
f&w - Der Klinikpodcast
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GKV‑Beitragsstabilisierungsgesetz: Was das Sparpaket für Krankenhäuser bedeutet
Wie Darmstadt zwei Krankenhäuser zu einem neuen Verbund formt

Krankenhausreform: Aufbruchstimmung, klamme Kassen und viele offene Fragen
Die Krankenhausreform ist beschlossen – doch was bedeutet der politische Kompromiss für Kliniken, Länder und Versicherte konkret? In dieser Folge bündeln wir die zentralen Einschätzungen vom DRG|FORUM 2026, bei dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Krankenkassen und Krankenhausträgerschaft ihre Positionen zur Umsetzung des KHAG erläuterten: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betont die Bedeutung realistischer Fristen und die Verantwortung der Länder für die Umsetzung vor Ort. Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer verweist darauf, dass Versorgungssicherheit weit über die Reform hinausreicht und nur gemeinsam gewährleistet werden kann. Aus Sicht der Krankenhäuser beschreibt DKG-Chef Gerald Gaß den enormen Veränderungsdruck angesichts Fachkräftemangels und begrenzter Erlöse. Alexianer‑Chef Christian von Klitzing hebt die Risiken unkoordinierter Strukturveränderungen hervor. Der GKV‑Spitzenverband wiederum sieht im Reformkompromiss einen tragfähigen Rahmen, warnt aber vor Verzögerungen und Qualitätsrisiken durch Ausnahmen. Die Folge zeigt, warum Finanzierung, Vorhaltepauschalen und regionale Planungshoheit zentrale Streitpunkte bleiben – und was nötig ist, um Vertrauen in geordnete Strukturveränderungen herzustellen.

Uncut: Die Zukunft des Pflegebudgets
Das Pflegebudget gehört zu den politisch wie ökonomisch sensibelsten Fragen der Krankenhauslandschaft. Auf dem DRG‑Forum 2026 diskutierte am 20. März ein prominent besetztes Panel über Zweck, Wirkung und Zukunft dieses Finanzierungsinstruments – von Fehlanreizen über pflegefremde Tätigkeiten bis hin zu Fragen der Ergebnisqualität. Im Zentrum steht die Frage, ob das Budget Pflege stärkt oder neue Verwerfungen erzeugt. Die Diskussion beleuchtet historische Entwicklungen, politische Motive, ökonomische Grenzen und die Perspektive professioneller Pflege. Die vollständige, ungekürzte Debatte zeigt, wie komplex die Neuausrichtung der Klinikfinanzierung ist – und warum die Entscheidungen der kommenden Jahre entscheidend für Versorgung, Berufsbild und Systemkosten sein werden.

Insolvenz als Neuanfang: Erfahrungen aus dem Erzgebirgsklinikum
In dieser Podcastfolge berichtet Marcel Koch, Geschäftsführer des Erzgebirgsklinikums, über das Insolvenzverfahren seines Krankenhauses, das im Sommer 2025 abgeschlossen wurde. Auf dem DRG|FORUM 2026 erläutert Koch die Ausgangslage des heterogenen Klinikverbunds, die wirtschaftlichen Herausforderungen und die strategischen Gründe für den Gang ins Schutzschirmverfahren. Er beschreibt in dieser Folge detailliert, wie das Verfahren vorbereitet, rechtlich bewertet und unter hohem Zeitdruck umgesetzt wurde – inklusive der Zusammenarbeit mit dem Gläubigerausschuss, der Erstellung des Insolvenzplans und der komplexen finanziellen Anforderungen. Gleichzeitig zeigt Koch, welche Faktoren letztlich den Erfolg ermöglichten, etwa die enge Abstimmung mit dem Landkreis, das frühzeitige Aufsetzen eines Sanierungskatalogs und die Unterstützung durch Fördermittel.

KHAG-Kompromiss: Wie Kliniken, Pflege und Krankenkassen die Einigung bewerten
Die Krankenhausreform steht: Bund und Länder haben sich nach langem Ringen auf einen Kompromiss zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) verständigt. Beim Kongress Zukunft Gesundheit in Wiesbaden sprachen wir mit Verantwortlichen aus Kliniken, Krankenkassen und Pflege über Chancen und Brüche dieser Einigung. Sie bewerten die neuen Ausnahmeregelungen, die Anpassungen am Transformationsfonds und die Klarstellung zum Pflegebudget. Die Folge zeigt, wie Mediziner, Geschäftsführer, Pflegeleitungen und Kassenvertreter die Reform einschätzen, welche Konflikte bleiben und warum viele Fragen zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung weit offen sind.

ePA im Klinikalltag: Was wirklich funktioniert – und was noch nicht
Die elektronische Patientenakte soll den Versorgungsalltag erleichtern und Informationslücken zwischen Sektoren schließen. Doch wie funktioniert die ePA dort, wo sie bereits breit eingeführt wurde? In dieser Folge berichtet Dr. Christian Schöps, Oberarzt für Neurologie am Albertinen-Krankenhaus in Hamburg, aus der Praxis einer TI-Modellregion. Er schildert, warum die ePA-Einführung eher einem Marathon als einem Sprint gleicht, welche prozessualen Stolpersteine Kliniken besonders beschäftigen und wie wichtig Change Management und gelebte Nutzung für den Erfolg sind. Zudem erläutert er, wie technische Rahmenbedingungen wie TI-Stabilität, KIS-Integration und komplexe Aufnahmewege den Alltag prägen.

Krankenhausplanung in Hessen: 125 Anträge, neue Kriterien und 950 Millionen Euro
Hessen erstellt einen neuen Krankenhausplan: 125 Anträge liegen auf dem Tisch, es kommen neue Leistungsgruppen und Fördermittel aus dem Transformationsfonds. Im Doppel-Interview erklären Planer Stefan Sydow und Krankenhaus-Vertreter Steffen Gramminger, wo Hessen aktuell steht und wie Land und Krankenhausgesellschaft diesen Prozess gemeinsam weiter gestalten wollen.

Gewalt im Krankenhaus: Wie Kliniken das Personal schützen
Bedrohungen, Beleidigungen und sogar Messerattacken klingen wie Ausnahmefälle, sind für viele Pflegekräfte jedoch Alltag. Im Podcast erzählen Jessica Alica Odenthal und Marc Busche vom Klinikum Leverkusen, wie sie das Präventionskonzept BIUS gegen Gewalt im Krankenhaus etabliert haben: eine Kombination aus Deeskalation, Selbstschutz und klaren Strukturen. Warum das Training nicht nur für mehr Sicherheit sorgt, sondern auch das Selbstvertrauen stärkt – jetzt reinhören!

Fliegen, wenn andere landen: Der Kolibri von Mettmann
Als rund um das Krankenhaus Mettmann mehrere Kliniken schließen mussten, blieb keine Zeit für lange Debatten. Geschäftsführerin Jessica Llerandi berichtet im Podcast, wie ihr Haus zum Vorreiter der Krankenhausplanung in NRW wurde – und warum sie sich dabei manchmal wie ein Kolibri fühlt.

80+: Ein komplexer Fall für die Geriatrie
In dieser Folge richten wir den Blick auf die wachsenden Herausforderungen der geriatrischen Versorgung in deutschen Notaufnahmen. Gemeinsam mit Chefarzt Harald Dormann sprechen wir über typische Komplikationen, strukturelle Defizite und warum Investitionen in altersgerechte Notfallstrukturen dringend notwendig sind. Wir beleuchten außerdem, wie sich Kliniken auf die steigende Zahl älterer Patienten einstellen können – und warum oft entscheidende Anreize fehlen. Außerdem diskutieren wir, welche internationalen Vorbilder es gibt und was die Politik jetzt tun müsste, um die Versorgung wirklich zu verbessern.

Hybrid-DRG: Ambulantisierungs-Booster oder Rohrkrepierer?
Hybrid-DRG sollen die Ambulantisierung vorantreiben und Kosten senken. Doch das System sorgt für Streit: Krankenhäuser fürchten Fehlanreize, Kassenärzte wittern Chancen, und die Politik drückt aufs Tempo. Im Gespräch erklärt Reinhard Schaffert (Klinikverbund Hessen), warum die Idee gut klingt, aber in der Praxis Probleme schafft – und welche Alternativen er sieht.

Ein halbe Milliarde für Gesundheit: Das steckt im neuen Alb Fils Klinikum
Mit dem Einzug in den Neubau beginnt für das Alb Fils Klinikum ein neues Kapitel. Insgesamt wurden 500 Millionen Euro investiert. Das Krankenhaus ist voll digitalisiert, mit neuer Medizintechnik ausgestattet und erfüllt alle Anforderungen an kritische Infrastrukturen. In der neuen Podcastfolge von f&w berichten Ingo Hüttner und Wolfgang Schmid über Herausforderungen und Lehren aus einem Jahrhundertprojekt – und warum der Umzug am Ende schneller verlief als geplant. Jetzt reinhören.

Wie Krankenhäuser sich auf Krieg und Terror vorbereiten
Der f&w-Podcast erscheint mit neuem Konzept, spannenden Gästen und natürlich Top-Themen rund um das Krankenhaus. Hören Sie in unserer neuen Folge: "Terroranschlag im Einkaufszentrum, mehr als 100 Patienten mit Schussverletzungen." Der Funkspruch der Polizei geht gegen Mittag im Bundeswehrkrankenhaus Ulm ein und setzt dort eine Kette von Reaktionen in Gang. Zum Glück handelt es sich nur um eine Übung. Doch Kliniken müssen auf solche Szenarien vorbereitet sein. f&w-Redakteurin Lena Reseck war bei einer Großübung live vor Ort und hat mit dem Leitenden Ärztlichen Direktor Benedikt Friemert darüber gesprochen, wie sich sein Haus auf Terror sowie die Landes- und Bündnisverteidigung vorbereitet.

Geschäftsmodell für Level 1i gesucht
Die Politik setzt große Hoffnungen in die sektorübergreifenden Versorgungseinrichtungen. Bis zu 350 sollen in den nächsten Jahren entstehen. Doch um dieses Konstrukt ranken sich noch viele Fragezeichen. Ob und wie sich dieses Versorgungsmodell tatsächlich durchsetzen kann, diskutierten Experten auf dem DRG|FORUM 2025. In dieser Episode hören Sie die wichtigsten Aussagen von Praktikern, Planern, Kassenvertretern und Juristen.

(Will)kommen um zu bleiben: Ausländische Fachkräfte nachhaltig integrieren
Immer mehr Unternehmen setzen auf Mitarbeitende aus dem Ausland, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Doch welche Faktoren sorgen für einen erfolgreichen und schnellen Einsatz des neuen Personals? Median-CEO Marc Baenkler teilte auf dem DRG|FORUM 2025 seine Erfahrungen und Best Practices aus den vergangenen fünf Jahren.

So nutzt Agaplesion Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz ist bei Agaplesion längst im Geschäftsalltag angekommen. Wie Deutschlands größter konfessioneller Krankenhausträger KI nutzt und wie man das Thema im Konzern strukturiert angeht, schilderte CIO Sebastian Polag auf dem DRG|FORUM 2025. Seinen Vortrag hören Sie in dieser Folge in voller Länge. Außerdem in dieser Folge: Einschätzungen von Fabian Lechner (Uni Marburg), Marc Schippmann (Siemens Healthineers) und Jens Schneider (Uniklinik Halle).

Wie Patientensteuerung die Versorgung verbessern kann
Deutschland hat große Defizite in der Patientensteuerung. Die Folgen: überfüllte Notaufnahmen und zu viele Facharztkontakte. Experten sind sich einig: Lange wird sich das Gesundheitssystem dies nicht mehr leisten können. Die Forderungen nach einem Primärarztmodell werden lauter. Auf dem DRG|FORUM 2025 diskutierten Experten, - wie sich Patientenströme optimal durch Kliniken und Praxen lenken lassen, - welche Potenziale digitale Technologien haben und - wer die Verantwortung für eine effiziente Patientensteuerung übernehmen sollte. Es diskutierten: Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender Verband Deutscher Uniklinika (VUD) Dr. Susanne Johna, Erste Vorsitzende, Marburger Bund Roland Engehausen, Geschäftsführer, Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) Rosemarie Wehner (Senior Project Managerin im Programm Gesundheit der Bertelsmann Stiftung) Dr. Barbara Voß (Leiterin TK Landesvertretung Hessen) Moderation: Lisa Braun, Journalistin, Berlin

Ist der TVöD für kommunale Kliniken alternativlos?
Wer freiwillig aus dem TVÖD aussteigt, kann flexibler und länger arbeiten – und damit mehr verdienen. Dieses Angebot will Geschäftsführer Sebastian Lehotzki seiner Belegschaft am Klinikum Aschaffenburg machen und damit auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. In dieser Folge hören Sie den kompletten Vortrag, den Lehotzki am 21. März 2025 auf dem DRG|FORUM 2025 gehalten hat sowie die Diskussion unter Moderation von Andreas Tyzkak (Prokurist Klinikum Gütersloh).

Perspektiven der regionalen Pflichtversorgung in der Psychiatrie
Die regionale Pflichtversorgung ist ein wichtigster Baustein für die psychiatrische Versorgung in Deutschland. Wie diese vorzuhalten ist, in welchem Umfang sie stattzufinden hat und wie Verlässlichkeit für die Patientinnen und Patienten sichergestellt werden können, diskutieren in unserer heutigen Folge Professor Dr. Katarina Stengler, Direktorin des Zentrums für Seelische Gesundheit am Helios Park-Klinikum Leipzig und Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Honorarprofessur (Sozialpsychiatrie) an der Medizinischen Fakultät der Universität Greifswald.

Ein Jahr "Meine Station" am Klinikum Aschaffenburg
Chefarzt Hubertus Schmitz-Winnenthal hat am Klinikum Aschaffenburg eine Station radikal nach New-Work-Prinzipien umgebaut. Auf dem DRG|FORUM zog der Preisträger des Vordenker-Awards nach gut einem Jahr Zwischenbilanz.

Modernes Catering im Krankenhaus
Krankenhausessen muss nicht kalt und matschig sein. Das Berliner Klinikunternehmen Vivantes hat seine Gastronomie modernisiert - für Patienten, Mitarbeiter und Besucher. Tobias Grau berichtet auf dem DRG|FORUM, wie das gelungen ist.

Wie Kliniken Drohnen nutzen können
Die St. Franziskus-Stiftung Münster setzt auf Drohnen, um Gewebeproben zu transportieren und ihre Standorte zu vernetzen. Marc Heiderhoff erklärt, wie das Projekt realisiert wird.

Update: Psych-Budgetverhandlungen 2024
Auf dem DRG|FORUM tauschten sich Kliniken und Kassen über Erfahrungen, Lösungen und innovative Ansätze für die Psych-Budgetverhandlungen aus. Die Diskussion von Ramon Krüger (LVR Klinikverbund) und Jürgen Medenbach (Techniker Krankenkasse) können Sie in dieser Folge nachhören. Moderation: f&w-Psych-Herausgeber Stefan Günther.

Hackerangriff auf die Uniklinik
Die Uniklinik Frankfurt wurde Opfer einer Hackerattacke. Wie die Uniklinik reagiert hat und wie sie ihre Sicherheitsstrategie ändern will, berichtet Chief Medical Informatics Officer Michael von Wagner.

Lauterbachs Krankenhausreform: Jetzt wird es ernst
In dieser Folge hören Sie die wichtigsten Aussagen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf dem DRG|FORUM sowie das vollständige Interview mit Chefredakteur Florian Albert nach seiner Rede.

"80 Prozent der Kliniken sind nicht kapitaldienstfähig"
Für immer mehr Kliniken wird es 2024 eng. Asklepios-CFO Hafid Rifi und Enrico Meier (Sozialbank) diskutierten auf dem DRG|FORUM, welche Optionen Krankenhäuser in der derzeit schwierigen Lage nutzen können.

Lauterbachs 50-Milliarden-Euro-Deal: Was folgt mit dem Transparenzgesetz?
Das Transparenzgesetz kommt - und mit ihm 50 Milliarden Euro für den Strukturwandel in der Krankenhauslandschaft. Hauptstadtkorrespondent Jens Mau und Chefredakteur Florian Albert analysieren den Beschluss des Vermittlungsausschusses und diskutieren, wie es mit der Krankenhausreform insgesamt weitergeht.

Nachhaltigkeit: Kliniken drohen Zinsaufschläge von bis zu vier Prozent
Die steigenden Anforderungen bei Nachhaltigkeitszielen drohen die finanzielle Lage der Krankenhäuser zu verschärfen. Davor warnt der Chef der Evangelischen Bank, Thomas Katzenmayer. Im Podcast-Interview erklärt er, warum Ausnahmen für den Sozialbereich sinnvoll wären und worauf Krankenhäuser nun achten sollten.

Warum braucht die Psychiatrie eine Revolution, Frau Schmedders?
Mit ihren Vorschlägen zu den Psych-Fächern springt die Regierungskommission zu kurz, sagt Mechtild Schmedders vom GKV-Spitzenverband. Gerade bei der Finanzierung wäre ein großer, grundlegend neuer Aufschlag wünschenswert. Unsere zweite Folge zur Stellungnahme der Regierungskommission zu den Psych-Fächern.

2024: Das Jahr der Klinikpleiten?
Viele Kliniken warnen: 2024 kommt die Pleitewelle. Doch Gesundheitsminister Karl Lauterbach und die Krankenkassen wiegeln ab. Wir berichten vom Krankenhaustag und der Medica 2023: Mit einem Statement des Ministers und zwei Interview mit Thomas Ballast, Vorstand der TK und Ingo Morell, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

Psych-Reform: "Ein sehr positiver Eindruck"
In ihrer achten Stellungnahme hat Karl Lauterbachs Regierungskommission die Psych-Fächer unter die Lupe genommen. Der Vorsitzende der BAG Psychiatrie, Reinhard Belling, sieht viele positive Anknüpfungspunkte für Krankenhäuser. Welche das genau sind, erklärt er in unserer neuen Podcastfolge.

NRW: Blaupause für den Bund?
Die Krankenhausplanung NRW geht in die heiße Verhandlungs- und Entscheidungsphase. Insights teilten Praktiker beim DRG | FORUM in Berlin. Zugleich stellt sich die Frage, ob das Modell tatsächlich als Blaupause für den Bund taugt. Insbesondere die Kassen sind skeptisch.

Vorhaltung: Finanzspritze mit Nebenwirkungen
Krankenhäuser sollen unabhängiger von den Fallpauschalen werden. Die Finanzierung von Vorhaltekosten ist nicht trivial, wie die Debatte auf dem DRG | FORUM zeigte. Was sind eigentlich Vorhaltekosten, wie lässt sich ihre geplante Vergütung einordnen - und sind sie tatsächlich der Weg aus dem Hamsterrad?

Lauterbach: "Die Fortschritte sind da"
Auf dem DRG | FORUM warb Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach um Unterstützung für seine Krankenhausreform. Die wichtigsten Aussagen in Teil 1 unseres Kongressrückblicks.

Warten auf Lauterbachs große Reform
Eine große Krankenhausreform versprach Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf dem Deutschen Krankenhaustag 2022. Wir analysieren in dieser Folge, wie die Klinikszene seine Pläne zur DRG-Reform, Ambulantisierung und Pflege bewertet.

Rifi: Nachhaltigkeit entscheidet zunehmend über Zugang zu Kapital
Finanzchef Hafid Rifi verantwortet bei den Asklepios-Kliniken das Thema Nachhaltigkeit. Das wird für den Konzern immer wichtiger. Denn auch Banken und Investoren achten zunehmend auf die Einhaltung von ESG-Faktoren. Rifi schildert im f&w-Podcast, wie Deutschlands zweitgrößter Klinikträger das Thema Nachhaltigkeit strategisch platziert, Projekte priorisiert und diese im Konzern ausrollt.

Die neue Krankenhausplanung in Niedersachsen
Mit Niedersachsen reformiert ein weiteres Bundesland seine Krankenhausplanung grundlegend. In acht Versorgungsregionen sollen die Kliniken in Zukunft einer von drei Versorgungsstufen zugeordnet werden. Was hinter dem Konzept steckt, warum Niedersachsen einen anderen Weg als NRW gewählt hat und ob das alles mit den Zielen der Bundesregierung zusammenpasst, beantwortet Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) im Interview.

Klimaschutz im Krankenhaus
Nach der Digitalisierung wird das wichtigste Thema für Agaplesion nun die Nachhaltigkeitsstrategie, sagt Vorstandschef Dr. Markus Horneber. In unserem Podcast schildert er, wie Deutschlands größter konfessioneller Klinikträger mehr für den Klimaschutz tun will.

Zoff ums Pflegebudget
Mit dem GKV-Finanzierungsgesetz will Karl Lauterbach das Milliardenloch in der GKV stopfen. Wir haben uns auf dem 29. Deutschen Krankenhaus-Controller-Tag des DVKC umgehört, wie Vertreter von Kassen und Kliniken die Korrektur des Pflegebudgets bewerten und welche Akzente sie bei den Themen Ambulantisierung und Krankenhausplanung setzen wollen.

Neue Konzepte für die regionale Versorgung gesucht
Regionale Versorgungsmodelle sollen viele Probleme im Gesundheitswesen lösen. Doch konkrete Konzepte sind bislang rar, erfolgsversprechende Pilotprojekte noch seltener. Wie unterschiedlich auch die Vorstellungen von Kliniken und Kassen bei diesem Thema noch sind, zeigte die Debatte auf dem DRG-FORUM 2022.

Ambulantisierung endlich vor dem Durchbruch?
Die neue Bundesregierung will die Ambulantisierung im Gesundheitssystem beschleunigen. Das könnte mit dem neuen AOP-Katalog und den Hybrid-DRG endlich gelingen. Zusammenfassung der Podiumsdebatte vom 17. März 2022 mit Ursula Nonnemacher (Gesundheitsministerin Brandenburg), Gerald Gaß (DKG), Stefanie Stoff-Ahnis (GKV-Spitzenverband) und Andreas Gassen (KBV).

Ökonom Fratzscher: "Jetzt ist die Zeit, um klug zu investieren"
„Manchmal benötigt es Krisen, damit einem die Augen geöffnet werden” – mit diesen Worten eröffnete Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), das DRG-Forum 2022 in Berlin. Die Auswirkungen der Pandemie seien noch immer spürbar, ein Krieg, dessen Folgen nur bedingt abzusehen sind, habe gerade erst begonnen. "Wir stehen an einer Zeitenwende, die ein grundlegendes Umdenken verlangt", so der Ökonom. Teil 1 unseres Kongressrückblicks in unserem Podcast.

"Totales Unverständnis" - Bayern stoppt die Impfpflicht im Gesundheitswesen
Bayern schert aus der Impfpflicht im Gesundheitswesen aus. Ein fatales Signal und nicht nachvollziehbar, findet Arne Evers. Der Pflegedienstleiter am Joho Wiesbaden betont: Eine akute Notlage in der Pflege droht aus seiner Sicht keineswegs. Eine aktuelle Einordnung mit unserem Kolumnisten und Pflege-Experten.

Impfpflicht: "Nicht ausreichend zu Ende gedacht" - Interview mit Prof. Dr. Jochen Werner
Mitte März gilt die Impfpflicht gegen Covid-19 in Krankenhäusern - eigentlich. Der Ruf nach Ausnahmen oder einer Verschiebung wird aber immer lauter. Dazu kommt: Selbst das Gesundheitsministerium bezweifelt, dass die Kliniken von den überlasteten Gesundheitsämtern überhaupt kontrolliert werden können. Der Chef der Essener Uniklinik, Jochen Werner, hatte bereits im Dezember 2021 angekündigt, nur noch Geimpfte einstellen zu wollen. Wie er die Lage nun einschätzt, was das für das Ringen um eine allgemeine Impfpflicht bedeutet und wieso Kliniken bessere Daten liefern müssen, besprechen wir unter anderem in dieser Folge.

Die Herkulesaufgaben des Karl Lauterbach
Karl Lauterbach wurde als oberster Pandemiemanager ins Bundesgesundheitsministerium berufen. Doch welche Akzente wird er in der Krankenhauspolitik setzen - Stichworte Strukturdebatte, DRG-Reform oder Pflege? Eine Einordnung von Nils Dehne (Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser), f&w-Hauptstadtkorrespondent Jens Mau und f&w-Chefredakteur Florian Albert.

Den Marathonsprintern droht die Luft auszugehen
Dr. Albert-Peter Rethmann, Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe, bewertet die Impfpflicht für Pflegekräfte kritisch. Zudem fordert er weitere wirtschaftliche Unterstützung für die Kliniken - vor allem, um dem Personal endlich wieder eine Atempause zu ermöglichen.

Ivancic: Impfpflicht wäre eine „gesichtswahrende Lösung“
Der CEO der Schön Kliniken, Mate Ivančić, plädiert für eine allgemeine Impfpflicht. Wir sprechen außerdem über den Beitrag der privaten Fachkliniken in der vierten Welle, die Frage, ob der Impfstatus bei Triage-Entscheidungen relevant sein soll und wie er das Kapitel Gesundheitspolitik im Koalitionsvertrag bewertet.

New Work im Krankenhaus
Zu wenig Personal, zu wenig Zeit, zu wenig Sinn – darüber klagen viele Ärzte, Pflegekräfte und andere Beschäftigte in Krankenhäusern. Katharina Lutermann und Julia von Grundherr erklären, wie Methoden des New Work, des Neuen Arbeitens, Abhilfe schaffen können.

Modellprojekt Templin: Zurück auf Los
In Templin wurde viele Jahre erprobt, wie Niedergelassene und Krankenhäuser gemeinsam an einem Klinikstandort die Patienten versorgen können. Jens Schick, Vorstand der Sana Kliniken, zieht in unserer Podcast-Folge zwar positive Bilanz, betont aber auch: Unter den derzeitigen finanziellen Rahmenbedingungen ist ein solches Projekt nicht zu betreiben.