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Rettungspunkte - im Prinzip ganz einfach, aber ... (fossgis2020)
Rettungspunkte - im Prinzip ganz einfach, aber ... (fossgis2020)
Rettungspunkte sind definierte Orte (meistens) im Wald, an denen in fast allen Bundesländern Schilder mit einer Referenznummer angebracht sind. Diese Standorte werden in OSM seit mindestens 2008 als `highway=emergency_access_point` erfasst. Seit 2014 werden die amtlichen Daten der meisten Bundesländer unter CC-BY-ND veröffentlicht, wodurch nun Qualitätskontrollen möglich sind. In dem Vortrag werden die verwendeten Methoden und die teilweise überraschenden Ergebnisse vorgestellt. Forstliche Rettungspunkte sind definierte Orte (meistens) im Wald, die mithilfe von Koordinatenangaben Treffpunkte beschreiben. Im Falle eines Unfalls können diese Treffpunkte bei der Kommunikation des Verunfallten bzw. eines Helfers mit dem Rettungsdienst genutzt werden, um das Auffinden des Unfallortes zu erleichtern. An diesen Orten sind in den meisten Bundesländern fest installierte Schilder mit einer Referenznummer angebracht. Diese Standorte werden in OSM seit mindestens 2008 als `highway=emergency_access_point` erfasst. Seit 2014 veröffentlicht das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) die Rettungspunkte der meisten Bundesländer unter der zu OSM inkompatiblen Lizenz CC-BY-ND. Seitdem mache ich regelmäßige Abgleiche beider Datenbestände, kann aber aus lizenzrechtlichen Gründen die Detail-Ergebnisse nicht allgemein veröffentlichen. Als pragmatische Lösung erhalten je nach Fehlerart die entsprechenden Mapper oder Forstverwaltungen einen Hinweis, die erfassten oder veröffentlichten Daten nochmals vor Ort zu überprüfen. So hat sich im Laufe der Jahre ein unabhängiges QS-System entwickelt, durch das in OSM einige Erfassungsfehler korrigiert werden konnten. Aber auch in den Daten der Forstverwaltungen konnten falsch aufgestellte oder verwechselte Schilder entdeckt werden. In dem Vortrag werden die verwendeten Methoden und die teilweise überraschenden Ergebnisse vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/XBCSPZ/
WPS für kommunale GDIs - Eine Fallstudie über den Mehrwert von Web Processing Services (WPS) am Beispiel der Geodateninfrastruktur Freiburg (GDI-FR) (fossgis2020)
Die zunehmende Digitalisierung der Verwaltungen schafft den Bedarf an Automatisierung komplexer Prozesse über ein breites Spektrum an Disziplinen. Solche Prozesse verwenden oft Geodaten, was eine GDI zum idealen Ausgangspunkt macht. Der Vortrag beruht auf einer Studie zur Untersuchung von WPS im kommunalen Umfeld. Ein Anwendungsfall umfasst die Evakuierungsplanung bei der Kampfmittelbeseitigung und demonstriert die Anwendbarkeit einer aus acht Prozessen bestehenden Prozesskette. Der Aufbau kommunaler Geodateninfrastrukturen (GDI) wurde in den letzten Jahren, nicht zuletzt aufgrund der Betroffenheit durch die INSPIRE-Richtlinie, vorangetrieben. Dabei hat sich der Ansatz einer dienstorientierten Architektur (SOA) auf Basis der offenen Standards des OGC bewährt. Gleichzeitig weckt die zunehmende Digitalisierung kommunaler Verwaltungen den Bedarf an der Automatisierung auch komplexer und in verschiedenste Fachdisziplinen hineinreichende Prozessabläufe. Der 2007 durch das OGC verabschiedete Web Processing Service (WPS) Standard kann für die Implementierung von Prozessen herangezogen werden, und hat das Potenzial kommunale, im Sinne der Digitalisierung anzupassende Prozessabläufe mit einer GDI zu verbinden, und bisher nicht erreichbare fachfremde Verfahren an den Vorteilen einer GDI teilhaben zu lassen. Ob die tatsächliche Implementierung und Nutzung von Prozessen auf Basis von WPS für eine kommunale GDI geeignet ist und Vorteile hat wurde im Rahmen einer Studie anhand eines komplexen und real existierenden Anwendungsfalls untersucht. Das Szenario des Anwendungsfalls umfasst die Evakuierungsplanung bei der Kampfmittelbeseitigung. Dabei spielt eine am Fraunhofer Ernst-Mach-Institut entwickelte externe Komponente zur Explosionssimulation und Druckwellenausbreitung eine besondere Rolle, mit der ein Evakuierungsradius kleiner als bisher gezogen werden kann. Insgesamt wurden bei der Realisierung acht verschiedene WPS-Prozesse implementiert und miteinander verkettet. Die Untersuchung hinsichtlich der Eignung von WPS in einer kommunalen GDI wurde zum einen an der tatsächlichen Umsetzung gemessen, und zum anderen an drei allgemeinen Kriterien festgemacht: Wiederverwendbarkeit, Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/MF7FZD/
KADAS Albireo: Ein vereinfachtes QGIS für jedermann (fossgis2020)
KADAS Albireo ist eine Desktop-GIS-Anwendung, die für die Schweizer Armee zum Einsatz auf mehreren tausend Arbeitsplätzen entwickelt entwickelt wurde. Basierend auf den QGIS-Bibliotheken, bietet sie eine stark vereinfachte Benutzeroberfläche an sowie zahlreiche speziell entwickelte Funktionen an. Sie ein Beispiel einer vollständig personalisierten QGIS Anwendung, die die leistungsstarke und vielseitige QGIS-API nutzt und gleichzeitig einen separaten Entwicklungszyklus ermöglicht. KADAS Albireo ist eine Desktop-GIS-Anwendung, die auf dem QGIS Kern aufbaut und verschiedene QGIS-Standardfunktionen sowie spezielle Erweiterungen in einer stark vereinfachten Benutzeroberfläche einem breiten Spektrum von Endnutzer zugänglich macht. Dieser Vortrag stellt die Desktop-GIS-Anwendung KADAS Albireo vor, sowohl aus Sicht der Funktionalitäten die sie dem Endnutzer anbietet, als aus Sicht der Programmarchitektur als QGIS basierte Anwendung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/V8ZBMG/
KADAS Albireo: Ein vereinfachtes QGIS für jedermann (fossgis2020)
Community Arbeit – ein Einblick in die Berliner OSM/FOSSGIS-Community (fossgis2020)
Community Arbeit – ein Einblick in die Berliner OSM/FOSSGIS-Community (fossgis2020)
Der Vortrag zeigt am Beispiel der Berliner Community welche Aktivitäten neben der Online-Welt von OpenStreetMap möglich sind, welche Hürden dabei überwunden werden müssen und man nie aufgeben sollte wenn etwas nicht vom Anfang an so läuft wie erwartet. Ein Einblick in die Arbeit von zwei engagierten OSM- und FOSSGIS-Mitgliedern. Ein Einblick in die Community-Arbeit von zwei engagierten OSM- und FOSSGIS-Mitgliedern. Es wird aufgezeigt, welche Aktivitäten in der Berliner Community statt fanden bzw. sich in Planung befinden. Dabei wird dargestellt, welche Schwierigkeiten es gibt. Warum ist es wichtig nie aufzugeben, sollte etwas nicht gleich so funktionieren, wie geplant. Es werden auch Wege gezeigt, wie man nicht nur aktive sondern auch Interessierte erreicht. Neben dem Einblick, den wir geben, möchten wir auch sehr gerne Feedback und Meinungen einsammeln. Warum schlafen Communitieevents wieder ein? Wann sind Events erfolgreich und was für Ziele stellt man sich? Was sind geeignete Kommunikationskanäle? Wie vernetzt man sich und baut Brücken zu anderen Communities? Welche Ressourcen sind nützlich und worauf kann man verzichten? Folgende Aktivitäten aus Berlin werden vorgestellt: - Stammtisch - Six Feet Under - Workshop - Hackweekends - Gruppe Verkehrswende - Gruppe ÖPNV about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/WC7SVB/
Open-Source-GIS-Komponenten im radiologischen Notfall-Informationssystem des Bundes (fossgis2020)
Das radiologische Notfall-Informationssystem des Bundes (IMIS3) hat Ende 2019 das vorhergehende proprietäre System abgelöst. IMIS3 wurde dabei konsequent aus freien Komponenten aufgebaut und um räumliche Funktionen erweitert. Aufbau und Zusammenspiel der Komponenten des IMIS3, sowie die Umsetzung der mit der Entwicklung einhergehenden Open-Source-Strategie in einer Behörde des Bundes werden ebenso dargestellt, wie der Impact der Entwicklungen auf bestehenden Projekte aus dem Umfeld des FOSSGIS. Zu den Aufgabenbereichen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gehört es, bei einem radiologischen Notfall, eigene und anderweitig verfügbare relevante Daten zu sammeln und zu erfassen, zu verarbeiten und zu bewerten sowie Dokumente zu erstellen, die die notwendigen Informationen enthalten, um den Krisenstab zu befähigen, über geeignete Maßnahmen des Notfallschutzes zu entscheiden. Der dabei eingesetzte Softwarestack wird unter der Bezeichnung IMIS (integriertes Mess- und Informationssystem) betrieben. Nach mehreren Jahren Entwicklungszeit wurde das bisherige proprietäre System (IMIS2) durch ein konsequent auf freien Komponenten und mit deutlicher Erweiterung um räumliche Funktionen und jetzt web-basierendes System ersetzt. Das neue IMIS3 wird von nun an bei der Bewältigung radiologischer Ereignisse und Notfälle vom radiologischen Lagezentrum des Bundes eingesetzt. Die bei der Neuentwicklung des IMIS3 konsequent eingesetzte Open-Source-Strategie kombiniert mehrere OSGeo-Projekte und hat einerseits einigen Input in diese Projekte geliefert und andererseits weitere Projekte neu entstehen lassen, die vom BfS unter der GPL auf github.com veröffentlicht wurden. Diese offensive Vorgehensweise ist für ein Bundesamt wohl eher ungewöhnlich. Im Vortrag wird die Architektur des IMIS3 im Bezug auf die verwendeten Open-Source-GIS-Komponenten dargestellt. Diese enthält zum einen den aus OpenLayers und GeoExt aufgebauten generischen Web-GIS-Klienten des BfS. Aussehen, Inhalt und Funktionalität des Web-GIS wird über ein eigenes in Geonetwork OS gepflegtes Metadatenschema gesteuert. Die Generik des Klienten erlaubt es diesen auch für andere Fachbereiche mit vergleichbaren Datenstrukturen abseits des radiologischen Notfallschutzes einzusetzen. Die Machbarkeit einer solchen universellen Verwendung wird im WS 2019/2020 im Rahmen eines Studierendenprojekts an der Hochschule Karlsruhe geprüft und dessen Ergebnisse und Erfahrungen im Vortrag mit eingebaut. Zudem kommen bei IMIS3 noch PostGIS, Geostyler, Mapfish Print sowie diverse andere Projekte zum Einsatz, die das Gesamtsystem zur Bewältigung radiologischer Notfälle befähigt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/YFEKKC/
Vektortile-Karten erstellen mit t-rex (fossgis2020)
Open-Source-GIS-Komponenten im radiologischen Notfall-Informationssystem des Bundes (fossgis2020)
Mannheimer Mapathons: Integration fördern, humanitäre Hilfe leisten (fossgis2020)
Mannheimer Mapathons: Integration fördern, humanitäre Hilfe leisten (fossgis2020)
Das Project [MAnnheimer MAPAthons](https://mamapa.org) ("MAMAPA") organisiert seit Anfang 2018 Mapathons unter gemeinsamer Beteiligung von neu Zugewanderten und "Einheimischen". Durch das Kartografieren im Tandem wird über die humanitäre Hilfe hinaus ein konkreter Beitrag zur Integration geleistet. Das Projekt wird sowohl von lokalen Integrationsträgern und Behörden als auch von [CartONG](https://cartong.org), France und Mitgliedern des Geografischen Instituts der Uni Heidelberg unterstützt. Mit dem Ziel weitere Projekte dieser Art in Deutschland -- oder anderswo -- anzuregen, wird die Präsentation vor allem beschreiben, was überhaupt gemacht wird, wie alles organisiert ist und wie die Teilnehmenden es beurteilen. Bis Ende 2019 wurden 20 Mapathons veranstaltet. U.a. hat dieser Erfolg dazu geführt, dass CartONG ein sehr ähnliches Projekt 2018-2019 in Frankreich durchführte. Momentan wird über einen Antrag zur Erweiterung der Projektidee auf europäischer Ebene diskutiert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/PWE3PX/
Vektortile-Karten erstellen mit t-rex (fossgis2020)
Vektortiles haben das Potential, die bewährten Rasterkarten in vielen Bereichen abzulösen oder mindestens massgeblich zu ergänzen. Dieser Vortrag zeigt, wie Vektortiles generiert werden können und was dabei zu beachten ist. Weitere Themen sind das Styling der Karten mit Mapbox GL JSON und die Publikation mit OpenLayers 6 und Mapbox GL JS. Vektortiles haben das Potential, die bewährten Rasterkarten in vielen Bereichen abzulösen oder mindestens massgeblich zu ergänzen. Dieser Vortrag zeigt, wie Vektortiles generiert werden können und was dabei zu beachten ist. Weitere Themen sind das Styling der Karten mit Mapbox GL JSON und die Publikation mit OpenLayers 6 und Mapbox GL JS. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/7EPGZD/
Digitale Bahnhofspläne für die Reisendeninformation der Deutschen Bahn (fossgis2020)
Auf Basis digitaler Bahnhofspläne wird ein Kartendienst mit Fußgängerrouting bereitgestellt, der die Orientierung und die Navigation im Bahnhof erleichtert. Die Einheit Reisendeninformation der Deutschen Bahn AG hat zur Aufgabe, Lösungen zu entwickeln, die den Reisendenkomfort erhöhen. Im Rahmen dieses Auftrags soll Reisenden die Orientierung im Bahnhof vereinfacht werden. Über digitale Bahnhofspläne soll ein Fußgängerrouting, das Reisenden im Bahnhof die Navigation zu bestimmten POI's (Geschäften, Geldautomaten, u.v.m.) erlaubt, angeboten werden. Das Routing selber wird über die PostgreSQL-Erweiterung PG-Routing auf einem Routingnetz gerechnet. Als Grundlage dienen dabei eigene Bahnhofspläne, die mit Daten aus OpenStreetMap ergänzt wurden. Anschlusspunkte außerhalb des Bahnhofs sollen über das OSM-Strassennetz verbunden werden. Weiterhin wurden nicht-begehbare Flächen wie Infotafeln, Schächte (u.a.) sowie Rolltreppen, Treppen und Aufzüge für Übergänge zu den unterschiedlichen Ebenen bei der Erstellung des Routingnetzes berücksichtigt. Das Routingnetz wurde in verschiedenen Dichten mit GRASS GIS erzeugt und in die Datenbank importiert. Der Vortrag stellt die gesamte, auf einem Open Source Stack basierende Lösung, sowie auch die Integration der OSM Daten vor. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/UDVAAL/
Digitale Bahnhofspläne für die Reisendeninformation der Deutschen Bahn (fossgis2020)
Mr. Map - Open Source Service Registry (fossgis2020)
Mr. Map - Open Source Service Registry (fossgis2020)
Vorstellung einer Open Source Service Registry für Geodatendienste, welche sich zur Zeit in der Entwicklung durch die GDI-RP befindet. Das System schließt an alte Tugenden bestehender Geodateninfrastrukturen an und bietet darüber hinaus Funktionen, welche den Anforderungen von modernen Webapplikationen entsprechen. Als Herzstück einer jeden Geodateninfrastruktur sollte eine Service Registry - eine „Diensteregistrierungskomponente“ - stehen. Die Anforderungen an eine solche Registrierungskomponente sind vielfältig und mitunter aufgrund komplexer technischer Zusammenhänge nicht im Handumdrehen umzusetzen. Hierzu zählen u.a. die Registrierung von Web Map Services oder Web Feature Services in den jeweiligen technischen Standard, die Zugänglichkeit dieser für Außenstehende, Anforderungen an die Zugriffsbeschränkung ausgewählter Dienste oder einzelner Subelemente wie bspw. Layer, eine Gruppen- und Nutzerverwaltung, usw. „Mr. Map“ wird seit April 2019 von der GDI-RP, mit Sitz in Koblenz, konzipiert und entwickelt und stellt eine Lösung für die technischen Anforderungen und Erwartungen des modernen Benutzers dar. Als Webapplikation läuft „Mr. Map“ plattformübergreifend und bietet bereits, neben den eingangs gelisteten Grundfunktionen einer Service Registry, zusätzliche Komponenten, wie bspw. eine Suchschnittstelle zur Anbindung an weitere Systeme wie Geoportale usw., ein internes Publisher-System zur Verteilung der Registrierungsrechte eigener Dienste auf andere Nutzer oder einen integrierten Metadateneditor, mit welchem nicht-technische Metadaten eines Dienstes bearbeitet werden können. Im Vortrag werden die Motivation des Projektes, die Leitsätze der Entwicklung und des Designs und einige technische Hintergründe beleuchtet sowie Inhalte des bisherigen Entwicklungsstandes präsentiert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/K7VNXP/
OPENER: Offene Plattform für die Crowd-basierte Erfassung von Informationen zu Barrieren an Haltestellen im ÖPNV (fossgis2020)
Im Projekt OPENER haben wir eine Open Source Applikation zur Erfassung von Informationen zu Barrieren an Haltestellen im ÖPNV entwickelt, welche eine Crowd-basierte flächendeckende und lückenlose Erfassung ermöglicht. Die aktuell in einer separaten Datenbank erfassten Daten sollen ins OSM zurückgespeist werden, wobei der Beitrag die Applikation präsentiert sowie rechtliche und technische Aspekte zur Diskussion stellt. # Einleitung und Hintergrund Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) — dies ist ein richtungsweisendes Ziel, das sich die Bundesrepublik Deutschland bis Anfang 2022 mit der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes gesetzt hat. Daraufhin wurden konkrete Anforderungen zur Datenerfassung im Rahmen des Projekts [DELFI+]( https://www.delfi.de/) entwickelt und den Arbeitsgruppen der regionalen, öffentlichen Verkehrsverbünde zur Umsetzung übermittelt. Insbesondere für kleine, in ländlichen Regionen agierende ÖPNV-Verbünde stellt die flächendeckende und lückenlose Erfassung von Haltestelleninformationen zur Barrierefreiheit mit den detaillierten Anforderungen allerdings eine nicht zu bewältigende finanzielle und personelle Herausforderung dar. Allein für Haltestellen sind dies über 48 zu erfassende Attribute pro Haltestellensteig. So hat beispielsweise der Verkehrsverbund Mittelsachsen mit ca. 9.000 Haltestellensteigen insgesamt 432.000 Datensätze zu erheben und zu pflegen! Zu den 48 Steigattributen kommen außerdem noch weitere 39 für die Erfassung von Wegen in und durch die Haltestelle hinzu. Schon diese Zahlen verdeutlichen die Brisanz, die mit dem Thema Datenerhebung verbunden ist. # Projektziel Die Idee im Projekt OPENER ist es, Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu geben, sich bei der Datenerfassung zu beteiligen und somit „ihren Nahverkehr“ selbst mit zu verbessern. Das technische Ziel unseres Projektes ist daher die Entwicklung und Bereitstellung einer Open-Data-Plattform zur DELFI+-konformen Erfassung, Bereitstellung und Bewertung von Daten zu Barrieren an Haltestellen des ÖPNV. Die erhobenen Daten dienen daraufhin zur Generierung baulicher Hilfestellungen mit dem Ziel der Erreichung von Barrierefreiheit. Im Projekt wird ein Erfassungswerkzeug entwickelt, das ohne aufwendige Mess- und Eingabeverfahren das Aufnehmen der Daten direkt an der Haltestelle ermöglicht. Ein offener Zugang zu Daten und Software soll daraufhin die Basis für neue Anwendungen sowie für Handlungsempfehlungen für Nutzer, Kommunen und Verkehrsverbünde sein. # Vortragsinhalte ## Entwickelte Plattform Es wurde eine Android-Applikation entwickelt, welche Haltestellensteige in OSM-Karten rendert und für jeden Steig die zu erfassenden DELFI-Attribute in Form von Frage-Dialogen an den Nutzer der App abbildet. Neben Entscheidungsfragen oder Fragen mit Texteingabe als Antwort beinhaltet der DELFI-Katalog Fragen zu Abmaßen, beispielsweise von Bahnsteighöhen oder Wegbreiten. Hierfür wurde in die App ein Vermessungswerkzeug basierend auf Google ARCore entwickelt, das eine unkomplizierte Vermessung dieser Objekte auch ohne Zollstock erlaubt. Die Android-Applikation ist als Open Source im [OPENER App-Repository](https://gitlab.hrz.tu-chemnitz.de/opener/opener-app/) verfügbar. Aktuell wird eine Serveranwendung umgesetzt, sodass die erfassten Daten in einer Datenbank hinterlegt werden können. Dabei existiert für jeden Haltestellensteig eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer, die sog. Deutsche Haltestellenidentifikationsnummer (DHID), welche aus dem Zentralen Haltestellenverzeichnis (ZHV) des DELFI e.V. in die Serveranwendung eingespeist wird. Zu Projektende wird im Februar 2020 eine Applikation mit Serveranbindung vorliegen, welche eine ortbezogene Erhebung und Speicherung von Daten an Haltestellen ermöglicht. Nun liegt es nahe, die von den Nutzern erhobenen Daten in OpenStreetMap zurückzuspielen. An dieser Stelle möchten wir sowohl rechtliche als auch technische Aspekte präsentieren und zur Diskussion stellen. ## Rechtliche Aspekte Die bestehenden Daten aus dem ZHV des DELFI e.V. werden durch die Nutzung der OPENER-App veredelt. Konkret heißt dies, dass die vorhandene DHID mit ihren Steig-Koordinaten um die erfassten DELFI-Attribute angereichert werden. Bei der Rückspeisung ins OSM muss also die Lizenzkompatibilität sichergestellt werden. Wir befinden uns aktuell in Absprache mit dem DELFI e.V. über eine Überführung der erhobenen Daten in die Hoheit des Vereins. Bei diesem Schritt streben wir an, die erhobenen Daten unter eine ODbL-kompatible-Lizenz zu stellen. ## Technische Aspekte Für die erhobenen DELFI-Attribute haben wir sinnvolle äquivalente OSM-Tags recherchiert und im [OPENER OSM Wiki](https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:OPENER/DELFI_OSM_Tags) die Zuordnung bestehender Tags zu den DELFI-Attributen aufgelistet. Des Weiteren existiert in OSM bereits eine international eindeutige Nummer zur Referenzierung von ÖPNV-Haltestellen: die IFOPT (Identification of Fixed Objects in Public Transport). D
Skalierbare Plattform zur Verarbeitung von Geodaten auf Basis von Kubernetes (fossgis2020)
Die Digitalisierung fordert die Verfügbarkeit jeglicher staatlichen Dienstleistung über digitale Kanäle. Geodatenhaltende Stellen müssen dazu eine vergleichsweise große Datenmenge verarbeiten. Monolithische Altverfahren sind aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit nahezu ungeeignet, diesen Anforderungen adäquat zu begegnen. Vorgestellt wird, wie durch moderne Architekturen und Technologien des Cloud Computing Geodaten effizient verarbeitet werden können. Mit Kubernetes wird eine containerbasierte Plattform aufgesetzt, die horizontale Skalierung der zugrundeliegenden Rechenkapazität und bereitgestellten Applikationen ermöglicht. Für den Anwendungsfall geeignete Applikationen sind OpenFaaS und Minio. OpenFaaS ermöglicht die hoch-skalierbare Verarbeitung in unterschiedlichen Programmiersprachen. Ein- und Ausgabedaten werden für Write-Once-Read-Many Zugriffe optimiert im ObjectStore Minio gespeichert. Am Beispiel des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen werden Szenarien für die Transformation und Analyse von historischen Kriegsluftbildern auf dieser Plattform dargestellt und insbesondere die Vorteile der Speicherung von Rasterdaten im Format cloud-optimized GeoTIFF in diesem Kontext aufgezeigt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/7MSDDM/
OPENER: Offene Plattform für die Crowd-basierte Erfassung von Informationen zu Barrieren an Haltestellen im ÖPNV (fossgis2020)
Skalierbare Plattform zur Verarbeitung von Geodaten auf Basis von Kubernetes (fossgis2020)
Neues vom GeoStyler (fossgis2020)
GeoStyler ist eine Open Source JavaScript-Bibliothek zur einfachen Erstellung von modernen Web-Oberflächen zum kartographischen Stylen von Geodaten. Somit wird es dem Anwender möglich ohne Programmierung und Editieren von Text-Dateien (XML und co.) Styling-Vorschriften interaktiv zu gestalten und diese in diverse offene Style-Formate zu überführen. Der Vortrag stellt die Neuerungen des letzten Jahres vor und gibt einen Überblick über zukünftige Entwicklungen im GeoStyler Projekt. GeoStyler ist eine Open Source JavaScript-Bibliothek zur einfachen Erstellung von modernen Web-Oberflächen zum kartographischen Stylen von Geodaten. Somit wird es dem Anwender möglich ohne Programmierung und Editieren von Text-Dateien (XML und co.) Styling-Vorschriften interaktiv zu gestalten und diese in diverse offene Style-Formate zu überführen. Dazu können auch die zu stylenden Geodaten hochgeladen und verknüpft werden, so dass attribut-basierte Styles auf einfache Art erstellt werden können. Aktuell werden im GeoStyler folgende Formate unterstützt: **Style-Vorschriften** - OGC SLD - OpenLayers Styles - QGIS Styles - Mapbox Styles **Geodaten-Formate** - GeoJSON - OGC WFS - Shapefile Auf der FOSSGIS 2019 wurde das GeoStyler Projekt bereits präsentiert. In diesem Jahr sollen die Neuerungen des letzten Jahres anhand aktueller Beispiele, in denen der GeoStyler zum Einsatz kommt, präsentiert werden. Dazu gehört die u. a. die GeoStyler GeoServer Extension, die es erlaubt die Stile der GeoServer Layer direkt im GeoServer mittels graphischer Oberfläche zu editieren. Außerdem wird es einen Überblick über zukünftige Entwicklungen im Projekt gegeben. Quellcode auf github: https://github.com/geostyler/geostyler Online-Dokumentation: https://geostyler.github.io/geostyler/latest/index.html Demo: https://www.geostyler.org about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/M73SCJ/
Qualitätsbewertung von OpenStreetMap-Gebäudedaten – Am Beispiel der Stadtgebiete Köln und Gera (fossgis2020)
Neues vom GeoStyler (fossgis2020)
Qualitätsbewertung von OpenStreetMap-Gebäudedaten – Am Beispiel der Stadtgebiete Köln und Gera (fossgis2020)
Der Vortrag geht vor allem auf die Entstehung der heterogenen Datenqualität in OpenStreetMap und die Umsetzung der intrinsischen und extrinsischen Qualitätsbewertungsmethode ein. Die Methoden bewerten die OSM-Datenqualität basierend auf der OSM-Datenhistorie (intrinsisch) und im Vergleich zu amtlichen ALKIS-Gebäudedatensätzen (extrinsisch). Das Volunteered Geographic Information-Projekt OpenStreetMap (OSM) stellt aktuelle, global und frei zur Verfügung stehende Geodatensätze bereit. Diese Datensätze werden für verschiedene Anwendungen verwendet und sind eine alternative Datenquelle zu amtlichen Daten oder Fernerkundungsdaten (wie Satellitenbilder). Ein großer Nachteil der OSM-Daten besteht in der heterogenen Datenqualität. Beispielsweise ist die Validität der OSM-Gebäudedaten für eine Verwendung in einer Expositionsabschätzung bei einem Hochwasser (= Abschätzung betroffener Gebäude und Personen) fragwürdig. Für diese Daten existiert keine stabile und standardisierte Qualitätsbewertungsmethode. Daher bedarf es eigener Qualitätsbewertungsmethoden. Im Rahmen einer Masterarbeit wurde eine intrinsische und extrinsische Qualitätsbewertungsmethode für OSM-Gebäudedaten unter Verwendung in einer Expositionsabschätzung entwickelt und umgesetzt. Zur Bewertung dienen intrinsische Indikatoren und extrinsische Maße, die für bestimmte Qualitätskriterien (Vollständigkeit, geometrische Genauigkeit ...) und die Beitragsaktivität erarbeitet und umgesetzt wurden. Hierzu kamen für die intrinsischen Indikatoren die OpenStreetMapHistoryDatabase (OSHDB)-API des Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT) und für die extrinsischen Maße zur Aufbereitung/Import der Daten (osmosis, osm2pgsql und norGIS-ALKIS) sowie eine PostgreSQL/PostGIS-Datenbank zum Einsatz. Die Bewertungen der Gebäude-Daten erfolgte im Bereich der Überschwemmungsflächen für die Stadtgebiete Köln und Gera. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/UKFLSU/
Javascript-Bibliotheken zur Einbindung von historischen Umwelt- und Klimainformationen als Kartenlayer (fossgis2020)
www.tambora.org bietet über 250000 historische Einträge zum Thema Umwelt- und Klima, differenzierbar nach Zeit, Ort und thematischen Schwerpunkt. Durch die vorgestellten Libraries lassen sich diese einfach in eigene Leaflet- oder OpenLayer-Karten einbinden und reichern diese so durch wertvolle Informationen zur räumlichen und zeitlichen Verteilung vergangener Ereignisse an. Das für jeden zugängliche (und erweiterbare) Webportal www.tambora.org bietet über 250000 zeitlich differenzierbare und räumlich verortete Ereignisse. Im mitteleuropäischen Bereich finden sich für die letzten tausend Jahre Einträge zu den Themen Klima (beispielsweise Hitze, Kälte, Niederschlag, ...), Phenologie (etwa Erntequalität, -quantität und -zeitpunkt) und sozioökonomische Auswirkungen (Preisentwicklungen, Hunger, Aufstände, …). Um eigene Kartenapplikationen um Layer dieser Daten ergänzen zu können, werden Javascript-Bibliotheken für Leaflet und Openlayer vorgestellt. Die Anwendung der Bibliothek wird jeweils durch eine Anwendung verdeutlicht, wie z.B. ein [Dürre-Explorer](https://climdata.github.io/cook2015). about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/EBMZWN/
Automatische Korrektur von ÖV-Stationen in OSM (fossgis2020)
ÖV-Stationen bestehen üblicherweise aus mehreren Punkt-, Linien- oder Flächeninformationen, z.B. Haltepunkten, Gleisen oder Bahnhofsgebäuden u.a.. Diese Objekte können in OSM mittels übergeordneter Relationen verknüpft werden, allerdings fehlt diese Gruppierung häufig oder ist unvollständig. Wir stellen ein Tool vor, das die Elemente von ÖV-Stationen als Paare von Stationsnamen und -koordinaten abstrahiert und mittels Ähnlichkeitsmaßen und maschinellem Lernen OSM-Stationen korrigieren kann. Wir stellen ein Tool (staty) vor, das aus ÖV-Stationsdaten in OSM Tupel von Stationsnamen und -koordinaten extrahiert. Die in OSM bereits als gruppiert markierten Stationen werden als ground truth verwendet und damit ein Klassifikator trainiert, der entscheiden kann, ob zwei Name/Koordinate Tupel dieselbe Station beschreiben. Die Hauptschwierigkeit liegt darin, dass dieselben Stationen teilweis deutlich voneinander abweichende Bezeichnungen haben können (z.B. "Hbf" vs. "Freiburg im Breisgau, Hauptbahnhof"), dass z.B. Ortsnamen für die Ähnlichkeit zweier Stationen irrelevant sind, wenn sie nah beieinander liegen, oder dass die mittlere Distanz von z.B. Haltepunkten derselben Stationen abhängig ist von der Art der Stationen. Z.B. wird die mittlere paarweise Distanz zwischen Haltepunkten in einer Station "Hauptbahnhof" üblicherweise deutlich größer sein als in einer Station "Dorfstraße". Wir nutzen unseren auf OSM-Daten trainierten Klassifikator, um die OSM-Daten selbst wieder zu korrigieren. Dazu führen wir ein auf den Ähnlichkeitswerten unseres Klassifikators beruhendes Clustering durch und geben die Differenz zwischen dem Clustering und der Stationsgruppierung in OSM als Editiervorschläge aus. Da unser Ansatz z.B. auch verschiedene Namen (ref_name, alt_name, name, ...) innerhalb einzelner Nodes als separate Elemente extrahiert, können auch Fehler innerhalb einzelner Nodes erkannt werden (z.B. ein nicht korrekt durch alle Namen nachgeführter Namenswechsel oder Schreibfehler). about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/VAXSHT/
Automatische Korrektur von ÖV-Stationen in OSM (fossgis2020)
Javascript-Bibliotheken zur Einbindung von historischen Umwelt- und Klimainformationen als Kartenlayer (fossgis2020)
JOSM – Java OpenStreetMap Editor (fossgis2020)
JOSM ist ein (Offline-)Editor für OpenStreetMap-Daten, der fast so alt wie OpemStreetMap selbst ist und mit dem Projekt gewachsen ist. In diesem Vortrag wird auf die Entwicklung von JOSM eingegangen und dargestellt, welche Herausforderungen im Jahr 2020 zu bewältigen sind. Ebenso wird die JOSM-Community bestehend aus Entwicklung/Quellcode, Übersetzung, Tests, Plugin-Entwicklung, Endbenutzers, Sponsoren,… vorgestellt. JOSM ist ein (Offline-)Editor für OpenStreetMap-Daten, der fast so alt wie OpemStreetMap selbst ist und mit dem Projekt gewachsen ist. In diesem Vortrag wird auf die Entwicklung von JOSM eingegangen und dargestellt, welche Herausforderungen im Jahr 2020 zu bewältigen sind. Ebenso wird die JOSM-Community bestehend aus Entwicklung/Quellcode, Übersetzung, Tests, Plugin-Entwicklung, Endbenutzers, Sponsoren,… vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/3SCXQY/
JOSM – Java OpenStreetMap Editor (fossgis2020)
Wegue - OpenLayers und Vue.js in der Praxis (fossgis2020)
GRASS GIS in der Cloud: Actinia-Geoprozessierung (fossgis2020)
Wegue - OpenLayers und Vue.js in der Praxis (fossgis2020)
Mit Wegue lassen sich WebGIS-Anwendungen durch eine einfache Konfigurationsdatei erstellen. Es beinhaltet bereits gängige Funktionenen wie Layerswitcher oder Geocoding. Durch die modulare Struktur kann Wegue jedoch auch leicht erweitert und individuell angepasst werden. Wegue [1] ist eine Software zum Erstellen von modernen leichtgewichtigen WebGIS-Client-Anwendungen. Die Basis dafür sind die beiden Open Source JavaScript-Frameworks OpenLayers [2] und Vue.js [3]. OpenLayers übernimmt dabei das Lesen und die Darstellung der Geoinformationen als Karte und die Prozessierung der Geo-Objekte. Vue.js wird für die Strukturierung des Projektcodes (nach MVVM) genutzt und erlaubt die Erzeugung von eigenen Web-Komponenten. Wegue verknüpft diese beiden Bibliotheken zu einer konfigurierbaren Vorlage für WebGIS-Anwendungen aller Art und stellt wiederverwendbare UI-Komponenten (z.B. Layer-Liste, FeatureInfo-Dialog, etc.) bereit. Wegue wurde kurz nach der Projektgründung auf der FOSSGIS 2018 in Bonn präsentiert. Mittlerweile ist das Projekt gereift und in einigen Realweltprojekten zum Einsatz gekommen. Dabei ist es an vielen Stellen erweitert und verbessert worden und befindet sich aktuell auf dem Weg zur Version 1.0. Der Vortrag gibt einen kurzen Überblick über das Wegue-Ökosystem sowie die Neuerungen der letzten Monate und zeigt wie Wegue-Anwendungen erstellt werden können. Außerdem werden einige Beispiele aus der Praxis präsentiert. [1] https://github.com/meggsimum/wegue [2] http://openlayers.org/ [3] https://vuejs.org/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/GHET3U/
GRASS GIS in der Cloud: Actinia-Geoprozessierung (fossgis2020)
Ursprünglich GRaaS (GRASS as a Service) genannt, wurde actinia entwickelt, um GRASS-GIS-Funktionalität über eine HTTP REST API bereitzustellen. GRASS GIS Locations, Mapsets und Geodaten werden zu Ressourcen, die per REST verwaltet und visualisiert werden können. Actinia folgt dem Paradigma, Algorithmen zu Clouddaten zu bringen und unterstützt u.a. persistente und flüchtige Berechnung, Benutzerverwaltung zur Begrenzung von Pixeln, Prozessen und Berechnungsdauer. Ursprünglich GRaaS (GRASS as a Service) genannt, wurde actinia (https://actinia.mundialis.de) entwickelt, um die GRASS-GIS-Funktionalität über eine HTTPS REST API bereitzustellen. GRASS GIS Locations, Mapsets, Vektor- und Rasterdaten sowie raum-zeitliche Daten werden zu Ressourcen, die per REST verwaltet und visualisiert werden können. Mit den bestehenden (z.B. Landsat) und in den letzten Jahren neu entstehenden (Copernicus Sentinel) großen Geodatenpools, die Tag für Tag wachsen, soll actinia dem Paradigma folgen, Algorithmen zu den Clouddaten zu bringen. Actinia ermöglicht es, eine große Menge an Geoinformationen aufzubereiten, zu analysieren und bereitzustellen, ohne dass Kenntnisse der Daten, der Analyse, der geeigneten Software zur Automatisierung oder skalierbarer Hardware-Ressourcen erforderlich sind. Einige der Funktionalitäten sind persistente und flüchtige Berechnung, Benutzerverwaltung zur Begrenzung von z.B. Pixeln, Prozessen und Berechnungsdauer sowie das Loggen von API-Aufrufen und verwendeten Ressourcen durch jeden Benutzer. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Installation mit Docker. Bei der Installation in einer Cloud-Umgebung mit OpenShift oder Kubernetes verwaltet der integrierte Loadbalancer das Cluster automatisch. Dem Geist von FOSS folgend sind wir stolz, ein OSGeo-Community-Projekt geworden zu sein und freuen uns auf die Erweiterung der actinia-Community. Der Vortrag gibt eine Übersicht über Konzepte und grundlegende Funktionalitäten von Actinia. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/KNUBLU/
OpenLayers: v6.x und wie es weitergeht (fossgis2020)
Im Vortrag werden der aktuelle Stand, die relevantesten Änderungen und potentielle künftige Weiterentwicklungen der weit verbreiteten JavaScript-Bibliothek OpenLayers vorgestellt. OpenLayers ist eine sehr bekannte und verbreitete Open-Source-JavaScript-Bibliothek, um interaktive Karten im Web aus verschiedenste Quellen mit reichhaltigen Interaktionsmöglichkeiten zu erstellen. Seit 2006 sind von OpenLayers nunmehr 6 Major-Releases erschienen, die die Bibliothek jeweils dem aktuellen Stand der Technik angepasst haben und stets neue Features sowie Performanceoptimierungen mit sich brachten. Auch dank eines durch den FOSSGIS gesponserten CodeSprints konnte jüngst die Version 6 veröffentlicht werden. Der Vortrag, der von OpenLayers Kernentwicklern und Mitgliedern des PSC gehalten wird, wird drei Schwerpunkte haben: 1. Beschreibung des aktuellen Funktionsumfangs von OpenLayers (Was kann man mit OpenLayers machen?) 2. Beschreibung der relevantesten Änderung für Nutzer von früheren OpenLayers Versionen (Welche Dinge muss man grundsätzlich anpassen, um existierende Anwendungen auf OpenLayers 6.x umzustellen? Welche Vorteile ergeben sich aus der Anpassung des eigenen Codes?) 3. Einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungsschwerpunkte der Software (Wie sieht die Zukunft der Software aus und welche Weiterentwicklung sind bereits abzusehen?) about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/CTJEVS/
FOSS in der Cloud (fossgis2020)
Mit den täglich wachsenden Geodatenpools steigen Anforderungen an Hard- und Software. Lokale Installationen sind in den letzten Jahren vermehrt durch verteilte Systeme in der Cloud abgelöst worden, welche sich auch im Bereich der FOSS etabliert haben. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über Konzepte des Cloud Computings, der verfügbaren Tools und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Skalierbarkeit, sowie Erfahrungen und Empfehlungen am Beispiel von actinia, GRASS GIS, GeoServer und SHOGun. Mit den täglich wachsenden Geodatenpools, z.B. angereichert durch das Copernicus oder Landsat Programm, steigen die Anforderungen an Hard- und Software für die Geodatenprozessierung (nicht nur) im Bereich der Fernerkundung stetig an. Lokale Installationen können dabei die Datenmengen und Anforderungen an Echtzeit-Analysten kaum stemmen und sind daher in den letzten Jahren vermehrt durch verteilte Systeme in der Cloud abgelöst worden. Dieser Trend macht auch vor dem Bereich der FOSS keinen Halt und hat sich seither etabliert. Dieser Vortrag soll einen Überblick über die Konzepte des Cloud Computings, der verfügbaren Tools und Voraussetzungen der serviceorientierten Architektur für eine erfolgreiche Skalierbarkeit geben. Anschließend wird anhand eines konkreten Beispiels basierend auf den Komponenten actinia, GRASS GIS, GeoServer und SHOGun demonstriert wie diese für einen reibungslosen Betrieb in der Cloud angepasst werden müssen. Abgerundet wird der Vortrag durch Erfahrungen und daraus abgeleiteten Empfehlungen, die während der Vorbereitung und zur Laufzeit der Architektur gesammelt wurden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/MNKHF8/
FOSS in der Cloud (fossgis2020)
OpenLayers: v6.x und wie es weitergeht (fossgis2020)
Routenplanung mit BRouter und BRouter-Web (fossgis2020)
Wir geben einen kurzen Überblick der OSM-basierten Routing-Engine BRouter selbst sowie der populärsten Arten, sie zu benutzen. Neben mobilen Karten- und Navigations-Apps wie OsmAnd, OruxMaps und Locus Maps ist das insbesondere die Web-Anwendung „BRouter-Web“, deren Funktionen und Besonderheiten wir vorstellen. Das BRouter Ökosystem wächst langsam aber stetig und hat eine 6-stellige Benutzerzahl erreicht. Wir geben einen kurzen Überblick dieser OSM-basierten Routing-Engine selbst sowie der populärsten Arten, sie zu benutzen. Neben mobilen Karten- und Navigations-Apps wie OsmAnd, OruxMaps und Locus Maps ist das insbesondere die Web-Anwendung „BRouter-Web“, die zu einem mächtigen Planungs-Werkzeug herangereift ist und sich wachsender Beliebtheit erfreut. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/TUTT33/
Routenplanung mit BRouter und BRouter-Web (fossgis2020)
Women in Geospatial+ - Ein professionelles Netzwerk für Frauen in der GIS/Geo Industrie (fossgis2020)
Women in Geospatial+ ist ein professionelles Netzwerk für Frauen in der GIS Industrie und Forschung. Gründing 2018/2019. Weltweit ca. 800 Mitglieder. Women in Geospatial+ ist ein professionelles Netzwerk für Frauen in der GIS Industrie und Forschung. Das Netzwerk entstand vor einem Jahr und ist seitdem ist es stetig gewachsen. Derzeit hat es weltweit ca. 800 Mitglieder. Durch die Bildung eines starken Netzwerks möchten wir eine bessere Balance in der Geschlechterverteilung in der GIS Community erreichen. Unter GIS Community verstehen wir die GIS und Geo Industrie, Forschung, den Behörden- und universitären Sektor. Women in Geospatial+ bringt Frauen im GIS und Geo Bereich zusammen und organisiert u.a. Events zu Themen wie Karriere und Führungspositionen in unserer Community. Zusätzlich bieten wir ein Mentorship Programm an. Neugierig geworden? Informiert Dich oder sei dabei! about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/WLXKQW/
Women in Geospatial+ - Ein professionelles Netzwerk für Frauen in der GIS/Geo Industrie (fossgis2020)
Geochicas OSM stellen sich vor (fossgis2020)
Geochicas OSM stellen sich vor (fossgis2020)
GeoChicas ist eine Gruppe von Frauen, die in OpenStreetMap mappen und darüber hinaus versuchen, das Geschlechtergefälle in OSM zu schließen. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/GeoChicas GeoChicas ist eine Gruppe von Frauen, die in OpenStreetMap mappen und darüber hinaus versuchen, das Geschlechtergefälle in OSM zu schließen. Geochicas ist weltweit aktiv. Die Gruppe wurde 2016 auf der SOTLAM in São Paulo (Brasilien) gegründet. Seitdem vernetzen sich Geochicas weltweit, treffen sich auf Konferenzen, tauschen sich aus und motivieren Mädchen/Frauen zu mappen und auf Konferenzen als Rednerinnen oder Workshopsleiterinnen mitzuwirken. https://wiki.openstreetmap.org/wiki/GeoChicas about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/P8ADRK/
Neues vom Fossgis Routing Server (fossgis2020)
Der Dienst startete im 2018. Wie hat sich der Dienst unterdessen entwickelt. Wer nutzt ihn und wie viel wird er genutzt. Der Dienst routing.openstreetmap.de startete im 2018 als öffentlicher routing server auf OSRM Basis. Das Ziel: Routing auf openstreetmap.org auf Basis von OSRM anzubieten, mit einem Profil, dass von der community weiter verfeinert wird. Wir stellen vor, wie sich der Dienst unterdessen entwickelt hat und wie er genutzt wird. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/GCFPVF/
Neues vom Fossgis Routing Server (fossgis2020)
OSGeo-Projekt deegree 2020 - Neuigkeiten zu OGC API - Features (fossgis2020)
Das OSGeo-Projekt deegree stellt seit mehreren Jahren umfassende Referenzimplementierungen für OGC-Webservices wie z.B. WFS, WMS und WMTS bereit. Der Vortrag geht auf die aktuellen Neuerung in deegree und die Unterstützung des neue Standards OGC API - Features ein. Das OSGeo-Projekt deegree stellt seit mehreren Jahren umfassende Referenzimplementierungen für OGC-Webservices wie z.B. WFS, WMS und WMTS bereit. Wenn es um den Aufbau von Geodateninfrastrukturen geht, dann können Geodaten in unterschiedlichen Formaten mit den deegree OGC-Webservices publiziert werden. Aktuell wird an der Implementierung des neuen Standard OGC API - Features, dem Nachfolger des Web Features Service (WFS), gearbeitet. Die Präsentation zeigt die wichtigsten Neuerungen in deegree, eine kurze Übersicht des Standards OGC API - Features und dessen Umsetzung innerhalb von deegree. about this event: https://pretalx.com/fossgis2020/talk/WNARKE/