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Dimitri Schostakowitsch: 5. Sinfonie - erzwungener Jubel?

Dimitri Schostakowitsch: 5. Sinfonie - erzwungener Jubel?

WDR 3 Meisterstücke · Christoph Vratz

August 7, 202513m 21s

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Show Notes

Die Partei hat ihre Ohren überall: Schostakowitsch steht unter parteipolitischer Beobachtung. Stalin gefällt seine „chaotische“ Musik nicht. Also verpackt der Komponist seinen Widerstand in „ordentlichere“ Töne ...



Schostakowitsch weiß, welche Hebel er ziehen muss, um keinen Ärger zu kriegen. Zum ersten Mal seit seiner 1. Sinfonie gießt er seine 5. in die klassische Form mit vier Sätzen. Sieht traditionell aus, ist aber eine Maske – genauso wie die gut verdaulichen Marschmelodien, die sich den Funktionären in die Ohren hämmern. Diese platte Euphorie bläst Schostakowitsch dann schnell weg – ein Abgesang auf die Sowjetunion?

Wenn dir die Musik von Dimitri Schostakowitsch gefällt, solltest du unbedingt seine 8. und 10. Sinfonie hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in der ARD Audiothek.

In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Dmitri Schostakowitsch:
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Mariss Jansons (Ltg.)
BR Klassik

Höre dir hier das Album an.

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Team hinter dieser Folge:
Autor: Christoph Vratz
Host & Redaktion: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR

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