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Chaos Computer Club - archive feed

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Neue Antiterror-Gesetze Schweiz. Überwachung, Pre-Crime, Gefährder … (dgwk2020)

Feb 22, 202056 min

Keynote: Die Schweiz will zum Digitale Ethik-Vorzeigeland werden … seriously? (dgwk2020)

Mit dem neuen «Digital Trust Label», einem Ethik-Zentrum in Genf und der Swiss Digital Initiative will die Schweiz die Welt dazu bewegen, ethische Prinzipien in Technologie zu verankern. Doch der Track Record der Schweiz ist alles andere als vorzeigbar. E-ID, verwässerter Datenschutz, ausbleibende Spionage-Debatte, 5G-Turbo, Netzsperren zeigen, dass die politische Schweiz oft ein seltsames, eigentümliches Insel-Verständnis hat, was Technologien angeht. Also: Wasser predigen, Wein trinken? Diese Keynote wirft ein Schlaglicht auf die wesentlichen Entscheidungen und zeigt auf, warum wir dringend eine ethischere Debatte rund um die Digitialisierung benötigen. Eine jedoch, welche die zivilgesellschaftlichen Anliegen auch wirklich aufnimmt. Mit dem neuen «Digital Trust Label», einem Ethik-Zentrum in Genf und der Swiss Digital Initiative will die Schweiz die Welt dazu bewegen, ethische Prinzipien in Technologie zu verankern. Doch der Track Record der Schweiz ist alles andere als vorzeigbar. E-ID, verwässerter Datenschutz, ausbleibende Spionage-Debatte, 5G-Turbo, Netzsperren zeigen, dass die politische Schweiz oft ein seltsames, eigentümliches Insel-Verständnis hat, was Technologien angeht. Also: Wasser predigen, Wein trinken? Diese Keynote wirft ein Schlaglicht auf die wesentlichen Entscheidungen und zeigt auf, warum wir dringend eine ethischere Debatte rund um die Digitialisierung benötigen. Eine jedoch, welche die zivilgesellschaftlichen Anliegen auch wirklich aufnimmt. about this event: https://files.chvoc.ch/dgwk20/

Feb 22, 202047 min

Keynote: Die Schweiz will zum Digitale Ethik-Vorzeigeland werden … seriously? (dgwk2020)

Feb 22, 202047 min

Eröffnung (dgwk2020)

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Feb 22, 20206 min

Eröffnung (dgwk2020)

Feb 22, 20206 min

For the love of Tux: Linux on RiscV (makeandtell)

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Feb 14, 202020 min

For the love of Tux: Linux on RiscV (makeandtell)

Feb 14, 202020 min

Soft Electronics (makeandtell)

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Feb 14, 202016 min

Soft Electronics (makeandtell)

Feb 14, 202016 min

The Double-Oh (makeandtell)

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Feb 14, 202018 min

My journey with Creativity (makeandtell)

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Feb 14, 202018 min

Zynthia - a 40106-based Sequencer/Synthesizer (makeandtell)

Feb 14, 202016 min

Zynthia - a 40106-based Sequencer/Synthesizer (makeandtell)

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Feb 14, 202016 min

DG107: Klimakrise, Migration und Gerechtigkeit (datengarten)

Feb 11, 202050 min

DG107: Klimakrise, Migration und Gerechtigkeit (datengarten)

Die Klimakrise ist wesentlicher Bestandteil der globalen Gerechtigkeitskrise, sie verschärft Armut, soziale Ungerechtigkeit und manifestiert das Machtgefüge der seit dem Kolonialismus bestehenden weltweiten Ungleichheiten. Die Ergebnisse der letzten UN-Klimakonferenz haben erneut gezeigt, dass die Regierungsvertreter*innen weit davon entfernt sind, die dringend notwendigen Antworten zu liefern. Im vergangenen Jahr streikten in Deutschland wöchtenlich Schüler und Schülerinnen für ihr Recht auf eine Zukunft und um die Politik zum Handeln für einen besseren Klimaschutz zu bringen. Mit etwa 1,4 Millionen Teilnehmenden waren die Demonstrationen zum globalen Klimastreik in Deutschland die weltweit best besuchtesten. Was für die Menschen in den Industrieländern als Bedrohungsszenario der Zukunft inzwischen sehr nah gerückt ist, ist seit für viele Menschen auf der Welt schon längst Realität. Bereits heute gibt es Regionen, in denen die Klimakrise durch öfter und stärker auftretende Naturkatastrophen zuschlägt, an anderen Orten haben beispielsweise länger als üblich anhaltende Dürren über mehrere Jahre hinweg die lokale Landwirtschaft zerstört. Diese klimabedingten Schäden führen oftmals dazu, dass Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Nach Angaben des Internal Displacement Monitoring Centre sind seit 2008 jährlich durchschnittlich 26,4 Millionen Menschen aufgrund von Umwelt- und Naturkatastrophen auf der Flucht, die meisten von ihnen im globalen Süden. Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 bis zu eine Milliarde Menschen bedingt durch den Klimawandel auf der Flucht sein könnten - die meisten innerhalb ihrer Länder, die anderen über Grenzen hinweg. Auch wenn seit mehreren Jahren zunehmend über Klimaflucht gesprochen wird, richtet sich zu wenig Augenmerk auf die Migrant*innen und den Schutz ihrer Rechte selbst. Es mangelt an internationalen Mechanismen, welche Menschenrechte und Unterstützung der Betroffenen absichern. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden wir uns mit der aktuellen Situation bezüglich der Rechte von Klimamigrant*innen beschäftigen, wir werden genauer beleuchten, welche Forderungen von Betroffenen im Raum stehen, wie wir als Akteur*innen im globalen Norden solidarisch sein können und welche Ansätze, Forderungen oder Ideen für die Arbeit hier in Deutschland relevant sein könnten. about this event: https://c3voc.de

Feb 11, 202050 min

Müll- Roboter Luka (jh20)

Feb 9, 20205 min

Müll- Roboter Luka (jh20)

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Feb 9, 20205 min

Politics isn't magic (jh20)

Feb 9, 202013 min

Politics isn't magic (jh20)

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Feb 9, 202013 min

Hallo Welt (jh20)

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Feb 9, 20202 min

Hallo Welt (jh20)

Feb 9, 20202 min

Veggie for fun (jh20)

Feb 9, 20207 min

Veggie for fun (jh20)

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Feb 9, 20207 min

Dunkybridge (jh20)

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Feb 9, 20205 min

Dunkybridge (jh20)

Feb 9, 20205 min

Begrüßung (jh20)

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Feb 9, 20208 min

Begrüßung (jh20)

Feb 9, 20208 min

Strategieunfähig: Deutschland braucht eine Resilienzstrategie 2020 (dcon2020)

In den letzten Jahren wurde schmerzhaft deutlich was viele bereits vermutet haben: Deutschland hat keine kohärente Strategie wie es die IT-Systeme und Infrastrukturen des Landes wirklich gegen Angriffe auf deren Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit schützen will - Deutschland ist strategieunfähig und das muss geändert werden. Die erste Cybersicherheitsstrategie Deutschlands stammt aus dem Jahre 2010. Es handelte sich damals um ein Produkt des Innenministeriums was dazu eingelegt war die groben Strukturen für mehr Cybersicherheit in Deutschland zu schaffen. Hierunter fiel unter anderem der Aufbau des Cyber-Abwehrzentrums und des Cyber-Sicherheitsrates. Jedoch war diese Strategie sehr eng gefasst und brachte keine Vision hervor, wie inhaltlich oder mit der Architektur der deutschen Cybersicherheitsbehörden langfristig umgegangen werden soll. Die Hoffnungen waren groß, als die Bundesregierung ihre ressortübergreifende ("whole-of-government approach") Cybersicherheitsstrategie 2016 angekündigte. Leider wurde aller Optimismus schnell von der Realität eingefangen. Es handelt sich bei der Cybersicherheitsstrategie nicht um eine Strategie, sondern um ein Sammelsurium an Maßnahmen, welche die verschiedenen Behörden seit Jahren in der Schublade hatten. Ohne Analyse oder Evaulierung ob dies überhaupt notwendig oder zeitgemäß war. Hinzu kommt, dass die Strategie wieder keinen Masterplan für die behördliche Struktur hatte, über keinen hinterlegten Haushalt verfügte und die Belange der Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft absichtlich ignorierte. Auch ein Nachhalten des Umsetzungsstandes und eine Evaluation der Effektivität waren nicht vorgesehen. Interessant ist auch, dass beide Strategien als Reaktion auf geopolitische Ereignisse verstanden werden können: die 2010er als Antwort auf Stuxnet und die 2016er als Antwort auf die Snowden-Enthüllungen im Untersuchungsausschuss und den Angriff auf den Bundestag. Jedoch vermieden beide Strategien ein klares Bekenntnis zu IT-Sicherheit und Resilienz statt offensiver Cyberoperationen. Aktuell gibt es in der Welt zwei dominante strategische Ausrichtungen in der Cybersicherheitspolitik: 1. Die Nutzung von offensiven Cyberoperationen zur Abschreckung besserem Schutz der eigenen Systeme in Ergänzung zu defensiven Maßnahmen (z. B. USA/Israel) 2. Die Nutzung von offensiven Cyberoperationen zum Schaden des Gegners und der Überwachung der eigenen Bevölkerung ohne besonderen Fokus auf defensive Maßnahmen (u. a. China, Russland, VAE) Was hier fehlt ist eine Strategie die komplett ohne offensive Maßnahmen auskommt, bei defensiven Maßnahmen aber zusätzlich zu IT-Sicherheitsmechanismen verstärkt auf digitale und analoge Resilienz setzt. Auf europäischer Ebene nimmt das Thema Resilienz im Cyberraum gerade wieder Fahrt auf. Deutschland kann und muss eine treibende Kraft hinter dieser Initiative werden und einen dritten Weg anbieten; einen der komplett auf offensive Cyberoperationen verzichtet und diese lediglich für forensische Zwecke und Sicherheitsmaßnahmen wie Penetration Tests zulässt. Deutschland braucht eine Cybersicherheitsstrategie 2020 mit folgenden Kriterien: - Fokus auf Resilienz (digital/analog) als Vision - Evaluation der bisherigen Maßnahmen - Nachhalten und Beurteilung der Effektivität neuer Maßnahmen - Hinterlegung mit Finanzmitteln - Einbeziehung aller relevanten Sektoren ("whole-of-society approach") - Masterplan zur Architektur der Sicherheitsbehörden ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/qTRmKHoRSZo) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/HERPIG-Resilienzstrategie für Deutschland.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/MAMR8K/

Feb 8, 202050 min

Strategieunfähig: Deutschland braucht eine Resilienzstrategie 2020 (dcon2020)

Feb 8, 202050 min

Assume Trauma - Resilienz und Coping-Mechanismen bei kritischen Infrastrukturen (dcon2020)

Resilienz ist weit mehr als Verfügbarkeit und wurzelt in Disziplinen wie Ökonomie, Psychologie und Philosophie. Der Vortrag trägt die verschiedenen Konzepte zusammen und hält diese gegen aktuelle Konzepte wie Chaosengineering, BeyondProd, Shift Left und Defend Forward, um die Frage zu beantworten, welche Eigenschaften Systeme wie kritische Infrastrukturen tatsächlich resilienter machen. *Resilienz* hat sich längst zum zentralen Buzzword entwickelt, wenn es um den Schutz der Versorgungssicherheit in kritischen Infrastrukturen (KRITIS) geht. Passend zum Paradigma "Assume Breach" geht man auch bei der Verfügbarkeit inzwischen nicht mehr davon aus, dass diese in jeder Situation aufrechterhalten werden kann, sondern versucht, Systeme so zu designen, dass sie nach einer Schädigung (griech. *Trauma* - auch der Begriff der Resilienz stammt ursprünglich aus der Psychologie) möglichst bald und idealerweise selbstständig wieder in den Normalbetrieb "zurückspringen" (lat. *resilire*). Der Vortrag trägt Theorien und Ansätze aus der Systemtheorie (*Antifragilität*), Biologie (*Autopoiesis*), Psychologie (*Stress*- und *Trauma*therapie sowie *Coping*-Mechanismen) zusammen, um die Frage zu beantworten, welche Eigenschaften und Umgebungsparameter Systeme resilient(er) machen und gleicht diese mit aktuellen Ansätzen wie *Chaosengineering*, *BeyondProd*, *Shift Left* und *Defend Forward* ab um diese daraufhin abzuklopfen, was wirklich eine Chance hat, schnelle Wiederanlaufzeiten zu garantieren. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/eUT23j7GQgI) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/2020-02 DefensiveCon - David Fuhr - Assume Trauma v1.0.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/FTJDCL/

Feb 8, 202058 min

Assume Trauma - Resilienz und Coping-Mechanismen bei kritischen Infrastrukturen (dcon2020)

Feb 8, 202058 min

Machtpolitik im Informationsraum. Strategie, Taktik und Verteidigung (dcon2020)

Eine geopolitische Betrachtung von Digitalisierung mit Fokus auf Informations"krieg" sowie einige Vorschläge zur digitalen Verteidigung. Über die Machtposition eines Staates wird in Zukunft auch seine "digitale Situation" entscheiden. Digitale Strategien flankieren die unterschiedlichen geopolitischen Ansätze der Großmächte USA, China und Russland, digitale Mittel werden auch von kleineren Staaten als strategische Ressource eingesetzt. Vormals zivile Bereiche bekommen vor dem Hintergrund weltweiter Vernetzung und digitaler Verletzlichkeit einen stärker sicherheitspolitischen Aspekt. Am Beispiel Informationskrieg soll gezeigt werden, -dass IT-Sicherheit/KRITIS-Sicherheit auch über Kampagnen gefährdet werden kann, -dass die "Versicherheitlichung" ehemals ziviler Räume daher so verstörend wie nachvollziehbar ist, -wie man zwischen einzelnen "Angriffen" unterscheiden kann -dass aber die bisher zu ihrer Verteidigung entwickelten Strategien umgekehrt nur althergebrachte Verantwortlichkeiten berücksichtigen und -dass zumindest im Informationsraum Angriff durchaus nicht die beste Verteidigung ist. Aufgefrischt wird der Vortrag mit der AfD Kommunikationstaktik, der Verteidigungsstruktur des Baltikums und einer neuen Initiative von Reportern ohne Grenzen. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/Fx_dX8CnzNk) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/Machtpolitik_Defense_05_vonFranque.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/HLX3RA/

Feb 8, 20201h 4m

Machtpolitik im Informationsraum. Strategie, Taktik und Verteidigung (dcon2020)

Feb 8, 20201h 4m

Github - Was'n das?! (jh20)

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Feb 8, 20209 min

Github - Was'n das?! (jh20)

Feb 8, 20209 min

Hacking-Back aus völkerrechtlicher Perspektive (dcon2020)

Dieser Vortrag befasst mich mit dem Recht auf Gegenmaßen. Beleuchtet wird insbesondere die Frage, ob Hacking-Back Operationen völkerrechtlich legitim als Maßnahmen auf Angriffe unterhalb der Schwelle von bewaffneten Konflikten sind. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/dYMTO-Mjhzk) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/DefensiveCon-Hackback_aus_voelkerrechtlicher_Perspektive-Janine_Schmoldt.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/KEQTPT/

Feb 8, 202053 min

Race-to-the-bottom: Die Entwicklung der Bedrohungslage industrieller Steuerungssysteme und wie dies die Notwendigkeit zur Regulierung im Cyber Warfare verändert (dcon2020)

Die Bedrohungslage industrieller Steuerungssysteme hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt. In diesem Vortrag wird die Entwicklung von ICS Exploits und Taktiken ausgezeigt, um den anhaltenden „Race-to-the-bottom“ zwischen ICS Bedrohungsakteuren und Verteidigern zu verdeutlichen. Darüber hinaus wird das Verhältnis zwischen Informationssicherheit und Arbeitsschutz (Safety) aufgezeigt, als auch inwiefern aktuelle Cyber-Bedrohungen traditionelle Entscheidungen zum Safety Design unterwandern und die Schutzfunktionen von Safety-Systemen beeinträchtigen können. Anschließend wird diskutiert, welche Ressourcen zum Abwenden von humanitären Krisen erforderlich sind, die aufgrund eines Ausfalls von kritischen Infrastrukturen hervorgerufen werden. Industrielle Steuerungssysteme (ICS) sind spezielle Informationssysteme, die zur Steuerung physischer Prozesse wie z.B. bei der Energieerzeugung oder in Produktionsanlagen eingesetzt werden. Angriffe auf diese Systeme werden oftmals als „cyber-physische“ Angriffe bezeichnet. Verschiedene Industrieprozesse sind gesetzlich als kritische Infrastrukturen klassifiziert worden, da das gesellschaftliche Wohlergehen auf deren Funktionsfähigkeit beruht. Hierbei wurde dem Schutz kritischer Infrastrukturen im letzten Jahrzehnt eine hohe Relevanz zugesprochen, da zum einen die Industrie inzwischen durch die Nutzung des Internets als auch durch den Einsatz von Standard Hard- und Software Sicherheitsbedrohungen ausgesetzt ist, von denen sie Historisch gesehen isoliert waren. Und zum anderen, da die potentiellen Auswirkungen von Angriffes auf kritische Infrastrukturen nicht länger ignoriert werden können. Die Bedrohungslage industrieller Steuerungssysteme hat sich in den letzten Jahren dramatisch gewandelt. Neue Gefährdungen sind aufgekommen, wobei der Einsatz von Stuxnet, eine Malware, die 2010 zur Zerstörung des iranischen Atomprogramms genutzt wurde, eine Verschärfung der globalen Besorgnis bewirkt hat. In diesem Vortrag wird die Entwicklung von ICS Exploits und Taktiken ausgezeigt, um den anhaltenden „Race-to-the-bottom“ zwischen ICS Bedrohungsakteuren und Verteidigern zu verdeutlichen. Darüber hinaus wird das Verhältnis zwischen Informationssicherheit und Arbeitsschutz (Safety) aufgezeigt, als auch inwiefern aktuelle Cyber-Bedrohungen traditionelle Entscheidungen zum Safety Design unterwandern und die Schutzfunktionen von Safety-Systemen beeinträchtigen können. Anschließend wird diskutiert, welche Ressourcen zum Abwenden von humanitären Krisen erforderlich sind, die aufgrund eines Ausfalls von kritischen Infrastrukturen hervorgerufen werden. Das Ziel dieses Vortrags umfasst zwei Themen: (1) Zuhörern wird die Konzeption eines fortgeschrittenen Angriffs mit dem Ziel der physischen Zerstörung einer kritischen Infrastruktur aus Sicht des Angreifers aufgezeigt, (2) Anregung zur Diskussion, wie der Einsatz von cyber-physischen Angriffen idealer Weise reguliert werden kann. Durch die potentiellen kinetischen Auswirkungen bei cyber-physischen Angriffen und insbesondere deren Möglichkeit, menschliche Opfer zu verursachen, ist es für die nationalen und internationalen Gemeinschaften von IT-Sicherheitsexperten, Regierungen und humanitären Anwälten dringend erforderlich, Diskussionen zu diesem Thema anzuregen. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/z_UPM5WVIuA) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/DefensiveCon_2020_Krotofil.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/JL7WVG/

Feb 8, 20201h 0m

Race-to-the-bottom: Die Entwicklung der Bedrohungslage industrieller Steuerungssysteme und wie dies die Notwendigkeit zur Regulierung im Cyber Warfare verändert (dcon2020)

Feb 8, 20201h 0m

Erfahrungen eines Cyberkrisenmanagers (dcon2020)

Erfahrungen eines Cyber-Krisenmanagers, insbesondere im Umgang mit Behörden und sogenannten Experten. Durch mehr als 20 Krisenmanagement Einsätzen in Umfeld von Cybercrime, Spionage und Sabotage, haben sich Strukturen abgezeichnet, die ein fachliches Muster erkennen lassen und bei der Bearbeitung von Sicherheitsvorfällen extreme Verzögerungen erzeugen. Die technische und organisatorische Komplexität in der Bekämpfung von internationalen Cyberbanden stellt, Opfer, Strafverfolgung und die IT Industrie vor fast unlösbare Aufgaben. Der Vortrag zeigt die Strukturen, Probleme und Lösungsmöglichkeiten auf. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/SbCmLQP18NQ) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/SDSEBX/

Feb 8, 202046 min

Erfahrungen eines Cyberkrisenmanagers (dcon2020)

Feb 8, 202046 min

Von Glashäusern und Steinewerfen. Strategische, rechtliche und politische Überlegungen vor dem zurück hacken (dcon2020)

Feb 8, 20201h 0m

Von Glashäusern und Steinewerfen. Strategische, rechtliche und politische Überlegungen vor dem zurück hacken (dcon2020)

Es ist unklar, inwiefern hackbacks tatsächlich zur Erreichung politischer Ziele, nämlich dass Angriffen aufhören oder verhindert werden, taugen. Neben der Frage der Effektivität, stellen sich eine ganze Menge strategischer, politischer und rechtlicher Fragen, bevor ein Gegenangriff initialisiert wird. Der Talk wirft genau diese Fragen auf, die sich politische Entscheidungsträger stellen wollten, bevor sie vorschnell zum Mittel des Hackbacks greifen. Die Anzahl jährlicher Cyber-Angriffe steigt wie gewohnt und immer mehr Staaten nutzen digitale Fähigkeiten immer offensiver: Russland zur Beeinflussung von Öffentlichkeiten und des Informationsumfeldes, China zur wirtschaftlichen Spionage und zum technologischen leap-frogging, Nord-Korea zum Umgehen von Sanktionen und zur Aufbesserung der Staatskasse und die USA zur weltweiten Machtprojektion und politischen Spionage. In die Cyber-Offensive werden viel Zeit, Energie und Geld gesteckt. Dagegen ist innerhalb der meisten Staaten vollkommen ungeklärt, wie man auf Cyber-Angriffe zu reagieren habe. Eindrücklich zeigt sich dies etwa an Vorfällen wie dem Sony Hack 2014, oder der Beeinflussung der US Wahl 2016, wo die größte Cyber-Macht der Welt, relativ ratlos dastand. Auch in kleineren Staaten wie Deutschland und Frankreich herrscht allgemeine Rat- und vor allem Strategielosigkeit, wie man politisch auf Cyber-Angriffe reagieren soll. Es scheint nur schlechte Optionen zu geben: internationale Anklageschriften haben nur symbolischen, aber keinen operativen Effekt auf Angreifer. Wirtschaftliche Sanktionen sind ungenau und oftmals ebenso wenig effektiv. Abschreckung funktioniert im Digitalen nicht. Rüstungskontrollregime sind nicht in Sicht. Aufgrund dieser Ratlosigkeit experimentieren immer mehr Staaten mit digitalen Gegenreaktionen, „hack backs“ oder euphemistisch, aktive Cyber-Verteidigung genannt. Dabei ist die Wirksamkeit von „hack backs“ umstritten. Inwiefern taugt das Mittel zur Erreichung politischer Ziele? Hören danach Angriffe wirklich auf? Was sind etwa die geostrategischen Implikationen, wenn man gegen russische oder iranische APT zurückschlägt? Wie sieht die Eskalationsleiter aus und wer hat die Eskalations-Dominanz? Wo sind eigene rote Linien? Neben diesen strategischen Fragen stellen sich für die Zivilmacht Deutschland auch völkerrechtliche Fragen. Nicht auf jeden Hack darf nach dem Völkerrecht reagiert werden, insbesondere wenn die Attribution unklar ist. Gegenreaktionen müssen völkerrechtlich proportional und zeitnah geschehen, was operativ nicht trivial zu realisieren ist. In Deutschland stellen sich aber auch konkrete verfassungsrechtliche Hürden, die verhindern, dass Deutschland in Friedenszeiten Schäden in fremden Territorien anrichtet. Der Talk wirft Fragen auf, die sich politische Entscheidungsträger stellen sollten, bevor sie zum Mittel des Hackbacks greifen. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/Z1qQieYd7SY) ####Folien: [**hier**](https://prezi.com/view/VpI0fsChveMp1i7dO2OS) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/9E7MLJ/

Feb 8, 20201h 0m

"Public Money, Public Code!" - Wie Freie Software für mehr Sicherheit sorgt (dcon2020)

Feb 7, 202040 min

"Public Money, Public Code!" - Wie Freie Software für mehr Sicherheit sorgt (dcon2020)

Freie Software gibt allen das Recht, Programme für jeden Zweck zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. In diesem Vortrag wird erklärt, warum Verwaltungen und Staaten auf Freie Software setzen müssen und wie sich durch den Einsatz Freier Software digitale Souveränität und IT-Sicherheit erreichen lässt. Die von unseren öffentlichen Verwaltungen angebotenen und genutzten digitalen Dienste sind die kritische Infrastruktur demokratischer Staaten des 21. Jahrhunderts. Um vertrauenswürdige Systeme zu etablieren, müssen öffentliche Stellen sicherstellen, dass sie die vollständige Kontrolle über die Software und die Computersysteme im Kern unserer staatlichen digitalen Infrastruktur haben. Doch im Moment ist dies aufgrund restriktiver Softwarelizenzen nur selten der Fall. In dem Vortrag werde ich den status quo erläutern und wie sich dieser verändern lässt. Vom Bug-Bounty Programm der EU Kommission bishin zum Parteitagsbeschluss der CDU zum Einsatz Freier Software möchte ich aufzeigen, was uns in den nächsten Jahren erwartet und worauf man beim Einsatz Freier Software achten muss. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/kfNyPqvSuLk) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/PMPC_Security_070220_FSFE_Sander.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/CKMALW/

Feb 7, 202040 min

Hackback in Deutschland: Wer, was, wie und warum? (dcon2020)

Feb 7, 202059 min

Hackback in Deutschland: Wer, was, wie und warum? (dcon2020)

Warum wird der Hackback aktuell politisch überhaupt diskutiert? Wer könnte einen Hackback durchführen? Und wer darf das rechtlich überhaupt? ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/WTV3MIn_9NA ) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/Dennis-Kenji Kipker Hackback DefensiveCon 2020.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/STUJM3/

Feb 7, 202059 min

Panel zum IT-Sicherheitsgesetz v2.0 (dcon2020)

Feb 7, 20201h 30m

Panel zum IT-Sicherheitsgesetz v2.0 (dcon2020)

Panel zu IT-Sicherheitsgesetz v2.0 mit Teresa Ritter vom Bitkom e.V. , Dr. Gerhard Schabhüser vom BSI und Thorsten Schröder vom CCC e.V. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/S48AiHyOc8M) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/Panel zum IT-Sicherheitsgesetz v2_Bitkom_BSI_CCC.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/V8MJUG/

Feb 7, 20201h 30m

Warum Angriff nicht die beste Verteidigung ist (dcon2020)

Feb 7, 202043 min

Warum Angriff nicht die beste Verteidigung ist (dcon2020)

Cyberangriffen begegnet man, indem man ihnen keine Einfallstore bietet. Das geht nur mit höchsten Standards und der höchsten Priorität von IT-Sicherheit. Hierauf muss das Augenmerk der Bundesregierung liegen. Wenn Bürger:innen tagelang im Dunkeln sitzen, Chaos im Verkehr ausbricht und Menschen auf Intensivstationen nur noch mit Notstromaggregaten behandelt werden können, werden sie nicht fragen: “Warum habt ihr nicht zurück gehackt?” sondern “warum habt ihr uns nicht geschützt?”. ####Aufzeichnung: [**hier**](https://youtu.be/JP86QU2eW54) ####Folien: [**hier**](https://www.defensivecon.org/slides/20200207_DefensiveCon_DefensiveCyberabwehr_Riedel.pdf) about this event: https://cfp.defensivecon.org/dcon2020/talk/HTVNTG/

Feb 7, 202043 min