es ihn nach Berkeley/California wo er eigentlich Historiker werden wollte. Heute beschäftigt er sich mit der Zukunft. Als Educator und Facilitator ist er an der Singularity University verantwortlich für die Vermittlung von Wissen. Wir sprechen darüber, wie das “Industrial Learning system” an seine Grenzen stößt und was wir in Zukunft ändern müssen, damit “Lebenslanges Lernen” nicht ein Buzzword bleibt. Jeffrey erläutert die Gründe dafür, warum die Singularity University exponentielles Lernen ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellt und was das mit den großen Aufgaben (“Global Grand Challenges”), die wir in der Zukunft zu bewältigen haben, zu tun hat. Wir sprechen unter anderem über konkreten Anwendungen, wie die Entkoppelung der Fleischproduktion von der bisherigen Notwendigkeit, Tiere töten zu müssen und von der deutschen Wissenschaftlerin Svenja Hinderer vom Fraunhofer Institut in Stuttgart, die sich mit künstlichen mitwachsenden Herzklappen, beschäftigt. Mein Fazit nach dem inspirierenden Gespräch: Ich hätte gerne Lehrer wie Jeffery gehabt. Wir immer hört ihr die aktuell Folge unseres Podcasts ab Montag morgen 6:00. Viel Spaß mit Jeffrey Rogers und Folge 80! SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 79#79 mit ‘CHAN’ - dem weltweit einzigen 'Vice President'-Job-Sharing Duo bei Unilever
Christiane Haasis und Angela Nelissen sind unter dem Code-Namen ‘CHAN’ wie eine Person bei Unilever. Warum die beiden aus ihren Buchstaben nicht ‘HANC’ gemacht haben und wie sie den Alltag zu zweit als eine Position bestreiten ohne dabei alle Kollegen zu verwirren, erfahrt ihr im aktuellen ‘On the Way to New Work’ Podcast. Wir haben unglaublich viel Spaß gehabt und empfehlen nachdrücklich allen Frauen und fast noch mehr allen Männern unseren Podcast #79 mit CHAN. Wie immer unter: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 78#78 mit Carolin Silbernagl, Aussenministerin und Vorständin bei Betterplace.org
Carolin Silbernagl ist Politologin. Seit vielen Jahren widmet sie sich Themen an der Schittstelle zwischen Technologie und Sozialem. Sie war 5 Jahre lang Mit-Gründerin und CEO der dotHIV Initiative, der es gelungen ist, mit “.hiv”, die weltweit erste und einzige Top-Level Domain zu gründen, die einen rein sozialen Zweck erfüllt. Heute ist sie Vorständin und Aussenministerin bei Betterplace und kümmert sich in dieser Rolle um das Betterplace Lab, sozusagen die F&E Abteilung von Betterplace. Wir sprechen mit Caroline über ihre aufregende Zeit am Puls des Internets, einer Zeit, in der sie “Männer mit Whiskeyfahnen und zerschlagenen Nasen” aber auch “Vint Cerf” und andere Pioniere des Internets kennen gelernt hat. Wir diskutieren mit Ihr über die New Work Ansätze vom betterplace lab und über die großartigen technologischen Innnovationen, die sie weltweit sieht, wie z.B. Biocarbon Engineering, also das Wiederaufforsten mit Hilfe von Drohnen. Ihre Ansätze zum Thema Konfliktmanagement geben uns und hoffentlich auch unseren Hörerinnen und Hörern ebenfalls reichlich Stoff zum nachdenken. Viel Spaß mit Folge 78 und der fantastischen Carolin Silbernagl: Wie immer unter: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 77#77 mit Jörg Rheinboldt, Co-Founder eBay Deutschland, Betterplace und Unternehmercoach
"Wir wollten so gründen, dass wir nie jemandem Geld schulden." - Podcast 77 mit Jörg Rheinboldt und einer besonderen Unternehmergeschichte Jörg hat gemeinsam mit den Samwer Brüdern die erste große Gründerwelle in Deutschland abgeschoben. Zusammen haben sie ‘99 alando.de an Ebay verkauft. Wir drei kennen uns schon lange, hatten aber nie die Gelegenheiten so offen und in der Tiefe über seine Erfahrungen aus der Ebay Aufbau-Zeit und der Arbeit mit einem amerikanischen Leadership Team zu sprechen. “Situational Leadership - eigentlich total verboten, aber echt hilfreich.” Thema war aber auch die Phase in der er sich auf die Familie konzentriert hat, sein schwerer Unfall und sein Umgang damit. Wie er Axel Springer Plug & Play leitet, den Inkubator mit dem er über 100 Firmen mit angeschoben hat und seinen “Work Life Blend”, wie er es nennt, im Griff behält, verrät er im Podcast. Wie immer auf allen Kanälen, die ihr gerne hört - sofern iTunes, Spotify und Soundcloud dazugehören. Mit Michael Trautmann und Christoph Magnussen Wie immer unter: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD @onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 76#76 mit Ryan Merchant von Dashlane
Ryan war eine große Überraschung auf unserem New York Trip und hat uns beide mit seiner Selbstreflektion und seinen tiefen Einsichten in die Tech-/Businesswelt beeindruckt. Mit Büros in New York und Paris stellt Dashlane besondere Anforderungen an die unternehmensinterne Kommunikation und löst die Herausforderungen mit ‘radikaler Transparenz’ (Lesetipp PRINCIPLES): Sämtliche Zahlen sind von allen Mitarbeitern einsehbar, die Meetingprotokolle der Führungsebene werden für alle veröffentlicht und viel mehr. Auch der Unterschiedliche Umgang mit der (digitalen) Privatsphäre in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland sind ein Thema, da diese auch weiterhin fortbestehen, obwohl wir in einer komplett vernetzten Welt leben. Der ewige Wettstreit zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit ist ein weiteres Thema, ebenso eine Diskussion über Biometrie und warum diese das altgediente Passwort nie ablösen wird. Die Work-Life-Balance in einem Unternehmen mit unbegrenzten Urlaubstagen und flexiblen Arbeitszeiten (einige unserer Hörer fangen vielleicht schon an zu schwitzen…) kommt zuletzt dran, aber sicher nicht an letzter Stelle. Viel Spaß mit Folge 76 - wir hatten ihn definitiv - wie immer unter: Podcast.onthewaytonewwork.com Alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com Mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 75#75 mit Dr. Mirriam Prieß, Ärztin, Autorin und Burnoutexpertin
Miriam Prieß wusste, dass sie auf dem richtigen Weg war, als sie das erste mal den Geruch eines Krankenhauses in der Nase hatte. Nach einem Praktikum in einer Werbeagentur war es der erste Tag eines Krankenhauspraktikums, der dieses Gefühl in ihr erzeugte. Nach erfolgreichem Studium stellte sie für sich fest: “Medizin ist mehr als nur Körper.” und sie widmete sich dem Thema Psychosomatik. Nach mehreren Jahren im klinischen Alltag, ergab sich eher durch Zufall die Chance, an einem Strategieworkshop einer Firma teilzunehmen und Miriam Prieß sah eine Chance, Ihr Talent noch besser einzusetzen. Zunächst halbtags und dann zu 100% erfolgte der Umstieg auf eine eigene Praxis in der sie seit dem mit Menschen und Teams - vornehmlich aus der Wirtschaft - arbeitet. Fachbücher zu den Themen Resilienz und Burnout sind ebenfalls ein wichtiger Teil ihrer Arbeit. Für Miriam Prieß fängt alles mit “gelingenden” Beziehungen an. Fast immer wenn Menschen “ausbrennen”, haben sie ihrer Erfahrung nach Probleme mit wichtigen Beziehungen, sehr häufig mit der Beziehung zu sich selbst. Wir sprechen darüber, welche Rolle bereits die Kindheit dabei spielt, warum die “internen” Realitäten häufig unseren Beziehungen im Weg stehen und wie wir lernen können, im Dialog zu sein. Miriam Prieß spricht anschaulich und nachvollziehbar und berichtet von konkreten Fällen aus der Praxis. Uns hat diese Folge gepackt, so dass wir die Zeit völlig aus den Augen verloren haben. Folge 75, diesmal über eine Stunde lang, die sich aber lohnt! Wie immer unter: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 74#74 mit Jürgen Dold von Optimist
“Der Name Optimist beschreibt meine Lebenseinstellung und Perspektive auf die Welt.“ Jürgen Doldt hat die Welt seit seiner Kindheit fest im Blick. Reisen nach Israel und England und ein einjähriger Schulaufenthalt in Australien haben ihn früh geprägt und er ist seinen Eltern noch heute dankbar dafür, dass sie ihn so früh haben alleine reisen lassen. Nach seinem BWL Studium in Mannheim folgt ein Masterstudium in San Diego, doch nach einem Jahr “am Strand” führt ihn sein beruflicher Weg erst einmal zurück nach Deutschland, nach Sulzbach zu Andersen Consulting (heute Accenture) und zu seinem ersten Kunden Mercedes-Benz nach Stuttgart Möhringen. Früh wird er als Berater “digital” geprägt und nach seiner Zeit bei seinem letzten Kunden, einem schwedischen Software Start-Up fällt die Entscheidung, Unternehmer zu werden. Nach weiteren Stationen in den USA und Deutschland gründet Jürgen zusammen mit seinen Partnern Rose Odeh und Nils Arend die Brand Experience Agentur Optimist. Die Agentur hat heute so namhafte Kunden wie Nike, facebook und Google. Aktuell sorgt eine Arbeit in Europa für Furore, das James Bond Museum in Sölden in gut 3.000 Meter in der Höhe. Wie es gelingen kann, als Deutscher in den USA ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen und welche Rolle dabei die Lebenseinstellung von Jürgen und die Kultur von Optimist gespielt hat, waren Inhalte unseres Gesprächs. “Wir leben im Zeitalter der Makers und Doers” so Jürgen und wer wie ich die Chance hatte, eine Woche bei Optimist rein zu schauen, der sieht wie viel Kraft in diesem Satz liegt. Aber auch das Anhören der Folge 74 des On the Way to New Work Podcast gibt einen guten Einblick. Wie immer unter: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 73#73 with Marius Urbanczyk
“We were on the wave of change and we had the right product and the right solution.” #OnTheWayToNewWork #TheNewYorkTapes #MontagsAufDeutsch #ThursdaysInEnglish We met Mariusz Urbanczyk during our New York trip in his office on Park Avenue. Mariusz manages the North America business of a relatively young company called Hogarth. Hogarth has changed the subject of advertising in the 10 years since its founding. More than 3,500 permanent and 3,000 freelancers now work for Hogarth. Founded in London at the end of the 2008 recession, it was probably a good timing for a company that promised to "decouple" the creative idea from the process of producing and distributing advertising materials. Mariusz has been on this path almost from the beginning. One year after the founding of Hogarth, he started in the London office. Stations in Brazil and Argentina followed before he came to New York. We talked to Mariusz about what it's like to disruptively change your own industry. His answer: "You are not the most popular kid on the block." To the delight of Christoph, we talked about technologies (workflow tools, media asset management, Cloud Technology etc.) as well as the importance of language and culture. Having grown up in Poland, the dream of his youth was to go to the radio and have his own late night show. But despite countless weekends spent at a radio station between the ages of 15 and 20, it was supposed to be very different. Mariusz has witnessed the change of the political system in Eastern Europe and change has always been an issue for him. A 9-month stay in India was the last stop before he decided to go into the advertising industry. You can hear his full story in Episode 73 of our podcasts "On The Way To New Work". SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com All book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann www.onthewaytonewwork.com

Ep 72#72 mit Porsche Consulting Chef Eberhard Weiblen
“Auf die Veränderungsgeschwindigkeit sind viele Organisationen nicht vorbereitet: Wir haben ein Produkt, das machen wir jetzt jedes Jahr besser. Die Zeiten sind vorbei.” 20 Jahre im gleichen Unternehmen zu verbringen, ist heute selten geworden; Eberhard Weiblen ist einer der Menschen, die damit nicht nur zufrieden sind, es ist der Kern seiner Motivation. 1995 fing er bei Porsche Consulting an und führt das erfolgreiche 500 Mann und Frau starke Beratungsunternehmen als wenn es sein eigenes wäre. Dabei gibt es eine besondere Verbindung zu unserem Podcast, denn Michael hat in seinen Jahren als Berater bei Bossard mitgeholfen Porsche Consulting aufzubauen und Eberhard in dieser Zeit bereits kennengelernt. Ursprünglich zog es Eberhard zum Sportartikelhersteller Hart in die USA und danach als Berater zu Arthur Andersen. Nach einem Treffen mit dem damaligen Porsche Vorstandschef Wendelin Wiedeking stieg er kurz danach als fünfter Mitarbeiter bei Porsche Consulting ein, um das Know-How aus der Überwältigung der Krise 1994 im Unternehmen zu behalten und zu nutzen. Ein wichtiger Faktor für ihn ist das konstante dazulernen: Er holt sich Rat und Einsichten von Bergführern, Ärzten, Piloten oder Sporttrainern und setzt diese dann in seiner täglichen Arbeit ein. Denn der Mensch steht bei seiner Arbeit im Mittelpunkt. ‘Ein guter Berater versteht sich mit den Menschen im Werk genauso gut wie mit dem Vorstand - Arroganz ist fehl am Platz.’ Konstantes Lernen und Weiterentwickeln ist nicht nur für die Mitarbeiterführung, sondern auch für den Unternehmenserfolg insgesamt überlebenswichtig. “Die Autoindustrie war sehr erfolgreich die ganzen letzten Jahrzehnte darin, Kunden einfach einen fahrbaren Untersatz zu verkaufen, der jedes Jahr besser wurde. Und jetzt hat sich das Kundenverhalten geändert und man hat neue technische Möglichkeiten und jetzt geht es nicht mehr nur um den fahrbaren Untersatz, jetzt geht es um Mobilität.” Ständiges Hinterfragen und die Suche nach neuen Geschäftsfeldern sind absolut notwendig, um nicht durch plötzliche Veränderungen unterzugehen. Viel Spaß bei Folge 72 des On the Way to New Work Podcast. Wie immer unter: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 71#71 with Entrepreneur & Investor Amol Sarva
Amol Sarva is an entrepreneur from New York who started Virgin Mobile and introduced the concept of mobile virtual network operators in the United States. He also has a Ph.D in Philosophy and is involved with more than 100 other companies. One of these companies is Halo Neuroscience, which has developed a neurostimulation technique that enhances cognitive function and improves muscle movement. What impressed me the most was the immense breadth of his interests - from smartphones to neurostimulation, coworking spaces, blockchain, construction and more. He is in constant communication with people who provide input, new ideas and knowledge. He achieves all this by using emails and meetings as tools, which should be used as little as possible to keep the stream of information as clean as possible. He also tries to say yes to every opportunity that presents itself, then creates tangible progress which can be something as small as a first website, so that when he comes back to it he has a starting point again; as long as there is progress, he will pursue the opportunity surrounding it. If you think you are able to get lots of things done, prepare to be amazed by Amol. Have fun with Episode 71 of the #OntheWayToNewWork Podcast SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork And ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com And all book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann www.onthewaytonewwork.com

Ep 70#70 mit Ex-Basketballprofi und Thermondo-Gründer Philipp Pausder
“Wir leben in einer Welt der 3 Tempi: Das chinesische Tempo, das amerikanische Tempo und der Rest.” - On The Way To New Work Podcast #70 #OTWTNW mit Philipp Pausder von Thermondo Bei unserem letzten Podcast-Trip nach Berlin hat uns ein 2 Meter Mann schlichtweg umgehauen. Ex-Basketballprofi, Adidas Manager, Unternehmensberater und heute Clean-Tech Gründer Philipp Pausder hat ein Tempo, eine brennende Leidenschaft und eine Klarheit in seinem Denken, die man in dieser Kombination nur sehr selten findet. Seine Firma Thermondo hat die wohl kürzesten Unternehmensvision der Welt “Kleiner 2 Grad” und ist jetzt bereits der größte Heizungsinstallateur Deutschlands. Warum Philipp nach dem Al Gore Buch “Eine unbequeme Wahrheit” den Weg in Richtung Clean-Tech einschlug mag offensichtlich erscheinen. Die Art, wie er denkt und sein Unternehmen führt zeigen allerdings, wie der Leistungsanspruch aus der Sportwelt und das sehr datengetriebene aus der Tech-Welt zu einer Kultur zusammenwachsen können, die etablierte Player alt aussehen lässt. “Im Konzern wird anders als im Sport nicht rückwärts gedacht. Ich kann als 27 Jähriger nicht daherkommen und sagen: Lass mal nen Plan wachen wie ich CEO werde. Im Sport dagegen läuft es aber genau so.” Zu Recht sorgt er sich darum, dass entscheidende Teile der Wertschöpfung heute ohne deutsche Unternehmen stattfinden und andere Gründernationen aufgrund ihrer enormen hohen Geschwindigkeit an uns vorbeiziehen (z.B. 4.000 Startups die aus zwei Unternehmen in Shenzen Alibaba und Tencent hervorgegangen sind gegen 2.500 Startups in Berlin insgesamt). Wie im Sport, wo es auch “nicht ohne den CEO auf dem Platz geht” sieht er Lack of Leadership, Lack of Passion und Lack of Innovation als die Hauptursachen. Wie Philipp aus dem Sport mitgenommen hat, “tut es gut mal gefaltet zu werden. Das ist gut für das Leben.” So kann ich nur sagen, tut das gut so jemandem mal eine Stunde ungefiltert zuzuhören. Für mein Leben war es auf jeden Fall gut. Viel Spaß bei Folge 70 des On the Way to New Work Podcast: wie immer unter: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 69#69 with Gorden Bowen (Co-Founder & Chairman McGarryBowen)
“You just thought about this over night? This is just remarkable!” Gordon Bowen is one of my absolute top idols in the global advertising industry. He is the inventor of the world-famous American Express campaign, "Member since" and has been creatively responsible for the account for many years at Ogilvy and Mather. This campaign was awarded, among other things with the title "Campaign of the Decade". After leaving the company, he was the creative mastermind behind the application and later creative director of the Olympic games in his hometown of Salt Lake City. Together with Mitt Romney, the head of the organizing committee, he only had to find a way to tune the country for the Olympic Games shortly after 9/11. At the age of fifty, in 2002, together with his founding partner John McGarry, he founded the advertising agency McGarryBowen. The agency has developed rapidly since its foundation and has been awarded the "Agency of the Year" award several times. The agency is represented globally today, works for clients like P&G, Disney, Marriott, Intel, Mondelez, Chevron and belongs to the japanese Dentsu group. But it is not this obvious success that makes Gordon. Gordon is a very special person. He is curious, he is empathic, he is a great storyteller, he loves traveling, he is passionate about art, music, architecture and pop culture. He is involved in numerous social and cultural projects. He gains new energy from all these topics for his work. He is experimenting with new working methods, including the new ‘American Express Team’ at McGarryBowen. He is a great host and I am pleased to call him my friend. Have fun with Episode 69 of the #OntheWayToNewWork Podcast SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork And ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com And all book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann www.onthewaytonewwork.com

Ep 68#68 mit Unternehmerin Tijen Onaran (Global Digital Woman)
“Diversität in Unternehmen heißt vor allem auch, das verschiedene Meinungen zusammen kommen.” Marlene, eine unserer Hörerinnen, hat uns auf Tijen aufmerksam gemacht. Ihr Versprechen, dass wir es hier mit einer besonderen New Workerin zu tun haben werden, hat sich erfüllt. Tijen ist die Tochter einer türkischen Mutter und eines türkischen Vaters. Das war für alle Beteiligten nie ein Thema, bis Tijen anfing, sich politisch zu engagieren. Da wurde ihr das erste mal gespiegelt, dass sie einen Migrationshintergrund hat. Heute führt Tijen die PR-Agentur Start-Up Affair und das von ihr vor drei Jahren gegründete Netzwerk “Global Digital Woman”. Sie spricht auf Konferenzen und tritt als Moderatorin auf und sie hat sich zu einer glühenden Kämpferin für das Thema “Diversity” entwickelt. Das macht sie auf eine unglaublich sympathische und lässige Art und Weise und wir sind mehrfach erstaunt, wie ausgereift und klar die Gedanken und Ansätze von Tijan sind Wir sprechen mit mir über das Thema Eigenverantwortung, dass sie im Rahmen der New Work Diskussion für zentral hält. Wir erfahren von den Erlebnissen einer besonderen Reise, die Tijen zusammen mit 46 anderen Frauen aus insgesamt 47 Ländern für 3 Wochen in die USA geführt hat. Über 20.000 Mitstreiterinnen hat sie bereist zusammen, Ihr Ziel ist es, aus “Global Digital Woman” eine weltweite Bewegung zu machen. Wir trauen Tijen das ohne “wenn und aber” zu und bewundern ihre Vision: ““Eigentlich arbeite ich an der Abschaffung meiner Organisation.” Wir haben viel gelacht und noch mehr gelernt und wir zählen uns ab sofort zugehörig zum Fanclub #TeamTijen. Danke, liebe Tijen für diese besondere Stunde mit Dir. Viel Vergnügen mit Tijen Onaran und der Episode 68 von #OntheWaytonewWork wie immer auf: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork Und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann www.onthewaytonewwork.com

Ep 67#67 with President and GM Leybold, Carl Brockmeyer
Carl Brockmeyer, President and General Manager Leybold North America #OnTheWayToNewWork #TheNewYorkTapes #PodcastInThePark #Pocast67 “I have been paperless since the first iPad.” Carl Brockmeyer was always very young for his roles. He has been CFO in China and Taiwan, Head of Business Development and since May 2017 he is President and General Manager of Leybold North America. Carl is 33 years old. His employer, Leybold has been part of the Swedish Atlas Copco Group since 2016, which has an annual turnover of 40 billion euros. Leybold is the oldest vacuum pump manufacturer in the world. Carl summarizes the fascination of Leybold as: "We are the king of the niches." In this episode, we will talk to him about the challenges that come with offering a range of applications: from chips bags, sunglasses, aircraft turbines, aerospace research, to the Hyperloop. Carl enthusiastically talks about his new hometown of Pittsburg and his role as a young German man, leading a team in the United States, where some colleagues have been working for the company for 40 years. We talk about a fascinating corporate culture and a positive example of post-merger integration. Carl is a millennial generation representative, he works without paper, thinks mobile-first and has installed Facebook Workplace for himself and his 100 employees. What he has experienced and how emotionally a colleague has reacted as a result of this, you will hear in the current issue of our podcast. Have fun with Episode 67 of the #OnTheWaytonewWork Podcast SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork And ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com And all book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann www.onthewaytonewwork.com

Ep 66#66 mit Ex-Investmentbanker, Peak Performer und Unternehmer Kai Lüssem
“Ich habe jeden morgen für eine halbe Stunde einen Termin mit mir selbst.” #Podcast66 #OnTheWayToNewWork #livetotape #newworkfuture #newwf18 #MontagsAufDeutsch #ThursdaysInEnglish Am 14. Juni hatten wir eine Verabredung mit Unternehmerlegende Götz Werner. Auf der New Work Future Konferenz der Hamburger Digitalagentur Ministry sollten wir mit ihm einen Live Podcast aufnehmen. Leider musste er kurzfristig absagen und für Christoph und mich war klar, dass wir nicht so einfach Ersatz finden. Wir beide hatten aber sehr schnell Kai Lüssem im Sinn, der zwar nicht so prominent und noch nicht ganz so lebenserfahren ist, der uns beide aber seit Jahren immer wieder inspiriert und begeistert. Kai war Investmentbanker in London und New York und hat zusammen mit seiner Mutter ein hochklassiges Hotel mit einem ebenso hochklassigen Restaurant in Belgien aufgebaut und er betreibt mit einem Partner die “Pizza- und Pasta-Kette “Mama”. Er ist Gründungsmitglied von EO Deutschland und in den verschiedenen Funktionen, die er in den letzten Jahren bei EO (Entrepreneurs Organization) innehatte, war er maßgeblich am Aufbau der Unternehmerorganisation von 2 auf 450 Mitglieder beteiligt. Kai hat sich bereits vor 25 Jahren in seiner Diplomarbeit mit einem New Work Thema beschäftigt. Unter dem Titel “Autonomie zur Bewältigung von Komplexität” hat der schon damals beschrieben, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern hohe Freiheitsgrade geben müssen, um überleben zu können. Seit einigen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema “Peak Performance”. Die Begegnung mit einem Mönch, der ihm ein mentales Problem bescheinigte, war der Auslöser dafür. Seit dem beschäftigt er sich theoretisch und praktisch damit, wie Menschen Ihre physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Kapazitäten steigern können. Seinen Tag beginnt Kai mit einer halben Stunde nur mit sich selbst und seine Konsequenz, mit der er sich seine Tage ein teilt (Tipp: bis zum Schluss durchhören), lassen uns staunen. Seine Arbeitsleistung konnte er in den letzten Jahren um gefühlte 300% steigern, gleichzeitig arbeitet er täglich drei bis fünf Stunden weniger. In unserem Podcast erklärt er, wie er das geschafft hat. Für alle, die es ganz genau wissen wollen, heißt es warten, denn Kai schreibt an einem Buch über das Thema Peak Performance. Vielen Dank auch noch einmal an unseren Werbepartner O2! Mit o2 connect habt ihr die Möglichkeit nicht nur mit einem Mobilgerät zu surfen. Seit dem 05.06. stehen o2 Free Kunden bis zu 9 weitere, kostenlose SIM Karten zu Verfügung. o2 empfiehlt den Free M Connect Tarif für 29,99 pro Monat, damit habt ihr 10GB LTE Datenvolumen. Viel Vergnügen und Erkenntnisgewinn mit Kai Lüssem und der Episode 66 von #OntheWaytonewWork wie immer auf: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork Und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann

Ep 65#65 with Rachid Abu Hassan from WeWork
"Office space is not only about science and numbers. It's first and foremost about the people!" Podcast 65 with WeWork’s Design Director Rachid How will we work in the future? We’ve been there: It’s a WeWork office in Chelsea, NYC. At first we thought it's one of the many WeWork locations in New York City but it was actually their HQ. We had the chance to meet Rachid Abu-Hassan, Design Director at WeWork, and we learned a lot about how the 20bn ‘community workspace’ startup influences the modern workplace. Rachid has a background in acoustics, which gives him a unique view on how he sees the influence that space has on the people who work there every day, from human to cable, from engineering to emotions. There is more to an office than screens and desks. Michael’s experience at his agency has shown him how an office can actually change the way people work. And at Blackboat we see the office as a communication tool - a very efficient one, but just a tool. So we already are very open to rethinking old ways of designing office space. But Rachid and the WeWork HQ challenged us to rethink that linear way of approaching workspace redesign. And we understood that this is just the beginning: Office space needs a makeover, especially during times when the digital and physical worlds merge and the lines between work and pleasure keep blurring. Let's open up the discussion for your thoughts. What are the best New Workspace concepts that you know? How do you like the WeWork approach (there is also a video about our visit in Christoph channel Youtube.com/christophmagnussen)? What are concepts that you have experienced and enjoyed? What are epic fails? Let us know what you think: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork And ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com And all book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann

Ep 64#64 mit Pascal Finette, Chair for Entrepreneurship & Open Innovation
#MontagsAufDeutsch #ThursdaysInEnglish “Wir versuchen ihnen zu zeigen wie Technologie die Welt verändert.” Pascal Finette ist gebürtiger Kölner, er lebt seit 10 Jahren im Silicon Valley. Bevor er vor vier Jahren zur Singularity University kam, hat er sich sowohl als Manager als auch als Unternehmer im digitalen Umfeld bewegt. Unter anderem wirkte er bei eBay, Mozilla und Google.org. Das Mission Statement der Singularity University passt sehr gut zu Pascal persönlicher Motivation. “Our mission is to educate, inspire and empower leaders to apply exponential technologies to address humanity’s grand challenges.” Wir sprechen über die unterschiedlichen Programme der SU, über die Community von mittlerweile 40.000 Menschen umfasst und die verschiedenen Initiativen, mit deren Hilfe die SU versucht, die wirklich großen Problem (Grand Challenges) der Menschheit anzugehen. Pascal beschreibt anschaulich, welche Herausforderungen insbesondere unsere politischen Systeme haben, sich der Geschwindigkeit der technologischen Veränderungen zu stellen. Dabei sieht er auch die Schattenseiten einer einseitigen Technkigläubigleit und fasst das anschaulich zusammen. “Wen kümmert es, ob ich meine Pizza in 5 Minuten bekomme, wenn in Afrika noch Kinder sterben.” Immer wieder kommt er auf den Begriff Impact zu sprechen und er zeigt anhand von konkreten Beispielen auf, dass wir alle dazu beitragen können. Ob Millennial, Unternehmer, Manager oder “Corporate Irritate”, diese Folge von “OTWTNW” bietet für jeden Hörer viel Stoff. Vielen Dank auch noch einmal an unseren Werbepartner O2! Mit o2 connect habt ihr die Möglichkeit nicht nur mit einem Mobilgerät zu surfen. Seit dem 05.06. stehen o2 Free Kunden bis zu 9 weitere, kostenlose SIM Karten zu Verfügung. o2 empfiehlt den Free M Connect Tarif für 29,99 pro Monat, damit habt ihr 10GB LTE Datenvolumen. Den On the Way to New Work Podcast Folge 64 findet ihr wie immer unter: SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com Und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle alten und neuen Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com

Ep 63#63 with Author and CEO Lee Caraher
„If I pay you to show up it’s not loyalty.” Here is how you actually work with Millennials and why “showing up is not a skill.” We’ve read the headlines about the Gen Y or Millennials. I’m one myself. We are entitled, a “me” generation, are casual and disrespectful, want freedom and flexibility, are job hoppers and don’t know how to use a fax machine. But we are also the workforce that drives New Work and shows how to see work and leisure time as a flowing connection. We push the collaborative documents within teams and do not get it why old people actually want to print stuff. There is a lot of prejudice which usually comes from a lack of understanding and perception. So we wanted to clear things up and met Lee Caraher in New York who wrote one of the best selling books on how to work with Millennials. Her agency is based on the west and east coast of the US and employs mainly Millennials since she “cracked the code”. Lee is an extremely energetic CEO and keynote speaker and showed us how Millennials just ‘work differently’, are actually a ‘we generation’ and do not ‘hop’ through different jobs if they don’t need to. A lot to learn and laugh about. We had a fantastic time with Lee and highly recommend to listen to her carefully if you work with anyone between 20 and 35. She will help you understand why it’s your fault if you are too vague and actually don’t get how the new generation works. Vielen Dank auch noch einmal an unseren Werbepartner O2! Mit o2 connect habt ihr die Möglichkeit nicht nur mit einem Mobilgerät zu surfen. Seit dem 05.06. stehen o2 Free Kunden bis zu 9 weitere, kostenlose SIM Karten zu Verfügung. o2 empfiehlt den Free M Connect Tarif für 29,99 pro Monat, damit habt ihr 10GB LTE Datenvolumen. Have fun with Episode 63 of the #OntheWaytonewWork Podcast #TheNewYorkTapes Edition via: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork And ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com And all book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann

Ep 62#62 mit Jan von Enden, GM Hanns R. Neumann Stiftung North America
#MontagsAufDeutsch #ThursdaysInEnglish #TheNewYorkTapes “Je länger und weiter du weg bist, desto wichtiger werden Freunde.” Jan von Enden lebt die Tradition seiner Familie weiter, er “macht” in vierter Generation in Kaffee. Anders als Vater, Großvater und Urgroßvater arbeitet Jan aber nicht im Handel sondern für die Hans Neumann Stiftung, die mit 270 Mitarbeitern weltweit Bauern hilft, nachhaltig Kaffee zu produzieren und gleichzeitig ein gutes Leben zu führen. Bereits mit 16 Jahren besucht er zusammen mit seinem Vater Papua Neuguinea und wird dort mit dem Kaffee-Virus infiziert. Nach dem Studium der Tropischen Landwirtschaft in Hamburg macht Jan noch in England einen Master in Agricultural Development. Ein erstes Projekt bei dem er Kleinbauern in Peru geholfen hat, Bio Kaffee herzustellen, folgt. Wir sprechen mit Jan darüber, warum Fair Trade alleine nicht reicht und darüber, wie es der Hans Neumann Stiftung gelungen ist, in Uganda die Zusammenarbeit mit 50.000 Bauern zu organisieren. Sehr offen berichtet uns Jan davon, dass es neben dem echten Interesse an der Lebenssituation der Bauern an der “Bottom of the Pyramid” auch wirtschaftliche Gründe dafür gibt, dass Firmen wie Tchibo, Lavazza oder Tim Horton die Stiftung zu unterstützen. Wir sprechen darüber, warum auch für die Stiftungsarbeit Cloud Computing, Big Data und Blockchain wichtig sind. Wir hören, was ein deutsches Ehepaar dazu motiviert, immer neue Flecken der Welt zu erkunden und warum es schön ist, in Brooklyn zu leben. Vielen Dank auch noch einmal an unseren Werbepartner O2! Mit o2 connect habt ihr die Möglichkeit nicht nur mit einem Mobilgerät zu surfen. Seit dem 05.06. stehen o2 Free Kunden bis zu 9 weitere, kostenlose SIM Karten zu Verfügung. o2 empfiehlt den Free M Connect Tarif für 29,99 pro Monat, damit habt ihr 10GB LTE Datenvolumen. Den On the Way to New Work Podcast Folge 62 findet ihr wie immer unter: SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com Und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle alten und neuen Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com

Ep 61#61 with Steward Butterfield, Slack CEO & Co-Founder
"90% of my job is to make sure that the organization is performing at the highest possible level." New work is definitely about the people. It's ‘people before paper’. But if you were to ask someone what communication tool truly represents new work, in almost all cases, people will say: Slack. We had the honour of meeting Stewart Butterfield, the co-founder and CEO of Slack. To put it in perspective, Slack is known as one of the fastest growing companies in history and one of the hottest startups of the time. With a valuation of over 5 billion US dollars, Slack is still growing with roughly 1000 people working within the organisation. Stewart deeply cares about the way they work at Slack and he shared with me very openly how his role as a leader has changed. Successful, yet humble. Innovative, yet down-to-earth, with a very fundamental understanding for what is important in life and work. It was definitely an interview that I enjoyed a lot, since we have many clients who use this tool and ask us for our input and advice. So for this episode, we went one step further - directly to the source: How Slack is used at Slack effectively and how they live and push ‘new work’ to new limits. And as Stewart hints throughout the discussion - it's not just about the tool. Have fun with Episode 60 of the #OntheWaytonewWork Podcast via: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork And ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com And all book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann Shownotes: Can you give us a little introduction about yourself? (0:40 Min.) Are you still working with the same team? (2:40 Min.) How does Slack change our Workstyle? (4:40 Min.) How do Leaders have to adopt new Technologies? (12:20 Min.) Where does your motivation to change our way of working come from? (20:50 Min.) How has your culture changed while you were growing from twenty to over 1000 employees? (25:00 Min.) How is your company culture structured? (29:10 Min.) How do you organise your physical Workspace? (37:10 Min.) Can you share with us, how you keep yourself in such a good mood? (41:30 Min.) Where do you get inspiration from? (52.20 Min.)

Ep 60#60 mit Philippe von Borries (CEO & CO-Founder Refinery29)
#MontagsAufDeutsch #ThursdaysInEnglish #TheNewYorkTapes “Wir waren am Anfang naiv und optimistisch.” Philippe von Borries ist Kölner. Er ist 1999 in die USA gekommen und hat zunächst Geschichte an der Columbia University in New York studiert. Danach war er zwei Jahre in Washington, in denen er bei dem Online Portal “The Globalist” gearbeitet hat. 2005 gründete er zusammen mit seinem Freund Justin Stefano im Jahr 2005 Refinery29. Die beiden holten kurz nach der Gründung noch Christina Barberich und Piera Gelardi als Partnerinnen in das junge Unternehmen. Sie kümmern sich seitdem um den kreativen Part, mit Piera ist Philipe seit über 10 Jahren verheiratet. Refinery29 ist heute eines der größten und einflussreichsten Medien und Entertainment Portale für junge Frauen. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Zum einen ist es das kongeniale Führungsteam, über das Philippe bei einem seiner jüngeren öffentlichen Auftritt gesagt hat. “It´s been 13 Years, and the band is still together!” Darüber hinaus hat Refinery29 früh erkannt, dass es vielen großen Frauenmagazinen anfang der 2000er nicht gelungen war, ihr Angebot dem digitalen Zeitalter anzupassen. Refinery29 ist von Beginn an ein Themen Mix gelungen, der Frauen nicht nur auf Fashion und Beauty reduziert, sondern auch Themen wie Kultur und Politik einen Raum gibt. Dementsprechend lautet die Mission der Company: “To let Woman feel, see and claim their Power”. Der Zeitgeist gibt diesem Ansatz zusätzlichen Auftrieb. Vor facebook und twitter gestartet ist es Refinery29 gelungen einen einmaligen Mix unterschiedlicher Angebote zu entwickeln. Die aufkommenden Sozialen Medien wurden klug in das Angebot integriert und zentrale Marketingtrends sehr früh erkannt (Content, Bewegtbild, Events). Ein spannendes Geschäftsmodell, das Werbekunden sehr viel mehr bietet, als nur Banner auf der Website, ein modernes Führungsteam und ein reflektierter CEO, der sich coachen lässt und ständig weiterentwickelt, runden das Bild von einer inspirierenden Company ab, die zeigt, wie Medienunternehmen auch heute noch Erfolg haben können. Den On the Way to New Work Podcast Folge 60 findet ihr wie immer unter: SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com Und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle alten und neuen Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com Mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 59#59 with Rachel Peck, Chief of Staff for Harry's
"We take our work very seriously, but we don't take ourselves too serious." - Podcast 59: Rachel Peck, Chief of Staff, Harry´s (the Startup that bought a 93 year old German blade manufacturer, only 10 months after founding.) Rachel Peck is Chief of Staff at Harry's, a fascinating and very young company in New York, that aims to revolutionize the men's shaving market and are known for buying a 93 year old German razor blade manufacturing company, only 10 months after the start. Recently, Harry's has raised (another) $ 112 million in venture capital. The company has earned nearly $ 1 billion in valuation in the 5 years since it was founded. We had a very warm welcome in their not only attractive, but also smart-designed new workspace in New York and talked to Rachel about how she, as a young girl from Columbus, Ohio, went to study English literature and theatre before moving on to a PR job and later joining Harry’s as the Executive Assistant to the two founders. She shared with us her clever trick to find the right job, how Harry’s used data to design their workspace, what they learned from Herrmann Millers' “The Living Office” concept and why she sees ‘Onboarding’ as the most underrated tool. At the end of the conversation, we surprisingly switch roles and Rachel challenged us with two important questions: “What did you guys learn from the podcast so far? And who do you still want to interview but could not get in direct contact with so far?" All the answers and the diverting conversation with Rachel you get as usual via: SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork And ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com And all book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann Shownotes: Before we’re talking about your company, let’s talk about your story! (ab 1:40) How could you buy a company in Germany 9 months after your founding? (ab 5:00) What are your business Values? (ab 7:20) What is the concept behind your office Space? (ab 8:10) How does your personal day look like in an open space office? (ab 11:50) How does your working culture feels like? (ab 15:00) What kind of Tools did you use? Did you change any and how do you teach them? (ab 16:30) How do you handle your onboarding? (ab 17:00) How do you structure workflows with your international offices? (ab 26:40) Do your Founders keep up with their employees? (ab 30:10) How do you integrate your german team? (ab 32:20) How do you organize yourself? (ab 33:40) What are the differences between founding in San Francisco and New York? (ab 39:00) Where do you get your inspiration from? (ab 40:00)

Ep 58#58 with Patrick Harris, VP Global Agency Development at Facebook
"You have to learn how to make a friend before you can call him a friend." #OnTheWayToNewWork #Podcast58 #TheNewYorkTapes Patrick Harris has been working for 20 years in order to connect Madison Avenue with Silicon Valley. In doing so, he actively accompanied both - the development of the classic web search and the development from search to the social web. He was the first employee in the Global Agency Development team. He could co-develop the New York location of facebook from 25 to 2,000 employees. The decision to swap his corner office at Microsoft 7 years ago, for a job in the facebook company had several reasons. From the first moment, he felt that facebook was a mission-driven company that links hacker culture with the drive to share, connect and form communities. Above all, it was the employees of facebook who convinced him of this. One of the most common phrases he heard in his first months was the question: "How can I help you"? Facebook helps its employees to build a sustainable career. An internal program called FUEL is about developing an individual plan. There are different components, and each team decides for itself whether they use it. When communicating with his team, Patrick strives to reach each of his direct reports as often as possible on their preferred communication channels. So in his experience, there are people who are more likely to belong to the category "phone guy", whilst others prefer Messenger, Workplace or WhatsApp and others again prefer it by mail. It does not surprise us that facebook workplace is the most used channel. For Patrick it is the "natural extension of our culture". In this episode, we talk to Patrick about the 'meeting culture' within the facebook organization and get to know some exciting "hacks" here. For example, Patrick and his team are increasingly using "24 hour pre-reads" and he encourages his people “to present the last page first”. Facebook gives its employees the freedom not to go to meetings, if they feel they can not contribute to or profit from it. There are (developer) teams who have agreed on a "no meeting Wednesday". The offices of facebook also have a special meaning behind them. For Patrick, who flies 250,000 to 300.000 miles a year, it always feels like coming home. Besides this fact, the office is always "unfinished by design" to remind everyone that facebook is not finished yet. With very personal insights into his working style, his way of learning and communicating with his family, we come to an end and wonder again how quickly time has passed. ' As always, you will find the On the Way to New Work Podcast 58 (the first in the series "The New York tapes") on: SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com And ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com And all book tips here books.onthewaytonewwork.com With Christoph Magnussen and Michael Trautmann

Ep 57#57 mit Student & Entwicklungshelfer Fabien Matthias
"Ich stand vor einer Wahl, entweder gehen oder bleiben." Fabien Matthias ist 23 Jahre alt, er wuchs in Berlin als Sohn einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters auf. Nach dem Abitur an einer deutsch/französischen Schule machte er Praktika bei einem Fotografen, einem Architekten und beim Tagesspiegel. Dann ging er nach Nepal und arbeitete dort als Lehrer an einer Schule. Eine folgenschwere Entscheidung, denn am 25.4.2015 wurde er Zeuge eines verheerenden Erdbebens. Zusammen mit zwei jungen Frauen entschied er sich nicht dazu, ins nächste Flugzeug nach Hause zu steigen sondern dazu, im Katastrophengebiet zu bleiben, um zu helfen. Zufällig wurden die drei Zeugen einer Krisenkonferenz und entschieden danach in die Dörfer in den Bergen zu gehen, da dort das Leid am größten war. Während die NGO´s sich auf die Städte konzentrierten, waren die drei jungen Menschen in den Bergen auf sich gestellt. Mit einem geliehen Bus, einem Scout, einem Fahrer und zwei Trägern versorgten sie die Menschen mit einfachen Zeltplanen und Nahrungsmitteln. Aus achthundert Euro, die Fabien und seine beiden Mitstreiterinnen bei sich hatten, wurden mit Hilfe von wenigen Mails, die in der Heimat einen Schneeballeffekt zur Folge hatten, schnell fünfundzwanzigtausend Euro. Mit nur etwas mehr als fünftausend Euro gelang es Ihnen in sehr kurzer Zeit, siebenhundert temporäre Zelte und Nahrung für zweieinhalbtausend Menschen für eine Woche bereitzustellen. Nach fünf Wochen ohne Pause kehrt Fabien physisch und psychisch total erschöpft zurück nach Hause und schnell wird ihm klar, dass er sich langfristig für Nepal engagieren möchte. In einer Phase in der junge Menschen ihre Weichen für ihre berufliche Entwicklung stellen, entscheidet Fabien, dass er zwar auch studieren will, aber ab sofort auch einen großen Teil seiner Zeit für Nepal einsetzen möchte. “Tut mir leid für meine Eltern, die jetzt mithören, mein Studium ist zweitrangig.” so deutlich beschreibt er seine Prioritäten. Mit der Zeppelin Universität in Friedrichshafen findet er jedoch genau die Hochschule in Deutschland, die junge Menschen, wie ihn suchen und fördern. Drei Jahre nach dem Erdbeben hat der von Fabien gegründete Verein Nepals e.V viel Gutes bewirkt. In einem Bildungsprojekt hat Nepals 14 Schülern das letzte Schuljahr bezahlt, 10 davon haben es aufs College geschafft und werden weiter gefördert. Nepals hat ein Häuser Projekt initiiert und 12 Häuser und 2 Klassenräume gebaut. Einen wichtigen Teil seiner Arbeit nimmt ein Wasserprojekt ein. Viele seiner Mitstudierenden unterstützen Fabien bei seiner Arbeit. Insgesamt 30 Menschen arbeiten bereits ehrenamtlich für Nepals. Ich erlebe Fabien als einen reflektierten und selbstkritischen Menschen, aus dem es auf meine Frage, wo er Hilfe braucht, nur so heraus sprudelt. “Ich brauche jemanden, der mir sagt: das ist kompletter Quatsch.” Er sucht aktiv Coaching für das Thema Fundraising und er stellt viele Fragen, auf die er Antworten sucht. “Wie motiviert man ein Team, das ehrenamtlich arbeitet? Wie macht einen Pitch? Wie kann man Unternehmen etwas zurückgeben? Zum Schluss sprechen wir noch über ein Experiment, dass der private Fabien 2016 durchgeführt hat. Am Anfang stand die Frage: “Ist der Mensch schlecht?” Fabien und ein Freund, die vom Gegenteil überzeugt waren, machten sich auf den Weg. Ohne Geld, sondern nur mit je einer Boxershorts, einem paar Socken und Schuhen und einem Ruck- und einem Schlafsack machten die beiden sich auf eine fünfwöchige Reise. Ihr Ziel: “Am Mittelmeer eine Nacht auf einer Yacht verbringen”. Sein Reisebericht ist eine wundervolle Geschichte über Menschlichkeit, Mut und Vertrauen. Fabien fast diese Zeit so zusammen: “Ich war noch nie in meinem Leben so frei.” Alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com Weitere Info´s zu Nepals e.V. findet Ihr auf der Webpage http://www.nepals.net/ und im YouTube Channel: https://www.youtube.com/channel/UCgNXsvVx5cKzhVlew-CP8xA/featured

Ep 56#56 mit Zenmeister Hinnerk Polenski
"Angst ist eines der Haupthindernisse der Bewusstseinsentwicklung." Hinnerk Polenski lebt und lehrt als Zen-Meister mit norddeutschen Wurzeln im Allgäu. Er hat lange im Kloster in Japan von seinem Meister gelernt und später das japanische Zen für Europa übersetzt. Meine Verbindung zu ihm kam, als ich selbst mit dem Meditieren im Studium begonnen habe, aber nicht weitergekommen bin. Es tat mir gut, hat aber etwas in mir bewegt, das ich aber nicht wirklich erklären konnte. Der Wunsch nach einem bewussteren Leben ist zu einer wahre Bewegung geworden. Immer mehr Menschen verspüren den Drang die schnelllebige Welt um sie herum für einen Moment anzuhalten. Meditations-Apps und Guides sind für viele das Mittel der Wahl. Was mir jedoch an dem Zen-Weg von Anfang an gefallen hat ist die gewisse Strenge. In einem unserer ersten Gespräche, welches von unserem gemeinsamen Freund und Zen-Schüler Christian Miele initiiert wurde, sagte Hinnerk zu mir, dass es im "Zen nicht darum geht die Erleuchtung zu erlangen. Es ist dazu da, dich krasser zu machen." Es geht darum sein eigenes Leben zurückzuerobern und angemessen zu reagieren. Oder wie ich gelernt habe weder in Anspannung noch Entspannung zu verfallen. Es geht um die rechte Spannung. Für mich ist dieser Weg noch längst nicht abgeschlossen und da viele Zuhörer uns nach Meditation oder Achtsamkeitsübungen gefragt haben, kam uns die Idee einfach ein Teehausgespräch mit Hinnerk in den Podcast zu nehmen. Im Anschluss an den Podcast habe ich Hinnerk gefragt, ob wir eine Meditationsübung aufzeichnen und teilen können, damit jeder der Lust hat, einen Einstieg finden kann. Zen ist eine Praxis und lebt durch Übung. Meditation und Atemübungen sind die Tools. Daher gibt es das Video dazu diesen Donnerstag ab 19h im Youtube Channel unter youtube.christophmagnussen.com Den On the Way to New Work Podcast Folge 56 findet ihr wie immer unter SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com Und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com Und alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com Mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann Shownotes: (ab 1:00) Du bist einer der wenigen Zenmeister in Deutschland. Erzähl doch einmal, wie es dazu kam? (ab 4:50) Was ist der Grund dafür, dass die Zen Praktiken so strikt durchorganisiert sind, und so früh beginnen? (ab 7:30) “Zen ist nicht dazu da, dir die Erleuchtung zu bringen - Zen ist dazu da, dich krasser zu machen!” Was meinst du mit dieser Feststellung? (ab 9:15) Was ist der Grund, dass sich Zen und Meditation immer weiter durchsetzt? (ab 12:40) Warum helfen Atem- und vergleichbare Übungen dabei, näher zu einem selbst zu finden? (ab 17.00) Kann ich Flow durch Zen erzeugen? (ab 19:00) Siehst du mit dem Vormarsch von VR, KI und anderen aktuellen Technologien einen Entwicklungssprung und was denkst du, welchen Einfluss diese Themen auf die gesellschaft haben? (ab 24:50) Was kann ich tun, um Zen zu erlangen? (ab 28:50) Ein konkretes Beispiel. Wie löst du folgendes Problem? (ab 31:30) Ist Zen etwas für Jeden? (ab 36:10) Was bedeutet “German Angst” für dich? (ab 37:10) Angst, Gier, Verblendung - was sind für dich konkrete Beispiele dafür? (ab 39:30) Wie gehe ich mit sehr nahestehenden Personen um? (ab 43:50) Welche 5 Bücher würdest du mir empfehlen? (ab 45:30) Was würdest du Kindern mit auf den Weg geben?
Ep 55#55 mit Sabine Scheunert (Digitalpionierin bei Mercedes-Benz Cars)
“Über den Zaun in die IT werfen funktioniert nicht mehr.” #OnTheWayToNewWork #Podcast55 Sabine Scheunert ist “Vice President Digital & IT Sales/Marketing Mercedes-Benz Cars”. Sie selbst findet diesen Titel “sehr lang”. Hinter diesem Titel und dem Namen lernen wir eine der wenigen Top-Managerinnen im Automobilbereich kennen. Nach Stationen bei Hewlett Packard, langen und glücklichen Jahren bei BMW und dann bei der französischen PSA Gruppe ist sie nun in einem “einzigartigen Job” angekommen und sie ist nach eigenen Angaben genau dort, wo sie sein möchte. Die studierte Mathematikerin und Ökonomin besticht nicht nur durch ihren aktuellen Job und ihre Ausbildung sondern auch durch ihre internationale Karriere. Sie hat in Paris und danach in China gearbeitet. Hier war sie der erste weibliche CEO eines Autoherstellers. Wir sprechen mit Sabine über kulturelle Unterschiede und darüber, dass sowohl in Frankreich als auch in China Frauen gleich gute Chancen haben. Insbesondere von China berichtet Sabine begeistert. “Die Chinesen sind sehr fokussiert.” so fasst sie die Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen vor Ort zusammen. Sabine gibt uns einen Einblick in die Arbeit einer modernen IT-Abteilung und die sich durch die Digitalisierung entstehenden neuen Anforderungen. Die Zeiten in denen die IT definierte Business Prozesse lediglich abgearbeitet hat und in denen die Entstehung von umfangreichen Backlogs als normal galt, neigen sich dem Ende zu. Mit Hilfe von Scrum Teams und Swarm Orga bearbeiten Sabine und Ihr Team die Herausforderungen der Digitalen Transformation. Sabine stellt sich dem Vergleich mit internationalen Benchmarks wie Amazon, die weltweit Software Updates zum Teil mehrfach pro Minute vornehmen, wissend, dass der Weg dahin noch weit ist. Natürlich dürfen auch die Themen Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und das neue User Interface MBUX, das es zum ersten Mal in der neuen A-Klasse gibt, nicht fehlen. Zum Ende wird es wie schon häufiger in unseren Podcast auch noch persönlich. Der Rat, den Sabine jungen Menschen und ihrem eigenen 15 Jährigen ich geben möchte lautet: “Bleib Dir treu!” #OntheWaytoNewWork Podcast Folge 55 unter: SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com und alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann Shownotes: Ich hätte dich jetzt als CDO vorgestellt, aber wie machst du das selber? (ab 00:10) Was hat dich als Frau in die Autobranche gezogen und dort gehalten? (ab 3:45) Wie ist deine Sicht auf das Thema “Gender-Pay-Gap” und die Entwicklung der Stellung von Frauen innerhalb der Branche? (ab 5:40) Wie bringt ihr IT und Kundenzentrierung zusammen? Wie geht ihr bei Daimler diese komplexe Aufgabe an? (ab 8:10) Wie strukturiert ihr euch innerhalb des Unternehmens? Was sind eure Stakeholder und welche Kernthemen beschäftigen euch primär? (ab 12:20) Was ist ein typischer Reibungspunkt der entsteht, wenn konträre Kulturen von IT und Hardware aufeinander prallen? (ab 15:40) Wie schätzt du China im Vergleich zu Deutschland ein? (ab 18:00) Wie wirken sich die kulturellen Unterschiede zu China auf das Geschäft aus - Stichwort: “Joint Venture” etc.? (ab 22:00) Wie wirkt sich künstliche Intelligenz auf die Automobilbranche aus? (ab 25:50) Wann siehst du den Tipping Point der neuen Technologien erreicht? (ab 30:30) Was ist deine Sicht auf den deutschen Datenschutz und die DSGVO? (ab 36:15) Wie hat sich der Arbeitsalltag bezüglich Meetings, E-Mails und PowerPoint geändert? (ab 38:00) Wie lädst du deine persönlichen Akkus wieder auf? (ab 42:40) Wie bringst du jüngeren Teamkollegen Priorisierung bei? (ab 34:40) Was sind deine Top-5 Bücher in absteigender Priorisierung? (ab 46:30) Hast du ein paar Tipps zum Start in die Karriere? (ab 50:00)

Ep 54#54 Die Jubiläumsfolge - 10 Thesen aus 'On the Way to New Work'
Ein Jahr auf dem Weg… Der 1. Mai 2017 war ein Montag und damit der perfekte Tag als Tag der Arbeit für den Upload des ersten ‘On the Way to New Work’ Podcast. Gedacht waren unsere Aufnahmen als Dokumentation für unser Buchprojekt an dem wir seitdem arbeiten. Herausgekommen ist eine Podcast Serie, ohne die wir keine Woche mehr starten wollen. Weder in der Sommerpause noch an Weihnachten, Neujahr oder Ostermontag haben wir eine Folge ausgelassen. Das liegt vor allem an euch, mit denen wir diese Gespräche teilen dürfen. Das Feedback und der Austausch motivieren uns, noch besser zu fragen, neue Leute zu treffen und jeden Montagmorgen aufs Neue zu Starten. Hier kommt unser Fazit aus einem Jahr #OTWTNW Podcast Folge 54 unter: SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com und alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com Shownotes Vorstellung des Folgenkonzepts. (ab 0:10) These Eins: New Work bedeutet auch, dass die Arbeitszeit abnimmt und somit der Sinn der Arbeit an Relevanz gewinnt. (ab 1:30) These Zwei: Unternehmen erleichtern mit einem starken Purpose, Kunden und Mitarbeitern die Orientierung. (ab 6:50) These Drei: Neue Führungsmethoden geben dem einzelnen Mitarbeiter größere Verantwortung. (ab 12:10) These Vier: Die Digitalisierung ist Segen und Fluch zugleich. Die Kommunikation im beruflichen Kontext schreit nach Veränderung. (ab 19:50) These Fünf: Always On? Warum wir wieder lernen müssen uns zu konzentrieren. (ab 28:00) These Sechs: Das Büro von Morgen muss ein Alleskönner sein - Remotework ist ein Teil davon. (ab 33:40) These Sieben: Künstliche Intelligenz wird unsere Art zu arbeiten so verändern, wie die industrielle Revolution die Arbeit unserer Vorfahren. (ab 39:50) These Acht: (ab 46:30) These Neun: Death by Meeting, Mail & PowerPoint - wie wir Collaboration wirklich leben. (ab 46:40) These Zehn: Lebenslanges Lernen wird vom Buzzword zum Überlebensprinzip. (ab 48:20)

Ep 53#53 mit Sascha Lobo (Autor & Journalist)
Sascha Lobo, Autor, Redner, Unternehmer und Zivillobbyist “Tatsächlich bin ich die meiste Zeit getaumelt.” Es ist das Jahr 1999, als Sascha Lobo und ich uns kennenlernen. Auf einer Konferenz in Berlin, die Sascha moderiert, halte ich einen Vortrag über die Einführungskampagne der A-Klasse von Mercedes Benz. Plötzlich werden wir von den vermummten “Fantastischen 4” von der Bühne gedrängt. Ein solches Ereignis verbindet. Seit dem ist fast nichts mehr wie es war und Sascha Lobo gehört zu den wichtigen Stimmen in Deutschland, wenn es um die Möglichkeiten und die Folgen der digitalen Transformation geht. Doch der Reihe nach: Auf unsere Frage, wie er zu dem wurde, der heute ist, antwortet uns Sascha sehr offen: “Tatsächlich bin ich die meiste Zeit getaumelt.” Er beschreibt seine verzweifelte Suche nach dem richtigen Platz im Arbeitsleben, sein Gefühl, nirgendwo rein zu passen. Als Kreativer in der Werbung beobachtet er an sich, dass er an dreizehn von fünfzehn Tagen überhaupt nichts zustande bringt, an zwei Tagen gute Ergebnisse erzielt und in einer Stunde Sensationelles hervorbringen kann. Irgendwann stellt er fest: “Ich komme mit festgelegten Strukturen nicht klar.” Von 1999 bis 2001 baut er seine eigene Agentur auf und wieder ab. Auch in dieser Zeit überwiegen die Zweifel. “Ich mußte meinen Bruder und meine Freundin entlassen.” Er nutzt das Platzen der Dotcom Blase und der ersten Selbständigkeit zur Klärung der Frage, in welchen Kontexten er funktioniert. Irgendwann stellt er fest, dass das was er kann (z.B. Vorträge halten) etwas wert ist und dass dafür bezahlt wird. Am 2.10.2006 trifft Sascha eine folgenschwere Entscheidung, rückblickend ist das der Tag, an dem aus dem Menschen Sascha Lobo auch die Marke Sascha Lobo wurde. Für die Vorstellung seines Buchs “Wir nennen es Arbeit”, das er zusammen mit Holm Friebe geschrieben hat, tritt Sascha zum ersten Mal mit seinem roten Irokesen Haarschnitt auf. Was als einmalige Provokation gedacht war, gefällt ihm so gut, dass er die Frisur beibehält. Auf Nachfrage erklärt er seit dem, dass er schon immer einen inneren Irokesen gehabt hätte, der nun rausgewachsen sei. Am Anfang gesellt sich zu der Aufmerksamkeit, die er geniesst, auch das Gefühl der Ablehnung. Sascha kommt zu der Erkenntnis, dass seine Frisur für einige nur knapp vor dem Gesichtstattoo käme. Wir sprechen mit Sascha außerdem über die Rolle von Sozialen Medien, über die Bedeutung von Podcasts und von der jüngeren Generation, von der er mehr hält, als die meisten anderen. Sein Verhältnis zu New Work fasst er in einem einfachen Bild prägnant zusammen. Es geht ihm eben nicht darum, dass jeder freiberuflicher Webdesigner werde sondern darum, die Arbeit um das Leben herum zu organisieren und nicht mehr anders herum. Sascha wagt zum Ende mit uns einen Ausblick auf die möglichen Entwicklungen der Themen Künstliche Intelligenz und Robotics, hier überzeugt er uns mit plakativen und nachvollziehbaren Beispielen. In unserer letzten Folge unseres ersten Jahres als Podcaster erleben wir eine “Reiseetappe” an die Christoph und ich uns noch lange erinnern werden. Shownotes Wie ist es dazu gekommen, dass du dich heute als “Zivilaktivist” bezeichnest? (ab 1:50) Was war für dich der Auslöser, mit deinem alten Leben zu brechen? (ab 4:50) Wann hast du erkannt, dass deine Frisur dir helfen kann, deine Personenmarke aufzubauen? (ab 11:10) Was waren 2006 eure Thesen zu New Work? (ab 16:15) Was ist deine Sicht auf die digitale Vernetzung durch soziale Medien? (ab 21:50) Was ist der Grund dafür, dass das Thema New Work derzeit ein Revival erlebt? (ab 25:30) Wann denkst du, werden sich New Work Ansätze in der Masse umsetzen lassen? (ab 30:15) Glaubst du, dass das Tempo in dem neue Technologien unsere Welt verändern, für die von dir umrissene Utopie, eine Bedrohung darstellen kann? (ab 38:50) Glaubst du, dass Künstliche Intelligenz reguliert werden sollte und wenn ja, wie? (ab 48:20) Welche Bücher kannst du empfehlen - welche nicht? (ab 53:30)

Ep 52#52 mit Headhunter Uwe Schuricht
“Bewerbung ist tot” Uwe Schuricht ist auf dem Land groß geworden, er war sehr früh sehr neugierig und wollte raus kommen. Nach seinem Studium hat er einige Jahre als Anwalt für Gesellschaftsrecht gearbeitet. Danach war er einige Jahre in der Projektentwicklung für Immobilien tätig bevor er bei Axel Springer in der Übergangsphase vom Verlagshaus zum Medienunternehmen im Bereich Personal tätig war. Heute ist er Headhunter und Coach. Solche Lebensläufe kennen wir eher aus den USA, wo Berufswechsel dieser Art an der Tagesordnung sind. Für Uwe ist das ein ganz normaler Weg, die Verbindung sieht er durch sein Interesse an Menschen. Wir haben mit Uwe unter anderem über die Veränderungen in der Medienindustrie gesprochen, über die Veränderung von Anforderungsprofilen, über die Rolle von Chief Digital Officers in Unternehmen und über das, was heute Bewerber von ihren Arbeitgebern erwarten. Uwe interpretiert seinen Job anders, als es das für viel hart klingende Wort “Headhunter” vermuten läßt. Uwe ist ein Profi, der immer den Menschen im Mittelpunkt sieht und wohl auch daher immer Mensch geblieben ist. #OntheWaytoNewWork Podcast Folge 52 unter: SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com und alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann Shownotes Wie bist du zu dem geworden, was du heute bist? (ab 0:25) Wie kam es zu deinem unüblich wenig stringenten Lebenslauf? (ab 2:20) Welche Veränderungen im Bezug auf Anforderungsprofile siehst du als Headhunter? (ab 4:30) Siehst du die Entwicklungen innerhalb der Verlagsbranche auch in anderen Branchen? Gibt es Nachzügler oder besonders Entwickelte? (ab 7:00) Ist die Position des CDOs eine Vorübergehende und was hat es damit konkret auf sich? (ab 10:50) Wollen die Menschen wirklich anders arbeiten? Welche Auswirkungen spürst du von New Work am Arbeitsmarkt? (ab 14:30) Was würdest du einem heute 15-Jährigen für seine berufliche Karriere raten? (ab 18:30) Siehst du Indikatoren, die belegen, dass gewisse Positionen durch die Auswirkungen von KI weniger gesucht werden oder sogar gänzlich wegfallen? (ab 22:00) Siehst du Tendenzen dahin, dass sich Führungsmodelle gänzlich ändern? (ab 23:50) Wenn du dir deine heutigen Kandidaten anguckst: siehst du Überforderung, oder Lust auf die kommenden Veränderungen? (ab 26:50) Neben deiner Tätigkeit als Headhunter bist du auch noch Coach tätig. Wie kam es dazu und was machst du dabei konkret? (ab 30:30) Was würdest du jemanden raten, der Coach werden möchte und was gilt es als solcher zu berücksichtigen? (ab 32:30) Wo und wie lässt du dich inspirieren? (ab 35:30)

Ep 51#51 mit Claude Ritter & Nikita Fahrenholz (Gründer Book a Tiger)
“Wir wollen eine Firma mit Charakter sein.” Nikita Fahrenholz und Claude Ritter haben mit Lieferheld dem heutigen Delivery Hero eines der wenigen deutschen Startup mit Milliarden Bewertung und erfolgreichem Börsengang aufgebaut. Mit dem Putzdienstvermittler Book a Tiger haben sie noch einmal von vorne angefangen und beschäftigen heute über 1000 Putzkräfte. Wir haben mit den beiden darüber gesprochen warum VC Geld zu großen Fehlern führen kann und warum sie Management ‘by walking around’ für effizienter halten als “tausend Tools” einzusetzen. Die beiden unterscheiden ‘datengetriebene’ und ‘meinungsgetriebene’ Arbeit und halten nicht viel von letzterer. Die Zahlen haben dazu geführt,dass sie ihren Fokus von Privathaushalten auf Geschäftskunden verschoben haben, da keine gute Qualität garantiert werden konnte. Shownotes Vorstellung von Nikita Fahrenholz und Claude Ritter. (ab 2:45) Warum habt ihr Book a Tiger gestartet, was macht ihr und wo wollt ihr damit hin? (ab 4:10) Wie groß seid ihr im Bezug auf Umsatz? (ab 6:10) Ist es möglich, dass sich euer Geschäftsmodell gänzlich in Richtung Marktplatz - ohne eigene Mitarbeiter - bewegt? (ab 9:50) War es am Anfang die Herausforderung Low-Tech Unternehmen in eurer Branche zu finden, bzw. denen Technik beizubringen? (ab 11:10) Im Bezug auf die Gründung von Lieferheld: Was ist eure Motivation als VC-getriebener Gründer? (ab 12:40) Angenommen du wärst heute 15, Nikita, was würdest du tun bzw. was würdest du deinem 15-Jährigen Ich mit auf den Weg geben? (ab 19:50) Was waren die Learnings, die ihr aus eurer ersten Gründung übernommen habt? (ab 25:10) Welche 5 Tools sind für euch unverzichtbar und mit welchen arbeitet ihr primär? (ab 33:05) Macht ihr Tool-Onboarding für neue Mitarbeiter? (ab 40:10) Was zeichnet eure Unternehmenskultur aus? (ab 40:50) Wie geht ihr damit um, wenn ihr interne Ziele nicht erreicht? (ab 43:20) Habt ihr selber einmal mit geputzt bzw. lasst ihr eure Mitarbeiter Hands-On mitarbeiten? (ab 45:45) Was für Auswirkungen werden AI, Robotics und andere aktuelle Trends auf eure Firma und die Branche haben? (ab 48:50) Was für Routinen habt ihr im Alltag? (ab 50:50) Was war der Grund bei Delivery Hero zu gehen? (ab 56:30) Was sind eure Top Five Bücher Empfehlungen? (ab 57:30)

Ep 50#50 mit Tim Mois (Gründer Sipgate)
“Du musst nichts machen, worauf du keinen Bock hast” - #OTWTNW Podcast Folge 50 mit dem Sipgate Gründer Tim Mois Tim Mois ist einer der Gründer des Cloud-Telefon-Dienstleisters Sipgate und seit 20 Jahren Telefon-/Internet-/Tech-Unternehmer. Es gibt nur wenige, die wie er in einer solchen Konsequenz ‘New Work’ im Unternehmen umsetzen: Lean wo immer es geht, Scrum in allen Teams, Transparenz als Teil der Kultur, 100% Cloud, jedes Jahr 10.000 Büro-Besucher, ‘Peer Recruiting’, “keine doofen Deals”, aber eine Stechuhr für jeden Mitarbeiter im Einsatz und keine Remote Arbeit. Warum genau und wie das zu ‘New Work’ passt erklärt Tim im Podcast. Wir hatten die Gelegenheit eine exklusive Tour durch das Büro von Sipgate von der Küche bis zu den speziell eingerichteten Feedback-Räumen zu genießen und habe so viel gesehen, das spannend ist, dass es kaum möglich war alles an Ideen zu dokumentieren, die Sipgate bereits umgesetzt hat. Dafür gibt es aber eine exklusive Stunde mit einem Unternehmer, der sich sehr früh Gedanken darüber gemacht hat, ‘wie’ und ‘warum’ in seinem Unternehmen gearbeitet wird und gemeinsam mit seinem Team eine Atmosphäre schaffen konnte, die “Gefangene in Meetings vermeidet” und niemanden zu etwas zwingt auf das er oder sie “keinen Bock hat”. Gefühlt waren wir den ganzen Nachmittag zu Besuch und da wir den Podcast nicht noch eine Stunde länger machen konnten, teilt Tim 10 Ausgaben seines Buches “24 Work Hacks” mit uns, in dem das Sipgate Team ihre besten Arbeitsmethoden mit Bildern und Anleitung beschrieben hat. Um es nicht so kompliziert zu machen, bekommen die ersten 10 von euch, die kommentieren eine Ausgabe von Tim zugeschickt. Schreibt uns also einen kurzen Kommentar, was ihr damit anstellen wollt, sei es zum Lernen oder weil ihr im Unternehmen derzeit ‘neue Arbeit’ ausprobiert. Wir sind gespannt. Die Folge hat sehr viel Spaß gemacht, nicht zuletzt dadurch, dass Tim ein fantastischer Gastgeber und Gesprächspartner ist. Danke dafür! #OntheWaytoNewWork Podcast Folge 50 unter: SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com und alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 49#49 Live-Special mit Jennifer Brook von Dropbox
#49 Live-Special mit Jennifer Brook von Dropbox.

Ep 48#48 mit Jenny von Podewils (Co-Gründerin leapsome)
“Woran liegt es, dass lebenslanges Lernen nicht in der Kultur von Firmen steckt?” Jenny Podewils hat Volkswirtschaftslehre und Politik in St. Gallen und Oxford studiert. Sie benennt Ihren Lehrer im Leistungskurs Politik und eine Professorin im Coaching Mentoring Programm in St. Gallen als mitverantwortlich dafür, dass Sie schon sehr früh davon überzeugt war, dass sich soziales Engagement und Unternehmertum nicht widersprechen müssen. Während ihres Studiums hat sie Praktika bei den United Nations und in Indien gemacht. Nach dem Studium war sie zunächst im Bereich Vertrieb und Business Development bei einem Clean-Tech Start-Up und dann beim Zeit Verlag tätig. Zusammen mit Kajetan von Armansperg hat sie danach Leapsome gegründet. “Ich habe einen fantastischen Mitgründer.” so fasst Jenny die Beziehung zu Kajetan zusammen. Dieser Satz klingt aus ihrem Mund extrem glaubwürdig, denn Jenny macht in unserem Gespräch mehrfach deutlich, wie sehr sie daran glaubt, dass diese kleinen “Expressions of Gratitude” dabei helfen, dass sich eine Organisation kulturell und leistungsmäßig immer weiter entwickeln kann. Genau darum geht es dann auch bei Leapsome. Das Kernprodukt ist eine Software, die dabei helfen soll, die Feedback- und Lernkultur in Unternehmen zu verbessern. Leapsome triggert die Feedback Interaktion. Jeder Mitarbeiter kann von jedem Kollegen Feedback anfordern oder auch ungefragt Feedback geben. Das erfolgt “one to one” und unter Nennung des Klarnamens. Darüber hinaus hilft Leapsome dabei, Mitarbeitergespräche vorzubereiten und transparente Zielprozesse (z.B. OKR´s) darzustellen, zu kaskadieren und den Zusammenhang der individuellen Mitarbeiterziele zum großen Ganzen zu verdeutlichen. Ein Analytics Tool hilft dann dem individuellen Mitarbeiter fortlaufend dabei, seinen eigenen Weiterbildungsbedarf zu ermitteln. Jenny und Ihren Partner treibt dabei die Vision, jeden Mitarbeiter in den Driverseat seiner persönlichen Entwicklung zu setzen. Wir sprechen mit Jenny außerdem über Ihre Zeit an der Singularity Universität, an der sie mit Hilfe eines Google Stipendiums am Gründer- und Accelerator-Programm teilnehmen konnte. Dort hat sie unter anderem einen umfassenden Einblick in das Thema Künstliche Intelligenz bekommen. Sie spricht mit uns über die Gefahren vor allem aber auch über die Chancen, die sie in ihrem Unternehmen zu nutzen versucht. Wir stellen staunend fest, dass es Jenny in ihrem Leben gelungen ist, aus ihrer Begeisterung für das Lernen einen Beruf und eine Technologie zu entwickeln. Und ja, wir sind begeistert und ab sofort Mitglieder im “Fanclub Jenny Podewils”. Shownotes Stell dich einmal vor, was hast du bisher gemacht? (ab 2:20) Wie kommst du dazu, dich so jung mit dem Thema Social Impact auseinander zu setzen? (ab 4:30) Wie kommt es, dass du - trotz Wirtschafts- und Politikstudiums in Sankt Gallen, deinem Social Impact getriebenen Ansatz treu geblieben bist? (ab 6:30) Was machst du mit deinem Unternehmen? (ab 11:00) “Two Sentence Pitch” - Was macht ihr konkret? (ab 17:10) Welche Tools nutzt ihr, um solche Feedbackgespräche auszulösen und zu gestalten? (ab 23:10) Ist euer Tool auch geeignet, um “One to Many” zu kommunizieren?(ab 31:40) Nutzt ihr .gifs und Emojis? Wie ist deine Sicht auf dieses Thema? (ab 34:10) Was sind Themen, die du aus dem Silicon Valley mitgenommen hast und wie setzt du diese in Deutschland um? (ab 35:05) Wie implementiert ihr Machine Learning? (ab 37:40) Was ist deine Blick auf KI und die Auswirkungen davon auf die aktuelle Arbeitswelt? (ab 42:10) Was waren deine Einblicke zum Thema Robotic im Silicon Valley? (ab 46:00) Hat sich die Singularity University für dich gelohnt und würdest du sie noch einmal machen? (ab 48:40) Wie seid ihr als Firma organisiert? (ab 49:50) Was machst du privat für den Ausgleich? (ab 56:10) Welche Bücher haben dich am Meisten beeinflusst? (ab 58:00)

Ep 47#47 mit AboutYou Gründer Tarek Müller
“Ich hatte immer den Impuls etwas zu machen, was wirklich Impact hat.” #OnTheWayToNewWork #Podcast47 Tarek Müller ist neunundzwanzig Jahre jung, er hat bereits die Hälfte seines Lebens unternehmerisch gearbeitet. Aktuell führt er zusammen mit Hannes Wiese und Sebastian Betz das gemeinsam mit Benjamin Otto und der Otto Group gegründete Fashion E-Commerce Unternehmen AboutYou. Bereits mit 13 Jahren entwickelte Tarek nach und nach aus einem Hobby , eine Berufung und dann einen Beruf: “Mein Hobby war “Aufbauen von Unternehmen” und ich hatte Riesenglück, es finanziert ein Leben”. Seinen ersten Euro verdiente er über Nacht mit Online Werbung. Aus einem Euro wurden schnell zwei und bereits mit Achtzehn Jahren teilte er seinen Eltern per e-Mail mit, dass er Unternehmer sein wolle. Mit 20 machte er bereits mehrere Millionen Euro Umsatz. Von einer drohenden privaten Insolvenz im Alter von 17 liess sich Tarek nicht abschrecken. 150.000 Euro Schulden arbeitete er schnell wieder ab und er ging seinen Weg zielstrebig weiter. Nach der zwölften Klasse flog er von der Schule. Tarek spricht mit uns über seine besondere Beziehung zum leider viel zu früh verstorbenen Unternehmer Stefan Kolle, den Co-Gründer der Hamburger Werbeagentur Kolle Rebbe. Ihm schaute er als Chef-Praktikant vier Wochen über die Schulter und mit ihm verband ihn eine Freundschaft und einige gemeinsame Investments. Vor knapp vier Jahren folgte dann die Gründung von AboutYou, eine nahezu beispiellose Erfolgsgeschichte. AboutYou ist Online im Fashion Bereich die Nummer zwei hinter Zalando und gehört insgesamt zu den zehn größten Onlineshops in Deutschland. Mittlerweile ist das Unternehmen in sieben Ländern aktiv und macht mit ungefähr fünfhundert Mitarbeitern ungefähr dreihundert Millionen Euro Netto Umsatz. Tarek geht sehr offen mit seinen Stärken und Schwächen um. So bezeichnet er die “Zahlen getriebene” Kreativität als sein herausragendes Talent. Er kann sehr gut Menschen zusammen bringen und er begeistert andere. Er kann nicht so gut komplexe Projekte managen (“Da sind ander besser drin”), er findet sich nicht schlau genug zu programmieren. Immer schon hat er sich Partner gesucht, die seine Schwächen ausgleichen. Seine selbst attestierte Inkompatibilität zu ineffizienten Systemen (z.B. Schule) hat ihn auch zu einem Kritiker von großen Unternehmen werden lassen. Wir sprechen mit ihm über die Organisationsprinzipien (z.B. Doppelspitze auf diversen Führungspositionen) und die Kultur von AboutYou (u.A. schnell, effizient, flexibel, inspirierend und humble). Wir fangen an zu begreifen, mit wieviel Einsatz Tarek sich seinen Erfolg jeden Tag aus neu erarbeitet (er nennt es “Schlammkriechen”). Er erläutert anhand sehr gut nachvollziehbarer Beispiele, wie er zu dem geworden ist, der er heute ist und er gibt jungen Menschen Tipps für den Einstieg. Christoph und ich werden diese Stunde mit Tarek Müller nicht so schnell vergessen. Viel Spaß bei Folge 47, bei der sich das “Dranbleiben” bis zum Schluß besonders lohnt. SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com und alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann

Ep 46#46 mit KI-Experte Jürgen Schmidhuber (LIVE)
“Lernt zu lernen. Jeder Beruf, den Ihr ergreift, wird sich gewaltig ändern.” Jürgen Schmidhuber ist weltweit führender Wissenschaftler für Künstliche Intelligenz. Wir hatten die große Ehre, anlässlich der New Work Konferenz #NWX18 von XING, einen Live-Podcast mit ihm aufzunehmen. Jürgen Schmidhuber war schon als 15 Jähriger von der Idee begeistert, eine Intelligenz zu schaffen, die viel klüger ist als er selbst. Seine ursprüngliche Idee, Physik zu studieren, wich schnell einer verblüffenden Vision: “Baue einen Physiker, der viel besser ist als Du selber.” Er entschied sich für das Studium der Mathematik und der Informatik an der TU München und beschäftigte sich bereits 1987 in seiner Diplomarbeit mit Allgemeiner Künstlicher Intelligenz und rekursiver Selbstverbesserung. Seither entwickelt er mit seinen Teams unter anderem die tiefen neuronalen Netze, die heute in jedem Smartphone zu finden sind. Er gewinnt weltweit Preise und Anerkennung für seine Arbeit. Einer der Gründe für die großen Fortschritte in seinem Gebiet liegen nach Schmidhubers Ansicht darin begründet, dass Computer alle fünf Jahre zehn Mal billiger werden. Dieser Trend hält seit 1941 an, sein Abbrechen ist nicht in Sicht. Das sogenannte Long Short-Term Memory (LSTM, entwickelt seit den 1990ern) ist eines der sichtbarsten Produkte seines Labors. LSTM ist ein rückgekoppeltes neuronales Netzwerk, das sich durch Training immer weiter verbessert. Google nutzt LSTM heute auf über zwei Milliarden Smartphones, unter anderem für Spracherkennung und Übersetzung. Apple nutzt LSTM auf 1 Milliarde iPhones. Facebook macht seit 2017 jeden Tag 4 Milliarden Übersetzungen mit LSTM. In nicht so ferner Zukunft sieht Jürgen Schmidhuber die “Show and Tell Robotics”: Menschen zeigen dem Roboter etwas durch Zureden und Vormachen, und er macht es dann immer besser nach (zum Bsp. T-Shirts nähen oder Smartphones bauen). In ein paar Jahrzehnten werden KIs die Menschen in vieler Hinsicht bei weitem übertreffen, und dann wird alles anders. Wir haben mit Jürgen auch über das Thema “Autonomes Fahren” gesprochen und er hat uns von den Anfängen berichtet, die wie so viele KI-Durchbrüche in Deutschland begannen. In den 80er Jahren hatte der Robotiker Ernst Dickmanns bereits erste selbstfahrende Mercedes-Benz Lieferwagen. Schon damals fuhren diese Autos ohne Fahrer 80km/h, zunächst noch auf leeren Straßen. Ein Lieferwagen war notwendig, um die seinerzeit noch riesigen Rechner zu transportieren. Ab 1994 fuhr Dickmanns' autonome S-Klasse auf der Autobahn 180 km/h im Verkehr, nur mit Kameras und ohne GPS, eigentlich wie Menschen. Laut FAZ haben deutsche Firmen immer noch die meisten Patente für autonomes Fahren. Die gegenwärtigen KI-Profite, so berichtet Schmidhuber, werden allerdings vor allem von den großen Spielern am pazifischen Rand gemacht, wie Amazon, Alibaba, Facebook, Tencent und Google. Schmidhuber glaubt aber auch, dass kein Teil der Welt besser aufgestellt ist als Nordeuropa, wenn es darum geht, in der nahen Zukunft beide Welten zusammenzubringen: Robotik / Maschinenbau und KI / maschinelles Lernen. Wir wagen gemeinsam einen Ausblick darauf, was KI für Arbeit bedeutet. Männer müssen hier tapfer sein, denn es ist - so Jürgen Schmidhuber - oft schwieriger, eine Frau zu ersetzen als einen Mann. Der Grund: Männer haben oft Inselbegabungen und Tunnelblick, können nur eine Sache wirklich gut. Diese eine Sache lässt sich oft automatisieren (z.B. Schachspielen). Viele Frauen jedoch sind allgemeine Problemlöser. “Ich kann nicht voraussagen, welche Berufe in Zukunft wichtig werden.” Aber seinen beiden mittlerweile erwachsenen Töchtern hat er eine einfache Botschaft mitgegeben: “Lernt zu lernen. Jeder Beruf, den Ihr ergreift, wird sich gewaltig ändern.” Ein spannender Ausblick auf das, was beim Thema KI noch auf uns zukommen wird, rundet ein Gespräch ab, das für Christoph und mich zu unseren absoluten Highlights zählt. Für solche Momente machen wir diesen Podcast.

Ep 45#45 mit Sebastian Klein von The Dive
“Selbstorganisation heißt nicht Basisdemokratie.” #OnTheWayToNewWork #Podcast45 Sebastian Klein ist Psychologe. Er wollte nie als Therapeut arbeiten, denn schon früh schlummerte unternehmerische Energie in ihm. Nach dem Studium landete er zunächst bei der Boston Consulting Group. Dort stellte er schnell fest, dass er weder für eine große Unternehmensberatung noch für Konzerne geschaffen ist. Nach einigen kleineren Gründungen war er im Gründerteam von Blinkist, einer Firma, die Sachbücher auf 15 Minuten (Lesen oder Hören) zusammenfasst. Alles sollte anders werden. Sebastian und seine Mitgründer wollten es besser machen, als sie es bisher kennen gelernt hatten. Es sollte mehr Spaß machen, und es sollte sich anders anfühlen. Die Firma wuchs schnell auf mittlerweile 100 Mitarbeiter und Sebastian und seine Mitgründer konnten die typischen Merkmale schnell wachsender Unternehmen nicht verhindern (starre Hierarchie, Verteilungskämpfe, Politik). Sebastian ist heute Organisationsberater bei “The Dive”. Wie haben ihn das erste mal bei Work Awesome in Berlin getroffen. Er hat mittlerweile eine Ausbildung zum Holacracy Coach absolviert, dennoch steht er der Methode kritisch gegenüber. Es kommt in seiner Reinform “einfach nicht durch die Tür, es ist eher etwas für Tekkies und für Männer.” Bei the Dive versucht Sebastian in seinen Projekten die guten Aspekte von Holacracy einzusetzen (z.B. Rolle wichtiger als Hierarchie, Meetings nach strategischen, strukturellen und operativen unterscheiden). Wir sprechen mit Sebastian über Zappos, das immer als das Paradebeispiel für Unternehmen, die Holacracy eingeführt haben, genannt wird. Als eine wichtige Grundvoraussetzung für Unternehmen, sich in Richtung Selbstorganisation zu entwickeln, sieht Sebastian zu allererst die Fähigkeit der Individuen sich zunächst als Mensch “selbst zu organisieren”. Er outet sich als Fan von “Getting Things Done”, einer der populärsten Methoden, seine Dinge geregelt zu bekommen. So genau wie bisher keiner unser Gäste, gibt Sebastian uns einen Einblick, wie er sich seine Zeit einteilt. Sebastian arbeitet derzeit an einem Buch über das Thema Selbstorganisation, einen ersten Einblick gibt es dazu unter www.loop-book.com. SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com und ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com und alle Buchtipps hier books.onthewaytonewwork.com mit Christoph Magnussen und Michael Trautmann Shownotes: Fangen wir mit einer Vorstellung von Dir an. Wie bist Du zu dem geworden, was Du heute bist? (ab 02:10 Min.) Du hast Dich zum Holacracy-Coach weitergebildet. Wobei handelt es sich beim Holacracy-Modell eigentlich genau? (ab 05:00 Min.) Was waren für Dich die ausschlaggebenden Punkte, um Dein Berufsleben dem Thema Selbstorganisation zu widmen? (ab 07:15 MIn.) Brian Robertson, Gründer des Holacracy-Modells, beschreibt, dass das Modell nur in einem geschlossenen Konzept funktioniert. Siehst Du das genauso? (ab 10:00 Min.) Hast Du Einblicke in Organisationen, die versucht haben das Holacracy Modell umzusetzen? (ab 12:05 Min.) Wie arbeitet Ihr bei The Dive? Wie geht Ihr an Projekte ran und was macht Ihr überhaupt für Projekte? (ab 14:15 Min.) Da hast im Vorgespräch erzählt, dass sich aus The Dive auch weitere, neue Projekte ergeben. Wie ist dieser Plattform-Gedanke strukturiert? (ab 18:15 Min.) Kannst Du etwas dazu erzählen, wie Projekte bei euch aussehen? (ab 22:30 Min.) Es ist schwierig ein System wie Holacracy in eine Organisation einzubringen. Wie unterstützt Ihr Eure Mitarbeiter bei diesem Prozess? (ab 25:00 Min.) Feedback ist ein großes Thema, wenn es um Selbstorganisation geht. Wie gebt Ihr Feedback? (ab 30:00 Min.) Wie oft macht Ihr noch Meetings und wann und wofür nutzt ihr digitale Tools? (ab 32:20 Min.) Wie sieht der Tag bei einem Selbstorganisations-Profi wie Dir aus? (ab 34:00 Min.) Du hast den Plan ein eigenes Buch zu schreiben. Worum wird es dabei gehen und welche sind Deine Lieblingsbücher? (ab 40:15 Min.)

Ep 44#44 mit Mirko Kaminski von achtung!
“Ich habe so viele Fehler gemacht in den letzten 15 Jahren.” #OnTheWayToNewWork #Podcast44 Mirko Kaminski, der Gründer und Inhaber von achtung! gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Kommunikationsbranche. Geboren auf der Ostseeinsel Fehmarn hat sich der Schleswig-Holsteiner sein Studium beim RSH, dem ersten privaten Radiosender in Deutschland verdient. Unter anderem hat er die Morningshow produziert, was dazu geführt hat, dass er über einen längeren Zeitraum von morgens um 3:00 Uhr an gearbeitet hat und dann ab 10:00 Uhr in der Uni in Kiel saß. In der PR Branche startete er bei der US Agentur Burson-Marsteller, aber bereits mit 28 war er Pressesprecher der Citi Bank in Deutschland. Mirko spricht mit uns sehr offen über seine Schwächen und darüber, warum er ein “Geber” ist, der nicht als erstes schaut, ob er auch etwas zurück bekommt. Wir sprechen über eine interessante Analogie aus der Krankengymnastik, auf die Mirko von seiner Frau aufmerksam gemacht wurde. Ausweichbewegungen bei schmerzhaften Stellen am Körper führen häufig zu Problemen an ganz anderen Stellen. Das gilt seiner Meinung nach auch für Organisationen. Mirko erläutert wie er aus der Kombination von Generalisten, die bei ihm in Branchenteams arbeiten und Spezialisten, die im sogenannten Lab arbeiten, auf die neuen Anforderungen der Branche reagiert. Er erklärt uns außerdem, was eine gute Unternehmenskultur ausmacht und warum er vor allem an die persönliche Kommunikation und an gutes Storytelling glaubt. Viel Spaß bei Folge 44, die insbesondere auch von Mirkos großartiger Radiostimme getragen wird. Shownotes Bevor wir auf Deine Agentur zu sprechen kommen: Wie bist Du zu dem geworden, was Du heute bist? Wo sind Deine Wurzeln? (ab 0:45 Min.) Du hast dann mit Achtung! eine PR-Agentur gegründet. Erzähl nochmal kurz, was ist der Unterschied zwischen einer PR- und einer Werbeagentur? (ab 03:55 Min.) Was war Dein Antreiber als Du Achtung! gegründet hast? (ab 05:10 Min.) Hast Du Beispiele an Kampagnen, die Ihr so macht oder gemacht habt? (ab 07:25 Min.) Stichwort kollaboratives Arbeiten: Du warst einer der ersten, der sich dafür geöffnet hat. Wieso? (ab 08:40 Min.) Du teilst bereitwillig Deine beruflichen Erfahrungen und Insights. Wie wird diese Mentalität von Freunden und Kollegen wahrgenommen? (ab 11:00 Min.) Du warst in den letzten Jahren viel unterwegs, hast viel gesehen, insbesondere für Euer Lab. Was war die Motivation für Euer Lab und welche Trends siehst Du auch hinsichtlich der Art wie wir in Zukunft arbeiten werden? (ab 13:05 Min.) Du sagst, dass Du viele Fehler gemacht hast. Welche waren das und wie hast Du daraus gelernt? (ab 15:15 Min.) Würdest Du sagen, dass sich bei Dir in der Agentur eine Art “Achtung!-Kultur” entwickelt hat? Wenn ja, wie unterscheidet sich diese von anderen? (ab 22:50 Min.) Zurück zum Thema Trends: Was glaubst Du was auf Agenturen zukommen wird? (ab 24:55 Min.) Nun zur Organisationsstruktur: Welche Tools nutzt Ihr, sprich wie seid Ihr organisiert? (ab 27:20 Min.) Und wie organisiert Du Dich selbst? (ab 33:00 Min.) Du setzt Dich ganz stark für Deine Heimat ein. Wieso und worum geht es dabei genau? (ab 37:40 Min.) Du hast zwei Kinder. Wie bereitest Du Deine Kinder auf die Zukunft vor? (ab 40:20 Min.) Zu guter Letzt unsere allseits bekannte Abschlussfrage: Gibt es Bücher die Dich inspiriert haben? (ab 42:20 Min.)

Ep 43#43 mit Datenschutz-Experte Sebastian Kraska
Ein 'Podcast Special' zur Datenschutzgrundverordnung DSGVO und 'New Work' mit Sebastian Kraska einem der Experten für Datenschutz und IT-Recht in Deutschland. Als Anwalt (als der er sich selbst nicht) bezeichnet hat Sebastian in seiner Referendariatszeit in San Francisco während der Wirtschaftskrise die Entlassungswellen mitbekommen und sich seitdem mit mit neuen Geschäftsmodellen der Anwaltschaft auseinander gesetzt (was für jedes Geschäft das von verkauften Stunden lebt spannend ist). Zudem haben wir nur noch 97 Tage noch bis zum Inkrafttreten der DSGVO die extrem viele Fragen rund um neues Arbeiten mit neuen Tools betrifft: Killt die DSGVO Geschäftsmodelle? Ist dann überhaupt noch Remote Work und arbeiten mit Cloud Tools möglich und wie kann ich das als kleines Unternehmen überhaupt leisten? Daher sind wir nach München geflogen und haben eine Lücke in Sebastian sehr vollem Kalender genutzt, um nicht nur über neue Geschäftsmodelle zu sprechen, sondern konkret alles Wissen im einer Stunde zu teilen, das jeder Mitarbeiter und vor allem auch jeder Geschäftsführer braucht, um nach dem 28. Mai nicht blöd dazustehen. Alles an Infos, die in eine Stunde gepasst haben, sind im Podcast und wir haben noch ein paar Links von Sebastian bekommen, die wir in den Kommentaren teilen. Viel Spaß bei der Folge 43 SOUNDCLOUD soundcloud.com/onthewaytonewwork SPOTIFY spotify.onthewaytonewwork.com ITUNES itunes.onthewaytonewwork.com und alle Buchtipps hier onthewaytonewwork.com/buecher mit Michael Trautmann und Christoph Magnussen Shownotes: Für uns bist du ein New Work-Anwalt. Du selbst sagst aber, dass du gar kein richtiger Anwalt bist. Insofern: Wer bist du und was machst du? (ab 00:55 Min.) Was ist die neue EU-Datenschutzgrundverordnung? (ab 02:30 Min.) Ihr habt aus einer Dienstleistung ein Produkt gemacht. Wie ist es dazu gekommen? (ab 03:40 Min.) Stichwort Remote Work und Home Office: Es gibt immer mehr Tools, wie Messenger, Clouds & Co. die dabei helfen ein flexibleres Arbeiten zu ermöglichen. Du hast dafür eine Aufteilung in vier Bereiche gemacht: Datenschutz, Datensicherheit, strategische Erwähnungen und emotionale Empfindlichkeiten. Erklär kurz, warum die Kategorisierung und worüber handeln die einzelnen Punkte? (ab 09:40 Min.) Selbst betreiben oder auslagern ist gerade ein ganz großes Thema. Wie blickst du aus Datenschutz-Sicht darauf und was verändert sich aufgrund der neuen Verordnung? (ab 13:40 Min.) Du sagtest die EU-Datenschutzverordnung hätte eine hohe wirtschaftspolitische Motivation. Was meinst du damit? (ab 18:40 Min.) Wo ist Regulierung sinnvoll und richtig und wo besteht die Gefahr, dass wir uns “kaputt regulieren”? (ab 24:10 Min.) Gib uns ein paar praktische Tipps: Was können Unternehmen tun, um der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung gerecht zu werden? (ab 27:45 Min.) Wie gesagt sind dadurch auch Messenger-Dienste wie Slack betroffen. Was müssen Unternehmen tun, um hier rechtlich abgesichert zu sein? (ab 45:40 Min.) Im Zuge dessen müssen auch Mitarbeiter geschult werden. Wie kann so eine Schulung zum Thema Datenschutz aussehen? (ab 48:15 Min.) Was sind Organisationstool mit denen du arbeitest? (ab 52:40 Min.) Und zu guter Letzt: Welche Bücher liest du so? (ab 53:50 Min.)

Ep 42#42 mit Cybersicherheits-Experte Sven Weizenegger
"Wenn irgendwo auf der Welt ein Hack passiert, ..." dann ruft Christoph immer Sven Weizenegger an. Und das aus gutem Grund. Sven hat mit 15 Jahren angefangen, Computer zu hacken. Im zarten Alter von 20 Jahren wurde er der erste Hacker der Deutschen Telekom, das stand sogar in seinem Arbeitsvertrag. Nach 13 Jahren wechselte er für 2 Jahre als Senior Vice Präsident zu Kreditech und entwickelte dort die Sicherheitsstrategie des größten deutschen Finanztechnologie-Unternehmens. Zusammen mit Stefan Teske führt er heute als Unternehmer und CTO den Aufbau von Perseus, einem holistischen Anbieter im Bereich Cybersecurity für den Mittelstand. Wir haben uns mit Sven über Bitcoin unterhalten (“99% ist Schwarzgeld”) und über die große Bedeutung von Prevention aber auch von Forensik im Bereich Cybersecurity. Sven glaubt an die hohen Sicherheitsstandards von Google, Amazon und Co und ist ein Befürworter von Cloud Technologie. Wir konnten uns davon überzeugen, dass er nicht der typische “Cyber-Nerd” ist, sondern ein “New Worker”, der wie von Simon Sinek in seinem Buch “Leaders eat last” angeregt, "auch mal den Tisch aufräumt". Er braucht Kunst, Musik und Mode zur Inspiration und er mag Utopien. Vor der Zukunft hat er keine Angst sondern er versprüht eine starke Energie, die Zukunft mitzugestalten. Oder wie er es ausdrückt: “Die Hacker und die Guten haben dieselben Werkzeuge.” Viel Spaß bei der Folge 42 (Kenner wissen, dass diese Zahl auch in Hackerkreisen eine wichtige Rolle spielt.) und alle Buchtipps hier onthewaytonewwork.com/buecher Shownotes Was macht Sven Weizenegger? (ab 01:15 Min.) Kann man sagen, dass du heute eine Mischung aus Beratung und Versicherung machst? (ab 04:05 Min.) Wie bist du zu einem Hacker geworden? (ab 05:30 Min.) Was ist die Motivation eines Hackers? (ab 06:15 Min.) Warum ist das Thema Cybersecurity heute komplexer als früher? (ab 08:30 Min.) Ist Blockchain für Dich aktuell ein spannendes Thema? (ab 11:15 Min.) Erzähle uns was zu deiner aktuellen Firma. Warum kümmern sich Firmen immer erst um Cybersicherheit, wenn es zu spät ist? (ab 12:50 Min.) Hat der amerikanische Wahlkampf und die Diskussion und die mutmaßliche Beeinflussung durch andere Staaten deinen Job erleichtert? Schauen Firmen jetzt genauer hin? (ab 16:15 Min.) Wie sieht dein Unternehmen heute aus? Wieviele Cybersicherheits-Experten arbeiten bei dir? (ab 19:35 Min.) Aus welcher Motivation heraus stehst Du morgens auf? (ab 21:45 Min.) Wer beherrscht das Thema Cybersicherheit besonders gut? (ab 26:30 Min.) Warum ist das Thema in Deutschland anscheinend nicht so wichtig? (ab 31:00 Min.) Hat das Hacking, was im Kino zu sehen ist überhaupt etwas mit der Realität zu tun? (ab 33:50 Min.) Warum ist die Polizei in Deutschland überfordert mit dem Thema Cybersicherheit? (ab 36:10 Min.) Welche organisatorischen Tools nutzt Ihr und welche sind interessant für Euch? (ab 28:10 Min.) Wie und wann beginnt dein Tag? (ab 40:50 Min.) Nenne uns deine Must Reads (ab 43:20 Min.) Erzähl uns ein bisschen was zu eurem Produkt. Wann geht es genau los? (ab 46:00 Min.) Was würdest du einem 15jährigen mitgeben, der sich heute mit Technologie beschäftigt? (ab 49:35 Min.) Was glaubst du, wie wir in 30 Jahren leben? (ab 52:35 Min.)