
Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll
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Ep 162#CryptoFriday Metaversum: Märchen oder Zukunftstrend?
Das Metaversum ist eines der heißen Krypto-Themen derzeit. Im April 2021 zum Beispiel hat Epic Games offiziell die Pläne für ein Metaversums-Projekt bestätigt. Im Juli 2021 kündigte Mark Zuckerberg an, sich mit seinem umbenannten Unternehmen Meta Platforms auf die Entwicklung eines Metaversums konzentrieren zu wollen. An der wichtigen Technologiemesse Consumer Electronics Show 2022 wurde das Metaversum als einer der wichtigsten Zukunftstrends bezeichnet. Und schließlich: Niemand weniger als der Qualcomm-CEO prognostiziert, dass jeder von uns langfristig einen digitalen Zwilling – häufig auch Avatar genannt – erhalten würde. Michael stellt sich heute der Frage, ob das Metaversum ein substanzloses Märchen ist, das sich wieder in Luft auflösen wird, oder ob es sich um einen globalen Zukunfstrend handelt, der signifikant zur Wertschöpfung beitragen wird. Um diese Frage zu beantworten, stellt Michael zunächst sein aktuelles Verständnis des Konzepts vor. Anschließend nimmt er bewusst zwei sich kontrastierende Extremperspektiven ein – nämlich eine eher kritische und eine eher optimistische. Abschließend ordnet Michael seine persönliche Prognose über die Zukunft des Metaversums zwischen den zwei Extremperspektiven ein. Falls es dich interessiert, was das Metaversum genau sein könnte und was daraus werden wird, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!

Ep 161#CryptoFriday Wann brauchen wir Blockchain?
Bei vielen der heutigen Blockchain-Projekte ist es fraglich, ob die Anwendung der Blockchain-Technologie wirklich nötig ist, um das vorhandene Problem zu lösen oder das vorgegebene Ziel zu erreichen. Doch, in welchen Situationen ergibt es eigentlich Sinn Blockchain-Technologie zu nutzen? Dieser Frage widmet sich Alexander Bechtel in der heutigen #CryptoFriday Episode und gibt allen Interessierten einen Leitfaden an die Hand, der bei der Beantwortung der Frage Blockchain Ja oder Nein Hilfe leisten kann. Die Blockchain-Technologie ist deutlich ineffizienter als zentrale Datenbanken. Deswegen ist die Frage ob Blockchain oder nicht weit mehr als eine theoretische Frage. Blockchain sollte nur genutzt werden, wenn es einen echten Bedarf dafür gibt, denn es müssen Abstriche hinsichtlich Effizienz und Skalierbarkeit in Kauf genommen werden. Gibt es beispielsweise nur eine Institution, die in die Datenbank schreiben kann, dann wird keine Blockchain benötigt. Ähnliches gilt für den Fall, in dem sich alle Teilnehmer an der Datenbank auf eine vertrauenswürdige Drittpartei einigen, die alle Einträge in die Datenbank validiert. Falls es dich interessiert, welche weiteren Fragen man sich stellen muss, um zu entscheiden, ob Blockchain die richtige Wahl ist oder nicht, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Ep 160News: Ist Deutschland das Krypto-freundlichste Land der Welt?
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll nehmen Alex, Michael und Jonas den Kryptostandort Deutschland unter die Lupe. Zuletzt hat Deutschland in einem Ranking von Coincub Singapur als Krypto-Weltmeister abgelöst und wird als krypto-freundlichstes Land der Welt aufgeführt. Wie kommt Coincub zu dieser Einschätzung und wie realistisch ist diese? Was spricht für Deutschland als Krypto-Weltmeister? Was dagegen? All das beleuchten wir im Deep-Dive dieser Episode. Was erwartet euch darüber hinaus in der Episode? Unter anderem folgende Themen: Update zum digitalen Euro der Europäischen Zentralbank (EZB): In den letzten Wochen gab es zahlreiche Neuigkeiten rund um den digitalen Euro der EZB. So hat die EZB eine Präsentation zu möglichen Use Cases des digitalen Euros veröffentlicht. Sind nun die Anwendungsmöglichkeiten klar oder besteht noch Aufklärungsbedarf? Zudem hat sich die EZB in einer weiteren Publikation der Privatsphäre des digitalen Euros gewidmet. Wie lässt sich diese Einschätzung der EZB zu privaten bzw. anonymen CBDC-Zahlungen einordnen? Darüber sprechen wir in der Episode Circle gibt weiter Gas: Neben einer 400 Million US-Dollar Finanzierungsrunde u.a. mit Investoren wie Black oder Fidelity hat Circle bekanntgeben, dass die US-Großbank BNY Mellon ab sofort die Verwahrung der USDC-Stablecoin-Reserve übernehmen wird. Zudem hat Circle eine US-Banklizenz beantragt. Warum sind diese Meilensteine für den Crypto-Space wichtig und wie sind diese einzuordnen? Strafverfolgung und Hacks: Das Bundeskriminalamt hat den Drogenmarkt Hydra abgeschalten. Die seit 2011 laufenden Ermittlungen kamen nur zum Durchbruch, da es den Behörden gelungen ist, die verschleierten Bitcoin-Transaktionen zurückzuverfolgen. Sollte Bitcoins Pseudonymität deshalb als Feature angesehen werden? Zudem: Welche Rolle spielt Nordkorea beim millionenschweren Ronin-Hack? Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!

Ep 159#CryptoFriday Die Rolle von digitalen Währungen für den globalen Währungswettbewerb
Digitale Währungen befinden sich immer weiter auf dem Vormarsch. Neben Kryptowährungen wie Bitcoin ist vor allem eine hohe Dynamik rund um Stablecoins und digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) zu beobachten. Der Stablecoin-Markt ist, gemessen am Handelsvolumen und an der Marktkapitalisierung, in 2021 um mehr als 100% gewachsen – Tendenz stark steigend. Was bedeuten diese dynamischen Entwicklungen rund um Stablecoins und CBDCs für den globalen Währungswettbewerb? Derzeit ist der US-Dollar die am weitesten verbreitete Währung weltweit, sodass laut Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) mehr als 50% der Schulden und Kredit in US-Dollar notieren. An zweiter Stelle folgt der Euro. Der Yuan spielt heute global lediglich eine untergeordnete Rolle. Die Geschichte hat allerdings gezeigt, dass sich die Bedeutung von Währungen über die Zeit ändert, sodass in der Vergangenheit u.a. bereits Währungen aus Frankreich, Portugal oder Großbritannien die „Weltreservewährung“ waren. Jonas argumentiert, dass sich digitale Währungen durch die geringeren Transaktionskosten, d.h. schnellere und günstigere Transaktionen, auf den Währungswettbewerb und die Währungsdominanz des US-Dollars auswirken werden. Während die hohe Dynamik v.a. rund um US-Dollar-basierte Stablecoins den US-Dollar stärken dürfte, könnte der digitale Yuan in China für Aufwind der chinesischen Währung sorgen. Grundbedingung hierfür ist allerdings, dass der digitale Yuan auch Ausländer*innen zur Verfügung stehen wird, was bislang noch nicht final entschieden ist. Welche Dynamiken sind für den Euro zu erwarten? Wie steht es rund um Euro-Stablecoins bzw. eine Euro-CBDC? Verliert der Euro nun global gesehen an Bedeutung? Mehr dazu erfahrt ihr in der neuen CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n‘Roll. Viel Spaß beim Hören!

Ep 158#CryptoFriday Krypto kaufen mit Relai-CEO Julian Liniger
Beschreibung In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll diskutieren Relai-CEO Julian Liniger und Michael Blaschke das Ob und Wie des Investierens in Kryptowährungen. Dabei gilt wie immer, dass du dich bitte selbst genau informierst, bevor du Kryptowährungen kaufst. Julian und Michael motivieren eine Investition in Bitcoin damit, dass der Wert von Bitcoin sich aus seiner Einführung als Wertaufbewahrungsmittel und Zahlungssystem sowie aus seinem begrenzten Angebot und der abnehmenden Inflation ergibt. Ein Investieren in Kryptowährung an sich kann für Neulinge wiederum kompliziert erscheinen. Julian erklärt, dass es viel einfacher ist, wenn es in Schritte unterteilt wird. Es gibt mehrere Dinge, die angehende Krypto-Investoren brauchen. Dazu zählen etwa eine Anwendung für den Austausch von Kryptowährungen, eine sichere Verbindung zum Internet und eine Zahlungsmethode. Es wird auch empfohlen, eine eigene Wallet zu Hause zu haben. Denn obwohl es für Bitcoin zum Beispiel fast unmöglich ist, gehackt zu werden, ist es möglich, dass eine mit fremdbetriebene Wallet kompromittiert werden kann. Aus diesem Grund sind ordnungsgemäße Aufbewahrungs- und Sicherheitsmaßnahmen unerlässlich. Wenn ihr euch für das Investieren in Kryptowährungen interessiert, dann hört unbedingt rein in die heutige #CryptoFriday-Episode. Viel Spaß!

Ep 157Bitcoin, Fiat und die Geschichte der Geldtheorien
In der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll haben wir Prof. Dr. Jan Greitens von der DHBW Mosbach zu Gast. Jan hat sich auf die Geschichte der Geldtheorien spezialisiert und stellt im Gespräch mit Alexander und Manuel dar, welche Geldtheoretiker wichtige Grundlagen und Theorien für das Verständnis für unser Fiat-Geldsystem und Bitcoin erstellt haben. Jan beginnt mit einer kurzen Darstellung des Universalwissenschaftlers Nikolaus Kopernikus und seiner geldtheoretischen Schriften, welche die Grundlage für die bis heute tief in volkswirtschaftlichen Modellen verankerte Quantitätstheorie schafften. Kopernikus (16. Jahrhundert) sieht Geld als exogene Größe, dessen Ausweitung zu Konsequenzen in der Wirtschaft führt. Weiter geht es mit Ferdinando Galiani (18. Jahrhundert), der Geld als endogene Größe sieht und die Idee eines „Public Ledgers“ darstellt. In diesem öffentlichen (aber zentralen) Hauptbuch wird die Geldausweitung durch die Hinterlegung von Gütern durch die Bevölkerung ermöglicht. Jan beschreibt daraufhin die Arbeit und Schriften von Georg Friedrich Knapp (20. Jahrhundert), die einen starken Fokus auf die Kreditgeldmengenausweitung legen und Geld als Geschöpf der Rechtsordnung beschreiben. Die Schriften von Knapp werden häufig als Grundstein der Modern Monetary Theory gesehen. Zum Schluss der Episode diskutieren wir die Schriften von Alfred Lansburgh (20. Jahrhundert), der unter dem Pseudonym Argentarius in der Bitcoin Community häufig rezitiert wird – insbesondere die Briefserie „Vom Gelde“. Wenn ihr euch für Geldtheorien und die unterschiede zwischen Bitcoin und Fiat-Geld interessiert, solltet ihr unbedingt die heutige Episode hören. Viel Spaß! Bücher von Jan Greitens: Geld-Theorie-Geschichte, Marburg: Metropolis Verlag, 2019 (https://www.metropolis-verlag.de/Geld-Theorie-Geschichte/1380/book.do) Geld-Theorie-Geschichte, Ausgewählte Texte 1361 bis 1918, Marburg: Metropolis Verlag, 2019 (https://www.metropolis-verlag.de/Geld-Theorie-Geschichte/1408/book.do)

Ep 156#CryptoFriday Krypto-Killer (?) EU-Geldtransferverordnung
In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll diskutieren Patrick Hansen und Michael Blaschke die anstehende Neufassung der EU-Geldtransferverordnung und stellen sich der Frage, ob diese Verordnung das Ende der Eigenverwahrung von Kryptowerten in der EU darstellt. Gerade erst hat die europäische Kryptobranche den Angriff der Fraktionen von Grünen, Sozialdemokraten und Linken auf den PoW-Konsensmechanismus mit knapper Mehrheit abgewendet. Jetzt droht schon der nächste Regulatorik-Krimi: eine Neufassung der EU-Geldtransferverordnung. Der Regulierungsvorschlag soll anonyme Transaktionen mit Kryptowerten in der EU im regulierten Finanzsystem verhindern. Insbesondere soll Geldwäschern, Terrorismusfinanzierern und sonstigen unredlichen Marktteilnehmern die Möglichkeit genommen werden, Vermögenswerte in Kryptowerten zu verschieben und anschließend in das regulierte Finanzsystem überführen zu können. Wenn ihr euch für zu erwartende Konsequenzen der neu verfassten EU-Geldtransferverordnung interessiert, dann hört unbedingt rein in die heutige #CryptoFriday-Episode. Viel Spaß!

Ep 155#CryptoFriday Führen digitale Zentralbankwährungen zum Überwachungsstaat?
Bei der Ausgestaltung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) spielt der Datenschutz bzw. die Privatsphäre von sensiblen Zahlungsdaten eine sehr wichtige Rolle. Spätestens die Konsultation zum digitalen Euro hat gezeigt, dass Privatsphäre rund um CBDCs auch den Bürgern der Eurozone am Herzen liegt. Auf der einen Seite könnte eine CBDC so ausgestaltet sein, dass sie komplett anonyme Zahlungen ermöglicht und einen hohen Grad an Datenschutz bietet. Folglich würden weder die Zentralbank noch involvierte Zahlungsdienstleister wissen, wer eine bestimmte Zahlung durchführt. Auf der anderen Seite ist es allerdings ebenfalls möglich, Zahlungsdaten der Bürger zu sammeln und entsprechende Zahlungsströme zu überwachen. Neben diesen beiden Extremen sind auch verschiedene Zwischenformen möglich. Im Rahmen der aktuellen CryptoFriday-Episode nimmt Jonas aktuelle CBDC-Vorreiter-Projekte hinsichtlich der Privatsphäre und des Datenschutzes unter die Lupe. Welchen Weg gehen aktuelle CBDC-Vorreiter-Projekte beim Datenschutz? Wird hier ein hoher Datenschutz für sensible Transaktionsdaten gewährleistet? Wie ist die entsprechende Ausgestaltung zu bewerten? Jonas kommt zu dem Schluss, dass die CBDC-Vorreiter-Projekte auf den Bahamas, in China, in der Ostkaribik und in Nigeria ein ähnliches Modell verfolgen: Es gibt eine Zahlungsmöglichkeit, bei der weniger persönliche Daten Preis gegeben werden müssen, und eine, bei der mehr Daten angegeben werden müssen. Je höher die Bereitschaft zum Teilen von persönlichen Daten desto mehr Zahlungen können mit der CBDC durchgeführt würden. Doch wie anonym ist diese Zahlungsmöglichkeit wirklich? Warum ist hier Vorsicht geboten? Und welche Privatsphäre ist für den digitalen Euro erstrebenswert? Ihr erfahrt es in der Episode. Viel Spaß beim Hören!

Ep 154News: Die Rolle von Kryptowährungen im Russland-/Ukraine-Konflikt
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll beschäftigen sich Alex, Michael, Jonas und Manuel ausführlich mit der Bedeutung von Kryptowährungen im Russland-/Ukraine-Konflikt. Dabei steht sowohl die Rolle von Kryptowährungen für die ukrainische Seite als auch für die russische Seite im Fokus. Sind Kryptowährungen ein geeignetes Werkzeug, um internationale Spenden zu erhalten? Werden Kryptos zur Umgehung von Sanktionen genutzt? Und welche Bedeutung hat die Rolle von Kryptowährungen in Krisenzeiten für die globale Währungshoheit? All das beleuchten wir in der ersten Hälfte dieser Episode. Was erwartet euch darüber hinaus in der Episode? Unter anderem folgende Themen: Regulierungsupdate zum möglichen Verbot von Kryptodienstleistungen in der EU: Nach dem Hin- und Her der letzten Wochen im EU-Parlament rund um die Markets-in-Crypto-Assets.Regulation (MiCA) geben wir euch ein Update zum aktuellen Stand des Gesetzesvorhabens. Hier hat eine Abstimmung rund um das zuletzt ins Spiel gebrachte Verbot von Dienstleistungen für Kryptowährungen, die auf „nicht nachhaltigen Konsensmechanismen“ basieren, für Klarheit gesorgt. Goldman Sachs startet Krypto-Kooperation: Goldman Sachs kooperiert mit Galaxy Digital und möchte Kund*innen Zugang zum Ethereum-Fonds von Galaxy Digital ermöglichen. Wie ist dieser Schrift zu bewerten? Wie sind Goldmans Krypto-Bemühungen insgesamt einzuordnen? NFT-Marktupdate: Der Markt rund um Non-Fungible Tokens (NFTs) hat sich inzwischen etwas abgekühlt. Handelt es sich hierbei um eine Trendwende oder eine gesunde Erholung? Und was plant Meta rund um NFTs? Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!

Ep 153#CryptoFriday: Zentrale vs. dezentrale Stablecoins
In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll stellt Manuel Klein die Funktionsweise von zentralen und dezentralen Stablecoins dar und stellt die aktuelle Kontroverse um den algorithmischen Stablecoin UST dar. Manuel beginnt mit einem Marktüberblick über Stablecoins und stellt dar, dass zentrale Stablecoins bislang am meisten genutzt werden. Anschließend stellt Manuel die zwei größten Stablecoins USDT und USDC dar und zeigt auf, welche Schwachstellen diese im Vergleich zu dezentralen Stablecoins haben. Danach begibt sich Manuel in eine Analyse von dezentralen Stablecoins: Es werden die unterschiedlichen Arten von dezentralen Stablecoins dargestellt und charakterisiert und die aktuell kontrovers geführte Debatte um den bislang erfolgreichsten dezentralen Stablecoin UST diskutiert. Wenn ihr euch für die Funktionsweise von Stablecoins interessiert, dann hört unbedingt rein in den Deep Dive der heutigen #CryptoFriday Episode. Viel Spaß!

Ep 152#CryptoFriday Bitcoin vs. digitaler Euro – Wer macht das Rennen?
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im letzten Jahr ein Projekt zum digitalen Euro gestartet. Aller Voraussicht nach wird die EZB in vier bis fünf Jahren eine eigene digitale Währung, nämlich den digitalen Euro, einführen. Wie geht es danach mit anderen digitalen Währungen, beispielsweise Kryptowährungen wie dem Bitcoin, weiter? Welche digitale Währung wird sich durchsetzen? Wird der digitale Euro dafür sorgen, dass der Bitcoin vom Markt verschwindet? Im Rahmen der CryptoFriday-Episode spricht Jonas über die Zukunft digitaler Währungen. Dabei bewertet er die teilweise verbreitete Vorstellung, dass der digitale Euro den Bitcoin verdrängen wird. Jonas kommt zu dem Schluss, dass der Bitcoin und der digitale Euro koexistieren werden, da sie unterschiedliche Anwendungsfälle adressieren. Der digitale Euro wird gesetzliches Zahlungsmittel werden, d.h. für Händler wird Annahmezwang bestehen. Eine Nutzung des digitalen Euros als Wertaufbewahrungsmittel ist nicht vorgesehen. Derzeit hat die EZB nämlich Maximalbeträge auf Zahlungen mit dem digitalen Euro oder negative Zinsen ab einem bestimmten Geldbetrag im Kopf, um den Finanzsektor zu schützen, und eine breite Nutzung als Wertaufbewahrungsmittel zu verhindern. Bitcoin hingegeben wird (vorerst) nicht als Zahlungsmittel genutzt werden, allerdings eher als fiat-unabhängiges Wertaufbewahrungsmittel, also als eine Art „digitales Gold“. Ihr würdet gerne mehr über den Vergleich von Bitcoin und digitalem Euro erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Ep 151Bitcoin und Ethereum als Rückgrat des Finanzsystems der Zukunft? Interview mit Prof. Dr. Aleksander Berentsen
In der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n‘Roll spricht Jonas Groß mit Prof. Dr. Aleksander Berentsen, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Basel. Herr Berentsen hat im Laufe seiner akademischen Laufbahn in zahlreichen namhaften wissenschaftlichen Journalen publiziert und beschäftigt sich in seinen Forschungsvorhaben bereits seit vielen Jahren mit digitalen Währungen. Im ersten Teil der Episode spricht Jonas mit Herrn Berentsen über Bitcoin. Dabei diskutieren die beiden v.a. über die Wertversprechen von Bitcoin und dessen wichtigste Eigenschaften. Welche Eigenschaften geben Bitcoin seinen Wert? Welche Use Cases hat Bitcoin? Warum ist Bitcoin ein Game-Changer? Und sollten Regierungen Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel einführen bzw. Zentralbanken in Bitcoin investieren? Mehr dazu erfahrt ihr in der Episode. Im zweiten Teil der Episode steht Ethereum im Fokus. Herr Berentsen vergleicht dabei Bitcoin mit Ethereum und argumentiert, dass hinsichtlich der Dezentralität beide Infrastrukturen ähnlich gut abschneiden. Ethereum biete allerdings durch seine Smart-Contract-Fähigkeit eine größere Anwendungsvielfalt als Bitcoin, beispielsweise rund um Decentralized Finance (DeFi)-Anwendungsfälle, wodurch sich quasi alle Anwendungen des traditionellen Finanzsystems in dezentraler Form abbilden lassen. Diese DeFi-Anwendungen seien vor allem hinsichtlich Effizienz und Kosten überlegen, so Herr Berentsen. In der Diskussion sprechen die beiden zudem über das Zusammenspiel zwischen Decentralized und Centralized Finance und warum sich Ethereum nach Ansicht von Herrn Berentsen gegen seine Konkurrenten durchsetzen wird. Zum Abschluss gibt es noch einen kleinen Ausblick. Welche Rolle werden Bitcoin und Ethereum in 10 Jahren spielen? Mehr dazu in der Episode. Viel Spaß beim Hören!

Ep 150#CryptoFriday Web3: Was ist es und wofür?
In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll stellt sich Michael Blaschke den Fragen, was das Web3 ist und wofür wir es brauchen. Web3 bezieht sich im Zusammenhang mit Ethereum auf dezentralisierte Apps, die auf der Blockchain laufen. Dies sind Apps, die es jedem ermöglichen, teilzunehmen, ohne seine persönlichen Daten monetarisieren lassen zu müssen. In einem wirklich dezentralen Internet würden das System selbst und Dienste nicht von einigen wenigen Organisationen betrieben. Stattdessen würden alle Nutzer und ein Netzwerk unabhängiger Rechner und Server das Netzwerk betreiben. Der potenzielle Übergang von einem plattformgetriebenen Internet – dem Web 2.0 – einem dezentralen Internet – dem Web3 – wird nach Michaels Einschätzung nicht radikal sein, sondern sich evolutionär Schritt für Schritt vollziehen. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass das Internet irgendwann komplett dezentral sein wird, denn auch zentralisierte Systeme haben Vorteile, auf die Nutzer nicht verzichten wollen. Sie sind zwar anfälliger für Ausfälle und Angriffe als dezentrale Architekturen, aber gleichzeitig sind sie schlicht schneller und einfacher zu bedienen. Ob die Möglichkeiten des Web3 die wirklich spannendsten Aspekte der Blockchain-Technologie sind und ob sie eventuell sogar weitreichender sind als die potentielle Disruption des Finanzsektors durch Kryptowährungen, erfahrt ihr in dieser #CryptoFriday-Episode. Viel Spaß beim Hören!

Ep 149#CryptoFriday Droht ein Bitcoin-Verbot in der EU? Interview mit Frank Schäffler (FDP)
In der heutigen #CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n‘ Roll spricht Jonas Groß mit Frank Schäffler, Mitglied des Deutschen Bundestags für die FDP, über ein mögliches Bitcoin-Verbot in Europa. In den letzten Wochen wurde über ein solches Verbot, v.a., in Deutschland, sehr intensiv diskutiert. Grund hierfür war ein entsprechender nach außen gedrungenem Vorschlag vom Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlamentes, nach dem ab 2025 das Anbieten von Kryptodienstleistungen rund um „nicht nachhaltige Konsensmechanismen“ nicht mehr erlaubt gewesen wäre. Im Rahmen der Episode sprechen Jonas und Herr Schäffler über die Sinnhaftigkeit eines Verbots von Dienstleistungen rund um „nicht nachhaltige Konsensmechanismen“ sowie den Nutzen von Kryptowährungen und des Proof-of-Works, welcher die Sicherheit des Systems maßgeblich beeinflusst. Welche Zukunft haben Kryptowährungen wie Bitcoin in der Eurozone? Wie sind entsprechende Vorschläge für ein Verbot von Krypto-Dienstleistungen zu beurteilen? Lässt sich der Bitcoin überhaupt verbieten? Mehr dazu erfahrt ihr in der Episode. Zudem wird auch darüber diskutiert, ob der Gesetzesvorschlag der „Markets in Crypto Assets-Regulierung“, wozu der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments die beschriebenen Änderungsvorschläge unterbreitet hat, als gelungen bezeichnet werden kann. Außerdem äußert sich Herr Schäffler über die Zukunft von Stablecoins in der Eurozone und die Bedeutung von Rechtssicherheit für die EU. Viel Spaß beim Hören!

Ep 148News: Ehemaliger TenX CEO Toby Hoenisch verantwortlich für den DAO Hack?
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll beschäftigen sich Alex, Michael, Jonas und Manuel ausführlich mit zwei Krypto-Hacks, die beide 2016 stattgefunden haben und zu denen es kürzlich brisante Neuigkeiten gab. Wer steckt hinter dem Bitfinex Hack in dem rund 120.000 Bitcoin gestohlen wurden? Und wie kam es nun zur Aufdeckung der beteiligten Personen? Und was hat TenX, das Unternehmen vom schillernden Deutschen Krypto-Unternehmer Julian Hosp, mit dem größten Ethereum-Hack aller Zeiten zu tun, der sogar zu einer Aufspaltung der Ethereum-Blockchain und der Entstehung von Bitcoin Classic zu tun? All das stellen wir im Krypto-Hack Deep-Dive dieser Episode dar. Was erwartet Euch darüber hinaus in der Episode? Unter anderem folgende Themen: Mehrere Initiativen von „institutionalisierten“ Stablecoins von Banken: Die größte japanische Bank plant einen Stablecoin als Settlement Asset für Ihre Digital Asset Börse zu erzeugen, Fnality führt mit Santander und Natwest einen PoC für ein Cross-Chain Delivery vs. Payment Prozess durch, Kooperation der Fntechs SETL und Digital Asset um Tokenisierung, Übertragung und Settlement von Bankverbindlichkeiten zu entwickeln. Binance platziert sich auf dem deutschen Markt: Binance, die größte Krypto-Börse der Welt, verstärkt seine Präsenz in Deutschland. Zudem strebt Binance eine Kryptoverwahrlizenz in Deutschland an und hat zuletzt einen neuen Europa-Direktor eingestellt, der sich im Kern um den deutschen Markt kümmern soll. e-CNY bei den Olympischen Winterspielen erfolgreich getestet: Die Chinesische CBDC stand den Athleten während der Spiele als Zahlungsalternative neben Bargeld und Visa-Zahlungen zur Verfügung. Von technischen Problemen von e-CNY-Zahlungen war nichts zu hören. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!

Ep 147#CryptoFriday Tokenisiertes Geschäftsbankengeld
In der heutigen #CryptoFriday Episode spricht Manuel Klein über tokenisiertes Geschäftsbankengeld – den sogenannten Giralgeldtoken. In den letzten Wochen sind einige Reports und Paper zu Banken-Stablecoins erschienen, die sich zur Publikation der Deutschen Kreditwirtschaft vom Juni 2021 einreihen aber nicht so tief das Konzept von tokenisiertem Geschäftsbankengeld darstellen wie der Report der Deutschen Kreditwirtschaft. Manuel gibt zuerst einen kurzen Überblick über die neu erschienenen Studien und zeigt auf, welchen Teil die Reports nicht betrachten: Die Sicherstellung der Fungibilität zwischen den individuellen Banken-Stablecoins in einer Multi-Banken-Lösung. Er erläutert, was der Begriff „Fungibilität“ darstellt und beschreibt, dass im heutigen Geldsystem die Fungibilität von Zahlungen in Giralgeld durch Settlement in sicherem Zentralbankgeld sichergestellt wird. Manuel erklärt, welche Möglichkeiten er sieht, wie man die Fungibilität zwischen tokenisiertem Geschäftsbankengeld sicherstellen könnte und welche Modelle bereits in der Praxis in ersten PoCs und Konzepten Anwendung finden. Welche Methoden das sind und wie genau erste Projekte die Fungibilität sicherstellen erfährst du in der heutigen #CryptoFriday Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spaß!

Ep 146#CryptoFriday Die tokenisierte Ökonomie
In der heutigen #CryptoFriday Episode spricht Alexander Bechtel über den Einfluss der Blockchain-Technologie auf die Art und Weise wie wir in Zukunft Zahlungen tätigen und Handel betreiben. Die Blockchain ermöglicht es uns Geld und Güter als digitale Token auf einer verteilten Datenbank zu repräsentieren. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Welche Implikationen ergeben sich daraus? Um eine Intuition für das Potenzial der Blockchain und der Tokenökonomie zu geben, vergleicht Alexander drei fundamentale Möglichkeiten Werte zu übertragen. Zuerst geht er auf den physischen Tausch von Werten ein. Auf diese Art und Weise tauschen wir seit Jahrtausenden Geld gegen Güter. Der zweite Evolutionsschritt ist die Digitalisierung dieses Tauschprozesses basierend auf Intermediären, wie Banken, Börsen und Zentralverwahrern. So wickeln wir den Grossteil unserer wirtschaftlichen Tauschgeschäfte heutzutage ab. Der dritte und finale Evolutionsschritt ist die Tokenisierung von Geld und Gütern, die es uns erlaubt peer-to-peer Werte zu übertragen. Wie genau das funktioniert und welche Rolle die Blockchain in all dem spielt, das erfährst du in der heutigen #CryptoFriday Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Ep 145Proof of Work vs Proof of Stake mit dem Blocktrainer und Johannes Sedlmeir
Proof-of-Work oder Proof-of-Stake? Welcher ist der bessere Konsensalgorithmus? Es ist die Mutter aller Krypto-Debatten und es gibt wohl kaum eine Frage, die häufiger und intensiver diskutiert wird. In der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll hat Alexander Bechtel zwei absolute Experten zu diesem Thema zu Gast. In der Proof-of-Work Ecke: Roman Reher, besser bekannt als der Blocktrainer, grösster und bekanntester Bitcoin YouTuber des deutschsprachigen Raums. In der Proof-of-Stake Ecke: Johannes Sedlmeir, Doktorand der Universität Bayreuth und des Fraunhofer Instituts für angewandte Informationstechnik FIT. Obwohl es sich bei Konsensalgorithmen um ein eher technisches Thema handelt, gelingt es Roman und Johannes sehr gut zuerst die Basics zu erklären. Warum brauchen wir eigentlich Konsensalgorithmen? Welche unterschiedlichen Arten gibt es? Wie genau funktionieren Proof-of-Work und Proof-of-Stake? Nachdem diese Fragen geklärt sind, räumen die beiden Gäste noch mit einigen Missverständnissen auf, wie bspw. dass mehr Transaktionen bei Proof-of-Work zwangsläufig zu einem höheren Energieverbrauch führen, oder dass der Zinseszins-Effekt bei Proof-of-Stake immer zu einer Zentralisierung des Kapitals führt. Im Anschluss geht es ans eingemachte und in die Details zu den unterschiedlichen Implikationen für die Sicherheit und den Grad der Dezentralisierung. Hierbei entspinnt sich eine Debatte, die in der Tiefe und in dem Niveau ihresgleichen sucht. An dieser Stelle kommen auch die Krypto-Experten auf ihre Kosten. Unserer Meinung eine der bislang besten Episoden von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass beim Hören!

Ep 144#CryptoFriday: Bitcoin vs. Fiat: Exogene vs. Endogene Geldentstehung
In der heutigen #CryptoFriday Episode diskutiert Manuel die These, dass der Staat die Geldschöpfung missbrauche und man deshalb Bitcoin brauche. Manuel geht insbesondere auf die Unterschiede einer exogenen und endogenen Geldmengenausweitung ein, erklärt die Unterschiede und zeigt auf, wie sich die endogene Geldentstehung vom fiat-Geldsystem von Bitcoin unterscheidet. Manuel legt dar, dass es keine zentrale Entität im heutigen Geldsystem gibt, welche die Geldmengenausweitung steuert. Weder «der Staat», noch die Zentralbank hat eine direkte Kontrolle über die fiat-Geldentstehung, die sich durch unterschiedliche Arten von Geld zusammensetzt. Vielmehr entsteht das Geld «endogen», also aus dem System heraus und an unterschiedlichen Stellen. Manuel diskutiert wie man die endogene Gelderzeugung kontrollieren kann und diskutiert alternative geldpolitische Modelle, welche die Geldentstehung durch exogene Faktoren begrenzt bzw. gesteuert werden könnte. Wenn ihr euch für solche und ähnliche geldsystemische Debatten interessiert, dann hört gerne rein in die heutige #CryptoFriday Episode. Viel Spaß!

Ep 143#CryptoFriday Streitgespräch mit Joe Martin zum Thema Kryptoverwahrung
Im #CryptoFriday vom 07.01.2022 (Episode 137: https://www.youtube.com/watch?v=hqR35ok64T8) hat Alexander Bechtel die These aufgestellt, dass nicht jeder Krypto-Besitzer die privaten Schlüssel zu seinen Kryptowährungen selbst verwahren sollte. Im Gegenteil, es sei völlig legitim hierfür professionelle Anbieter und in Zukunft auch Banken zu nutzen. Joe Martin, unter anderem Berater eine VR-Bank zum Thema Bitcoin-Verwahrung, sieht das anders. In der heutigen #CryptoFriday Episode diskutieren die beiden im Detail welche Argumente für die Eigenverwahrung sprechen und wann es Sinn ergeben könnte Bitcoin und Co. doch zu einem professionellen Verwahrer zu geben. Es vor allem darum inwieweit professionelle Verwahrer haften und versichert sind, wenn private Schlüssel verloren gehen. Ausserdem: Was passiert eigentlich, wenn mein Verwahrer pleitegeht? Sind dann meine Kryptowährungen auch weg? Wenn ihr euch für solche und ähnliche Fragen interessiert und falls ihr euch noch nicht sicher seid, ob ihr eure Kryptos selbst verwahren sollt oder nicht, dann hört gerne rein in die heutige #CryptoFriday Episode. Viel Spass!

Ep 142News: Metaverse, Start des digitalen Yuans und das Ende von Diem
In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll beschäftigen sich Alex, Michael, Jonas und Manuel mit dem Trendthema «Metaverse». Neben Facebook, Google und zahlreichen weiteren namhaften Unternehmen möchte nun auch Microsoft den Schritt ins Metaverse wagen und beabsichtigt, den Spielehersteller Activision Blizzard für 69 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Doch was ist überhaupt das Metaverse und warum ist das Thema wichtig? Wie können Unternehmen und Bürger davon profitieren? Welche Potentiale gibt es? Was erwartet euch noch in der Episode? Chinesische CBDC eCNY kurz vor Start: Seit Kurzem kann die App zur Nutzung der chinesischen CBDC (eCNY) in ausgewählten chinesischen Städten heruntergeladen werden. Nun kann die CBDC zu den Olympischen Winterspielen im Februar in Peking eingeführt werden. In der Episode nehmen wir die App unter die Lupe. Was ist von der App zu halten? Wie können Zahlungen getätigt werden? Und wie steht es um das Thema Privatsphäre? Diem kurz vor Auflösung: Das von Facebook initiierte Stablecoin-Projekt Diem (früher Libra) steht Berichten zufolge unmittelbar vor dem Ende. Nun sollen die Assets des Unternehmens an interessierte Unternehmen verkauft werden. Wie konnte es so weit kommen? Was ist von der bevorstehenden Auflösung zu halten? Und warum geht uns diese Nachricht nahe? BitMEX-Tocher kauft Bankhaus von der Heydt: Die Kryptobörse BitMEX möchte in der DACH-Region Fuß fassen. Wie zuletzt bekannt wurde, möchte das BitMEX-Tochterunternehmen BXM Operations AG das Münchner Bankhaus von der Heydt übernehmen. Warum dieser Schritt für das deutsche Kryptoökosystem besonders wichtig ist und was sich BitMEX von der Übernahme erhofft, erfahrt ihr in der Episode. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode! Eine Übersicht aller diskutierten News (und mehr) inklusive Links gibt es auch wie gewohnt im Newsflash: https://paymentandbanking.com/news-das-sind-die-wichtigsten-krypto-meldungen-des-monats-3/

Ep 141#CryptoFriday Fed publiziert Report zum digitalen US Dollar: Unsere Einschätzung
Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat zuletzt ihren langersehnten Bericht zum digitalen Dollar, einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) für die USA, veröffentlicht. In diesem Bericht verdeutlicht die Fed erstmalig ihre Sichtweise hinsichtlich eines digitalen Dollars. Darin thematisiert die Fed die Stärken und Schwächen der US-Zahlungssysteme und diskutiert, welche Rolle ein digitaler Dollar für US-Zahlungssysteme spielen könnte. Auch Vorteile, Risiken und wichtige Eigenschaften des digitalen Dollar werden angesprochen. Was sind die wichtigsten Punkte des Berichts? Und wie lässt sich dieser interpretieren? Was sind nun die nächsten Schritte der Fed? Darüber sprechen Alexander Bechtel und Jonas Groß in einer neuen CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n‘ Roll. Neben dem Bericht an sich ordnen Jonas und Alex auch die CBDC-Bemühungen der Fed in einen breiteren Kontext ein. Wie steht die Fed im internationalen Vergleich dar? Ist die EZB schon weiter als die Fed? Sollte die Fed überhaupt einen digitalen Dollar einführen? Wenn ja, wann? Alexander und Jonas sprechen auch über die geopolitische Rolle von CBDCs. Insbesondere thematisieren sie, ob die Fed nun als Reaktion auf die chinesische CBDC eCNY reagieren sollte, um die Rolle des Dollars zu stärken. Ihr würdet gerne mehr über den Report der Fed zum digitalen Dollar und die US-CBDC-Bemühungen erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode rein.

Ep 140#CryptoFriday: Bitcoin und der Tinkerbell-Effekt
In diesem #CryptoFriday stellt sich Michael der Frage, ob Bitcoin inzwischen zu groß ist, um ihn noch länger ignorieren zu können. Um diese Frage zu beantworten, wirft er zunächst einen Blick auf den Wertgehalt von Bitcoin. Danach führt er den Tinkerbell-Effekt ein und wendet ihn im Kontext Bitcoin an. Abschließend gibt Michael seine Antwort auf die Frage, ob Bitcoin inzwischen zu groß ist, um ihn zu ignorieren. Ob Bitcoin als robuster Wertspeicher dient, steht noch aus, denn der Bitcoin ist nicht mit realen Werten hinterlegt. Er bezieht seinen Wert eher aus der Vereinbarung seiner Nutzer, ihm einen bestimmten Wert zuzuweisen. Dieser Wert kann frei und auch stark schwanken. Der Bitcoin hat solche Situationen schon mehrfach in seiner rund zwölfjährigen Geschichte erlebt. Genau hier kommt der Tinkerbell-Effekt ins Spiel. Unter dem Tinkerbell-Effekt verstehen Ökonomen Situationen, bei denen ein Ereignis nur deshalb eintritt, weil alle daran glauben, dass es eintreten wird. Nach der Theorie ruft dieser Glaube ein Verhalten hervor, dass das Eintreten des Effektes immer wahrscheinlich macht. Dazu müssen nur genügend Menschen eine gemeinsame Annahme für wahr halten – je mehr, desto besser. Ihr würdet gerne mehr über den Tinkerbell-Effekt im Kontext Bitcoin erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Ep 139Investieren in Krypto (2022 Edition)
Auch im Januar 2022 wird bei Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll wieder das Thema Investieren in Kryptoassets aufgegriffen. Nachdem die Episode im Januar 2021 (Episode 58 vom 17.01.2021) den Fokus v.a. auf Bitcoin gelegt hat, gehen Alexander Bechtel und seine beiden Gäste Holger Rohm und Martin Leinweber das Thema dieses Mal breiter an. Die drei Experten werfen einen Blick auf den Krypto-Space als Ganzes und analysieren darüber hinaus nicht nur den Handel mit Kryptoassets, sondern auch indirekte Produkte wie Zertifikate oder sogar Krypto-Lending und -Staking. Zuerst geht es allerdings um grundlegende Fragen, wie bspw. was sind eigentlich Kryptoassets und welche Arten gibt es? Als Koautor des Buchs «Asset-Allokation mit Kryptoassets» kann Martin Leinweber hier einen guten Überblick geben, der von Holger Rohm, Betreiber der bekannten Website https://www.blockchaincenter.net/, ergänzt wird. Nach der Definition diskutieren die drei Experten über den richtigen Zeitpunkt des Einstiegs, die ideale Zusammensetzung des Kryptoportfolios und über die Aussagekraft von Asset-Pricing Modellen, wie bspw. dem Stock-to-Flow Modell. Falls Du darüber nachdenkst in Kryptowährungen zu investieren und einen ersten Überblick suchst, um mehr über die Möglichkeiten, Potenziale und auch Risiken zu erfahren, dann ist diese Episode für dich. Wie immer gilt: Bei dem Gesagten handelt es sich nicht um Anlageberatung. Bitte informiere dich selbst, bevor du Geld in Kryptowährungen oder andere Assets investierst. Viel Spass bei der Episode!

Ep 138#CryptoFriday Ist Bitcoin das bessere Gold?
Der Narrativ, dass Bitcoin eine Art „digitales Gold“ darstellt, hat sich zuletzt immer mehr durchgesetzt. Befürworter verweisen darauf, dass Bitcoin in seinen wichtigen Eigenschaften, beispielsweise seiner auf 21 Millionen Bitcoin-Einheiten beschränkten Menge, Gold stark ähnelt und deshalb ein ähnlich guter (oder sogar besserer) Wertspeicher ist. Im Rahmen der CryptoFriday-Episode ordnet Jonas Groß diesen Narrativ ein. Hierbei erläutert er, welche Eigenschaften einen guten Wertspeicher ausmachen. Zudem vergleicht er Bitcoin mit Gold anhand dieser Eigenschaften. Dabei stehen primär Eigenschaften rund um Haltbarkeit, Seltenheit, Teilbarkeit, Rückverfolgbarkeit sowie Übertragbarkeit und Nutzen im Fokus. Jonas kommt zu dem Schluss, dass die Eigenschaften von Bitcoin und Gold erhebliche Unterschiede aufweisen, weshalb Bitcoin kein digitales Gold darstellt. Allerdings macht dies Bitcoin nicht zwangsläufig zu einem schlechteren Wertspeicher. Denn Bitcoin schneidet in einigen Kategorien bzw. bei einigen Eigenschaften sogar besser als Gold ab. Letztlich hängt die Entscheidung, welcher Wertspeicher zu bevorzugen ist, von den individuellen Vorlieben und Präferenzen ab. Ihr würdet gerne mehr über den Vergleich zwischen Bitcoin und Gold erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Ep 137#CryptoFriday Not your keys, not your coins?
"Not your keys, not your coins" ist ein Credo, das vielen sicherlich bekannt ist. Wer die privaten Schlüssel zu seinen Bitcoins nicht selbst verwahrt, der besitzt auch die Bitcoins nicht. Aus diesem scheinbar allgemein anerkannten Glaubenssatz leitet sich dann ab, dass die Selbstverwahrung der Bitcoins das einzig richtige ist. Im heutigen #CryptoFriday schaut sich Alexander diese These mal näher an und challenged die Idee, dass die Selbstverwahrung der einzig richtige Weg ist. Was spricht eigentlich dagegen nicht zumindest einen Teil seiner Bitcoins auf Börsen liegen zu lassen? Wie wahrscheinlich ist es, dass wir nochmal einen so gross angelegten Hack wie Mt. Gox erleben werden? Kann man nicht zumindest den grossen, regulierten Börsen mittlerweile vertrauen? Was bedeutet es die Schlüssel selbst zu verwahren und trauen wir uns das selbst eher zu als professionellen Institutionen? Welche Rolle könnten Banken in Zukunft spielen? Auf diese und weitere Fragen geht Alexander im heutigen #CryptoFriday ein. Wenn ihr euch dafür interessiert, wann ihr eure Bitcoins lieber selbst verwahren solltet und wann ihr einer Drittpartei vertrauen könnt, dann hört gerne in die heutige Episode rein. Viel Spass!

Ep 136Ausblick auf 2022: Wohin bewegt sich der Krypto-Space – und der Bitcoin-Preis?
In der ersten Episode des Jahres von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll blicken Alexander, Michael, Jonas und Manuel auf das vergangene Jahr zurück. Welche Entwicklungen rund um Kryptowährungen, Stablecoins und digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) waren im letzten Jahr zu beobachten? Was waren dabei die wichtigsten Ereignisse? Sind die Prognosen aus dem Vorjahr eingetroffen? Und wie hat sich der Podcast an sich weiterentwickelt? Außerdem sprechen die Hosts über die Aussichten für 2022, geben konkrete Prognosen für das Jahr ab und diskutieren, wie sich das Ökosystem rund um digitale Währungen und Blockchain in diesem Jahr entwickeln wird. Dabei thematisieren sie unter anderen, ob noch weitere Länder dem Beispiel El Salvadors folgen und Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel einführen werden. Als weiteres Schlüsselthema für 2022 nennen sie den Sicherheitsaspekt von Blockchain-Anwendungen und die Auswirkungen von Hacks. Darüber hinaus sprechen Alexander, Michael, Jonas und Manuel auch darüber, weshalb 2022 ein Schlüsseljahr für programmierbare Zahlungen werden könnte und weshalb Tethers Vormachtstellung als bedeutendster Stablecoin streitig gemacht werden könnte. Schließlich schätzen sie, dass auch 2022 ein sehr dynamisches Jahr für CBDCs werden könnten. Neben einem thematischen Rückblick und Ausblick geben die Hosts zudem erstmals eine konkrete Preisschätzung für Bitcoin ab. Wo wird der Bitcoin-Kurs Ende 2022 stehen? Auch hier warten konträre Einschätzungen auf euch. Viel Spaß beim Hören!

Ep 135#5minF BadgerDAO-Hack: 120 Mio USD gestohlen
Das Jahr 2021 war leider ein Jahr der Krypto-Hacks. Fünf der zehn bisher größten Krypto-Hacks sind gemäß einer Comparitech-Statistik im Jahr 2021 passiert. Auf Platz 1 ist natürlich der Angriff auf das Poly-Netzwerk. Vier Monate später im Dezember folgen drei weitere massive Hacks: Bitmart, BadgerDAO und VulcanForge. Insgesamt haben Hacker mehr als 400 Millionen US-Dollar alleine im Dezember 2021 gestohlen. In der heutigen 5min-Friday-Episode widmet sich Michael der Frage, wie der BadgerDAO-Hack passieren konnte – und was wir daraus lernen können. Michael konzentriert sich auf den BadgerDAO-Hack, da sich dieser konzeptionell von bisherigen, eher traditionellen Hacks unterscheidet und besonders lehrreich für unseren Umgang mit Krypto-Transaktionen ist. Sicherheitsvorfälle wie diese sind in der Kryptowelt nicht neu, aber die Größe dieser Hacks scheint zuzunehmen. Aus diesem Grund erklärt Michael in der heutigen 5min-Friday-Episode vier Maßnahmen, die in Zukunft einen gleichgelagerten Angriff vermeiden oder zumindest weniger schwer ausfallen lassen.

Ep 134#CryptoFriday Bitcoin und Krypto in Iran mit Alireza Siadat
Wie steht es eigentlich um die Krypto-Community in Iran? Dürfen Iraner*innen Kryptowährungen besitzen und handeln? Ist Bitcoin Mining tatsächlich verboten? Und welche Auswirkungen haben die US-Sanktionen auf die iranische Kryptoindustrie? Diesen und weiteren spannenden Fragen widmen sich Alexander Bechtel und Alireza Siadat im heutigen #CryptoFriday. Inspiriert wurde diese Episode von Alexanders Teilnahme an der International Cryptocurrency Conference in Teheran Mitte Dezember. Anstatt die dort gemachten Erfahrungen selbst zusammenzufassen, holt sich Alexander mit Alireza nicht nur einen Kryptoexperten der Kanzlei Annerton ins Interview, sondern auch einen Kenner der iranischen Kryptoszene. Gemeinsam diskutieren die beiden die aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage in Iran und sprechen natürlich über die dortige Krypto-Szene, inklusive der Situation rund um Bitcoin Mining und den Handel mit Kryptowährungen. Falls es euch interessiert, wie die Iraner*innen über Bitcoin und Krypto denken und ob Iran eventuell El Salvador folgen und den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel adoptieren könnte, dann hört gerne in die heutige Episode rein. Viel Spass!

Ep 133News: Sparkasse goes Crypto
In der aktuellen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll widmen sich Jonas, Michael und Manuel der Ankündigung der Sparkassen Finanzgruppe möglicherweise bereits im nächsten Jahr seinen Kunden Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Folglich könnten zukünftig bis zu 50 Millionen Sparkassen Kunden in Bitcoin, Ether und Co. investieren. Wie ist dieser Schritt zu bewerten? Wie weit sind andere Geldhäuser rund um Angebote von Krypto-Produkten für Retail-Kunden? Was erwartet euch noch? Bitcoin City in El Salvador: Nachdem El Salvadors Präsident Nayib Bukele bereits im September Bitcoin in El Salvador zum offiziellen Zahlungsmittel erklärt hat, möchte Bukele nun eine Bitcoin City bauen. In der weitestgehend autarken Stadt sollen sich Bitcoin-Fans aus aller Welt ansiedeln können. Außer einer 10-prozentigen Mehrwertsteuer sollen keine weiteren Steuern erhoben werden. Finanziert soll dieses Vorhaben u.a. durch eine „Bitcoin-Anleihe“ werden. Im Rahmen der Episode nehmen wir die Idee der Bitcoin City kritisch unter die Lupe und diskutieren auch, wo der Haken hinter der „Bitcoin-Anleihe“ steckt. EU einigt sich auf DLT Pilot Regime: Das Europäische Parlament hat zuletzt eine Einigung mit dem Europäischen Rat über ein Pilotprogram erzielt, welches die Nutzung der Blockchain-Technologie rund um Finanzmarkt-Anwendungen fördern soll. Ziel dieses Pilot Regimes ist es, Anwendungsfälle rund um den Handel und die Abwicklung von tokenisierten Wertpapieren zu unterstützen. Das Pilotprojekt wird aller Voraussicht nach Anfang 2023 in Kraft treten. NFTs mit denkwürdigem Aufstieg: NFTs sind nun endgültig in der Kunstwelt angekommen. Im Art Power 100, einem jährlichen Ranking von Krypto-Influencern, in dem typischerweise einflussreiche Künstler, Galeristen, etc., gelistet sind, ist erstmalig ein NFT-Vertreter auf Platz 1. Konkret hat es der ERC-721, ein Tokenstandard für NFTs auf der Ethereum-Blockchain, geschafft, den ersten Platz des Rankings erobert. Dieser Erfolg zeigt eindrucksvoll die Bedeutung von NFTs für die Kunstwelt. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!

Ep 132#CryptoFriday Bitcoin in El Salvador mit Friedemann Brenneis (Teil 2)
Im heutigen zweiten Teil des Interviews zu Bitcoin in El Salvador, spricht Alexander Bechtel mit Friedemann Brenneis über die Rolle des salvadorianischen Präsidenten Nayib Bukele und dessen Plänen El Salvador zu einem globalen Bitcoin-Zentrum zu machen. Bukele hat angekündigt eine Bitcoin-Stadt bauen zu wollen, in der u.a. auf Basis von Vulkanenergie Bitcoin-Mining betrieben werden soll. Das Ganze soll durch eine salvadorianische Staatsanleihe finanziert werden, die auch Bitcoin-Bond genannt wird. Friedemann gibt seine Einschätzung der Situation und wagt einen Ausblick darauf, wie es in El Salvador und eventuell anderen Ländern weitergehen könnte. Viel Spass beim Hören von Teil 2! Zum Hintergrund: Seit Anfang September dieses Jahres ist Bitcoin in El Salvador gesetzliches Zahlungsmittel. Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll berichtet seitdem regelmässig über die neuesten Entwicklungen im mittelamerikanischen Staat. Die gut 9,500 km Distanz nach Mittelamerika erschweren es allerdings einen direkten Blick auf die Neuigkeiten vor Ort zu erhaschen. Aus diesem Grund hat sich im November eine deutsche Delegation nach El Salvador begeben, um aus nächster Nähe zu erfahren, wie die Bitcoin Adoption voranschreitet, was es mit dem Vulkanmining auf sich hat und was die Salvadorianer von der Idee halten ihr Land zu einem globalen Bitcoin-Zentrum zu machen.

Ep 131#CryptoFriday Bitcoin in El Salvador mit Friedemann Brenneis (Teil 1)
Seit Anfang September dieses Jahres ist Bitcoin in El Salvador gesetzliches Zahlungsmittel. Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll berichtet seitdem regelmässig über die neuesten Entwicklungen im mittelamerikanischen Staat. Die gut 9,500 km Distanz nach Mittelamerika erschweren es allerdings einen direkten Blick auf die Neuigkeiten vor Ort zu erhaschen. Aus diesem Grund hat sich im November eine deutsche Delegation nach El Salvador begeben, um aus nächster Nähe zu erfahren, wie die Bitcoin Adoption voranschreitet, was es mit dem Vulkanmining auf sich hat und was die Salvadorianer von der Idee halten ihr Land zu einem globalen Bitcoin-Zentrum zu machen. Friedemann Brenneis war Teil dieser Delegation und steht in dieser Episode Alexander Bechtel Rede und Antwort zur aktuellen Situation in El Salvador. Friedemann gibt Einblicke in die unterschiedlichen Stationen der Reise sowie Gespräche mit Salvadorianern und Bitcoin Partys am Strand. Dies ist der erste Teil eines zweiteiligen Interviews mit Friedemann. Der zweite Teil erscheint in genau einer Woche. Viel Spass beim Hören von Teil 1!

Ep 130Interview mit Mitarbeiter Nr. 1 und 2 von Coinbase Deutschland
Coinbase ist eines der größten Krypto-Unternehmen der Welt und hat bereits im April diesen Jahres den Schritt an die Börse gewagt. Seit knapp einem Jahr ist Coinbase nun auch in Deutschland vertreten. In dieser Episode unterhalten sich Alex und Jonas mit Sascha Rangoonwala, Regional Manager Germany, und Jan Sell, Head of Operations, den ersten Mitarbeitern von Coinbase in Deutschland. Im Gespräch diskutieren Alex, Jonas, Sascha und Jan den deutschen Krypto-Markt. Warum ist der deutsche Markt für Coinbase so wichtig? Warum hat es Coinbase nach Deutschland gezogen? Wie grenzt sich Coinbase von Wettbewerbern wie Bison ab? Zudem sprechen sie darüber, welche Pläne Coinbase mit der Kryptoverwahrlizenz der BaFin hat und wie es Coinbase gelungen ist als erstes Unternehmen in Deutschland diese Lizenz zu erhalten. Darüberhinaus diskutieren die vier wichtige Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie, wie z.B. NFTs, DeFi oder auch die Tokenisierung allgemein. Sascha und Jan sind der Meinung, dass vor allem NFTs ein sehr großes Potential haben und Use Cases rund um digitale Kunst und Gaming für die nächsten Jahre gesetzt sein. Auch deshalb möchte Coinbase schon zeitnah einen eigenen NFT-Marktplatz starten, um Nutzern einen niedrigschwelligen Einstieg in diese neue Assetklasse zu ermöglichen. Auch die Tokenisierung im Allgemeinen halten die beiden für sehr vielversprechend. Allerdings sei der Markt noch für die Tokenisierung bereit, weshalb eine weite Verbreitung noch Jahre dauern könnte. Ihr würdet gerne mehr erfahren? Dann hört in das Interview mit Sascha und Jan von Coinbase rein. Viel Spaß beim Hören!

Ep 129#CryptoFriday Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll gibt es nun als NFT
Non-fungible Tokens (NFTs) sind derzeit in aller Munde. Nachdem sich Mastercard, Visa und weitere namhafte Unternehmen inzwischen intensiv mit NFTs beschäftigen, hat nun auch Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll (BFRR) ein NFT-Experiment gewagt und die erste Podcast-Episode als NFT tokenisiert. Der NFT wurde über die Plattform Opensea ausgegeben und ist nun dort handelbar. Im Rahmen der CryptoFriday-Episode ordnet Jonas Groß das NFT-Experiment ein. Im ersten Teil der Episode spricht Jonas über den Ablauf der NFT-Ausgabe und die wichtigsten Lessons Learnt. Welche Schritte mussten bei der Ausgabe befolgt werden? Wie einfach und benutzerfreundlich war die Ausgabe des NFTs? Welche Kosten sind mit der NFT-Ausgabe und dem -Handel verbunden? Zudem stehen in der heutigen Episode Aspekte der Privatsphäre im Fokus. So beschreibt Jonas, dass für die NFT-Ausgabe keine persönlichen Daten wie Name, Adresse oder E-Mail-Adresse abgefragt wurden – lediglich der Public Key des Ethereum-Wallets wurde benötigt. Allerdings gehen mit dem hohen Grad an Privatsphäre auch rechtliche Risiken einher – auch lizenzrechtliche Fragen bleiben derzeit ungeklärt. Im zweiten Teil der Episode liegt der Fokus auf den Implikationen des BFRR-NFTs. Was bedeutet es nun, diesen NFT zu halten? Welche Rechte gehen damit einher und welche nicht? Ihr würdet gerne mehr über das NFT-Experiment von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode zum BFRR-NFT rein. Viel Spaß beim Hören!

Ep 128#5minF Was ist eine Self Sovereign-Identity und wofür brauchen wir sie?
Im heutigen Five-Minute Friday nimmt sich Michael das Thema Selbstbestimmte Identität (Self-Sovereign Identity, SSI) vor. SSI gibt Nutzern die Kontrolle über ihre Identität und kann für eine effektive und effiziente Digitalisierung sorgen. Bei SSI besitzen Nutzer ihre digitalen Identitäten und weitere verifizierbare digitale Nachweise (z.B. Führerschein), ohne hierfür auf einen zentralen Identitätsanbieter, wie etwa Facebook oder Google, angewiesen zu sein. Sie sind somit unabhängig von Drittinstanzen und entscheiden vollkommen eigenständig, wer welche Identitätsdaten zur Verfügung gestellt bekommt. Alle Identitätsdaten werden ausschließlich in der SSI-Wallet gespeichert. Doch welche Rolle spielt Blockchain bei der SSI-Implementierung? In der heutigen #5minF-Episode beantwortet Michael Blaschke diese Frage und bezieht sich dabei auf drei Akteure (Aussteller, Besitzer und Verifizierer), die gemeinsam mit der SSI-Blockchain-Infrastruktur interagieren. Jeder dieser Akteure hat eine definierte Aufgabe. Die Blockchain erlaubt im SSI-Ökosystem das effektive Zusammenspiel dieser drei Akteure. Michael betrachtet das Beispiel Autovermietung: Wer schon einmal ein Auto gemietet hat, kennt die Situation: Der Mitarbeitende des Autovermieters braucht lange, um Ausweis, Führerschein und Kreditkarte zu prüfen, kopieren und die Daten im PC zu erfassen. SSI kann diesen Vorgang verkürzen. Viel Freude beim Hören!

Ep 127News: NYCCoin, Taproot-Update und digitaler Euro
In der aktuellen News-Episode widmen sich Jonas, Michael und Manuel ausführlich den Kryptoentwicklungen in New York. Bürgermeister Eric Adams möchte New York zum nächsten großen Kryptowährungs-Hub machen. So sollen Kryptowährungen in den Lehrplan an Schulen integriert werden sowie Gehaltszahlungen in Bitcoin ermöglicht werden. Außerdem hat New York zuletzt den City-Coin NYCCoin herausgegeben. Welche Ziele verfolgt New York mit der eigenen Kryptowährung? Worin liegt der Unterschied zu Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether? Was erwartet euch noch? Schweden könnte schon bald Bitcoin-Mining verbieten: Nachdem China vor wenigen Monaten das Bitcoin-Mining im eigenen Land verboten hat, fordert nun die Schwedische Finanzaufsichtsbehörde ein Mining-Verbot in Schweden. Grund: Das Mining-Aufkommen ist in Schweden zuletzt erheblich gestiegen. Mit dem Mining geht Schätzungen zufolge ein Stromverbrauch von 200.000 schwedischen Haushalten einher. Wie ist dieser Vorschlag zu bewerten? Mehr dazu in der Episode. Taproot-Update: Das Bitcoin-System hat sich zuletzt erstmalig seit 2017 einem fundamentalen Update unterzogen. Das Taproot-Update ist mit Block 709.632 am 14. November aktiviert worden. Das Update soll die Privatsphäre, die Effizienz und die Flexibilität des Bitcoin-Netzwerks erhöhen. Aufgrund der im Zuge des Taproot-Updates neu implementierten Schnorr-Signaturen können mehrere Signaturen zu einer einzigen Signatur zusammengefasst werden. Dies ermöglicht höhere Privatsphäre bei Transaktionen und die Möglichkeit, Smart Contracts auch auf der Bitcoin Blockchain zu implementieren. Digitaler Euro: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Teilnehmer der Market Advisory Group bekannt gegeben, einer Expertengruppe, die bei der Investigationsphase zum digitalen Euro unterstützen wird. Zudem wurde bekannt, dass Evelien Witlox, heute Global Director of Payments bei ING, ab 1. Januar als CBDC Programme Manager für die EZB tätig sein und das Projekt zum digitalen Euro verantworten wird. Die Deutsche Bundesbank hat in der Zwischenzeit Bürger hinsichtlich des digitalen Euros befragt. Das Ergebnis: Die Skepsis bleibt groß; das Wissen ist noch auf geringem Niveau. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode! Eine Übersicht aller diskutierten News (und mehr) inklusive Links gibt es auch wie gewohnt im Newsflash.

Ep 126#5minF Die Europäische Zentralbank experimentiert mit dem digitalen Euro
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zuletzt ein Projekt zum digitalen Euro, einer digitalen Zentralbankwährungen für die Eurozone, gestartet. In einer zweijährigen Investigationsphase möchte sich die EZB zunächst – gemeinsam mit einer Gruppe von Marktexperten des Privatsektors – wichtigen Fragen zur Ausgestaltung des digitalen Euros und zur Rolle des Privatsektors widmen. Folglich stehen nun primär konzeptionelle Überlegungen und Arbeiten auf der Agenda. Allerdings führt die EZB gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken des Eurosystems im Hintergrund bereits seit September 2020 erste praktische Experimente zum digitalen Euro durch. Wie könnte der digitalen Euro technologisch umgesetzt werden? Wie kann Datenschutz und Compliance gewährleistet werde? Diese Fragen wurden bereits praktisch untersucht. In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Jonas den Experimenten der EZB und der nationalen Zentralbanken des Eurosystems und zeigt auf, welche praktischen Tests rund um den digitalen Euro bereits durchgeführt wurden und wie die Ergebnisse einzuordnen sind. Insgesamt zeigt sich, dass sich die meisten Tests mit Fragen zur Infrastruktur und Skalierbarkeit auseinandergesetzt haben. So wurden vier verschiedene Infrastrukturen getestet, die teilweise auf einer Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basieren. Welche Ergebnisse haben die Tests geliefert? Wie steht es bei den verschiedenen Infrastrukturen um den Datenschutz? Diese Fragen bespricht Jonas in dieser 5min-F-Episode. Viel Spaß beim Hören.

Ep 125#CryptoFriday Stablecoins und ihre Regulierung
Im heutigen #CryptoFriday nimmt sich Manuel Klein das komplexe Thema “Stablecoins” vor. Stablecoins erleben eine enormes Wachstum: Lag die Menge an Stablecoins Anfang des Jahres noch bei 30 Mrd USD, so liegen sie aktuell bei rund 135 Mrd USD. Das entspricht einem Wachstum von rund 350 Prozent. Stablecoins werden bislang vor allem an Krypto-Börsen für den effizienten Kauf und Verkauf von Kryptowährungen, sowie im De-Fi-Ökosystem genutzt. Zunehmend werden Stablecoins aber auch in der “Nicht-Krypto-Welt” eingesetzt, bspw. in Startups, welche die DLT in der Realwirtschaft einsetzen möchten und einen Cash-Leg brauchen. Ein anderes Beispiel ist der Vorstoß von Novi, dem Fintech von Facebook, das nun in ersten Tests den Stablecoin von Paxos für kostenlose Remittance-Zahlungen zwischen Guatemala und Amerika nutzen möchte. In Zukunft soll hier der wohl bekannteste geplante Stablecoin eingesetzt werden: Diem - ehemals Libra. Wegen dieser zunehmenden Relevant auch außerhalb der Krypto- und DeFi-Welt steigt zunehmend der Druck der Regulierungsbehörden Stablecoins ein regulatorisches Rahmenwerk zu geben. Zwar gibt es in Europa bereits mit der Market in Crypto Asset Regulation (MiCAR) eine regulatorische Einordnung von Stablecoins, allerdings in den meisten Ländern der Welt nicht - inklusive Amerika. Manuel ordnet Stablecoins eingangs in das heutige Geldsystem ein und erklärt, welche Parallelen es zu anderen, bereits bestehenden Geldarten gibt. Anschließend zeigt er auf, wie Europa Stablecoins reguliert und welche Konsequenzen das hat. Er beschreibt anschließend, welche Stablecoin-Regulierung der kürzlich veröffentlichte Report der Biden-Regierung vorschlägt. Soviel sei zu verraten: Die amerikanischen Regulierungsbehörden empfehlen einen ganz anderen Weg als den, den die europäische Kommission durch die MiCAR gehen wird. Zuletzt zeigt Manuel auf, welche regulatorischen Bestrebungen auf internationaler Ebene ablaufen und auf welche Stablecoin-Arten sie sich vor allem beziehen.

Ep 124Bitcoin Energieverbrauch mit Mauricio Vargas von Greenpeace
Bitcoin wird häufig für seinen sehr hohen Energieverbrauch kritisiert. Aufgrund des Proof-of-Work-Konsensmechanismus verbraucht das Bitcoin-System Schätzungen zufolge derzeit ca. 115 Terrawattstunden Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Die gesamte Ökonomie der Niederlande verbraucht mit ca. 110 Terrawattstunden etwas weniger Strom. Doch der hohe Energieverbrauch hat auch einen Nutzen – er macht Bitcoin zu einem der sichersten Geldsysteme der Welt. In der heutigen Episode spricht Jonas mit Mauricio Vargas, Ökonom von Greenpeace, über Bitcoins Energieverbrauch. Wie schlimm ist der Energieverbrauch von Bitcoin wirklich? Wie grün ist der Bitcoin heute? Und wie viel überschüssiger Strom wird bereits heute für das Mining verwendet? Dabei diskutieren Jonas und Mauricio auch über den Nutzen von Bitcoin, der, je nach Ansicht, den hohen Energieverbrauch rechtfertigen könnte. Auch wenn Jonas und Mauricio sehr unterschiedliche Ansichten zum Nutzen Bitcoins vertreten, sind sie sich doch einig, dass für die Bewertung des Energieverbrauchs eine individuelle Kosten-Nutzen-Analyse notwendig ist. Somit sollten zu Beginn jeder Diskussion zum Energieverbrauch nicht nur die Kosten in Form von Strom, sondern auch der potentielle Nutzen, beispielsweise hinsichtlich Sicherheit, finanzieller Inklusion und Zensurresistenz, berücksichtigt werden. Zudem vergleichen Jonas und Mauricio in der Episode die Umweltbilanz von Bitcoin mit Gold, um Aussagen hinsichtlich eines „grüneren Wertspeichers“ zu treffen. Viel Spaß beim Hören!

Ep 123#5minF Sind Großbanken die Mauerblümchen auf der Krypto-Party?
In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, welche Rolle Großbanken weltweit auf der Krypto-Party spielen. Bei "Bitcoin, Fiat & Rock'n' Roll" wird die Brücke geschlagen zwischen (i) dem traditionellen Finanzwesen und (ii) dessen Digitalisierung einerseits und dem Krypto-Ökosystem andererseits. Nun sind es gerade die Granden des traditionellen Finanzwesens, also die Großbanken, die auch die Brücke schlagen müssen. Sie stehen vor der Frage, welche Rolle genau sie auf der Krypto-Party einnehmen wollen. Sie schauen zwar einerseits mit Verwunderung und Staunen auf digitale Vermögenwerte. Nur scheinen sie noch keine umfassende Strategie erarbeitet zu haben, um auch so richtig an der Krypto-Party zum Zuge zu kommen. Die meisten großen Banken investieren 2021 in Krypto- und Blockchain-bezogene Unternehmen. Von den 100 größten Banken nach Assets under Managment haben 55 in Kryptowährungs- und/oder Blockchain-bezogene Unternehmen investiert. Diese Investitionen werden entweder direkt oder über Tochtergesellschaften abgewickelt. Die fünf Topinvestoren gemessen an der Anzahl der Investitionen in Blockchain-Unternehmen sind Barclays (19), Citigroup (9), Goldman Sachs (8), J.P. Morgan Chase (7) und BNP Paribas (6). Mehr dazu bei Blockdata (siehe Shownotes). Noch mehr Empirie sowie eine Einschätzung zu den eigentlichen Motivatoren und Herausforderungen für Großbanken an der Krypto-Party teilzunehmen, gibt es von Michael in der heutigen 5-Minute-Friday-Episode.

Ep 122#CryptoFriday Bitcoin ETFs mit Sven Wagenknecht von BTC-ECHO
Heute startet ein neues Format bei Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll namens #CryptoFriday. Der #CryptoFriday ist der grosse Bruder des #5minFriday und erlaubt es am Freitag auch längere Formate umzusetzen. Beide Formate werden in Zukunft koexistieren und es gibt ab sofort jeder Freitag entweder eine kurze #5minFriday Episode oder eine etwas längere #CryptoFriday Episode. Los geht es heute mit Sven Wagenknecht, Chefredakteur bei BTC-ECHO. Sven steht in dieser Episode Rede und Antwort zum Thema Bitcoin ETF. Am 19. Oktober wurde der Handel des ProShares Bitcoin Strategy ETF an der New York Stock Exchange aufgenommen. Es handelt sich um einen Futures-basierten ETF. Die Einführung war eine der erfolgreichsten in der ETF-Geschichte. Wie ist dieser Schritt zu bewerten? Was bedeutet der Futures-ETF-Start für den Bitcoin? Wie ist die Einführung aus Kundensicht zu bewerten? Ergibt es überhaupt Sinn Bitcoin in einen ETF zu verpacken? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll. Viel Spass!

Ep 121News: Weidmann geht, Bitcoin ETF kommt und Snowden kritisiert CBDC
In der aktuellen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Manuel der Einführung des ersten Bitcoin-Futures-ETFs. Am 19. Oktober wurde der Handel des ProShares Bitcoin Strategy ETF an der New York Stock Exchange aufgenommen. Dabei war die Einführung eine der erfolgreichsten in der ETF-Geschichte. Wie ist dieser Schritt zu bewerten? Was bedeutet der Futures-ETF-Start für den Bitcoin? Und wie ist die Einführung aus Kundensicht zu bewerten? Diese Fragen diskutieren wir detailliert im Rahmen der News-Episode. Was erwartet euch noch? Rücktritt Jens Weidmann: Völlig überraschend hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am 20.10 seinen vorzeitigen Rücktritt verkündet. Seine offizielle Amtszeit wäre noch bis 2027 gelaufen. Damit ist er in der EZB-Geschichte bereits das vierte deutsche EZB-Ratsmitglied, das vor Ablauf der Amtszeit seinen Platz geräumt hat. Ist sein Rücktritt eine Reaktion auf die EZB-Geldpolitik? Was bedeutet dieser personelle Wechsel für die Bundesbank und die Geldpolitik? Und wer könnte auf Jens Weidmann folgen? Mehr dazu in der Episode. Bitcoin in El Salvador: Nach der Einführung des Bitcoins als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador im September wird Bitcoin inzwischen von immer mehr Unternehmen akzeptiert – auch die Downloadzahl des staatlichen Chivo-Wallets konnten zuletzt deutlich zulegen. Inzwischen haben sich fast 50% aller El Saldavorianer die App heruntergeladen. Diese Zahl ist besonders dann beachtlich, wenn man bedenkt, dass nur 29% der Bürger Zugang zum konventionellen Finanzsystem haben. Zudem wagt El Salvador ein weiteres Experiment: Zukünftig soll Vulkanenergie für das Bitcoin-Mining verwendet werden. Bitcoin in China: Einmal mehr wurde im September angekündigt, dass in China Krypto-Aktivitäten eingeschränkt werden sollen. So wurde das Bitcoin-Mining sowie Krypto-Handelsgeschäfte von Finanzinstituten verboten. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein generelles Krypto-Verbot. Interessanterweise könnte sich die USA in diesem Kontext sogar als der große Gewinner herausstellen. Edward Snowden und CBDC: Edward Snowden hat sich zu CBDC geäußert. Er hält eine CBDC-Einführung für fatal, da eine CBDC den Überwachungsstaat fördern könnte. Als Grund nennt er, dass Transaktionsdaten bei der Zentralbank anfallen würden. Allerdings muss das nicht so sein. Warum? Darüber reden wir in der Episode. Besicherung von Stablecoins: Zuletzt wurde in einem Bloomberg-Artikel einmal mehr auf die unzureichende Besicherung von Tether, dem mit Abstand bedeutendsten Stablecoin hingewiesen. Geht von Tether wirklich eine so große Gefahr aus? Ist Tether tatsächlich nicht vollständig gedeckt? Gibt es Alternativen? Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode.

Ep 120#5minF Brauchen wir Bargeld für den Katastrophenfall
In der heutigen 5-min Friday Episode nimmt sich Alexander das Thema Bargeld im Katastrophenfall vor. Bargeld spaltet für gewöhnlich die Gemüter. Es gibt die Fans, die Bargeld für gelebte Freiheit halten und es gibt die Kritiker, für die Bargeld einfach nur umständlich und teuer ist. Fakt ist, die Bargeldnutzung als Zahlungsmittel geht seit Jahren zurück. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dann wird Bargeld irgendwann komplett verschwinden. Lohnt es sich das Bargeld zu retten? «Ja», antworten die Befürworter, denn Bargeld ist v.a. wichtig für Katastrophenfälle. Wie bezahlen wir in einem Atomkrieg, nach einem Asteroideneinschlag, oder einer anderen Katastrophe? Lohnt es sich das Bargeld zu retten und bspw. einen Annahmezwang für Händler einzuführen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein? In der heutigen 5-min Friday Episode beantwortet Alexander Bechtel diese Fragen und bezieht sich dabei auf einige Beispiele aus der Geschichte, in denen Bargeld mal mehr und mal weniger hilfreich für den Katastrophenfall war. Basierend auf diesen Erfahrungen tendiert Alexander dazu das Bargeld sterben zu lassen, anstatt eine teure Infrastruktur aufrecht zu erhalten, um es zu retten. Bevor physisches Bargeld verschwindet, müssen aber einige wichtige Vorkehrungen getroffen werden. Welche dies sind und warum Alexander glaubt wir können auf physisches Bargeld verzichten, erfährst du in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass!

Ep 119#5minF Warum sollte man Immobilien tokenisieren?
Die Tokenisierung wird einige Sektoren nachhaltig verändert. Dazu könnte auch der Immobiliensektor gehören – mit einer Größe von global mehreren hundert Billionen US-Dollar einer der größten Märkte der Welt. Trotz der großen Bedeutung des Immobilienmarktes ist dieser insgesamt von langsamen, komplizierten und häufig sehr rigiden Prozessen gezeichnet, die den Markteintritt erschweren, insbesondere für Anleger. Wie kann die Tokenisierung den Immobilienmarkt bereichern? Welche Vorteile bietet die Tokenisierung von Immobilien für Anbieter und Kunden? In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Jonas der Tokenisierung von Immobilien und geht, basierend auf einer kürzlich veröffentlichen Studie des Frankfurt School Blockchain Centers und der Hamburg Commercial Bank, neben der Potentiale, die die Tokenisierung in diesem Bereich bietet, auch auf den aktuellen Status Quo des Marktes ein. Jonas zeigt, dass es bereits mehr als 40 Unternehmen weltweit gibt, die in diesem Segment aktiv sind – Deutschland kann hier neben den USA und der Schweiz als Vorreiter angesehen werden. Doch Jonas zeigt auch auf, dass essentielle Grundvoraussetzung rund um die Regulatorik und digitale Grundbücher heute noch nicht erfüllt sind, um das volle Potential der Tokenisierung von Immobilien auszuschöpfen. Hier sind Politik und Gesetzgeber gefragt. Du bist neugierig und würdest gerne mehr über das Potential, den aktuellen Markt und die Innovationskraft hinter tokenisierten Immobilien erfahren? Dann hör in die aktuelle Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Ep 118Die tokenisierte Wirtschaft: So bezahlen und handeln wir in Zukunft
Das Thema Tokenisierung ist allgegenwärtig. Non-fungible Tokens (NFTs) erreichen extreme Marktbewertungen. Immer mehr klassische Finanzinstitutionen steigen in das Geschäft rund um tokenisierte Assets und Währungen ein. Sogar Lionel Messi wird von seinem neuen Arbeitgeber Paris Saint-Germain teilweise in Form eines Fantokens bezahlt. Auch der Podcast widmet sich regelmässig in den 5-min Friday Episoden diesem Thema, so bspw. in Episode 113 zu einer Tokenisierungsstudie von FERI, oder in Episode 116 zu NFTs. In der heutigen Episode nimmt sich Alexander Bechtel mehr Zeit als nur 5 Minuten und führt die Zuhörer tief in die Welt der Tokenisierung. Vor allem geht es darum, wie sich die Art und Weise wie wir Wirtschaft durch die Nutzung von Tokens ändert. Wir bezahlen wir in Zukunft? Wie betreiben wir Handel? Welche (neuen) Geschäftsmodelle ergeben sich dadurch? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt es in der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Ep 117#5minF Für dezentrales Geld braucht es mehr als nur Blockchain
Was macht Geld zu dezentralem Geld? Ist Blockchain-basiertes Geld automatisch dezentral? In der heutigen 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel ein Thema, welches vor dem Aufkommen von Bitcoin vermutlich bei den meisten Meschen viele Fragezeichen aufgeworfen hätte. Und selbst 13 Jahre nach der Veröffentlichung des Bitcoin Whitepapers klingt das Konzept eines dezentralen Geldes für viele Menschen vermutlich fremd. Dabei haben unsere Vorfahren viele tausend Jahre mit dezentralem Geld bezahlt. Es handelte sich dabei meist um Edelmetalle, wie Geld und Silber. Neu ist allerdings dezentrales Geld im digitalen Raum. Dies ist tatsächlich erst seit der Erfindung der Blockchain-Technologie möglich. Genügt es also bereits Geld auf einer Blockchain auszugeben, um es zum dezentralen digitalen Geld zu machen? Wie Alexander in der heutigen 5-min Friday Episode ausführt, gehört deutlich mehr dazu als eine Blockchain, um echtes digitales dezentrales Geld zu erschaffen. Falls es euch interessiert welche Eigenschaften Geld noch haben muss und warum die Blockchain eben nicht ausreicht, dann hört gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll- Viel Spass!

Ep 116#5minF NFTs gehen durch die Decke – doch warum?
Non-fungible Tokens (NFTs) sind derzeit in aller Munde. Täglich werden neue NFT-Projekte auf den Markt gebracht und der Innovationsgrad der Branche ist immens. Die hohe Nachfrage nach NFTs spiegelt sich neben starken Preisanstiegen auch in extrem hohen Handelsvolumina an den NFT-Börsen, wie z.B. Opensea, wider. Diesbezüglich war August ein absoluter Rekordmonat – die täglichen Handelsvolumina an den NFT-Börsen bewegte sich im dreistelligen Millionenbereich. Derzeit werden immer noch täglich NFTs im Wert von mehr als 50 Millionen US-Dollar gehandelt. Zum NFT-Boom trugen vor allem auch Entwicklungen rund um die Cryptopunks bei. Zuletzt verkündete sogar Zahldienstleister Visa den Erwerb eines Cryptopunks. Auch Konkurrent Mastercard mischt nun mehr und mehr im NFT-Space mit. Warum steigen auch Zahlungsdienstleister in den Markt ein? In der heutigen Episode ordnet Jonas aktuelle NFT-Projekte, wie die Cryptopunks ein und nimmt den aktuellen Hype kritisch unter die Lupe. Wo geht die Reise hin? Warum sind NFTs so angesagt? Welche revolutionären Geschäftsmodelle können NFTs bedienen? Welche Risiken bestehen derzeit? Diese Fragen thematisiert Jonas in der aktuellen Episode. Du bist neugierig und würdest gerne mehr über NFTs erfahren? Dann hör in die aktuelle Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Ep 115News: Bitcoin in El Salvador und auf Twitter, Inflation, e-CNY und Regulierung
In der aktuellen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Michael der Einführung von Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador. Am 7. September hatte El Salvador als erstes Land weltweit diesen mutigen und innovativen Schritt gewagt – allerdings wurde die Einführungen auch von Protesten der Bevölkerung überschattet. Wie ist die Einführung verlaufen und zu werten? Und was bedeutet dieser Schritt für die Bürger von El Salvador? Diese Fragen diskutieren wir im ersten Teil der News-Episode. Was erwartet euch noch? Inflation: Die Preise sind zuletzt sowohl in der Eurozone als auch in Deutschland deutlich angestiegen. Im August betrug die Inflationsrate in der Eurozone 3,0% und in Deutschland sogar 3,4%. Was bedeutet dieser starke Anstieg für die Bürger? Wird die EZB bald mit ihrer Geldpolitik auf die steigenden Inflationsraten reagieren? CBDC: Die Testphase der Chinesischen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) e-CNY schreitet weiter voran. Zuletzt wurde die CBDC erstmalig auch für Anwendungen im Finanzsektor getestet. Zudem deutet ein kurioses Wallet-Design auf die zeitnahe Einführung der CBDC hin. Krypto in der Unternehmenswelt: • Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nach Coinbase nun auch dem deutschen Unternehmen Kapilendo die Kryptoverwahrlizenz erteilt. Nach Ankündigung der Lizenzvergabe wurde Kapilendo direkt nun von Hauck & Aufhäuser übernommen. • Die US-Finanzmarktaufsicht SEC setzt die Krypto-Börse Coinbase weiter unter Druck. Grund sind anhaltende Diskussionen über das Produkt «Coinbase Lend». • Diem erfährt weiter Gegenwind in den USA. Mehrmals sickerten bereits Gerüchte durch, dass Diem noch in diesem Sommer live gehen sollte. Allerdings gibt es weiterhin politische und regulatorische Bedenken. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode.

Ep 114#5minF Welche Rolle spielt der Krypto-Space in den Wahlprogrammen?
In der heutigen 5-min Friday Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, welche Rolle Krypto-Themen in den Wahlprogrammen spielen. Am Sonntag, den 26. September, findet die Bundestagswahl statt. Sobald nach den anstehenden Koalitionsverhandlungen eine neue Regierung gebildet ist, geht die Ära Angela Merkel zu Ende. Einerseits entsteht ein Machtvakuum, nachdem Merkel 16 Jahre an der Macht war. Anderersteits besteht zumindest die Chance auf einen Neuanfang – und zwar auch für den Krypto-Space. Aber welche Rolle spielt der Krypto-Space überhaupt bei den sechs grossen Partein. Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, konsolidieren wir Analysen von Blocktrainer und Kryptokompass, dem Printmagazin BTC-ECHO. In Zentrum stehen die Wahlprogramme der sechs Bundestagsparteien, die auf die relevantesten Krypto-Keywords abgesucht wurden. Keywords für die Suche waren Bitcoin, Kryptowährungen, Blockchain, CBDC, E-Euro, digitaler Euro, Zentralbankgeld, Aktien. Einige Parteien setzten sich in ihrem Wahlprogramm noch überhaupt nicht mit diesen wichtigen und zukunftsweisenden Themen auseinander. Andere dagegen haben bereits relative konkrete Vorstellungen, wie sie mit DLT und Kryptowährungen umgehen wollen. Sehr gut schneidet aus meiner Sicht keine der sechs Parteien ab. Eine starke Befürwortung findet sich nicht – einzig die FDP befürwortete Krypto-Themen moderat. Dieser Beitrag diskutiert lediglich die im Zusammenhang mit Kryptowährungen stehenden Aspekte des Wahlprogramms der untersuchten Parteien. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Wahlberatung dar. Ziel ist es, über die Auseinandersetzung der jeweiligen Partei mit Krypto-Themen zu informieren.

Ep 113#5minF Was ist Tokenisierung und warum ist es wichtig?
In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, warum kein Investor an der Tokenisierung vorbeikommt. Die Tokenisierung von Vermögenswerten macht in letzter Zeit vermehrt Schlagzeilen. Der Prozess der Tokenisierung, also der digitalen Repräsentation von Vermögenswerten, hat das Potential zur digitalen Transformation ganzer Finanzsysteme. Konkret geht es dabei um die Vision eines dezentralisierten Finanzsystems (DeFi) auf Basis der Blockchain-Technologie, das ohne traditionelle Intermediäre funktioniert und so einen effizienteren Handel von Vermögensgegenständen ermöglicht. Damit stellt die Tokenisierung für Investoren einen der spannendsten Zukunftstrends der kommenden Jahre dar. Trotz attraktiver und überzeugender Anwendungsbeispiele existieren jedoch noch zahlreiche Herausforderungen und Fragen: Wie genau funktioniert die Tokenisierung? Wie sieht die Zukunft der Tokenisierung aus? Wird die Tokenisierung das Finanzsystem wirklich revolutionieren? Und werden alle Vermögenswerte in Zukunft digital? Michael gibt im Rahmen der Episode Antworten auf diese Fragen und stellt zentrale Aussagen einer am 8. September publizierten Studie vor, die gemeinsam mit dem FERI Cognitive Finance Institute veröffentlicht wurde. Die Studie gibt unter dem Titel „Blockchain und Tokenisierung“: Disruption des Finanzsystems durch Krypto-Assets und Decentralized Finance (DeFi) einen grundlegenden Überblick zum Thema und ermöglicht so eine qualifizierte Einschätzung zum Zukunftspotential dezentraler Finanzsysteme im Allgemeinen und der Tokenisierung im Speziellen. Die wichtigsten Aussagen der Studie werden auch in einem Video erläutert.