
f&w - Der Klinikpodcast
Hörenswertes aus der Welt der Krankenhäuser
Bibliomed
Show overview
f&w - Der Klinikpodcast has been publishing since 2020, and across the 6 years since has built a catalogue of 67 episodes. That works out to roughly 25 hours of audio in total. Releases follow a monthly cadence.
Episodes typically run twenty to thirty-five minutes — most land between 17 min and 25 min — though episode length varies meaningfully from one episode to the next. None of the episodes are flagged explicit by the publisher. It is catalogued as a DE-language Health & Fitness show.
The show is actively publishing — the most recent episode landed 4 days ago, with 7 episodes already out so far this year. The busiest year was 2020, with 15 episodes published. Published by Bibliomed.
From the publisher
Hörenswertes aus der Welt der Krankenhäuser | Der Podcast der Redaktion von f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus aus dem Bibliomed-Verlag
Latest Episodes
View all 67 episodesGKV‑Beitragsstabilisierungsgesetz: Was das Sparpaket für Krankenhäuser bedeutet
Wie Darmstadt zwei Krankenhäuser zu einem neuen Verbund formt

Krankenhausreform: Aufbruchstimmung, klamme Kassen und viele offene Fragen
Die Krankenhausreform ist beschlossen – doch was bedeutet der politische Kompromiss für Kliniken, Länder und Versicherte konkret? In dieser Folge bündeln wir die zentralen Einschätzungen vom DRG|FORUM 2026, bei dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Krankenkassen und Krankenhausträgerschaft ihre Positionen zur Umsetzung des KHAG erläuterten: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont die Bedeutung realistischer Fristen und die Verantwortung der Länder für die Umsetzung vor Ort. Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer verweist darauf, dass Versorgungssicherheit weit über die Reform hinausreicht und nur gemeinsam gewährleistet werden kann. Aus Sicht der Krankenhäuser beschreibt DKG-Chef Gerald Gaß den enormen Veränderungsdruck angesichts Fachkräftemangels und begrenzter Erlöse. Alexianer‑Chef Christian von Klitzing hebt die Risiken unkoordinierter Strukturveränderungen hervor. Der GKV‑Spitzenverband wiederum sieht im Reformkompromiss einen tragfähigen Rahmen, warnt aber vor Verzögerungen und Qualitätsrisiken durch Ausnahmen. Die Folge zeigt, warum Finanzierung, Vorhaltepauschalen und regionale Planungshoheit zentrale Streitpunkte bleiben – und was nötig ist, um Vertrauen in geordnete Strukturveränderungen herzustellen.

Uncut: Die Zukunft des Pflegebudgets
Das Pflegebudget gehört zu den politisch wie ökonomisch sensibelsten Fragen der Krankenhauslandschaft. Auf dem DRG‑Forum 2026 diskutierte am 20. März ein prominent besetztes Panel über Zweck, Wirkung und Zukunft dieses Finanzierungsinstruments – von Fehlanreizen über pflegefremde Tätigkeiten bis hin zu Fragen der Ergebnisqualität. Im Zentrum steht die Frage, ob das Budget Pflege stärkt oder neue Verwerfungen erzeugt. Die Diskussion beleuchtet historische Entwicklungen, politische Motive, ökonomische Grenzen und die Perspektive professioneller Pflege. Die vollständige, ungekürzte Debatte zeigt, wie komplex die Neuausrichtung der Klinikfinanzierung ist – und warum die Entscheidungen der kommenden Jahre entscheidend für Versorgung, Berufsbild und Systemkosten sein werden.

Insolvenz als Neuanfang: Erfahrungen aus dem Erzgebirgsklinikum
In dieser Podcastfolge berichtet Marcel Koch, Geschäftsführer des Erzgebirgsklinikums, über das Insolvenzverfahren seines Krankenhauses, das im Sommer 2025 abgeschlossen wurde. Auf dem DRG|FORUM 2026 erläutert Koch die Ausgangslage des heterogenen Klinikverbunds, die wirtschaftlichen Herausforderungen und die strategischen Gründe für den Gang ins Schutzschirmverfahren. Er beschreibt in dieser Folge detailliert, wie das Verfahren vorbereitet, rechtlich bewertet und unter hohem Zeitdruck umgesetzt wurde – inklusive der Zusammenarbeit mit dem Gläubigerausschuss, der Erstellung des Insolvenzplans und der komplexen finanziellen Anforderungen. Gleichzeitig zeigt Koch, welche Faktoren letztlich den Erfolg ermöglichten, etwa die enge Abstimmung mit dem Landkreis, das frühzeitige Aufsetzen eines Sanierungskatalogs und die Unterstützung durch Fördermittel.

KHAG-Kompromiss: Wie Kliniken, Pflege und Krankenkassen die Einigung bewerten
Die Krankenhausreform steht: Bund und Länder haben sich nach langem Ringen auf einen Kompromiss zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) verständigt. Beim Kongress Zukunft Gesundheit in Wiesbaden sprachen wir mit Verantwortlichen aus Kliniken, Krankenkassen und Pflege über Chancen und Brüche dieser Einigung. Sie bewerten die neuen Ausnahmeregelungen, die Anpassungen am Transformationsfonds und die Klarstellung zum Pflegebudget. Die Folge zeigt, wie Mediziner, Geschäftsführer, Pflegeleitungen und Kassenvertreter die Reform einschätzen, welche Konflikte bleiben und warum viele Fragen zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung weit offen sind.

ePA im Klinikalltag: Was wirklich funktioniert – und was noch nicht
Die elektronische Patientenakte soll den Versorgungsalltag erleichtern und Informationslücken zwischen Sektoren schließen. Doch wie funktioniert die ePA dort, wo sie bereits breit eingeführt wurde? In dieser Folge berichtet Dr. Christian Schöps, Oberarzt für Neurologie am Albertinen-Krankenhaus in Hamburg, aus der Praxis einer TI-Modellregion. Er schildert, warum die ePA-Einführung eher einem Marathon als einem Sprint gleicht, welche prozessualen Stolpersteine Kliniken besonders beschäftigen und wie wichtig Change Management und gelebte Nutzung für den Erfolg sind. Zudem erläutert er, wie technische Rahmenbedingungen wie TI-Stabilität, KIS-Integration und komplexe Aufnahmewege den Alltag prägen.

Krankenhausplanung in Hessen: 125 Anträge, neue Kriterien und 950 Millionen Euro
Hessen erstellt einen neuen Krankenhausplan: 125 Anträge liegen auf dem Tisch, es kommen neue Leistungsgruppen und Fördermittel aus dem Transformationsfonds. Im Doppel-Interview erklären Planer Stefan Sydow und Krankenhaus-Vertreter Steffen Gramminger, wo Hessen aktuell steht und wie Land und Krankenhausgesellschaft diesen Prozess gemeinsam weiter gestalten wollen.

Gewalt im Krankenhaus: Wie Kliniken das Personal schützen
Bedrohungen, Beleidigungen und sogar Messerattacken klingen wie Ausnahmefälle, sind für viele Pflegekräfte jedoch Alltag. Im Podcast erzählen Jessica Alica Odenthal und Marc Busche vom Klinikum Leverkusen, wie sie das Präventionskonzept BIUS gegen Gewalt im Krankenhaus etabliert haben: eine Kombination aus Deeskalation, Selbstschutz und klaren Strukturen. Warum das Training nicht nur für mehr Sicherheit sorgt, sondern auch das Selbstvertrauen stärkt – jetzt reinhören!

Fliegen, wenn andere landen: Der Kolibri von Mettmann
Als rund um das Krankenhaus Mettmann mehrere Kliniken schließen mussten, blieb keine Zeit für lange Debatten. Geschäftsführerin Jessica Llerandi berichtet im Podcast, wie ihr Haus zum Vorreiter der Krankenhausplanung in NRW wurde – und warum sie sich dabei manchmal wie ein Kolibri fühlt.

80+: Ein komplexer Fall für die Geriatrie
In dieser Folge richten wir den Blick auf die wachsenden Herausforderungen der geriatrischen Versorgung in deutschen Notaufnahmen. Gemeinsam mit Chefarzt Harald Dormann sprechen wir über typische Komplikationen, strukturelle Defizite und warum Investitionen in altersgerechte Notfallstrukturen dringend notwendig sind. Wir beleuchten außerdem, wie sich Kliniken auf die steigende Zahl älterer Patienten einstellen können – und warum oft entscheidende Anreize fehlen. Außerdem diskutieren wir, welche internationalen Vorbilder es gibt und was die Politik jetzt tun müsste, um die Versorgung wirklich zu verbessern.

Hybrid-DRG: Ambulantisierungs-Booster oder Rohrkrepierer?
Hybrid-DRG sollen die Ambulantisierung vorantreiben und Kosten senken. Doch das System sorgt für Streit: Krankenhäuser fürchten Fehlanreize, Kassenärzte wittern Chancen, und die Politik drückt aufs Tempo. Im Gespräch erklärt Reinhard Schaffert (Klinikverbund Hessen), warum die Idee gut klingt, aber in der Praxis Probleme schafft – und welche Alternativen er sieht.

Ein halbe Milliarde für Gesundheit: Das steckt im neuen Alb Fils Klinikum
Mit dem Einzug in den Neubau beginnt für das Alb Fils Klinikum ein neues Kapitel. Insgesamt wurden 500 Millionen Euro investiert. Das Krankenhaus ist voll digitalisiert, mit neuer Medizintechnik ausgestattet und erfüllt alle Anforderungen an kritische Infrastrukturen. In der neuen Podcastfolge von f&w berichten Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid über Herausforderungen und Lehren aus einem Jahrhundertprojekt – und warum der Umzug am Ende schneller verlief als geplant. Jetzt reinhören.

Wie Krankenhäuser sich auf Krieg und Terror vorbereiten
Der f&w-Podcast erscheint mit neuem Konzept, spannenden Gästen und natürlich Top-Themen rund um das Krankenhaus. Hören Sie in unserer neuen Folge: "Terroranschlag im Einkaufszentrum, mehr als 100 Patienten mit Schussverletzungen." Der Funkspruch der Polizei geht gegen Mittag im Bundeswehrkrankenhaus Ulm ein und setzt dort eine Kette von Reaktionen in Gang. Zum Glück handelt es sich nur um eine Übung. Doch Kliniken müssen auf solche Szenarien vorbereitet sein. f&w-Redakteurin Lena Reseck war bei einer Großübung live vor Ort und hat mit dem Leitenden Ärztlichen Direktor Benedikt Friemert darüber gesprochen, wie sich sein Haus auf Terror sowie die Landes- und Bündnisverteidigung vorbereitet.

Geschäftsmodell für Level 1i gesucht
Die Politik setzt große Hoffnungen in die sektorübergreifenden Versorgungseinrichtungen. Bis zu 350 sollen in den nächsten Jahren entstehen. Doch um dieses Konstrukt ranken sich noch viele Fragezeichen. Ob und wie sich dieses Versorgungsmodell tatsächlich durchsetzen kann, diskutierten Experten auf dem DRG|FORUM 2025. In dieser Episode hören Sie die wichtigsten Aussagen von Praktikern, Planern, Kassenvertretern und Juristen.

(Will)kommen um zu bleiben: Ausländische Fachkräfte nachhaltig integrieren
Immer mehr Unternehmen setzen auf Mitarbeitende aus dem Ausland, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Doch welche Faktoren sorgen für einen erfolgreichen und schnellen Einsatz des neuen Personals? Median-CEO Marc Baenkler teilte auf dem DRG|FORUM 2025 seine Erfahrungen und Best Practices aus den vergangenen fünf Jahren.

So nutzt Agaplesion Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz ist bei Agaplesion längst im Geschäftsalltag angekommen. Wie Deutschlands größter konfessioneller Krankenhausträger KI nutzt und wie man das Thema im Konzern strukturiert angeht, schilderte CIO Sebastian Polag auf dem DRG|FORUM 2025. Seinen Vortrag hören Sie in dieser Folge in voller Länge. Außerdem in dieser Folge: Einschätzungen von Fabian Lechner (Uni Marburg), Marc Schippmann (Siemens Healthineers) und Jens Schneider (Uniklinik Halle).

Wie Patientensteuerung die Versorgung verbessern kann
Deutschland hat große Defizite in der Patientensteuerung. Die Folgen: überfüllte Notaufnahmen und zu viele Facharztkontakte. Experten sind sich einig: Lange wird sich das Gesundheitssystem dies nicht mehr leisten können. Die Forderungen nach einem Primärarztmodell werden lauter. Auf dem DRG|FORUM 2025 diskutierten Experten, - wie sich Patientenströme optimal durch Kliniken und Praxen lenken lassen, - welche Potenziale digitale Technologien haben und - wer die Verantwortung für eine effiziente Patientensteuerung übernehmen sollte. Es diskutierten: Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender Verband Deutscher Uniklinika (VUD) Dr. Susanne Johna, Erste Vorsitzende, Marburger Bund Roland Engehausen, Geschäftsführer, Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) Rosemarie Wehner (Senior Project Managerin im Programm Gesundheit der Bertelsmann Stiftung) Dr. Barbara Voß (Leiterin TK Landesvertretung Hessen) Moderation: Lisa Braun, Journalistin, Berlin

Ist der TVöD für kommunale Kliniken alternativlos?
Wer freiwillig aus dem TVÖD aussteigt, kann flexibler und länger arbeiten – und damit mehr verdienen. Dieses Angebot will Geschäftsführer Sebastian Lehotzki seiner Belegschaft am Klinikum Aschaffenburg machen und damit auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. In dieser Folge hören Sie den kompletten Vortrag, den Lehotzki am 21. März 2025 auf dem DRG|FORUM 2025 gehalten hat sowie die Diskussion unter Moderation von Andreas Tyzkak (Prokurist Klinikum Gütersloh).

Perspektiven der regionalen Pflichtversorgung in der Psychiatrie
Die regionale Pflichtversorgung ist ein wichtigster Baustein für die psychiatrische Versorgung in Deutschland. Wie diese vorzuhalten ist, in welchem Umfang sie stattzufinden hat und wie Verlässlichkeit für die Patientinnen und Patienten sichergestellt werden können, diskutieren in unserer heutigen Folge Professor Dr. Katarina Stengler, Direktorin des Zentrums für Seelische Gesundheit am Helios Park-Klinikum Leipzig und Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Honorarprofessur (Sozialpsychiatrie) an der Medizinischen Fakultät der Universität Greifswald.