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Chaos Computer Club - recent events feed

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Kinder(rechte) und der Einstieg ins Netz und das Fediverse (clt26)

Das Internet ist böse, Social Media gefährlich, und Kinder brauchen Schutz. So weit glauben das viele verstanden zu haben, insbesondere Politiker*innen und oft auch Medienpädagog*innen und Eltern. Und so ganz falsch ist es ja auch nicht. Doch das Internet, das Web und seine Angebote sind ein wichtiger Teil der realen Lebenswelt, auch von Kindern und Jugendlichen. In diesem Vortrag wollen wir das Thema Kinder und Jugendliche, ihre Rechte und den Schutzauftrag von Schulen, Pädagog*innen und Eltern einmal beleuchten. Und das nicht nur begrenzt auf Online-Themen – auch oft missverstandene Themen wie die berüchtigte »Aufsichtspflicht« wollen wir klären und was Kinderschützer eigentlich gegen ein Social-Media-Verbot haben. Am Ende stehen konkrete Vorschläge, wie wir junge Menschen selbstbestimmt, frei, aber trotzdem begleitet und sicher, in die digitale Welt bringen können – z. B. auch in die sozialen Netzwerke des Fediverse. Damit das gelingt, brauchen wir viele Vereine, Jugendtreffs und Pädagog*innen, die bisher gar nicht wussten, dass sie Kindern beim Einstieg ins Netz helfen sollten ;). Es sind also auch alle willkommen, die in anderen Bereichen der Jugendarbeit tätig oder interessiert sind. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/381

Mar 29, 202654 min

Dinge erklären (clt26)

Mehr Verständnis durch eine gute Erklärung. Sowohl im professionellen Alltag als auch nach Feierabend kommt man oft in die Verlegenheit, etwas erklären zu müssen. Manchmal kommt man schon ins Straucheln, wenn es nur eine Wegbeschreibung ist oder wenn gefragt wird, warum der Geschirrspüler nicht ausgeräumt wurde. Wie sieht es dann bei komplexeren Sachverhalten aus? Egal ob man einem Kollegen mit Domänenwissen einen besonderen Sachverhalt beschreiben will, dem Support zum wiederholten Male das Problem erläutern muss oder einem Fachfremden ohne Vorwissen ein technisches Detail erklärt. Die Beteiligten gehen zufriedener auseinander, wenn das Unterfangen erfolgreich war. Wenn man eine Aufwandsschätzung will, sollte man möglichst gut und detailliert, aber auch nicht zu abschweifend beschreiben, worum es geht, um eine adäquate Schätzung zu erhalten. Egal ob Manager, Azubi, Fachkollege oder Freund, allen sollte man eine passende Erklärung des Sachverhalts anbieten. In dem Vortrag möchte ich euch erzählen, worauf es bei einer guten Erläuterung bzw. Präsentation eines »Dings« ankommt. Anhand von Beispielen werden die einzelnen Schritte zu einer guten Erklärung beschrieben. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/340

Mar 29, 202623 min

Der eigene Blog mit Hugo – Ein Praxisbeispiel (clt26)

Der Vortrag erläutert eine exemplarische Vorgehensweise zum Betrieb eines Webautritts unter Verwendung des Static Site Generators Hugo. Die Bereitstellung erfolgt via git, forgejo und Woodpecker CI. Es werden • die grundsätzliche Konzeption, • Gedanken zur Auswahl der verwendeten Komponenten sowie • Erfahrungen aus knapp drei Jahren Blog-Betrieb vorgestellt. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/290

Mar 29, 202656 min

(Keine) Fotos bitte! (clt26)

In unserem digitalen Alltag sind Fotos allgegenwärtig. Gerade bei Veranstaltungen mit vielen Teilnehmenden wie den CLT gibt es dabei viele unterschiedliche Interessen, von Fotografierenden und Fotografierten. Auch unter den Fotografierten existieren unterschiedliche Präferenzen hinsichtlich des Fotografiertwerdens generell wie auch für den Umgang mit den Fotos. Unabhängig von der rechtlichen Situation kann bspw. der Wunsch bestehen, bei (akzeptierter) Veröffentlichung nicht getaggt zu werden. Um solche Präferenzen ausdrücken zu können, nutzen die CLT dieses Jahr die Offlinetags, ein Mechanismus zur sozialen Kommunikation von Fotopräferenzen, der auf der CHI 2014 vorgestellt und in der Vergangenheit bei Veranstaltungen wie der CPDP oder dem Forum Privatheit genutzt wurde. Die Offlinetags bestehen aus vier Symbolen, mit denen Träger:innen ihre Vorlieben bezüglich des Fotografiertwerdens und des Umgangs mit entsprechenden Fotos ausdrücken können. Dabei sind diese Symbole nicht nur für die Fotografierenden erkennbar, sondern auch maschinenlesbar gestaltet. In diesem Vortrag stellen wir die Offlinetags vor und stehen für Fragen und Feedback zum Einsatz der Offlinetags bei den CLT bereit. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/325

Mar 29, 202652 min

Btrfs und Snapper in Debian Sid (siduction) (clt26)

siduction basiert auf Debian sid, ist Desktop-orientiert und ein Rolling Release – und damit laut DitroWatch.com einzigartig. Das Trio mit Btrfs, Snapper und dem eigenen Paket siduction-btrfs erleichtert die Administration der hochgradig dynamischen Distribution. Anwender genießen den Vorteil aktueller Software und erlangen die Souveränität über ein Betriebssystem, dass durch gelegentlich inkompatible Pakete oder Pakete mit Fehlern eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Erläutert wird das Zusammenspiel der Komponenten und weshalb Btrfs als Dateisystem dabei besondere Vorteile bietet. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/200

Mar 29, 202658 min

UnifiedPush (clt26)

Push-Benachrichtigungen auf Android-Handys ohne Google. Dezentralisiert und Open Source. Mit Open Source Tools wie microG bekommt man zwar erfolgreich proprietäre Google Software von seinem Android-Handy verbannt; die eigentlichen Benachrichtigungen werden aber dennoch über Google Server verschickt (Firebase Cloud Messaging). UnifiedPush ist ein Framework, mit dem Push-Benachrichtigungen dezentral bzw über selbst betriebene Server zugestellt werden können. Zahlreiche Open Source Android Apps unterstützen bereits UnifiedPush. Unter anderem: Tusky, Fedilab, DAVx⁵, Fennec, Element und viele mehr. Dieser Vortrag erklärt, wie Push-Benachrichtigungen im Allgemeinen funktionieren und warum sie trotz ihres eventuell schlechten Rufes eleganter sind, als jede App eine eigene Serververbindung aufbauen zu lassen. Des Weiteren werden mögliche Privacy-Probleme erörtert, die mit der Benutzung von Google Push Servern einhergehen. Anschließend wird die Architektur von UnifiedPush erklärt. Der Vortrag endet mit einer praktischen Anleitung, wie man UnifiedPush auf einem Android-Handy benutzt und wie es in Zukunft auf Linux Handys aussehen wird. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/202

Mar 29, 202651 min

Automatisierung: Zwischen magischer Effizienz und bitterer Realität (clt26)

Automatisierung gilt als Zukunftsversprechen moderner IT – doch zwischen Versprechungen in Marketingfolien und realem Betrieb klafft oft eine deutliche Lücke. Der Vortrag beleuchtet dieses Spannungsfeld mit Humor und Praxisnähe: Von einfachen Skripten über ambitionierte Ansible-Playbooks geben wir anhand typischer IT-Alltagsszenarien Impulse, wo Automatisierung echten Mehrwert schaffen kann, wo sie scheitert und wo sie vor allem neue Komplexität erzeugt. Mit Beispielen aus der Praxis wird aufgezeigt, wie Open-Source-Technologien wie die Ansible Automation Platform Innovation und Wettbewerbsfähigkeit fördern können – und wann der Aufwand dafür gerechtfertigt ist. Denn nicht jede Aufgabe braucht ein komplexes Framework: Manchmal ist weniger mehr. Der Vortrag richtet sich sowohl an Automatisierungsenthusiasten mit leidvoller Erfahrung als auch an Einsteiger mit Respekt vor dem Thema. Mit einem Augenzwinkern, ehrlichen Zahlen und realistischen Einschätzungen vermittelt er eine zentrale Erkenntnis: Automatisierung ist mächtig – doch gesunder Menschenverstand bleibt der wichtigste Erfolgsfaktor auf dem Weg zu souveräner Digitalität. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/184

Mar 29, 202645 min

Shift your FOCIS: Digitale Souveränität mit ALASCA (clt26)

ALASCA – Verband für betriebsfähige, offene Cloud-Infrastrukturen e. V. – ist ein in Dresden ansässiger Verein, der sich für eine digitale Zukunft einsetzt, in der unsere Daten auch wirklich uns gehören – und das durch den Einsatz von Open-Source-Cloud-Infrastruktur. Der Talk gibt einen kompakten Einblick in die Entstehung, Mission und Aktivitäten des Vereins. Für das Fördern digitaler Souveränität in Europa fokussiert sich ALASCA auf zwei Kernbereiche: die technische Weiterentwicklung der eigenen sechs Open-Source-Projekte sowie den Wissenstransfer durch monatliche Tech-Talks, einen Podcast, den ALASCA Summit und Hackathons. Seit Februar 2025 werden diese Aktivitäten im Rahmen des Projekts FOCIS durch den Freistaat Sachsen gefördert – ein wichtiger Schritt, um offene Technologien, SCS-Standards und digitale Souveränität im sächsischen Ökosystem weiter voranzubringen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/144

Mar 29, 202623 min

Warum kommt meine Mail nicht an? Ein Überblick. (clt26)

Einen eigenen Mailserver betreiben und von großen Anbietern unabhängig sein – das klingt zuerst einmal nach einem guten Plan, aber auch nach viel Arbeit. Denn um im Mail-Universum mitspielen zu dürfen, müssen erst eine Reihe von Rahmenbedingungen geschaffen werden, um von anderen Mailservern als »vertrauenswürdig« eingestuft und nicht pauschal als »Spammer« abgewiesen zu werden. Dieser Vortrag soll eine Übersicht über den Zoo der heute üblichen Anforderungen schaffen (DNS-Records, SPF, DKIM usw.), die ich mir am Anfang meiner eigenen Karriere als kleiner, unabhängiger Mail-Admin gewünscht hätte. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/387

Mar 29, 202647 min

Boot-up-Grafik unter Linux: von der Firmware bis zum Login (clt26)

Die meiste System-Firmware bietet dem Kernel beim Start einen einfachen Framebuffer für die Ausgabe an. Mit Hilfe von efidrm, simpledrm u. a. kann der Linux-Kernel daher nun seit einiger Zeit einen modernen Grafik-Stack auf fast beliebiger Grafik-Hardware ausführen. Viele weitere Verbesserungen machen Linux dabei zuverlässiger und hübscher anzusehen. In diesem Vortrag schauen wir uns den Grafik-Code eines Linux-Systems während des Bootens an. Es geht um die verschiedenen Schritte vom BIOS/UEFI, zum Bootloader, weiter zum Kernel und schließlich zum Desktop mit modernem Grafik-Features. Wir schauen, welche Komponenten es gibt und wie sie zusammen arbeiten. Falls die Zeit reicht, gibt es noch eine kleine Live-Demo. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/231

Mar 28, 202654 min

IT-Unabhängig im Kleinunternehmen mit Linux? (clt26)

Gerade bei nicht im IT Bereich arbeitenden Kleinunternehmen wie Handwerker:innen oder Dienstleister:innen ist die Frage der Software-Auswahl schwierig: Oft wird automatisch auf proprietäre Lösungen aus den USA zurückgegriffen, weil es scheinbar keine anderen Alternativen gibt. In diesem Beitrag wollen wir uns ansehen, wie wir als Open Source Community diesen Anwendungsfall besser unterstützen können, welche Tools es gibt und welche Schwierigkeiten es gibt, diesen „Markt“ zu erreichen. Konkret wird neben anderen die Anwendung „Kraft“ genauer vorgestellt, die seit mehr als zwanzig Jahren Rechnungslegung für genau den Einsatz in Kleinunternehmen anbietet. Kein bisschen in die Jahre gekommen, wurde gerade die Version 2.0 von Kraft releast, die einen Meilenstein für das Projekt darstellt. Mit ihr kommen einige Neuerungen, die die Arbeit mit Kraft noch effizienter und moderner werden lässt und zum Beispiel eine sinnvolle Nutzung privater Clouds wie OpenCloud oder Nextcloud integrieren kann. Damit sollte auch in diesem interessanten Anwendungsbereich ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Souveränität möglich sein. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/218

Mar 28, 202650 min

Seit 8 Jahren Infrastructure-as-Code – ein Erfahrungsbericht (clt26)

Seit über 10 Jahren betreuen wir den Betrieb der Smart-Home-Cloud-Plattform myBuildings/myBUSCH-JAEGER. Die Plattform ermöglicht es den Kunden, diverse Smart-Home-Produkte komfortabel und remote zu steuern. Durch das stetige Wachstum der Plattform ist es notwendig, die eingesetzten Cloud-Ressourcen effizient orchestrieren zu können. Hierbei unterstützt der Einsatz von Infrastructure-as-Code (IaC) Werkzeugen und Automatisierung, die eigene Infrastruktur – insbesondere im Team – unter Kontrolle zu halten. In diesem Vortrag stellen wir unseren seit 2017 genutzten IaC-Ansatz basierend auf Terraform/OpenTofu und GitOps Techniken vor und zeigen auf, wie sich dieser Ansatz im Laufe der Zeit entwickelt hat. Insbesondere wird auf die Probleme eingegangen, die sich im Laufe des Betriebs ergeben haben und wie sie überwunden werden können. Hierzu gehören beispielsweise: • Verwaltung von State-Dateien, sowie State- und Stack-Orchestrierung • Zuverlässige, gesicherte und skalierbare Automatisierung von Deployment-Abläufen • Review- und Governance-Prozesse • Modularisierung von Infrastrukturkomponenten Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/265

Mar 28, 202642 min

Getting started with GitLab CI/CD (clt26)

An introduction to working with GitLab CI/CD for development and infrastructure workflows. The talk covers an introduction to the structure of GitLab CI/CD pipelines and walks through two practical examples: 1. workflow for a rust library with linting, testing & publishing to crates.io 2. workflow for automating building & publishing custom container images with buildkit to GitLab's container registry The goal of the talk is to provide an introductory overview of the feature set of GitLab CI/CD (self-hosted OSS variant). It will also cover some tips & tricks for troubleshooting and optimizing pipelines. The talk will only cover features available for self-hosted GitLab's community edition instances. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/307

Mar 28, 202650 min

Vanilla Linux auf deinem Router mit 100Gbit/s (clt26)

Nachdem [Ben](https://blog.benjojo.co.uk/post/sn2010-linux-hacking-switchdev) und [Pim](https://ipng.ch/s/articles/2023/11/11/debian-on-mellanox-sn2700-32x100g/) die Mellanox-Switches mit switchdev ausprobiert haben, war ich endlich mutig genug, in unserer Firma diese Switches zu verfolgen. Wir haben 2025 ein paar Standorte mit eigener Hardware aufgebaut und dafür Router+Switches gebraucht. Der Mut hat sich gelohnt! Wir haben nun Switches mit vollem Linux-Support, langem Software-Support ohne weitere Lernkurve für einen weiteren Netzwerkhersteller und keine Lizenzkosten. Wir gehen im Talk durch, wie es ist, deine Distribution des Vertrauens zu installieren, was wir damit gemacht haben, wo die Stolperfallen beim ASIC offloading sind und was es wirklich bedeutet, einen Router ohne direkten Herstellersupport zu betreiben. Beim Versuch, EVPN einzusetzen, haben wir uns aber die Finger verbrannt. Ich zeige dir auch, warum es erleichternd ist, einen Switch mit Free and Open Source Software zu betreiben. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/126

Mar 28, 202648 min

Open Source an Schulen – der Versuch eines Überblicks (clt26)

Open Source macht mündig – das sollte auch Schulbildung machen. Entlässt die Schule mündige Bürger*innen können auch Unternehmen und Behörden – die ganze Republik – digital souveräner und offener für Alternativen werden. In einer von PUBLIX geförderten Recherche hat Journalist Marcel Roth versucht, einen Überblick über Open Source an deutschen Schulen zu bekommen. Bei IT in Schulen müssen sich Bundesländer und Kommunen oder Landkreise als Schulträger sehr genau abstimmen: Lehrkräfte und Schulleitungen als Landesbedienstete erhalten Geräte und Software i. d. R. vom Land. Schüler*innen erhalten sie von den Schulträgern. Ob Open Source an Schulen eingesetzt wird, hängt auch davon ab, wie eine Kommunalverwaltung selbst organisiert ist: Hat sie eine eigene Abteilung für Schul-IT oder koordiniert die IT-Abteilung der Verwaltung auch die IT an Schulen? Im Landkreis Harz nutzen 17.000 Schüler*innen ausschließlich Open Source, am Katharineum Lübeck löst ein Lehrer die Schul-IT mit Open Source. Welche Hemmnisse und Erfolgsgaranten gibt es, um Open Source an Schulen zu nutzen? Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/346

Mar 28, 202656 min

Cloud von nebenan statt von irgendwo (clt26)

Digitale Souveränität wird oft diskutiert, aber selten konsequent umgesetzt. Während Hyperscaler mit globaler Skalierung, Komfort und scheinbarer Unendlichkeit werben, geraten Fragen nach Kontrolle, Transparenz, Performance und rechtlicher Sicherheit schnell in den Hintergrund. Dieser Impulsvortrag zeigt, warum regionale Hosting- und Cloud-Dienstleistungen ein zentraler Baustein souveräner IT-Infrastrukturen sind – insbesondere für datenintensive, kritische oder regulierte Anwendungen. Anhand praxisnaher Beispiele aus dem Betrieb lokaler Rechenzentren und hybrider Cloud-Architekturen wird deutlich, wo regionale Anbieter wie die axilaris GmbH heute echte Vorteile bieten: kurze Wege, geringe Latenzen, nachvollziehbare Verantwortlichkeiten, offene Standards und echte Interoperabilität. Der Vortrag richtet sich an Entwickler:innen, Administrator:innen und Entscheider:innen, die Open Source nicht nur nutzen, sondern auch im Sinne digitaler Selbstbestimmung einsetzen wollen. Er lädt dazu ein, gängige Cloud-Narrative zu hinterfragen und Infrastruktur wieder als gestaltbaren, souveränen Bestandteil moderner IT-Landschaften zu begreifen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/248

Mar 28, 202623 min

Spack: Open-Source-Paketmanagement für HPC & Entwicklerinnen (clt26)

Spack ist ein Python-basiertes Free and Open Source Paketmanagement-Tool für HPC-Systeme und Entwickler*innen, das Tausende von Software-Paketen aus Quellen baut und verwaltet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Managern wie APT kann die Installation in manuell einstellbaren Varianten stattfinden und mehrere Pakete derselben Version können zeitgleich vorhanden sein. So ist es beispielsweise möglich, verschiedene Versionen von OpenMPI mit unterschiedlichen Compilern (GCC, Intel) oder MPI-Implementierungen zu installieren. Diese Pakete können auch selbst hinzugefügt werden, sowie zur Entwicklung in Spack-Environments gekapselt oder in ein Modulsystem wie lmod integriert werden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/370

Mar 28, 202658 min

Open Source VDI – HW-beschleunigter Remote-Access zu LibVirt (clt26)

Die vorgestellte Open Source Virtual Desktop Infrastructure (OSVDI) verfolgt das Ziel, die typische Grafik-Workstation mit vollständig offenen und frei verfügbaren Softwarestack auf einen Hypervisor oder in die Cloud zu verlagern. Das Thema VDI ist nicht neu und die Grundidee reicht zurück bis in die Zeit von X11/XDM, LTSP, VNC, NoMachine NX, Citrix und dem Windows Terminal Server. Ein in OSVDI angepasstes SPICE bietet hardwareunterstütztes En- und Decoding für Videodatenströme für den schnellen Remote-Zugriff auf entfernte Desktop-Umgebungen. Es stellt zusätzliche Kanäle zur Verfügung, etwa für unidirektionales oder bidirektionales Audio, Remote-USB oder den Zugriff auf optische Laufwerke. Der Vortrag gibt zudem einen Überblick zu den weiteren Modulen dieses Open Source Projekts, wie Access-Gateway, Nutzung partitionierbarer Intel-GPUs für hardwarebeschleunigte Gäste und wie man eine solche Infrastruktur für sich aufbauen kann. OSVDI verfolgt das Ziel einer Vervollständigung eines freien und offenen IT-Baukastens im Sinne der Digitalen Souveränität. Der Votrag addressiert daher insbesondere Mitentwickler als auch IT-Entscheider und Infrastruktur-Administratoren für die Anwendung. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/417

Mar 28, 202625 min

Mit Linux an der Schule zur digitalen Mündigkeit? (clt26)

Der Vortrag berichtet von den Erfahrungen an einem allgemeinbildenden Gymnasium in Baden-Württemberg, das seit zwölf Jahren ohne Windows und iOS auskommt. Basis der Infrastruktur sind Linux-Endgeräte, schulische Serverdienste auf FLOSS-Basis sowie ein möglichst freier Zugang zu Geräten und Netzwerken. Der Vortrag setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten unserer Erfahrungen aus den vergangenen zwölf Jahren auseinander: - Welche technischen und pädagogischen Überlegungen treiben uns an, das schulische Netzwerk auf Basis von FOSS zu betreiben? - Welche Schwierigkeiten waren und sind zu bewältigen? - Wie kann man in diesem Umfeld Schülerinnen einen selbstwirksamen Zugang zu Technologie ermöglichen? - Welche Auswirkungen können wir in unserem schulischen Umfeld beobachten? Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den pädagogischen und gesellschaftlichen Aspekten, auch vor dem Hintergrund neuerer gesellschaftlicher Entwicklungen. Auf die konkrete technische Umsetzung wird nur am Rande eingegangen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/305

Mar 28, 202659 min

OpenBSD rigorose Sicherheitsstrategie für Softwareentwickler (clt26)

OpenBSD gilt als das sicherste Betriebssystem der Welt – doch warum? Dieser Vortrag zeigt, wie das OpenBSD-Projekt seit Jahrzehnten mit konsequenten Code-Audits, sicheren Defaults und rigorosen Exploit-Mitigations Maßstäbe setzt. Der beeindruckende Sicherheitsnachweis: In über 25 Jahren wurden nur zwei Remote-Sicherheitslücken in der Standardinstallation gefunden. Wegweisende Technologien wie W^X und pledge/unveil wurden später von anderen Betriebssystemen adaptiert. Wir analysieren, welche Prinzipien sich auf andere Projekte übertragen lassen – von Entwicklung bis Anwendungsdesign. Von "Secure by Default" bis "Least Privilege" – OpenBSD bietet eine Blaupause für moderne Softwareentwicklung, die Sicherheit nicht als Option, sondern als Grundlage versteht. Lernziel: Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Sicherheitsphilosophie und Best Practices von OpenBSD, die ich in den letzten acht Jahren im Projekt beobachten konnte. Sie lernen, wie sich Sicherheitsprinzipien wie Secure by Default, Exploit-Mitigations und Code-Audits in die eigene Softwareentwicklung übertragen lassen. Ziel ist es, Sicherheit als grundlegendes Entwicklungsprinzip zu verstehen und anzuwenden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/130

Mar 28, 202654 min

Dokumentation mit Open-Source-Software (clt26)

Das Hochleistungsrechnen hat eine inzwischen über 20-jährige Geschichte an der TU Dresden. Aktuell betreibt das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) insgesamt fünf Hochleistungsrechner für Studierende und Wissenschaftler:innen von Hochschulen in Sachsen und darüber hinaus. In diesem Vortrag möchten wir vorstellen, wie wir die Dokumentation der auf den Hochleistungsrechnern verfügbaren Hard- und Software mit Open-Source-Software, wie MKDocs mit dem Material-Theme, sowie automatisierten Tests über GitLab neu aufgebaut haben. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/349

Mar 28, 202654 min

Richtig schlecht über Technik schreiben (clt26)

Ob Blog-Beiträge, technische Dokumentationen, Fachartikel oder eine Masterarbeit: In diesem Vortrag verraten wir, wie man möglichst schlecht und unverständlich über Technik schreibt. Angefangen bei lustig hüpfenden Deppenapostrophen, über rumpelnde Passiva und chaotische Wiki-Gliederungen bis hin zu furchtbaren Screenshots mit gruseligen Bildunterschriften stellen wir alle wichtigen Stilmittel anhand von Praxisbeispielen vor. Der Vollständigkeit halber geben wir noch Tipps, wie man gut und lebendig über Technik schreibt. Aber sowas möchte ja keiner lesen. Oder vielleicht doch? Verständliche Texte vermitteln leichter technisches Wissen, während fesselnde Inhalte Leserinnen und Leser auf der Website halten. Wie man solche Texte schreibt und vor allem in welche Fettnäpfchen man dabei möglichst nicht treten sollte, verraten Carina Schipper Reuß (stellvertretende Chefredakteurin des Linux-Magazins) und Tim Schürmann (IT-Journalist und Diplom-Informatiker). Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/220

Mar 28, 202654 min

Digitale Kollaboration im (n.) e. V. (clt26)

Wir leben in sozialen Strukturen, in denen sich Menschen informell in Gruppen zusammenfinden. Menschen treffen sich regelmäßig zu einem Stammtisch oder zum Joggen, es wird ein Straßenfest organisiert, ein Spieleabend wird reihum organisiert. Keine diese Veranstaltungen findet heute statt, ohne dass sich die Teilnehmenden digital vernetzen. Wie erreichen wir „Souveräne Digitalität“? In diesem Vortrag werden typische Anforderungen gesammelt. Bewährte und datensparsame Werkzeuge können die Anforderungen gut abdecken. Auf Liste für den n. e. V. stehen Werkzeuge wie: DeltaChat, Syncthing, Cryptpad und BigBlueButton. Die Digitalisierung eines eingetragenen Vereins bringt weitere Herausforderungen mit sich. Noch vor zwanzig Jahren wurde mit einem Vorstandsamt an neugewählte Personen eine Umzugskiste mit einer handvoll mehr oder weniger gut gepflegten Aktenordnern übergeben. Wie erfolgt die ideale Übergabe im digitalen Zeitalter? Es gehört viel Disziplin dazu, dass alle relevanten Dateien vom privaten Rechner des alten Vorstands an die Nachfolgenden übergeben werden und dass alle Dateien bei den alten Vorstandsmitgliedern gelöscht werden. Wir brauchen eine personenunabhängige Lösung! Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/319

Mar 28, 202644 min

Jenkins-Showcase: wie Bareos-Pakete entstehen (clt26)

Das Bareos-Projekt stellt aktuell Binärpakete für insgesamt 26 verschiedene Plattformen bereit. Das Bauen, Testen und Paketieren übernimmt eine nicht mehr ganz triviale parametrische Jenkins-Pipeline. Diese automatisiert neben Release- und Pre-Release-Builds der einzelnen Branches auch das Bauen und Testen von Pull Requests Dieser Vortrag soll zeigen, wie unser Build-Prozess in Jenkins implementiert ist und welche Möglichkeiten sich bieten, auch große und komplexe Builds zügig, reproduzierbar und flexibel vom Git-Repository bis zum Artefakt auf dem Download-Server zu automatisieren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/173

Mar 28, 202646 min

Mit curl auf Fehlersuche: Mehr als HTTP und APIs (clt26)

curl ist das Schweizer Taschenmesser für Internet-Protokolle und läuft auf Windows, Mac OS und Linux. Damit ist es plattformübergreifend das ideale Tool für die Fehlersuche in modernen Netzwerk-, Web- und API-Umgebungen. Im Vortrag zeige ich praxisnahe Troubleshooting-Strategien für Admins und Developer – weit über HTTP/HTTPS hinaus. Typische Einsatzszenarien sind etwa: * Überprüfung von Ingress-Konfigurationen in Kubernetes-Umgebungen * Test und Debugging von API-Antworten auf PUT, POST oder OPTION Requests * Versand von Test-E-Mails über SMTP direkt vom Server aus * Ausführung und Analyse von LDAP-Queries * Vergleich und Fehlersuche bei HTTP- vs. HTTPS-Verbindungen Alle Beispiele basieren auf realen Alltagsproblemen und helfen, Fehlerquellen effizient und protokollübergreifend zu identifizieren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/211

Mar 28, 202647 min

bindzwirn: Linux Port-Berechtigungen per eBPF (clt26)

Bei Self-Hosting zuhause, im Hackerspace oder auf dem VPS bietet es sich an, Services in separaten Unix-Accounts zu betreiben; zum Beispiel als rootless podman Container. Das verbessert die Isolation der Services und erlaubt eine administrative Trennung. Meist werden jedoch lokale IP-Ports genutzt, um die einzelnen Dienste mit einem zentralen Reverse-Proxy zu verbinden. Da Linux von Haus aus keine Berechtigungen für IP-Ports unterstützt, habe ich mich auf die Suche nach einer geeigneten Lösung begeben, den Zugriff auf bestimmte Ports auf bestimmte Accounts zu begrenzen. Meine Lösung war die Entwicklung von bindzwirn, einem drop-in replacement für authbind, das dank eBPF auch mit moderner Software und Containern gut funktioniert. Im Vortrag erkläre ich: - ein einfaches beispielhaftes Hosting-Setup - ein Angriffsszenario, in dem von einem gekaperten Account aus ein Service eines anderen Accounts kompromittiert wird - warum bestehende Lösungen wie authbind ungeeignet waren - wie eBPF es erlaubt, Linux um die fehlende Funktionalität zu ergänzen - mein Projekt bindzwirn Ich freue mich über Feedback zu meinem Projekt und die Diskussion von Themen wie Self-Hosting, eBPF und mehr. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/353

Mar 28, 202628 min

Linux-Berechtigungen: eine Reise durch sudoers & polkit-rules (clt26)

Ich hab mich ein wenig mit der sudoers auseinander gesetzt und will meine Erwartungen und Überraschungen mit euch teilen. Doch die sudoers ist nicht die einzige Möglichkeit, sich mit Berechtigungen das Leben schwer zu machen. Mit polkit haben wir eine weiteres Tool, speziell für Verpfuschung in der grafischen Benutzeroberfläche. Polkit kann zudem JavaScript (ECMA-262 edition 5) in den Polkit-Rules, jetzt auch unter Ubuntu 24.04. Was ändert sich dadurch und welche Möglichkeiten zu spielen bietet JavaScript in den Polkit-Rules? Das will ich mit euch erkunden, indem wir zusammen ein System unbenutzbar machen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/133

Mar 28, 202638 min

Ein Token, sie zu knechten (clt26)

FIDO2-Token haben in den letzten Jahren eine zunehmende Verbreitung erfahren. Aber nicht nur für die Authentifizierung bei Webservices sind FIDO2-Token eine gute Wahl. Auch für die Anmeldung an Linux-Systemen, die Authentifizierung über ssh und das Entsperren einer LUKS2-Verschlüsselung sind FIDO2-Token eine gute Wahl. Darüber hinaus bieten viele FIDO2-Token Zusatzfunktionen, die bisher auch klassische Smartcards beherrschten, wie zum Beispiel PIV oder Challenge-Response-Authentifizierung. In meinem Vortrag gehe ich auf die Nutzung von FIDO2 für die oben genannten Szenarien, die Anmeldung bei Linux-Systemen, in der Nutzung für ssh und die Verwendung für die Entschlüsselung von LUKS2 ein. Ich zeige einige Spielereien, wie zum Beispiel einen Weg, die Nutzung des Systems an das Vorhandensein eines Tokens zu binden. Weiterhin gehe ich auf die spezifischen Szenarien im Einsatz einzelner FIDO2-Token ein, wenn es um die Nutzung für Challenge-Response geht. Letzteres ist dann von Bedeutung, wenn das eigene FIDO2-Token als Absicherung für KeePassXC dienen soll. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/274

Mar 28, 202650 min

SovereignDesk: Integrierter Arbeitsplatz statt Insellösungen (clt26)

In Verwaltungen, Schulen und vielen Unternehmen gilt der digitale Arbeitsplatz noch immer als Domäne proprietärer Lösungen, vor allem von Microsoft. Open Source wird meist nur punktuell eingesetzt und bleibt Stückwerk. Selbst erfolgreiche Umstiege, etwa auf LibreOffice, ersetzen häufig nur einzelne Produkte, nicht den digitalen Arbeitsplatz insgesamt. SovereignDesk setzt hier anders an: Bewährte Open-Source-Lösungen werden zu einer integrierten Plattform gebündelt, die einen einheitlichen digitalen Arbeitsplatz bereitstellt. Statt vieler Insellösungen entsteht ein modular nutzbarer Arbeitsraum für den Arbeitsalltag, Zusammenarbeit, und Projekte. Neben Funktionen wie Dokumentbearbeitung, -austausch, Meetings, Groupware und Aufgabenverwaltung sind KI-gestützte Funktionen integriert. Diese unterstützen die plattformweite Suche, die Arbeit mit vorhandenem Wissen („Sprechen mit Projekten“) sowie die Erstellung von Texten, etwa für Aufgaben oder Wiki-Inhalte. Der Vortrag stellt Architektur und Betriebsmodelle vor, zeigt Nutzungsszenarien in einer Live-Demo und ordnet ein, für welche Organisationen dieser Plattformansatz geeignet ist. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/251

Mar 28, 202652 min

Elektronischer Personalausweis – Nutzen der Online‑Funktion (clt26)

Der elektronische Personalausweis (e-Perso) wird selten genutzt, besonders die Online‑Funktion bleibt ungenutzt. Es gibt jedoch praktische Einsatzmöglichkeiten, die Sicherheit und Komfort erhöhen. In diesem Vortrag zeige ich, wie der e-Perso aktiv eingesetzt werden kann. Inhalte * Hardware & Software: Welche Kartenleser, Treiber und Bibliotheken (pcscd, libccid, OpenSC, …) werden benötigt? * Online‑Funktion: Wie funktionieren die digitale Identitätsprüfung und der Zugriff auf behördliche Dienste? * Linux‑Kompatibilität: Welche Distributionen unterstützen den e‑Perso out of the box, wo gibt es Stolpersteine? * praxisnahe Beispiele: ein paar Beispiele, was ich mit meinem e-Perso gemacht habe. Warum es sich lohnt? * praxisnah: Alle Schritte können sofort auf der eigenen Technik getestet werden. * Mehrwert: Nach dem Vortrag können Sie die Online‑Funktion sicher und effizient nutzen. Wünschenswert * Laptop und/oder Smartphone * BringenDeinen e‑Perso und die dazugehörige PIN mit. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch das Potenzial des e‑Persos zu entdecken und die Online‑Funktion endlich breiter nutzbar zu machen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/374

Mar 28, 202643 min

Von der Idee zum (Fach-)Buch (clt26)

Welchen Weg muss man beschreiten, um die eigene Idee gedruckt im Regal stehen zu sehen? Warum überhaupt „toter Baum“ im Zeitalter von E-Books? Welche Gründe gibt es für die Zusammenarbeit mit einem Verlag? Mit welchen Verkaufszahlen darf man rechnen? Was bringt es, ein Buch zu schreiben? Alle Fragen werden aus Sicht eines Autors beantwortet, der diesen Weg hinter sich gebracht hat. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/219

Mar 28, 202647 min

Containerlab – RZ-Netzwerke im Lab simulieren (clt26)

Seit 5 Jahren gibt es das Projekt Containerlab. Ursprünglich von Nokia gestartet, hat es eine wachsende Community aus dem Netzwerk- und Rechenzentrumsbetrieb. Mit Containerlab lassen sich Netzwerkinfrastrukturen unterschiedlichster Größen ressourcensparend in Linux-Containern simulieren. Aktuelle Router-Hardware nutzt heutzutage oft den Linux-Kernel, sodass es von den Herstellern die Firmware als Container-Image gibt. Gleichzeitig lassen sich auch »normale« Linux-Container und VMs in Containerlab nutzen. Virtuelle Maschinen kommen immer dann zum Tragen, wenn die Router/Switch-Firmware nicht auf Linux basiert. Der Vortrag zeigt, was mit Containerlab möglich ist. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/362

Mar 28, 202654 min

How to: Urlaubsvideos mit Kdenlive erstellen (clt26)

Ihr habt aus dem letzten Urlaub ganz viele Bilder und Videos mitgebracht und wisst jetzt nicht, wie ihr diese den Verwandten und Bekannten präsentieren könnt? Dann macht doch ein cooles Urlaubsvideo daraus! In diesem Vortrag bekommt ihr eine Einführung, wie ihr die Erinnerungen an euren Urlaub mit Kdenlive zu einem eindrucksvollen Video aufbereiten könnt. Kdenlive ist ein Video-Editor, mit dem ihr aus Bildern, Videos und Musik coole Videos schneiden könnt. Dazu kann man Effekte wie zum Beispiel Übergänge, Stimmenverzerrer oder auch Slow-Motion verwenden. In diesem Vortrag gebe ich euch eine Einführung in Kdenlive. Zusammen erstellen wir an einem Beispiel ein kleines Urlaubsvideo. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/174

Mar 28, 202649 min

Hilfe! Sich auf einem Linux-System zurechtfinden (clt26)

Wie geht denn das bloß wieder? Das fragen sich Linux-Nutzer oft. Ein guter Moment für ein bisschen Selbsthilfe, um sich die Antworten und Hilfe zu auftretenden Problemchen eigenständig zu organisieren. Wir zeigen, wo Sie auf ihrem Linux-System und auch außerhalb am besten nachschauen und verlässliche Informationen zu den Werkzeugen finden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/375

Mar 28, 202649 min

Digital unterschreiben, aber wie? (clt26)

Tagtäglich unterschreiben wir Dokumente, vermutlich mit Stift auf Papier. Die Digitalisierung von Unterschriften ist ein bereits seit Jahren gelöstes Problem. Unglücklicherweise fristen diese Lösungen meist ein Schattendasein. Der Vortrag ist eine Einführung in das Thema der digitalen Unterschriften. Wir schauen uns an, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind, welche Arten von Signaturen es gibt, warum in bestimmten Fällen spezielle Signatur-Hardware erforderlich ist und welche Open-Source-Software existiert, um digital unterschreiben zu können. Da wir bei elektronischen Signaturen ggf. auf Vertrauensdienstleister zurückgreifen müssen, betrachten wir, auf welche Anforderungen es bei der Auswahl zu achten gilt, um unsere digitale Souveränität so weit es geht zu bewahren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/187

Mar 28, 202657 min

Bequem oder souverän? openDesk für Hochschulen (clt26)

openDesk ist ein Open-Source-Cloud-Stack, der einen webbasierten, souveränen Arbeitsplatz mit Anwendungen wie Open-Xchange, Nextcloud, OpenProject, Jitsi und Matrix bereitstellt. In den letzten Monaten haben wir openDesk in einer Kubernetes-Umgebung implementiert, wo es sich nun in der Evaluationsphase befindet. In diesem Vortrag beleuchten wir unsere Motivation und unsere Sicht auf digitale Souveränität. Wir ordnen ein, welche technischen und organisatorischen Anforderungen mit der Evaluierung einer solchen Software-Suite in einer Hochschulumgebung verbunden sind. Anschließend berichten wir von unseren praktischen Erfahrungen mit den Architektur- und Betriebsentscheidungen, Deployment- und Update-Strategien sowie versteckten Stolpersteinen aus unserem openDesk-Evaluationsbetrieb. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/131

Mar 28, 202654 min

DNS-Infrastruktur mit PowerDNS: Betrieb, Architektur, DNSSEC (clt26)

„Was ist dieses DNS?“ können heute vermutlich die meisten Technikinteressierten beantworten. Deutlich weniger Menschen können erklären, wie DNS eigentlich funktioniert, wie sich eigene DNS-Infrastruktur betreiben lässt oder welche Rolle DNSSEC dabei spielt. Der Vortrag beleuchtet diese Fragen anhand praxisnaher Konfigurationen für DNS-Recursor und autoritative Server und zeigt, wie sowohl ein verständlicher Einstieg als auch der Betrieb souveräner DNS-Infrastruktur gelingen kann. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/281

Mar 28, 202650 min

Zentrales Linux-Desktop-Management in heterogenen Umgebungen (clt26)

Als Freunde und Förderer von Open-Source-Software setzen wir, aber auch unsere Kunden, Linux auf dem Desktop ein. Bei unseren Kunden kommt oft die Frage hoch: Wie erschaffe ich ein Linux-Desktop-Management in heterogenen Umgebungen. Was gibt es zu meistern? Wie schaffe ich es, mit den vorhandenen Mitteln eine Lösung zu finden und welche Mittel sind zwingend notwendig? Folgende Fragestellungen tauchen auf: „Wie führe ich einen Linux Desktop im Unternehmen ein?“ „Was passiert, wenn schon einen AD Lösung gesetzt ist?“ „Root Passwörter? Im M$-AD?“ – Exkurs: LAPS4LINUX „Festplattenverschlüsselung“ – Exkurs: LUKS Recovery als AD Attribut Dieser Vortrag beleuchtet Strategien und Werkzeuge, um Linux-Desktops nahtlos in bestehende, heterogene Infrastrukturen einzubinden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/259

Mar 28, 202629 min

Chaos überwinden mit Typst (clt26)

Ein Dokument soll professionell aussehen. Doch dann das Chaos: hüpfende Seitenzahlen, wechselnde Schriften, inkonsistente Stichpunkte. Das kostet Zeit und Nerven. Typst bietet einen Ausweg: Es trennt Inhalt vom Layout. Wenn das Template einmal vorliegt, liegt der Fokus nur noch auf dem Inhalt. Dieser Vortrag baut auf dem Typst-Vortrag der CLT2025 auf und geht in die Praxis: In Live-Demos zeige ich, wie alltägliche Dokumente entstehen – mit konsistenter Formatierung. Typst ist ein modernes Open-Source-Textsatzsystem mit flacher Lernkurve. Ein praktischer Schritt zu digitaler Souveränität. Ziel: Verstehen und selbst ausprobieren wollen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/339

Mar 28, 202650 min

OpenCloud: Learnings für eine einfache, stabile Filecloud (clt26)

Ein Überblick über OpenCloud: Was wir anders machen, wie ihr in wenigen Minuten starten könnt und warum die „neue“ Filecloud eigentlich auf viel Erfahrung basiert. OpenCloud ist das neue Open-Source-Private-Cloud-Projekt. Es ist mehr als „nur“ File-Sync & Share: Es ist exzellentes File-Management und Echtzeit-Kollaboration auf Dateien für alle. OpenCloud ist mit seinem Golang-Backend einfach und schnell zu installieren und zuverlässig, schick und sparsam im Betrieb. In diesem Talk präsentieren wir OpenCloud mit seinen vielfältigen Funktionalitäten und gehen auf einige technische Besonderheiten ein. Wir zeigen Euch, wie OpenCloud einfach und schnell und für alle Ansprüche und Größenordnungen zu installieren ist. Doch ihr könnt OpenCloud auch selbst erweitern: Mittels der Web-Extensions lassen sich nette Erweiterungen schnell selbst vornehmen, was wir am Beispiel „Nintendo zocken“ zeigen werden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/356

Mar 28, 20261h 5m

Having Fun With LaTeX (clt26)

Auf CTAN befinden sich viele kleine, oft eher unbekannte LaTeX-Pakete, die das Leben leichter machen, den Satz ungewöhnlicher Dinge ermöglichen oder einfach nur Spaß bereiten. In dem Vortrag werden anhand dieser kleinen Pakete exemplarisch die Möglichkeiten von LaTeX aufgezeigt. Ob Rubiks' Cubes, Taschenrechner, Schiffe versenken, Gitarrengriffe und mehr – lasst Euch überraschen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/382

Mar 28, 202643 min

Die Kryptokalypse: Post-Quanten-Kryptographie und Open Source (clt26)

Mit der Verfügbarkeit von Quantencomputern werden die aktuellen asymmetrischen Krypto-Verfahren voraussichtlich hinfällig werden. Durch den Shor-Algorithmus lassen sich beispielsweise RSA-Systeme faktorisieren und brechen. Auch wenn es aktuell noch keine funktionierenden Quantencomputer gibt, die ein RSA4096 brechen können, ist es höchste Zeit, an der notwendigen Migration hin zu Post-Quanten-Kryptographie zu arbeiten. Der Wechsel von DES zu 3DES und AES vor ca. 25 Jahren hat gezeigt, dass dieser Prozess Zeit und Ressourcen binden wird. Daher stelle ich den aktuellen Stand des Quantencomputing und der laufenden Auswahlverfahren zur Post-Quanten-Kryptographie vor. Außerdem zeige ich, welche Krypto-Systeme betroffen sind und was Open-Source-Projekte jetzt bereits tun können, um Kryptoagilität sicher zu stellen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/161

Mar 28, 202653 min

Rootless by Design: Sichere Container mit Podman und Quadlets (clt26)

Der Vortrag zeigt, wie sich Selfhosting in kleinen und mittleren Umgebungen sicher, wartbar und ohne unnötige Komplexität umsetzen lässt. Im Fokus steht Podman als docker-kompatible, daemonlose Container-Engine, die konsequent auf Linux-Standards und Sicherheit ausgelegt ist. Der Rootless-Betrieb ermöglicht es, Container ohne Root-Rechte auszuführen und so das Risiko für das Host-System deutlich zu reduzieren. Mit Quadlets werden Container als systemd-Units beschrieben und betrieben. Dienste starten automatisch, integrieren sich in bestehende systemd-Workflows und lassen sich zuverlässig überwachen, versionieren und aktualisieren – ganz ohne Kubernetes oder zusätzliche Management-Tools. Der Ansatz eignet sich für private Server, Vereine, Bildungseinrichtungen sowie kleine Organisationen, die Webdienste oder interne Anwendungen stabil betreiben möchten. Der Vortrag verbindet praxisnahe Technik mit dem Gedanken digitaler Souveränität und zeigt, wie einfache, offene Lösungen Akzeptanz gewinnen, weil sie sicher, verständlich und nachvollziehbar sind. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/207

Mar 28, 20261h 21m

Ansible Reporting (clt26)

ARA ansible reporting: Wer schon mal mit ansible, ansible-playbook.ansible-console gearbeitet hat, kennt die Ausgabe auf der Konsole oder in einem Logfile. Tritt ein Fehler auf, wirft Ansible oft einen riesigen JSON-Block aus, der escapte Newlines (\n) enthält. Das ist meist schwer zu lesen. Am Ende jedes ansible-playbook Laufs steht der PLAY RECAP: • unreachable → 0 Host nicht erreichbar – Ist noch relativ einfach zu finden. • failed → 0 Mindestens ein Task ist fehlgeschlagen. – Bei welchen Task? • rescued → 0 Ein block/rescue hat einen Fehler aufgefangen. – Wo und welchen? Jetzt geht die Suche los! Entweder in der Console oder im Log, das kann schon eine Herausforderung sein. ARA ist ein Analyse-, Protokollierungs- und Reporting-System mit folgenden Aufgaben: • Sammeln: Die Ergebnisse eines bereits laufenden oder abgeschlossenen Laufes • Archivieren : Alle Daten in einer durchsuchbaren Datenbank speichern. • Visualisieren: Die Ergebnisse über eine Web-UI&cli darstellen ARA bietet sich auch an, wenn ansible-pull oder ansible-rulebook verwendet werden. Im Vortrag geht es um: * Installation und Erstkonfiguration von ARA * Kennenlernen der Webui & Console * Records, Labels * pull & rulebook Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/270

Mar 28, 20261h 12m

Zahlen, Daten, Fakten zur Nutzung von OSS in Deutschland (clt26)

Wie wird Open-Source-Software in Deutschland tatsächlich eingesetzt? Der vierte Bitkom Open Source Monitor liefert erneut umfassende Einblicke in die Verbreitung, Nutzung und Bedeutung von OSS in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Im Fokus stehen die Ergebnisse der aktuellen Studie, die den Status Quo, Einsatzszenarien, Herausforderungen und Trends im Vergleich zu den Vorjahren beleuchten. Neben der Privatwirtschaft wird auch ein besonderer Blick auf die Digitalisierung von Verwaltung und öffentlichen Institutionen geworfen. Welche Rolle spielen offene Technologien angesichts wachsender Anforderungen an Unabhängigkeit, Transparenz und Innovationsfähigkeit? Was sind Erfolgsfaktoren – und wo gibt es noch Hürden? Der Vortrag bietet eine fundierte Orientierung zur aktuellen Nutzung von Open Source in Deutschland und macht sichtbar, welche Potenziale noch gehoben werden können – ganz im Sinne des Konferenzmottos, das offene Lösungen als Schlüssel für eine zukunftsfähige digitale Landschaft begreift. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/282

Mar 28, 202657 min

Linux Name­spaces (clt26)

Namespaces gibt es im Linux Kernel seit mehr als zwanzig Jahren. Sie bilden die Grundlage für Container, werden aber auch in Browsern und anderen Anwendungen verwendet. Wir wollen uns diese Kernel-Schnittstelle genauer anschauen, um ein besseres Verständnis für ihre Nutzungsmöglichkeiten und Grenzen dieser Funktionalität zu erhalten. Nach einem Überblick, wo sie überall verwendet werden, schauen wir uns die einzelnen Namespaces sowie ihre Eigenheiten nacheinander an. Ein Fokus des Vortrages liegt auf der Verwendung von Namespaces durch normale Nutzer (nicht root). Während die Einführung recht allgemein gehalten ist, werden im Laufe des Vortrages Berührungspunkte zu mehreren anderen Kernel-Schnittstellen aufgezeigt. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/255

Mar 28, 202651 min

3D-Druck mit Open Source (clt26)

Um mit einem 3D-Drucker Teile herstellen zu können, wird ein ganzer Zoo an Software – und natürlich der Drucker selbst – benötigt. Mittlerweile ist das Hobby des 3D-Drucks stark kommerzialisiert: Hersteller bieten, neben den eigentlichen Geräten, ein Ökosystem an Software, Apps und Zubehör. Auf der einen Seite sorgen solche All-inclusive-Lösungen für eine niedrige Einstiegshürde. Auf der anderen Seite kauft man sich dabei unter Umständen tief in ein geschlossenes System ein. Dabei gibt es für eigentlich alle Teile dieses Prozesses quelloffene Optionen. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Open-Source-Lösungen für die verschiedenen Schritte des 3D-Druckes: - Erstellen und Bearbeiten von 3D-Modellen - Übertragen der Modelle in Maschinencode (slicing) - Software auf dem Drucker selbst bzw. zum Fernsteuern eines Druckers - quelloffene 3D-Drucker Für jeden dieser Schritte wird ein Überblick über die verfügbare Software und Systeme gegeben. Es werden Vor- und Nachteile aufgezeigt und, wo möglich, eine (Live-) Demo gegeben. Am Ende des Vortrags bleibt Zeit für Fragen und eigene Vorschläge. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/397

Mar 28, 202656 min

Freie Bildung – Diagramme textbasiert (clt26)

Der Vortrag startet mit einem kurzen Verweis auf den Vortrag 2025 zum Thema OER (Markdown/LiaScript). Es wird ein Überblick über die Möglichkeiten aufgezeigt, Grafiken und Diagramme textbasiert zu erstellen: Von einfachen Werkzeugen wie Mermaid, PlantUML und Graphviz bis hin zu recht schwierigen wie PGF/TikZ. Die Werkzeuge Mermaid und PlantUML/Graphviz werden ausführlich im Vortrag vorgestellt. Dazu gehören auch die Einsatzmöglichkeiten bspw. in Dokumenten oder der Dokumentation direkt in github. Zusätzlich gibt es eine Beispielsammlung mit Vorlagen, welche unter freier Lizenz genutzt werden können. Zum Ende wird das Abschlussprojekt unseres Azubis vorgestellt: ein Aufgaben- und Prüfungstrainer mit KI-Unterstützung, in dem die Grafiken mit den oben erläuterten Werkzeugen erstellt werden. Das Projekt ist Open Source und wird aktuell eher im IT-Schwerpunkt eingesetzt. Nahezu alle eingesetzten Sofwareprodukte sind Open Source. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/402

Mar 28, 202653 min

Stolpersteine bei der Beratung zum Umstieg auf Linux (clt26)

Das Thema digitale Souveränität ist in aller Munde. Man ist sich einig: Es muss etwas getan werden. Doch sobald die Entscheidung fällt, konkret etwas zu ändern, tauchen neue Fragen auf. Der Umstieg auf ein Linux-basiertes System ist eine der besten Möglichkeiten, die Souveränität über die eigenen Geräte und Daten zurückzugewinnen. Doch was sollte man Familie, Freunden oder Fremden mit auf den Weg geben, damit der Umstieg möglichst reibungslos gelingt? Wie lassen sich Berührungsängste abbauen, die passende Distribution finden und wichtige Anwendungen umziehen? Und wie erklärt man bislang unbekannte Konzepte wie die Paketverwaltung verständlich, um Nutzerinnen und Nutzer zu einer selbstständigen Arbeitsweise zu befähigen? Darüber hinaus gilt es, weitere Aspekte zu berücksichtigen, denn der Umstieg auf Linux ist kein automatischer Garant für Datenschutz und digitale Souveränität. In diesem Vortrag werden Erfahrungen, Richtlinien und Tipps vorgestellt, die bei der Beratung zum Umstieg auf Linux unterstützen. Sie basieren auf unserer Arbeit mit Kundinnen und Kunden sowie den Erkenntnissen aus dem Digital Independence Day, aus denen wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst haben. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/366

Mar 28, 202654 min

OP-TEE: Offene Sicherheit für ARM – Ein Einblick (clt26)

In einer Welt, in der die digitale Souveränität zunehmend von vertrauenswürdiger Hardware abhängt, spielen Trusted Execution Environments (TEEs) eine zentrale Rolle. Dieser Vortrag betrachtet OP-TEE (Open Portable Trusted Execution Environment), ein Open-Source Sicherheitsbetriebssystem für die „Secure World“. Der Vortrag beleuchtet dabei folgende Punkte: - System-Architektur: z. B wie Prozesse vom normal-world Linux-System (Rich Execution Environment) getrennt werden - Interaktion zwischen normal- und secure-world - Praxisbeispiele mit Hands-On-Demos z. B. zur Schlüsselverwaltung Der Vortrag richtet sich an Entwickler und Enthusiasten, die verstehen wollen, wie Sicherheit „unter der Haube“ moderner eingebetteter Systeme funktioniert und wie man diese mit Open-Source-Software bereitstellen kann. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2026/de/programm/beitrag/388

Mar 28, 202656 min