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Chaos Computer Club - archive feed

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#MappingMtUshba: Eine Wanderkarte mit OSM-Daten (fossgis2022)

Mitten im Großen Kaukasus gelegen, ist die historische Region Swanetien ein aufstrebendes Tourismusziel mit viel Historie und malerischen Landschaften. Für die Region um die Stadt Mestia mit dem markanten Doppelgipfel der Ushba soll eine neue Alpenvereinskarte entstehen. Basis für die Karte sollen unter anderem OpenStreetMap-Daten Verwendung bilden, welche durch Feldarbeit verbessert wurden. Im Vortrag wird zusätzlich zur Kartenherstellung die Datenerfassung im Feld thematisiert. Mitten im Großen Kaukasus gelegen, ist die historische Region Swanetien ein aufstrebendes Tourismusziel mit viel Historie und malerischen Landschaften. Für die Region um die Stadt Mestia mit dem markanten Doppelgipfel der Ushba soll eine neue Alpenvereinskarte entstehen. Basis für die Karte sollen unter anderem OpenStreetMap-Daten Verwendung bilden, welche durch Feldarbeit verbessert wurden. Im Vortrag wird zusätzlich zur Kartenherstellung die Datenerfassung im Feld thematisiert. Unter dem Hashtag #MappingMtUshba erfolgte das gemeinsame Editieren von OpenStreetMap vor Ort und im Nachgang. Des Weiteren wird die Vorbereitung der Feldarbeit mit der Erstellung von Feldbüchern, die Erfahrungen beim Mappen vor Ort und die Ideen für das weitere Vorgehen bei der Kartenproduktion vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/TMSM33/

Mar 10, 202244 min

Einer für Alle - Ein „kompletter“ OSM-Stack auf Docker-Basis für den Einsatz im radiologischen Notfallschutz - (fossgis2022)

Der Vortrag beleuchtet die Architektur und das Betriebskonzept eines „kompletten“ container-basierten OSM-Stacks und geht dabei insbesondere auf spezifische – für den Betrieb im Notfallschutz benötigte - Erweiterungen einzelner Teilkomponenten ein. Als Beispiel einer solchen Erweiterung wird die Umsetzung eines Dienstes zur Optimierung des Flottenroutings vorgestellt. Dieser Dienst wird genutzt um im Ereignisfall mehrere Messteams mit ihren Fahrzeugen und Messaufträgen zu koordinieren. In einem radiologischen Notfall koordiniert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Teil des "Radiologischen Lagezentrum des Bundes" (RLZ) bundesweite Messungen der Radioaktivität in der Umwelt und nimmt selbst Messungen vor. Die Messungen der stationären Messsonden des ODL-Messnetzes werden dabei schnellstmöglich durch mobile Messungen ergänzt, um die Radionuklide am Boden identifizieren und die betroffenen Gebiete besser eingrenzen zu können. Mithilfe der Messergebnisse und Informationen zur Quelle der freigesetzten Radioaktivität erstellt das BfS ein radiologisches Lagebild. So sollen den Katastrophenschutzbehörden zeitgerecht Informationen vorliegen, die ein schnelles und gezieltes Eingreifen zum Schutz der Bevölkerung ermöglichen. Da nahezu alle zur Erfüllung der Aufgabe verwendeten Daten einen geographischen Bezug besitzen, spielt die Darstellung des räumlichen Kontextes eine entscheidende Rolle. Hierzu ist neben den Fachdaten eine geeignete Bereitstellung von aktuellen Geobasisdaten und darauf aufbauenden Diensten unerlässlich. Dies gilt neben der reinen Visualisierung auch für geeignete Verkehrsnetzdaten zur Koordinierung der Messungen des Bundes und der Länder sowie anderer an der Bewältigung des Notfalls beteiligten Organisationen. Karten-, Such- und Routingdienste basieren im BfS im Wesentlichen auf OpenStreetMap-Daten, ihre permanente Verfügbarkeit ist für den Betrieb im Notfallschutz unerlässlich. Das BfS setzt bei der Umsetzung seiner Software-Komponenten verstärkt auf Container-Technologie um seine Systemkomponenten flexibel in unterschiedlichen Architekturen betreiben zu können. Die genannten Dienste - ergänzt um OGC-Services auf OSM-Datenbestand – wurden als vernetzte Docker-Container implementiert, der Datenbestand wird dabei permanent automatisch aktualisiert. Der OSM-Stack kombiniert mehrere OpenSource-Bibliotheken wie PostgreSQL, Tirex, Photon, Openrouteservice, VROOM und Geoserver. Insbesondere für die angesprochene Aufgabe der Messdienstkoordination von Bund und Ländern wurde die Teilkomponente Routenoptimierung um notfallschutzrelevante Funktionalitäten ergänzt. Der Vortrag beleuchtet die Architektur des OSM-Stacks, und geht dabei insbesondere auf spezifische – für den Betrieb im Notfallschutz benötigte - Erweiterungen einzelner Teilkomponenten ein. Dier Kombination von Standardprodukten aus dem OSM-Umfeld in einer vernetzten Master- und Service-Host Architektur stellt "out-of-the-box" zahlreiche auf OSM-Daten basierende Services mit kontinuierlicher Datenaktualisierung für den redundanten Betrieb bereit. Zur Erfüllung seiner Aufgaben im radiologischen Notfallschutz setzt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) konsequent auf eine OpenSource-Strategie. Dies gilt nicht nur für diverse Applikationen, sondern auch für die im Notfallschutz benötigten Basisdienste wie Karten-, Such- und Routingdienste. Alle genannten Dienste basieren im BfS im Wesentlichen auf OpenStreetMap-Daten, ihre permanente Verfügbarkeit ist für den Betrieb im Notfallschutz unerlässlich. Aus diesem Grund wurde für die genannten Dienste - ergänzt um OGC-Services auf OSM-Datenbestand - ein „kompletter“ OSM-Stack auf Docker-Basis implementiert. Der OSM-Stack ist unter der GPLv3 lizensiert und wird über https://github.com/OpenBfS/osm-stack veröffentlicht. Die einzelnen Docker-Container des Stacks sind für die Anforderungen des BfS vorkonfiguriert, können jedoch – entsprechend der individuellen Anforderungen - leicht angepasst werden. Der Sprecher ist wissenschaftlicher Referent am Bundesamt für Strahlenschutz im Fachgebiet „Koordination Notfallschutzsysteme“. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/XT3V3K/

Mar 10, 202228 min

Mit OSM die Verkehrswende begleiten – Tagging, Tools und Analysen (fossgis2022)

Die Verkehrswende kommt im Stadtbild an: Neue Radwege, geschützte Kreuzungen und alle drei Monate ein neuer Anbieter für Elektro-Tretroller. Wir zeigen, wie OSM mit diesen Entwicklungen Schritt halten kann und berichten über detaillierte Tagging-Schema, Analysemöglichkeiten und das Potential von OSM im Verkehrsplanungs- und Stadtentwicklungsprozess. In Städten und Gemeinden wird die Verkehrswende im Stadtbild sichtbar. Es entsteht neue Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr, ÖPNV und neue Mobilitätsformen. Der verfügbare Straßenraum wird neu aufgeteilt. Mit der detaillierten Erfassung des Straßen- und Parkraums in OpenStreetMap können wir diese Entwicklungen nicht nur dokumentieren und damit für das gesamte OSM-Ökosystem (wie Routing-Anwendungen) nutzbar machen, sondern OSM auch als Planungs- und Analysewerkzeug einsetzen. So können wir auswerten, wo Veränderungen stattfinden und wo diese noch nötig sind. Dabei ist immer wieder die Kreativität der OSM-Community gefordert, um neue Tagging-Schema für „modale Filter“, „Elektrokleinstfahrzeuge“, „Protected Bike Lanes“ oder „Radfahrstreifen in Mittellage“ zu entwickeln. Für all das hat sich vor knapp drei Jahren in der Berliner OSM-Community eine „Verkehrswendegruppe“ gefunden. Sie hat das Ziel, die Mobilitätswende aus einem OSM-spezifischem Blickwinkel zu durchdenken. Wir demonstrieren in unserem Vortrag einige Ansätze und Ergebnisse zu den Themen Fahrrad- und Autoparkplätze; zur detaillierten Erfassung von Rad- und Gehwegen; zur Erfassung von Risiken und Barrieren für Rad- und Fußverkehr; und wie man diverse Leihkonzepte in OSM darstellen kann. Wir zeigen dabei, wie die erweiterten Daten in OSM für Analysen, für den Planungsprozess aber auch für Visualisierungen und Routing genutzt werden können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/ENTN8J/

Mar 10, 202226 min

OpenGeoResearch - Eine partizipative Plattform für wissenschaftliche raumbezogene Fragestellungen (fossgis2022)

Die Akquise von Forschungsfragen mit Raumbezug erfolgt derzeit meist unter WissenschaftlerInnen. Dabei begegnet jedermann in seinem Alltag einer Vielzahl von interessanten und unerforschten Phänomenen mit Raumbezug. Das Projekt OpenGeoResearch schafft eine Plattform, die BürgerInnen animiert, im Austausch mit den Experten aus den Geowissenschaften Ideen zur raumbezogenen Forschung zu entwickeln. OpenGeoResearch ist eine Crowd Sourcing-Plattform zur Akquise und Beantwortung von raumbezogenen Forschungsfragen. Partizipation von BürgerInnen an der raumbezogenen Wissenschaft steht dabei im Vordergrund. Mit Hilfe der digitalen Plattform soll der Austausch zwischen BürgerInnen und den raumbezogenen Wissenschaften ermöglicht werden. Aus technischer Sicht setzt OpenGeoResearch hierzu auf offene Standards wie die OGC SensorThings API und Open Source Software. Für die Veröffentlichung und Betrieb im BMBF-Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! wurde eine Smartphone-App zur Akquise von raumbezogenen Forschungsfragen im Feld entwickelt. Eine Browser-basierte Kartenanwendung dient dazu die eingegangenen Forschungsfragen zu visualisieren. Zudem können die Forschungsfragen kategorisiert, gefiltert, kommentiert oder auch beantwortet werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/PV7LTS/

Mar 10, 202227 min

Verwendung von gesammelten Informationen aus bürgerschaftlichen Engagements bei der Routenplanung für Fahrradfahrer (fossgis2022)

In unserem Vortrag werden wir einen prototypischen Prozessablauf vorstellen, wie auf Basis von Offenen Daten und Open Source Software eine Fahrradroutenplanung um die Informationen aus bürgerschaftlichen Engagements angereichert werden kann. In einigen Städten und Kommunen existieren sie bereits: Mängelmelder oder digitale Werk-zeuge für die Verkehrswende. Die Portale haben dabei das Ziel, dass dort in einer einfachen Art und Weise beispielsweise Schlaglöcher oder riskante Verkehrsführungen in der vorhandenen Radinfrastruktur oder auf Fußgängerwegen gemeldet werden können. Im Normalfall werden die Informationen von engagierten Bürgern freiwillig erfasst und in den Portalen an-schließend auf einer Karte visualisiert. Betroffene Gemeinden haben dadurch die Möglichkeit auf die Meldungen zu reagieren und, falls erforderlich, Maßnahmen zu ergreifen. Weitere Möglichkeiten, die gesammelten Informationen beispielsweise direkt bei der Ermittlung einer Fahrradroute oder Fußgängerweg zu verwenden bzw. zu berücksichtigen, bestehen nicht. In unserem Vortrag werden wir einen prototypischen Prozessablauf vorstellen, wie auf Basis von Offenen Daten und Open Source Software eine Fahrradroutenplanung um die Informationen aus bürgerschaftlichen Engagements angereichert werden kann. Neben der Vorstellung der verwendeten Geodaten und Informationen, wird die Integration in der Routing Software präsentiert. Die in unserem Falle genutzten Informationen sollen die Routenplanung sowohl positiv wie auch negativ beeinflussen können. Anhand von verschiedenen Beispielen wird der vorgestellte Prozess mit seinen Vor- und Nachteilen diskutiert. Der Vortrag schließt mit einem einen Ausblick auf mögliche Optimierungen und Überarbeitungen ab. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/EX79SS/

Mar 10, 202224 min

Einsatz von FOSS bei der Hochwasserhilfe im Juli 2021 (fossgis2022)

Rheinland-Pfalz benötigte nach dem Starkregenereignis vom 15.07.2021 dringend eine IT-Lösung, um die Bedürfnisse der Betroffenen mit den Hilfsangeboten der freiwilligen Helfer abzugleichen. Auf Initiative des Opferschutzbeauftragten des Landes, wurde am 18.07. mit dem Aufbau eines zenralen Fluthilfe-Portals auf Basis des bewährten FOSS-Krisenmanagementsystems Sahana Eden begonnen. Im Vortrag werden die Entwicklung und die Funktionsweise des Systems anhand praktischer Beispiele vorgestellt. Rheinland-Pfalz setzt beim COVID-19 Krisenmanagement seit Anfang 2020 auf die FOSS Sahana Eden. Das Gesundheitsministerium betreibt in dem Kontext die ca. 20.000 Personen umfassende Freiwilligendatenbank, das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung das zentrale COVID-19 Teststellenportal. Nach dem Starkregenereignis am 15.07.2021, benötigte das Land dringend eine IT-Lösung, um die Bedürfnisse der Betroffenen, sowie die Hilfsangebote der freiwilligen Helfer abzugleichen. Auf Initiative des Opferschutzbeauftragten wurde auf der gleichen Software-Basis - innerhalb weniger Tage - das "Fluthilfeportal" des Landes umgesetzt. Das System konnte schon am 21.07. freigeschaltet werden, und es haben sich insgesamt mehr als 15.000 Personen registriert. Um einerseits die Suche nach Hilfsangeboten zu erleichtern und andererseits die räumliche Verteilung des aktuellen Bedarfs vor Ort besser einschätzen zu können, wird das Kartenmodul von Sahana Eden genutzt. https://fluthilfe.rlp.de about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/UH3QUT/

Mar 10, 202226 min

InGridEditor – Next Generation: Ein neues Open Source-Werkzeug (nicht nur) zur Erfassung von INSPIRE-konformen Metadaten (fossgis2022)

Unter dem Dach des Bund-Länder-Kooperationsprojekts „InformationGrid (InGrid)“ findet zurzeit eine Neuentwicklung der Metadatenkomponente des Systems statt. Die Anwendung wird den aktuell in allen Landesverwaltungen sowie in verschiedenen Bundesinstitutionen eingesetzten „InGrid-Editor“ ersetzen und die web-basierte Erfassung, Pflege und Verteilung von Metadaten verschiedener fachlicher Ausrichtungen erlauben. Unter dem Dach des Bund-Länder-Kooperationsprojekts „InformationGrid (InGrid)“ findet zurzeit eine Neuentwicklung der Metadatenkomponente des Systems statt. Die Anwendung wird den aktuell in allen Landesverwaltungen sowie in verschiedenen Bundesinstitutionen eingesetzten „InGrid-Editor“ ersetzen und die web-basierte Erfassung, Pflege und Verteilung von Metadaten verschiedener fachlicher Ausrichtungen erlauben, z.B.: - INSPIRE-/GDI-DE-/AdV-konforme Metadaten von Geodaten und Geodatendiensten - Metadaten zu Offenen Daten (Open Data) gemäß DCAT-AP.DE zur Anlieferung an GOVDATA.DE - Metadaten zu UVP-Vorhaben, Raumordnungsverfahren nach ROG mit UVP sowie Linienbestimmungen nach Bundesfernstraßengesetz oder Landesstraßenrecht - Metadaten zu Literatur, Projekten, Informationssystemen, Datensammlungen, etc. In der Präsentation werden der aktuelle Umsetzungsstand sowie weitere spannende Entwicklungen aus dem Umfeld der InGrid-Kooperation vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/VUBHXV/

Mar 10, 202227 min

GeoNetwork UI: Eine andere Sicht auf die (Meta-)Daten (fossgis2022)

GeoNetwork bildet seit vielen Jahren als Metadatenkatalog eine grundlegende Komponente in zahlreichen Geodateninfrastrukturen. Um die Weiterentwicklung einer Benutzeroberfläche mit modernen JavaScript-Features zu ermöglichen wurde 2020 das Projekt GeoNetwork UI ins Leben gerufen. Dieser Vortrag präsentiert den Ansatz und die aktuellen Entwicklungen des Projekts. GeoNetwork ist als Metadatenkatalog und offizielles OSGeo-Projekt im FOSSGIS-Umfeld ein fester Begriff. Während der Kern der Anwendung im Backend liegt, ist der Funktionsumfang des Frontends mit der Zeit ebenfalls stark gewachsen. Eine Weiterentwicklung der auf AngularJS basierenden UI wurde in der jüngeren Vergangenheit jedoch zu einer immer größeren Herausforderung. Der Support für AngularJS lief im Sommer 2021 aus und eine Nutzung neuer JavaScript Features erwies sich in der aktuellen Architektur als schwierig. Eine komplette Migration zu einem neuen JavaScript-Framework würde enorme zeitliche und finanzielle Ressourcen binden. So entstand 2020 das Projekt „GeoNetwork UI“. Die Idee des Projektes ist es, eine alternative Benutzeroberfläche für GeoNetwork in einer eigenständigen Anwendung bereitzustellen. Dabei wird nicht das Ziel verfolgt, die bestehende UI komplett zu migrieren, sondern sie zu ergänzen. Ein Hauptziel ist die einfache Entwicklung von neuen Funktionalitäten. Hierbei wird der Ansatz von Monorepositories genutzt, d.h. verschiedene Anwendungen befinden sich im gleichen Code Repository. Die Logik wird in verschiedenen Modulen durch sogenannte Smart Components bereitgestellt, an denen sich die Anwendungen bedienen können. Das erlaubt es, aus den gleichen Bausteinen sowohl umfangreiche Portal Anwendungen zu bauen, als auch Mini-Apps, die nur den für sie notwendigen Code beinhalten. Solche Mini-Apps können schließlich als Web Components verpackt werden und leicht in andere Anwendungen eingebunden werden. Denkbar wäre hier zum Beispiel eine einfache Suchmaske, die in einem bestehenden CMS ihren Platz finden soll. Technisch basiert GeoNetwork UI auf Angular 12, dessen dependency injection es erlaubt bereits existierende Logik zu überschreiben und für spezielle Anwendungslogik zu implementieren. Auch die visuelle Erscheinungsform lässt sich mittels CSS-Variablen anpassen und ermöglicht Theming direkt im Browser. Eine CSS-Bibliothek, die dies unterstützt, ist das genutzte Tailwind-CSS. Im vergangenen Jahr wurde eine solide Codebasis im Projekt entwickelt, aus der bislang zwei Anwendungen hervorgegangen sind: Der Datafeeder stellt eine einfache Möglichkeit bereit, Geodaten in eine Geodateninfrastruktur hochzuladen. Über einen intuitiven, geführten und bewusst einfach gehaltenen Wizard beschreibt der Benutzer die Geodaten. Diese Informationen werden in einen Metadateneintrag im GeoNetwork überführt. Automatisiert werden die Geodaten in die Datenbank geladen und als Layer im GeoServer publiziert. Der Datahub ist ein Open-Data-Portal, welches sich an den Metadaten von GeoNetwork bedient. Neben einer Suchfunktion und einer allgemeinen Präsentation der Metadaten, listet er Daten-Downloads und APIs auf und ermöglicht eine tabellarische, sowie kartografische Vorschau auf die Daten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/MGQFMV/

Mar 10, 202226 min

Das NexSIS Projekt: Ein Open-Source GIS für den Zivil- und Katastrophenschutz (fossgis2022)

Ziel des-Projekts NexSIS ist es eine digitale Rettungsplattform zu schaffen, die den zentralen Akteuren des Katastrophenschutzes in Frankreich ein komplettes Paket von Cloud-Diensten für den operativen Einsatz zur Verfügung stellt. Für dieses nationale Projekt mit seinen hohen technischen Anforderungen wurden explizit Open-Source basierte GIS-Lösungen gewählt. Bei großen Krisensituationen, wie dem Terroranschlag im Pariser Bataclan am 13. November 2015, wird Frankreichs Katastrophenschutz mit sehr großen Mengen an geografischen Informationen und der Notwendigkeit einer schnellen Entscheidungsfindung auf Grundlage dieser Daten konfrontiert, hierzu zählen: Ort der Anschläge, Verfügbarkeit von Einsatzfahrzeugen, Reisezeit, Verkehr und mehr; Die technischen Voraussetzungen für ein Informationssystem im SAAS-Modus, das für Notdienste bestimmt ist, sind hoch. Hierzu muss eine moderne und modulare Architektur aufgebaut werden, die den Bedürfnissen von bis zu 250.000 potenziellen Nutzern gerecht wird. Eine zentrale Anforderung an diese Lösung war ein hoher Grad an technischer Transparenz. Zudem sollte die Lösung einen modularen Aufbau haben, sowie Interoperabilität, Skalierbarkeit und einen hohen Grad an Anpassungsfähigkeit besitzen. Aufgrund dieser Anforderungen wurden gezielt Open-Source Lösungen eingesetzt um ein nationales System für das Notfallmanagement zu entwickeln. Neben dem Einsatz geeigneter Technologien sind die enge Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und Endanwendern ein weiterer Schlüsselfaktor für den Erfolg von NexSIS. Das Projekt wird von einem agil arbeitenden Team im Scrum-Modus umgesetzt. Die Rolle der Product Owner wird von Feuerwehrleuten, die eng mit GIS Experten und Open-Source Entwicklern zusammenarbeiten, übernommen. In diesem Projekt zeigen wir wie Open-Source GIS Lösungen wie PostgreSQL / PostGIS, Geoserver, und OpenLayers in der Lage sind, die vielschichtigen Herausforderungen und Anforderungen eines operativen Rettungssystems, das jeden Tag Leben retten soll, zu erfüllen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7NB9GA/

Mar 10, 202227 min

OPENER next - Per Crowd-Sourcing zu Barrieredaten im ÖPNV (fossgis2022)

OPENER next ist ein vom BMVI gefördertes Projekt mit dem Ziel einer deutschlandweit übertragbaren, standardisierten Erfassung von Barrieredaten an Haltestellen im ÖPV. Erfasst werden sollen die Daten direkt in OSM mit Hilfe einer im Projekt entwickelten Open-Source-Anwendung mittels Crowd-Sourcing durch Bürgerinnen und Bürger. Die Bundesregierung hat im Personenbeförderungsgesetz festgelegt, dass der Öffentliche Nahverkehr barrierefrei sein muss. Für viele (kleinere) Verkehrsunternehmen stellt die konsequente Umsetzung aber eine große Herausforderung dar. Daher werden zur Unterstützung der Zielerreichung im Projekt OPENER next Lösungen zur deutschlandweit übertragbaren, standardisierten Erfassung von Barrieredaten (Bordsteinhöhe, Blindenleitstreifen etc.) an Haltestellen im ÖPV erarbeitet. Wesentliche Kernpunkte sind dabei die Sicherstellung der Datenqualität, die offenen Bereitstellung der erhobenen Daten und deren weiterführende Anwendung (u.a. barrierefreie Reisebeauskunftung). Ein wichtiger Aspekt des Vortrages ist die im Projekt entwickelte Open-Source-Anwendung zur Erfassung von Barrieredaten. Ausgehend von dem im Vorgänger-Projekt (OPENER: FOSSGIS 2020) gesammelten Erkenntnissen wird auf die vollkommen neuentwickelte Anwendung eingegangen. Wesentlich dabei ist das zugrunde liegende Framework Flutter, welches eine Kompatibilität mit allen relevanten (mobilen) Plattformen sicherstellt, um einen möglichst großen Anwenderkreis zu haben. Einen weiteren wichtigen Teil des Vortrags nimmt die enge Verknüpfung der Anwendung mit OSM ein. Zum Beispiel werden für die Erfassung der vom DELFI e.V. definierten Barrieredaten größtenteils bestehenden OSM-Tags verwendet [1]. Für Barrieredaten, bei denen die bestehenden OSM-Tags nicht passend waren, wird ein Community-Prozess zwecks Standardisierung gestartet. Des Weiteren wird darauf eingegangen, wie die von der Anwendung direkt auf den offiziellen OSM-Servern erfassten Barrieredaten in die Produktivsysteme von Verkehrsverbünden überführt werden, z.B. zwecks Beauskunftung barrierefreier Reiseketten. [1] [OSM-Wiki](https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DELFI_Attribute_-_Barrierefreiheit_im_%C3%96ffentlichen_Personenverkehr) https://openernext.de https://github.com/OPENER-next about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/A3P3MB/

Mar 10, 202223 min

LERC, ein innovativer Kompressionsalgorithmus für Rasterdaten (fossgis2022)

Der von Esri entwickelte LERC-Algorithmus (Limited Error Raster Compression) ist ein hoch effizienter, innovativer Ansatz um Rasterdaten zu komprimieren. Für die meisten Nutzer ist LERC wohl noch ein magisches Buch mit sieben Siegeln und es ist Zeit dies zu ändern! In diesem Vortrag wird die Funktionsweise des Algorithmus erklärt und seine Auswirkungen anhand von praktischen Beispielen demonstriert. Der von Esri entwickelte LERC-Algorithmus (Limited Error Raster Compression) ist ein hoch effizienter, innovativer Ansatz um Rasterdaten zu komprimieren. Im Unterschied zu etablierten Kompressionsalgorithmen wie LZW oder DEFLATE, welche die räumliche Nachbarschaft nur in einer einzigen Dimension berücksichtigen ("was für Werte sehe ich von links nach rechts"), betrachtet LERC räumlich benachbarte Datenwerte in kleinen <em>zweidimensionalen</em> Blöcken, um diese mit möglichst wenigen Bits und Bytes abzuspeichern, grob gesagt. Eine häufig anzutreffende starke Ähnlichkeit zwischen räumlich benachbarten Werten (Autokorrelation) wird also berücksichtigt und ausgenutzt. LERC kann sowohl verlustfrei als auch verlustbehaftet komprimieren, wobei im letzteren Fall eine <em>maximale Fehlertoleranz</em> festgelegt werden kann. LERC ist patentiert, durch die Veröffentlichung unter der Apache Software Lizenz aber FOSS und ohne besondere Einschränkungen nutzbar. <a href="https://www.osgeo.org/projects/lerc-limited-error-raster-compression/">LERC ist ein OSGeo-Projekt</a>. In GDAL ist der Algorithmus seit Version 3.3 nutzbar (vorher musste man GDAL mit speziellen Regeln selbst kompilieren). Für die meisten Nutzer ist LERC wohl noch ein magisches Buch mit sieben Siegeln und es ist Zeit dies zu ändern! In diesem Vortrag wird die Funktionsweise des Algorithmus erklärt und seine Auswirkungen anhand von praktischen Beispielen demonstriert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7FYNDC/

Mar 10, 202226 min

Aktuelles zum GBD WebSuite Projekt (fossgis2022)

Die GBD WebSuite ist eine Open Source WebGIS Plattform zur Geodatenverarbeitung und ein noch recht junges Projekt. Sie wird seit 2017 als Docker Image plattformunabhängig in bestehende IT-Infrastrukturen integriert und besteht aus einer Server-Komponente mit einem responsiven Client. Neben der Visualisierung und Bereitstellung von OGC- und INSPIRE-Diensten integriert die GBD WebSuite u.a. MapProxy und QGIS Server Funktionalität - siehe https://gbd-websuite.de. Die GBD WebSuite ist eine Open Source WebGIS Plattform zur Geodatenverarbeitung und ein noch recht junges Projekt. Sie wird seit 2017 als Docker Image plattformunabhängig in bestehende IT-Infrastrukturen integriert und besteht aus einer Server-Komponente mit einem responsiven Client. Neben der Visualisierung und Bereitstellung von OGC- und INSPIRE-Diensten integriert die GBD WebSuite u.a. MapProxy und QGIS Server Funktionalität - siehe https://gbd-websuite.de. Wir möchten im Rahmen des Vortrags aktuelle Neuerungen präsentieren und einen Ausblick auf für kommende Versionen geplante Funktionalität und Feature geben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/SFUEVG/

Mar 10, 202227 min

Eine App, die in Hamburg ÖPNV und Bike miteinander verknüpft (fossgis2022)

Im Rahmen des ITS entwickelten wir von der Trufi Association e.V. eine App um Radfahrenden das Fahren im ÖPNV zu erleichtern. Wir entwickelten die "Nicht Ohne Mein Rad Hamburg" auf Basis unseres bekannten Trufi Cores. Alles basiert auf FOSS und Eigenentwicklungen wurden als FOSS freigegeben. Unsere "Nicht Ohne Mein Rad Hamburg" soll es Radfahrenden Hamburgern ermöglichen zu wissen wann sie mit dem Rad den Hamburger Nahverkehr nutzen dürfen wie auch sonst fahrradfreundliche Routen zu finden. Die Sperrzeiten, die den Radfahrenden in Hamburg ein Dorn im Auge sind, werden beim Routing berücksichtigt. Wir berichten von unserer "Reise" hin zu einer funktionierenden App aber auch über die Hürden, die wir überwinden mussten und geben einen Ausblick was noch zu tun ist. https://github.com/trufi-association/hamburg-bike-app about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/UMXTWZ/

Mar 10, 202221 min

Neues von actinia (fossgis2022)

"Hallo, mein Name ist actinia. Ich wurde entwickelt, um GRASS GIS Funktionalität über eine HTTPS REST API nutzbar zu machen und um Algorithmen zu Cloud-Geodaten zu bringen. Falls Sie mich schon kennen - wissen Sie, was in den letzten 2 Jahren alles passiert ist? Eine ganze Menge! Verwendung von Zwischenergebnissen, Helm Chart, verbesserter Exporter, STAC Integration und mehr. Ich möchte Ihnen auch etwas über meinen Einsatz in verschiedenen Projekten erzählen. Also kommen Sie vorbei!" "Hallo, mein Name ist [actinia](https://github.com/mundialis/actinia_core). Einige von Ihnen kennen mich vielleicht schon. Ich wurde 2019 ein OSGeo Community Projekt und mein erster Auftritt auf einer FOSSGIS Konferenz war 2020, wo ich in einem Vortrag vorgestellt wurde. Für diejenigen, die mich noch nicht kennen - ich wurde entwickelt, um GRASS GIS Funktionalität über eine HTTPS REST API nutzbar zu machen, mit der GRASS GIS Locations, Mapsets und raum-zeitliche Daten als Ressourcen zur Verfügung stehen, um ihre Verwaltung und Visualisierung zu ermöglichen. Dadurch kann man mit mir alle Arten von Prozessierungen machen, die auch mit GRASS GIS möglich sind, wie Klassifikationen, Analysen von Zeitreihen, Erdbeobachtungsdaten, Punktwolken und viele mehr. Ich wurde entwickelt, um Algorithmen zu Cloud-Geodaten zu bringen, die täglich wachsenden großen Geodatenpools im Blick. Ich kann in einer Cloud-Umgebung installiert werden und dabei helfen, eine große Menge an Geoinformationen aufzubereiten, zu analysieren und bereitzustellen. Aber auch für diejenigen, die mich schon kennen - wissen Sie, was in den letzten 2 Jahren alles passiert ist? Eine ganze Menge! Stichworte sind: Verwendung von Zwischenergebnissen, Helm Chart, verbesserter Exporter, Überwachung der Mapset-Größe, STAC Integration und eine Aufteilung meiner Plugins inklusive Modul-Selbstbeschreibung von mehr als 500 Modulen, um nur einige zu nennen. Mit der Weiterentwicklung des openeo-grassgis-driver können Sie mit mir entweder in meiner Muttersprache oder über die openEO API kommunizieren. Ich möchte Ihnen auch ein paar interessante Fakten über meinen Einsatz in verschiedenen Projekten erzählen. Also kommen Sie vorbei!" Vortragsfolien: https://mundialis.github.io/fossgis2022/news-from-actinia/index.html Quellen: https://github.com/mundialis/fossgis2022/tree/main/news-from-actinia about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/DTPFRP/

Mar 10, 202227 min

QGIS Web Client 2 (QWC2) - Neues aus dem Projekt (fossgis2022)

Der QGIS Webclient 2 (QWC2) ist ein moderner Kartenclient, der die Erweiterungen von QGIS Server unterstützt und durch weitere Funktionen ergänzt. In Kombination mit dem qwc-services Projekt wird die QWC2 Systemumgebung um Micro-Services ergänzt. Damit ergeben sich grenzenlose Möglichkeiten WebGIS Applikationen zu bauen. Der Vortrag stellt die Grundlagen des QWC2 und die Neuerungen der vergangenen Jahre vor. Überblick über das Projekt QWC2 qwc-services. Einführung in das System QWC2 und die bestehenden Services. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/YZJD3B/

Mar 10, 202223 min

stadtnavi und Trufi-App - Mit OpenSource-Lösungen zur offenen Mobilitätsplattform (fossgis2022)

Im Rahmen des Modellstadt-Projekts “Saubere Luft” hat die Stadt Herrenberg mit Förderung des BMVI die intermodale Mobilitätsplattform stadtnavi realisiert. stadtnavi basiert auf der Digitransit-Plattform, dem intermodalen Routing-Service OpenTripPlanner (OTP). Auf Basis der Trufi-App ist stadtnavi auch als native Lösung für iOS und Android nutzbar. Als offene Mobilitätsplattform kombiniert stadtnavi öffentliche Verkehrsmittel, Fußwege, Radverkehr und PKW-Routing und Sharing-Angebote. Die intermodale Reiseauskunft stadtnavi ist eine von mehreren Maßnahmen im Rahmen des Modellstadt-Projektes „Stadtluft verbessern“, die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wurden. Herrenberg war bundesweit eine von fünf Städten, die von 2018 bis 2021 als Modellkommune für dieses Projekt ausgewählt wurde. Das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Projekt für saubere Luft hat die Entwicklung einer mobilen Webplattform ermöglicht, mit der man schnell, umweltfreundlich und völlig anonym von A nach B navigieren kann. Außerdem werden Verfügbarkeitsdaten in Echtzeit bereitgestellt was die Attraktivität eines solchen Services deutlich erhöht. Als OpenSource Lösung stadtnavi soll inspirieren und Mut machen, Mobilität völlig neu zu denken. Die White Label Lösung macht es großen und kleinen Städten leicht, die Anwendung unter ihrem Namen und Erscheinungsbild zu verwenden, um so, gemeinsam die Mobilitätswende voranzutreiben und lokale Mobilitätsangebote in einer Plattform zugänglich zu machen. Als Ergänzung zur webbasierten Plattform herrenberg.stadtnavi.de hat die Trufi Association die stadtnavi Herrenberg-App auf Basis der Trufi App entwickelt. Zwei Jahre nach dem multimodalen Routenplaner Projekt in Cochabamba (Bolivien) (2019 bereits auf der FOSSGIS präsentiert) und viel Entwicklungsaufwand durch freiwillige Helfer der NGO später, bietet die Trufi Association e.V. damit nun auch in Deutschland zwei multimodale Apps im Google und Apple Store an. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/9DPVVL/

Mar 10, 202246 min

Die Implementierung des Chinese Postman Problems im Valhalla Routing Engine (fossgis2022)

Der Routing Engine Valhalla wurde mit einer Lösung des Chinese Postman Problems erweitert. Diese Erweiterung ermöglicht es Innerhalb eines definierten Gebietes sämtliche Straßen auf dem kürzesten Weg zu befahren bzw. zu begehen. Als Teil des Projekts KADAS-Routing wurde der Routing Engine Valhalla mit einer Lösung des Chinese Postman Problems (CPP) erweitert. So kann nun innerhalb eines definierten Polygons die effizienteste Route, um sämtliche Straßen und Wege im Gebiet zu befahren, berechnet werden. Das CPP ist ein bekanntes Problem aus der Graphentheorie, wo es gilt jede Kante in einem Graphen zu besuchen und dabei die zurückgelegte Strecke zu minimieren. In der Theorie kann ein Graph entweder gerichtet, ungerichtet oder gemischt sein. In dieser Implementierung wurde das CPP für gerichtete Graphen implementiert, da dies der Darstellung von Graphen in Valhalla und der Datenstruktur von OpenStreetMap (OSM) entspricht. Letzteres bildet die Datengrundlage für die Berechnung der CPP Route. Das CPP wird über folgende separate Algorithmen abgebildet: der Floyd-Warshall Algorithmus, die Hungarian Methode, und die Hierholzer Methode. Nach erfolgreicher Implementierung der theoretischen Codebasis des CPP, bestand die größte Herausforderung darin die Routenberechnung unter Verwendung von Straßennetzen aus der Praxis (OSM) lauffähig zu machen. Ein zentrales Problem mit der Implementierung des theoretischen CPP besteht darin, dass bei realen Graphen nicht immer jede Kante von allen anderen Kanten erreichbar ist. Daher mussten diverse Erweiterungen vorgenommen werden um die Berechnung einer CPP Route unter Verwendung von OSM Daten zu ermöglichen. So sind zum Beispiel Innerhalb eines größeren Gebiets selten sämtliche Straßenabschnitte ausschließlich über die im Gebiet lokalisierten Straßen erreichbar. Häufig muss das Gebiet verlassen werden um diese sonst nicht zugänglichen Teiles des Wegenetztes zu befahren. Letztendlich konnten wir einen funktionsfähigen Prototypen des CPP in Valhalla erstellen. Neben der Funktion das zu befahrene Gebiet frei zu wählen, können auch Sperrzonen definiert werden. Nach der Wahl des Fahrzeugtyps (PKW, Fahrrad, Fußgänger, etc.) kann die CPP Route berechnet werden, die zudem eine Turn-by-Turn-Navigation mitliefert. Wir bedanken uns bei dem Auftraggeber und Sponsor Armasuisse. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/EU8RPG/

Mar 10, 202226 min

Neues und Unbekanntes in OpenLayers (fossgis2022)

OpenLayers war die erste massentaugliche quelloffene Slippy Maps Software fürs Web, und wird nach wie vor sehr aktiv weiterentwickelt. Neben den neuesten Errungenschaften zeigt dieser Vortrag auch weniger bekannte Funktionen, und all das anhand von konkreten Anwendungsbeispielen. Er richtet sich an Entscheidungsträger und Entwickler, die OpenLayers kennenlernen wollen, aber auch an jene, die an der Weiterentwicklung der Library und und an neuen Features interessiert sind. OpenLayers ist schon ein alter Hase in der Open Source Geospatial Szene. Doch das bedeutet nicht, dass die Library angestaubt wäre. Im Gegenteil! Eine aktive Entwicklergemeinde bringt das, was OpenLayers kann, laufend in Einklang mit den neuesten Web-Technologien. Aktuell ist das z.B. der zunehmende Einsatz von WebGL zur performanten Bewältigung größerer Datenmengen. Doch auch der Funktionsumfang wächst immer noch. Es kommen laufend neue Features dazu, die sich großteils aus aktuellen Trends der Szene ergeben. Vor einigen Jahren waren das z.B. Vektorkacheln, heute sind es Cloud Optimized GeoTIFFs oder die neuen OGC APIs. OpenLayers kann für ganz einfache Karten im Web eingesetzt werden, wobei es dafür einfachere Altenativen wie z.B. Leaflet gibt. Doch die wahren Stärken spielt OpenLayers in Applikationen aus, wo Benutzerinteraktionen mit den der Karte zugrundeliegenden Daten, dynamische Kartographie oder das Bearbeiten sowohl von Geometrie- als auch Attributdaten gefordert sind. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/KDVFBU/

Mar 10, 202229 min

Geoanwendungen und -verarbeitung in Rust: Ein Einstieg in die GeoRust-Community (fossgis2022)

Rust mittlerweile eine der beliebtesten Programmiersprachen, wenn es um Datenverarbeitung und Systementwicklung geht. Es vereint die Mächtigkeit und Effizienz von C++ mit einer modernen Syntax und einem robusten Typsystem. Doch die Einsetzbarkeit steht und fällt mit den verfügbaren Bibliotheken, die von der Community entwickelt werden. In diesem Vortrag zeigen wir einen Überblick über die GeoRust-Community, die dort entwickelten Bibliotheken und Anwendungen und zeigen einige Beispiele. Rust mittlerweile eine der beliebtesten Programmiersprachen, wenn es um Datenverarbeitung und Systementwicklung geht. Es vereint die Mächtigkeit und Effizienz von C++ mit einer modernen Syntax und einem robusten Typsystem. Auf StackOverflow wurde Rust zum sechsten Jahr in Folge zur beliebtesten Programmiersprache gewählt. Doch die Einsetzbarkeit steht und fällt mit den verfügbaren Bibliotheken, die von der Community entwickelt und bereitgestellt werden. Die GeoRust-Community stellt hierbei eine Vielzahl von Bibliotheken, die in Rust Crates genannt werden, bereit. Dazu gehören Simple-Feature-Primitive aus dem Geo-Crate, das zudem viele Vektor-Operationen nativ bereitstellt. Für den Datenzugriff gibt es Implementierungen auf der Vektorseite für z. B. GeoJSON, Shapefiles und FlatGeoBuffers und auf der Rasterseite unter anderem GeoTiff und NetCDF. Daneben gibt es auch Bindings, um mit wichtigen Bibliotheken wie GDAL, PROJ oder GEOS arbeiten zu können. Es gibt auch Implementierungen von räumlichen Datenstrukturen, z. B. R-Bäume und Triangulierungen. Zu guter Letzt gibt es spannenden Anwendungen wie den Vector-Tile-Server T-Rex, Simulationen wie den Verkehrssimulator A/B Street und auch Datenanalyse-Plattformen wie die Geo Engine. Somit hat man in der Regel alle Werkzeuge beisammen, um in Rust produktiv Geoanwendungen zu entwickeln. In diesem Vortrag zeigen wir einen Überblick über die GeoRust-Community, die dort entwickelten Bibliotheken und Anwendungen und zeigen einige Beispiele. Zu Beginn geben wir eine sehr kurze Einführung zu Rust und fokussieren uns dann auf Beispiele aus den verschiedenen Bibliotheken. Unser Ziel ist es, die Geo-Community neugierig auf den Einstieg in Rust zu machen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/SFT8M7/

Mar 10, 202224 min

Geodatenverarbeitung: QGIS-Modeller und Spatial-SQL gegenübergestellt (fossgis2022)

Eine Automatisierung der **Geodatenverarbeitung** ist im QGIS mit dem grafischen Modeller gut umsetzbar. Vor dem Hintergrund des einfachen Zugriffs auf Geodatenbanken, sind SQL-Skripte, z.B. in **SpatiaLite-Datenbanken** eine weitere Alternative. Die Live-Demo stellt die Umsetzung verschiedener Aufgaben der Geodatenverarbeitung mit Hilfe des grafischen Modellers im QGIS sowie über SQL in einer Spatialite-Datenbank gegenüber und thematisiert dabei Vor- und Nachteile beider Ansätze. Eine Automatisierung der **Geodatenverarbeitung** ist im QGIS mit dem grafischen Modeller gut umsetzbar. Vor dem Hintergrund des einfachen Zugriffs auf Geodatenbanken sind SQL-Skripte, z.B. in SpatiaLite-Datenbanken, eine weitere Alternative. Die Live-Demo stellt die Umsetzung verschiedener Aufgaben der Geodatenverarbeitung mit Hilfe des grafischen Modellers im QGIS sowie über SQL in einer Spatialite-Datenbank gegenüber und thematisiert dabei Vor- und Nachteile beider Ansätze. Gezeigt werden klassische Geodatenverarbeitungs-Abläufe mit Pufferungen, Verschneidungen, Gruppierungen, Geometrieverschmelzungen, Berechnungen etc. Sichtbar wird, wie SQL-Skripte an der einen Stelle mit einem vergleichbaren Konzept kompakter und effektiver sind als die Geodatenverarbeitung im GIS, es auf der anderen Seite es aber auch Abläufe gibt, die gedanklich gänzliche unterschiedliche Vorgehensweise erfordern. Allein schon dadurch, dass gleiche Begriffe in GIS und Spatial-SQL nicht immer das Gleiche bedeuten, ist der Wechsel zwischen beiden Vorgehensweisen oft eine Herausforderung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/YWSEV9/

Mar 10, 202246 min

Nutze die Streuung: Geometrische Analysen von GPS-Daten zur Klassifikation von Verweil- und Bewegungsphasen (fossgis2022)

Es wird ein neuer Algorithmus zur Erkennung von Verweil- und Bewegungsphasen vorgestellt. Dieser basiert auf geometrischen Analysen von GPS-Ortspunkten. Über zwei Monate hinweg wurde ein GPS-Testdatensatz mit Bewegungstagebuch aufgezeichnet. Hier erreicht das vorgestellte Verfahren etwa 95% Klassifikationsleistung und erkennt Stopps zuverlässig ab 90 Sekunden Dauer. Verweil- und Bewegungsphasen aus GPS-Daten zu abzuleiten ist eine typische Vorverarbeitungsaufgabe in vielen Mobilitätsanalysen. Üblicherweise werden sie mithilfe von Zeit- und Entfernungsschwellwerten identifiziert. Dieses Standardverfahren, das z.B. von Ashbrook & Starner (2002) beschrieben wurde, wird in Abwandlung bis heute in Projekten wie beispielsweise MovingPandas, scikit-mobility oder ArcGIS Pro eingesetzt. Für stark streuende oder driftende Signale führt dies jedoch zu häufigen Unterbrechungen der erkannten Phasen oder einer mangelnden Auflösung aufgrund zu hoher Schwellwerte. In diesem Vortrag wird ein neuer Algorithmus vorgestellt, der Signalstreuungen geometrisch analysiert. Streuungen entstehen durch ein ungenaues GPS-Signal, gerade längere Stopps zeigen dadurch ein sternförmiges Muster um den eigentlichen Verweilort. Diese Muster lassen sich sehr gut geometrisch untersuchen und zur Klassifikation einsetzen. Das Verfahren ist nicht auf einen festen Radius oder eine Mindestverweildauer beschränkt. Stattdessen integriert es verschiedene geometrische Ansätze, die sich gegenseitig ausgleichen können. Auch Beschleunigungsdaten können zur Analyse einbezogen werden, wodurch sich das Verfahren insbesondere für die Vorverarbeitung von Smartphone-Aufzeichnungen eignet. Um das System zu testen wurden über zwei Monate hinweg GPS-Daten aufgezeichnet und ein genaues Bewegungstagebuch geführt. Der vorgestellte Algorithmus erkennt Stopps und Trips mit etwa 95% Genauigkeit (bezogen auf die Gesamtheit aller Samples). about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/WMA73P/

Mar 10, 20225 min

Platformunabhängige Indoor-Navigations-App mit mapsforge_flutter (fossgis2022)

Wir, das DYNAMIK-Team der TU-Chemnitz, arbeiten mithilfe der Bibliothek "mapsforge_flutter" an einer einheitlichen Lösung zur Darstellung von OSM Daten für alle Endgeräte. Wir möchten euch einen Einblick in die Bibliothek, den aktuellen Forschungsstand und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten geben. Besonderen Wert legen wir dabei auf den Indoorbereich. Es gibt verschiedene Tools und Apps zur Visualisierung von OpenStreetMap-Daten. Jedoch sind diese i.d.R. auf ein Betriebssystem beschränkt oder nur im Web aufrufbar. Wir stellen die Open-Source-Projekte "mapsforge" und "mapsforge_flutter" vor, mit deren Hilfe sich platformübergreifende Apps entwickeln lassen. Dabei spielt das Framework Flutter eine zentrale Rolle. Weiterhin präsentieren wir unser Projekt bzgl. Indoornavigation als Anwendungsbeispiel. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/DWH9WK/

Mar 10, 20224 min

OSM-Lyrk-Mapstyle im Umbruch. Aktueller Stand aus dem Projekt. (fossgis2022)

Kurze Übersicht welche Erneuerungen im Lyrk-Mapstyle-Projekt dazugekommen sind. Welche Schritte im OpenSource-Projekt in umgesetzt wurden sind. Der [Lyrk-Mapstyle](https://github.com/lyrk/lyrk-mapstyle) ist ein OpenStreetMap-Kartenstyle, der auf dem OSM-Bright Style aufsetzt. Seit 2016 wurde das Projekt gestartet, wurde im Jahr 2020 in neuer Version veröffentlicht. Nach 2 Jahren Pause stehen die Anzeichen für eine neue weitere Version. Ich erkläre kurz welche Erneuerungen im Release durchgeführt wurden und wie der Lyrk-Style mit Docker-Container klarkommt. Zum Abschluss erzähle ich über die Herausforderungen, welche in der Zukunft auf das Projekt warten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/AD7DQB/

Mar 10, 20225 min

Malinki - Erstellung kartenbasierter Mobile Apps ohne Programmierung (fossgis2022)

Malinki ist eine quelloffene und konfigurierbare native mobile App, mit der raumbezogene Informationen ohne Programmieraufwand in speziell für Smartphones optimierten interaktiven Karten veröffentlicht werden können. Neben der Präsentation der Merkmale und der Architektur wird die Konfiguration und Nutzung der App demonstriert. Smartphones sind die am meisten genutzten Endgeräte, um Daten aus dem Internet zu konsumieren. Geodaten können auf Smartphones entweder über Web-GIS oder per hybride bzw. native Apps in interaktiven Karten bereitgestellt werden. Verschiedene quelloffene als auch proprietäre SDKs, Libraries und Frameworks unterstützen die Entwicklung kartenbasierter mobile Apps. Allen gemein ist jedoch der nötige Entwicklungsaufwand. Malinki dagegen ist eine fertig entwickelte native mobile App, in der rein konfigurativ Geodaten über Standardschnittstellen integriert werden können. Eine zeit- und kostenintensive Entwicklung zur Erstellung einer nativen mobile Apps ist mit Malinki nicht nötig. Im Ergebnis erhält man eine App mit einer speziell auf Smartphones optimierten Kartendarstellung. Im Vortrag werden die Merkmale und die Architektur Malinkis präsentiert, ehe die Konfiguration einer neuen auf Malinki basierenden App demonstriert wird. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/B8ASEH/

Mar 10, 202226 min

Hast du deine OpenStreetMap-Prioritäten schon gesetzt? (fossgis2022)

Eine Priorisierung (Gewichtung, Ranking) von OpenStreetMap-Objekten ist nützlich, wenn die Zeit oder der Platz beschränkt sind. Beim Kartieren kann man Gewichtungen verwenden, um die wichtigen Objekte und Fehler zuerst abzuarbeiten. In der Geovisualisierung kann man Gewichtungen verwenden, um wichtige Merkmale auszuwählen. Mit QRank ist ein Ranking verfügbar, das auf sich auf Wikidata und Wikipedia stützt. Auch Nominatim nutzt Wikipedia. Lassen sich diese Rankings nochmals verbessern? Eine Priorisierung (Gewichtung, Ranking) von OpenStreetMap-Objekten ist immer dann nützlich, wenn die Zeit oder der Platz beschränkt sind. Beim Kartieren (Mappen) und auch beim Kontrollieren kann man Gewichtungen verwenden, um die wichtigen Objekte und Fehler zuerst abzuarbeiten. In der Kartographie bzw. Geovisualisierung kann man Gewichtungen verwenden, um wichtige Merkmale hervorzuheben oder auszuwählen, so wie das die Burgen-Dossier Karte macht, um zu entscheiden, welche Burgen und Schlösser ein großes Symbol verdienen. Mit QRank ist ein Ranking als Open Data verfügbar, das auf sich auf Wikidata und Wikipedia stützt. Auch Nominatim nutzt Wikipedia für sein Ranking. Die Frage ist nun: Lassen sich diese Rankings nochmals verbessern? about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7KMVHR/

Mar 10, 20227 min

bielefeldGEOCLIENT - der Bielefelder Open Source Web-GIS Client (fossgis2022)

Der bielefeldGEOCLIENT ist ein Open Source Web-GIS Client der sich durch seine intuitive Bedienung, hohe Performance und vollständige Nutzer- und Rechteverwaltung auszeichnet. Durch konfigurierbare Komponenten und Funktionalitäten entstehen interne und externe Anwendungen aus einem Guss. Der bielefeldGEOCLIENT ist ein Open Source Web-GIS Client lizensiert unter der Apache License 2.0. Der Quellcode liegt auf github unter: https://github.com/stadt-bielefeld/bielefeldGEOCLIENT Der bielefeldGEOCLIENT ist ursprünglich 2015/16 allein als Web-Viewer-Anwendung für den Online-Stadtplan entwickelt worden. Dieser wurde im März 2017 unter https://stadtplan.bielefeld.de veröffentlicht. Im Dezember 2018 wurden auf Basis des Clients die onlineKARTEN, thematisch vorkonfigurierte Apps für den Bürger, veröffentlicht: https://www.bielefeld01.de/geo/welcome.php Als stadtinternes Web-GIS (onlineKARTENdienst) wurde in Bielefeld seit 2004 der Mapbender eingesetzt. Aufgrund steigender Anforderungen wurde der Online-Stadtplan nach und nach um Funktionen erweitert und zu einem leistungsfähigen Web-GIS Client weiterentwickelt. Im Februar 2021 hat der bielefeldGEOCLIENT den Mapbender abgelöst. Bis Juni 2020 wurde die Entwicklung der Software von Omniscale durchgeführt. Seitdem steht uns die Firma terrestris als erfahrener und verlässlicher Open Source GIS Spezialist zur Seite. Was macht den bielefeldGEOCLIENT aus und warum sollte ich ihn einsetzen? - Übersichtliche Onepage-Anwendung - Konfigurieren statt Programmieren - Im Vergleich zum momentan wohl populärsten Web-GIS, dem Masterportal, besitzt der bielefeldGEOCLIENT eine vollständige Nutzer- und Rechteverwaltung - Konfigurier- und erweiterbare Such-Funktionalitäten - Innovative Funktion zum Hinzuladen von umfangreichen Themen (B-Pläne, Urkarten) - Eigene ÖPNV-Anwendung - Parametrisierte URL-Aufrufe zur simplen Einbindung und Verlinkung in Webseiten und Anwendungen, inkl. URL-Georeferenzierung - Dynamische URL zur simplen Weitergabe des aktuellen Kartenbildes - Amtliche ALKIS-Auskunft für berechtigte Personen im Internet - GML Feature Highlighting - geoEDITOR zur Unterstützung des Serviceportals durch räumliche Informationen und zur kollaborativen Datenerfassung durch Bürger und Verwaltung - Individualisierbares Kontext-Menü zum positionsgenauen Aufruf von Dritt-Anwendungen - Druck bis A0 über Mapfish Print - Integration von Dritt-Anwendungen mit optional beschränkbarem Zugriff Die nächsten Weiterentwicklungs-Ziele: - Dockerisierung zur leichteren Installation (in Entwicklung) - Transparenz-Regelung der Kartenthemen - Statistikmodul zur Auswertung von App- und Themen-Zugriffen Zusammenfassend präsentiert sich der bielefeldGEOCLIENT mit intuitiver Bedienung und hoher Performance und ermöglicht interne und externe Anwendungen aus einem Guss. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/8EYN7H/

Mar 10, 202250 min

Optimiertes Rendering von Vektordaten in OpenLayers (fossgis2022)

Um ein verbessertes Rendering von Vektordaten zu ermöglichen, entwickeln wir in einem aktuellen Projekt eine auf WebGL basierende Erweiterung für Linien und Polygone. Die weit verbreitete Bibliothek OpenLayers, die das Erstellen von einfachen als auch umfassenden WebGIS Anwendungen ermöglicht, wird immer häufiger auch für die Datentransformation genutzt, wobei eine Reihe von Formaten (GeoJSON, GPX und Mapbox Vector Tiles) unterstützt werden. Die vermehrte Nutzung von Kartendiensten im Mapbox Vector Tiles Format hat aufgezeigt, dass die aktuell von OpenLayers für das Rendering von komplexen Geometrien verwendeten Funktionen (Canvas API) bei großen Datenmengen an ihre Grenzen stoßen. Somit können zum Beispiel Kartenebenen basierend auf Vector Tiles nur eingeschränkt genutzt werden, da eine einzelne Ebene bereits sämtliche Ressourcen aufbrauchen kann. Um ein performantes Rendering von Vector Tiles mit komplexen Geometrien zu ermöglichen, entwickeln wir in einem aktuellen Projekt aufsetzend auf WebGL einen Renderer für Linien und Polygone. Zu den größten Schwierigkeiten bei der Umsetzung zählen auf der einen Seite eine performante Triangulation von Polygonen und auf der anderen ein hochaufgelöstes Rendering von Linien. Für ein verbessertes Nutzererlebnis wurde bei der Prozessierung auf Multithreading geachtet. Die aktuellen Entwicklungen stellen die Grundlage für einen kompletten Vector Tiles Renderer basierend auf WebGL dar. Die zentrale Einschränkung der WebGL API bezieht sich auf das Rendering von Labels oder Text im Allgemeinen. Trotz dieser Schwierigkeiten im Umgang mit Typografien sind unsere Erfahrungen mit WebGL als ein extrem schneller und effizienter Renderer im Umgang mit Vector Tiles sehr vielversprechend. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/XERBKV/

Mar 10, 202226 min

OSM in 3D: OSM2World drei Jahre später (fossgis2022)

Der freie 3D-Renderer OSM2World erstellt detaillierte 3D-Modelle der Welt aus OpenStreetMap-Daten. Schwerpunkt dieses Vortrags sind die Fortschritte seit 2019. OSM2World hat sich zum Ziel gesetzt, eine realistische 3D-Darstellung der physischen Welt auf Basis von freien Daten und Open-Source-Software zu erschaffen. Zwei Entwicklungen der letzten Jahre helfen, dieses Ziel in greifbare Nähe zu rücken: Die immer detaillierteren OpenStreetMap-Daten und die Fortschritte bei offenen Technologien für die Darstellung dreidimensionaler Inhalte. Ohne die beeindruckenden Leistungen der Mapper-Gemeinschaft wäre es gar nicht daran zu denken, 3D-Modelle aus OpenStreetMap-Daten zu erzeugen. OSM2World strebt daher nach einer möglichst vollständigen Unterstützung der einschlägigen Tagging-Konventionen wie Simple 3D Buildings und Simple Indoor Tagging. Außer der Außen- und Innendarstellung von Gebäuden bietet OSM2World auch eine detaillierte Darstellung des Straßenraums sowie zahllose andere Details und versteht daher wohl einen größeren Teil des OSM-Datenmodells als jeder andere freie 3D-Renderer. OSM2World wird außerdem kontinuierlich mit Blick auf die Kompatibilität mit modernen Technologien weiterentwickelt. Dazu zählen Physically Based Rendering (PBR), das standardisierte glTF-Format zum Austausch von 3D-Modellen und WebGL. So ist es einfacher denn je, visuell ansprechende 3D-Modelle in diversen Modellierungswerkzeugen und Engines einzusetzen und im Browser darzustellen. Dieser Vortrag zeigt die Fähigkeiten von OSM2World, wobei ein Schwerpunkt auf den Neuigkeiten der letzten Jahre liegt. Dadurch ist sowohl für Neueinsteiger als auch für diejenigen, die OSM2World bereits kennen, etwas dabei. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/XGRLAC/

Mar 10, 202225 min

Erzeugung von Indoor-Karten-Daten unter Berücksichtigung von Barrierefreiheitsinformationen (fossgis2022)

Innerhalb des Vortrags wird die Erfassung von grundlegenden Gebäudedaten und spezifischen Barrierefreiheitsinformationen adressiert. Diesbezüglich liegt der Fokus auf Menschen mit Blindheit, Seh- und Mobilitätsbeeinträchtigungen. Die Erfassung von Gebäudedaten ist zeitaufwendig, da sie meist mit einem hohen Aufwand verbunden ist. Gleichzeitig sind frei zugängliche Gebäudekarten mit enthaltenen Barrierefreiheitsinformationen eine nützliche Hilfestellung, um Menschen mit Beeinträchtigungen bei der Planung von Reisen zu unterstützen. Hier eignen sich frei verfügbare Karten-Daten besonders, da somit mannigfaltige Lösungen für die Ausgabe der Karten entwickelt und somit nutzenendenzentrierte Anwendungen umgesetzt werden können. Dieser Erzeugungsprozess kann durch geeignete Ansätze unterstützt und vereinfacht werden. So könnten beispielsweise Fluchtpläne herangezogen werden, um grundlegende Informationen über Etagen zu gewinnen und somit den Prozess teilweise zu automatisieren. Ferner bedarf es Anwendungen, welche die Erfassung von Barrierefreiheitsinformationen unterstützen, sodass nicht nur Expert:innen die benötigten Daten erfassen können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/NUGLCU/

Mar 10, 202223 min

Herstellung der Kompatibilität der Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 zur Open Database License (fossgis2022)

Zur Herstellung der Kompatibilität zwischen Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 (dl-de-by 2.0) und der Open Database License (ODbL) hat das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) gemeinsam mit dem FOSSGIS e.V. eine ergänzende Erklärung erarbeitet. Die entsprechende Erklärung wird im Vortrag vorgestellt und die Hintergründe erläutert. Der Mehrwert digitaler Informationen besteht ganz wesentlich im Zusammenführen unterschiedlicher Datensätze. Dabei sind die Lizenzen der jeweiligen Datensätze zu berücksichtigen. Dies gilt auch für Open (Government) Data. Die öffentliche Verwaltung setzt bei ihren Daten im Wesentlichen auf die Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0 (dl-de-by 2.0). Diese ist nicht ohne Weiteres mit der Open Database License (ODbL) des OpenStreetMap-Projekts kompatibel. Zur Herstellung der Kompatibilität zwischen den beiden Lizenzen hat das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) gemeinsam mit dem FOSSGIS e.V. eine ergänzende Erklärung erarbeitet. Diese kann Datensätze unter dl-de-by 2.0 mit der ODbL kompatibel machen. Der Vortrag stellt die ergänzende Lizenzerklärung und ihre Funktionsweise vor. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/MAPA7A/

Mar 10, 202227 min

lyrx2sld: Automatische Umwandlung von ArcGIS Styling zu GeoServer (fossgis2022)

Die Kompatibilität zwischen der ESRI-Tool-Suite und Open-Source-Software ist eine ständige Herausforderung. Es gibt zwar etablierte Lösungen für ArcMap, aber bislang kaum für dessen Nachfolger ArcGIS Pro. In diesem Vortrag erläutern wir, wie es dank dem Einsatz und der Weiterentwicklung von Open-Source-Software nun möglich ist, ArcGIS Pro Stylings automatisch zu konvertieren und für die Veröffentlichung von Kartendiensten im GeoServer zu verwenden. Hierzu werden konkrete Beispiele gezeigt. Im Rahmen der Open-Data-Initiative veröffentlicht der Schweizer Kanton Aargau Geodaten als Open WMS mit Hilfe von GeoServer. In der Verwaltung dieses Kantons werden Geodaten dezentral, innerhalb der einzelnen Ämter, gepflegt. Für die Dateneingabe und das Styling ist ESRI ArcGIS Pro in diesen Ämtern das etablierte Werkzeug. Da die Datenverwaltungs- und Stylingsprachen von ArcGIS Pro und GeoServer recht unterschiedlich sind, stellt sich die Frage, wie die Geodaten in einer automatisierten Pipeline und mit einem Styling, das möglichst nahe an der Auswahl in ArcGIS Pro liegt, veröffentlicht werden können. Für die Umwandlung von ArcMap Stylings zu offenen Formaten gibt es verschiedene Lösungen, aber für das Nachfolgeprodukt ArcGIS Pro, mit dem neuen Format Lyrx, gab es bislang kaum Möglichkeiten. In diesem Vortrag werden wir vorstellen, wie Open-Source-Software erweitert wurde, um das Lyrx Format besser in das SLD Format umwandeln zu können, zwecks Darstellung via GeoServer. Zudem stellen wir vor, wie der Umwandlungsprozess beim Kanton Aargau automatisiert wurde. Als Teil dieser Automatisierung ist das neue Open-Source-Projekt https://github.com/camptocamp/lyrx2sld entstanden. Im Vortrag werden konkrete Beispiele des Kantons Aargau gezeigt und die aktuellen Stärken und Schwächen der Kartendarstellung mit GeoServer und der Umwandlung von ArcGIS Pro zu SLD erläutert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/YS9ELP/

Mar 10, 202226 min

USB Ladestandards (petitfoo)

Immer mehr Geräte und Gadgets werden über USB mit Strom versorgt, vom Kopfhörer, Handy und Handy bis hin zum Lötkolben und Akkuschrauber kann man alles mit dem gleichen Stecker laden. Aber USB-Ladegerät ist nicht USB Ladegerät: Oftmals merkt man das das nur nebenbei: "Warum lädt das jetzt so langsam?". Daher werden wir uns in diesem Petit Foo mal die Unterschiede bei den USB-Ladestandards anschauen und klären, worauf man bei Ladegeräten achten muss. about this event: https://www.chaospott.de

Mar 9, 202215 min

FOSSGIS-Jeopardy (fossgis2022)

Das FOSSGIS-Jeopardy bietet wieder spannende Fragen zu (mehr oder weniger) wissenswerten Fakten und vor allem viel Spaß für jung und alt, alt und neu. Das FOSSGIS-Jeopardy bietet wieder spannende Fragen zu (mehr oder weniger) wissenswerten Fakten und vor allem viel Spaß für jung und alt, alt und neu. Wir spielen 1-2 Runden mit jeweils maximal vier Teilnehmer/-innen (Anmeldung erforderlich). Alle anderen können sich nach einem Konferenztag zurücklehnen und den Tag mit etwas Entertainment ausklingen lassen. Informationen zum Ablauf, zu den Preisen und zur Anmeldung gibt es beizeiten auf der Konferenzwebseite oder in <a href="https://hannes.enjoys.it/blog/fossgis-jeopardy-2022/">Hannes's Blog</a>. Es wird garantiert lustig, chaotisch, lehrreich, amüsant und für alle Beteiligten ein Heidenspaß. Nur keine Hemmungen! Welche Kartenprojektion ist nochmal die, wo Grönland so groß wie Afrika dargestellt wird? Was macht <a href="https://docs.qgis.org/2.8/en/_images/mActionCalculateField.png">dieses Icon</a> in QGIS? Was für ein Datenformat ist <code>{"type": "Point", "coordinates": [10, 20]}</code>? Welches Logo ist <a href="https://mpng.subpng.com/20180328/ige/kisspng-leaflet-javascript-library-web-browser-plug-in-sof-leaflet-5abbab56a7bfc0.9378939815222485346871.jpg">das</a>? Wir freuen uns über <b>Einreichungen von Fragen/Aufgaben</b> und <b>Sponsoring von Preisen</b>, bitte per Mail an fossgis-jeopardy ät johanneskroeger pünktchen de melden. Danke! about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/8CFXUG/

Mar 9, 202251 min

BRouter-Suspects - das Strassennetz im Blick (fossgis2022)

Die BRouter-Suspects leisten seit einigen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung des OSM-Straßennetzes in Deutschland und teilweise darüber hinaus. Dieser Beitrag zeigt den aktuellen Entwicklungsstand des Werkzeugs, den Bearbeitungsstand der Verdachtsstellen sowie die sehr flexiblen Möglichkeiten für die Mitwirkenden, sie gezielt lokal begrenzt und erst nach wiederholter Detektion zu sichten. Die BRouter-Suspects, ein auf das Straßennetz spezialisiertes OSM-Qualitätssicherungs-Werkzeug, sind seit mehr als 4 Jahren eine wichtige Säule in OSM’s QS-Landschaft. Es verwendet den komplexen Routing-Regelsatz für Autos aus dem BRouter-Projekt, um unplausible Stellen im OSM-Straßennetz aufzuspüren. Eine Datenbank für Wiedervorlagen und False-Positives erlaubt eine effektive Sichtung und Bearbeitung dieser Verdachtsstellen. Werden für eine Region erstmalig solche Verdachtsstellen gesichtet, ist der Anteil der False-Positives noch recht hoch. Ist das einmal geschafft, wird der Prozess sehr effektiv und man findet mit wenig Aufwand viele relevante Fehler. Die Effektivität lässt sich weiter steigern, indem man Verdachtsstellen erst sichtet, nachdem sie einige Tage wiederholt detektiert wurden – dann sind einfache Fehler, die auch von anderen QS-Werkzeugen oder von den Mappern selbst erkannt werden, bereits behoben. Ein Beispiel dafür sind unverbundene Nodes. Komplexere Fehler, insbesondere in Verbindung mit Einbahnstrassen oder Abbiegebeschränkungen, gehen weiterhin den BRouter-Suspects ins Netz. Dieser Vortrag zeigt den Prozess, das Werkzeug und den Stand der Bearbeitung im DACH-Raum und weltweit. Und will Mapper einladen mitzuwirken, gezielt, regional und mit wenig Aufwand. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/MD3H7P/

Mar 9, 202226 min

STAC und openEO in der Praxis: Integration in actinia (fossgis2022)

Mit Hilfe von STAC können Geodaten leichter indiziert und aufgefunden werden. Mit Hilfe der openEO API gibt es einen HTTP API Standard für die Prozessierung von Erdbeobachtungsdaten. Dabei sind die openEO Endpunkte für die Entdeckung der Daten (EO Data Discovery) kompatibel zu STAC, so dass bei einer Implementierung beide Konzepte wunderbar zusammenspielen können. Dieser Vortrag zeigt am Beispiel von actinia und dem openeo-grassgis-driver, wie so eine Implementierung aussehen kann. Mit Hilfe von [STAC](https://stacspec.org/) können Geodaten leichter indiziert und aufgefunden werden. Mit Hilfe der [openEO API](https://openeo.org/) gibt es einen HTTP API Standard für die Prozessierung von Erdbeobachtungsdaten, so dass verschiedene Client- und Serverimplementierungen untereinander austauschbar sind. Dabei sind die openEO Endpunkte für die Entdeckung der Daten (EO Data Discovery) kompatibel zu STAC, so dass bei einer Implementierung beide Konzepte wunderbar zusammenspielen können. Dieser Vortrag zeigt am Beispiel von [actinia](https://github.com/mundialis/actinia_core) und dem [openeo-grassgis-driver](https://github.com/Open-EO/openeo-grassgis-driver), wie so eine Implementierung aussehen kann. Actinia bietet über ein Plugin die Möglichkeit, bestehende STAC Collections zu registrieren, so dass diese als Input für Prozessierungen gefiltert und verwendet werden können. Das Ergebnis einer Prozessierung kann wiederum als spatio temporal asset registriert werden. Die Anbindung an den openeo-grassgis-driver ermöglicht eine standardisierte Verwendung all dessen von allen Clients, die kompatibel zur openEO API sind. Vortragsfolien: https://mundialis.github.io/fossgis2022/stac-openeo-actinia/index.html Quellen: https://github.com/mundialis/fossgis2022/tree/main/stac-openeo-actinia about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/FNMWMB/

Mar 9, 202225 min

Aufbau & Pflege von einem Festpunktinformationssystem auf Basis des Masterportals (fossgis2022)

In diesem Vortrag wird ein prototypisches Festpunktinformationssystem auf Basis des Masterportals vorgestellt, über das die Daten zukünftig den Studierenden zur Verfügung gestellt werden. Zudem wird gezeigt, wie die Implementierung und die Pflege des Systems mittels Gitlab CI/CD und Docker möglich ist. Über die vergangenen Jahrzehnte ist an der Hochschule Mainz im Studiengang Geoinformatik und Vermessung eine beachtliche Sammlung von Informationen mit geodätischen Raumbezug gewachsen. Die Datenhaltung ist jedoch verteilt und es existiert kein gesamteinheitliches System, dass alle Informationen, wie z.B. Einmessskizzen und Lagekoordinaten, über die einzelnen Festpunkten verknüpft. Vergleichbare Daten werden in Deutschland von der Landesvermessung durch die Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland i.d.R. kostenpflichtig und in unterschiedlichen Portalen und Systemen zur Verfügung gestellt [1]. In diesem Vortrag wird ein prototypisches Festpunktinformationssystem auf Basis des Masterportals [2] vorgestellt. Bei der Konzipierung und Implementierung wurde vor allem auf folgende Anforderungen geachtet: - Verwendung von Open Source Software - Nutzung von Offenen Standards und Datenformaten - Einfacher (mobiler) Zugriff und Abruf der Daten, inkl. Standortbestimmung - Export- und Druckfunktionalität der bereitgestellten Informationen - Vergleichsweise einfache Datenpflege und Datenbereitstellung Der entstandene Source Code wird Anfang des Jahres 2022 auf der Gitlab Seite von der Hochschule Mainz – Geoinformatik und Vermessung [3] veröffentlicht. Referenzen [1] https://www.adv-online.de/AdV-Produkte/Integrierter-geodaetischer-Raumbezug/AFIS/ [2] https://www.masterportal.org [3] https://gitlab.rlp.net/hsmainzgv about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7DKASW/

Mar 9, 202226 min

Robust, flexibel und skalierbar: Ein praktischer Einstieg in SHOGun als Basis von WebGIS-Lösungen (fossgis2022)

SHOGun (https://terrestris.github.io/shogun/) ist ein in Java geschriebenes Open Source Applikations-Framework, mit welchem sich skalierbare Webapplikationen entwickeln lassen, die klassischen Anforderungen von Geodateninfrastrukturen und deren Verwaltung genügen. Ziel der Demo-Session ist es, einem SHOGun-Entwickler über die Schulter zu schauen und den Weg zu einer funktionalen WebGIS-Applikation inklusive Administrationsbackend nachvollziehen zu können. Hierbei werden wir klassische Stolperfal SHOGun (Webseite: https://terrestris.github.io/shogun/, Hauptrepository: https://github.com/terrestris/shogun) ist ein in Java geschriebenes Open Source Applikations-Framework, mit dem sich skalierbare Webapplikationen entwickeln lassen, die klassischen Anforderungen einer Geodateninfrastruktur und deren Verwaltung genügen. Frühere Beiträge auf der FOSSGIS haben sich der Erläuterung von SHOGun eher theoretisch via Vorträgen genähert: In diesem Jahr soll nun der Fokus auf einer Demonstration von Fähigkeiten liegen. Hierbei wird klarer werden, wieviel out-of-the box in SHOGun enthalten ist, und wo notwendigerweise eigene Entwicklungen sinvoll sind, um Flexibilität zu wahren (vgl. https://www.fossgis-konferenz.de/2021/sessions/RPCQ77.php und https://github.com/terrestris/fossgis2021/blob/main/talks/shogun.pdf). In der Demo Session werden wir from-scratch ein rudimentäres, aber erweiterbares Backend entwickeln und hier bereits verschiedene Varianten (ready-to-use Docker Images vs. eigene Codeerweiterungen) diskutieren. Das jeweils empfohlene Entwicklungs-Setup wird erläutert und parallel aufgebaut. Anschließend beleuchten wir, welche Komponenten und Bestandteile bereits in diesem Standard-Setup enthalten sind, wie man jene benutzt, welche Möglichkeiten zur Einflussnahme / Konfiguration und auch zur programmatischen Erweiterung es gibt. Wir werden einen Blick auf die automatisch generierten REST-Schnittstellen werfen und auch die GraphQL-Schnittstelle benutzen. Der generische Administrationsclient zur Verwaltung der Entitäten der GDI wird gezeigt und ebenso ein einfacher WebGIS-Client, welcher die verwalteten Entitäten konsumiert. Zeigen werden wir auch die Anbindung an externe GDI-Komponenten, wie einen GeoServer oder ein externes LDAP zur Benutzerverwaltung. Ziel der Demo-Session ist es, einem Entwickler über die Schulter zu schauen und den Weg zu einer funktionalen WebGIS-Applikation inklusive Administrationsbackend nachvollziehen zu können. Hierbei werden wir klassische Stolperfallen benennen und Alternativen aufzeigen, aber auch Best Practices aufführen und deren Implementierung sehen. Schließlich werden wir den Weg vom dev-Setup zur Produktion anreißen und mögliche weitere Schritte ausgehend von der live entwickelten Applikation benennen und somit demonstrieren, in welche Richtung der geschaffene Prototyp fortgeführt werden kann. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/CG9EF3/

Mar 9, 202236 min

ohsome quality analyst (OQT): Die Qualität von OpenStreetMap Daten einschätzen (fossgis2022)

Der ohsome quality analyst ist ein open-source Werkzeug zur Einschätzung der Qualität der OpenStreetMap Daten. Im Vortrag zeigen wir anhand von Beispielen wie damit verschiedene Qualitätsdimensionen (z.B. Vollständigkeit, Attributgenauigkeit) untersucht werden können. OpenStreetMap (OSM) Daten werden nicht nur von der aktiven "Mapper"-Community genutzt, sondern finden mittlerweile auch in vielen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen Anwendung. Dies hat auch zur Folge, dass Fragen nach der Qualität der OSM Daten wichtiger werden, insbesondere im Kontext der jeweilig beabsichtigten Anwendung. Wissenschaftliche Arbeiten beschäftigen sich seit mehreren Jahren mit diesen Themen. Dennoch sind die Ergebnisse nicht immer für alle offen zugänglich und/oder schwer zu reproduzieren. In unserem Vortrag möchten wir unser Projekt "ohsome quality analyst" (OQT) vorstellen. OQT basiert auf einer einfachen Idee: Können wir Qualitätsreports so "vorbereiten", dass Anwender in wenigen Klicks für ihre Region und ihr Thema die passenden Qualitätsindikatoren selbst zusammenstellen können. Auf Basis der wisseschaftlichen Literatur haben wir daher in OQT verschiedene Qualitätsindikatoren implementiert, unter anderem um die Vollständigkeit der Objekte in OSM anhand von Summenkurven und Sättigungsanalyse zu beschreiben. Technisch gesehen besteht OQT aus mehreren Ebenen. Im Backend nutzen wir verschiedene Python Module und eine PostgreSQL Datenbank mit PostGIS. Die OSM Datenabfragen werden über das ohsome framework (vor allem ohsome api und OSHDB) realisiert. Die Ergebnisse der Analysen können entweder per API abgefragt oder auch selbst per CLI berechnet werden. Zur Berechnung der Qualitätsindikatoren nutzen wir zudem verschiedene andere offene Datensätze, z.B. über Bevölkerungsverteilung oder Landbedeckung aus Fernerkundungsdaten. Wir haben OQT im März 2021 auf github released. Ein Jahr später wäre die FOSSGIS 2022 eine gute Gelegenheit eine Zwischenbilanz zu ziehen und mit der Community zu diskutieren, wie es weitergehen könnte. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/PVPUKC/

Mar 9, 202225 min

Neue offene Produkte des BKG (fossgis2022)

Das BKG baut derzeit in zwei parallelen Projekten sowohl eine bundesweite Starkregenhinweiskarte als auch einen Digitalen Zwilling Deutschland auf. Dabei sollen die Ergebnisse der bundesweiten Starkregenhinweiskarte als Datensatz in den Digitalen Zwilling Deutschland einfließen, um darauf aufbauende Prognose Modelle oder Simulationen von Handlungsalternativen durchzuführen. Der digitale Zwilling ist ein virtuelles Abbild unserer Realität und wird viele Daten als Open Data bereistellen. Der aktuell zu beobachtende Klimawandel führt zu mehr extremen Wetterlagen, die sowohl die Umwelt als auch die Menschen immer stärker gefährden. Insbesondere die Sach- und Personenschäden, die durch Starkregenereignisse entstehen können, machen präventive Maßnahmen notwendig. „Starkregengefahrenhinweiskarten“ sind daher ein wichtiges Instrument der Gefahrenabwehr, um potentielle Auswirkungen eines Starkregens abschätzen zu können. Eine deutschlandweit einheitliche Grundlage zur Erstellung einer solchen Sonderkarte ist aktuell nicht vorhanden. Daher hat das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) zum Aufbau einer präventiven Hinweiskarte bezüglich Starkregengefahren das Projekt „Starkregengefahrenhinweise“ ins Leben gerufen. Als erste Teilregion wurde das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) ausgewählt und damit das Gesamtprojekt gestartet. Ziel des Gesamtprojekts ist die einheitliche Kartierung der Starkregengefahr für ganz Deutschland. Die Ergebnisse dieser einheitlichen Kartierung der Starkregengefahr sollen als offene Daten u.a. im Geoportal der GDI-DE veröffentlicht werden. Darüber hinaus ist geplant, die Daten in den Digitalen Zwilling Deutschlands einfließen zu lassen, um basierend auf diesen Erkenntnissen weitere Analysen oder Prognosen u.a. du den Auswirkungen des Kleinwandels durchzuführen. Mit dem Projekt „Digitaler Zwilling Deutschland“ möchte das BKG als zentraler Geodatenbroker des Bundes vorrangig für die Bundesverwaltung neueste technische Möglichkeiten im Bereich des Geoinformationswesen erschließen und anbieten. So soll in den nächsten Jahren ein hochauflösendes, digitales Abbild Deutschlands Behörden dabei unterstützen, aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel, steigender Flächenverbrauch oder die Gefahrenabwehr durch Starkregen adäquat und ganzheitlich anzugehen. Als Ausgangsbasis dafür wird ein einheitliches und für Deutschland flächendeckendes hochpräzises 3D-Modell auf Basis modernster, luftgestützter Laserscan-Technologie entwickelt. Die geplante Laserscan-Befliegung soll einen Datensatz mit einer Auflösung von mindestens 40 Punkten pro Quadratmeter liefern. Die 3D-Daten werden in einem nächsten Schritt in einer cloudbasierten Datenhaltungs- und Analyseplattform mit anderen Basis- und Fachdaten verknüpft und sollen "open data" zur Verfügung gestellt werden. Die Machbarkeit dieses Vorhabens wird aktuell in einem Demonstrationsvorhaben in Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg eruiert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/8K8VRV/

Mar 9, 202225 min

Geo-Observability (fossgis2022)

In dem Vortrag soll aufgezeigt werden, wie man mit typischen Tools, die eigentlich zur Überwachung von Cloud-Umgebungen dienen, einen Geo-Bezug herstellen kann. Es wird darauf eingegangen um welche Tools es sich handelt, wie man mit diesen auch Geo-Daten erheben und diese auch später auf einer Karte visualisieren kann. Metriken liefern sehr wichtige Informationen über die Servicelandschaft und sind vor allem in Cloud-Umgebungen kaum noch wegzudenken. Den wenigsten ist aber bekannt, dass man mit den typischen Tools wie Grafana & Prometheus auch Metriken mit Geo-Bezug erheben und visualisieren kann. In dem Vortrag soll ein kurzer Abriss über Metriken und Observability im Allgemeinen gegeben werden und vor allem gezeigt werden, wir mit den bereits vorhandenen Tools der Geo-Bezug hergestellt und welche Anwendungsbereiche damit erschlossen werden können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/HGYESQ/

Mar 9, 202224 min

Potentiale eines fernerkundungsgestützten, objektbasierten Monitoringsystems im Großschutzgebiet Nationalpark Hunsrück-Hochwald (fossgis2022)

Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald wird parallel zum Stichprobennetz ein objektbasierter Monitoringansatz verfolgt. Dabei werden räumliche Einheiten (Primäre Objekte) abgeleitet, die als Grundgerüst für weitere methodische Ansätze dienen. Die Ableitung der primären Objekte, als auch die bereits in Forschungsarbeiten gefassen methodischen Ansätze und das Potential des Konzeptes sollen im Vortrag vorgestellt werden. Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald in Rheinland-Pfalz wurde seit seiner Gründung 2015 parallel zum fest verorteten Stichprobennetz auch ein objektbasierter Monitoringansatz verfolgt. Dabei werden räumliche Einheiten (Primäre Objekte) festgelegt, deren Geometrien aus der Segmentierung hochaufgelöster Infrarot-Luftbilder stammen. Die abgegrenzten primären Objekte bilden jeweils eine feste Einheit, die die Basis für das objektbasierte Monitoring liefern. Gemeinsam mit dem Nationalpark wurden naturräumliche Einheiten von besonderem Interesse definiert, welche über definierte Sachattribute ausgewiesen werden können. Die Flächen können somit auf Objektebene in einem kontinuierlich gleichbleibenden Rahmen beobachtet werden, wobei Veränderungen innerhalb der Flächen durch die Attribute gefasst werden. Aus diesem Grundgerüst heraus haben sich aus der Kooperation des Faches Umweltfernerkundung und Geoinformatik der Universität Trier und des Nationalpark Hunsrück-Hochwald methodische Ansätze in Forschungsarbeiten entwickelt, die das Potential eines objektbasierten Monitorings aufzeigen und auf frei verfügbarer Software sowie (falls möglich) auf frei verfügbaren Daten basieren. Die Monitoringstrategie ist geeignet, um Prozesse und Veränderungen in der Waldstruktur- und Vitalität, speziell in Anbetracht des Klimawandels, in ihrer zeitlichen Entwicklung abzubilden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/DQGHVN/

Mar 9, 202226 min

Ideen zur Kartographische Generalisierung mit PostgreSQL und PostGIS (fossgis2022)

PostgreSQL bildet mit seiner räumlichen Erweiterung PostGIS die Grundlage für viele Webkarten und eignet sich hervorragend für die Verarbeitung von großen Datensätzen und damit für die Generalisierung. Anhand von OpenStreetMap-Daten sollen Ansätze für die Lösung von Generalisierungproblemen wie Auswahl und Vereinfachung mittels relativer Maße vorgestellt werden. PostgreSQL bildet mit seiner räumlichen Erweiterung PostGIS die Grundlage für viele Webkarten und eignet sich hervorragend für die Verarbeitung von großen Datensätzen und damit für die Generalisierung. Anhand von OpenStreetMap-Daten sollen Ansätze für die Lösung von Generalisierungproblemen wie Auswahl und Vereinfachung mittels relativer Maße vorgestellt werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/WXYHCQ/

Mar 9, 202254 min

Qualitätssicherung von OSM Daten für Barrierefreiheit im öffentlichen Personenverkehr (fossgis2022)

In vielen Fällen können OpenStreetMap Daten eine wertvolle Ergänzung zu bestehenden amtlichen Daten sein. Um die Daten sinnvoll nutzen zu können, ist deren Qualitätssicherung von enormer Bedeutung. Im Vortrag soll ein Qualitätssicherungstool vorgestellt werden, das im Rahmen des Projektes „OPENER next“ dabei hilft, die Qualität und das Verbesserungspotentiell von OpenStreetMap Daten im Kontext der Barrierefreiheit im ÖPV aufzuzeigen. OpenStreetMap bietet häufig eine Fülle von Informationen, die in vielen Fällen hinsichtlich ihrer Aktualität aber auch ihres Detaillierungsgrades weit über amtlich verfügbare Informationen hinausgeht. Problematisch ist jedoch, dass die Qualität der Daten durch den von OpenStreetMap verfolgten Crowd Sourcing Ansatz zum Teil erheblich variiert. Somit ist es essenziell, die Daten qualitätszusichern, bevor diese flächendeckend voll genutzt und in standardisierte Formate und andere Systeme überführt werden können. Im Rahmen dieses Vortrages soll am Beispiel des vom BMVI geförderten Projektes „OPENER next“ beispielhaft gezeigt werden, wie mithilfe eines Qualitätssicherungstools sichergestellt werden kann, dass OSM Daten im Kontext Barrierefreiheit im ÖPV genutzt werden können. Mithilfe von Open Source Werkzeugen wie Overpass turbo, osm2pgsql und PostgreSQL Datenbanken werden die für den ÖPV relevanten Daten täglich extrahiert und automatisch prozessiert. Die Daten werden mit Referenzdaten verknüpft und mit verschiedenen Bewertungsmethoden evaluiert. Ziel der Qualitätssicherung ist es, Mappern und Endnutzern aufzuzeigen, wo noch Lücken im OSM-Datenbestand sind, wo es offensichtliche Fehler gibt und welche Daten für Folgesysteme wie die Fahrgastinformation genutzt werden können. Die qualitätsbewerteten Daten werden hierbei mittels einer Web-Applikation den Nutzern bereitgestellt, in der die Anwender die Daten mithilfe von Karten und Tabellen analysieren sowie direkt in den OSM-Editor springen können. Weiterhin bietet das Projekt die Möglichkeit, mithilfe der frei verfügbaren „OPENER next“ App Haltestellen- und Barriereinformationen gezielt zu erheben. Das Tool wird im Rahmen des Projektes „OPENER next“ entwickelt. Ziel des Projektes selbst ist es, Kommunen und Verkehrsverbünden dabei zu helfen, flächendeckende und lückenlose Informationen über den Zustand ihrer ÖPV-Haltestellen und deren barrierefreier Nutzung zu erhalten. Die bereits bestehenden und im Rahmen dieses Projektes mittels der „OPENER next“ App erhobenen Daten sollen so z. B. in die Planung des Haltestellenausbaus aber auch in die Beauskunftung barrierefreier Reiseketten einfließen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7QWXMG/

Mar 9, 202225 min

QGIS Biotopmanagement Plugin - vorgestellt am Beispiel der Umsetzung für den Landkreis Mittelsachsen (fossgis2022)

In diesem Vortrag geht es um das QGIS Plugin "GBD Biotopmanager" und die Umsetzung für den Landkreis Mittelsachsen. Das Plugin ermöglicht das Management von Biotopdaten (Fachanwendung). Das QGIS Plugin dient der Erfassung, Bearbeitung und Historisierung von Biotopdaten. Es wurde initial für das Referat Naturschutz des LK Mittelsachsen entwickelt und kann an die Anforderungen landesspezifischer Naturschutzgesetze angepasst werden. Die Daten werden in PostgreSQL/PostGIS gemanaged. Das Plugin ermöglicht, neue Biotope zu erstellen, sowie vorhandene Biotope zu bearbeiten oder zu löschen (archivieren). In Bearbeitung befindliche Biotope sind über einen Locking Mechanismus für andere Benutzer gesperrt. Mehrere Benutzer können also gleichzeitig an den Daten arbeiten, ohne dass ein Konflikt entsteht. Zu jedem Biotop kann ein Report erstellt und die Sachdaten können im CSV-Format exportiert werden. Außerdem bietet das Biotopmanager Plugin eine Historisierung, welche es ermöglicht, jede Veränderung aus der Vergangenheit nachzuvollziehen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/EBR3NS/

Mar 9, 202222 min

Weißflächen für eine grüne Zukunft | Das WFK-Tool (fossgis2022)

In dem Vortag wird das Open-Source-QGIS-Plugin "Weißflächenkartierung" vorgestellt das eine automatische, reproduzierbare und konfigurierbare Weißflächenkartierung (WFK) für Planungsbüros und Projektierer ermöglicht. Neben Geobasisdaten und Fachinformationen können zusätzlich interne (auch listenbasierte) Daten (z.B. Blacklisting, Eigentümerinformationen, ...) integriert und somit auf Knopfdruck Zeit und Geld für weitere Analyseprozesse gespart werden. Der Ausbau erneuerbarer Energieanlagen ist ein wesentlicher Bestandteil der kurz- und mittelfristigen Strategie zur Erreichung des 1,5°-Ziels. In einem so dicht besiedelten Gebiet wie Deutschland, ist es aber alles andere als ein Kinderspiel, konfliktfreie Standorte für Windkraftanlagen zu finden. Immissionsschutz, naturschutzrechtlich bedeutsame Gebiete, gesetzliche Abstandsregelungen für Anlagen untereinander oder auch zu bebauten Flächen, Landschaftspflege, Wasserwirtschaft, Luftverkehrsrecht, militärische Anlagen, … All das und noch einiges mehr muss bei der Identifizierung von Standorten bzw. bei einer nachfolgenden Potenzialflächenanalysen berücksichtigt werden. Bundeslandspezifische Regelungen erschweren und verzögern den Prozess der Analysen und Planungen zusätzlich. In vielen Fällen wird die Weißflächenkartierung ‚von Hand‘ mit einem Geoinformationssystem durchgeführt. Dabei wird ein Zielgebiet definiert, welches durch Abzug überlagernder Ausschlussflächen wie Natur- oder Wasserschutzgebiete, Siedlungs- und Verkehrsflächen (plus Abstandsflächen), landschaftsprägender Anlagen, u.v.m. auf resultierende Weißflächen reduziert wird. Die manuelle Durchführung ist fehleranfällig und nur mühsam reproduzierbar. Auch vergleichende Durchläufe mit unterschiedlichen Grenzwerten und Vorgaben sind sehr aufwändig. Mit anderen Worten, es fehlen Transparenz und Effizienz. Das quelloffene QGIS-Weißflächenkartierungstool "WFK" liefert transparente, reproduzierbare und skalierbare Ergebnisse auf Knopfdruck. Die Basis bilden Geodaten (fast) jedweden Formats (Shape, WFS, PostGIS, CSV, …). In einer XML-Datei werden die zu verwendenden Datenbestände und die zu befolgenden Regeln festgelegt. Diese XML-Datei kann unterschiedliche Konfigurationen enthalten, sodass verschiedene Landesgesetze, regionale Begebenheiten oder auch vergleichende Prozessdurchläufe darin reproduzierbar abgebildet werden können. Sind dann im WFK-Tool Zielgebiet und anzuwendende Konfiguration ausgewählt, erfolgt die Prozessierung automatisch per Mausklick. Zusätzlich zu den festgelegten Abläufen der Weißflächenidentifizierung, können weitere Features konfiguriert und automatisiert eingearbeitet werden. Zum einen können über sog. Blacklisting Flächen ausgeschlossen werden, über die schon Vor- oder Spezialwissen existiert. Und zum anderen können Informationen z.B. über eine ehemalige Anfrage der Flächen und dessen Ergebnis an die Flurstücke gehängt werden, was in QGIS beispielsweise grafisch hervorgehoben werden kann. Diese Möglichkeit bietet ein einfaches Monitoring vorhandener Informationen in einer geografisch referenzierten Weise. Ein weiterer Pluspunkt ist die automatische Kategorisierung der resultierenden Weißflächen aufgrund eines vorhandenen Kriteriums. So könnte z.B. der Abstand zum nächsten Einspeisepunkt farblich dargestellt werden. Zudem erlaubt das Plugin eine einfache Selektion einzelner Flurstücke und einen direkten Download aller den selektierten Flurstücken zugehörigen Informationen, um eine Bestellung der Eigentümerinformationen bei den zuständigen Vermessungsämtern anzufragen. Um die Konfiguration des Tools zu vereinfachen, ist auch hier ein GUI perspektivisch vorgesehen. Mit den geeigneten Daten ist jede Art von Weißflächenkartierung mit dem Tool möglich, egal ob es um Flächen für PV-Anlagen, Kindertagesstätten, Mobilfunkmasten, etc. geht. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/PHEDNN/

Mar 9, 202221 min

Kurven nach SQL MM/3 in PostGIS, GeoServer und QGIS: Eine runde Sache (fossgis2022)

Zusammenfassung (100 - 500 chars): Neben den klassischen eckigen Geometrietypen wie LINESTRING und POLYGON gibt es auch die Möglichkeit, Geometrien mit Kurven und Bögen zu definieren. Wir stellen die verschiedenen Geometrie-Standards vor und geben einen Praxis-Einblick, wie PostGIS, GeoServer und QGIS damit umgehen und welche Fallstricke es zu umschiffen gilt. Die Klassiker in der Geometrien-Landschaft sind die eckigen POINT, LINESTRING, POLYGON und deren MULTI-formen. Im Standard SQL MM, Part 3 werden daneben auch Typen für kurvige Geometrien definiert. Wir geben zunächst einen Überblick über die verschiedenen Geometrie-Typen nebst anschaulichen Beispielen. Aus der Praxis zeigen wir, wie diese Geometrien in der PostGIS-Datenbank verwaltet werden können, wie sie mit QGIS bearbeitet werden können und schließlich mit dem GeoServer gerendert werden können. Wir erwähnen ferner ein paar Probleme, über die wir gestolpert sind, und wie man sie vermeiden kann. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/RXNLBY/

Mar 9, 202225 min

Gebäudevollständigkeit in OpenStreetMap (fossgis2022)

Die Verarbeitung von Gebäudedaten aus OpenStreetMap (OSM) bedingt oftmals die vorherige Kenntnis des Grads der Vollständigkeit dieser Daten. Ein Quadtree-basiertes Gitternetz ermöglicht uns, lokal in kleinen Zellen, die qualitative Einschätzung der Vollständigkeit der Gebäudedaten gegenüber der Realität, ihre weltweite Erfassung, die kontinuierliche Laufenthaltung gegenüber Änderungen im OSM-Datensatz, sowie die Integration in eine Web-Anwendung zur Beteiligung der OpenSource-Gemeinschaft. Gebäudevollständigkeit beschreibt den Grad der Vollständigkeit von Gebäudedaten gegenüber der Wirklichkeit innerhalb eines Tiles eines Quadtree-Gitternetzes. Die Tiles zur Bestimmung der Vollständigkeit sind auf Zoomlevel 18 (ca. 150M Breite) definiert und entsprechend Quadtree-Spezifikation weltweit anwendbar. Ein Tile ist vollständig, wenn alle Gebäude der realen Welt im Gebäudedatensatz vorhanden sind. Entsprechend ist ein Tile unvollständig, wenn Gebäude im Datensatz fehlen. Im Weiteren können Tiles unbekannt sein, wenn sie noch nicht bewerted wurden, unentscheidbar wenn sich keine eindeutige Aussage treffen lässt oder irrelevant, z.B. bei Wasser. Eine Web-Anwendung ermöglicht die Tile-weise Bestimmung der Vollständigkeit, indem der Gebäudedatensatz mit einem Satellitenbild verglichen und die Bewertung in eine Datenbank übertragen wird. Das Ergebnis ist ein weltweiter, Quadtree-basierter fortwährend aktualisierter Tile-Datensatz der Gebäudevollständigkeit in OpenStreetMap. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/BYPNYW/

Mar 9, 202227 min

Freileitungs- und Brückenkataster (fossgis2022)

Brücken sind zwar auf Karten wie z.B. OSM meist gut erfasst, aber schon die Suche nach dem Besitzer der Brücke, der sogenannte Baulastträger, ist oftmals nicht wirklich einfach. Brücken gehören in den meisten Fällen der öffentlichen Hand. Aber auch die Bundesbahn, Versorger, Firmen oder Private besitzen eine Vielzahl von Brücken. Wir haben eine webbasierte Anwendung erstellt, die gänzlich auf OpenSource-Komponenten basiert und nur offenes Kartenmaterial verwendet. Brücken sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie verbinden Orte und ermöglichen den effektiven Transport von Menschen und Gütern per LKW und Schiene. Meist sehr unbemerkt erfüllen sie aber noch eine weitere sehr wichtige Funktion. Brücken dienen als Träger für Rohrleitungen und Kabel. Dies wird einem meist erst bewusst, wenn man unter einer Brücke steht und „mal nach oben schaut“. Man findet Leitungen in vielen verschiedenen Größen und Materialien. Sie transportieren Wasser, Gas, Strom, Daten und vieles mehr. In Situationen wie bei dem Hochwasser 2021, welches Teile von Deutschland schwer getroffen hat, wird die Bedeutung von Brücken richtig deutlich. Durch die schweren Beschädigungen oder gar Zerstörung einer Vielzahl von Brücken wurde es offensichtlich, wie wichtig sie sind. In vielen Gebieten fiel neben Strom, Gas und Wasser auch der Mobilfunk großflächig aus. Die Funkmasten brauchen Strom und sind mit Kommunikationskabeln verbunden. Neben den offensichtlichen Folgen wurde während des Hochwassers aber auch sichtbar, wie mangelhaft unser Wissen über die Brücken und die sich daran befindlichen Leitungen ist. Es gibt keine zentrale Stelle an der man diese Informationen bekommen kann. Das betrifft die Brücken und noch deutlicher die Leitungen an den Brücken. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/RD39SU/

Mar 9, 20228 min

Mandantensichere Geodatenverwaltung mit "PostgreSQL Row Level Security" (fossgis2022)

Die gleichzeitige Verwaltung mehrerer Mandanten (z. B. Kunden, Projekte oder Gemeinden) in einer einzelnen Instanz einer Software-Anwendung spielt in der heutigen IT-Welt eine immer größere Rolle. Dabei laufen mehrere Instanzen einer Anwendung in einer gemeinsam genutzten Umgebung, in der jeder Mandant physisch integriert, aber logisch getrennt ist. Mit dem Vortrag werden unterschiedliche Varianten mandantenfähiger Architekturen und deren Vor- und Nachteile aufgezeigt. Insbesondere wird dabei auf Skalierbarkeit, Wartungsaufwand, Flexibilität und Sicherheit eingegangen. An einem konkreten Beispiel wird Schritt für Schritt die Migration einer dateibasierten Geodateninfrastruktur (Mandanten innerhalb einer hierarchischen Verzeichnisstruktur) in eine normalisierte relationale Multi-Tenant Datenbank (Mandanten innerhalb eines einzelnen Datenbankschemas) näher beleuchtet. Zur Anwendung kommt hierbei PostgreSQL/PostGIS, das seit Version 9.5 Sicherheitsrichtlinien für Zeilen (Row Level Security) zur Verfügung stellt. Zum Schluss werden Anwendungsfälle aus der Praxis vorgestellt und die daraus gemachten Erfahrungen diskutiert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/CXKRZJ/

Mar 9, 202229 min

PostgreSQL Upgrades - Wie man es macht und warum es sich lohnt (fossgis2022)

Jedes Jahr erscheint eine neue Hauptversion von PostgreSQL und bringt Verbesserungen mit sich, von denen auch PostGIS-Nutzer profitieren. Dennoch werden Upgrades gerne mal verschleppt, wenn kein automatisierter Prozess dafür existiert. Der Vortrag wird zeigen, wie man letzteres umsetzen kann. Im PostgreSQL Projekt hat sich ein jährlicher Releasezyklus für Hauptversionen etabliert. Jede Version bringt natürlich neue Funktionen aber vor allem Verbesserungen in der Performance mit sich, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Je nach Anforderungen im Produktivbetrieb muss das Upgrade gut geplant sein, was gerne dazu führt, dass man es erst einmal aufschiebt. PostGIS Nutzer erinnern sich möglicherweise noch an Fehlermeldungen zu fehlenden Bibliotheken beim letzten Upgrade-Versuch, da PostGIS immer gegen bestimmte Hauptversionen von Postgres gebaut wird. Das pg_upgrade Werkzeug von Postgres alleine reicht also nicht. Alle Daten zu dumpen und nach einer Neuinstallation wieder einzuspielen ist ggf. ein gangbarer aber umständlicher Weg. Der Vortrag wird zeigen, wie wir bei Zalando Hauptversionen-Upgrades automatisiert haben. Mit einer kurze Übersicht zu den wichtigsen Performanceverbesserungen von Postgres der letzten Jahre soll das Upgrade den Postgres-Nutzern im Publikum schmackhaft gemacht werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/9BEWQR/

Mar 9, 202228 min