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Open Source und agile Software-Entwicklung in der Telekom (fossgis2022)
Die Telekom hat für den Glasfaser-Rollout eine komplexe Prozesskette zur Berechnung von Glasfastertrassen aufgebaut. In einer Cloud werden Docker-Images mit Postgresql, PostGIS, GeoServer, GDAL/OGR, etc. in einem Kubernetes Cluster orchestriert. Für einige Berechnungen werden GRASS Funktionen genutzt, die über die neu entwickelte Software Actinia virtualisiert wurden. Um alles auch parallel entwickeln zu können, wird agil nach Scrum vorgegangen. Der Vortrag erläutert die Rahmenbedingungen. Zu Beginn des Projekts konnte niemand einschätzen, wie viel Aufwand oder Zeit die Entwicklung einer GDI für den Glasfaser-Rollout der Telekom benötigen würde. Deswegen wurde von Anfang an konsequent auf agile Software-Entwicklung gesetzt, was auch für den Konzern eine ganz neue Vorgehensweise war. Regelmäßig finden grundlegende Entwicklungen auch den Weg "upstream", also zurück in den Master Quellcode der Open Source Basis-Software (Actinia und GRASS). Die Entwicklung kommen der Community und allen Nutzern zugute, nicht zuletzt aber auch der Telekom, da sie bei updates immer den aktuellsten, gepflegten Code einsetzen kann, statt auf einem ungepflegten Fork zu arbeiten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/8GL9JY/
Cloud-optimierte Geoformate (fossgis2022)
Mit Cloud Optimized GeoTIFF (COG) hat ein Trend zu Formaten begonnen, die sowohl lokal als auch über das HTTP-Protokoll effizent lesbar sind. Für Vektordaten hat FlatGeobuf eine breite Unterstützung gefunden und auch für Kacheln und Point Clouds sind neue Formate am Entstehen. Diser Vortrag zeigt einen Überblick über diese Formate und erklärt deren Funktionsweise. Mit Cloud Optimized GeoTIFF (COG) hat ein Trend zu Formaten begonnen, die sowohl lokal als auch über das HTTP-Protokoll effizent lesbar sind. Für Vektordaten hat FlatGeobuf eine breite Unterstützung gefunden und auch für Kacheln und Point Clouds sind neue Formate am Entstehen. Diser Vortrag zeigt einen Überblick über diese Formate und erklärt deren Funktionsweise. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/ZZBZRZ/
Installation und Anwendung des Lizmap-Clients (fossgis2022)
Es wird die Installation des Lizmap-Clients auf einem Ubuntu-Server mit Apache gezeigt (Installation des QGIS-Servers vorausgesetzt). Nach grundlegenden Einstellungen wird ein lokales QGIS-Projekt als WebGIS-Projekt publiziert. Auf Basis eines Ubuntu 20.04. Servers mit Apache und bereits installierten QGIS-Server wird die Installation des Lizmap-Client vorgeführt. Nach der serverseitigen Installation werden grundlegende Einstellungen im Backend von Lizmap vorgenommen. Die wesentlichen Einstellungen im QGIS-Projekt und in der Lizmap-Erweiterung in QGIS werden gezeigt und abschließend wird das lokale QGIS-Projekt über den Lizmap-Client im Web publiziert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/VJABAC/
#MappingMtUshba: Eine Wanderkarte mit OSM-Daten (fossgis2022)
Mitten im Großen Kaukasus gelegen, ist die historische Region Swanetien ein aufstrebendes Tourismusziel mit viel Historie und malerischen Landschaften. Für die Region um die Stadt Mestia mit dem markanten Doppelgipfel der Ushba soll eine neue Alpenvereinskarte entstehen. Basis für die Karte sollen unter anderem OpenStreetMap-Daten Verwendung bilden, welche durch Feldarbeit verbessert wurden. Im Vortrag wird zusätzlich zur Kartenherstellung die Datenerfassung im Feld thematisiert. Mitten im Großen Kaukasus gelegen, ist die historische Region Swanetien ein aufstrebendes Tourismusziel mit viel Historie und malerischen Landschaften. Für die Region um die Stadt Mestia mit dem markanten Doppelgipfel der Ushba soll eine neue Alpenvereinskarte entstehen. Basis für die Karte sollen unter anderem OpenStreetMap-Daten Verwendung bilden, welche durch Feldarbeit verbessert wurden. Im Vortrag wird zusätzlich zur Kartenherstellung die Datenerfassung im Feld thematisiert. Unter dem Hashtag #MappingMtUshba erfolgte das gemeinsame Editieren von OpenStreetMap vor Ort und im Nachgang. Des Weiteren wird die Vorbereitung der Feldarbeit mit der Erstellung von Feldbüchern, die Erfahrungen beim Mappen vor Ort und die Ideen für das weitere Vorgehen bei der Kartenproduktion vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/TMSM33/
Ausschreibung und Umsetzung von Open Source Software im öffentlichen Dienst (fossgis2022)
In einigen Aspekten unterscheidet sich die Vergabe von Aufträgen im öffentlichen Dienst von der Beauftragung in der freien Wirtschaft. Wir beschreiben diese Besonderheiten anhand eines Praxisberichtes von der Ausschreibung bis zur Implementierung einer Open Source Software. "Du hast doch mal was mit Angular/React/Node gemacht!? Wir hätten da ein Projekt, bei dem wir Hilfe gebrauchen könnten." Als freiberuflicher Software-Entwickler hat sich die Auftragserteilung meist auf diese Sätze beschränkt. Ein Vertrag war selten nötig. Das hat sich geändert, als ich mich auf die Erstellung forstwirtschaftlicher Software spezialisiert habe und jetzt öfter für den öffentlichen Dienst, wie Forschungseinrichtungen und Universitäten, arbeite. Zusammen mit meinem letzten Auftraggeber möchten wir mit einem umgesetzten Projekt zeigen, welchen Weg ein Projekt im öffentlichen Dienst gehen kann. Es wird ein Projekt vorgestellt, in welchem Wild-Verbissprozente über die gesamte Fläche Brandenburgs errechnet, die über 800.000 entstandenen Datensätze auf einer Karte dargestellt und für jeden Waldbesitzer Brandenburgs online zur Verfügung gestellt werden. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur fertigen Open Source Progressive Web App. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/EDHXZ8/
#MappingMtUshba: Eine Wanderkarte mit OSM-Daten (fossgis2022)
Ausschreibung und Umsetzung von Open Source Software im öffentlichen Dienst (fossgis2022)
OGC API Features im praktischen Einsatz (fossgis2022)
Installation und Anwendung des Lizmap-Clients (fossgis2022)
OGC API Features im praktischen Einsatz (fossgis2022)
In Rheinland-Pfalz wird der "neue" OGC API Features Standard schon seit Ende 2019 praktisch eingesetzt. Basis für die Umsetzung ist der zentrale OWS-Proxy des GeoPortal.rlp. Die Technologie erlaubt es, fast alle existierenden WFS-Schnittstellen (1.1.0 und 2.0.0) direkt über ein OGC API Features Interface nutzbar zu machen. Die Service-Metadaten werden automatisch generiert und auch über die angeschlossenen OpenData-Portale verbreitet. Im Vortrag wird über die praktischen Erfahrungen berichtet. Die Erfahrungen beim Einsatz der OGC API Features Interfaces in Rheinland-Pfalz bestätigen die Praxistauglichkeit der neuen Schnittstelle. Für die Tests der Endpoints wurde u.a. QGIS in der Version 3.10+ genutzt. Es werden sowohl frei zugängliche, als auch abgesicherte Dienste angeboten. Im Vortrag wird anhand praktischer Beispiele auf folgende Punkte eingegangen: * Technische Implementierung des Proxy * Persistente URIs * Voraussetzungen auf Ebene der WFS-Schnittstelle / Datenhaltung * Einbindung in QGIS * Verbesserungsmöglichkeiten durch Nutzung von json-schema und json-ld @context Informationen * Auffindbarkeit in externen Systemen (z.B. Geoportal.DE, Govdata, Google, ...) * Statitische Auswertung der Refe(r)rer Informationen aus den http-Headern about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/T3CNGS/
Mit OSM die Verkehrswende begleiten – Tagging, Tools und Analysen (fossgis2022)
Einer für Alle - Ein „kompletter“ OSM-Stack auf Docker-Basis für den Einsatz im radiologischen Notfallschutz - (fossgis2022)
OpenGeoResearch - Eine partizipative Plattform für wissenschaftliche raumbezogene Fragestellungen (fossgis2022)
Mit OSM die Verkehrswende begleiten – Tagging, Tools und Analysen (fossgis2022)
Die Verkehrswende kommt im Stadtbild an: Neue Radwege, geschützte Kreuzungen und alle drei Monate ein neuer Anbieter für Elektro-Tretroller. Wir zeigen, wie OSM mit diesen Entwicklungen Schritt halten kann und berichten über detaillierte Tagging-Schema, Analysemöglichkeiten und das Potential von OSM im Verkehrsplanungs- und Stadtentwicklungsprozess. In Städten und Gemeinden wird die Verkehrswende im Stadtbild sichtbar. Es entsteht neue Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr, ÖPNV und neue Mobilitätsformen. Der verfügbare Straßenraum wird neu aufgeteilt. Mit der detaillierten Erfassung des Straßen- und Parkraums in OpenStreetMap können wir diese Entwicklungen nicht nur dokumentieren und damit für das gesamte OSM-Ökosystem (wie Routing-Anwendungen) nutzbar machen, sondern OSM auch als Planungs- und Analysewerkzeug einsetzen. So können wir auswerten, wo Veränderungen stattfinden und wo diese noch nötig sind. Dabei ist immer wieder die Kreativität der OSM-Community gefordert, um neue Tagging-Schema für „modale Filter“, „Elektrokleinstfahrzeuge“, „Protected Bike Lanes“ oder „Radfahrstreifen in Mittellage“ zu entwickeln. Für all das hat sich vor knapp drei Jahren in der Berliner OSM-Community eine „Verkehrswendegruppe“ gefunden. Sie hat das Ziel, die Mobilitätswende aus einem OSM-spezifischem Blickwinkel zu durchdenken. Wir demonstrieren in unserem Vortrag einige Ansätze und Ergebnisse zu den Themen Fahrrad- und Autoparkplätze; zur detaillierten Erfassung von Rad- und Gehwegen; zur Erfassung von Risiken und Barrieren für Rad- und Fußverkehr; und wie man diverse Leihkonzepte in OSM darstellen kann. Wir zeigen dabei, wie die erweiterten Daten in OSM für Analysen, für den Planungsprozess aber auch für Visualisierungen und Routing genutzt werden können. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/ENTN8J/
OpenGeoResearch - Eine partizipative Plattform für wissenschaftliche raumbezogene Fragestellungen (fossgis2022)
Die Akquise von Forschungsfragen mit Raumbezug erfolgt derzeit meist unter WissenschaftlerInnen. Dabei begegnet jedermann in seinem Alltag einer Vielzahl von interessanten und unerforschten Phänomenen mit Raumbezug. Das Projekt OpenGeoResearch schafft eine Plattform, die BürgerInnen animiert, im Austausch mit den Experten aus den Geowissenschaften Ideen zur raumbezogenen Forschung zu entwickeln. OpenGeoResearch ist eine Crowd Sourcing-Plattform zur Akquise und Beantwortung von raumbezogenen Forschungsfragen. Partizipation von BürgerInnen an der raumbezogenen Wissenschaft steht dabei im Vordergrund. Mit Hilfe der digitalen Plattform soll der Austausch zwischen BürgerInnen und den raumbezogenen Wissenschaften ermöglicht werden. Aus technischer Sicht setzt OpenGeoResearch hierzu auf offene Standards wie die OGC SensorThings API und Open Source Software. Für die Veröffentlichung und Betrieb im BMBF-Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt! wurde eine Smartphone-App zur Akquise von raumbezogenen Forschungsfragen im Feld entwickelt. Eine Browser-basierte Kartenanwendung dient dazu die eingegangenen Forschungsfragen zu visualisieren. Zudem können die Forschungsfragen kategorisiert, gefiltert, kommentiert oder auch beantwortet werden. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/PV7LTS/
Einer für Alle - Ein „kompletter“ OSM-Stack auf Docker-Basis für den Einsatz im radiologischen Notfallschutz - (fossgis2022)
Der Vortrag beleuchtet die Architektur und das Betriebskonzept eines „kompletten“ container-basierten OSM-Stacks und geht dabei insbesondere auf spezifische – für den Betrieb im Notfallschutz benötigte - Erweiterungen einzelner Teilkomponenten ein. Als Beispiel einer solchen Erweiterung wird die Umsetzung eines Dienstes zur Optimierung des Flottenroutings vorgestellt. Dieser Dienst wird genutzt um im Ereignisfall mehrere Messteams mit ihren Fahrzeugen und Messaufträgen zu koordinieren. In einem radiologischen Notfall koordiniert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Teil des "Radiologischen Lagezentrum des Bundes" (RLZ) bundesweite Messungen der Radioaktivität in der Umwelt und nimmt selbst Messungen vor. Die Messungen der stationären Messsonden des ODL-Messnetzes werden dabei schnellstmöglich durch mobile Messungen ergänzt, um die Radionuklide am Boden identifizieren und die betroffenen Gebiete besser eingrenzen zu können. Mithilfe der Messergebnisse und Informationen zur Quelle der freigesetzten Radioaktivität erstellt das BfS ein radiologisches Lagebild. So sollen den Katastrophenschutzbehörden zeitgerecht Informationen vorliegen, die ein schnelles und gezieltes Eingreifen zum Schutz der Bevölkerung ermöglichen. Da nahezu alle zur Erfüllung der Aufgabe verwendeten Daten einen geographischen Bezug besitzen, spielt die Darstellung des räumlichen Kontextes eine entscheidende Rolle. Hierzu ist neben den Fachdaten eine geeignete Bereitstellung von aktuellen Geobasisdaten und darauf aufbauenden Diensten unerlässlich. Dies gilt neben der reinen Visualisierung auch für geeignete Verkehrsnetzdaten zur Koordinierung der Messungen des Bundes und der Länder sowie anderer an der Bewältigung des Notfalls beteiligten Organisationen. Karten-, Such- und Routingdienste basieren im BfS im Wesentlichen auf OpenStreetMap-Daten, ihre permanente Verfügbarkeit ist für den Betrieb im Notfallschutz unerlässlich. Das BfS setzt bei der Umsetzung seiner Software-Komponenten verstärkt auf Container-Technologie um seine Systemkomponenten flexibel in unterschiedlichen Architekturen betreiben zu können. Die genannten Dienste - ergänzt um OGC-Services auf OSM-Datenbestand – wurden als vernetzte Docker-Container implementiert, der Datenbestand wird dabei permanent automatisch aktualisiert. Der OSM-Stack kombiniert mehrere OpenSource-Bibliotheken wie PostgreSQL, Tirex, Photon, Openrouteservice, VROOM und Geoserver. Insbesondere für die angesprochene Aufgabe der Messdienstkoordination von Bund und Ländern wurde die Teilkomponente Routenoptimierung um notfallschutzrelevante Funktionalitäten ergänzt. Der Vortrag beleuchtet die Architektur des OSM-Stacks, und geht dabei insbesondere auf spezifische – für den Betrieb im Notfallschutz benötigte - Erweiterungen einzelner Teilkomponenten ein. Dier Kombination von Standardprodukten aus dem OSM-Umfeld in einer vernetzten Master- und Service-Host Architektur stellt "out-of-the-box" zahlreiche auf OSM-Daten basierende Services mit kontinuierlicher Datenaktualisierung für den redundanten Betrieb bereit. Zur Erfüllung seiner Aufgaben im radiologischen Notfallschutz setzt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) konsequent auf eine OpenSource-Strategie. Dies gilt nicht nur für diverse Applikationen, sondern auch für die im Notfallschutz benötigten Basisdienste wie Karten-, Such- und Routingdienste. Alle genannten Dienste basieren im BfS im Wesentlichen auf OpenStreetMap-Daten, ihre permanente Verfügbarkeit ist für den Betrieb im Notfallschutz unerlässlich. Aus diesem Grund wurde für die genannten Dienste - ergänzt um OGC-Services auf OSM-Datenbestand - ein „kompletter“ OSM-Stack auf Docker-Basis implementiert. Der OSM-Stack ist unter der GPLv3 lizensiert und wird über https://github.com/OpenBfS/osm-stack veröffentlicht. Die einzelnen Docker-Container des Stacks sind für die Anforderungen des BfS vorkonfiguriert, können jedoch – entsprechend der individuellen Anforderungen - leicht angepasst werden. Der Sprecher ist wissenschaftlicher Referent am Bundesamt für Strahlenschutz im Fachgebiet „Koordination Notfallschutzsysteme“. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/XT3V3K/
InGridEditor – Next Generation: Ein neues Open Source-Werkzeug (nicht nur) zur Erfassung von INSPIRE-konformen Metadaten (fossgis2022)
Unter dem Dach des Bund-Länder-Kooperationsprojekts „InformationGrid (InGrid)“ findet zurzeit eine Neuentwicklung der Metadatenkomponente des Systems statt. Die Anwendung wird den aktuell in allen Landesverwaltungen sowie in verschiedenen Bundesinstitutionen eingesetzten „InGrid-Editor“ ersetzen und die web-basierte Erfassung, Pflege und Verteilung von Metadaten verschiedener fachlicher Ausrichtungen erlauben. Unter dem Dach des Bund-Länder-Kooperationsprojekts „InformationGrid (InGrid)“ findet zurzeit eine Neuentwicklung der Metadatenkomponente des Systems statt. Die Anwendung wird den aktuell in allen Landesverwaltungen sowie in verschiedenen Bundesinstitutionen eingesetzten „InGrid-Editor“ ersetzen und die web-basierte Erfassung, Pflege und Verteilung von Metadaten verschiedener fachlicher Ausrichtungen erlauben, z.B.: - INSPIRE-/GDI-DE-/AdV-konforme Metadaten von Geodaten und Geodatendiensten - Metadaten zu Offenen Daten (Open Data) gemäß DCAT-AP.DE zur Anlieferung an GOVDATA.DE - Metadaten zu UVP-Vorhaben, Raumordnungsverfahren nach ROG mit UVP sowie Linienbestimmungen nach Bundesfernstraßengesetz oder Landesstraßenrecht - Metadaten zu Literatur, Projekten, Informationssystemen, Datensammlungen, etc. In der Präsentation werden der aktuelle Umsetzungsstand sowie weitere spannende Entwicklungen aus dem Umfeld der InGrid-Kooperation vorgestellt. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/VUBHXV/
Einsatz von FOSS bei der Hochwasserhilfe im Juli 2021 (fossgis2022)
Verwendung von gesammelten Informationen aus bürgerschaftlichen Engagements bei der Routenplanung für Fahrradfahrer (fossgis2022)
InGridEditor – Next Generation: Ein neues Open Source-Werkzeug (nicht nur) zur Erfassung von INSPIRE-konformen Metadaten (fossgis2022)
Verwendung von gesammelten Informationen aus bürgerschaftlichen Engagements bei der Routenplanung für Fahrradfahrer (fossgis2022)
In unserem Vortrag werden wir einen prototypischen Prozessablauf vorstellen, wie auf Basis von Offenen Daten und Open Source Software eine Fahrradroutenplanung um die Informationen aus bürgerschaftlichen Engagements angereichert werden kann. In einigen Städten und Kommunen existieren sie bereits: Mängelmelder oder digitale Werk-zeuge für die Verkehrswende. Die Portale haben dabei das Ziel, dass dort in einer einfachen Art und Weise beispielsweise Schlaglöcher oder riskante Verkehrsführungen in der vorhandenen Radinfrastruktur oder auf Fußgängerwegen gemeldet werden können. Im Normalfall werden die Informationen von engagierten Bürgern freiwillig erfasst und in den Portalen an-schließend auf einer Karte visualisiert. Betroffene Gemeinden haben dadurch die Möglichkeit auf die Meldungen zu reagieren und, falls erforderlich, Maßnahmen zu ergreifen. Weitere Möglichkeiten, die gesammelten Informationen beispielsweise direkt bei der Ermittlung einer Fahrradroute oder Fußgängerweg zu verwenden bzw. zu berücksichtigen, bestehen nicht. In unserem Vortrag werden wir einen prototypischen Prozessablauf vorstellen, wie auf Basis von Offenen Daten und Open Source Software eine Fahrradroutenplanung um die Informationen aus bürgerschaftlichen Engagements angereichert werden kann. Neben der Vorstellung der verwendeten Geodaten und Informationen, wird die Integration in der Routing Software präsentiert. Die in unserem Falle genutzten Informationen sollen die Routenplanung sowohl positiv wie auch negativ beeinflussen können. Anhand von verschiedenen Beispielen wird der vorgestellte Prozess mit seinen Vor- und Nachteilen diskutiert. Der Vortrag schließt mit einem einen Ausblick auf mögliche Optimierungen und Überarbeitungen ab. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/EX79SS/
Einsatz von FOSS bei der Hochwasserhilfe im Juli 2021 (fossgis2022)
Rheinland-Pfalz benötigte nach dem Starkregenereignis vom 15.07.2021 dringend eine IT-Lösung, um die Bedürfnisse der Betroffenen mit den Hilfsangeboten der freiwilligen Helfer abzugleichen. Auf Initiative des Opferschutzbeauftragten des Landes, wurde am 18.07. mit dem Aufbau eines zenralen Fluthilfe-Portals auf Basis des bewährten FOSS-Krisenmanagementsystems Sahana Eden begonnen. Im Vortrag werden die Entwicklung und die Funktionsweise des Systems anhand praktischer Beispiele vorgestellt. Rheinland-Pfalz setzt beim COVID-19 Krisenmanagement seit Anfang 2020 auf die FOSS Sahana Eden. Das Gesundheitsministerium betreibt in dem Kontext die ca. 20.000 Personen umfassende Freiwilligendatenbank, das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung das zentrale COVID-19 Teststellenportal. Nach dem Starkregenereignis am 15.07.2021, benötigte das Land dringend eine IT-Lösung, um die Bedürfnisse der Betroffenen, sowie die Hilfsangebote der freiwilligen Helfer abzugleichen. Auf Initiative des Opferschutzbeauftragten wurde auf der gleichen Software-Basis - innerhalb weniger Tage - das "Fluthilfeportal" des Landes umgesetzt. Das System konnte schon am 21.07. freigeschaltet werden, und es haben sich insgesamt mehr als 15.000 Personen registriert. Um einerseits die Suche nach Hilfsangeboten zu erleichtern und andererseits die räumliche Verteilung des aktuellen Bedarfs vor Ort besser einschätzen zu können, wird das Kartenmodul von Sahana Eden genutzt. https://fluthilfe.rlp.de about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/UH3QUT/
OPENER next - Per Crowd-Sourcing zu Barrieredaten im ÖPNV (fossgis2022)
OPENER next ist ein vom BMVI gefördertes Projekt mit dem Ziel einer deutschlandweit übertragbaren, standardisierten Erfassung von Barrieredaten an Haltestellen im ÖPV. Erfasst werden sollen die Daten direkt in OSM mit Hilfe einer im Projekt entwickelten Open-Source-Anwendung mittels Crowd-Sourcing durch Bürgerinnen und Bürger. Die Bundesregierung hat im Personenbeförderungsgesetz festgelegt, dass der Öffentliche Nahverkehr barrierefrei sein muss. Für viele (kleinere) Verkehrsunternehmen stellt die konsequente Umsetzung aber eine große Herausforderung dar. Daher werden zur Unterstützung der Zielerreichung im Projekt OPENER next Lösungen zur deutschlandweit übertragbaren, standardisierten Erfassung von Barrieredaten (Bordsteinhöhe, Blindenleitstreifen etc.) an Haltestellen im ÖPV erarbeitet. Wesentliche Kernpunkte sind dabei die Sicherstellung der Datenqualität, die offenen Bereitstellung der erhobenen Daten und deren weiterführende Anwendung (u.a. barrierefreie Reisebeauskunftung). Ein wichtiger Aspekt des Vortrages ist die im Projekt entwickelte Open-Source-Anwendung zur Erfassung von Barrieredaten. Ausgehend von dem im Vorgänger-Projekt (OPENER: FOSSGIS 2020) gesammelten Erkenntnissen wird auf die vollkommen neuentwickelte Anwendung eingegangen. Wesentlich dabei ist das zugrunde liegende Framework Flutter, welches eine Kompatibilität mit allen relevanten (mobilen) Plattformen sicherstellt, um einen möglichst großen Anwenderkreis zu haben. Einen weiteren wichtigen Teil des Vortrags nimmt die enge Verknüpfung der Anwendung mit OSM ein. Zum Beispiel werden für die Erfassung der vom DELFI e.V. definierten Barrieredaten größtenteils bestehenden OSM-Tags verwendet [1]. Für Barrieredaten, bei denen die bestehenden OSM-Tags nicht passend waren, wird ein Community-Prozess zwecks Standardisierung gestartet. Des Weiteren wird darauf eingegangen, wie die von der Anwendung direkt auf den offiziellen OSM-Servern erfassten Barrieredaten in die Produktivsysteme von Verkehrsverbünden überführt werden, z.B. zwecks Beauskunftung barrierefreier Reiseketten. [1] [OSM-Wiki](https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DELFI_Attribute_-_Barrierefreiheit_im_%C3%96ffentlichen_Personenverkehr) https://openernext.de https://github.com/OPENER-next about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/A3P3MB/
OPENER next - Per Crowd-Sourcing zu Barrieredaten im ÖPNV (fossgis2022)
Das NexSIS Projekt: Ein Open-Source GIS für den Zivil- und Katastrophenschutz (fossgis2022)
GeoNetwork UI: Eine andere Sicht auf die (Meta-)Daten (fossgis2022)
GeoNetwork bildet seit vielen Jahren als Metadatenkatalog eine grundlegende Komponente in zahlreichen Geodateninfrastrukturen. Um die Weiterentwicklung einer Benutzeroberfläche mit modernen JavaScript-Features zu ermöglichen wurde 2020 das Projekt GeoNetwork UI ins Leben gerufen. Dieser Vortrag präsentiert den Ansatz und die aktuellen Entwicklungen des Projekts. GeoNetwork ist als Metadatenkatalog und offizielles OSGeo-Projekt im FOSSGIS-Umfeld ein fester Begriff. Während der Kern der Anwendung im Backend liegt, ist der Funktionsumfang des Frontends mit der Zeit ebenfalls stark gewachsen. Eine Weiterentwicklung der auf AngularJS basierenden UI wurde in der jüngeren Vergangenheit jedoch zu einer immer größeren Herausforderung. Der Support für AngularJS lief im Sommer 2021 aus und eine Nutzung neuer JavaScript Features erwies sich in der aktuellen Architektur als schwierig. Eine komplette Migration zu einem neuen JavaScript-Framework würde enorme zeitliche und finanzielle Ressourcen binden. So entstand 2020 das Projekt „GeoNetwork UI“. Die Idee des Projektes ist es, eine alternative Benutzeroberfläche für GeoNetwork in einer eigenständigen Anwendung bereitzustellen. Dabei wird nicht das Ziel verfolgt, die bestehende UI komplett zu migrieren, sondern sie zu ergänzen. Ein Hauptziel ist die einfache Entwicklung von neuen Funktionalitäten. Hierbei wird der Ansatz von Monorepositories genutzt, d.h. verschiedene Anwendungen befinden sich im gleichen Code Repository. Die Logik wird in verschiedenen Modulen durch sogenannte Smart Components bereitgestellt, an denen sich die Anwendungen bedienen können. Das erlaubt es, aus den gleichen Bausteinen sowohl umfangreiche Portal Anwendungen zu bauen, als auch Mini-Apps, die nur den für sie notwendigen Code beinhalten. Solche Mini-Apps können schließlich als Web Components verpackt werden und leicht in andere Anwendungen eingebunden werden. Denkbar wäre hier zum Beispiel eine einfache Suchmaske, die in einem bestehenden CMS ihren Platz finden soll. Technisch basiert GeoNetwork UI auf Angular 12, dessen dependency injection es erlaubt bereits existierende Logik zu überschreiben und für spezielle Anwendungslogik zu implementieren. Auch die visuelle Erscheinungsform lässt sich mittels CSS-Variablen anpassen und ermöglicht Theming direkt im Browser. Eine CSS-Bibliothek, die dies unterstützt, ist das genutzte Tailwind-CSS. Im vergangenen Jahr wurde eine solide Codebasis im Projekt entwickelt, aus der bislang zwei Anwendungen hervorgegangen sind: Der Datafeeder stellt eine einfache Möglichkeit bereit, Geodaten in eine Geodateninfrastruktur hochzuladen. Über einen intuitiven, geführten und bewusst einfach gehaltenen Wizard beschreibt der Benutzer die Geodaten. Diese Informationen werden in einen Metadateneintrag im GeoNetwork überführt. Automatisiert werden die Geodaten in die Datenbank geladen und als Layer im GeoServer publiziert. Der Datahub ist ein Open-Data-Portal, welches sich an den Metadaten von GeoNetwork bedient. Neben einer Suchfunktion und einer allgemeinen Präsentation der Metadaten, listet er Daten-Downloads und APIs auf und ermöglicht eine tabellarische, sowie kartografische Vorschau auf die Daten. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/MGQFMV/
Das NexSIS Projekt: Ein Open-Source GIS für den Zivil- und Katastrophenschutz (fossgis2022)
Ziel des-Projekts NexSIS ist es eine digitale Rettungsplattform zu schaffen, die den zentralen Akteuren des Katastrophenschutzes in Frankreich ein komplettes Paket von Cloud-Diensten für den operativen Einsatz zur Verfügung stellt. Für dieses nationale Projekt mit seinen hohen technischen Anforderungen wurden explizit Open-Source basierte GIS-Lösungen gewählt. Bei großen Krisensituationen, wie dem Terroranschlag im Pariser Bataclan am 13. November 2015, wird Frankreichs Katastrophenschutz mit sehr großen Mengen an geografischen Informationen und der Notwendigkeit einer schnellen Entscheidungsfindung auf Grundlage dieser Daten konfrontiert, hierzu zählen: Ort der Anschläge, Verfügbarkeit von Einsatzfahrzeugen, Reisezeit, Verkehr und mehr; Die technischen Voraussetzungen für ein Informationssystem im SAAS-Modus, das für Notdienste bestimmt ist, sind hoch. Hierzu muss eine moderne und modulare Architektur aufgebaut werden, die den Bedürfnissen von bis zu 250.000 potenziellen Nutzern gerecht wird. Eine zentrale Anforderung an diese Lösung war ein hoher Grad an technischer Transparenz. Zudem sollte die Lösung einen modularen Aufbau haben, sowie Interoperabilität, Skalierbarkeit und einen hohen Grad an Anpassungsfähigkeit besitzen. Aufgrund dieser Anforderungen wurden gezielt Open-Source Lösungen eingesetzt um ein nationales System für das Notfallmanagement zu entwickeln. Neben dem Einsatz geeigneter Technologien sind die enge Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und Endanwendern ein weiterer Schlüsselfaktor für den Erfolg von NexSIS. Das Projekt wird von einem agil arbeitenden Team im Scrum-Modus umgesetzt. Die Rolle der Product Owner wird von Feuerwehrleuten, die eng mit GIS Experten und Open-Source Entwicklern zusammenarbeiten, übernommen. In diesem Projekt zeigen wir wie Open-Source GIS Lösungen wie PostgreSQL / PostGIS, Geoserver, und OpenLayers in der Lage sind, die vielschichtigen Herausforderungen und Anforderungen eines operativen Rettungssystems, das jeden Tag Leben retten soll, zu erfüllen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7NB9GA/
Aktuelles zum GBD WebSuite Projekt (fossgis2022)
LERC, ein innovativer Kompressionsalgorithmus für Rasterdaten (fossgis2022)
Eine App, die in Hamburg ÖPNV und Bike miteinander verknüpft (fossgis2022)
LERC, ein innovativer Kompressionsalgorithmus für Rasterdaten (fossgis2022)
Der von Esri entwickelte LERC-Algorithmus (Limited Error Raster Compression) ist ein hoch effizienter, innovativer Ansatz um Rasterdaten zu komprimieren. Für die meisten Nutzer ist LERC wohl noch ein magisches Buch mit sieben Siegeln und es ist Zeit dies zu ändern! In diesem Vortrag wird die Funktionsweise des Algorithmus erklärt und seine Auswirkungen anhand von praktischen Beispielen demonstriert. Der von Esri entwickelte LERC-Algorithmus (Limited Error Raster Compression) ist ein hoch effizienter, innovativer Ansatz um Rasterdaten zu komprimieren. Im Unterschied zu etablierten Kompressionsalgorithmen wie LZW oder DEFLATE, welche die räumliche Nachbarschaft nur in einer einzigen Dimension berücksichtigen ("was für Werte sehe ich von links nach rechts"), betrachtet LERC räumlich benachbarte Datenwerte in kleinen <em>zweidimensionalen</em> Blöcken, um diese mit möglichst wenigen Bits und Bytes abzuspeichern, grob gesagt. Eine häufig anzutreffende starke Ähnlichkeit zwischen räumlich benachbarten Werten (Autokorrelation) wird also berücksichtigt und ausgenutzt. LERC kann sowohl verlustfrei als auch verlustbehaftet komprimieren, wobei im letzteren Fall eine <em>maximale Fehlertoleranz</em> festgelegt werden kann. LERC ist patentiert, durch die Veröffentlichung unter der Apache Software Lizenz aber FOSS und ohne besondere Einschränkungen nutzbar. <a href="https://www.osgeo.org/projects/lerc-limited-error-raster-compression/">LERC ist ein OSGeo-Projekt</a>. In GDAL ist der Algorithmus seit Version 3.3 nutzbar (vorher musste man GDAL mit speziellen Regeln selbst kompilieren). Für die meisten Nutzer ist LERC wohl noch ein magisches Buch mit sieben Siegeln und es ist Zeit dies zu ändern! In diesem Vortrag wird die Funktionsweise des Algorithmus erklärt und seine Auswirkungen anhand von praktischen Beispielen demonstriert. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/7FYNDC/
Aktuelles zum GBD WebSuite Projekt (fossgis2022)
Die GBD WebSuite ist eine Open Source WebGIS Plattform zur Geodatenverarbeitung und ein noch recht junges Projekt. Sie wird seit 2017 als Docker Image plattformunabhängig in bestehende IT-Infrastrukturen integriert und besteht aus einer Server-Komponente mit einem responsiven Client. Neben der Visualisierung und Bereitstellung von OGC- und INSPIRE-Diensten integriert die GBD WebSuite u.a. MapProxy und QGIS Server Funktionalität - siehe https://gbd-websuite.de. Die GBD WebSuite ist eine Open Source WebGIS Plattform zur Geodatenverarbeitung und ein noch recht junges Projekt. Sie wird seit 2017 als Docker Image plattformunabhängig in bestehende IT-Infrastrukturen integriert und besteht aus einer Server-Komponente mit einem responsiven Client. Neben der Visualisierung und Bereitstellung von OGC- und INSPIRE-Diensten integriert die GBD WebSuite u.a. MapProxy und QGIS Server Funktionalität - siehe https://gbd-websuite.de. Wir möchten im Rahmen des Vortrags aktuelle Neuerungen präsentieren und einen Ausblick auf für kommende Versionen geplante Funktionalität und Feature geben. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/SFUEVG/
Eine App, die in Hamburg ÖPNV und Bike miteinander verknüpft (fossgis2022)
Im Rahmen des ITS entwickelten wir von der Trufi Association e.V. eine App um Radfahrenden das Fahren im ÖPNV zu erleichtern. Wir entwickelten die "Nicht Ohne Mein Rad Hamburg" auf Basis unseres bekannten Trufi Cores. Alles basiert auf FOSS und Eigenentwicklungen wurden als FOSS freigegeben. Unsere "Nicht Ohne Mein Rad Hamburg" soll es Radfahrenden Hamburgern ermöglichen zu wissen wann sie mit dem Rad den Hamburger Nahverkehr nutzen dürfen wie auch sonst fahrradfreundliche Routen zu finden. Die Sperrzeiten, die den Radfahrenden in Hamburg ein Dorn im Auge sind, werden beim Routing berücksichtigt. Wir berichten von unserer "Reise" hin zu einer funktionierenden App aber auch über die Hürden, die wir überwinden mussten und geben einen Ausblick was noch zu tun ist. https://github.com/trufi-association/hamburg-bike-app about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/UMXTWZ/
QGIS Web Client 2 (QWC2) - Neues aus dem Projekt (fossgis2022)
Der QGIS Webclient 2 (QWC2) ist ein moderner Kartenclient, der die Erweiterungen von QGIS Server unterstützt und durch weitere Funktionen ergänzt. In Kombination mit dem qwc-services Projekt wird die QWC2 Systemumgebung um Micro-Services ergänzt. Damit ergeben sich grenzenlose Möglichkeiten WebGIS Applikationen zu bauen. Der Vortrag stellt die Grundlagen des QWC2 und die Neuerungen der vergangenen Jahre vor. Überblick über das Projekt QWC2 qwc-services. Einführung in das System QWC2 und die bestehenden Services. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/YZJD3B/
QGIS Web Client 2 (QWC2) - Neues aus dem Projekt (fossgis2022)
Neues von actinia (fossgis2022)
Neues von actinia (fossgis2022)
"Hallo, mein Name ist actinia. Ich wurde entwickelt, um GRASS GIS Funktionalität über eine HTTPS REST API nutzbar zu machen und um Algorithmen zu Cloud-Geodaten zu bringen. Falls Sie mich schon kennen - wissen Sie, was in den letzten 2 Jahren alles passiert ist? Eine ganze Menge! Verwendung von Zwischenergebnissen, Helm Chart, verbesserter Exporter, STAC Integration und mehr. Ich möchte Ihnen auch etwas über meinen Einsatz in verschiedenen Projekten erzählen. Also kommen Sie vorbei!" "Hallo, mein Name ist [actinia](https://github.com/mundialis/actinia_core). Einige von Ihnen kennen mich vielleicht schon. Ich wurde 2019 ein OSGeo Community Projekt und mein erster Auftritt auf einer FOSSGIS Konferenz war 2020, wo ich in einem Vortrag vorgestellt wurde. Für diejenigen, die mich noch nicht kennen - ich wurde entwickelt, um GRASS GIS Funktionalität über eine HTTPS REST API nutzbar zu machen, mit der GRASS GIS Locations, Mapsets und raum-zeitliche Daten als Ressourcen zur Verfügung stehen, um ihre Verwaltung und Visualisierung zu ermöglichen. Dadurch kann man mit mir alle Arten von Prozessierungen machen, die auch mit GRASS GIS möglich sind, wie Klassifikationen, Analysen von Zeitreihen, Erdbeobachtungsdaten, Punktwolken und viele mehr. Ich wurde entwickelt, um Algorithmen zu Cloud-Geodaten zu bringen, die täglich wachsenden großen Geodatenpools im Blick. Ich kann in einer Cloud-Umgebung installiert werden und dabei helfen, eine große Menge an Geoinformationen aufzubereiten, zu analysieren und bereitzustellen. Aber auch für diejenigen, die mich schon kennen - wissen Sie, was in den letzten 2 Jahren alles passiert ist? Eine ganze Menge! Stichworte sind: Verwendung von Zwischenergebnissen, Helm Chart, verbesserter Exporter, Überwachung der Mapset-Größe, STAC Integration und eine Aufteilung meiner Plugins inklusive Modul-Selbstbeschreibung von mehr als 500 Modulen, um nur einige zu nennen. Mit der Weiterentwicklung des openeo-grassgis-driver können Sie mit mir entweder in meiner Muttersprache oder über die openEO API kommunizieren. Ich möchte Ihnen auch ein paar interessante Fakten über meinen Einsatz in verschiedenen Projekten erzählen. Also kommen Sie vorbei!" Vortragsfolien: https://mundialis.github.io/fossgis2022/news-from-actinia/index.html Quellen: https://github.com/mundialis/fossgis2022/tree/main/news-from-actinia about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/DTPFRP/
stadtnavi und Trufi-App - Mit OpenSource-Lösungen zur offenen Mobilitätsplattform (fossgis2022)
stadtnavi und Trufi-App - Mit OpenSource-Lösungen zur offenen Mobilitätsplattform (fossgis2022)
Im Rahmen des Modellstadt-Projekts “Saubere Luft” hat die Stadt Herrenberg mit Förderung des BMVI die intermodale Mobilitätsplattform stadtnavi realisiert. stadtnavi basiert auf der Digitransit-Plattform, dem intermodalen Routing-Service OpenTripPlanner (OTP). Auf Basis der Trufi-App ist stadtnavi auch als native Lösung für iOS und Android nutzbar. Als offene Mobilitätsplattform kombiniert stadtnavi öffentliche Verkehrsmittel, Fußwege, Radverkehr und PKW-Routing und Sharing-Angebote. Die intermodale Reiseauskunft stadtnavi ist eine von mehreren Maßnahmen im Rahmen des Modellstadt-Projektes „Stadtluft verbessern“, die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wurden. Herrenberg war bundesweit eine von fünf Städten, die von 2018 bis 2021 als Modellkommune für dieses Projekt ausgewählt wurde. Das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Projekt für saubere Luft hat die Entwicklung einer mobilen Webplattform ermöglicht, mit der man schnell, umweltfreundlich und völlig anonym von A nach B navigieren kann. Außerdem werden Verfügbarkeitsdaten in Echtzeit bereitgestellt was die Attraktivität eines solchen Services deutlich erhöht. Als OpenSource Lösung stadtnavi soll inspirieren und Mut machen, Mobilität völlig neu zu denken. Die White Label Lösung macht es großen und kleinen Städten leicht, die Anwendung unter ihrem Namen und Erscheinungsbild zu verwenden, um so, gemeinsam die Mobilitätswende voranzutreiben und lokale Mobilitätsangebote in einer Plattform zugänglich zu machen. Als Ergänzung zur webbasierten Plattform herrenberg.stadtnavi.de hat die Trufi Association die stadtnavi Herrenberg-App auf Basis der Trufi App entwickelt. Zwei Jahre nach dem multimodalen Routenplaner Projekt in Cochabamba (Bolivien) (2019 bereits auf der FOSSGIS präsentiert) und viel Entwicklungsaufwand durch freiwillige Helfer der NGO später, bietet die Trufi Association e.V. damit nun auch in Deutschland zwei multimodale Apps im Google und Apple Store an. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/9DPVVL/
Neues und Unbekanntes in OpenLayers (fossgis2022)
Geoanwendungen und -verarbeitung in Rust: Ein Einstieg in die GeoRust-Community (fossgis2022)
Geodatenverarbeitung: QGIS-Modeller und Spatial-SQL gegenübergestellt (fossgis2022)
Die Implementierung des Chinese Postman Problems im Valhalla Routing Engine (fossgis2022)
Die Implementierung des Chinese Postman Problems im Valhalla Routing Engine (fossgis2022)
Der Routing Engine Valhalla wurde mit einer Lösung des Chinese Postman Problems erweitert. Diese Erweiterung ermöglicht es Innerhalb eines definierten Gebietes sämtliche Straßen auf dem kürzesten Weg zu befahren bzw. zu begehen. Als Teil des Projekts KADAS-Routing wurde der Routing Engine Valhalla mit einer Lösung des Chinese Postman Problems (CPP) erweitert. So kann nun innerhalb eines definierten Polygons die effizienteste Route, um sämtliche Straßen und Wege im Gebiet zu befahren, berechnet werden. Das CPP ist ein bekanntes Problem aus der Graphentheorie, wo es gilt jede Kante in einem Graphen zu besuchen und dabei die zurückgelegte Strecke zu minimieren. In der Theorie kann ein Graph entweder gerichtet, ungerichtet oder gemischt sein. In dieser Implementierung wurde das CPP für gerichtete Graphen implementiert, da dies der Darstellung von Graphen in Valhalla und der Datenstruktur von OpenStreetMap (OSM) entspricht. Letzteres bildet die Datengrundlage für die Berechnung der CPP Route. Das CPP wird über folgende separate Algorithmen abgebildet: der Floyd-Warshall Algorithmus, die Hungarian Methode, und die Hierholzer Methode. Nach erfolgreicher Implementierung der theoretischen Codebasis des CPP, bestand die größte Herausforderung darin die Routenberechnung unter Verwendung von Straßennetzen aus der Praxis (OSM) lauffähig zu machen. Ein zentrales Problem mit der Implementierung des theoretischen CPP besteht darin, dass bei realen Graphen nicht immer jede Kante von allen anderen Kanten erreichbar ist. Daher mussten diverse Erweiterungen vorgenommen werden um die Berechnung einer CPP Route unter Verwendung von OSM Daten zu ermöglichen. So sind zum Beispiel Innerhalb eines größeren Gebiets selten sämtliche Straßenabschnitte ausschließlich über die im Gebiet lokalisierten Straßen erreichbar. Häufig muss das Gebiet verlassen werden um diese sonst nicht zugänglichen Teiles des Wegenetztes zu befahren. Letztendlich konnten wir einen funktionsfähigen Prototypen des CPP in Valhalla erstellen. Neben der Funktion das zu befahrene Gebiet frei zu wählen, können auch Sperrzonen definiert werden. Nach der Wahl des Fahrzeugtyps (PKW, Fahrrad, Fußgänger, etc.) kann die CPP Route berechnet werden, die zudem eine Turn-by-Turn-Navigation mitliefert. Wir bedanken uns bei dem Auftraggeber und Sponsor Armasuisse. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/EU8RPG/
Neues und Unbekanntes in OpenLayers (fossgis2022)
OpenLayers war die erste massentaugliche quelloffene Slippy Maps Software fürs Web, und wird nach wie vor sehr aktiv weiterentwickelt. Neben den neuesten Errungenschaften zeigt dieser Vortrag auch weniger bekannte Funktionen, und all das anhand von konkreten Anwendungsbeispielen. Er richtet sich an Entscheidungsträger und Entwickler, die OpenLayers kennenlernen wollen, aber auch an jene, die an der Weiterentwicklung der Library und und an neuen Features interessiert sind. OpenLayers ist schon ein alter Hase in der Open Source Geospatial Szene. Doch das bedeutet nicht, dass die Library angestaubt wäre. Im Gegenteil! Eine aktive Entwicklergemeinde bringt das, was OpenLayers kann, laufend in Einklang mit den neuesten Web-Technologien. Aktuell ist das z.B. der zunehmende Einsatz von WebGL zur performanten Bewältigung größerer Datenmengen. Doch auch der Funktionsumfang wächst immer noch. Es kommen laufend neue Features dazu, die sich großteils aus aktuellen Trends der Szene ergeben. Vor einigen Jahren waren das z.B. Vektorkacheln, heute sind es Cloud Optimized GeoTIFFs oder die neuen OGC APIs. OpenLayers kann für ganz einfache Karten im Web eingesetzt werden, wobei es dafür einfachere Altenativen wie z.B. Leaflet gibt. Doch die wahren Stärken spielt OpenLayers in Applikationen aus, wo Benutzerinteraktionen mit den der Karte zugrundeliegenden Daten, dynamische Kartographie oder das Bearbeiten sowohl von Geometrie- als auch Attributdaten gefordert sind. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/KDVFBU/
Geoanwendungen und -verarbeitung in Rust: Ein Einstieg in die GeoRust-Community (fossgis2022)
Rust mittlerweile eine der beliebtesten Programmiersprachen, wenn es um Datenverarbeitung und Systementwicklung geht. Es vereint die Mächtigkeit und Effizienz von C++ mit einer modernen Syntax und einem robusten Typsystem. Doch die Einsetzbarkeit steht und fällt mit den verfügbaren Bibliotheken, die von der Community entwickelt werden. In diesem Vortrag zeigen wir einen Überblick über die GeoRust-Community, die dort entwickelten Bibliotheken und Anwendungen und zeigen einige Beispiele. Rust mittlerweile eine der beliebtesten Programmiersprachen, wenn es um Datenverarbeitung und Systementwicklung geht. Es vereint die Mächtigkeit und Effizienz von C++ mit einer modernen Syntax und einem robusten Typsystem. Auf StackOverflow wurde Rust zum sechsten Jahr in Folge zur beliebtesten Programmiersprache gewählt. Doch die Einsetzbarkeit steht und fällt mit den verfügbaren Bibliotheken, die von der Community entwickelt und bereitgestellt werden. Die GeoRust-Community stellt hierbei eine Vielzahl von Bibliotheken, die in Rust Crates genannt werden, bereit. Dazu gehören Simple-Feature-Primitive aus dem Geo-Crate, das zudem viele Vektor-Operationen nativ bereitstellt. Für den Datenzugriff gibt es Implementierungen auf der Vektorseite für z. B. GeoJSON, Shapefiles und FlatGeoBuffers und auf der Rasterseite unter anderem GeoTiff und NetCDF. Daneben gibt es auch Bindings, um mit wichtigen Bibliotheken wie GDAL, PROJ oder GEOS arbeiten zu können. Es gibt auch Implementierungen von räumlichen Datenstrukturen, z. B. R-Bäume und Triangulierungen. Zu guter Letzt gibt es spannenden Anwendungen wie den Vector-Tile-Server T-Rex, Simulationen wie den Verkehrssimulator A/B Street und auch Datenanalyse-Plattformen wie die Geo Engine. Somit hat man in der Regel alle Werkzeuge beisammen, um in Rust produktiv Geoanwendungen zu entwickeln. In diesem Vortrag zeigen wir einen Überblick über die GeoRust-Community, die dort entwickelten Bibliotheken und Anwendungen und zeigen einige Beispiele. Zu Beginn geben wir eine sehr kurze Einführung zu Rust und fokussieren uns dann auf Beispiele aus den verschiedenen Bibliotheken. Unser Ziel ist es, die Geo-Community neugierig auf den Einstieg in Rust zu machen. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/SFT8M7/
Geodatenverarbeitung: QGIS-Modeller und Spatial-SQL gegenübergestellt (fossgis2022)
Eine Automatisierung der **Geodatenverarbeitung** ist im QGIS mit dem grafischen Modeller gut umsetzbar. Vor dem Hintergrund des einfachen Zugriffs auf Geodatenbanken, sind SQL-Skripte, z.B. in **SpatiaLite-Datenbanken** eine weitere Alternative. Die Live-Demo stellt die Umsetzung verschiedener Aufgaben der Geodatenverarbeitung mit Hilfe des grafischen Modellers im QGIS sowie über SQL in einer Spatialite-Datenbank gegenüber und thematisiert dabei Vor- und Nachteile beider Ansätze. Eine Automatisierung der **Geodatenverarbeitung** ist im QGIS mit dem grafischen Modeller gut umsetzbar. Vor dem Hintergrund des einfachen Zugriffs auf Geodatenbanken sind SQL-Skripte, z.B. in SpatiaLite-Datenbanken, eine weitere Alternative. Die Live-Demo stellt die Umsetzung verschiedener Aufgaben der Geodatenverarbeitung mit Hilfe des grafischen Modellers im QGIS sowie über SQL in einer Spatialite-Datenbank gegenüber und thematisiert dabei Vor- und Nachteile beider Ansätze. Gezeigt werden klassische Geodatenverarbeitungs-Abläufe mit Pufferungen, Verschneidungen, Gruppierungen, Geometrieverschmelzungen, Berechnungen etc. Sichtbar wird, wie SQL-Skripte an der einen Stelle mit einem vergleichbaren Konzept kompakter und effektiver sind als die Geodatenverarbeitung im GIS, es auf der anderen Seite es aber auch Abläufe gibt, die gedanklich gänzliche unterschiedliche Vorgehensweise erfordern. Allein schon dadurch, dass gleiche Begriffe in GIS und Spatial-SQL nicht immer das Gleiche bedeuten, ist der Wechsel zwischen beiden Vorgehensweisen oft eine Herausforderung. about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/YWSEV9/
Nutze die Streuung: Geometrische Analysen von GPS-Daten zur Klassifikation von Verweil- und Bewegungsphasen (fossgis2022)
Nutze die Streuung: Geometrische Analysen von GPS-Daten zur Klassifikation von Verweil- und Bewegungsphasen (fossgis2022)
Es wird ein neuer Algorithmus zur Erkennung von Verweil- und Bewegungsphasen vorgestellt. Dieser basiert auf geometrischen Analysen von GPS-Ortspunkten. Über zwei Monate hinweg wurde ein GPS-Testdatensatz mit Bewegungstagebuch aufgezeichnet. Hier erreicht das vorgestellte Verfahren etwa 95% Klassifikationsleistung und erkennt Stopps zuverlässig ab 90 Sekunden Dauer. Verweil- und Bewegungsphasen aus GPS-Daten zu abzuleiten ist eine typische Vorverarbeitungsaufgabe in vielen Mobilitätsanalysen. Üblicherweise werden sie mithilfe von Zeit- und Entfernungsschwellwerten identifiziert. Dieses Standardverfahren, das z.B. von Ashbrook & Starner (2002) beschrieben wurde, wird in Abwandlung bis heute in Projekten wie beispielsweise MovingPandas, scikit-mobility oder ArcGIS Pro eingesetzt. Für stark streuende oder driftende Signale führt dies jedoch zu häufigen Unterbrechungen der erkannten Phasen oder einer mangelnden Auflösung aufgrund zu hoher Schwellwerte. In diesem Vortrag wird ein neuer Algorithmus vorgestellt, der Signalstreuungen geometrisch analysiert. Streuungen entstehen durch ein ungenaues GPS-Signal, gerade längere Stopps zeigen dadurch ein sternförmiges Muster um den eigentlichen Verweilort. Diese Muster lassen sich sehr gut geometrisch untersuchen und zur Klassifikation einsetzen. Das Verfahren ist nicht auf einen festen Radius oder eine Mindestverweildauer beschränkt. Stattdessen integriert es verschiedene geometrische Ansätze, die sich gegenseitig ausgleichen können. Auch Beschleunigungsdaten können zur Analyse einbezogen werden, wodurch sich das Verfahren insbesondere für die Vorverarbeitung von Smartphone-Aufzeichnungen eignet. Um das System zu testen wurden über zwei Monate hinweg GPS-Daten aufgezeichnet und ein genaues Bewegungstagebuch geführt. Der vorgestellte Algorithmus erkennt Stopps und Trips mit etwa 95% Genauigkeit (bezogen auf die Gesamtheit aller Samples). about this event: https://pretalx.com/fossgis2022/talk/WMA73P/