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Mauerecho – Ost trifft West

Mauerecho – Ost trifft West

52 episodes — Page 1 of 2

Rechtsruck in der Werkhalle?:

May 14, 202653 min

Sonderfolge 52: Mutprobe Demokratie - Engagement dort, wo die AfD stark ist

May 7, 202647 min

Folge 51: Trotz Arbeit, schlechte Perspektiven - Wenn Arbeit nicht mehr zum Leben reicht!

Apr 23, 202650 min

Folge 4: Bürger*innen im Gespräch

Ben Berger ist Tischler aus Rheinland-Pfalz und führt einen kleinen Zwei-Mann-Betrieb. Die aktuell schwierige Lage spürt er direkt im eigenen Geldbeutel. Früher hat er rund 300 Euro im Monat für Benzin ausgegeben, inzwischen sind es 700. „Also diesen Monat kann ich keine Aushilfe beschäftigen, weil ich den Sprit an sich zahlen muss. Entweder fahre ich Bus oder ich habe eine Aushilfe. Beides geht nicht.“ Für ihn wäre eine schnelle Entlastung die Abschaffung der Doppelbesteuerung beim Benzinpreis. Bauer Will sieht das anders. Er erinnert sich an die Corona- Zeiten. „Zu Corona-Zeiten wurde auch Steuerentlastung gemacht, und was ist passiert? Die Firmen haben das gleich einkassiert.“ Unsere dritte Gäst Nine bringt noch einmal eine Perspektive ein, die in solchen Debatten oft zu kurz kommt: „Da gibt es auch einfach einen Ost-West-Unterschied. Die Lohnunterschiede liegen immer noch bei 16 Prozent. Das wirkt sich massiv auf Rente und Einkommen aus. Du bist einfach weniger resilient, wenn die Preise steigen.“ Solche Diskussionen hört man gerade überall in Deutschland. Denn wie unsere Gäste ächzen viele Menschen unter Inflation, steigenden Spritpreisen und wirtschaftlicher Unsicherheit. Genau hier wird Politik konkret. Sie betrifft uns alle, ob wir uns aktiv mit ihr beschäftigen oder nicht. Wir diskutieren mit Nine Christine Müller, ostdeutsche Kommunikationsexpertin und Host des Podcasts „Ostwärts“ aus Berlin, Dr. Willi Kremer-Schillings („Bauer Willi“), westdeutscher Landwirt, Ben Berger, Handwerker. Wenn euch politische Debatten in Talkshows oft zu abgehoben sind, bietet diese Folge einen Zugang auf Augenhöhe. Denn jenseits der großen Bühnen steckt in diesem Land viel Erfahrung, Kompetenz und Potenzial. In der nächsten Folge sprechen wir wieder mit Politiker*innen im Wahlkampf über die Themen Arbeit und Wirtschaft. Einige der Fragen aus dieser Folge nehmen wir direkt mit. Habt ihr eigene Fragen oder Feedback? Schickt uns eine Sprachnachricht an 0157 55875373 oder schreibt uns an [email protected]. „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz panterstiftung. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen donnerstags auf taz.de/mauerecho und überall, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank geht an unseren neuen Cutter Sebastian Jautschus. Und hier findet ihr noch spannende Texte aus der Redaktion: Ölkonzerne machen 21 Millionen Euro täglich Zusatzprofit Wie europäische Länder gegen hohe Spritpreise vorgehen Shrinkflation bekämpfen Sparen drückt die Preise nicht

Apr 9, 20261h 9m

Folge 49: Ist das die Ostifizierung des Westens? Rheinland - Pfalz nach der Wahl

„Ich habe mein Leben lang SPD gewählt.“ Der Satz klingt nach Loyalität. Nach Geschichte. Nach einem politischen Zuhause. Die Person, die uns schreibt, kommt aus Rheinland-Pfalz. Ein Bundesland, in dem die SPD lange so etwas wie eine politische Selbstverständlichkeit war. Aufstieg durch Bildung, genau das ist der Familie der Person gelungen. Aber jetzt kippt etwas in der Person. „Immer mehr weiß ich nicht, wofür ich die SPD noch wählen soll.“ Was passiert, wenn selbst die anfangen zu zweifeln, die der Partei über Jahrzehnte treu waren? Wenn sich nicht Wut breitmacht, sondern Entfremdung? Es ist keine wütende Nachricht. Es ist ein leiser Zweifel und genau deshalb so politisch. In der neuen Folge von „Mauerecho – Ost trifft West“ nehmen wir diesen Zweifel ernst. Wir sprachen mit Maja Wallstein von der SPD, Johannes Wagner von den Grünen und Ates Gürpinar von der Linken über die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Warum bröckelt Vertrauen im Westen genauso wie im Osten? Und warum profitieren davon immer öfter die Falschen? Wir fragen unsere Gäste wie die Einheit eigentlich im Alltag von Parteien und dem Bundestag gelebt wird? Und wir schauen nach vorn. Wie können linke Utopien wieder mehrheitsfähig werden? In zwei Wochen drehen wir die Perspektive dann komplett um. Keine Politiker*innen, sondern Bürger*innen kommen zu Wort. Menschen aus Ost und West, die uns erzählen, wie sie die politische Lage gerade erleben, jenseits von Parteiprogrammen und Talkshow-Sätzen. Welche Ängste und Sehnsüchte verbinden Sie mit der aktuellen Politik und den kommenden Landtagswahlen? Denn am Ende entscheidet sich genau dort, ob Politik noch trägt. Im Alltag der Menschen. Wenn ihr Fragen, Kritik oder Anmerkungen habt, schreibt uns gern an: [email protected] oder per WhatsApp an 0157755875373. Auch wenn ihr Fragen für die Bürgersprechstunde oder Themenvorschläge für die Sendung habt, kontaktiert uns gerne. Auch wenn ihr tolle Menschen kennt, die beim Podcast mitmachen sollten oder wenn ihr selbst Lust habt dabei zu sein, schreibt uns. Wir freuen uns über jede Bewertung, jedes Teilen unserer Beiträge und jede Weiterempfehlung. ⁠⁠(Weiterführender Artikel wie sich die AfD in Rheinland-Pfalz auf dem Land einnistet). ⁠Weitere Artikel zum Thema der Wahlen findet ihr ⁠hier ⁠oder ⁠hier⁠. "Mauerecho - Ost trifft West" ist ein Podcast der taz panterstiftung.

Mar 26, 20261h 11m

Folge 48: Baden-Württemberg hat gewählt. Was bedeutet das für die Wahl in Rheinland-Pfalz?

Dennis Chiponda spricht mit Misbah Khan, stellvertretender Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, über Cem Özdemirs Wahlsieg in Baden-Württemberg, den Aufstieg der AfD in Ost und West, die Rolle des Klimaschutzes nach der Ahrflut, strukturelle Probleme im ländlichen Raum und die Frage, was politische Teilhabe trotz Frust über „die da oben“ bringen kann. „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz panterstiftung. Neue Folgen erscheinen jeden zweiten Donnerstag auf taz.de/mauerecho sowie auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Wir freuen uns auch weiterhin über eure Kritik, euer Lob und eure Fragen, die wir unseren Gästen stellen können. Schickt sie uns gerne per E-Mail an [email protected] oder per WhatsApp an 0157 5587 5373. Besonderer Dank gilt den Audiodesignern Sebastian Jautschus und Phillip Große Siestrup.

Mar 12, 202656 min

Folge 47: Superwahljahr 2026 – Wo steht der Osten, Frau Kaiser?

In der neuen Folge von „Mauerecho – Ost trifft West“ startet Moderator Dennis Chiponda die zweite Staffel des Podcasts. Mit neuem Konzept und einem Fokus auf das Superwahljahr 2026. Zu Gast ist Elisabeth Kaiser, SPD- Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland. Mit ihr verschafft sich Dennis Chiponda zum Beginn der Staffel einen Überblick zur Lage in Ostdeutschland vor den Landtagswahlen. Gemeinsam sprechen sie darüber, wo Ostdeutschland 35 Jahre nach dem Beitritt steht, ob die Landtagswahlen die Bundesregierung zum Wanken bringen könnten und was der neue Deutschlandmonitor 2025 über Einstellungen zu Demokratie oder Veränderungsbereitschaft aussagt. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Audiodesigner Sebastian Jautschus. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho" gern weiter!

Feb 26, 202648 min

Folge 42: Mauerecho-Weihnachtsspecial – Familienfest im Stresstest?

In der letzten Folge dieses Jahres wird es im Podcast weihnachtlich. Zu Gast ist die „Ostfluencerin“ Olivia Schneider, die auf ihrem Instagram-Account @tvmvlt ostdeutsches Essen und ostdeutsche Kultur vorstellt. Außerdem dabei: Ana Romas, die auf Social Media als @russischraclette bekannt ist. Ihre kasachisch-deutsche Prägung beeinflusst maßgeblich ihre kulinarischen Ideen. Gemeinsam mit Host Dennis Chiponda sprechen Olivia und Ana über Weihnachtstraditionen in Ost und West, familiären Weihnachtsstress und ungleich verteilte Care-Arbeit. Dabei testen sie sich durch das Weihnachtssüßigkeitensortiment des Landes. Im Quiz stellt Dennis zudem das Wissen der beiden über deutsche Weihnachtstraditionen auf die Probe: Woher stammt der Brauch des Christbaumlobens? Warum gab es in der DDR kandierte Tomaten und Karotten? Und wo bringt an Weihnachten eigentlich das Christkind die Geschenke – und wo der Weihnachtsmann?

Dec 14, 20251h 6m

Diese Woche keine Mauerecho-Folge

Diese Woche gibt es leider keine neue Mauerecho-Folge – Podcast-Host Dennis Chiponda ist krank. Dafür könnt ihr euch umso mehr auf die nächste Woche freuen: Unsere letzte Folge des Jahres wird ganz besonders weihnachtlich. Zu Gast sind die Ostfluencerin Olivia Schneider (@tvmvlt), die sich auf ihrem Instagram-Kanal intensiv mit ostdeutscher Küche beschäftigt, und die Foodfluencerin Ana Romas (@russischraclette), bekannt als „Gewürzgurken-Gourmand“. Gemeinsam probieren und bewerten sie weihnachtliche Süßigkeiten und sprechen darüber, wie Weihnachten in Ost und West gefeiert wird. Wie unterscheiden sich die Traditionen in beiden Landesteilen? Und wie wird Essen als Kulturgut in (binationalen) Familien weitergetragen? Außerdem verraten sie ihre besten Tipps, um hitzige Weihnachtsdiskussionen entspannt zu meistern. In der Zwischenzeit könnt ihr gern in unsere älteren Folgen reinhören – vielleicht entdeckt ihr ja eine, die ihr noch nicht kennt.

Dec 7, 20252 min

Folge 41: Ausverkauf des Ostens oder ökonomische Realität - Das emotionale Echo der Treuhand

In der aktuellen Folge von Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit Andrea Diekmann und Sonja Leinkauf über die Treuhandanstalt und die tiefgreifenden Transformationsprozesse im Osten Deutschlands in den 1990er-Jahren. Andrea Diekmann, Juristin, kam als junge Frau aus Bielefeld nach Berlin und arbeitete dort für die Treuhandanstalt. Sie war im Bereich Umwelt und Altlasten tätig und hatte die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass durch Bodenkontaminationen niemand zu Schaden kam. Sonja Leinkauf, in der DDR als Soziologin im Institut für sozialistische Wirtschaftsführung tätig, sah sich nach der Wende in der Wissenschaft für sich wenig Chancen. Deshalb orientierte sie sich beruflich neu und wurde Pressesprecherin der Deutschen Telekom, die für den Aufbau des Telekommunikationsnetzes in den ostdeutschen Bundesländern verantwortlich war. Im Gespräch berichten sie von ihren persönlichen Erfahrungen während der Transformationsjahre. Welche Unterschiede nahmen sie zwischen Ost und West wahr? Welche Herausforderungen gab es, und wie erlebten sie die Veränderungen? Darüber hinaus beleuchten sie die Treuhandanstalt, die bis heute stark in der Kritik steht. Wie viel steckt wirklich hinter dem "Mythos Treuhand"? Was hätte anders gemacht werden können? Und wie beurteilt Andrea Diekmann die Rolle der Treuhand heute?

Nov 30, 20251h 3m

Folge 40: Im Schatten des Kalten Krieges - Zwei verfeindete Spione erzählen

Berlin galt im Kalten Krieg als Hauptstadt der Spione. In der aktuellen Folge Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit zwei Menschen, die damals auf unterschiedlichen Seiten standen: Christopher McLarren, ehemaliger US-Nachrichtenanalytiker und Mitarbeiter der Abhörstation auf dem Teufelsberg, sowie Günter Gräßer, einst Führungsoffizier der Hauptverwaltung A des Ministeriums für Staatssicherheit, dem Auslandsgeheimdienst der DDR. Wer „Geheimdienst“ und „Spionage“ hört, denkt schnell an James Bond oder an neuere Serien wie 1983 oder Kleo. Doch wie nah kommen solche Darstellungen der Realität? Wie gelangte man damals überhaupt zum Geheimdienst? Welche Bedeutung hatte Spionage im Kalten Krieg? Und wie wahrscheinlich ist heute ein Kriegsausbruch in Deutschland?

Nov 23, 20251h 12m

Folge 39: Vom Stadtbild zum Streitbild - CDU zwischen Haltung und Spaltung

Was heißt es heute, konservativ zu denken? Um dieser Frage nachzugehen, hat sich Dennis Chiponda zwei Gäste eingeladen: Nora Zabel und Ruprecht Polenz. Zabel ist 29 Jahre alt, stammt aus Ostdeutschland und engagiert sich in der Kommunalpolitik der CDU. Sie hostete außerdem selbst einen Podcast („Womensplaining“), schreibt für Die Zeit und Cicero und hat in diesem Jahr ihr erstes Buch veröffentlicht. Polenz wurde 1946 im sächsischen Großpostwitz geboren; seine Familie verließ jedoch in seiner Kindheit die DDR. Er war langjähriger Bundestagsabgeordneter, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und Generalsekretär der CDU. Mit Compass Mitte hat er kürzlich eine Plattform innerhalb der CDU mitbegründet, die einen Kurswechsel der Partei fordert: Eine stärkere soziale Ausrichtung und die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD. Im Podcast sprechen sie darüber, was Konservatismus für sie bedeutet. Warum braucht eine Demokratie konservative Stimmen? Welche Strategien verfolgt die CDU im Umgang mit Rechtsextremismus und der AfD? Und was wünschen sich beide von ihrer Partei?

Nov 16, 20251h 22m

Folge 38: Brüche, Erinnerung, Zukunft - Jüdisches Leben im geteilten Deutschland

In der aktuellen Folge des Podcasts „Mauerecho“ spricht Dennis Chiponda mit seinen Gästen über jüdisches Leben in Ost und West. Zu Gast sind diesmal die Schriftstellerin und Radioautorin Marion Brasch sowie der Historiker und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank Meron Mendel. Marion Brasch wuchs in der DDR in einer jüdischen Familie auf, Meron Mendel in einem israelischen Kibbuz. Im Jahr 2001 kam er als Student nach Deutschland. Gemeinsam sprechen sie über das jüdische Leben im Deutschland der Nachkriegszeit und über das Verhältnis der beiden deutschen Staaten zum Judentum. Wie erlebten jüdische Menschen den Mauerfall 1989? Und welche Bedeutung hat das für das heutige Selbstverständnis in Deutschland? Zum Abschluss diskutieren Brasch und Mendel die Frage: Brauchen wir eine neue Idee von deutscher Identität?

Nov 9, 202559 min

Folge 37: HIV, Repression und der Kampf um Sichtbarkeit - Schwule Geschichte im Schatten der Mauer

Wie lebte es sich als schwuler Mann in der DDR oder der BRD in der Nachkriegszeit? In der aktuellen Folge Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit Rainer Herrn, Medizinhistoriker und Experte für die Geschichte sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Deutschland, sowie mit Detlef Mücke, einem der Pioniere der Schwulenbewegung, Lehrer und seit den 1970er-Jahren engagierten Aktivisten für die Rechte queerer Menschen. Im Podcast sprechen sie über das queere Leben in Ost und West, über Kriminalisierung und juristische Verfolgung und die AIDS-Epidemie in den 80er-Jahren. Aber es geht auch um politischen Kampf, Selbstermächtigung und den Aufbau einer queeren Kultur.

Nov 2, 20251h 9m

Folge 36: Tripperburgen, Terror, Trauma: Frauen zwischen sexueller Gewalt und Anerkennung

In der aktuellen Folge Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit Martina Blankenfeld und Claudia Igney über Gewalt gegen Frauen in Ost und West. Claudia Igney ist Sozialwissenschaftlerin und Referentin beim Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe. Sie ist seit über 20 Jahren in der Beratung gewaltbetroffener Menschen tätig. Martina Blankenfeld ist Zeitzeugin der sogenannten „Tripperburgen“ in der DDR und setzt sich als Aktivistin heute für die Aufklärung dieses unbekannten Kapitels der DDR-Geschichte ein. Tripperburgen waren geschlossenen Stationen in Kliniken, in denen Frauen zwangseingewiesen wurden, die nicht der sozialen Norm entsprachen. Sie galten als „Herumtreiberinnen“, „Arbeitsbummelantinnen“ oder „Asoziale“. Ihre Zwangseinweisungen wurden mit unbehandelten Geschlechtskrankheiten begründet, obwohl die meisten Frauen gesund waren. Martina Blankenfeld wurde im Alter von 15 Jahren in die Tripperburg eingewiesen. Im Podcast spricht sie ihre Erfahrungen und den langen Weg von Bevormundung zu Selbstbestimmung. Außerdem geht es um Formen struktureller Gewalt in Westdeutschland. Dort habe das konservative Familienbild Gewalt begünstigt, so Claudia Igney. Die Hausfrauen-Ehe sei für viele Frauen ein „Gefängnis“ gewesen. Igney berichtet über die rechtliche Lage der Frauen in der Bundesrepublik. Wie prägen Rollenbilder und Systeme noch heute die alltägliche Sicherheit von Frauen?

Oct 26, 20251h 0m

Folge 35: Tradwives, Trotz und Transformation - Mutterschaft in der Identitätskrise

In der aktuellen Folge von Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit Franziska Büschelberger und Cornelia Spachtholz über das Thema Mutterschaft – und darüber, wie wir in der Gesellschaft heute (noch) über Mütter denken. Franziska Büschelberger, geboren in Berlin und in Dresden aufgewachsen, ist Gründerin der Initiative Unpaid Carework. Ihr Ziel: unbezahlte Pflege- und Sorgearbeit sichtbar machen und ihre Anerkennung im beruflichen Kontext stärken. Cornelia Spachtholz, Vorsitzende des Verbands berufstätiger Mütter (VBM), stammt aus Hannover und engagiert sich seit Jahrzehnten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für echte Gleichstellung. Gemeinsam gehen sie unter anderem diesen Fragen nach: Gibt es auch heute noch Unterschiede im Mutterbild zwischen Ost und West? Welche Vorstellungen von Mutterschaft prägen unsere Gesellschaft? Wie müssen wir diese neu denken? Und was sagen Internetphänomene wie „Tradwives“ oder „#RegrettingMotherhood“ über die Rolle von Mutterschaft heute aus?

Oct 19, 202559 min

Folge 34: Armut im Hamsterrad: Kampf ohne Ankommen

Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland gelten als arm. In der aktuellen Folge Mauerecho spricht Dennis Chiponda über Armut, Klassismus und die damit verbundene soziale Ausgrenzung, den psychischen Druck und die Scham, die viele Betroffene empfinden. Dazu hat er zwei Gäste eingeladen: den ostdeutschen Aktivisten Malik (auf Social Media bekannt als malik.yannick), der auf TikTok und Instagram über Armutsbetroffenheit und Klassismus im Kultur- und Universitätsbetrieb spricht, sowie den westdeutschen Autor und Journalisten Olivier David. David beleuchtet in seinen Büchern "Keine Aufstiegsgeschichte" und "Von der namenlosen Menge" autobiografisch die gesellschaftlichen Hintergründe von Armut. Malik und David diskutieren, wie in ihren Familien mit dem Thema Armut umgegangen wurde, welche Erfahrungen sie mit Klassismus gemacht haben und welchen gesellschaftlichen Umgang mit Armut und Klassismus wir brauchen.

Oct 12, 202557 min

Folge 33: Wir sind das Volk? - Die Einheit als weißdeutsches Ereignis

In der aktuellen Folge von Mauerecho spricht Dennis Chiponda mit Ebru Taşdemir und Angelika Nguyen über die Perspektive der zweiten Generation von Einwander*innen auf die Wiedervereinigung. „Ich selbst bin der Sohn von Vertragsarbeiter*innen und ärgere mich darüber, dass unsere Geschichte im Einheitsdiskurs unsichtbar gemacht wurden.“, sagt Chiponda zur Einleitung des Gesprächs. Angelika Nguyen wurde in den 1960er-Jahren in Ost-Berlin als Tochter eines vietnamesischen Arztes und einer deutschen Sprachmittlerin geboren. Heute arbeitet sie als Filmjournalistin und freiberufliche Autorin. Ebru Taşdemir wuchs in den 1970er-Jahren auf der anderen Seite der Mauer in West-Berlin auf. Sie ist Journalistin, arbeitet als Politikredakteurin beim Freitag und engagiert sich bei den Neuen deutschen Medienmacher*innen. Ihr Vater kam in den 1960er-Jahren als türkischer Gastarbeiter in die BRD, ihre Mutter folgte wenige Jahre später. Wie nimmt die zweite Generation von Einwander*innen ihr Leben, die Einheit sowie ihre Chancen und Möglichkeiten in diesem Land wahr? Was bedeutet Einheit für sie und ihre Eltern? Und wie lässt sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven eine gemeinsame Erzählung entwickeln? Hinweis: In der nächsten Folge geht es nicht um Elternschaft und Erziehung, sondern um Klassismus. Das wird am Ende dieser Folge anders angekündigt. Bitte entschuldigt diesen kleinen Fehler! Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #taz #tazPanterStiftung #Vertragsarbeiter #Politik #Wiedervereinigung #Gastarbeiter #ZweiteGeneration

Oct 4, 20251h 1m

Folge 32: Zwischen Hass und Ausstieg – Einblicke in rechte Szenen in Ost und West

Diese Woche bei Mauerecho: Der schwierige Weg raus aus der rechten Szene. Host Dennis Chiponda spricht hat sich dazu zwei Gäste eingeladen, die unterschiedliche Blickwinkel auf das Thema bieten: Fabian Wichmann, Experte für Prävention und Deradikalisierung, arbeitete viele Jahre bei Exit Deutschland, der ersten Initiative für rechte Aussteiger*innen. Heute unterstützt er beim Verein Grüner Vogel Menschen, die sich aus islamistischen Strukturen lösen wollen. Felix Benneckenstein wuchs in Bayern auf, rutschte als Jugendlicher in die Neonaziszene und schaffte mit Hilfe von Exit den Ausstieg. 2011 gründete er den Verein Aussteigerhilfe Bayern, um auch andere auf diesem schwierigen Weg zu begleiten. Im Gespräch geht es um die Fragen: Was treibt junge Menschen in die rechte Szene? Wie funktioniert der Ausstieg – und warum dauert er oft Jahre? Und: Welche Maßnahmen braucht es heute, um rechter Gewalt wirksam zu begegnen?

Sep 27, 20251h 18m

Folge 31: Der Nachwendekindertalk: Wahlkater - Ostdeutsche Verhältnisse in NRW?

In der aktuellen Folge Mauerecho sprechen Marie und Chipi über die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, die am 15. September stattgefunden haben. Die CDU wurde dort stärkste Kraft, die SPD musste ihr schlechtestes Kommunalwahlergebnis seit 1946 hinnehmen und die AfD konnte ihr Ergebnis im Vergleich zu den letzten Kommunalwahlen verdreifachen. Welche Erkenntnisse lassen sich aus der Wahl ziehen? Und wie lässt sich aus Ost-West-Perspektive auf dieses Thema blicken? Außerdem geht es um Alkohol: Immer weniger junge Menschen trinken regelmäßig. Während es 1976 noch 84,6 Prozent der jungen Erwachsenen angaben, mehrmals wöchentlich zu trinken, sind es heute nur noch 28,9 Prozent. Was sind die Gründe für diesen Rückgang? Und zeigen sich auch hier Ost-West-Unterschiede? Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #Nachwendekinder #taz #tazPanterStiftung #Nachrichten #Politik #Kommunalwahl #NRW #Alkoholkonsum

Sep 20, 202552 min

Folge 30: Zwischen Wandel und Zusammenhalt - Ost-West-Dialog mit Katrin Göring-Eckardt und Felix Banaszak

In der 30. Folge Mauerecho spricht Dennis Chiponda im Bundestag mit den Grünen-Politiker*innen Felix Banaszak und Katrin Göring-Eckardt über Transformationserfahrungen in Ost und West. Banaszak, Parteivorsitzender der Grünen, zieht Parallelen zwischen dem Strukturwandel im Ruhrgebiet und den tiefgreifenden Umbrüchen nach der Wiedervereinigung. Göring-Eckardt erinnert an die Identitätsbrüche im Osten und erklärt, warum diese bis heute prägen. Gemeinsam diskutieren sie, was Ost und West verbindet, warum die AfD gerade in strukturschwachen Regionen so stark wird – und wie grüne Politik Menschen wieder überzeugen kann. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #taz #tazPanterStiftung #Nachrichten #Politik #Banaszak #Göring-Eckardt #Bündnis90/DieGrünen

Sep 14, 20251h 7m

Folge 29: Der Nachwendekindertalk: Chatbot statt Couch - Ersatztherapie oder seelenlose Beruhigungspille?

In der aktuellen Folge „Mauerecho – Der Nachwendekindertalk“ sprechen Marie und Chipi über Verantwortungsübernahme und Fehlerkultur in der Politik. Im Mittelpunkt steht der Fall Andreas Scheuer: Der ehemalige Bundesverkehrsminister muss sich wegen Meineids vor Gericht verantworten. Er soll im Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut bewusst falsch ausgesagt haben. Scheuer bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet die Klage als politisch motiviert. Die zentrale Frage der Diskussion: Zerstört mangelnde Verantwortungsbereitschaft von Politiker*innen das Vertrauen in die Demokratie – und welche Konsequenzen sollten sie für Fehlverhalten tragen? Auch das Thema KI und psychische Gesundheit wird aufgegriffen. Immer mehr Menschen nutzen Chatbots, um über persönliche Probleme zu sprechen. Für manche ersetzen diese Programme bereits Therapeut*innen oder sogar Freundschaften. Doch welche Bedürfnisse stecken dahinter – und welche Risiken birgt dieser Trend? Trigger-Warnung: Diese Folge behandelt Themen wie Suizid und psychische Krisen. Wenn es euch gerade nicht gut geht, hört euch lieber eine eurer anderen Folgen an und sprecht mit Menschen, denen ihr vertraut oder Ärzt*innen oder Therapeut*innen. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #Nachwendekinder #taz #tazPanterStiftung #Nachrichten #Politik #Scheuer #Maskenaffäre #Demokratie #KI #MentalHealth

Sep 6, 202557 min

Folge 28: Mitten ins Gesicht - Nazi-Angriff statt Urlaubsfreude

In dieser außerordentlichen Folge erzählt Chipi von einem einschneidenden Erlebnis im Urlaub. Eigentlich war ein Gespräch mit Gästen geplant, doch wegen außerplanmäßigen Problemen bei der Produktion, musste die Folge anders gestalten werden als ihr es gewohnt seid. Chipi teilt mit uns eine angsteinflößende Erinnerung, von einem Angriff durch einen polnischen Neonazi, alten Ängsten aus den 1990er und 2000er Jahren und der bitteren Realität, das nicht weiße Menschen in keinem mehrheitlich weißem Land Europas und der Welt sicher sind. Chipi spricht offen über Verletzlichkeit, Angst – aber auch über Selbstbehauptung, Würde und die Bedeutung von Solidarität. Ein ehrlicher und emotionaler Einblick, der zeigt, warum persönliche Geschichten so wichtig für das Verständnis unserer Gegenwart sind. Es fiel Chipi nicht leicht, diese Geschichte mit euch zu teilen, also geht bitte respektvoll mit dieser Folge um. Zum Schluss: Save the Date! Am 28. September 2025 findet das Podcastfestival „Stimmen zur Einheit“ im taz-Gebäude in Berlin statt – ein Auftakt zur Saison rund um den Tag der Deutschen Einheit. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Podcast #RassismusErfahrungen #OssiOfColor #OstTrifftWest #Neonazis #Polen #Podcastfestival #StimmenZurEinheit #DeutscheEinheit #Solidarität #taz #tazpanterstiftung #Politik #Nachrichten #Gesellschaft

Aug 30, 202520 min

Folge 27: Der Nachwendekindertalk: Vom Sommer der Flucht zur Clubkrise - Junge Welten im Wandel

In der aktuellen Folge Mauerecho – Der Nachwendekindertalk sprechen Marie und Chipi über den „Flüchtlingssommer 2015“. Zum zehnten Mal jährt sich dieses Jahr Angela Merkels Aussage „Wir schaffen das“. Marie und Chipi sprechen über ihre damals noch jungen, teils ersten politischen Prägungen: Solidarität und erste Schritte ins gesellschaftliche Engagement – aber auch die Konfrontation mit Fremdenfeindlichkeit, steigender Polarisierung und dem Erstarken der AfD. Wie haben sie aus junger Perspektive das gesellschaftliche Klima zu der Zeit wahrgenommen? Wie sind sie mit politischen Konflikten in ihrem Umfeld umgegangen? Außerdem geht es um Clubkultur. Anlass ist ein aktuelles Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts, das den Schutz von Außengastronomie und Clubs gegenüber Einzelbeschwerden von Anwohnern stärkt. Marie und Chipi beleuchten, welche Rolle Clubs und Freiräume im urbanen Raum für die heutige Generation spielen und welche Auswirkungen Gerichtsurteile, steigende Mieten oder Veränderungen durch die Corona-Pandemie auf kulturelle Infrastruktur und das soziale Leben haben. Wie wichtig ist Clubkultur für die Gesellschaft? Und feiert der Osten anders als der Westen? Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #Nachwendekinder #WirSchaffenDas #Clubkultur #Taz #Tazpanterstiftung

Aug 23, 20251h 0m

Folge 26: Stasi im Kinderzimmer, 68er im Kopf – Jugend im geteilten Deutschland

Erlebe die bewegenden Geschichten zweier unterschiedlicher Jugendwelten im Podcast „Mauerocho – Ost trifft West“. Doreen Trittel, Künstlerin und Tochter eines Stasi-Mitarbeiters, und Jan Feddersen, Journalist und Buchautor, geboren in Hamburg, sprechen offen über ihre Erfahrungen der Jugend mit Tabus, gesellschaftlicher Kontrolle und dem Wunsch nach Freiheit – im geteilten Deutschland. Sie berichten von den jeweiligen Tabuzonen in Ost und West, die Schweige Praktiken über brisante Familiengeschichten, und schildern, wie die verschiedenen Gesellschaften Jugend und Schule unterschiedlicher maßen durch Militarisierung prägten. Der Fall der Mauer wird als ein Moment gewaltiger Umbrüche beschrieben, in denen für viele nur der Überlebenskampf zählte – ein Raum für Trauer und Abschied blieb oft verwehrt. Jan und Doreen betonen, wie wichtig es ist, die oft missverstandenen Gefühle der ostdeutschen Bevölkerung ernst zu nehmen, ohne sie vorschnell als Nostalgie abzutun. Auch der innere Widerstand und die leisen Formen der Rebellion in der Jugend werden thematisiert – mit dem Appell, heute jungen Menschen das Recht zuzugestehen, Fehler zu machen, eigene Wege zu gehen und von unterstützenden Erwachsenen begleitet zu werden. Hört die Folge „Stasi im Kinderzimmer, 68er im Kopf“ jetzt auf allen gängigen Podcast Plattformen. Folgt uns auf Instagram @mauerocho, um keine Neuigkeiten zu verpassen und den Austausch rund um Ost-West-Themen aktiv mitzugestalten. Für Fragen und Feedback schreibt gern an [email protected]. Gemeinsam schaffen wir eine Verständigungsplattform, die die Mauern in den Köpfen verändert – Schritt für Schritt. #Mauerocho #OstWest #Podcast #DDR #BRD #Geschichte #Jugend #Dialog #Mauerfall #Freiheit #Tabus #Rebellion #taz #PanterStiftung

Aug 16, 20251h 2m

Folge 25: Der Nachwendekindertalk: Berlin Calling - Wie Berlin sich, dich und mich verändert!

In der aktuellen Folge von Mauerecho – Der Nachwendekindertalk widmen sich Chipi und Marie, frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt, zwei sehr unterschiedlichen Themen. Zum einen geht es um die Heroisierung von Gewalt im Namen der Kapitalismuskritik, die sich zunehmend in den sozialen Medien verbreitet. Am 28. Juli erschoss der 27-jährige Shane Tamura in einem Bürogebäude in New York vier Menschen. Laut Polizei zielte er auf das Hauptquartier der National Football League (NFL) ab. Unter den Opfern befindet sich auch die CEO von Blackstone Real Estate Investment Trust. Auf Social Media wird spekuliert, Tamura könnte ein Nachahmer von Luigi Mangione sein, der verdächtigt wird, im Dezember 2024 den CEO von UnitedHealthcare, einer der größten Krankenversicherungen der USA, getötet zu haben. Obwohl es kaum Beweise für diese Annahme gibt, wird Tamura von einigen kapitalismuskritischen Stimmen ähnlich wie Mangione als Klassenkämpfer verklärt. Woher rührt dieses Phänomen? Und was sagt es über den Zustand unserer Gesellschaft aus? Zum anderen sprechen die beiden über den TikTok-Trend „Wie hat Berlin dich verändert?“. Chipi bringt dafür das Spiel „Berlin calling“ mit. Ist Berlin wirklich die Stadt, in der man sich selbst finden kann? Und in welchen Bereichen entspricht Berlin noch dem Image der freiheitlichen, künstlerischen Stadt, in der alles möglich ist? Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter!

Aug 9, 20251h 3m

Folge 24: Geteiltes Land, geteilte Ferien? - Urlaubserinnerungen aus Ost und West

Sommer, Sonne, Urlaub – aber wohin? Zur Zeit der deutschen Teilung wurde diese Frage von Ost- und Westdeutschen noch ganz unterschiedlich beantwortet. In der aktuellen Folge „Mauerecho“ spricht Dennis Chiponda gemeinsam mit den taz-Redakteur*innen Simone Schmollack und Andreas Rüttenauer über Urlaub und Reisen in Ost und West. Wohin fuhr man in den Sommerferien mit der Familie, und wohin ging es nach dem Abitur? Wie unterschiedlich sind die Erinnerungen an Urlaube in der Kindheit? Welche Orte weckten Fernweh? Welche Erfahrungen gab es mit Reisen in den jeweils anderen Landesteil? Und wie veränderte sich das Reisen durch den Mauerfall? Schmollack ist 1964 in Ost-Berlin geboren und im Prenzlauer Berg aufgewachsen. Sie ist Buchautorin, arbeitete als Journalistin für mehrere Printmedien und war von 2017 bis 2018 Chefredakteurin des „Freitag“. Seit 2009 ist sie Redakteurin bei der taz. Inzwischen leitet sie dort das Meinungsressort. Rüttenauer, Jahrgang 1968, wuchs in München-Schwabing auf. Zunächst als Kabarettist aktiv, kam er 2001 als Redakteur zur taz, war dort kurzzeitig auch Chefredakteur und ist heute Leiter der Ressorts Sport, Wahrheit und Wissenschaft. Im Podcast erzählen sie von ihren ersten und ihren verrücktesten Urlauben und davon, wie sich das Reisen in den letzten Jahrzehnten gesellschaftlich verändert hat. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #Urlaub

Aug 2, 20251h 10m

Folge 23: Der Nachwendekindertalk: Maja T. - Ausgeliefert und verraten?

In der neuen Folge Mauerecho – Der Nachwendekindertalk sprechen Marie und Chipi über die zunehmende Unverbindlichkeit in Freundschaften, die mehr und mehr in sozialen und klassischen Medien diskutiert wird. Gibt es Ost-West-Unterschiede bei diesem Thema? Und was hat eigentlich der Kapitalismus mit unseren Beziehungen zu tun? Außerdem geht es um den Fall Maja T. Maja T., ein*e nichtbinäre*r Aktivist*in, soll 2023 beim Szeneaufmarsch „Tag der Ehre“ in Budapest Angriffe auf Rechtsextreme verübt haben. Seit einem Jahr sitzt Maja T. in Isolationshaft, nachdem Maja T. an den ungarischen Staat ausgeliefert wurde. Seit vier Wochen ist Maja T. aus Protest gegen die menschenunwürdigen Haftbedingungen im Hungerstreik. Wie ist das Verhalten der Bundesregierung in diesem Fall zu bewerten? Und was kann man tun, um Maja T. zu unterstützen? Mit dieser Folge verabschieden sich Chipi und Marie in die Sommerpause, die nächste Folge Mauerecho erscheint am dritten August. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #Nachwendekinder #Freundschaft #MajaT

Jul 12, 202551 min

Folge 22: Von Leipzig bis Bonn - Gleiche Bühne, anderer Sound?

In Folge 22 von „Mauerecho“ spricht Dennis Chiponda live von der taz-Panter-Verleihung in Bochum mit Simon Klemp (Schimmerling) und Johannes Prautzsch (Kind Kaputt) über Ost und West in der deutschen Musikszene. Klemp ist Bonn aufgewachsen, Prautzsch in Leipzig, beide sind Teil des Line-Ups des Festivals Bochum Total. Im Gespräch geht es um ihre Biographien und ihre Erfahrungen in der Musikbranche. Wie prägen Herkunft und Identität das Musikschaffen? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es heute noch? Und wie erleben Musiker Vorurteile und Förderung in beiden Teilen Deutschlands? Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #DeutscheMusikszene #MusikundIdentität #Musikkultur #BochumTotal

Jul 6, 202557 min

Folge 21: Der Nachwendekindertalk - Vom Wehrdienst-Revival und dem Patriarchat im Pop

In der einundzwanzigsten Folge „Mauerecho“ diskutieren Marie und Chipi zwei ganz unterschiedliche, aber gleichermaßen kontroverse Themen: Die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht und die feministische Debatte rund um das neue Albumcover von Sabrina Carpenter. Beide Themen sorgen aktuell für hitzige Diskussionen – in der Gesellschaft, in den Medien und ganz besonders in den sozialen Netzwerken. Würden Marie und Chipi zum Bund gehen? Wie ist eine Wehrpflicht aus junger Perspektive zu beurteilen? Pop und Feminismus – passt das zusammen? Und wie gut funktionieren eigentlich Debatten auf TikTok? Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #Wehrpflicht #Bundeswehr #Popkultur #Feminismus #SabrinaCarpenter

Jun 28, 202548 min

Folge 20: Jenseits der Schlagzeilen - Junge Stimmen über Ost-West-Berichterstattung

Der Osten - unsichtbar und missverstanden? Eine Studie der Universität Leipzig und des MDR belegt: Negativ besetzte Begriffe wie „ausländerfeindlich“, „Lügenpresse“ oder „PEGIDA“ tauchen in Medienberichten über Ostdeutschland bis zu zehnmal häufiger auf als in Artikeln über den Rest Deutschlands. In der zwanzigsten Folge von Mauerecho sprechen Dennis Chiponda, seine Co-Hostin Marie Eisenmann sowie die Nachwuchsjournalistinnen Katharina Mielke und Fabienne Joswig über die mediale Darstellung von Ost und West. Beide Journalistinnen engagieren sich in den Redaktionsteams von „politikorange“, einem Projekt des Vereins Jugendpresse, der jungen Journalismus fördert. Auf den JugendPolitikTagen, einer Veranstaltung der Jugendpresse, diskutieren sie gemeinsam mit 500 weiteren Teilnehmenden über die Themen, die junge Menschen bewegen. Im Podcast sprechen sie darüber, wie Nachwuchsjournalist*innen die Berichterstattung über Ost- und Westdeutschland verbessern können. Mit welchen medialen Bildern über Ost und West wachsen Nachwendekinder auf? Und welche Verantwortung trägt der Journalismus für die zunehmende Medienskepsis? Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ost #West #Podcast #Journalismus #Medien #Nachwuchsjournalismus #Medienkritik

Jun 21, 20251h 4m

Folge 19: Der Nachwendekindertalk - Que(e)r durch die Winkelgasse: Pride, Potter, Protest

In der neunzehnten Folge Mauerecho sprechen Chipi und Marie diesmal im Nachwendekindertalk über den CSD. Chipi findet, dass diese zu unpolitisch geworden sind. Zu viel Hedonismus, zu wenig aktiver Kampf gegen rechte Bedrohung und für Gleichberechtigung. Außerdem sprechen die beiden über die Neuverfilmung von Harry Potter. Ist sie ein weiteres Revival der 2000er-Nostalgie? Die Autorin Joanne K.Rowling ist in den letzten Jahren vor allem durch ihre Transfeindlichkeit und ihren TERF-Aktivismus in den Schlagzeilen. Mit dabei also auch die ewig kontroverse Frage: Kann man Werk und Autor*in eigentlich voneinander trennen? Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Podcast #Einheit #CSD #Queer #Stonewall #HarryPotter #Rowling

Jun 14, 20251h 5m

Folge 18: Von Mauern, Müttern und Memoiren - Wer erzählt hier eigentlich welche Geschichten?

Von ostdeutschen Identitäten und der Identitätskrise des Westens. In der achtzehnten Folge „Mauerecho“ spricht Dennis Chiponda auf der Verleihung des taz-Panterpreis im Peißnitzhaus in Halle live mit der Autorin und Journalistin Alice Hasters („Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ und „Identitätskrise“) und dem Schriftsteller und Slam-Poeten Aron Boks („Nackt in die DDR“). Gemeinsam diskutieren sie, welche Rolle Herkunft und familiäre Prägung für die eigene Identität spielt. Mit welchem Selbstverständnis schreiben junge Autor*innen heute über Ost und West? Und was bedeutet es überhaupt, west- bzw. ostdeutsch zu sein? Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ostdeutschland #Podcast #Einheit #Identität #DDR #Geschichte

Jun 7, 202554 min

Folge 17: Der Nachwendekindertalk - Vom Verbieten und Verbünden

Muss jetzt das AFD-Verbot kommen? Und wie viel ist nach fünf Jahren von den Forderungen der Black Lives Matter-Bewegung noch übrig? Darüber diskutieren Chipi und Marie dieses Mal in der zweiten Ausgabe ihres Nachwendekindertalks, dem neuen Format des Mauerecho-Podcast. Außerdem geht es um TikTok, die Radikalisierung rechter Jugendlicher und der Tiktoktrend „Gingers are black“. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Mauerecho #Ostdeutschland #Westdeutschland #Podcast #Einheit #AFDVerbot #Radikalisierung #BlackLivesMatter #GingersAreBlack

May 31, 202549 min

Folge 16: Begehren, Barrieren, Befreiung – Leben mit Behinderung beidseits der Mauer

Wie war es als Mensch mit Behinderung in der DDR aufzuwachsen? Und welche Erfahrungen machte man im Westen? Darüber spricht Dennis Chiponda mit Steven Solbrig (Künstler*in, 1984 in der DDR) und Dr. Martin Theben (Anwalt, 1969 in West-Berlin) auf der Fachtagung „Umgang mit Behinderung nach 1945 in Ost und West“, die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur organisiert wird. Dabei geht es um Erfahrungen mit Ausgrenzung und Ableismus, den gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität und die Errungenschaften der Behindertenrechtsbewegung der letzten 30 Jahre. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkungen schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Dann empfehlt „Mauerecho“ gern weiter! #Inklusion #Menschenrechte #Podcast #Geschichte #BarrierenAbbauen #ost #west #ddr #Ableismus #quib

May 24, 202555 min

Folge 15: Neues Format, neue Stimme: „Nachwendekindertalk"

Neues Format, neue Stimme: Im „Nachwendekindertalk“ treffen bei Mauerecho Ost und West, Millennial und Gen Z aufeinander! Dennis Chiponda und Co-Hostin Marie Eisenmann diskutieren, was junge Menschen bewegt: Was taugt Merz’ Generationenvertrag – und warum fehlt jungen Leuten oft das Mitspracherecht? Wohlstand in Ost und West: Wer fühlt sich eigentlich angesprochen, und was ist Klischee? Politik als Dienstleistung: Warum reicht Wählen allein nicht mehr? Die Linke im Hype – kann sie junge Menschen langfristig überzeugen? Außenpolitik, Ukrainekrieg, Antisemitismus-Definition: Was sagen junge Stimmen zur neuen Linie der Linken? Marie bringt ihre westdeutsche Perspektive und Erfahrungen aus Projekten wie „Geteilte(r) Meinung“ ein, Dennis reflektiert als ostdeutscher, migrantischer und queerer Host persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Entwicklungen. Kritisch, ehrlich, kontrovers und mit viel Ost-West-Realness! Jeden Sonntag neu – überall, wo es Podcasts gibt. Mauerecho – Ost trifft West Ein Podcast der taz Panter Stiftung. Danke an Daniel Fromm (Ton). #Nachwendekinder #MauerechoPodcast #GenZPerspektive #LinkeImHype #Regierungserklärung2025 #Generationenvertrag #JungeStimmen #WohlstandMythos #OstWestDebatte #PolitikNeuDenken #taz #tazpanterstiftung

May 17, 202548 min

Diese Woche keine Mauerecho-Folge – Krankheitsbedingt

Diese Woche gibt es leider keine neue Mauerecho-Folge, da ich krank bin. Wenn ihr trotzdem einen thematischen Podcast hören wollt , empfehle ich euch den Podcast „Brandenburger Baseballschlägerjahre“ vom Aktionsbündnis Brandenburg. In der aktuellen Folge geht es um die Kinder von Vertragsarbeiter*innen – ihre Geschichten, Erfahrungen und wie sie die Baseballschlägerjahre erlebt haben. Hört gern rein: https://aktionsbuendnis-brandenburg.de/neue-podcastfolge-zweite-generation-brandenburger-baseballschlaegerjahre/

May 11, 20251 min

Folge 14: Evangelische Kirche zwischen Mauer und Wandel – Ost trifft West beim Kirchentag 2025

Links: https://www.kirchentag.de/ https://taz.de/Kirchentag-2025/!t5202068/ Diese Folge Mauerecho – Ost trifft West, dem Einheitspodcast der taz Panter Stiftung, sendet vom Deutschen Evangelischen Kirchentag 2025 in Hannover. Moderator Dennis Chiponda spricht mit Andreas Behr, Pfarrer aus Niedersachsen, und Tobias Jachmann, Pfarrer aus Forst in der Lausitz, über die Geschichte und Gegenwart der evangelischen Kirche in Ost- und Westdeutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren im Osten bis zu 96 % der Bevölkerung evangelisch, heute sind es weniger als 15 %. Im Westen gehörten in den 1950ern über die Hälfte der Menschen zur Kirche, aktuell ist es etwa ein Drittel. Im Osten war die Kirche lange ein Raum für Widerstand und Subkultur, im Westen prägte sie das gesellschaftliche Leben. Heute stehen beide Seiten vor ähnlichen Herausforderungen: Mitgliederschwund, Säkularisierung und die Suche nach neuen Wegen. Die Gäste berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, Unterschieden und überraschenden Gemeinsamkeiten, von Familiengeschichten, Jugendweihe, Bildungswegen und kirchlichen Partnerschaften über die Mauer hinweg. Sie diskutieren, wie Kirche heute auf gesellschaftliche Herausforderungen wie politische Extreme, den Umgang mit der AfD und die Rolle der CDU in der Zivilgesellschaft reagiert. Was können wir aus den Erfahrungen von Ost und West für die Zukunft der Kirche lernen? Und wie kann Kirche auch heute noch Brücken bauen? Antworten und spannende Einblicke gibt es in dieser Folge – direkt vom Kirchentag in Hannover. „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung. Er erscheint jede Woche Sonntag auf taz.de/mauerecho sowie überall, wo es Podcasts gibt. Besonderen Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion sowie unserem Tonmeister Daniel Fromm. #Kirchentag2025 #Mauerecho #OsttrifftWest #EvangelischeKirche #Kirche #DDR #Kirchengeschichte #KircheimWandel #Podcast #taz #PanterStiftung #Demokratie #Säkularisierung #AfD #CDU #Glauben #KircheHeute

May 3, 20251h 9m

Folge 13: Erschöpfte Ehrenamtliche: Zerrieben zwischen Gewalt und Politik?

In der aktuellen Mauerecho-Folge diskutieren Sarah Schröder (Perspektive Ost) und Andreas Rosen (Nord-Süd-Brücke) live vom taz lab, wie die Zivilgesellschaft in Ost und West unter wachsendem politischem und finanziellem Druck steht. Sie sprechen über Lichtblicke wie neue antifaschistische Räume in Thüringen, aber auch über massive Unterschiede bei Ressourcen und Förderung: Nur 7,3 Prozent der Stiftungen sitzen im Osten, die staatliche Finanzierung wird immer unsicherer. „Wir brauchen irgendwie Kohle, die staatliche Finanzierung wird immer dünner“, so Schröder. Beide fordern, dass der Staat seine Verantwortung nicht abgibt, und warnen vor rechten Angriffen und zunehmender Bürokratie. Auch ein mögliches AfD-Verbot ist Thema: „Ein AfD-Verbotsverfahren ist, so es denn greift, eine Verschnaufpause – aber keine Lösung“, sagt Schröder. Am Ende steht die Frage: Wie können Solidarität und Engagement die Demokratie stärken, wenn die Mauern bröckeln? Weitere Informationen: https://demokratieladen.com/kahla-courage-3/ https://nord-sued-bruecken.de/ https://www.instagram.com/perspektiveost/ taz lab (Rote Bühne): https://www.youtube.com/live/vSqB4vMwW_I?si=uKllY038hprM4rtW Bewertet uns gerne positiv mit 5 Sternen. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion sowie unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt „Mauerecho” gern weiter! #Engeagment #tazpanterstiftung # Demokratie #Solidarität #taz #Verein #Initative #afdverbot

Apr 26, 202545 min

Folge 12: Zwischen Brotdose und Brandrede: Rechtsradikale Realität auf dem Schulhof - im Osten und Westen!

Die neue Folge des Podcasts „Mauerecho” beschäftigt sich mit der zunehmenden rechtsextremen Radikalisierung an deutschen Schulen in Ost und West. Moderator Dennis Chiponda spricht mit Nina Gbur (Netzwerk für Demokratie und Courage) und Stefan Breuer (TU Dresden) über Ursachen, regionale Unterschiede und konkrete Erfahrungen aus der schulischen Praxis. Im Fokus stehen die Rolle von Lehrkräften, strukturelle Überlastung des Systems Schule, Herausforderungen und der Umgang mit demokratiefeindlichen Einstellungen im Schulalltag. Die Expert*innen fordern langfristige Präventionskonzepte, mehr politische Bildung und eine stärkere Unterstützung für Schulen im Kampf gegen Rechtsextremismus. Bewertet uns gerne positiv mit 5 Sternen. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung schreibt uns gerne an: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion sowie unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt „Mauerecho” gern weiter! #Mauerecho #ostdeutschland #westdeutschland #podcast #einheit #schule #bildung #radikalisierung #rechts #politik #prävention

Apr 19, 20251h 3m

Folge 11: Vom Knoblauchschmuggel zum Klima-Kleber: Klimaschutz in Ost und West – damals wie heute

Host Dennis Chiponda spricht mit Tim Eisenlohr (DDR-Umweltaktivist) und Carla Hinrichs („Letzte Generation") über Aktivismus. Tim Eisenlohr engagierte sich als Jugendlicher in der Umweltbibliothek in Berlin. Carla Hinrichs ist Repräsentantin des Klimabündnisses „Letzte Generation” und setzt heute auf provokante Klimaproteste: „Was ist unser Rechtsstaat überhaupt noch, wenn man sich nicht dagegen auflehnen darf?” Weitere Infos Zur Umweltbibliothek: https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/themenbeitraege/die-umweltbibliothek/ https://www.jugendopposition.de/themen/145321/umwelt-bibliothek Zur „Letzten Generation”: https://letztegeneration.org/ https://taz.de/Letzte-Generation-vor-Anklage/!6074754/ Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt „Mauerecho” gern weiter! #Mauerecho #ostdeutschland #westdeutschland #podcast #einheit #Klima #Klimaaktivismus #Demonstration #Umwelt

Apr 12, 20251h 6m

Folge 10: Barbies, Bier und Befreiung: Mann kann sein, was Mann sein will!

In der zehnten Folge sind Robin Solf, aus dem queeren MDR Podcast Sputnik Pride, und Siobhan, radikal Feministin und Influencerin aus Westdeutschland, zu Gast. Mit Dennis Chiponda sprechen sie über patriarchale Rollenbilder, queere Identität und die Folgen männlicher Dominanznormen – von Kindheitserfahrungen bis Reality-TV. Sie fordern: Mehr Verletzlichkeit, weniger Machtgehabe – und kollektive Verantwortung für echte Veränderung. "Toxische Männlichkeit schadet allen – durch Depressionen, durch Femizide“, sagt Siobhan. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung:[email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt “Mauerecho” gern weiter und bewertet uns doch gerne positiv.

Apr 5, 20251h 10m

Folge 9: Männer weinen nicht und leiden einsam! Eine Suche nach konstruktiver Männlichkeit in Ost und West

In der neuen Folge von “Mauerecho” sprechen Hagen Bottek und Fabian Ceska mit Moderator Dennis Chiponda über prägende Rollenbilder, toxische Ideale und neue Wege. Wie beeinflussen Herkunft, Sport und soziale Medien unsere Vorstellung von Männlichkeit? Und wie lassen sich alte Muster durchbrechen? Bei Fragen, Kritik oder Anregungen: [email protected] Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt “Mauerecho” gern weiter!

Mar 29, 20251h 8m

Folge 8: Vom Zinseszins und Zähneputzen

In der achten “Mauerecho”-Folge spricht Dennis Chiponda mit Moritz Wasserek und Sebastian Meier (Podcast “East Side Heroes”) über die Hürden ostdeutscher Gründer. Fehlende Netzwerke, zögerliche Investoren und ein finanzieller Rückstand erschweren den Start – doch nachhaltige Geschäftsmodelle bieten neue Chancen. Axel Kaiser, Gründer von Denttabs, ergänzt die Perspektive: Vom Kfz-Mechaniker zum Unternehmer zeigt er, wie Beharrlichkeit und Innovation zum Erfolg führen. Als Mitglied des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft plädiert er für langfristige Strategien statt kurzfristiger Profite. “Mauerecho” erscheint jeden Sonntag, überall, wo es Podcasts gibt. Folgt @mauerecho auf Instagram, um nichts zu verpassen! Bei Fragen, Kritik und Anregungen:[email protected] Links zur Folge: https://leipziglauscht.live/ https://www.eastsideheroes.de/ https://www.ostwaerts-podcast.com/ #Mauerecho #Gründen #Selbstständigkeit #OstWest #Unternehmertum #DDR #BRD #Podcast #taz #tazpanterstiftung

Mar 22, 20251h 41m

Folge 7: Die Pille, Lenin und das Patriarchat

In dieser Folge von Mauerecho treffen zwei starke Frauen aufeinander: Halina Bendkowski, eine Feministin der ersten Stunde aus dem Westen, und Imke Günther, eine engagierte Frau aus dem Osten, die sich weniger über Theorie, sondern über konkretes Handeln definiert. Gemeinsam diskutieren sie ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit Gleichberechtigung in der DDR und BRD. War der Feminismus im Westen ein Kampf um Rechte, während er im Osten eher staatlich verordneter Pragmatismus war? Wie hat die Wiedervereinigung die Frauenbewegung beeinflusst? Hört rein und erfahrt, wie Halina und Imke zwei unterschiedliche Wege in der Gleichstellung wahrgenommen haben. Welche Rolle die Pille und der Kampf um §218 spielten und warum es so wichtig ist, ein liebevolles Gegenüber zu haben - egal ob Ehemann, Freundin oder Kollege. Eine spannende Reise durch unterschiedliche Frauenbilder, geprägt von Ost und West! „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf taz.de/mauerecho und überall dort, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion und unserem Tonmeister Phillip Große Siestrup. #Mauerecho #Feminismus #Gleichberechtigung #OstWest #Frauenbewegung #DDR #BRD #Podcast #taz #tazpanterstiftung

Mar 16, 20251h 10m

Folge 6: Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert

In der sechsten Folge “Mauerecho” spricht Jakob Springfeld mit Dennis Chiponda im Rahmen des ersten Livetalks über die Frage nach der Ost-West-Versöhnung und liest auch aus seinem neuen Buch “Def Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert”. Er betont dabei, dass Rechtsextremismus ganz Deutschland betrifft und fordert mehr Unterstützung für progressive Bewegungen. Zudem plädiert er für mehr Austausch zwischen Ost und West sowie Stadt und Land. „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf taz.de/mauerecho und überall dort, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion und unserem Tonmeister Daniel Fromm.

Mar 8, 20251h 4m

Folge 5: Wahlecho aus Ost und West

Folge 5: Wahlecho aus Ost und West Wie geeint ist Deutschland wirklich? In der fünften Folge „Mauerecho” nimmt Host Dennis Chiponda gemeinsam mit Cornelius Pollmer, Chef des Leipziger Büros bei der Zeit im Osten, und Ulrike Winkelmann, Co-Chefredakteurin von der taz, die Ergebnisse der Bundestagswahl unter die Lupe – mit besonderem Fokus auf die politische Lage in Ost- und Westdeutschland. Doch was bedeutet das Wahlergebnis für Deutschland? Und welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Ein zentraler Punkt des Gesprächs stellt die mediale Darstellung der Wahl: Die AfD erzielte im Osten 32 %, im Westen 18 % – aber ist Deutschland dadurch wirklich so gespalten? Oder verstärken Medien diese Wahrnehmung durch eine selektive Berichterstattung? Denn auch im gesamten Südwesten der Republik gelingen der AfD Erfolge um die 20%. Das zeigt, dass es hierbei um ein strukturelles Problem geht mund es sich bei den Wahlerfolgen der AfD nicht lediglich um einen Ausrutscher handelt. „Eine schwarz-grüne Regierung mit einer grünen Wirtschaftsministerin hat nicht die geringste Lust, eine Stadt noch zu fördern, die traditionsgemäß entweder sozialdemokratisch oder in jüngerer Zeit AfD-dominiert war und ist. Also hier gilt halt das Prinzip, dass wenn regierende Parteien beschließen, dass sie Regionen oder Städten, die andersfarbig regiert oder dominiert werden, nicht helfen wollen, dann werden auch keine Strukturförderungen, keine Investitionsmittel, all das nicht hingeschoben, was es aber bräuchte, um genau dieses Wahlverhalten auch zu ändern.“, so Winkelmann. Pollmer behauptet: „Wir haben einen riesigen Investitionsbedarf bei Problemen, die nicht einzelne Regionen in Deutschland betreffen, sondern entweder das ganze Land oder sehr viele Regionen.” Ebenso stellen sie sich die Frage, warum die AfD im Osten so stark abgeschnitten hat, obwohl sie Ostdeutschland in ihrem Wahlprogramm gar nicht erwähnte. „Die AfD hat es längst geschafft, auch sonstige politische Nerven der Leute zu kitzeln. Für beide Teile der Republik hat ein Mechanismus der Normalisierung gegriffen. Es ist gelungen, dabei haben natürlich dann auch seriöse Medien ihren Anteil, die öffentliche Diskussion so zu bestreiten, dass die Leute denken, es ist akzeptabel, AfD zu wählen.”, sagt Winkelmann. Auch die Rolle des Ostbeauftragten der Bundesregierung gerät in den Blick: Carsten Schneider landete in seinem Wahlkreis mit nur 7,9 % der Stimmen auf Platz vier. Was sagt das über die politische Bedeutung dieser Position aus? Der gebürtige Dresdner Pollmer äußert sich trocken: „Es wird ihn schon deswegen weitergeben, weil man an noch wichtigeren Stellen am Ende sonst feststellt, dass man wieder keine Ossis dabei hat. Da ist der Ossi-Beauftragte, der ein Ossi ist, immer ein gutes Mittel, ohne dass es zu viel Geld kostet.” Doch es geht nicht nur um Analyse, sondern auch um Lösungsansätze. Welche Chancen hätte eine Große Koalition unter Friedrich Merz, um gesellschaftliche Gräben zu überbrücken? Welche neuen Ideen brauchen Union und SPD, um verlorene Wähler zurückzugewinnen? „Man muss irgendwie, glaube ich, das Gefühl haben, man hat jetzt nicht so eine GroKo, wie wir sie auch noch in Erinnerung haben, so eine “Aussitzeritis”-GroKo, sondern man hat eine GroKo, die Dinge spürbar verändert, idealerweise verbessert in diesem Land.”, wünscht sich Pollmer. „Die nächste Regierung wird in meinen Wünschen begriffen haben, dass sie die Klimakrise ernst nehmen muss.”, so Winkelmann. „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf taz.de/mauerecho und überall dort, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion und unserem Tonmeister Daniel Fromm.

Mar 1, 202557 min

Folge 4: Juckt Gen–Z die Einheit noch?

35 Jahre nach dem Mauerfall – spielt das heute überhaupt noch eine Rolle? Die vier Nachwuchsjournalist*innen Alina Henning, Katharina Jansen, Robert Saar und Sören Wienke des taz Panter Workshops zur Bundestagswahl sprechen mit Host Dennis Chiponda über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Ost-West-Thematik. Wie haben sie die Teilung in ihrer Kindheit wahrgenommen? Welche Unterschiede spüren sie noch heute? Und wo gibt es längst mehr Gemeinsamkeiten als gedacht? Die Diskussion zeigt, warum das Thema auch für die junge Generation noch relevant ist. Mauerecho erscheint jeden Sonntag überall, wo es Podcasts gibt. Folgt @mauerecho auf Instagram, um nichts zu verpassen! Bei Fragen, Kritik und Anregungen: [email protected]

Feb 15, 202553 min

Folge 3: Ost, West, migrantisiert - mit Katharina Warda und Özgür Özvatan

Podcast „Mauerecho“ von Dennis Chiponda 9.2.2025 In der dritten Folge von „Mauerecho“ spricht Dennis Chiponda mit Autorin und Wissenschaftlerin Katharina Warda und dem Autor und Wissenschaftler Özgür Özvatan über migrantisierte Erfahrungen in Ost und West. Unter dem Titel „Ost, West, migrantisiert - Geteilte Geschichten, vereinte Zukunft“ beleuchten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Warda, aufgewachsen im ländlichen Sachsen-Anhalt, schildert rechte Gewalt als frühe Erfahrung. Özvatan, in einem migrantisch geprägten Arbeiterviertel West-Berlins, erlebte eine bürgerlich-migrantische Ambivalenz. Beide diskutieren, wie ihre Herkunft ihre Identität prägte. Özvatan betont, wie selbstverständlich migrantische Geschichten zu Deutschland gehören, oft komplex und ambivalent. Seine Familiengeschichte – türkischstämmig aus Bulgarien, aufgewachsen in West-Berlin – bricht mit Klischees. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sichtbarmachung migrantischer Perspektiven in der Erinnerungskultur. Wie kann Geschichte inklusiver erzählt werden? Die Gäste analysieren die Bedeutung kollektiver Erinnerung. Das Gespräch erkundet die Ähnlichkeiten und Unterschiede migrantischer Erfahrungen in ländlichen und urbanen Räumen. Trotz unterschiedlicher Kontexte – Ost und West – eint viele das Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit, die Suche nach Identität und der Kampf gegen Ausgrenzung. Abschließend betonen die Gesprächspartner die Notwendigkeit, ambivalente migrantische Erfahrungen anzuerkennen. Wie gelingt es, Vielfalt als Stärke zu leben und eine inklusive Gesellschaft zu gestalten? „Mauerecho“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf taz.de und überall dort, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion und unserem Tonmeister Norbert Gerhold. ⁠Für Fragen, Anmerkungen und Feedback schreibt uns gerne eine Mail an [email protected]. Folgt uns gerne auch auf Instagram: https://www.instagram.com/mauerecho?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw== Podcast B.O.M.: https://open.spotify.com/show/2NoabdA6qZUzcoXivC5MAk?si=c257f3c954ff4ece Jede Stimme zählt - Buch - Özgör Özvatan:: https://www.amazon.de/Jede-Stimme-z%C3%A4hlt-untersch%C3%A4tzt-migrantische/dp/3962892303

Feb 8, 20251h 9m

Prolog 2: Westdeutschland: Gerda Hasselfeldts Bilanz nach 35 Jahren Einheit

In der zweiten Folge von Mauerecho – Ost trifft West spricht Dennis Chiponda mit Gerda Hasselfeldt, ehemalige Bundesbauministerin (1989–1991) und heutige Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. Sie blickt zurück auf die Herausforderungen der Wiedervereinigung, insbesondere auf ihre Rolle in der Wohnungspolitik und Stadtentwicklung in Ostdeutschland. Wie gelang es, marode Städte aufzuwerten? Welche Chancen wurden genutzt – und welche verpasst? Neben politischen Einblicken erzählt Hasselfeldt von ihrem persönlichen Werdegang, ihrem Engagement für das Ehrenamt und den Lehren aus dem Einheitsprozess für heutige gesellschaftliche Herausforderungen. In der zweiten Folge von “Mauerecho – Ost trifft West” spricht Dennis Chiponda mit Gerda Hasselfeldt, ehemalige Bundesbauministerin (1989–1991) und heutige Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. Sie blickt zurück auf die Herausforderungen der Wiedervereinigung, insbesondere auf ihre Rolle in der Wohnungspolitik und Stadtentwicklung in Ostdeutschland. Wie gelang es, marode Städte aufzuwerten? Welche Chancen wurden genutzt – und welche verpasst? Neben politischen Einblicken erzählt Hasselfeldt von ihrem persönlichen Werdegang, ihrem Engagement für das Ehrenamt und den Lehren aus dem Einheitsprozess für heutige gesellschaftliche Herausforderungen. „Mauerecho – Ost trifft West" ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf https://taz.de/Podcast-Mauerecho/!t6064118/ und Spotify https://open.spotify.com/episode/5GJx2pYNGhikp2QPBiWc38?si=4de48935d09f40af. Besucht uns auch gerne auf unserem Insta Account, ⁠⁠https://www.instagram.com/mauerecho/⁠. ⁠Für Fragen, Anmerkungen und Feedback schreibt uns gerne eine Mail an [email protected].

Feb 1, 202555 min