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Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll

Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll

395 episodes — Page 6 of 8

Ep 145Proof of Work vs Proof of Stake mit dem Blocktrainer und Johannes Sedlmeir

Proof-of-Work oder Proof-of-Stake? Welcher ist der bessere Konsensalgorithmus? Es ist die Mutter aller Krypto-Debatten und es gibt wohl kaum eine Frage, die häufiger und intensiver diskutiert wird. In der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll hat Alexander Bechtel zwei absolute Experten zu diesem Thema zu Gast. In der Proof-of-Work Ecke: Roman Reher, besser bekannt als der Blocktrainer, grösster und bekanntester Bitcoin YouTuber des deutschsprachigen Raums. In der Proof-of-Stake Ecke: Johannes Sedlmeir, Doktorand der Universität Bayreuth und des Fraunhofer Instituts für angewandte Informationstechnik FIT. Obwohl es sich bei Konsensalgorithmen um ein eher technisches Thema handelt, gelingt es Roman und Johannes sehr gut zuerst die Basics zu erklären. Warum brauchen wir eigentlich Konsensalgorithmen? Welche unterschiedlichen Arten gibt es? Wie genau funktionieren Proof-of-Work und Proof-of-Stake? Nachdem diese Fragen geklärt sind, räumen die beiden Gäste noch mit einigen Missverständnissen auf, wie bspw. dass mehr Transaktionen bei Proof-of-Work zwangsläufig zu einem höheren Energieverbrauch führen, oder dass der Zinseszins-Effekt bei Proof-of-Stake immer zu einer Zentralisierung des Kapitals führt. Im Anschluss geht es ans eingemachte und in die Details zu den unterschiedlichen Implikationen für die Sicherheit und den Grad der Dezentralisierung. Hierbei entspinnt sich eine Debatte, die in der Tiefe und in dem Niveau ihresgleichen sucht. An dieser Stelle kommen auch die Krypto-Experten auf ihre Kosten. Unserer Meinung eine der bislang besten Episoden von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass beim Hören!

Feb 13, 20221h 12m

Ep 144#CryptoFriday: Bitcoin vs. Fiat: Exogene vs. Endogene Geldentstehung

In der heutigen #CryptoFriday Episode diskutiert Manuel die These, dass der Staat die Geldschöpfung missbrauche und man deshalb Bitcoin brauche. Manuel geht insbesondere auf die Unterschiede einer exogenen und endogenen Geldmengenausweitung ein, erklärt die Unterschiede und zeigt auf, wie sich die endogene Geldentstehung vom fiat-Geldsystem von Bitcoin unterscheidet. Manuel legt dar, dass es keine zentrale Entität im heutigen Geldsystem gibt, welche die Geldmengenausweitung steuert. Weder «der Staat», noch die Zentralbank hat eine direkte Kontrolle über die fiat-Geldentstehung, die sich durch unterschiedliche Arten von Geld zusammensetzt. Vielmehr entsteht das Geld «endogen», also aus dem System heraus und an unterschiedlichen Stellen. Manuel diskutiert wie man die endogene Gelderzeugung kontrollieren kann und diskutiert alternative geldpolitische Modelle, welche die Geldentstehung durch exogene Faktoren begrenzt bzw. gesteuert werden könnte. Wenn ihr euch für solche und ähnliche geldsystemische Debatten interessiert, dann hört gerne rein in die heutige #CryptoFriday Episode. Viel Spaß!

Feb 11, 202215 min

Ep 143#CryptoFriday Streitgespräch mit Joe Martin zum Thema Kryptoverwahrung

Im #CryptoFriday vom 07.01.2022 (Episode 137: https://www.youtube.com/watch?v=hqR35ok64T8) hat Alexander Bechtel die These aufgestellt, dass nicht jeder Krypto-Besitzer die privaten Schlüssel zu seinen Kryptowährungen selbst verwahren sollte. Im Gegenteil, es sei völlig legitim hierfür professionelle Anbieter und in Zukunft auch Banken zu nutzen. Joe Martin, unter anderem Berater eine VR-Bank zum Thema Bitcoin-Verwahrung, sieht das anders. In der heutigen #CryptoFriday Episode diskutieren die beiden im Detail welche Argumente für die Eigenverwahrung sprechen und wann es Sinn ergeben könnte Bitcoin und Co. doch zu einem professionellen Verwahrer zu geben. Es vor allem darum inwieweit professionelle Verwahrer haften und versichert sind, wenn private Schlüssel verloren gehen. Ausserdem: Was passiert eigentlich, wenn mein Verwahrer pleitegeht? Sind dann meine Kryptowährungen auch weg? Wenn ihr euch für solche und ähnliche Fragen interessiert und falls ihr euch noch nicht sicher seid, ob ihr eure Kryptos selbst verwahren sollt oder nicht, dann hört gerne rein in die heutige #CryptoFriday Episode. Viel Spass!

Feb 4, 202227 min

Ep 142News: Metaverse, Start des digitalen Yuans und das Ende von Diem

In einer neuen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll beschäftigen sich Alex, Michael, Jonas und Manuel mit dem Trendthema «Metaverse». Neben Facebook, Google und zahlreichen weiteren namhaften Unternehmen möchte nun auch Microsoft den Schritt ins Metaverse wagen und beabsichtigt, den Spielehersteller Activision Blizzard für 69 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Doch was ist überhaupt das Metaverse und warum ist das Thema wichtig? Wie können Unternehmen und Bürger davon profitieren? Welche Potentiale gibt es? Was erwartet euch noch in der Episode? Chinesische CBDC eCNY kurz vor Start: Seit Kurzem kann die App zur Nutzung der chinesischen CBDC (eCNY) in ausgewählten chinesischen Städten heruntergeladen werden. Nun kann die CBDC zu den Olympischen Winterspielen im Februar in Peking eingeführt werden. In der Episode nehmen wir die App unter die Lupe. Was ist von der App zu halten? Wie können Zahlungen getätigt werden? Und wie steht es um das Thema Privatsphäre? Diem kurz vor Auflösung: Das von Facebook initiierte Stablecoin-Projekt Diem (früher Libra) steht Berichten zufolge unmittelbar vor dem Ende. Nun sollen die Assets des Unternehmens an interessierte Unternehmen verkauft werden. Wie konnte es so weit kommen? Was ist von der bevorstehenden Auflösung zu halten? Und warum geht uns diese Nachricht nahe? BitMEX-Tocher kauft Bankhaus von der Heydt: Die Kryptobörse BitMEX möchte in der DACH-Region Fuß fassen. Wie zuletzt bekannt wurde, möchte das BitMEX-Tochterunternehmen BXM Operations AG das Münchner Bankhaus von der Heydt übernehmen. Warum dieser Schritt für das deutsche Kryptoökosystem besonders wichtig ist und was sich BitMEX von der Übernahme erhofft, erfahrt ihr in der Episode. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode! Eine Übersicht aller diskutierten News (und mehr) inklusive Links gibt es auch wie gewohnt im Newsflash: https://paymentandbanking.com/news-das-sind-die-wichtigsten-krypto-meldungen-des-monats-3/

Jan 30, 20221h 0m

Ep 141#CryptoFriday Fed publiziert Report zum digitalen US Dollar: Unsere Einschätzung

Die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed) hat zuletzt ihren langersehnten Bericht zum digitalen Dollar, einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) für die USA, veröffentlicht. In diesem Bericht verdeutlicht die Fed erstmalig ihre Sichtweise hinsichtlich eines digitalen Dollars. Darin thematisiert die Fed die Stärken und Schwächen der US-Zahlungssysteme und diskutiert, welche Rolle ein digitaler Dollar für US-Zahlungssysteme spielen könnte. Auch Vorteile, Risiken und wichtige Eigenschaften des digitalen Dollar werden angesprochen. Was sind die wichtigsten Punkte des Berichts? Und wie lässt sich dieser interpretieren? Was sind nun die nächsten Schritte der Fed? Darüber sprechen Alexander Bechtel und Jonas Groß in einer neuen CryptoFriday-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n‘ Roll. Neben dem Bericht an sich ordnen Jonas und Alex auch die CBDC-Bemühungen der Fed in einen breiteren Kontext ein. Wie steht die Fed im internationalen Vergleich dar? Ist die EZB schon weiter als die Fed? Sollte die Fed überhaupt einen digitalen Dollar einführen? Wenn ja, wann? Alexander und Jonas sprechen auch über die geopolitische Rolle von CBDCs. Insbesondere thematisieren sie, ob die Fed nun als Reaktion auf die chinesische CBDC eCNY reagieren sollte, um die Rolle des Dollars zu stärken. Ihr würdet gerne mehr über den Report der Fed zum digitalen Dollar und die US-CBDC-Bemühungen erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode rein.

Jan 28, 202215 min

Ep 140#CryptoFriday: Bitcoin und der Tinkerbell-Effekt

In diesem #CryptoFriday stellt sich Michael der Frage, ob Bitcoin inzwischen zu groß ist, um ihn noch länger ignorieren zu können. Um diese Frage zu beantworten, wirft er zunächst einen Blick auf den Wertgehalt von Bitcoin. Danach führt er den Tinkerbell-Effekt ein und wendet ihn im Kontext Bitcoin an. Abschließend gibt Michael seine Antwort auf die Frage, ob Bitcoin inzwischen zu groß ist, um ihn zu ignorieren. Ob Bitcoin als robuster Wertspeicher dient, steht noch aus, denn der Bitcoin ist nicht mit realen Werten hinterlegt. Er bezieht seinen Wert eher aus der Vereinbarung seiner Nutzer, ihm einen bestimmten Wert zuzuweisen. Dieser Wert kann frei und auch stark schwanken. Der Bitcoin hat solche Situationen schon mehrfach in seiner rund zwölfjährigen Geschichte erlebt. Genau hier kommt der Tinkerbell-Effekt ins Spiel. Unter dem Tinkerbell-Effekt verstehen Ökonomen Situationen, bei denen ein Ereignis nur deshalb eintritt, weil alle daran glauben, dass es eintreten wird. Nach der Theorie ruft dieser Glaube ein Verhalten hervor, dass das Eintreten des Effektes immer wahrscheinlich macht. Dazu müssen nur genügend Menschen eine gemeinsame Annahme für wahr halten – je mehr, desto besser. Ihr würdet gerne mehr über den Tinkerbell-Effekt im Kontext Bitcoin erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Jan 21, 20228 min

Ep 139Investieren in Krypto (2022 Edition)

Auch im Januar 2022 wird bei Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll wieder das Thema Investieren in Kryptoassets aufgegriffen. Nachdem die Episode im Januar 2021 (Episode 58 vom 17.01.2021) den Fokus v.a. auf Bitcoin gelegt hat, gehen Alexander Bechtel und seine beiden Gäste Holger Rohm und Martin Leinweber das Thema dieses Mal breiter an. Die drei Experten werfen einen Blick auf den Krypto-Space als Ganzes und analysieren darüber hinaus nicht nur den Handel mit Kryptoassets, sondern auch indirekte Produkte wie Zertifikate oder sogar Krypto-Lending und -Staking. Zuerst geht es allerdings um grundlegende Fragen, wie bspw. was sind eigentlich Kryptoassets und welche Arten gibt es? Als Koautor des Buchs «Asset-Allokation mit Kryptoassets» kann Martin Leinweber hier einen guten Überblick geben, der von Holger Rohm, Betreiber der bekannten Website https://www.blockchaincenter.net/, ergänzt wird. Nach der Definition diskutieren die drei Experten über den richtigen Zeitpunkt des Einstiegs, die ideale Zusammensetzung des Kryptoportfolios und über die Aussagekraft von Asset-Pricing Modellen, wie bspw. dem Stock-to-Flow Modell. Falls Du darüber nachdenkst in Kryptowährungen zu investieren und einen ersten Überblick suchst, um mehr über die Möglichkeiten, Potenziale und auch Risiken zu erfahren, dann ist diese Episode für dich. Wie immer gilt: Bei dem Gesagten handelt es sich nicht um Anlageberatung. Bitte informiere dich selbst, bevor du Geld in Kryptowährungen oder andere Assets investierst. Viel Spass bei der Episode!

Jan 16, 202258 min

Ep 138#CryptoFriday Ist Bitcoin das bessere Gold?

Der Narrativ, dass Bitcoin eine Art „digitales Gold“ darstellt, hat sich zuletzt immer mehr durchgesetzt. Befürworter verweisen darauf, dass Bitcoin in seinen wichtigen Eigenschaften, beispielsweise seiner auf 21 Millionen Bitcoin-Einheiten beschränkten Menge, Gold stark ähnelt und deshalb ein ähnlich guter (oder sogar besserer) Wertspeicher ist. Im Rahmen der CryptoFriday-Episode ordnet Jonas Groß diesen Narrativ ein. Hierbei erläutert er, welche Eigenschaften einen guten Wertspeicher ausmachen. Zudem vergleicht er Bitcoin mit Gold anhand dieser Eigenschaften. Dabei stehen primär Eigenschaften rund um Haltbarkeit, Seltenheit, Teilbarkeit, Rückverfolgbarkeit sowie Übertragbarkeit und Nutzen im Fokus. Jonas kommt zu dem Schluss, dass die Eigenschaften von Bitcoin und Gold erhebliche Unterschiede aufweisen, weshalb Bitcoin kein digitales Gold darstellt. Allerdings macht dies Bitcoin nicht zwangsläufig zu einem schlechteren Wertspeicher. Denn Bitcoin schneidet in einigen Kategorien bzw. bei einigen Eigenschaften sogar besser als Gold ab. Letztlich hängt die Entscheidung, welcher Wertspeicher zu bevorzugen ist, von den individuellen Vorlieben und Präferenzen ab. Ihr würdet gerne mehr über den Vergleich zwischen Bitcoin und Gold erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Jan 14, 202211 min

Ep 137#CryptoFriday Not your keys, not your coins?

"Not your keys, not your coins" ist ein Credo, das vielen sicherlich bekannt ist. Wer die privaten Schlüssel zu seinen Bitcoins nicht selbst verwahrt, der besitzt auch die Bitcoins nicht. Aus diesem scheinbar allgemein anerkannten Glaubenssatz leitet sich dann ab, dass die Selbstverwahrung der Bitcoins das einzig richtige ist. Im heutigen #CryptoFriday schaut sich Alexander diese These mal näher an und challenged die Idee, dass die Selbstverwahrung der einzig richtige Weg ist. Was spricht eigentlich dagegen nicht zumindest einen Teil seiner Bitcoins auf Börsen liegen zu lassen? Wie wahrscheinlich ist es, dass wir nochmal einen so gross angelegten Hack wie Mt. Gox erleben werden? Kann man nicht zumindest den grossen, regulierten Börsen mittlerweile vertrauen? Was bedeutet es die Schlüssel selbst zu verwahren und trauen wir uns das selbst eher zu als professionellen Institutionen? Welche Rolle könnten Banken in Zukunft spielen? Auf diese und weitere Fragen geht Alexander im heutigen #CryptoFriday ein. Wenn ihr euch dafür interessiert, wann ihr eure Bitcoins lieber selbst verwahren solltet und wann ihr einer Drittpartei vertrauen könnt, dann hört gerne in die heutige Episode rein. Viel Spass!

Jan 7, 202214 min

Ep 136Ausblick auf 2022: Wohin bewegt sich der Krypto-Space – und der Bitcoin-Preis?

In der ersten Episode des Jahres von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll blicken Alexander, Michael, Jonas und Manuel auf das vergangene Jahr zurück. Welche Entwicklungen rund um Kryptowährungen, Stablecoins und digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) waren im letzten Jahr zu beobachten? Was waren dabei die wichtigsten Ereignisse? Sind die Prognosen aus dem Vorjahr eingetroffen? Und wie hat sich der Podcast an sich weiterentwickelt? Außerdem sprechen die Hosts über die Aussichten für 2022, geben konkrete Prognosen für das Jahr ab und diskutieren, wie sich das Ökosystem rund um digitale Währungen und Blockchain in diesem Jahr entwickeln wird. Dabei thematisieren sie unter anderen, ob noch weitere Länder dem Beispiel El Salvadors folgen und Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel einführen werden. Als weiteres Schlüsselthema für 2022 nennen sie den Sicherheitsaspekt von Blockchain-Anwendungen und die Auswirkungen von Hacks. Darüber hinaus sprechen Alexander, Michael, Jonas und Manuel auch darüber, weshalb 2022 ein Schlüsseljahr für programmierbare Zahlungen werden könnte und weshalb Tethers Vormachtstellung als bedeutendster Stablecoin streitig gemacht werden könnte. Schließlich schätzen sie, dass auch 2022 ein sehr dynamisches Jahr für CBDCs werden könnten. Neben einem thematischen Rückblick und Ausblick geben die Hosts zudem erstmals eine konkrete Preisschätzung für Bitcoin ab. Wo wird der Bitcoin-Kurs Ende 2022 stehen? Auch hier warten konträre Einschätzungen auf euch. Viel Spaß beim Hören!

Jan 2, 20221h 15m

Ep 135#5minF BadgerDAO-Hack: 120 Mio USD gestohlen

Das Jahr 2021 war leider ein Jahr der Krypto-Hacks. Fünf der zehn bisher größten Krypto-Hacks sind gemäß einer Comparitech-Statistik im Jahr 2021 passiert. Auf Platz 1 ist natürlich der Angriff auf das Poly-Netzwerk. Vier Monate später im Dezember folgen drei weitere massive Hacks: Bitmart, BadgerDAO und VulcanForge. Insgesamt haben Hacker mehr als 400 Millionen US-Dollar alleine im Dezember 2021 gestohlen. In der heutigen 5min-Friday-Episode widmet sich Michael der Frage, wie der BadgerDAO-Hack passieren konnte – und was wir daraus lernen können. Michael konzentriert sich auf den BadgerDAO-Hack, da sich dieser konzeptionell von bisherigen, eher traditionellen Hacks unterscheidet und besonders lehrreich für unseren Umgang mit Krypto-Transaktionen ist. Sicherheitsvorfälle wie diese sind in der Kryptowelt nicht neu, aber die Größe dieser Hacks scheint zuzunehmen. Aus diesem Grund erklärt Michael in der heutigen 5min-Friday-Episode vier Maßnahmen, die in Zukunft einen gleichgelagerten Angriff vermeiden oder zumindest weniger schwer ausfallen lassen.

Dec 31, 20218 min

Ep 134#CryptoFriday Bitcoin und Krypto in Iran mit Alireza Siadat

Wie steht es eigentlich um die Krypto-Community in Iran? Dürfen Iraner*innen Kryptowährungen besitzen und handeln? Ist Bitcoin Mining tatsächlich verboten? Und welche Auswirkungen haben die US-Sanktionen auf die iranische Kryptoindustrie? Diesen und weiteren spannenden Fragen widmen sich Alexander Bechtel und Alireza Siadat im heutigen #CryptoFriday. Inspiriert wurde diese Episode von Alexanders Teilnahme an der International Cryptocurrency Conference in Teheran Mitte Dezember. Anstatt die dort gemachten Erfahrungen selbst zusammenzufassen, holt sich Alexander mit Alireza nicht nur einen Kryptoexperten der Kanzlei Annerton ins Interview, sondern auch einen Kenner der iranischen Kryptoszene. Gemeinsam diskutieren die beiden die aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage in Iran und sprechen natürlich über die dortige Krypto-Szene, inklusive der Situation rund um Bitcoin Mining und den Handel mit Kryptowährungen. Falls es euch interessiert, wie die Iraner*innen über Bitcoin und Krypto denken und ob Iran eventuell El Salvador folgen und den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel adoptieren könnte, dann hört gerne in die heutige Episode rein. Viel Spass!

Dec 24, 202125 min

Ep 133News: Sparkasse goes Crypto

In der aktuellen News-Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’ Roll widmen sich Jonas, Michael und Manuel der Ankündigung der Sparkassen Finanzgruppe möglicherweise bereits im nächsten Jahr seinen Kunden Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Folglich könnten zukünftig bis zu 50 Millionen Sparkassen Kunden in Bitcoin, Ether und Co. investieren. Wie ist dieser Schritt zu bewerten? Wie weit sind andere Geldhäuser rund um Angebote von Krypto-Produkten für Retail-Kunden? Was erwartet euch noch? Bitcoin City in El Salvador: Nachdem El Salvadors Präsident Nayib Bukele bereits im September Bitcoin in El Salvador zum offiziellen Zahlungsmittel erklärt hat, möchte Bukele nun eine Bitcoin City bauen. In der weitestgehend autarken Stadt sollen sich Bitcoin-Fans aus aller Welt ansiedeln können. Außer einer 10-prozentigen Mehrwertsteuer sollen keine weiteren Steuern erhoben werden. Finanziert soll dieses Vorhaben u.a. durch eine „Bitcoin-Anleihe“ werden. Im Rahmen der Episode nehmen wir die Idee der Bitcoin City kritisch unter die Lupe und diskutieren auch, wo der Haken hinter der „Bitcoin-Anleihe“ steckt. EU einigt sich auf DLT Pilot Regime: Das Europäische Parlament hat zuletzt eine Einigung mit dem Europäischen Rat über ein Pilotprogram erzielt, welches die Nutzung der Blockchain-Technologie rund um Finanzmarkt-Anwendungen fördern soll. Ziel dieses Pilot Regimes ist es, Anwendungsfälle rund um den Handel und die Abwicklung von tokenisierten Wertpapieren zu unterstützen. Das Pilotprojekt wird aller Voraussicht nach Anfang 2023 in Kraft treten. NFTs mit denkwürdigem Aufstieg: NFTs sind nun endgültig in der Kunstwelt angekommen. Im Art Power 100, einem jährlichen Ranking von Krypto-Influencern, in dem typischerweise einflussreiche Künstler, Galeristen, etc., gelistet sind, ist erstmalig ein NFT-Vertreter auf Platz 1. Konkret hat es der ERC-721, ein Tokenstandard für NFTs auf der Ethereum-Blockchain, geschafft, den ersten Platz des Rankings erobert. Dieser Erfolg zeigt eindrucksvoll die Bedeutung von NFTs für die Kunstwelt. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode!

Dec 19, 20211h 0m

Ep 132#CryptoFriday Bitcoin in El Salvador mit Friedemann Brenneis (Teil 2)

Im heutigen zweiten Teil des Interviews zu Bitcoin in El Salvador, spricht Alexander Bechtel mit Friedemann Brenneis über die Rolle des salvadorianischen Präsidenten Nayib Bukele und dessen Plänen El Salvador zu einem globalen Bitcoin-Zentrum zu machen. Bukele hat angekündigt eine Bitcoin-Stadt bauen zu wollen, in der u.a. auf Basis von Vulkanenergie Bitcoin-Mining betrieben werden soll. Das Ganze soll durch eine salvadorianische Staatsanleihe finanziert werden, die auch Bitcoin-Bond genannt wird. Friedemann gibt seine Einschätzung der Situation und wagt einen Ausblick darauf, wie es in El Salvador und eventuell anderen Ländern weitergehen könnte. Viel Spass beim Hören von Teil 2! Zum Hintergrund: Seit Anfang September dieses Jahres ist Bitcoin in El Salvador gesetzliches Zahlungsmittel. Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll berichtet seitdem regelmässig über die neuesten Entwicklungen im mittelamerikanischen Staat. Die gut 9,500 km Distanz nach Mittelamerika erschweren es allerdings einen direkten Blick auf die Neuigkeiten vor Ort zu erhaschen. Aus diesem Grund hat sich im November eine deutsche Delegation nach El Salvador begeben, um aus nächster Nähe zu erfahren, wie die Bitcoin Adoption voranschreitet, was es mit dem Vulkanmining auf sich hat und was die Salvadorianer von der Idee halten ihr Land zu einem globalen Bitcoin-Zentrum zu machen.

Dec 17, 202122 min

Ep 131#CryptoFriday Bitcoin in El Salvador mit Friedemann Brenneis (Teil 1)

Seit Anfang September dieses Jahres ist Bitcoin in El Salvador gesetzliches Zahlungsmittel. Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll berichtet seitdem regelmässig über die neuesten Entwicklungen im mittelamerikanischen Staat. Die gut 9,500 km Distanz nach Mittelamerika erschweren es allerdings einen direkten Blick auf die Neuigkeiten vor Ort zu erhaschen. Aus diesem Grund hat sich im November eine deutsche Delegation nach El Salvador begeben, um aus nächster Nähe zu erfahren, wie die Bitcoin Adoption voranschreitet, was es mit dem Vulkanmining auf sich hat und was die Salvadorianer von der Idee halten ihr Land zu einem globalen Bitcoin-Zentrum zu machen. Friedemann Brenneis war Teil dieser Delegation und steht in dieser Episode Alexander Bechtel Rede und Antwort zur aktuellen Situation in El Salvador. Friedemann gibt Einblicke in die unterschiedlichen Stationen der Reise sowie Gespräche mit Salvadorianern und Bitcoin Partys am Strand. Dies ist der erste Teil eines zweiteiligen Interviews mit Friedemann. Der zweite Teil erscheint in genau einer Woche. Viel Spass beim Hören von Teil 1!

Dec 10, 202118 min

Ep 130Interview mit Mitarbeiter Nr. 1 und 2 von Coinbase Deutschland

Coinbase ist eines der größten Krypto-Unternehmen der Welt und hat bereits im April diesen Jahres den Schritt an die Börse gewagt. Seit knapp einem Jahr ist Coinbase nun auch in Deutschland vertreten. In dieser Episode unterhalten sich Alex und Jonas mit Sascha Rangoonwala, Regional Manager Germany, und Jan Sell, Head of Operations, den ersten Mitarbeitern von Coinbase in Deutschland. Im Gespräch diskutieren Alex, Jonas, Sascha und Jan den deutschen Krypto-Markt. Warum ist der deutsche Markt für Coinbase so wichtig? Warum hat es Coinbase nach Deutschland gezogen? Wie grenzt sich Coinbase von Wettbewerbern wie Bison ab? Zudem sprechen sie darüber, welche Pläne Coinbase mit der Kryptoverwahrlizenz der BaFin hat und wie es Coinbase gelungen ist als erstes Unternehmen in Deutschland diese Lizenz zu erhalten. Darüberhinaus diskutieren die vier wichtige Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie, wie z.B. NFTs, DeFi oder auch die Tokenisierung allgemein. Sascha und Jan sind der Meinung, dass vor allem NFTs ein sehr großes Potential haben und Use Cases rund um digitale Kunst und Gaming für die nächsten Jahre gesetzt sein. Auch deshalb möchte Coinbase schon zeitnah einen eigenen NFT-Marktplatz starten, um Nutzern einen niedrigschwelligen Einstieg in diese neue Assetklasse zu ermöglichen. Auch die Tokenisierung im Allgemeinen halten die beiden für sehr vielversprechend. Allerdings sei der Markt noch für die Tokenisierung bereit, weshalb eine weite Verbreitung noch Jahre dauern könnte. Ihr würdet gerne mehr erfahren? Dann hört in das Interview mit Sascha und Jan von Coinbase rein. Viel Spaß beim Hören!

Dec 5, 202148 min

Ep 129#CryptoFriday Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll gibt es nun als NFT

Non-fungible Tokens (NFTs) sind derzeit in aller Munde. Nachdem sich Mastercard, Visa und weitere namhafte Unternehmen inzwischen intensiv mit NFTs beschäftigen, hat nun auch Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll (BFRR) ein NFT-Experiment gewagt und die erste Podcast-Episode als NFT tokenisiert. Der NFT wurde über die Plattform Opensea ausgegeben und ist nun dort handelbar. Im Rahmen der CryptoFriday-Episode ordnet Jonas Groß das NFT-Experiment ein. Im ersten Teil der Episode spricht Jonas über den Ablauf der NFT-Ausgabe und die wichtigsten Lessons Learnt. Welche Schritte mussten bei der Ausgabe befolgt werden? Wie einfach und benutzerfreundlich war die Ausgabe des NFTs? Welche Kosten sind mit der NFT-Ausgabe und dem -Handel verbunden? Zudem stehen in der heutigen Episode Aspekte der Privatsphäre im Fokus. So beschreibt Jonas, dass für die NFT-Ausgabe keine persönlichen Daten wie Name, Adresse oder E-Mail-Adresse abgefragt wurden – lediglich der Public Key des Ethereum-Wallets wurde benötigt. Allerdings gehen mit dem hohen Grad an Privatsphäre auch rechtliche Risiken einher – auch lizenzrechtliche Fragen bleiben derzeit ungeklärt. Im zweiten Teil der Episode liegt der Fokus auf den Implikationen des BFRR-NFTs. Was bedeutet es nun, diesen NFT zu halten? Welche Rechte gehen damit einher und welche nicht? Ihr würdet gerne mehr über das NFT-Experiment von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll erfahren? Dann hört in unsere neue CryptoFriday-Episode zum BFRR-NFT rein. Viel Spaß beim Hören!

Dec 3, 202112 min

Ep 128#5minF Was ist eine Self Sovereign-Identity und wofür brauchen wir sie?

Im heutigen Five-Minute Friday nimmt sich Michael das Thema Selbstbestimmte Identität (Self-Sovereign Identity, SSI) vor. SSI gibt Nutzern die Kontrolle über ihre Identität und kann für eine effektive und effiziente Digitalisierung sorgen. Bei SSI besitzen Nutzer ihre digitalen Identitäten und weitere verifizierbare digitale Nachweise (z.B. Führerschein), ohne hierfür auf einen zentralen Identitätsanbieter, wie etwa Facebook oder Google, angewiesen zu sein. Sie sind somit unabhängig von Drittinstanzen und entscheiden vollkommen eigenständig, wer welche Identitätsdaten zur Verfügung gestellt bekommt. Alle Identitätsdaten werden ausschließlich in der SSI-Wallet gespeichert. Doch welche Rolle spielt Blockchain bei der SSI-Implementierung? In der heutigen #5minF-Episode beantwortet Michael Blaschke diese Frage und bezieht sich dabei auf drei Akteure (Aussteller, Besitzer und Verifizierer), die gemeinsam mit der SSI-Blockchain-Infrastruktur interagieren. Jeder dieser Akteure hat eine definierte Aufgabe. Die Blockchain erlaubt im SSI-Ökosystem das effektive Zusammenspiel dieser drei Akteure. Michael betrachtet das Beispiel Autovermietung: Wer schon einmal ein Auto gemietet hat, kennt die Situation: Der Mitarbeitende des Autovermieters braucht lange, um Ausweis, Führerschein und Kreditkarte zu prüfen, kopieren und die Daten im PC zu erfassen. SSI kann diesen Vorgang verkürzen. Viel Freude beim Hören!

Nov 26, 20216 min

Ep 127News: NYCCoin, Taproot-Update und digitaler Euro

In der aktuellen News-Episode widmen sich Jonas, Michael und Manuel ausführlich den Kryptoentwicklungen in New York. Bürgermeister Eric Adams möchte New York zum nächsten großen Kryptowährungs-Hub machen. So sollen Kryptowährungen in den Lehrplan an Schulen integriert werden sowie Gehaltszahlungen in Bitcoin ermöglicht werden. Außerdem hat New York zuletzt den City-Coin NYCCoin herausgegeben. Welche Ziele verfolgt New York mit der eigenen Kryptowährung? Worin liegt der Unterschied zu Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether? Was erwartet euch noch? Schweden könnte schon bald Bitcoin-Mining verbieten: Nachdem China vor wenigen Monaten das Bitcoin-Mining im eigenen Land verboten hat, fordert nun die Schwedische Finanzaufsichtsbehörde ein Mining-Verbot in Schweden. Grund: Das Mining-Aufkommen ist in Schweden zuletzt erheblich gestiegen. Mit dem Mining geht Schätzungen zufolge ein Stromverbrauch von 200.000 schwedischen Haushalten einher. Wie ist dieser Vorschlag zu bewerten? Mehr dazu in der Episode. Taproot-Update: Das Bitcoin-System hat sich zuletzt erstmalig seit 2017 einem fundamentalen Update unterzogen. Das Taproot-Update ist mit Block 709.632 am 14. November aktiviert worden. Das Update soll die Privatsphäre, die Effizienz und die Flexibilität des Bitcoin-Netzwerks erhöhen. Aufgrund der im Zuge des Taproot-Updates neu implementierten Schnorr-Signaturen können mehrere Signaturen zu einer einzigen Signatur zusammengefasst werden. Dies ermöglicht höhere Privatsphäre bei Transaktionen und die Möglichkeit, Smart Contracts auch auf der Bitcoin Blockchain zu implementieren. Digitaler Euro: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Teilnehmer der Market Advisory Group bekannt gegeben, einer Expertengruppe, die bei der Investigationsphase zum digitalen Euro unterstützen wird. Zudem wurde bekannt, dass Evelien Witlox, heute Global Director of Payments bei ING, ab 1. Januar als CBDC Programme Manager für die EZB tätig sein und das Projekt zum digitalen Euro verantworten wird. Die Deutsche Bundesbank hat in der Zwischenzeit Bürger hinsichtlich des digitalen Euros befragt. Das Ergebnis: Die Skepsis bleibt groß; das Wissen ist noch auf geringem Niveau. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode! Eine Übersicht aller diskutierten News (und mehr) inklusive Links gibt es auch wie gewohnt im Newsflash.

Nov 21, 20211h 2m

Ep 126#5minF Die Europäische Zentralbank experimentiert mit dem digitalen Euro

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zuletzt ein Projekt zum digitalen Euro, einer digitalen Zentralbankwährungen für die Eurozone, gestartet. In einer zweijährigen Investigationsphase möchte sich die EZB zunächst – gemeinsam mit einer Gruppe von Marktexperten des Privatsektors – wichtigen Fragen zur Ausgestaltung des digitalen Euros und zur Rolle des Privatsektors widmen. Folglich stehen nun primär konzeptionelle Überlegungen und Arbeiten auf der Agenda. Allerdings führt die EZB gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken des Eurosystems im Hintergrund bereits seit September 2020 erste praktische Experimente zum digitalen Euro durch. Wie könnte der digitalen Euro technologisch umgesetzt werden? Wie kann Datenschutz und Compliance gewährleistet werde? Diese Fragen wurden bereits praktisch untersucht. In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Jonas den Experimenten der EZB und der nationalen Zentralbanken des Eurosystems und zeigt auf, welche praktischen Tests rund um den digitalen Euro bereits durchgeführt wurden und wie die Ergebnisse einzuordnen sind. Insgesamt zeigt sich, dass sich die meisten Tests mit Fragen zur Infrastruktur und Skalierbarkeit auseinandergesetzt haben. So wurden vier verschiedene Infrastrukturen getestet, die teilweise auf einer Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basieren. Welche Ergebnisse haben die Tests geliefert? Wie steht es bei den verschiedenen Infrastrukturen um den Datenschutz? Diese Fragen bespricht Jonas in dieser 5min-F-Episode. Viel Spaß beim Hören.

Nov 19, 20216 min

Ep 125#CryptoFriday Stablecoins und ihre Regulierung

Im heutigen #CryptoFriday nimmt sich Manuel Klein das komplexe Thema “Stablecoins” vor. Stablecoins erleben eine enormes Wachstum: Lag die Menge an Stablecoins Anfang des Jahres noch bei 30 Mrd USD, so liegen sie aktuell bei rund 135 Mrd USD. Das entspricht einem Wachstum von rund 350 Prozent. Stablecoins werden bislang vor allem an Krypto-Börsen für den effizienten Kauf und Verkauf von Kryptowährungen, sowie im De-Fi-Ökosystem genutzt. Zunehmend werden Stablecoins aber auch in der “Nicht-Krypto-Welt” eingesetzt, bspw. in Startups, welche die DLT in der Realwirtschaft einsetzen möchten und einen Cash-Leg brauchen. Ein anderes Beispiel ist der Vorstoß von Novi, dem Fintech von Facebook, das nun in ersten Tests den Stablecoin von Paxos für kostenlose Remittance-Zahlungen zwischen Guatemala und Amerika nutzen möchte. In Zukunft soll hier der wohl bekannteste geplante Stablecoin eingesetzt werden: Diem - ehemals Libra. Wegen dieser zunehmenden Relevant auch außerhalb der Krypto- und DeFi-Welt steigt zunehmend der Druck der Regulierungsbehörden Stablecoins ein regulatorisches Rahmenwerk zu geben. Zwar gibt es in Europa bereits mit der Market in Crypto Asset Regulation (MiCAR) eine regulatorische Einordnung von Stablecoins, allerdings in den meisten Ländern der Welt nicht - inklusive Amerika. Manuel ordnet Stablecoins eingangs in das heutige Geldsystem ein und erklärt, welche Parallelen es zu anderen, bereits bestehenden Geldarten gibt. Anschließend zeigt er auf, wie Europa Stablecoins reguliert und welche Konsequenzen das hat. Er beschreibt anschließend, welche Stablecoin-Regulierung der kürzlich veröffentlichte Report der Biden-Regierung vorschlägt. Soviel sei zu verraten: Die amerikanischen Regulierungsbehörden empfehlen einen ganz anderen Weg als den, den die europäische Kommission durch die MiCAR gehen wird. Zuletzt zeigt Manuel auf, welche regulatorischen Bestrebungen auf internationaler Ebene ablaufen und auf welche Stablecoin-Arten sie sich vor allem beziehen.

Nov 12, 202115 min

Ep 124Bitcoin Energieverbrauch mit Mauricio Vargas von Greenpeace

Bitcoin wird häufig für seinen sehr hohen Energieverbrauch kritisiert. Aufgrund des Proof-of-Work-Konsensmechanismus verbraucht das Bitcoin-System Schätzungen zufolge derzeit ca. 115 Terrawattstunden Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Die gesamte Ökonomie der Niederlande verbraucht mit ca. 110 Terrawattstunden etwas weniger Strom. Doch der hohe Energieverbrauch hat auch einen Nutzen – er macht Bitcoin zu einem der sichersten Geldsysteme der Welt. In der heutigen Episode spricht Jonas mit Mauricio Vargas, Ökonom von Greenpeace, über Bitcoins Energieverbrauch. Wie schlimm ist der Energieverbrauch von Bitcoin wirklich? Wie grün ist der Bitcoin heute? Und wie viel überschüssiger Strom wird bereits heute für das Mining verwendet? Dabei diskutieren Jonas und Mauricio auch über den Nutzen von Bitcoin, der, je nach Ansicht, den hohen Energieverbrauch rechtfertigen könnte. Auch wenn Jonas und Mauricio sehr unterschiedliche Ansichten zum Nutzen Bitcoins vertreten, sind sie sich doch einig, dass für die Bewertung des Energieverbrauchs eine individuelle Kosten-Nutzen-Analyse notwendig ist. Somit sollten zu Beginn jeder Diskussion zum Energieverbrauch nicht nur die Kosten in Form von Strom, sondern auch der potentielle Nutzen, beispielsweise hinsichtlich Sicherheit, finanzieller Inklusion und Zensurresistenz, berücksichtigt werden. Zudem vergleichen Jonas und Mauricio in der Episode die Umweltbilanz von Bitcoin mit Gold, um Aussagen hinsichtlich eines „grüneren Wertspeichers“ zu treffen. Viel Spaß beim Hören!

Nov 7, 20211h 1m

Ep 123#5minF Sind Großbanken die Mauerblümchen auf der Krypto-Party?

In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, welche Rolle Großbanken weltweit auf der Krypto-Party spielen. Bei "Bitcoin, Fiat & Rock'n' Roll" wird die Brücke geschlagen zwischen (i) dem traditionellen Finanzwesen und (ii) dessen Digitalisierung einerseits und dem Krypto-Ökosystem andererseits. Nun sind es gerade die Granden des traditionellen Finanzwesens, also die Großbanken, die auch die Brücke schlagen müssen. Sie stehen vor der Frage, welche Rolle genau sie auf der Krypto-Party einnehmen wollen. Sie schauen zwar einerseits mit Verwunderung und Staunen auf digitale Vermögenwerte. Nur scheinen sie noch keine umfassende Strategie erarbeitet zu haben, um auch so richtig an der Krypto-Party zum Zuge zu kommen. Die meisten großen Banken investieren 2021 in Krypto- und Blockchain-bezogene Unternehmen. Von den 100 größten Banken nach Assets under Managment haben 55 in Kryptowährungs- und/oder Blockchain-bezogene Unternehmen investiert. Diese Investitionen werden entweder direkt oder über Tochtergesellschaften abgewickelt. Die fünf Topinvestoren gemessen an der Anzahl der Investitionen in Blockchain-Unternehmen sind Barclays (19), Citigroup (9), Goldman Sachs (8), J.P. Morgan Chase (7) und BNP Paribas (6). Mehr dazu bei Blockdata (siehe Shownotes). Noch mehr Empirie sowie eine Einschätzung zu den eigentlichen Motivatoren und Herausforderungen für Großbanken an der Krypto-Party teilzunehmen, gibt es von Michael in der heutigen 5-Minute-Friday-Episode.

Nov 5, 20217 min

Ep 122#CryptoFriday Bitcoin ETFs mit Sven Wagenknecht von BTC-ECHO

Heute startet ein neues Format bei Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll namens #CryptoFriday. Der #CryptoFriday ist der grosse Bruder des #5minFriday und erlaubt es am Freitag auch längere Formate umzusetzen. Beide Formate werden in Zukunft koexistieren und es gibt ab sofort jeder Freitag entweder eine kurze #5minFriday Episode oder eine etwas längere #CryptoFriday Episode. Los geht es heute mit Sven Wagenknecht, Chefredakteur bei BTC-ECHO. Sven steht in dieser Episode Rede und Antwort zum Thema Bitcoin ETF. Am 19. Oktober wurde der Handel des ProShares Bitcoin Strategy ETF an der New York Stock Exchange aufgenommen. Es handelt sich um einen Futures-basierten ETF. Die Einführung war eine der erfolgreichsten in der ETF-Geschichte. Wie ist dieser Schritt zu bewerten? Was bedeutet der Futures-ETF-Start für den Bitcoin? Wie ist die Einführung aus Kundensicht zu bewerten? Ergibt es überhaupt Sinn Bitcoin in einen ETF zu verpacken? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll. Viel Spass!

Oct 29, 202126 min

Ep 121News: Weidmann geht, Bitcoin ETF kommt und Snowden kritisiert CBDC

In der aktuellen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Manuel der Einführung des ersten Bitcoin-Futures-ETFs. Am 19. Oktober wurde der Handel des ProShares Bitcoin Strategy ETF an der New York Stock Exchange aufgenommen. Dabei war die Einführung eine der erfolgreichsten in der ETF-Geschichte. Wie ist dieser Schritt zu bewerten? Was bedeutet der Futures-ETF-Start für den Bitcoin? Und wie ist die Einführung aus Kundensicht zu bewerten? Diese Fragen diskutieren wir detailliert im Rahmen der News-Episode. Was erwartet euch noch? Rücktritt Jens Weidmann: Völlig überraschend hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am 20.10 seinen vorzeitigen Rücktritt verkündet. Seine offizielle Amtszeit wäre noch bis 2027 gelaufen. Damit ist er in der EZB-Geschichte bereits das vierte deutsche EZB-Ratsmitglied, das vor Ablauf der Amtszeit seinen Platz geräumt hat. Ist sein Rücktritt eine Reaktion auf die EZB-Geldpolitik? Was bedeutet dieser personelle Wechsel für die Bundesbank und die Geldpolitik? Und wer könnte auf Jens Weidmann folgen? Mehr dazu in der Episode. Bitcoin in El Salvador: Nach der Einführung des Bitcoins als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador im September wird Bitcoin inzwischen von immer mehr Unternehmen akzeptiert – auch die Downloadzahl des staatlichen Chivo-Wallets konnten zuletzt deutlich zulegen. Inzwischen haben sich fast 50% aller El Saldavorianer die App heruntergeladen. Diese Zahl ist besonders dann beachtlich, wenn man bedenkt, dass nur 29% der Bürger Zugang zum konventionellen Finanzsystem haben. Zudem wagt El Salvador ein weiteres Experiment: Zukünftig soll Vulkanenergie für das Bitcoin-Mining verwendet werden. Bitcoin in China: Einmal mehr wurde im September angekündigt, dass in China Krypto-Aktivitäten eingeschränkt werden sollen. So wurde das Bitcoin-Mining sowie Krypto-Handelsgeschäfte von Finanzinstituten verboten. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein generelles Krypto-Verbot. Interessanterweise könnte sich die USA in diesem Kontext sogar als der große Gewinner herausstellen. Edward Snowden und CBDC: Edward Snowden hat sich zu CBDC geäußert. Er hält eine CBDC-Einführung für fatal, da eine CBDC den Überwachungsstaat fördern könnte. Als Grund nennt er, dass Transaktionsdaten bei der Zentralbank anfallen würden. Allerdings muss das nicht so sein. Warum? Darüber reden wir in der Episode. Besicherung von Stablecoins: Zuletzt wurde in einem Bloomberg-Artikel einmal mehr auf die unzureichende Besicherung von Tether, dem mit Abstand bedeutendsten Stablecoin hingewiesen. Geht von Tether wirklich eine so große Gefahr aus? Ist Tether tatsächlich nicht vollständig gedeckt? Gibt es Alternativen? Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode.

Oct 24, 20211h 10m

Ep 120#5minF Brauchen wir Bargeld für den Katastrophenfall

In der heutigen 5-min Friday Episode nimmt sich Alexander das Thema Bargeld im Katastrophenfall vor. Bargeld spaltet für gewöhnlich die Gemüter. Es gibt die Fans, die Bargeld für gelebte Freiheit halten und es gibt die Kritiker, für die Bargeld einfach nur umständlich und teuer ist. Fakt ist, die Bargeldnutzung als Zahlungsmittel geht seit Jahren zurück. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dann wird Bargeld irgendwann komplett verschwinden. Lohnt es sich das Bargeld zu retten? «Ja», antworten die Befürworter, denn Bargeld ist v.a. wichtig für Katastrophenfälle. Wie bezahlen wir in einem Atomkrieg, nach einem Asteroideneinschlag, oder einer anderen Katastrophe? Lohnt es sich das Bargeld zu retten und bspw. einen Annahmezwang für Händler einzuführen, um für den Ernstfall gewappnet zu sein? In der heutigen 5-min Friday Episode beantwortet Alexander Bechtel diese Fragen und bezieht sich dabei auf einige Beispiele aus der Geschichte, in denen Bargeld mal mehr und mal weniger hilfreich für den Katastrophenfall war. Basierend auf diesen Erfahrungen tendiert Alexander dazu das Bargeld sterben zu lassen, anstatt eine teure Infrastruktur aufrecht zu erhalten, um es zu retten. Bevor physisches Bargeld verschwindet, müssen aber einige wichtige Vorkehrungen getroffen werden. Welche dies sind und warum Alexander glaubt wir können auf physisches Bargeld verzichten, erfährst du in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass!

Oct 22, 20217 min

Ep 119#5minF Warum sollte man Immobilien tokenisieren?

Die Tokenisierung wird einige Sektoren nachhaltig verändert. Dazu könnte auch der Immobiliensektor gehören – mit einer Größe von global mehreren hundert Billionen US-Dollar einer der größten Märkte der Welt. Trotz der großen Bedeutung des Immobilienmarktes ist dieser insgesamt von langsamen, komplizierten und häufig sehr rigiden Prozessen gezeichnet, die den Markteintritt erschweren, insbesondere für Anleger. Wie kann die Tokenisierung den Immobilienmarkt bereichern? Welche Vorteile bietet die Tokenisierung von Immobilien für Anbieter und Kunden? In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Jonas der Tokenisierung von Immobilien und geht, basierend auf einer kürzlich veröffentlichen Studie des Frankfurt School Blockchain Centers und der Hamburg Commercial Bank, neben der Potentiale, die die Tokenisierung in diesem Bereich bietet, auch auf den aktuellen Status Quo des Marktes ein. Jonas zeigt, dass es bereits mehr als 40 Unternehmen weltweit gibt, die in diesem Segment aktiv sind – Deutschland kann hier neben den USA und der Schweiz als Vorreiter angesehen werden. Doch Jonas zeigt auch auf, dass essentielle Grundvoraussetzung rund um die Regulatorik und digitale Grundbücher heute noch nicht erfüllt sind, um das volle Potential der Tokenisierung von Immobilien auszuschöpfen. Hier sind Politik und Gesetzgeber gefragt. Du bist neugierig und würdest gerne mehr über das Potential, den aktuellen Markt und die Innovationskraft hinter tokenisierten Immobilien erfahren? Dann hör in die aktuelle Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Oct 15, 20216 min

Ep 118Die tokenisierte Wirtschaft: So bezahlen und handeln wir in Zukunft

Das Thema Tokenisierung ist allgegenwärtig. Non-fungible Tokens (NFTs) erreichen extreme Marktbewertungen. Immer mehr klassische Finanzinstitutionen steigen in das Geschäft rund um tokenisierte Assets und Währungen ein. Sogar Lionel Messi wird von seinem neuen Arbeitgeber Paris Saint-Germain teilweise in Form eines Fantokens bezahlt. Auch der Podcast widmet sich regelmässig in den 5-min Friday Episoden diesem Thema, so bspw. in Episode 113 zu einer Tokenisierungsstudie von FERI, oder in Episode 116 zu NFTs. In der heutigen Episode nimmt sich Alexander Bechtel mehr Zeit als nur 5 Minuten und führt die Zuhörer tief in die Welt der Tokenisierung. Vor allem geht es darum, wie sich die Art und Weise wie wir Wirtschaft durch die Nutzung von Tokens ändert. Wir bezahlen wir in Zukunft? Wie betreiben wir Handel? Welche (neuen) Geschäftsmodelle ergeben sich dadurch? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt es in der heutigen Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Oct 10, 202140 min

Ep 117#5minF Für dezentrales Geld braucht es mehr als nur Blockchain

Was macht Geld zu dezentralem Geld? Ist Blockchain-basiertes Geld automatisch dezentral? In der heutigen 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel ein Thema, welches vor dem Aufkommen von Bitcoin vermutlich bei den meisten Meschen viele Fragezeichen aufgeworfen hätte. Und selbst 13 Jahre nach der Veröffentlichung des Bitcoin Whitepapers klingt das Konzept eines dezentralen Geldes für viele Menschen vermutlich fremd. Dabei haben unsere Vorfahren viele tausend Jahre mit dezentralem Geld bezahlt. Es handelte sich dabei meist um Edelmetalle, wie Geld und Silber. Neu ist allerdings dezentrales Geld im digitalen Raum. Dies ist tatsächlich erst seit der Erfindung der Blockchain-Technologie möglich. Genügt es also bereits Geld auf einer Blockchain auszugeben, um es zum dezentralen digitalen Geld zu machen? Wie Alexander in der heutigen 5-min Friday Episode ausführt, gehört deutlich mehr dazu als eine Blockchain, um echtes digitales dezentrales Geld zu erschaffen. Falls es euch interessiert welche Eigenschaften Geld noch haben muss und warum die Blockchain eben nicht ausreicht, dann hört gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll- Viel Spass!

Oct 8, 20217 min

Ep 116#5minF NFTs gehen durch die Decke – doch warum?

Non-fungible Tokens (NFTs) sind derzeit in aller Munde. Täglich werden neue NFT-Projekte auf den Markt gebracht und der Innovationsgrad der Branche ist immens. Die hohe Nachfrage nach NFTs spiegelt sich neben starken Preisanstiegen auch in extrem hohen Handelsvolumina an den NFT-Börsen, wie z.B. Opensea, wider. Diesbezüglich war August ein absoluter Rekordmonat – die täglichen Handelsvolumina an den NFT-Börsen bewegte sich im dreistelligen Millionenbereich. Derzeit werden immer noch täglich NFTs im Wert von mehr als 50 Millionen US-Dollar gehandelt. Zum NFT-Boom trugen vor allem auch Entwicklungen rund um die Cryptopunks bei. Zuletzt verkündete sogar Zahldienstleister Visa den Erwerb eines Cryptopunks. Auch Konkurrent Mastercard mischt nun mehr und mehr im NFT-Space mit. Warum steigen auch Zahlungsdienstleister in den Markt ein? In der heutigen Episode ordnet Jonas aktuelle NFT-Projekte, wie die Cryptopunks ein und nimmt den aktuellen Hype kritisch unter die Lupe. Wo geht die Reise hin? Warum sind NFTs so angesagt? Welche revolutionären Geschäftsmodelle können NFTs bedienen? Welche Risiken bestehen derzeit? Diese Fragen thematisiert Jonas in der aktuellen Episode. Du bist neugierig und würdest gerne mehr über NFTs erfahren? Dann hör in die aktuelle Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Oct 1, 20217 min

Ep 115News: Bitcoin in El Salvador und auf Twitter, Inflation, e-CNY und Regulierung

In der aktuellen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Michael der Einführung von Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador. Am 7. September hatte El Salvador als erstes Land weltweit diesen mutigen und innovativen Schritt gewagt – allerdings wurde die Einführungen auch von Protesten der Bevölkerung überschattet. Wie ist die Einführung verlaufen und zu werten? Und was bedeutet dieser Schritt für die Bürger von El Salvador? Diese Fragen diskutieren wir im ersten Teil der News-Episode. Was erwartet euch noch? Inflation: Die Preise sind zuletzt sowohl in der Eurozone als auch in Deutschland deutlich angestiegen. Im August betrug die Inflationsrate in der Eurozone 3,0% und in Deutschland sogar 3,4%. Was bedeutet dieser starke Anstieg für die Bürger? Wird die EZB bald mit ihrer Geldpolitik auf die steigenden Inflationsraten reagieren? CBDC: Die Testphase der Chinesischen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) e-CNY schreitet weiter voran. Zuletzt wurde die CBDC erstmalig auch für Anwendungen im Finanzsektor getestet. Zudem deutet ein kurioses Wallet-Design auf die zeitnahe Einführung der CBDC hin. Krypto in der Unternehmenswelt: • Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nach Coinbase nun auch dem deutschen Unternehmen Kapilendo die Kryptoverwahrlizenz erteilt. Nach Ankündigung der Lizenzvergabe wurde Kapilendo direkt nun von Hauck & Aufhäuser übernommen. • Die US-Finanzmarktaufsicht SEC setzt die Krypto-Börse Coinbase weiter unter Druck. Grund sind anhaltende Diskussionen über das Produkt «Coinbase Lend». • Diem erfährt weiter Gegenwind in den USA. Mehrmals sickerten bereits Gerüchte durch, dass Diem noch in diesem Sommer live gehen sollte. Allerdings gibt es weiterhin politische und regulatorische Bedenken. Viel Spaß beim Hören dieser News-Episode.

Sep 26, 202154 min

Ep 114#5minF Welche Rolle spielt der Krypto-Space in den Wahlprogrammen?

In der heutigen 5-min Friday Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, welche Rolle Krypto-Themen in den Wahlprogrammen spielen. Am Sonntag, den 26. September, findet die Bundestagswahl statt. Sobald nach den anstehenden Koalitionsverhandlungen eine neue Regierung gebildet ist, geht die Ära Angela Merkel zu Ende. Einerseits entsteht ein Machtvakuum, nachdem Merkel 16 Jahre an der Macht war. Anderersteits besteht zumindest die Chance auf einen Neuanfang – und zwar auch für den Krypto-Space. Aber welche Rolle spielt der Krypto-Space überhaupt bei den sechs grossen Partein. Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, konsolidieren wir Analysen von Blocktrainer und Kryptokompass, dem Printmagazin BTC-ECHO. In Zentrum stehen die Wahlprogramme der sechs Bundestagsparteien, die auf die relevantesten Krypto-Keywords abgesucht wurden. Keywords für die Suche waren Bitcoin, Kryptowährungen, Blockchain, CBDC, E-Euro, digitaler Euro, Zentralbankgeld, Aktien. Einige Parteien setzten sich in ihrem Wahlprogramm noch überhaupt nicht mit diesen wichtigen und zukunftsweisenden Themen auseinander. Andere dagegen haben bereits relative konkrete Vorstellungen, wie sie mit DLT und Kryptowährungen umgehen wollen. Sehr gut schneidet aus meiner Sicht keine der sechs Parteien ab. Eine starke Befürwortung findet sich nicht – einzig die FDP befürwortete Krypto-Themen moderat. Dieser Beitrag diskutiert lediglich die im Zusammenhang mit Kryptowährungen stehenden Aspekte des Wahlprogramms der untersuchten Parteien. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Wahlberatung dar. Ziel ist es, über die Auseinandersetzung der jeweiligen Partei mit Krypto-Themen zu informieren.

Sep 24, 20217 min

Ep 113#5minF Was ist Tokenisierung und warum ist es wichtig?

In der heutigen 5-Minute-Friday-Episode widmet sich Michael Blaschke der Frage, warum kein Investor an der Tokenisierung vorbeikommt. Die Tokenisierung von Vermögenswerten macht in letzter Zeit vermehrt Schlagzeilen. Der Prozess der Tokenisierung, also der digitalen Repräsentation von Vermögenswerten, hat das Potential zur digitalen Transformation ganzer Finanzsysteme. Konkret geht es dabei um die Vision eines dezentralisierten Finanzsystems (DeFi) auf Basis der Blockchain-Technologie, das ohne traditionelle Intermediäre funktioniert und so einen effizienteren Handel von Vermögensgegenständen ermöglicht. Damit stellt die Tokenisierung für Investoren einen der spannendsten Zukunftstrends der kommenden Jahre dar. Trotz attraktiver und überzeugender Anwendungsbeispiele existieren jedoch noch zahlreiche Herausforderungen und Fragen: Wie genau funktioniert die Tokenisierung? Wie sieht die Zukunft der Tokenisierung aus? Wird die Tokenisierung das Finanzsystem wirklich revolutionieren? Und werden alle Vermögenswerte in Zukunft digital? Michael gibt im Rahmen der Episode Antworten auf diese Fragen und stellt zentrale Aussagen einer am 8. September publizierten Studie vor, die gemeinsam mit dem FERI Cognitive Finance Institute veröffentlicht wurde. Die Studie gibt unter dem Titel „Blockchain und Tokenisierung“: Disruption des Finanzsystems durch Krypto-Assets und Decentralized Finance (DeFi) einen grundlegenden Überblick zum Thema und ermöglicht so eine qualifizierte Einschätzung zum Zukunftspotential dezentraler Finanzsysteme im Allgemeinen und der Tokenisierung im Speziellen. Die wichtigsten Aussagen der Studie werden auch in einem Video erläutert.

Sep 17, 20216 min

Ep 112Bitcoin Lightning mit René Pickhardt und Stefan Richter

Das Bitcoin Lightning Netzwerk ist eine der spannendsten Entwicklungen im Krypto-Universum der vergangenen Jahre. In der heutigen Podcast-Episode sind mit René Pickhardt und Stefan Richter zwei absolute Experten zu diesem Thema zu Gast. Die beiden haben vor einigen Wochen ein interessantes Forschungspapier zum Bitcoin Lightning Netzwerk veröffentlicht, das grosse Wellen in der Community geschlagen hat. Im ersten Teil der Episode diskutieren Alexander, René und Stefan darüber, was das Lightning Netzwerk ist und warum wir es brauchen. Es geht um die Skalierbarkeit der Bitcoin Blockchain, die Blocksize Wars sowie die Frage, ob Bitcoin Geld ist. Im zweiten Teil der Episode tauchen Alexander, René und Stefan tiefer ein und diskutieren darüber, wie man das Lightning Netzwerk verbessern kann, so dass grössere Zahlungen verarbeitet werden können. René und Stefan haben dazu in einem Forschungspapier einen interessanten Vorschlag gemacht, der dazu führt, dass das sogenannte Routing durch das Netzwerk effizienter vonstattengeht. Wenn ihr euch dafür interessiert, wie wir in Zukunft auch grössere Zahlungen durch das Netzwerk schicken können, dann hört gerne in die aktuelle Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Sep 12, 20211h 9m

Ep 111#5minF Fünf Dinge, die nur CBDCs können

Aller Voraussicht nach wird den Bürgern der Eurozone künftig neben Bargeld, Kredit- und EC-Karten sowie weiteren digitalen Bezahllösungen wie Apple Pay, Google Pay oder PayPal eine weitere Bezahlmethode zur Verfügung stehen: Der digitale Euro, der als digitale Zentralbankwährung von der EZB emittiert wird. Ob der digitale Euro nach seiner Einführung den bestehenden Bezahllösungen substantielle Marktanteile wegnehmen wird, darüber debattieren derzeit Zentralbanker und Ökonomen. Teilweise argumentieren Ökonomen, dass ein digitaler Euro zum Flop werden würde, da bereits heute effiziente und benutzerfreundliche digitale Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Warum sollten Kunden also zum digitalen Euro wechseln? In der heutigen Episode spricht Jonas darüber, unter welchen Bedingungen der digitale Euro eine weitflächige Verbreitung erfahren würde. Er betont hierbei, dass der digitale Euro hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Geschwindigkeit, Kosten etc. bestehenden digitalen Bezahlmöglichkeiten Paroli bieten können muss. Zudem muss der digitale Euro mindestens eine Sache besser können als bestehende Lösungen, um besonders attraktiv zu sein. Was könnte das sein? Jonas geht im Rahmen der Episode auf 5 Dinge ein, die nur CBDCs können. Hierbei sind besonders die Aspekte der Privatsphäre, Offline-Zahlungen und Programmierbarkeit relevant. Du bist neugierig? Dann hör in die aktuelle Episode rein. Viel Spaß beim Hören!

Sep 10, 20217 min

Ep 110#5minF Warum gibt es keinen grossen Euro Stablecoin?

In der heutigen 5-min Friday Episode widmet sich Alexander Bechtel der Frage, warum es keinen grossen EUR Stablecoin gibt. Man muss auf coinmarketcap.com sehr weit nach unten scrollen, bevor man auf einen Stablecoin trifft, der den EUR anstatt den USD nachbildet. Es ist keine Überraschung, dass die grossen Stablecoins ihren Fokus auf den USD als globale Reservewährung legen. Allerdings ist es doch verwunderlich, dass es keinen EUR Stablecoin gibt, der auch nur annähernd an das Volumen der USD Stablecoins herankommt. Die Handelsvolumina der grössten USD Stablecoins wie USDT und USDC sind mehr als 1000-mal grösser als die der grössten EUR Stablecoins. Alexander geht diesem Ungleichgewicht auf den Grund und erklärt, warum eine Kombination aus Regulierung und niedrigen Zinsen in Europa dazu führen, dass es extrem schwierig ist einen profitablen Stablecoin aufzusetzen. Alexander nennt ausserdem einige Alternativen und mögliche Auswege für diese Situation. Mehr dazu gibt es in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass beim Reinhören!

Sep 3, 20218 min

Ep 109News: Poly Hack, Paypal, Binance, Coinbase und Messi

In der aktuellen News-Episode diskutieren Alexander und Michael gemeinsam mit Oliver Naegele von der Blockchain Helix AG u.a. über den Hack des Poly-Netzwerks. Die DeFi-Plattform wurde angegriffen, wobei der Hacker zwischenzeitlich mehr als USD 600 Mio entwendete. Darüber hinaus gibt es Neuigkeiten aus dem Bereich der Regulierung, PayPal, Binance, Coinbase und sogar bei Lionel Messi, der bei seinem neuen Arbeitgeber PSG in Paris teilweise in Form eines Fan-Tokens bezahlt wird. Wie immer könnt ihr diese und weitere News in unserem monatlichen News-Artikel nachlesen. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was euch in der heutigen Episode erwartet: Poly Netzwerk: Die Cross-Chain DeFi Plattform Poly wurde gehackt. Es wurden über USD 600 Mio gestohlen und mittlerweile (teilweise) wieder zurückgezahlt. Regulierung: Gary Gensler, Vorsitzender der Securities and Exchange Commission (SEC), fordert zusätzliche Kompetenzen und Autorität für die Regulierung des Krypto-Ökosystems. Binance bekommt diesen Regulierungsdruck schon zu spüren: Die größte Kryptowährungsbörse ist weltweit dem Druck von Regulierungsbehörden ausgesetzt. Alle Binance-Benutzer unterliegen inzwischen einer KYC-Verifizierung. Auch wehrt sich Binance gegen Vorwürfe der Marktmanipulation. Das Personalkarussel dreht sich bei Binance schnell. Krypto in der Unternehmenswelt: Neben dem Poly-Hack und Regulierungsanforderungen gibt es auch Erfolgsmeldungen. - PayPal wird es britischen Kunden ab dieser Woche ermöglichen, digitale Währungen zu kaufen, zu halten und zu verkaufen. Es ist die erste internationale Erweiterung des Kryptoprodukts von PayPal seit seiner Einführung in den USA im vergangenen Jahr. - Coinbase hat grünes Licht vom Verwaltungsrat erhalten, um Bitcoin im Wert von USD 500 Mio auf die eigene Bilanz zu nehmen. - Circle, der Emittent des populären Stablecoins USDC, möchte lizenzierte Vollgeld-Bank in den Vereinigten Staaten werden wollen. Dementsprechend hat Circle einen Antrag bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht. - Facebook steht offenbar kurz davor seine eigene Digital Wallet Novi (ehemals Calibra) zu lancieren. Die Wallet soll sowohl in die Facebook-App integrierbar als auch als Standalone-Version verfügbar sein. - Einen Teil seines PSG-Salärs erhält Messi in einem speziellen börsennotierten „Paris Saint-Germain Fan Token”. Der Kurs des Fan-Token steigt um 20 Prozent.

Aug 29, 202150 min

Ep 108#5minF Tether und Co. - Wie sicher sind Stablecoins wirklich?

In der heutigen 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel die Sicherheit von Stablecoins, v.a. Tether und USDC. Bereits in Episode 87 hat sich Jonas Gross kritisch mit der Reserve von Tether auseinandergesetzt. Damals hat Tether zum ersten Mal Einblick in die Zusammensetzung seiner Reserve gegeben, wenn auch ohne Details zu nennen. Anfang August hat Tether ein Update mit mehr Informationen veröffentlicht, aus dem u.a. klar wurde, dass der Anteil an US-Staatsanleihen in der Reserve deutlich zugenommen hat. Insgesamt also gute Neuigkeiten für die Krypto-Community. Nichtsdestoweniger kritisiert Alexander die unzureichende Qualität der Reserven von Tether aber auch USDC. Seiner Meinung nach sind beide nicht ausreichend, um auf globaler Ebene den US Dollar im Blockchain-Ökosystem abbilden zu können. Dafür würde es deutlich strengere Regulierung und eine bessere Abdeckung durch sehr sichere Assets benötigen. Falls es dich interessiert, welche Stablecoins Alexander für sicherer hält als Tether und USDC, dann höre gerne rein in die heutige 5-min Friday Episode. Viel Spass!

Aug 27, 20217 min

Ep 107#5minF Was ist Sound Money?

Nach vielen Zuschriften als Reaktion auf die letzte 5-min Friday Episode zum Thema «Drei Wege zu Sound Money», greift Alexander Bechtel dieses Thema heute ein weiteres Mal auf. Was ist Sound Money genau? Wo kommt der Begriff her und wie hat sie die Definition über die Jahrhunderte geändert? Grund für die vielen Rückmeldungen auf die 5-min Friday Episode von letzter Woche war die Nutzung des Terms «Sound Money» in einem Essay von Christian Catalini (Chef-Ökonom von Diem) und Jai Massari (externer Rechtsberater/Anwalt von Diem) in der Harvard Business Review. Die beiden Autoren nutzen den Begriff darin als ein Synonym für stabiles Fiatgeld. Das ist zumindest aus Sicht vieler Anhänger der Österreichischen Schule der Nationalökonomie und aus dem Bitcoin-Lager ein grobes Foul. Schliesslich wird in diesen Kreisen «Sound Money» als das genaue Gegenteil des heutigen Fiatgeldes definiert. Alexander stimmt diesem Kritikpunkt generell zu, aber wie so oft ist es doch etwas komplizierter als man denkt. Wenn du wissen möchtest, warum der Begriff «Sound Money» problematisch ist und sich vermutlich keine allgemein anerkannte Definition durchsetzen wird, dann höre gerne in die heutige Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Aug 20, 20216 min

Ep 106So funktionieren anonyme Zahlungen mit CBDC

Das Thema digitale Zentralbankwährungen (CBDC) steht weit oben auf der Agenda vieler Zentralbanken. Eine der wichtigen Design-Dimensionen einer CBDC ist der Grad an Privatsphäre für die Nutzer. Dies wurde nicht zuletzt während der Konsultationsphase zum digitalen Euro deutlich, in der die Einhaltung der Privatsphäre das meistgenannte Charakteristikum eines digitalen Euros. In der heutigen Episode stellen Jonas Gross, Johannes Sedlmeier, Alexander Bechtel, Matthias Babel und Benjamin Schellinger ihr neuestes interdisziplinäres Forschungsprojekt vor. Die fünf Koautoren haben eine CBDC entwickelt, mit der man komplett anonym bezahlen kann, ohne gegen Geldwäscheregulierung zu verstossen. Möglich ist dies durch eine Kombination aus Zero Knowledge Proofs, Self-Sovereign Identities und der nötigen Portion Geldtheorie, um das Ganze auf unser aktuelles Geldsystem anzupassen. Die Entwicklung der fünf Koautoren könnte einen wichtigen Beitrag zur Ausgestaltung eines digitalen Euros beitragen. Wenn du mehr zur Funktionsweise der anonymen CBDC wissen möchtest, dann höre gerne in diese Episode von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll. Viel Spass!

Aug 15, 202155 min

Ep 105#5minF Drei Wege zu Sound Money

In der heutigen 5-min Friday Episode diskutiert Alexander Bechtel einen interessanten Essay von Christian Catalini (Chef-Ökonom von Diem) und Jai Massari (externer Rechtsberater/Anwalt von Diem) in der Havard Business Review. Thema des Essays sind die drei Wege zu Sound Money. Catalini und Massari zielen damit allerdings nicht auf die Debatte ab, ob Bitcoin oder Ether Sound Money sind, sondern sie stellen drei sichere Wege dar, die es uns ermöglichen staatliche Währungen (d.h. EUR, USD, usw.) auf die Blockchain zu bringen. Viele von euch fragen sich jetzt eventuell, warum man staatliche Währungen überhaupt auf eine Blockchain bringen sollte. Es gibt hierfür unterschiedliche Gründe: Durch Blockchain-basiertes Geld lässt sich eventuell die finanzielle Inklusion sowie die Effizienz grenzüberschreitender Zahlungen erhöhen. Ausserdem wird Blockchain-basiertes Geld (v.a. USD Stablecoins) aktuell als on- und off-ramp für den Handel mit Kryptowährungen genutzt. Bei den drei Wegen zu Sound Money auf der Blockchain handelt es sich laut Catalini und Massri um (1) echte Stablecoins, (2) einen Giralgeldtoken und (3) digitale Zentralbankwährungen (CBDC). Wenn es dich interessiert, was genau hinter diesen Begriffen steckt und welche Vor- und Nachteile diese genau haben, dann höre gerne in die heutige 5-min Friday Episode rein. Viel Spass!

Aug 13, 20217 min

Ep 104#5minF Proof of Work vs. Proof of Stake (Teil 2)

In der heutigen 5-min Friday Episode reagiert Alexander Bechtel auf die 5-min Friday Episode von letzter Woche, in der Michael Blaschke die Vorteile von Proof of Stake (PoS) unter die Lupe genommen hat. Michael argumentiert, dass PoS der überlegene Konsensalgorithmus ist im Vergleich zu Proof of Work (PoW). Das kann Alexander natürlich nicht so stehen lassen und nimmt daher in dieser Episode die Gegenposition ein. Seiner Meinung nach ist PoW überlegen. Sowohl PoW als auch PoS haben ihre Vor- und Nachteile. In den Bitcoin- und Litecoin-Netzwerken wird Konsens mittels PoW erreicht. Nach PoW ist PoS der am häufigsten verwendete Konsens-Mechanismus in der Blockchain-Technologie. Einige Coins wie Peercoin verwenden ein gemischtes System, bei dem beide Methoden integriert sind. Derzeit ist Ethereum dabei, auf ein PoS-System umzusteigen. Der Hauptgrund für die Überlegenheit von PoW ist laut Alexander die Tendenz zur Zentralisierung bei PoS. Da es bei den beiden Konsensalgorithmen darum geht in dezentralen, offenen, öffentlichen, grenzenlosen, zensurresistenten Netzwerken Sicherheit zu schaffen, ist jegliche Zentralisierung ein No-Go. Warum es bei PoS mittel- bis langfristig zu einer Zentralisierung kommen könnte, erfahrt ihr in der heutigen 5-min Friday Episode. Viel Spass!

Aug 6, 20217 min

Ep 103News: Neue EZB Strategie, Digitaler Euro, DeFi und Regulierung

In einer neuen News-Episode widmen sich Alexander, Jonas und Michael der neuen EZB-Strategie und dem digitalen Euro. Weitere Themen sind die weltweiten CBDC-Entwicklungen sowie Krypto- und Blockchain-News aus der Unternehmenswelt. EZB: Die EZB überarbeitet ihre geldpolitische Strategie und verabschiedet sich vom Inflationsziel von knapp unter aber nahe 2%. Ausserdem kündigt die EZB ein Projekt zum digitalen Euro an. CBDC: Alexander, Jonas und Michael analysieren auch die News zu Wholesale und Retail CBDCs. Beispiel Retail CBDCs: Im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts wurden in Grossbritatnien Bürger zur Vorteilhaftigkeit und dem zu erwarteten Einfluss einer Retail CBDC auf den Finanzsektor befragt. Zu Wholesale CBDC gibt es auch News: Die Schweizer SEBA Bank, die französische Zentralbank und weitere Partner haben die erfolgreiche Abwicklung der Zahlung eines digitalen Wertpapiers über eine französische Wholesale CBDC bekanntgegeben. Crypto: Die chinesische Regierung hat im Juni das Mining in Gebieten Chinas verboten. Dies hat zu einem erheblichen Rückgang der Hashrate geführt. Elon Musk hat beim Event „B-Word“ über sein eigenes Kryptoportfolio und die Bitcoin-Käufe von Tesla gesprochen. Zudem outete er sich als DeFi-Fan. Corporates und Banken Neben zahlreichen News aus der Corporate-Welt fällt auf, dass die Coinbase Germany GmbH als erstes deutsches Unternehmen aus dem Bereich der Kryptowährungen am 28.6.2021 von der BaFin die ausdrückliche Erlaubnis zur Erbringung des Kryptoverwahrgeschäfts und des Eigenhandels erhielt.

Aug 1, 202159 min

Ep 102#5minF Proof of Work vs. Proof of Stake (Teil 1)

In der heutigen 5-min Friday Episode nimmt Michael Blaschke die Vorteile von Proof of Stake (PoS) unter die Lupe. Nächste Woche folgt dann Alexander Bechtel mit der Gegenposition und analysiert, worin Proof of Work (PoW) überlegen ist. Sowohl PoW als auch PoS haben ihre Vor- und Nachteile. In den Bitcoin- und Litecoin-Netzwerken wird Konsens mittels PoW erreicht. Nach PoW ist PoS der am häufigsten verwendete Konsens-Mechanismus in der Blockchain-Technologie. Einige Coins wie Peercoin verwenden ein gemischtes System, bei dem beide Methoden integriert sind. Derzeit ist Ethereum dabei, auf ein PoS-System umzusteigen. Im Jahr 2011 schlug ein Bitcoin-Forum-Benutzer namens „QuantumMechanic“ eine neue Technik vor, die er eben „Proof of Stake“ nannte. Die erste Kryptowährung, die die PoS-Methode annahm, war Peercoin. Nxt, Blackcoin und ShadowCoin folgten bald darauf. PoS bestimmt den Erzeuger des nächsten Blocks. Dabei wird eine gewichtete Zufallsauswahl eingesetzt. Die Gewichte der einzelnen Teilnehmer werden aus Teilnahmedauer und/oder Vermögen (dem „Stake“) ermittelt. Doch worin zeichnet sich PoS aus? Michael Blaschke gibt eine Antwort mit vier Thesen, warum PoS dem PoW überlegen ist: 1. PoS verbraucht weniger Strom. 2. PoS unterliegt keinen verzerrenden Skaleneffekten. 3. PoS schliesst eine Netzwerkübernahme allein durch Besitz von Rechenleistung aus („51-%-Angriff“). 4. PoS senkt Einstiegshürden in den Validierungsprozess.

Jul 30, 20217 min

Ep 101#5minF Digitale Zentralbankwährungen weltweit: Eine Bestandsaufnahme

Inzwischen gibt es kaum eine Zentralbank, die nicht darüber nachdenkt, eine eigene digitale Zentralbankwährung (CBDC) einzuführen. Zuletzt hat beispielsweise die Europäische Zentralbank (EZB) angekündigt, ein Projekt zum digitalen Euro zu starten. Quasi wöchentlich werden neue CBDC-Projekte weltweit angekündigt – und die Anzahl an fortgeschrittenen Projekten nimmt ebenfalls stetig zu. Doch wie setzt sich der aktuelle Markt rund um Retail CBDCs zusammen? In welchen Phasen befinden sich die CBDC-Projekte weltweit? Welche Jurisdiktionen sind als CBDC-Vorreiter zu nennen? Und wie lässt sich der digitale Euro der EZB international einordnen? Über diese Fragen spricht Jonas in der heutigen Five-Minute-Friday-Episode. Basierend auf Daten des CBDC-Trackers, einer Open-Source-Datenbank zum Vergleich weltweiter CBDC-Projekte, ordnet er aktuelle CBDC-Projekte ein. Hierbei ist klar zu erkennen, dass sich die meisten Zentralbanken noch in der konzeptionellen Phase befinden und sich noch nicht entschieden haben, ob sie eine CBDC einführen werden. Allerdings gibt es inzwischen auch ca. zehn Zentralbanken, deren CBDC-Bemühungen weit fortgeschritten sind. Erste Zentralbanken haben bereits eine CBDC eingeführt oder ein Pilotprogramm gestartet. Um welche Länder es sich hier handelt, erfahrt ihr in der Episode. Viel Spaß beim Hören!

Jul 23, 20216 min

Ep 100Jubiläumsfolge: Unser Rückblick auf 2 Jahre und 100 Episoden Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll

Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll feiert Jubiläum! Nach gut zwei Jahren erscheint die 100. Episode – Zeit, um ein Zwischenfazit zu ziehen. In dieser Spezialfolge blicken Alexander, Jonas und Michel auf die Entwicklungen rund um digitale Währungen seit Beginn des Podcasts im Juni 2019 zurück. Wie haben sich Stablecoins wie Diem/Libra in der Zwischenzeit entwickelt? Wie steht es um digitale Zentralbankwährungen? Welche Prognosen sind aufgegangen? Wo haben die drei auf das falsche Pferd gesetzt? Neben diesem inhaltlichen Rückblick gibt es zudem persönliche Einblicke zum Hintergrund, der Weiterentwicklung, der Mission und der Vision des Podcasts. Das Ziel von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll ist es auch weiterhin als ideologiefreier, neutraler und kompetenter Podcast an der Schnittstelle der klassischen Finanzwelt und der Kryptowelt wahrgenommen zu werden. Last but not least sprechen die drei Co-Hosts in der Spezialfolge über ihren Weg in die Welt der digitalen Währungen und geben auch den ein oder anderen Einblick in ihr Privatleben. Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle and alle Hörer für den Support in den vergangenen zwei Jahren. Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll wird weiterhin Gas geben, um innovative Themen rund um digitale Währungen in der Diskussion weiter nach vorne zu bringen. Viel Spaß beim Hören der Jubiläumsepisode!

Jul 18, 202152 min

Ep 99#5minF EZB startet offizielles Projekt zum digitalen Euro

In der heutigen 5-min Friday Episode widmet sich Alexander den Neuigkeiten rund um den digitalen Euro. Rund neun Monate nach der Veröffentlichung des Reports zum digitalen Euro, hat die Europäischen Zentralbank (EZB) nun den offiziellen Start des Projektes angekündigt. Damit zieht die EZB mit anderen Zentralbanken gleich, die bereits seit längerem an einer digitalen Zentralbankwährung forschen (z.B. die schwedische Riksbank) oder diese bereits live testen (z.B. die chinesische Zentralbank). Noch in Q4 2021 soll eine zweijährige Investigationsphase starten, in der man sich u.a. auf das Design des digitalen Euros einigen möchte und dessen Auswirkungen auf Marktteilnehmer untersuchen möchte. Hierfür wird u.a. eine Market Advocacy Group (MAG) ins Leben gerufen, in der rund 20 Experten aus der Wirtschaft der EZB beratend zur Seite stehen sollen. Die Experten vertreten hierbei nicht ihre Unternehmen oder Interessensverbände, sondern nehmen an der MAG als Privatpersonen teil. Alexander ordnet im 5-min Friday die Ankündigung der EZB wie immer in einen grösseren Kontext ein und verschweigt auch nicht, dass die EZB am Ende ihrer Pressemitteilung ordentlich gegen Kryptowährungen und Bitcoin austeilt. Wenn ihr wissen möchtet, was es damit auf sich hat, dann hört gerne in die aktuelle 5min Friday Episode rein. Viel Spass!

Jul 16, 20217 min

Ep 98#5minF China testet als erste Nation programmierbares Geld

Programmierbares Geld ist ein allgegenwärtiges Thema im Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll Podcast. Zuletzt hat Alexander in der 5-min Friday Episode am 18. Juni darüber gesprochen, dass programmierbares Geld eigentlich gar kein Geld ist, sondern vielmehr ein Gutschein oder eine Wertmarke (siehe: https://paymentandbanking.com/programmierbares-geld-ist-eigentlich-gar-kein-geld/). Bislang hat das Konzept eines programmierbaren Geldes nur auf dem Papier und in den Köpfen der Experten existiert. Anfang Juli hat die chinesische Zentralbank dieses Konzept allerdings Wirklichkeit werden lassen. 100,000 Einwohner der Grossstadt Chengdu dürfen sich über insgesamt 12 Millionen digitale Yuan – auch e-CNY genannt – freuen. Das Geld wird wie bei den vorhergehenden CBDC Tests per Lotterie an die Bürger ausgezahlt. Wie von Alexander im Juni vorhergesagt, handelt es sich allerdings beim programmierbaren digitalen Yuan nicht um «normales» Geld, sondern vielmehr um einen Coupon, der nur für Busse, die U-Bahn und einen Fahrradverleih ausgegeben werden kann. Sollte der Coupon nicht ausreichen, muss der Restbetrag in digitalen Yuan mithilfe der offiziellen e-CNY App beglichen werden. Einen Haken hat die ganze Sache allerdings. Wenn ihr wissen wollt, welcher das ist, dann hört gerne in die aktuelle 5-min Friday Episode.

Jul 9, 20216 min

Ep 97Zahlungen in der Blockchain-Ökonomie

Die Blockchain-Technologie gewinnt in der deutschen Industrie zunehmend an Relevanz. Getrieben von einer zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen werden inzwischen auch erste Assets auf Blockchain-Basis tokenisiert. Das World Economic Forum erwartet, dass bis 2027 rund 10% des globalen Bruttoinlandprodukts in die Tokenisierung fließen soll. Allerdings stellt die effiziente Zahlungsabwicklung dieser blockchain-basierten Use Cases derzeit noch eine besondere Herausforderung dar. Konventionelle Zahlungssysteme, wie das SEPA-System, sind nicht auf die Bedürfnisse diese innovativen Use Cases zugeschnitten, sodass sich beispielsweise Micropayments und digitale Zug-um-Zug-Geschäfte nicht effizient abbilden lassen. In der heutigen Episode thematisieren wir die Limitationen konventioneller Zahlungssysteme hinsichtlich innovativer, blockchain-basierter Geschäftsmodelle, wie Pay-per-Use oder die Tokenisierung von Assets. Zudem besprechen wir, inwiefern eine kontenbasierte Triggerlösung, die konventionelle Zahlungssystem und Blockchain verbindet, eine geeignete alternative Zahlungslösung darstellt. Außerdem sprechen wir über die Vorzüge (und Nachteile) token-basierter Zahlungsmittel, wie Kryptowährungen und Euro-Token. Sind Kryptowährungen für diese Use Cases geeignet oder bedarf es Euro-Token, beispielsweise in der Form von Euro-Stablecoins, tokensiertem Giralgeld, oder einer digitalen Zentralbankwährung, um das Potential blockchain-basierter Use-Cases auszuschöpfen? Diese Fragen und mehr adressieren wir in der heutigen Episode. Viel Spaß beim Hören!

Jul 4, 202154 min

Ep 96#5minF Revolutionieren Retail CBDCs den internationalen Zahlungsverkehr?

Im zweiten Teil der Reihe zu internationalen Dimensionen von CBDCs geht es heute speziell um Retail CBDCs. Der Fokus der Episode liegt darauf, wie ein solches digitales, für jedermann zugängliches Zentralbankgeld den Markt für grenzüberschreitende Zahlungen beeinflussen könnte. Gemäß ihrer Ziele und Präferenzen kann die Zentralbank im Falle einer CBDC-Einführung entscheiden, für wen das System offen stehen sollte. Technologisch kann sowohl ein vollständig offenes als auch ein teilweise geschlossenes System umgesetzt werden. Hierbei geht es vor allem um die Frage, ob auch ausländische Bürger Zugang zum CBDC-Zahlungssystem bekommen sollten. Wäre dies der Fall, könnte sich dies erheblich positiv auf die Effizienz grenzüberschreitender Zahlungen auswirken, da eine CBDC aller Voraussicht nach ein günstiges und schnell zu transferierendes Zahlungsmittel darstellen würde. Allerdings dürfen hierbei potentielle Risiken nicht vernachlässigt werden. Konkret könnte sich eine CBDC auf Kapitelflüsse und Wechselkurse auswirken, was im Extremfall destabilisierende, makroökonomische Risiken mit sich bringen kann. Vor allem für kleinere Volkswirtschaften könnten sich hieraus erhebliche Abhängigkeiten und systemische Risiken ergeben. Wie schätzen Zentralbanken selbst die Situation rund um CBDC und grenzüberschreitende Zahlungen ein? Inwiefern können diese Risiken auch in Chancen umgemünzt werden Diese Fragen und mehr adressieren wir in der heutigen Five-Minute-Friday Episode. Viel Spaß beim Hören!

Jul 2, 20217 min