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Chaos Computer Club - archive feed

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21,498 episodes — Page 179 of 430

io-sim: testing, simulating, and prototyping concurrent programs in Haskell (bobkonf2022)

We present applications of the Haskell library io-sim. This library provides type classes with concurrency primitives that can either be run in IO, or executed in simulation. The library has been developed to help with QuickCheck-style property based testing of concurrent code, where the determinism of the simulations is helpful to get minimal failing test cases. Subsequently, it has also turned out to be quite useful for prototyping distributed systems, getting performance estimates and prediction points of congestion before starting a full implementation. about this event: https://bobkonf.de/2022/kant.html

Mar 11, 202231 min

Event-getriebene Architekturen @ Allianz (bobkonf2022)

Der Beitrag diskutiert, ob und wie man event-getriebene Architekturen als eine Form der reaktiven Architekturen in einer Beratungssoftware einsetzen kann. Dabei wird der Bogen von den Geschäftsanforderungen bis hin zur technischen Umsetzung gespannt. Warum wurde für diese Beratungssoftware der event-getriebene Ansatz gewählt? Es werden sowohl die geschäftlichen als auch die technischen Anforderungen diskutiert, die zur Wahl dieses Architekturansatzes geführt haben. Weiterhin wird ein Ansatz diskutiert, wie event-getriebene Architekturen in Übergängen von Legacy-Anwendungen in neue Architekturen unterstützen können. about this event: https://bobkonf.de/2022/junker.html

Mar 11, 202232 min

Ein neuer barrierefreier interaktiver Lageplan für die Universität zu Köln (fossgis2022)

Mar 11, 20225 min

Ein neuer barrierefreier interaktiver Lageplan für die Universität zu Köln (fossgis2022)

Der Kurzvortrag stellt ein neues Projekt zur Entwicklung eines interaktiven Lageplan und einem integrierten Geoinformationssystem mit Fokus auf Barrierefreiheit und Inklusion an der Universität zu Köln vor. In Folge einer Initiative des Referats Gender & Diversity Management und des Geographischen Institut der Universität zu Köln, zur Verbesserung des aktuellen Web-basierten Lageplan der UzK (lageplan.uni-koeln.de), vor allem im Bereich von Funktionalitäten zur Unterstützung der Barrierefreiheit und Inklusion, wird seit Juni 2021 ein neues Projekt „CampusGIS2“ (campusgis2.uni-koeln.de) gefördert. Der Fokus des Projekts liegt auf der barrierefreien Navigation auf dem gesamten Campus der UzK inklusive der Innenbereiche aller öffentlich zugänglichen Gebäude. Ein zweiter Fokus ist der Aufbau einer integrierten Geodateninfrastruktur zur Erfassung und zum Management aller Gebäude und Liegenschaften der UzK. Der Lightningtalk gibt einen kurzen Überblick über das Projekt und die auf Open Source Software basierende technische Umsetzung des Vorhabens. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/YEYSVZ/

Mar 11, 20225 min

GOAT 3.0 - Lebenswertes Umfeld schaffen durch digitales Erreichbarkeits-Tool für die Planung (fossgis2022)

Das Projekt GOAT 3.0 soll eine ausgewogene Raum- und Verkehrsplanung nach nachhaltigen Kriterien ermöglichen und dadurch auch ein Beitrag zur Lösung von Herausforderungen wie dem demographischen Wandel oder dem Klimawandel leisten. Grundlage dafür ist die Erreichbarkeit von Orten im alltäglichen Leben. Wir möchten unser Projekt vorstellen sowie Gedankenanstöße zur Nutzung von OpenStreetMap geben. Wie gut lassen sich wichtige Orte des alltäglichen Lebens erreichen? Wie zufrieden sind die Bürger*Innen mit dem Weg dorthin? Wo gibt es eine Unter-/ Überversorgung? Wie kann nachhaltige aktive Mobilität genutzt und gefördert werden? Das Thema der Erreichbarkeit gewinnt – begleitet von Konzepten wie der “15-Minuten-Stadt" bzw. der “Stadt der kurzen Wege” – aktuell an Bedeutung und hat unmittelbaren Einfluss auf die Lebensqualität der Bevölkerung. Im Projekt GOAT 3.0 (Geo Open Accessibility Tool) wird seit Ende 2021 ein digitales Erreichbarkeits-Tool für eine ausgewogene und nachhaltige Raum- und Verkehrsplanung entwickelt. Grundlage bietet das etablierte GOAT 1.0 (https://plan4better.de/goatlive/), mit welchem bereits Szenarien und deren Auswirkungen auf die Erreichbarkeit modelliert werden können. Darauf aufbauend sollen weitere spannende Module neu entwickelt werden: dynamischer Daseinsvorsorgerechner, 15-Min-Score, ÖPNV, … Dabei werden die Bedürfnisse und Anwendungsfälle der beteiligten Kommunen erhoben und berücksichtigt. Gefördert wird das Projekt durch die Forschungsinitiative “mFUND” (Modernitätsfond) des Bundesministeriums für Digitales & Verkehr. Im Projekt wird open source entwickelt, generierte Datensätze werden als open data veröffentlicht. In der Vergangenheit wurden sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der OpenStreetMap Community gemacht, zum Beispiel bei gemeinsamen Mapping Parties. Der Lightning Talk soll das Projekt kurz vorstellen, sowie Synergien zu OpenStreetMap aufzeigen. Neben vielversprechenden OSM-Tags sollen auch Denkanstöße für die Community-Arbeit von OpenStreetMap in ländlichen Gebieten gegeben werden. Wir freuen uns auf Ideen und Rückmeldungen. GOAT 3.0: https://plan4better.de/posts/2021-12-28-goat3_0/ bzw. https://www.open-accessibility.org/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/B7TW3E/

Mar 11, 20225 min

GOAT 3.0 - Lebenswertes Umfeld schaffen durch digitales Erreichbarkeits-Tool für die Planung (fossgis2022)

Mar 11, 20225 min

Ein Suchformular zur mehrstufigen, facettierten Objektsuche in QGIS (fossgis2022)

Mar 11, 20225 min

Ein Suchformular zur mehrstufigen, facettierten Objektsuche in QGIS (fossgis2022)

Ein neues QGIS-Plugin hilft bei der Suche nach bestimmten Geoobjekten auf Basis ihrer Attribute. Im Vergleich zu den klassischen Bordmitteln können hier einfache Wertsuchen mit Suchen nach (Unter-)Ausdrücken verknüpft werden, mehrstufig und mit unmittelbarem Feedback. Das Plugin wird kurz vorgestellt, mögliche Anwendungsfälle und Ideen für die weitere Entwicklung erläutert. Ein neues QGIS-Plugin hilft bei der Suche nach bestimmten Geoobjekten auf Basis ihrer Attribute. Im Vergleich zu den klassischen Bordmitteln können hier einfache Wertsuchen mit Suchen nach (Unter-)Ausdrücken verknüpft werden, mehrstufig und mit unmittelbarem Feedback. Das Plugin wird kurz vorgestellt, mögliche Anwendungsfälle und Ideen für die weitere Entwicklung erläutert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/UL7J3P/

Mar 11, 20225 min

Anwendung von Web-GIS zum Monitoring der Resilienz kritischer Verkehrsinfrastrukturen am Beispiel der Wasserstraßen (fossgis2022)

Im Rahmen eines Forschungsprojektes erfolgte die Entwicklung eines web-GIS basierten Tools zum Monitoring der Resilienz kritischer Verkehrsinfrastrukturen am Beispiel der Wasserstraßen im Westdeutschen Kanalnetz. Dieses umfasst die Visualisierung der Bauwerke, ihrer Konstruktionsmerkmale sowie ihrer szenario-basierten Risikobewertung, welche die Ableitung einer risikobasierten Instandhaltungsstrategie unter Beachtung der Aspekte Bevölkerungsschutz und Logistik ermöglicht. Die Anwendung basiert vollständig auf Opensource-Komponenten zur Bereitstellung und Visualisierung von Geodaten über das Internet. Hierbei kommt die offene Javascript Bibliothek OpenLayers zum Einsatz, welche es ermöglicht, Geodaten im Webbrowser plattformunabhängig darzustellen. Dabei sind clientseitig keine weiteren Voraussetzungen notwendig, sofern ein Webbrowser installiert ist. Als Webanwendung wird das Tool über einen Webserver (z.B. Apache, Nginx) bereitgestellt und bietet innerhalb der Fortführung die Möglichkeit, die Inhalte im Internet zu veröffentlichen. Mit Hilfe der Anwendung können Entscheidungsträger sowohl die Verortung als auch Konstruktionsmerkmale und eine Risikobewertung visualisieren und somit fundiertere Entscheidungen bezüglich einer Instandhaltungspriorisierung treffen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/KDFFZH/

Mar 11, 202227 min

Anwendung von Web-GIS zum Monitoring der Resilienz kritischer Verkehrsinfrastrukturen am Beispiel der Wasserstraßen (fossgis2022)

Mar 11, 202227 min

WebGIS aus dem Katalog, aber nicht von der Stange (fossgis2022)

Mar 11, 202228 min

Standortoptimierung mit FOSS (fossgis2022)

In diesem Lightning-Talk möchten wir auf unterschiedliche Modelle zur Optimierung von Standortproblemen mit FOSS eingehen. Umfangreiche Netzwerkanalytik ist ein wichtiger Baustein in der geographischen Welt. Klassische Fragestellungen sind z.Bsp. die Standortanalyse für Einrichtungen wie Supermärkte, oder das Flottenmanagement für Cargo Bikes. In diesem Lightning Talk demonstrieren wir unterschiedliche Möglichkeiten, um Standortzuweisungen mit Hilfe von "PySAL - Spatial Optimization" zu realisieren. Dabei konzentrieren wir uns auf das "Maximum Coverage Problem”, welches möglichst viel Bedarf innerhalb einer vorgegeben Distanz zu potenziellen Standorten optimiert, um somit die Flächendeckung zu maximieren. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/HRRVSR/

Mar 11, 20226 min

WebGIS aus dem Katalog, aber nicht von der Stange (fossgis2022)

Im Rahmen des neuen Open-Source-Projektes MapComponents hat die WhereGroup auf Basis von React ein Open-Source-Komponenten-Framework zur einfachen Erstellung dynamischer GIS-Anwendungen entwickelt. MapComponents bietet alle Grundkomponenten für kleine problemspezifische Anwendungen bis zu hochkomplexen WebGIS-Anwendungen. MapComponents ist eine eingetragene Marke der WhereGroup (Verfahren läuft). MapComponents Welchen Umfang hat das Angebot und welchen konkreten Nutzen/ Einsatzzweck hat es? • Baukastensystem zur Erstellung von individuellen Web-Kartenanwendungen • Dabei können die Karten eine beliebige Komplexität erfüllen • Zur Visualisierung und Analyse von Daten, für definierte Nutzergruppen, Wunsch nach speziellen Funktionen • gut nutzbar für die schnelle und leichte Erstellung von kurzfristig benötigten Geo-Applikationen (z.B. Karten für Events, Dashboards usw.) • Spezifische Anwendung, der einen genau definierten Anwendungsfall erfüllt • Einzelne Teile, die für die Kartenanwendung benötigt werden, stehen als Baukastensystem zur Verfügung. Es wird das gewählt, was in dem konkreten Fall notwendig ist. Die Anwendung bleibt schlank. • hoch integrierbar in bestehende Systeme • react-Components-Sammlung • Zur Erstellung von Karten-Anwendungen, die nicht von der Stange sind. • Bedient modernste Browser-Technologien (PWA, Fugu, WebAssembly etc.) Komponenten-Vorlagen mit fertigen GIS-Funktionen, wie u.a.: • Druck • Routing • Suchen • Darstellung 3D-Daten • Datenerfassung und -upload in verschiedenen, gängigen Formaten • eigene oder kundenseitige Rechteverwaltung Was macht eure Leistung/Lösung besonders (USPs)? • Fokus auf Design und Anpassbarkeit des Frontends • sehr stark anpassbar, individualisierbar • erfüllt aktuelle moderne Standards / Browsertechnologien • Geodaten werden leichter handzuhaben • Planbar und verstehbar (- Katalog) • Katalog im Internet einsehbar • hoch individuell • State of the Art – technisch modernste Art Geodaten zu nutzen • es wird nur das genutzt, was benötigt wird • Alle Formate von Geodaten (standardkonform oder individuell) können dargestellt werden. • Nutzung von etablierten Standards oder individuellen Datenformaten • Skalierbar von Event-Map über Dashboards bis hin zu komplexen Fachanwendungen • entwickelt von Experten mit jahrzehntelanger WebGIS-Erfahrung Wie funktioniert die Leistung/ Lösung? Beratung nach Anforderung, Auswahl passender Komponenten aus einem Funktionskatalog, individuelle Anpassungen, ggf. Schaffung einer neuen Komponente, Zusammenfügen einer Anwendung und Auslieferung Wer hat schon Erfahrungen damit gemacht? • Covid-Bewegungsradiusrechner • MARA-Studie • WG-Laufcontest about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/ZGDW88/

Mar 11, 202228 min

Compiling Anything to Categories (bobkonf2022)

Mar 11, 202236 min

Keeping CALM – Konsistenz in verteilten Systemen leichtgemacht (bobkonf2022)

Mar 11, 202246 min

Compiling Anything to Categories (bobkonf2022)

Conal Elliott’s Compiling to Categories sparked interest in novel interpretations of Haskell programs that are accessible to a casual user of the language. Conal also created some proofs of concept with very compelling examples. However, many potential users were stymied by some limitation or other in the PoCs. At Kittyhawk, we were also attracted to the approach. Thankfully, we had the resources to commit to it, which allowed us to extend the PoC and even the original paper to make it work for us. And now, hopefully, it can work for you as well. This talk will introduce the approach, our use of it as a code generator for the flight control system of our electric aircraft, the limitations we ran into, and our solutions to them. about this event: https://bobkonf.de/2022/pfeil.html

Mar 11, 202236 min

Keeping CALM – Konsistenz in verteilten Systemen leichtgemacht (bobkonf2022)

Eric Brewers CAP-Theorem besagt, dass im Falle von Netzwerkpartitionen nur eine von zwei Garantien erreicht werden kann: Konsistenz oder Verfügbarkeit. Zehn Jahre später legt Joseph Hellerstein das CALM-Theorem nach, und beweist das, was wir eigentlich schon immer alle schon geahnt haben: Im Falle von Netzwerkpartitionen sind Konsistenz UND Verfügbarkeit unter bestimmten Bedingungen eben doch möglich! Wie das geht, zeigen wir euch in diesem Vortrag, und nehmen euch mit auf eine Journey vom CAP-Theorem hin zum CALM-Theorem. Wir räumen mit gängigen Mythen auf und zeigen euch, wie ihr das CALM-Theorem praktisch anwenden könnt. Basierend auf unseren empirischen Erfahrungen aus verschiedenen Studien (Case Studies und Action Research Studies) und unserer laufenden Forschung entwickeln wir Architektur-Empfehlungen und Entwurfsmuster für das Design von daten-intensiven, verteilten Anwendungen. Der Vortrag gibt konkrete Hilfestellungen für Architekt:innen, demonstriert Entwurfsmuster mit laufendem Code und teilt mit den Teilnehmern unsere frei verfügbaren open access Architektur-Guidelines. about this event: https://bobkonf.de/2022/braun-bieniusa.html

Mar 11, 202246 min

geOrchestra als Unternehmens-GDI (fossgis2022)

Mar 11, 202226 min

Schweizerhose im Schrebergarten - Mapping von Obstbäumen in OpenStreetMap (fossgis2022)

Mar 11, 202226 min

envVisio: Ein neuer Ansatz zur interoperablen und universellen Datenbereitstellung (fossgis2022)

Mar 11, 202224 min

Schweizerhose im Schrebergarten - Mapping von Obstbäumen in OpenStreetMap (fossgis2022)

Der Vortrag beschreibt das Erfassen von (Obst-)Bäumen in OpenStreetMap. Das Tagging der verschiedenen taxonomischen Stufen, auch mit Hilfe von Wikidata, wird diskutiert. Am Beispiel der Berliner Kleingartenkolonie "Am Stadtpark I" wird die systematische Kartierung der Obstbäume demonstriert. Eine Karte, die die Obstbäume auf den Parzellen in hohen Zoomstufen zeigt, wird vorgestellt. Sie beruht auf einer Erweiterung des Standard-Mapnik-Kartenstils für OSM. Die Schweizerhose ist eine alte Birnensorte. Ihren Namen hat sie wegen der längsgestreiften Früchte, die an die Uniformhosen der Schweizergarde erinnern. Schrebergärtner kultivieren gerne alte Obstsorten, die im Ertragsanbau keine Rolle (mehr) spielen und tragen so zur Erhaltung dieser Kultursorten bei. Der Vortrag beschreibt das Erfassen von (Obst-)Bäumen in OpenStreetMap. Das Tagging der verschiedenen taxonomischen Stufen, auch mit Hilfe von Wikidata, wird diskutiert. Am Beispiel der Berliner Kleingartenkolonie "Am Stadtpark I" wird die systematische Kartierung der Obstbäume demonstriert. Eine Karte, die die Obstbäume auf den Parzellen in hohen Zoomstufen zeigt, wird vorgestellt [1]. Sie beruht auf einer Erweiterung des Standard-Mapnik-Kartenstils für OSM. Obstgehölze in Kleingärten sind in der Regel nicht in amtlichen Baumkatastern verzeichnten. Das Erfassen dieser Bäume bereichert OSM somit um einen wertvollen Datenbestand.<br/> [1] [obstbaumkarte.de](https://www.obstbaumkarte.de) about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7QGFC8/

Mar 11, 202226 min

geOrchestra als Unternehmens-GDI (fossgis2022)

geOrchestra ist eine komplette Geodateninfrastruktur (GDI) und vereint eine Reihe von verbreiteten Open-Source Komponenten. Diese umfassen GeoNetwork als Metadatenkatalog, GeoServer, GeoWebCache, GeoFence und Jasig CAS. In Diesem Vortrag untersuchen wir das Potential von geOrchestra im Einsatz bei großen Unternehmen mit einem Fokus auf deren speziellen Anforderungen. Der modulare und interoperable Aufbau machen die Geodateninfrastruktur (GDI) geeignet für den Einsatz als Unternehmens-GDI. So ermöglicht das Spring Framework die Einbindung von anderen Komponenten (z.b. Einbindung alternativer Kartenviewer). Konformität mit OGC Standards ist sehr wichtig, denn nur so können die unterschiedliche Komponenten und potentielle externe GDIs zusammenarbeiten. Eine wachsende Zahl an Behörden und Unternehmen nutzen geOrchestra, hier geben wir einen Einblick in den Einsatz der Anwendung bei der Deutschen Telekom, wo geOrchestra eine Kernkomponente im Projekt FTTH-Factory darstellt. In der FTTH-Factory wurde die Planung potentieller Trassen für den Glasfaserausbau automatisiert. geOrchestra als GDI liefert viele der wesentlichen Bestandteile für diesen Prozess, angefangen mit einem Single Sign-on (SSO) Authentifizierungssystem für die Verwaltung der Zugriffe auf sämtliche Dienste/Komponenten, über GeoServer für die Bereitstellung der Trassen (WFS), zu Geofence als spezielle Authentifizierungs-Komponente für GeoServer. Eine Besonderheit des FTTH-Factory Projekts ist die zugrundeliegende Infrastruktur, die bei Bedarf automatisiert aufgebaut werden kann. geOrchestra hat sich in dieser stark orchestrierten Umgebung als ideale GDI erwiesen, denn geOrchestra wurde speziell für die Steuerung von einzelnen Komponenten als Microservices designed. Einzelne Komponenten wie GeoServer können so nach Bedarf skaliert werden. Aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit geOrchestra umfassen ein Rewrite des Metadatenkatalogs GeoNetwork mit dem Ziel die Anwendung als Microservice nutzen zu können. Das relativ neue Projekt Geoserver-Cloud geht im Hinblick auf Microservices noch einen Schritt weiter. Hierbei werden Teile von Geoserver wie Kartendienste (WFS, WMS, etc.) und die UI als Microservices steuerbar, was eine Skalierung auf der Funktionsebene ermöglicht. An der Einbindung von GeoServer-Cloud in geOrchestra wird aktuell gearbeitet. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/R9DAUB/

Mar 11, 202226 min

envVisio: Ein neuer Ansatz zur interoperablen und universellen Datenbereitstellung (fossgis2022)

envVisio ist ein neuartiger Ansatz zur Datenbereitstellung, in dem heterogene Sach-, Prozess- und Geodaten homogen verwaltet, veknüpft und per Dienst weiterverarbeitbar bereitgestellt werden. Aktuell wird envVisio als mFUND-Förderprojekt in Kooperation mit Behörden, die diverse Daten und praktische Probleme beisteuern, implementiert. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Kernideen des Ansatzes, stellt den Dienst vor und berichtet über die Erfahrungen von Nutzenden. envVisio ist ein neuartiger Ansatz zur Bereitstellung von Daten über die Umwelt und eine Antwort auf die Frage, wie eine nachhaltige Digitalisierung von Daten zur Umwelt gelingen kann. Die weitere Digitalisierung verlangt zwingend die Bereitstellung von Daten, die einfach weiterverarbeitet werden können, sodass die Daten in neue Wertschöpfungen[1] umgesetzt werden können. envVisio wendet sich gegen die heute übliche Herangehensweise, sämtliche Daten zu Umweltthemen entsprechend der Geo-Normen der ISO 191xx zu modellieren und bereitzustellen, wie das z.B. in INSPIRE oder X-ÖV geschieht. Diese Herangehensweise produziert eine Reihe von Problemen bei der Weiterverarbeitung von Daten: Die Datenstrukturen sind phänomenal auf einige Anwendungsfälle zugeschnitten. Sie sind statisch, nicht erweiterbar, oft sehr kompliziert und von Anwendungsfall zu Anwendungsfall verschieden. Um aus solchen Datenstrukturen neue Anwendungen zu generieren, die nicht den Anwendungsfällen entsprechen, auf die sie zugeschnitten wurden, ist ein hoher Aufwand nötig. Es muss ständig neu codiert werden. Zu jedem neuen Thema muss für die Nutzung und Weiterverarbeitung der bereitgestellten Daten neu implementiert werden. Wie sollen auf diese Weise komplexe Themen bearbeitet werden? Wo sollen die dafür notwendigen Codierer herkommen? Das ist enorm kostspielig und damit eigentlich genau das Gegenteil, was mit der IT erreicht werden soll. Hinzu kommt, dass auf diese Weise der Zugang zu den Daten auf wenige Expert*Innen beschränkt bleibt. Um Daten in solchen Strukturen verstehen und lesen zu können, ist Fachwissen und eine Vertrautheit mit dem Modell erforderlich. Egal wie offen solche Daten über das Internet erreichbar sind, zugänglich sind sie noch lange nicht. envVisio setzt mit einer neuen Art der Modellierung einen Kontrapunkt. Kern des Ansatzes ist ein Datenmanagement, das alle Informationen themenübergreifend verknüpfbar und einheitlich strukturiert verarbeitet, sie flexibel verwalten kann und über standardisierte Dienste mit einfach weiterverarbeitbaren Inhalten bereitstellt. Dazu werden alle Objekte aus der Realität in der Datenbank in festen Strukturen verwaltet. Sach-, Prozess- und Geodaten werden separat gespeichert und durch Metadaten in den selben Strukturen beschrieben. Verbindungstabellen erfassen die komplexen Beziehungen zwischen Objekten in der Realität. Dadurch können z.B. Objekte ohne eigenen Geobezug durch ihre Verbindung mit Geobasisdaten räumlich verortet werden. Die Daten selbst, die beschreibenden Metadaten und die Verbindungen sind über einen Dienst unabhängig von ihren Eigenschaften einheitlich abfragbar. Die Umsetzung erfolgt mit einem aus mehreren Softwarekomponenten bestehenden Data Warehouse, das die Daten entsprechend des envVisio-Modells verwaltet und Import, Visualisierung und Datenbereitstellung unterstützt (siehe https://wiki.gdi-de.org/display/gdideorg/Systemspezifikation+envVisio). Einbindung in Webanwendungen und Standard-GIS Software ist somit unabhängig von der konkreten Anwendung und unter Berücksichtigung der Beziehungen zwischen Objekten verschiedenster Art problemlos möglich. envVisio konkurriert nicht mit anwendungsbezogenen Fachapplikationen, sondern stellt die Daten der einzelnen Fachverfahren in einen gemeinsamen Kontext mit gegenseitigen Verweisen. Dadurch entsteht eine neue Qualität themenübergreifend harmonisierter Daten. envVisio kann ergänzend in vorhandene Infrastrukturen eingebunden werden. Im Hintergrund können Daten aus Fachapplikationen importiert oder für diese bereitgestellt werden. envVisio setzt auf offene Zugänge und offenes Wissen: • Das Modell und seine Ansätze sind in [2] und [3] ausführlich beschrieben und werden in weiteren wissenschaftlichen Publikationen ausgeführt. • Insbesondere bei der Datenbereitstellung setzt envVisio auf Anbindung der offenen Standards. Der für die Datenbereitstellung definierte envVisio Service beruht auf dem OGC API-Features – Standard und erweitert ihn (siehe https://wiki.gdi-de.org/display/gdideorg/envVisio+Service). • Open Data Portale sind innerhalb des Projekts wichtige Datenquellen und Orientierungspunkte bei Architekturentscheidungen. envVisio ist so entworfen, dass es als einfach zu bedienende und robuste Schnittstelle für Open Data genutzt werden kann. • Für envVisio entwickelte Software wird als Open Source veröffentlicht. Die Methode ist in der Praxis mehrfach umgesetzt, im Folgenden zwei Beispiele: • Das Landesamt für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

Mar 11, 202224 min

Freie Klima- und Wetterdaten nutzbarer machen - Stand, Ideen und Produkte aus dem Forschungsprojekt FAIR (fossgis2022)

In diesem Beitrag stellen wir vorläufige Ergebnisse aus dem vom BMVI geförderte Forschungsprojekt FAIR (https://www.fair-opendata.de/) vor. Ziel des Projektes ist es, den Informations- und Datenaustausch zwischen dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und den wirtschaftlichen und öffentlichen, wie auch privaten Akteuren zu vereinfachen. Zu diesem Zweck werden eine Reihe von Diensten zur verbesserten Auffindbarkeit, Verarbeitung, Visualisierung und Abgabe von meteorologischen Daten entwickelt. Klima- und Wetterdaten spielen eine wichtige Rolle für z.B. die Identifizierung von Maßnahmen gegen den Klimawandel und die Optimierung von Industrien. Ein korrektes Verständnis und der Umgang mit solchen Daten ist jedoch für viele potentielle Nutzer ohne meteorologischen Hintergrund oft schwierig. Zur Verarbeitung und Analyse dieser Daten benötigen Nutzer zudem oft spezialisierte Softwarelösungen und eine Infrastruktur, die in der Lage ist, mit großen Datenmengen umzugehen; eine weitere Hürde um die Daten in Wert setzen zu können. In diesem Beitrag stellen wir vorläufige Ergebnisse aus dem vom BMVI geförderte Forschungsprojekt FAIR (https://www.fair-opendata.de/) vor. Ziel des Projektes ist es, den Informations- und Datenaustausch zwischen dem Deutschen Wetterdienst (DWD) und den wirtschaftlichen und öffentlichen, wie auch privaten Akteuren zu vereinfachen. Zu diesem Zweck werden eine Reihe von Diensten zur verbesserten Auffindbarkeit, Verarbeitung, Visualisierung und Abgabe von meteorologischen Daten entwickelt. Neben Wetter APIs und App-Entwicklungen, werden die Datenprodukte des DWD über das FAIR-Portal und die YellowMaps-Plattform angeboten. Eine REST-API und ein Uploadbereich ermöglichen zudem die einfache Datenbereitsellung von Dritten in Richtung der Öffentlichkeit und dem DWD. Der Fokus des Projekts liegt zunächst auf der optimierten Informations- und Datenbereitstellung für drei verschiedene Testszenarien: 1) die Planung von Windparks, 2) die Integration von meteorologischen Daten für die individuelle Verkehrsführung und 3) die Planung von gesellschaftlichen Ereignissen, wie z.B. Festivals. In diesem Beitrag möchten wir anhand des Szenarios zur Planung von Windparks die Notwendigkeit der FAIR-Dienste motivieren und die bisher umgesetzten FAIR-Dienste vorstellen. Im Vortrag werden wir auf den Stand des Projektes eingehen und zudem Ideen und bereits umgesetzte Produkte vorstellen, die aus unserer Sicht die Nutzbarkeit der frei-verfügbaren Daten des DWD erhöhen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/HSPCDM/

Mar 11, 202231 min

Mr. Map 1.0 - Wofür brauche ich eine Geodaten- und Diensteregistry? (fossgis2022)

Mr. Map wird entwickelt, um die Backends der Geoportale der Bundesländer RLP, Hessen und Saarland abzulösen. In dieser Demo-Session zeigen wir den praktischen Einsatz von Mr. Map anhand typischer Workflows. Mr. Map wird entwickelt, um die Backends der Geoportale der Bundesländer RLP, Hessen und Saarland abzulösen. In dieser Demo-Session zeigen wir den praktischen Einsatz von Mr. Map anhand typischer Workflows: - Die Nutzung der integrierten Geosearch-Engine zum Auffinden von Geodaten und Diensten (Ressourcen) - Registrierung neuer Ressourcen - Absicherung und Monitoring von Ressourcen - Anlegen von Karten und Nutzung der abgegebenen OWS-Context-Dokumente - Die Nutzung der Web-APIs about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/WKUM9G/

Mar 11, 202257 min

Mr. Map 1.0 - Wofür brauche ich eine Geodaten- und Diensteregistry? (fossgis2022)

Mar 11, 202257 min

Aktuelles aus dem OSGeo-Projekt deegree (fossgis2022)

Mar 11, 202226 min

Freie Klima- und Wetterdaten nutzbarer machen - Stand, Ideen und Produkte aus dem Forschungsprojekt FAIR (fossgis2022)

Mar 11, 202231 min

OSM in der Ausbildung zur Geomatikerin/zum Geomatiker am Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) (fossgis2022)

Die Zusammenarbeit des BKG mit dem FOSSGIS e.V. führte u.a. zur Entwicklung eines OSM-Moduls für die Geomatik-Ausbildung am BKG. Hier wird ins OSM-Datenmodell und in verschiedene Mappingtools eingeführt und unter Betreuung eines BKG-Mitarbeiters gemappt. Der Vortragende erläutert die Inhalte des OSM-Moduls anhand einiger Praxis-Beispiele. Im Rahmen der Zusammenarbeit des BKG mit dem FOSSGIS e.V. wurde u.a. ein OSM-Modul für die Geomatik-Ausbildung entwickelt. Ergänzend zu bestehenden Lerninhalten an der Berufsschule, die sich mit OSM beschäftigen, setzen sich die Azubis nun am Ende des zweiten und zu Beginn des dritten Lehrjahres in zwei thematischen Blöcken mit OSM auseinander. In der Berufsschule werden Ende des ersten Lehrjahres OSM-Accounts angelegt. Eine erste Datenerfassung erfolgt mit dem Id-Editor; dort werden Hausumringe auf Basis von Satellitenbildern erfasst, außerdem lernen die Azubis bereits die Arbeit im Humanitarian OpenStreetMap Team (HOT) kennen. Im zweiten Lehrjahr werden OSM-Daten über verschiedene Plattformen heruntergeladen (OverpassTurbo, Geofabrik) und in eine PostgreSQL-DB eingebunden. Im dritten Lehrjahr wird u.a. OSM als WMS in QGIS verwendet. Am BKG werden nun verschiedene Aspekte von OSM vertieft. Zuerst wird in einem ersten Block ausführlich in das OSM-Datenmodell und Tagging-Konventionen eingeführt. Die Auszubildenden lernen ergänzend zum Id-Editor JOSM und vereinfachende Arbeitsabläufe bei der Datenerfassung kennen. Das Gelernte wurde in 2021 durch eine Fortführung des Schul-Mapathons, der bereits in einem BoF im vergangenen Jahr auf der FOSSGIS vorgestellt wurde (und entsprechender Kennzeichnung der Edits durch #BKG), vertieft. In einem zweiten Block erfolgt die Entwicklung eines weiteren möglichen Mapathon-Themas mit entsprechender Daten- und Tagging-Recherche. Im Vortrag werden die Struktur des OSM-Moduls in der Geomatik-Ausbildung und einige Arbeitsbeispiele der Auszubildenden vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/8AFQEY/

Mar 11, 202226 min

Aktuelles aus dem OSGeo-Projekt deegree (fossgis2022)

Das OSGeo-Projekt deegree stellt seit mehreren Jahren umfassende Referenzimplementierungen für OGC-Standards wie WFS, WMS und WMTS bereit. Der Vortrag geht auf die aktuellen Neuerung in deegree und die Unterstützung des neue Standards OGC API - Features sowie die aktuellen Entwicklungen ein. Das OSGeo-Projekt deegree hat gemeinsam mit den Anwender:innen in den letzten Jahren intensiv an einer verbesserten Unterstützung für die Bereitstellung von Geodaten im Rahmen der INSPIRE-Richtlinie gearbeitet. Wichtige technologische Weiterenwicklungen wie die Unterstützung von Java 11 und des neuen Standards OGC API - Features sind entwickelt worden und warten nun darauf in einem Major-Release veröffentlicht zu werden. Die Präsentation zeigt die wichtigsten Neuerungen in deegree, eine kurze Übersicht zum Stand der laufenden Aktivitäten und einen Ausblick auf weitere geplante Features. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/8WMUJF/

Mar 11, 202226 min

OSM in der Ausbildung zur Geomatikerin/zum Geomatiker am Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) (fossgis2022)

Mar 11, 202226 min

Composable UI Components (bobkonf2022)

Mar 11, 202232 min

Event Sourcing without Responsibility (bobkonf2022)

Mar 11, 202229 min

Event Sourcing without Responsibility (bobkonf2022)

This is a follow-up to Andreas Bernauer’s talk from BOB 2016: The talk examines the implementation of event-sourcing in a highly distributed application for configuration management in a large network of car shops among mobile devices that are only sporadically connected. When building an event-sourced systems, it’s a common reflex to construct projections to answer queries instead of sifting through the event stream, using the CQRS paradigm. However, CQRS might not quite be the best way to organize an event-sourced system: The concept of “responbility” is foggy in many contexts, and the separation between “read models” and “write models” is the wrong axis to use for organizing storage and indexing. Moreover, CQRS may lead to implementing read models prematurely and unnecessarily. We demonstrate how the implementation of event sourcing and CQRS played out in our configuration-management application, and reflect the implications for the architecture of future systems. about this event: https://bobkonf.de/2022/sperber.html

Mar 11, 202229 min

Composable UI Components (bobkonf2022)

It has now been a decade since React revolutionized frontend GUI programming with ideas from functional programming. After ten years, however, the promise of simple program logic for complex apps is still not fulfilled. State management remains an unsolved problem. In this talk I propose that we take to functional programming again to escape this misery. We analyze code “in its transient nature not less than its momentary existence” so that at the end of our journey we find lenses and stores and true lossless composability. about this event: https://bobkonf.de/2022/schlegel.html

Mar 11, 202232 min

GeoNode als Forschungsdatenplattform (fossgis2022)

Mar 11, 202228 min

FlatMap - ein Dateiformat für OSM Daten (fossgis2022)

FlatMap ist ein einfaches, kompaktes Dateiformat für OpenStreetMap Daten, das direkten Zugriff auf die OSM Elemente per ID erlaubt (random access). Das ermöglicht Analyse und Verarbeitung von OSM Daten ohne Datenbank. Nach Erläuterung des Formats werden OSM Daten mit FlatMap und der modernen Programmiersprache F# verarbeitet. FlatMap erlaubt die direkte Verarbeitung von OSM Daten, Datenanalysen und Software werden dadurch einfacher und ressourcenschonender. Es wird praktisch gezeigt, wie mit einer FlatMap Datei und einer einfachen Zugriffsbibliothek die OSM Daten verarbeitet werden können. Dazu wird die moderne Programmiersprache F# verwendet. Für die kompaktere und effizientere Datenspeicherung werden die Node-Referenzen in Ways aufgelöst. Dies resoniert mit aktuellen Überlegungen zum OSM Datenmodell, wobei dieses hier unverändert bleibt und die Node-Ids in den Ways erhalten bleiben. Eine FlatMap Datei ist daher vollständig. Sowohl die „planet“ Datei, als auch Extrakte sind kompakt, wobei die Komprimierung mit der Dateigröße zunimmt. Die Kompaktheit ergibt sich aus Datenstruktur (btree) und Codierung (varint, delta, offset). Eine interne byteorientierte generelle Komprimierung, wie sie bei pbf Dateien praktiziert wird, erfolgt nicht. Diese wird auf die gesamte Datei angewandt, etwa für den Dateitransfer. Da eine komprimierte FlatMap Datei so groß wie eine pbf Datei ist, ist FlatMap auch Alternative für die Datenübertragung. Der Verzicht auf Protocol Buffers, FlatBuffers, Cap’nProto und ähnliche vereinfacht die Implementierung von Zugriffsbibliotheken und erhöht deren Performanz. Das Format befindet sich in der finalen Entwurfsphase, Feedback ist willkommen. Offen ist etwa die Notwendigkeit von Metadaten, die zurzeit nicht enthalten sind. https://github.com/snuup/flatmap https://github.com/snuup/openstreetmap-with-fsharp about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/UHREYA/

Mar 11, 202227 min

Neues vom MapServer (8.0) (fossgis2022)

Mar 11, 202233 min

FlatMap - ein Dateiformat für OSM Daten (fossgis2022)

Mar 11, 202227 min

GeoNode als Forschungsdatenplattform (fossgis2022)

Ein Erfahrungsbericht mit Blick in die Zukunft für den Einsatz von GeoNode für das Forschungsdatenmanagement in einem Bundesforschungsinstitut. In den letzten Jahren wurde in der Forschungsgemeinschaft das Verlangen Daten FAIR, also Findable, Accessible, Interoperable und Reproducible zu Veröffentlichen stetig größer. Mittlerweile sind ganze Forschungsprogramme dafür entstanden, wie zum Beispiel das „Nationale Forschungsdaten Infrastruktur“ (NFDI) Programm. Für uns Geoinformatiker*innen ist der FAI Teil von FAIR-Data nichts Neues. Entsprechend liegt es nahe eine Geodatenmanagement Plattform als Grundlage für das Forschungsdatenmanagement zu verwenden, oder? Dieser Vortrag wird zeigen, wie gut das funktioniert, welche Probleme aufgetreten sind und wie eine große Bundesforschungseinrichtung open-source Entwicklung betreiben und befördern kann. Hierbei wird ein Einblick in das jetzige Infrastrukturkonzept und ein Ausblick auf künftige Entwicklungen gegeben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/W8FEZY/

Mar 11, 202228 min

Neues vom MapServer (8.0) (fossgis2022)

Im November 2021 ist ein neues Haupt-Release von MapServer erschienen, die Version 8.0 Wir sehen und an welche Änderungen die Version in den Bereichen Konfiguartion und Funktionen gegenüber den Vorgängern mit sich bringt. Im November 2021 ist ein neues Haupt-Release von MapServer erschienen, die Version 8.0. Wir sehen und an welche Änderungen die Version in den Bereichen Konfiguration und Funktionen gegenüber den Vorgängern mit sich bringt. Zur Einleitung darf ein kurzer Abriss der MapServer-Historie nicht fehlen und für Zuhörerinnen, die bisher weniger Berührungspunkt zum MapServer haben gibt es auch eine kurze Erklärung des MapServers (Funktionsweise als cgi-Programm, konfigurierbare OGC-Dienste). Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den Neuerungen in der aktuellen Version: - Welche neuen Funktionen stellt MapServer bereit (WFS-T? OGC-API? ...?) - Was ist bei einem Update von älteren Versionen zu beachten? Für die neue Version wurde ein Aufräumen der Mapfiles angekündigt, veraltete Keywords und Blöcke werden nicht mehr funktionieren und sicher gibt es auch die ein oder andere Neuerung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7TH3ZX/

Mar 11, 202233 min

Neues @vcmap/core (fossgis2022)

Mar 11, 202222 min

Integration von verteilten Geo-Daten in Forschungsdateninfrastrukturen mit Hilfe von GeoNode (fossgis2022)

Mar 11, 202226 min

Neues @vcmap/core (fossgis2022)

Eine kurze Vorstellung des VCMap Core anhand eines praktischen Beispiels - Einbinden von OpenStreetMap Inhalten als 3DTiles und Mapbox Vector Tiles. Der VCMap Core ist eine JavaScript Bibliothek zur Darstellung eines multidimensionalen WebGIS. Sie ermöglicht die einfache Einbindung von Geodaten, welche sowohl in 2D als auch 3D mit OpenLayers und CesiumJS dargestellt werden können. Durch die Offenlegung des Quellcodes wollen wir Coder dazu ermutigen eigenständige Weiterentwicklungen on top zu realisieren. Unsere User, wie auch wir, sind an einem Austausch der Entwicklungen interessiert und wollen dies über OS Software realisieren. Mit einem Live Beispiel illustrieren wir, wie man mit OpenData und dem @vcmap/core in wenigen Schritten eine Anwendung baut. Dabei möchten wir einen Einblick in die Struktur der Bibliothek vermitteln und darstellen, was den @vcmap/core einzigartig macht und wie wir hoffen die OS Community dadurch zu bereichern. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/RLVNSY/

Mar 11, 202222 min

Integration von verteilten Geo-Daten in Forschungsdateninfrastrukturen mit Hilfe von GeoNode (fossgis2022)

Viele Institutionen haben in den vergangenen Jahren Geo-Daten aufbereitet und bereitgestellt. Dennoch liegen diese Daten oftmals verteilt und in verschiedenen Formaten vor. Eine effiziente Nutzung der Daten, um die darin enthaltenen Informationen, auch durch eine Kombination der Daten, zu extrahieren, ist oftmals aufwendig. Wir stellen eine auf GeoNode aufbauende Lösung, sowie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Entwicklung von Forschungsdateninfrastrukturen anhand verschiedener Projekte vor. In unterschiedlichen Projekten wurden in enger Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden Open-Source-Lösungen entwickelt, die eine Integration von bestehenden Datensätzen in einheitliche Forschungsdateninfrastrukturen (FDI) ermöglichen. Diese Arbeiten fußten in Anforderungsanalysen von der Datenhaltung über die Datenanalyse bis hin zur Visualisierung und dem Deployment. Die Open-Source-Entwicklung baut auf GeoNode auf und stützt sich auf offenen Schnittstellen (insb. des OGC). Eine grundlegende Voraussetzung ist hierbei die parallele Integration verschiedener Datenquellen, die den Anforderungen der jeweiligen Repräsentationsformen (z.B., Vektor, Raster, Zeitreihen) der Daten gerecht werden. Aufgrund des explorativen Charakters der notwendigen Arbeiten, konnten zahlreiche Fragestellungen beantwortet und Erkenntnisse gewonnen werden. Hieraus haben sich Best-Practices ergeben, um Gemeinsamkeiten sowie spürbare Unterschiede zwischen den Anwendern aus dem öffentlichen Sektor, der Wirtschaft und der Forschung bestmöglich zu adressieren. Weiterhin werden im Vortrag Erkenntnisse vorgestellt, welche sich aus der Nutzung von GeoNode in Cloud-Infrastrukturen ergeben haben. Hierzu zählen insbesondere auch Erfahrungen mit dem Deployment unter Nutzung von Kubernetes. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/MXRMY7/

Mar 11, 202226 min

Keynote: RustBelt: Securing the Foundations of the Rust Programming Language (bobkonf2022)

The Rust systems programming language promises to overcome the seemingly fundamental tradeoff in language design between high-level safety guarantees and low-level control over resource management. Unfortunately, none of Rust’s safety claims have been formally proven, and there is good reason to question whether they actually hold. Specifically, Rust employs a strong, ownership-based type system, but then extends the expressive power of this core type system through libraries that internally use unsafe features. In this talk, I will present RustBelt, the first formal (and machine-checked) safety proof for a language representing a realistic subset of Rust. Our proof is extensible in the sense that, for each new Rust library that uses unsafe features, we can say what verification condition it must satisfy in order for it to be deemed a safe extension to the language. We have carried out this verification for some of the most important libraries that are used throughout the Rust ecosystem. The secret weapon that makes RustBelt possible is the Iris framework for higher-order concurrent separation logic in Coq. The talk will not assume any prior familiarity with concurrent separation logic or Rust. about this event: https://bobkonf.de/2022/dreyer.html

Mar 11, 20221h 0m

Neues Datenmodell oder mehr Schaltflächen auf osm.org? (fossgis2022)

Die OpenStreetMap-Foundation hat im Herbst 2021 die Engineering Working Group neu gegründet. Was ist eigentlich die Aufgabe dieses Gremiums? Wer kann mitarbeiten und wer arbeitet mit? Was hat das Gremium für Pläne und Einfluss? Hat es das nicht schon früher gegeben? Warum sollte diesmal alles besser werden? Die OpenStreetMap-Foundation (OSMF) ist der rechtliche Eigentümer für die Datenbank, die Server auf denen OpenStreetMap (OSM) liegt und alle weiteren Dinge aus dem OpenStreetMap-Universum, das vor dem Recht einen Eigentümer braucht. Dementsprechend ist das Motto der OSMF gegenüber OSM "to support not control". Um dieser Mission gerecht zu werden, hat die OSMF Arbeitsgruppen gegründet, die spezifische Aufgaben in OSM lösen sollen. Eine der Arbeitsgruppen ist die "Engineering Working Group" (EWG). Die EWG soll dabei helfen, dass für die OSM benötigte Software tatsächlich entwickelt wird. Da OSM nur funktionieren kann, wenn der größte Teil der Software von Freiwilligen entwickelt wird, ist die erste und größte Herausforderung, die Lücken scharf abzugrenzen, an welchen Stellen eine Entwicklung einerseits hohen Leidendruck hat, andererseits frewillige Beiträge absehbar nicht zu erwarten sind. Und natürlich die Unterstützung stattfindender freiwilliger Entwicklung, indem Interessierten geholfen wird, die richtigen Ansprechpartner zu finden. Soweit die Theorie. Es hat mehrere Anläufe gegeben, die EWG einzurichten und aktiv zu halten. Die vorherigen Inkarnationen haben allerdings auch noch nicht die Möglichkeit mitbekommen, Aufgaben auszuschreiben. Dennoch löst hier Geld leider nicht automatisch Probleme. Das für die OSM-Website benutzte Framework Ruby on Rails ist mitterweile stark aus der Mode gekommen, und ein erster Auflauf, noch vor Gründung der EWG eine Aufgabe auszuschreiben, hat zu keinen Geboten geführt. Die EWG hat ihre Mitglieder nach zwei Aufrufen Ende letzten Jahres zur Mitarbeit gewonnen und auf diesem Weg ein paar neue Gesichter, mich eingeschlossen, in die Arbeit der OSMF eingebunden. Allerdings haben alle genug OSM-Aufgaben, um dann doch weniger Zeit zu investieren, als die EWG für volles Tempo bräuchte. Sie trifft sich alle zwei Wochen. Aktuell gibt es einen Entwurf für Standardklauseln für Ausschreibungen. Bei den Aufgaben hat sich herausgestellt, dass die ersten, die als kleine Aufgaben identifziert worden sind, mittlerweile von Freiwilligen implementiert worden sind - die dringenden und leicht umsetzbaren Aufgaben sind also gut identifziert worden. Für die erste Runde Ausschreibungen muss also nochmal neu gesucht werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/98EFRD/

Mar 11, 202226 min

Drucken von Mapbox Vector Tiles mit Hilfe von @geoblocks/print (fossgis2022)

Über Mapfish Print können jetzt Layer im MapBox-Vector-Tiles Format mit beliebiger Auflösung gedruckt werden. Die gesamte Logik wurde in einer kompakten unabhängigen Bibliothek ohne feste Abhängigkeiten clientseitig implementiert. In diesem Vortrag wird der Geoblock “print” (https://github.com/geoblocks/print/) vorgestellt, der als Baustein für das Drucken von MapBox-Vector-Tiles dient. Wir stellen vor, wie die Implementierung mit Mapfish Print funktioniert und zeigen, wie die Einbindung mit anderen Tools und Anwendungen möglich ist. Bei dieser Lösung basiert das Rendering auf OpenLayers und erfolgt auf Seiten des Clients. Dadurch werden die Gleichheit der Funktionen und ein ähnliches Erscheinungsbild zwischen der angezeigten und der gedruckten Version garantiert. Zum Beispiel wird so die Verwendung von MapBox-eigenen JSON-Styles unterstützt. Zusätzlich können Labels parallel zu Linien angeordnet und Überlagerungen zwischen Symbolen und Labels vermieden werden. Die gesamte Logik ist in einer kompakten Bibliothek ohne feste Abhängigkeiten implementiert (https://github.com/geoblocks/print/). Folglich ist es möglich, den Druck von MapBox-Vector-Tiles in andere Drucklösungen zu integrieren, so kann auch einfach browserbasiert ein PDF erzeugt werden. Dieser Geoblock eröffnet weitere Möglichkeiten, wie z.B. einen voll funktionsfähigen MapBox-Vector-Tiles Provider für Cesium: https://github.com/openlayers/ol-cesium/blob/master/src/olcs/MVTImageryProvider.js. Dieses Projekt verdeutlicht die umfassenden Arbeiten, die bereits als Teil von Entwicklungen im Zusammenhang mit MapBox-Vector-Tiles in OpenLayers geleistet wurden und zeigt wie wir von der vorhandenen Codebasis profitieren konnten. In Zukunft könnte eine ähnliche Technik mit MapLibre ausprobiert werden, um den Anwendern der Basiskarte die gleichen Funktionalitäten und Stylings anzubieten. Außerdem könnte dieser Geoblock die Basis für die die Implementierung einer MapBox-Vector-Tiles Kartenebene für CesiumJS sein. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/8SMD3M/

Mar 11, 202219 min

Drucken von Mapbox Vector Tiles mit Hilfe von @geoblocks/print (fossgis2022)

Mar 11, 202219 min

Wissensmanagement in verteilten Teams - Ein Bericht aus der Praxis (fossgis2022)

Mar 11, 202222 min