
Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke
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Mozarts Streichquartett G-Dur KV 387
Die sogenannten "Haydn-Quartette" stammen nicht etwa von Haydn, sondern von Mozart, der sie seinem väterlichen Freund widmete. Sie verkörpern den Aufbruch zu neuen Ufern.
Rachmaninow - Corelli-Variationen
Aurelia Weiser stellt das Starke Stück gemeinsam mit dem Pianisten Bernd Glemser vor.
Brahms - Violinsonate Nr. 3
Johannes Brahms' dritte und letzte Sonate für Violine und Klavier entstand, als er sich in der Sommerfrische in der Schweiz, am Thuner See, aufhielt.
Mendelssohn Bartholdy - Schottische Symphonie
Man hat Bilder von karger, herber Natur vor Augen, wenn man sich Felix Mendelssohn-Bartholdys "Schottische Symphonie" anhört. Wie diese Eindrücke zustande kommen und über nähere Umstände zur Entstehung, darüber gibt Sylvia Schreiber nähere Auskunft und lässt den Dirigenten Sir Colin Davis zu Wort kommen.
Schostakowitsch - Konzert für Klavier, Trompete und Streicher
Effektvolle Klaviervirtuosität, einen genialen Mix aus russischer Romantik, Neoklassik und banaler Music-Hall-Melodik, mutige Experimente, Persiflage und Karikatur diverser musikalischer Richtungen.
Wolfgang Amadeus Mozart - Klavierkonzert Nr. 21 KV 467
Das Klavierkonzert Nr. 21 in C-Dur schuf Mozart in nur vier Wochen nach der Vollendung des d-Moll Konzertes. Eine Probe musste genügen, um das neue Werk am 10. März 1785 - mit Mozart als Solist - zur ersten Aufführung zu bringen.
Saint-Saens - Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1
Camille Saint-Saëns komponierte für beinahe jedes Instrument und jede Gattung: Kammermusik, Orgelfantasien, symphonische Dichtungen, Opern, ein Weihnachtsoratorium.
Mozart - Gran Partita KV 361
"Gran Partita", das bedeutendste Werk, das für diese Besetzung von acht Bläsern, ergänzt um vier weitere Stimmen und einen obligaten Kontrabass, jemals geschrieben wurde.
Bedrich Smetana - Klaviertrio op. 15
Bedrich Smetana hat nur drei Kammermusikwerke geschrieben. Zwei davon haben unmittelbare autobiographische Bezüge:
Maurice Ravel - Klavierkonzert G-Dur
Ravels Klavierkonzert in G-Dur ist das wohl am aufregendsten instrumentierte Konzert für ein Soloinstrument mit Orchester. Es klingt "heiter und brillant im Geiste von Mozart und Saint-Saens" und erfreut sich seit seiner Uraufführung 1932 bis heute ungebrochen großer Popularität.
Ludwig van Beethoven - Große Fuge
Nicht jedes Werk, das aufgrund seines Umfangs das Attribut "groß" im Namen trägt, ist auch ein musikalisch großartiges Werk. Im Fall von Beethovens Streichquartett op. 133, der "Großen Fuge", steht das allerdings außer Frage.
Bach - Cello Suite Nr. 6
Johann Sebastian Bachs Suiten entstanden vermutlich zwischen 1720 und 1723 und werden von Nummer eins bis Nummer sechs immer anspruchsvoller.
Telemann - Violakonzert G-Dur
Da Georg Philipp Telemann sein Violakonzert in G-Dur in erster Linie als Gebrauchsmusik schrieb, wird es oft als Anfängerkonzert abgetan. Zu Unrecht, denn das Werk überrascht mit ungewöhnlichen musikalischen Wendungen.
Brahms - Klarinettentrio op. 114
57 Jahre alt musste Johannes Brahms werden, um erstmals explizit für die Klarinette zu komponieren. Doch dann schrieb er in wenigen Jahren gleich vier Werke: Ein Klarinettenquintett, zwei Klarinettensonaten, und - als erstes dieser Serie - das Trio für Klavier, Klarinette und Violoncello in a-moll op. 114.
Schtschedrin - Klavierkonzert Nr. 1
Der russische Komponist Rodion Shchedrin, 1932 in Moskau geboren, gehört zu jenen russischen Komponisten, die in ihren Werken an Traditionen der vorangehenden Generation - an Prokofjew und Schostakowitsch - anknüpfen. Gleichzeitig suchte er ständig nach neuen Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks. Eine besondere Rolle nimmt für ihn das Genre des Klavierkonzerts ein - als Arbeitslaboratorium. So war das schon bei seinem ersten Klavierkonzert, das er mit 22 Jahren komponierte. Julia Smilga stellt das Starke Stück vor.
Beethoven - Hammerklavier-Sonate
Obwohl Beethoven von op. 101 an versuchsweise die übliche Bezeichnung "Pianoforte" durch das deutsche Wort "Hammerklavier" zu ersetzen versuchte,
Heinichen - Concerto F-Dur
Sylvia Schreiber stellt Johann David Heinichens Dresdner Concerto in F-Dur zusammen mit Reinhard Goebel von der Musica Antiqua Köln vor.
Mozart - Suite C-Dur KV 399
Allein 27 Klavierkonzerte hat Wolfgang Amadeus Mozart in seinem kurzen Leben komponiert, 18 Sonaten und verschiedene Fantasien, Rondos und Variationenzyklen kommen noch dazu. Unvollendet geblieben ist dagegen seine Suite C-Dur KV 399, die Mozart 1782 komponierte - nach dem Vorbild der barocken Musik von Bach und Händel, die damals in Wien modern war.
Frédéric Chopin - Mazurka op. 59
Hört man den Namen Frédéric Chopin, denkt man zuerst an halsbrecherische Passagen auf dem Klavier, an virtuos sprühende Konzertexamen und Klavierwettbewerbe.
Dvorak - Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88
Ulrich Möller-Arnsberg lässt den Dirigenten Wolfgang Sawallisch zu Wort kommen und stellt das Starke Stück vor.
Mozart - Klarinettenkonzert
Es gibt wohl kaum eine Musik, die in so vielen filmischen Liebesszenen vorkommt wie der zweite Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert. An Filmmusik hat Mozart damals sicher nicht gedacht, als er das Konzert 1791, weniger als zwei Monate vor seinem Tod, vollendete.
Schumann - Zweite große Violinsonate
Susanna Felix stellt das Starke Stück zusammen mit dem Violinisten Ingolf Turban vor.
Ludwig van Beethoven: 3. Klavierkonzert
Ludwig van Beethoven war ein ausgezeichneter Pianist und Meister der Improvisation. Es verwundert daher nicht, dass er bei den Aufführungen seiner Klavierwerke oft selbst als Solist am Flügel saß. So auch bei der Uraufführung seines Klavierkonzerts in c-moll am 5. April 1803 in Wien. Sylvia Schreiber stellt mit Pianist Till Fellner das Starke Stück vor.
Schubert - Streichquintett C-Dur D 956
Dass Schubert die C-Dur-Tonart wählt, ist verwunderlich - schließlich geht es dem 31-Jährigen schlecht: noch immer tief betroffen vom Tod seines Vorbilds Beethoven, außerdem selbst krank, arm und unbekannt. All die gedankliche Tiefe und Melancholie gehen ein in dieses Werk - eines der bedeutendsten der Kammermusik überhaupt.
Debussy - Violinsonate
Voll innovativer Klangfarben und harmonischer Mehrdeutigkeiten sind in diesem Werk Violine und Klavier als Kontraste gegeneinander gesetzt. In ihrer Polarität finden sie aber immer wieder zueinander und klingen dabei mal nostalgisch-traurig, mal verspielt-heiter.
Mozart - Divertimento für Streichtrio
Ein bisschen im Schatten steht die Gattung Streichtrio ohnehin. Fest etablierte Trio-Besetzungen sind die Ausnahme.
Antonín Dvorák - Klaviertrio "Dumky"
Es ist eines der bekanntesten Klaviertrios überhaupt. "Dumka" heißt auf Ukrainisch "Gedanke" oder "Nachsinnen" - und so bezieht sich der Name "Dumky" auf die schwermütigen, balladenartigen slawischen Gesänge, die der Komponist Antonín Dvorák darin verarbeitet hat. Julia Smilga stellt das Werk gemeinsam mit dem Pianisten Menahem Pressler vom Beaux Arts Trio vor.
Mozart - Kegelstatt-Trio, KV 498
Katharina Neuschaefer stellt das Starke Stück gemeinsam mit Eduard Brunner, dem ehemaligen Solo-Klarinettisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, vor.
Franz Schubert - Sonate G-Dur op. 78
Auf seinem "Weg zur Sinfonie" beschäftigte sich Schubert vor allem mit Kammermusik und Klaviermusik. Zu den späten Werken gehört die Sonate G-Dur. Agnieszka Schneider hat mit der polnischen Pianistin Ewa Kupiec über diese Sonate op. 78 gesprochen.
Robert Schumann - Waldszenen
Im Oktober 1850 schreibt Robert Schumann an seinen Leipziger Verleger Bartholf Senff: "Sie empfangen hier die Waldszenen - ein lang und viel von mir gehegtes Stück.
Alexander Skrjabin - Klaviersonate Nr. 10
Das frühe Klavierschaffen des russischen Komponisten Alexander Skrjabin zeigt eine starke Ähnlichkeit zum Schaffen Frédéric Chopins. Da ist die kleine und große Form und später ein ausgeprägter Personalstil. Aurelia Weiser stellt Skrjabins zehnte und letzte Klaviersonate zusammen mit dem Pianisten Bernd Glemser vor.
Wolfgang Amadeus Mozart - Violinkonzert G-Dur, KV 216
"Wenn es ein Wunder in Mozarts Schaffen gibt, so ist es die Entstehung dieses Konzerts", schrieb der Mozart-Biograph Alfred Einstein über das dritte Violinkonzert, KV 216, bekannt als das "Straßbourger Konzert". Sylvia Schreiber hat mit dem Geiger Christian Tetzlaff über dieses Konzert gesprochen.
Peter Tschaikowsky - Symphonie Nr. 5
Der notorisch selbstkritische Tschaikowsky ließ an seiner Fünften Symphonie kaum ein gutes Haar. Das Publikum jedoch hat die Meinung des Komponisten nie geteilt. Auch für den Dirigenten Andris Nelsons ist diese Symphonie ein "Starkes Stück", wie Katharina Neuschaefer im Gespräch mit ihm herausgefunden hat.
Bach - Brandenburgisches Konzert Nr. 2
B-A-C-H. Anfang und Ende aller Musik. Es war ein Experimentieren mit vier Tönen, ein symbolisch aufgeladenes Buchstabenspiel, an dem sich das geistreiche Kontrapunktieren des Thomaskantors in Leipzig entzündete.
Carl Maria von Weber - Klarinettenkonzert Nr. 1
Dieses Konzert löste schon vor der Premiere heftigen Streit aus: Einer der Orchestermusiker nannte es eine "Dilettantenarbeit". Daraufhin wurde er von den anderen fast verprügelt. Heute erntet dieses Werk allgemeine Anerkennung, gerade die Klarinettisten schätzen es sehr - es ist das erste Klarinettenkonzert von Carl Maria von Weber.
Frederic Chopin - Klavierkonzert No. 2 f-moll op. 21
Zusammen mit dem koreanischen Pianisten William Youn stellt Agnieszka Schneider das Starke Stück vor.
Johann Sebastian Bach - Brandenburgisches Konzert Nr. 3
Als Johann Sebastian Bach 1718 und 1719 in Berlin war, verhandelte er dort wegen eines neuen Cembalos für den Köthener Hof, wo er als Kapellmeister tätig war.
Wolfgang Amadeus Mozart - Klarinettenquintett A-Dur, KV 581
Die Klarinette ist ein relativ junges Instrument. Erst im 18. Jahrhundert entstand es aus dem Chalumeau, einem Blockflöten ähnlichen Instrument, auf dem man jedoch nur Naturtöne spielen konnte.
Wolfgang Amadeus Mozart - Streichquartett F-Dur KV 590
Im Juni 1790 vollendete Mozart das dritte seiner sogenannten "Preußischen" Quartette. Das Streichquartett F-Dur KV 590 bleibt das letztes Werk des Komponisten für diese Besetzung. Andreas Grabner stellt das Stück mit dem Alban Berg Quartett vor.
Bach - Brandenburgisches Konzert Nr. 1
Johann Sebastian Bach war 32 Jahre alt und angekommen in einer Lebensstellung - endlich anno 1717: Königlicher Kapellmeister am Hof eines musisch interessierten Fürsten.
Tschaikowsky - Klavierkonzert Nr. 1
Das 1. Klavierkonzert hat zu Tschaikowskys Lebzeiten für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Der Pianist Nikolaj Rubinstein fand das Konzert "armselig" komponiert, Hans von Bülow dagegen nannte es "hinreißend formvollendet".
Starke Stücke - Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 2 B-dur "Lobgesang"
Von Jugend an hatte sich Felix Mendelssohn Bartholdy einer lebendigen Bach-Traditioon verschrieben. Zahlreiche Werke entstanden im musikalischen Geiste Johann Sebastian Bachs - ebenso die 1841 komponierte Zweite Symphonie, der "Lobgesang".
Franz Liszt - Rhapsodie espagnole
Viele seiner Werke sind einem breiten Publikum bekannt. Und doch gibt es in Franz Liszt's Oeuvre doch auch seltener Gespieltes. So wie die Rhapsodie espagnole, die Julika Jahnke gemeinsam mit dem armenischen Pianisten Vardan Mamikonian vorstellt.
Frédéric Chopin - Klaviersonate Nr. 2, b-Moll op. 35
Gegen Ende seines Lebens schrieb Frédéric Chopin seine große Sonate in b-Moll - ein Stück mit zuvor nie gekannten Modulationen. Dem berühmten Trauermarschthema verdankt die Sonate ihre Bekanntheit. Julia Smilga stellt das Starke Stück zusammen mit dem Pianisten Nikolai Tokarew vor.
Sergej Prokofjew - Cellokonzert e-Moll
Wiebke Matyschok stellt dieses starke Stück zusammen mit dem Cellisten Alban Gerhardt vor.
Johann Sebastian Bach - Violinkonzert E-Dur, BWV 1042
Wann und wo das Violinkonzert in E-Dur entstanden ist, weiß man nicht genau. Die Musikwissenschaft geht davon aus, dass Bach es während seiner Köthener Zeit komponiert hat. Als Vorbild dienten ihm die Solokonzerte von Antonio Vivaldi. Nach Bachs Tod wurden die Violinkonzerte lange nicht gespielt. Zelter war es dann, der sie an seiner Berliner Singakademie in den Jahren 1813-1816 aufführen ließ. Ilona Hanning stellt das Starke Stück mit dem Geiger Frank Peter Zimmermann vor.
Sergej Rachmaninow - Klavierkonzert Nr. 3
Das Dritte Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow hat in letzter Zeit mehr Aufmerksamkeit erfahren als in vielen Jahrzehnten zuvor. Seine Wiederentdeckung verdankt das Werk nicht zuletzt dem 1996 gedrehten Film "Shine. Der Weg ins Licht".
Vaughan Williams - Sinfonie Nr. 4
Was das potentielle Ausdrucksspektrum seiner Musik anging, hatte man Vaughan Williams unterschätzt. Die vierte Sinfonie war sein bisher wildestes, harschestes, aufwühlendstes Werk. Andreas Grabner führt gemeinsam mit Sir Colin Davis in dieses Starke Stück ein.
Ralph Vaughan Williams - The Lark Ascending
Er gilt als der Volksmusiksammler Englands - der 1872 geborene Ralph Vaughan Williams. Und gerne hat er die Vögel belauscht. Vor allem die Lerche, der er 15 Minuten hochvirtuose Klänge widmete. Sylvia Schreiber stellt das Starke Stück zusammen mit der Geigerin Janine Jansen vor.
Charles Ives - 2. Sinfonie
Der Amerikaner Charles Ives gehört zu den Komponisten, die zu Lebzeiten von der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert wurden und erst postum zu Ehren gekommen sind. Wenige konnten damals den dissonanten Kompositionen des "Hobby-Komponisten" Ives, der seinen Lebensunterhalt mit Versicherungen verdiente, etwas abgewinnen.