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Triff OSMler in deiner Nähe mit OSMCAL (fossgis2020)
OSGeo-Projekt deegree 2020 - Neuigkeiten zu OGC API - Features (fossgis2020)
Triff OSMler in deiner Nähe mit OSMCAL (fossgis2020)
Um die OSM-Community zusammenwachsen zu lassen, starteten wir den OSM Kalender. So kann man einfacher Veranstaltungen ankündigen, Anwesenheit signalisieren oder Veranstaltungen in der Nähe finden. Damit man nicht mehr Dinge im Wiki bearbeiten oder wiederfinden muss, gibt es jetzt den OSM Kalender. In dem Lightningtalk wird gezeigt, was OSMCAL ist, wie es funktioniert und wie man eigene Veranstaltungen hinzufügt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/3BSTMC/
TEAM Engine: Vorstellung der neusten Tests für OGC-Standards wie OGC API Features oder GeoTIFF (fossgis2020)
Die TEAM Engine ist eine Engine, mit der Entwickler und Anwender Geodienste, wie WMS, und Geoformate, wie GeoPackage, testen können. Es werden aktuell mehrere neue Testsuites entwickelt, mit denen unter anderem Implementierungen der neuen OGC Standards OGC API - Features und GeoTIFF getestet werden können. Dieser Vortrag gibt eine Übersicht über alle neuen Testsuites und stellt einige von ihnen näher vor. Des Weiteren werden die aktuellen Entwicklungen im TEAM Engine Projekt aufgezeigt. Die TEAM Engine ist eine Engine, mit der Entwickler und Anwender Geodienste, wie WFS und WMS, und Geoformate, wie GML oder GeoPackage, testen können. Um die Implementierung und das Testen von GIS-Software basierend auf OGC Standards zu unterstützen, stellt das Open Geospatial Consortium (OGC) mehrere Testsuites für die TEAM Engine zur Verfügung. Die TEAM Engine ist aktuell als OSGeo-Projekt in der Inkubationsphase. Sie ist sie ein wichtiges Werkzeug, um die Interoperabilität zwischen verschiedenen Implementierungen von OGC-Standards und Clients, die diese Standards in Form von Schnittstellen, wie WFS oder WMS, oder Formaten, wie GML oder GeoPackage, nutzen, zu gewährleisten. Die TEAM Engine muss in Verbindung mit OGC Executable Test Suites (ETS) verwendet werden, um Instanzen von Geodiensten und -formaten auf Konformität mit OGC-Standards zu prüfen. Die Ausführung einer ETS erfolgt über eine Weboberfläche, eine REST Schnittstelle oder ein Kommandozeilentool. Um die Installation, Konfiguration und das Starten der TEAM Engine zu erleichtern, werden Docker-Images bereitgestellt. Es werden aktuell mehrere neue Testsuites entwickelt, mit denen unter anderem Implementierungen der neuen OGC Standards OGC API - Features und GeoTIFF getestet werden können. Auch für weitere OGC Standards wurden in jüngster Zeit Tests erstellt oder erweitert. Dieser Vortrag gibt eine Übersicht über alle neuen Testsuites und stellt einige von ihnen näher vor. Des Weiteren werden die aktuellen Entwicklungen im TEAM Engine Projekt aufgezeigt und ein Ausblick auf die Schwerpunkte der Weiterentwicklung in der Zukunft gegeben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/VDPQS7/
Räumliche Verortung von textbasierten Social-Media-Einträgen am Beispiel von Polizei-Tweets (fossgis2020)
Ziel der Forschungsinitiative ist die Untersuchung der räumlichen Verortung deutscher Tweets auf Basis von verfügbaren Standardwerkzeugen. Zunächst werden die spezifischen Herausforderungen im Kontext der Sprache und der Eigenschaften von Tweets betrachtet. Die darauffolgende Entwicklung eines grundlegenden, algorithmischen Ablaufs schließt mit der Implementierung eines Prototyps ab. Dieser bildet die Basis für die Evaluation der Genauigkeit und führt zur Betrachtung des Verbesserungspotentials. Die Forschungsinitiative untersucht Möglichkeiten zur Verortung von textbasierten Social-Media-Einträgen mit verfügbaren Bibliotheken und Diensten. Der Fokus liegt hierbei auf deutschen Kurznachrichten (Tweets) des Mikrobloggingdienstes Twitter. Die Bedeutung der Verarbeitung speziell deutscher Sprache wird seit der steigenden Nutzung von Twitter in der öffentlichen Verwaltung zunehmend relevanter. Allein die Polizei verwaltet im Jahr 2017 schon mehr als 200 Accounts auf Twitter und Facebook (Anzlinger, 2019). In diesem Zusammenhang werden die Kurznachrichten häufig von Büropersonal verfasst, sodass die in Tweets optional enthaltene Standortangabe keine Information im Zusammenhang mit dem textlichen Inhalt liefert. Der methodische Ansatz für das Vorhaben ist wie folgt: Zunächst werden die Herausforderungen durch eine Literaturrecherche sowie durch einen vorverarbeitenden Schritt zur Identifizierung besonderer charakteristischer Merkmale in einem Tweet adressiert. Anschließend folgt die Definition eines algorithmischen Ablaufes aus den gewonnenen Erkenntnissen. Die Auswahl geeigneter und verfügbarer Werkzeuge liefert die Basis für die prototypische Umsetzung. Eine Evaluation der Ergebnisse bewertet die Untersuchung. Als spezielle Herausforderung bei der Verortung von deutschen Tweets zeigt sich insbesondere die maximale Zeichenlänge jener von 280 Zeichen. Eine im November 2018 veröffentlichte Studie benennt die durchschnittliche Länge eines Tweets mit lediglich 33 Zeichen (AFP, 2018). Um mit dieser Einschränkung eine Vielzahl an Informationen zu teilen, ist es üblich in den verfassten Kurznachrichten die Grammatik des Textes zu vernachlässigen. Zusätzlich werden auch Emoticons und Abkürzungen verwendet, um die Kurznachrichten mit der gewünschten Information anzureichern. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass häufig auch Wörter der englischen Sprache in eine deutsche Struktur eingebettet werden. Zudem sind die Ortsangaben oft unkonkret formuliert. Problematisch wird es v. a. dann, wenn ein in Deutschland mehrfach existierender Stadtname erwähnt wird. Des Weiteren werden Städtenamen teilweise nicht vollends ausgeschrieben, sondern als Abkürzung angegeben – bspw. in Anlehnung an die deutschen KFZ-Kennzeichen. Der entwickelte algorithmische Ablauf lässt sich wie folgt gliedern: In einem vorverarbeitenden Schritt werden Umlaute ersetzt sowie Sonderzeichen, Emoticons und Links entfernt. Für die Ermittlung der Ortsnamen unterteilt der Natural Language Prozessor spaCy (Explosion AI, 2019) die Tweets in Entitäten. Um zu überprüfen, ob eine Abkürzung eines KFZ-Kennzeichens enthalten ist, werden alle Eigennamen mit einer Datenbank abgeglichen und ggf. im Tweet ersetzt. Anschließend wird der Geocoder HERE (HERE Global B.V., 2019) eingesetzt, um die Koordinaten zu generieren. Alle ohne Ortsbezug bestehenden Eigennamen werden ergebnislos zurückgegeben und nicht weiterverfolgt. Im Rahmen der Auswahl geeigneter Werkzeuge wurden Alternativen gegenübergestellt. Bei einem Vergleich verschiedener Natural Language Prozessoren wurden kommerzielle Anbieter ausgeschlossen, da diese keinen Einblick in den Ablauf gewähren und zudem nicht konfiguriert werden können. Eine zentrale Anforderung für die Sprachanalyse ist der sichere Umgang mit der deutschen Sprache sowie der Umgang mit den speziellen Eigenschaften von Tweets. Bei einem zu verwendenden Geocoder galt die Untersuchung sowohl kommerzieller Produkte als auch Open Source Software. Als erfolgreiche Open Source Alternative zur Ermittlung von Koordinaten aus Ortsnamen wurde OSMNames (Klokan Technologies GmbH, 2016) erkannt. Der Nachteil daran ist, dass die Namen in englischer Sprache abgespeichert sind und die deutsche Bezeichnung nur in den alternativen Namen vermerkt ist. Mit dem kommerziellen Anbieter HERE lässt sich eine große Anzahl an Abfragen kostenlos durchführen und wurde deshalb OSMNames gegenübergestellt. Aufgrund der Ortsnamen in deutscher Sprache lassen sich mit HERE bessere Ergebnisse erzielen, sodass dieser Dienst eingesetzt wird. Der beschriebene Prozess wurde in einem Prototyp implementiert. Der Nutzer wählt in einer Webanwendung eine Polizeibehörde aus, deren Tweets verortet werden sollen. Das Programm bezieht die Tweets mit Hilfe der Twitter API und analysiert diese nach o. g. Verfahren. Die Ergebnisdarstellung folgt auf einer Karte. Zur Evaluation wurde ein Test mit 100 Tweets von verschiedenen Polizeibehörden durchgeführt, welche eine unterschiedliche Anzahl a
Verbindungen schaffen mit PostgreSQL Foreign Data Wrappern (fossgis2020)
Über Foreign Data Wrapper können Verbindungen aus einer PostgreSQL-Datenbank heraus zu anderen externen Quellen aufgebaut werden. Dadurch müssen sich nicht mehr alle Daten, die in einem Projekt verwendet werden, auch innerhalb der PostgreSQL-Datenbank befinden. Mit unterschiedlichen Erweiterungen können Verbindungen von PostgreSQL zu Oracle, MySQL, CSV, JSON, Geodaten, OSM und vielen weiteren Quellen geschaffen werden. Über Foreign Data Wrapper (FDW) kann aus der Datenbank heraus eine Verbindung zu anderen Datenquellen aufgebaut werden. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, dass alle Daten, die in einem Projekt innerhalb der PostgreSQL-Datenbank verwendet werden sollen, sich auch in der Datenbank befinden müssen. Foreign Data Wrapper bringen mehr Flexibilität durch den einfachen Zugriff auf verschiedenste Datenquellen. Die Möglichkeit, auch schreibend auf externe Quellen zuzugreifen, macht das Ganze noch attraktiver. Mit unterschiedlichen Erweiterungen können Verbindungen von PostgreSQL zu Oracle, MySQL, CSV, JSON, Geodaten, OSM und vielen weiteren Quellen geschaffen werden. Das Konzept des datenbankübergreifenden Zugriffs ist nicht PostgreSQL spezifisch, sondern wurde im SQL/MED Standard (MED – Management of External Data) bereits 2008 definiert (https://wiki.postgresql.org/wiki/SQL/MED). Foreign Data Wrappers wurden bisher nur in wenigen Softwareprodukten implementiert, darunter PostgreSQL, MariaDB und IBM/DB2. Dieser Vortrag versucht mit einfachen Beispielen das Thema zu beleuchten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/ZP3JZZ/
TEAM Engine: Vorstellung der neusten Tests für OGC-Standards wie OGC API Features oder GeoTIFF (fossgis2020)
Räumliche Verortung von textbasierten Social-Media-Einträgen am Beispiel von Polizei-Tweets (fossgis2020)
Verbindungen schaffen mit PostgreSQL Foreign Data Wrappern (fossgis2020)
Schneller, besser, leichter - PostGIS 3 (fossgis2020)
Seit Jahren gehört PostGIS zum Repertoire von Entwicklern und Firmen bei der Verwaltung und Analyse von Geodaten. Die neue Hauptversion präsentiert sich mit unzählige Detailverbesserungen in Funktionalität und Geschwindigkeit, von denen die wichtigsten im Vortrag erklärt werden. Seit Jahren gehört PostGIS zum Repertoire von Entwicklern und Firmen bei der Verwaltung und Analyse von Geodaten. Neuere Datenbanksysteme und Bibliotheken orientieren sich daher bei Funktionen (und ihrer Benennung) meist zuerst an der beliebten PostgreSQL-Erweiterung. 2018 kam neue Dynamik in das Projekt als weitere Kernentwickler dazu stießen, um zunächst vor allem die bestehende Code-Basis zu stabilisieren. Schnell war bei diesem Prozess eine Schwelle erreicht, die größerer Veränderungen bedurfte und damit den Sprung auf eine neue Hauptversion rechtfertigte. Die Release-Notes von PostGIS 3 beinhalten daher weniger große neue Funktionalitäten wie beim 2.0 Release, sondern unzählige Detailverbesserungen und Weichensteller für die Zukunft. Im Vortrag wird eine ausgewogene Schnittmenge aus beidem präsentiert und erklärt, warum das neue PostGIS unbedingt zusammen mit dem neuen PostgreSQL 12 verwendet werden sollte. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/NHUAP9/
QGIS-Kartografie-Verbesserungen 2019 (fossgis2020)
Schneller, besser, leichter - PostGIS 3 (fossgis2020)
Geoprocessing mit OpenCaching (fossgis2020)
QGIS-Kartografie-Verbesserungen 2019 (fossgis2020)
Im Vortrag werden einige der Verbesserungen im Bereich Kartografie (Symbologie, Beschriftung, Kartenlayout) aus dem Jahr 2019 (Versionen 3.8 bis 3.12) vorgestellt. Im Vortrag werden Verbesserungen aus den folgenden Themenbereichen behandelt: * Selektives Maskieren bei Beschriftungen und Symbolen * Zufalls-Muster * Hashed-Linie (Weiterentwicklung der Markierungslinie) * Beschriftungs-Verbesserungen * Geometrie-Generatoren * Dynamische Kartengitter * ev. GeoPDF-Export / Import Neben den eigentlichen neuen Funktionalitäten werden jeweils Beispiele aus der Praxis gezeigt. Als Ausblick/Diskussion wird eine Liste möglicher weiterer Kartografie-Verbesserungen vorgestellt an denen in zukünftigen QGIS-Versionen gearbeitet werden könnte, mit dem Ziel Gleichgesinnte zu finden, die helfen die nötigen Spezifikationen zu schreiben oder zu verbessern, zu entwickeln oder mitzufinanzieren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/8ZASBP/
Geoprocessing mit OpenCaching (fossgis2020)
In diesem Vortrag wird gezeigt, wie die Datenbank der Geocaching-Plattform OpenCaching.de mit QGIS und PostGIS wissenschaftlich ausgewertet werden kann. Mithilfe des Graphical Modeler von QGIS, SQL und Python können die meisten Arbeitsschritte automatisiert werden. Die Analyse ist ein Best-Practice-Beispiel zum Umgang mit offenen Geodaten im Rahmen des BMVI-geförderten Projektes OpenGeoEdu. Sie kann auf der offenen Lernplattform des Projektes ausführlich nachvollzogen werden. OpenCaching.de ist die zweitgrößte Geocaching-Plattform in Mitteleuropa. Mit über 26.000 Geocaches, deren Metadaten über eine offene Web-API ausgelesen werden kann, eignet sie sich auch hervorragend als Lehrbeispiel für den Umgang mit Geodaten. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über das Fallbeispiel im Onlinekurs, sowie über das Vorgehen und Ergebnisse der Analyse. Inhalte der Geocaching-Datenbank sollen mit Landnutzungsdaten (CORINE Landcover) und Auszügen der Europäischen Statistik (EUROSTAT) verknüpft werden. Durch intelligentes Aufbereiten und Kontextualisierung der Daten werden Erkenntnisse über die Verteilung von Geocaches in Mitteleuropa gewonnen. Dabei werden fortgeschrittene Werkzeuge aus dem GeoIT-Bereich genutzt, darunter eine PostGIS-Datenbank, der QGIS Graphical Modeler, SQL-Queries und Python-Scripting. Auf der offenen Lernplattform von OpenGeoEdu (https://learn.opengeoedu.de) ist die Analyse ausführlich beschrieben und kann von Interessierten selbst online durchgearbeitet werden. Im Rahmen des offenen Onlinekurses OpenGeoEdu kann dazu ein wissenschaftlicher Beleg eingereicht und mit Credit Points zertifiziert werden. Als offenes Lehrmaterial kann das Fallbeispiel auch durch Lehrende in GIS-Kursen oder Weiterbildungen eingebunden werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/BYJJNM/
QGIS - A SPARQLing Unicorn? Eine Einführung in Linked Open Geodata zur Integration von RDF in QGIS Plugins (fossgis2020)
QGIS - A SPARQLing Unicorn? Eine Einführung in Linked Open Geodata zur Integration von RDF in QGIS Plugins (fossgis2020)
Die *Linked Open Data Cloud* bietet freie interdisziplinäre Daten als *RDF* im WWW an. Auch Geodaten werden durch *Wikidata* oder *LinkedGeoData* zur Verfügung gestellt. Es fehlt jedoch der Support von GIS Applikationen zur Verarbeitung dieser LOD. Das **[SPARQLing Unicorn QGIS Plugin](https://plugins.qgis.org/plugins/sparqlunicorn)** bietet die Möglichkeit SPARQL Abfragen an SPARQL Endpoints zu stellen und somit Linked Data in die Welt der freien Software *QGIS* zu integrieren. Die Linked Open Data Cloud bietet seit vielen Jahren große Datenrepositorien im WWW an, die für verschiedene Zwecke von unterschiedlichen Communities genutzt werden können. Die Stärke von Linked Open Data (LOD) ist hierbei die Verknüpfung von Informationen aus unterschiedlichsten dezentral gehosteten Wissensdomänen. Für die Geoinformatik haben sich beispielsweise community-basierende Datenrepositorien wie [Wikidata](http://wikidata.org), [LinkedGeoData](http://linkedgeodata.org) oder [DBpedia](https://wiki.dbpedia.org) gebildet. Zudem bieten Gazetteer-Repositorien wie [Geonames](https://www.geonames.org) oder [Pleiades](https://pleiades.stoa.org) für den zeitgeschichtlichen Raum, aber auch administrative Provider wie der [Ordnance Survey UK](https://data.ordnancesurvey.co.uk) und [Ordnance Survey Ireland](http://data.geohive.ie), ihre Geodaten als LOD an. Leider haben all diese Ressourcen in der Geo-Community bisher leider nur niederrangige Bedeutung erlangt. Den Grund dafür sehen wir in einem nicht vorhandenen Support von GIS Applikationen für die Verarbeitung von LOD. *Triplestores* und *SPARQL* werden zur Zeit weder von *GIS* Software, *GeoServer* Implementierungen oder *OGC*-Services unterstützt. Die Linked Data Serialisierung [GeoJSON-LD](https://geojson.org/geojson-ld/) birgt zwar aufgrund einiger noch offener Issues Herausforderungen, wird allerdings nicht oft wie seine ‘unsemantische Schwester’ *GeoJSON*, in Applikationen genutzt. Genau hier setzt das [SPARQLing Unicorn QGIS Plugin](https://plugins.qgis.org/plugins/sparqlunicorn) an, welches die Ausführung von Linked Data Anfragen in (Geo)SPARQL an ausgewählte Triplestores und geofähigen SPARQL Endpoints ermöglicht. Die Ergebnisse werden in GeoJSON Layer konvertiert, sodass sie direkt in QGIS nutzbar sind. Für die Zukunft soll das *SPARQLing Unicorn Plugin* mit extrahierten Konzepten ausgewählter Ontologien Benutzern die Möglichkeit bieten, einfache Abfragen wie “Gib mir alle Flughäfen in BOUNDINGBOX mit direkt verbundenen Relationen” oder “Gib mir alle Flughäfen in LAND_X” automatisch zu generieren und somit das Laden dynamischer Inhalte der Datenrepositorien erleichtern. Es ist erwünscht, dass die Geocommunity aktiv an der (Weiter-)Entwicklung des Plugins teilnimmt und so die Welt der LOD im Geokontext weiter bekannt macht. Dazu steht der Quellcode frei auf [Github](https://github.com/sparqlunicorn/sparqlunicornGoesGIS) zur Erweiterung zur Verfügung. Der Vortrag gibt einen Einstieg in die Modellierung von Linked Open (Geo-)Data, in die Abfragesprache SPARQL, deren Erweiterung GeoSPARQL, bestehende (Geo-)Ressourcen in der Linked Open Data Cloud, sowie die Funktionsweise des *SPARQLing Unicorn QGIS Plugins*, dessen zukünftige Erweiterungen und aktuelle Entwicklungen in der Erweiterung der jeweiligen Standards. Das Unicorn freut sich auf Mithilfe aus der Geo-Community! about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/SQDQHJ/
Bikeparking - Vergleich von Fahradparkplätzen zwischen OpenData und OpenStreetMap (fossgis2020)
In diesem Lightning Talk wird kurz meine Auswertung zum Thema Fahrradparkplätze in OpenStreetMap vorgestellt. Dabei werden die in OpenStreetMap vorhandenen Daten mit öffentlich zur Verfügung gestellten Daten verglichen. In Berlin hat sich eine Gruppe von Fahrradaktiven vom dortigen Stammtisch heraus gefunden, die sich mit dem Thema Verkehrswende in Berlin, zu dem auch und vor allem das Fahrrad bzw. deren Infrastuktur gehört. Dabei versuchen wir die Daten in OpenStreetMap zu ergänzen und auch Lösungen zu finden, wie wir nicht so technisch Versierten einbinden können. Da Fahrradparkplätze einfach zu erfassen und bearbeiten sind haben wir uns dieses Thema als eines der ersten herausgesucht. Da die Stadt Berlin 2019 die Daten einer Straßenbefahrung von 2014 veröffentlicht hat war es eine erster Schritt die als OpenData zur Verfügung gestellten Daten mit denen aus der OpenStreetMap zu vergleichen. Mit der Zeit sind in der Auswertung weitere Städte hinzugekommen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/UZQF9G/
Bikeparking - Vergleich von Fahradparkplätzen zwischen OpenData und OpenStreetMap (fossgis2020)
MapServer Statusbericht (fossgis2020)
Leider immer noch kein LiDAR? (fossgis2020)
Map Editor für individuelle amtliche Vektorkarten (fossgis2020)
Map Editor für individuelle amtliche Vektorkarten (fossgis2020)
Mit dem Prototyp "Map Editor" veröffentlicht das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) eine neue Open Source Software zur Erstellung individueller Basiskarten und Kartenanwendungen, basierend auf Vector Tiles. Die Anwendung bietet Werkzeuge zur Anpassung und Veröffentlichung der Vektorkarten und ist für die Nutzung auf mobilen Endgeräten optimiert. Im Rahmen des Projekts "Basisvisualisierung" erprobt das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) neue Visualisierungsmöglichkeiten für amtliche Daten im Internet, optimiert für die Nutzung auf mobilen Endgeräten. Als ein Ergebnis des Projekts wird der Prototyp "Map Editor" entwickelt und als Open Source Software veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine Webanwendung zur Erstellung individueller Basiskarten und Kartenanwendungen, basierend auf Vector Tiles. Der Map Editor ermöglicht die Anpassung der Vektorkarte durch die Auswahl vordefinierter Basisstylings und die individuelle Anpassung einzelner Layer und Layergruppen. Das Ziel ist es dabei nicht, einen vollumfänglichen Vector-Tile-Editor anzubieten, sondern eine einfache Anpassung amtlicher Karten auch für GIS-Laien zu ermöglichen. Die Karte kann zusätzlich um Funktionen erweitert werden, wie Infoabfragen, Adresssuche und Routing. Der Map Editor kann als "Software as a Service" genutzt werden, so dass die Karten und Anwendungen online erstellt und per URL in andere Kartenanwendungen und Webseiten eingebunden werden können. Eine erste Verwendung findet der Map Editor bereits als Web-Frontend des Prototyps der AdV-Arbeitsgruppe "Smart Mapping", die sich auch mit der Entwicklung moderner Webkarten beschäftigt. Neben der Vorstellung des Entwicklungsstandes des Prototyps, wird auch über die Herausforderungen berichtet, die es in diesem Projekt hinsichtlich der Veröffentlichung von Open Source Software, agiler Entwicklung und Einführung von Innovationen gibt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/CFXVAL/
Leider immer noch kein LiDAR? (fossgis2020)
Ich erzähle kurz zum aktuellen Stand der Dinge in meinen Bestrebungen amtliche LiDAR-Daten bzw. das digitale Oberflächenmodell der Stadt Hamburg über das Hamburgische Transparenzgesetz zu befreien. Ich erzähle kurz zum aktuellen Stand der Dinge in meinen [Bestrebungen amtliche LiDAR-Daten bzw. das digitale Oberflächenmodell der Stadt Hamburg über das Hamburgische Transparenzgesetz zu befreien](https://fragdenstaat.de/anfrage/digitales-oberflachenmodell/). Stand November 2019 ist der Fall dank [Unterstützung durch den FOSSGIS e.V.](https://www.fossgis.de/wiki/F%C3%B6rderantr%C3%A4ge/LGV_vs._Transparenzgesetz) in Bearbeitung durch die dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung übergeordneten Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Fortsetzung von [Leider kein LiDAR](https://pretalx.com/fossgis2019/talk/MNKP8V/) auf der letzten FOSSGIS. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/RQMALK/
MapServer Statusbericht (fossgis2020)
Am Horizont erscheinen die ersten Anzeichen für MapServer 8, was wird er Neues bringen? Welche Neuerungen gab es in den letzten 1-2 Jahren? Vorangestellt wird eine kurze Einführung, damit auch Neueinsteiger dem Vortrag folgen können. MapServer ist jetzt 26 alt wird nach wie vor vielfältig als WMS, WFS, WCS eingesetzt. Projekte aus seinem Umfeld (tiny-ows, MapCache) erweitern seine Funktionen. Außerdem wird auch MapServer selbst stetig weiter entwickelt und quasi ständig gibt es neue Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten zu entdecken. MapServer als Software und Projekt wird kurz vorgestellt, gefolgt von einem Überblick über die wichtigsten Änderungen in der Konfiguration, die sich seit Version 7.0 ergeben haben. Es wird auchdie Frage geklärt, wie man als Interessietrer selbst an diese Informationen heran kommen kann und wo sich womöglich die Dokumentation zu neuen Funtkionen finden lässt (wenn sie noch nicht in der offiziellen Doku angekommen ist). Highlights aus dem Changelog: * MapScript Unterstützung für python 3 und PHP7 * Neues Ausgabeformat Mapbox Vector Tiles (MVT) * Unterstützung von OGC Filter für WMS * Compositing Filters * erweiterte Unterstützung von Layer-Metadaten * INSPIRE Downlaod WCS 2.0 Wir werfen auch einen Blick auf MapServer-Pakete für Windows und den Abschluss bildet ein Ausblick auf Version 8 mit Hinweisen, wie das bevostehden Update schon jetzt vorbereitet werden kann. Hier die Links zum Vortrag wie im Tagungsband erwähnt: [1] https://mapserver.org/ [2] https://www.opengeospatial.org/ [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Common_Gateway_Interface [4] https://mapserver.org/mapscript/index.html [5] https://github.com/mapserver/mapserver/wiki/MapServer-8.0-Release-Plan [6] https://www.openhub.net/p/mapserver [7] https://ftp.gwdg.de/pub/misc/openstreetmap/FOSS4G-2016/foss4g-2016-1295- mapserver_status_report-hd.mp4 [8] https://mapserver.org/MIGRATION_GUIDE.html [9] https://mapserver.org/development/changelog/changelog-7-4.html [10] https://github.com/mapserver/mapserver/blob/branch-7-4/HISTORY.TXT [11] https://mapserver.org/development/rfc/ms-rfc-119.html [12] https://github.com/sdlime/mvt-demo [13] https://mapserver.org/development/rfc/ms-rfc-118.html [14] https://mapserver.org/development/rfc/ms-rfc-120.html [15] https://ms4w.com/ [16] https://github.com/mapserver/mapserver/wiki/Mapfile-Syntax-Changes-for-8.0 about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/CWRZQH/
Der neue OGC-API-Standard ist da! (fossgis2020)
Was unter dem Arbeitsnamen WFS3 begann, hat sich zu einer kompletten Überarbeitung und Vereinheitlichung diverser vorhandener OGC-Standards entwickelt. Neu war nicht nur der offene Prozess, sondern auch mehrere Umsetzungen bereits während der Entwurfsphase. Das Resultat namens "OGC API - Features - Part 1: Core" ist ein zeitgemäßer und schlanker Standard, welcher zwar noch viele WFS-2-Funktionen vermissen lässt, aber dank der Erweiterbarkeit gute Chancen auf eine große Verbreitung hat. Was unter dem Arbeitsnamen WFS3 begann, hat sich zu einer kompletten Überarbeitung und Vereinheitlichung diverser vorhandener OGC-Standards entwickelt. Neu war nicht nur der offene Prozess, sondern auch mehrere Umsetzungen bereits während der Entwurfsphase. Das Resultat namens *OGC API - Features - Part 1: Core* ist ein zeitgemässer und schlanker Standard, welcher zwar noch viele WFS-2-Funktionen vermissen lässt, aber dank der Erweiterbarkeit gute Chancen auf eine große Verbreitung hat. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/HQD7NN/
OpenStreetMap-Tileserver mit Tirex (fossgis2020)
Der Vortrag beschreibt die Software "Tirex", die als vielseitigere Alternative zum verbreiteten "renderd" eingesetzt werden kann, um einen OpenStreetMap-Raster-Tileserver zu betreiben. Im Rahmen des Vortrags wird ein vollständiger Tileserver mit Tirex eingerichtet. Der klassische OpenStreetMap-Raster-Tileserver wird mit den Komponenten Mapnik, PostGIS, Apache/mod_tile und "renderd" aufgebaut. Der "renderd" übernimmt dabei die Aufgabe, fehlende Tiles in eine Warteschlange zu stellen und von Mapnik berechnen zu lassen. In diesem Vortrag wird "Tirex" demonstriert, eine leistungsfähigere und vielseitigere Alternative zu "renderd". "Tirex" wird weltweit auf Tile-Servern eingesetzt, darunter auch auf dem vom FOSSGIS betriebenen Tile-Server von openstreetmap.de; doch obwohl Tirex in diesem Jahr 10 Jahre alt wird, ist die Software immer noch eine Art Geheimtipp im Schatten des weiter verbreiteten "renderd". Nach einer kurzen Vorstellung von Tirex wird live die Einrichtung eines OSM-Tileservers mit Tirex demonstriert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/HBPRTA/
Der neue OGC-API-Standard ist da! (fossgis2020)
OpenStreetMap-Tileserver mit Tirex (fossgis2020)
Einsatz von XPlanung in der kommunalen Praxis - ein Werkstattbericht (fossgis2020)
Die Stadt Freiburg hat sich Ende 2018 auf den Weg gemacht, die digitale Bauleitplanung für Bebauungsplanverfahren auf die Verwendung des XÖV Standards XPlanung umzustellen. Ein Jahr nach der Einführung werden die Erfahrungen und verschiedenen Schritte zur Umsetzung mit FOSS, darunter Werkzeuge wie deegree, HALE, QGIS und GeoNetwork, im Vortrag beschrieben sowie die Ergebnisse aber auch die Schwierigkeiten vorgestellt. Die Stadt Freiburg hat sich Ende 2018 auf den Weg gemacht, die digitale Bauleitplanung für Bebauungsplanverfahren auf die Verwendung des XÖV Standards XPlanung umzustellen, sowie das aktuelle Planungsrecht XPlanung-konform nach zu erfassen. Die Bereitstellung der erfassten Daten soll wiederum über OGC-Dienste unter Einbindung in ein zentrales Austausch- und Validierungsportal durchgeführt werden. Die Präsentation zeigt die Erfahrungen und verschiedenen Schritte zur Umsetzung mit den eingesetzten FOSS-Werkzeugen, wie deegree, HALE, QGIS, PostgreSQL/PostGIS, sowie die Ergebnisse aber auch die Schwierigkeiten. Die Einbindung der bereitgestellten Daten per XPlanung WMS- und WFS-Diensten in die Metadaten-Prozesse der GDI Freiburg unter Verwendung von GeoNetwork werden im Vortrag ebenfalls erörtert wie die Transformation in INSPIRE-PLU-Dienste. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/KU8UZS/
Einsatz von XPlanung in der kommunalen Praxis - ein Werkstattbericht (fossgis2020)
Neuentwicklung der GDI-DE Testsuite (fossgis2020)
Die GDI-DE Testsuite ist die zentrale Testplattform der GDI-DE zur Prüfung der Konformität von Geodaten und -diensten zu nationalen und internationalen Standards. Aktuell wird die Open Source Software GDI-DE Testsuite in einem umfangreichen Projekt komplett neu entwickelt. Ziele der Neuentwicklung sind u.a. die Verbesserung der Usability, die Erhöhung der Ausfallsicherheit, die flexible Integration mehrerer Test-Engines und die Erweiterung des Funktionsumfangs. Die GDI-DE Testsuite ist eine der Nationalen Technischen Komponenten der Architektur der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE) und dient als zentrale Testplattform der Qualitätssicherung innerhalb der GDI-DE. Mit der GDI-DE Testsuite kann innerhalb der GDI-DE die Qualität für Geodaten und Geodatendienste geprüft werden. Mit Hilfe dieser zentralen Testplattform können Datenanbieter und Dienstebereitsteller ihre Geodaten und Dienste auf Konformität zu nationalen und internationalen Standards, z.B. den Vorgaben der europäischen INSPIRE-Richtlinie prüfen. Die GDI-DE Testsuite ist seit Ende September 2011 frei nutzbar und unterstützt die Anbieter von Geodaten und Geodatendiensten bei der Bereitstellung ihrer Ressourcen innerhalb der GDI-DE und der Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie. Neben einer Webanwendung (https://testsuite.gdi-de.org) und einer Download-Möglichkeit für die lokale Nutzung, ist auch eine Schnittstelle für die Ausführung von Tests aus anderen Anwendungen heraus nutzbar. In der aktuellen Testsuite stehen heute Tests für die Konformitätsprüfung von Metadaten, Katalog-/Suchdiensten (CSW), Karten-/Darstellungsdiensten (WMS) und Downloaddiensten (WFS, Atom) bereit. Für Dienste können zusätzlich Qualitätstests zur Ermittlung von Kennzahlen zu Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit eines Dienstes genutzt werden. Da die heutige Anwendung zum einen auf dem veralteten und nicht weiter gepflegten Java-Framework echo3 verbunden mit einer nicht mehr zeitgemäßen Web-Oberfläche basiert und zum anderen Anforderungen an • eine erweiterte Anwendungsfunktionalität (wie z. B Integration mehrerer Test-Engines) • eine erhöhte Ausfallsicherheit und • die Einhaltung höherer Sicherheitsstandards bestehen, hat das Lenkungsgremium der GDI-DE zur Beseitigung dieser Defizite beschlossen, die GDI-DE Testsuite durch eine Neuentwicklung zu ersetzen. Mit dieser Neuentwicklung soll nun, ein neues, gleichwertiges System erstellt werden, welches zusammen mit dem bisherigen Funktionsumfang auch die benötigten funktionalen Erweiterungen auf einer zukunftssicheren Technologiebasis in Verbindung mit einer modernen Web-Oberfläche bereitstellt. Ein besonder Fokus bei der Neuentwicklung der GDI-DE Testsuite liegt dabei auf folgenden Projektzielen: • Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit: durch die projektbegleitende Einbindung maßgeblicher Benutzergruppen ab der Konzeptionsphase erreicht werden. Dazu tragen die Berücksichtigung des Responsive Design sowie die Umsetzung von intelligenten Assistenten, kontextsensitive Tooltips und die Ausgabe von aussagekräftigen Testberichten zur Erreichung dieses Projektzieles bei. • Funktionale Erweiterbarkeit und horizontale Skalierbarkeit: Dies soll vor allen Dingen durch die Einhaltung einer Microservices-Architektur gewährleistet werden. Charakteristisch für Microservices-Architekturen ist die einfache funktionale Erweiterbarkeit. Ebenfalls beinhalten Microservices-Architekturen das Potenzial einer erhöhten Skalierbarkeit, da im Gegensatz zu anderen Architekturmustern eine horizontale Skalierung bereits auf Microservices-Ebene möglich ist und dadurch flexible Anpassungen realisierbar sind. • Verbesserte Wartbarkeit: Im Rahmen des Projektes wird eine Verbesserung der Wartbarkeit im Vergleich zur aktuellen Implementierung angestrebt. Dies soll insbesondere durch die Etablierung eines durchgängigen und weitestgehend automatisierten Deployments erreicht werden. Darüber hinaus dienen verschiedene Maßnahmen im Entwicklungsprozess wie Testautomatisierung und Code Reviews der Verbesserung der Wartbarkeit des neuen Systems. • Hochverfügbarkeit: Durch die Bereitstellung des neuen Systems innerhalb eines High-Availability (HA) -Clusters soll erreicht werden, dass die neue GDI-DE Testsuite hochverfügbar bereitgestellt wird. Im Rahmen des Entwicklungsprozesses wird dieses Projektziel durch den Einsatz von Docker und Kubernetes, aber auch durch die entsprechende Auslegung der Architektur unterstützt. Aller Voraussicht nach wird die neue GDI-DE Testsuite der Öffentlichkeit im 2. Quartal 2020 zur Verfügung gestellt werden. Im Vortrag wird der aktuelle Stand zur Neuentwicklung der GDI-DE Testsuite vorgestellt. Schwerpunkte des Vortrags werden allgemeine Erläuterungen zur Anwendung und der Einsatzbereiche sowie technische Details zur intelligenten und flexiblen Einbindung unterschiedlicher Test-Engines in eine Umgebung sein. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/XUSWXK/
OSMPOIDB, eine kontinuierlich aktualisierte POI-Datenbank auf OpenStreetMap-Basis (fossgis2020)
Neben Routing und dem Erzeugen von Karten stellt ist die Darstellung sogenannter Points of Interest (POI) eine häufige Anwendung von OpenStreetMap dar. Im Vortrag zeige ich wie man ein Backend für solche POI-Karten einfach selbst aufsetzen und betreiben kann. POI-Karten aus Daten des OpenStreetMap-Projektes sind eigentlich eine häufige Anwendung. Um so erstaunlicher ist es, dass es bisher de facto keine verbreitete Vorgehensweise gibt ein kontinuierlich aktualisiertes Backend für solche Karten zu betreiben. Im Vortrag möchte ich deshalb eines vorstellen. Zum Einsatz kommen PostGIS, Imposm und einfache CGI-Skripte. Das Backend ist im Rahmen der Open Camping Map entstanden, kann aber für beliebige POI-Karten eingesetzt werden. Als Frontend kann neben Karten auf Basis von Openlayers oder Leaflet auch uMap verwendet werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/9ZPDW7/
Vektorverschneidung mit QGIS (fossgis2020)
Vektorverschneidung gehört zu den grundlegenden GIS-Analysefunktionen. Dennoch kommt es in der Praxis häufig zu unangenehmen Überraschungen, zum einen wegen numerischen Problemen der verwendeten Funktionen, zum anderen weil die Verschneidungsoperationen sehr rechenintensiv sein können. Dieser Vortrag stellt die verschiedenen Vektorverschneidungsfunktionen im Verarbeitungsmodul von QGIS vor und analysiert anhand von praktischen Beispielen deren Stärken und Schwächen. Vektorverschneidung gehört zu den grundlegenden GIS-Analysefunktionen. Dennoch kommt es in der Praxis häufig zu unangenehmen Überraschungen, zum einen wegen numerischen Problemen der verwendeten Funktionen, zum anderen weil die Verschneidungsoperationen sehr rechenintensiv sein können. Dieser Vortrag stellt die verschiedenen Vektorverschneidungsfunktionen im Verarbeitungsmodul von QGIS vor und analysiert anhand von praktischen Beispielen deren Stärken und Schwächen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/DKTG8X/
Offene Smart Farming Produkte aus offenen Satellitendaten (fossgis2020)
Das Projekt Open Forecast entwickelt eine generische Infrastruktur zur Verarbeitung offener Daten auf HPC-Systemen. Ein Anwendungsfall hat zum Ziel, Produkte für Smart Farming in der Landwirtschaft aus offenen Satellitendaten abzuleiten. Die Ergebnisse werden als offene Daten als OGC-konforme Geodatendienste verfügbar gemacht werden. Wir präsentieren in unserem Beitrag den aktuellen Stand der Verarbeitungskette unter Verwendung des ESA Frameworks sen2agri. Das Projekt [Open Forecast](https://open-forecast.eu/) entwickelt eine generische Infrastruktur zur Verarbeitung offener Daten auf High-Perfomance-Computing-Systemen (HPC). Diese Infrastruktur wird anhand zweier Anwendungsfälle aufgebaut. Der erste Anwendungsfall untersucht die Möglichkeit, eine Vorhersage zur Feinstaubbelastung im Großraum Stuttgart zu berechnen. Die offenen Daten des Citizen-Science Projekts "luftdaten.info" sollen dabei zur Evaluierung des Modells herangezogen werden. Das Feinstaubmodell selbst basiert auf einem 3D Klimamodell mit großskaligen Wetterdaten als Eingabewerten sowie einem Geländemodell als untere Randbedingung. Aktuell untersucht wird die Einbeziehung von weiteren Feinstaubquellen, die beispielsweise aus Verkehrsdaten gewonnen werden. Der zweite Anwendungsfall leitet Produkte für die Landwirtschaft (Smart Farming) aus frei verfügbaren Satellitendaten ab. Hierzu werden multispektrale [Sentinel-2](https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus/Sentinel-2) Daten der [ESA Copernicus Mission](https://www.esa.int/Applications/Observing_the_Earth/Copernicus) verwendet. Dazu wurden die angebotenen Satellitendaten vorverarbeitet (u. a. Atmospärenkorrektur) und Datenprodukte wie zum Beispiel spezifische Vegetationsindizes oder Mosaike erstellt. Diese dienen als Proxy für Aussagen über den Status der grünen Vegetation oder der Pflanzengesundheit. Des weiteren wird ein anueller Index gerechnet, der die Beurteilung der Landnutzung über mehrere Jahre hinweg erlaubt. Die Ergebnisse aus dem Projekt sollen wieder als offene Datenproduke, OGC- und INSPIRE-konforme Geodatendienste konforme Schnittstellen verfügbar gemacht werden. Im Fokus steht die Nutzbarkeit der Produkte in GIS über Webservices. Wir präsentieren in unserem Beitrag den aktuellen Stand der Verarbeitungskette unter der Verwendung der Software sen2agri, die von der ESA zur Bearbeitung von Sentinel-2 Daten bereitgestellt wird. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/PHJ8VG/
OSMPOIDB, eine kontinuierlich aktualisierte POI-Datenbank auf OpenStreetMap-Basis (fossgis2020)
Offene Smart Farming Produkte aus offenen Satellitendaten (fossgis2020)
Vektorverschneidung mit QGIS (fossgis2020)
OSM-Daten mit Vektortiles erfolgreich nutzen (fossgis2020)
Das OpenMapTile-Projekt bietet zahlreiche Möglichkeiten für den Umgang mit Vektor- und Rasterdaten. Speziell für den Umgang eines Kartendienstes aus OpenStreetMap-Daten werden verschiedene Lösungen bereitgestellt. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über den Einsatz und Prozessierung bis zur Einbindung von Vektortiles in einer Webkarte. Das OpenMapTile-Projekt bietet zahlreiche Möglichkeiten für den Umgang mit Vektor- und Rasterdaten. Das OpenMapTile-Projekt unterstützt JSON-Kartenstile in Webanwendungen, die von der MapBox-GL- oder der Openlayers JavaScript-Bibliothek unterstützt werden, sowie in nativen mobilen SDKs für iOS und Android. Das OpenMapTiles-Projekt besteht aus verschiedenen Komponenten. Die Hauptkomponenten sind das Open-Vector-Schema und Tools für das Erzeugen von Vektorkacheln mit OSM-Daten und OpenMap-Stilen. Der OSM-Karten-Stil kann serverseitig in Raster-Kacheln gerendert werden, um Kompatibilität und Portabilität sicherzustellen. Die Kacheln können in verschiedenen Viewern wie Leaflet, OpenLayers, QGIS oder ArcGIS geöffnet werden. Dieser Vortrag bietet einen Überblick über den Einsatz und Prozessierung bis zur Einbindung von Vektortiles in einer Webkarte. Weitere Ansätze für das unabhängige Hosting und die Verwendung von Vektorkacheln werden ebenfalls vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/DKP3WZ/
Aufbereitung von vektorbasierten Geodaten als Grundlage für Landnutzungsmodelle mit QGIS und PostGIS (fossgis2020)
In den letzten Jahren hat die öffentliche Verfügbarkeit von vektorbasierten Geodaten stark zugenommen. Dieser Fundus an Daten wird zur Entwicklung von Landnutzungsmodellen kaum genutzt. Im Vortag wird gezeigt wie vektorbasierte Geodaten aus unterschiedlichsten Quellen mit QGIS und Postgis für die Verwendung in Landnutzungsmodellen aufbereitet werden und welche spannenden Informationen bereits während der Aufbereitung gewonnen werden können. In den vergangenen Jahren hat die öffentliche Verfügbarkeit von vektorbasierten Geodaten stark zugenommen. Diese Daten decken unterschiedlichste Themengebiete in verschiedensten räumlichen und zeitlichen Auflösungen ab. Dieser Fundus an Daten zur Entwicklung von Landnutzungsmodellen wird kaum genutzt. Dabei können vektorbasierte Landnutzungsmodelle und die dafür aufbereiteten Eingangsdaten eine wertvolle Ergänzung zu den etablierten Instrumenten in allen Bereichen der räumlichen Planung darstellen. Am Beispiel aus dem Forschungsprojekt „Nachwuchs“ wird gezeigt, wie Daten aus unterschiedlichsten Quellen mit QGIS aufbereitet, in eine zentrale Postgis-Datenbank eingespeist und aus dieser, die für das Modell benötigten Informationen extrahiert werden und welche spannenden Informationen aus den Daten bereits während der Aufbereitung gewonnen werden können. Abschließend werden erste Ergebnisse eines Landnutzungsmodells auf Grundlage der gezeigten Daten vorgestellt und ein Ausblick auf die weitere Entwicklung gegeben. „Nachwuchs“ ist ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt mit Ziel, für den westlichen Teil der Stadtregion Köln innovative, attraktive und zugleich flächensparende Siedlungsformen zu entwickeln, um mit dem massiven Bevölkerungsdruck aus Köln in nachhaltiger Art und Weise umzugehen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/XNXHGP/
Aufbereitung von vektorbasierten Geodaten als Grundlage für Landnutzungsmodelle mit QGIS und PostGIS (fossgis2020)
OSM-Daten mit Vektortiles erfolgreich nutzen (fossgis2020)
OSM-Daten verarbeiten mit Python und Pyosmium (fossgis2020)
Pyosmium bietet eine Möglichkeit OSM-Rohdaten schnell in Python zu verarbeiten. Dieser Vortrag demonstriert anhand von praktischen Beispielen, wie man eigene Tools zur Datenaufbereitung schreiben kann. Er erklärt die Besonderheiten des OSM-Datenmodells und zeigt Techniken auf, wie man effizient mit den Daten umgeht. Die OpenStreetMap-Software-Welt bietet eine reiche Auswahl an Tools, um OSM-Daten für bestimmte Verwendungszwecke aufzubereiten. Es gibt zum Beispiel osm2pgsql oder Imposm für die Kartenerstellung, osm2pgrouting für Routing oder Nominatim für Geocoding. Außerhalb ihrer Anwendungen stößt man mit so aufbereiteten Daten jedoch schnell an Grenzen, da diese Tools die OSM-Daten in eine bestimmte Struktur zwingen. Oft ist dies das Simple-Feature-Modell. Das OSM-Daten-Modell mit seinen topologischen Informationen und Relationen ist hier wesentlich mächtiger. Wer mehr aus den Daten holen will, zum Beispiel für statistische Analysen oder komplexere Routinganwendungen, arbeitet besser direkt mit den OSM-Rohdaten. Pyosmium bietet eine Möglichkeit OSM-Rohdaten schnell in Python zu verarbeiten. Dieser Vortrag demonstriert anhand von praktischen Beispielen, wie man eigene Tools zur Datenaufbereitung schreiben kann. Er erklärt die Besonderheiten des OSM-Datenmodells und zeigt Techniken auf, wie man effizient mit den Daten umgeht. Dieser Vortrag ist für jene gedacht, die schon mal ein wenig mit OpenStreetMap- Daten gearbeitet haben, vielleicht mit einem der genannten Tools und die nun gerne besser verstehen möchten, was hinter den Daten steht. Minimale Programmierkenntnisse sind von Vorteil. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/GYWH39/
OSM-Daten verarbeiten mit Python und Pyosmium (fossgis2020)
Visualisierung und Analyse von Satellitenbildern mit der EnMAP-Box (fossgis2020)
Visualisierung und Analyse von Satellitenbildern mit der EnMAP-Box (fossgis2020)
Die EnMAP-Box ist ein QGIS Plugin zur Visualisierung und Analyse von multi- und hyperspektralen Fernerkundungsdaten. In der Session werden die wichtigsten Konzepte und Funktionalitäten anhand praktischer Beispiele live demonstriert. Erdbeobachtungsdaten stellen eine immer wichtigere Grundlage für raumbezogene Analysen in Wirtschaft und Wissenschaft dar. Gleichzeitig steigt ihre Verfügbarkeit infolge neuer Fernerkundungssatelliten und offener Datenzugangsrichtlinien stetig an. Erdbeobachtungsprogramme wie das europäische Copernicus der ESA und das amerikanische Landsat der NASA/USGS erfassen multispektrale Fernerkundungsdaten flächendeckend weltweit und mit hoher zeitlicher Dichte. Komplementär dazu liefern hyperspektrale Satellitenmissionen, wie die deutsche EnMAP Mission (www.enmap.org), Daten mit hoher spektraler Auflösung. Diese Entwicklung hat auch die Nachfrage nach freier und quelloffener Software zur Analyse großer und mehrdimensionaler Rasterdatenmengen in Kombination mit anderen GIS-Daten erhöht. Da die Anforderungen einer professionellen Fernerkundungsanalyse oft über die Möglichkeiten klassischer GIS-Software hinausgehen, entwickelt die Humboldt-Universität zu Berlin seit mehr als 10 Jahren die EnMAP-Box, die seit 2019 als QGIS Plugin zur Verfügung steht. In der Demo-Session werden die EnMAP-Box und ihre Möglichkeiten anhand der folgenden Themen vorgestellt: • Multi- und Hyperspektrale Daten: was ist das? • Wo bekomme ich Landsat oder Sentinel Daten her, und wie kann ich sie sinnvoll visualisieren? • Kunstrasen, Wiese, Wald, Asphalt: Spektrale Eigenschaften unterschiedlicher Oberflächen und Landbedeckungen • Erstellung und Verwalten von Spektralbibliotheken: in situ, im Bild oder im Labor: wo kommen meine Spektren her? • Maschinelles Lernen einfach: Erstellung einer Landnutzungskarte mittels Random Forest oder Support Vector Machines Classification • Automatisieren einer Prozessierungskette mit Hilfe des QGIS Processing Frameworks: so einfach lassen sich EnMAP-Box Algorithmen zu einem Workflow kombinieren • EnMAP-Box für Programmierer: Möglichkeiten der EnMAP-Box Python API Referenzen: https://enmap-box.readthedocs.io http://www.enmap.org The EnMAP-Box project is part of the EnMAP Core Science Team activities (www.enmap.org), funded by the German Aerospace Center (DLR) and granted by the Federal Ministry of Economic Affairs and Energy (BMWi, grant no. 50EE1529). about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/ZXTALA/
QGIS-Übersetzung (fossgis2020)
Stand der Übersetzung des Handbuchs und Aufruf zur Mitarbeit. Wir zeigen die Probleme auf und die Lösungen, die der QGIS-DE unternimmt. Ein deutschsprachiges Handbuch ist ein Wunsch, der regelmäßig aus der Anwenderschaft an die QGIS-Anwendergruppe Deutschland herangetragen wird. Letztes Jahr hat sich eine Gruppe gebildet, die diese Übersetzung vorantreiben und aktuell halten will. Der Talk beleuchtet die technischen Herausforderungen, und die dafür gefundenen Lösungen und möchte weitere Anwender dazu motivieren, dem Übersetzungsteam beizutreten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/8D7WEC/
QGIS-Übersetzung (fossgis2020)
Schraffuren die sich an der längsten Objektkante orientieren (fossgis2020)
Gebäude können sehr lang gestreckt sein. Und da sie nicht immer in die gleiche Richtung verlaufen, sehen Gebäudeschraffuren oft merkwürdig aus. Hier wenige ganz lange Striche, dort ganz viele kurze. Mit einem kleinen QGIS-Modellertool lässt sich der Drehwinkel finden, der die Schraffur immer an der längsten Gebäudekante ausrichtet. Das geht natürlich auch für andere Objekte. Gebäude können sehr lang gestreckt sein. Und da sie nicht immer in die gleiche Richtung verlaufen, sehen Gebäudeschraffuren oft merkwürdig aus. Hier wenige ganz lange Striche, dort ganz viele kurze. Mit einem kleinen QGIS-Modellertool lässt sich der Drehwinkel finden, der die Schraffur immer an der längsten Gebäudekante ausrichtet. Das geht natürlich auch für andere Objekte. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/TUAHKX/