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Automatische Korrektur von ÖV-Stationen in OSM (fossgis2020)
ÖV-Stationen bestehen üblicherweise aus mehreren Punkt-, Linien- oder Flächeninformationen, z.B. Haltepunkten, Gleisen oder Bahnhofsgebäuden u.a.. Diese Objekte können in OSM mittels übergeordneter Relationen verknüpft werden, allerdings fehlt diese Gruppierung häufig oder ist unvollständig. Wir stellen ein Tool vor, das die Elemente von ÖV-Stationen als Paare von Stationsnamen und -koordinaten abstrahiert und mittels Ähnlichkeitsmaßen und maschinellem Lernen OSM-Stationen korrigieren kann. Wir stellen ein Tool (staty) vor, das aus ÖV-Stationsdaten in OSM Tupel von Stationsnamen und -koordinaten extrahiert. Die in OSM bereits als gruppiert markierten Stationen werden als ground truth verwendet und damit ein Klassifikator trainiert, der entscheiden kann, ob zwei Name/Koordinate Tupel dieselbe Station beschreiben. Die Hauptschwierigkeit liegt darin, dass dieselben Stationen teilweis deutlich voneinander abweichende Bezeichnungen haben können (z.B. "Hbf" vs. "Freiburg im Breisgau, Hauptbahnhof"), dass z.B. Ortsnamen für die Ähnlichkeit zweier Stationen irrelevant sind, wenn sie nah beieinander liegen, oder dass die mittlere Distanz von z.B. Haltepunkten derselben Stationen abhängig ist von der Art der Stationen. Z.B. wird die mittlere paarweise Distanz zwischen Haltepunkten in einer Station "Hauptbahnhof" üblicherweise deutlich größer sein als in einer Station "Dorfstraße". Wir nutzen unseren auf OSM-Daten trainierten Klassifikator, um die OSM-Daten selbst wieder zu korrigieren. Dazu führen wir ein auf den Ähnlichkeitswerten unseres Klassifikators beruhendes Clustering durch und geben die Differenz zwischen dem Clustering und der Stationsgruppierung in OSM als Editiervorschläge aus. Da unser Ansatz z.B. auch verschiedene Namen (ref_name, alt_name, name, ...) innerhalb einzelner Nodes als separate Elemente extrahiert, können auch Fehler innerhalb einzelner Nodes erkannt werden (z.B. ein nicht korrekt durch alle Namen nachgeführter Namenswechsel oder Schreibfehler). about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/VAXSHT/
JOSM – Java OpenStreetMap Editor (fossgis2020)
JOSM – Java OpenStreetMap Editor (fossgis2020)
JOSM ist ein (Offline-)Editor für OpenStreetMap-Daten, der fast so alt wie OpemStreetMap selbst ist und mit dem Projekt gewachsen ist. In diesem Vortrag wird auf die Entwicklung von JOSM eingegangen und dargestellt, welche Herausforderungen im Jahr 2020 zu bewältigen sind. Ebenso wird die JOSM-Community bestehend aus Entwicklung/Quellcode, Übersetzung, Tests, Plugin-Entwicklung, Endbenutzers, Sponsoren,… vorgestellt. JOSM ist ein (Offline-)Editor für OpenStreetMap-Daten, der fast so alt wie OpemStreetMap selbst ist und mit dem Projekt gewachsen ist. In diesem Vortrag wird auf die Entwicklung von JOSM eingegangen und dargestellt, welche Herausforderungen im Jahr 2020 zu bewältigen sind. Ebenso wird die JOSM-Community bestehend aus Entwicklung/Quellcode, Übersetzung, Tests, Plugin-Entwicklung, Endbenutzers, Sponsoren,… vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/3SCXQY/
Wegue - OpenLayers und Vue.js in der Praxis (fossgis2020)
Mit Wegue lassen sich WebGIS-Anwendungen durch eine einfache Konfigurationsdatei erstellen. Es beinhaltet bereits gängige Funktionenen wie Layerswitcher oder Geocoding. Durch die modulare Struktur kann Wegue jedoch auch leicht erweitert und individuell angepasst werden. Wegue [1] ist eine Software zum Erstellen von modernen leichtgewichtigen WebGIS-Client-Anwendungen. Die Basis dafür sind die beiden Open Source JavaScript-Frameworks OpenLayers [2] und Vue.js [3]. OpenLayers übernimmt dabei das Lesen und die Darstellung der Geoinformationen als Karte und die Prozessierung der Geo-Objekte. Vue.js wird für die Strukturierung des Projektcodes (nach MVVM) genutzt und erlaubt die Erzeugung von eigenen Web-Komponenten. Wegue verknüpft diese beiden Bibliotheken zu einer konfigurierbaren Vorlage für WebGIS-Anwendungen aller Art und stellt wiederverwendbare UI-Komponenten (z.B. Layer-Liste, FeatureInfo-Dialog, etc.) bereit. Wegue wurde kurz nach der Projektgründung auf der FOSSGIS 2018 in Bonn präsentiert. Mittlerweile ist das Projekt gereift und in einigen Realweltprojekten zum Einsatz gekommen. Dabei ist es an vielen Stellen erweitert und verbessert worden und befindet sich aktuell auf dem Weg zur Version 1.0. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über das Wegue-Ökosystem sowie die Neuerungen der letzten Monate und zeigt wie Wegue-Anwendungen erstellt werden können. Außerdem werden einige Beispiele aus der Praxis präsentiert. [1] https://github.com/meggsimum/wegue [2] http://openlayers.org/ [3] https://vuejs.org/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/GHET3U/
GRASS GIS in der Cloud: Actinia-Geoprozessierung (fossgis2020)
Ursprünglich GRaaS (GRASS as a Service) genannt, wurde actinia entwickelt, um GRASS-GIS-Funktionalität über eine HTTP REST API bereitzustellen. GRASS GIS Locations, Mapsets und Geodaten werden zu Ressourcen, die per REST verwaltet und visualisiert werden können. Actinia folgt dem Paradigma, Algorithmen zu Clouddaten zu bringen und unterstützt u.a. persistente und flüchtige Berechnung, Benutzerverwaltung zur Begrenzung von Pixeln, Prozessen und Berechnungsdauer. Ursprünglich GRaaS (GRASS as a Service) genannt, wurde actinia (https://actinia.mundialis.de) entwickelt, um die GRASS-GIS-Funktionalität über eine HTTPS REST API bereitzustellen. GRASS GIS Locations, Mapsets, Vektor- und Rasterdaten sowie raum-zeitliche Daten werden zu Ressourcen, die per REST verwaltet und visualisiert werden können. Mit den bestehenden (z.B. Landsat) und in den letzten Jahren neu entstehenden (Copernicus Sentinel) großen Geodatenpools, die Tag für Tag wachsen, soll actinia dem Paradigma folgen, Algorithmen zu den Clouddaten zu bringen. Actinia ermöglicht es, eine große Menge an Geoinformationen aufzubereiten, zu analysieren und bereitzustellen, ohne dass Kenntnisse der Daten, der Analyse, der geeigneten Software zur Automatisierung oder skalierbarer Hardware-Ressourcen erforderlich sind. Einige der Funktionalitäten sind persistente und flüchtige Berechnung, Benutzerverwaltung zur Begrenzung von z.B. Pixeln, Prozessen und Berechnungsdauer sowie das Loggen von API-Aufrufen und verwendeten Ressourcen durch jeden Benutzer. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Installation mit Docker. Bei der Installation in einer Cloud-Umgebung mit OpenShift oder Kubernetes verwaltet der integrierte Loadbalancer das Cluster automatisch. Dem Geist von FOSS folgend sind wir stolz, ein OSGeo-Community-Projekt geworden zu sein und freuen uns auf die Erweiterung der actinia-Community. Der Vortrag gibt eine Übersicht über Konzepte und grundlegende Funktionalitäten von Actinia. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/KNUBLU/
Wegue - OpenLayers und Vue.js in der Praxis (fossgis2020)
GRASS GIS in der Cloud: Actinia-Geoprozessierung (fossgis2020)
OpenLayers: v6.x und wie es weitergeht (fossgis2020)
FOSS in der Cloud (fossgis2020)
FOSS in der Cloud (fossgis2020)
Mit den täglich wachsenden Geodatenpools steigen Anforderungen an Hard- und Software. Lokale Installationen sind in den letzten Jahren vermehrt durch verteilte Systeme in der Cloud abgelöst worden, welche sich auch im Bereich der FOSS etabliert haben. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Konzepte des Cloud Computings, der verfügbaren Tools und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Skalierbarkeit, sowie Erfahrungen und Empfehlungen am Beispiel von actinia, GRASS GIS, GeoServer und SHOGun. Mit den täglich wachsenden Geodatenpools, z.B. angereichert durch das Copernicus oder Landsat Programm, steigen die Anforderungen an Hard- und Software für die Geodatenprozessierung (nicht nur) im Bereich der Fernerkundung stetig an. Lokale Installationen können dabei die Datenmengen und Anforderungen an Echtzeit-Analysten kaum stemmen und sind daher in den letzten Jahren vermehrt durch verteilte Systeme in der Cloud abgelöst worden. Dieser Trend macht auch vor dem Bereich der FOSS keinen Halt und hat sich seither etabliert. Dieser Vortrag soll einen Überblick über die Konzepte des Cloud Computings, der verfügbaren Tools und Voraussetzungen der serviceorientierten Architektur für eine erfolgreiche Skalierbarkeit geben. Anschließend wird anhand eines konkreten Beispiels basierend auf den Komponenten actinia, GRASS GIS, GeoServer und SHOGun demonstriert wie diese für einen reibungslosen Betrieb in der Cloud angepasst werden müssen. Abgerundet wird der Vortrag durch Erfahrungen und daraus abgeleiteten Empfehlungen, die während der Vorbereitung und zur Laufzeit der Architektur gesammelt wurden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/MNKHF8/
Routenplanung mit BRouter und BRouter-Web (fossgis2020)
Routenplanung mit BRouter und BRouter-Web (fossgis2020)
Wir geben einen kurzen Überblick der OSM-basierten Routing-Engine BRouter selbst sowie der populärsten Arten, sie zu benutzen. Neben mobilen Karten- und Navigations-Apps wie OsmAnd, OruxMaps und Locus Maps ist das insbesondere die Web-Anwendung „BRouter-Web“, deren Funktionen und Besonderheiten wir vorstellen. Das BRouter Ökosystem wächst langsam aber stetig und hat eine 6-stellige Benutzerzahl erreicht. Wir geben einen kurzen Überblick dieser OSM-basierten Routing-Engine selbst sowie der populärsten Arten, sie zu benutzen. Neben mobilen Karten- und Navigations-Apps wie OsmAnd, OruxMaps und Locus Maps ist das insbesondere die Web-Anwendung „BRouter-Web“, die zu einem mächtigen Planungs-Werkzeug herangereift ist und sich wachsender Beliebtheit erfreut. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/TUTT33/
OpenLayers: v6.x und wie es weitergeht (fossgis2020)
Im Vortrag werden der aktuelle Stand, die relevantesten Änderungen und potentielle künftige Weiterentwicklungen der weit verbreiteten JavaScript-Bibliothek OpenLayers vorgestellt. OpenLayers ist eine sehr bekannte und verbreitete Open-Source-JavaScript-Bibliothek, um interaktive Karten im Web aus verschiedenste Quellen mit reichhaltigen Interaktionsmöglichkeiten zu erstellen. Seit 2006 sind von OpenLayers nunmehr 6 Major-Releases erschienen, die die Bibliothek jeweils dem aktuellen Stand der Technik angepasst haben und stets neue Features sowie Performanceoptimierungen mit sich brachten. Auch dank eines durch den FOSSGIS gesponserten CodeSprints konnte jüngst die Version 6 veröffentlicht werden. Der Vortrag, der von OpenLayers Kernentwicklern und Mitgliedern des PSC gehalten wird, wird drei Schwerpunkte haben: 1. Beschreibung des aktuellen Funktionsumfangs von OpenLayers (Was kann man mit OpenLayers machen?) 2. Beschreibung der relevantesten Änderung für Nutzer von früheren OpenLayers Versionen (Welche Dinge muss man grundsätzlich anpassen, um existierende Anwendungen auf OpenLayers 6.x umzustellen? Welche Vorteile ergeben sich aus der Anpassung des eigenen Codes?) 3. Einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungsschwerpunkte der Software (Wie sieht die Zukunft der Software aus und welche Weiterentwicklung sind bereits abzusehen?) about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/CTJEVS/
Women in Geospatial+ - Ein professionelles Netzwerk für Frauen in der GIS/Geo Industrie (fossgis2020)
Women in Geospatial+ ist ein professionelles Netzwerk für Frauen in der GIS Industrie und Forschung. Gründing 2018/2019. Weltweit ca. 800 Mitglieder. Women in Geospatial+ ist ein professionelles Netzwerk für Frauen in der GIS Industrie und Forschung. Das Netzwerk entstand vor einem Jahr und ist seitdem ist es stetig gewachsen. Derzeit hat es weltweit ca. 800 Mitglieder. Durch die Bildung eines starken Netzwerks möchten wir eine bessere Balance in der Geschlechterverteilung in der GIS Community erreichen. Unter GIS Community verstehen wir die GIS und Geo Industrie, Forschung, den Behörden- und universitären Sektor. Women in Geospatial+ bringt Frauen im GIS und Geo Bereich zusammen und organisiert u.a. Events zu Themen wie Karriere und Führungspositionen in unserer Community. Zusätzlich bieten wir ein Mentorship Programm an. Neugierig geworden? Informiert Dich oder sei dabei! about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/WLXKQW/
Women in Geospatial+ - Ein professionelles Netzwerk für Frauen in der GIS/Geo Industrie (fossgis2020)
Geochicas OSM stellen sich vor (fossgis2020)
GeoChicas ist eine Gruppe von Frauen, die in OpenStreetMap mappen und darüber hinaus versuchen, das Geschlechtergefälle in OSM zu schließen. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/GeoChicas GeoChicas ist eine Gruppe von Frauen, die in OpenStreetMap mappen und darüber hinaus versuchen, das Geschlechtergefälle in OSM zu schließen. Geochicas ist weltweit aktiv. Die Gruppe wurde 2016 auf der SOTLAM in São Paulo (Brasilien) gegründet. Seitdem vernetzen sich Geochicas weltweit, treffen sich auf Konferenzen, tauschen sich aus und motivieren Mädchen/Frauen zu mappen und auf Konferenzen als Rednerinnen oder Workshopsleiterinnen mitzuwirken. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/GeoChicas about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/P8ADRK/
Geochicas OSM stellen sich vor (fossgis2020)
Neues vom Fossgis Routing Server (fossgis2020)
Neues vom Fossgis Routing Server (fossgis2020)
Der Dienst startete im 2018. Wie hat sich der Dienst unterdessen entwickelt. Wer nutzt ihn und wie viel wird er genutzt. Der Dienst routing.openstreetmap.de startete im 2018 als öffentlicher routing server auf OSRM Basis. Das Ziel: Routing auf openstreetmap.org auf Basis von OSRM anzubieten, mit einem Profil, dass von der community weiter verfeinert wird. Wir stellen vor, wie sich der Dienst unterdessen entwickelt hat und wie er genutzt wird. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/GCFPVF/
AD und PostgreSQL Rollen verknüpfen mit dem Höllenhund (fossgis2020)
OSGeo-Projekt deegree 2020 - Neuigkeiten zu OGC API - Features (fossgis2020)
Das OSGeo-Projekt deegree stellt seit mehreren Jahren umfassende Referenzimplementierungen für OGC-Webservices wie z.B. WFS, WMS und WMTS bereit. Der Vortrag geht auf die aktuellen Neuerung in deegree und die Unterstützung des neue Standards OGC API - Features ein. Das OSGeo-Projekt deegree stellt seit mehreren Jahren umfassende Referenzimplementierungen für OGC-Webservices wie z.B. WFS, WMS und WMTS bereit. Wenn es um den Aufbau von Geodateninfrastrukturen geht, dann können Geodaten in unterschiedlichen Formaten mit den deegree OGC-Webservices publiziert werden. Aktuell wird an der Implementierung des neuen Standard OGC API - Features, dem Nachfolger des Web Features Service (WFS), gearbeitet. Die Präsentation zeigt die wichtigsten Neuerungen in deegree, eine kurze Übersicht des Standards OGC API - Features und dessen Umsetzung innerhalb von deegree. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/WNARKE/
AD und PostgreSQL Rollen verknüpfen mit dem Höllenhund (fossgis2020)
Rollen und Rechte in einer Geodatenbank zu verwalten, war schon immer eine Herkulesaufgabe. In einer Stadtverwaltung wie Freiburg, mit mehreren hundert Mitarbeitenden aus vielen verschiedenen Ämtern, bietet es sich daher an, diese Berechtigungen über die zentrale Benutzerverwaltung zu steuern. Das Zusammenspiel von FOSSGIS Komponenten mit dem Verzeichnisdienst ActiveDirectory wird mit Kerberos als Authentifizierungsdienst umgesetzt. Rollen und Rechte in einer Geodatenbank zu verwalten, war schon immer eine komplizierte Aufgabe. Benutzerverwaltung up-to-date halten, wechselnde Aufgaben und ressortspezifische Zugriffe zu ermöglichen, eine administrative Herkulesaufgabe. In einer Stadtverwaltung wie Freiburg, mit mehreren hundert Mitarbeitenden aus vielen verschiedenen Ämtern und Projektgruppen, die alle auf eine zentrale Geodatenhaltung zugreifen wollen, bietet es sich daher an, diese Berechtigungen über die zentrale Benutzerverwaltung abzubilden. Das Zusammenspiel von Open-Source Komponenten wie PostgreSQL und QGIS mit dem Verzeichnisdienst ActiveDirectory wird durch Kerberos als Authentifizierungsdienst umgesetzt. Es ermöglicht z.B. Single-Sign-On bei der Nutzung der zentralen Geodatenbank in QGIS unter Windows. Die Konzeption der Rollen im AD und in der Datenbank stehen dabei an erster Stelle. Die automatische Übernahme der Rollen vom AD in die Datenbank ist eine weitere Herausforderung, ebenso wie die Weitergabe von QGIS-Projekten mit gespeicherten Datenbank-Verbindungen die mittels Kerberos authentifiziert werden. Wir stellen die bisherigen Erfahrungen bei der Anwendung dieses Vorgehens in der Stadtverwaltung Freiburg vor. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/UPPG8U/
Triff OSMler in deiner Nähe mit OSMCAL (fossgis2020)
Um die OSM-Community zusammenwachsen zu lassen, starteten wir den OSM Kalender. So kann man einfacher Veranstaltungen ankündigen, Anwesenheit signalisieren oder Veranstaltungen in der Nähe finden. Damit man nicht mehr Dinge im Wiki bearbeiten oder wiederfinden muss, gibt es jetzt den OSM Kalender. In dem Lightningtalk wird gezeigt, was OSMCAL ist, wie es funktioniert und wie man eigene Veranstaltungen hinzufügt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/3BSTMC/
OSGeo-Projekt deegree 2020 - Neuigkeiten zu OGC API - Features (fossgis2020)
Triff OSMler in deiner Nähe mit OSMCAL (fossgis2020)
Verbindungen schaffen mit PostgreSQL Foreign Data Wrappern (fossgis2020)
Über Foreign Data Wrapper können Verbindungen aus einer PostgreSQL-Datenbank heraus zu anderen externen Quellen aufgebaut werden. Dadurch müssen sich nicht mehr alle Daten, die in einem Projekt verwendet werden, auch innerhalb der PostgreSQL-Datenbank befinden. Mit unterschiedlichen Erweiterungen können Verbindungen von PostgreSQL zu Oracle, MySQL, CSV, JSON, Geodaten, OSM und vielen weiteren Quellen geschaffen werden. Über Foreign Data Wrapper (FDW) kann aus der Datenbank heraus eine Verbindung zu anderen Datenquellen aufgebaut werden. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, dass alle Daten, die in einem Projekt innerhalb der PostgreSQL-Datenbank verwendet werden sollen, sich auch in der Datenbank befinden müssen. Foreign Data Wrapper bringen mehr Flexibilität durch den einfachen Zugriff auf verschiedenste Datenquellen. Die Möglichkeit, auch schreibend auf externe Quellen zuzugreifen, macht das Ganze noch attraktiver. Mit unterschiedlichen Erweiterungen können Verbindungen von PostgreSQL zu Oracle, MySQL, CSV, JSON, Geodaten, OSM und vielen weiteren Quellen geschaffen werden. Das Konzept des datenbankübergreifenden Zugriffs ist nicht PostgreSQL spezifisch, sondern wurde im SQL/MED Standard (MED – Management of External Data) bereits 2008 definiert (https://wiki.postgresql.org/wiki/SQL/MED). Foreign Data Wrappers wurden bisher nur in wenigen Softwareprodukten implementiert, darunter PostgreSQL, MariaDB und IBM/DB2. Dieser Vortrag versucht mit einfachen Beispielen das Thema zu beleuchten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/ZP3JZZ/
Verbindungen schaffen mit PostgreSQL Foreign Data Wrappern (fossgis2020)
Räumliche Verortung von textbasierten Social-Media-Einträgen am Beispiel von Polizei-Tweets (fossgis2020)
TEAM Engine: Vorstellung der neusten Tests für OGC-Standards wie OGC API Features oder GeoTIFF (fossgis2020)
Die TEAM Engine ist eine Engine, mit der Entwickler und Anwender Geodienste, wie WMS, und Geoformate, wie GeoPackage, testen können. Es werden aktuell mehrere neue Testsuites entwickelt, mit denen unter anderem Implementierungen der neuen OGC Standards OGC API - Features und GeoTIFF getestet werden können. Dieser Vortrag gibt eine Übersicht über alle neuen Testsuites und stellt einige von ihnen näher vor. Des Weiteren werden die aktuellen Entwicklungen im TEAM Engine Projekt aufgezeigt. Die TEAM Engine ist eine Engine, mit der Entwickler und Anwender Geodienste, wie WFS und WMS, und Geoformate, wie GML oder GeoPackage, testen können. Um die Implementierung und das Testen von GIS-Software basierend auf OGC Standards zu unterstützen, stellt das Open Geospatial Consortium (OGC) mehrere Testsuites für die TEAM Engine zur Verfügung. Die TEAM Engine ist aktuell als OSGeo-Projekt in der Inkubationsphase. Sie ist sie ein wichtiges Werkzeug, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen Implementierungen von OGC-Standards und Clients, die diese Standards in Form von Schnittstellen, wie WFS oder WMS, oder Formaten, wie GML oder GeoPackage, nutzen, zu gewährleisten. Die TEAM Engine muss in Verbindung mit OGC Executable Test Suites (ETS) verwendet werden, um Instanzen von Geodiensten und -formaten auf Konformität mit OGC-Standards zu prüfen. Die Ausführung einer ETS erfolgt über eine Weboberfläche, eine REST Schnittstelle oder ein Kommandozeilentool. Um die Installation, Konfiguration und das Starten der TEAM Engine zu erleichtern, werden Docker-Images bereitgestellt. Es werden aktuell mehrere neue Testsuites entwickelt, mit denen unter anderem Implementierungen der neuen OGC Standards OGC API - Features und GeoTIFF getestet werden können. Auch für weitere OGC Standards wurden in jüngster Zeit Tests erstellt oder erweitert. Dieser Vortrag gibt eine Übersicht über alle neuen Testsuites und stellt einige von ihnen näher vor. Des Weiteren werden die aktuellen Entwicklungen im TEAM Engine Projekt aufgezeigt und ein Ausblick auf die Schwerpunkte der Weiterentwicklung in der Zukunft gegeben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/VDPQS7/
Räumliche Verortung von textbasierten Social-Media-Einträgen am Beispiel von Polizei-Tweets (fossgis2020)
Ziel der Forschungsinitiative ist die Untersuchung der räumlichen Verortung deutscher Tweets auf Basis von verfügbaren Standardwerkzeugen. Zunächst werden die spezifischen Herausforderungen im Kontext der Sprache und der Eigenschaften von Tweets betrachtet. Die darauffolgende Entwicklung eines grundlegenden, algorithmischen Ablaufs schließt mit der Implementierung eines Prototyps ab. Dieser bildet die Basis für die Evaluation der Genauigkeit und führt zur Betrachtung des Verbesserungspotentials. Die Forschungsinitiative untersucht Möglichkeiten zur Verortung von textbasierten Social-Media-Einträgen mit verfügbaren Bibliotheken und Diensten. Der Fokus liegt hierbei auf deutschen Kurznachrichten (Tweets) des Mikrobloggingdienstes Twitter. Die Bedeutung der Verarbeitung speziell deutscher Sprache wird seit der steigenden Nutzung von Twitter in der öffentlichen Verwaltung zunehmend relevanter. Allein die Polizei verwaltet im Jahr 2017 schon mehr als 200 Accounts auf Twitter und Facebook (Anzlinger, 2019). In diesem Zusammenhang werden die Kurznachrichten häufig von Büropersonal verfasst, sodass die in Tweets optional enthaltene Standortangabe keine Information im Zusammenhang mit dem textlichen Inhalt liefert. Der methodische Ansatz für das Vorhaben ist wie folgt: Zunächst werden die Herausforderungen durch eine Literaturrecherche sowie durch einen vorverarbeitenden Schritt zur Identifizierung besonderer charakteristischer Merkmale in einem Tweet adressiert. Anschließend folgt die Definition eines algorithmischen Ablaufes aus den gewonnenen Erkenntnissen. Die Auswahl geeigneter und verfügbarer Werkzeuge liefert die Basis für die prototypische Umsetzung. Eine Evaluation der Ergebnisse bewertet die Untersuchung. Als spezielle Herausforderung bei der Verortung von deutschen Tweets zeigt sich insbesondere die maximale Zeichenlänge jener von 280 Zeichen. Eine im November 2018 veröffentlichte Studie benennt die durchschnittliche Länge eines Tweets mit lediglich 33 Zeichen (AFP, 2018). Um mit dieser Einschränkung eine Vielzahl an Informationen zu teilen, ist es üblich in den verfassten Kurznachrichten die Grammatik des Textes zu vernachlässigen. Zusätzlich werden auch Emoticons und Abkürzungen verwendet, um die Kurznachrichten mit der gewünschten Information anzureichern. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass häufig auch Wörter der englischen Sprache in eine deutsche Struktur eingebettet werden. Zudem sind die Ortsangaben oft unkonkret formuliert. Problematisch wird es v. a. dann, wenn ein in Deutschland mehrfach existierender Stadtname erwähnt wird. Des Weiteren werden Städtenamen teilweise nicht vollends ausgeschrieben, sondern als Abkürzung angegeben – bspw. in Anlehnung an die deutschen KFZ-Kennzeichen. Der entwickelte algorithmische Ablauf lässt sich wie folgt gliedern: In einem vorverarbeitenden Schritt werden Umlaute ersetzt sowie Sonderzeichen, Emoticons und Links entfernt. Für die Ermittlung der Ortsnamen unterteilt der Natural Language Prozessor spaCy (Explosion AI, 2019) die Tweets in Entitäten. Um zu überprüfen, ob eine Abkürzung eines KFZ-Kennzeichens enthalten ist, werden alle Eigennamen mit einer Datenbank abgeglichen und ggf. im Tweet ersetzt. Anschließend wird der Geocoder HERE (HERE Global B.V., 2019) eingesetzt, um die Koordinaten zu generieren. Alle ohne Ortsbezug bestehenden Eigennamen werden ergebnislos zurückgegeben und nicht weiterverfolgt. Im Rahmen der Auswahl geeigneter Werkzeuge wurden Alternativen gegenübergestellt. Bei einem Vergleich verschiedener Natural Language Prozessoren wurden kommerzielle Anbieter ausgeschlossen, da diese keinen Einblick in den Ablauf gewähren und zudem nicht konfiguriert werden können. Eine zentrale Anforderung für die Sprachanalyse ist der sichere Umgang mit der deutschen Sprache sowie der Umgang mit den speziellen Eigenschaften von Tweets. Bei einem zu verwendenden Geocoder galt die Untersuchung sowohl kommerzieller Produkte als auch Open Source Software. Als erfolgreiche Open Source Alternative zur Ermittlung von Koordinaten aus Ortsnamen wurde OSMNames (Klokan Technologies GmbH, 2016) erkannt. Der Nachteil daran ist, dass die Namen in englischer Sprache abgespeichert sind und die deutsche Bezeichnung nur in den alternativen Namen vermerkt ist. Mit dem kommerziellen Anbieter HERE lässt sich eine große Anzahl an Abfragen kostenlos durchführen und wurde deshalb OSMNames gegenübergestellt. Aufgrund der Ortsnamen in deutscher Sprache lassen sich mit HERE bessere Ergebnisse erzielen, sodass dieser Dienst eingesetzt wird. Der beschriebene Prozess wurde in einem Prototyp implementiert. Der Nutzer wählt in einer Webanwendung eine Polizeibehörde aus, deren Tweets verortet werden sollen. Das Programm bezieht die Tweets mit Hilfe der Twitter API und analysiert diese nach o. g. Verfahren. Die Ergebnisdarstellung folgt auf einer Karte. Zur Evaluation wurde ein Test mit 100 Tweets von verschiedenen Polizeibehörden durchgeführt, welche eine unterschiedliche Anzahl a
TEAM Engine: Vorstellung der neusten Tests für OGC-Standards wie OGC API Features oder GeoTIFF (fossgis2020)
Geoprocessing mit OpenCaching (fossgis2020)
In diesem Vortrag wird gezeigt, wie die Datenbank der Geocaching-Plattform OpenCaching.de mit QGIS und PostGIS wissenschaftlich ausgewertet werden kann. Mithilfe des Graphical Modeler von QGIS, SQL und Python können die meisten Arbeitsschritte automatisiert werden. Die Analyse ist ein Best-Practice-Beispiel zum Umgang mit offenen Geodaten im Rahmen des BMVI-geförderten Projektes OpenGeoEdu. Sie kann auf der offenen Lernplattform des Projektes ausführlich nachvollzogen werden. OpenCaching.de ist die zweitgrößte Geocaching-Plattform in Mitteleuropa. Mit über 26.000 Geocaches, deren Metadaten über eine offene Web-API ausgelesen werden kann, eignet sie sich auch hervorragend als Lehrbeispiel für den Umgang mit Geodaten. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über das Fallbeispiel im Onlinekurs, sowie über das Vorgehen und Ergebnisse der Analyse. Inhalte der Geocaching-Datenbank sollen mit Landnutzungsdaten (CORINE Landcover) und Auszügen der Europäischen Statistik (EUROSTAT) verknüpft werden. Durch intelligentes Aufbereiten und Kontextualisierung der Daten werden Erkenntnisse über die Verteilung von Geocaches in Mitteleuropa gewonnen. Dabei werden fortgeschrittene Werkzeuge aus dem GeoIT-Bereich genutzt, darunter eine PostGIS-Datenbank, der QGIS Graphical Modeler, SQL-Queries und Python-Scripting. Auf der offenen Lernplattform von OpenGeoEdu (https://learn.opengeoedu.de) ist die Analyse ausführlich beschrieben und kann von Interessierten selbst online durchgearbeitet werden. Im Rahmen des offenen Onlinekurses OpenGeoEdu kann dazu ein wissenschaftlicher Beleg eingereicht und mit Credit Points zertifiziert werden. Als offenes Lehrmaterial kann das Fallbeispiel auch durch Lehrende in GIS-Kursen oder Weiterbildungen eingebunden werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/BYJJNM/
QGIS-Kartografie-Verbesserungen 2019 (fossgis2020)
Im Vortrag werden einige der Verbesserungen im Bereich Kartografie (Symbologie, Beschriftung, Kartenlayout) aus dem Jahr 2019 (Versionen 3.8 bis 3.12) vorgestellt. Im Vortrag werden Verbesserungen aus den folgenden Themenbereichen behandelt: * Selektives Maskieren bei Beschriftungen und Symbolen * Zufalls-Muster * Hashed-Linie (Weiterentwicklung der Markierungslinie) * Beschriftungs-Verbesserungen * Geometrie-Generatoren * Dynamische Kartengitter * ev. GeoPDF-Export / Import Neben den eigentlichen neuen Funktionalitäten werden jeweils Beispiele aus der Praxis gezeigt. Als Ausblick/Diskussion wird eine Liste möglicher weiterer Kartografie-Verbesserungen vorgestellt an denen in zukünftigen QGIS-Versionen gearbeitet werden könnte, mit dem Ziel Gleichgesinnte zu finden, die helfen die nötigen Spezifikationen zu schreiben oder zu verbessern, zu entwickeln oder mitzufinanzieren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/8ZASBP/
Schneller, besser, leichter - PostGIS 3 (fossgis2020)
Seit Jahren gehört PostGIS zum Repertoire von Entwicklern und Firmen bei der Verwaltung und Analyse von Geodaten. Die neue Hauptversion präsentiert sich mit unzählige Detailverbesserungen in Funktionalität und Geschwindigkeit, von denen die wichtigsten im Vortrag erklärt werden. Seit Jahren gehört PostGIS zum Repertoire von Entwicklern und Firmen bei der Verwaltung und Analyse von Geodaten. Neuere Datenbanksysteme und Bibliotheken orientieren sich daher bei Funktionen (und ihrer Benennung) meist zuerst an der beliebten PostgreSQL-Erweiterung. 2018 kam neue Dynamik in das Projekt als weitere Kernentwickler dazu stießen, um zunächst vor allem die bestehende Code-Basis zu stabilisieren. Schnell war bei diesem Prozess eine Schwelle erreicht, die größerer Veränderungen bedurfte und damit den Sprung auf eine neue Hauptversion rechtfertigte. Die Release-Notes von PostGIS 3 beinhalten daher weniger große neue Funktionalitäten wie beim 2.0 Release, sondern unzählige Detailverbesserungen und Weichensteller für die Zukunft. Im Vortrag wird eine ausgewogene Schnittmenge aus beidem präsentiert und erklärt, warum das neue PostGIS unbedingt zusammen mit dem neuen PostgreSQL 12 verwendet werden sollte. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/NHUAP9/
Schneller, besser, leichter - PostGIS 3 (fossgis2020)
QGIS-Kartografie-Verbesserungen 2019 (fossgis2020)
Geoprocessing mit OpenCaching (fossgis2020)
QGIS - A SPARQLing Unicorn? Eine Einführung in Linked Open Geodata zur Integration von RDF in QGIS Plugins (fossgis2020)
Die *Linked Open Data Cloud* bietet freie interdisziplinäre Daten als *RDF* im WWW an. Auch Geodaten werden durch *Wikidata* oder *LinkedGeoData* zur Verfügung gestellt. Es fehlt jedoch der Support von GIS Applikationen zur Verarbeitung dieser LOD. Das **[SPARQLing Unicorn QGIS Plugin](https://plugins.qgis.org/plugins/sparqlunicorn)** bietet die Möglichkeit SPARQL Abfragen an SPARQL Endpoints zu stellen und somit Linked Data in die Welt der freien Software *QGIS* zu integrieren. Die Linked Open Data Cloud bietet seit vielen Jahren große Datenrepositorien im WWW an, die für verschiedene Zwecke von unterschiedlichen Communities genutzt werden können. Die Stärke von Linked Open Data (LOD) ist hierbei die Verknüpfung von Informationen aus unterschiedlichsten dezentral gehosteten Wissensdomänen. Für die Geoinformatik haben sich beispielsweise community-basierende Datenrepositorien wie [Wikidata](http://wikidata.org), [LinkedGeoData](http://linkedgeodata.org) oder [DBpedia](https://wiki.dbpedia.org) gebildet. Zudem bieten Gazetteer-Repositorien wie [Geonames](https://www.geonames.org) oder [Pleiades](https://pleiades.stoa.org) für den zeitgeschichtlichen Raum, aber auch administrative Provider wie der [Ordnance Survey UK](https://data.ordnancesurvey.co.uk) und [Ordnance Survey Ireland](http://data.geohive.ie), ihre Geodaten als LOD an. Leider haben all diese Ressourcen in der Geo-Community bisher leider nur niederrangige Bedeutung erlangt. Den Grund dafür sehen wir in einem nicht vorhandenen Support von GIS Applikationen für die Verarbeitung von LOD. *Triplestores* und *SPARQL* werden zur Zeit weder von *GIS* Software, *GeoServer* Implementierungen oder *OGC*-Services unterstützt. Die Linked Data Serialisierung [GeoJSON-LD](https://geojson.org/geojson-ld/) birgt zwar aufgrund einiger noch offener Issues Herausforderungen, wird allerdings nicht oft wie seine ‘unsemantische Schwester’ *GeoJSON*, in Applikationen genutzt. Genau hier setzt das [SPARQLing Unicorn QGIS Plugin](https://plugins.qgis.org/plugins/sparqlunicorn) an, welches die Ausführung von Linked Data Anfragen in (Geo)SPARQL an ausgewählte Triplestores und geofähigen SPARQL Endpoints ermöglicht. Die Ergebnisse werden in GeoJSON Layer konvertiert, sodass sie direkt in QGIS nutzbar sind. Für die Zukunft soll das *SPARQLing Unicorn Plugin* mit extrahierten Konzepten ausgewählter Ontologien Benutzern die Möglichkeit bieten, einfache Abfragen wie “Gib mir alle Flughäfen in BOUNDINGBOX mit direkt verbundenen Relationen” oder “Gib mir alle Flughäfen in LAND_X” automatisch zu generieren und somit das Laden dynamischer Inhalte der Datenrepositorien erleichtern. Es ist erwünscht, dass die Geocommunity aktiv an der (Weiter-)Entwicklung des Plugins teilnimmt und so die Welt der LOD im Geokontext weiter bekannt macht. Dazu steht der Quellcode frei auf [Github](https://github.com/sparqlunicorn/sparqlunicornGoesGIS) zur Erweiterung zur Verfügung. Der Vortrag gibt einen Einstieg in die Modellierung von Linked Open (Geo-)Data, in die Abfragesprache SPARQL, deren Erweiterung GeoSPARQL, bestehende (Geo-)Ressourcen in der Linked Open Data Cloud, sowie die Funktionsweise des *SPARQLing Unicorn QGIS Plugins*, dessen zukünftige Erweiterungen und aktuelle Entwicklungen in der Erweiterung der jeweiligen Standards. Das Unicorn freut sich auf Mithilfe aus der Geo-Community! about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/SQDQHJ/
QGIS - A SPARQLing Unicorn? Eine Einführung in Linked Open Geodata zur Integration von RDF in QGIS Plugins (fossgis2020)
Bikeparking - Vergleich von Fahradparkplätzen zwischen OpenData und OpenStreetMap (fossgis2020)
Bikeparking - Vergleich von Fahradparkplätzen zwischen OpenData und OpenStreetMap (fossgis2020)
In diesem Lightning Talk wird kurz meine Auswertung zum Thema Fahrradparkplätze in OpenStreetMap vorgestellt. Dabei werden die in OpenStreetMap vorhandenen Daten mit öffentlich zur Verfügung gestellten Daten verglichen. In Berlin hat sich eine Gruppe von Fahrradaktiven vom dortigen Stammtisch heraus gefunden, die sich mit dem Thema Verkehrswende in Berlin, zu dem auch und vor allem das Fahrrad bzw. deren Infrastuktur gehört. Dabei versuchen wir die Daten in OpenStreetMap zu ergänzen und auch Lösungen zu finden, wie wir nicht so technisch Versierten einbinden können. Da Fahrradparkplätze einfach zu erfassen und bearbeiten sind haben wir uns dieses Thema als eines der ersten herausgesucht. Da die Stadt Berlin 2019 die Daten einer Straßenbefahrung von 2014 veröffentlicht hat war es eine erster Schritt die als OpenData zur Verfügung gestellten Daten mit denen aus der OpenStreetMap zu vergleichen. Mit der Zeit sind in der Auswertung weitere Städte hinzugekommen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/UZQF9G/
Leider immer noch kein LiDAR? (fossgis2020)
MapServer Statusbericht (fossgis2020)
MapServer Statusbericht (fossgis2020)
Am Horizont erscheinen die ersten Anzeichen für MapServer 8, was wird er Neues bringen? Welche Neuerungen gab es in den letzten 1-2 Jahren? Vorangestellt wird eine kurze Einführung, damit auch Neueinsteiger dem Vortrag folgen können. MapServer ist jetzt 26 alt wird nach wie vor vielfältig als WMS, WFS, WCS eingesetzt. Projekte aus seinem Umfeld (tiny-ows, MapCache) erweitern seine Funktionen. Außerdem wird auch MapServer selbst stetig weiter entwickelt und quasi ständig gibt es neue Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten zu entdecken. MapServer als Software und Projekt wird kurz vorgestellt, gefolgt von einem Überblick über die wichtigsten Änderungen in der Konfiguration, die sich seit Version 7.0 ergeben haben. Es wird auchdie Frage geklärt, wie man als Interessietrer selbst an diese Informationen heran kommen kann und wo sich womöglich die Dokumentation zu neuen Funtkionen finden lässt (wenn sie noch nicht in der offiziellen Doku angekommen ist). Highlights aus dem Changelog: * MapScript Unterstützung für python 3 und PHP7 * Neues Ausgabeformat Mapbox Vector Tiles (MVT) * Unterstützung von OGC Filter für WMS * Compositing Filters * erweiterte Unterstützung von Layer-Metadaten * INSPIRE Downlaod WCS 2.0 Wir werfen auch einen Blick auf MapServer-Pakete für Windows und den Abschluss bildet ein Ausblick auf Version 8 mit Hinweisen, wie das bevostehden Update schon jetzt vorbereitet werden kann. Hier die Links zum Vortrag wie im Tagungsband erwähnt: [1] https://mapserver.org/ [2] https://www.opengeospatial.org/ [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Common_Gateway_Interface [4] https://mapserver.org/mapscript/index.html [5] https://github.com/mapserver/mapserver/wiki/MapServer-8.0-Release-Plan [6] https://www.openhub.net/p/mapserver [7] https://ftp.gwdg.de/pub/misc/openstreetmap/FOSS4G-2016/foss4g-2016-1295- mapserver_status_report-hd.mp4 [8] https://mapserver.org/MIGRATION_GUIDE.html [9] https://mapserver.org/development/changelog/changelog-7-4.html [10] https://github.com/mapserver/mapserver/blob/branch-7-4/HISTORY.TXT [11] https://mapserver.org/development/rfc/ms-rfc-119.html [12] https://github.com/sdlime/mvt-demo [13] https://mapserver.org/development/rfc/ms-rfc-118.html [14] https://mapserver.org/development/rfc/ms-rfc-120.html [15] https://ms4w.com/ [16] https://github.com/mapserver/mapserver/wiki/Mapfile-Syntax-Changes-for-8.0 about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/CWRZQH/
Map Editor für individuelle amtliche Vektorkarten (fossgis2020)
Map Editor für individuelle amtliche Vektorkarten (fossgis2020)
Mit dem Prototyp "Map Editor" veröffentlicht das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) eine neue Open Source Software zur Erstellung individueller Basiskarten und Kartenanwendungen, basierend auf Vector Tiles. Die Anwendung bietet Werkzeuge zur Anpassung und Veröffentlichung der Vektorkarten und ist für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert. Im Rahmen des Projekts "Basisvisualisierung" erprobt das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) neue Visualisierungsmöglichkeiten für amtliche Daten im Internet, optimiert für die Nutzung auf mobilen Endgeräten. Als ein Ergebnis des Projekts wird der Prototyp "Map Editor" entwickelt und als Open Source Software veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine Webanwendung zur Erstellung individueller Basiskarten und Kartenanwendungen, basierend auf Vector Tiles. Der Map Editor ermöglicht die Anpassung der Vektorkarte durch die Auswahl vordefinierter Basisstylings und die individuelle Anpassung einzelner Layer und Layergruppen. Das Ziel ist es dabei nicht, einen vollumfänglichen Vector-Tile-Editor anzubieten, sondern eine einfache Anpassung amtlicher Karten auch für GIS-Laien zu ermöglichen. Die Karte kann zusätzlich um Funktionen erweitert werden, wie Infoabfragen, Adresssuche und Routing. Der Map Editor kann als "Software as a Service" genutzt werden, so dass die Karten und Anwendungen online erstellt und per URL in andere Kartenanwendungen und Webseiten eingebunden werden können. Eine erste Verwendung findet der Map Editor bereits als Web-Frontend des Prototyps der AdV-Arbeitsgruppe "Smart Mapping", die sich auch mit der Entwicklung moderner Webkarten beschäftigt. Neben der Vorstellung des Entwicklungsstandes des Prototyps, wird auch über die Herausforderungen berichtet, die es in diesem Projekt hinsichtlich der Veröffentlichung von Open Source Software, agiler Entwicklung und Einführung von Innovationen gibt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/CFXVAL/
Leider immer noch kein LiDAR? (fossgis2020)
Ich erzähle kurz zum aktuellen Stand der Dinge in meinen Bestrebungen amtliche LiDAR-Daten bzw. das digitale Oberflächenmodell der Stadt Hamburg über das Hamburgische Transparenzgesetz zu befreien. Ich erzähle kurz zum aktuellen Stand der Dinge in meinen [Bestrebungen amtliche LiDAR-Daten bzw. das digitale Oberflächenmodell der Stadt Hamburg über das Hamburgische Transparenzgesetz zu befreien](https://fragdenstaat.de/anfrage/digitales-oberflachenmodell/). Stand November 2019 ist der Fall dank [Unterstützung durch den FOSSGIS e.V.](https://www.fossgis.de/wiki/F%C3%B6rderantr%C3%A4ge/LGV_vs._Transparenzgesetz) in Bearbeitung durch die dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung übergeordneten Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Fortsetzung von [Leider kein LiDAR](https://pretalx.com/fossgis2019/talk/MNKP8V/) auf der letzten FOSSGIS. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/RQMALK/
OpenStreetMap-Tileserver mit Tirex (fossgis2020)
Der Vortrag beschreibt die Software "Tirex", die als vielseitigere Alternative zum verbreiteten "renderd" eingesetzt werden kann, um einen OpenStreetMap-Raster-Tileserver zu betreiben. Im Rahmen des Vortrags wird ein vollständiger Tileserver mit Tirex eingerichtet. Der klassische OpenStreetMap-Raster-Tileserver wird mit den Komponenten Mapnik, PostGIS, Apache/mod_tile und "renderd" aufgebaut. Der "renderd" übernimmt dabei die Aufgabe, fehlende Tiles in eine Warteschlange zu stellen und von Mapnik berechnen zu lassen. In diesem Vortrag wird "Tirex" demonstriert, eine leistungsfähigere und vielseitigere Alternative zu "renderd". "Tirex" wird weltweit auf Tile-Servern eingesetzt, darunter auch auf dem vom FOSSGIS betriebenen Tile-Server von openstreetmap.de; doch obwohl Tirex in diesem Jahr 10 Jahre alt wird, ist die Software immer noch eine Art Geheimtipp im Schatten des weiter verbreiteten "renderd". Nach einer kurzen Vorstellung von Tirex wird live die Einrichtung eines OSM-Tileservers mit Tirex demonstriert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/HBPRTA/