
carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben
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#69 Ex-Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg: Wie man aus Schlechtem etwas Gutes machen kann.
Unser heutiger Gast war von 1983 bis 2016 Oberrabbiner der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller erzählt er aus seinem bewegten Leben und erklärt uns die Basics seiner ungewöhnlichen Tätigkeit. Wir erfahren, was einen Oberrabbiner von einem Rabbiner unterscheidet. Warum „gefragt werden“ zur Job-Description gehört und warum Rabbiner eigentlich auch immer Influencer sind. Im Gespräch mit Daniela erklärt Paul Chaim Eisenberg, warum Menschen zu helfen, das Allerwichtigste im Leben ist, und wie man aus schlimmen Situationen auch immer etwas lernen kann und so die Dinge vielleicht auch zum Guten wenden kann.Außerdem hält der ehemalige Oberrabbiner der Kultusgemeinde Wien ein Plädoyer fürs Brückenbauen – zwischen Nationen, Religionen und zwischen Menschen. Das oberste Ziel lautet, den Weg zum anderen immer offen zu halten. Außerdem gibt es eine kleine Lektion in Sachen Lebenssinn: Wie kann ich glücklich werden? Und als Bonus hören wir noch den einen oder anderen Witz – denn Herr Chaim Eisenberg ist definitiv ein Freund des gepflegten Humors. Sein tägliches Ritual ist es, kein Ritual zu haben. Und sein Lieblingssatz stammt von seinen Eltern. Die haben ihn folgendermaßen beschrieben: „Er ist wild, aber nicht schlimm.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#68: Female-Balance-Expertin Lisa Müller: Wie Ernährung den weiblichen Zyklus beeinflusst!
Die Person Lisa Müller ist nicht ganz leicht zu beschreiben. Die gebürtige Niederösterreicherin lebt – nach längeren Aufenthalten in New York, auf Hawaii, in Cornwall und Berlin – heute an der französischen Küste. Sie ist Tänzerin, Köchin, Matcha-Zeremonien-Meisterin und eine Expertin auf dem Gebiet Female Balance. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye zeigt Lisa auf, wie man durch bewusste Ernährung Einfluss auf den weiblichen Zyklus nehmen kann. Mit dem richtig zubereiteten Essen kann man nämlich Symptome – wie Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Depressionen – mindern und die vier Zyklusphase bewusster wahrnehmen. Sie erklärt genau, was der weibliche Körper in welcher Phase braucht. So hat die Frau zum Beispiel in der ersten Phase nach der Menstruation mehr Energie – mehr Feuer. Da ist Rohkost eine gute Idee, ebenso wie Salate, Smoothies – alles, was Energie gibt. Weiters erfahren wir, warum Frauen einen 28-Tage-Zyklus haben, der Mann wiederum einen 24-Stunden-Zyklus. Wer sein Wissen in Richtung Female Balance vertiefen möchte, sollte sich den Bestseller „WomanCode“ von Alisa Vitti zu Gemüte führen. Außerdem in dieser Folge: Alles, was du schon immer über Matcha-Tee und Matcha-Zeremonien wissen wolltest und nie zu fragen gewagt hast. Und Lisa, die den ersten „Active Food“-Store im Berlin Headquarter von Adidas geführt hat, erzählt uns mehr über ihr „Active Food“-Konzept: Wie ernähre ich mich als sportlich aktiver Mensch am gesündesten? Worauf muss ich achten? Was tut mir gut? „Active Food“ ist, wie der Name schon andeutet, „Food that is still active“ – also nicht lange verkocht, nicht frittiert, sondern gerne roh, fermentiert, gebacken, geröstet. Am Schluss hält Lisa dann auch noch eine Lobrede auf die Schokolade. Für diese müssen wir wohl eine weitere Podcast-Session reservieren. Lisas tägliches Ritual ist eine Matcha-Zeremonie in der Früh. Ihr Lieblingszitat kommt aus Paulo Coelhos Bestseller „Der Alchimist“: „Wenn du etwas ganz fest willst, dann wird das Universum darauf hinwirken, dass du es erreichen kannst.“Viel Spaß bei diesem Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonder darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

#67 Hormonpapst Johannes Huber: „Ohne Kalorien ins Bett, dann recycelt der Körper über Nacht.“
Dem österreichischen Mediziner und Theologen Dr. Johannes Huber ist mit seinem Ratgeber „Der holistische Mensch“ ein Bestseller gelungen. Nun hat der „Hormonpapst“ mit seinem neuen Buch „Die Anti-Aging Revolution: Spielend schlank. Länger jung“ nachgelegt. Darin widmet er sich unter anderem dem Intervallfasten und zeigt, wie man es im Alltag richtig umsetzt. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller erläutert Dr. Huber, wie wir durch weniger Essen Regenerationsmechanismen in Gang setzen können. So reduzieren wir den Verschleiß im Körper und induzieren zugleich Überlebensstrategien, die die Evolution zusammen-gebastelt hat. So ist beispielsweise unser Organismus aus der Steinzeit gewohnt, in der Früh Insulin gut zu verarbeiten, weil unsere Ahnen morgens eher etwas zum Essen gefunden haben. Zudem weiht uns der Professor in die Geheimnisse der Chronobiologie ein. Unser Leben ist an die Erdrotation angepasst. Ein entscheidender Abschnitt unseres 24-Stunden-Tages ist die Zeit um Mitternacht, weil da ein Wachstumshormon aus der Hypophyse freigesetzt wird. Dieses Hormon ist ein geschickter Regenerator. Es regeneriert unsere Organe und Zellen. Je niedriger unser Blutzuckerspiegel und unser Insulinspiegel zu dem Zeitpunkt sind, desto mehr Wachstumshormone werden freigesetzt.Im Gespräch mit Daniela erklärt Professor Huber, dass es sinnvoll ist, acht Stunden vor Mitternacht nichts mehr zu essen, weil die Hypophyse so auf „Idealtemperatur“ läuft. Damit sind wir mitten im Thema Intervallfasten. Wir lernen, dass Kohlenhydrate morgens kein Problem sind. Im Gegenteil, unser Gehirn braucht Kohlenhydrate zum Arbeiten. Wir erfahren, welche Nahrung gut für den Darm ist – und warum wir alle lernen sollten (ein bisschen) zu fasten. Stichwort: Dopaminfasten. Wenn es uns gelingt, dem Hunger zu widerstehen (es braucht meist nur 2–3 Tage), wird unser Körper es uns danken. Denn dann kann er sich viel besser regenerieren – und wir altern langsamer. Außerdem hören wir, warum das Hormonsystem der Frau (sie hat drei) viel komplexer ist als das des Mannes (er hat eines). „Würden wir die beiden Hormonsysteme vergleichen“, verrät Dr. Huber, „wäre das der Frau mit einer hochkarätigen Schweizer Markenuhr vergleichbar, während das System des Mannes eher einer billigen Swatch ähnelt.“Und gegen Schluss gibt es noch eine kleine Literatur-Einheit. Wir stellen erstaunt fest, dass in Goethes „Faust II“ das Herandämmern der Demokratie ebenso vorausgesagt wird wie der künstliche Mensch, die In-vitro-Fertilisation, der Düsenjäger, die Abschaffung des Geldes und der Sozialstaat. Johannes Hubers tägliches Ritual ist eine kalte Dusche jeden Morgen. Sein Lieblingszitat stammt aus dem Buch Hiob: „Vita nostra militia est – das ganze Leben ist ein Kriegs-schauplatz.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#66: Glückstrainerin Katharina Mühl: „MUSS ist ein klassischer Glückskiller!“
In dieser Episode dreht sich alles ums Glück. Der Wiener reagiert auf dieses Thema gerne leicht konsterniert und lässt sich maximal zur Aussage: „Das Glück is a Vogerl!“ hinreißen. Wobei natürlich stimmt, dass das mit dem Glücklichsein so eine Sache ist. Rein evolutionär betrachtet, sind wir nämlich nicht darauf programmiert. Darwins gern bemühter Sager zum Thema lautet: Survival of the Fittest, nicht Survival of the Happiest. Für unsere Vorfahren war es wichtiger, sich gefährliche Dinge – wie Säbelzahntiger – zu merken, als sich über die Süße von Walderdbeeren zu freuen. Mittlerweile haben viele von uns aber das Glücklichsein verlernt – und deshalb haben wir Katharina Mühl eingeladen. Sie ist Glückscoach und Mentalberaterin. Und sie hat für uns jede Menge Glücksrezepte in den Podcast mitgebracht. Danke dafür, Katharina! Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye unterscheidet die Wienerin vorerst zwischen Glück haben und glücklich sein, und erklärt, warum das Wort „muss“ ein klassischer Glückskiller ist. Sie hält ein Plädoyer für das Schreiben eines Glückstagebuchs (5 Minuten pro Tag reichen!) und weiß, weshalb Ärger stets zu einem Tunnelblick führt, der kreative Lösungen verhindert. Und Katharina zeigt uns, wie wir aus diesem Schlamassel wieder herauskommen. Wie es uns gelingt, dass sich eine blöde Situation zum Guten wendet. Außerdem erfahren wir, warum das Wörtchen „wie“ so viel Power hat, wieso wir uns im Grunde genommen nur mit uns selbst vergleichen sollen (lieben Gruß ans Social-Media-Universum) und wie wir in den Glückskreislauf (das Geheimnis des 3:1-Glücksquotienten) einsteigen können.Außerdem in dieser Folge: Was wir von Pippi Langstrumpf fürs Leben lernen können, wie wir der „Wenn-dann-Falle“ entkommen und warum wir Glück am ehesten in den kleinen Dingen finden. Kleiner Nachtrag: Glück liebt das Tun! Also raus aus der Komfortzone, liebe Hörerinnen und Hörer! Oder wie Katharina sagen würde: „Unsere Ziele dürfen uns gerne auch mal Angst machen – sonst sind sie zu klein gewählt.“Katharinas tägliches Ritual ist ein gesundes Frühstück morgens. Ihr Lieblingszitat kommt von Konfuzius. Der hat gesagt: „Wenn du immer glücklich sein willst, dann musst du dich oft verändern.“Viel Spaß bei diesem Podcast. Wer Katharina einmal live erleben will, kann sich auf ihrer Homepage (glueckskompetenz.at) zu einem Glückscoaching anmelden oder einfach mal bei einem Workshop von „Sonnentor“ vorbeischauen. Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonder darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

#65 Psychiater Pablo Hagemeyer: „Wie gehe ich am besten mit einem Narzissten um?“
Dr. Pablo Hagemeyer ist Psychiater, Psychotherapeut und bekennender Narzisst. Er ist in Weilheim in Oberbayern daheim und hat ein Buch namens „Gestatten, ich bin ein Arschloch“ geschrieben. Darin erklärt er, wie man Narzissten entlarven und ihnen Paroli bieten kann. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller erfahren wir vom Spiegel-Bestseller-Autor, dass man zwischen guten und bösen Narzissten unterscheiden muss. Zuerst einmal muss man aber lernen, wie man sie erkennen kann. Ein Thema, das alle Narzissten gemeinsam haben, ist eine überzogene Selbstwahrnehmung. Man fühlt sich wichtiger, als man tatsächlich im großen Ganzen da draußen ist. Thema: scheinbare Wichtigkeit und tatsächliche Wichtigkeit. Im Gespräch mit Daniela werden Muster aufgezeigt, die Narzissten anwenden, um sich Vorteile zu verschaffen. Narzissten können wahnsinnig gut manipulieren, sie setzen die Technik der Suggestion ein und sind oft äußerst charmant. In einer Beziehung führt das rasch zu einer Ungleichheit und einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber dem Narzissten. Ein narzisstischer Partner wird versuchen sein Gegenüber von seiner Umwelt (Freundeskreis, Familie) zu isolieren. Im Job – wenn beispielsweise der Boss narzisstische Züge zeigt – und von emotionalen Verletzungen bis hin zum Mobbing. Wobei Männer hier eher direkt zur Sache gehen, während Frauen die Variante „ums Eck“ bevorzugen.Das Wort Narzisst leitet sich vom griechischen Wort Narkose ab. Und ähnlich wie bei einer Narkose, sind wir erst einmal betäubt, wenn wir es mit einem Vertreter dieser Spezies zu tun bekommen. Dadurch sind wir nicht in der Lage aktiv zu handeln, sondern können nur reagieren. Der wohl größte Narzisst, der derzeit in der Öffentlichkeit operiert, ist US-Präsident Donald Trump. Der bayerische Psychiater und Psychotherapeut zeigt im Podcast auf, wie man sich am besten gegen Narzissten wehren kann (klare Stopp-Signale, Grenzen setzen …) und was man tun kann, wenn mein Partner narzisstische Züge zeigt. Denn Narzissmus ist nicht nur negativ (Narzissten sind sehr leidenschaftlich, selbstbewusst und gerne mal im Sternzeichen Skorpion geboren) – aber man muss wissen, welche Dosis gut für einander und die Umwelt ist. Und Narzissmus ist heilbar. Wie, erfahren wir in diesem Podcast. Viel Vergnügen! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#64: Biobauer Marcus Gruze: „Wenn ich etwas ändern möchte, muss ich mich selbst ändern.“
Marcus Gruze lebt und arbeitet am Längsee in Kärnten. Dort produziert er Biowein (ohne chemische und technische Interventionen) und betreibt eine kleine Landwirtschaft. Um ein Haar wäre aber alles anders gekommen: Denn während eines längeren Aufenthalts in Neuseeland verliebte er sich in das Land, die Leute und den Weinanbau – und hätte fast am anderen Ende der Welt ein Restaurant übernommen. Doch Marcus entschied sich für die alte Welt, die alte Heimat. Heute lebt er mit seiner Partnerin Uta am Weingut Georgium in St. Georgen und freut sich schon über Besuch. Bei Marcus gibt es nämlich nicht nur Biowein, Cider und Schinken zu kaufen – man kann im Georgium (georgium.at) auch ein Zimmer mit wunderschönem Ausblick auf den Längsee beziehen und die Seele baumeln lassen.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät der Kärntner, wie ein Nachmittag am Speaker’s Corner im Hyde Park sein Leben für immer verändert hat. Der biodynamische Landwirt hat sich seitdem ein Ziel gesetzt: Lebens- und Genussmittel in einer Qualität zu produzieren, die uns nicht nur (er-)nähren, sondern auch guttun. Die Art und Weise, wie er anbaut, ist sehr speziell. Es ist eine ständige Kommunikation mit Umwelt, Pflanzen, Boden. Er erlernt quasi eine neue Sprache. Für ihn ist das Leben ein Fluss – panta rhei –, wichtig ist, ins Tun zu kommen. Und das funktioniert am besten, wenn man nicht ausbeuterisch agiert. Das Zauberwort heißt Zyklus. Darauf baut die Kreislaufwirtschaft auf, denn nur in einem funktionierenden Kreislauf fließt alles ineinander. Wenn Marcus über Wein redet, dann klingt das so: „Wein ist ein Lebewesen. Da sind Hefen, Bakterien, chemische Auseinandersetzungen, die sich ineinander verlieben. Im Wein ist das ganze Leben drinnen, der gesamte Kreislauf.“ Und vom Wein können wir laut dem Biowinzer auch fürs Leben lernen: „Es geht nicht um Business. Es geht um das Selbst-Reifen. Es geht darum, eine Aufgabe zu haben, an der man wachsen kann. Es geht darum, sich bewusst zu machen, dass man manchmal durch Verzicht reicher wird als durch Konsum.“ Die besten Lehrmeister sind für den begeisterungsfähigen Biobauern übrigens Ameisen und Bienen. Ups, fast vergessen: Tägliches Ritual hat Marcus keines, er meditiert aber gerne. Und sein Lieblingszitat stammt übrigens von ihm selbst: „Was wäre das Leben ohne Wein?“ Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns sehr darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

#63 TV-Stimme Chris Lohner: „Liebe hat kein Ablaufdatum.“
In Österreich ist sie fixer Bestandteil der Fernsehgeschichte: TV-Freunden ist sie dank ihrer Gastspiele in der Kultserie „Kottan ermittelt“ ein Begriff, und Reisende kennen Sie als die Stimme der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Chris Lohner ist Gast und Stimme dieser Episode. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller thematisiert die Wienerin, warum eigentlich (fast) nur Dinge, die man nicht kaufen kann, zu einem guten Leben beitragen. Die Moderatorin versucht stets ein „Jetzt-Mensch“ zu sein und betreibt jeden Morgen Seelenhygiene, indem Sie den vorigen Tag Revue passieren lässt. Eine ihrer Schwächen sind übrigens Süßigkeiten – wie sie ihr erfolgreich begegnet, erklärt Chris im Podcast. Außerdem spricht sie sich ganz stark dafür aus, dass man danach trachten sollte, sein Talent mit dem Beruf zu vereinigen. Es scheint der einzige Weg zu sein, um auf lange Sicht nicht unglücklich zu werden. Im Gespräch mit Daniela werden die aktuelle Mode, die Rolle der Frau in der modernen Gesellschaft und die Sache mit der Liebe genauer erörtert. O-Ton Chris Lohner: „Ich glaube nicht, dass man sehr oft große Lieben hat. Liebe ist immer ernst. Sie hat kein Ablaufdatum. Sie ist kein Privileg der Jugend oder des Alters. Sie ist ein zeitloses Gefühl, das man nicht künstlich erzeugen kann.“ Worauf man mehr Einfluss hat, ist der Freundeskreis. Und der „gehört regelmäßig „gepflegt“, wie Frau Lohner es formuliert. Die Journalistin ist der Meinung, dass man verpflichtet ist, der Welt etwas zurückzugeben, wenn man selbst ein gutes Leben führen darf. Deshalb engagiert sie sich seit 20 Jahren für „Licht für die Welt“. Ganz wunderbar ist auch ihre Anekdote mit dem Dalai Lama, als die beiden einen ganzen Nachmittag wartend verbrachten – auf ein TV-Team des ORF, das einfach nicht kam. Am Schluss verrät die Grande Dame der Fernsehstimmen noch ihr Lebenselixier: „Nimm dich selbst nicht zu erst. So lange du über dich lachen kannst, bist du auf Kurs.“ Chris Lohners tägliches Ritual ist das Frühstück – bestehend aus zwei Toasts mit Butter und Marmelade sowie Kaffee. Am Wochenende gibt’s noch ein Ei dazu. Und ihr Lieblingszitat ist die Goldene Regel, die auch im Buddhismus angewandt wird: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#62: Philosophin Rebekka Reinhard: „Lebe jeden Tag so, als wäre es dein erster.“
In dieser Episode begeben wir uns mit der Philosophin und Bestsellerautorin Rebekka Reinhard auf eine Zeitreise, und zwar zum Ursprung der Begriffe „Talent“ und „Glück“. Was genau ist Talent? Wie finde ich mein Talent? Und wie pflegt man sein Talent, wenn man es denn schon mal gefunden hat? Für Rebekka ist Talent „immer ein Geschenk, ein Geschenk Gottes bzw. der Natur“. Und etwas Magisches: „Etwas, mit dem man andere Menschen berühren kann.“ Die Kunst, damit richtig umzugehen – erfahren wir –, liegt darin, sich die Leichtigkeit und die Verspieltheit zu bewahren, die im Umgang mit einem Talent nötig sind. Nur so können uns Flügel wachsen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erläutert die Münchnerin weiter, warum es bei der Entwicklung eines Talents essenziell ist, ein Meta-Ziel zu haben. Eine Idee vom Endpunkt der Reise. Wichtig sei auch, unsere Talente in der Arbeit einzusetzen. Wenn man bedenkt, wie viel Zeit und Kraft wir in unserem Leben im Job verbringen, wäre alles andere eine Zeitverschwendung. Wir lernen den Begriff „Glücksparadox“ kennen (je mehr wir dem Glück nachjagen, desto unglücklicher werden wir). Rebekka gibt diesbezüglich zu bedenken: „Der Zeitgeist suggeriert uns, unser Leben müsste aus einer ununterbrochenen Kette von Höhepunkten bestehen. Dieser Maximierungsdruck macht uns zu Glücksjunkies.“ Davon sollten wir uns rasch distanzieren und befreien.“ Dann wäre da noch die Sache mit dem Vergleichen: Sie markieren das Ende des Glücks und den Anfang der Unzufriedenheit. Wie man dies umgeht, verrät die TEDx-Rednerin ebenfalls im Podcast. Weiters plaudern wir über die „Lehre vom Mittleren“ (shout out an Aristoteles) – die Mitte zwischen Verschwendung und Geiz ist beispielsweise Freigiebigkeit – und bringen so etwas Balance in unser Leben. Außerdem befassen wir uns mit dem Horaz-Sager „carpe diem“ (dem wir unseren Magazin- und Podcast-Titel verdanken) ganz genau und erkennen, dass wir jeden Tag wie unseren ersten betrachten sollten. Mit der Neugier und dem Welteroberungshunger von kleinen Kindern – mit der gleichen Form von Achtsamkeit, Wachsamkeit und Vorurteilslosigkeit. Und im Finale widmen wir uns den Stoikern, den Lebenskunstphilosophen für schlechtere Zeiten. Sie unterscheiden zwischen drei Prinzipien: dem Guten, dem Schlechten und dem Gleichgültigen. Gut ist, was ich an Gutem in die Welt bringe; schlecht ist, womit ich den Menschen und der Welt schade; gleichgültig ist alles, was aus der Welt auf mich zukommt. Denn ich habe in Wahrheit keine Möglichkeit, es zu ändern. Wenn ich also glücklich sein will, sollte ich mich auf das Gute konzentrieren und es in die Welt tragen. Diese drei Säulen, auf welche die Münchner Philosophin ein gelingendes Leben aufbaut, lauten: Liebe, leggerezza (Leichtigkeit) und Gegenwärtigkeit.Ups, fast vergessen: Rebekka beginnt – als tägliches Ritual – jeden Tag mit Musik und starken Beats. Ihr Lieblingszitat stammt vom Existenzphilosophen Søren Kierkegaard. Sie hat es sogar in ihren Schlüsselanhänger eingraviert: „Zu existieren ist eine Kunst.“ Viel Spaß bei diesem Podcast. Er wurde von Organics by Red Bull gesponsert. Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns sehr darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

#61 Kabarettistin Nina Hartmann: „Man kann einem Kind keinen größeren Gefallen tun, als ihm die Welt zu zeigen.“
„Sie ist die lustigste Tirolerin seit Hansi Hinterseer“, steht auf ihrer Homepage. Geboren in Rum, aufgewachsen in Telfs und bereits in jungen Jahren dem Ruf der großen Welt gefolgt – in Form einer Model-Karriere – ist Nina Hartmann heute als Kabarettistin und Schauspielerin im Alpenland erfolgreich. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät die sympathische Tirolerin, wo sie ihre Batterien wieder auflädt, wie sie Kraft aus dem Alleinsein („Me Time“) schöpft und warum sie das Model-Business nie todernst genommen hat. Eine wichtige Lektion des Lebens (im Job und privat) war für sie, dass Dinge dazu neigen, erst dann zu dir zu kommen, wenn du bereit bist, sie loszulassen. Nina ist sich sicher, dass es wichtig im Leben ist, eine Aufgabe für sich zu finden – ein Ziel, in dem man sich entfalten kann. Und niemals aufgeben. Nach Niederlagen wieder aufstehen, Staub abklopfen, Krönchen richten und weitergehen. Punkten kann man bei der quirligen Tirolerin übrigens immer mit Humor. Die Kunst, über sich selbst lachen zu können, kann ihrer Meinung nach gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Und sie ist sich sicher: Es gibt keinen Menschen, der alles abdecken kann. Deshalb ist es wichtig, dass man/frau sich selbst genügt und viel Zeit mit sich allein verbringt, um sich kennenzulernen.Nina tägliches Ritual ist ein Dankbarkeits-Tagebuch. Und ihr Lieblingszitat kommt von Hermann Hesse: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#60: Naturgarten-Expertin Petra Hirner: „Klimawandel im Garten – das kann ich tun!“
Wir Menschen sind nicht wirklich gut darin, komplexe globale Zusammenhänge zu verstehen. Deshalb tun wir uns auch schwer beim Klimawandel. Was wir aber relativ gut überschauen können, sind kleine Systeme, zum Beispiel einen Garten oder Balkon. Genau das war der Ausgangpunkt für diese Podcast-Episode. Unsere Expertin Petra Hirner ist Landschaftsgestalterin und Beraterin bei der Initiative „Natur im Garten“ in Niederösterreich (https://www.naturimgarten.at/). In ihrem Job hilft sie Hobbygärtnern nicht nur beim Identifizieren von Schädlingen und Pflanzen, sondern weiß auch recht gut, wie sich der Klimawandel auf unsere Gärten auswirkt. Sie schnürt für uns ein einstündiges Inspirationspaket, wie wir mit den veränderten Klimabedingungen am besten umgehen können. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät die Gartenexpertin u. a., warum unsere Gärten ein so großes Potenzial in Richtung Klimaschutz bieten, wieso alte Bäume essenziell fürs Klima sind (ein Baum bietet die Kühlleistung von zehn Klimaanlagen) und zudem einen einzigartig wichtigen Lebensraum für die Tierwelt bieten. Wie lernen, wie man richtig gießt, warum es wichtig ist „vom Behübschungs-Grün zum strategischen Grün“ zu wechseln und wieso Mulchen unserer Gartenerde und deren Bewohnern so guttut. Wir unterhalten uns über das drittwichtigste Nutztier in Österreich (die Biene!) und entwerfen den perfekten bienen- und insektenfreundlichen Garten. Außerdem erfahren wir, warum wir Teile des Rasens in Blumenwiesen verwandeln sollten, lernen, einen Komposthaufen anzulegen, und wissen am Ende dieses Podcasts auch, warum wir beim Kauf von Erde unbedingt auf Torf verzichten sollten. Außerdem gibt’s einen kleinen Tinder-Kurs für Kräuter (wer steigt mit wem gerne in den Topf) und ein Plädoyer für die Vielfalt ( in allen Lebensbereichen). Ups, fast vergessen: Alines tägliches Ritual ist eine kleine Sonnengruß-Yogaeinheit. Und ihr Lieblingszitat kommt vom Dalai Lama. Es passt perfekt für alle, die die Welt ein kleines bisschen verändern wollen: „Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.“ Viel Spaß bei diesem Podcast.Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns sehr darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

#59 Schauspielerin Ursula Strauss: „Ich habe lange gebraucht, um das Wort nein zu lernen.“
Für die möglicherweise beliebteste österreichische Schauspielerin („Revanche“, „Schnell ermittelt“, „Das Sacher“, „Wischen ist Macht“) sind Bewegung und Yoga fundamental, um sich wohlzufühlen und ein glückliches Leben zu finden. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller erklärt Ursula Strauss, wie (-> Lady Macbeth) und wo (auf einer Toilette) sie für sich entdeckt hat, dass Schauspiel ihre Berufung ist (obwohl sie eigentlich gelernte Kindergärtnerin ist) und warum Fehler essenziell sind, um sich zu entwickeln. Die gebürtige Niederösterreicherin unterstreicht, wie wichtig im Moment zu leben gerade in ihrer Profession ist und erklärt, warum Unsicherheit eine notwendige Voraussetzung für ihren Job ist: „Ich glaube, ich habe diesen Beruf gewählt, um ständig unsicher sein zu dürfen.“ Denn aus der Unsicherheit, dem nicht Vorhersehbaren, entsteht in den besten Momenten so etwas wie Magie. Und dann könne man – auch wenn es nur ganz kurz ist – zaubern! Ebenfalls im Podcast genauer untersucht werden: die Kunst, auf Ablehnung positiv zu reagieren, loslassen zu können und die Notwendigkeit im Leben (und im Beruf), in den entscheidenden Momenten Nein zu sagen.Uschis tägliches Ritual ist ein Kaffee morgens. Ihr Lieblingszitat kommt von Nina Simone: „Ich sage dir, was Freiheit für mich bedeutet: keine Angst.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#58: Vanlife-Expertin Aline Bock: „Leave nothing but footprints. Take nothing but pictures.“
Unser Gast beim zweiten „Urlaub daheim“-Special auf carpe diem ist Aline Bock. Die am Bodensee aufgewachsene deutsche Freeride-Weltmeisterin bekam das Reise-Gen von ihrer Mutter mit in die Wiege gelegt. Alines Mama wollte nämlich „immer dahin, wo sie noch nicht war“. Diese Erinnerung war wohl die Initialzündung für Alines Abenteuer- und Reisedrang. Dem kam die Profisportlerin (Freeriden, Snowboarden, Mountainbiken, Surfen) und Filmemacherin schließlich nach – und zwar in Form einer einjährigen Tour in einem Camperbus über die ganze Welt. Ermöglicht durch einen Sponsoringpartner, der sie fragte: Aline, was ist dein Traum? Als Antwort kam spontan: „Ein Jahr im Van dorthin zu fahren, wo sie noch nicht war.“ Der Rest ist Geschichte.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät die sympathische Weltenbummlerin ihre Lieblings-Camperplätze in Österreich, erzählt so manche wilde Anekdote aus ihrem Camperleben, gibt praktische Survival-Tipps für alle Wetterlagen und Bodenbeschaffenheiten und setzt sich dafür ein, dass „Vanlifer“ die Natur wieder mehr achten und mit ihr kooperieren. So lautet ihre Devise fürs Vanlife auch: „Leave nothing but footprints. Take nothing but pictures.“ Außerdem erfahren wir die grundlegenden Dos and Don’ts beim Leben/Urlaub auf vier Rädern. (Wie gehe ich mit Wertgegenständen im Camper um? Wie betreibe ich Mülltrennung? Kann ich nachhaltig einkaufen und kochen? Wie sieht’s aus mit Mülltrennung? Wo darf ich mich hinstellen? Komme ich durch jeden Tunnel? Essenzielle Apps u. v. m.) Eines ist jedenfalls fix, nachdem ihr diesem Podcast gelauscht habt: Danach kann das große Vanlife-Abenteuer losgehen, und ihr könnt dorthin reisen, wo euch Wind, Wellen und Wetter hinschicken. Ach ja, einen letzten kleinen Hinweis hat uns Aline noch mit auf den Weg zu geben: „Gestalte dein Leben so, dass du keinen Urlaub davon brauchst.“ Alles klar? Dann schönen Urlaub!Ups, fast vergessen: Alines tägliches Ritual ist ein guter Cappuccino morgens. Und ihr Lieblingszitat lautet: „Everything happens for a reason. Good things fall apart, so that better things can fall together.“ Viel Spaß bei diesem Podcast.Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns sehr darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

#57 Neurologe Michael Lehofer: „Warum Altern eine Illusion ist“
Manche Menschen sind jenseits der 80 und erstaunlich jung und agil, während durchgestylte 30-Jährige oft so festgefahren in ihrem Leben und ihren Meinungen sind, dass man sie vom Unterhaltungsfaktor her locker durch einen Pappaufsteller ersetzen könnte. Unser Podcast-Gast, der Neurologe und Buchautor Dr. Michael Lehofer, widmet seine Zeit und Energie einem Thema, das uns alle beschäftigt/ uns allen zu schaffen macht: das Altern. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller erklärt er, warum die Idee des Alterns eine Illusion ist und wieso viele Menschen gerade deswegen alt werden, weil sie sich das Alter einbilden. Sie leben nämlich in einer rückwärtsgewandten Lebenshaltung. Junge Menschen hingegen konzentrieren sich auf die Gegenwart. Sie sind interessiert an dem, wie die Welt ist, wollen sie noch kennenlernen. Wenn man sich diese Lebenshaltung bewahrt, so Lehofer, bleibt man jung. Außerdem verrät der Professor, warum dem Altern ein schlechtes Image anhaftet, obwohl wir im Alter viele Dinge tun können, die wir als Junger nicht tun konnten, welche Zutaten die Zauberformel der Jugend unbedingt benötigt, und er unterstreicht die Wichtigkeit von Freunden, weil unser Gehirn ein Sozialorgan ist, das durch soziale Beziehungen wie ein Muskel trainiert wird. Ebenfalls im Podcast genauer untersucht werden: die verbreitete Spezies der menschlichen Energiestaubsauger, was man aus Krisen lernen kann („Krisen sind die größten Lehrmeister.“) und warum Lösungen sich manchmal in Probleme verwandeln können, wenn man versucht Probleme zu schnell aufzulösen.Tägliche Rituale hat Dr. Michael Lehofer. Ein Lebensmotto von ihm lautet: „Ein leidenschaftliches Leben, ist ein Leben, das nicht alles leben will, sondern alles im Jetzt leben will.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#56: Der vegetarische Sternekoch Paul Ivić: „Essen ist die leichteste Art, dein Leben zu verändern.“
Er leitet die vegetarischen Gourmetrestaurants TIAN (in Wien und München), gilt als Querdenker, setzt sich mit Leidenschaft für nachhaltig produzierte Lebensmittel ein und stellt Teamwork über alles. Paul Ivić, der österreichisch-kroatische Wurzeln hat und in Tirol aufgewachsen ist, war von klein auf jemand, dem die Qualität des Essens extrem am Herzen gelegen ist. Dies führte dazu, dass er das Schulessen im zarten Alter von zwölf Jahren verweigerte und die restliche Schule mit fünfzehn. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Österreichs einziger vegetarischer Sternekoch, warum gutes Essen für ihn ganz eng mit Wertschätzung und Geborgenheit verbunden ist, wie man durch das Verändern des Speiseplans auch sein Leben umkrempeln kann und wieso es eigentlich nicht vier, sondern zwölf Jahreszeiten gibt (zumindest fürs Gemüse). Außerdem erfahren wir, warum wir krank werden, wenn wir gegen unsere Überzeugung arbeiten, wie Paul die Schulküche revolutionieren würde und warum die „Harry Potter“-Romane für ihn Weltliteratur sind. Warum der vegetarische Starkoch mit einem Faible für Speckknödel (aber nur, wenn die Mama sie zubereitet) in einem alternativen Universum möglicherweise als Artischocke sein Dasein fristen würde, wieso er bei Maßangaben in Rezeptbüchern regelmäßig in Panik gerät und welchen Einfluss Captain Kirk aus „Star Trek“ auf die Gourmetküche hat – all das erfahren wir in diesem kleinen Podcast. Oops, fast vergessen: Pauls tägliches Ritual ist die Konsumation von zwei, drei Espressos am Morgen. Und sein Lieblingszitat kommt von Reinhold Messner: „Solange wir anderen hinterherlaufen, bleiben wir orientierungslos.“ Viel Spaß bei diesem Podcast.Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns sehr darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

#55 Geruchsforscher Johannes Frasnelli: „Warum wir unseren Partner manchmal nicht riechen können“
Was machen Gerüche mit uns? Was lösen sie in uns aus? Warum riechen manche Dinge gut, andere nicht? Wie viel Parfum sollte man eigentlich benutzen? Und warum ist es so wichtig, dass wir den eigenen Partner riechen können? Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller öffnet der Mediziner und Neurowissenschaftler Johannes Frasnelli die Pforten zum geheimnisvollen Universum der Gerüche. Denn „Schnüffeln“ ist quasi seine Leidenschaft – konkret: die Erforschung des Geruchssinns und dessen umfassende Wirkung auf das menschliche Gehirn. Wir lernen den Proust-Effekt kennen (ein Geruch triggert in uns auf emotionaler Ebene Erinnerungen), erfahren, warum Zitrusgeruch für uns gerne mal angenehm duftet und gerüchteweise sogar die Konzentration fördert. Aber abseits aller Spekulationen ist eines fix: Das Schmecken gibt’s zwar in fünf Varianten – süß, sauer, bitter, salzig und umami (schmackhaft) –, die Wahrnehmung der Aromen aber geschieht allein auf der Ebene des Geruchssinns. Der Südtiroler Wissenschaftler, der an der Universität von Quebec unterrichtet, findet übrigens auch, dass Krankenhausessen einen unverdient schlechten Ruf hat – und erklärt warum. Weiters ist er davon überzeugt, dass wir, wenn wir zu viel Parfum auftragen, unweigerlich unsere Persönlichkeit verlieren. Und wir lernen, warum Körpergeruch etwas wahnsinnig Intimes ist, was der weibliche Eisprung in der Duftwelt auslöst und warum Spermien, die eigentlich nur zur Eizelle schwimmen müssen, mit Riechrezeptoren ausgerüstet sind (das könnte noch zu wichtigen Entwicklungen in Richtung natürliche Verhütungsmethoden führen). Das tägliche Ritual von Johannes ist ein morgendlicher Cappuccino. Und sein Lieblingszitat stammt aus Goethes „Faust“: „Allein bedenkt! Der Berg ist heute zaubertoll, / Und wenn ein Irrlicht euch die Wege weisen soll, / So müsst ihr’s so genau nicht nehmen.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#54 Österreich-Urlaubs-Special mit 1000things-Gründer Jan Pöltner: „Beim Weitwandern lernst du dich so richtig kennen.“
Zum Auftakt der Sommersaison präsentieren wir Teil 1 eines dreiteiligen „Urlaub daheim“-Specials. Als ersten Reise-Experten für Österreich konnten wir Jan Pöltner gewinnen. Er hat die Inspirationsplattform „1000things“ gegründet, die mittlerweile gefühlt die Nummer eins in Sachen „Freizeit- und Urlaubstipps“ für Wien und Österreich ist. Jan selbst hat zu Fuß eine 900 Kilometer lange Weitwanderung von Bregenz nach Wien absolviert – kennt das Alpenland mittlerweile also recht gut. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Jan, wie man den Rucksack perfekt packt (Stichwort: goldene 1/3-Regel), warum man beim Weitwandern ganz viel über sich selbst erfährt, wie man den Jakobsweg in der umgekehrten Richtung bezwingt und warum er nichts davon hält, seinen Urlaub durchzutakten. Außerdem erfahren wir, von welchen Bergen man in Österreich den schönsten Ausblick genießen kann, bei welchen Locations der Familienurlaub mit Kids mit Sicherheit ein Hit wird, wo man in Wien den schönsten Sundowner nehmen kann und wo’s den besten Kaiserschmarrn und das beste Schnitzel gibt. Außerdem: die schönsten Radtouren (Stichwort Wachau & Großglockner), Badeseen mit Karibik-Flair in Österreich und die schönsten Wanderungen. Und wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich auch noch über besondere Kraftorte im Alpenland freuen, über Heurige, bei denen man spritzweinschlürfend in der Hängematte abhängt – und den ultimativen Tipp für Hochzeitsreisende in Austria. Jans tägliches Ritual ist der prüfende morgendliche Blick auf seine Balkonpflanzerl. Sein Lebensmotto lautet: „Wenn es niemand macht, mach es selbst.“Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#53 Lauftrainerin Beatrice Drach: „So läufst du richtig!“
Es hat eines Burnouts bedurft, damit Beatrice – die früher als Führungskraft in der Pharmabranche tätig war – ihre Berufung findet. Sie hat danach auf Lauf- und Personaltrainerin umgesattelt und gilt heute als Koryphäe im Laufbereich. Der perfekte Gast also, um alles zum Thema Laufen zu erfahren. Wir lernen, wie wir durch Laufen unsere persönliche „Me-Time“ finden können, warum die richtige Schuhwahl und Fußgymnastik so wichtig sind, wie wir beim Laufen richtig Atmen und warum auch unser Darm dadurch angeregt wird. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät Beatrice Drach, dass für sie „Messen statt Wiegen“ die beste Methode ist, wenn man etwas für seinen Körper tun und abnehmen möchte. Eine Ernährungsumstellung und Laufen passen da auch gut dazu. Wichtig ist aber, dass man nach dem Laufen mindestens eine Stunde nichts ist, sonst waren alle Bemühungen umsonst. Warum das so ist, und warum Laufen auch dabei hilft, Depressionen vorzubeugen, erzählt sie uns im Podcast. Wir erfahren, warum Yoga und Laufen die ideale Kombi ist, wieso sie auf „Vitamin Sea“ schwört und wie sie mühsam gelernt hat, dass Nein-Sagen nichts mit Egoismus zu tun hat. Im Gegenteil – es ist wertvolle Me-Time und essentiell für unsere seelische Gesundheit. Beatrices täglichen Rituale sind morgens Waden dehnen und abends Lesen. Ihr Lieblingszitat steuert Charlie Chaplin bei: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

#52 Ernährungswissenschaftlerin Philippa Hoyos: „Wir haben den Unterschied zwischen hungrig und durstig verlernt“
Bist du eher säuerlich? Oder hübsch basisch gechillt? Die Mehrheit der westlichen Welt ernährt sich zu säurehaltig. Bewegungsmangel, einseitige Ernährung, Stress, zu wenig Zeit machen uns sauer. Die Ernährungswissenschaftlerin und Entrepreneurin Philippa Hoyos hat sich daher zum Ziel gesetzt, unseren Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Deshalb hat sie ihre Firma „Basenbox“ ins Leben gerufen und produziert dort gesundes basisches Essen für Leute, die keine Zeit haben zu kochen, sich aber trotzdem gesund ernähren wollen. Mittlerweile werden ihre Produkte auch im Supermarkt angeboten. An dieser Stelle gleich ein kleiner Tipp: Am besten in den Tag startet man mit einem Glas Zitronenwasser. Denn die Zitrone ist die Superheldin unter den basischen Lebensmitteln.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Philippa, warum wir unweigerlich an Gewicht zulegen, wenn wir zu viele Säuren aufnehmen, und wie (Basen-)Fasten Luft und Klarheit im Körper schafft. Denn auch unsere Organe können ein Burn-out bekommen, wenn sie ständig belastet werden. Zudem hält sie fest, dass die Gesundheit für sie auf drei zentralen Säulen basiert: Ernährung, Bewegung und Psyche.Das Streben nach einem glücklichen Leben hängt für sie ergo vor allem mit Balance zusammen: „Ein ausgeglichenes Leben funktioniert nur, wenn wir Ausgleich in allen Lebensbereichen schaffen. Unser Körper und unser Geist streben immer nach Balance.“ Außerdem ist sie der Meinung, dass wir den Unterschied zwischen hungrig und durstig verlernt haben. Als einfachstes Ernährungsprinzip gilt für sie: „Eat the Rainbow!“ Sprich: Ganz viel Gemüse in allen Farben am Speiseplan ist nie verkehrt. Philippas tägliches Ritual: der Spaziergang mit ihrem Hund Alfie. Ihr Lieblingszitat kommt von Hippokrates: „Lasse Nahrungsmittel deine Heilmittel sein, und deine Heilmittel sollen deine Nahrung sein.“Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#51 Verhaltensbiologin Elisabeth Oberzaucher: „Lasst uns die Unzufriedenheit umarmen. Sie ist der Antrieb für Innovation“
Für die Verhaltensbiologin der Universität Wien, die man aus der ORF-Comedy-Wissenschaftsshow „Science Busters“ kennt, sind soziales Miteinander, das Abdecken von Grundbedürfnissen und gute Wohnbedingungen Bausteine auf dem Weg zu einem guten Leben. Sie hält aber fest, dass ein gutes Leben in unserer Gesellschaft gerne mit dem Anhäufen von materiellen Gütern verwechselt wird. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun.Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller bricht Elisabeth Oberzaucher eine Lanze für die Unzufriedenheit. Zwar macht sie uns bis zu einem bestimmten Grad unglücklich, sie ist aber auch der Grundstein, der innere Motivator, um Veränderungen herbeizurufen. Und ohne die gibt es nun mal Stillstand. Zudem erklärt uns Elisabeth, warum wir in Sachen Schönheitsideal gerne auf Symmetrien setzen und was die zentrale Fähigkeit unserer Spezies ist.Wir erfahren, warum wir dazu neigen, in Dingen, Gegenständen und in der Natur Gesichter und Formen zu erkennen. Und warum das Wie in der Kommunikation immer wichtiger ist als das Was. Die bekannte Verhaltensbiologin bestätigt also: Kleider machen Leute. Und wir lernen, wie wir wohnen sollten, warum bei der Arbeit Diversität in Teams essenziell ist und warum Großraumbüros keine gute Idee sind. Auf ein tägliches Ritual verzichtet Elisabeth bewusst. Ihr Lieblingszitat stammt von Konrad Lorenz: „Ein guter Tag beginnt damit, eine deiner Lieblingshypothesen über Bord zu werfen.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#50 „Shades-Tours“-Gründerin Perrine Schober: „So entdeckst du wieder das Potential in dir.“
Dieser Podcast ist ein besonderer. Wir feiern ein kleines Jubiläum: Es ist die 50. Episode – und wir haben Perrine Schober zu Gast. Die Wienerin mit französischen Wurzeln hat ein schönes Projekt aufgebaut, das zeigt, wie man Tourismus weiterdenken kann. Mit ihren „Shades Tours“, die es in Wien (und mittlerweile auch in Graz) gibt, darf man eine Stadt aus der Perspektive von Menschen kennenlernen, die schwierigere Rahmenbedingungen im Leben haben. Angeboten werden zweistündige Stadtführungen durch Wien – aber statt Sisi und Hofburg erlebt man ein Alternativprogramm. Denn der Reiseführer für diese Tour ist ein obdachloser Mensch, ein Flüchtling oder ein ehemaliger Junkie. Sie zeigen uns Wien aus ihrer Perspektive. Und wir lernen die Stadt wieder neu kennen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Perrine, warum sie beschlossen hat, als Entrepreneurin Tourismus anders zu denken. Und sie erklärt, wie man lokalen Tourismus und Sozialengagement miteinander verbinden kann. Perrine spricht über Highlights und berührende Momente im Arbeitsalltag und erläutert die Schwierigkeiten und Vorurteile, die einem in diesem Job begegnen. Und sie betont, dass man „den Wert von Arbeit niemals unterschätzen darf“. Mit ihrem sozialen Tourismus-Projekt „Shades Tours“ ist sie bei Trip Advisor übrigens ganz vorne mit dabei. Wer jetzt Lust auf eine Tour bekommen hat oder mehr erfahren will, sollte auf shades-tours.com vorbeischauen. Ein tägliches Ritual gibt es für Perrine nicht. Aber sie versucht, sich zwei Abende in der Woche nur für sich Zeit zu nehmen. Ihr Lieblingsspruch lautet: „Es ist keine Innovation, wenn du nicht ständig Negativstimmen dagegen hast.“Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#49 Künstler und Reiseautor Michael Schottenberg: „Mit Träumen und Visionen kann man die Welt niederreißen“
Der gebürtige Wiener hat sich als Theaterintendant, Regisseur und Schauspieler einen Namen gemacht. Seit neuestem geht er seiner Leidenschaft – dem Reisen – auch beruflich nach. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller erklärt Michael Schottenberg, warum für ihn ein gutes Leben ganz eng mit der Ausübung eines Berufs zusammenhängt, den man liebt. Beruf und Berufung gehören für ihn zusammen. Außerdem bricht er im Podcast eine Lanze für das positive Denken und den Buddhismus. „Man muss einfach an das glauben, was in einem ist und was positiv ist.“Seine Leidenschaft, das Reisen, bringt ihn einem essenziellen Bestandteil seines Lebens näher. Beim Reisen findet er nämlich vor allem eines: Geschichten. Geschichten von Menschen, von Orten, von Dingen. Und die hohe Kunst des Geschichtenerzählens und deren Wert für unser soziales Miteinander haben den österreichischen Künstler immer schon fasziniert. Michaels tägliches Ritual ist es, kein Ritual zu haben. Er gibt aber zumindest zu, dass er täglich aufsteht. Was man, wenn man denn so will, auch als Ritual betrachten kann. Sein Lebensmotto: „Ich bereue gar nichts.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#48 Lockdown-Special mit Fotograf Christian Anderl: „Was braucht man für ein glückliches Leben? Weniger.“
Homeoffice mit Kind, Hund und schwangerer Frau? Das klingt nicht nach der leichtesten Challenge. Der Fotograf und ehemalige Radiomoderator Christian Anderl hat das Beste daraus gemacht und genau diese spezielle Konstellation genutzt, um darüber Tagebuch zu führen. Und zwar auf Facebook. Unter dem Titel „Quarantäne mit Kind“ hat er diese spannende Zeit äußerst unterhaltsam und mit Augenzwinkern festgehalten. Von der Pandemie-Paranoia bis zur Völlerei und einem traumhaften Gedankenaustausch mit der verstorbenen Mode-Ikone Karl Lagerfeld ist alles dabei.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Christian außerdem, weshalb er jetzt mehr als je zuvor dem Minimalismus frönt und warum wir uns nur mit Dingen beschäftigen sollten, auf die wir auch Einfluss haben. Zudem hält er fest, „dass das Leben an sich eine mutige Sache ist und wir am Ende garantiert an die Wand fahren, wenn wir die sichere Variante wählen und 20 Jahre einen Job machen, der uns keine Freude bereitet.“ Außerdem wird über (tatsächliche) Gewichtszunahme und (eigentlich geplante) Ernährungsweisen während der #stayathome-Zeit philosophiert. Christians tägliches Ritual: Er führt ein Dankbarkeitstagebuch. Sein Lieblingszitat lautet: „Do what you love and be nice to other people.“

#47 Snowboard-Olympiasiegerin und Yoga-Lehrerin Julia Dujmovits: „Alles, was man sich vorstellen kann, kann man erreichen“
Die im sonnigen Burgenland geborene Spitzensportlerin hat sich durch ihren Snowboard-Olympiasieg im Parallel-Slalom 2014 in Sotschi in der österreichischen Sportgeschichte einen Ehrenplatz gesichert. Zudem erkämpfte sie sich zwei Silbermedaillen bei Snowboard-Weltmeisterschaften. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller erklärt Julia Dujmovits, wie es zu ihrem spontanen Karriereende während eines Live-Fernsehinterviews kam und womit sie heute ihre Brötchen verdient: nämlich als Yoga-Lehrerin und Entrepreneurin – Julia hat gemeinsam mit Freunden eine Atem-App entwickelt, die uns dabei helfen soll, eine Minute pro Tag ganz bewusst zu atmen. Denn für sie gilt: „Das Einzige, was uns wirklich heilt und verändert, ist Atmung.“ Julia ist eine Suchende, sie liebt Veränderung und hat deshalb auch eine Yoga-Ausbildung gemacht, ist als Speakerin tätig. Ein weiteres ihrer Credos ist: Alles, was man sich vorstellen kann, kann man erreichen.“Ihr tägliches Ritual: Sie genießt zwei Tassen Espresso pro Tag. Ihr Lebensmotto: „If it doesn’t challenge you, it doesn’t change you.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#46 Freeriderin Eva Walkner: „Bei zu vielen Menschen, verliert ein Kraftplatz seinen Spirit“
Die Salzburger Freeride-Sportlerin und ehemalige Skirennläuferin gewann zwei Mal die Freeride World Tour und wurde drei Mal Vizeweltmeisterin in dieser Disziplin. Mittlerweile hat sie sich aus dem Wettbewerbssegment zurückgezogen, verdient ihre Brötchen aber weiter als Freeriderin und Filmemacherin. Eva war bei uns für unser Podcast Special zum Thema „Kraftplätze“ zu Gast. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye unterhält sie sich über die Natur von Kraftplätzen (und warum sie nur dort zu finden sind), welche Kriterien ein richtiger Kraftplatz erfüllen muss und wie Massentourismus und Wirtschaft oftmals magische Orte zerstören können. Wir plaudern darüber, was mit einem emotional und physisch an so einem Ort passieren kann. Darüber hinaus verrät uns Eva einen ihrer ganz persönlichen Kraftplätze, erklärt, warum ihr die Berge so viel Kraft geben („Du gehst zum hundertsten Mal hin, und bist immer noch so geflasht, wie beim ersten Mal.“) und wir lernen, warum es wichtig ist, auf sein Bauchgefühl zu hören, seine Grenzen gut zu kennen und, wie man aus Verletzungen lernen kann und besser wird. Und wir kommen nicht daran vorbei, die Brüste der Aphrodite unter die Lupe zu nehmen. ;)Evas tägliches Ritual ist eine Tasse Caffè Latte morgens. Ihr Lieblingszitat lautet: „Keiner wird gekrönt, bevor er nicht gekämpft hat.“ Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#45 Yoga-Lehrerin Jeanette Fuchs: „Sich mit sich selbst zu beschäftigen ist eine der schwersten Übungen“
Für die (normalerweise) vielreisende Salzburgerin gehört zu einem guten Leben eindeutig die Option, nach ihrem eigenen Rhythmus leben zu können. Um auf diesem Weg erfolgreich zu sein, muss man auch immer wieder in sich hineinspüren: Was sind meine Bedürfnisse? Wo will ich hin? Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät sie, warum es so wichtig ist zu versuchen, die Bestimmung im Leben zu finden – und ihr dann auch zu folgen. Zudem pflegt Jeanette die Kunst des Nein-Sagens: „Man kann sich einfach drei Punkte setzen, bei denen man sagt: Wenn das angegriffen wird, dann tue ich es nicht. Weil: Das ist mir einfach das Wichtigste. Wenn man sich solche Listen macht, bekommt man mehr Klarheit.“ Die praktizierende Yoga-Lehrerin präferiert für sich persönlich das Yin-Yoga, weil „jeder Körper individuell ist und ich ihn daher individuell behandeln muss“. Diese spezielle Art von Yoga hilft, in Zeiten wie diesen mit sich selbst klarzukommen.Ihr tägliches Ritual: ein Glas warmes Zitronenwasser morgens. Ihr Lebensmotto lautet: „Du kannst die Wellen nicht aufhalten, aber du kannst lernen zu surfen.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#44 Life Coach Sarah Desai: „Ich muss nicht stark sein, um mich zu verändern“
Die deutsche Achtsamkeits-Trainerin und Buchautorin ist auch ein Podcast-Star. Ihre „The Mindful Sessions“ zählen mit über einer Million Downloads zu den beliebtesten Podcasts Deutschlands. Sarah war für ein Retreat-Event in Kooperation mit unserem Magazin carpe diem in Wien zu Gast. Davor haben wir sie zum Plausch in den carpe diem-Podcast eingeladen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye betont Sarah, wie wichtig es für sie persönlich war, sich gerade in schwierigen Zeiten mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. So hat sie es geschafft, in ihrer Entwicklung nicht stecken zu bleiben. Sarah hat vor einigen Jahren ihre erfolgreiche Karriere im Musik-Management aufgegeben, um eine Life-Coach-Ausbildung zu machen. Heute erteilt sie via Podcasts und Vorträgen Lektionen in Achtsamkeit und schreibt Bücher darüber. In unserem Podcast gibt uns Sarah simple Meditations-Tipps für Einsteiger. Wir plaudern darüber, wie man es schafft, glückliche Fernbeziehungen zu führen – etwas, was gerade in der derzeitigen Ausnahmezeit eine besondere Wertigkeit bekommt. Außerdem plaudern wir über die Kunst, seine Ängste zu umarmen, statt sie wegzuschieben. Und wir praktizieren Anti-Stress-Übungen. Das Geheimnis dahinter: sich einmal genau anzuschauen, wann ein „Ich muss“ tatsächlich ein „Ich muss“ ist. Außerdem plädiert die Wahl-Berlinerin ganz vehement für das Führen von Dankbarkeitslisten. Sarahs tägliches Ritual ist eine Runde meditieren – egal ob 3 oder 30 Minuten. Hauptsache, man tut es. Ihr Lieblingszitat lautet: „Healer – alles heilt. Dein Körper heilt. Dein Herz heilt. Dein Geist heilt. Deine Wunden heilen. Deine Seele heilt. Dein Glück kommt immer wieder zurück zu dir.“Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#43 Ex-Skirennläuferin Lizz Görgls Erfolgsformel: „Erheben, erkennen und dann verändern!“
Mit Elisabeth „Lizz“ Görgl ist eine ehemalige Profiskirennläuferin zu Gast, die nicht nur Sportfans kennen. Spätestens seit ihrem Sieg beim ORF-Tanzformat „Dancing Stars“ ist Lizz auch dem Rest der Donaurepublik bekannt. Seit sie ihre Skikarriere beendet hat, ist Lizz beruflich mehrgleisig unterwegs: als Fitnesscoach und Sängerin. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät sie uns, warum Erfolg ihrer Meinung nach definitiv kein Zufall ist. Die Zauberformel dahinter lautet: „Erheben, erkennen und dann verändern!“ Nur so kannst du dein Potenzial optimal ausnutzen. Lizz räumt aber ein, dass sie das Glück hatte, dass sich ihr Berufswunsch mit ihrem Potenzial gedeckt hat. Auch in Sachen Bewegung hat die Neo-Fitnesstrainerin auch einige Tipps parat. Sie erläutert uns die drei Königsübungen, um die eigene Kondition wieder auf Vordermann zu bringen. Und sie sinniert darüber, warum es wichtig ist, die eigenen Grenzen zu erweitern und sich gegenüber neuen Dingen zu öffnen. Ganz zum Schluss des Podcasts gibt es noch eine Lizz-Lektion in Sachen Entschleunigung für alle Hörerinnen und Hörer. Ihr tägliches Ritual: Sie meditiert – von zehn Minuten bis zu einer halben Stunde. Ihr Lebensmotto lautet: „Schritt für Schritt.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!

#42 Hans Kothbauer: „Wir brauchen wieder das Einfache. Darin liegt das Geheimnis!“
Wie verbindet man das Beste aus drei Welten? Die Antwort darauf gibt uns Hans Kothbauer – seines Zeichens Therapieleiter im Kurhaus Schärding in Oberösterreich. Dort werden die Patienten mit einer Mischung aus Ayurveda und traditioneller europäischer und chinesischer Medizin behandelt. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye spricht der Heilpraktiker über das gemeinsame Ziel, das alle drei Naturheilkunden verbindet: die Harmonisierung des Individuums Mensch. Er soll wieder zu sich selbst finden. Hans hatte immer schon den Wunsch, Menschen zu helfen. Genau das tut er im Kurhaus Schärding, wo man dem Motto „Gutes tun und es gut tun!“ frönt. Die Behandlungsmethoden sind hier ganzheitlich, „da jeder Mensch ein Unikat ist und dementsprechend behandelt werden muss“. Die zentrale Frage dahinter lautet: Wie viel wovon tut mir gut? Die Antwort auf diese und einige weitere Fragen gibt es in diesem Podcast. Übrigens: Hans’ tägliches Ritual ist der Genuss eines Cappuccinos am Abend. Sein Lieblingszitat lautet: „Nichts ist so beständig wie die Veränderung.“

#41 Hautexpertin Johanna Caron: „In Plankton ist alles drin, was unsere Haut braucht!“
Wir haben diesmal einen besonders charmanten Gast. Er kommt aus Paris – der Stadt der Liebe – und weiß alles, was man über gesunde Haut wissen sollte. Ihr Name ist Johanna Caron. Johanna ist Hautexpertin und Chemikerin. Im Gespräch mit carpe diem-Host Daniela Zeller legt sie dar, welche Nahrungsmittel der Haut guttun, wie viel Wasser man täglich zu sich nehmen sollte und ob der Ruf der Avocado – sie soll eine Art Wunderfrucht für die Haut sein – tatsächlich gerechtfertigt ist. Nebenbei erfahren wir auch, wann man Sonnenschutzcreme auftragen sollte, welche Fehler Frau und Mann in puncto Hautpflege oft gerne machen und wie viel Schlaf unsere Haut braucht. Wir hören zudem von einem Wundermittel, auf das momentan ganz, ganz viele in der Hautpflege setzen: Plankton. Johannas tägliches Ritual ist, morgens ein Glas warmes Wasser mit Zitrone zu trinken. Und ihr Lebensmotto lautet: „Souris à la vie et elle te sourira – lächle das Leben an, dann wird es dich anlächeln.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!

#40 Dr. Peter Kirschner: „Selbstbewusstsein kann man lernen.“
Wien hat sein erstes Fitnesscenter für die Seele – es heißt Anima Mentis und ist im ersten Bezirk beheimatet. Wir haben mit dem Mediziner Peter Kirschner über das Angebot dieses neuartigen mentalen Workout-Retreats geplaudert: Was darf ich mir von einem Fitnesscenter für die Seele erwarten? Wie läuft das ab? Wer geht da hin? Was kostet es? Und darf ich mich dann im Sommer über eine innere Bikinifigur freuen? Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye spricht Peter Kirschner, seines Zeichens Chief Product Officer bei Anima Mentis, darüber, wie ein mentaler Fitnesscheck abläuft, warum in einem Fitnesscenter für die Seele vor allem unsere Sinne fokussiert trainiert werden, wie die häufigsten Problemzonen heißen (einen herzlichen Gruß an dieser Stelle an den schlechten Schlaf, Konzentrationsprobleme, berufsbedingten Stress, zu wenig mentale Stärke, mangelndes Selbstbewusstsein und Depressionen) und wie man erfolgreich dagegen ankämpfen kann. Das Erfolgsrezept hinter dem Fitnesscenter für die Seele ist übrigens der holistische Blick auf den Menschen. Nur so können ein passendes Workout für jede(n) erstellt und die inneren Problemzonen erkannt werden. Körperliche Workouts gibt es übrigens auch – in Form von Yoga und Cycling. Peters tägliches Ritual ist ein Eintrag in seinem Erfolgstagebuch. Und sein Lieblingszitat kommt von Albert Einstein: „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen. Seit kurzem haben wir auch eine eigene Podcast-Mailadresse. Wir freuen uns darauf, von euch zu hören: [email protected]

#39 Gastronomin & Nachhaltigkeitsexpertin Andrea Vaz-König: „Folge stets deiner Freude!“
Pionierin. Unternehmerin. Brückenbauerin: Diese drei Worte stehen als Berufsbezeichnung auf Andrea Vaz-Königs Visitenkarte. Die nachhaltige Unternehmerin hat bereits eine bewegte Karriere hinter sich. Den ersten Teil ihres (Berufs-)Lebens verbrachte sie im Finanzuniversum, wo sie als erfolgreiche Bankerin viel Geld verdiente. Doch es kam der Zeitpunkt, an dem sie merkte, dass ihre eigentliche Berufung woanders liegt. Oder wie Andrea es im Talk mit carpe diem-Host Daniela Zeller ausdrückt: „Ich investiere meine Lebenszeit jetzt dorthin, wo mich Freude und Selbstwert hinführen.“ Also eröffnete sie ihr eigenes, veganes Restaurant – das deli bluem in Wien – wo sie ihren Gästen vollwertige pflanzliche Kost anbietet. Sie selbst ernährt sich vegan, ihre Kinder und ihr Mann allerdings sind „Flexitarier“ – man isst also ab und an Fleisch im Haushalt Vaz-König. Dennoch ist es Andrea wichtig, festzuhalten, dass wir als Gesellschaft unseren Fleischkonsum massiv einschränken müssen, „denn die Wälder im Amazonas brennen nur, weil wir den Umweg über tierische Ernährung gehen und nicht direkt Pflanzen essen“. Beim Podcast mit ihr lernen wir außerdem, was ein „Kein-Ei“ ist und welches große Ziel sie sich für die Zukunft gesetzt hat. So viel dürfen wir verraten: Es hängt mit der Ernährung in österreichischen Spitälern, Schulen und Altenheimen zusammen. Andreas tägliches Ritual ist das Frühstücken im Familienkreis. Ihr Lebensmotto lautet: „Folge deiner Freude!“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!

#38 Sportkletterin Anna Stöhr: „Große Ziele erreicht man in kleinen Schritten.“
Die Innsbruckerin gehört gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Kili Fischhuber und Angy Eiter zur Goldenen Generation des österreichischen Klettersports. Anna ist zweifache Weltmeisterin, zweifache Europameisterin und vierfache Gesamtweltcupsiegerin im Bouldern. Sie hat wohl gut die Hälfte ihres Lebens in Felswänden hängend verbracht – und hat gelernt, dass das Ändern der Perspektive im Leben immer wieder notwendig und wichtig ist. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye spricht Anna über die Wichtigkeit von mentaler Stärke im Spitzensport – und wie man sie trainieren kann. Sie erzählt vom Zauber des „In-the-Zone-Seins“, jenem Zeitfenster, in dem sich alles um dich herum ausblendet und du nur mehr bei deiner Sache bist. Ganz im Moment. Für Anna ist es klar, dass das Klettern im Grunde eine Metapher für unser Leben ist – bei beiden geht es ums Stürzen, Staub abklopfen, Wiederaufstehen und Weitermachen. Wir erfahren, wie man Ängste überwinden kann, dass man großen Zielen am besten in kleinen Schritten näherkommt und dass man aus Niederlagen mehr lernt als aus Siegen. Ach ja, den perfekten Körper gibt es übrigens auch nicht, die perfekte Einstellung zum Körper aber sehr wohl. (FOTO: Julia Rotter)Wenn euch der Podcast gefallen hat, dann schreibt doch einen Kommentar oder schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Danke! Und wenn ihr Anregungen und Ideen habt – oder uns einfach eure Meinung sagen wollt, geht das ab jetzt unter: podcast@carpediem-lifeHINWEIS: Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner SALEWA, der diesen Podcast gesponsert hat. Wenn jemand Lust bekommen haben sollte, Anna persönlich kennenzulernen, hat er jetzt die Chance dazu. Unter #salewa3000 kann man mit ein bisschen Glück mit unseren tollen Kollegen von der Bergwelten-Redaktion und Anna das Zuckerhiatl in den Stubaier Alpen besteigen. Mehr dazu erfährst du hier: https://www.bergwelten.com/a/wir-suchen-dich-mit-anna-stoehr-aufs-zuckerhuetl

#37 Sexual- und Paartherapeutin Nicole Siller: Ab wann kein Sex in der Beziehung zum Problem wird!
Wir leben in einer Fake-Welt, die uns ein unendliches „Schneller, höher, weiter“ suggeriert. Warum dieses Feedback von außen – diese Likes zu unserem Leben – uns auf den Holzweg und letztendlich auf die Verliererstraße führt, erklärt uns die Beziehungs- und Sexualtherapeutin im Talk mit carpe diem-Host Daniela Zeller. Nicole Siller plaudert über das Sexualleben im Alltag („Es geht nicht darum, wie oft wir Sex haben, sondern wie intensiv er ist“), ab wann man sich bei sexlosen Beziehungen Gedanken machen könnte und wie man die Freude am Sex wiederfindet und zugleich den Leistungsdruck abbaut. Zu Nicoles täglichem Ritual zählt das Öffnen und Schließen zweier Holzfensterläden im Schlafzimmer – morgens und abends. So begrüßt und verabschiedet sie den Tag. Ihr Lebensmotto lautet: „Wer will, findet Spielräume und Wege. Wer nicht will, sucht Gründe.“

#36 Georg Strasser von Too Good To Go: „Wir retten jede Minute eine Mahlzeit.“
Georg Strasser ist der Country Manager von Too Good To Go Österreich. Die App ist darauf konzipiert, unsere tägliche Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. In Deutschland gibt es sie schon etwas länger, in Österreich ist sie noch relativ neu. Eine gute Gelegenheit also, um sie näher vorzustellen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye spricht Georg Strasser über das globale Ausmaß der Lebensmittelverschwendung (ein Drittel der Lebensmittel weltweit landet im Müll) und in Österreich. Er weist auf den Zusammenhang zwischen Lebensmittelverschwendung und Klimakrise hin, warum wir mit Too Good To Go nicht nur Gutes tun, sondern auch Geld sparen können – und gleichzeitig der Umwelt helfen. Wir lernen, wie die APP funktioniert, welche Restaurants, Hotels und Geschäfte mitmachen und welchen Unterschied bewusster Konsum am Ende des Tages machen kann. Denn allein in Österreich werden jedes Jahr 587.000 Tonnen genießbare Lebensmittel weggeworfen.

#35 Food-Bloggerin Alexandra Palla: „Einfach mal ins kalte Wasser springen hilft.“
Alexandra Palla hat sich mit ihrem Food-Blog „Rough Cut“ in der Blogger-Szene einen Namen gemacht. Zudem ist die zweifache Mutter auch erfolgreiche Kochbuchautorin und Designerin. Ihre Philosophie (im Job und privat) lautet: „Einfach mal ins kalte Wasser springen!“ Sie ist alles andere als eine Perfektionistin, beherrscht aber die Basics ihrer Jobs im Schlaf und löst große Herausforderungen mit Improvisationstalent und Kreativität. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät Alexandra, warum sie wahnsinnig gerne ausmistet. Motto: „Zu viele Dinge belasten mich – an mir und auch in meiner Umgebung.“ Alexandra hat zwei tägliche Rituale: morgens das Radio aufdrehen und Ö1 hören sowie den Morgenkaffee im Büro. Ihr Lebensmotto lautet: „Gescheit sein beim Blödsein.“

#34 Kabarettist Thomas Stipsits: „Glück ist was für Augenblicke.“
Der Kabarettist und Schauspieler Thomas Stipsits zählt zu den meistbeschäftigten und erfolgreichsten Künstlern Österreichs. Zuletzt war er als „Love Machine“ im Kino zu sehen und tourte mit seinem Best-of-Programm „Stinatzer Delikatessen“ über die Kabarettbühnen. Wenn er mal gerade nicht tourt oder schauspielert, schreibt er. Zum Beispiel seinen ersten Burgenland-Krimi „Kopftuchmafia“ (Ueberreuter Verlag) und eine regelmäßige Kolumne namens „Mein Schweinehund und ich“ für das carpe diem-Magazin. Wenn Herr Stipsits eine Auszeit braucht, gibt es eigentlich nur einen Ort, an dem er sich in der Ferne zu Hause fühlt: Griechenland. Dort fährt er seit seiner Matura hin – anfangs allein, mittlerweile mit seiner Frau Kathie Straßer (ebenfalls Schauspielerin) und ihren Kindern. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye spricht der Kabarettist über das wankelmütige Wesen des Glücks, den Sinn negativer Gedanken und Scheitern, seinen Umgang mit Panikattacken, die Schönheit der griechischen Küche und die Kunst des Intervallfastens – und er weist darauf hin, dass immer die Frauen im Publikum für das Gelingen eines Abends verantwortlich sind. Am Schluss wird über die große Liebe und kleine Eitelkeiten geplaudert – und wir begrüßen Herbert Grönemeyer zu einem Gastauftritt. Das Lebensmotto von Thomas lautet: „Jedes Lächeln kommt irgendwann zurück.“ Passt ganz gut für einen Kabarettisten … (Foto: Julia Rotter)

#33 Star-Fotografin Inge Prader: „Wenn du nicht in dir ruhst, nützt dir kein Schönheitschirurg.“
Inge Prader hat sich über die Jahre im Bereich der Mode-, Celebrity- und Werbefotografie einen Namen gemacht und zählt heute zur internationalen A-Liga der Fotokunst. Sie hat für Fashion-Fürsten wie Jean Paul Gaultier und Wolfgang Joop geknipst und während ihrer langen Karriere so manches Supermodel und so manchen Promi vor die Kamera gelockt. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller spricht die Fotografin über das Thema Schönheit – weil es sie in ihrer Karriere quasi jeden Tag begleitet hat. Was ist Schönheit wirklich? Wie erkennt man sie? Wie haben sich die Schönheitsideale verändert? Was macht ein gutes Foto aus? Woran erkennt man einen wirklich guten Fotografen? Und wie setzt man sich als Frau im immer noch männerdominierten Fotografenuniversum durch? Wir hatten 1.000 Fragen an sie, und Inge hat jede einzelne beantwortet. Ihre täglichen Rituale sind Morgenkaffee und Dusche zum Aufwachen. Das Geheimnis ihres Erfolgs lautet: Ehrgeiz im Job – aber auch Gelassenheit gegenüber den Dingen und eine positive Grundeinstellung dem Leben gegenüber. (Foto Credit: NINA HELF)

#32 Koch Lucas Steindorfer & Sommelier Hubert Peter über die hohe Kunst des Fermentierens
Die beiden Freunde betreiben gemeinsam das Lokal „Bruder“ im sechsten Wiener Gemeindebezirk und haben bei ihrem Speisen- und Getränkeangebot den Fokus auf die Kunst der Fermentation gelegt. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erklären Lucas und Hubert, was genau man unter Fermentieren versteht, wie es funktioniert, warum es gerade so angesagt ist, ob es eine typisch österreichische Fermentationskultur gibt und wie man auch als Anfänger schnell Erfolge erzielt. Ein geschmacklich äußerst intensives Podcast Special – präsentiert von dem österreichischen Unternehmen SHARE, das mit „Share-Original“ und „Share-Pomelozzini“ zwei absolut fair produzierte fermentierte Naturprodukte anbietet. (Foto Credit: Julia Rotter)

#31 Universitätsprofessor Wolfgang Lalouschek: „Es gibt kein Problem, das nicht durch Entwicklung gelöst werden kann.“
Wolfgang Lalouschek ist Facharzt für Neurologie und Vorstand für Psychosomatik an der Wiener Sigmund Freud Privatuniversität – zudem systemischer Coach und medizinischer Leiter des Gesundheitszentrums „The Tree“. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller spricht der Experte über stressbedingte Krankheiten und wie man Burn-out vorbeugen kann. Denn laut Weltgesundheitsorganisation wird Depression im Jahr 2030 die Erkrankung sein, die weltweit mit der größten Krankheitslast einhergeht. Er macht sich Gedanken über die uns evolutionär mitgegebenen guten und schlechten Lebensanlagen, die wir Menschen in uns tragen. Denn trotz des im Menschen verinnerlichten Strebens nach guten Beziehungen und Kooperation nimmt der „Gier-Anteil“, der aus älteren Teilen des Gehirns stammt, in unserer Gesellschaft immer mehr zu – was zu massivem Ressourcenverbrauch führt und unserem Planeten schadet. Wir sind laut Prof. Lalouschek auf „Klingonen-Kurs“ – um einmal „Star Trek“-Jargon zu bemühen.Sein tägliches Ritual ist das Platznehmen auf dem Klavierstuhl. Musik machen ist für ihn nämlich ein geschützter Raum und lässt ihn entspannen. Sein Lebensmotto: „Es gibt kein Problem, das nicht durch Entwicklung gelöst werden kann.“

#30 Schriftstellerin Vea Kaiser: „Du kannst jemanden nur anziehen, wenn du dich selbst anziehend findest.“
Sie gilt als Shootingstar der österreichischen Literaturszene. Ihr 2012 erschienener Debütroman „Blasmusikpop“ wurde direkt zum Bestseller. Mittlerweile hat Vea Kaiser zwei weitere Bücher („Makarionissi“ im Jahr 2015 und „Rückwärtswalzer“ im Jahr 2019) veröffentlicht und verfasst regelmäßig Kolumnen für die Tageszeitung „Kurier“. Für unser aktuelles carpe-diem-Magazin hat Vea die „Gute-Nacht-Geschichte“ geschrieben – eine prima Gelegenheit für uns, sie auch gleich zum Talk zu bitten. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät sie, warum ein Poledance-Kurs die ideale Ehevorbereitung ist. Wie sie es schafft, sich in ihrem Körper wohlzufühlen, und was sie dafür tut – zum Beispiel für den Marathon trainieren. Das ganze „Bewegungs-Ding“ (3x laufen, 2x Yoga pro Woche) fing bei ihr an, weil sie bereits mit 25 Jahren unfassbare Rückenschmerzen hatte.Eine andere Sache, die Vea beschäftigt, ist ihre etwas zu hohe Lebensgeschwindigkeit. Welche Tricks sie anwendet, um diese zu drosseln, und warum Listenführen im Alltag äußerst hilfreich ist, verrät sie ebenfalls im Podcast.Ihre bisherige Lebenserkenntnis: „Ich habe irgendwann akzeptiert, dass ich keine Superkräfte habe.“

#29 Caritas-Österreich-Präsident Michael Landau: „Armutsvermeidung und Bildung hängen eng zusammen.“
It’s Christmas Time. Unser zweiter Vorweihnachts-Podcast! Michael Landau studierte Biochemie, bevor er sich der Theologie widmete. Die Entscheidung war – wie sich herausstellen sollte – die richtige. Heute ist er der Präsident der Caritas Österreich und so etwas wie das personalisierte gute Gewissen des Alpenlandes. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller erzählt er, warum er sicher ist, dass jeder Einzelne die Welt ein bisschen besser machen kann. Für ihn steht fest, dass das Ziel einer guten Gesellschaft sein müsse, ihren Kindern gute Bildungsangebote zu ermöglichen – damit kein Talent verlorengeht. Er macht sich Gedanken über die Zukunft der Pflege und über die Versorgung der Alten. Und er will der Einsamkeit den Kampf ansagen. Außerdem verrät Michael Landau, was ihn in diesem Jahr am meisten beeindruckt hat: Es waren viele junge Menschen, die auf die Straße gegangen sind – für unser Klima und unseren Planeten.

#28 „Africa Amini Alama“-Gründerin Christine Wallner: „Ich glaube an die Liebe, an das Miteinander!“
It’s Christmas Time. Unser erster Vorweihnachts-Podcast! Die 74-jährige Wiener Ärztin blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Sie war in ihrem ersten Leben mit Casinos-Austria-General Leo Wallner verheiratet. Mit 40 Jahren ließ sie sich scheiden und studierte Medizin. Sie praktizierte 15 Jahre als Ärztin. Dann stand der nächste Schritt bevor. Mit 60 verkaufte sie ihr gesamtes Hab und Gut, übersiedelte nach Tansania und gründete dort ihr Charity-Projekt „Africa Amini Alama“ auf dem Stammgebiet der Massai. Sie errichtete ein Krankenhaus, Schulen, ein Waisenhaus und arbeitet aktuell an einem Wasserprojekt. Wenn du ihr Projekt finanziell unterstützen möchtest, kannst du dies unter www.africaaminialama.com/spenden tun. Wenn du eine Patenschaft übernehmen möchtest, wirst du unter [email protected] informiert. Und wenn es dich nach dem Hören dieses Podcast als freiwillige(r) HelferIn nach Tansania zieht, meldest du dich am besten bei [email protected] Lebensmotto lautet übrigens: „Magst du etwas nicht, musst du es ändern.“

#27 Ernährungsberaterin & Suppito-Gründerin Andrea Scholdan – Träume muss man leben!
Andrea Scholdan ist eigentlich Fachärztin für Urologie. Aufgrund gesundheitlicher Probleme machte sie sich außerhalb der Schulmedizin auf die Suche nach den Wurzeln des Übels und fand die Antwort in TCM, der Traditionellen Chinesischen Medizin. Daraufhin machte Andrea eine Ausbildung zur 5-Elemente-Ernährungsberaterin und erfüllte sich einen Lebenstraum: Sie gründete Suppito und hat das Suppe-Kochen – basierend auf den fünf Elementen – revolutioniert. Im Gespräch mit Podcast-Host Daniela Zeller erklärt sie, wie man herausfinden kann, welcher Element-Typ man ist, wie man relativ leicht seine Ernährung auf den jeweiligen Typ abstimmt und damit rasch Erfolge erzielt und warum es so wichtig ist, seine Träume nie aus den Augen zu verlieren. Ihr Lebensmotto: „Wenn du in Eile bist, gehe langsam.“

#26 Poetry-Slammerin Julia Engelmann – Scheitern heißt, es gar nicht erst zu versuchen
Julia Engelmann wurde als Poetry-Slammerin via YouTube-Video im deutschen Sprachraum berühmt. Bei ihrem Auftritt drehte sich alles um das Motto „carpe diem“. Insofern ist die gebürtige Bremerin der perfekte Gast für uns. Wir haben bei der Frankfurter Buchmesse mit ihr darüber geplaudert, warum es uns oft schwerfällt, bewusst im Moment zu leben. Weiters erläutert Julia im Gespräch mit Podcast-Host Holger Potye ihre persönliche Definition des Begriffs „Scheitern“, zitiert Theodore Roosevelt, Wittgenstein, Chaplin und Beckett – und spricht sich für die Kunst des bewussten Konsumierens aus. Selbst wenn die Bestsellerautorin die Zenheit vielleicht nicht mit Löffeln gefressen hat, liebt sie dennoch meditative Tätigkeiten, hat eine Yogalehrer-Ausbildung absolviert und übt sich im Alltag in Demut und Dankbarkeit. Ihr Lebensmotto: „J’ai tout mon temps. Ich habe alle meine Zeit. I have all my time.“

#25 Yoga-Therapeut Peter Poeckh – jeder Tag ist eine neue Chance
Peter Poeckh ist Arzt und Yoga-Therapeut. Er widmet sich dem körperlichen und seelischen Wohlbefinden bewusst von einer ganzheitlichen Seite. Im Gespräch mit Host Daniela Zeller erfahren wir, wie er zu seiner Doppel-Berufung fand und warum sie für ihn die ideale Kombination ist. Außerdem setzt er auf Intervallfasten, um zu regenerieren, erklärt, warum Freestyle-Yoga nicht sein Ding ist und was wir aus unserem Verhalten in stressigen Situationen über uns lernen können. Sein Lebensmotto lautet: „Jeder Tag ist eine neue Chance.“

#24 Baumexperte Erwin Thoma – was wir vom Wald lernen können
Buchautor und Nachhaltigkeits-Unternehmer Erwin Thoma im Gespräch mit Podcast Host Holger Potye. Der aus dem Pinzgau stammende Holzfachmann und ehemalige Förster befindet sich sozusagen schon sein Leben lang auf dem Holzweg – und das äußerst erfolgreich. Erwin baut Vollholzhäuser, die ohne Temperaturregelung auskommen. Er schreibt Bücher über das Wunder Wald und erklärt darin, was wir alles von Bäumen lernen können. Erwin Thoma ist einer der Protagonisten von „But Beautiful“, dem neuen Dokumentarfilm von Erwin Wagenhofer, der im November in den Kinos startet. Wir haben mit ihm über die Sprache der Bäume, den dringend nötigen Wechsel von der Wegwerfwirtschaft zur Kreislaufwirtschaft und über die unglaubliche Kraft des „Wood Wide Web“ geplaudert. Sein Lebensmotto: „Folge deinem Herzen – Herz vor Kopf.“

#23 Kampfsport-Weltmeister Ronny Kokert – wie man Ruhe in der Bewegung findet
Shinergy-Begründer Ronny Kokert im Gespräch mit Podcast Host Daniela Zeller. Der gebürtige Weinviertler entdeckte infolge einer Krankheit als Kind seine Liebe zur Kampfkunst – und blieb ihr treu. In unserem Podcast plaudert er über Zen, erklärt uns, warum jede Tätigkeit zu einer Meditation werden und wie man durch das Beobachten einer Katze zur Geschmeidigkeit finden kann – denn aus Entspannung entsteht Explosivität. Für den Kampfkunst-Weltmeister steht fest, dass er in dieser Disziplin immer auch ein Anfänger sein wird. Denn der Lernprozess hört nie auf. Außerdem verrät uns Ronny, wie er über die körperliche Bewegung zur geistigen Ruhe findet. Sein Lebensmotto: „Lebenslust und Spiritualität sind ein Liebespaar.“

#22 Journalist Andreas Sator – wie geht fair Shoppen?
Journalist Andreas Sator im Gespräch mit Podcast-Host Holger Potye. Der „Erklär mir die Welt“-Podcast-Host und „Standard“-Redakteur hat ein Buch namens „Alles gut?! Unangenehme Fragen und optimistische Antworten für eine gerechtere Welt“ veröffentlicht. Darin beschäftigt er sich mit kleinen und großen Problemen unseres Planeten und sucht nach Lösungen. Wie geht fair shoppen? Was kann ich als Einzelner gegen den Klimawandel tun? Wir lernen etwas über das Pech der Geografie, den Ripple-Effekt und warum wir niemals die Hoffnung aufgeben sollten. Denn eigentlich geht es uns besser als je zuvor – auch wenn es viele Probleme gibt, die gelöst werden müssen. Ein Zitat, das ihn schon länger beschäftigt, lautet: „Wir haben nicht zu wenig Zeit, sondern zu viel zu tun.“

#21 Schauspielerin Verena Altenberger – mein Energielevel steigt mit der Anforderung
Schauspielerin Verena Altenberger im Gespräch mit Podcast Host Daniela Zeller. Die aus dem Salzburger Land stammende Mimin kennt man aus Krimiserien wie „Magda macht das schon!“ und „Polizeiruf 110“. Sie darf sich in ihrer jungen Karriere bereits über einige Preise freuen (Österreichischer und Bayerischer Filmpreis) und erklärt ihren Erfolg mit ihrer Einstellung zur Arbeit: „Ich sehe meinen Beruf nicht als Job, sondern als Berufung.“ Ihre Ansätze für ein besseres Leben basieren auf Vertrauen in die eigene Kraft, einer positiven Grundeinstellung und ausgedehnten Jogging-Einheiten, kombiniert mit Intervallfasten. Ihr Lebensmotto: „Sag gleich am Morgen dreimal Ja zum Leben.“

#20 Yoga-Lehrer Jonah Kest – don’t eat anything that has a mom or dad
US-Yogalehrer Jonah Kest im Gespräch mit Podcast Host Holger Potye. Hinweis: Dieser Podcast ist in englischer Sprache. Jonah schloss mit 17 Jahren seine Yoga-Ausbildung ab und unterrichtet seitdem weltweit. Auf Instagram folgen ihm über 100.000 Yoga-Fans. Seine Homebase ist momentan Bali, für unseren Podcast und einen Yoga-Retreat kam der sympathische Amerikaner aber nach Wien. Im Podcast verrät er uns, welche Yoga-Übungen bei Einschlafproblemen und Rückenschmerzen garantiert helfen und warum ein veganer Lifestyle auf jeden Fall eine Option ist. Sein Lebensmotto: „If you really want to give something away, give your presence away. People will remember that.“ Introducing Jonah Kest. The well-known Yoga teacher from Detroit talked to us about effective yoga positions for a better sleep, explains why we shouldn’t have anything in our diet that has a mom or dad and how daily meditation helps finding that perfect mind-body connection. Namaste!