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QGIS-Werkzeuge und Python (fossgis2025)
Mit Python kann der Funktionsumfang von QGIS erweitert werden, aber es muss nicht immer ein QGIS-Plugin sein: Häufig lohnt es sich auch mit Python neue Werkzeuge in QGIS zu erstellen. Wie funktioniert das? In diesem Einführungsvortrag wird zunächst die Python-Schnittstelle der QGIS-Werkzeugkiste vorgestellt und es werden Möglichkeiten und Grenzen der Werkzeugentwicklung diskutiert (zum Beispiel im Vergleich zum Model Builder und zur Pluginentwicklung). Anschließend wird auf der Basis eines Templates in einem einfachen Codebeispiel ein neues QGIS-Werkzeug erstellt und gezeigt, an welchen Stellen Python-Code angepasst und was dabei beachtet werden muss. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/9SDESW/
Visualisierung von historischen Schiffsrouten mit unscharfer Datengrundlage (fossgis2025)
Open Data in D: Perfekte Idee, halbherzige Umsetzung? Ein Erfahrungsbericht. (fossgis2025)
QGIS-Werkzeuge und Python (fossgis2025)
Visualisierung von historischen Schiffsrouten mit unscharfer Datengrundlage (fossgis2025)
Im Forschungsverbund DiViAS (www.divias.de) werden Quellen wie Logbücher und Journale aus dem 18./19. Jh. ausgewertet und analysiert. Im Fokus dieses Vortrags stehen dabei verschiedene Möglichkeiten der Visualisierung von Schiffsrouten mit unscharfer Datengrundlage, welche mit QGIS und Mapbox erstellt werden. Grundlage für die kartographische Darstellung ist eine KI-gestützte Extraktion von unscharfen Orts- und Zeitangaben aus diesen Quellen und deren Modellierung in einer PostgreSQL-Datenbank. Im Forschungsverbund DiViAS werden bislang kaum verknüpfte wissenschaftliche Methoden und Praktiken in der Digitalisierung, Forschung und Repräsentation von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten und deren Bewegungen in einem zukunftsweisenden transdisziplinären Forschungsprofil systematisch zusammengeführt. Den Ausgangspunkt bilden die großen Sammlungen und archivalischen Überlieferungen des Landesmuseums Natur und Mensch Oldenburg und des Akademie-Projekts Prize Papers, deren Entstehungskontexte eng mit europäischer Expansion und Kolonialismus verbunden sind. Bei den zu visualisierenden Schiffsrouten handelt es sich zum einen um deutsche Strafexpeditionen in der Bismarcksee im heutigen Papua-Neuguinea aus dem 19. Jahrhundert und zum anderen um Handels- und Kaperfahrten europäischer Seemächte aus dem 18. Jahrhundert. Die aufgezeichneten Logbücher, Berichte und Journale werden transkribiert und mithilfe von Sprachmodellen und Verfahren des Natural Language Processing, wie der Named Entity Recognition, nach Orts- und Zeitangaben durchsucht. Zusätzlich werden räumliche und zeitliche Präpositionen wie „nach“ oder „bei“ extrahiert. Eine große Herausforderung stellt die inhärente Unschärfe dar, die sich sowohl auf Geometrien (z. B. Schiffsrouten, Orte) als auch auf Zeitangaben bezieht. Ursächlich für die Unschärfe können beispielsweise Messfehler bei der Positionsbestimmung, ungenaue Angaben oder Datenlücken sein. Die Unschärfe in Standortbeschreibungen kann, abhängig von der textlichen Beschreibung, vielfältige Ausprägungen annehmen. Daher werden zunächst sogenannte Möglichkeitsräume definiert, die die gesamte räumliche Ausdehnung der entsprechend einer Ortsbeschreibung möglichen Standorte umfassen. Zur visuellen Kommunikation von Unschärfe werden anschließend mittels QGIS Ansätze der kartographischen Symbolisierung unter Nutzung visueller Variablen (z. B. Blurring, Transparenz) herangezogen, aber auch Möglichkeiten dynamischer Effekte wie Animationen exploriert. Um den unterschiedlichen Ansprüchen verschiedener Nutzergruppen bei der Erkundung der visualisierten Informationen gerecht zu werden, werden unterschiedliche kartographische Aufbereitungen der Inhalte auf OSM-Basis aber auch unter Verwendung einer frei zugänglichen historischen Kartenbasis genutzt. So ergeben sich z. B. durch die Anwendung narrativer Techniken beim kartenbasierten Storymapping mit Mapbox unter Nutzung der Schnittstellen zum raumzeitlichen Datenmanagement mit PostgreSQL/PostGIS neue Möglichkeiten der Vermittlung von historischen Zusammenhängen. Im Rahmen des Vortrags werden verschiedene Arten der kartographischen Repräsentation von raumzeitlicher Unschärfe gezeigt und deren Anwendbarkeit in verschiedenen Nutzungskontexten diskutiert. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/E8EPG3/
Wie MapLibre und Vektorkarten die Welt übernehmen (fossgis2025)
Vektorbasierte Karten sind die Zukunft! Oder vielleicht sogar schon die Gegenwart? In diesem Vortrag werden beide Perspektiven beleuchtet! Bart spricht aus der Perspektive der Entwicklung von MapLibre, und gibt einen Einblick in den neuesten Stand. Just erzählt von seinen Erfahrungen als Benutzer der MapLibre-Stack um vektorbasierte Karten zu gestalten. Bart Louwers, der seit zwei Jahren Maintainer von MapLibre Native ist, gibt ein Update über spannende neue Entwicklungen bei MapLibre. In der C++-Version von MapLibre stehen jetzt nicht nur eine, sondern zwei neue Rendering-Backends zur Verfügung (Vulkan und Metal). Seit Version 5.0.0 unterstützt MapLibre Web zudem die Darstellung der Erde als Globus. Just van den Broecke, ein erfahrener niederländischer Kartograph, spricht über die neuen Herausforderungen, die die Erstellung von vektorbasierten Karten mit dem MapLibre-Stack mit sich bringt – im Gegensatz zur Arbeit mit Rasterkarten in Tools wie Mapnik. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/7BYCBD/
Open Data in D: Perfekte Idee, halbherzige Umsetzung? Ein Erfahrungsbericht. (fossgis2025)
Open Data ist gut, aber nur, wenn ... Lange haben wir sie gefordert und darum gekämpft und zum Glück gibt es sie jetzt, diese deutschen offenen Geobasisdaten, in allen Bundesländern, aber mit unterschiedlicher Ausprägung. Mein persönlicher Erfahrungsbericht soll den aktuellen Status und das Verbesserungspotenzial zeigen und zur Diskussion zwischen Nutzern und Anbietern anregen . Der Vortrag soll den aktuellen Status zu deutschen offenen Geobasisdaten beschreiben und basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen bei der Erstellung und Befüllung des QGIS-Plugins "GeoBasis_Loader" mit Open Data Quellen des Bundes und der Landesvermessungsämter. Vorgestellt werden der Status Quo, also, was ist schon gut und wo sollte (dringend) nachgebessert werden. Konstruktive Kritik ist gefragt, also wie können wir mit unseren Erfahrungen Input geben, was können und sollten wir fordern? Kriterien sind dabei z. B. die Verfügbarkeit, die Auffindbarkeit, Layerstrukturen, Visualisierung, Projektionen, Masstabsgrenzen, Stabilität, Performance, Formate sowie die fehlende Vereinheitlichung. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/XBXSVJ/
Ergebnispräsentation des Hackathon #ifgiHACK25 (fossgis2025)
In diesem doppelten Lightning-Talk-Block werden im Schnelldurchlauf die Ergebnisse des Hackathon #ifgiHACK25 am Montag und Dienstag präsentiert. In diesem doppelten Lightning-Talk-Block werden im Schnelldurchlauf die Ergebnisse des Hackathon [#ifgiHACK25](https://fossgis-konferenz.de/2025/socialevents/ifgiHACK.php) am Montag und Dienstag präsentiert. Die von der Jury nominierten drei besten Ergebnisse werden vorgestellt. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/PDKWKU/
Amtliche Orthofotos zentral verfügbar: Eine Open-Source-Lösung für Deutschland (fossgis2025)
In Deutschland werden amtliche Orthophotos mittlerweile in allen Bundesländern frei zugänglich bereitgestellt, geregelt durch die INSPIRE-Richtlinie. Doch die föderale Struktur führt zu 16 unterschiedlichen Diensten, die den Zugriff auf diese hochwertigen Bilddaten erschweren. Die vorgestellte Software bietet eine zentrale Lösung, die den deutschlandweiten Download vereinfacht. Ziel ist es, mehr Aufmerksamkeit für Orthophotos zu schaffen und deren Nutzung sowie Weiterentwicklung zu fördern. Orthophotos bieten durch hohe Bodenauflösung, spektrale Information und Lagegenauigkeit eine wertvolle Datenbasis für verschiedenste Anwendungsbereiche in der Fernerkundung, von Umweltforschung bis hin zur Stadtplanung. In Deutschland werden diese Aufnahmen im Zweijahresrhythmus erstellt und seit kurzem frei zugänglich gemacht, um der INSPIRE-Richtlinie zu entsprechen. Da Geobasisdaten in Deutschland Ländersache sind, wird die Aufnahme, Speicherung und Bereitstellung dieser Daten innerhalb der Bundesländer organisiert. Dies führt zu 16 unterschiedlichen Plattformen und Schnittstellen, die von modernen STAC-Katalogen bis hin zu WMS-Diensten reichen. Dieses Projekt stellt eine Softwarelösung vor, die den deutschlandweiten Zugriff auf Orthophotos vereinfacht und Nutzer die Möglichkeit bietet, Bilder unabhängig vom jeweiligen Dienst herunterzuladen. Die Software unterstützt das Herunterladen von RGB- oder RGBI-Daten und ermöglicht flexible geografische Abfragen. Diese Lösung richtet sich sowohl an Forschende als auch an Entwickler und zielt darauf ab, die Nutzung und Weiterentwicklung zu fördern. Die zentrale Bereitstellung und der vereinfachte Zugriff können dabei helfen, die föderal organisierten Daten für größere, regionsübergreifende Projekte leichter nutzbar zu machen und neue Möglichkeiten zur Datennutzung in Wissenschaft und Praxis zu erschließen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/UAG3YL/
Amtliche Orthofotos zentral verfügbar: Eine Open-Source-Lösung für Deutschland (fossgis2025)
FOSS-basierte Schnittstelle zum Management von Heritage BIM Modellen (fossgis2025)
Die Integration von Heritage BIM in die Erhaltung historischer Gebäude ist insbesondere bei der zukünftigen Bewirtschaftung dieser von hoher Relevanz. Am Beispiel des UNESCO-Welterbes Speicherstadt Hamburg wurde eine benutzerorientierte Schnittstelle entwickelt, welche es Nutzer:innen ohne BIM-Kenntnisse ermöglicht, Zugang zu strukturierten Gebäudeinformationen zu gewähren. Dafür wurden offene Standards wie IFC und FOSS genutzt, wodurch die Interoperabilität und Kollaboration gefördert wurden. Im Lightning Talk wird ein webbasiertes Dashboard (entwickelt mit Streamlit (Apache-2.0) und IfcOpenShell (LGPL-3.0)) vorgestellt, welches am Beispiel des Blocks H des UNESCO-Welterbes Speicherstadt Hamburg entwickelt wurde. Das Dashboard ermöglicht es, Nutzer:innen auf das HBIM-Modell zuzugreifen, ohne (proprietäre) Autorensoftware zu verwenden. Über das Dashboard können Gebäudeinformationen, abgelegt in sogenannten PropertySets, gelesen, exportiert und modifiziert werden. Der niedrigschwellige Zugriff auf strukturierte Gebäudedaten verbessert die kollaborative Zusammenarbeit und ermöglicht insbesondere das Verwalten von Aufgaben und Zuständigkeiten. So können Veränderungen an Gebäudeeigenschaften direkt durch die Verantwortlichen eingetragen werden, ohne die BIM-Modellierenden zu beauftragen. Dies ermöglicht das Einsparen eines Arbeitsschrittes, die Interpretation von Daten durch eine dritte Person und das Vermeiden von Fehlern. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/PTHZCL/
Automatischer Import und Veröffentlichung von Betriebsmittelgeometrien mittels PyQGIS (fossgis2025)
Ziel von Versorgungsunternehmen ist ein minimaler Zeitraum zwischen Beendingung einer Baumaßnahme und Integration der Geodaten in die Leitungsauskunft. Eine Möglichkeit bietet die automatische Integration der Geometrien als Vorabauskunft. In der Umsetzung bei SachsenEnergie wurde für die Datenveröffentlichung ein ETL-Prozess auf QGIS/PyQGIS-Basis entwickelt, welcher differenziell und performant nächtlich die DXF-Daten in eine Datenbank überführt. Die Publikation der Daten erfolgt mittels WMS. Motivation Versorgungsunternehmen sind motiviert, den Zeitraum zwischen Beendigung einer Baumaßnahme und Aufnahme der neuen Betriebsmittel in die Leitungsauskunft möglichst gering zu halten. Fehlende Betriebsmittel in der Auskunft stellen eine Gefahr für die Beschädigung von Versorgungsinfrastruktur während einer Baumaßnahme dar. Der Prozess der als Grundlage für die Leitungsauskunft erfordert jedoch manuelle Aufwände und damit Zeit. Eine automatische Integration der Geometrien der eingemessenen Betriebsmittel ohne oder nur mit geringen Sachdaten in die Leitungsauskunft ersetzt nicht den Dokumentationsprozess, verringert aber die Zeit bis zur Veröffentlichung der Geometrien in der Leitungsauskunft. Systemvoraussetzungen Die GDI bei der SachsenEnergie ist durch den Einsatz verschiedener Technologien geprägt. Einmessdaten liegen im Format DXF vor, Betriebsmitteldaten werden im Smallworld GIS verwaltet, weitere Geodaten liegen in Oracle-Datenbanken. Zur Unterstützung von Geodatenanalysen und Publikation von Kartendiensten wird QGIS Desktop und Server eingesetzt. Mit der Nutzung der QGIS-Plattform als Schnittstellentechnologie wird die weitere Vertiefung des Einsatzes von QGIS bei der SachsenEnergie forciert. Technischer Aufbau Vorbemerkungen QGIS bietet die Funktion des Imports von DXF-Daten, welcher nicht direkt über die API verfügbar ist. Mittels PyQGIS wurde ein ETL-Prizess zur Überführung der Geometrien aus den DXF-Daten nach Oracle erstellt, welcher sich an der DXF-Import-Funktion orientiert. Die entsprechenden Daten im Oracle werden über den QGIS Server als WMS publiziert und an die Leitungsauskunft angebunden. Datenmodell Für die Speicherung der Einmessdaten wird ein relationales Modell aus drei Tabellen genutzt. Die Metadaten (u.a. Dateiname, Quellverzeichnis, Import-Datum) zu den DXF-Dateien werden in einer zentralen Tabelle gespeichert. Die Metadatentabelle ist die Grundlage für den differenziellen Datenabgleich. Über eine 1:n-Beziehung werden die Objektgeometrien in einer eigenen Tabelle gespeichert. Zusätzlich existiert eine weitere Tabelle zur Speicherung der Bounding Boxes, welche über eine 1:1-Beziehung zu den Metadaten verfügt. Die Bounding Boxes werden für die performante maßstabsabhängige Visualisierung als WMS benötigt. Beide Beziehungen sind mit einem Constraint versehen, sodass beim Löschen eines Metadatensatzes alle zugehörigen Objektgeometrien und die Bounding Box entfernt werden. ETL-Prozess Die Besonderheit im Umgang mit DXF-Dateien im QGIS ist, dass diese als Container von Sublayern interpretiert werden. Es existiert ein Sublayer pro enthaltenem Geometrietyp sowie eine GeometryCollection. Auch die GeometryCollection enthält Sublayer für jeden enthaltenen Geometrietypen sowie erneut eine GeometryCollection, in welcher im Falle der SachsenEnergie keine weiteren Daten enthalten sind und ignoriert wird. Der Prozess hat im Minimum folgende Aufgaben zu erfüllen: - Auslesen aller DXF-Dateien aus den Quellverzeichnissen - Differenzieller Abgleich zwischen Metadaten und DXF-Dateien - Metadatensätze löschen, für die es keine DXF-Dateien mehr gibt - Metadatensätze für DXF-Dateien anlegen, die noch nicht in die Datenbank importiert wurden - Sublayer der neuen DXF-Dateien auslesen und importieren - Sublayer der GeometryCollection auslesen und importieren - Bounding Box aus den importieren Objektgeometrien berechnen und in die entsprechende Tabelle importieren WMS-Dienst Die Oracle-Tabellen werden in einem QGIS-Projekt eingebunden, mit Filtern und Kartensignaturen durch die Fachabteilungen versehen und anschließend als WMS publiziert. Für jede Anfrage an der Leitungsauskunft wird ein PDF-Plot erstellt. Bei der Ploterstellung werden GetMap-Requests an den QGIS Server um den Parameter DPI und dem Wert 300 erweitert, sodass die Qualität der gerenderten Kartenbilder der Einmessdaten den restlichen Inhalten des PDF-Plots entspricht. Ergebnisse Durch die beschriebene Lösung war es möglich, den Zeitraum zwischen der Beendigung einer Baumaßnahme bis zu Veröffentlichung der Betriebsmittelgeometrien in der Leitungsauskunft signifikant zu verringern. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit der Beschädigung an Betriebsmitteln wegen fehlender Informationen in den Auskunftsplänen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/CHX7PG/
Superset - Business Intelligence meets Cartography (fossgis2025)
Superset ist eine der meistgenutzten Open-Source Tools im Bereich der Business Intelligence (BI). Wir haben Superset um die Erstellung thematischer Karten erweitert, wodurch auch raum-zeitliche Aspekte besser analysiert werden können. In diesem Vortrag zeigen wir, wie sowohl Kartodiagramme, Choroplethenkarten, sowie Proportional Symbol Maps in Superset erstellt und für raum-zeitliche Analysen verwendet werden können. In diesem Vortrag wird das Open-Source-Tool Apache Superset vorgestellt, das als beliebte BI-Plattform vielseitige Datenvisualisierungen und interaktive Dashboards ermöglicht. Unsere Erweiterung fokussiert sich auf die Integration von Geodatenvisualisierungen und die Unterstützung raum-zeitlicher Analysen, was besonders für geografisch geprägte Anwendungen wie Stadtplanung und Umweltschutz wertvoll ist. Durch unsere Implementierung können u.a. folgende thematischen Kartentypen in Superset genutzt werden: Kartodiagramme, Choroplethenkarten und Proportional Symbol Maps. Mit diesen Kartentypen wird es möglich, zeitliche Trends und geografische Muster gleichzeitig zu analysieren. Der Vortrag zeigt praktische Anwendungsbeispiele, die das Potenzial der erweiterten Superset-Funktionalität für die Datenanalyse in der Business Intelligence unterstreichen. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/VXTHU9/
Superset - Business Intelligence meets Cartography (fossgis2025)
FOSS-basierte Schnittstelle zum Management von Heritage BIM Modellen (fossgis2025)
GIS-Schulprojekte in Zusammenarbeit mit kommunalen Gebietskörperschaften (fossgis2025)
Zusammenarbeit zwischen einem technischen Gymnasium und den umliegenden kommunalen Körperschaften zur georeferenzierten Erfassung von Infrastrukturen. Im Rahmen eines einwöchigen Vermessungspraktikums vermessen Schüler/innen die Objekte und erfassen sie in einer georeferenzierten Datenbank. Grafische Darstellung und Datenhandling erfolgt mittels QGIS durch die Verbindung mit der Datenbank. Die Technologische Fachoberschule "Oskar von Miller" ist ein technisches Gymnasium in Meran in der nördlichsten italienischen Provinz Bozen mit der Spezialisierung "Hoch-/Tiefbau". Im Rahmen des jährlichen Vermessungspraktikums führen die Schülerinnen und Schüler der Abiturklassen (Alter 18-19 Jahre) in Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden Feldvermessungen mit den üblichen Instrumenten und Verfahren der Vermessungstechnik (Tachymetrie und GPS) durch. Immer öfter wird dabei von den Auftraggebern der Wunsch geäußert, die Daten GIS-fähig zu erfassen. Der Vortrag besteht in der Vorstellung zweier solcher Projekte, welche im vergangenen und im laufenden Schuljahr durchgeführt wurden. Im Schuljahr 2023/24 wurden die Friedhöfe einer benachbarten Gemeinde in einem Friedhofs-Informationssystem erfasst: sämtliche Gräber wurden georeferenziert vermessen und in einer "postGIS"-Datenbank abgelegt. Zusätzlich wurden in der Datenbank die Daten der Verstorbenen und der Grabeigentümer erfasst und mit den Gräbern verknüpft. Im laufenden Schuljahr 2024/25 wurde für eine andere Gemeinde der obligatorische Lichtplan aktualisiert. Sämtliche öffentliche Beleuchtungskörper und die entsprechenden Leitungsstränge wurden georeferenziert erfasst und ebenfalls in einer "postGIS"-Datenbank abgelegt. In beiden Fällen erfolgt die grafische Datendarstellung und der Export in übliche GIS-Formate mittels QGIS. Die Direktanbindung an die Datenbanken sorgt für Konsistenz im Datenbestand. Zusätzlich können mit dem QGIS-Plugin "Qlr Browser" die von der regionalen Kartografie-Behörde zur Verfügung gestellten Geodaten eingebunden und als separate Layer hinterlegt werden. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/9X7HXE/
GIS-Schulprojekte in Zusammenarbeit mit kommunalen Gebietskörperschaften (fossgis2025)
aviary - ein generisches Python-Framework zur KI-Inferenz für Fernerkundungsdaten (fossgis2025)
GDI per Knopfdruck: Automatisierung mit DevOps und Infrastruktur als Code (fossgis2025)
Der Vortrag zeigt auf wie eine Geodateninfrastruktur(GDI) automatisiert über Code eingerichtet werden kann und geht dabei auf die von uns genutzten Software-Bausteine und deren Alternativen ein. Es gibt viele Ansätze, eine Geodateninfrastruktur bereitzustellen. Durch die starke DevOps-Kultur bei siticom ist unsere hauseigene Geodateninfrastruktur komplett über Code definiert und stark automatisiert. Dieser Vortrag beschreibt die Vorzüge und die Herausforderungen dieser Herangehensweise. Unsere Dienste laufen auf virtuellen Linux-Servern bei einem Cloud-Provider. Diese werden allerdings nicht manuell über eine Benutzeroberfläche „zusammengeklickt“, sondern mit dem Tool Terraform über Code definiert. Das ermöglicht Reproduzierbarkeit und einfache Anpassbarkeit. Das Einrichten der Server funktioniert über Ansible. Diese auf Python basierende Konfigurationssprache ist verhältnismäßig lesbar und stellt sicher, dass alle benötigten Programme auf den Servern installiert und alle notwendigen Dateien vorhanden sind. Sowohl die Terraform- als auch die Ansible-Konfiguration sind in Git-Repositories versioniert und können über die GitLab CI ausgeführt werden. Dies ermöglicht eine hohe Transparenz der Infrastruktur bei allen Teammitgliedern. Außerdem stellt es die Reproduzierbarkeit der Geodateninfrastruktur sicher, da alle alten Stände wiederhergestellt werden können. Die benötigten Passwörter und Zugänge werden in einem eigenen Secret-Speicher vorgehalten und bei jedem Deployment per API abgefragt. Dieser Ansatz erleichtert das Ändern von Zugängen wesentlich, was zu erhöhter Sicherheit beiträgt. Wir deployen unsere Software ausschließlich über Docker-Images, die wir sowohl aus öffentlichen als auch internen Docker-Registries beziehen. Die Konfiguration und Zusammenstellung wird über Docker-Compose-Dateien definiert, die selbstverständlich per Git versioniert sind. Um unsere Software aktuell zu halten, nutzen wir den Renovate Bot. Dieser prüft regelmäßig, ob alle Docker-Images bzw. Software-Bibliotheken auf dem neuesten Stand sind. Etwaige Updates können dann nach menschlicher Prüfung per Knopfdruck in die Konfiguration gemergt und direkt deployt werden. Ein Anwendungsfall dieser Automatisierung ist das Veröffentlichen von QGIS-Plugins im Intranet. Sobald eine neue Version eines QGIS-Plugins bereitsteht, wird dieses per GitLab-Release als Download bereitgestellt und in das QGIS-Plugin-Repository eingepflegt, von wo aus es für QGIS-Nutzer komfortabel genutzt werden kann. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/M79NLD/
eoAPI - eine skalierbare Geodateninfrastruktur (fossgis2025)
In diesem Vortrag geht es um eoAPI, ein Open-Source-Baukasten zur schnellen Bereitstellung einer skalierbaren Geodateninfrastruktur auf Grundlage der STAC-Spezifikation. eoAPI ermöglicht die einfache Auffindbarkeit und breite Nutzung von Erdbeobachtungsdaten. Es werden ihre leistungsstarken Funktionen sowie die Komponenten TiTiler, Tipg, pgSTAC und stac-fastapi erläutert. In diesem Vortrag wird eoAPI vorgestellt, es handelt sich um einen modularen Baukasten aus Open-Source-Komponenten zur schnellen Bereitstellung einer skalierbaren, cloud-basierten und offenen Geodateninfrastruktur auf Grundlage der STAC-Spezifikation. Erfahren Sie, wie Sie mit eoAPI sowohl kleine als auch große Archive von Erdbeobachtungsdaten schnell und einfach auffindbar und interoperabel machen und einer breiten Anwenderbasis zur Verfügung stellen können. Das Ökosystem von eoAPI wurde von Development Seed in Zusammenarbeit mit der NASA, Microsoft Planetary Computer und anderen Partnern entwickelt. Entsprechende Backends, die mit eoAPI laufen, liefern derzeit Metadaten für Milliarden von STAC-Elementen und generieren täglich dynamisch Hunderttausende von Bildkacheln. Es werden die leistungsstarken Funktionen von eoAPI aufgezeigt und die einzelnen Komponenten wie TiTiler, Tipg, pgSTAC und stac-fastapi erläutert. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/PDRTAE/
aviary - ein generisches Python-Framework zur KI-Inferenz für Fernerkundungsdaten (fossgis2025)
aviary ist ein generisches Python-Framework, das die Inferenz von KI-Modellen für Fernerkundungsdaten vereinfacht. Es bietet verschiedene Pipelines mit austauschbaren, erweiterbaren Komponenten. Neben der Nutzung als Python-Package können vorgefertigte Pipelines über die Kommandozeile verwendet werden. Künftig sollen vortrainierte Modelle für diverse Anwendungsfälle sowie speziell auf Fernerkundungsdaten trainierte Foundation-Modelle bereitgestellt werden. Wir, das [*geospaitial lab*](https://github.com/geospaitial-lab) der *Westfälischen Hochschule*, sind ein Forschungsteam für Künstliche Intelligenz und kommunale Geoinformationen und haben in den letzten Jahren verschiedene Auftragsforschungen und Förderprojekte im Bereich automatisierter Auswertung von Mobile-Mapping-Daten und Luftbildern umgesetzt. Darunter war eine Auftragsforschung des *Kreises Recklinghausen*, in der versiegelte Flächen aus Luftbildern abgeleitet werden sollten. Dazu wurde ein KI-Modell trainiert und eine entsprechende Software (adois) entwickelt, mit der sich die KI-Inferenz ausführen lässt. Bei adois handelt es sich jedoch um eine prototypische Implementierung, die beispielsweise nur die Einbindung von Luftbildern über einen Web Map Service erlaubt und nicht als generische Lösung konzipiert wurde. Als der *Regionalverband Ruhr* uns daraufhin beauftragt hat, adois auch mit lokalen Daten anwendbar zu machen, haben wir uns daher entschieden, die Software neu zu konzipieren und zu entwickeln. Daraus ist aviary entstanden - ein neues Framework, das uns und anderen Forscher:innen und Anwender:innen in der Geoinformatik die Nutzung von KI-Modellen erleichtern soll - schließlich wollen wir uns aufs Forschen, Entwickeln und Trainieren konzentrieren. Die Inferenz von KI-Modellen hat verschiedenste Anforderungen, folgt jedoch stets einem ähnlichen Ablauf: - **Definition des Prozessierungsbereichs**: Welcher Bereich soll ausgewertet werden? - **Definition der Eingangsdaten**: Woher kommen die Eingangsdaten? Liegen sie lokal vor, werden sie über einen Web Service abgerufen oder sind sie in der Cloud? - **Definition der Vorverarbeitung der Eingangsdaten**: Wie werden die Eingangsdaten vorverarbeitet? - **Definition des KI-Modells**: Welches KI-Modell soll verwendet werden? - **Definition des Exports**: Wohin werden die Ergebnisse exportiert? Werden sie lokal gespeichert oder in die Cloud hochgeladen? aviary abstrahiert diese Schritte und bietet Pipelines, die aus verschiedenen Komponenten bestehen. Diese Komponenten sind austausch- und erweiterbar, sodass Anwender:innen eigene Pipelines bauen und bei Bedarf Funktionalitäten hinzufügen können. Dabei ist aviary so konzipiert, dass es möglichst effizient und skalierbar ist. Die Pipelines können beispielsweise auf einem lokalen Rechner oder je nach Bedarf in der Cloud ausgeführt werden. Neben der Möglichkeit, aviary als Python-Package zu nutzen, können Anwender:innen auch vorgefertigte Pipelines über die Kommandozeile verwenden. Dazu werden deklarative Konfigurationsdateien verwendet, mit denen die Pipelines auf einfache Weise definiert werden können. Dies macht aviary auch ohne Programmierkenntnisse nutzbar. Das Modell zur Ableitung versiegelter Flächen aus Luftbildern wurde in aviary integriert. Weitere Modelle und Pipelines sollen folgen, darunter auch vortrainierte Modelle für diverse Anwendungsfälle sowie speziell auf Fernerkundungsdaten trainierte Foundation-Modelle. Dies soll im Rahmen unserer Forschungstätigkeiten in [*URBAN.KI*](https://www.linkedin.com/company/urban-ki), der Deutschen KI-Initiative für Kommunen, umgesetzt werden. Bei Interesse ist die Dokumentation vorab unter [geospaitial-lab.github.io/aviary](https://geospaitial-lab.github.io/aviary) zu finden. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/UWYEXY/
Eine Reise durch die Geoportale Deutschlands (fossgis2025)
Im letzten Jahr musste ich Datensätze für Feldgrenzen in Deutschland finden. Was erst einmal einfach klingt endete mit einer Odyssee durch die verschiedensten Geoportale der Länder. Ich nehme euch auf dieser Reise mit und beschreibe, was mir bei der Reise aufgefallen ist und wie man diese Erfahrung in der Praxis verbessern könnte. Im letzten Jahr musste ich Datensätze für Feldgrenzen in Deutschland finden. Was erst einmal einfach klingt endete mit einer Odyssee durch die verschiedensten Geoportale der Länder. Ich nehme euch auf dieser Reise mit und beschreibe, was mir bei der Reise aufgefallen ist und wie man diese Erfahrung in der Praxis verbessern könnte. Wir schauen, welche Länder die Daten verfügbar haben, wie man diese Daten erkunden kann, und vor welchen Problemen man im Endeffekt als Nutzer steht. Haltet euch fest und macht euch bereit für einen wilden Ritt... Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/LKLHWU/
GeoPandas - als Tool zur Basiskartenaktualisierung (fossgis2025)
Keine Angst vor der GeoInfoDok 7 - 3A-Datenverarbeitung mit PostNAS (fossgis2025)
Für viele Andwendungen müssen 3A-Daten im Format der GeoInfoDok 7.1.2 verarbeitet werden. Vor dem Hintergrund der OpenData-Bereitstellung des LVermGeo Rheinland-Pfalz steigt nun auch das Interesse an originären 3A-Daten und an AdV-konformen WFS und WMS. Import- und Verarbeitungsschritte, mit denen 3A-Daten in eine PostGIS-Datenbank überführt werden, sind Teil dieses Vortrages. Ebenso werden eigene Skripte und hieraus erzeugte Geowebdienste vorgestellt. 3A-Daten der Vermessungsverwaltungen lassen sich entweder mit proprietärer Software verarbeiten oder man entscheidet sich für die Opensource-Software PostNAS. Mit PostNAS werden die 3A-Daten mittels GDAL/OGR und einem hierfür entwickelten OGR-Treiber in eine PostGIS- Datenbank überführt. Zur weiteren Verarbeitung und anschließenden Präsentation als AdV-konformer ALKIS-WFS oder zur Darstellung einer Liegenschaftskarte sind zahlreiche weitere Schritte nötig. Anhand der Umsetzung im LVermGeo RP wird der Workflow gezeigt und die Möglichkeiten zur Anwendung präsentiert. Zudem werden weitere Entwicklungen präsentiert, wie beispielsweise die inkrementelle Aktualisierung der Liegenschaftskarte. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/A8US8F/
GeoPandas - als Tool zur Basiskartenaktualisierung (fossgis2025)
Die Grundlagenkarte der Stadtwerke München ist eine Sammlung von Daten aus verschiedenen Quellen wie amtlichen Daten und eigenen Erhebungen. Sie umfasst ca. 14.000 km² und wird mit PostGIS verwaltet. 2024 wurden die ETL-Prozesse auf eine Open Source Lösung basierend auf Python und GeoPandas migriert, um die Flexibilität und Performance zu erhöhen. Die Transformationen werden auf einem Kubernetes-Cluster ausgeführt, wodurch der Import von mehreren Tagen auf 6 Stunden reduziert werden konnte. GeoPandas - als Tool zur Basiskartenaktualisierung Markus Gruber, Markus Albrecht Die Basiskarte (GEOBASISDATEN) der Stadtwerke München ist eine Vermengung von verschiedensten Datenquellen, welche den Bedürfnissen des Netzinformationssystems entsprechen. Hauptsächlich besteht die Basiskarte aus amtlichen Daten (ALKIS, DFK, …) vom Staatlichen Vermessungsamt, aus Zulieferer Daten von Fremdfirmen, OpenData oder selbst erfassten Daten der Fortführung und Planung der Stadtwerke München. Die Daten werden in unterschiedlichsten Formaten geliefert (XML, SHAPE, CSV) und werden erst in vorgelagerten PostgreSQL Schema und von diesen in das PostgreSQL Ziel Schema BK importiert. Die Basiskarte der SWM beinhaltet eine Fläche von ca. 14.000 qkm. Das Datenmodell wurde für den Anforderungen der SWM entwickelt, es enthält 67 Tabellen und ca. 30 Mio. Objekte. Sie ist die Datenbasis im Netzinformationssystem, in QGIS Anwendungen oder in Java REST Schnittstellen wie der Adress-Service. Der Vollimport wurde in der Vergangenheit mit verschiedensten ETL Tools aus dem Open Source oder kommerziellen Bereich mehr oder weniger zufriedenstellend durchgeführt. Anfang 2024 erfolgte in nur drei Monaten die Migration der bestehenden ETL Transformationen vom Kaufprodukt hin zur Open Source Python / GeoPandas Lösung, mit dem Ziel, wesentlich mehr Flexibilität und Performance zu gewinnen. Die Transformationen müssen in einer komplexen Prozesskette seriell, oder wenn möglich, parallel ausgeführt werden, so dass ein performanter Import mit allen Abhängigkeiten und Prioritäten erfolgreich durchgeführt werden kann. Mittels der der Open Source Python-Bibliothek Dask werden diese Aufgaben für paralleles und verteiltes Rechnen sichergestellt. Dask ist einfach zu verwenden und im Python Code einzubinden. Die Ausführung der Transformationen erfolgt auf der Open-Source Kubernetes Cluster, welcher on premise bei den SWM betrieben wird. Aufgrund der Skalierbarkeit ist es uns gelungen den bisherigen Import Prozess der Basiskarte von mehreren Tagen auf 6 Stunden zu reduzieren. Aufgrund der hohen Flexibilität von GeoPandas können jetzt neue Anforderungen im Bereich von Geo-Daten Schnittstellen oder Auswertungen problemlos implementiert werden. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/ZVWA9T/
Keine Angst vor der GeoInfoDok 7 - 3A-Datenverarbeitung mit PostNAS (fossgis2025)
Eine Reise durch die Geoportale Deutschlands (fossgis2025)
25. Jahre FOSSGIS e.V. - eine Zeitreise durch das Vereinsleben (fossgis2025)
Die AG-25 hat sich überlegt einen Vortragsblock für den Eröffnungsblock zu organisieren, in dem einige Mitglieder Erinnerungen, Erfahrungen oder Highlights aus der Vereinsarbeit teilen. Angelehnt ans Lightningtalk-Format wird ein Feuerwerk aus 25ig Jahren FOSSGIS e.V. gezündet, untermalt mit Geschichten, Bildern und Fotos. Im Beitrag sollen verschiedene Mitglieder und Aktive aus dem FOSSGIS e.V. Aktivitäten, Highlights, Erinnerungen, Erfahrungen, Geschichten aus der Vereinsarbeit teilen. Angelehnt ans Lightningtalk-Format wird ein Feuerwerk aus 25ig Jahren FOSSGIS e.V. gezündet, untermalt mit Geschichten, Bildern und Fotos. ### Ziel des Vortrags - den FOSSGIS e.V. präsentieren - Aktivitäten des FOSSGIS e.V. präsentieren - auf das 25. Jubiläum hinweisen - neue Menschen gewinnen mitzuwirken Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/YWSPKY/
25. Jahre FOSSGIS e.V. - eine Zeitreise durch das Vereinsleben (fossgis2025)
Keynote und Begrüßung (fossgis2025)
Keynote und Begrüßung (fossgis2025)
Begrüßung durch den Parlamentarischen Staatssekretär des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Josef Hovenjuergen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Josef Hovenjuergen wird die Teilnehmenden begrüßen und einen Keynotevortrag halten. Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/CLP393/
Eröffnung (fossgis2025)
Feierliche Eröffnung der Konferenz durch Vertreter des FOSSGIS e.V. mit wertvollen Hinweisen zum Ablauf und der Organisation. - Jörg Thomsen - Eröffnung der Konferenz 2025 in Münster durch den Vorsitzenden des FOSSGIS e.V. - Grußworte und Organisatorisches zur FOSSGIS 2025 - Ankündigung der Highlights und Keynotes der diesjährigen Veranstaltung Licensed to the public under https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ about this event: https://pretalx.com/fossgis2025/talk/KYBVS8/
Eröffnung (fossgis2025)
QNAP NAS unter voller Kontrolle (clt25)
Linux-PCs für die Ukraine (clt25)
Seit etwa einem Jahr gibt es ein Team aus Angehörigen der BeLUG und der Ukraine-Hilfe Berlin, welches damit befasst ist Hardwarespenden zu sammeln und in die Ukraine zu liefern. Die PCs und Laptops werden mit Debian- oder Fedora-Linux ausgestattet und dann übergeben. Bei dem Vortrag wird es um unseren Hintergrund, die Aktivitäten und die praktische Umsetzung der automatisierten Installation gehen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2025/de/programm/beitrag/263
25 Jahre später verschlüsselt Johnny immer noch nicht (clt25)
Linux-PCs für die Ukraine (clt25)
QNAP NAS unter voller Kontrolle (clt25)
Die großen NAS-(network attached storage)-Hersteller sind berüchtigt für immer wieder auftretende Sicherheitslücken in deren Standard-Software. Trotzdem ist die spezialisiertere Hardware interessant und hat zumindest in der Gerätegröße und auch den hotplug-Laufwerksschächten einen Vorteil gegenüber einem selbstbau-Projekt. Im Vortrag möchte ich zeigen, wie ich ein QNAP NAS vollständig übernommen habe, sodass von der Herstellersoftware nichts mehr auf dem Gerät übrig ist, sondern alles nach dem Boot-ROM der CPU mit freier Software läuft. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2025/de/programm/beitrag/183
25 Jahre später verschlüsselt Johnny immer noch nicht (clt25)
Der Artikel "Why Johnny can't encrypt" aus dem Jahr 1999 zeigte einige Probleme mit der Verschlüsselungssoftware PGP auf. Heute gibt es ähnliche Probleme und weder PGP noch GnuPG haben eine größere Verwendung gefunden. Ich möchte im Vortrag erklären, warum dies so ist und welche Werkzeuge stattdessen zeitgemäß sind. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2025/de/programm/beitrag/351
Lightning Talks (clt25)
Lightning Talks (clt25)
13 Jahre CMS Garden: Von der Saat zur digitalen Blüte (clt25)
Wir lieben Open Source. Die unglaubliche Kraft und Geschwindigkeit von kollaborativer Softwareentwicklung haben Auswirkungen auf jeden beitragenden Menschen. Wir haben etwas gemeinsam: Jedes Open-Source-Content-Management-System ist bestrebt, seine Fähigkeiten zu verbessern, seine Community zu vergrößern und die Anzahl der Installationen zu erhöhen. Mancher mag denken, wir seien Konkurrenten. Das mag vielleicht auch stimmen, wenn man es so sehen möchte. Aber die eigentliche Konkurrenz sind die Marketing- und Vertriebskräfte von proprietärer Software. Sie können das Blaue vom Himmel versprechen, und mangels Benchmarks lässt sich das Gegenteil manchmal nur schwer beweisen. Open-Source-Software andererseits kann nur die Wahrheit versprechen. (Denn will man hier eine Falschbehauptung nachweisen, hat man alle Informationen sofort zur Hand.) Dadurch sind Aufrichtigkeit und Selbstkritik fester Bestandteil jeder Open-Source-Community. Unterschiedliche Communities verfolgen ein gemeinsames Ziel. Miteinander? Und das soll gehen? Aller Anfang war schwer und trotzdem sind wir die Reise angetreten und haben schwierige Wetterphasen gemeinsam gemeistert. Ich lasse euch teilhaben an unseren Unwettern, Trockenphasen und der Freude über die Früchte gemeinsamer Arbeit. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2025/de/programm/beitrag/243
Grundschutz für daheim (clt25)
Die Gefährdungslage verschlechtert sich gefühlt kontinuierlich. Im Netz lauern Verschlüsselungstrojaner und andere Vagabunden auf einen, physisch für das Zuhause drohen zunehmend Großschadenslagen. Der Gesetzgeber und die Industrie hat für Kritis und andere Industriefelder Managementsysteme vorgeschrieben um den Herausforderungen von Misskonfiguration über Fehlbedienung bis Angriff und Katastrophe Herr zu werden. Aber ist mein zu Hause nicht meine eigene Kritis? Was passiert wenn die Hütte abfackelt, weggespült wird oder ein intergalaktischer Bösewicht mit einer EMP genau die EDV in meinem Arbeitszimmer röstet. In dem Vortrag wird der Themenkomplex um Grundschutz und ISO-Normen zu EDV-Anlagen vorgestellt und als ersten Schritt schauen wir uns - dem Zeitgeist der Krisen und Großschadenslagen entsprechend - das Notfallmanagement an. Es werden die wichtigsten Assets aufgelistet, die Risiken bewertet und Restore- und Recoverymaßnahmen aufgeplant. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2025/de/programm/beitrag/350
The power of community: A guide to community-driven UX (clt25)
Fostering a relationship with the community is a special task – and it does not end with the development or code contributions. Open Source not only means community development – it means a certain level of openness and trust between the product and the users. With technologically complex products the path of collaboration goes beyond the development: the whole user experience is intertwined with a feedback – improvement – repeat cycle. At Checkmk, a community-driven approach is ingrained in our DNA. What started as a bunch of scripts for easy setup of a Nagios based monitoring environment, evolved – driven by user demand and feedback – into a fully fledged monitoring solution that is easy to set up and maintain. There are different ways of cooperation for different tasks that makes our work together with the community efficient and successful: be it surveys, user tests with specialized software, interviews or an informal cup of coffee in our Munich office. Our UX Lead Tanja will share insights from the Notifications project on how we have turned user feedback into a culture of collaboration to develop better interfaces with our users - and how you can do the same. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2025/de/programm/beitrag/276
Open-Source-Software BSI-Grundschutzfähig machen (clt25)
SSH-Anmeldung mit GnuPG und SmartCards (clt25)
Die Secure Shell SSH gehört zu den wichtigsten Werkzeugen der Systemadministration. Von der Sicherheit unserer SSH-Accounts hängt demnach eine Menge ab. Wir werden im Vortrag sehen, wie die Public-Key-Authentifizierung funktioniert und warum wir sie gegenüber der Passwortauthentifizierung bevorzugen sollen. Zudem betrachten wir einige Fallstricke, die es in der Praxis bei der Aufbewahrung unserer SSH-Schlüssel zu beachten gilt. Der praktische Teil des Vortrags zeigt, wie sich SSH-Schlüssel im GnuPG-Schlüsselbund hinterlegen lassen und welche Vorteile dies gegenüber klassischen Key-Files im Home-Verzeichnis bietet. Zudem werden wir sehen, wie wir mit diesem Setup unsere SSH-Schlüssel auf SmartCards oder USB-Crypto-Dongles wie YubiKey, Nitrokey & Co. auslagern können und sie damit nicht mehr auf Endgeräten speichern müssen. Hierbei handelt es sich um keine Raketenwissenschaft, sondern lediglich die Verknüpfung etablierter Techniken. Der Vortrag soll zudem zum nachdenken anregen, ob unsere bestehenden SSH-Schlüssel ausreichend sicher abgelegt sind. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://chemnitzer.linux-tage.de/2025/de/programm/beitrag/336