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#943 - Verpasse bloss nicht die zehn besten Börsentage

#943 - Verpasse bloss nicht die zehn besten Börsentage

WISSEN SCHAFFT GELD · Matthias Krapp

September 15, 202516m 3s

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Show Notes

Warum an der Börse vor allem die schlechten Tage zählen - Bloß nicht die zehn besten Tage verpassen!!

Wer die zehn besten Börsentage verpasst, büßt die Hälfte seiner Rendite ein – Doch für viele Anleger ist es wichtiger, die schlechtesten Tage zu vermeiden.

Warum das in der Praxis kaum gelingt? Dazu heute mehr.

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Viel Spaß beim Hören,

Dein Matthias Krapp

(Transkript dieser Folge weiter unten)

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***Bei diesem Beitrag handelt es sich nicht um eine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung***

TRANSKRIPT dieser Folge (autom. generiert):

Hallo, herzlich willkommen. Hier ist wieder der Matthias und wieder geht es weiter mit einer neuen Folge. Heute geht es um das Thema "Warum das Verwärtsverpassen der besten Tage so immer nennend wichtig ist", diese halt eben nicht zu verpassen, was viele ja durch Timing immer noch meinen, ausschließen zu können und nur in den guten Tagen investiert zu sein. Dieses Thema hatte ich hier sicherlich schon einige Male betrachtet. Mir ist es aber umso wichtiger, weil ich heute einen Artikel gelesen habe mit einer neuen Studie aus einer anderen Quelle. Wenn dieses aus verschiedenen Seiten bestätigt wird, dann wird es irgendwo ja auch wohl eine Wahrheit dafür geben. Denn es ist nämlich so, dass an der Börse nicht und die guten Tage zählen und miterlebt werden, sondern das zwangsläufig auch dazu gehört, dass man an den schlechten Tagen dabei ist. Ja, und wer die zehn besten Börsentage verpasst und das über einen längeren Zeitraum, der büsst nach einer Studie die Hälfte seiner Renditen ein. Und das ist dann ein, aus meiner Sicht, absolutes Argument für eine Bayern -Holz -Strategie. Doch es gibt, wie gesagt, auch Anleger oder auch Anbieter, die versuchen, die schlechtesten Tage zu vermeiden oder welche, die dir auch als Anleger suggerieren oder erzählen, dass sie es hinbekommen, die schlechten Tage zu vermeiden und dadurch bessere Renditen zu erzielen oder halt eben vielleicht nicht so gute Renditen zu erzielen oder etwas geringere, Dafür aber dann dennoch, du schlafen kannst, ruhig schlafen kannst und du nicht so hohe Schmerzen in der Laufzeit hast. Und das Argument, was ich auch immer bringe, lautet halt eben, wer nicht dauerhaft investiert bleibt, verpasst die besten Tage am Aktienmarkt und riskiert damit einen Großteil seiner Rendite. Ja und was jetzt wieder festgestellt wurde, wer in den letzten 30 Jahren, beispielsweise durchgängig in den uns allen US -amerikanischen Large Cap Index S &P 500 investiert war, der die letzten drei Jahre eigentlich mehr so ein S &P 493 war, weil sieben Werte haben das Ganze nach oben gezogen und die 193 laufen hinterher. Der erzielte also in diesem S &P 500 eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 10 Prozent Prozent über 30 Jahre. So wer die zehn besten Tage in dieser Zeit Spanne verpasst hat, kam nur etwa auf die Hälfte dieser Rendite. Und ich rede jetzt hier von den zehn besten Tagen in den 30 Jahren. Das sind nicht die zehn besten Tage in jedem Jahr, sondern in den 30 Jahren zehn Tage. Ich habe es gar nicht durchgerechnet, aber ich kann dir jetzt mal sagen, wenn Wenn wir PimalDom 52 Wochen mal 5 Börsentage haben, sind das 260 Börsentage mal 30, das sind 7800 Tage. Und wer davon die 10 besten Tage von diesen 7800 verpasst hat, kommt nur noch auf die Hälfte der Rendite. So, wer eben permanent investiert ist, der profitiert dann wie gesagt auf der einen Seite von den besten Tagen. Aber er muss natürlich auch auf Deutsch gesagt dadurch und die die schlechten mitnehmen. So und dann gibt es natürlich Leute, die sagen, wie sehe es dann aus, wenn man diese zehn schlechtesten Tage hätte vermeiden können. Die Antwort lautet dann von besagten Leuten, wer im gleichen Zeitraum investiert war und die zehn schlechtesten Tagungen ging, hätte dem Bayern -Hold -Anleger um mehr als das Doppelte Ja, dann frage ich mich natürlich als Leser dieser Studie. Ich sage immer, Kui Bono, wem nützt es. Diese Studie hat dann veröffentlicht, jemand, der natürlich genau aus diesem Lager kommt, der sagt, okay, wenn du an diesen zehn schlechtesten Tagen nicht investiert gewesen wärst, hättest du, hätte, hätte Fahrradkette das Doppelte erzielen können, wobei ich mich frage, wer ist in den 30 Jahren wirklich in echt und nicht in der Rückschau in echt in der Lage gewesen von diesen 7800 Börsentage die zehn Tage herauszufiltern, wo der Markt so richtig schlecht war und richtig schlecht heißt eben wirklich richtig schlecht. So, man kann festhagen, wie gesagt, wenn sich jemand darauf investieren will, nur an den besten Tagen zu investieren und an den schlechtesten nicht, der kann natürlich viel mehr Geld verdienen, aber das eine ist wie immer Theorie und das andere sind immer die Praxis. Und was auch hier noch mal wiederholt ist, was ich auch auf meinen Vorträgen und so weiter immer wieder oder auch mit Kunden, ich sag schon fast gebetsmühlenartig, herunter predige, die besten und die schlechtesten Tage liegen meist sehr nah Und es gibt jetzt eine Studie des Welts Fargo Investment Instituts, die zeigt, dass diese Extremtage in den S &P 500, der ja auch, sagen wir mal, sehr stark abspiegelt auf die Weltbörsen schlechthin in den letzten 30 Jahren oft nur wenige Wochen, machen wir sogar nur wenige Tage auseinander lagen und so auch in diesem Jahr. Denn wer sich vielleicht noch daran erinnert, am 4. April fiel der Index um 6 ,3 Prozent und nur fünf Tage später, nämlich am 9. April, legte er um 9 ,5 Prozent zu. Ja, und wer dann halt eben am 5. April verkauft hat, nachdem am 4. April der Mark 6 ,1 Prozent gefallen war, der war sicherlich am 9. April noch nicht wieder investiert und hat damit diesen Anstieg um 9 ,5 Prozent schon mal verpasst. Ja, wenn man das Thema verpasst, da kommt schon was zusammen. Ja, und man hat dann auch festgestellt, dass die meisten dieser Extremtage in Bärenmärkten auftauchen. Das heißt, die besten Tage der vergangenen 30 Jahre in der Finanzkrise 2008 /09 oder im Frühjahr 2020 während der Covid -Pandemie, da waren sieben der zehn besten Tage innerhalb nur einer Woche eines der zehn schlechtesten Tage. Das heißt also innerhalb von nur einer Woche nach einem sehr, sehr, sehr schlechten Tag waren sieben der zehn besten Tage innerhalb nur einer Woche danach. Und deshalb liegt ein häufiger Anlegerfehler eben darin, nach einem starken Kurs Kurseinbruch zu verkaufen, denn damit verpasst man in der Regel auch die unmittelbar folgenden Erholungstage. Ja, natürlich wäre es jetzt ideal, nur während der besten Tage investiert zu sein und die schlechtesten halt eben rauszufiltern und vorher rauszugehen, doch das, wie gesagt, ist in der Praxis einfach nicht umsetzbar. Zudem ist es dann auch kostspielig, wenn man dann ja neben Transaktionskosten auch Handelsspannen und so weiter berücksichtigen müsste. Das heißt, man muss zum richtigen Zeitpunkt immer zwei gute Entscheidungen treffen, nämlich den optimalen Ausstieg in diesem Fall, beispielsweise am dritten Appell rauszugehen und dann füpfeln gleich wieder reinzugehen. Doch wer das schafft, herzlichen Glückwunsch, aber leider meldet sich bei mir keiner, der es im Griff hat und ich suche schon seit 40 Jahren und finde einfach keinen. Wie sagt wer also dann über längere Zeiträume dann natürlich mal nicht investiert ist. Der reduziert natürlich dann auch an Seite erheblich seiner Rendite. Gut wer damit klar kommt und sagt ich brauche keine große Rendite. Der macht dann natürlich auch eine andere Strategie oder verabschiedet sich vielleicht komplett von den Aktienmärkten, weil 4 % kann ich auch anders hinbekommen. Es ist nur die Frage ob langfristig damit jeder dann auch zu Frieden sein wird. So und deswegen ist einfach die zentrale Frage jetzt zu sagen okay nicht herauszufinden wie man die zehn besten oder schlechte Tage erwischen kann, sondern man soll sich wirklich fragen kann ich diesen Bordraum beispielsweise überhaupt verkraften und aussitzen und durchsitzen, weil dann mit diesem Wissen und diesem Bewusstsein kann ich natürlich dann auch sagen, okay, ich weiß, es kommen schlechte Tage, es gehen schlechte Tage und häufig, wie wir es auch in diesem erlebt haben, kommt die Erholung relativ schnell oder in einem überschaubaren Zeitraum nach den Rückschlägen und selbst wenn es dann mal ein bisschen länger dauert, was wir auch schon gesehen haben, aber die Erholung kam immer. Und das ist eigentlich das Beste. Ja und wie es auch mal so ist, gibt es dann halt eben Manager, Fungmanager, die versuchen genau diesen Mittelweg zu finden zwischen Vermeidung von hohen Rückschlägen und auf der anderen Seite trotzdem noch langfristig attraktiven Renditionen zu erzielen. Das sind dann meist diese genannten Multi -SF -Strategien. Das heißt, das sind flexible Allokationen, wo wo beispielsweise hohen Bewertungsniveaus die Aktienquote reduziert wird, aber auch da kann es natürlich passieren, dass die hohen Bewertungsniveaus, nehmen wir wieder die bekannten sieben, vielleicht für eine längere Zeit relativ hoch sind und immer höher werden und immer mehr sagen, bei der Bewertung gehe ich nicht mehr rein und trotzdem steigen die Sachen weiter, da kann es natürlich auch passieren, dass man viel zu früh rausgeht und dann auch den weiteren Anschicht wiederum verpasst und das sind halt eben nicht das oder auch wieder das Verpassen der besten Tage. Ja und diese Strategien, die es dann geben soll, muss man sich auch so beim Klaren sein, dass man dann eventuell über einen längeren Zeitraum, hier beispielsweise von zehn Jahren, deutlich, deutlich hinter dem Aktiemarkt hinterher liegt. Man hat zwar geringere Schwankungen, aber am Ende dann auch deutlich geringere Renditen. Ja, und diesen Artikel, den ich gelesen habe, das sieht dann gut aus, Performance 483 jetzt auf ein Jahresbasis. Wenn man sich dann aber das Ganze mal anguckt, wie war es dann beispielsweise in den letzten fünf Jahren und da hat man in fünf Jahren mit so einer Strategie dann knapp 14 Prozent macht. Das kann jeder von euch selber dividieren. Pi mal Daumen 15. Durch 5 sind 3 % Jahresrendite. Ich weiß nicht, ob dann jeder damit zufrieden ist. Im langfristigen Bereich sieht es dann auch so aus, dass man dann halt eben beispielsweise über hier einen Zeitraum von 14 Jahren eine Rendite von knapp 50 % gemacht hat und das ist dann letztendlich natürlich auch wieder nicht so der ganz große Burnout. Man kommt irgendwo auf 3 ,5 Prozent nachkosten. Man sagt aber, man kann über 20 Jahre damit beispielsweise 6 ,7 gemacht haben. Ich frage mich nur, wer bleibt wirklich 20 Jahre in so einem Konzept hängen, wenn er lange, lange Zeit, sagen wir mal, hinter den Aktienmärkten hinterherläuft einfach sieht, dass ich mit der Aktie merken, irgendwo vielleicht nach wie vor 6, 7, 8 Prozent, vielleicht 9 Prozent machen kann. Das wissen wir alle nicht. Langfristig wissen wir, dass die Renditen bei einer bereiten Diversifikation trotzdem so gut sein können wie bei einer geringeren Diversifikation. Nur ich habe dann natürlich erheblich größere Risiken bei den unbekannten Sachen, die alle vor uns stehen. Und deswegen kommt es am Ende, wie gesagt, immer darauf an, Was ist mein Anlagehorizont? Was ist mein Anlageziel? Was ist meine Risikobereitschaft? Kann ich größere Marktschwankungen wie auch in diesem Jahr im April aussitzen? Ich weiß, der eine oder andere kriegt dann doch Bauchschmerzen oder vielleicht auch Panik an diesen Tagen, obwohl man vielleicht sogar vor darüber gesprochen hat, aber in der Nachbetrachtung, und ich habe es ja hier in diesem Jahr mit einmaligen Kunden Da war das Thema relativ schnell in Anführungsstrichen wieder gegessen und ich sage, wer es ein oder zweimal erlebt, der wird wahrscheinlich beim dritten oder beim vierten Mal irgendwann auch damit entsprechend gelassener umgehen, wenn die Gelder, die dort investiert sind, das muss ja nicht immer noch 100 % Aktienquote sein, das kann ja auch 80 oder 60 sein, wenn die Anlage, Horizont und die Fristen für dieses Kapital auch im Einklang stehen mit der ganzen Anlagestrategie. Wenn ich natürlich Gelder, ich sage mal, im nächsten Jahr gebrauche und der Markt driftet im April um 20, 30 % nach unten und das Deput bei 100 % Aktienquote, dann stimmt etwas an der Finanz - und Cashflowplanung nicht, denn man sollte nicht mit einer hundertprozentigen Aktienquote in irgendwelche Szenarien reinlaufen, Wo das Geld im nächsten Jahr verplant ist, da hat es nichts zu suchen. Da muss man sich andere Wege überlegen, um das Geld so anzulegen, dass ich mir eine sehr, sehr hohen Wahrscheinlichkeit dann in einem Dreivierteljahr oder in zwölf Monaten das Geld auch abrufen kann und dort keine großen Verluste oder gar keine Verluste mache. Oder wenn ich im Gewinn bin, mir eine Umstrukturierung der Gewinne, praktisch eine Einfacherin der Gewinne vornehme, um das Geld dann auch gereichtbar zu haben, wenn ich es dann brauche. Ja, und für solche Sachen gibt es halt eben Menschen, die sowas mit bedenken, die sowas mit begleiten können, die dann auch entsprechende Empfehlungen geben, wie man dann mit umgehen muss, denn wir werden immer wieder diese Marktphasen bekommen, wo es auf bestimmte Stände, Marktschwankungen und Volatilitäten geben wird und wenn dein Geld in diesen Phasen frei ist, dann kann ich weiterhin nur den Tipp geben, sitzt es weiter aus, wenn du das Geld natürlich in absehbarer Zeit benötigst, dann sollte man sich jetzt schon Gedanken darüber machen und nicht, wenn diese Situation gerade ansteht, denn genau dann wird wieder das passieren, was man häufig vermutet oder dann auch passiert, dass man im Panik verkauft und dann ein, zwei, drei Tage oder ein, zwei, drei Wochen oder ein, zwei, drei Monate oder ein Jahr später sagt, warum habe ich damals eigentlich verkauft? Das war auf Deutsch gesagt eine saudumme Entscheidung. Ja und vor diesen saudummen Entscheidungen kann ein dann beispielsweise ein guter Finanzberater Coach whatever beschützen oder helfen, so wie ein Coach auch seinen Mandanten hilft oder ein Ketti seinem Golfspieler hilft oder ein Trainer seinem Tennisspieler hilft oder whatever, wenn man dann in diese Situation ist, sagen wir mal einen klaren und kühlen Kopf zu behalten, sich nicht durch Emotionen leiden zu lassen, sondern dann vielleicht von außen jemand heranzieht, der die ganze Situation analysiert und auch die persönliche Situation analysieren und sagen, okay, was hat das jetzt für Auswirkungen auf sein Leben? Hat es Auswirkungen? Welche hat es oder macht es dann vielleicht Sinn, gar nicht zu machen, sondern einfach zu sagen, okay, das Geld ist zwar jetzt weniger geworden, entweder das ist ein Minus, weil es schon gerade erst angefangen ist und gleiche Minus angefangen ist oder es ist nach Jahren eine Aufwärtsentwicklung weniger, Als es vorher war, aber immer noch mehr als der Startkapital, da merke ich auch mal wieder, dass Menschen da ganz anders mit umgehen oder dann nur die Verluste sehen vom höchsten Punkt zum aktuellen Zeitpunkt, aber nicht sehen, was sie vom Start bis dahin nach diesem Rückgang dennoch schon an Gewinnen aufgelaufen haben und sich dann mehr darüber aufregen, dass sie, ich sag mal, statt 100 Prozent gewinnen, vielleicht dann nur noch 80 Prozent gewinnen haben, anstatt sich über die 80 Prozent zu freuen. Ja, in diesem Sinne hoffe ich mal wieder neuen oder alten Input -Gedanken dir mit auf den Weg geben zu können. Wir benutzen dann wieder am Freitag der Matthias.