
Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke
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Starke Stücke: Chopin 1. Klavierkonzert
Am 11. Oktober 1830 spielt Chopin bei seinem letzten Auftritt in Polen das e-Moll- Konzert vor Publikum - zum ersten Mal. Zur Komposition inspiriert hatte ihn seine erste Liebe: Konstancja Gladkowska. BR-KLASSIK stellt das Starke Stück zusammen mit dem Pianisten Rafał Blechacz vor.
Das Starke Stück: Beethoven op. 9 Nr. 1
Die Streichtrios aus Beethovens jungen Jahren gehören zu den Stücken, die man eher selten zu hören bekommt. Als unerreichbare Referenz galt lange Zeit die Einspielung des Geigers Jascha Heifetz mit dem Bratschisten William Primrose und dem Cellisten Gregor Piatigorsky. Nun gibt es eine neue Aufnahme vom Zimmermann Trio. Mit dem Cellisten Christian Poltéra sprach Ulrich Möller-Arnsberg über Beethovens Streichtrio op. 9 Nr. 1.
Das starke Stück: Schostakowitschs Violinkonzert Nr.2
Es sollte ein Geschenk zum 60. Geburtstag des Geigers David Oistrach werden. Aber Schostakowitsch hatte sich im Jahr geirrt: als er 1967 Oistrach sein zweites Violinkonzert widmete, da wurde dieser nicht 60, sondern erst 59 Jahre alt.
George Gershwin - Rhapsody in Blue
Mit seiner "Rhapsody in Blue" wollte George Gershwin den Amerikanern musikalisch eine eigene nationale Identität verleihen. Und er wollte mithilfe dieser Musik auch alle ethischen und kulturellen Barrieren überwinden.
Richard Strauss - Alpensinfonie
Ein sperriger Koloss zwischen Naturidyll, tönender Weltanschauung und Künstlertragödie. So stellt sich Richard Strauss' Alpensinfonie dar, ein Starkes Stück, vorgestellt von Wiebke Matyschok und dem Schlagzeuger Fredi Müller.

Jean Sibelius - Symphonie Nr. 5
Drei Anläufe brauchte Jean Sibelius für seine Symphonie Nr. 5. Genannt hat Sibelius diesen langwierigen Entstehungsprozess von fünf Jahren ein "Ringen mit Gott". BR-KLASSIK sprach mit Esa-Pekka Salonen über dieses Starke Stück.
Hector Berlióz - Les Nuits d'été
Der Titel ist irreführend. Keine lauen Sommernächte beschwört Hector Berlióz in seinem Liederzyklus "Les Nuits d'été" herauf. Er schildert düstere Nächte voller Schwermut und Melancholie.
Jacques Ibert - Flötenkonzert
Schon in jungen Jahren hält Jacques Ibert nichts von Fingerübungen am Klavier oder an der Geige und improvisiert lieber frei. Diesen Freigeist spürt man auch in seinem rasanten Flötenkonzert. Julika Jahnke stellt das starke Stück mit der Soloflötistin Gaby Pas-Van Riet vor.
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Oktett Es-Dur, op. 20
Der 14-jährige Felix Mendelssohn-Bartholdy galt als Wunderkind. Seit einigen Jahren erhielt er Kompositionsunterricht bei Carl Friedrich Zelter, außerdem spielte Felix schon früh Klavier "wie der Teufel". Aus seinem Sohn sollte etwas werden, hatte der Vater - ein reicher Bankier - früh beschlossen. Wiebke Matyschok hat mit dem Geiger Daniel Hope über den Geniestreich eines jungen Komponisten, das Oktett für 4 Geigen, zwei Bratschen und zwei Celli op. 20 von Felix Mendelssohn-Bartholdy, gesprochen.
Starke Stücke Chopin Mazurka op. 59
Kristin Amme hat mit dem Pianisten und Preisträger des berühmten Warschauer Chopin-Wettbewerbs Ingolf Wunder über Chopins Mazurka-Sammlung op. 59 gesprochen.
Alban Berg - Sieben frühe Lieder
BR-KLASSIK hat sich mit Diana Damrau über diese Stücke unterhalten, in denen der spätere Zwölftöner und Neuerer Berg die Grenzen der Tonalität zwar schon austestet, sie aber nie überschreitet.
Ravels "Rapsodie espagnole"
Es gehörte zu den ganz besonderen Talenten von Maurice Ravel, Musik zu schreiben, die erst beim näheren Hinhören, viel mehr entdecken lässt: Tiefschürfendes, Nachdenkliches, oft auch Abgründe. Stéphane Denève hat die "Rapsodie espagnole" mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart eingespielt - und sich mit Julika Jahnke darüber unterhalten.
Chopin - 24 Préludes, op. 28
In der Klavierliteratur gelten sie als Meisterwerke der kleinen Form: Die 24 Préludes von Frédéric Chopin. Ein Zyklus durch die zwölf Dur- und Molltonarten nach dem Vorbild der Präludien von Bach.
Schostakowitsch - Violinkonzert Nr.1
Als Dmitri Schostakowitsch ins Blickfeld von Stalin geraten war, begann für ihn ein lebenslanger Seiltanz zwischen Angst und Anpassung. Der Komponist lernte, seine Gedanken ohne Worte in Tönen auszudrücken - so auch im ersten Violinkonzert.
"La Mort de Cleopatra" von Hector Berlioz
Die dramatische Kantate "La Mort de Cléopatre" schrieb Hector Berlioz als 26-jähriger. Florian Heurich stellt das Werk gemeinsam mit der Sopranistin Violeta Urmana vor.
Alexander Skrjabin - 12 Etüden op. 8
Alexander Nikolajewitsch Skrjabin - Mystiker und Philosoph, Gnostiker und Lyriker, Exzentriker und Romantiker. Will man den Komponisten und Pianisten in eine Schublade zwängen, tut man sich schwer.
Johannes Brahms - Liebesliederwalzer op. 52
Johannes Brahms spielte gerne Walzer am Klavier und ließ sich dazu immer wieder neu inspirieren - vor allem, wenn er wieder einmal in Wien war, in der großen Walzermetropole.
Franz Schubert - Arpeggione-Sonate
Susanne Herzog hat mit dem französischen Bratscher Antoine Tamestit über Schuberts Arpeggione-Sonate gesprochen und stellt das Werk vor.
Das Starke Stück - Giuliani: Gitarrenkonzert op. 30
Detlef Krenge stellt das Konzert für Gitarre und Orchester von Muro Giuliani zusammen mit dem Gitarristen Alvaro Pierri vor.
Christian Gerhaher erklärt und singt "Die schöne Müllerin" von Franz Schubert
Starkes Stück extra: Kaum ein anderer Interpret fasziniert so viele Klassik-Fans für die vernachlässigte Gattung des Kunstlieds wie Christian Gerhaher. Mit seinem Klavierbegleiter Gerold Hubert erklärt der Bariton "Die schöne Müllerin" von Schubert.
Johann Sebastian Bach: Partita E-Dur für Violine solo
Mit seinen Sonaten und Partiten für Violine solo trauerte Bach um seine verstorbene Frau Maria Barbara. Deswegen überwiegen in dem Zyklus die Moll-Tonarten. Bei der dritten und letzten Partita entscheidet sich Johann Sebastian Bach für ein helles strahlendes E-Dur. Ulrich Möller-Arnsberg hat mit dem Geiger Gil Shaham über das Stück gesprochen.
Johannes Brahms: Die Schöne Magelone op. 33
Ein Schauspieler erzählt die alte Sage vom Ritter Peter und der Königstochter Magelone. Zwischendurch erklingen Lieder zu Klavierbegleitung und berichten als Stimmungsbilder vom Auf und Ab der Gefühle. Brigitte Fassbaender konnte in diesem Zyklus ihrer Virtuosität freien Lauf lassen. Julika Jahnke hat sie erzählt, warum dieses starke Stück für sie so besonders ist.
Das starke Stück: Maurice Ravel "La Valse"
Natürlich geht es um den Walzer in Ravels Tondichtung. Aber dieses Werk ist weit entfernt von leicht beschwingter Wiener Walzerlaunen. Der Komponist schrieb es unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges. Julika Jahnke stellt das starke Stück zusammen mit dem Dirigenten Stéphane Denève vor.
Ludwig van Beethoven - Streichquertett G-Dur, op. 18 Nr. 2
Beethovens Zögern, Quartette zu komponieren, war auf Respekt gegründet, war doch Joseph Haydn bis dato als unumstrittener Meister der Gattung anerkannt. Nun musste Beethoven mit dem op. 18 in die Fußstapfen seines Lehrers treten.
Starke Stücke: Beethoven-Klavierkonzert Nr. 5 op. 73
Als Beethoven sein 5. Klavierkonzert schreibt, herrscht Krieg: Napoleon steht 1809 mit seinen Truppen vor den Toren Wiens. Wie sich die Geschehnisse der Zeit in der Komposition spiegeln? Ulrich Möller-Arnsberg stellt das Starke Stück zusammen mit dem Pianisten Paul Lewis vor.
Richard Strauss - Oboenkonzert
Bei der Uraufführung seines Oboenkonzertes wäre der Komponist Richard Strauss beinahe in der letzten Reihe gesessen, hätte nicht eine Konzertbesucherin aus der ersten Reihe mit ihm den Platz getauscht. Wiebke Matyschok stellt das "Starke Stück" zusammen mit dem Oboisten Albrecht Mayer vor.
Beethovens Gassenhauer-Trio
Heiter und leicht - das ist der Grundton im sogenannten Gassenhauer-Trio von Ludwig van Beethoven. Warum es sich so gut spielt und wieso es den berühmten Beinamen bekommen hat: Das hat Julika Jahnke den Cellisten Maximilian Hornung gefragt.
Das Starke Stück - Brahms: Fantasien, op. 116
Eigentlich dachte Johannes Brahms, bereits alles in Musik gesagt zu haben. Für Klavier solo hatte er seit dreizehn Jahren nichts mehr geschrieben. 1892 jedoch wendet sich der 59-jährige Komponist wieder "seinem" Instrument zu. Julia Smilga stellt die Fantasien op. 116 mit der Pianistin Anna Gourari vor.
Richard Strauss: Burleske für Klavier und Orchester d-Moll
Die Uraufführung von Richard Strauss' Burleske gestaltete sich schwierig: das Stück war zu komplex, die Harmonien ungewöhnlich. Eugen d'Albert wurde es schließlich gewidmet und er spielte auch die Uraufführung in Eisenach.
Niccolò Paganini - 24 Capricen für Violine solo
In ganz Europa feierte Niccolò Paganini als "Teufelsgeiger" Erfolge. Seine Spielweise war so einzigartig und revolutionär, dass die Leute nicht glauben konnten, dass es da mit rechten Dingen zuging. Paganini war bereits 38 Jahre alt, als er sein erstes Werk in den Druck gab: die 24 Capricen für Violine Solo. Susanna Felix stellt zusammen mit dem Geiger Thomas Zehetmair diese "Starken Stücke" vor.
Paganini - Violinkonzert Nr. 4
Erst nach Paganinis Tod wurden seine sechs Violinkonzerte veröffentlicht, von denen eigentlich nur die ersten beiden Eingang ins Konzert-Repertoire fanden.
Haydn Klaviersonate Nr. 50
Joseph Haydn war einer der ersten Komponisten, die für Hammerflügel komponierten. Sehr populär war schon zu seiner Zeit die Sonate Nr. 50. Die Pianistin Ragna Schirmer erzählt, was diese Sonate zu einem "starken Stück" macht.
24 Präludien für Klavier von Schostakowitsch
Die Symphonien und die Kammermusik von Schostakowitsch spiegeln seine Biographie. Die Klavierkompositionen sind weniger bekannt - völlig zu Unrecht, sagt der Pianist Jascha Nemtsov, der die 24 Präludien eingespielt hat.
C. PH.E.Bach - Cembalokonzert Nr. 5
Nach 30 Jahren in Berlin wechselte Carl Philipp Emanuel Bach nach Hamburg. Hier entstanden seine "Sechs Cembalokonzerte". Der Pianist Andreas Staier hat Julika Jahnke erklärt, was ihn besonders am fünften Konzert fasziniert.
Schostakowitsch - Streichquartett Nr.15
In seinem Spätwerk widmet sich Dmitri Schostakowitsch verstärkt dem Thema Tod - so auch im letzten Streichquartett in es-Moll. Leiden, Sterben und Bewältigen des Lebensendes sind Assoziationen in dieser Musik.
Johannes Brahms - Violinsonate Nr. 2
Viele große Meistwerke haben später einmal einen Spitznamen erhalten, der eigentlich gar nicht so gut zu ihnen passt, so ist das auch mit der zweiten Violinsonate von Johanns Brahms: Für viele ist sie die "Meistersinger-Sonate".
Klavierquintett KV 452 von W. A. Mozart
Die Jahre 1784 bis 1788 waren für Wolfgang Amadeus Mozart wohl die geschäftigsten und erfolgreichsten Jahre seines Lebens. Seine Musik war in Wien populär wie nie, zu manchen Zeiten spielte er fast täglich Konzerte - und musste entsprechend viel komponieren, schließlich wollte sein Publikum von ihm auch neue Stücke hören.
Mozart - Sinfonia concertante Es-Dur, KV 364
Die Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur ist so etwas wie die Apotheose eines Konzerts für zwei Streichinstrumente. Andreas Grabner stellt das Werk gemeinsam mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter vor.
Mozart - Klarinettenkonzert A-Dur
Es gibt wohl kaum eine Musik, die in so vielen anrührenden Filmszenen vorkommt wie das Thema aus dem zweiten Satz. An Filmmusik hat Mozart sicher nicht gedacht, als er das Klarinettenkonzert kurz vor seinem Tod schrieb.
Mozart - Symphonie Nr. 1, KV 16
Um sich zu beschäftigen, begann der kleine Mozart - damals erst 8 Jahre alt - seine Sinfonie in Es-Dur zu komponieren. Bernhard Neuhoff stellt das Starke Stück zusammen mit Sir Neville Marinner vor.
Beethoven - Symphonie Nr. 5
1977. The Sound of the Earth. Eine vergoldete Schallplatte, haltbar für mindestens 500 Millionen Jahre, wird in die unendlichen Weiten des Alls
Antonín Dvorák - Zypressen
Sylvia Schreiber stellt dieses Starke Stück gemeinsam mit Rainer Schmidt, dem zweiten Geiger des Hagen Quartetts, vor.
Béla Bartók - Konzert für Orchester
Andreas Grabner porträtiert das letzte, in New York entstandene Werk Bartóks, das "Konzert für Orchester", das im September 1944 in Boston erfolgreich uraufgeführt wurde.
Mendelssohn - Ein Sommernachtstraum
Markus Vanhoefer hat mit dem Dirigenten Nikolaus Harnoncourt über Felix Mendelssohn Bartholdy und die Sommernachtstraum-Ouvertüre gesprochen.
"Dichterliebe" von Robert Schumann
Kaum jemals ist die Ambivalenz der Liebe mit all ihren Zuständen wie Glück, Erfüllung aber auch Sehnsucht und Verzweiflung so vollkommen künstlerisch dargestellt worden wie in Robert Schumanns Gesangszyklus "Dichterliebe" aus dem Jahr 1840.
Scarlatti - Klaviersonaten
555 Sonaten für Cembalo komponierte Domenico Scarlatti. Eine magische Bedeutung hat diese Schnapszahl nicht,
Haydn - Violinkonzert C-Dur
Wenn es um die Violinkonzerte aus der Zeit der Wiener Klassik geht, stehen meist die von Mozart oder Beethoven auf dem Konzertprogramm. Doch das Interesse an der historischen Aufführungspraxis ist gestiegen,
"Don Quixote" von Richard Strauss
Die Lektüre "Don Quijote" nach den mittelalterlichen Abenteuergeschichten des Spaniers Miguel de Cervantes, zu der Richard Strauss 1891 von Cosima Wagner angeregt wurde, muss den Komponisten nachhaltig beeindruckt haben. Sechs Jahre arbeitete er an der gleichnamigen symphonischen Dichtung, bevor sie schließlich am 8. März 1898 in Köln uraufgeführt wurde.
Violinkonzert von John Adams
"Be yourself!" Es war einmal - Mitte der 60er Jahre - da steckte ein junger amerikanischer Komponist namens John Adams tief in der Sinnkrise. Der 1947 in Massachusetts Geborene hatte ausgiebig Europas "Tonkunst" studiert, er war sogar Klarinettist im renommierten Boston Symphony Orchestra gewesen.
Maurice Ravel - Gaspard de la Nuit
Aurelia Weiser stellt das Werk gemeinsam mit dem Pianisten Herbert Schuch vor.