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carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben

carpe diem – Der Podcast für ein gutes Leben

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#119 Claro-Gründer Josef Dygruber: Warum du immer deiner Intuition vertrauen solltest

Josef Dygruber stellt mit seiner Firma Claro vollständig biologisch abbaubare Geschirrspültabs her – und hat damit den Tabs-Markt revolutioniert. Seit zehn Jahren verzichtet er auf Phospat, Flor, Farb- und Duftstoffe bei der Herstellung seiner Tabs. Die Verpackung besteht aus Graskarton. Damit war er einer der ersten nachhaltigen Produzenten am Waschmittelmarkt. Green Washing im positiven Sinn. Im Podcast mit Daniela Zeller erklärt Josef, wie er dazu kam, seine eigene Firma 1995 zu gründen, und warum er von Anfang an auf umweltverträgliche Produktion und Nachhaltigkeit setzte. O-Ton Josef: „Mir war es wichtiger, dass ich mich in der Früh in den Spiegel schauen kann, als auf der Karriereleiter hochzusteigen.“ Im Podcast verrät er, warum jeder sich einmal die Frage stellen sollte, was für ihn oder sie im Leben zählt. Und warum man in der Wirtschaft endlich beginnen muss an die Enkel zu denken und damit an die Zukunft. Seine Erkenntnisse hat er in dem Buch „Vom Tellerwäscher zum Visionär“ zusammengefasst. Im Talk erläutert Josef weiters, welche Fähigkeiten und Talente man braucht, um seine eigene Marke aufzubauen und das Projekt von Anfang bis Ende auch durchzuziehen. Und er zitiert Steve Jobs, der gesagt hat: „Manchmal muss man den Leuten ein Produkt geben, von dem sie nicht wussten, dass sie es brauchen.“Wie man lernt, an sich zu glauben, sich selbst treu bleibt, auf sein Bauchgefühl vertraut und demütig bleibt – auch nachdem sich der Erfolg eingestellt hat –, das verrät Josef in diesem Podcast. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Oct 5, 20211h 9m

#118 TCM-Ernährungsberaterin Petra Pfann: Wie ich mein Immunsystem für den Herbst stärke

Eine einjährige Auszeit inklusive Weltreise hat die TCM- und Reiki-Expertin auf ihren neuen Weg geführt. Davor hat sich Petra in der Marketing- und Eventwelt ihre Sporen verdient. Sie war lange Zeit beim österreichischen Radiosender FM4 tätig. Die große Reise in die Welt hinaus wurde für Petra aber letztendlich eine Reise zu sich selbst. Und sie orientierte sich neu – in Richtung eines gesünderen und nachhaltigeren Lebens. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye gibt Petra Pfann einen Einblick in das Universum der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie zeigt, wie wir unsere Küche nach den vier Jahreszeiten ausrichten können und so regionaler, saisonaler, umweltschonender und bewusster konsumieren. Und dass man dank TCM sogar noch eine ganze Jahreszeit dazugewinnt, den Spätsommer. Weiters erklärt die Ernährungsexpertin, warum wir alle oft zu „yangig“ unterwegs sind und wie man das ausgleichen kann (Stichwort: Langlebenstee). O-Ton Petra: „TCM basiert auf dem bipolaren System von Yin und Yang. Du kannst diese Pole auch Tag und Nacht, hell und dunkel, heiß und kalt, zu viel und zu wenig zuordnen. Eigentlich ist es das, worauf man in der TCM immer schaut: Was ist zu viel im Körper? Was ist zu wenig? Ist der Körper ein bisschen zu feucht, zu trocken? Ist er zu heiß? Zu hitzig? Ist er zu kühl? Und das versuche ich dann mit den Ernährungsempfehlungen auszugleichen.“Um die Philosophie hinter der TCM-Ernährung zu verstehen, hilft ein Blick in die Vergangenheit. In China wurden früher Ärzte nur bezahlt, solange der Patient gesund war. TCM ist also eine vorbeugende, präventive Medizin. Der Arzt schaut, dass der Patient gesund lebt. Und wie wir uns ganz easy gesund ernähren, verrät Petra in diesem Podcast. Sie erklärt, wie wir durch eine kleine Ernährungsumstellung unsere kalten Füße loswerden, warum wir uns stets um eine „warme Mitte“ bemühen sollten, was es mit der Fünf-Elemente-Küche auf sich hat und wie wir unser Immunsystem mittels TCM für den Herbst stärken. Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne auf Apple Podcast. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Sep 28, 20211h 9m

#117 Naturkosmetik-Expertin Gabriela Nedoma: Warum der Apfel unserer Haut so gut tut

Heilende Öle, Salben, Cremes und 3.000 Jahre Naturheilkunde erwarten die Hörer:innen in dieser Folge. Zu Gast ist Gabriela Nedoma– Naturpädagogin, Expertin für biologische Hautpflege, grüne Kosmetik und Gründerin der Akademie für Naturheilkunde.Im Podcast mit Daniela Zeller erklärt Gabriela, was man sich unter dem Begriff „grüne Kosmetik“ vorstellen darf und wie sie sich von der klassischen Naturkosmetik unterscheidet. In der grünen Kosmetik werden ausschließlich biologische Naturprodukte, Heilpflanzen und Lebensmittel als Rohstoff für die Herstellung von Hautpflege eingesetzt. Konserviert werden die Produkte übrigens ebenfalls über den natürlichen Weg. Das Ziel der grünen Kosmetik ist es, biologische, regionale und saisonale Produkte einzusetzen – wie dies auch bei gesunder Ernährung der Fall ist.Im Podcast geht die Naturpädagogin der Frage nach, ob es überhaupt notwendig ist, Kosmetikprodukte zu kaufen, die bestimmte Kriterien erfüllen müssen. Oder können wir allein Rohstoffe aus der Natur verwenden, um eine gesundheitsfördernde Hautpflege herzustellen?Im Talk erläutert Gabriela weiters, warum der gute alte Apfel ein echter Wunderwuzzi ist. Er ist zwar eine Frucht und keine Heil- oder Arzneipflanze. Aber es heißt nicht umsonst: „An apple a day keeps the doctor away.“ Im Apfel findet man über 100 verschiedene Inhaltsstoffe, die eine positive Wirkung auf die Haut haben. Er ist natürlich, gesund, enthält viele Vitamine und Mikronährstoffe – und kann unsere Haut optimal bei ihrer Regeneration unterstützen. Denn er versorgt die Haut optimal mit Feuchtigkeit.Wie man aus der Zauberfrucht eine Apfel-Creme oder -Salbe herstellt, verrät die Naturpädagogin in diesem Podcast, und sie liefert die besten Naturrezepte gegen unreine Haut.Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Sep 21, 202143 min

#116 Molekularbiologe Daniel Wallerstorfer: Wie wir die Macht der Gene für uns nützen

Eigentlich wollte unser Gast ja Dinoforscher – also Paläontologe – werden. Das war sein Berufswunsch als Kind. Mittlerweile ist er erwachsen und hat sich für eine Karriere als Molekularbiologe und Biotechnologe entschieden. Er studierte in England und hat sich heute mit seiner eigenen Firma Novogenia nahe Salzburg angesiedelt. Den Dinos ganz abgeschworen hat er allerdings nicht – immerhin ist sein Ehering aus einem echten Dinoknochen gefertigt.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye gewährt Daniel Wallerstorfer einen Einblick in die wunderbare Welt der Gene und verrät sein Langzeit-Ziel: genetische Krankheiten auszurotten. Dies will er über zwei Ebenen erreichen. Step 1: die eigenen Gene zu analysieren, um Informationen zu bekommen, wie man Krankheiten verhindern kann. Im zweiten Schritt will er dann Gendefekte reparieren. Weiters erklärt der Molekularbiologe, warum ein persönlicher Gentest so wertvoll für uns sein kann. Er liefert nämlich wichtige Informationen über mögliche Allergien, Intoleranzen und Co, die wir in unserem genetischen Programm mit auf den Weg bekommen haben. So kann man z.B. erfahren, ob man laktoseintolerant ist, ob ein erhöhtes Thromboserisiko besteht, welche Lebensmittel uns eher dick machen (und welche wir bedenkenlos futtern können, weil auch das genetisch vorprogrammiert ist) und (ganz wichtig) ob wir bestimmte Medikamente nicht vertragen, weil unser Körper sie nicht richtig abbauen kann. Daniel erläutert weiters, wie Gendefekte entstehen (ein simpler Kopierfehler), ob Kaffee tatsächlich gegen Brustkrebs hilft, was es mit dem Fluch der Kelten (Eisenspeicherkrankheit) auf sich hat, warum Salamander vier Mal so viele Gene wie wir Menschen haben und welche Gene wir im Lauf der Evolution verloren haben. Zum Beispiel konnten wir einmal selbst Vitamin C produzieren. Diesem Gen haben wir aber seltsamerweise den Laufpass gegeben.Und der Molekularbiologe erklärt, warum die genetische Prävention – also mit dem Wissen über den eigenen Gen-Mix, Krankheiten zu vermeiden – uns das Leben retten kann. Außerdem gewährt er einen Blick in den Status quo – zum Beispiel kann man einige Augenkrankheiten heute schon mit Gentherapie heilen – und in die Zukunft der Genforschung. Ja, genau: die Sache mit dem ewigen Leben …Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne auf Apple Podcast. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Sep 14, 20211h 1m

#115 „Markta“-Gründerin Theresa Imre: Wie wir unseren Lebensmitteln ihren Wert zurückgeben.

Die Gründerin des digitalen Bauernmarkts „Markta“, Theresa Imre, war immer schon eine Revoluzzerin. In der Steiermark auf dem Land aufgewachsen, hat sie schon früh Einblick in die landwirtschaftlichen Produktionsprozesse erhalten und oft darüber nachgedacht, „wie unsere Wirtschaft in der Zukunft aussehen könnte“. Sie studierte internationale Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft, um ein Verständnis für die gegenwärtigen wirtschaftlichen Strukturen zu bekommen, bevor sie sich daran machte, diese mit ihrem Projekt zu revolutionieren. Im Podcast mit Daniela Zeller plaudert die Wahlwienerin, die über ihr privates Hobby – einen mehrfach ausgezeichneten Foodblog – zu ihrem jetzigen Beruf fand, über den Entstehungsprozess und die Philosophie ihres digitalen Bauernmarkts. Sie selbst sagt, dass für das tägliche Essen der Globalisierungsgedanke aufgehoben werden müsste. Sie hat sich gefragt: Wie kann man regionale Strukturen besser aufbauen und unterstützen? Mit ihrem digitalen Bauernmarkt will sie ein stärkeres Bewusstsein für regional produzierte Lebensmittel schaffen. Im Podcast geht Theresa darauf ein, wie sie eine digitale Plattform für Bäuerinnen und Bauern geschaffen hat, die diese direkt mit den Konsumentinnen und Konsumenten verbindet. Der Zwischenhandel via Supermarkt wird quasi aufgehoben, dadurch profitieren beide Seiten. 120 kleine Familienbetriebe sind mittlerweile auf „Markta“ (markta.at) vertreten – von der klassischen Landwirtschaft über Bäckereien bis hin zur regionalen Winzerin. Im Talk erläutert Theresa die Grundphilosophie von „Markta“: Man will qualitativ hochwertige Produkte anbieten und den Lebensmitteln ihren Wert zurückgeben. Die sinnvollste Art hierfür sei, auf kleine, biologische Landwirtschaftsbetriebe zu setzen – weg von Monokulturen, um die Biodiversität zu fördern und dem Bienen- und Insektensterben und der Auslaugung der Böden entgegenzuwirken. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Sep 7, 202155 min

#114 Schlafcoaching-Expertin Brigitte Holzinger: die wichtigsten Faktoren für einen gesunden Schlaf

Die Leiterin des Instituts für Bewusstseins- und Traumforschung in Wien beschäftigt sich schon ihr ganzes Berufsleben mit dem Reich der Träume. Da wir alle rund 25 Jahre unseres Lebens verschlafen, haben wir uns gedacht, dass es eine gute Idee wäre, einmal alles über die wichtigsten Faktoren zu erfahren, die für einen gesunden Schlaf wichtig sind. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erklärt Brigitte Holzinger, warum wir überhaupt schlafen, was es mit dem luziden Träumen (Klartraum) auf sich hat und warum Albträume nicht unbedingt etwas Schlechtes sein müssen. Weiters erfahren wir, wie blinde Menschen träumen, was Tiere im Schlaf machen und ob es stimmt, dass Babys auch schon ab dem siebten Monat im Mutterleib träumen.Brigitte spricht sich zudem für das Führen eines Traumtagebuchs aus, weil man sich dadurch selbst besser kennenlernen kann. Und im Finale bespricht die Schlafcoaching-Expertin alle wesentlichen Faktoren für einen gesunden Schlaf – von der perfekten Zimmertemperatur über den richtigen Einschlafzeitpunkt bis hin zum Umgang mit künstlichen Lichtquellen und der idealen Beschaffenheit unseres „Schlaf-Equipments“. Denn der Schlaf dient dem Menschen zur Erholung. Der Körper reinigt sich in dieser Phase, und ein gesunder Schlaf ist die beste Voraussetzung dafür, dass wir möglichst lange gesund leben und hirndegenerativen Prozessen, wie Alzheimer und Demenz, vorbeugen. In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Aug 31, 20211h 11m

#113 Hormon-Coach:in Sina Oberle: Wie Frauen Zyklusphasen optimal nutzen können

Gesundheits- und Ernährungsberaterin Sina Oberle hat sich auf das Spezialgebiet „Hormone und Gesundheit“ spezialisiert. Neben ihrer Tätigkeit als Beraterin ist sie auch noch als Bloggerin, Podcasterin und Buchautorin aktiv. Ihr neuestes Werk heißt „Der Zyklus-Code: Dein Ratgeber bei Stimmungsschwankungen vor der Periode“.Im Podcast mit Daniela Zeller plaudert die gebürtige Allgäuerin über den weiblichen Zyklus und wie frau ihn optimal auf ihren Alltag abstimmen kann. „Zur Zeit des Eisprungs befindet sich die Frau absolut in ihrer Mitte. Zu diesem Zeitpunkt fühlen wir uns am attraktivsten und am wohlsten in unserem Körper“, verrät Sina. Und fügt hinzu, dass die Eisprungphase auch der optimale Zeitpunkt für Gehaltsverhandlungen sei. Im Podcast geht Sina auf die weiblichen Zyklusphasen und deren Bedeutung für den Alltag, und die damit verbundenen Herausforderungen ein. Vor der Periode ist zum Beispiel eher eine Rückzugsphase angesagt. Folgt man diesem natürlichen Kreislauf, werden sich Konflikte eher vermeiden lassen. So werden Stimmungsschwankungen weniger stark ausfallen und die Zweifel an einem selbst und dem Leben rundherum können minimiert werden. Im Talk verrät Sina weiter, wie eine verminderte Ausschüttung von Progesteron zu Stress führen kann. Und warum bei Frauen oftmals für längere Zeit die Periode ausbleiben kann – und was tatsächlich dahintersteckt. Ursache dafür kann zum Beispiel Stress sein, aber auch Nährstoffmangel etc. Und Sina erklärt, warum Frauen durch frühes Einnehmen der Pille oft das natürliche Verständnis für den weiblichen Zyklus verlieren. Weitere Themen: der richtige Umgang mit dem Kinderwunsch (ohne Stress), wie unsere Sexualhormone den Schlaf beeinflussen und welche Auswirkungen der weibliche Zyklus auf Haut und Haare hat. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Aug 24, 202154 min

#112 Parkour-Athletin Pamela Forster: Wie wir Risiken richtig einschätzen lernen

Den Bewegungsdrang hatte Pamela schon von ihrer ersten Stunde auf diesem Planeten an. Also suchte ihre Mutter verzweifelt nach einem Turnverein gesucht, um die kleine Pamela auszupowern. Danach tobte sich Pam neun Jahre lang im Kunstturnbereich aus. Dann studierte sie Sportmanagement in Wien, wo sie erstmals mit Freerunning und Parkour in Kontakt kam. Bei einem Auslandsjahr in Kanada war sie dann endgültig „hooked“ und verbesserte ihre Fähigkeiten. Danach ging es aber erst Mal heim, wo sie beim Wiener Traditionsfußballclub SK Rapid Wien im Sport-Marketing anheuerte. Nachdem sie den Vergleich hatte, wusste sie bald, dass sie ihren zukünftigen Beruf zwar sehr wohl beim Sport, jedoch nicht im Marketing finden würde. Sie entschied sich für eine Karriere als Parkour-Athletin – einen Beruf, den es damals noch nicht gab in Österreich – und lag damit goldrichtig.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erklärt Pamela Forster, die bis zum Ende des Jahres in England verweilt, um als Stuntfrau zu arbeiten, die prinzipiellen Unterschiede zwischen Parkour (der möglichst direkte Weg von A nach B) und Freerunning (der eher kreative Ansatz der Fortbewegung von A nach B inkl. Purzelbaum und Salto). Weiters erklärt sie uns, wie sie durch diese bewegungsintensive Sportart gelernt hat, neue Lösungswege zu finden und eine bessere Version aus sich selbst zu machen.Pam bricht eine Lanze für das „Out-of-the-box“-Denken und erklärt, wie man seine Grenzen kennenlernen kann und Risiken richtig einzuschätzen lernt. Außerdem erklärt die Athletin, die Stammgast beim TV-Format „Ninja Warrior Germany“ bzw. „Nija Warrior Austria“ ist und als Stuntfrau für diverse Hollywood-Blockbuster gegen Türen läuft und vor Autos springt, wie man mittels Parkour die eigene Heimatstadt neu kennenlernt. Und Pam erläutert, warum Angst nicht unbedingt schlecht sein muss, sondern wie man sie positiv in Richtung Motivation channeln kann. Ihr tägliches Ritual ist ohne Wecker aufzustehen. Pams Lieblingszitat lautet: „Fake it till you make it.“In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Aug 17, 20211h 7m

#111 Börsenexpertin Jessica Schwarzer: Finanzplanung für Frauen – so machst du das Beste aus deinem Geld

Sie zählt zu den renommiertesten Finanzjournalistinnen Deutschlands, ist Börsenexpertin, Autorin und Mitinitiatorin der Finanzheldinnnen-Plattform. Außerdem hostet Jessica Schwarzer den Schwungmasse-Podcast. Im Podcast mit Daniela Zeller plaudert die deutsche Finanzexpertin über ihr neuestes Buch: „Finanzheldinnen: Der Finanzplaner für Frauen“. Darin gibt Jessica Tipps und Tricks, wie frau zum richtigen Money-Mindset findet. Und sie verrät, was Geld mit einem guten Leben zu tun hat. Stichwort: finanzielle Freiheit.Weiters liefert Jessica Schwarzer Inspirationen, wie wir unser Geld clever anlegen können, um uns so einen finanziellen Freiraum zu schaffen. Ein Startpunkt im Kindesalter wäre die richtige Dosis an Taschengeld. So lernen die Kleinen schon früh den richtigen Umgang mit dem schnöden Mammon. Ein weiteres Thema ist die Altersvorsorge. Denn es gibt nicht nur einen Generations-, sondern auch einen Gender-Gap, was die finanziellen Mittel im späteren Teil unseres Lebens betrifft. Also wäre es – hier sind Österreich und Deutschland durchaus vergleichbar – wichtig, rechtzeitig vorzusorgen. Step-by-Step-Mentaliät: Meist reicht schon eine kleine Summe, die man sich wöchentlich oder monatlich zur Seite legt und anderweitig investiert. Aber hört am besten selbst rein, wenn Jessica im Podcast Rede und Antwort steht.Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Aug 10, 202154 min

#110 carpe diem-Yogalehrer Marcel Clementi: Warum haben Männer Angst vor Yoga?

Nach seiner ersten Yogastunde dachte er: „Was für ein Käse! Das ist nichts für Männer.“ Denn eigentlich war er nach Thailand gereist, um Thaiboxen zu lernen. Aber dann hat er sich beim Training verletzt und wich stattdessen auf Yoga aus. Mittlerweile ist Yoga für Marcel Clementi zu seiner Berufung und seinem Beruf geworden. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät der Tiroler Yogalehrer mit italienischen Wurzeln, wie jeder/jede zu seinem/ihrem eigenen Stil finden und mit Yoga glücklich werden kann. Weiters verrät er, warum es noch immer das Vorurteil gibt, dass Yoga nichts für Männer wäre. Und liefert jede Menge Tipps und Inspirationen, warum genau das Gegenteil der Fall ist. Denn Yoga verhilft uns zu einem gesünderen und glücklicheren Lebensstil. Du wirst zum konzentrierteren Manager in allen Lebenslagen und zum liebevolleren Vater. Und es wurde immerhin der Überlieferung nach in Indien von Männern erfunden. Weiters liefert Marcel, der auf Instagram mehr als 70.000 Follower hat, Tipps und Tricks, wie man als Yogalehrer:in sich im Social-Media-Universum richtig präsentiert. Denn da gibt es einige ganz grundlegende Dinge, die man beachten muss. Außerdem erklärt er, warum Yoga auch immer mehr im Spitzensport ankommt. Denn es ist wichtig für die Erholung im Nachhinein. Außerdem plaudert er über meditatives Yoga für die Faszien und wie man den Handstand easy lernen kann. Und schließlich schwört Marcel auf das Führen eines persönlichen Tagebuchs. Warum, verrät er im Podcast.Sein tägliches Ritual ist: frühmorgens aufzustehen, in einem Buch zu lesen und dann mit ein paar Yogaübungen in den Tag zu starten. Sein Lieblingszitat lautet: „You can’t pour from an empty cup.“ (Norm Kelly) In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Aug 3, 20211h 8m

#109 Neurobiologe Marcus Täuber: „Wie ich mein Leben durch bewusstes Denken verbessern kann.“

Er ist Neurobiologe, Mentaltrainer, Speaker und Autor. Vor kurzem hat Marcus Täuber sein neues Buch veröffentlich: „Falsch gedacht. Wie Gedanken uns in die Irre führen“. Im Podcast mit Daniela Zeller erklärt Marcus Täuber, unsere Art des Denkens: „Im Prinzip ist es wie mit dem Atmen. Wir atmen falsch, schlampig, unbewusst und meist zu flach. Mit den Gedanken ist es ähnlich. Wir denken zu wenig bewusst.“ Wo wir diesbezüglich ansetzen können, erzählt der Mentaltrainer im Gespräch. Weiters geht Marcus Täuber genauer auf unsere Wahrnehmung ein, denn da beginnt meist das Problem schon. Die Wahrnehmung hilft uns dabei, größere Zusammenhänge zu verstehen und (falsche) Denkmuster aus unserer Kindheit aufzulösen. Der Neurobiologe verrät, wie wir unsere Gedanken gezielt trainieren können – durch die Technik des Hinterfragens. Dazu gibt es Übungen und Inspirationen. Außerdem zeigt er auf, wie wir die Fähigkeit, Ruhe zu bewahren, üben können. Mentales Training, also bewusstes Denken, hilft uns dabei, unser Leben besser und harmonischer zu gestalten und festgefahrene Situationen und Probleme (Beziehung, Süchte) aufzulösen – sei es Stress in der Arbeit, Ärgernisse im Alltag (Stichwort: Autofahren), unglückliche Beziehungen und das Bewältigen von Krisen. Zudem können wir mithilfe des Mentaltrainings schneller regenieren. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Jul 27, 20211h 6m

#108 Kneipp-Experte Dr. Hans Gasperl: Wie wir unsere Selbstheilungskräfte aktivieren

Zufriedenheit und eine bestimmte Lebenssicht helfen definitiv dabei, gesund zu bleiben. Das ist, wenn man so will, die Lebensphilosophie von Hans Gasperl aus dem Pongau in Salzburg. Der Grundgedanke dahinter ist die sogenannte Salutogenese – also die Frage „Was hält mich gesund?“. Und da jeder Mensch anders ist, hat auch jeder Mensch „seine eigene Medizin“. Wir müssen nur dem Körper Ideen liefern, damit er den „inneren Arzt“ in uns aktiviert.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye plaudert der Arzt in Ruhestand, Buchautor, TV-Moderator und Kneipp-Experte über seinen beruflichen Werdegang, seine Faszination und Liebe für Kneipp, die Bedeutung von Pflanzen als Urnahrung und Heilmittel – und über das Leben und wie man es begreifen sollte/könnte. Für ihn gehören Genuss und Gesundheit nämlich zusammen. Von Selbstkasteiung und Diätwahn hält er wenig. Zum Kneipp-Universum hat Hans – der auf ServusTV die Sendung „Einfach gut leben“ moderiert – durch die Pflanzenheilkunde gefunden. Die fünf Säulen dahinter erklärt er im Podcast. Und er gibt Inspirationen und Tipps, wie wir gesund bleiben können. Wer glaubt, dass Kneipp-Kuren in der Formel „Kneipp = kaltes Wasser“ ausreichend beschrieben werden, irrt. „Die Kneipp-Ideologie umfasst Ernährung, Heilpflanzen, Bewegung und ebenso die Lebensordnung als Heil- und Vorsorgemittel“, verrät der Arzt. Und – das lernen wir im Podcast ebenso – Kneipp konnte oft erst Behandlungsfortschritte erzielen, nachdem er bei seinen Patienten auch ein seelisches Gleichgewicht hergestellt hatte (die Lebensordnung). Lebensfreude, Gesundheit und Zufriedenheit sind für Hans die drei Grundsäulen, auf denen ein gutes und sinnvolles Leben basiert. Außerdem lernen wir: Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße. Wenn ich nichts mache, bleiben meine Gefäße untrainiert. Wenn mein Herz nicht kräftig pumpt, wird der Herzmuskel nicht trainiert. Also lautet das Jungbrunnenrezept: Bewegung, Bewegung, Bewegung. Was das betrifft, ist der Salzburger Arzt in Ruhestand ein ganz Junger. Denn er geht immer noch regelmäßig in die Berge. Außerdem spricht er sich für (wenn möglich) regionale Ernährung aus. Denn in Fertigprodukten sind viele „Transfette enthalten, die entzündungsfördernd sind“.Sein tägliches Ritual besteht darin, rechtzeitig schlafen zu gehen (wenn es dunkel wird) und aufzustehen, wenn die Sonne kommt. Ein Lieblingszitat von Hans lautet: „Es kommt nicht darauf an, gut zu scheinen, sondern gut zu sein.“ In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Jul 20, 20211h 11m

#107 Autorin Verena Schörner: „Der Mamaplaner: wie man Baby, Familie und Job schaukelt.“

Die Unternehmerin und Geschäftsführerin eines Buchverlages hat Ende 2020 das Buch „Der Mamaplaner: Überlebensstrategien im Familienalltag“ veröffentlicht. Im Podcast mit Daniela Zeller plaudert die Münchnerin über ihren Alltag und ihre Erlebnisse als Mutter. Und da Daniela im Sommer selbst erstmals Nachwuchs bekommt, ist dieses Thema für unseren Podcast-Host natürlich genau am Punkt. Im Podcast geht Verena auf die 14 Kapitel ihres „Mamaplaners“ genauer ein und weiß fast zu jedem davon eine Anekdote zu berichten. Von „Bye Bye Perfektionismus“ – einem Thema, das Frauen generell und gerade junge Mütter oft besonders in Anspruch nimmt – über das Finden von Gelassenheit und innerer Ruhe (inmitten des Kleinkindtrubels) bis hin zur oftmals unterschätzten Rolle des Vaters beim Aufziehen von Kindern. Denn ja, es gibt auch „Mütter-Chauvinismus“. Und der ist ebenfalls nicht okay. Im Podcast verrät Verena weiters viel über die richtige Kommunikation in der Familie, wie man Patchwork-Situationen gut managt, wie man mit Energievampiren richtig umgeht und warum man als Elternteil durchaus auch einmal der Faulheit frönen darf. Ihr Lieblingszitat stammt von Ernest Hemingway: „The shortest answer is doing the thing.“Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Jul 13, 20211h 2m

#106 Life-Coach Anna Demel: Wie man Angst gegen Zuversicht eintauschen kann.

Anna Demel ist Coach, Mentorin, Künstlerin und Gründerin von „EXPRESS YOURSELF“ – einer renommierten Agentur für Beratung und Kreation. Sie sieht sich selbst als eine Art Lebenscoach: als Begleiterin und Gefährtin für Menschen, die in ihrem Beruf vorne stehen und sichtbar sind – von Spitzensportlern über Top-Manager bis hin zum Kunst- und Performancebereich. Sie hat in ihrer Karriere mit Showgrößen wie Hape Kerkeling, Udo Jürgens und Peter Alexander zusammengearbeitet, wurde in ihrem früheren Leben als Tänzerin für ein Michael-Jackson-Musical engagiert und hat auch schon das Opening des bekannten Wiener Life Balls inszeniert. Zuletzt konnte man sie in Österreich als Jurorin im ORF-Format „Feuer und Flamme“ bewundern. Sie selbst sagt über sich: „Ich arbeite bevorzugt mit jenen Menschen, die sich gerne mit Themen befassen, die mit Eigenverantwortung zu tun haben. Die gerne gestalten – und zwar zum Wohle anderer gestalten.“Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye plaudert Anna über ihren Werdegang („Wenn man das, was man tut, gerne tut, dann macht man es meistens auch gut“) und ihre Definition von Arbeit. Und da sie ein Bewegungs- und Frischluftfan ist, haben die beiden den Podcast kurzerhand im Gehen aufgenommen. Sie sind eine Stunde lang durch den Park des Schlosses Schönbrunn in Wien gewandert und haben sich dabei aufgenommen. Übrigens ist Schönbrunn auch Annas Lieblingsort für Coachings. Sie trifft sich mit ihren Klienten dort zu Coaching-Spaziergängen bei jedem Wetter. Weil, wie sie sagt:„Wenn man sich bewegt, bewegen sich die Dinge.“Was das Erreichen von Zielen betrifft, plädiert die Wienerin dafür, vor allem auch auf den Weg dorthin zu achten. Wie geht es einem dabei? Welche Opfer bringt man? Denn bloß das Erreichen eines Zieles allein, macht noch nicht glücklich. Es wirft oft nur neue Fragen auf. Außerdem ist Anna der Meinung, dass man auf dem Weg durchs Leben überhaupt keine Rückschritte machen kann. Jeder Pfad, den man gewählt hat, ist für etwas gut. Des Weiteren verrät sie im Podcast, warum der Begriff Work-Life-Balance längst überholt ist und es vielmehr um eine Work-Life-Integration geht. Sie erklärt ihr 3-Stufen-Arbeitsmodell „Gefährtin, Mentorin, Meisterin“, zeigt, wie Probleme lösen Spaß machen kann – und wie das mit dem „sein eigentliches Potenzial finden“ tatsächlich funktioniert („Potenzial ist etwas, dass erobert werden möchte“).Annas tägliches Ritual ist ein Espresso, schwarz, ohne Zucker. Ein Lieblingszitat von ihr lautet: „Better be ready, when it comes.“ In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Jul 6, 20211h 10m

#105 Sängerin Ina Regen: „Wie ich meine Stärken und Schwächen erkenne“

Die österreichische Singer-Songwriterin, die zuletzt beim ORF-Talenteformat „Starmania“ als Jurorin zu sehen war, verrät im Podcast, dass sie sich ein Jahr Auszeit schenkte, um herauszufinden, ob sie mit ihrer Musikkarriere auf der richtigen Spur liegt. Sie wollte rausfinden, ob sie „mit der Musik eine lebenslange Beziehung führen möchte“. In dieser Zeit lernte sie viel über sich selbst – und erkannte ihre Stärken und Schwächen. Im Podcast mit Daniela Zeller verrät Ina Regen zudem, dass sie immer schon eine große Lebenslust verspürte und nie Probleme damit hatte, auf Menschen offen und verbindend zuzugehen. Als wichtig für ihren Werdegang nennt sie aber auch, dass sie nie ein romantisch-verklärtes Bild von ihrem Beruf als Künstlerin und Musikerin hatte. Im Podcast erzählt sie auch über die Lektionen, die das Leben in der Öffentlichkeit sie gelehrt hat – vom Umgang mit Social Media bis zu bösen Postings von „Starmania“-Fans. Des Weiteren erklärt Ina, dass man im Zweifelsfall immer eher dem Herzen als dem Hirn folgen und stets versuchen sollte, auf das innere Kind in sich zu hören – um, wenn möglich, die Wunden aus der Kindheit zu heilen. Im Podcast verrät Ina außerdem, dass ihr tägliches Tagebuchschreiben dabei hilft, ihre Gedanken zu ordnen und in ihrer persönlichen Entwicklung Fortschritte zu machen. Zudem gönnt sie sich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde „Selfcare“ – um in die Balance zu finden. Um fit zu bleiben, praktiziert die Sängerin Yoga und geht klettern. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an –> [email protected]

Jun 29, 202152 min

#104 Managerin Patrizia Zueck: Wie wir Tourismus neu denken können!

Diese Podcast-Episode wurde in der Suite des Zoku-Hotels aufgenommen, das neu in Wien eröffnet hat und sich auf Longstay statt Shortstay konzentriert. Das Zoku Vienna ist nach Dependancen in Amsterdam und Kopenhagen das dritte Hotel der Kette, das sich auf digitale Nomaden und einen etwas nachhaltigeren Zugang zum Thema Tourismus fokussiert. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Patrizia Zueck die Philosophie hinter dem Hotel, das nicht nur mit einem tollen Blick auf den Wiener Prater lockt, sondern auch mit einer anderen Art des Denkens. Der Mittelpunkt eines Zimmers ist nämlich nicht mehr das Bett (das ist nur via ausziehbarer Treppe erreichbar und bietet darunter viel Stauraum) – wie in Hotelzimmern üblich –, sondern ein großer Küchentisch; an dem man kochen, essen, Gäste empfangen und auch gut arbeiten kann. Eine Art kleine Wohnung im Hotel-Ambiente mit gemeinsamem Social Space im obersten Stock, inklusive Dachterrasse und Hängematten, die in Richtung Sonnenuntergang ausgerichtet sind. „Man muss die Krise immer auch als Chance betrachten“, erklärt die gebürtige Schweizerin, die davon überzeugt ist, dass sich die Regeln des Spiels nach der Pandemie für den Tourismus grundlegend ändern müssen: „Homeoffice hat unsere Art zu arbeiten verändert – der tägliche Job kann mit guter Internetverbindung eigentlich von überall aus gemacht werden. Warum also nicht den Arbeitsalltag mit einer neuen Stadt verbinden, die man nebenbei kennenlernt?“ Außerdem setzt Patrizia neben einer offenen Küche, in der die Gäste gemeinsam kochen können, auch stark auf die Einbindung von Locals (sei es geschäftsmäßig z.B. als regionale Lieferanten, als auch als Gäste im Restaurant). Zudem hat jedes Zoku-Hotel eine(n) Community-Manager:in, die den Bewohnern für Gespräche zur Verfügung steht und gleichzeitig versucht, ein großes Problemthema unserer Gesellschaft zu lindern: die Einsamkeit – gerade in einer fremden Stadt. Patrizia verrät im Podcast weiters, warum das Hotelkonzept als Hybrid zwischen einem Zuhause und dem Office-Space so gut funktioniert, wie lange der längste Gast bis dato geblieben ist und zu welchen Preisen man für Longstays einchecken kann. Ihr tägliches Ritual ist Yoga am Morgen. Ihr Lieblingszitat kommt von ihrem Vater, der meinte: „Es braucht für alles Leute.“ (Papa Zueck)In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Jun 22, 20211h 5m

#103 Neurowissenschaftlerin Manuela Macedonia: „Wie Ernährung Geist und Psyche beeinflusst.“

Die italienische Wissenschaftlerin, die derzeit an der Universität Linz tätig ist, hat vor kurzem einen Bestseller abgeliefert: „Iss dich klug! Und dein Gehirn freut sich“ (https://www.thalia.at/shop/home/artikeldetails/ID149876352.html) – erschienen im Ecowin Verlag. Das Thema „Wie Essen unser Denken beeinflusst“ zieht sich als roter Faden durch diese Podcast-Episode. Im Gespräch mit Daniela Zeller empfiehlt Manuela Macedonia (https://www.macedonia.at/about/) vor allem eines: Bewegung, Bewegung, Bewegung – für den Körper und fürs Gehirn. Bewegung kann ein Genussmittel sein und unser Leben gleichzeitig entstressen. Über den Einfluss der Bewegung auf das Gehirn hat die Doktorin für Kognitivpsychologie und Angewandte Linguistik ebenso viel über den Einfluss von Ernährung auf unser Gehirn gelernt. Sie weiß: „Was wir essen, bedingt, was wir sind, was wir denken, was wir lernen etc. Ernährung wird von den Zellen unseres Körpers aufgenommen und verwertet. Auch die Gehirnzellen tun das. Abhängig davon, was wir essen, können wir geistige Prozesse beeinflussen – und auch unsere Psyche. Kurz: Ernährung hat einen enormen Einfluss auf Geist und Psyche.“Im Podcast erfährst du, welche Lebensmittel unserem Gehirn schaden (Stichwort: Produkte mit Transfetten, die im Körper Entzündungen auslösen). In der Wissenschaft wird dies mit „Kvest-Diät“ umschrieben. Darin geht es um stark industriell verarbeitete Lebensmittel, wie zum Beispiel Industriebrot und Fleischprodukte aus schlechter Tierhaltung. Geschmacksverstärker wiederum verändern über die Zeit unseren Geschmack. Eine Vorliebe für extrem würzige oder salzige Kost ist die Konsequenz – und damit der Griff zur Chips-Packung. Besonders Kinder können früh darauf geprägt weren. Eine große Herausforderung auf dem Weg zu wohltuender Ernährung ist die Tatsache, dass uns Zucker süchtig macht. Deswegen tritt die Wissenschaftlerin für eine Zuckerreduzierung im Alltag ein – wobei aber ein Stückchen Schokolade am Tag erlaubt ist, denn „wenn wir auf alles verzichten, werden wir neurotisch“. Im Podcast verrät Frau Macedonia weiters, wie sie sich ernährt und wie wir einen Weg hin zur richtigen Ernährung für Geist und Psyche finden können. Ihr tägliches Ritual ist ihre Arbeit, die sie liebt. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Jun 15, 202147 min

#102 Influencerin Marie Nasemann: Wie geht Nachhaltigkeit im Alltag?

Marie hat sich als Model und Nachhaltigkeitsaktivistin einen Namen gemacht. Die Wahlberlinerin erreichte in der vierten Staffel von „Germany’s Next Topmodel“ den dritten Platz und startete danach international im Model-Biz durch. Mittlerweile hat aber ein anderes Thema ihr Herz erobert: die Kunst der Nachhaltigkeit. Sie gilt als eine der einflussreichsten Bloggerinnen im Bereich nachhaltiger Lifestyle im deutschsprachigen Raum und hat soeben ihr erstes Buch veröffentlicht: „Fairknallt – Mein grüner Kompromiss“ (ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/fairknallt-9783843725064.html).Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät die junge Mutter, warum sie, seitdem ihr Sohn auf der Welt ist, noch motivierter ist, „für die Zukunft unseres Planeten zu kämpfen“. Und plädiert dafür, sich einen Herzensort zu schaffen, an den die Familie immer wieder zurückkehren kann. Marie Nasemann (instagram.com/marienasemann/) sinniert im Podcast über die Weisheiten, die man an öffentlichen Toilettenwänden finden kann, ebenso wie über den Auftrag, den wir alle haben, unseren Planeten für zukünftige Generationen lebenswert zu erhalten. Damit das geschieht, müssen alle anpacken. Jeder Einzelne von uns. Aber es braucht auch endlich ein klares Zeichen und Tun der Politik. O-Ton Marie: „Es müssen mehr grüne Unternehmen aufkommen – oder große Unternehmen müssen auf mehr Nachhaltigkeit umstellen. Und jede:r einzelne Konsument:in muss sich eben damit auseinandersetzen.“Sie selbst setzt sich auf ihrem Blog „Fairknallt“ (fairknallt.de) tagtäglich mit ihrem eigenen Konsumverhalten auseinander und gibt jede Menge Tipps und Inspirationen (u.a. zu nachhaltiger und fairer Mode), wie wir unseren Alltagskonsum nachhaltiger gestalten können – vom Supermarkteinkauf über die Wahl des Fortbewegungsmittels bis hin zu der Kontoeröffnung bei einer Grünen Bank oder der Wahl des Stromanbieters. Die tagtäglichen Bad News „führen leider oft zu einer Art Schockstarre, in die man verfällt, weil die Probleme sich so komplex anfühlen, dass man gar nicht weiß, wie man anfangen kann, weil gerade alles so schlimm scheint“. Der richtige Weg ist aber auch hier: step by step. Im Kleinen die Welt verändern und ein bisschen besser machen. Für uns – und die Generationen nach uns. Sie verrät im Podcast, wie man sein Konsumverhalten hinterfragen und erfolgreich ändern kann, warum es aber auch wichtig ist, beim Streben nach Nachhaltigkeit nicht allzu streng mit sich selbst zu sein – Marie Kondo hin, Stoffwindeln her. Am Schluss noch ein kleiner frommer Wunsch, den sich die Regierungen unserer Länder zu Herzen nehmen dürfen: Bahnfahren muss billiger, Fliegen teurer werden. Maries tägliches Ritual ist aktuell, ihren Sohn ins Bett zu bringen und ihm eine Stunde lang Gutenachtlieder vorzusingen. Ihr Lieblingszitat kommt von Spider-Man: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.“ (Stan Lee)In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Jun 8, 20211h 11m

#101 Glacier-Gründer Andreas Tschas: „Wie das Prinzip der zehn Emotionen dein Leben verbessert.“

Diesmal hat ein Visionär und Menschenverbinder vor unserem Podcast-Mikrofon Platz genommen. Andreas Tschas hat sich mit der Gründung des Pioneers-Festivals (dem österreichischen Hotspot der Start-up-Szene) einen Namen gemacht. Er hat Pioneers verkauft und sich als Vater zweier Töchter dazu entschlossen, dass er nun etwas Sinnvolles für deren Zukunft tun muss. Also hat er das Projekt „Glacier“ gegründet, um unser aller CO2-Fußabdruck zu schmälern, der Klimakrise entgegenzutreten … und im Idealfall die Welt zu retten. Im Kleinen und damit auch im Großen. Im Podcast-Gespräch mit Daniela Zeller liefert Andi viele kleine Lifestyle-Hacks (von der idealen Kühlschranktemperatur von 7 Grad bis hin zum regelmäßigen Löschen des Arbeitsspeichers am Laptop), die uns im Alltag helfen können, den CO2-Verbrauch zu drosseln. Er hat zumindest eine essenzielle Lektion aus der Coronakrise gelernt: Menschen funktionieren nicht über Verbote. „Menschen sind in allem einfach besser, wenn man sie motiviert. Wenn man sie für etwas begeistert und ihnen tolle Alternativen aufzeigt. Deshalb haben wir bei Glacier auch den Spruch: Save the Planet, super simple.“Auf dem Weg zu seinem neuen Projekt „Glacier“ – also Gletscher retten – hat er einige wertvolle Lektionen gelernt. Andreas ist es nicht mehr so wichtig, wie andere über ihn denken. Und er hat eine „Achtsamkeit für den Moment“ entwickelt – aus der heraus er nun seine Emotionen viel besser kontrollieren kann. Im Podcast nennt er zwei Tools, die dir dabei helfen, deine Emotionen zu regulieren und dein Leben schöner zu gestalten: die Zehner-Spannungskurve (0 bis 2 = antriebslos / 3 bis 5 = der kreative Flowbereich / 6 bis 10 = Annäherung an den Burnout) und das Prinzip der zehn Emotionen (Liebe, Begeisterung, Überzeugung, Freude, Überraschung, Ärger, Schuld, Scham, Trauer, Angst, Ekel). Was genau hinter der Emotionsregulation steckt und wie wir lernen, in die richtige Balance zu kommen, erfährst du im Podcast. Außerdem bricht Andreas eine Lanze für die Macht der Gedanken und die Kraft des Visualisierens – von Kleinigkeiten im Alltag bis hin zum Formulieren der Lebensziele. Er schenkt allen seinen Mitarbeitern den Ratgeberklassiker „The Big Five for Life“ von John Strelecky und erklärt auch gleich die Schönheit des „Lebensmuseums“; eine Idee aus dem Buch, die dein Leben verändern kann: Wenn du dein Leben als eine Art Museum der Erinnerungen betrachtest – welche Momente haben sich da eingeprägt, welche Bilder hängen an den Wänden? Sein Lieblingszitat lautet: „If you can’t go outside, go inside.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Jun 1, 20211h 4m

#100 Pilzgärtnerin Magdalena Wurth: wie man Pilze zu Hause anbaut!

Hello und welcome zur 100. Folge. Diesmal zu Gast: die gelernte Agrarwissenschaftlerin Magdalena Wurth. Sie betreibt gemeinsam mit ihrem Partner Moritz Wildenauer den Waldviertler Pilzgarten (http://www.pilzgarten.at/) in Großschönau. Dort kultivieren die beiden nach DIY-Methode nachhaltig und ressourcenschonend 12 Speisepilzarten – darunter auch Bio-Raritäten. M&M haben über diese Erfahrung auch bereits ein Buch geschrieben. Es heißt „Pilzgeflüster“ (https://www.loewenzahn.at/produkt/2671/pilzgefluester/) und ist im Löwenzahn-Verlag erschienen. Im Podcast mit carpe-diem-Host Holger Potye verrät die Niederösterreicherin, wie man Speise- und Heilpilze im Garten, am Balkon oder am Fensterbrett bzw. Couchtisch anbauen kann. Jede(r) von uns kann also eine eigene kleine Pilzzucht starten. Magdalena liefert im Podcast einen Beginner’s Guide zum Pilzezüchten, verrät erstaunliche Fun Facts zum geheimnisvollen Lebewesen Pilz – ja, es gibt einen Pilz, der 35.000 Tonnen wiegt, 2.000 Jahre alt und so groß wie Zypern ist – und beschreibt die idealen Standorte der unterschiedlichen Pilzarten. Wir lernen, was Pilze so alles konsumieren, wie man einem Zero-Waste-Ansatz beim Pilzanbau befolgen kann und dass Pilze auch eine Persönlichkeit haben. Es gibt im Schwammerluniversum Diven und Zauberer! Zu guter Letzt machen wir noch einen kleinen Ausflug in die wunderbare Welt der Heilpilze, erfahren, wie Pilze die Bodenqualität verbessern können, welcher Pilz ständig seine Farben wechselt, um nicht erkannt zu werden (vermutlich, weil er so lecker schmeckt), und wie man aus Schwammerln Leder und Yogablöcke produzieren kann. Magdalenas tägliches Ritual ist im Sommer der morgendliche Spaziergang durch den Pilzgarten. Ihr Lieblingszitat: „Alles geht gut.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

May 25, 20211h 0m

#99 Star-Dirigent Franz Welser-Möst: „Stille hat eine unglaubliche Größe.“

Der Maestro aus Österreich hat es als Dirigent zu einer Weltkarriere gebracht – London, Zürich, Wiener Staatsoper und aktuell das berühmte Cleveland Orchestra. Momentan ist seine Welt aber das eigene Anwesen am wunderschönen Attersee in Oberösterreich. Im Podcast-Gespräch mit Daniela Zeller erklärt Franz Welser-Möst, warum es wichtig ist, die Herausforderungen im Leben – die Höhen und Tiefen – stets anzunehmen: „Jammern bringt einen nicht weiter. Man muss halt schauen, dass man etwas tun/verändern kann.“In seinem Buch „Als ich die Stille fand – ein Plädoyer gegen den Lärm der Welt“ schreibt der Dirigent über Momente der Stille. Momente, in denen die Zeit stehenbleibt. Die kann man auf der Bühne haben – oder während eines Autounfalls. Gemein haben sie, dass diese Momente etwas Großes haben und Veränderung bringen. Der Star-Dirigent meint dazu: „Wenn man einmal dem Tod ins Auge geschaut hat, verändern sich viele Dinge.“Franz Welser-Möst spricht über Momente, an denen er fast aufgegeben hätte. Den Druck, den man in diesem Beruf hat, und die positiven Momente, die manchmal vielleicht ein bisschen heller leuchten als bei einem weniger exponierten Job. Seinen Ausgleich findet er in der Natur. Eigentlich hätte er Gärtner werden sollen, denn große Menschenmassen vermeidet er lieber. Aber die Berufung fragt dich nicht, sie ruft dich, und du folgst. Die wichtigste Lektion in seinem Berufsleben: Du musst deinem Instinkt vertrauen und loslassen können. Sein Lieblingszitat: „Man muss zuerst springen, bevor man landet.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

May 18, 202156 min

#98 Apothekerin Irmgard Pötschger: wie Mikronährstoffe die Gesundheit beeinflussen.

Irmi hatte schon von klein auf eine große Leidenschaft für das Thema Ernährung. Alles, was sich um dieses Thema drehte, faszinierte sie. Ihr Weg zur Mikronährstoff-Expertin war, wenn man so will, gewissermaßen vorgezeichnet. Daran führte kein Pfad vorbei. Im Podcast mit carpe-diem-Host Holger Potye verrät die Grazer Leiterin der Wissenschaftsabteilung von Pro Medico alles Wissenswerte zum Thema Mikronährstoffe (die setzen sich aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zusammen) und Gesundheit im Allgemeinen. Man kann sich das so vorstellen: Makronährstoffe (also Eiweiß, Proteine und Kohlenhydrate) sind das Holz, und Mikronährstoffe sind das Feuer, das das Holz in Energie umwandelt, damit unsere Organe funktionieren, unser Herz schlägt etc. Irmi spricht im Podcast über die wichtige Funktion von Vitamin D, von dem wir meist zu wenig abkriegen – außer wir verbringen zur richtigen Zeit viel Zeit (fast) nackig in der Sonne. Aber Vitamin D liefert auch Fisch – sonst hätten sich die Wikinger energietechnisch nie zu ihren Raubzügen übers Meer aufmachen können.Sie thematisiert, ob wir mit rein pflanzlicher Ernährung alle wichtigen Vitamine aufnehmen können. Erklärt, warum Eisenmangel vor allem Frauensache ist, wo überall Eisen drin ist (Stichwort: Lebertran … brrr!) und warum sich mit dem Einsetzen der Wechseljahre die Eisen-Situation wieder verändert. Die gelernte Apothekerin macht außerdem einen Abstecher zum Restless-Legs-Syndrom – dem abendlichen Kribbeln in den Beinen. Sie erläutert, wieso wir nicht gleich nach dem Essen Kaffee trinken sollten, warum die Pille bei der Frau ein mächtiger Mikronährstoff-Räuber ist und was wir tun können, um häufigen Harnwegsinfektionen vorzubeugen. Zum Schluss spricht Irmi darüber, welche Mikronährstoffe Frauen in der Schwangerschaft bevorzugt brauchen und wie Mikronährstoffe und Hautschönheit zusammenhängen. Irmis tägliches Ritual ist, ihren Sohn abends zu Bett zu bringen. Ihr Lieblingszitat: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ (Karl Valentin)In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert ihn, schreibt einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

May 11, 20211h 10m

#97 Aufräum- und Ordnungs-Coach Desirée Schweiger: „Jedes Ding muss einen fixen Platz haben.“

Schon von klein auf war Desirée ein äußerst ordnungsliebender Mensch. Man könnte also sagen, ihr Job als Aufräum- und Ordnungs-Coach war der Gründerin von Simply Organized (https://www.simplyorganized.at/) in die Wiege gelegt worden. Spätestens als dann der eigene Nachwuchs kam und Desirée eine neue Wiege brauchte, war es erst mal vorbei mit dem Aufgeräumt-Status. Er wurde gegen einen Kindliches-Chaos-Status eingetauscht. Im Podcast-Gespräch mit Daniela Zeller plaudert Desirée Schweiger darüber, wie ihr das Mutterdasein zu ihrem heutigen Job verholfen hat – der gerade in Lockdown-Zeiten boomt. Mit Homeoffice und der vermehrten Zeit, die man auf einmal zuhause verbringt, bemerkt man erst, wie viele Platzfresser sich in den eigenen vier Wänden eingenistet haben. Und da will man sich das eigene Reich besonders schön machen. Kurz: Es ist Zeit zum Ausräumen, Aufräumen und Lüften. Und genau da kommt Desirée als Aufräum-Coach ins Spiel. Sie lässt sich von Daniela in die (Ordnungs-)Karten schauen und verrät: „Eine der wichtigsten Grundregeln ist, dass jedes Ding einen fixen Platz hat. Denn wenn man/frau wenig Zeit, aber viel Zeugs hat, ist das Chaos daheim Programm.“ Die äußere Ordnung (in der Wohnung) wirkt sich übrigens auch auf die innere Ordnung aus. Man kann sich leichter konzentrieren und durchatmen. „Ordnung schafft innere Ruhe“, erklärt uns Desirée diesbezüglich – und gibt gleich Inspirationen, wie wir den Kleiderschrank am besten aufräumen können, was tatsächlich gegen lästige Motten wirkt oder wo frau das Brautkleid am besten lagert. Darüber hinaus zeigt sie vor, wie wir locker zehn Kilo Haushalt loswerden und uns danach auch gleich um zehn Kilo leichter und befreiter fühlen.Desirées tägliches Ritual ist, sofort nach dem Aufstehen das Bett zu machen. Damit hat man gleich frühmorgens schon einmal Ordnung geschaffen. Ihr Lieblingszitat zum Thema Ordnung: „Die drei Zauberworte lauten: Tue es gleich.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns eine gute Bewertung auf eurer Lieblings-Podcast-App. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

May 4, 20211h 2m

#96 Profifußballerin Viki Schnaderbeck: Warum die steinigen Wege oft die schönsten sind.

In dieser Episode mit der österreichischen Fußballnationalteam-Kapitänin und Keynote-Speakerin Viktoria Schnaderbeck sind unsere Themen mentale Stärke und Female Empowerment – im beruflichen wie auch privaten Bereich.Im Podcast mit carpe-diem-Host Holger Potye erzählt Viki, die sich momentan ihre Brötchen auf einem klassischen englischen Rasen (bei Arsenal in der Women’s Super League) verdient, wie sie ihren Traum lebt und als Frau ihre Liebe zum Fußball zum Beruf gemacht hat – zumal sie dabei äußerst erfolgreich ist. Mittlerweile lebt die gebürtige Steirerin mit ihrer Lebensgefährtin Anna im schönen London – wo sie neben ihrem Job auch noch ein Studium absolviert. Viki spricht im Podcast über Siege und Niederlagen – und davon gibt’s im Profisport viele. Momentan laboriert sie an einer Knieverletzung, mit der sie schon lange kämpft. Sie verrät uns mentale Tricks, um bei einem beruflichen Comeback auch wirklich abliefern zu können. Denn aus jeder Niederlage kann man etwas mitnehmen und lernen. Sie zeigt, wie man sich bei Zwangspausen mental und körperlich fit hält. Denn das richtige Mindset – im Hier und Jetzt zu bleiben beim Siegen und beim Verlieren – ist entscheidend für deine Entwicklung in der Zukunft. Viktoria Schnaderbeck ist überzeugt davon, dass man durch Sport wichtige Werte für das Leben vermittelt bekommt – Zusammenhalt, Toleranz, Gleichberechtigung und Mut. Mut hat die österreichische Nationalteam-Kapitänin längst bewiesen, als sie sich outete und der Welt ihre Freundin vorstellte. Sie heißt Anna, ist Lehrerin aus Norwegen und nimmt gerade ein Sabbatical, um Quality Time mit Viki in London zu verbringen. Die Profifußballerin spricht im Podcast ganz offen über ihre Sorgen und Zweifel, die sie vor ihrem Outing plagten. Bereut hat sie es aber keine Sekunde. Im Gegenteil: Sie hat dadurch erfahren, was wahre Freiheit bedeutet. Und wenn ihr Viki bei ihrem Charity-Projekt in Afrika unterstützen möchtet, dann schaut bei Jambo Bukoba (https://www.jambobukoba.com/) vorbei. Vikis tägliches Ritual ist eine Tasse guter Kaffee beim Aufstehen. Ihr Lieblingszitat lautet: „Gib jeden Tag dein Bestes. Aber dein bester Tag kommt erst.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und gebt ihm fünf Sterne. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Apr 27, 20211h 4m

#95 CEO der Wings-for-Life-Stiftung, Anita Gerhardter: Die Hoffnung auf Heilung ist legitim.

In dieser Spezialausgabe dreht sich alles um den Wings for Life World Run – einen weltweiten Lauf quer durch alle Zeitzonen, dessen Startgelder zur Gänze der Rückenmarksforschung zugutekommen. Am 9. Mai ist es wieder so weit. Wegen der Pandemie wird der Lauf 2021 wieder via App stattfinden. Im Podcast-Gespräch mit Daniela Zeller plaudert Anita Gerhardter, CEO der Stiftung Wings for Life Stiftung, über die Ursprünge des Wings for Life World Run und gibt ein Update zum derzeitigen Stand der Rückenmarskforschung. Sie erklärt, wie und warum diese besondere Stiftung ins Leben gerufen wurde – und welche Fortschritte beim Kampf gegen die Querschnittslähmung bis dato dank der Stiftung gemacht werden konnten. Das Team dahinter sind quasi die „Rockstars“ der Neurowissenschaft aus aller Welt. Um zusätzliche Einnahmen für die Stiftung zu generieren, wurde der Wings for Life World Run ins Leben gerufen. Das Schöne und Einzigartige daran ist, dass jeder mitmachen kann – von Jung bis Alt, vom Spitzensportler bis zum Parkbank-Chiller. Denn es gibt keine vorgegebene Streckenlänge. Man läuft so lange, wie man kann und will bzw. bis man vom Catcher Car eingeholt wird. Und das alles für einen guten Zweck. Für Anita Gerhardter ist die Arbeit in der Stiftung ein besonderes Geschenk: „Ich habe größte Hochachtung vor Menschen mit Querschnittslähmung. Es ist wirklich erstaunlich, wie diese Menschen lernen, ihr Schicksal anzunehmen und ein sinnerfülltes, positives Leben trotz dieser Beeinträchtigung zu führen.“ Sie selbst wurde durch ihre Arbeit dankbar und demütig dem Leben gegenüber und würde ihre Aufgabe gegen keinen Job der Welt eintauschen. Ihre Zukunftsvision ist es, dass eines Tage Menschen mit Querschnittslähmung wieder auf eigenen Beinen stehen können oder zumindest einen Teil ihrer Selbständigkeit zurückgewinnen. Ein Lieblingszitat von ihr lautet: „Nicht die Glücklichen sind dankbar, sondern die Dankbaren sind glücklich.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Apr 20, 202142 min

#94 Reisereporterin Waltraud Hable: was man aus einem Jahr Work & Travel mitnimmt!

Gap Year als Lebensform: Oftmals nehmen sich junge Menschen nach Abschluss ihrer Schulausbildung oder ihres Studiums ein Jahr Auszeit, um die Welt zu bereisen. Ein Jahr also, um seinen persönlichen Horizont zu erweitern und Erfahrungen zu sammeln. Unsere carpe diem-Reiseautorin Waltraud Hable hat genau das getan – und wurde mittendrin von der Pandemie überrascht. Wie es ihr in diesem Jahr, in dem sie einen großen Teil der Reise mit Work & Travel finanzierte und die unterschiedlichsten Jobs ausprobierte, ergangen ist, erzählt sie in der folgenden Stunde.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät Waltraud ihr Lebensmotto, das sie während ihres Abenteuers stärkte. Es lautet: „Wenn man es denken kann, kann man es tun!“ Denn laut Waltraud fängt alles mit dem Denken und der richtigen Einstellung dazu an. Insofern ist die erste und wichtigste Frage für das Abenteuer Weltreise nicht: Wie kann ich es machen? Sondern: Wie will ich es machen?Sie erörtert, wie viel Kapital man für ein Jahr Weltreise braucht – und wie man sich arbeitenderweise durchs exotische Leben in fremden Welten schlagen kann. Außerdem nimmt uns Waltraud in diesem Podcast mit zu sechs zentralen Stationen ihrer Reise an fünf verschiedene Locations: nach Vietnam, zu den Hippies auf Hawaii, ins Sterbehaus von Mutter Teresa in Kalkutta, zum Sambatanzen nach Rio, zur Ranger-Ausbildung in den afrikanischen Busch und zum Abschluss nochmals nach Rio de Janeiro. Im Finale erfahren wir obendrein, ob der Beatles-Song „Yesterday“ tatsächlich auf der ganzen Welt bekannt ist. Und Waltraud teilt mit uns einen ganz entscheidenden Trick: nämlich, wie man von der Träumerin zur Traumerfüllerin wird. Das ist wieder ein Geschenk, das wir alle gerne auspacken möchten. Waltrauds Lieblingszitat lautet: „Wenn du es denken kannst, kannst du es tun.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Apr 13, 20211h 13m

#93 Museumsdirektorin Danielle Spera: immer den Blick auf das Positive lenken!

Die ehemalige ORF-Journalistin ist von den Medien ins Museum gewechselt. Heute leitet sie das Jüdische Museum in Wien und möchte Besuchern aus aller Welt die Werte der jüdischen Kultur näherbringen. Denn die sind in der österreichischen Hauptstadt besonders stark verwurzelt. Im Podcast-Gespräch mit Daniela Zeller plaudert Danielle Spera ausführlich über wichtige Grundsätze der jüdischen Kultur und des jüdischen Glaubens, die uns allen dabei helfen können, unser Leben ein bisschen besser und schöner zu gestalten. Etwa, sich immer wieder neu zu erfinden und das Beste aus seinem Leben zu machen. Ein anderer Aspekt ist der Fokus auf Gerechtigkeit und so viel wie möglich mit anderen zu teilen. Füreinander einstehen, füreinander sorgen und stets den Blick auf das Positive lenken – auch wenn es fraglos viel Negatives in unserer Welt gibt. Diese und viele weitere Inspirationen aus der jüdischen Kultur finden sich in dieser Podcast-Episode.Außerdem spricht Danielle mit Daniela über Kindererziehung. Eigentlich war Familie für die ehemalige ORF-Anchorwoman kein Thema. Der Fokus war klar auf Karriere eingestellt. Dann kam aber noch überraschend Nachwuchs. Und seither gilt für die ehemalige Journalistin: „Kinder sind wunderbar, aber sie gehören uns nicht. Sie gehören sich selbst, und daher war es für uns auch wichtig, dass wir unsere Kinder in die Welt ziehen lassen und dass sie sich auch diese Welt erobern.“ In diesem Sinne geben wir allen kleinen und großen Erdenbürgern mit auf den Weg: Los! Hopp! Raus in die Welt (sobald dies wieder möglich ist) und diese entdecken! Danielles tägliches Ritual ist abends noch ein bisschen Lesen und morgen ein kurzes Workout. Ihr Lieblingszitat lautet: „Die ganze Welt ist eine sehr schmale Brücke, und Hauptsache ist, keine Angst zu haben.“ (Rabbi Nahman von Bratzlav)Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Apr 6, 202147 min

#92 Ernährungscoach Patric Heizmann: die sieben goldenen Regeln für den perfekten Tag.

Der bekannte deutsche Ernährungs-/Fitnesscoach und Bestsellerautor präsentiert, wie man vom Passiven ins Aktive kommt. Sein neues Buch „Gesund, fit & schlank –> Leichter, als du denkst!“ (https://leichteralsdudenkst.de/buch) ist ein Ratgeber für ein gesundes Leben ohne Diät. Dafür aber mit 60 verlockend leichten Rezepten. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erörtert er, warum Fasten wichtig und gut ist – allerdings nicht zum Abnehmen, sondern für die Reinigung unserer Zellen. Er erzählt ebenfalls, weshalb klassische Diäten nicht funktionieren können (und was das Ganze mit unseren Urururururururururahnen in der Steinzeit zu tun hat) und wieso wir uns unseren Körper am besten wie eine Stadt vorstellen, um die Vorgänge darin zu begreifen. Patric verrät im Podcast weiters, wie man alte Gewohnheiten und Muster auflösen kann. Auch hier gilt: Langsam kommst du am schnellsten ans Ziel. Er hat Tipps, wie wir unseren Stoffwechsel wieder ankurbeln können, erklärt, warum Kalorien nicht gleich Kalorien sind, zeigt uns den einfachsten Weg zu einer nachhaltigen Ernährungsumstellung und weiß zu allem Überfluss noch, an welcher Hundeschule wir unseren Schweinehund anmelden können. Im Finale lüftet er – quasi als späte dramaturgische Highlights – das Geheimnis der „magischen 47“ und gibt uns sieben goldene Regeln für einen perfekten Tag mit auf die Reise. Patrics tägliches Ritual ist ein Milchkaffee morgens nach dem Aufstehen. Sein Lieblingszitat lautet: „Bleib gesund, aber mach auch was dafür.“Hinweis: Statt Glückskeksen gibt es im Abspann im Jahr 2021 geheime Buchtipps von unseren Gästen – als Belohnung für alle Hörerinnen und Hörer, die bis zum Schluss dranbleiben.In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Mar 30, 20211h 12m

#91 Slow-Food-Botschafterin Barbara van Melle: was wir essen, wird zum Teil von uns!

Die ehemalige ORF-Journalistin Barbara van Melle hat sich eigentlich ihr ganzes Leben schon mit Lebensmitteln beschäftigt. Ihre Mutter hat wahnsinnig gerne gekocht. Somit wurde Barbara die Liebe zum Zubereiten von Speisen quasi in die Wiege gelegt. Mit zwölf Jahren hat sie sich ihre erste Kochbuchsammlung zugelegt. Und hat seitdem das Thema Ernährung nie aus den Augen verloren. Im Podcast-Gespräch mit Daniela Zeller plaudert die „Brot und Krume“-Gründerin über die Philosophie hinter der Slow Food-Bewegung, die in Italien ihren Ausgang nahm. Heute ist Slow Food ein weltumspannendes Netzwerk, das sich für gute, saubere und faire Lebensmittelproduktion einsetzt. Sprich: Biodiversität, regionales Einkaufen und dem Essen wieder den Stellenwert geben, den es sich verdient.„Der wahre Luxus beim Essen liegt in der Reduktion auf das Wesentliche, in der Wiederentdeckung des Ursprungs “, verrät Barbara, die sich mit ihrer Brotbackschule „Kruste und Krume“ nicht nur einen Namen in der Backszene gemacht hat, sondern auch einen Lebenstraum verwirklicht hat. Wer jetzt Lust aufs Brotbacken bekommen hat, schaut am besten bei „Kruste und Krume“ vorbei. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Mar 23, 202133 min

#90 Meditationsforscherin Dr. Britta Hölzel: wie wir durch Achtsamkeitsübungen Stress reduzieren.

Während eines Aufenthalts in einem Ashram in Indien lernte Britta Hölzel erstmals die positiven Effekte von Yoga und Meditation kennen. Es war der Beginn einer langen Reise. Die Diplompsychologin und Achtsamkeitstrainerin folgte diesem Ruf und hat ihn zu ihrem Beruf gemacht. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erzählt uns die Wissenschaftlerin aus München, wie Meditation uns beim Fokussieren auf Dinge helfen kann, zeigt Praktiken auf, mit denen wir unser mentales Wohlbefinden steigern können, und gibt uns Hilfsmittel mit auf den Weg, um uns selbst besser kennenzulernen. Denn in der Meditationspraxis gibt es Werkzeuge, die einem dabei helfen, zu verstehen, wie Entscheidungen in uns entstehen – wie wir Muster in unserem Verhalten erkennen und ändern können. In ihrer Doktorarbeit hat Britta erforscht, welche Gehirnregionen beim Meditieren besonders aktiviert werden. Das Ergebnis dieser Achtsamkeits-Meditationsforschungen ist erstaunlich – und wird in diesem Podcast noch verraten. Ebenso wird im Wissenschaftscheck thematisiert, ob sich Buddhas Gehirn von den grauen Zellen anderer Meditierender klar unterschieden hätte. Britta lässt uns in diesem Podcast außerdem erfahren, wie wir durch Meditation unsere Achtsamkeit trainieren können – also von all den Ablenkungen des Alltags loslassen können. Die Devise lautet: Chill the monkey in your brain. Und schließlich plaudert sie im Podcast über ihr Lieblingsthema: „Wie wir durch Achtsamkeit erfolgreich Stress reduzieren können.“ Denn Stress schädigt den Hippocampus, die „graue Region“ in unserem Gehirn – die ist u. a. für unsere Gedächtnisleistung und Kreativität zuständig. Mittels Achtsamkeitstraining – das ist wissenschaftlich erwiesen – nimmt die Dichte der grauen Substanz im Hippocampus wieder zu. Zu allem Überfluss gibt es auch noch kleine Lektionen im Glücklichsein. Ihr tägliches Ritual ist eine Achtsamkeitsmeditation. Hinweis: Statt Glückskeksen gibt es im Abspann im Jahr 2021 geheime Buchtipps von unseren Gästen – als Belohnung für alle Hörerinnen und Hörer, die bis zum Schluss dranbleiben.In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Mar 16, 202158 min

#89 Gynäkologin Dr. Sheila de Liz: alles über die wunderbaren Wechseljahre!

„Ich hatte wie viele andere Frauen den Glaubenssatz: Wenn du in die Wechseljahre kommst, ist etwas vorbei. Man ist nicht mehr schön, sexy, interessant, man fängt irgendwie an zu verblassen“, verrät unser heutiger Podcast-Gast Dr. Sheila de Liz. Im Podcast-Gespräch mit Daniela Zeller, bestätigt die bekannte Gynäkologin, dass die Wechseljahre für sie mittlerweile zur besten Zeit ihres Lebens gehören. Da passiert hormonell ganz viel. Man fängt an, sich von Dingen zu verabschieden, die einfach nicht mehr für einen passen – und gewinnt dadurch neue Freiheiten und Einsichten. Sheila erklärt, warum – bedingt durch die längere Lebenserwartung von Frauen – besonders die Wechseljahre als Chance zu verstehen sind, was sich in Sachen Libido tut, woran man das Einsetzen der Wechseljahre erkennt und was die hormonellen Umstellungen mit unserem Schlaf, unserer Stimmung und unserem allgemeinen Wohlbefinden machen. Ein Fazit: Hormonkuren sind besser als ihr Ruf. Sheila liefert auch jede Menge Inspirationen und Tipps, wie man als Frau in den Wechseljahren Freude und Lebensqualität relativ easy hochschrauben und sich als Frau neu entdecken kann. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Mar 9, 202152 min

#88 Ernährungsmedizinerin Dr. Eva-Maria Steinkellner: warum unser Darm durchaus Charme hat

Der Darm ist das größte Immunorgan unseres Körpers. Er ist bis zu acht Meter lang, und in ihm wohnen rund 100 Billionen (meist freundliche) Bakterien, aufgeteilt auf etwa 6.000 verschiedene Stämme. In unserem Organismus befindet sich also ein gar nicht so kleines Universum, eine riesige WG mit bakteriellen Untermietern, die (kein Scherz!) bis zu zwei Kilogramm auf die Waage bringen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erzählt uns die Wiener Ernährungsmedizinerin und Darmexpertin Eva-Maria Steinkellner, warum der Darm für uns größtenteils immer noch Terra incognita, unbekanntes Land, ist, obwohl er eine ganz zentrale Rolle in Sachen Gesundheit spielt. Sie ist eine Art medizinischer Sherlock Holmes und hat sich darauf spezialisiert, unserem Stuhlgang die, äh … dunkelsten Geheimnisse zu entlocken und schließt daraus auf unseren Gesundheitszustand. Eva-Maria erklärt uns, warum der Darm ein grandioser Netzwerker ist und worauf wir bei unserer Nahrung achten sollten. Die Komplementärmedizinerin erinnert auch daran, dass es wichtig wäre, bei Einbruch der Dunkelheit mit dem Essen aufzuhören – um unserem Darm die Chance geben, das untertags Konsumierte auch wieder abzubauen. Nur so kann sich unser Körper regenerieren und die Zellen verjüngen. Außerdem empfiehlt sie, immer wieder einmal einen Fastentag zu machen, weil sich auf diese Weise unsere Zellen reinigen können. Kurz: Gönne deinen Organen ab und zu eine Pause, damit sie sich durchputzen und einmal verschnaufen können. Im Podcast plaudert sie weiters über Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie Verstopfungen (und was man dagegen tun kann). Sie geht darauf ein, warum Hautprobleme auch ganz oft etwas mit dem Darm zu tun haben. Wir lernen etwas über die Bauch-Hirn-Achse, denn unser Darm ist direkt mit dem Gehirn verbunden und wirkt sich daher auch auf unsere Stimmung und unsere Schlafqualität aus. Das wussten bereits die alten Chinesen. Zum Schluss gibt Eva-Maria Tipps, wie wir unsere Darmflora wiederaufbauen können, und sie verrät uns, weshalb sie gerne ein Lactobacillus wäre. Ihr tägliches Ritual ist eine bewusste morgendliche Danksagung an den neuen Tag. Ihr Lieblingszitat ist eine ganze Rede – nämlich jene von Charlie Chaplin zu seinem 70. Geburtstag an sich selbst. Sie lautet: „Als ich mich selbst zu lieben begann.“Hinweis: Statt Glückskeksen gibt es im Abspann im Jahr 2021 geheime Buchtipps von unseren Gästen – als Belohnung für alle Hörerinnen und Hörer, die bis zum Schluss dranbleiben.In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Mar 2, 20211h 3m

#87 Lifestyle-Bloggerin Anna-Laura Kummer: wie du faire Mode produzieren kannst

Die Eco-Friendly-Lifestyle-Bloggerin aus dem Burgenland war eine der ersten österreichischen Influencerinnen mit großem Impact im Social-Media-Universum. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller schildert uns Anna-Laura, warum sie Berlin zu ihrer Wahlheimat auserkoren hat, wie sie ihren nachhaltigen Modebrand „The Slow Label“ aufgebaut hat, worauf sie bei der Produktion von Modekreationen besonderes Augenmerk legt und welche Ziele sie sich für die Zukunft gesteckt hat. Anna-Laura plaudert über Tencel – einen besonders nachhaltigen Faserstoff aus Österreich. Zudem verrät sie uns, wie es ist, mit der eigenen Mutter im Team zusammenzuarbeiten und wie man mit Long-Distance-Beziehungen klarkommen kann. Sie erzählt uns auch, warum sie sich vegan ernährt, wie sie als bekannte Lifestyle-Bloggerin mit negativer Kritik und Kommentaren im Web umgeht und warum sie nicht gewartet hat, bis ihr Freund ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, sondern sie ihm die Frage aller Fragen selbst gestellt hat – was eine moderne Frau durchaus tun sollte, wie sie meint.Ihr tägliches Ritual ist vor dem Schlafengehen, zumindest eine halbe Stunde in einem Buch zu lesen. Ihr Smartphone hat sie übrigens aus dem Schlafzimmer verbannt. Anna-Lauras Lieblingszitat lautet: „Be an editor of your own creative world and see your wardrobe as a curation of things that make up your identity.“Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Feb 23, 202157 min

#86 Hebamme Katharina Wallner: wie man Babysprache übersetzt

Die Hebamme und Yogalehrerin aus Kaltenleutgeben hat einen ganz besonderen Beruf, der es ihr erlaubt, einen magischen Moment besonders oft live zu erleben: Katharina ist da, wenn ein neuer Mensch das Licht der Welt erblickt. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye schildert sie, warum der alte Beruf der Hebamme heute vielleicht sogar noch wichtiger ist als früher (denn die Großfamilienverbände lösen sich immer mehr auf) und inwiefern Hebammen als Vorbild für viele Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen dienen. Katharina erklärt, weshalb ihr Beruf viel mit Empowerment zu tun hat – „also Hilfe zur Selbsthilfe“. Außerdem verrät sie im Podcast, wie Babys mit ihren Eltern kommunizieren und wie frau/man Babysprache erlernen kann. Außerdem spricht sie darüber, ab welchem Zeitpunkt eine Hebamme herangezogen werden sollte, wie die zukünftige Mutter mit der Spirale Angst – Spannung – Schmerz bei der Geburt umgeht, und sie hat viele Insidertipps (zum Thema Stillen und Ernährung von Babys) für uns parat. Ihr tägliches Ritual ist eine Tasse Kaffee am Morgen im Bett und so oft wie möglich im Wald spazieren gehen. Ihr Lieblingszitat lautet: „Geh, wohin dein Herz dich trägt.“Hinweis: Statt Glückskeksen gibt es im Abspann im Jahr 2021 als Belohnung geheime Buchtipps von unseren Gästen – als Belohnung für alle Hörerinnen und Hörer, die bis zum Schluss dranbleiben.In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Feb 16, 20211h 8m

#85 Stilberaterin Gabriele Albeseder: Welche Farben passen zu mir?

Die Image- und Stilberaterin Gabriele Albeseder hat sich ihr Leben lang mit Farben beschäftigt und kann daher in puncto Farbberatung aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz schöpfen.Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller erklärt uns die Wienerin, warum Farben unsere Entscheidungen bewusst oder unbewusst beeinflussen. Denn Farben sind Lebensbegleiter – und wenn Goethe schon ein Werk zur Farbenlehre verfasst, steckt bestimmt mehr dahinter, als wir auf den ersten Blick meinen. Im Gespräch mit Daniela schildert Gabriele, welche Farben welchem (Haut-)Typ guttun und verrät, wie wir unsere „persönlichen Strahlefarben“ finden können. Außerdem erläutert die Stilberaterin die Lehre der Farben, welche Farben uns Schwung geben, selbstbewusster machen und entspannen. Ferner begibt sich Gabriele mit uns auf eine Reise durch das Universum der Farbpsychologie, sie konkretisiert u. a., welche Farben uns schlanker machen und warum jede Farbe eine eigene Wellenlänge hat, die mit unserer Frequenz korrelieren sollte. Und als Bonus gibt es Farbtipps für die eigenen vier Wände. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Feb 9, 202156 min

#84 Fashion-Designerin Sabinna Rachimova: Ab wann ist ein Kleidungsstück nachhaltig?

Die Wiener Modedesignerin mit russischen Wurzeln lebt seit dem 19. Lebensjahr in ihrer Wahlheimat London, wo sie das Central Saint Martins College of Art and Design absolviert hat und heute ihr Modelabel SABINNA betreibt. In ihren Kreationen verbindet sie Tradition und Innovation. Sabinnas Markenzeichen sind feminine Kleider und Strickteile mit gehäkelten Blüten. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät sie, wie man Momente der Schwäche in Momente der Stärke verwandeln kann und warum Niederlagen uns auch immer wieder neue Perspektiven eröffnen (dank der Ablehnung an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien wagte sie den Blick über den Tellerrand und ließ sich auf das Abenteuer London ein). Für Sabinna sind „Beruf und Berufung“ zwar eine fabelhafte Kombination, aber sie hat auch ihre Schattenseiten. Denn wenn man genau weiß, was man will, geht das auf Kosten der Flexibilität, und man beginnt, andere Möglichkeiten zu übersehen. Die quirlige Modedesignerin, die sich selbst als „oft zu ehrgeizig“ beschreibt, hat ihren Fokus auf nachhaltige Produktion gerichtet und plaudert im Podcast über die Herausforderungen, die Nachhaltigkeit im Fashion-Bereich mit sich bringt. Es wird über Upcycling, Greenwashing, hohe Transparenz bei der Produktion und die Problematik der „Fast Fashion“ diskutiert. Und Sabinna versucht die Frage „Wann ist Kleidung nachhaltig?“ so ausführlich wie nur möglich zu beantworten. Reicht es, auf die Materialien zu schauen? Oder muss ich die Herstellung mit in die Gleichung aufnehmen? Weiters sammeln wir Inspirationen für nachhaltiges Fashion-Shopping, und Sabinna gibt Tipps für angehende Jungdesignerinnen und -designer (vom Businessplan bis zum Sich-selbst-Finden) im Podcast. Ihre täglichen Rituale sind, einmal pro Tag kurz meditieren und der tägliche Anruf bei ihrer Familie. Hinweis: Im Abspann bekommt Sabinna den letzten Glückskeks von Podcast-Host Holger überreicht – denn er führt im neuen Jahr ein neues Gimmick ein: Statt Glückskeksen gibt es 2021 als Belohnung Buchtipps von seinen Gästen für alle Hörer, die bis ganz zum Schluss dranbleiben.In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Feb 2, 20211h 6m

#83 „Frühstück bei mir“-Moderatorin Claudia Stöckl: warum wir mehr bewegen können, als wir glauben.

Die beliebte Ö3-Radiomoderatorin Claudia Stöckl ist durch ihr langjähriges Wochenend-Talk-Format „Frühstück bei mir“ in ganz Österreich bekannt. So gut wie jeder Promi des Landes war wohl das eine oder andere Mal schon bei ihr zum Frühstücksplausch eingeladen.Neben ihrem Radio-Job, den sie liebt, hat die Journalistin vor Jahren eine Hilfsorganisation namens ZUKI ins Leben gerufen. Sie ist sozusagen ihr Herzensprojekt.Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller plaudert Claudia über ihre Indien-Charity, im Rahmen deren man die Patenschaft von Waisenkindern übernehmen kann. Außerdem blicken die beiden auf das Jahr 2020 zurück, das für so manche Schwierigkeiten und Ausnahmesituationen gesorgt hat. Claudias Fazit: „Es war ein Jahr, in dem man sich auf das Wesentliche konzentriert hat.“Im Gespräch mit Daniela äußert sich die Talkmasterin auch über das Geheimnis ihres Erfolges: „Wenn man Geschichten gut erzählt, also Storytelling mit Herz und Verstand macht, kann man ganz viele Menschen erreichen.“ Außerdem verrät Claudia, wie ihr Charity-Projekt ihrem Leben mehr Sinn und Tiefe gegeben hat und wie sie ihren oft doch recht stressigen Job-Alltag bewältigt (Stichwort: To-do-Liste). In Sachen Gesundheit schwört die Moderatorin übrigens auf die F.-X.-Mayr-Kur, die ihr geholfen hat, Ruhe zu finden – und sie spricht über ihre neue sportliche Leidenschaft: das Rudern. Außerdem unterhalten die beiden sich über – passend zu unserer Jahresabschluss-Episode – Verabschiedungsrituale. Claudias Lebenslearning lautet: „Wenn man sich geliebt fühlt, dann liebt man das Leben.“Und zum Jahresabschluss vertraut die Radiomoderatorin auf folgendes Ritual: bewusst Bilanz ziehen und sich von ungeliebten Dingen verabschieden, um Neuem einen Platz zu geben. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Hinweis: Der carpe diem Podcast macht im Jänner 2021 Pause. Daniela und Holger laden ihre Batterien auf und melden sich am 2. Februar wieder zurück. Auf ein gutes und glückliches 2021!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Dec 29, 202043 min

#82: Die Kletterer Klaus Haselböck und Michael Holzer: wie man den Sinn im Leben findet.

Klaus Haselböck ist Journalist und Teil der Chefredaktion des Bergwelten-Magazins. Michael Holzer ist Berater, Mentor und Coach bekannter Persönlichkeiten. Was die beiden vereint: Sie haben ein Buch namens „Berg und Sinn – im Nachstieg von Viktor Frankl“ geschrieben. Und beide gehen gemeinsam Klettern. Sie sind also beruflich und auch in der Freizeit eine „Seilschaft“.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye begeben sich Klaus und Michi in der Weihnachtsepisode auf Sinnsuche. Und verraten, warum uns die Berge und der Neurologe und Psychiater Viktor Frankl auf der Suche nach einem Sinn im Leben sehr hilfreich sein können. Ein Teil der Magie, die die Berge und das Klettern ausmacht, ist der Umstand, dass sie uns zwingen, ganz im Moment und im Hier und Jetzt zu sein. In den Bergen leben wir intensiver, verlassen unsere Komfortzone. Klettern verbindet Entspannung und dynamische Anspannung und lässt uns in der Höhe zu unserer Mitte finden. Unsere Balance finden. In der Xmas-Folge dreht sich also ganz viel ums Sich-Spüren und die Konzentration aufs Tun. Und wie man sich dank Frankl über die eigenen Schwächen der Psyche erheben kann und über sich hinauswachsen kann. Außerdem geben sie uns praktische Tipps zum Visualisieren, damit wir lernen, unsere Ziele leichter zu erreichen. Ihre täglichen Rituale sind eine Morgenmeditation (Michael) und ein bisschen Zeit im Wald verbringen (Klaus). Eines von Michi Holzers Lieblingszitaten liefert Viktor Frankl. Er hat gesagt: „Wenn man am Ende seiner Tage auf das Leben zurückschaut, dann ist es immer wichtig, die Gipfel im Auge zu haben.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Dec 22, 202059 min

#81 Moderatorin & Ärztin Christine Reiler: welche Hausmittel wirklich wirken.

Die TV-Moderatorin und Ärztin Christine Reiler kennen viele Österreicherinnen und Österreicher wegen ihrer „Miss World“- und Society-Vergangenheit. Heute lebt die zweifache Mutter im Salzburger Land und arbeitet als Ärztin und Gesundheitsexpertin bei diversen ORF-Formaten. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller erzählt Christine über ihre Rolle als Mutter und Ärztin: „Ich kenne keine Mutter, die nicht irgendwie immer ein schlechtes Gewissen hat. Das Mama-Sein hat mein Leben komplett verändert.“Im Gespräch mit Daniela macht sich Christine über das leider oft negative Frauenbild in Führungspositionen Gedanken, und sie bricht eine Lanze für Heilmittel aus der Natur. Denn viele alte Hausmittel wirken und haben durchaus eine Daseinsberechtigung, parallel zur Schulmedizin. Christine hat zu diesem Thema ein Buch namens „Meine besten Hausmittel aus Küche und Garten“ geschrieben. Denn sie wollte das Wissen der älteren Generation gerne an die jüngere weitergeben. Von Essigpatscherl (gegen Fieber) über getrocknete Heidelbeeren (gegen Durchfall) bis hin zur besonderen Wirkung von Hühnersuppe und Karottensuppe nach Moro findet sich da alles drinnen. Christines tägliches Ritual: Sie braucht morgens einen Kaffee, um den Tag gut zu beginnen. Ihr Lieblingsmotto lautet: „Ich habe vermutlich nur ein Leben, daher muss ich es nützen.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Dec 15, 20201h 2m

#80: Schauspielerin Caroline Peters: wie man mit Niederlagen umgeht.

Caroline Peters zählt als fixes Mitglied des Wiener Burgtheater-Ensembles zur A-Liga der Schauspielzunft und ist spätestens seit ihrer Rolle als Kommissarin Sophie Haas in der erfolgreichen Krimi-Comedy-Serie „Mord mit Aussicht“ im deutschsprachigen Raum ein Star. Was vielleicht aber weniger wissen: Sie ist zugleich auch Inhaberin und Betreiberin eines kleinen, idyllischen Postkartenladens in „Klein Paris“, einem winzigen Teil des 5. Wiener Bezirks, wo alles sehr très français ist. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät die beliebte deutsche Mimin, warum sie Wien zu ihrer Wahlheimat erkoren hat, wie man als Künstlerin in Zeiten von Lockdown im Tun bleibt und plötzlich ganz genau weiß, was es für ein gutes Leben braucht. Sie spricht über ihre Kindheitserinnerungen in Österreich sowie die großen und kleinen Unterschiede zwischen den beiden Nachbarländern: „Ich empfinde das immer so wie bei Geschwistern. Deutschland ist der Ältere. Österreich der Jüngere. Die Jüngeren sind irgendwie schneller, leichter, innovativer, aber gleichzeitig auch immer so ein bisschen beleidigt, dass die anderen irgendwas mehr können oder schon ins Gymnasium dürfen und man selbst ist noch in der Grundschule ist.“Als Kind wollte die sympathische Schauspielerin übrigens Lokomotivführerin werden. Ihre Entscheidung zur Karriere im Rampenlicht entspricht einer Lebenseinstellung, die Hollywood-Legend Robert Mitchum einst „Revenge of the shy man“ nannte. Was zum Alltag im Leben einer Schauspielerin zählt, ist zweifelsohne Ablehnung. Es gibt gefühlt tausende Castings, die nichts wurden. Tausende Traumrollen, die man nicht bekam. Gefeit ist Caroline bis heute nicht gegen die Schattenseiten ihres Berufs. Sie hat sich aber ein Konzept zurechtgelegt: Staub abwischen, aufstehen, Krönchen zurechtrücken und weitermachen!“Außerdem plaudern wir mit der „Österreicherin des Jahres“ darüber, was zu tun ist, wenn man seinen Text auf der Bühne vergisst. Wir lernen, wie man als Frau im Rampenlicht (und in HD-Auflösung) mit dem Alter umgeht, und erfahren, wie Caroline zu Beauty-OPs steht und auch warum man sich mit österreichischem Pass als Schauspieler bis zu fünf Jahre jünger machen darf (!). Im Finale wird schließlich das bedingungslose Grundeinkommen für alle diskutiert. Ihr tägliches Ritual ist ein morgendlicher Espresso im Bett. Ihr Lieblingszitat stammt von Jenny Holzer: „Much was decided before you were born.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast!

Dec 8, 20201h 19m

#79 Hautärztin Dr. Yael Adler: wie wir die Beziehung zwischen Arzt und Patient verbessern können.

In dieser Podcast-Folge dreht sich ganz viel um die Beziehung zwischen Arzt und Patient. Die ist nämlich nicht nur recht intim, sondern auch lebenswichtig – meint die deutsche Dermatologin und Bestsellerautorin Yael Adler. In ihrem Buch „Wir müssen reden, Frau Doktor! Wie Ärzte ticken und was Patienten brauchen“ nimmt sie die Beziehung zwischen Arzt und Patient einmal genauer unter die Lupe und stellt fest, dass das Arzt-Patient-Verhältnis nicht unähnlich einer Liebesbeziehung ist. Leider ist es um diese Liebe, aufgrund des notorischen Zeitmangels in unserem Gesundheitssystem, oft gar nicht gut bestellt.Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät die Dermatologin, wie beide Seiten diese Beziehung wieder stärken können. Denn wenn das Vertrauenssystem zum Arzt funktioniert, wird Stress abgebaut, das Immunsystem gestärkt, und auch die Therapietreue (bei komplizierten Therapien) ist höher. Ein Schritt in die richtige Richtung ist der Aufbau von guter Kommunikation (Augenkontakt, über die eigenen Ängste und Sorgen reden, Scham ablegen). Die Sprechstunde beim Arzt dauert in Deutschland nämlich gerade mal sieben Minuten – da wird das Problemvortragen zu einer Art Wettrennen. Zum Vergleich: In Schweden nehmen sich Ärzte durchschnittlich 23 Minuten Zeit für einen Patienten. Ein weiteres Tool zur Kommunikationsverbesserung ist Framing – auch positives Priming genannt. Das ist die Kunst, die richtigen Worte im Gespräch zu finden. Diese haben tatsächlich einen Effekt auf den Gehirnstoffwechsel und die Emotionen. Ein weiterer Baustein ist die richtige Körpersprache und Mimik auf beiden Seiten – während der Behandlung oder des Gesprächs. Wenn der Patient beispielsweise gebotoxt ist, bleibt da leider nicht mehr viel übrig, das vom Gesicht abgelesen werden kann. Ein weiterer wichtiger Faktor: Patient und Arzt sollten sich stets auf gleicher Augenhöhe treffen. Nicht fachlich, aber menschlich. Da wären wir wieder bei der Liebesbeziehung. Wenn kein Gleichgewicht herrscht, sollte man den Arzt wechseln. Weiter plädiert Dr. Adler auf mehr Gesundheitskompetenz bei Patienten. Also mehr Selbstverantwortung. Wir brauchen so etwas wie einen „Körper-Führerschein“. Sprich: Wissen über gesunde Ernährung, wo meine Organe liegen und was die eigentlich machen. Und am Ende des Podcasts gibt die Ärztin noch wertvolle Tipps zum Thema Hautpflege und räumt mit einigen (aus der Werbewelt stammenden) Mythen auf. Mit ein bisschen Glück kannst du dir nach dem Hören dieser Podcastfolge also einige Euro für Pflegeprodukte sparen. Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Dec 1, 202053 min

#78: Foodbloggerin Melanie Zechmeister: wie man sich beim Kochen an den Jahreszeiten orientiert.

Die Burgenländerin betreibt einen beliebten Foodblog namens „Das Mundwerk“ und ist aktuell als Markenbotschafterin von „Ja, natürlich!“ im Fernsehen zu sehen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät die Bloggerin das Erfolgsgeheimnis ihres Blogs: Man sollte stets den eigenen Weg finden, nicht einfach kopieren, sondern seiner Persönlichkeit treu bleiben. Ein Blog sollte immer etwas Spezielles haben.Weiters plaudert Melanie über achtsame Ernährung und erklärt, wie man Lebensmittel richtig lagert, wie man Speisen ohne „bösen Zucker“ zubereiten kann (z. B. Birkenzucker, Datteln, Bananen oder Rosinen verwenden) und wie man regional und saisonal kochen kann. Außerdem ist die zweifache Mutter ein Fan von Minimalismus in der Familienernährung und gibt Tipps, wie man Gemüse nachhaltig verarbeiten kann. Melanie hat gerade ihr zweite Kochbuch „Rezepte für eine gute Zeit“ auf den Markt gebracht, in dem sich ganz viel um die Faszination des Brotbackens dreht – und zwar in der Königsklasse des Natursauerteigs. Im Podcast erklärt sie zudem, wie sie ans Rezepte-Erfinden herangeht. Und im Finale widmet sie sich dem Thema „Slow Food“ und verrät, welche drei Gemüsesorten sie auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Ihr tägliches Ritual ist eine große Tasse Kaffe frühmorgens. Ihr Lieblingszitat stammt von ihrem Opa: „Ich kann von allem ein bisschen was. Das reicht mir, um gut durchs Leben zu kommen.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Nov 24, 20201h 2m

#77 Uni-Prof. Dr. Markus Hengstschläger: Wie wir Begabung bei Kindern fördern.

In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um die Frage der Lösungsbegabung. Wie kann ich Begabungen erkennen und fördern? Zu Gast ist diesmal Universitäts-Professor Dr. Markus Hengstschläger – seines Zeichens Fachhumangenetiker und Stellvertreter der Bioethikkommission –, der diesem Thema ein Buch gewidmet hat. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät der Genetiker seine Definition von Begabung. Für ihn ist sie grundsätzlich „das Potenzial für etwas“. Um dieses allerdings tatsächlich zu entwickeln, muss man es ein Leben lang fördern und „am Blühen halten“. Im Gespräch mit Daniela zitiert Dr. Hengstschläger den Verhaltensgenetiker Dean Hamer, der sagt: „Der Mensch ist auf seine Gene nicht reduzierbar. Gene sind nur Bleistift und Papier. Aber die Geschichte schreibt jeder selbst.“ Damit sind wir auch schon beim Thema Eigenverantwortung und Verantwortung der Eltern für ihre Kinder. Aber wie fördere ich eine Begabung bei Kindern? Indem, so der Mediziner, man ihnen den Lösungsprozess nicht abnimmt. Das ist der erste Schritt. Wir sollen lernen, unsere Stärken kreativ einzusetzen, um eine Lösung zu finden. Wenn man auf diese Weise eine Lösung gefunden hat, ist das „ein Gefühl, das einen sein Leben lang nicht mehr verlässt.“Weiters werden die Begriffe der gerichteten und ungerichteten Bildung diskutiert – und wie wir letztere der nächsten Generation weitergeben können. Denn das Wissen von heute ist leider nicht dazu geeignet, die großen Probleme von morgen zu lösen. Wir müssen unseren Kindern Kompetenzen vermitteln, dieses Handwerkzeug mitgeben, sie empowern, um neue Ansätze für die Probleme der Zukunft zu finden. Nur so halten wir unsere Lösungsbegabung am Blühen.Zudem geht der Genetiker auf unseren Arbeitsalltag ein und stellt infrage, ob eine 40-Stunden-Woche der Weisheit letzter Schluss ist. Es braucht eine Mischung aus harter Arbeit und Auszeiten – eine Art Default Mode –, um das Umfeld für Kreativität, Inspirationen und Geistesblitze zu gewährleisten.Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!

Nov 17, 202049 min

#76: Verhaltensforscher Prof. Kurt Kotrschal: warum Hunde dem Menschen guttun.

Soll man Hunden direkt in die Augen schauen? Mögen sie es wirklich, ständig gestreichelt und gekrault zu werden? Was ist dran an der Feindschaft zwischen Hund und Katze? Und für wen sollte man sich bei der Hundewahl entscheiden: Snoopy, Lassie oder Rex? Auf all diese essentiellen Fragen des (Hunde)lebens hat Universitätsprofessor Kurt Kotrschal eine Antwort.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye verrät der renommierte Biologe und Verhaltensforscher ganz viele Tipps und Tricks im Zusammenleben mit den geliebten Vierbeinern. Die Reise führt uns aber auch ins Forschungsgebiet der Bionik (Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik), wo viele Inspirationen und Lösungsansätze für unsere heutigen Umweltprobleme zu finden sind – von plastikverdauenden Bakterien bis hin zu wärmeabführenden Fassadenstrukturen (letztere hat man sich von den Ameisen abgeschaut). Außerdem vermutet der Verhaltensforscher, dass die heutzutage ungewöhnlich häufig auftretenden mentalen Probleme, Angststörungen, Depressionen etc., in direktem Zusammenhang mit einer zu starken Beschleunigung unseres Alltagslebens stehen. Und empfiehlt zur Entschleunigung einfach wieder mal ein Buch zu lesen. Weiters plaudern wir über die wunderbare Welt der Tiere. Putzerfische merken sich z.B. über hundert verschiedene Kunden, wir lernen warum Vögel monogam sind und schließlich landen wir doch wieder beim besten Freund des Menschen, dem Hund. Der Leiter der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle in Grünau erklärt, warum Hunde sich nach einer guten Leadership sehnen und Haustiere eine wichtige Rolle beim Erlernen von sozialen Kompetenzen spielen. Es ist zum Beispiel wissenschaftlich nachweisbar, dass Natur und Tiere zwei zentrale Komponenten sind für das gesunde, glückliche Aufwachsen von Kindern. Und die Anwesenheit eines Hundes fördert erstaunlicherweise das soziale Miteinander und den Lernerfolg in einer Schulklasse. Sein tägliches Ritual ist eine Tasse Tee frühmorgens. Sein Lieblingszitat stammt von Hannah Arendt: „Niemand hat das Recht zu gehorchen.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Nov 10, 20201h 7m

#75 „Rebel Meat“-Gründer Philipp Stangl: Wie wir die Welt eine Spur besser hinterlassen, als wir sie betreten.

Mit dem Food-Tech-Start-up Rebel Meat will Philipp Stangl Menschen dazu anregen, ihren Fleischkonsum nachhaltiger zu gestalten. Weniger, dafür aber qualitativ hochwertiges Fleisch zu konsumieren, lautet ein Ziel seiner Firma. Wobei das Fleisch eines Tages im Idealfall aus dem Labor kommen sollte (also gezüchtete tierische Zellen, die nicht mehr von Tieren kommen) und nicht mehr aus der (Massen)tierhaltung. Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller verrät der Entrepreneur, warum für ihn die Kombination aus „Dinge genießen“ und „etwas Sinnvolles im Job tun“ ein gutes Leben ausmachen. Im Gespräch mit Daniela setzt sich Philipp dafür ein, die Qualität des Fleisches, das wir konsumieren, genau zu überprüfen. Woher kommt es? Ist es tatsächlich bio? Woher kommen die Zutaten? Wie sieht der Bauernhof aus? Wie geht es den Tieren? Und er fordert allgemein mehr Transparenz für die Konsumenten. Das Fleisch von Rebel Meat besteht nur zu 50 % aus Fleisch, der Rest sind hochwertige pflanzliche Zutaten. Dadurch, so Philipp, hilft man trotz Fleischkonsums den CO2-Abdruck zu verringern. Das Ziel sei aber nicht, Leute zu Vegetariern zu machen, sondern sie bewusst zu weniger Fleischkonsum zu führen. Inspiriert zu Rebel Meat wurde Philipp durch ein US-Projekt, bei dem sich Köche mit verschiedensten Backgrounds (vom Sternekoch bis zum Kantinenbetreiber) zusammentaten, um gute, klimaschonende Küche zu machen. Den 33-Jährigen begeistern grüne Technologien, die die Umwelt in irgendeiner Art positiv beeinflussen. O-Ton Philipp: „Was wir essen und was wir tun, können wir jeden Tag aufs Neue entscheiden, und somit können wir unseren CO2-Fußabdruck unmittelbar verändern.“Ein Grund für den Erfolg von Rebel Meat ist für Philipp vor allem eines: totale Leidenschaft. Du musst für ein Thema brennen und Durchhaltevermögen beweisen. Vor dem Burnout hat er keine Angst, denn „viel öfter brennen Menschen aus, die leidenschaftslos in einem Job arbeiten“. Außerdem sei es wichtig, sich Ziele zu setzen, Leuchttürme zu bauen, auf die man zusteuert. Deswegen sei es auch gut, stets proaktiv nach Leuchttürmen zu suchen.Philipps tägliches Ritual: vor dem Schlafengehen das Smartphone in den Flugmodus zu schicken. Sein Lieblingszitat stiftete Eleanor Roosevelt: „Do one thing every day that scares you.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Nov 3, 202052 min

#74: Motivationstrainerin Gabi Wimmler: wie wir Frieden mit der Vergangenheit schließen.

Die aus dem Lungau stammende Persönlichkeitstrainerin hat gerade ein schönes, kleines Buch veröffentlicht: „Weil ich alles sein kann, was ich will: Der Schlüssel zu mehr Selbstvertrauen, Lebensfreude und Erfolg“. Diesem Motto folgend, haben wir uns auf die Suche nach den maßgeblichen Faktoren für Lebensfreude begeben. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erklärt Gabriele, warum es so wichtig ist, einen Beruf zu haben, der einem Freude bereitet, und wie wir diesen durch mentale Stärke auch finden können. Wichtig dabei: Mentale Stärke und Selbstwert kann man trainieren – und wir sollten dies auch unbedingt tun. Gabi bemüht dafür das Bild eines Baumes, der im Sturm steht. Je heftiger der Sturm wird, desto tiefer verwurzelt sich der Baum in der Erde, desto tiefer reichen die Wurzeln in den Boden, und desto stärker stehen wir auf unseren beiden Beinen. O-Ton Gabi: „Ich möchte den Menschen Zuversicht und ein Urvertrauen weitergeben. Es lohnt sich, an Herausforderungen zu wachsen. Wir haben eine enorme Kraft in uns. Und ich möchte in meinem Leben eine Mutmacherin sein.“ Klingt so, als hätte die Motivations- und Persönlichkeitstrainerin den perfekten Job für sich gefunden. Um tiefere Wurzeln zu bilden, müssen wir laut Gabi Frieden mit der Vergangenheit schließen. Wie wir das am besten anstellen, erfährt ihr im Podcast: „Wir haben einen freien Willen und können jeden Tag entscheiden, ob wir Glückskinder oder Pechvögel sind. Wichtig ist es, aus der Opferrolle rauszukommen und aktiv auf Dinge zuzugehen.“ Weiters erfahren wir, warum es nicht egal ist, was wir denken. Denn Gedanken erzeugen laut der Persönlichkeitstrainerin Gefühle, und die manifestieren sich gerne einmal in der Realität. Was ich ausstrahle, bekomme ich zurück.Die Salzburgerin ist auch ein großer Freund von Veränderungen. Wir stecken oft in unbefriedigenden Lebenssituationen, weil wir alle (logischerweise) Angst vor dem Neuen/Unbekannten haben. Wie wir mit diesen Ängsten am besten umgehen und welche Tricks es dafür gibt, verrät sie im Podcast. Außerdem rät Gabi zum Führen eines kleinen Tagebuchs, in das die guten Dinge des Lebens eingetragen werden.Ihr tägliches Ritual sind Kaffee am Morgen und der tägliche Eintrag ins Dankbarkeitstagebuch am Abend. Ihr Lieblingszitat liefert Johann Wolfgang von Goethe: „Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glattem, normalem Wege.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast! Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Oct 27, 20201h 5m

#73 „Kochsalon“-Bloggerin Martina Hohenlohe: alles über die Basics zu gesunder Ernährung.

Als Martina 13 Jahre alt war, hat ihr Freundeskreis brav Jugendliteratur verschlungen. Und was machte die heutige „Gault-Millau Österreich“-Herausgeberin? Sie steckte ihre Nase in Kochbücher. Man kann also durchaus sagen, dass Frau Hohenlohe relativ bald wusste, womit sie ihre Brötchen verdienen wollte.Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller erzählt die Betreiberin des „Kochsalon“-Blogs, wie das ist, wenn man mit 47 Jahren noch mal unerwartet ein Baby bekommt und Familie und Arbeit unter einen Hut bringen muss (Listen führen hilft). Und warum eine reife Mutterschaft auch viele positive Seiten hat. Außerdem verrät sie, wie sie ihren Kindern ein gutes Verhältnis zu frisch gekochtem Essen beibringt und ihnen die Basics zu einer gesunden Ernährung vermittelt. Im Gespräch mit Daniela plaudert Martina über die Vorliebe ihres Sohnes für Nudeln – was sie dazu beflügelt, immer neue Variationen von Nudelgerichten zu kreieren. Und sie erklärt, wie sie versucht, der Zuckerfalle bei der Ernährung ihrer Kids zu entkommen. Darüber hinaus verrät die Chefredakteurin von „Gault Millau“ Daniela, warum sie den Fleischkonsum daheim extrem runtergeschraubt hat. Und sie weiß, warum ihr Pasta-Kochbuch zum vollen Erfolg wurde: „Die Rezepte sind wirklich alltagstauglich. Ich wage zu behaupten, dass man zumindest die Hälfte davon sofort aus der Speisekammer kochen könnte. Und sie sind simpel, gut – aber jedes hat einen gewissen Dreh.“ Ihre Rezept-Inspirationen holt sie sich übrigens im Rahmen von Restaurantbesuchen, und sie gewährt uns im Podcast Einblick in die Welt einer Gourmetkritikerin.Martinas tägliches Ritual: Beim Kinder-ins-Bett-Bringen redet sie mit ihnen über den Tag. Ihr Lieblingszitat kommt von Maxi Böhm: „Besser zu viel gegessen als zu wenig getrunken.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Oct 20, 202053 min

#72: ÖsterReis-Gründer Gregor Neumeyer: Wie man (schwermetallfreien) Reis in Österreich anbauen kann.

Gregor Neumeyer ist hauptberuflich IT-Profi und daneben Landwirt aus Leidenschaft. Einer besonderen Leidenschaft, um genau zu sein. Denn der gebürtige Niederösterreicher baut in Österreich Reis an. Ihm gefällt der Mix aus Bürozeit inklusive der absoluten Kontrollierbarkeit der IT-Welt (alle Entscheidungen werden zwischen den Binärzellen 0 und 1 getroffen) und dem Hands-on-Zugang am Feld, bei dem man zwar „weniger Kontrolle über das Ergebnis hat, dafür aber umso mehr Freude, wenn die Ernte ein Erfolg ist“.Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye erklärt uns Gregor, wie er es schafft, in Österreich Reis anzubauen. Denn Österreich ist das nördlichste Land Europas, in dem Reis angebaut wird. Der Clou an der Sache ist, dass Gregor auf die in Asien übliche klassische Nassreis-Anbaumethode mit gefluteten Feldern verzichtet (80 % des Reises auf der Erde werden auf diese Weise angebaut) und stattdessen auf Trockenreisanbau setzt. Das hat viele ökonomische Nachteile (weniger Ernte und mehr Arbeit, weil man Unkraut händisch jäten muss), aber einen enormen Vorteil: Gregors ÖsterReis ist komplett frei von Arsen und Schwermetallen. Was wunderbar nachhaltig und gesund ist, wenn man bedenkt, dass geflutete Reisfelder zu den größten natürlichen Emittenten von Metangas zählen – zumal Metangas die Ozonschicht schädigt und den Klimawandel verstärkt. Weiters erfahren wir, wie und wo seine Idee zum Reisanbau in Österreich geboren wurde (im Irish Pub, eh klar), warum einem das Arbeiten am Feld Lektionen fürs Leben mit auf den Weg gibt und warum man als Landwirt sowieso äußerst flexibel denken und den 360-Grad-Nachhaltigkeitsmodus aktivieren kann. Außerdem verrät der Gerasdorfer, warum „Reis eine Diva ist“ (diese Eigenschaft teilt die Pflanze übrigens mit ihrem Herrn und Meister).Jeden Morgen vor der Arbeit im IT-Job in Wien fährt Gregor noch kurz auf sein Feld, „um sich zu erden“ und gestärkt in den Tag zu gehen. Wer Gregor kennenlernen und mehr über Reis aus Österreich erfahren will, hört einfach mal in den Podcast rein. Wenn ihr Gregors Reis danach auch gerne kosten möchtet, schaut bei seinem Webshop vorbei: Da gibt’s den genialen Trockenreis im Glas oder in der Kartonröhre und als Abo unter oesterreis.at Gregors tägliches Ritual ist morgens eine Tasse Tee. Einer seiner Lieblingssätze lautet: „Man kann nur neues Wissen generieren, wenn man Wissen teilt.“In diesem Sinne: Viel Spaß bei diesem Podcast!

Oct 13, 202055 min

#71 Dirigentin Nazanin Aghakhani: wie man im Rampenlicht relaxt bleibt.

Unser heutiger Gast ist in einer Welt zu Hause, die nur ganz wenigen bekannt ist. Im Alter von 8 Jahren stand sie neben ihrer Mutter vor der heimischen Stereoanlage, und aus den Boxen ertönte Mozarts Symphonie No. 40 in g-Moll. Das war der Augenblick, in dem Nazanin wusste, dass sie Dirigentin werden würde. Heute – im Alter von 40 Jahren – blickt sie auf eine erfolgreiche internationale Karriere zurück.Im Podcast mit carpe diem-Host Daniela Zeller erzählt die Wienerin mit persischen Wurzeln, wie schwierig die Anfänge waren, und wie sie langsam lernte, sich durchzusetzen. Nämlich, indem man keine Sekunde lang an sich zweifelt. Das ist extrem wichtig bei der Arbeit auf der Bühne – „Publikum und Orchester riechen sofort, wenn man Unsicherheit zeigt“. Im Gespräch mit Daniela plaudert Nazanin aus dem Nähkästchen. Was hat sie immer dabei, wenn sie rausgeht, um zu dirigieren? Warum die Weisheit „Kleider machen Leute“ ganz besonders auf den Dirigentinnen-Beruf zutrifft – bei anstrengenden Jobs im Rampenlicht empfiehlt sich übrigens Seide, weil sie federleicht ist und Schweiß am besten aufnimmt. Darüber hinaus gibt sie Daniela Tipps, wie man auf der Bühne entspannt und innerlich ganz ruhig wird. Es sind Tricks aus der Führungsbranche – schamanische Techniken, Atem- und Erdungsübungen, Meditationen.Und sie beschreibt das Gefühl, nachdem der letzte Ton eines Konzerts erklungen ist und der erste Moment der Stille einsetzt: „Es ist wie eine große Welle an Licht.“Dass sie sich akribisch auf den Job vorbereitet, ist für Nazanin selbstverständlich. Vor Konzerten taucht sie in die Welt des Komponisten ein, liest seine Briefe, schmökert in Biografien – denn man muss das Wesen seiner Seele erkennen, um ihn authentisch interpretieren zu können. Eine Extraportion Fleiß macht also den Unterschied. Ihr tägliches Ritual sind morgendliche Dehnübungen, damit der Körper atmen kann. Vor großen Konzerten schläft sie sich übrigens stets ohne Wecker aus. Ihre liebste Redewendung stammt von dem römischen Dichter Lukrez (99 v. Chr. bis 55 v. Chr.): „Von nichts kommt nichts.“ Viel Vergnügen beim carpe diem-Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt uns einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen – oder einfach darauf, von euch zu hören. Mail an -> [email protected]

Oct 6, 20201h 1m

#70: Schlafcoach Brigitte Holzinger: Wie wir lernen, bewusst zu träumen.

Wir verbringen ein Drittel unseres Lebens (annähernd 25 Jahre) schlafend. Das ist eine Menge Zeit, in der viele spannende Dinge passieren. Zum Beispiel träumen wir – und das hat es in sich. Dr. Brigitte Holzinger ist Schlafcoach und Österreichs Expertin für luzides Träumen. Im Podcast mit carpe diem-Host Holger Potye beschreibt sie, warum Träume „Gefühle in bewegten Bildern“ sind und eine existenzielle Botschaft beinhalten. Weiters erfahren wir, warum wir uns normale Träume – im Gegensatz zu Albträumen – nicht merken können. Und so mancher Erfinder hat die Lösung eines Problems einfach erträumt (z. B. die Struktur des Periodensystems oder den Bauplan der Nähmaschine).By the way: Frauen und Männer träumen unterschiedlich. Während Frauen vermehrt von sozialen Ereignissen träumen (Familie, Beziehung), träumen Männer eher vom Berufsleben und sexuellen Fantasien. Die Zeit vergeht im Traum anders als im Wachzustand – außer beim luziden Träumen, also dem Klarträumen. Warum der Klartraum (also bewusstes Einflussnehmen auf einen Traum) für uns so spannend ist (unterstützt beim Sport und ist zugleich mentales Training) und wie wir lernen, luzid zu träumen, verrät uns die Wissenschaftlerin im Podcast. Außerdem bricht sie eine Lanze für das Führen von Traumtagebüchern und hat eigens eine App entwickelt (Dream Sense Memory), die dabei hilft, unsere Träume festzuhalten. Brigitte verrät uns außerdem den perfekten Einschlafzeitpunkt, erklärt, welche Rahmenbedingungen für einen guten Schlaf wichtig sind, und weiß ebenso, wie viele Stunden pro Nacht wir schlafen sollten – und ab wann es besser ist, nichts mehr zu essen, um friedlich schlummern zu können. Zum Finale gibt’s dann noch die schönsten Filme zum Träumen. Und wir lernen, dass es Menschen gibt, die durchs Träumen einen Blick in die Zukunft werfen können. Klingt spooky, ist es auch ein bisschen – aber megaspannend. Brigittes tägliches Ritual ist, nach dem Weckerläuten noch mal kurz liegen zu bleiben. Ihr Lieblingszitat lieferte Herman Hesse „Niemand träumt, was ihn nichts angeht.“Viel Spaß bei diesem Podcast!Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schreibt bitte einen Kommentar und schenkt uns 5 Sterne auf Apple Podcasts. Wir freuen uns ganz besonders darüber – genauso wie über Post, Anregungen und Ideen unter der Mailadresse: [email protected]

Sep 29, 20201h 12m