
ÄrzteTag
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Ep 748Wie politisch muss eine wissenschaftliche Fachgesellschaft wie die DEGAM heute sein, Frau Hummers?
Die am Mittwochabend (1. Oktober) gewählte neue DEGAM-Präsidentin Professorin Eva Hummers will als erstes das Thema, wie Hausärztinnen und Hausärzte sich ein Primärarztsytem vorstellen, angehen. Das sei den Hausärzten „vor die Füße gerollt“ worden, so die Direktorin am Institut für Allgemeinmedizin in Göttingen im Podcast „ÄrzteTag vor Ort“ vom 59. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin in Hannover. Wie ihr Vorgänger Professor Martin Scherer hebt Hummers die Rolle der eigentlich wissenschaftlichen Fachgesellschaft in der politischen Diskussion hervor. Die DEGAM werde in der Politik als Stimme der Allgemeinmedizin wahrgenommen und auch gefragt – und das solle auch so bleiben. Im Gespräch geht Hummers auch auf weitere Schwerpunkte der zukünftigen DEGAM-Arbeit ein, zum Beispiel Evidenz herstellen zur Arbeit in Hausarztpraxen mit KI, zur Entwicklung der Teamarbeit in Praxen, zum Einsatz neuer Gesundheitsberufe. Auch die Leitlinienarbeit und die Auseinandersetzungen darüber mit anderen Fachgesellschaften stehen für Hummers im Fokus. Im Podcast erläutert sie, was Hausärzte in den Praxen aus Diskussionen über Leitlinien mitnehmen können und wie wichtig es ist, eigene Evidenz aus der hausärztlichen Ebene heraus zu schaffen.

Ep 747Depression: Wie können Hausärzte ihren Patienten bei der Problemlösung helfen, Dr. Hölzel?
Um die Zahl der Menschen mit depressiven Störungen in Deutschland fachgerecht zu betreuen, sind auch Hausärztinnen und Hausärzte gefragt. Nicht nur, weil die Diagnosen in den vergangenen Jahren gestiegen sind und Hausärzte als Versorgungskräfte gebraucht werden, sondern auch, weil sie besondere Qualitäten mitbringen, die vorteilhaft für eine Betreuung seien, erklärt Dr. Lars Hölzel, Psychotherapeut und Leitender Psychologe für die Konzeption der psychotherapeutischen Behandlungsangebote an der Oberberg Parkklinik Wiesbaden Schlangenbad im „ÄrzteTag“-Podcast. Oft besteht zwischen Arzt und Patient bereits ein Vertrauensverhältnis, wodurch es manchen Betroffenen leichter fällt, sich mit ihren Problemen anzuvertrauen. Zudem kennen sie die Krankheitsgeschichte der Patientin bzw. des Patienten in der Regel sehr gut und sind über Komorbiditäten und die Medikamenteneinnahme informiert. Doch wie lässt sich innerhalb der kurzen Sprechstundenzeit eine zielführende Therapie durchführen? Im Gespräch mit der Ärzte Zeitung bespricht Hölzel detailliert, wie sich mittels einer Abwandlung des Problemlösetrainings (PLT) eine Gesprächstherapie in der Hausarztpraxis durchführen lässt. Um zu zeigen, wie umsetzbar das PLT tatsächlich ist, spielen wir eine Session nach und erklären das Vorgehen Schritt für Schritt.

Ep 746Wo kann der DEGAM-Kongress hausärztlichen Praxen Hilfestellung geben, Herr Afshar und Herr Schneider?
Der DEGAM-Kongress öffnet am 1. Oktober seine Pforten. Im „ÄrzteTag“-Podcast ordnen die Kongresspräsidenten Kambiz Afshar und Nils Schneider ein, wie wie ein Kongress Praxisteams konkrete Hilfen vermitteln kann.

Ep 745Ist Ihre ePA schon befüllt, Frau Dimde?
Jetzt müssen alle mitmachen: Ab dem 1. Oktober sind Arztpraxen verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu befüllen. Die ersten Monate seit dem Beginn der Testphase seien im Großen und Ganzen wie erwartet verlaufen und es konnten viele Baustellen behoben werde, so Lena Dimde von der gematik. Auch dank der Unterstützung vieler PVS-Hersteller, so die Projektleiterin der ePA. Im Ärztetag-Podcast erläutert Dimde, mit welchen weiteren Feature Ärztinnen und Ärzte im kommenden Jahr rechnen können: Darunter sind viele Weiterentwicklungen im Bereich Medikation, auch in Puncto BTM und elektronischer Medikationsplan. Und auch eine Volltextsuche soll 2026 implementiert werden. Hingegen werden sich Patienten und Ärzte wegen der ePA-Erweiterungen, die MIOs, wie e-Mutterpass, e-Impfpass und e-Kinderuntersuchungsheft erstmal noch weiter gedulden müssen. Auch die Anbindung der Krankenhäuser sei noch im Prozess: „Im Laufe des nächsten Jahres, spätestens hoffentlich, wird die ePA wirklich auch in Praxen, Apotheken und Krankenhäusern verfügbar sein.“ Außerdem erklärt Lena Dimde, welchen konkreten Nutzen sich aus der ePA für das Arzt-Patienten-Gespräch ergeben kann –, auch dann, wenn die Patientin oder der Patient gar nicht an der ePA interessiert ist. Immerhin seien zuletzt innerhalb einer Woche über 1,5 Millionen Dokumente in die ePA hoch- und 750.000 Dokumente heruntergeladen. Doch „Ein Engagement des Patienten ist ja eigentlich gar nicht vorausgesetzt“, so Dimde. Sie könnten auch von der ePA profitieren, ohne dass sie aktiv werden. Denn behandelnde Ärztinnen und Ärzte könne dort wichtige Informationen über Vorerkankungen, Befunde und Medikamente ohne aufwändiges Recherchieren abrufen, wenn diese in Vergessenheit geraten sind. Dimde schaut optimistisch in die Zukunft, denn bis zum September haben bereits deutlich über die Hälfte der Praxen und Krankenhäuser sich mindestens schon einmal bei der ePA angemeldet. Wer noch nicht darunter ist, kann auf viele hilfreiche Informationsangebote und Anleitungen von u.a. gematik, KBV und den PVS-Herstellern zurückgreifen.

Ep 744Wie rettet Ihre App Leben, Dr. Müller?
Der Herz-Kreislauf-Stillstand ist einer der zeitkritischsten Notfälle überhaupt: Wer nicht reanimiert wird, stirbt. Wenn der Rettungswagen eintrifft, ist es häufig schon zu spät. Denn entscheidend sind Wiederbelebungsmaßnahmen noch vor Eintreffen des Krankenwagens. Viele Patienten sterben, obwohl Menschen, die helfen könnten, eigentlich ganz in der Nähe sind. Genau dieses Problem hat der Verein „Region der Lebensretter e.V." angepackt und eine App entwickelt, die Rettungsleitstellen und Ersthelfer intelligent miteinander verbindet. So können bei einem eingehenden Notruf direkt die registrierten Ersthelfer in der Nähe aktiviert werden, um sofort mit der Wiederbelebung zu beginnen. Für dieses innovative Rettungskonzept ist der Verein „Region der Lebensretter“ mit dem 3. Preis des Springer Charity Awards 2024 geehrt worden. „Es zählt wirklich jede Sekunde“, sagt Müller, Chefarzt an der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin am St. Josefs Krankenhaus in Freiburg. „Wenn kein Sauerstoff ins Gehirn kommt, treten nach drei bis fünf Minuten die ersten irreversiblen Schäden ein.“ Als Ersthelfer registrieren können sich alle, die eine Mindestqualifikation erfüllen, also etwa in medizinischen Berufen arbeiten, Medizin studieren oder bei Feuerwehr, THW und Polizei regelmäßig ihre Erste-Hilfe-Ausbildung auffrischen. Gestartet in Freiburg hat sich die „Region der Lebensretter“ mittlerweile auf sieben Bundesländer ausgeweitet. In 80 kreisfreien Städten und Landkreisen ist das System an die dortigen Leitstellen angeschlossen. „Und wir wachsen sehr schnell“, freut sich Müller. Erklärtes Ziel ist eine flächendeckende Versorgung in Deutschland, doch auf dem Weg dorthin gibt es noch viele Hürden, vor allem finanziell: Auch darüber spricht Dr. Müller im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 743Wie können Ärztinnen und Ärzte unter Druck die richtigen Entscheidungen treffen, Dr. Burda?
Ärztinnen und Ärzte geraten immer wieder in Situationen, in denen sie schnell folgenschwere Entscheidungen treffen müssen: Medizinstrafrechtler und Zweitliga-Schiedsrichter Dr. Max Burda erläutert im „ÄrzteTag“-Podcast, wie sie unter Druck richtig reagieren – besonders, wenn es um strafrechtliche Ermittlungen geht.

Ep 742Welche Kriterien für die Vorhaltepauschale sind am schwersten zu erfüllen, Dr. Afzali?
Die neue Vorhaltepauschale ist beschlossen – und aus der Gebührenordnungsposition GOP 03040 werden ab dem 1. Januar 2026 drei Positionen: - GOP 03040 (um 10 Punkte niedriger bewertet) - GOP 03041 (dieselbe Höhe wie heute die GOP 03040) - GOP 03042 (20 Punkte höher als bisher) Entscheidend dafür, was eine Hausarztpraxis abrechnen darf, ist, wie viele der neu definierten Kriterien die Praxis erfüllt und unter anderem in bestimmter Häufigkeit Impfleistungen, geriatrische und palliativmedizinische Leistungen, Haus- und Heimbesuche erbringt beziehungsweise erweiterte Öffnungszeiten anbietet und in Qualitätszirkeln mitarbeitet. Der bundesweite fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland warnte daraufhin in einer Mitteilung davor, dass Hausärztinnen und Hausärzte zukünftig noch mehr Leistungen anbieten müssten, um die Kriterien zu erfüllen – „egal, ob medizinisch nötig oder nicht“. Eine etwas andere Position vertritt im „ÄrzteTag“-Podcast der in einer kleinen Gemeinschaftspraxis in Bedburg bei Köln niedergelassene Allgemeinmediziner Dr. Bahman Afzali. Er erläutert im Einzelnen, in welcher Weise die neuen Anforderungen für Hausärzte wirken könnten, welche Kriterien besonders schwer erreichbar sein könnten, und was in einer hausärztlichen Praxis in den meisten Fällen ohnehin geleistet wird. Einige Kriterien vermisst Afzali sogar, zum Beispiel gehörten DMP zu einem typischen Hausarzt-Angebotsspektrum, aber auch Check-ups – beides sei aber nicht berücksichtigt in den Kriterien. Nicht zuletzt macht sich Afzali im Gespräch Gedanken, wie eine Praxis die einzelnen Kriterien und ihr Erfüllungsgrad ohne hohen Aufwand kontrollieren könnte – und darüber, warum er den bürokratischen Aufwand, der damit verbunden ist, für überflüssig hält.

Ep 741Was bringt es Arztpraxen, wenn sie sich einem Netz anschließen, Frau Liebe?
Patientensteuerung, Primärarztsystem, besser koordinierte Versorgung: Die laufende Legislaturperiode könnte zur Stunde der Arzt-, Praxis- und Gesundheitsnetze werden, weil manches, was die Gesundheitspolitik aktuell anstrebt, in den Netzen längst praktiziert wird. Was die organisierte Vernetzung von Arztpraxen für eine Region bringt – aber auch, was einzelne Praxen davon haben –, das ist Thema im „ÄrzteTag“-Podcast mit Constanze Liebe, der gerade gewählten Vorstandsvorsitzenden im AdA Bundesverband der Arzt-, Praxis- und Gesundheitsnetze und Geschäftsführerin im Ärztenetz Lippe. Eine Art „Graswurzel-Bewegung“ Liebe spricht von den Netzen als einer Art Graswurzel-Bewegung, die von der Basis ausgeht. „Zusammen geht es besser als allein“, erläutert die Netzmanagerin. Die Zusammenschlüsse hätten es geschafft, Informationen effizient auszutauschen, sie würden häufig gegründet, weil Versorgungsengpässe erkannt würden und dann „kreativ und innovativ“ regionale Lösungen dafür entwickeln. In Lippe beispielsweise habe sich das Netz besonders in der Palliativversorgung, in der Pflegeheimversorgung und im Care- und Casemanagement stark gemacht. Ärztinnen und Ärzte würden durch das Netzmanagement entlastet, es gebe einen Weiterbildungsverbund, und auch multiprofessionelle Strukturen würden in den Netzen zunehmend aufgebaut. Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Praxisnetze Im Gespräch führt Liebe weiter aus, was die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Praxisnetze sind und welche Strukturen die Zusammenschlüsse brauchen, um sich zertifizieren zu können, und welche Förderung sie dann je nach KV bekommen können. Hier gebe es regional große Unterschiede, bedauert sie. In Westfalen-Lippe beispielsweise sei die Förderung sehr gut, in anderen KVen weniger. Nicht zuletzt erläutert Liebe auch die politischen Perspektiven der Netzbewegung nach der im Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz der Ampel-Koalition letztlich gescheiterten Regionalisierung der Versorgung.

Ep 740Müssen Praxen Angst vor Sanktionen wegen der ePA haben, Herr Naumann?
Ab Oktober wird die elektronische Patientenakte zur Pflicht, ab 2026 drohen Sanktionen. Zusätzlich stehen Änderungen beim Verschlüsselungsverfahren ins Haus. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet bvitg-Vorstand Jens Naumann, ob die Praxisverwaltungssystem-Hersteller vorbereitet sind und was Praxen zu tun haben.

Ep 739Warum wird in Deutschland besonders viel operiert, Prof. Tauber und Herr von Hummel?
Wann ist eine Operation indiziert, und wieso ist die Zahl chirurgischer Eingriffe hierzulande besonders hoch? Im „ÄrzteTag“-Podcast diskutieren Orthopäde Mark Tauber und Klinikmanager Martin von Hummel über Spezialisierung in der Medizin, über Vergütung von Qualität und die Klinikreform.

Ep 738Wie sollten sich Praxen auf die nächste Hitzewelle vorbereiten, Herr Fuchsig?
Nach einem heißen Juni hat sich das Wetter zuletzt ein wenig abgekühlt. Doch die nächste Hitzewelle kommt. Was Praxen in einer Hitzekatastrophe für ihre Patienten tun können, erläutert Umweltmediziner Heinz Fuchsig im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 737Sepsis – was sind die neuen Empfehlungen zu Diagnose und Nachsorge, Professor Brunkhorst?
Ambulant wird eine Blutvergiftung häufig nicht erkannt, mahnt Frank M. Brunkhorst, Koordination der aktualisierten Sepsis-Leitlinie. Er erklärt, welche Symptome wegweisend sind – und gibt einen Einblick in die Zeit nach einer überstandenen Sepsis.

Ep 736Der hypogonadale Patient in der Hausarztpraxis
Testosteron ist das bekannteste und wichtigste männliche Sexualhormon. Doch es bewirkt nicht nur die Ausbildung der männlichen Sexualorgane und steigert den Muskelaufbau – es beeinflusst auch viele wichtige Stoffwechselprozesse im Körper. Ist der Testosteronspiegel zu niedrig, kann sich dies negativ auf die Gesundheit des Mannes auswirken: Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Depressionen – all das können Folgen eines Testosteronmangels sein. Viele Symptome, z.B. Antriebslosigkeit, sind unspezifisch und werden oft nicht mit der Erkrankung assoziiert.

Ep 735Wie rechnen Sie bei Risikopatienten den HBV- und den HCV-Test ab, Dr. Khaykin?
Screening einmal im Leben oder regelmäßige Testung? Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert Pavel Khaykin, niedergelassener Internist in Frankfurt, wie er in seiner Praxis mit vielen Risikopatienten mit dem Thema Hepatitis B und C umgeht.

Ep 734Ein Regress über eine dreiviertel Million Euro – wie kann das heute noch passieren, Frau Vogtmeier?
Sind hohe Regresse für Arztpraxen wirklich Geschichte? Nicht immer, zeigt ein aktuelles Urteil. Rechtsanwältin Katharina Vogtmeier erläutert im „ÄrzteTag“-Podcast, wie es dazu gekommen ist und wie Ärzte eine solche Situation vermeiden.

Ep 733Wo hakt es am meisten zwischen Pflege und Arztpraxen, Frau Schülke?
Ambulante Pflegedienste und Praxen haben eines gemeinsam: Beide fühlen sich immer wieder von Krankenkassen gegängelt: Wie das den Alltag belastet, das ist Thema im „ÄrzteTag“-Podcast mit Pflege-Verbandsvertreterin Petra Schülke.

Ep 732Warum sollten Ärzte mehr über Suchterkrankungen wissen, Dr. Scholz-Hehn?
Suchtmedizin spielt in der ärztlichen Ausbildung eine zu kleine Rolle – die „Junge Suchtmedizin“ will das ändern. Wie genau, erläutern Dr. Deborah Scholz-Hehn und ihre Mitstreiter im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 731Das Gesundheitssystem ist kein KaDeWe-Buffet, oder, BVKJ-Präsident Hubmann?
Nein, die GKV ist kein All-you-can-eat-Buffet. BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann fordert ein Umdenken: Patientensteuerung, klare Verantwortung – und endlich eine politische Strategie. In der 9. Folge der Podcast-Reihe „Kindergarten Gesundheitspolitik“ spricht er über Haushaltsmythen, Reformschritte und das Ende der kostenlosen weißen Hemden.

Ep 730Worauf sollten Praxen achten, damit sie nicht aus der TI rausfliegen, Herr Langguth?
Wie der TI-Messenger doch noch zu einer Erfolgsgeschichte werden könnte; und worauf es beim Hardwaretausch ankommt: Darüber spricht TI-Berater Mark Langguth im zweiten Teil des „ÄrzteTag“-Podcasts zu neuen Anwendungen in der TI.

Ep 729Was sind die „Red Flags“ für Herzerkrankungen bei Frauen, Professor Becker?
Diagnostik und Therapie von Herzerkrankungen bei Männern und Frauen sind nicht deckungsgleich. Kardiologe Michael Becker erläutert im „ÄrzteTag“-Podcast, wann in der Praxis die Warnleuchten angehen sollten.

Ep 728Mit einer Telefonnummer zur Patientensteuerung: Funktioniert das in Österreich, Frau Reich?
Zwei Systeme, ein Problem, eine Lösung? Katharina Reich vom Gesundheitsministerium in Österreich erläutert im Podcast „ÄrzteTag vor Ort“ vom HSK 2025, was die österreichische „1450“ von der deutschen „116 117“ unterscheidet.

Ep 727Was kommt über die ePA in den kommenden Monaten noch auf Praxen zu, Herr Langguth?
Manche Praxen warten noch, andere stellen täglich Daten in die E-Patientenakte. Was auf die Praxen über die ePA in den kommenden Monaten zukommt und wo es hakt, das analysiert TI-Berater Mark Langguth im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 726Wie aufwändig ist es, Patienten an die richtige Stelle zu steuern, Herr Flohr und Herr Klein?
Effiziente Versorgung durch Patientensteuerung: Was die Politik plant, das wird mancherorts längst gemacht. Im „ÄrzteTag“-Podcast geben Sebastian Klein und Dr. Jürgen Flohr vom Gesundheitsnetz Leipzig Auskunft, wie es gehen kann.

Ep 725GKV in der Krise – warum ist das Klassenzimmer die Lösung, DAK-Chef Storm und BVKJ-Präsident Hubmann?
Die GKV ein Notfallpatient, die Politik sucht die passende Therapie. In Folge 8 unserer Podcast-Reihe „Kindergarten Gesundheitspolitik“ reden DAK-Chef Andreas Storm und BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann Klartext. Über Kassenkrisen, Primärarztsysteme, Gesundheitsunterricht – und warum man mit einer Otitis nicht vier Ärzte braucht.

Ep 724Was bringt die Entbudgetierung für Ihre Praxis, Dr. Schorn?
Die Entbudgetierung ist der erste Schritt der Umsetzung der Regelungen aus dem GVSG für Hausärzte. Hausarztinternist Kai Schorn aus Berlin nimmt im „ÄrzteTag“-Podcast Stellung, inwieweit die Maßnahmen seiner Praxis helfen.

Ep 723Primärversorgung als Systemwende? Über Konflikte, Verantwortung und Untätigkeit
Was Radiologie-QR-Codes, Parkverstöße und Haushaltsregeln mit Patientensteuerung zu tun haben – BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann sortiert vor, in Folge 7 unserer Podcast-Reihe „Kindergarten Gesundheitspolitik“. Und er erklärt, wie er die Fronten zwischen Kollektiv und Selektiv überwinden will.

Ep 722Wie geht es jetzt weiter mit der GOÄneu, Dr. Reinhardt?
Mit dem Beschluss des Ärztetages zur GOÄneu steht das Signal für die Politik nun auf Grün, eine neue Gebührenordnung anzugehen. BÄK-Präsident Klaus Reinhardt erläutert im Podcast „Ärztetag vor Ort“ die nächsten Schritte.

Ep 721Umfrage beim Ärztetag: Würde ein Primärarztsystem Entlastung bringen?
Die neue Bundesregierung plant, ein verbindliches Primärarztsystem einzuführen. Soll die Steuerung ausschließlich in hausärztlicher Hand liegen? Beim 129. Deutschen Ärztetag haben wir vier Medizinerinnen und Mediziner in einer „ÄrzteTag vor Ort“-Podcastumfrage dazu befragt.

Ep 720Umfrage beim Ärztetag: Welche KI-gestützten Systeme nutzen Sie?
Wie steht es um KI-gestützte Systeme im ärztlichen Alltag? Im „ÄrzteTag vor Ort“-Podcast beim 129. Deutschen Ärztetag berichten drei Medizinerinnen und Mediziner von ihren Erfahrungen in der beruflichen Praxis.

Ep 719Wie viele Mausklicks brauchen Sie für die Metadaten bei der ePA-Befüllung, Dr. Lassen?
Die ePA läuft. Aber während es bei manchen noch holprig ist, können andere die Akten ihrer Patienten schon im Eiltempo befüllen. Im „ÄrzteTag“-Podcast berichtet Hausarzt Jens Lassen, wie er in seiner Praxis mit der ePA klarkommt.

Ep 718Was wäre Ihre Lieblings-GOP in der GOÄneu, Herr Dr. Beier?
Die Debatte um den konsentierten Vorschlag für eine Novelle der GOÄ schlägt vor dem Ärztetag in Leipzig hohe Wellen. Der Hausärzte-Co-Bundesvorsitzende Markus Beier spricht sich im Podcast ganz klar für die GOÄneu aus. Mit klaren Gründen.

Ep 717Wie gefährlich ist eine zu ausgeprägte Arbeitsteilung in der BAG, Frau Vogtmeier?
In einer BAG müssen sich alle Ärzte ausreichend an der Versorgung beteiligen. Sonst könnte die Zulassung in Gefahr geraten. Die Konsequenzen eines Urteils des LSG München für die Praxis erläutert im „ÄrzteTag“-Podcast Fachanwältin Katharina Vogtmeier.

Ep 716Habemus GKV-Finanzloch – und nun, Michael Hubmann?
Was Papstwahl, Kanzlerkür und Kabinettsbesetzung mit Klinikreform und Kassenlage zu tun haben – BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann ordnet ein, in Folge 6 unserer Podcast-Reihe „Kindergarten Gesundheitspolitik“.

Ep 715Tausende CME-Punkte, Glitzer und Haxe – was bringt der 2. BAM, Sandra Blumenthal und Ruben Bernau?
Mitte Juni steigt in Berlin der 2. BAM – Fortbildung für das ganze hausärztliche Praxisteam, inklusive MFA und PCM. Was an diesen zwei Tagen so besonders ist, erzählen Sandra Blumenthal und Ruben Bernau im Podcast.

Ep 714Wie steht es um den Datenschutz bei der ePA, Frau Specht-Riemenschneider?
Wer darf wann Einblick in die elektronische Patientenakte haben, wer darf sie löschen? Bundesdatenschutzbeauftragte Professorin Louisa Specht-Riemenschneider muss bei der ePA an vielen Stellen genau hinsehen. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert sie, wo die größten Probleme liegen.

Ep 713Roll-out der elektronischen Patientenakte: Was müssen Praxen jetzt tun, Dr. Steiner?
Der bundesweite Roll-out der elektronischen Patientenakte ist jetzt gestartet. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert KBV-Vorstandsmitglied Dr. Sibylle Steiner, worauf es für Praxen jetzt ankommt und was bei der ePA-Erstbefüllung zu beachten ist.

Ep 712Koalitionsvertrag im Pädiatrie-Check: „Man zeigte sich stets bemüht“
„Man braucht viel Starkbier!“ Warum BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann beim Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD skeptisch ist – und was ihm wirklich Sorgen macht, besprechen wir in Folge 5 unserer Podcast-Reihe „Kindergarten Gesundheitspolitik“.

Ep 711Digitale Anwendungen für Praxen mit Spaßfaktor – gibt es das, Frau Wendling?
Die Gesundheits-IT-Messe DMEA wartete mit vielen Neuerungen auf. Über diejenigen, die für Praxen den größten Nutzen stiften, sprechen wir im „ÄrzteTag“-Podcast mit Melanie Wendling vom Herstellerverband bvitg.

Ep 710Wie hilft der Verein „Irrsinnig Menschlich“ jungen Menschen in seelischen Krisen, Dr. Richter-Werling?
Seit 25 Jahren kämpft "Irrsinnig Menschlich e.V." gegen die Stigmatisierung von jungen Menschen mit psychischen Problemen. Was das Besondere an ihrem Konzept ist, berichten Gründerin Dr. Manuela Richter-Werling sowie die Experten Dr. Michael Kroll und Anna Feuerbach im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 709Wann können Ärzte das E-Rezept für Hilfsmittel nutzen, Herr Rupp?
Im November ist ein Pilotprojekt mit sieben Krankenkassen gestartet, um die E-Verordnung für Hilfsmittel zu testen. Klaus Rupp von der TK berichtet im „ÄrzteTag“-Podcast über den Stand des Projekts und welche Ärzte jetzt bereits einsteigen können.

Ep 708Was macht den Reiz der Allgemeinmedizin für junge Forscher aus?
Wie reizvoll ist es schon im Studium interdisziplinär zu forschen, und warum macht das die Allgemeinmedizin interessant? Im „ÄrzteTag“-Podcast umrunden wir das Thema mit dem PJ-ler und Hausarzt-Stipendiat Paul Wiesheu.

Ep 707Kommt bald die Abnehmspritze für Kinder, Professor Wabitsch?
Semaglutid hat einen regelrechten Hype bei Erwachsenen ausgelöst. Für Kinder steht Liraglutid bereits in den Startlöchern. Für welche Kinder die Abnehmspritze eine Option ist, erklärt Professor Martin Wabitsch im „ÄrzteTag“-Podcast.

Ep 706Pickt Teleclinic sich die Rosinen aus der hausärztlichen Versorgung heraus?
Teleclinic ist in Hausarztkreisen als Plattform für Videosprechstunden hoch umstritten. Im „ÄrzteTag“-Podcast mit Julian Simon von Teleclinic und dem Hausarzt Stefan Spieren diskutieren wir über das Geschäftsmodell.

Ep 705G-BA-Beschluss zu Lipidsenkern: Was ändert sich für die Praxis, Professorin Baum?
Mehr Menschen in Deutschland können nun Lipidsenker erhalten, hat der G-BA beschlossen. Doch wer sollte sie letztlich wirklich bekommen? Professorin Erika Baum von der DEGAM ordnet die Änderung der Arzneimittelrichtlinie im „ÄrzteTag“-Podcast ein.

Ep 704Wer soll die Patienten steuern: Hausärzte oder auch Fachärzte, Dr. Heinrich?
Macht die neue Regierung mit dem Motto „ambulant vor stationär“ ernst? Welche Strukturreformen sind erforderlich? Vor dem Fachärztetag in Berlin nennt der SpiFa-Vorsitzende Dirk Heinrich im „ÄrzteTag“-Podcast die Stellen, wo die Fachärzte der Schuh drückt.

Ep 703Wird Deutschlands Sicherheit in den Arztpraxen verteidigt, Martin Degenhardt?
In Zeiten von Krisen, schlechter Kassenlage und trotz Milliarden-Sondervermögens rückt die ambulante Medizin ins Abseits – zu Unrecht, sagt KV-Lobbyist Martin Degenhardt. Im Podcast erklärt er, warum Praxen unverzichtbar für die Sicherheit der Republik sind – und wie er auf Ärzte-Bashing aus der Kassenszene reagiert.

Ep 702Steuerung, Schulessen, Starkbier – was unser Gesundheitssystem wirklich braucht
Patientensteuerung, Adipositas und der Nockherberg – was haben diese Themen gemeinsam? In Folge 4 unserer Podcast-Reihe „Kindergarten Gesundheitspolitik“ gehen wir mit BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann auf Spurensuche.

Ep 701Kommt der Abholdienst der Labore in Zukunft seltener in die Arztpraxen?
Seit Mai 2024 laufen Laborärzte Sturm gegen die jetzt in Kraft getretene Reform. Nun haben die Labore eine Simulation vorgelegt. Zwei Fachleute ordnen die Laborreform ein.

Ep 700Warum brauchen wir Quoten in der Weiterbildung, Antje Bergmann?
Antje Bergmann brennt für ihr Fach. Die Dresdner Professorin für Allgemeinmedizin und niedergelassene Hausärztin spricht im „ÄrzteTag“-Podcast über Nachwuchsgewinnung, Quoten für die Weiterbildung, politische Baustellen – und darüber, warum die Sachsen besonders sind.

Ep 699Wie werden regionale Schmerzzentren für mehr Patiententermine sorgen, Herr Ibrahim?
Die Klinikreform wird Auswirkungen auf die Schmerzmedizin in der Fläche haben. Die DGS will den wegbrechenden Strukturen mit regionalen Versorgungszentren begegnen. Im „Ärztetag-Podcast“ berichtet DGS-Präsident Richard Ibrahim, wie genau das aussehen soll.